Wichtig für Unternehmer - Eigentumsvorbehalt sichern

agrartotal (Bremer Inkasso/Bremen) - Einen Satz wie „Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum des Verkäufers.“ hat wahrscheinlich jeder schon einmal gelesen, vielleicht stand er auf einem Angebot, einer Auftragsbestätigung usw. „Aber immer noch ist zu wenigen bekannt, was sich hinter dieser Formulierung verbirgt“, so Bernd Drumanns Erfahrung. Drumann ist Geschäftsführer der Bremer Inkasso GmbH und des Öfteren mit Fragen zu diesem Thema konfrontiert. „Noch längst nicht alle Unternehmer treffen Vereinbarungen zu dem so genannten Eigentumsvorbehalt, um den es im oben erwähnten Satz geht oder wissen, wo und wie so eine Vereinbarung in die Geschäftsabläufe und –papiere einfließen sollte. Die richtige Formulierung und Anwendung aber kann den Unternehmer u. U. vor Schaden bewahren“, so Drumann. Ergänzend folgen von ihm ein paar Tipps und Erklärungen zum Thema.

Agrarausschuss stimmt für Düngegesetz

Agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft befürwortet die Novellierung des Düngegesetzes (18/7557). Die Abgeordneten haben sich am Mittwochmorgen mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD bei Enthaltung der Fraktion Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für die Annahme des Regierungsentwurfes ausgesprochen. Der endgültige Beschluss über das Reformvorhaben soll am Donnerstag im Plenum gefasst werden. Durch die Änderung soll die EG-Nitratrichtlinie 91/676/EWG in nationales Recht übernommen werden und als Grundlage zur Überarbeitung der Düngeverordnung dienen. Ziel der Richtlinie ist es, dass der Nitratsalzbelastung der Böden und des Grundwassers durch die Landwirtschaft infolge von Überdüngung vorgebeugt werden soll. Des Weiteren soll das Verfahren bei der Erarbeitung von Aktionsprogrammen geregelt werden, zu denen die Mitgliedstaaten im Rahmen der Nitratrichtlinie verpflichtet sind. Darüber hinaus wird eine gesetzliche Grundlage für die Datenübermittlung geschaffen, damit die für die Überwachung düngerechtlicher Vorschriften zuständigen Bundesländer auch auf Daten zugreifen können, die für andere Zwecke erhobenen wurden.

Aus Sicht der Bundesregierung handele es sich bei der Novelle um einen guten Kompromiss, um unerwünschte Einträge durch Nährstoffverluste in das Grundwasser zu reduzieren. Die Linke und Grünen kritisierten hingegen, dass die Beratung im Ausschuss über das Düngegesetz ohne Einblick in die Düngeverordnung erfolge, weil darüber erst diese Woche im Bundeskabinett beraten werde. Indes begrüßte Die Linke, dass der Umweltschutz Ziel des Entwurfs sei. Es würden die richtigen Weichen gestellt. Ob sich die Regelung in der Praxis bewährt, werde die Zukunft jedoch noch zeigen müssen. Sicher sei aber, dass dadurch den Betrieben in Zukunft eine höhere finanzielle Belastung zugemutet werde. Die Grünen bemängelten, dass die Übergangsfristen in dem Entwurf zu großzügig gewählt worden seien. So begrüßte die Fraktion die mit der Novelle vorgesehene Einführung der sogenannten Stoffstrombilanz, lehnte aber ab, dass diese erst dem Jahr 2023 für alle Betriebe verpflichtend sein soll. Die CDU/CSU lobte hingegen den Entwurf, weil dieser dem Grundsatz der Nachhaltigkeit gerecht werde und einen tragfähigen Ausgleich zwischen den Erfordernissen der Pflanzenernährung und des Grundwasserschutzes schaffe. Nur der bürokratische Aufwand müsse so gering wie möglich gehalten werden, heiß es aus der Fraktion. Die SPD hob hervor, dass es mit dem Gesetz weitestgehend gelungen sei, die unterschiedlichen Interessen aller Beteiligten von Bund, Ländern, Landwirten und Umweltschützern miteinander zu vereinbaren. Das sei nicht leicht gewesen. Die erforderlichen Investitionen für die Betriebe im Bereich der Lagerkapazitäten und bodennahen Ausbringetechnik werden aber erheblich sein. Die Bundesregierung sicherte in dieser Frage zu, soweit es möglich sei, helfen zu wollen. Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) sollen unterstützende Maßnahmen angeboten werden. 

Im Ausschuss abgelehnt wurden mit der Mehrheit der Koalition mehrere Vorlagen der Opposition. Die Linksfraktion hatte in einem Antrag (18/1332) die Bundesregierung aufgefordert, eine Obergrenze für die Ausbringung von Wirtschaftsdünger in der Landwirtschaft festzulegen. Bündnis 90/Die Grünen hatten einer Vorlage (18/9044) zufolge verlangt, bei der Änderung des Düngegesetzes die Einführung der Hoftorbilanzierung zu berücksichtigen. Die Menge Stickstoff, die über Dünger oder Tierfutter in einen landwirtschaftlichen Betrieb gelangt, soll von der Menge abgezogen werden, die in Form von landwirtschaftlichen Produkten den Hof verlässt. Dabei soll gelten, was bei dieser Rechnung übrig bleibt, sei die Differenz des auf dem Acker verbliebenen Stickstoffes, der einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten darf.

Agrarminister Meyer: Zwischen Bund und Ländern endlich Einigung beim Düngerecht

agrartotal (pm/nieder/Min/Hannover/Berlin) - Jahrelang hat Deutschland eine zu hohe Nährstoffbelastung des Grundwassers in Kauf genommen. Jahrelang ist gegen die aus dem Jahr 1991 stammende EU-Ni-tratrichtlinie zum Schutz der Gewässer verstoßen worden. Nun zeichnet sich doch noch eine Wende ab: Maßgeblich durch den Einfluss Niedersachsens ist in zähen Verhandlungen zwischen Bund und Ländern ein Kompromiss bei der Novelle des Düngerechts erreicht worden.

Nun zeichnet sich doch noch eine Wende ab: Maßgeblich durch den Einfluss Niedersachsens ist in zähen Verhandlungen zwischen Bund und Ländern ein Kompromiss bei der Novelle des Düngerechts erreicht worden. Heute (Mittwoch) entscheidet das Bundeskabinett über die Düngeverordnung, morgen will der Bundestag das Düngegesetz beschließen. An dem Kompromiss hat Niedersachsen entscheidet mitgearbeitet. „Der Bund hat wertvolle Zeit vergeudet“, sagte Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer in einer ersten Bilanz. „Ich erwarte jetzt eine zügige Novellierung des Düngerechts, um die Herausforderungen endlich zu bewältigen. Denn unser Grundwasser vergisst nicht.“

Das Düngegesetz (DüngeG) ist die Grundlage für die Düngeverordnung (DüngeVO). Zuerst wird das Gesetz im Bundestag verabschiedet, anschließend muss noch der Bundesrat der Verordnung zustimmen. Kern des neuen Düngerechts ist aufgrund von Forderungen seitens der Länder eine transparente Stoffstrombilanz: Demnach soll präzise erfasst werden, welche Mengen Gülle, Gärreste, Mist und Kot von Betrieben abgegeben, genutzt und verwendet werden. Meyer zeigte sich erfreut darüber, „dass zwischen Groß- und Kleinbetrieben stark differenziert wird“. Ab 2018 sollen nämlich zunächst alle größeren Betriebe eine Stoffstrombilanz vorlegen. Das betrifft Höfe mit einer Tierbesatzdichte von mehr als 2,5 Großvieheinheiten (GV) pro Hektar, wobei eine GV etwa 500 Kilogramm Tiergewicht entspricht. Bis auf eine Ausnahme für kleine Höfe sollen ab 2023 alle Betriebe die neue Stoffstrombilanz verbindlich liefern. 

„Eine solche Neuregelung und Bilanzierung ist überfällig“, sagte Meyer, der dieses Jahr turnusgemäß den Vorsitz der Agrarministerkonferenz (AMK) innehat. „Wir müssen wissen, wann was wo rein- und rausgeht. Nur so kommen wir den schwarzen Schafen auf die Spur, die rücksichtslos die Felder überdüngen und damit die Gewässer schädigen.“ Künftig werde es möglich sein, „Nährstoffüberschüsse exakt zu erfassen und bei Verstößen auch stärkere Sanktionen zu ergreifen“.

Tatsächlich hatte Brüssel bereits 2013 bundesweit erhebliche Grundwasserbelastungen mit Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen konstatiert und gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren wegen Verstoßes gegen die EU-Nitratrichtlinie eingeleitet. „Geschehen ist aber auf Bundesebene nichts“, sagte Meyer. „Die jetzt anvisierte Novellierung des Düngerechts hätte schon vor Jahren in Angriff genommen werden müssen.“ Gerade Niedersachsen als Agrarland Nummer eins in Deutschland sei auf eine rechtsverbindliche Regelung angewiesen, um mit entsprechenden Vorgaben die Grundwasserkörper zu schützen. „Die Novelle des Düngerechts ist zumindest ein erster Schritt, um den seitens der EU-Richtlinie geforderten Nitrat-Grenzwert von maximal 50 Milligramm pro Liter einzuhalten. Wasserschutz muss Vorrang bekommen“, sagte der AMK-Vorsitzende. 

Wichtig für Niedersachsen sei der nun mögliche „unbürokratische Abgleich vorhandener Daten“, so Meyer. „Damit können wir viel zielgerichteter die Betriebe kontrollieren, die sich noch nicht an die Düngevorgaben halten, und zugleich andere von zusätzlicher Bürokratie verschonen.“ Die Landwirtschaftskammer könne „fortan als Düngebehörde andere vorhandene Daten etwa der Baubehörde oder der Tierseuchenkasse in die Kontrolle mit einbeziehen“, sagte der AMK-Vorsitzende. „Wir wollen Schlupflöcher stopfen und denen das Handwerk legen, die sich bislang nicht an das geltende Recht gehalten haben. Dazu wurde auch der Bußgeldrahmen deutlich erhöht.“ Erleichtert zeigte sich Niedersachsens Agrarminister auch über die Stärkung einer umwelt- und tierfreundlichen Weidehaltung. Niedersachsen sei bundesweit Weideland Nummer 1. „Und gerade die Milchbauern haben ein schweres Jahr. Daher war es für mich wichtig, dass die Weidehaltung etwa von Kühen in der neuen Düngeverordnung nicht diskriminiert wird“, sagte Meyer. „Umso erfreulicher ist es, dass Niedersachsen sich bei den Verhandlungen zum neuen Düngerecht durchsetzen konnte. Wir haben verhindert, dass ein Kuhfladen auf der Wiese bei der Ermittlung der Nährstoffeinträge quasi doppelt so hoch angerechnet worden wäre wie bisher. Denn dann wären kleine Höfe mit Weidehaltung in die Bredouille geraten, und große Tierfabriken hätten profitiert.“

Zukunftschancen und Wettbewerbsfähigkeit

Organisiert wird der Vieh- und Pflanzenbautag Rheinland-Pfalz, der gegen 16 Uhr endet, von den Bauern- und Winzerverbänden Rheinland-Pfalz, dem Bezirksverband Pfalz als Träger der Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Hofgut Neumühle

agrartotal (rp/RR) - Vieh- und Pflanzenbautag Rheinland-Pfalz auf dem Hofgut Neumühle - Erstmals Pflanzenbau im Blick: Vieh- und Pflanzenbautag mit Vorträgen im Hofgut Neumühle

In Verden wird die "Miss Schau der Besten" gewählt

agrartotal (lpd/Verden) - Milchviehhalter aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland schauen am 22. und 23. Februar wieder nach Verden. Die Masterrind, eine Rinderzucht- und Vermarktungsorganisation, lädt zur 44. Schau der Besten ein.

HeimatLandwirte wird zu HeimatLandwirte e.V.

agrartotal (TW/München) - Thomas Weigl wird Vorsitzender des neu gegründeten Vereins HeimatLandwirte e.V.

Probleme mit neuen Wolfspopulationen

agrartotal (AbL/Bienenbüttel) - Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und  Umweltminister Stefan Wenzel erörtern Probleme mit neuen Wolfspopulationen 

Bei einem Treffen am Mittwoch in Hannover haben Vertreter des niedersächsischen Landesvorstandes der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) mit Umweltminister Stefan Wenzel Probleme erörtert, die durch neue Wolfspopulationen für die Weidetierhaltung und das Leben im ländlichen Raum entstanden sind.

Müller Tiergesundheitsbonus Schwein

agrartotal (Müller/Birkenfeld) - „Mit dem Tiergesundheitsbonus wollen wir süddeutsche Schweinemäster mit guter Tiergesundheit belohnen und gleichzeitig Bewusstsein schaffen für die amtlichen Befunde der Schlachttier- und Fleischbeschau als Managementhilfe zur Verbesserung der Tiergesundheit im Mastbetrieb!“, so Stefan Müller, Gesellschafter der Müller Gruppe. 

Christmas Special in Lingen

agrartotal (Masterrind/Lingen) - Am 7.12.2016 fährt die MASTERRIND am Auktionsplatz in Lingen wieder ganz dick auf! Von der Züchterschaft und Käufern von nah und fern bereits sehnsüchtig erwartet, findet am nächsten Mittwoch im Rahmen einer Zuchtvieh-Großauktion (knapp 380 Tiere!) das beliebte Christmas Special statt.

14. Norddeutschen Vieh- und Fleischhandelstag

In einem Referat wird Patrick Steinke, Syndikus des DVFB e.V., ein Projekt: „Wir transportieren besser!“ vorstellen. Soweit bekannt wurde, sollen demnach alle Mitarbeiter(innen) von Viehhandelsunternehmen regelmäßigen an Transportschulungen teilnehmen

Die Norddeutschen Vieh- und Fleischhandelsverbände laden ein zum

14. Norddeutschen Vieh- und Fleischhandelstag

Freitag, den 11. November 2016, um 18.00 Uhr

im „Haags Hotel Niedersachsenhof“

Lindhooper Str. 97, 27283 Verden (Aller)

Veranstaltungsablauf

  • 18.00 Uhr

Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Schleswig-Holstein/Hamburg e.V., Herrn Frank Spreckelsen, Garding

  • 18.10 Uhr

Referat von Herrn Albert Hortmann-Scholten, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Geschäftsbereich Landwirtschaft, Fachbereich 3.1. Betriebswirtschaft

Aktuelles von den Agrarmärkten – Wie geht es weiter?

Agrarmärkte bergen unkalkulierbare Risiken, wie die lange währende Misere bei Milch und Schweinen zeigt. Tiefstpreise über Jahre haben viele landwirt­schaftliche Betriebe hart getroffen, Existenzen auch im Vieh- und Fleischhan­delsbereich sind gefährdet. Jetzt gilt es, betriebliche Möglichkeiten zu erken­nen und umzusetzen. Der Schweine- und Ferkelmarkt hat sich seit Frühjahr 2016 deutlich erholt. Die neuen und sich weiter ändernden Rahmenbedingun­gen sowie die Ansprüche der Gesellschaft an die Nutztierhaltung bedingen allerdings eine große Verunsicherung. Der Milchmarkt befindet sich noch mit­ten in einer Bodenbildung. Im 4. Quartal des laufenden Jahres zeichnen sich vielfach positive Entwicklungen ab. Ziel des Vortrages ist, die agrarstrukturel­len Auswirkungen, Wege und Konsequenzen für  Viehhandelsunterneh­men aufzuzeigen.

  • 18.45 Uhr

Referat von Frau Dr. Gerdes, Niedersächsische Tierseuchenkasse:

„Die Sanierung der Paratuberkulose bei Rindern in Niedersachsen - was kommt auf den Viehhandel zu“.

- 10 Minuten Pause-

  • 19.30 Uhr

„Wir fahren besser!“

In seinem Referat wird Patrick Steinke, Syndikus des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e.V., das Projekt: „Wir transportieren besser!“ vorstellen. Das DVFB-Konzept sieht unter anderem vor, den Mitgliedsunternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßige Schulungen in Eigenregie anzubieten. Die Idee „Wir fahren besser!“, die Teilnahmevoraussetzungen, die Bedingungen und die sogenannten Kontrollbögen, will Patrick Steinke auf dem Norddeutschen Vieh- und Fleischhandelstag ausführlich präsentieren.

  • 20.30 Uhr

Schlusswort des Vorsitzenden des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Niedersachsen, Hermann Kruse, Syke

Großes Angebot an Rindern in Lingen

agrartotal (Masterrind/Lingen) - Auktion am kommenden Dienstag in den Emslandhallen

Großes Herbstangebot an Zuchtvieh

agrartotal (Masterrind/Cloppenburg) - Die nächste Cloppenburger Zuchtviehauktion findet am 18.Oktober statt. Wie immer ist mit sehr guter Qualität der Tiere zu rechnen. Die Einsetzen des Herbstes steigen die Auftriebszahlen spürbar. Gemeldet sind 337 Färsen, 22 Bullen und vier Kühe.

EU-Schlachtrinderpreise bröckeln weiter

agrartotal (age/Brüssel) - Die Preise für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 25. September überwiegend weiter nachgegeben. 

Weitere Verschärfungen in der Düngeverordnung wahrscheinlich

agrartotal (age/Berlin) - Die Landwirte müssen sich auf weitergehende Verschärfungen im Düngerecht einstellen. Man werde aller Voraussicht nach nicht umhinkommen, den vorliegenden Entwurf der Düngeverordnung an der einen oder anderen Stelle nachzubessern, hieß es vergangene Woche im Bundeslandwirtschaftsministerium. 

Deutsche Schlachtbetriebe drücken Schweinepreis nach unten

agrartotal (pm/age/isn/VLV/Bonn/Brüssel) - Eine kurzfristige Vermarktung der Tiere, wie in den vergangenen Wochen, sei dadurch nicht mehr möglich gewesen. Andere Analysten wiesen darauf hin, dass die Margen der Schlachtbetriebe beim Verkauf gewisser Teilstücke bereits seit längerem nicht mehr passten und diese deshalb nun „geradegezogen“ werden sollten. Zudem sei ein Preisverfall nach dem Sommer aufgrund des steigenden Schweineangebots „normal“; diese Entwicklung komme 2016 aufgrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen im September jetzt mit Verzögerung. 

 

Auch KTG-Energie AG geht in die Insolvenz

agrartotal (KTG/Hamburg) - Nach der Pleite der KTG Agrar AG muss nun auch das börsennotierte Tochterunternehmen KTG Energie AG Insolvenz anmelden. Wie das Unternehmen am Dienstag vergangener Woche (27.9.) in einer Ad-hoc-Meldung bekanntgab, hat der Vorstand nach eingehender und sorgfältiger Prüfung die Zahlungsunfähigkeit der KTG Energie festgestellt. 

China beendet Importsperre für US-Rindfleisch

agrartotal (age/Peking) - Nach mehr als einem Jahrzehnt will China wieder Rindfleisch aus den USA ins Land lassen. Wie das Pekinger Landwirtschaftsministerium kürzlich bekanntgab, wurde das seit Ende 2003 geltende Einfuhrverbot zum Schutz vor einer Verbreitung der Bovinen Spongiformen Enzephalopatie (BSE) aufgehoben, und zwar für Fleisch mit oder ohne Knochen von Tieren unter 30 Monaten. 

Geräumter Zuchtviehmarkt in Lingen

agrartotal (MR/Lingen) -  Eine kleine Belebung am Zuchtviehmarkt war am vergangenen Mittwoch zu spüren, als die 825. Zuchtviehauktion in den Lingener Emslandhallen über die Bühne ging. Im Vergleich zum Vormonat zogen die Preise für frische Färsen deutlich an dank einer guten Nachfrage aus Italien, Holland und Süddeutschland. Dort zahlen die Molkereien jetzt besser. Insbesondere bei den ersten hundert Katalognummern der Auktion fielen die Gebote zügig und es entwickelte sich eine flotte Versteigerung. Am Ende des Tages pendelte sich der Durchschnittspreis bei 1.330 € ein, das sind zur Vorauktion 120 € mehr. Den Tageshöchstpreis von 1.950 € erzielte der Zuchtbetrieb Gröttrup aus Wengsel für die schicke Shandro-Tochter „Grandprix“ gefolgt von der harmonischen Force-Tochter „Joki“ aus dem Hause Pieper in Waldseite. Während die Spitzentiere flott nach Italien und Holland abgesetzt wurden, konnten mittlere Qualitäten nur mit Preiszugeständnissen an den Mann gebracht werden. Daraus resultiert eine beachtenswerte Preisspanne von 700-1.950 €. Bis auf zwei Katalognummern konnte aber für jedes Tier ein neuer Besitzer gefunden werden. Dies ist die frohe Botschaft einer Auktion, die in einem wirtschaftlich äußerst schwierigen Umfeld stattfinden musste, bemerkt der veranstaltende Zuchtverband, die MASTERRIND.

Weniger Schweine in der EU

agrartotal (pm/age/Bonn) - Viele Schweine- und insbesondere Sauenhalter in der Europäischen Union haben anscheinend auf das vergangene Preistal reagiert und im späten Frühjahr 2016 ihre Bestände abgestockt. Darauf deuten zumindest aktuelle Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) hin. Nach vorläufigen Angaben der Luxemburger Statistiker wurden in den zwölf Mitgliedstaaten, für die bereits Viehzählungsdaten vorliegen und die gut 85 % des EU-Gesamtbestandes repräsentieren, zum Zähltermin Mai beziehungsweise Juni 2016 insgesamt 127,1 Millionen Schweine gehalten; das waren rund 2,3 Millionen Stück oder 1,8 % weniger als bei der vergleichbaren Erhebung 2015. Damit ist der seit 2013 zu beobachtende Bestandsaufbau in der Gemeinschaft beendet worden. Besonders deutlich wird dies auch an der Entwicklung der Zahl der Zuchtsauen. 

Mehr in der vfz am Freitag

Weniger Schweine in der EU

agrartotal (vfz/age/Brüssel) - Laut Viehzählungsergebnissen vom Frühjahr 2016 sinkt der Schweinebestand in der Gemeinschaft - Zahl der Sauen hat im Vorjahresvergleich um 4 Prozent abgenommen - Rückläufige Schweineproduktion zu erwarten - Erzeuger in Spanien stocken Bestände auf und halten weiter die meisten Tiere - Schweinepopulation in Deutschland nimmt ab

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