März 2017

Bundesländer wollen Änderung der Tiertransportzeiten

Nicht entwöhnte Kälber, Zicklein, Fohlen und Ferkel dürften nur im Rahmen einer tiergerechten Versorgung transportiert werden.

agrartotal (Herd-und-Hof/Berlin/Hannover) - Wie das gut informierte Online-Magazin Herd-und-Hof gerade meldet, haben auf der Agrarministerkonferenz (AMK) in Hannover 13 Bundesländer den Bund aufgefordert, sich in der EU für ein Maximum von acht Stunden Tiertransport pro Tag einzusetzen. Nicht entwöhnte Kälber, Zicklein, Fohlen und Ferkel dürften nur, so die Bundesländer, im Rahmen einer tiergerechten Versorgung transportiert werden.

Details später

Mahnwache gegen Tiertransporte

agrartotal (pm/eb/Augsburg) - Vor dem Augsburger Schlachthof findet vom Freitag - 31. März - bis um 1 Uhr am 1. April eine 15stündige Mahnwache gegen Tiertransporte statt. 

Hat Meyer die "Sau rausgelassen"?

Freilaufende Schweine mit "Ringelschwanz" - derartiges gefällt dem AMK-Vorsitzenden Christian Meyer

agrartotal (Meyer/Hannover) - Der AMK-Vorsitzender Christian Meyer begrüßte das klare Bekenntnis der Bundesländer zu einer nationalen Nutztierstrategie. „Dieser Beschluss läutet eine neue Ära ein. Wir schlagen damit den Weg zu einem bundesweiten Tierschutzplan ein. Der erfolgreiche Tierschutzplan Niedersachsen ist dafür eine gute Grundlage und eine Blaupause für den Bund“, sagte Meyer. In diesem Zusammenhang ist Niedersachsens Landwirtschaftsminister „hoch erfreut“ über den Beschluss der AMK bei der umstrittenen Kastenstandshaltung für Sauen: „Wir wollen nach dänischem und niederländischem Modell den grundsätzlichen Ausstieg aus der Kastenstandshaltung.“ Sie sei, so Meyer, nicht tierschutzgerecht. „Es kann nicht sein, dass eine Sau mehr als die Hälfte ihres Lebens in einem Kastenstand eingepfercht ist. Wir wollen die Sau rauslassen.“

Minister Meyer zur AMK

Landwirtschaftsminister Christian Meyer

agrartotal (AMK/Min/Hannover) - Landwirtschaftsminister Christian Meyer:  Wir lassen die Milchbauern nicht im Regen stehen - Agrarministerkonferenz fordert bessere Lieferbeziehungen zwischen Bauern und Molkereien

Rukwied: Augenmaß bei Umsetzung des Düngepakets

„Die Umsetzung des neuen Düngerechts wird einen weitreichenden strukturellen Anpassungsprozess in der Landwirtschaft auslösen und vielen Betrieben enorme Veränderungen abfordern“, betonte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV)

agrartotal (DBV/Berlin) - Mit dem heutigen Beschluss zur Novelle der Düngeverordnung im Bundesrat kommt eine mehrjährige und schwierige Debatte um das Düngerecht zum Abschluss. „Die Umsetzung des neuen Düngerechts wird einen weitreichenden strukturellen Anpassungsprozess in der Landwirtschaft auslösen und vielen Betrieben enorme Veränderungen abfordern“, betonte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV).

Die Wahrheit über den Brexit: Mögliche Auswirkungen auf den deutschen Agrarhandel

agrartotal (Thünen-Institut/Braunschweig) - Am 29. März 2017 wurde die EU-Austrittserklärung des Vereinigten Königreichs beim Europäischen Rat in Brüssel eingereicht. Damit steht zum ersten Mal in der Geschichte der Europäischen Union ein Austritt auf der Tagesordnung. Als Folge des Brexit steht eine Neuausrichtung der Handelsbeziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich mit der Europäischen Union ganz oben auf der politischen Agenda der britischen Regierung. Hiervon wären auch die deutschen Agrar- und Nahrungsmittelmärkte betroffen. Um was es dabei geht, zeigt ein Blick in die Vergangenheit ...

Welche Werte wollen wir in der (Land-) Wirtschaft?

agrartotal (pm/DBU/Osnabrück) - Podiumsdiskussion am 5. April um 18.30 Uhr in der DBU - Eintritt frei - “Nachhaltige Landwirtschaft kann langfristig nur auf Basis ethischer Prinzipien im Umgang mit Boden, Wasser, Luft und Tieren funktionieren“, so Franz-Georg Elpers, Pressesprecher der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Doch nach welchen Werten wollen wir handeln und was bedeutet das konkret für wirtschaftende Unternehmen? Reichen die bestehenden Initiativen für mehr Nachhaltigkeit und Tiergerechtheit, um die Lebensgrundlage für spätere Generationen zu erhalten und gleichzeitig unseren heutigen Bedürfnissen gerecht zu werden? Über diese Fragen werden Experten aus Politik, Kirche und Praxis im Rahmen einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 5. April, um 18.30 Uhr im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück diskutieren. Die Veranstaltung findet im Rahmen der DBU-Ausstellung „ÜberLebensmittel“ sta tt. Der Eintritt ist frei.

ISN: Schlachthof-Skandal in Belgien

agrartotal (isn/Damme) - Aufgrund von mutmaßlicher Tierquälerei und grober Verstöße gegen das Tierschutzgesetz hat die flämische Regierung dem größten Schlachthof Belgiens vergangene Woche die Produktionserlaubnis entzogen. Der Betrieb der Debra Group in Tielt war Ende März in die Schlagzeilen geraten, nachdem die Tierschutzorganisation Animal Rights mit versteckter Kamera gedrehte Filmaufnahme aus dem Schlachthof veröffentlichte, die den für den Tierschutz verantwortlichen Minister Ben Weyts nun zum Handeln veranlassten.

Neue Düngeverordnung kommt

agrartotal (rlv/Bonn) - Mit der heutigen Bundesratsentscheidung ist der Weg für die neue Düngeverordnung geebnet, so der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV). Der Verband begrüßt, dass die zuletzt von einigen Bundesländern unter Federführung Nordrhein-Westfalens über den Umweltausschuss des Bundesrates geforderten erheblichen Verschärfungen für die Düngepraxis keine Berücksichtigung in der Verordnung gefunden hätten.

Agrarministerkonferenz: In zentralen Fragen uneinig

agrartotal (min/München/Hannover) - Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zeigte sich mit den Ergebnissen der Agrarministerkonferenz in Hannover nur bedingt zufrieden. „Angesichts der gewaltigen Herausforderungen hätte ich mir von den Länderministerkollegen mehr Klarheit, mehr Mut und mehr Verantwortung bei der künftigen Ausrichtung der EU-Agrarpolitik nach 2020 erwartet“, sagte Brunner.

Antibiotika-Minimierung

agrartotal (pm/bVL/Berlin) - Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht aktuelle Daten zum Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung

Pkw-Maut nimmt letzte Hürde im Bundesrat

agrartotal (br/Berlin) - Nach einigen Kontroversen hat der Bundesrat das Gesetz zur Einführung der Pkw-Maut am 31. März 2017 gebilligt. Die Empfehlung der Fachausschüsse, den Vermittlungsausschuss anzurufen, erhielt bei der Plenarabstimmung keine Mehrheit. Die Pkw-Maut kann damit kommen.

„Freien Zugang zum britischen Markt erhalten“

Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied (Archivfoto)

agrartotal (DBV/Berlin) - „Der britische Austrittsantrag sorgt für Verunsicherung in der Wirtschaft. Auch für die deutsche Landwirtschaft hat der Brexit größere Auswirkungen. Die EU und das Vereinigte Königreich bleiben aber auch nach dem Brexit auf einen möglichst barrierefreien Agrarhandel angewiesen“, erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied.

Landwirtschaft: Analyse über ökologische Vorrangflächen veröffentlicht

agrartotal (eu/Brüssel) - Die Europäische Kommission hat dem Europäischen Parlament und den EU-Staaten einen ausführlichen Bericht zu ökologischen Vorrangflächen in der EU-Landwirtschaft vorgelegt. Das sind Flächen, die von Landwirten im Umweltinteresse genutzt werden, zum Beispiel zum Erhalt von Hecken oder als Pufferstreifen, aber unter bestimmten Bedingungen auch weiterhin landwirtschaftlich produktiv genutzt werden können, zum Beispiel zum Anbau von Eiweißpflanzen. Grundsätzlich müssen Betriebsinhaber mit mehr als 15 Hektar Ackerland fünf Prozent ihrer Ackerfläche als ökologische Vorrangflächen bereitstellen. Der Gesamtanteil an gemeldeten Vorrangflächen betrug in den vergangenen zwei Jahren sogar fast das Doppelte, nämlich 10 Prozent, und umfasste fast 8 Millionen Hektar, zeigt der veröffentlichte Bericht.

Juncker in Malta: „Der Brexit ist nicht das Ende von allem“

agrartotal (eu/Malta) - Im Rahmen einer europaweiten Reihe von Debatten und Dialogen über die Zukunft Europas nahm EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gestern (Mittwoch) in Malta zusammen mit Maltas Premierminister Joseph Muscat sowie EU-Kommissar Vella an einem Bürgerdialog teil. Heute sprach Juncker auf dem Kongress der Europäischen Volkspartei (EVP) in Malta: „Der Brexit ist nicht das Ende von allem. Wir müssen einen Anfang daraus machen, den Anfang von etwas Neuem, Größerem, Stärkeren“, sagte Juncker. „Es geht weiter in Europa, und wir müssen weitermachen.“ Er forderte die Parlamente und die Zivilgesellschaft auf, die Europäische Union nicht schlechtzureden, sondern sich mit konstruktiver Kritik an der mit dem Weißbuch der Kommission angestoßenen Debatte über die Zukunft Europas zu beteiligen. „Bitte Kopf einschalten und Mund aufmachen“, sagte Juncker.

Düngen Bauern bald mit Insekten-Kot?

agrartotal (lid.ch) – Die Forschungsanstalt Agroscope hat Dünger aus Exkrementen von Fliegenlarven getestet. Die Ergebnisse sind vielversprechend.

Österreich: Neue Studie zeigt volkswirtschaftliche Effekte der heimischen Rinderhaltung auf

agrartotal (LKonline/Wien) - In der öffentlichen Diskussion sehen sie sich oftmals in der Defensive. Eine neue Studie, von der österreichischen Hagelversicherung in Auftrag gegeben, ist der Frage nachgegangen "Was wäre Österreich ohne Rinderbauern?" und hat die Beschäftigungs-, Einkommens- und Wertschöpfungseffekte der heimischen Rinderhaltung untersucht. Die Zahlen belegen eindrucksvoll den enormen volks- und regionalwirtschaftlichen Wert der Rinderhaltung für die Grünlandbewirtschaftung, die stabile Versorgung mit Qualitätslebensmitteln und die Pflege der Kulturlandschaft für die Tourismuswirtschaft.

"Peta": Dicke "Schlappe" im Rahmen der Verbandsklage im Tierschutz?

Verwaltungsgericht Stuttgart weist Klage von 'Peta' gegen das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg ab

agrartotal (min/Stuttgart) - Verwaltungsgericht Stuttgart weist Klage von 'Peta' gegen das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg ab - Wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Donnerstag (30. März) in Stuttgart mitteilte, wurde die Klage von 'Peta' vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart abgewiesen.

Auf ein Wort ...

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagesfraktion, Hans-Peter Friedrich

agrartotal (cdu/hpf/Berlin)  - Großbritannien hat formal seine Absicht mitgeteilt, aus der Europäischen Union auszutreten. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagesfraktion, Hans-Peter Friedrich:

"Der EU-Austritt der Briten beschert uns schwierige Verhandlungen auf vielen Politikfeldern. Dabei müssen sich beide Verhandlungspartner bewusst bleiben, dass sie auch nach dem britischen EU-Austritt gemeinsame Interessen haben werden. Wir können auch künftig vielen Herausforderungen nur zusammen begegnen. Das gilt für die drängenden Fragen der inneren und äußeren Sicherheit, aber auch für die weitere Gestaltung unserer bislang sehr erfolgreichen wirtschaftlichen Beziehungen.

Wir erwarten transparente Verhandlungen, bei denen nicht nur das Europäische Parlament seinen, sondern auch die nationalen Parlamente ihren Beitrag leisten, der ihnen als Vertreter der Bürger Europas zukommt."

Hauk: Tierschutz in der Nutztierhaltung

Minister Hauk

agrartotal (min/Stuttgart) - Der Tierschutz spielt in der Gesellschaft und in der Landwirtschaft eine immer größere Rolle. Vor allem die Nutztierhaltung wird derzeit intensiv diskutiert. Nicht nur bei der diese Woche stattfindenden Agrarministerkonferenz (siehe www.agrartotal-Berichte), sondern auch beim nächsten Landestierschutzbeirat steht unter anderem dieses Thema auf der Tagesordnung. Mit der Landesanstalt für Schweinezuchthaltung (LSZ) in Boxberg verfügt Baden-Württemberg über eine hervorragende Einrichtung, die im Bereich der Forschung in Sachen Schweinezucht- und haltung wegweisend ist. Der Landesbeirat für Tierschutz wird sich anlässlich seiner Sitzung am 3. April 2017 vor Ort einen Eindruck der Einrichtung verschaffen. Im Anschluss an die Sitzung wird Minister Hauk die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Agrarministerkonferenz, Themen der Landestierschutzbeirat-Sitzung und den aktuellen Forschungen in Boxberg informieren.

 

Ein für alle Mal: Der Meisterbrief bleibt

agrartotal (eu/Brüssel) - Entgegen anderslautender Behauptungen will die EU-Kommission den deutschen Meisterbrief nicht abschaffen. Die Berufszugangsvoraussetzungen bleiben nationale Kompetenz. Und es steht Deutschland weiterhin frei, die Spielregeln für Anbieter von Dienstleistungen festzulegen und zu kontrollieren, wer Zugang zum deutschen Markt bekommt. Das hat der Vertreter der EU-Kommission in Deutschland, Richard Kühnel, heute (Mittwoch) klargestellt: „Deutschland hat wie alle anderen Mitgliedstaaten immer wieder auf europäischer Ebene gefordert, dass wir in Europa einen leistungsstarken Dienstleistungssektor schaffen. Das von der EU-Kommission vorgelegte Dienstleistungspaket dient genau diesem Zweck. Die Kommission rührt den Meisterbrief nicht an. Wir wollen vielmehr deutschen und anderen europäischen Unternehmen und Freiberuflern die Chance bieten, Dienstleistungen für einen potentiellen Kundenkreis von 500 Millionen Menschen EU-weit anzubieten. Das ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen wichtig, für die die administrativen Hürden kostspielig und schwer zu überwinden sind.“

Austritt Großbritanniens: EU wird geeint ihre Interessen schützen

agrartotal (EU/Brüssel) - EU-Ratspräsident Donald Tusk hat den offiziellen EU-Austrittsantrag der  britischen Premierministerin Theresa May am Mittwoch erhalten. Der Europäische Rat gab danach eine gemeinsame Erklärung ab. Wir bedauern, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlassen wird. Aber wir sind bereit für den Prozess, der nun folgt, heißt es darin. In diesen Verhandlungen werde die EU einig sein und ihre Interessen bewahren. Kommissionspräsident Juncker wird heute bei einem Bürgerdialog in Malta Stellung nehmen. Heute (Donnerstag) wird Juncker beim Kongress der Europäischen Volkspartei in Malta eine Rede zur Zukunft der Europäischen Union mit 27 Mitgliedstaaten halten.

1,6 % Inflation

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Die Inflationsrate in Deutschland - gemessen am Verbraucherpreisindex - wird im März 2017 voraussichtlich 1,6 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Februar 2017 voraussichtlich um 0,2 %.

Agrarministerkonferenz: Brunner will Gelder umsteuern

Wir brauchen eine viel stärkere Umverteilung der Agrarzahlungen zugunsten kleinerer und mittlerer Betriebe“, sagte Minister Brunner

agrartotal (min/Hannover/München) – Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner wird sich bei der Agrarministerkonferenz in Hannover dafür stark machen, die Agrarpolitik gezielt auf bäuerliche Familienbetriebe auszurichten. „Wir brauchen eine viel stärkere Umverteilung der Agrarzahlungen zugunsten kleinerer und mittlerer Betriebe“, sagte der Minister vor Beginn der Beratungen. Brunner fordert dafür höhere Zuschläge für die ersten Hektare eines Betriebs sowie eine Agrarstrukturkomponente, um kleinteilige Flächenstrukturen fördern zu können.

Siehe auch HIER!

Backhaus: Landwirtschaft muss sich lohnen und soziale Ansprüche erfüllen

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus

agrartotal (min/MV) - „Mecklenburg-Vorpommern ist ein prädestinierter und leistungsfähiger Agrarstandort. Aus 1.055 Landwirtschaftsbetrieben der DDR mit 183.000 Beschäftigten zur Wende entwickelten sich bis heute 4.900 Agrarbetriebe unterschiedlichster Größe und Produktionsausrichtung mit 24.000 Beschäftigten. Die Standorte der Tier- und Pflanzenproduktion sind mit modernster Technik und damit für den Wettbewerb in Europa gut gerüstet.“ – Mit diesen Worten würdigte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus heute auf dem Bauerntag in Linstow die Arbeit und Verdienste der Branche.

Deutsche essen 8 kg weniger Fleisch als vor 20 Jahren

Lecker grillen - es geht jetzt richtig los - aber dennoch essen die Deutschen heute 8 Kilo weniger Fleisch als vor 20 Jahren

agrartotal (ble/TFL/Bonn) - Pro Person aßen die Deutschen 2016 nach vorläufigen Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) rund 60 Kilogramm Fleisch. 1996 waren es noch 68 Kilogramm, darunter zehn Kilogramm mehr Schweinefleisch und vier Kilogramm weniger Geflügel als heute.

Neue Instrumente der Preissicherung für Milchmarkt

agrartotal (LPD/Hannover)  - Instrumente zur Krisenabsicherung, aber keine direkten Eingriffe des Staates in den Markt - diese Meinung äußern nach Mitteilung des Landesvolkes Niedersachsen mehrheitlich die Milchviehhalter zum Milchmarkt. „Unsere Mitglieder haben kein Vertrauen dazu, dass der Staat den Markt regulieren könnte“, fasst Landvolkvizepräsident Albert Schulte to Brinke zusammen.

Landleben im Visier: "ZDF.reportage" zwischen Glamour und Kuhstall

agrartotal (zdf/Mainz) - Weitere "ZDF.reportage" über "Das junge Leben auf dem Land": Unterschiedliche Lebensmodelle auf dem Land stellt die "ZDF.reportage" am Sonntag, 2. April 2017, 18.00 Uhr, in "Luxus, Land und Leute – Zwischen Glamour und Kuhstall" vor. Drei Wochen später erkundet die "ZDF.reportage" das moderne Landleben: Am Sonntag, 23. April 2017, 18.00 Uhr, geht es um "Trecker, träumen, tanzen – Das junge Leben auf dem Land".

Agrar- und Ernährungswirtschaft soll gestaltend mitreden

DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer

agrartotal (dlg/overb/Vechta) – Im Rahmen der gestrigen AEF-Mitgliederversammlung im Kreishaus Vechta richteten der Vorsitzende des Agrar- und Ernährungsforums (AEF), Uwe Bartels, und DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer eindringliche Worte an die rund 120 Vertreter der AEF-Mitgliedsunternehmen und weiterer Branchenvertreter. Beide mahnten die Branche zu verstärkter Selbstreflexion und Eigenkritik. Bartmer stellte zudem in der anschließenden Kooperationsveranstaltung mit dem Landkreis Vechta das kürzlich vom DLG veröffentlichte 10-Thesen-Papier vor.

DBV: Rindfleisch aus Brasilien muss strenger kontrolliert werden

agrartotal (DBV/Berlin) - Der jüngst bekannt gewordene brasilianische Rindfleisch-Skandal zeigt nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbands (DBV) auf drastische Weise, dass Marktzugang und offene Märkte an die Einhaltung gleicher Standards für Lebensmittelsicherheit und Erzeugungsbedingungen gebunden sein müssen.

"Tierschutz mit dem Einkaufskorb“

Die Themenwoche „Tierschutz mit dem Einkaufskorb“dürfte ganz dem "Naturell" der Ernährungsministerin Ulrike Höfken entsprechen

agrartotal (min/höf/Mainz) - Für viele Verbraucher spielt der Tierschutz beim Einkauf eine wichtige Rolle. Nur ist es häufig schwer zu erkennen, wieviel Tierschutz überhaupt im eingekauften Lebensmittel steckt. Eine verpflichtende Kennzeichnung der Haltungsform gibt es nur bei frischen Eiern. Auf diese Situation möchte die rheinland-pfälzer Ernährungsministerin Ulrike Höfken mit einer Themenwoche „Tierschutz mit dem Einkaufskorb“ Anfang April hinweisen und mit Erzeugern, Verarbeitern, Handel und den Verbrauchern ins Gespräch kommen. Der Auftakt der Themenwoche findet auf dem Mainzer Markt statt.Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich im lockeren Gespräch über die Kennzeichnung von Eiprodukten und Fleisch informieren und mit Ernährungsministerin Ulrike Höfken diskutieren. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz stellt bestehende Kennzeichnungssysteme vor. Der Kochbus präsentiert Leckereien aus ökologischen Mobilstall-Eiern.

Bayern-Vorschlag ermöglicht zügige Einigung

Vorschlag des Bayerischen Landwirtschaftsministers Helmut Brunner stößt auf Zustimmung

agrartotal (AbL/Hannover) - Ein heute veröffentlichter Vorschlag des Bayerischen Landwirtschaftsministers Helmut Brunner zur Umgestaltung von EU-Direktzahlungen in Deutschland bietet aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die Möglichkeit, jetzt zügig zu einer Einigung von Bund und Ländern über wichtige Umschichtungen zu kommen.

Hendricks: Konstruktive Agrar-Debatte hilft Landwirtschaft

In Sachen Landwirtschaft derzeit stark gefragt und aktiv, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

agrartotal (bmub/Berlin) - Vertreter von Verbänden aus Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft, Entwicklungspolitik, Verbraucherschutz und Tierschutz haben Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ihre Positionen zu einer Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik überreicht. Das Bündnis aus 30 Verbänden wurde vertreten von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Brot für die Welt und dem Deutschen Naturschutzring (DNR).

Linke für Mindestlohn von 12 Euro

agrartotal (hib/CHE/Berlin) - Die Fraktion Die Linke fordert eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns. In einem entsprechenden Antrag (18/11599) bezeichnet sie den gegenwärtig geltenden Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro pro Stunde als unzureichend, um Beschäftigte davor zu bewahren, trotz Vollzeitbeschäftigung in Armut abzurutschen. Die Abgeordneten verlangen deshalb eine Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde. Darüber hinaus soll ein Gesetzentwurf klarstellen, dass Sonderzahlungen, Prämien oder Sachleistungen zusätzlich zum Mindestlohn zu leisten sind. Ausnahmen vom Mindestlohn zum Beispiel für Praktikanten und Langzeitarbeitslose sollten nach Ansicht der Linken abgeschafft werden.

Unternehmen von Bürokratie entlastet

agrartotal (hib/HLE/Berlin) - Die Entbürokratisierung soll weiter vorangetrieben, und besonders kleine und mittlere Firmen sollen entlastet werden. Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie stimmte in seiner Sitzung am Mittwoch dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie (18/9949) zu. Für den Entwurf stimmten die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Fraktion Die Linke enthielt sich. Zwei Änderungsanträge der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen lehnte der Ausschuss ab.

Kükenschreddern: Meyer fordert Aufstiegsdatum

Christian Meyer

grartotal (pm/Osnabrück) - Christian Meyer (Grüne), Niedersachsens Landwirtschaftsminister, fordert von der Bundesregierung ein klare Terminansage - einen Ausstiegstermin - bezüglich des tötens von Kühen.

 

Fleischskandal in Brasilien

agrartotal (pm/Brasilien) - Verständlicher Weise bemüht sich die Regierung von Brasilien im Gammelfleischskandal um Schadensbegrenzung. Verdorbenes Fleisch und gefälschte Zertifikate habe es nur "in sehr wenigen Betrieben" gegeben, sagte Präsident Temer. Wie das Fachportal Schweizer Bauer meldet, habe man das Gammelfleisch mit chemischen Mitteln wieder ansehnlich gemacht und mit noch haltbarem Fleisch gemischt. Inzwischen soll es zu zahlreichen Festnahmen gekommen sein.

Wie zu erfahren war, haben inzwischen wichtige Importländer ihre restriktiven Einfuhrverbote, die nach dem brasilianischen Fleischskandal verhängt worden waren, wieder aufgehoben.

Eigenversorgung für Bio-Rohstoffe

agrartotal (BA/Berlin) - Die Bioland Agrar GmbH hat durch eine Tochtergesellschaft in Rumänien 1200 Hektar landwirtschaftliche Flächen gepachtet, um bei der Deckung des stetig steigenden Bedarfs an Bio-Futtermitteln in Deutschland mitzuwirken.

In Siebenbürgen laufen die Vorbereitungen für die Erzeugung von eiweißreichen Bio-Rohstoffen nach hohen Verbandsstandards. Dies unterstützt die Arbeit der deutschen Bio-Landwirte und soll weiter ausgebaut werden.

"Wir wollen qualitativ hochwertige Bio-Rohstoffe einführen, die unseren Verbandsstandards entsprechen und das heimische Angebot ergänzen", erklärt Fritz Schmidt, Geschäftsführer des Handelsunternehmens Bioland Markt.

"Bioland Markt und Bioland Agrar wollen hierdurch einen Beitrag leisten, um in ganz Europa die ökologische Landwirtschaft zu entwickeln. Dabei werden die hohen deutschen Standards in Bezug auf Lebensmittelsicherheit, umweltschonende Produktion und soziale Verantwortung beachtet."

Wiesen und Felder von Abfall und Hundekot freihalten

Landwirtschaftliche Flächen sind kein Hundeklo!

agrartotal (LBV/Stuttgart) - Mit dem Frühlingsanfang und den warmen Temperaturen beginnt die Vegetation auf Wiesen, Feldern und in den Weinbergen. Auf den Äckern wachsen heute die Lebensmittel von morgen heran. Die hohen Qualitätsansprüche an die Rohstoffe können Landwirte nur mit Unterstützung der Freizeitsuchenden und Hundehalter erfüllen. Der Landesbauernverband (LBV) bittet daher alle in Feld und Flur die landwirtschaftlichen Flächen möglichst nicht zu betreten, Hunde anzuleinen und Abfälle dort nicht zu entsorgen.

NGO: Länder diskutieren über Zukunft der Sauenhaltung

agrartotal (VP/Hannover) - Bei der am Mittwoch beginnenden Agrarministerkonferenz in Hannover diskutieren die Bundesländer über die Zukunft der Sauenhaltung in Deutschland. Anlass ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes (BVerwG 3 B 11.16), welches die derzeit verwendeten Kastenstände im Deckzentrum bereits 2016 für tierschutzwidrig erklärt hat. Vier Pfoten fordert eine sofortige Umsetzung des Urteils und ein Verbot der tierquälerischen Kastenstandhaltung von Sauen, auch im Abferkelbereich. Mit dem Verbot des Kastenstandes allein im Deckbereich wäre eine wochenlange Fixierung der Sau immer noch erlaubt. Die Vollfixierung macht es der Sau unmöglich, sich umzudrehen oder zu bewegen, ein Ferkelnest zu bauen oder Sozialkontakt zu ihren Ferkeln aufzunehmen.

Bauern klären auf: Wir machen … Verbraucher schlauer

DBV-Präsident Joachim Rukwied und i.m.a e.V. starten Info-Kampagne (Archivfoto)

agrartotal (i.m.a./Berlin) - Sie sind wieder da: Die von vielen Landwirten vermissten Feldschilder werden in diesem Jahr wieder an den Äckern stehen und darüber informieren, was auf den Feldern wächst und gedeiht, was Bauern und Bäuerinnen leisten und wie sie den Menschen bei ihrer Arbeit begegnen. Bauernpräsident und i.m.a-Vorsitzender Joachim Rukwied hat jetzt in Berlin die zehn Motive der neuen Feldschilder vorgestellt, die der i.m.a e.V. ab sofort für die Verbraucherinformation bereitstellt.

Ausgewählte Fragen und Antworten zu Ostereiern

agrartotal (BfR/Berlin) - Kein Osterfest ohne bunte Eier: Sie werden angemalt, an Sträucher gehängt, versteckt und natürlich gegessen. Beim Auspusten von rohen Eiern und bei der Lagerung der gekochten Varianten sollten allerdings ein paar Hygieneregeln beachtet werden, um Lebensmittelinfektionen zu vermeiden. Tipps wie sich Ostereier ohne Bauchschmerzen genießen lassen, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung in Fragen und Antworten zusammengefasst.

Keine Schulmilch mehr für Kinder in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

agrartotal (Information Schulmich) - Schulkinder in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erhalten ab dem kommenden Schuljahr 2017/18 keine Schulmilch und –Kakao. FrieslandCampina Germany, die letzte verbliebene überregionale Molkerei mit einer frischen Schulmilch (bekannt unter der Marke Landliebe), sieht sich aufgrund der neuen Landesvorgaben zu Schulmilch und Schulobst /-Gemüse gezwungen, den Vertrieb in den beiden Bundesländern komplett einzustellen.

Nitrat in Feld­salat und Rucola - Fleisch ist das unbelastete "Gemüse"!

agrartotal (test.de/Berrlin) - Acht von neun getesteten Rucola-Salaten sind deutlich mit Nitrat belastet. Auch in Feld­salat fanden die Tester Nitrat, allerdings ist dieser insgesamt weniger belastet, eines von neun Produkten nur sehr gering. Alle Chicorée im Test sind hingegen mindestens gut, zwei Bioprodukte sogar sehr gut. Gerade im Winter macht sein nied­riger Nitrat­gehalt Chicorée zum Gemüse erster Wahl. Dies ist das Ergebnis eines Schadstofftests von 28 Salaten, darunter dreimal lose Ware sowie sechs Bio-Produkte.

MV: Förderung für Kleinstunternehmen

agrartotal (MV/Schwerin) - Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt MV bietet in der aktuellen Förderperiode eine Kleinstunternehmensförderung für Betriebe mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Mio. € Jahresumsatz an.

Schmidt: Modernisierung der Lieferbeziehungen ist notwendig

agrartotal (bmel/Berlin) - Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft hatte am gestrigen Montagabend (27.3.2017) Vertreter von Branchenverbänden und Molkereien zu einem weiteren Milchstrukturgespräch eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Diskussion über den Sachstandbericht des Bundeskartellamtes sowie der Stand der Strukturreformen im Milchmarkt.

Bestandsaufnahme im Tierschutz

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die in der 17. Wahlperiode geleisteten Versprechen der Bundesregierung im Hinblick auf den Schutz von Heimtieren will die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen überprüfen. Die Abgeordneten fordern in einer Kleinen Anfrage (18/11611) zur Bestandsaufnahme im Tierschutz unter anderem Auskunft über das in der Verantwortung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) betriebene Haustierportal www.haustier-berater.de sowie über die Situation der Tierheime in Deutschland und die Kennzeichnung von Tieren.

Immer weniger kleine Milchkuhherden

Die Anzahl der Milchkuhhaltungen hat sich zwischen Mai 2015 und November 2016 bundesweit um 5.588 von insgesamt 74.762 auf 69.174 verringert

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die Anzahl der Milchkuhhaltungen hat sich zwischen Mai 2015 und November 2016 bundesweit um 5.588 von insgesamt 74.762 auf 69.174 verringert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/11579) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/11363) zu den Folgen der Milchkrise und die Situation auf dem Milchmarkt hervor.

Landwirtschaft unterstützt Kampf gegen Klimawandel

agrartotal (BWV/Koblenz) - Eine im Fachjournal "Biogeosciences" veröffentlichte Studie deutscher und britischer Wissenschaftler kam zu dem Schluss, dass Rinder in wärmeren Regionen der Erde, mehr klimaschädliches Methan ausstoßen würden, weil sie mehr Nahrung zu sich nehmen müssten. 

Siehe auch Berichte weiter unten

Bauern stehen unter Druck - Bauern wollen fairen Dialog

An die Adresse der Agrarminister richten Hilse und Krüsken für die Landwirte den Appell, bisher erreichte Fortschritte zu würdigen und den Blick für faire und realistische Lösungen bei dem Wunsch nach Veränderungen nicht aus den Augen zu verlieren

agrartotal (LPD/Hannover)  - Unter einem enormen Druck sieht Landvolkpräsident Werner Hilse die bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland und damit auch in Niedersachsen. „Unsere Betriebsleiter werden fast täglich mit neuen Forderungen konfrontiert“, schildert Hilse in Hannover. „Die Bauern sollen dem Tierwohl eine noch höhere Priorität einräumen und dabei zugleich mehr für den Umwelt- und Naturschutz tun.

Klarstellung: EU verbietet nicht den Bierausschank aus Steinkrügen

agrartotal (EU/Brüssel)Die Europäische Kommission weist Behauptungen in verschiedenen Medien zurück, „realitätsferne EU-Politiker“ hätten in einer EU-Richtlinie vorgeschrieben, dass traditionelle Krüge aus Stein nicht mehr für den Ausschank von Bier erlaubt seien. Ebenso falsch ist die Behauptung, die EU habe vorgeschrieben, dass die steinernen Krüge am Boden einen Aufdruck „Nicht für schäumende Getränke zu verwenden“ tragen müssten. Dies ist allein durch den deutschen Gesetzgeber vorgegeben.

RLV: Rinder sind keine Klimakiller

agrartotal (rlv/Bonn) - Immer wieder heißt es, dass Kühe ganz schlimme Treibhausgaserzeuger seien – heute erklären dies Wissenschaftler im Fachjournal „Biogeosciences“. In der gleichen Studie wird erwähnt, dass selbst aus der gesamten Landwirtschaft gerade einmal 7 % der Emissionen kommen. Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) weist dagegen darauf hin, dass Industrie und Verkehr mit Abstand den stärksten Einfluss auf Treibhaussteigerungen haben.

Siehe hierzu: Praxis: Umdenken in der Milchviehhaltung?

und Studie: Mehr Methan aus Rindviehhaltung

Futtermittel: Produktionsmengen per Saldo stabil

DVT-BVA-PK_Podium - Jahrespressekonferenz des Bundesverbands der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V. (BVA) und des Deutschen Verbands Tiernahrung e. V. (DVT). Foto: "DVT"

agrartotal (DVT/Berlin/Bonn) - Die Mischfutterhersteller in Deutschland konnten für das Jahr 2016 das Produktionsergebnis aus dem Vorjahr mit knapp 23,8 Millionen Tonnen halten, so meldet der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT). Den Schät- zungen des Verbandes zufolge betrug der wertmäßige Umsatz im Kalenderjahr 2016 bei den gewerblich gehandelten Futtermitteln für die deutsche Futter- mittelwirtschaft rund 7,1 Milliarden Euro, davon entfielen 6,3 Milliarden Euro auf Mischfutter. Dies ist allerdings im Vergleich zum Vorjahr erneut ein Gesamt- umsatzrückgang um rund 5,6 Prozent (rund 7,5 Milliarden Euro für Futtermittel bzw. 6,7 Milliarden Euro für Mischfutter). DVT-Präsident Jan Lahde erläutert: „Die Entwicklung ist auf eine insgesamt gute weltweite Verfügbarkeit von Rohstoffen zurückzuführen, die sich auch für die nächsten Monate abzeichnet.“ 

Extensivierungsrichtlinie geändert: GVE-Besatzstärken fallen weg

Grundsätzlich kann nur gefördert werden, wenn Grünland zu wirtschaftlichen Zwecken genutzt wird, wobei entsprechende Nachweise im Landwirtschaftsbetrieb vorzuhalten sind.

CDU fordert Regulierung der Wolfspopulation

Angermann: Wenzel hantiert mit falschen Zahlen bei Nutztierrissen – CDU fordert Regulierung der Wolfspopulation

agrartotal (CDU/Hannover) - Im Rahmen der heutigen Sitzung des Umweltausschusses hat der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann den Umweltminister für seine Wolfspolitik kritisiert: „Es interessiert den Umweltminister herzlich wenig, dass seit Rückkehr des Wolfes allein in Niedersachsen 540 Weidetiere gerissen worden sind, darunter 22 Rinder. Stattdessen spricht er im heutigen Ausschuss von lediglich 312 Nutztierrissen: Ein Wert, der sich nicht mit den Zahlen der Landesjägerschaft deckt.“

Den Entschließungsantrag „Sieben-Punkte-Plan für einen nachhaltigen Umgang mit dem Wolf“ finden Sie im Anhang zu dieser Pressemitteilung.

AMK: Deutscher Tierschutzbund fordert Ausstieg aus der Fixierung von Sauen

agrartotal (dtb/Bonn) - Auf der Agrarministerkonferenz in Hannover diskutieren die Landwirtschaftsminister der Länder und des Bundes am 30. und 31. März unter anderem über die Haltung von Sauen in Kastenständen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte klar gemacht, dass die gängige Kastenstandhaltung als rechtswidrig einzustufen ist. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher die Bundesländer auf, die tierschutzwidrigen Zustände schnellstmöglich abzustellen. Gleichzeitig fordert der Verband mit dem gesetzlichen Ausstieg aus der Kastenstandhaltung eine grundlegende Änderung der Sauenhaltung.

Schlagzeile von heute Morgen bei FOCUS Online:

agrartotal (Focus Online) - Schlagzeile von heute Morgen: NDR-Sendung warnt: Auch gebraten sind Grillhähnchen oft eine Gesundheitsgefahr

Der Brexit kommt morgen!

GB in der EU - was es das jetzt!?

agrartotal (fr/Brüssel/London) - Morgen (Mittwoch, 29.3.2017) kommt der Brexit! Um die Mittagsstunde (12 Uhr - High Noon) erwartet man in Brüssel den Boten aus London, der die Scheidungspapiere aus London abgeben wird. Möglichst noch am selben Tag will Ratspräsident Tusk im Namen der Institutionen und der EU-27 eine - wohl sehr freundliche und bedauernde - Antwort verschicken, in der Hoffnung, dass die Trennung unter nicht allzu großem "Tamtam" von statten geht. Natürlich alles höflich und äußerst diplomatisch ausgedrückt.

Meyer: Es geht um die Zukunft der EU-Agrarpolitik

Beim Tierschutz steht neben den Diskussionen um die Einbindung der Länder bei der vom Bundesminister angekündigten Nationalen Nutztierstrategie insbesondere die Kennzeichnung auf der Tagesordnung.

agrartotal (AMK/Hannover) - Das Super-Wahljahr 2017 dürfte zugleich entscheidend für die Landwirtschaft werden: Die Gemeinsame Agrarpolitik in der Europäischen Union, eine nationale Nutztierstrategie und die sanfte Agrarwende sind nur einige der Themen. Im Blickpunkt steht dabei Niedersachsen. Denn es hat 2017 turnusgemäß den Vorsitz der Agrarministerkonferenz (AMK) von Bund und Ländern inne. Den Auftakt macht die Frühjahrs-AMK vom 29. bis 31. März in Hannover. „Ich erwarte positive Entscheidungen für die Milchbauern, die unter der Vogelgrippe leidenden Geflügelhalter und für eine Reform der EU-Agrarpolitik“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister und AMK-Vorsitzender Christian Meyer vor Journalisten in Hannover.

Eine neue Agrarpolitik?

Spitzenvertreter der Verbände übergeben am Mittwoch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks das Positionspapier mit dem Titel „Für eine gesellschaftlich unterstützte Landwirtschaftspolitik“.

agrartotal (AbL/Verlin) - 29 Verbände aus Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz, Tierschutz und Entwicklungspolitik haben gemeinsame Forderungen an die bevorstehende Reform der EU-Agrarpolitik und an die Umsetzung in Deutschland erarbeitet. Sie fordern eine grundlegend neue Ausrichtung der Förderpolitik sowie weitreichende Änderungen in der so genannten Agrarmarktordnung der EU und im Fachrecht. Zudem rufen sie Bund und Länder zu einer anderen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Deutschland und zu entsprechenden Beschlüsse noch im Jahr 2017 auf.

Spitzenvertreter der Verbände übergeben Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am kommenden Mittwoch (29. März 2017) das Positionspapier mit dem Titel „Für eine gesellschaftlich unterstützte Landwirtschaftspolitik“.

Wirtschaftsprotest gegen Meldepflichten

agrartotal (hib/HLE/Berlin) - Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft haben sich gegen ihrer Ansicht nach zu weitreichende Meldepflichten bei Geschäftsbeziehungen von Bankkunden ins Ausland gewandt. Es würden faktisch alle Wirtschaftsunterehmen in Nicht-EU- oder Nicht-EFTA-Staaten "unter Generalverdacht" gestellt, erklärten die Verbände in einer gemeinsam abgegebenen Stellungnahme in einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses.

Die Zeckensaison beginnt!

agrartotal (Berlin) - Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen, dass im Jahr 2016 in Deutschland besonders viele Fälle der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gemeldet wurden. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Anstieg der FSME-Fälle um 56 Prozent.1 Die meist durch einen Zeckenstich übertragenen Krankheitserreger können Infektionen mit schwerwiegenden Folgen nach sich ziehen.2 Eine FSME-Schutzimpfung kann der Virusinfektion aber vorbeugen. Mit einer Schnellimmunisierung, bei der die ersten zwei Impfdosen im Abstand von nur 14 Tagen verabreicht werden, kann noch zum Jahresbeginn ein Impfschutz für die Zeckensaison aufgebaut werden.3,4 Diese gewährleisten bereits einen saisonalen Impfschutz.5

Praxis: Umdenken in der Milchviehhaltung?

Umdenken in der Milchviehhaltung? Forscher untersuchen öffentliche Meinung zur frühen Trennung von Kühen und Kälbern

agrartotal (Uni Göttingen) - Die Trennung von Kühen und Kälbern in den ersten Stunden nach der Geburt ist gängige Praxis auf Milchviehbetrieben, in der Forschung ist die Frage nach dem geeigneten Zeitpunkt allerdings umstritten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der University of British Columbia in Kanada und der Universität Göttingen wollten nun in einer repräsentativen Online-Befragung wissen, wie die Öffentlichkeit zu dieser Frage steht.

Hessen: Lage der Milchwirtschaft weiterhin angespannt

agrartotal (min/Wiesbaden) - Agrarstaatssekretärin Dr. Tappeser: „Steigender Milchpreis sorgt für  Entlastung, sollte aber nicht über notwendigen Reformbedarf hinwegtäuschen.“

Studie: Mehr Methan aus Rindviehhaltung

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Methan-Ausstoss jeder Kuh bis 2050 durchschnittlich um bis zu 4,5 Prozent steigen könnte.

agrartotal (Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen/Frankfurt) - Kühe gelten als Klimakiller und in Zukunft werden sie sogar einen deutlich höheren Anteil an der Klimaerwärmung haben. Wissenschaftler des Senckenberg, der Royal Botanic Gardens, Kew und des Scotland Rural College, haben herausgefunden, das Futterpflanzen in wärmeren Regionen einen geringeren Nährwert haben. Rinder fressen daher mehr und stoßen mehr Methan aus. Im Zuge des Klimawandels, der damit verbundenen Temperaturerhöhung und weltweit wachsender Tierbestände könnte der Methan-Ausstoss von Vieh demzufolge bis 2050 um über 70 % steigen. Das wiederum würde den Treibhauseffekt verstärken. Die Studie ist soeben im Fachjournal „Biogeosciences“ erschienen.

Schweiz: Fleischkonsum ist leicht gesunken

agrartotal (lid.ch) - 2016 hat jeder Schweizer 50,98 kg Fleisch gegessen – 1 Prozent weniger als im Vorjahr. Schweinefleisch war am beliebtesten, gefolgt von Geflügel- und Rindfleisch. Der Inlandanteil nahm leicht zu.

Tiertransporte: 100 Fahrzeuge kontrolliert

agrartotal (fr/ndr1/kt/Cloppenburg) - Wie NDR1 Niedersachsen am Wochenende berichtete, sollen bei Kontrollen von Tiertransporten in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta etwa drei von vier Fahrzeugen von der Polizei beanstandet worden sein. Insgesamt kontrollierten die Beamten an zwei Tagen fast 100 Fahrzeuge. Neben tierschutzrechtlichen Verstößen, so der NDR1, stellte die Polizei auch technische Mängel an den Transportfahrzeugen sowie Missachtungen der Lenk- und Ruhezeiten fest. Tierschutzrechlich fiel ein "Transportanhänger" ganz besonders auf, in dem die Polizei elf Schweine - übereinander gestapelt - vorfanden. Der Anhänger, in dem sich die Schweine befanden, war für maximal fünf Tiere ausgelegt.

Der Sender berichtete  in einem Fall davon, dass die Beamten auf einen Lastzug aufmerksam wurden, weil Kot und Urin aus dem Fahrzeug auf die Straße tropften. Der Lastzug hatte laut Polizei 24 Kühe geladen, wobei eine herausgebrochene Querverstrebung die Sicherheit der Tiere gefährdete. Ein Transport von Jungbullen war auch Ziel der Kontrolle. Der Fahrer hatte alle Tiere nach Angaben der Polizei auf den Transporter geladen, ohne für eine Einteilung der Tiere in Gruppen zu sorgen und diese - wie es vorgeschrieben ist und auch immer wieder von den dafür zuständigen Stellen darauf hingewiesen wird - durch eine stabile Trennvorrichtung zu unterteilen. Eine weitere Gefahr stellte ein, von der Decke gelöstes, Abtrenngitter dar, wusste NDR1 zu berichten. Ein offizieller Polizeibericht liegt noch nicht vor.

Tierquälerei in Westflandern/Belgien?

agrartotal (div/pm/Tielt/Belgien) - Nach Medienberichten über angeblich Vorfälle von Tierquälerei im größten Schlachthof Belgiens in Tielt/ Westflandern wurde jetzt eine firmeninterne Untersuchung angekündigt. Die Vorwürfe scheinen jedoch so "schwer zu wiegen", dass in der Zwischenzeit dem Betrieb die Genehmigung entzogen wurde. Wie das VRT-Portal flanderninfo.be berichtete, zeigen die Bilder von Animal Rights, dass Mitarbeiter des Schlachthofs von Tielt Schweine schwer misshandelten, auf sie einprügelten und Tiere ohne Betäubung schlachteten.

Die belgische Warenhauskette Delhaize hat nach Kenntnis des Bildmaterial alle Verträge mit dem Schlachthof gekündigt, bzw. gestoppt. 

EU will kein "Gammelfleisch"

agrartotal (fr/pm/Berlin) - Wegen eines "Gammelfleischskandals" in Brasilien hat die EU erwartungsgemäß einen Importstopp für Ware aus den 21 betroffenen Betrieben verhängt. Nach Angaben aus dem BMEL wurde kein "Gammelfleisch" nach deutschlanf geliefert. 

Geht es der Esche an die Krone?

MdB CDU Alois Gerig (Archivfoto)

agrartotal (mdb/Berlin) - In Deutschland wird der Eschenbestand massiv von einer Pilzerkrankung beeinträchtigt und gefährdet. Im Berlin fand dazu auf Initiative der CDU-Bundestagsabgeordneten Kordula Kovac und Alois Gerig ein Fachgespräch im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft statt.

Düngeverordnung

agrartotal (pm/Hannover/Düsseldorf) - Nachdem am gestrigen Donnerstag in Berlin Bund und Länder im Vorfeld der Bundesratssitzung in der kommenden Woche erneut über die neue Düngeverordnung verhandelten, wurde dort ein Durchbruch zu Gunsten einer praxistauglichen Umsetzung erreicht, der zugleich einen stärken Schutz der Gewässer und Grundwasserkörper vorsieht. Insbesondere die Bundesregierung hat zugesagt, einmal getroffene Vereinbarungen zwischen Bund und Länder jetzt doch in den Verordnungsentwurf aufzunehmen.

PKW-Maut im Bundestag beschlossen

agrartotal (pm/fr/Berlin) - Der Bundestag hat am Freitag, 24. März 2017, die Einführung der umstrittenen PKW-Maut beschlossen. Dem Gesetzentwurf stimmtzen 397 Abgeordnete zu, 135 Abgeordnete lehnten ihn ab, es gab neun Enthaltungen. 

„Tierschutz in der Landwirtschaft“

Landwirtschaftsministerin Priska Hinz: Hessische Landesregierung schreibt Preis für „Tierschutz in der Landwirtschaft“ aus

agrartotal (min/Wiesbaden) - „Verbesserungen der Haltungsbedingung im Sinne des Tierwohls für landwirtschaftliche Nutztiere sind vielen Landwirtinnen und Landwirten ein großes Anliegen. Nicht immer müssen sie mit einem hohen Aufwand verbunden sein“, erklärte Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz. Deshalb schreibt die Hessische Landesregierung zum zweiten Mal den Wettbewerb „Tierschutz in der Landwirtschaft“ aus. 

 

Die Milch macht's?

agrartotal (ZDF/Mainz) - Die Milchbauern kämpfen um den Erhalt ihrer bäuerlichen Kultur. Die Kampagnen der Agrarindustrie führten zu einer Überproduktion von Milch und zu Preisverfall.

sonntags 9:03 26. März im ZDF

Bericht des EU-Parlaments zum Tierschutz

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes (Archivbild)

agrartotal (dtb/Brüssel) - Im Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments wurde heute ein Bericht zum Tierschutz in der Europäischen Union (EU) vorgestellt. Dieser zeigt bisher erreichte Verbesserungen im Tierschutz auf, benennt aber auch noch bestehende Missstände. Der Deutsche Tierschutzbund fordert anlässlich der Vorstellung, bestehende Gesetzeslücken zu schließen. Dabei appelliert der Verband auch an die Bundesregierung, sich für den Tierschutz in der EU stark zu machen.

„Der Bericht bestätigt unsere Kritik, dass die EU beim Tierschutz ihren eigenen Ansprüchen und dem Willen ihrer Bürger nicht mehr gerecht wird“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

„LivingLand“

Europaweit rufen immer mehr Verbände, Unternehmen und Institutionen EU-Agrarkommissar Hogan dazu auf, einen mutigen Vorschlag für eine andere Landwirtschaftspolitik vorzulegen.

agrartotal (NABU/Berlin/Brüssel) – Europaweit rufen immer mehr Verbände, Unternehmen und Institutionen EU-Agrarkommissar Hogan dazu auf, einen mutigen Vorschlag für eine andere Landwirtschaftspolitik vorzulegen. Zur Halbzeit der laufenden Bürgerbefragung des Kommissars zur EU-Agrarpolitik veröffentlichte das Verbändebündnis „LivingLand“ die Logos der bereits teilnehmenden Organisationen. Unter den bisher fast 200 Unterstützern finden sich neben Umweltverbänden aus ganz Europa auch Unternehmen wie Alnatura, der Kosmos Verlag und Veolia Deutschland. Aber auch eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie Organisationen aus den Bereichen Ernährung, Kosmetik, Wissenschaft, Medien und Tourismus engagieren sich. Sie fordern gemeinsam eine „zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in Europa. Diese muss gesund und fair für alle sein, mit kurz- und langfristigem Nutzen für alle Menschen, einschließlich der Landwirte, und für die Natur.“

Vogelgrippe: Österreich hebt Stallpflicht auf

agrartotal (lid.ch/Österreich/Schweiz) – In Österreich wird die Stallpflicht für Geflügel ab dem 25. März aufgehoben. Die Schweiz hatte ihre Präventions-Massnahmen gegen die Vogelgrippe per letzten Samstag aufgehoben. 

Nachdem seit Anfang März sowohl im Inland als auch international eine wesentliche Verbesserung der Lage zu beobachten sei, werde die Stallpflicht aufgehoben, teilt das zuständige Ressort in Österreich laut aiz.info mit.

Einige Biosicherheitsmassnahmen bleiben aber in Kraft, da nach wie vor ein gewisses Übertragungsrisiko besteht. So muss Geflügel gehalten werden, dass der Kontakt zu Wildvögeln bestmöglich vermieden wird. Konkret müssen Fütterung und Tränkung im Stall oder unter einem Unterstand erfolgen.

"Iss was?! Tiere, Fleisch und Ich"

agrartotal (boell/Leipzig) - Zum Auftakt der Leipziger Buchmesse sind die Nominierten des Deutschen Jugendliteraturpreises 2017 bekannt gegeben worden. Das Jugendbuch "Iss was?! Tiere, Fleisch und Ich", herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung, ist einer von 24 Titeln auf dieser Liste. "Iss was?! Tiere, Fleisch und Ich" von Christine Chemnitz, Gesine Grotrian, Gabriela Häfner erschien vor einem Jahr und zeigt auf, wie Fleischproduktion und Fleischkonsum mit unserer Umwelt, unserer Gesundheit, mit Klima und Tierwohl, mit Gerechtigkeit und Hunger zusammenhängen. Aufwändige Infografiken liefern aktuelle Daten und Fakten, regen zum Nachforschen und Weiterdenken an. Es liegt derzeit in der 3. Auflage vor.

Lebensmittelkontrollen

agrartotal (lkonliene/Wien) - Das EU-Parlament sieht eine Verschärfung der Lebensmittelkontrollen in der gesamten Versorgungskette vom Erzeuger bis zum Konsumenten vor. Nach mehreren Skandalen, wie etwa dem mit Pferdefleisch im Jahr 2013, soll mit einer neuen Verordnung die Rückverfolgbarkeit der Nahrungsmittel verbessert, Betrug bekämpft und das Vertrauen der Verbraucher in die Lebensmittelkette wiederhergestellt werden.

Gelten sollen die neuen Vorschriften neben den Nahrungsmitteln auch für die Bereiche Futtermittel, Tier- und Pflanzenschutz, biologische Landwirtschaft sowie geschützte geografische Angaben. Die Verordnung sieht regelmäßig unangekündigte und risikobezogene Kontrollen in allen Sektoren durch die nationalen Behörden vor.

Zudem müssen die EU-Staaten abschreckende Strafen bei Vergehen festlegen. Die vorgeschlagene Regelung bündelt die Kontrollen für alle Bereiche der Lebensmittelkette in einem Rechtstext. Aktuell werden sie in 16 Rechtsvorschriften in Form von Verordnungen und Richtlinien geregelt.

Österreich: Herkunft von Fleisch

agrartotal (lkonline/Josef Siffert) - "Der jüngste Skandal um brasilianisches Gammelfleisch macht einmal mehr deutlich: Wer bei Rindfleisch auf Nummer sicher gehen will, greift zu heimischer Qualität. Für die Verpflegungsgastronomie bietet das 'Gut zu Wissen'-System die ideale Lösung an. Es macht bei Tisch sichtbar, woher das Fleisch kommt. In seiner jüngsten Ausgabe zeigt das Wochenmagazin Profil, dass Transparenz in der Verpflegungsgastronomie häufig fehlt. Wir appellieren daher an alle Betreiber von Großküchen den Weg in Richtung Transparenz einzuschlagen. Das Land Niederösterreich hat seine Einrichtungen umgestellt und gezeigt, dass 'Gut zu Wissen' einfach anwendbar ist sowie den Gästen Klarheit gibt", erklärt Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich

Remmel: "Wir müssen das Töten männlicher Eintagsküken endlich stoppen"

agrartotal (min/Düsseldorf) - Expertinnen und Experten diskutierten bei Fachgespräch der Verbraucherzentrale NRW über Möglichkeiten für Verbraucherinnen und Verbraucher, Produktion und Handel

Trend zum regionalen Produkt hält an

agrartotal (min/Hannover) - „Mehr Regionalität in Niedersachsen – Positionen und Perspektiven“ – unter diesem Motto steht eine Veranstaltung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums am (heutigen) Donnerstag. „Immer mehr Verbraucher bevorzugen Lebensmittel mit regionaler Herkunft sowie eine möglichst ökologische und nachhaltige Produktion“, sagte Agrarminister Christian Meyer zum Auftakt der Tagung. „Wir fördern verstärkt die Regionalvermarktung in Niedersachsen, weil sie nicht nur gute Absatzchancen bietet, sondern auch die Identität ländlicher Gebiete positiv prägen kann.“

Mehr hier!

ISN-Schlachthofranking 2016 - Das sollten Viehkaufleute wissen!

agrartotal (isn/Damme) - "Gerade in Zeiten eines abnehmenden Angebots an Schweinen und Ferkeln stehen die Zeichen für Schlachtunternehmen und Fleischverarbeiter auf Sturm. Im preisaggressiven deutschen Lebensmitteleinzelhandel sind Preissteigerungen immer nur mit einer gewissen Zeitverzögerung durchzusetzen", erklärte der ISN-Marktexperte Matthias Quaing. Angesichts dieser Tatsache sieht Quaing aktuell auch keine Entspannung der wirtschaftlich angespannten Situation im Vieh- und Fleischgeschäft!

Wichtig - besonders für die Viehhandelsbranche - ist in diesem Zusammenhang ein "Schlachthofranking", welches alljährlich von der ISN für das abgelaufene Jahr erstellt wird. Anhand dieses "ISN-Schlachthofranking 2016" kann man nicht nur ersehen, wie sich die großen der Schlachtbranche im vergangenen Jahr entwickelt haben, sondern auch schon einen Blick in das laufende Geschäftsjahr werfen!

Kompetenzzentrum für nachhaltigen Konsum

Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth: „Wir alle essen gut und gerne. Wir verbinden mit Essen Familie, Heimat und Wohlbefinden."

agrartotal (bmel/Berlin) - Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschafts­ministerium, Dietmar Horn, Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium, und Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesjustiz- und -verbraucherschutzministerium, haben heute gemeinsam im Rahmen der Konferenz „Umsetzung nachhaltiger Konsum in Deutschland“ das „Kompetenzzentrum nachhaltiger Konsum der Bundesregierung beim Umweltbundesamt“ eröffnet.

Der Wahlkampf um die Stimmen der "Tierliebhaber" hat begonnen

Auch für die grüne Bundespartei könnte sich - bei den derzeitigen Wahlprognosen - der Horizont verdunkeln. Der Wahlkampf um die "Tierschützer" hat jetzt begonnen.

agrartotal (fr) - Mit einer "Kleinen Anfrage" der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die die Initiative Tierwohl des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hinterfragt, wurde zumindest ein Wahlkampfthema der "Grünen" eröffnet und auf die "Abschussrampe" geschoben!

Wenn man sich die Fragen der "Kleinen Anfrage" genauer durchliest und sich in der Vieh- und Fleischbranche auch nur etwas auskennt, erkennt man sofort, wohin der "Hase" in den nächsten Wochen und Monaten - zumindest bis zum Wahltermin für den neuen Bundestag - laufen soll!

REWE: Mehr Tierwohl bei Schweinen

"Der unversehrte Ringelschwanz bei Schweinen ist ein geeigneter Indikator dafür, dass es dem Schwein während seiner Lebensdauer gut ergangen ist", sagt Nina Flechtker, Funktionsbereichsleiterin Nachhaltigkeit Ware bei der REWE Group.

agrartotal (ots/Köln/REWE) - Ferkel behalten Ringelschwanz - REWE Group stellt Mastbetrieben Fördergelder zur Verfügung - Ausführliche Informationen

Afrikanischen Schweinepest

agrartotal (fli/Riems) - Karte: ASF in Lettland, Litauen, Polen und Estland, Stand 21.03.2017, 09:15 Uhr

"Neue" Ringelschwanzprämie bei der REWE - Ende 2017?

Für komplette Ringelschwänze - wenn sie noch am Schwein dran sind - soll es demnächst bei der REWE Geld geben!

agrartotal (fr(pm/Köln) - Rewe hat mit nordrhein-westfälischen Schweinezüchtern ein neues Bonuszahlungssystem für die Schweinehalter auf den Weg gebracht. Die Schweinehalter verzichten auf das kupieren der Schweineschwänze und erhalten dafür einen finanziellen Ausgleich, einen Bonus! Das Fleisch will Rewe dann allem Anschein nach gesondert an der Fleischtheke - wahrscheinlich mit entsprechenden werbewirksamen Hinweisen - vermarkten, allerdings nicht - soweit man hört - unter einem neuen Label!

Bekannt wurde die "Ringelschwanzprämie" der REWE - nicht zu verwechseln mit der Ringelschwanzprämie, die der niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer ausgelobt hat und dafür pro Schwein rund 16,50 Euro auf den Tisch des Schweinehalters blättert - im Rahmen des Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF), die unlängst tagte. Laut der REWE haben unter anderem Vertreter der verschiedenen Stufen und involvierte Kreise an der Entwicklung des jetzt - zum Ende des Jahres in Kraft tretenden - neuen Preis- und Bezahlsystems, mitgearbeitet. Einzelheiten liegen www.agrartotal.eu leider noch nicht vor!

Interessant dürfte jedoch sein, ohne das bislang die Höhe der "Vergütung" bekannt wurde, die REWE erklärte, dass die für die Ringelschwanzprämie benötigte Geld, vom Handel aufgebracht würden, der sich seinerseits das Geld beim Verbraucher zurückholen wolle.

QS-Salmonellenmonitoring

Ausgewertet wurden insgesamt 1,62 Mio. auf Salmonellenantikörper untersuchte Proben von 22.864 Schweinemastbetrieben aus Deutschland, die zur Teilnahme am QS Salmonellenmonitoring verpflichtet sind.

agrartotal (qs/Bonn) - Die Maßnahmen zur Reduzierung der Salmonellenbelastung, die Tierhalter und Tierärzte im QS-System konsequent umsetzen, greifen. Dies zeigt die Anfang März 2017 vorgenommene Auswertung der Daten aus dem QS-Salmonellenmonitoring.

Mehr dazu gibt es hier

Wasserknappheit, Klimawandel und Armut

Der WLV und WLV-Präsident Johannes Röring wollen im Rahmen eines Projektes helfen

agrartotal (wlv/Münster) - Wasserknappheit, Klimawandel und Armut bestimmen das Leben von Bauernfamilien in Uganda. Dabei ist die eigene Landwirtschaft Lebensgrundlage für mehr als 80 Prozent der ugandischen Bauern. Der Anbau von Gemüse und Obst ist für die Ernährung der kinderreichen Großfamilien überlebenswichtig. Gleichzeitig erwächst in Uganda zunehmend auch das Bewusstsein, durch die Landwirtschaft ein Einkommen zu erzielen, um den Lebensunterhalt (etwa für Schulbildung und gesundheitliche Vorsorge) zu bestreiten.

Tierwohl bei Nutztieren in Deutschland

Die Tierwohl-Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirt- schaft (BMEL) verspricht, dass die Haltung von Tieren verbessert werden soll.

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die Initiative Tierwohl des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) steht im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage (18/11537) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Abgeordneten wollen unter anderem wissen, wie sich nach Kenntnis der Bundesregierung der gesundheitliche Zustand deutscher Nutztiere in den letzten zwanzig Jahren entwickelt hat. Darüber hinaus sollen Angaben über den Anteil der Tiere gemacht werden, deren Schwänze und Schnäbel nicht kupiert und die nicht enthornt wurden. Zudem interessieren die aktuellen Zahlen zur Tötung männlicher Eintagsküken.

Deutsches Rapsöl „animiert“

agrartotal (ufop/Berlin) – So beliebt und bekannt Rapsöl und die leuchtend gelben Felder auch sind, so wenig bekannt sind viele Details zu Züchtung, Anbau oder Herstellung. Den langen Werdegang des Rapsöls macht jetzt eine animierte Online-Reportage der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) erlebbar. 

Schritt für Schritt wird mit Infografiken, kurzen Videos und Interviews das „Multitalent Raps“ vorgestellt. Die 11 Monate, die der Raps insgesamt auf dem Feld wächst, werden ebenso behandelt wie seine Verarbeitung in Ölmühlen oder seine vielfältige Verwendung in Küche, Technik und Tierernährung. Wer außerdem wissen möchte, was 2 Millionen Fußballfelder mit der Rapsblüte zu tun haben, findet auf der Internetseite raps.ufop.de/rapsoel die passende Antwort.

Die Webseite ist die erste von weiteren geplanten Reportagen, die das Multitalent Raps in all seinen Facetten interaktiv darstellen werden.

Agrarministerkonferenz 2017

Agrarminister Christian Meyer (Vorsitzender der AMK)

agrartotal (Min/Hannover) - Die Agrarministerkonferenz (AMK) trifft sich zu ihrer Frühjahrstagung unter dem Vorsitz von Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer von Mittwoch, 29. März, bis Freitag, 31. März 2017, in Hannover.

Vogelgrippe - landesweite Stallpflicht weitgehend aufgehoben

Umweltministerin Priska Hinz

agrartotal (Hessen) - Die aktuelle Zahl von Vogelgrippe bei Wildvögeln in Hessen ist rückläufig. Der letzte infizierte Wildvogel wurde am 6. März 2017 aufgefunden. Das gab Umweltministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden bekannt. „Die Stallpflicht in Hessen kann aufgrund dieser Entwicklungen grundsätzlich aufgehoben werden.

Schlachthof in Oslebshausen ist "Vergangenheit"

agrartotal (fr/Weser-Kurier/Oslebshausen) Wie es aussieht, gehört der Schlachthofs in Oslebshausen ab jetzt nur noch zur Vergangenheit! Da kein neuer Betreiber gefunden werden konnte, bleibt der Schlachthof in Oslebshausen geschlossen. Noch vor Monaten hatte man die Hoffnung, dass der Betrieb - immerhin sind davon 200 Arbeitsplätze betroffen - gerettet werden könnte. Hatte doch eine Kanzlei aus Hamburg bekannt gegeben, dass die MV Fleisch GmbH in einem Schutzschirmverfahren zusammen mit der Vogler Fleisch GmbH umstrukturiert werden sollte. Wie die Tageszeitung "Weser-Kurier" zu berichten weis, ist jetzt das Ende erreicht, da kein neuer Betreiber für den Schlachthof gefunden werden konnte.

Der auf Schweineverarbeitung konzentrierte Betrieb ist schon seit Ende Januar geschlossen. In guten Zeiten wurden in Oslebshausen 15.000 bis 18.000 Schweine geschlachtet, auch zerlegt und weiter verarbeitet. Allem Anschein nach haben am Ende die Lieferanten keine Schweine mehr nach Oslebshausen geliefert, da keine Versicherung mehr bestand.

Fleischskandal Brasilien

Franz-Josef Holzenkamp, agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (Archivfoto)

agrartotal (f-j.H/Berlin) - Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Deutschen Bundestag hat heute über Brasiliens Fleischproduzenten diskutiert, die verdorbenes Rindfleisch und gestrecktes Hühnerfleisch exportiert haben sollen.

Der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, erklärte dazu, dass für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion der gesundheitliche Schutz der Verbraucher an erster Stelle stehe. Holzenkamp forderte daher, zunächst genau zu klären, ob und in‎ welchem Umfang Europa und Deutschland betroffen sind. Die Vorwürfe gegen die brasilianischen Fleischproduzenten sein gravierend und bedürften der lückenlosen Aufklärung durch die brasilianischen Behörden. Eine Gefährdung der Verbraucher durch verdorbenes oder gestrecktes Fleisch sei nicht akzeptabel, betonte der agrarpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp. Es müsse deshalb sichergestellt sein, dass solches Fleisch nicht auf den europäischen Markt gelangen kann. Andernfalls forderte Holzenkamp weitergehende Maßnahmen, wie beispielweise ein Importverbot.

Homöopathische Tierarzneimittel

agrartotal (hib/HAU/Berlin) - Deutschland soll sich im Rahmen der laufenden Beratungen zur Revision des EU-Tierarzneimittelrechts für ausgewogene Regelungen zu homöopathischen Tierarzneimitteln einsetzen. Diese Forderung unterstützt der Petitionsausschuss. In der Sitzung am Mittwochmorgen beschlossen die Abgeordneten einstimmig, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft als Material zu überweisen und zugleich dem Europäischen Parlament zuzuleiten.

Hendricks ist gefragt

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

agrartotal (min/bdm) - Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) hat die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf den Milchkuhbetrieb der Familie Wehling in Schleswig-Holstein eingeladen, um sich mit ihr über die aufkommende Problematik Klimaschutz vs. Tierschutz in der Milchviehhaltung auszutauschen.

Der Brexit kommt

agrartotal (fr) - Nach vorliegenden Informationen wird London den Brexit am 29. März beantragen. 

Jederzeit Zugriff auf Märkte, Rat und Zahlen

agrartotal (lkn/Oldenburg) – Wie dosiere ich Pflanzenschutzmittel? Zu welchem Preis wird Schweinefleisch gerade an der Leipziger Börse gehandelt? Und welcher Berater unterstützt mich schnellstmöglich beim Umbau des Stalls? Die Antwort auf diese und zahlreiche weitere Fragen rund um die Betriebsführung liefert die App Preise & Finanzen der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen. Der digitale Ratgeber im Smartphone-Speicher wird immer beliebter: Monatlich rund 2.000 Nutzer wenden die App mittlerweile an, die bereits auf mehr als 15.000 mobilen Endgeräten installiert ist.

Agrarförderantrag 2017 - ab sofort elektronisch

agrartotal (min/Mainz) - Die rheinland-pfälzischen Landwirte haben in der 11. Kalenderwoche von ihrer Kreisverwaltung die Zugangsdaten zum elektronischen Antrag für die Beantragung der flächenbezogenen Agrarfördermaßnahmen 2017 (Direktzahlungen, Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen) erhalten.

BfR: Behandlung von Geflügelfleisch

agrartotal (bfr/Berlin) - Geflügelfleisch ist relativ häufig im Vergleich zu anderen Lebensmitteln mit Krankheitserregern wie Campylobacter oder Salmonellen belastet, die beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen verursachen können. Die Erreger besiedeln oftmals bereits die lebenden Tiere oder können beim Schlachten, Zerlegen und Behandeln der Schlachtkörper durch Kreuzkontamination auf das Fleisch übertragen werden.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat im Folgenden Fragen und Antworten zum Thema zusammengestellt.

Lücken bei Antiviren-Software

agrartotal (zdf/Frontal 21) - Immer wieder wird dem Internetnutzer eingeredet, er benötige ultimativen Schutz für seinen Rechner. Und Hersteller von Antiviren-Software versprechen absolute Sicherheit vor Cyber-Bedrohungen. Doch für IT-Fachleute kann es keinen hundertprozentigen Schutz geben. So dauere es beispielsweise Wochen, bis das Update einer Antiviren-Software auf den Computern der vielen Millionen Privatanwender angekommen sei - lange, nachdem die Schadsoftware bekannt ist, die mit dem Update bekämpft werden soll....

Heute im ZDF: Frontal 21 vom 21. März 2017

EU-Sanktionen gegen Russland

agrartotal (hib/AHE/Berlin) - Nach den EU-Sanktionen gegenüber Russland und den "Möglichkeiten ihrer schrittweisen Aufhebung" erkundigt sich die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (18/11383). "Angesichts der nachweislichen Beschädigung der deutsch-russischen Beziehungen, der negativen wirtschaftlichen Auswirkungen und der offensichtlichen politischen Wirkungslosigkeit stellt sich zunehmend die Frage über den künftigen Ausstieg aus der Sanktionspolitik", schreiben die Abgeordneten. Die Bundesregierung soll unter anderem zu den völkerrechtlichen Rechtsgrundlagen und den "konkreten politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Zielen" der Sanktionen Stellung nehme sowie zur Kopplung an die Umsetzung des Minsker Abkommens.

AgrarBündnis fordert Schutz durch Systemwechsel in der Agrarpolitik

agrartotal (AgrarBündnis e.V./Konstanz) - Einen nachhaltigeren Umgang mit der Ressource Wasser und weitreichendere Maßnahmen zu dessen Schutz fordert das AgrarBündnis anlässlich des von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufenen Weltwassertages am 22. März 2017. Die Belastung der Oberflächengewässer und des Grundwassers mit Nitrat (Stickstoff), Tierarzneimitteln oder Pestiziden steht bei uns im Fokus des öffentlichen Interesses. In anderen Regionen der Welt ist es u.a. der Zugang zu sauberem Wasser. Der Kampf um Wasser löst Kriege aus oder ist Ursache von Migration und Flucht.

Landwirtschaft in Deutschland nutzt hauptsächlich Regenwasser

agrartotal (DBV/Berlin) - Die Landwirtschaft in Deutschland nutzt überwiegend das so genannte „grüne Wasser“, d.h. das natürliche Regenwasser. Lediglich 1,3 Prozent des Verbrauchs von Grund-, Oberflächen- und Quellwasser entfällt auf die Land- und Forstwirtschaft. Darauf weist der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich des Weltwassertages am 22. März hin.

Fleischskandal in Brasilien: Länder verbieten Importe

agrartotal (lid.ch/Bern) – Nachdem in Brasilien ein Gammelfleisch-Skandal publik geworden ist, haben einige Länder Importsperren für brasilianisches Rind- und Geflügelfleisch verhängt. Besonders schwerwiegend für die Branche ist der Importstopp Chinas.

Regional bevorzugt

agrartotal (lid.ch/Bern) - Konsumenten bevorzugen regionale Produkte und sind bereit, für diese höhere Preise zu bezahlen. Das zeigt eine neue Studie.

Brasilien und Fleischqualität

Brasilianische Fleisch und Fleischwaren stehen derzeit nicht so hoch im Kurs

agrartotal (fr/pm/Rio) - Nach ersten (Schock)Reaktionen erklärte die Regierung in Brasilien nun, dass es verdorbenes Fleisch und gefälschte Zertifikate nur "in sehr wenigen Betrieben" gegeben habe, es handele sich somit nicht um ein weit verbreitetes Problem. Im Gammelfleischskandal in Brasilien versucht sich die Regierung um Schadensbegrenzung. Zwar habe der Skandal "große Besorgnis" ausgelöst, die brasilianische Fleischindustrie stelle aber keine Gefahr dar, sagte der Brasilianische Präsident vor zahlreichen Botschaftern, die man kurzerhand zum Grillen eingeladen hatte - was im übrigen eine gute Idee war. Inzwischen wurden nach Regierungsangaben bislang 30 Personen festgenommen und drei Betriebe geschlossen. 

Brasilianisches Fleisch in der EU?

Ob und wie viel "Gammelfleisch" ins Ausland exportiert wurde, ist unklar.

agrartotal (ts/Berlin) - Nach einer Veröffentlichung der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "Der Tagesspiegel" ist es derzeit noch völlig unklar, ob auch brasilianisches Fleisch nach Europa exportiert wurde. Der EU-Botschafter in Brasilia, João Gomes Cravinho, kündigte laut "Der Tagesspiegel" an, dass die EU den Import von brasilianischem Fleisch stoppen werde, sollte die Regierung nicht ausreichende Informationen liefern. Brasilien ist der größte Exporteur von Rindfleisch und einer der größten Hühnerfleischexporteure. Die Aktien von JBS, dem weltweit größten Rindfleischexporteur, und BRF, dem weltweit größten Geflügelproduzenten, stürzten erwartungsgemäß - wie von Analysten sofort nach bekanntwerden des Skandals vermutet - Ende der vergangenen Woche ab.

Wassertag: Milliarden Liter Mineralwasser

agrartotal (IT.NRW/Düsseldorf) - Im Jahr 2016 wurden in 19 Betrieben des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes 2,39 Milliarden Liter natürliches Mineralwasser (mit und ohne Kohlensäure) produziert; das waren 0,3 Prozent bzw. 6,9 Millionen Liter weniger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich des Weltwassertages (22. März 2017) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden mehr als zwei Drittel (70,1 Prozent) der 2016 in NRW hergestellten Menge Mineralwasser in Betrieben aus den Regierungsbezirken Detmold und Düsseldorf produziert.

Die zum Absatz bestimmte Menge des in Nordrhein-Westfalen hergestellten Mineralwassers hatte im Jahr 2016 einen Gesamtwert von 320 Millionen Euro; das waren 3,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der durchschnittliche Produktionswert je Liter Mineralwasser betrug im vergangenen Jahr 13,6 Cent und war damit um 3,9 Prozent höher als 2015.

Weltwassertag am 22.03.2017

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

agrartotal (Öko/Berlin) - Am 22. März 2017 ist Weltwassertag. Ziel des Internationalen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen. Der Vorsitzende des Öko-Dachverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Felix Prinz zu Löwenstein, kommentiert mit Blick auf die Landwirtschaft: „Bio-Bauern schützen unser Trinkwasser und retten unsere Meere. Ökolandbau verhindert Überdüngung, weil die Zahl der Tiere pro Fläche streng begrenzt ist. So stellen Bio-Bauern sicher, dass nicht mehr Nährstoffe mit dem Dünger ausgebracht werden, als die Pflanzen aufnehmen."

Die Sommerzeit beginnt am 26. März 2017

Sonnenbrillen raus - die Sommerzeit beginnt mal wieder!

agrartotal (fr/min/Berlin) - Am kommenden Sonntag, dem 26. März 2017, um 2:00 Uhr morgens Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) beginnt dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde auf Sommerzeit, das heißt 3:00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ), vorgestellt. Die Zeitumstellung erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie weiteren Nachbarstaaten.

Anmerkung: Zwei Mal im Jahr wird einem die verbale "Fähigkeit" unserer Politiker und die "Schwerfälligkeit" der europäischen Politik so richtig vor Augen geführt – nämlich immer dann, wenn die Sommerzeit beginnt und dann nochmals, wenn diese wieder zurückgedreht wird.

Immer dann behaupten nicht gerade wenige Politiker, dass sie gegen die Sommerzeit wären, weil sie nichts - außer Kosten und Chaos - brächte. Dieses Spiel wiederholt sich jetzt schon seit vielen Jahren! Fragt man die Politiker, warum dann nichts passiere, erhält man wiederum seit Jahren die gleiche Antwort: Das wäre schließlich eine Sache der EU und die könne sich – auch in diesem Punkt bei so vielen Mitgliedsstaaten - nicht einigen!

Was für ein "Schwachsinn"! Hat überhaupt schon einmal ein Politiker angefangen, die Sommerzeit tatsächlich abzuschaffen? Wahrscheinlich nicht! Die gleichen Politiker wundern sich dann aber auch Sekunden später über die Politikverdrossenheit der Bevölkerung und das schlechte Image der europäischen Politik!

Es sind meistens nicht die großen Dinge, an denen die Menschen verzweifeln, sondern die kleinen und alltäglichen Probleme, die letztendlich entscheiden, wie sich die Menschen entscheiden! 

Expertenstreit zur Pkw-Maut

agrartotal (hib/HAU/Berlin) - Sowohl die finanzielle Wirkung der geplanten Pkw-Maut als auch die Frage ihrer Europarechtskonformität ist unter Experten umstritten. Das wurde während einer öffentlichen Anhörung des Verkehrsausschusses deutlich. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geht bei der geplanten Infrastrukturabgabe von Mauteinnahmen durch ausländische Pkw in Höhe von 834 Millionen Euro aus, die nach Abzug der Systemkosten von 211 Millionen Euro sowie der Kosten für die zusätzliche Steuerentlastung in Höhe von 100 Millionen Euro zu einer Nettoeinnahme von 524 Millionen Euro führen.

Laut dem Verkehrswissenschaftler Ralf Ratzenberger ist hingegen im ersten Jahr nach Einführung mit einem Minus von 71 Millionen Euro zu rechnen. Vor dem Hintergrund, dass die Zahl der schadstoffarmen und damit von der Kfz-Steuerentlastung betroffenen Fahrzeuge steigen werde, sei in den folgenden Jahren mit einer Erhöhung des Verlustbetrages zu rechnen, sagte er vor dem Ausschuss.

Mehr Regionalität in Niedersachsen

agrartotal (Min/hannover) - Am Donnerstag (23. März 2017) findet in Hannover die Veranstaltung „Mehr Regionalität in Niedersachsen – Positionen und Perspektiven“ des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz statt, mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Praxis, Wissenschaft und Vermarktung. 

Die regionale Vermarktung von Lebensmitteln gewinnt zunehmend an Bedeutung und liegt im Trend. Die Verbraucherinnen und Verbraucher schätzen kurze Versorgungswege und die nachvollziehbare Herkunft von Lebensmitteln. Regionale Produktions- und Absatzstrukturen stellen die Basis für regionale Wertschöpfung dar und können die Identität ländlicher Gebiete positiv prägen. Die Veranstaltung beleuchtet die Situation in Niedersachsen und benennt neue Ansatzpunkte zur Unterstützung der Regionalvermarktung durch das Land.

Käse: Es verwundert nicht!

agrartotal (Berrn/lid.ch) – Die Schweizerinnen und Schweizer haben letztes Jahr mehr Käse gegessen. Der Pro-Kopf-Konsum stieg im Vergleich zum Vorjahr um 560 Gramm auf 22.05 Kilo

Beim Käse wird vor allem Frischkäse und Quark beliebter, wie es in einer Medienmitteilung von SMP, Agristat, TSM und SCM heisst. In den letzten 10 Jahren stieg der Konsum in diesem Bereich um 1,6 Kilo pro Person.

Ebenfalls beliebter geworden ist im vergangenen Jahrzehnt mit einem Plus von 490 Gramm der Halbhartkäse. Ein Rückgang von 680 Gramm musste jedoch beim Hartkäse hingenommen werden.

Ein Blick auf die Statistik zeigt aber auch, dass nicht nur mehr Käse konsumiert wird, sondern der Importanteil innerhalb von 10 Jahren von 23 auf 31 Prozent gestiegen ist.

Die Milchproduktion in der Schweiz lag im Januar 2017 über 6 Prozent unter dem Vorjahr. Für Februar wird mit einem weiteren Rückgang gerechnet. Die monatliche Milchproduktion liegt seit Mai 2016 unter den jeweiligen Vorjahresmengen. Die Milchbauern fordern angesichts der sinkenden Milchproduktion im Inland und der international steigenden Preise seit langem höhere Produzentenpreise. Die Landwirte beklagen, dass die derzeitigen Milchpreise – insbesondere bei der Molkereimilch – die Kosten nicht decken würden. Die Branchenorganisation Milch hat im Februar 2017 jedoch entschieden, den Richtpreis unverändert bei 65 Rp./kg (A-Milch) zu belassen.

Radikale Vereinfachung bei EU-Fördermaßnahmen gefordert

agrartotal (dbv/Berlin) - Die Umsetzung der EU-Förderung hat bei vielen Maßnahmen in der zweiten Säule ein bürokratisches Ausmaß erreicht, das auf Fördernehmer abschreckend wirkt und die eigentlichen Förderziele in den Hintergrund treten lässt. Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert daher grundlegende Vereinfachungen bei der Umsetzung der EU-Fördermaßnahmen für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum.

Bekämpfung Moderhinke

Die Moderhinke ist eine weit verbreitete, schmerzhafte Klauenkrankheit insbesondere bei Schafen

agrartotal (BLV/Bern) - Im Hinblick auf eine schweizweit koordinierte Bekämpfung sollen sich Schafhaltende eingehender mit der Moderhinke und deren Bekämpfung in Herden befassen können. Das BLV lanciert deshalb eine Informationskampagne, die aus einer Reihe von Artikeln in Fachzeitschriften besteht. Im März 2017 ist der erste Artikel erschienen. 

Wirtschaft warnt vor Schwächung des Standorts Deutschland

agrartotal (BDI/DBV/ZDH/Berlin) - Im Vorfeld der anstehenden Ressortabstimmung zum Entwurf des Bundesumweltministeriums für eine Novelle der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) weisen drei Spitzenverbände auf erheblichen Änderungsbedarf bei der TA Luft hin. In einer gemeinsamen Erklärung formulieren der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) 10 Grundsätze, die eine grundlegend überarbeitete Verwaltungsvorschrift berücksichtigen muss.

Die gemeinsame Erklärung finden unter www.bauernverband.de/ta-luft-novelle.

Trifft auch Milchtüten? Debatte um neues Verpackungsgesetz

agrartotal (hib/SUK/Berlin) - Wirtschaft und Kommunen sind unterschiedlicher Auffassung bei der Bewertung des Gesetzentwurfes der Regierung zu einem neuen Verpackungsgesetz (18/11274). Während sich die Vertreter der Industrie in der Anhörung zu dem Entwurf am Montag, 20. März 2017, zufrieden zeigten, forderten die Sachverständigen der Städte, Kommunen und Landkreise deutliche Nachbesserungen. Ziel des ist es unter anderem, Anreize zum einen für "Investitionen in technische Innovationen und neue Anlagen zu fördern". Dazu ist geplant, die "bestehenden Verwertungsanforderungen für Verpackungsabfälle spürbar" anzuheben. Die bisherigen Vorgaben zur Recyclingquote würden "in aller Regel deutlich übererfüllt", schreibt die Bundesregierung zur Begründung.

Schleswig-Holstein: "BHV1-freie Region" - Bestätigung fehlt

BHV1-Bestätigung für Schleswig-Holstein fehlt noch immer!

agrartotal (fr/lw/min/Kiel) - Schleswig-Holstein ist frei von der Tierseuche Boviner Herpesvirus Typ 1. Nach erfolgreicher Sanierung der Rinderbestände vom Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1) stimmten nun die EU-Mitgliedsstaaten dem Antrag auf Anerkennung des BHV1-Freiheitsstatus für Schleswig-Holstein zu. Dies teilte das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume am 23. Februar 2017 mit. 

Damals wies das Ministerium aber auch darauf hin, dass mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kürze gerechnet werde, den erst eine Veröffentlichung macht die BHV1-Freiheit erst "amtlich"!  Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume will über die offizielle Anerkennung für Schleswig-Holstein als BHV1-freie Region informieren.

Auf Anfrage von www.agrartotal.eu ist diese Veröffentlichung aber bislang noch nicht erfolgt, wird aber in Kiel noch immer "in Kürze" erwartet!

Mensch Meyer...!

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer

agrartotal (fr/Hannover) - Wahrscheinlich hat er es ja nur "gut gemeint", Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer! Teuer wird es aber auf alle Fälle und rief schon einmal die Opposition und den Steuerzahlerbund auf den Plan. Für 200.000 Euro will Meyer einen - nicht seinen, sondern des Steuerzahlers - Beitrag zur Integration der Flüchtlinge leisten: Mit Filmen sollen über die sozialen Netzwerke, Medien und Videportale, wie YouTube usw., nach dem Wunsch des Ministers, Filme gezeigt werden, die einen Blick in "fremde Töpfe" erlauben. Das "Kochtopf-Gucken" kostet aber nicht nur 200.000 Euro sondern soll, so denkt wohl Agrarminister Meyer, die Völkerverständigung fördern. "Zu Gast in anderen Küchen" - heißt das interkulturelle Projekt. Vieleicht hätte es aber auch eine der unzähligen Kochshows getan, die täglich im Fernsehen gezeigt werden, oder eine kostenlose Nachbarschaftsaktion: "Kochen mit Nachbarn"?

Brasilien verunsichert Fleischbranche

agrartotal (Rio/Brasilien) - Den größten Fleischexporteur der Welt, Brasilien, erschüttert ein Gammelfleischskandal.  Laut erster Informationen sollen bisher im Zuge der Operation „Carne Fraca“ („Schlechtes Fleisch“) rund 20 Personen festgenommen. Sie sollen den Verkauf großer Mengen Gammelfleisch, das mit noch haltbarem Fleisch vermischt wurde, organisiert haben. Betroffen ist auch der weltweit größte Fleischproduzent JBS. 

Der Export brasilianischen Fleisches bringt dem Land jedes Jahr mehr als 14 Milliarden Dollar (13 Milliarden Euro) ein. Schwierig dürfte es für Brasilien in Bezug auf seine Exporte in die USA werden. Nach langen Diskussionen hatte die USA erst im Juli 2016 erst wieder den amerikanischen Markt für brasilianisches Fleisch geöffnet. 

Trächtige Kühe: Da wird ein "altes" Thema verdächtig heiß!

Eine freiwillige Vereinbarung gegen das Schlachten tragender Rinder in Sachsen-Anhalt war für Friedrich Ostendorff, Sprecher für grüne Agrarpolitik, jetzt eine geeignete "Steilvorlage", sich erneut mit dem Thema auseinander zu setzen

agrartotal (fr/g/bün/Berlin) - Das Thema, oder besser gesagt das Problem, des Transportes von trächtigen Kühen zum Schlachthof, ist alles andere als neu - es "geistert" schon recht lange durch die Fachpresse und wird auch innerhalb der Branche, wie auch in Kreisen des Tierschutzes (NGOs) - mit mehr oder weniger nachhaltigem Erfolg - diskutiert! Etwas wirklich brauchbares, etwas handfestes, ist bei der ganzen Diskussion noch nicht herausgekommen! Außer ein paar "freiwilligen Vereinbarungen gegen das Schlachten tragender Rinder", war der Rest nur hoffen und hinhalten!

Neue Cross Compliance – Broschüre

agrartotal (Min/MV) - Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt M-V hat die diesjährige Informa­tionsschrift zu den Cross Compliance-Anforderungen fertiggestellt. 

Die Broschüre richtet sich sowohl an Direktzahlungsempfänger als auch Begünstigte ausgewählter Maßnahmen im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Sie enthält sowohl eine Beschreibung aller Cross Compliancerelevanten Grundanforderungen an die Betriebsführung als auch der Standards zur Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen in gutem landwirtschaftlichem und ökologischem Zustand. Die aktuellen Rechtsgrundlagen, zahlreiche praxisrelevante Hinweise und eine Auflistung der jeweils zuständigen Ansprechpartner im Land sind enthalten. Erstmalig für 2017 ist auch eine Eigenkontroll-Checkliste einbezogen.

Die aktuelle Ausgabe für 2017 ist auch im Internet unter http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Service in der Rubrik „Publikationen“ veröffentlicht. Zusätzlich wird sie allen Antragstellern auf der Antrags-CD zur Verfügung gestellt. Sie kann aber auch als gedrucktes Exemplar bei den Staatlichen Ämtern für Landwirtschaft und Umwelt sowie im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt angefordert werden.

Tierwohl-Preis: Mit guten Ideen jetzt bewerben

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

agrartotal (min/München) - Um die Haltungsbedingungen für Nutztiere in Bayern weiter zu verbessern, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner wieder einen „Tierwohl-Preis“ ausgelobt.

Bio-Lachs aus Norwegen wieder auf dem EU-Markt

agrartotal (eu/Brüssel) - Ökologische/biologische Erzeugnisse aus Norwegen und Island, einschließlich norwegischer Bio-Lachses, können wieder in die Europäische Union eingeführt werden. Nach der Entscheidung im Gemeinsamen Ausschuss des Europäischen Wirtschaftsraums (Gemeinsamer EWR-Ausschuss) können damit ab dem 18. März die Einfuhren von Bio-Lachs, der entsprechend den EU-Regeln erzeugt und zertifiziert wurde, aus EWR Ländern wiederaufgenommen werden.

Nicht überall wo „Bio“ drauf steht, ist auch wirklich „Bio“ drin

Nicht überall wo „Bio“ drauf steht, ist auch wirklich „Bio“ drin, warnen Verbraucherschützer.

agrartotal (Uni Dresden) - Kühe kochen nicht – TU-Lebensmittelchemiker entwickeln ein neues Analyseverfahren zum Nachweis von Bio-Milch und artgerechter Ernährung von Milchkühen

Holzenkamp bleibt Chef im CDU-Ring

Franz-Josef Holzenkamp: Nach der Karriere ist vor der Karriere

agrartotal (pm/mab/mlt/Cloppenburg) - So ganz geht man nie! Das trifft auch auf viele Politiker zu, so auch auf Franz-Josef Holzenkamp, der am Samstagmittag als Vorsitzender des CDU-Landesverbandes wiedergewählt wurde. Auf dem Landesparteitag  votierten 96,25 Prozent für den Bundestagsabgeordneten aus Garthe, der aus eigenem Wunsch nicht mehr für die nächste Bundestagswahl kandidiert.

Das die Karriere des CDU-Politikers auch nach seinem Verzicht auf ein Bundestagsmandat noch lange nicht zu Ende ist, zeigt nicht nur die Wahl vom vergangenen Wochenende, sondern auch die Tatsache, dass gerade in Berlin in naher Zukunft eine Reihe von hochkarätigen - nicht direkt politischen - Posten, neu besetzt werden müssen, wobei dann immer wieder - immer öfters - in diesem Zusammenhang Franz-Josef Holzenkamp mit diesen Spitzenfunktionen in Verbindung gebracht wird.

„Bienen sind lebensnotwendig“

agrartotal (Min/Wiesbaden) - „Immer mehr Menschen in Hessen begeistern sich für die Imkerei. Ich freue mich über dieses Engagement und danke den Imkerinnen und Imkern für ihre wertvolle Arbeit“, sagte Umweltministerin Priska Hinz beim 48. Hessischen Imkertag in Hünfeld. Mittlerweile zählt der Hessische Imkerverband rund 10.000 Mitglieder, die 56.000 Bienenvölker betreuen. 2010 waren es noch rund 7.400 Mitglieder und 48.000 Bienenvölker. „Besonders schön ist, dass auch die Zahl der Imkerinnen zunimmt“, betonte die Ministerin.

Cloud Computing

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Im Jahr 2016 nutzten 17 % der Unternehmen in Deutschland mit mindestens 10 Beschäftigten kostenpflichtige IT-Dienste über Cloud Computing. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Computermesse CeBIT mitteilt, entsprach dies einem Anstieg um 5 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 2014.

 

„Nachhaltigkeitsmodul Milch“

Die Pilotphase des „Nachhaltigkeitsmoduls Milch“ ist offiziell gestartet

agrartotal (Thünen-Institut/Berlin) - Die Pilotphase des „Nachhaltigkeitsmoduls Milch“ ist offiziell gestartet: Im Rahmen des 8. Berliner Milchforums in Berlin überreichte Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär des BMEL, den Förderbescheid an die Projektpartner.

Nähere Informationen zum Konzept des „Nachhaltigkeitsmoduls Milch“ finden Sie auch auf der Website des Thünen-Institutes unter:
https://www.thuenen.de/media/publikationen/thuenen-workingpaper/ThuenenWorkingPaper_54.pdf

Auf der Website des QM-Milch e.V. www.qm-milch.de werden in Kürze weitere Informationen zur Pilotphase des „Nachhaltigkeitsmoduls Milch“ zur Verfügung gestellt.

Vogelgrippe in der Schweiz – Ende der Präventionsmassnahmen

agrartotal (BLV/Bern) - Seit Anfang März sind die Temperaturen milder geworden. Die meisten Zugvögel haben ihre Winterquartiere verlassen und das Ansteckungsrisiko für Hausgeflügel sinkt. Die Zahl der von der Vogelgrippe betroffenen Zugvögel ist zudem in ganz Europa stark zurückgegangen. Aus diesen Gründen hat das schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) beschlossen, ab Samstag, 18. März 2017 die Präventionsmassnahmen aufzuheben.

Düngeverordnung: Rukwied kritisiert massiven Vertrauensbruch

Rukwied: Die Ministerpräsidenten sind jetzt Ende März im Plenum des Bundesrates gefordert, am Kompromiss vom Januar 2017 zum Düngepaket festzuhalten und diesen nicht aufzukündigen

agrartotal (DBV/Berlin) - Mit dem gestrigen Votum weicht der Umweltausschuss substantiell von dem gemeinsam zwischen Bundesländern, Bundestag und Bundesregierung ausgehandelten Kompromiss ab. „Das ist ein massiver Vertrauensbruch und offenbart die fehlende Verlässlichkeit einiger Umweltministerien als Verhandlungspartner bei wichtigen Fragen von Landwirtschaft und Umwelt“, kritisierte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), die Ergebnisse des Umweltausschusses des Bundesrates zur Novelle der Düngeverordnung.  

Die Ministerpräsidenten sind jetzt Ende März im Plenum des Bundesrates gefordert, am Kompromiss vom Januar 2017 zum Düngepaket festzuhalten und diesen nicht aufzukündigen. Sollte der Bundesrat im Plenum den Forderungen des Umweltausschusses des Bundesrates folgen, sei die gesamte Einigung zur Novelle der Düngeverordnung in Frage gestellt. Die Verantwortung für eine Verurteilung Deutschlands vor dem Europäischen Gerichtshof und mögliche Strafzahlungen hätten dann alleine die Länder zu tragen, betonte Rukwied.

"Risikobasierte Aufstallung"

agrartotal (MV) - Die Veterinärämter der Landkreise in Mecklenburg Vorpommern stimmen dem Erlassentwurf über die risikobasierte Aufstallungspflicht des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt MV vom 16. März 2017 zu. Dies teilte der Landkreistag dem Ministerium heute in einer gebündelten Stellungnahme aller Landkreise mit. Der finale Erlass wurde im Anschluss an die Landkreise übersandt.

Fleisch als der Motor der Evolution?

agrartotal (LKonline/Wien) - Das Verlangen Fleisch zu essen ist beim Menschen seit Urzeiten genetisch verankert. Fleisch ist Eiweiß oder Protein, was aus dem Griechischen kommt und "das Erstere" oder "Wichtigste" bedeutet.

Berliner Milchforum: Den Wandel selbst gestalten

agrartotal (DBV/Berlin) - „Es ist an der Zeit, die richtigen Schlüsse aus den vergangenen Milchkrisen zu ziehen“, resümierte der Milchbauernpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Karsten Schmal, zum Abschluss des 8. Berliner Milchforums. „Die Diskussionen auf dem Forum haben nur allzu deutlich den Handlungsbedarf innerhalb der Milchbranche gezeigt. Die Politik kann den offenen Milchmarkt nur flankieren.“ 

Milch: Lehren aus der Preiskrise

agrartotal (dbv/Berlin) - 8. Berliner Milchforum im Zeichen der vergangenen Preiskrise - Das 8. Berliner Milchforum wurde heute durch den Milchbauernpräsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Karsten Schmal, eröffnet. Im Zentrum der Veranstaltung, die gemeinsam von DBV und Milchindustrie-Verband in Kooperation mit dem Deutschen Raiffeisenverband und der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft organisiert wird, steht die Frage, wie ein verlässlicher Weg für die deutschen Molkereien und Milcherzeuger gefunden werden kann. In der Marktpolitik sowie beim Umgang mit den steigenden gesellschaftlichen Anforderungen zeichnen sich Debatten insbesondere in Krisenzeiten durch kurzfristigen Aktionismus aus, der eine nachhaltige Weiterentwicklung des deutschen Milchsektors nicht befördert.

Glyphosat-Ausstieg weiterhin langfristig erforderlich

agrartotal (spd/Berlin) - Die Europäische Chemieagentur (ECHA) hat das Pflanzengift Glyphosat in einem Gutachten als nicht krebserregend eingestuft. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich langfristig weiterhin für einen Ausstieg ein. Kurzfristig muss die bundesweite Einsatzmenge von Glyphosat reduziert werden.

„Die Empfehlung der ECHA ändert wenig an dem, was wir über Glyphosat wissen, und nichts an der Position der SPD-Bundestagsfraktion. Glyphosat birgt erhebliche Umweltrisiken und schadet der Artenvielfalt auf unseren Äckern und Feldern. Bestätigt wurde seitens der ECHA, dass das Pestizid für Wasserorganismen giftig ist und der Gebrauch schwere Augenschäden verursachen kann. Die Stellungnahme der EU-Behörde widerspricht zudem der Einschätzung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, die 2016 empfohlen hatte, Glyphosat auch als „organschädigend bei wiederholtem Gebrauch“ zu klassifizieren. Die Einschätzung „nicht krebserregend“ steht im Widerspruch zu den Ergebnissen der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO von 2015", erklärte Rita Hagl-Kehl, stellvertretende Sprecherin der AG Ernährung und Landwirtschaft.

Deutsches Schweinefleisch in Asien gefragt wie nie

Die EU verkaufte 2016 insgesamt 4,14 Mio. t Schweinefleisch, lebende Tiere und Schlachtnebenerzeugnisse eingeschlossen, in Drittländer.

agrartotal (LPD/Hannover) - Die Europäische Union hat 2016 die Exporte von Fleisch deutlich gesteigert, dabei waren insbesondere die Geschäfte mit Drittländern wichtiger. Deutschland profitierte nach Angaben des Landvolk-Pressedienstes bei Schweinefleisch am stärksten. Nach von der EU-Kommission aktuell vorgelegten Daten aus der Exportstatistik wurde mit 1,05 Mio. t Schweinefleisch erstmals die Millionenmarke überschritten.

Milchbauern haben weiter Löcher in den Bilanzen

Niedersachsens Milcherzeuger liefern zurzeit weiterhin weniger Milch an die Verarbeitungsunternehmen als im Vorjahr.

agrartotal (LPD/Hannover) - Niedersachsens Milcherzeuger liefern zurzeit weiterhin weniger Milch an die Verarbeitungsunternehmen als im Vorjahr. Die desolaten Auszahlungspreise im vergangenen Jahr haben nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes zu deutlichen Reaktionen geführt, die bis jetzt nachwirken. Noch stärker aber machen sich die fehlenden Einnahmen der jüngsten Milchkrise auf den Höfen bemerkbar.

DLG-Seminar für Quereinsteiger

agrartotal (DLG/Frankfurt) - Als Nicht-Landwirt in einen Betrieb eingeheiratet, investiert oder einen Betrieb übernommen und nun etwas zum Betriebserfolg beisteuern?

Risiken für den Verbraucher

agrartotal (pm/Speyer) - „Unerwünschte Stoffe in der Nahrungskette" – mit diesem brisanten Thema beschäftigt sich Prof. Dr. Hans Schenkel vom Institut für Nutztierwissenschaften an der Universität Hohenheim am Mittwoch, 29. März, um 19 Uhr im Konferenzraum der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- undForschungsanstalt (LUFA) Speyer, Obere Langgasse 40 (Eintritt frei).

Obst und Gemüse mit höchsten Preissteigerungen gegenüber 2010

agrartotal (Düsseldorf/IT.NRW) - Hauptpreistreiber in NRW waren in den vergangenen sieben Jahren neben Tabakwaren (+24,0 Prozent; darunter Feinschnitt: +48,5 Prozent) verschiedene Obst- und Gemüsesorten (darunter Kopf- oder Eisbergsalat: +79,9 Prozent, Kiwis, Ananas oder Mangos: +61,2 Prozent), aber auch Molkereiprodukte wie Butter (+51,3 Prozent) und Quark (+42,2 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich des Weltverbrauchertages (15. März 2017) mitteilt, befinden sich unter den Top-Ten der Waren und Dienstleistungen mit den höchsten Preissteigerungen im Februar nicht nur Lebensmittel: Auch Tageszeitungen (+47,2 Prozent) und Schmuck aus Edelmetall (+43,6 Prozent) belasten zunehmend die Geldbörse der Verbraucher.

Nebenerwerbslandwirtschaft: Eine konstante Realität

agrartotal (rlv/Bonn) - Mehr als die Hälfte (52 %) aller landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland werden aktuell im Nebenerwerb geführt, das heißt, diese Bauern und ihre Familien beziehen weniger als 50 % ihres Einkommens vom landwirtschaftlichen Betrieb. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu feststellt, könne der Nebenerwerb sowohl Übergangsstadium als auch stabile Form einzelbetrieblicher Entwicklungen sein.

Nahrungsverluste höher als gedacht

agrartotal (BZfE/Bonn) – Knapp ein Fünftel der weltweit verfügbaren Nahrung landet im Abfall oder geht durch übermäßiges Essen verloren. Das lassen die Ergebnisse einer Studie der Universität von Edinburgh vermuten. Die Wissenschaftler hatten verschiedene Etappen des globalen Ernährungssystems – von der Produktion bis zur Nahrungsaufnahme – untersucht, um das Ausmaß der Verluste genauer einschätzen zu können. Dazu nutzten sie in erster Linie Daten der Welternährungsorganisation (FAO).

BHV1 "freies Rheinland": Handelsbeschränkungen dauern an

Mit Bestürzung reagiert der Präsident des RLV, Bernhard Conzen, auf das zu erwartende lange Verfahren

agrartotal (rlv/Bonn) - Handelsbeschränkungen für Rinderhalter aus dem Rheinland dauern an --- Mit Bestürzung reagiert der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV), Bernhard Conzen, auf Informationen, dass sich die Europäische Kommission möglicherweise erst in der Sitzung des Veterinärausschusses Mitte Mai mit den Anträgen aus NRW auf Anerkennung der Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf als BHV1-freie Regionen befassen will.

Eilmeldung: NRW beantragt BHV1-Freiheit für das Rheinland

"Das war ein hartes Stück Arbeit auf den letzten Metern", sagte Landwirtschaftsminister Johannes Remmel

agrartotal (nrw/Min/Düsseldorf) - Nachdem die letzten mit BHV1 (Rinderherpes) infizierten Rinder aus den Beständen im Bezirk Düsseldorf entfernt wurden, hat das Landwirtschaftsministerium NRW auch für diese Region den Antrag auf Anerkennung als freies Gebiet bei der EU-Kommission gestellt. Der Antrag für den Bezirk Köln konnte bereits im Januar gestellt werden.

Perspektiven für die deutsche Landwirtschaft

agrartotal (DBV/Rentenbank/Berlin) - Agrarfinanztagung von DBV und Rentenbank am 10. Mai 2017 in Berlin

BMUB begrüßt Entscheidung zur Gemeinsamen Agrarpolitik

agrartotal (BMUB/Berlin) - Das Bundesumweltministerium begrüßt die Entscheidung des Bundesrates, die prozentuale Umschichtung von Mitteln aus der 1. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in die 2. Säule der GAP auf die Höhe von sechs Prozent zu erhöhen. Damit erhält die Förderung der ländlichen Entwicklung ab dem Jahr 2018 ein größeres Gewicht: Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen, Ökolandbau, eine tierschutzgerechtere Nutztierhaltung sowie eine regionale Verarbeitung und Vermarktung werden dadurch unterstützt. Die beschlossene Umschichtung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das Ziel des Bundesumweltministeriums sind umfassendere Maßnahmen, der Weg der Länder verdient jedoch Unterstützung, ebenso des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Ziel ist, dass die Landwirte für die Leistungen entlohnt werden, die sie für das Gemeinwohl erbringen, also für saubere Luft, sauberes Grundwasser oder das Tierwohl. Die Erreichung dieses Ziels ist die Grundlage dafür, die EU-Mittel langfristig für die Landwirtschaft zu sichern.

Tönnies wächst 2016 trotz schwierigem Marktumfeld

agrartotal (Tönnies/Rheda-Wiedenbrück) – Die Tönnies Unternehmensgruppe stellte im Rahmen eines JahresPressegesprächs in Rheda-Wiedenbrück wichtige Kennzahlen der erfolgreichen Unternehmensentwicklung des Familienunternehmens vor. Die Gruppe erwirtschaftete 2016 weltweit einen Umsatz von 6,35 Mrd. EUR, ein Plus von 50 Mio. EUR (+ 0,8%). Bei den Schlachtungen von Schweinen legte Tönnies erneut zu. 20,4 Mio. Schweine weltweit (2015: 20,0 Mio.) sind ein Zuwachs von 400.000 (+ 2,0 %), davon 16,2 Mio. Schweine in Deutschland. Bei den Rinderschlachtungen steht das Unternehmen erneut bei 424.000 Schlachtungen inklusive Zerlegung.

Erste DRV-Ernteschätzung 2017: Knapp durchschnittliche Getreideernte erwartet

Beim Raps rechnet der DRV mit einer Erntemenge von knapp 4,9 Mio. t.

agrartotal (DRV/Berlin) - In seiner ersten Schätzung für das Jahr 2017 geht der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) von einer Getreideernte in Höhe von 46,4 Mio. t aus. Die Bestände haben das Winterhalbjahr insgesamt ohne gravierende Schäden überstanden. Niederschlagsdefizite aus den Monaten November bis Januar wurden in vielen Regionen im Februar ausgeglichen. Die Frühjahrsbestellung hat bislang aufgrund fehlender Befahrbarkeit der Äcker oftmals noch nicht nennenswert begonnen. Sobald die Temperaturen steigen und die Böden abgetrocknet sind, werden die Bestellarbeiten anlaufen, zeitlich gesehen im langjährigen Mittel.

 

Milcherzeuger stärken, Lieferbeziehungen neu ausrichten

agrartotal (dbv/Berlin) - DBV-Präsidium zum Sachstandsbericht des Bundeskartellamtes

Biokraftstoffe

Berlin (pm/BDBe/DBV/UFOP/VDB/OVID) - Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hat heute eine gemeinsame Positionierung der Verbände der Biokraftstoff-Wertschöpfungskette zur Zukunft der Biokraftstoffe in der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie der EU bis 2030 beschlossen. Dazu hatte die EU-Kommission Ende November 2016 einen Vorschlag vorgelegt, der nun von Rat und Parlament beraten wird. Die Verbände unterstützen eine ausgebaute Förderung fortschrittlicher Biokraftstoffe, lehnen ein Auslaufen der Förderung von Biokraftstoffen aus Anbaubiomasse bis 2030 aber strikt ab. Sie verweisen auch darauf, dass mit Biokraftstoffen eine Treibhausgasminderung von über 70 Prozent erbracht sowie ein bedeutender Beitrag zur heimischen Versorgung mit Eiweißfuttermitteln geliefert wird.

Glyphosat ist nicht krebserregend

agrartotal (echa/Brüssel) - Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) hat die Einstufung von Glyphosat als nicht krebserregend bestätigt.

Keine Generalabsolution für Glyphosat

agrartotal (BUND/Berlin) „Das ist keine Generalabsolution für Glyphosat“, sagte die BUND-Pestizidexpertin Heike Moldenhauer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zur  heute bekannt gewordenen Einstufung des Herbizidwirkstoffs Glyphosat durch die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) als nicht krebserregend. Das Urteil der Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation IARC von Glyphosat als „krebserregend beim Menschen“ gelte weiterhin, so Moldenhauer.

Französischer Verdienstorden für Bundesminister Schmidt

Französischer Verdienstorden an Bundesminister Schmidt (Archivfoto)

agrartotal (bmel/Berlin/Paris) - Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt ist bereits am Montag, von seinem französischen Amtskollegen Stephane Le Foll mit dem französischen landwirtschaftlichen Verdienstorden „Commandeur de l‘Ordre du Mérite agricole“ ausgezeichnet worden. Damit würdigte Le Foll den Einsatz des Bundesministers für die Belange der Landwirte auf europäischer Ebene. 

Hintergrund:
Der französische Verdienstorden für Landwirtschaft, Ordre du Mérite agricole wurde 1883 vom damaligen Landwirtschaftsminister Jules Méline geschaffen. Seitdem wird er auf Wunsch des jeweiligen Ministers für Landwirtschaft zur Belohnung von Verdiensten auf den Gebieten der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft verliehen. Es gibt drei Kategorien: Ritter, Offizier und Kommandeur. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Christine Lagarde, Jacques Chirac und der dänische Prinz Henrik.

Ostendorff: Eierproduktion 2016 – mehr Bio, weniger Käfig

Die Eierkennzeichnung, die unter Renate Künast als Landwirtschaftsministerin eingeführt wurde, ist ein Erfolgsmodell, sagte riedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen

agrartotal (bg/Berlin) - Zu den aktuellen Zahlen über die Legehennenhaltung in Deutschland erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen:

"Der Zuwachs an tierfreundlichen Haltungsformen ist eine gute Nachricht. Fast 12 Prozent mehr Legehennen werden nach ökologischen Kriterien gehalten. Bei der Freilandhaltung stieg die Zahl gehaltener Tiere um 4,5 Prozent.  Dagegen hat sich die Zahl der in ausgestalteten Käfigen gehaltenen Tiere um 17 Prozent reduziert. Ich begrüße diese Entwicklung sehr denn sie zeigt: Der Umbau der Tierhaltung ist möglich. Die Menschen wollen Produkte, die ohne Tierleid produziert werden und sind bereit, das durch ihr Einkaufverhalten zu unterstützen. Dafür muss allerdings klar erkennbar sein, wie die Tiere gehalten wurden. Die Eierkennzeichnung, die unter Renate Künast als Landwirtschaftsministerin eingeführt wurde, ist ein Erfolgsmodell. Wir fordern, diese Kennzeichnung auf alle tierischen Produkte auszuweiten. Freiwillige Wohlfühllabel bringen uns und die Tierhaltung in Deutschland nicht weiter. Minister Schmidt macht mit seiner Arbeit vor, wie man es nicht macht. Leere Ankündigungen und gebrochene Versprechungen, die Bauern und Verbraucher gleichermaßen verunsichern. Seine Amtszeit sind verlorene Jahre für die Landwirtschaft und den Tierschutz in Deutschland."

Siehe Meldung unten

Knapp 12 Milliarden Eier in Deutschland im Jahr 2016 produziert

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - In Deutschland wurden in Betrieben von Unternehmen mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen 2016 knapp 12 Milliarden Eier produziert. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, entspricht dies einer Steigerung von 1,5 % gegenüber dem Jahr 2015.

Heimische Lebensmittel auf einen Klick!

agrartotal (Min/Dresden) - Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat in Dresden den symbolischen Startschuss für das neue Verbraucherportal gegeben. Mit dem Onlineportal REGIONALES.SACHSEN.DE wird für den Verbraucher eine moderne Plattform geschaffen, die Regionalität und Digitalisierung miteinander verknüpft und auf eine stärkere Regionalvermarktung setzt.

36 % der privaten Konsumausgaben fürs wohnen

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Mit durchschnittlich 859 Euro im Monat gaben die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2015 rund 36 % ihrer Konsumbudgets für den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus. Damit waren die Ausgaben für das Wohnen weiterhin der Bereich mit den höchsten Konsumausgaben. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Cross Compliance-Kontrollen

agrartotal (freie Wähler/München) - Alle Cross Compliance-Kontrollen sollen künftig mindestens 24 Stunden zuvor bei den betroffenen Landwirten angekündigt werden. Das fordern die Freien Wähler in einem Dringlichkeitsantrag, der ins Plenum des Bayerischen Landtags eingebracht wurde. Dr. Leopold Herz, agrarpolitischer Sprecher der Freie Wähler Landtagsfraktion, stellte dazu fest: „Bei einer Ankündigung 24 Stunden im Voraus ist auch der Zweck der Kontrolle nicht gefährdet, da die Zeit nicht ausreicht, um eventuell bestehende Mängel in einem landwirtschaftlichen Betrieb auszubessern.“

DLG-Studie: Fleischersatzprodukte

agrartotal (DLG/Frankfurt) - Das wachsende Interesse an vegetarischen Fleisch- und Wurstersatzprodukten führt derzeit verstärkt zu verbraucherpolitischen Diskussionen, insbesondere hinsichtlich der Kennzeichnung fleischloser Produkte.

Agrarministerium will „Soziale Landwirtschaft“ stärken

„Ich freue mich, dass sich immer mehr Betriebe im Bereich der Sozialen Landwirtschaft engagieren“, sagt Agrarminister Christian Meyer

agrartotal (Min/Hannover) - Soziale Dienstleistungen gehören zu den Einkommensalternativen in der Landwirtschaft wie die Direktvermarktung oder das Angebot von Urlaub auf dem Bauernhof. Zur „Sozialen Landwirtschaft“ zählt etwa die Betreuung von Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, die auf den Höfen einen angemessenen Arbeitsplatz erhalten, das Angebot von Rehabilitations- und therapeutischen Maßnahmen sowie das betreute Wohnen für Senioren. 

Um einen Überblick über die Vielfalt des bisherigen Angebots in Niedersachsen zu bekommen und zukünftige Angebote noch zielgenauer auszurichten, fördert das Landwirtschaftsministerium eine aktuelle Erhebung der Göttinger Agrarsozialen Gesellschaft (ASG). „Ich freue mich, dass sich immer mehr Betriebe im Bereich der Sozialen Landwirtschaft engagieren“, sagt Agrarminister Christian Meyer. „Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Inklusion und gesellschaftlichen Teilhabe aller Menschen. Es ist von hoher Bedeutung und hat große Anerkennung verdient, wenn Menschen mit Behinderung oder therapeutischem Bedarf in der Landwirtschaft eine sinnstiftende Beschäftigung finden und sie in der Gemeinschaft der Höfe am Arbeitsprozess teilhaben.“

Bayern und Lettland ziehen an einem Strang

Foto Baumgart/StMELF

agrartotal (lv/München) - Zu einem agrarpolitischen Gedankenaustausch haben sich unlängst Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mit seinem lettischen Amtskollegen Janis Duklavs (l.) in München getroffen. Beide Agrarpolitiker waren sich einig, dass die Gemeinsame Agrarpolitik auch nach dem Austritt Großbritanniens aus der Union auf zwei Säulen basieren muss. Direktzahlungen sind nach der Überzeugung Brunners und Duklavs auch in Zukunft notwendig, um die vielfältigen Leistungen der Bauern für die Gesellschaft zu honorieren. Allerdings machte Brunner auch deutlich, warum er die von Duklavs geforderte vollständige Angleichung der EU-Flächenprämien ablehnt: Schon das Pachtniveau in Europa sei so unterschiedlich, dass eine solche Nivellierung völlig an der Realität vorbeigehe und zu Ungleichheiten führe. Einig waren sich die beiden Minister wieder bei der Forstpolitik: Eine stärkere Vergemeinschaftung der Forstpolitik auf EU-Ebene lehnten beide ab. Bilateral wollen Bayern und Lettland jedoch künftig in diesem Bereich stärker kooperieren.

Mehr als Bild und Text

agrartotal (DLG/Frankfurt) - Ein neues Seminar der DLG-Akademie hat unter dem Thema „Mehr als Bild und Text“ die optimale Kundenansprache im Fokus.

Tierschutz-Erfolg: EU-Parlament fordert Mindeststandards für Mastkaninchen

agrartotal (pm/Berlin) - Die Stiftung für Tierschutz Vier Pfoten begrüßt, dass sich das EU-Parlament mehrheitlich für Mindeststandards für Mastkaninchen ausgesprochen hat. Derzeit werden in der EU 320 Millionen Kaninchen in engen Drahtkäfigen gehalten. Nun ist die EU-Kommission aufgefordert, rasch legislative Vorschläge für bessere Haltungsbedingungen von Kaninchen auszuarbeiten. Vier Pfoten hatte bereits 2015 in einem Vortrag im EU-Parlament auf die Notwendigkeit einer besseren Gesetzgebung hingewiesen.

Flexibel in die Biogas-Zukunft

agrartotal (pm/Verden) – Nach Jahren der Ungewissheit sehen Betreiber von Biogasanlagen wieder einen Silberstreif am Horizont: Mit der jüngsten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) können sie auf eine Verlängerung der Förderung um bis zu zehn weitere Jahren hoffen. „Dafür verlangt der Gesetzgeber allerdings von allen Anlagen, die weitermachen wollen, eine stärkere Hinwendung zu einem flexiblen Anlagenbetrieb“, sagte Heinrich Grupe, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, auf der 8. Biogastagung der Kammer in Verden.

Grünes Licht für deutschen Waldklimafonds

agrartotal (pm/Berlin) - Die Bundesregierung darf auch weiterhin Maßnahmen fördern, die dazu dienen, das Potenzial von Wäldern und Waldmooren für den Klimaschutz auszubauen und die Anpassung der Wälder an den Klimawandel zu unterstützen. Die Europäische Kommission genehmigte jetzt die überarbeitete Förderrichtlinie für den Waldklimafonds, der gemeinsam von den beiden Bundesministerien für Umwelt (BMUB) und für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) getragen wird.

Miteinander reden & Sicher ankommen

agrartotal (BMR, BLU, DBV/Berlin) - Schlagkräftige moderne Landtechnik ermöglicht eine effiziente Erzeugung von qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln. Dabei sind landwirtschaftliche Traktoren und selbstfahrende Arbeitsmaschinen stets auch Teilnehmer am Straßenverkehr, der von deutlich schneller fahrenden Fahrzeugen dominiert wird. Verbunden sind damit Fragen der beidseitigen Akzeptanz und Rücksichtnahme ebenso wie die Vermeidung von Unfällen. In einer gemeinsamen Kampagne zeigen der Bundesverband der Maschinenringe (BMR), der Bundesverband Lohnunternehmen (BLU) und der Deutsche Bauernverband (DBV) jetzt in ungewöhnlich gestalteten Videos einen Weg zu mehr Verkehrssicherheit auf: „Miteinander reden – sicher ankommen“, so der Titel der Aktion.

SPD Priesmeier sieht seine Milch-Auffassung bestätigt!

Dr. Wilhelm Priesmeier: „Um den Landwirten tatsächlich zu helfen, fordern wir als SPD seit Jahren eine Veränderung der Lieferbeziehungen. "

agrartotal (spd/prie/Berlin) - Heute hat das Bundeskartellamt den Sachstand zu seinem Verfahren zu den Milch-Lieferbeziehungen veröffentlicht. Das Kartellamt kommt zu dem Schluss, dass insbesondere die Kombination von Vertragslaufzeit und Andienpflicht sowie die nachträgliche Preisfestsetzung nicht den Erfordernissen eines funktionierenden Marktes entsprechen.

Ostendorff: Milcherzeuger gegen Quasi-Monopole schützen

Friedrich Ostendorff, Sprecher für grüne Agrarpolitik: "Ich begrüße die Initiative des Bundeskartellamtes."

agrartotal (PM/Grüne/Berlin) - Zur Veröffentlichung des Sachstandberichtes des Bundeskartellamtes zum Milchmarkt erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik: "Ich begrüße die Initiative des Bundeskartellamtes. Es ist wichtig, den Finger genau hier in die Wunde zu legen. Die Machtverteilung auf dem Milchmarkt ist asymmetrisch und höchst ungerecht. Die große Menge von Erzeugern steht einem Quasi-Monopol von wenigen Molkereien gegenüber."

Raiffeisen widerspricht den Kartellamtsempfehlungen

Milchtrinkender DRV-Präsident Manfred Nüssel widerspricht den Erwartungen des Bundeskartellamtes

agrartotal (DRV/Berlin) - Entschieden widerspricht der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) den Schlussfolgerungen des Bundeskartellamtes im Verfahren zu den Lieferbedingungen für Rohmilch. Der DRV sieht in den vom Amt vorgelegten Empfehlungen einen massiven Eingriff in bewährte gesellschaftsrechtliche Strukturen, die zwischen den landwirtschaftlichen Milcherzeugern und ihren Genossenschaften bestehen.

Mischt das Bundeskartellamt den deutschen Milchmarkt auf?

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts: »Unsere Ermittlungen haben gezeigt, dass die Verträge zwischen Erzeugern und Molkereien in Deutschland lange Kündigungsfristen und Laufzeiten aufweisen."

agrartotal (Bundeskartellamt/Bonn) - Das Bundeskartellamt hat heute ein Sachstandspapier zu seinem Verwaltungsverfahren zu Milch-Lieferbedingungen veröffentlicht. Darin stellt die Behörde zentrale Ergebnisse der bisherigen Ermittlungen dar und gibt erste Anregungen für wettbewerbsfreundlichere Alternativen für die Ausgestaltung der Lieferbeziehungen zwischen Milcherzeugern und Molkereien. Interessierten Wirtschaftskreisen wird nun Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt.

QS: Beschluss zur Ferkelkastration

agrartotal (qs/Berlin/Bonn) - Ab 2019 ist die betäubungslose Kastration von Ferkeln in Deutschland gesetzlich verboten. Um einer zu erwartenden Wettbewerbsverzerrung entgegen zu wirken, hat der QS-Fachbeirat Rind und Schwein die QS-Anforderungen schon jetzt klargestellt. Demnach gelten ab dem 1. Januar 2019 für alle QS-Teilnehmer – im In- und Ausland – die Vorgaben des deutschen Tierschutzgesetzes zur betäubungslosen Ferkelkastration.

Agrarausschuss: Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration

agrartotal (dtb/Berlin) - Der Agrarausschuss des Bundesrats berät heute über einen Bericht zum Entwicklungsstand alternativer Verfahren zur betäubungslosen Ferkelkastration. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt, dass auch die Bundesregierung in dem von ihr vorgelegten Bericht zu dem Schluss kommt, dass drei Alternativen praktikabel sind: die Ebermast, die Impfung gegen Ebergeruch und die Kastration unter Vollnarkose. Aus Sicht der Tierschützer sollten die Alternativen allerdings baldmöglichst, und nicht erst 2019, angewendet werden.

Emstek: Viehtransporter brannten

agrartotal (pm/fr/Emstek) - Zwei Viehtransporter sind am Wochenende aus bisher noch ungeklärter Ursache ein Raub der Flammen geworden. Bereits am Sonnabend gegen 2 Uhr brannte in Halen ein Transporter. Wie die Polizei mitteilte, war das Feuer im Führerhaus des Viehtansporters ausgebrochen.

Kurz nach 3 Uhr brannte dann in der Nacht zum Sonntag erneut ein Viehtransporter in Emstek. Bei beiden brennenden Fahrzeugen stand jeweils die Beifahrertür offen. Ob das für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung ist, bleibt abzuwarten. Der Gesamtschaden an beiden Viehtransportern beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 175.000,- Euro. Für die weiteren Ermittlungen wurden die Fahrzeuge beschlagnahmt.

Hauspreise bei Schlachtschweinen - Was steckt dahinter?

Hauspreise! Vorprogrammierter Verlust für den Viehkaufmann an der Schlachthoframpe!

agrartotal (fr) - Als am vergangenen Mittwoch die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften (VEZG) ihren VEZG-Preis für Schlachtschweine veröffentlichte, der eine moderate Preisanhebung vorsah, konnte keiner ahnen, dass, trotz guter Absatzmärkte, erneut Hauspreise - erst bei Tönnies und dann bei Vion – ausgerufen werden. .........

AbL wegen Vion-Geschäftspolitik beunruhigt

agrartotal (AbL/Bienenbüttel) - Die Ankündigung des Fleischkonzerns VION, bei der nächsten Aktionärs-versammlung am 19. April die Schließung des niedersächsischen Schlachthofs Zevens zu beschließen, geht nach Einschätzung des Landesverbands Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) nicht nur zu Lasten der 120 Arbeitnehmer und der Region Zeven, sondern schadet massiv auch den landwirtschaftlichen Schweinehaltern im bisherigen Einzugsgebiet.

Westfleisch zurück in der Gewinnzone

agrartotal (Westfleisch/Münster) - Jahresüberschuss von voraussichtlich 12,7 Mio. Euro / Absatzzuwächse bei Schwein und Rind / Erstmals mehr als 8 Mio. Schweine geschlachtet

Eine ganze Reihe von positiven Botschaften hatte Carsten Schruck, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Westfleisch SCE, auf den diesjährigen vier Regionalveranstaltungen für Mitglieder der Genossenschaft vom 6. bis 9. März 2017 im Gepäck. Dazu gehörten der deutlich positive Jahresüberschuss ebenso wie das neue Rekordschlachtergebnis von erstmals mehr als 8 Mio. Schweinen. 

Riskante Geschäfte mit Kraftfahrzeugen

agrartotal (VdVKA/Kiel) - Aufgrund zwei soeben entschiedener Fälle hat sich das Oberlandesgericht Hamm veranlasst gesehen auf die Risiken beim ʺschnellenʺ privaten Verkauf und Kauf von Fahrzeugen unter Nutzung des Internets hinzuweisen.

Deutsche Exporte im Januar 2017

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Im Januar 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 98,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 84,0 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Januar 2017 um 11,8 % und die Importe um 11,7 % höher als im Januar 2016. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat Dezember 2016 um 2,7 % zu, die Importe stiegen um 3,0 %.

Trotz Vogelgrippe keine Verknappung beim Putenfleisch zu erwarten

agrartotal (MEG/Berlin) - Die anhaltenden Ausbrüche der Vogelgrippe halten die Branche in Atem. Vielfach sind Putenfarmen von den aktuellen Ausbrüchen der Tierkrankheit betroffen. Seit Beginn des Geschehens im November 2016 mussten über eine halbe Mio. Puten notgetötet werden. Zu einer nachhaltigen Verknappung des Angebots wird es dadurch nach Einschätzung der MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) aber kaum kommen. Jährlich gelangen in Deutschland etwa 37 Mio. Puten in die Schlachtung. Daher entspricht die Menge der bisher aufgrund der Vogelgrippe getöteten Puten etwa  1 % der jährlichen Schlachtungen.

70 Jahre Bauernverband – Berufsstand im Wandel

agrartotal (LBV/Stuttgart) - Mit der Gründung des Bauernverbandes Württemberg-Baden am 14. März 1947 in Ludwigsburg beginnt ein Teil der Geschichte des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg (LBV). Der LBV erwuchs aus zwei Wurzeln: Am 25. September 1947 gründete sich in Südwürttemberg der Landesbauernverband für Württemberg und Hohenzollern. Beide Verbände fusionierten im Mai 1989 zum heutigen Landesbauernverband. Erster gemeinsamer Präsident war Ernst Geprägs. Auf Geprägs folgte 1997 Gerd Hockenberger. Dieser übergab sein Amt 2006 an den heutigen Präsidenten Joachim Rukwied. In 70 Jahren haben sich das Berufsbild Landwirt sowie das Anforderungsprofil des Verbandes stark verändert.

Bundesrat sieht in Pkw-Maut eine Gefährdung

agrartotal (Bundesrat/Berlin) - Der Bundesrat sieht den Vorschlag der Bundesregierung zur Einführung der Pkw-Maut kritisch. Die Maut baue Schranken zwischen Deutschland und seinen europäischen Nachbarn auf, heißt es in der Stellungnahme der Länder vom 10. März 2017. Damit gefährde sie die bisherigen Erfolge der europäischen Integration, insbesondere in grenznahen Regionen.

BVE-Konjunkturreport

agrartotal (BVE/Berlin) - Die Ernährungsindustrie konnte im Dezember 2016 einen Umsatz von 15 Milliarden Euro erzielen. Der Zuwachs von +1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist jedoch vor allem auf gestiegene Verkaufspreise im In- und Ausland zurückzuführen. Preisbereinigt sank der Branchenumsatz um -1,6 Prozent im Vorjahresvergleich. Auch das Exportgeschäft konnte nur wertmäßig um +1,2 Prozent auf einen Ausfuhrwert von 4,6 Milliarde Euro zulegen. Entsprechend der schwachen Konjunktur wurde die Lebensmittelproduktion im Dezember 2016 zurückgefahren, der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex nahm um -4,2 Prozent ab.

Bundeskartellamtes zum Preisbindungsverbot

agrartotal (BVE/Berlin) - In ihrer aktuellen Stellungnahme zu den Hinweisen des Bundeskartellamtes „zum Preisbindungsverbot im Bereich des stationären Lebensmitteleinzelhandels“ zeichnet die BVE ein differenziertes Bild. Anlässlich der Beendigung des sog. „Vertikalverfahrens“ hat die Bonner Behörde Ende Januar des Jahres einen Leitfaden veröffentlicht, in dem typische Sachverhalte aus den zugrundeliegenden Einzelverfahren aufbereitet worden sind. Im Rahmen dieses Verfahrens wurden Bußgelder in Höhe von rund 260,5 Mio. Euro gegen Handels- und Industrieunternehmen verhängt.

Geld für Tier- und Umweltschutz

„Es ist ein Erfolg Niedersachsens und Schleswig-Holsteins, dass nun die Mittel in der ‚Zweiten Säule‘ aufgestockt werden sollen, auch wenn wir uns deutlich mehr gewünscht hätten“, sagte Agrarminister Christian Meyer

agrartotal (Min/Hannover) - Bundesrat beschließt außerdem neues Düngegesetz – Agrarminister Meyer: Neues Düngerecht war überfällig und muss zügig umgesetzt werden. 

Die Landwirte sollen künftig mehr Geld für Tierschutz, Weidehaltung und umweltgerechte Produktionsweisen erhalten. Dafür soll in Deutschland ein höherer Anteil der flächenbezogenen Direktzahlungen als bisher umleitet werden in die sogenannte „Zweite Säule“ der EU-Förderung. Auf Initiative Niedersachsens und Schleswig-Holsteins hat der Bundesrat heute (Freitag) für eine entsprechende Gesetzesänderung gestimmt. Gleichzeitig hat die Länderkammer das neue Düngegesetz verabschiedet. Somit müssen zunächst die größeren Betriebe ab dem kommenden Jahr genau angeben, wo welche Gülle- und Nährstoffmengen verbleiben. Zudem können die Düngebehörden alle vorhanden Daten zur Überwachung nutzen.

"Grüner" Ostendorff unzufrieden mit dem Tierwohllabel

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Archivfoto)

agrartotal (g/Berlin) - Zur Berichten, demnach das Tierwohllabel erst Ende 2018 kommen wird, erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik, dass das ein Eingeständnis des Versagens sei.

Wörtlich erklärte der Grünen-Politoiker, dass zum x-ten Mal Versprechungen gebrochenwürden und Ankündigungen erweisen sich als inhaltsleer. Ostendorff: "Minister Schmidt zieht durch sein Agieren das Ministeramt in die Lächerlichkeit. Tatsache ist, dass vor der Bundestagswahl weder beim Tierwohllabel noch bei der Nutztierstrategie Fortschritte erzielt werden." Weiter erklärte Ostendorff, der sich bei einem Wahlsieg von Rot-Rot-Grün bei der nächsten Bundestagswahl durchaus ein Regierungsamt ausrechnen kann, dass: "Im Hinterzimmer wird sich die Agrarindustrie und der Bauernverband bei ihm bedanken, die Verlierer sind Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher und nicht zuletzt die Millionen Nutztiere. Wir brauchen klar definierte Zielvorstellungen einer tiergerechten und nachhaltigen Landwirtschaft, die den landwirtschaftlichen Erzeugnissen wieder die Wertschätzung zurückgibt, die sie verdienen. Dafür brauchen wir Fördermittel um den Umbau der Ställe anzustoßen und eine transparente Haltungskennzeichnung, damit die Konsumenten ihren Teil beitragen können."

BMWi-Reifenkennzeichnungsverordnung

agrartotal (BMWI/Berlin) - Der Bundesrat hat der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vorgelegten Reifenkennzeichnungsverordnung zugestimmt. 

Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer: „Ich begrüße, dass die Erfahrungen und Anregungen der Länder im Rahmen der sehr konstruktiven Zusammenarbeit in die BMWi-Verordnung eingeflossen sind. Die Bundesländer haben jetzt eine klare Rechtsgrundlage, um Pflichtverletzungen bei der Reifenkennzeichnung mit einer Geldbuße zu ahnden.“

Die Verordnung enthält Vorgaben zur Durchführung und Überwachung der Kennzeichnungs- und Informationspflichten der Reifenlieferanten und Reifenhändler in Bezug auf wesentliche ökologische und sicherheitsrelevante Produkteigenschaften. 

Sie sichert, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher nach Maßgabe der EG-Verordnung Nr. 1222/2009 über die Kraftstoffeffizienz und andere wesentliche Reifeneigenschaften in transparenter Weise informiert werden. Zudem ist die Verordnung erforderlich, damit die zuständigen Landesbehörden die Einhaltung der Informationspflichten effektiv überwachen können.

Vogler: Neuer Betreiber für Standort Laatzen gefunden

agrartotal (isn/Damme) - Es gibt Neuigkeiten beim insolventen Schlachtunternehmen Vogler. Das Unternehmen teilt aktuell mit, dass ein neuer Betreiber für den Standort Laatzen gefunden wurde. Die Zukunft des Standortes Laatzen sei damit gesichert, so die Mitteilung. Mit der Leine-Fleisch GmbH wurde bereits eine neue Betreibergesellschaft gegründet. Endgültiger Übergang von der MV Fleisch GmbH zur Leine-Fleisch GmbH war Donnerstag, der 09.03.2017.

ISN: Online-Leitfaden ringelschwanz.info

agrartotal (isn/Damme) - Ringelschwanz.info ist ein Online-Leitfaden für Landwirte, Berater und Tierärzte als Grundlage zur Verminderung des Schwanzbeiß-Risikos in schweinehaltenden Betrieben und somit auch ein Wegweiser in Richtung Kupierverzicht. Es handelt sich um eine kompakte Zusammenstellung bisheriger Erkenntnisse und Praxiserfahrungen zur Vermeidung von Schwanzbeißen aus verschiedenen Regionen in Deutschland. Der Leitfaden wird je nach Kenntnisstand weiter entwickelt.

Brunner: Keine Kürzung der Direktzahlungen

Brunner im Bundesrat in Berlin (Foto:Henning Schacht)

agrartotal (min/Berlin) - Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat sich bei der letzten Plenumssitzung im Bundesrat entschieden gegen eine Kürzung der Direktzahlungen ausgesprochen. Der entsprechende Vorstoß Niedersachsens und Schleswig Holsteins hätte laut Brunner gravierende Konsequenzen für die Landwirte und käme einer Einkommenskürzung gleich. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation im Agrarsektor sei das unzumutbar. Die beiden Länder wollten, dass 15 Prozent der Direktzahlungsmittel in die sogenannte 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik umgeschichtet werden, um Programme für den ländlichen Raum zu finanzieren.

Lebensmittel besser verwerten

agrartotal (Bundesrat/Berlin) - Jedes Jahr gehen in Deutschland millionenfach Tonnen von Lebensmitteln verloren. Nordrhein-Westfalen drängt deshalb auf gesetzgeberisches Handeln. In einem Entschließungsantrag, den das Land am 10. März 2017 vorgestellt hat, fordert es die Bundesregierung auf, eine Initiative zur Verringerung der Lebensmittelverluste zu erarbeiten.

Grundwasser besser vor Überdüngung geschützt

agrartotal (Bundesrat/Berlin) - In Deutschland gelten künftig strengere Regeln für den Einsatz von Dünger in der Landwirtschaft. Der Bundesrat hat am 10. März 2017 der Reform des Düngegesetzes zugestimmt, die der Bundestag am 16. Februar 2017 verabschiedet hatte. Sie setzt die europäische Nitratrichtlinie in nationales Recht um und regelt das Ausbringen von Gülle auf landwirtschaftlichen Flächen. Ziel ist es, Überdüngungen zu verhindern und die Nitratsalzbelastung auf Ackerflächen und im Grundwasser zu reduzieren.

Link zur Drucksache: Erstes Gesetz zur Änderung des Düngegesetzes und anderer Vorschriften (PDF, 74KB, nicht barrierefrei)

Rückgang des Düngemitteleinsatzes möglich?

agrartotal (pm/Berlin) - Im Rahmen des französischen Programms EcoPhyto zur Minderung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln haben Wissenschaftler des französischen Instituts für Agrarforschung (INRA) und des Unternehmens Agrosolutions eine Studie durchgeführt, um den Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Düngemitteln und der landwirtschaftlichen Produktivität und Rentabilität zu untersuchen. Die Daten dieser 3-jährigen Studie stammen aus 946 verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben, die dem Netzwerk DEPHY angehören. Dieses Netzwerk versammelt repräsentative französische Bauernhöfe mit unterschiedlicher Verwendung von Düngemitteln und unterschiedlichen landwirtschaftlichen Verfahren.

Verzögert die Bundesregierung den EU - Gesundheitsschutz?

agrartotal (foodwatch/Berlin) - Deutsche Behörden boykottieren laut einer Pressemeldung von foodwatch beim Thema Mineralöle in Lebensmitteln seit sieben Jahren die Zusammenarbeit mit der EU - und verzögern damit eine europaweite Regulierung zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Die EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) hatte zwar aufgrund der bekannten Gesundheitsgefahren von Mineralölverunreinigungen schon 2010 alle europäischen Mitgliedsländer aufgefordert, Laboranalysen weiterzugeben. Doch obwohl deutsche Behörden in den vergangenen Jahren weit mehr als 400 Lebensmittelproben auf Mineralölrückstände untersucht haben, wurde kein einziges Messergebnis an die EU übermittelt, schreibt foodwatch in einer Pressemeldung. Behörden in Bund und Ländern sehen jeweils die anderen Stellen in der Verantwortung.

Vion schließt Standort Zehen

agrartotal (vion/pm/Zeven) - Der Vorstand der Vion Zeven AG hat Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten informiert, dass der Schlacht- und Zerlegebetrieb in Zeven zum nächstmöglichen Zeitpunkt – spätestens zum 28. April 2017 – geschlossen werden soll. Vion konzentriert seine Produktion und Investitionen in Niedersachsen für die Zukunft auf den Standort Emstek. Von dort aus ist der beste Zugang zu den wichtigen internationalen Märkten gewährt.

Christina Jantz-Herrmann: Schmidts Label-Pläne sind ein potemkinsches Dorf

Christina Jantz-Herrmann, Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion

agrartotal (spd/fr/Berlin) - Die Große Koalition (GroKo) zwischen CDU/CSU und SPD  scheint nunmehr auch auf dem landwirtschaftlichen Sektor aufgekündigt und in den Wahlkampfmodus übergegangen zu sein.  In einer Presseverlautbarung gereift Christina Jantz-Herrmann, Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion,  Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU),  wegen dessen geplanter Einführung eines Tierwohl-Labels, hart an.

Ebermast ist nicht: Deutscher Fleicher-Verband stellt sich quer

agrartotal (Deutscher Fleischer-Verband/Frankfurt) - In seinen jetzt veröffentlichten Standpunkten des Fleischerhandwerks zur Bundestagswahl 2017 bekennt sich das Fleischerhandwerk zur Verantwortung, den Verbrauchern gesunde und genussreiche Lebensmittel anzubieten. Eine hohe Qualität aus heimischen Regionen ist gelebter Verbraucherschutz. 

Dieses Ziel, so der Deutsche Fleischer-Verband in seinen Standpunkten zur Bundestagswahl 2017, schließt die Ebermast zur Fleischgewinnung aus. Der hierdurch zu erwartende Qualitätsverlust wird den Anforderungen der Verbraucher an gesunde und genussreiche Lebensmittel nicht gerecht. Zudem ist zu befürchten, dass die besonderen Anforderungen in der Mast nur von großen, industriellen Mastfabriken erfüllt werden können. Die dadurch zu erwartenden Strukturveränderungen in der heimischen Landwirtschaft müssen verhindert werden. Tierschutz heißt auch, dass verhindert werden muss, dass Tierhaltung in Staaten ausgelagert wird, in denen schlechtere Bedingungen herrschen als bei uns, erklärte der Verband.

Die Kastration von Ferkeln ist derzeit - so Deutsche Fleischer-Verband - unverzichtbar. Sie muss jedoch stärker als bisher den gleichrangigen Anforderungen des Tierschutzes gerecht werden. Das Fleischerhandwerk fordert deshalb die Kastration unter Schmerzausschaltung. Damit wird der hohe Qualitätsanspruch mit dem Tierschutz in Einklang gebracht.

Netzausbau braucht Akzeptanz aller Betroffenen

agrartotal (LPD/Hannover) - Die Bemühungen um einen schnellen Ausbau der Höchstspannungsstromleitungen stieß in den vergangenen Jahren auf große Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung, der kommunalen und regionalen Politik, allen voran der Regierung des Freistaates Bayerns. Um diese Akzeptanzschwierigkeiten zu überwinden, hat der Deutsche Bundestag, ausschließlich aus politischen Motiven heraus und ohne erkennbare fachliche Notwendigkeit, aber trotz gewaltiger Mehrkosten entschieden, einen gesetzlichen Erdkabelvorrang für die geplanten Höchstspannungsgleichstromleitungen einzuführen. Außerdem wurden weitere Probestrecken für die Erdverlegung von Höchstspannungswechselstromleitungen bestimmt.

Digitalisierung der Landwirtschaft

agrartotal (DRV/Montabaur/Berlin) - „Die Zukunft ist digital – auch in der Landwirtschaft“, davon ist Kai Geisslreither, Bereichsleiter Agribusiness und Verbundgruppen bei der Akademie Deutscher Genossenschaften ADG, überzeugt. Dr. Michael Reininger, Betriebsmittel-Referent beim Deutschen Raiffeisenverband (DRV), sieht in der Digitalisierung einen wichtigen Erfolgsfaktor für die wettbewerbsfähige Landwirtschaft. „Um alle Trümpfe zu nutzen, benötigen wir ein koordiniertes Miteinander von Digitalisierungsunternehmen, Genossenschaften und Landwirten. Letztere erwarten die Unterstützung von kompetenten Marktpartnern vor Ort – das gilt sowohl für traditionelle Betriebsmittel als auch für digitale Lösungen.“ Um diesen Dialog zwischen Agrarmanagement-Softwareherstellern sowie Geschäftsführern und Führungskräften von Raiffeisen-Warengenossenschaften auszubauen, führten ADG und DRV Anfang März gemeinsam die Tagung „Strategische Partnerschaft in einer digitalen Landwirtschaft“ auf Schloss Montabaur durch.

Lebensmittel-Ampel ja- aber nicht so

Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik der Grünen im Bundestag

agrartotal (Grüne/Berlin) - Zur heutigen (8. März 2017) Vorstellung einer farbig unterlegten Nährwertkennzeichnung (Ampel), konzipiert von sechs führenden multinationalen Lebensmittelunternehmen (Unilever, Mars, Nestlé, Coca-Cola, PepsiCo, Mondelez), erklärt Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik, dass  wieder Fahrt in die Diskussion um die dringend notwendige Nährwertampel aufkomme. Wäre sie gut gemacht, würde sie den Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, schnell zu erkennen, ob zu viel Zucker, Salz oder Fett in einem Lebensmittel enthalten sind. Der heutige Vorschlag, so Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik der Grünen im Bundestag, sei dafür leider völlig ungeeignet – schlimmer noch: Es ist Verbrauchertäuschung, wenn Zucker-, Fett- oder Salzgehalt pro Portionsgröße und nicht pro 100 g bzw. 100 ml den Ausschlag geben, erklärte die Grünen-Politikerin in einer Presseerklärung. 

Bündnis 90/Die Grünen fordern eine Lebensmittel-Ampel auf Basis einer klaren 100g/100ml Vergleichsgröße. Ferner forderten sie die Bundesregierung auf, sich auf EU-Ebene für die Überarbeitung der EU-Kennzeichnungsverordnung einzusetzen. Die Bezugswerte für Zucker, Fett und Salz müssten sich an wissenschaftlichen Empfehlungen von Gesundheitsorganisationen wie der WHO orientieren.

 

Deutschland ratifiziert neue Regeln des Montrealer Protokoll

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Studie unterstützt unsere Forderung nach einem grundlegenden Umbau der Agrarsubventionen."

agrartotal (Umweltmin/Kabinett/Berlin) - Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks beschlossen, das erweiterte Montrealer Protokoll zum Schutz der Ozonschicht zu ratifizieren. Das im Oktober 2016 in der ruandischen Hauptstadt Kigali beschlossene Abkommen sieht eine weltweite Minderung des Ausstoßes von 17 klimaschädlichen Kältemitteln vor. Bei erfolgreicher Umsetzung kann eine zusätzliche Erderwärmung um 0,5 Grad verhindert werden. Falls auch Bundestag und Bundesrat der Ratifizierung zustimmen, wird Deutschland zu den ersten Vertragsparteien des Abkommens gehören und damit den formellen Grundstein für das Inkrafttreten dieser Klimaschutzregelung legen.

Hendricks: „Die Kältemittel, um die es hier geht, verstärken mit ihren Treibhausgasen die Erderwärmung. Deswegen wollen wir ihren Gebrauch mit dem Montrealer Protokoll deutlich einschränken. Die Vereinbarung soll nun so schnell wie möglich zusammen mit der Europäischen Union in Kraft gesetzt werden. Das erweiterte Montreal-Protokoll ist ein wichtiger Baustein, um den Anstieg der Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen.“

Braugerste - Gute Erzeugerpreise machen kühles Blondes kaum teurer

Jetzt wird die Braugerste ausgesät. Sie ist der Ausgangsstoff für Malz, aus dem zusammen mit Hopfen, Hefe und Wasser Bier gebraut wird. Foto: Deutscher Brauerbund

agrartotal (LWK/Niedersachsen/Hannover) – Eine wichtige Information für Biertrinker: In diesen Tagen beginnt die Aussaat der Braugerste. Sobald die Bodenbedingungen es erlauben, also die Ackerflächen abgetrocknet und befahrbar sind, legen die Bauern los. Die Fachleute der Landwirtschaftskammer rechnen in Niedersachsen mit einer Anbaufläche, die leicht über den im vergangenen Jahr geernteten 25.000 Hektar (ha) liegt. Das waren gut ein Prozent der niedersächsischen Ackerfläche.

Das interessiert Raucher: 232 Millionen Euro für Tabakvermarktung

agrarztotal (hib/EIS/Berlin) - Knapp 232 Millionen Euro wurden im Jahr 2015 für Werbung, Promotion und Sponsoring zur Vermarktung von Tabakerzeugnissen in Deutschland ausgegeben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/11368) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/11063) hervor, die sich auf Angaben des Deutschen Zigarettenverbandes an die Drogenbeauftragte der Bundesregierung stützt. Weiter heißt es in der Antwort auf Grundlage des Tabakatlas Deutschland 2015 des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz), dass die Krankheitskosten durch das Rauchen auf insgesamt 22,76 Milliarden Euro zu beziffern seien. Auf Grundlage einer Schätzung des Krebsforschungszentrums wird für das Jahr 2013 von rund 121.000 Todesfällen aufgrund des Rauchens ausgegangen.

DLL Food & Agriculture verstärkt seinen Vertrieb im Norden

agrartotal (pm/Düsseldorf) - Der Leasing- und Finanzierungsspezialist DLL setzt seinen Wachstumskurs im Geschäftsbereich Food & Agriculture fort: Nils Lohmeier unterstützt ab dem 1. März 2017 die Vertriebsmannschaft um Joachim Mösch, Country Sales Manager Deutschland. Der gelernte Bankkaufmann und Finanzfachwirt trägt die Verantwortung für das Vertriebsgebiet in der Postleitzahlen-Region 20000 bis 29999 in Norddeutschland. Im Rahmen seiner Tätigkeit wird er Partner, Händler und Endkunden vor Ort betreuen und die Position von DLL unter den führenden Finanzdienstleistern im Bereich Food & Agriculture weiter stärken.

Vion introduziert neuen nachfrageorientierten Ansatz Schweinemast

agrartotal (Vion/BOXTEL) – Vion Pork, ein Teil der Vion Food Group, introduziert Good Farming Balance. Mit diesem neuen nachfrageorientierten Ansatz reagiert das Unternehmen auf die Chancen im internationalen Absatzmarkt für Schweinefleisch. 

Vion sieht darin eine neue Perspektive für niederländische Schweinehalter. 

Wolf im Kreis Herzogtum Lauenburg überfahren

agrartotal (Min/Ratzeburg) - Ein Wolf ist im (6. März 2017) Kreis Herzogtum Lauenburg bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Das Tier war nordwestlich von Ratzeburg unvermittelt auf die B 207 geraten, so dass ein herankommendes Auto nicht mehr bremsen konnte und das Tier erfasste. Der auf Bitten der Polizei herbeigerufene zuständige Wolfsbetreuer des Landes stellte fest, dass es sich bei dem getöteten Tier um einen etwa 35 Kilogramm schweren männlichen Wolf handelte. Der für die Beurteilung entsprechender Funde in Schleswig-Holstein zuständige Sachverständige geht davon aus, dass es ein junger Wolf war – entweder ein Welpe aus dem Jahr 2016 oder ein sogenannter Jährling (also aus dem Jahr 2015). Im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern hatte ein Wolfsrudel im Bereich der Lübtheener Heide im Jahr 2016 Welpen großgezogen. Dieses Gebiet liegt 30 bis 50 Kilometer vom Unfallort entfernt.

Bei dem aktuellen Fall in Schleswig-Holstein handelt es sich seit 2007 um den fünften Fall eines tödlich verunglückten Wolfes seit dem ersten Auftreten eines wildlebenden Wolfes nach fast zweihundert Jahren im Jahr 2007.

Milchtagung: DMK-Kündiger finden Alternativen

agrartotal (AbL)  -  Großes Interesse an Milcherzeuger-Gemeinschaften. Kartellamt kritisiert DMK-Verträge. Bauernverbandspräsident Schmal wirft Molkereien „Debattierclub“ vor. Züchter warnt vor Inzucht bei der Bullenwahl

Landwirtschaft – ohne Frauen unmöglich

agrartotal (ima/Berlin) - Immer mehr Frauen betreiben Landwirtschaft. Nicht alle, weil sie es wollen. Denn infolge von Kriegen, der Abwanderung von Männern auf der Suche nach lukrativer Arbeit und auch angesichts von Krankheiten wie AIDS müssen sich vor allem in Entwicklungsländern immer mehr Frauen neben ihren anderen Aufgaben auch um Feldarbeit, Tierhaltung und Vermarktung kümmern, damit die Familie überleben kann. Diese Entwicklung wird morgen, am „Weltfrauentag“, einmal mehr thematisiert. Dabei müssen wir gar nicht in den Nahen Osten, nach Afrika oder auf andere Kontinente schauen: Auch bei uns wünschen sich Landfrauen mehr Chancengerechtigkeit für Frauen in ländlichen Regionen.

Technologie der Eberfleischverarbeitung

agrartotal (DLG/Frankfurt) - Ab 2019 ist die betäubungslose Kastration von männlichen Schweinen gesetzlich verboten. Da männliche Tiere im Zuge der Geschlechtsreife Geruchsstoffe ausbilden und gegenüber weiblichen und kastrierten Schweinen teilweise andere Mast- und Schlachtleistungsergebnisse erzielen, müssen produktorientiert neue Strategien in der Verarbeitung realisiert werden. Eber verfügen über andere Fleisch- und Fettzusammensetzungen im Schlachtkörper. Darüber hinaus ist die sensorische Feststellung von Ebergeruch nur durch die menschliche Nase möglich. Das
DLG-Forum kompakt: Fleischtechnologie – Technologie der Eberfleischverarbeitung
am 21. und 28. März in Bad Salzuflen
geht insbesondere auf die technologische Verarbeitung des Fleisches ein.

Jenseits der „Gentechnik“

agrartotal (DLG/Frankfurt) - Pflanzenzuchtbetriebe und Forschungsinstitute arbeiten gegenwärtig an einer Reihe neuer, biotechnologischer Züchtungsmethoden, um die genetische Variation zu beschleunigen. Mit einigen dieser Methoden können ähnlich wie bei gentechnischen Verfahren neue Gene in Pflanzen eingeführt werden. Fachleute diskutierten auf der DLG-Wintertagung in Hannover die Chancen und Möglichkeiten.

Biodiesel aus Deutschland gefragt

agrartotal (UFOP/Berlin) - Die Exportzahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen ein steigendes Interesse an Biodiesel aus Deutschland. Besonders in den USA wuchs die Nachfrage kräftig.

Rund 1,54 Mio. t Biodiesel aus Deutschland wurden im Jahr 2016 ausgeführt. Damit stiegen die Exporte gegenüber dem Vorjahr um 3,4 %. Das Ergebnis des Rekordjahres 2014 wurde allerdings nicht erreicht. Wichtigste Abnehmer sind nach wie vor die EU-Mitgliedsländer mit rund 87 % der Mengen. Die Hauptempfangsländer Niederlande und Polen orderten deutlich mehr Biodiesel als im Vorjahr. Während Frankreich 53 % weniger in Deutschland einkaufte, bezogen insbesondere Spanien und Finnland sehr viel mehr als 2015. Bedeutendstes Drittland war laut Statistischem Bundesamt die USA. Dorthin wurde mit 85.000 t fast 7-mal mehr geliefert als im Vorjahr. Gleichzeitig fragte Deutschland mit 718.000 t etwa 38 % mehr Biodiesel aus dem Ausland nach. Das ist nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (mbH) die größte Menge seit 2012. Besonders die Lieferungen aus den Niederlanden sind mit 248.000 t um 87 % gestiegen. Aus Malaysia wurde mit 129.000 t fast genau so viel importiert wie 2015.

WWF fordert EU-Agrarreform

agrartotal (wwf/Berlin) - WWF-Vorstand Heinrich kritisiert EU-Landwirtschaftspolitik: „Mit viel Geld werden viele Verlierer produziert.“

 

NABU: Gescheiterte Politik nicht schönreden

Berlin/Brüssel – Anlässlich des vergangenen Ministertreffens zur Zukunft der EU-Agrarpolitik in Brüssel fordert der NABU Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und seine EU-Kollegen auf, nicht länger eine gescheiterte und schädliche Politik zu verteidigen. Stattdessen müsse der Weg frei gemacht werden für umfassende Reformen. Außerdem sollten auch die Umweltminister auf Augenhöhe mitentscheiden können.

DBV-Milchpräsident Schmal

agrartotal (DBV/Berlin) - „Zunehmende Preisschwankungen sind eine zentrale Herausforderung für die Milchbauern. Daher müssen die vorhandenen privatwirtschaftlichen Instrumente zum Umgang mit diesen Volatilitäten genutzt und weiterentwickelt werden.“ Das betonte der Milchpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Karsten Schmal, bei der gestrigen Jahresversammlung der Kreisbauernverbände Schleswig und Flensburg. Schleswig-Holstein habe deutschlandweit die höchsten Erlösschwankungen im Milchsektor.

Landtagswahl im Saarland

agrartotal (zdf/Saarbrücken) - Weiter so oder doch ganz anders? Am 26. März hat das Saarland die Wahl. Rund 800 000 Wahlberechtigte entscheiden, ob es an der Saar eine Fortsetzung von Schwarz-Rot oder einen Wechsel gibt.

Drei Landtagswahlen live im ZDF 

Saarland, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen

Sonntag, 26. März 2017, 17.45 Uhr

Stetiger Spannungsaufbau im themenreichen Super-Wahljahr 2017 mit drei Landtags- und einer Bundestagswahl: Los geht es am 26. März mit der Landtagswahl im Saarland, der am 7. Mai der Urnengang in Schleswig-Holstein folgt. Und mit der Wahl im bevölkerungsreichsten Bundesland gibt es am 14. Mai in Nordrhein-Westfalen einen echten Stimmungstest gut vier Monate vor der Bundestagswahl. Das ZDF berichtet an allen Wahl-Sonntagen live.

App für Tierschutz-Eigenkontrolle

Kostenfreie Web-App für Tierschutz-Eigenkontrolle bei Milchrindern verfügbar – Anwendung per Smartphone

agrartotal (mir/Stuttgart) - „Die Tierschutz-Eigenkontrolle ist nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine große Chance für tierhaltende Betriebe. Deshalb freut es mich, dass jetzt in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Barbara Benz von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen eine internetbasierte App entwickelt werden konnte, die die Durchführung dieser Eigenkontrolle bei Milchrindern erleichtert“, sagte die Landesbeauftragte für Tierschutz, Dr. Cornelie Jäger, am Montag (6. März) in Stuttgart.

Bio live erleben!

agrartotal (pm/Berlin) - Vom 21. und 22. Juni 2017 finden erstmals bundesweite Öko-Feldtage* statt. „Die Öko-Feldtage sind eine Plattform, die zeigt, was Ökolandwirtschaft kann, wo sie steht und wie wir sie weiterentwickeln können“, sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bio-Dachverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) über das große Event von und für Landwirte auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen. „Wir freuen uns, die Öko-Feldtage als Schirmherr mitzugestalten.“

Brauchen wir mehr Nahrungsergänzungsmittel

Brauchen wir mehr Nahrungsergänzungsmittel? Sagt der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL), Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer

agrartotal (BLL/Berlin) - Eine breitere Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln mit Calcium und Vitamin D könnte - nach Auffassung der BLL -  dazu beitragen, allein in Deutschland rund 1,09 Milliarden Euro pro Jahr an Gesundheitskosten durch die Vermeidung von osteoporosebedingten Knochenbrüchen einzusparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des unabhängigen Marktforschungsunternehmens Frost & Sullivan im Auftrag von Food Supplements Europe.

Fleischerzeugnisse/Wurst

agrartotal (DLG/Berlin) - Egal, ob Sie Produkte entwickeln, herstellen oder prüfen: Sensorisches Können ist immer die Basis für Ihren Erfolg.
 
Wenn Sie bereits fundierte fachliche Erfahrungen mit diesen Produkten gesammelt haben und Ihre Sinne noch besser schulen möchten, ist das DLG-SensorikSeminar für Profis genau das Richtige. Es ist ausgelegt für Fachleute aus Produktentwicklung, Herstellung, Handel und Labor sowie an sensorische Sachverständige.
 
Zwei Termine bieten wir in Berlin an:
 
25. und 26. April 2017
27. und 28. April 2017

 
Sie benötigen einen Nachweis Ihrer sensorischen Fähigkeiten oder möchten DLG-Prüfer werden? Dann nehmen Sie im Anschluss am Qualifikationstest für das DLG-Sensorik-Zertifikat teil. Ihr Vorteil: Das Zertifikat ist international akkreditiert und gilt auch als Qualifikationsnachweis bei der Zertifizierung von QM-Systemen nach DIN EN ISO 9001:2008.
 
Anmeldeschluss ist am 4. April 2017.

Beschweren sie sich!

agrartotal (eu/Brüssel) - Die EU-Kommission hat eine neue zentrale Website für Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge zur EU-Gesetzgebung eingerichtet. Seit dem 1. März können Bürger und Interessenvertreter über das neue Portal ihre Meinung in den Rechtsetzungsprozess der EU einbringen. Das gilt für sowohl für die Vorbereitungsphase für neue Rechtsvorschriften, einschließlich für delegierte Rechtsakte und Durchführungsakte, wie auch für bereits bestehendes EU-Recht.

„Digitalisierung für ländliche Räume nutzen“

agrartotal (bmel/Berlin) - Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung startete am 6. März 2017 ein Modellvorhaben, mit dem innovative Ideen für digitale Anwendungen für ländliche Räume gesucht werden.

ragen zur Situation auf dem Milchmarkt

agrartotal (hib/HLE/Berlin) - Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellt die Folgen der Milchkrise und die Situation auf dem Milchmarkt in den Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage (18/11363). Die Abgeordneten fordern unter anderem eine Einschätzung der Bundesregierung über die Situation der milcherzeugenden Betriebe nach dem Wegfall der Milchquote im Frühjahr 2015. Darüber hinaus soll angegeben werden, wie viele Milchwirte seitdem aufgegeben haben. Außerdem soll die Regierung bewerten, wie die deutschen Molkereien mit der derzeitigen Marktsituation zurechtkommen.

Becht: Agrarhandel ist wichtiger Partner der Landwirtschaft

agrartotal (min/Alzey) - Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht hat auf der Regionaltagung des Bundesverbands der Agrargewerblichen Wirtschaft in Alzey deutlich gemacht, welche Schwerpunkte die rheinland-pfälzischen Landesregierung für eine zukunftsfähige Agrarwirtschaft 4.0 setzt – und welche Rolle der Agrarhandel dabei spielt.

„Lernort Bauernhof“

agrartotal (ima/Berlin) - Für den Dialog zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern bedarf es noch „vieler zusätzlicher Lernorte auf Bauernhöfen“. Diesen Wunsch hat der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer auf der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof (BAGLob) geäußert. Der Politiker betonte am vergangenen Wochenende in Cloppenburg: „Unmittelbare Erfahrungen in einer verbraucher- und umweltgerechten Landwirtschaft führen zu mehr Wertschätzung der Landwirte, die stolz sein können auf das, was sie auf ihren Höfen leisten.“

Stopp einer 2.000er-Milchvieh-Agrarfabrik gefordert

agrartotal (abl/Bienenbüttel) - Der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) appelliert an alle Mitglieder des Samtgemeinderats von Hoya, ihre baurechtlich verbriefte Möglichkeit zur Verhinderung einer Milchviehanlage mit 2.000 Milchkühen und 1.000 Kälbern nun auch zu nutzen: Der Gemeinderat könne laut Novelle des Baugesetzbuchs einfach und sogar ohne Begründung gegen die Aufstellung des für gewerbliche Großanlagen erforderlichen Bebauungsplans votieren und die Agrarfabrik so definitiv verhindern.

Plenum KOMPAKT: 954. Sitzung des Bundesrates am 10. März 2017

Bundesratsgebäude in Berlin

agrartotal (Bundesrat/Berlin) - Erleichterte Abschiebung, Parteienfinanzierung, Pkw-Maut - Nach dem umfangreichen Auftakt im Februar stehen auch am 10. März wieder über 90 Vorlagen auf der Tagesordnung des Bundesrates. 

Kurz vor dem Abschluss: Reform des Düngegesetzes 

Zu 11 weiteren Gesetzen gibt der Bundesrat sein abschließendes Votum. Darunter die seit Jahren umstrittene Reform des Düngegesetzes. Auch der Nachtragshaushalt 2016 geht im Bundesrat in seine letzte Runde. Ebenso die Reform der Heil- und Hilfsmittelversorgung und ein Gesetz zur Beseitigung von Rechtsunsicherheiten im Insolvenzanfechtungsrecht.

Viele Fragezeichen bei der Pkw-Maut

Einen Schwerpunkt der Sitzung bilden knapp 40 Gesetzentwürfe der Bundesregierung, darunter der neue Vorschlag zur umstrittenen Pkw-Maut. Die Ausschussempfehlungen dazu sind äußerst kritisch. Auch dem Gesetzentwurf für ein automatisiertes Fahren begegnen die Ausschüsse mit Skepsis. Zu Regierungsplänen für die Modernisierung der Netzentgelte, zum Anspruch auf Hinterbliebenengeld und zur Änderung des Deutschen Wetterdienstes sind ebenfalls Stellungnahmen zu erwarten. 

Artenschutz: Vom Feld bis an die Ladentheke

agrartotal (pm/zalf/Berlin) - Rund 28.000 Tier- und Pflanzenarten gelten weltweit als gefährdet. Ein Problem, das uns zunehmend auch auf den heimischen Wiesen und Feldern begegnet. Denn wo der Mensch das Land intensiv bearbeitet, bleibt weniger Platz für Ackerwildkräuter, Feldvögel und Insekten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. verbinden im Modellprojekt »Landwirtschaft für Artenvielfalt« jetzt die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte mit dem Naturschutz und erhalten hierbei Unterstützung von einem der größten Lebensmittelhändler Deutschlands.​

"Egoistische" Bioeinkäufer?

agrartotal (zds/Bonn) - Bio-Einkäufer sollen angeblich eher moralisch verwerflich handeln und weniger hilfsbereit sein, als Normaleinkäufer. Das wollen gleich mehrere Studien herausgefunden haben. Die wissenschaftliche Erklärung: wer durch den Kauf von Bioprodukten sein Moralbudget auffüllt, handelt in anderen Lebensbereichen eigennütziger.

Bayern: Mängel bei Kontrollen

agrartotal (nb/pm/Nürnberg) - Wie aus einigen Prresseberichten in Bayern zu entnehmen ist, sind bei ersten Sonderkontrolle in diesem Jahr in einem bayerischen Schlachtbetrieb abermals erhebliche Mängel bei der Betäubung von Schweinen festgestellt worden. In der gesamten Branche im Freistaat herrscht große Verunsicherung, berichten Vertreter der Metzger.

Mogel-Eier

agrartotal (Min/Hannover) - Nach dem Fund falsch deklarierter Eier aus den Niederlanden hat Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) Verbraucher dazu aufgefordert, Mogel-Eier zu melden. „Wenn Sie Eier finden und da steht NL drauf für Niederlande und eine 1 für Freiland, dann melden Sie das den Behörden, damit wir prüfen können, ob es den Kriterien entspricht“, sagte, wie die NWZ-online berichtet, Meyer am Freitag im Landtag.

Anbaufläche für Freilandgemüse in NRW

Regional betrachtet konzentrierte sich der Anbau von Freilandgemüse in Nordrhein-Westfalen überwiegend auf die Regierungsbezirke Düsseldorf (10 022 Hektar; 43,3 Prozent der Gesamtanbaufläche) und Köln (6 547 Hektar; 28,3 Prozent).

agrartotal (IT.NRW/Düsseldorf). Im Jahr 2016 wurde in Nordrhein-Westfalen auf 23 156 Hektar Freilandgemüse angebaut. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der allgemeinen Gemüseerhebung mitteilt, war die Anbaufläche für Freilandgemüse damit um 6,6 Prozent größer als 2015. Insgesamt wurden in Nordrhein-Westfalen 681 706 Tonnen Freilandgemüse geerntet; das waren 13,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Über ein Viertel (25,2 Prozent) der Gesamternte entfiel dabei auf Möhren und Karotten.

Landwirtschaft: Eine vermeintliche Männerdomäne

agrartotal (LPD/Hannover) -  Als Betriebsleiterinnen sind sie selten anzutreffen, nur acht Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Niedersachsen gehören Frauen. Damit liegt das Bundesland noch über dem deutschen Durchschnitt von 6,4 Prozent weiblichen Betriebsleitern, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

Vion investiert 8 Millionen Euro in den Produktionsstandort Apeldoorn

agrartotal (vion/Boxtel) – Vion kündigt eine Investition in Höhe von etwa 8 Millionen Euro in seinen Schweineschlachtbetrieb im niederländischen Apeldoorn an. Bei dieser Investition handelt es sich um eine Modernisierung und Erweiterung des Betriebs. Hierdurch kann das Unternehmen die höchsten Zertifizierungsanforderungen, die für einen weltweiten Absatz erforderlich sind, erfüllen. „Vor allem Asien ist ein Wachstumsmarkt, auf dem wir großes Potenzial zur optimalen Verwertung der von uns verarbeiteten Schweine sehen“, so Frans Stortelder, Chief Operating Officer der Business Unit Pork.

Tierseuchen: Radar Bulletin Februar 2017

agrartotal (BLV/Schweiz) - Meldungen von neuen Fällen von Tierseuchen oder anderen relevanten Tiergesundheitsgefahren, welche in der Europäischen Union, den angrenzenden Ländern oder den Handelspartnern der Schweiz auftreten, werden regelmässig im Radar Bulletin veröffentlicht. Die weltweite Seuchenlage wird beobachtet, um bedeutende Veränderungen zur Verbreitung von Krankheiten zu erkennen.

Schweiz: Expo Bulle wegen Rinderkrankheit abgesagt

agrartotal (lid.ch) – Die Expo Bulle, die nationale Holstein und Red Holstein-Schau, ist abgesagt worden. Dies weil offenbar an der Expo Holstein Sarine mit unrichtigen Angaben BVD-bedingte Betriebssperren umgangen worden sind. 

Gewisse Züchter würden offenbar nicht davor zurückschrecken, mit unrichtigen Angaben BVD-bedingte Betriebssperren zu umgehen und damit in völlig unakzeptabler und unverantwortlicher Art andere Bestände zu gefährden, heisst es in einer Mitteilung der Expo Bulle.

Das Vertrauen vieler Aussteller sei deshalb nachhaltig gestört und die Expo Bulle müsse davon ausgehen, dass trotz umfassender Massnahmen viele Züchter keine Tiere ausstellen würden und damit nicht mehr mit einer genügenden Teilnahme zu rechnen sei. 

An der Expo Sarine hat laut "Schweizer Bauer" eine Kuh teilgenommen, die nach offizieller Tiergeschichte der Tierverkehrsdatenbank (TVD) bis Oktober 2016 auf einem Betrieb stand, der inzwischen wegen BVD gesperrt ist. Danach war sie nie mehr auf dem betroffenen Betrieb registriert, sondern auf jenem Betrieb, unter dessen Namen sie an Expo teilgenommen hat. Gemäss "Schweizer Bauer" ist es aber so, dass die betroffene Kuh am 22. Februar auf dem gesperrten Betrieb im Rahmen der Milchleistungsprüfung gewogen wurde, obwohl sie offiziell gar nicht mehr auf diesem Betrieb sein sollte.

Bis zum 2. Mai 2017 mitmachen und mitgestalten!

agrartotal (dbv/Berlin) - DBV zur Online-Befragung der EU zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020

Schutz für Whistleblower

agrartotal (eu/Brüssel) - Die EU-Kommission hat eine öffentlich Konsultation zum Schutz für Whistleblower gestartet. „Whistleblower können eine Schlüsselrolle beim Kampf gegen Geldwäsche, Betrug oder Korruption spielen. Wir müssen vorsichtig abwägen, wie wir weiter voranschreiten und auf welcher Ebene wir handeln sollten, um sie zu schützen“, so Věra Jourová, EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung. „Diese öffentliche Konsultation wird für die Kommission einen wertvollen Beitrag leisten, um gut informierte Entscheidungen zu treffen. Das ist ein wichtiges Thema und wir müssen es richtig anpacken.“

Priesmeier: Schmidt verteilt ungelegte Eier beim Tierwohllabel

Dr. Priesmeier (SPD/Foto): Minister Schmidt verteilt ungelegte Eier beim Tierwohllabel

agrartotal (spd/Pries/Berlin) - Erstaunt zeigt sich der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Wilhelm Priesmeier über die Äußerungen des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt, dass für das staatliche Tierwohllabel 70 Millionen Euro zur Verfügung stehen sollen: „Mir ist kein Haushaltsbeschluss für 2017 bekannt, der auch nur einen einzigen Euro für das Label bereit stellt. Daher ist mir völlig unklar, wie Minister Schmidt das staatliche Tierwohllabe finanzieren möchte. Über zukünftige Gelder entscheidet schließlich der Bundestag nach der Wahl im September. Daher sollte der Minister nicht jetzt schon ungelegte Eier verteilen!

Hauk: „Wir brauchen sachliche Diskussionen, Offenheit und Vertrauen“

Minister für Ländlichen und Verbraucherschutz, Peter Hauk

agrartotal (min/Stuttgart) - „Unser Leitbild ist der wirtschaftlich erfolgreiche bäuerliche Familienbetrieb, der die Menschen aus der Mitte der Gesellschaft heraus mit hochwertigen und regionalen Lebensmitteln versorgt und unsere einzigartigen Kulturlandschaften pflegt und erhält. An diesem Bild richten wir unser Handeln aus“, sagte der Minister für Ländlichen und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Freitag (3. März) in Bonndorf (Landkreis Waldshut). ‚Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit‘ und ‚öffentliches Geld für öffentliche Leistungen‘ seien dabei die beiden wesentlichen Grundsätze der Agrarpolitik Baden-Württembergs.

CDU zur Ferkelkastration

Verbesserungen im Tier- und Umweltschutz können nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn sie sich wirtschaftlich für den einzelnen Betrieb rechnen.

agrartotal (cdu/Berlin) - Als Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsfähige Tierhaltung will die CDU die Forschung und Entwicklung weiter intensivieren. Die CDU hebt hierbei besonders die Identifizierung und Koordinierung von Tierwohlindikatoren hervor, die Einführung von Maßnahmen zur Beendigung des Tötens männlicher Küken sowie Praxisprojekte, um sogenannte nichtkurative Eingriffe am Tier – Kürzen der Oberschnäbel, Kupieren der Schwänze – überflüssig zu machen. Ab dem 1. Januar 2019 ist die bislang übliche Kastration ohne Betäubung bei Ferkeln verboten. Die CDU betont in diesem Zusammenhang, dass die Wirtschaft sich zu diesem Ausstieg bereits vor vielen Jahren bekannt hat und an praktikablen Alternativen arbeite. Die CDU will eine Kosten- und Nutzenanalysen von einzelnen Tier- und Umweltschutzmaßnahmen mit dem Zuiel veranlassen, besonders effiziente Maßnahmen zu entwickeln, die insbesondere auch für kleine und mittlere Betriebe praxistauglich sind.

Programm für zukunftsfähige ländliche Regionen

agrartotal (cdu/Berlin ) - Der Bundesfachausschuss Landwirtschaft und ländlicher Raum der CDU Deutschlands hat ein umfassendes Programm für „Zukunftsfähige Regionen – nachhaltige Landwirtschaft – gute Ernährung“ beschlossen. „Ernährung, Lebensmittel, Landwirtschaft und die Gestaltung der ländlichen Regionen sind Lebens- und Heimatthemen, die die Menschen bewegen“, erklärte die Vorsitzende des Bundesfachausschusses, Christina Schulze Föcking.

Besuchen Sie die Schweinefachtagung 2017 von Boehringer Ingelheim

agrartotal (BI/diverse) - Vom 7.-29. März 2017 tourt das „Schweineteam“ von Boehringer Ingelheim gemeinsam mit Schweinefachtierärzten und anderen Experten wieder durch Deutschland. Im Rahmen der Schweinefachtagung 2017 bietet das Unternehmen Tierärztinnen und Tierärzten die Möglichkeit sich nahe der Heimat fortzubilden.

Im Anschluss an die Vorträge gibt es noch ein gemeinsames Abendessen.

Sollten Sie wirklich an keinem Termin können, haben Sie die Möglichkeit, an einer verkürzten Fassung ab Ende Mai 2017 als eLearning unter www.vetmedica-elearning.de teilzunehmen.

Alle Termine und die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie hier

Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbraucherverhalten

agrartotal (MR-Institut/Berlin) - Im Rahmen des 54. Wissenschaftlichen Kongress‘ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) präsentieren Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts (MRI) neue Auswertungsergebnisse des Nationalen Ernährungsmonitorings. In einem Beitrag befassen sich die Wissenschaftlerinnen mit der Frage, wie Verbraucher mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum umgehen: Ist das noch gut – oder muss es weg?

CETA-Abkommen: EU kann Globalisierung positiv mitgestalten

agrartotal (DIHK/Berlin) - Das Europäische Parlament hat jüngst dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) zugestimmt. Im Herbst vergangenen Jahres hatten die EU und Kanada bereits das Abkommen unterzeichnet. Jetzt liegt es an den Mitgliedstaaten, die Ratifizierung in den nationalen Parlamenten durchzuführen. Erst dann kann die Umsetzung des CETA-Abkommens vollständig in Kraft treten.

Preisbremse "nicht durchdacht"

agrartotal (LN/Göttingen) - Das geplante Agrarstruktursicherungsgesetz stößt bei den Landkreisen auf Kritik. Auf dem Göttinger Landvolktag in Landolfshausen berichtete der Vorsitzende des Niedersächsischen Landkreistages (NLT), Göttingens Landrat Bernhard Reuter, dass das Präsidium des Landkreistages Neuerungen wie die Pachtpreisbremse als „verfassungsrechtlich heikel“ und andere Regelungen als „schlicht nicht umsetzbar“ einschätzt. Zudem sei ein hoher Verwaltungsaufwand zu befürchten. Außerdem kritisierte Reuter, dass die Beteiligung der Landwirtschaftskammer bei der Besetzung der Mitglieder des Grundstücksverkehrsausschusses entfallen soll. Denn  auf das Fachwissen und die Informationen der land- und forstwirtschaftlichen Vertreter seien die Behörden angewiesen. Auch beim Niedersächsischen Wassergesetz, das man im Grundsatz begrüße, gebe es noch Verbesserungsbedarf im Detail, etwa bei der aus NLT-Sicht nicht hinreichend durchdachten Regelung der Anzeigepflicht von Feldmieten.

Regierung bilanziert ihre Agrarpolitik

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Weiterentwicklung der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) (18/8578, 18/9074) trägt zur Aufrechterhaltung leistungsfähiger ländlicher Gebiete bei. Dieser Ansicht ist die Bundesregierung in einer Antwort (18/11260) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Stand der Umsetzung des Koalitionsvertrages im Bereich der Agrarpolitik (18/10927). Durch die Änderung des GAK-Gesetzes sei die Förderung von Investitionen in nichtlandwirtschaftliche Kleinstbetriebe, in kleine Infrastrukturen und Basisdienstleistungen, zugunsten des ländlichen Tourismus sowie zur Umnutzung dörflicher Bausubstanz ermöglicht worden. Zudem wurden die Fördermöglichkeiten im Bereich des Klima- und Naturschutzes erweitert und die Maßnahmen des Vertragsnaturschutzes und der Landschaftspflege gestärkt.

Schweine: Schwanzbeißen

agrartotal (pm/HÖ/Dormagen) - Die Höveler Spezialfutterwerke stellen das neue Blattisan Caudo Phyt vor / Neue Kombination aus einer hochaktiven Magnesium-verbindung und ätherischen Ölen

Neue Ausgabe des "MehrWERT"-Magazins zum Artenschutz

Leistet sich jetzt eine eigene "Ministeriumszeitung", Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

agrartotal (BMUB/Berlin) - Zur Information der Öffentlichkeit über Fragen des Natur- und Artenschutzes beschreitet das Bundesumweltministerium ungewöhnliche Wege: Es finanzierte die Produktion einer Zeitschrift und gab Konzeption und Redaktion vollständig in die Hände freier und unabhängiger Journalisten. Das Produkt erscheint in diesen Tagen in der Reihe "MehrWERT" mit einer Auflage von 25.000 Exemplaren und wird kostenlos verteilt.

Unter Leitung der langjährigen "natur"-Chefredakteurin Ilona Jerger vom Münchner Journalistenbüro The Green Publishers entstand ein 68-seitiges, opulent bebildertes Magazin. Es versammelt einige der namhaftesten und besten Umweltjournalisten des Landes. In Features, Interviews und Reportagen befassen sie sich mit dem Spannungsfeld zwischen Artenreichtum und Landwirtschaft, Energiewende und Naturschutz, Nutztierhaltung und Artenschutz.

Neues Bio-Recht

agrartotal (pm/Berlin) - Nach einer dreimonatigen Pause gehen die Verhandlungen zur Revision der EU-Öko-Verordnung unter maltesischer Ratspräsidentschaft weiter. Die Mitgliedsstaaten haben ihre Verhandlungsposition nachbearbeitet und wollen auf dieser Grundlage den Trilog mit EU-Parlament und -Kommission fortsetzten.

Die EU-Öko-Verordnung ist der Rechtsrahmen für über 400.000 Bio-Unternehmen in Europa, wo fast 30 Mrd. € mit Bio-Lebensmitteln und -Getränken umgesetzt werden – bei hohen Wachstumsraten (2015: 12,6 %). Der Sektor ist damit eine der Top-Wachstumsbranchen in Europa.

Der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, erklärte in diesem Zusammenhang: "Die Bundesregierung hat dazu beigetragen, dass Malta die Verhandlungen um das neue Bio-Recht jetzt fortsetzen wird. Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt setzt mit seinem Go für Weiterverhandeln alles auf eine Karte und geht damit ein hohes Risiko ein. Nicht nur, dass sich Deutschland gegen viele Mitgliedsstaaten stellt, die Malta kein Mandat für die Fortsetzung des Triloges aussprechen wollten. Schmidt riskiert bei dem aktuell unzureichenden Verhandlungsstand, dass es bis zum Sommer nicht gelingt, eine konsistente Öko-Verordnung zu erreichen. Das neue Bio-Recht wäre dann nicht besser als die bestehende Verordnung. Und kein anderes Ziel als ein besseres Bio-Recht kann es für das Update der Öko-Verordnung geben."

Ökolandbau

agrartotal (BÖLW/Berlin) - Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) wird mit einem Stand und zwei Workshops ganz im Zeichen der praxisnahen Forschung auf der 14. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau (WiTa)* vom 7. bis 10. März in Freising vertreten sein. „An die Öko-Forschung werden zwei wesentliche Anforderungen gestellt: Sie muss transdisziplinär sein, und ihre Ergebnisse müssen Praxisrelevanz haben“, sagt Farina Herrmann, Leiterin des Fachbereiches Wissenstransfer beim BÖLW, anlässlich der WiTa 2017.

Tag des Artenschutzes

agrartotal (DBV/MOSt/Berlin) - Die Landwirtschaft spielt für den Erhalt der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft eine wichtige Rolle. Zum „Tag des Artenschutzes“ am 3. März liegt somit die Frage nahe: Was kann die Landwirtschaft tun, um den Artenreichtum auf Feldern, Wiesen und Weiden zu erhalten und zu fördern? Antworten darauf gibt das gemeinsam von der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz (MOSt) und dem Deutschen Bauernverband (DBV) durchgeführte Verbundvorhaben F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft).

Weitere Informationen unter "Weiterlesen" oder unter www.franz-projekt.de

Sichtung eines Wolfs im Landkreis Uelzen

agrartotal (NLWKN/Norden) - Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) hat darüber informiert, dass nach dem Bekanntwerden der aktuellen Sichtung eines Wolfs im Landkreis Uelzen unmittelbar Kontakt mit dem Melder aufgenommen und die Situation vor Ort erörtert wurde.

Karte zur Afrikanischen Schweinepest

agrartotal (FLI/Riems) - Die Karte wird vom FLI in wöchentlichen Abständen aktualisiert und stellt somit nicht die tagesaktuelle Situation dar. Karte: ASF in Lettland, Litauen, Polen und Estland, Stand 28.02.2017, 13:20 Uhr

Kommission legt Weißbuch zur Zukunft Europas vor

agrartotal (eu) - Wie Präsident Juncker in seiner Rede zur Lage der Union im Jahr 2016 angekündigt hat, legt die Europäische Kommission ein Weißbuch zur Zukunft Europas vor - ihr Beitrag zum Gipfel am 25. März 2017 in Rom. Mit dem bevorstehenden 60. Jubiläum der EU blicken wir auf sieben Jahrzehnte Frieden zurück und schauen auf eine erweiterte Union mit 500 Millionen Bürgern, die in Freiheit in einer der Regionen mit dem größten Wohlstand der Welt leben. Gleichzeitig muss die EU nach vorne blicken und darüber nachdenken, welche Vision sie sich für ihre Zukunft mit 27 Mitgliedstaaten geben will. Das Weißbuch setzt sich mit den größten Herausforderungen und Chancen für Europa in den nächsten zehn Jahren auseinander. In fünf Szenarien wird skizziert, wo die Union 2025 stehen könnte – je nachdem, welchen Kurs sie einschlägt.

Tiertransporte bleiben unangetastet

Das sensible Thema bezieht sich nicht nur auf die Verstöße im innerdeutschen Verkehr, sondern auch auf die Lebendtransporte in Drittstaaten.

agrartotal (h-u-h/roRo/Berlin) - Wie der Onlinedienst "Herd-und-Hof" in seiner neuesten Ausgabe berichtet, hat, als der Bericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2015 eine steigende Zahl von Verstößen bei Tiertransporten nach Brüssel melden musste, die Branche nur verhalten bis gar nicht reagiert. Im November 2016 nahm Bündnis 90/Die Grünen das Thema für einen Antrag zur Verbesserung der Tiertransporte auf, der jetzt vom Agrarausschuss des Bundestages abgelehnt wurde.

43 Millionen Privathaushalte im Jahr 2035

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Die Zahl der Privathaushalte wird bis 2035 weiter steigen. Das zeigt die neue Haushaltsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Bereits im Jahr 2015 hatte es in Deutschland 40,8 Millionen Haushalte gegeben. Ihre Zahl dürfte bis 2035 auf 43,2 Millionen anwachsen.

Verbraucherpreise im Februar 2017

agrartotal (Destatis/Wiesbaden) - Die Inflationsrate in Deutschland - gemessen am Verbraucherpreisindex - wird im Februar 2017 voraussichtlich 2,2 % betragen. Eine solch hohe Inflationsrate wurde zuletzt im August 2012 gemessen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Januar 2017 voraussichtlich um 0,6 %.

Grain Club stellt fünf Forderungen zur Bundestagswahl vor

agrartotal (DRV/Berlin) - Nur eine international wettbewerbsfähige deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft trägt zur Ernährung der Weltbevölkerung mit hochwertigen Nahrungsmitteln sowie zu mehr Klima- und Ressourcenschutz bei. Damit dieser wichtige Auftrag des nachhaltigen Wirtschaftens erfüllt werden kann, muss die Bundespolitik in der 19. Wahlperiode innovationsfreundliche und verlässliche Rahmenbedingungen in Deutschland umsetzen und in der Europäischen Union mit Nachdruck vertreten.

Milchbauerntag: Betriebe im Osten haben Markterholung herbeigeführt

agrartotal (Min/MV) - Auf dem Milchbauerntag des Bundes Deutscher Milchviehhalter (BDM) in Karow forderte Dr. Jürgen Buchwald, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt MV, Wirtschaft und Gesellschaft dazu auf, die richtigen Lehren aus der Krise zu ziehen. Dazu gehöre, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und sich nicht ausschließlich auf staatliche Unterstützung zu verlassen. „Hilfszahlungen können nicht dauerhaft aufrechterhalten werden, der Sektor muss sich selbst organisieren und zukunftssicher aufstellen“, so Buchwald.

BGL wehrt sich

agrartptaö (BGL/Frankfurt) - Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und seine Mitgliedsverbände streben für das Vorgehen gegen das Kartell der Lkw-Hersteller die Bündelung von über 100.000 Lkw über das sogenannte „Abtretungsmodell“ an.

Die financialright GmbH managt das Projekt in enger Abstimmung mit dem BGL und wird hierbei von renommierten internationalen Kartellrechts-Experten und einem kapitalstarken Prozesskostenfinanzierer unterstützt. Es handelt sich um eine ganzheitliche Lösung, die für die teilnehmenden Transportunternehmen und Speditionen attraktive Konditionen ohne Teilnahmegebühren und ohne Prozesskostenrisiken bieten.

Interessierte Unternehmen, die beim Kauf oder Leasing von Lkw und Sattelzugmaschinen über 6 t Nutzlast im Zeitraum von 1997 bis 2011 aufgrund der Kartellabsprachen zwischen den Lkw-Herstellern vermutlich zu hohe Preise oder Leasing-Raten gezahlt haben, können ihre Ansprüche ohne Teilnahmegebühren geltend machen.

Wolf: Schweizer Bauernverband fordert Abschuss

Bei unserem Foto handelt es sich nicht um einen Wolfsangriff, sondern um einen Schäferhund, der die Herde zusammentreibt

agrartotal (lid.ch) – Im Kanton Graubünden ist ein Wolf in einen Stall eingedrungen und hat Schafe gerissen. Der Bündner Bauernverband fordert nun den Abschuss des Raubtiers. 

Zum ersten Mal sei ein Wolf gezielt in bewirtschaftete Ställe eingedrungen habe im Gebäudeinnern Schafe gerissen, schreibt der Bündner Bauernverband in einer Mitteilung. Damit sei die Grenze des Tolerierbaren überschritten worden. Der Bündner Bauernverband fordert deshalb den Abschuss des Raubtiers.

Die Zunahme der Wolfspopulationen stelle die Tierhalter vor immer neue und schwierigere Probleme. Forderungen nach weiterführenden Herdeschutzmassnahmen oder das Zuschliessen der Stalltüren sei aus Sicht der Landwirtschaft nicht nachvollziehbar. Die finanzielle Entschädigung der verlorenen Tiere sei ein kleiner Trost für die Bauern.

Der Bündner Bauernverband fordert, dass in derartigen Fällen künftig sofort eingegriffen werden kann. Um das zu erreichen, verlangt er von der Bündner Regierung, beim Bundesamt für Umwelt vorstellig zu werden.

Nutztierrisse im Landkreis Cuxhaven

Es gibt Menschen, die halten nichts von einer "Willkommenskultur für den Wolf"

agrartotal (NLWKN-Direktion/Norden) - Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) hat darüber informiert, dass im Zusammenhang mit den Nutztierrissen in der vergangenen Woche im Landkreis Cuxhaven der Wolfsberater jeweils vor Ort die Schäden dokumentiert und DNA-Proben genommen hat. Die amtliche Feststellung über den Verursacher erfolgt durch den NLWKN. Außerdem war ein Mitarbeiter des Wolfsbüros bereits (24. Februar 2017) im Landkreis Cuxhaven unterwegs und hat Kontakt mit den betroffenen Tierhaltern in Steinau und Lüdingworth aufgenommen. Die Tiere waren nicht oder nur unzureichend durch wolfsabweisende Zäune geschützt. Ein wolfsabweisender Schutz ist in Gebieten mit bekannten territorialen Wölfen besonders wichtig, um Schäden an Nutztieren zu vermeiden. Der Landkreis Cuxhaven ist Teil der „Förderkulisse Herdenschutz". Nutztierhalter, die mit ihrem Betrieb in der Förderkulisse wirtschaften, können gemäß der „Richtlinie Wolf" Zuwendungen für Präventionsmaßnahmen zum Herdenschutz beantragen, um ihre Weiden mit einem wolfsabweisenden Grundschutz zu versehen. Weitere Informationen gibt es hier:

http://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/themen/natur_landschaft/foerdermoeglichkeiten/richtlinie_wolf/richtlinie-wolf-129504.html

Wölfe - Zuwanderung nach NRW beunruhigt Tierhalter

agrartotal (rlv/Bonn) - Mit der jüngsten Sichtung eines Wolfes im nördlichen NRW wächst auch im Rheinland die Sorge vor den Folgen für die Weidehaltung landwirtschaftlicher Nutztiere. Darauf weist der der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn hin.

Mehr Tierwohl durch bayerische Allianz

Tierwohl: Eine positive Zwischenbilanz hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gezogen

agrartotal (min/München) - Eine positive Zwischenbilanz hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner nach dem fünften Runden Tisch für tiergerechte Nutztierhaltung gezogen. „Unsere gemeinsame Allianz hat für das Tierwohl in Bayerns Ställen schon viel erreicht“, sagte der Minister nach der Sitzung in München.

Förderung der Pferderückung im Wald wieder möglich

Von 2004 bis 2013 war im Rahmen der GAK des Bundes die Förderung des Pferdeeinsatzes bei der Holzrückung im Privatwald möglich.

agrartotal (Min/MV) - Der Einsatz von Forstpferden im Wald bietet noch heute auf schwer zugänglichen Standorten eine Alternative bodenschonend, im Einklang mit der Natur und als Ergänzung zur modernen Waldbewirtschaftung bei der Holzrückung, aber auch bei anderen Transportarbeiten sowie der Waldverjüngung zu arbeiten.

"Mach mal Pause"

agrartotal (fr/Berlin) - Für heute, den 1. März 2017, hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zu mehrstündigen Warnstreiks bei Coca-Cola aufgerufen. Zu einer Kundgebung vor der Firmenzentrale in Berlin werden rund 250 Beschäftigte erwartet. Mit mehrstündigen Warnstreiks im gesamten „Verkaufsgebiet Ost“ und einer Kundgebung parallel zur Aufsichtsratssitzung erhöht die Gewerkschaft NGG den Druck auf die Geschäftsleitung, ein angemessenes Angebot für eine Lohnerhöhung vorzulegen. In der laufenden Tarifrunde fordert die NGG monatlich 160 Euro mehr für jeden Beschäftigten und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro.

"Regionale Labels"

agrartotal (VI/Berlin) - Immer mehr Verbrauchern ist die regionale Herkunft ihrer Produkte wichtig. Dabei orientieren sie sich an Zeichen, die Regionalität signalisieren. Jedoch kann die Bedeutung der Labels stark variieren. So ist oft nicht klar, wofür die einzelnen Siegel stehen und wie sie vergeben werden. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. greift das aktuelle Thema Regionalität in ihrem Themenheft "Regionale Labels" auf und stellt u. a. Zeichen aus verschiedenen Regionen in Deutschland vor.

Turbulente Weltwirtschaft – welche Perspektiven haben Agrarexporte?

agrartotal (dlg/Frankfurt) - Die Weltwirtschaft ist in Bewegung, die Turbulenzen der wirtschaftlichen Entwicklung können sich auf den Agrarhandel auswirken. Handelsexpertin der Commerzbank plädiert für stärkere Diversifizierung der EU-Exportdestinationen. Produkte hoher Qualität bieten Exportvorteile. Impulsforum auf der DLG-Wintertagung.

Ostendorff zum staatlichen Tierwohllabel

Ostendorff: Welche Details kann Minister Schmidt den Verbraucherinnen und Verbrauchern, aber vor allem den Bäuerinnen und Bauern verkünden? Welche konkreten Maßnahmen und Ansprüche kommen auf die Tierhalter zu, die sich bei dem Tierwohllabel beteiligen?

agrartotal (pm/fr/Grüne/Berlin) - Nach wie vor scheint der Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/D'Grünen, Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen, mit dem staatlchen Tierwohllabel des Bundeslandwirtschaftsministers nicht einverstanden zu sein.

EU profitierte von Agrarabkommen mit der Schweiz

agrartotal (lid.ch) - Eine Studie der EU-Kommission zeigt, dass vor allem Agrarabkommen mit entwickelten Ländern von Nutzen sind. Das Agrarabkommen zwischen der EU und der Schweiz brachte der EU im Jahr 2010 zusätzliche Exporte im Wert von 532 Millionen Euro.

Ist die Niederlande EURO-müde?

agrartotal (pm/fr) - Angeblich - so melden einige Presseagenturen - prüft die Niederlande, ob der EURO für die Niederlande wirklich Vorteile bringt, oder eben nicht! Ob es an der bevorstehenden Wahl in NL liegt, weis keiner, auf alle Fälle soll das Ergebnis "offen" sein!

Zuchtrinderexporte 2016 nur knapp unter dem Rekordergebnis vom Vorjahr

agrartotal (DHV/Bonn) - Im Kalenderjahr 2016 wurden rund 80.000 Zuchtrinder der Rasse Deutsche Holsteins in 39 Länder exportiert. Nunmehr im dritten Jahr hintereinander wurden mehr als 75.000 Zuchtrinder an internationale Abnehmer geliefert, was nach Auffassung des Deutscher Holstein Verband e. V. (DHV) eine große Zufriedenheit der Kunden demonstriert.

Nach Aschermittwoch geht's weiter

Dass am Aschermittwoch nicht alles vorbei ist, beweist der CSU-Ortsverband Oberwerrn (Lkr. Schweinfurt). Er lädt traditionell am Donnerstag ein, Hauptrednerin um 18 Uhr in der Sporthalle ist Ilse Aigner

agrarttal (pm/br/Würzburg) - Von Aigner bis Schmidt – in Unterfranken sind heute und in den nächsten Tagen hochkarätige Politiker zu Gast. Und sogar Martin Schulz gibt sich die Ehre: Der SPD-Kanzlerkandidat kommt am Samstag nach Würzburg.

Dass am Aschermittwoch nicht alles vorbei ist, beweist der CSU-Ortsverband Oberwerrn (Lkr. Schweinfurt). Er lädt traditionell am Donnerstag ein, Hauptrednerin um 18 Uhr in der Sporthalle ist Ilse Aigner, stellvertretende Parteivorsitzende und Wirtschaftsministerin im Kabinett Seehofer. 

Den 3. März macht der CSU-Kreisverband Kitzingen zum politischen Ascherfreitag. Prominenter Redner um 19 Uhr in der Steigerwaldhalle Wiesentheid ist Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. 

Trumps erster Handelskrieg mit der EU um Rindfleisch?

Die Niederlande, Litauen, Frankreich und Irland kommen in den Genuss des Rindfleischexportes in die USA, sagte John Clarke von der Generaldirektion Agrar im EU-Agrarausschuss.

agrartotal/Herd-und-Hof (Roland Krieg) - Europäer mögen kein Rindfleisch von Tieren, die mit Wachstumshormonen gemästet wurden. Ein Einfuhrverbot durfte die EU aber nicht verhängen, weil die Welthandelsorganisation WTO keine wissenschaftliche Grundlage für eine Gesundheitsgefährdung erkannte. Die EU griff auf einen Trick zurück und erlaubte vornehmlich den USA den Import von 48.000 Tonnen Rindfleisch zollfrei in die EU, sofern das Fleisch nicht mit Futter produziert wurde, das mit Hormonen versetzt ist. Mit diesem Memorandum of Understanding konnte die EU im Jahr 2009 Strafzölle von 60 Prozent abbauen, die von den USA wegen des Einfuhrverbotes  verhängt wurden. Seitdem öffnet sich langsam auch der amerikanische Markt für europäisches Rindfleisch, das wegen der Krankheit BSE seit Ende der 1990er Jahren nicht in die USA verkauft werden darf. Die Niederlande, Litauen, Frankreich und Irland kommen in den Genuss des Rindfleischexportes, sagte John Clarke von der Generaldirektion Agrar am Dienstagnachmittag im EU-Agrarausschuss.

Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie weiter auf dieser Website navigieren, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Internet Browsers zu ändern, stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.