Tiertransporte bleiben unangetastet

Das sensible Thema bezieht sich nicht nur auf die Verstöße im innerdeutschen Verkehr, sondern auch auf die Lebendtransporte in Drittstaaten.

agrartotal (h-u-h/roRo/Berlin) - Wie der Onlinedienst "Herd-und-Hof" in seiner neuesten Ausgabe berichtet, hat, als der Bericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2015 eine steigende Zahl von Verstößen bei Tiertransporten nach Brüssel melden musste, die Branche nur verhalten bis gar nicht reagiert. Im November 2016 nahm Bündnis 90/Die Grünen das Thema für einen Antrag zur Verbesserung der Tiertransporte auf, der jetzt vom Agrarausschuss des Bundestages abgelehnt wurde.

Das sensible Thema bezieht sich nicht nur auf die Verstöße im innerdeutschen Verkehr, sondern auch auf die Lebendtransporte in Drittstaaten. So hat der Transport von Rindern von 2014 auf 2015 um 40 Prozent auf 810.000 Tiere zugenommen. An der bulgarisch-türlischen Außengrenze drehte das Fernsehen Bilder von dürstenden Tieren, die weder verladen noch versorgt wurden. Der Antrag fordert unter anderem Regelungen für Tiertransporte auf dem Seeweg, Verpflegungsstationen auf Transitstrecken in Drittländer und eine Überarbeitung der EU-Aktionspläne, weil sich die Situation der Tiertransporte innerhalb der EU kaum verändere.

Der Union ist das Wort „Verbesserung“ ein Dorn im Auge und will alles vermeiden, was als „Reduzierung oder Beschränkung“ ausgelegt werden könnte. „Das gelte auch für jene Antragsforderungen, wo es u.a. um Verbote und Strafen im Kontext von Tiertransporten gehe.“ Die Sachkunde sichere den ordnungsgemäßen Tiertransport und nicht „das Festschreiben auf dem Papier“. EU-weit setze sich Deutschland für eine Begrenzung der Transportzeiten auf acht Stunden ein.

Der Koalitionspartner möchte den Vollzug verschärfen. Vor allem die EU-Länder außerhalb Deutschlands hätten Nachholbedarf. Innerhalb der Bundesrepublik sei in den meisten Fällen eine Transportzeit von vier Stunden einzuhalten. Doppelstöckige Rindertransportfahrzeuge sollen nicht verboten werden. Es sei zu prüfen, ob die Fahrzeuge für eine Verbesserung des Transportes höher gebaut werden könnten.

Die Linke möchte die Beladungszeit von der Transportzeit trennen. Um möglichst lange fahren zu können, würde die Beladungszeit beschleunigt und sei ein Ausgangspunkt für „tierschutzproblematische Verhaltensweisen,“ berichtet Herd-und-Hof

Alaaf, Helau, oder was auch immer ...

Klicken sie auf das Foto: Am Aschermittwoch ...

agrartotal (fr) - Die Mannschaft von agrartotal wünscht allen Lesern von www.agrartotal.eu einige fröhliche Tage - mit oder ohne Alkohol, mit Bratwurst oder ohne - so, wie es gefällt. Wichtig ist eigentlich nur - neben dem Spaß - das man daran denkt: Am Aschermittwoch ist alles vorbei ... Das ist (für Nichteingeweihte) ein Karnevalslied von Jupp Schmitz (Komposition) und Hans Jonen (Text) aus dem Jahr 1953. Der Titel wurde auf dem Grabstein von Schmitz eingraviert. Das Stück gehört zu seinen bekanntesten Liedern, und der Titel wurde im Laufe der Zeit zu einem Geflügelten Wort.

Infos unter "Infos für Insider"

agrartotal - Unter der Rubrik "Infos für Insider" stellt die Redaktion von www.agrartotal.eu laufend spezielle Nachrichten für den Vieh- und Fleischkaufmann ein. Wir bitten dieses zu beachten. Klicken sie auf den Button, um in die entsprechende Rubrik zu gelangen.

Aktuell: Agrarminister Meyer: Zwischen Bund und Ländern
endlich Einigung beim Düngerecht

WTO: Russisches Importverbot von EU-Schweinefleisch ist unrechtmäßig

agrartotal (eu/Brüssel) - Die Berufungsinstanz der Welthandelsorganisation WTO hat der Europäischen Union im Streit um das russische Einfuhrverbot für lebende Schweine, frisches Schweinefleisch und andere Schweinefleischprodukte aus der EU Recht gegeben. Dies sei mit Blick auf internationale Handelsvorschriften rechtswidrig, so das Urteil der WTO-Berufungsinstanz. Damit unterliegt Russland erneut im Rechtsstreit um die 2014 verhängte Einfuhrsperre auf europäische Schweinefleischprodukte und lebende Schweine.

WTO-Verfahren wegen des russischen Einfuhrverbots für Schweinefleisch

Schleswig-Holstein frei von Rinderherpesvirus BHV1 - Veröffentlichung im Bundesanzeiger fehlt noch!

agrartotal (MIN/Kiel) - Schleswig-Holstein ist frei von der Tierseuche Boviner Herpesvirus Typ 1. Nach erfolgreicher Sanierung der Rinderbestände vom Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1) stimmten nun die EU-Mitgliedsstaaten dem Antrag auf Anerkennung des BHV1-Freiheitsstatus für Schleswig-Holstein zu. Dies teilte das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume mit. Voraussetzung für die Anerkennung als BHV1-freie Region ist, dass alle Milch- und Mutterkuhbetriebe in Schleswig-Holstein frei von BHV1-Reagenten sind. Dieses Ziel wurde nach intensiver und konsequenter Sanierung Ende des vergangenen Jahres erreicht.

Transagro® - Das Handelsportal für die Landwirtschaft

agrartotal (proplanta/Stuttgart) - Unter der Registered Trade Mark Transagro® geht demnächst das internationale Handelsportal für die Landwirtschaft online. Herausgeber des neuen B2B-Portals ist Proplanta.

Neues aus unserem Blog: „Jetzt geht’s um die Wurst!“

agrartotal (bve/Berlin) - Dieses Mal geht es in Professor Nöhles Blog-Beitrag um die Wurst. Seit einiger Zeit ist eine heiße Diskussion entbrannt: Darf man „vegetarische Würstchen“ eigentlich als „Wurst“ bezeichnen? Oder wird der Verbraucher dann über die wahre Beschaffenheit eines Lebensmittels getäuscht? Was weiß der Verbraucher überhaupt alles über Würste in Deutschland? Da muss schnell ein umfangreicher Überblick her. Wetten, Sie kennen nicht alle Sorten?

Viel Spaß beim Lesen!
www.filetspitzen.de

Vogelgrippe: Deutscher Tierschutzbund fordert Präventionsstrategie

Bildunterschrift: Für Freilandgeflügel gilt aktuell vielerorts Stallpflicht. Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

agrartotal (dtb/Bonn) - Aktuell grassiert die schlimmste Geflügelpestepidemie, die in Deutschland je auftrat. Angesichts dieser Entwicklung spricht sich der Deutsche Tierschutzbund für eine vorbeugende Strategie aus, um zukünftige Seuchenausbrüche tiergerechter eindämmen zu können. Bisher stützt sich das Vorgehen im Seuchenfall primär auf Bestandskeulungen und Aufstallungsgebote. Seit Anfang November 2016 sind in Deutschland nach dem Informationsstand des Deutschen Tierschutzbundes bereits über eine Millionen Vögel gekeult worden.

Wölfe - Zuwanderung nach NRW beunruhigt Tierhalter

agrartotal (rlv/Bonn) - Mit der jüngsten Sichtung eines Wolfes im nördlichen NRW wächst auch im Rheinland die Sorge vor den Folgen für die Weidehaltung landwirtschaftlicher Nutztiere. Darauf weist der der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn hin.

Vogelgrippe: VIER PFOTEN fordert die Impfungen zu legalisieren

agrartotal (VP/Berlin) - Eine Anfrage der Grünen an die Bundesregierung legt offen: Seitdem am 8. November 2016 der erste Fall von Geflügelpest mit dem hochpathogenen Erreger H5N8 in Deutschland gemeldet worden ist, wurden 545.000 Vögel gekeult, davon 154.000 Tiere rein vorsorglich (1). VIER PFOTEN kritisiert die grausame und ineffektive Tierseuchenbekämpfungspolitik der EU. In der EU sind verschiedene Impfstoffe zugelassen, die einen zuverlässigen klinischen Schutz erzeugen. Impfungen sind jedoch nur im Ausnahmefall erlaubt. VIER PFOTEN fordert, das Impfverbot in der EU aufzuheben. Um den Infektionsdruck bei Geflügelkrankheiten nachhaltig abzuschwächen, müsse zudem die maximale Anzahl der Tiere pro Betrieb reduziert werden.

Fünf weitere Vogelgrippefälle in Hessen

agrartotal (min/Wiesbaden) - Bei fünf weiteren Wildvögeln wurde in Hessen der Verdacht auf Vogelgrippe H5N8 bestätigt. Es handelt sich um eine Möwe, zwei Graugänse und zwei Höckerschwäne. Das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Vorbefund des Hessischen Landeslabors (LHL) bestätigt. Insgesamt hat das LHL in Gießen seit Anfang November mehr als 2.900 Proben von Vögeln auf das Virus H5N8 untersucht. Somit gibt es in Hessen 35 bestätigte Fälle des aktuellen Vogelgrippe-Erregers, darunter 34 Wildvögel und ein Rosapelikan aus dem Opel-Zoo

ISN-Mitgliederversammlung 2017

agrartotal (isn/Damme) - Zum zweiten Mal findet nun die ISN-Mitgliederversammlung nach dem Motto Märkte, Preise, Prognosen in Münster statt. Am 28. Februar 2017 um 14 Uhr ladet die ISN in die Halle Münsterland ein. 

Zu Beginn der ISN-Mitgliederversammlung stehen die satzungsgemäßen Regularien mit den Berichten des Vorsitzenden und der Geschäftsführer sowie den turnusmäßigen Wahlen zum Vorstand und Beirat auf dem Programm. Im Anschluss folgt die Podiumsdiskussion. Das zentrale Thema lautet Zwischen Asien-Boom und Tierwohllabel - was geht am Schweinemarkt?. Am Ende wird sicherlich die Gretchenfrage stehen, wie der Stall der Zukunft in Deutschland aussehen könnte. 

Geschafft: Mehr Tierwohl (sagt das BMEL)

Wenn sie zu der BMEL-Webseite gelangen wollen, klicken sie auf die Grafik

agrartotal (fr) - Auf einer Webseite des BMEL verkündet dieses, dass es geschafft wurde - Mehr Tierwohl! Eine recht beeindruckende Liste von abgearbeiteten Punkten kann man dort finden. So unter anderem zum Thema: 

Staatliches Tierwohl-Label

Kein Schnabelkürzen mehr bei Legehennen

Wir gehen neue Wege für mehr Tierwohl in der Praxis

Wenn man zu den "Karnevalmuffeln" gehört, ist jetzt die richtige Gelegenheit, einmal diese BMEL-Webseite aufzurufen, um sich an den Leistungen des Ministeriums zu erfreuen.

Karte zur Afrikanischen Schweinepest

Karte: ASF in Lettland, Litauen, Polen und Estland, Stand 21.02.2017, 10:30 Uhr

agrartotal (fli/Riems) - Die Karte wird vom FLI in wöchentlichen Abständen aktualisiert und stellt somit nicht die tagesaktuelle Situation dar.  Karte: ASF in Lettland, Litauen, Polen und Estland, Stand 21.02.2017, 10:30 Uhr

NABU: Länder-Vorstoß zur Umschichtung der EU-Agrargelder zu zaghaft

agrartotal (NABU/Berlin/Luxemburg) – Der NABU fordert nach der Veröffentlichung eines Berichtes des Europäischen Rechnungshofes (European Court of Auditors, ECA) eine massive Aufstockung der Mittel für den Naturschutz in der sogenannten zweiten Säule der EU-Agrarförderung.

Digitalisierung gelingt nur mit Datensicherheit

agrartotal (dihk/Berlin) - Der Schutz wichtiger Daten und Informationen entscheidet mit darüber, in welchem Umfang Unternehmen die Potenziale von Digitalisierung und Vernetzung erschließen können. Ziel muss es sein, Sicherheit entlang der Wertschöpfungskette nachhaltig zu gewährleisten.

Bio-Milch aus Niedersachsen

agrartotal (min/Hannover) - Zahl der Bio-Milchviehbetriebe in Niedersachsen um mehr als die Hälfte gestiegen – Erste größere Bio-Molkerei in Niedersachsen startet im Herbst mit der Produktion

Exporte aus der EU

agrartotal (eu/Brüssel) - Die Exporte landwirtschaftlicher Produkte aus der Europäischen Union sind im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch gestiegen. Sie hatten einen Gesamtwert von 130,7 Mrd. Euro, 1,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Ausfuhren stiegen insbesondere in die USA (+ 1,26 Mrd. Euro) und China (+ 1,06 Mrd. Euro). Das zeigen Zahlen, die die Europäische Kommission veröffentlicht hat.

Zu gut für die Tonne: Lebensmittel in Haushalt und Schule mehr wertschätzen

agrartotal (DBU/Osnabrück) - Rund 800 Millionen Menschen hungern weltweit. Aber in Deutschland landen jährlich Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Diese Verschwendung ist für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) „ethisch bedenklich, ökonomisch unsinnig und ökologisch unverantwortlich“, wie es DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpersformuliert. Dabei müssten in Deutschland viele Lebensmittel nicht im Müll landen, wenn Verfahrens- und Handlungsweisen sowie gesetzliche Vorgaben überdacht und optimiert würden. Antonia Blumenthal von der Verbraucherzentrale NRW beleuchtet in einem Vortrag am Donnerstag, 2. März, um 18.30 Uhr im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück die Ursachen für Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten und in der Schulverpflegung. Zudem zeigt sie Lösungsstrategien u nd Maßnahmen auf, wie Lebensmittelabfälle vermieden werden können. Der Vortrag findet im Rahmen der DBU-Ausstellung „ÜberLebensmittel“ statt. Der Eintritt ist frei.

 

BÖLW-Fachausschuss Wirtschaftspolitik gegründet

agrartotal (BÖLW/Berlin/Nürnberg) - Auf der BIOFACH gründete der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) den Fachausschuss Wirtschaftspolitik. „Der Umbau der Landwirtschaft kann nur gelingen, wenn sich auch Handel und Verarbeitung der Transformation stellen“, betonte BÖLW-Vorstand Paul Söbbeke den notwendigen Schritt im Bio-Spitzenverband und sagte: „Für den Umbau braucht es nicht nur unternehmerische Initiative sondern auch Rahmenbedingungen, die nachhaltiges Wirtschaften honorieren. Verdeckte Subventionen und Regelungen, die mehr Nachhaltigkeit verhindern, müssen abgeschafft werden.“ Es sei deshalb gut, dass die vorhandene wirtschaftspolitische Kompetenz und das Knowhow der BÖLW-Mitglieder nun noch besser im Dachverband eingebunden und gebündelt werden können.

Bell: Mehr Umsatz, mehr Gewinn

agrartotal (lid.ch) – Der Fleischverarbeiter Bell hat 2016 den Umsatz um 20,3 Prozent auf 3,39 Mia. Franken gesteigert. Der Gewinn wuchs um 6,1 Prozent auf 101 Mio. Franken. Der Umsatz der Bell-Gruppe stieg im letzten Jahr um 20,3 Prozent auf 3,390 Mia. Franken. Damit hat der Fleischverarbeiter erstmals die Umsatzschwelle von 3 Mia. Franken überschritten. Über die gesamte Gruppe erreichte das Absatzvolumen 414’260 Tonnen (+50,5 %, +138’952 t). Hauptgründe dafür sind vor allem die Integration der Akquisitionen sowie die ganzjährige Konsolidierung von Hilcona. Der Jahresgewinn liegt mit 101 Mio. Franken um 6,1 Prozent oder 5,8 Mio. Franken über dem Vorjahr, wie Bell mitteilt.

München: Mehr Kontrollen am Schlachthof?

agrartotal (fr/pm/München) - Der Schlachthof von München ist erneut in den Fokus des öffentlichen Interesses gerutscht. Nachdem der Schlachthof schon unlängst wegen des angeblichen Missachtens des Tierschutzgesetzes Ziel staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen geworden war (das Verfahren wurde eingestellt), werden nun neue Vorwürfe laut. Der Stadtrat von München hat nun schärfere Kontrollen verlangt.

Bundesinstitut für Risikobewertung - Fakten

BfR Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel

agrartotal (bfr/Berlin) - 15 Jahre nach seiner Gründung ist das Bundesinstitut für Risikobewertung im Bewusstsein der Fachwelt fest verankert. Und in der Bevölkerung werden das Institut und seine Arbeit ebenfalls immer bekannter. Das belegt die 2016 durchgeführte 4. Evaluation zum gesundheitlichen Verbraucherschutz in Deutschland. So kennt ein Drittel der Bevölkerung das BfR dem Namen nach, 87 Prozent der befragten Expertinnen und Experten aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Medien sowie den Wirtschafts- und Verbraucherverbänden ist der Name BfR vertraut. „Was uns aber besonders freut: Die meisten Fachleute und Bürger, die uns kennen, schätzen unser Haus“, kommentierte BfR Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel die Umfrageergebnisse.

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