Februar 2017

WTO: Russisches Importverbot von EU-Schweinefleisch ist unrechtmäßig

agrartotal (eu/Brüssel) - Die Berufungsinstanz der Welthandelsorganisation WTO hat der Europäischen Union im Streit um das russische Einfuhrverbot für lebende Schweine, frisches Schweinefleisch und andere Schweinefleischprodukte aus der EU Recht gegeben. Dies sei mit Blick auf internationale Handelsvorschriften rechtswidrig, so das Urteil der WTO-Berufungsinstanz. Damit unterliegt Russland erneut im Rechtsstreit um die 2014 verhängte Einfuhrsperre auf europäische Schweinefleischprodukte und lebende Schweine.

WTO-Verfahren wegen des russischen Einfuhrverbots für Schweinefleisch

Schleswig-Holstein frei von Rinderherpesvirus BHV1 - Veröffentlichung im Bundesanzeiger fehlt noch!

agrartotal (MIN/Kiel) - Schleswig-Holstein ist frei von der Tierseuche Boviner Herpesvirus Typ 1. Nach erfolgreicher Sanierung der Rinderbestände vom Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1) stimmten nun die EU-Mitgliedsstaaten dem Antrag auf Anerkennung des BHV1-Freiheitsstatus für Schleswig-Holstein zu. Dies teilte das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume mit. Voraussetzung für die Anerkennung als BHV1-freie Region ist, dass alle Milch- und Mutterkuhbetriebe in Schleswig-Holstein frei von BHV1-Reagenten sind. Dieses Ziel wurde nach intensiver und konsequenter Sanierung Ende des vergangenen Jahres erreicht.

Transagro® - Das Handelsportal für die Landwirtschaft

agrartotal (proplanta/Stuttgart) - Unter der Registered Trade Mark Transagro® geht demnächst das internationale Handelsportal für die Landwirtschaft online. Herausgeber des neuen B2B-Portals ist Proplanta.

Neues aus unserem Blog: „Jetzt geht’s um die Wurst!“

agrartotal (bve/Berlin) - Dieses Mal geht es in Professor Nöhles Blog-Beitrag um die Wurst. Seit einiger Zeit ist eine heiße Diskussion entbrannt: Darf man „vegetarische Würstchen“ eigentlich als „Wurst“ bezeichnen? Oder wird der Verbraucher dann über die wahre Beschaffenheit eines Lebensmittels getäuscht? Was weiß der Verbraucher überhaupt alles über Würste in Deutschland? Da muss schnell ein umfangreicher Überblick her. Wetten, Sie kennen nicht alle Sorten?

Viel Spaß beim Lesen!
www.filetspitzen.de

Vogelgrippe: Deutscher Tierschutzbund fordert Präventionsstrategie

Bildunterschrift: Für Freilandgeflügel gilt aktuell vielerorts Stallpflicht. Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

agrartotal (dtb/Bonn) - Aktuell grassiert die schlimmste Geflügelpestepidemie, die in Deutschland je auftrat. Angesichts dieser Entwicklung spricht sich der Deutsche Tierschutzbund für eine vorbeugende Strategie aus, um zukünftige Seuchenausbrüche tiergerechter eindämmen zu können. Bisher stützt sich das Vorgehen im Seuchenfall primär auf Bestandskeulungen und Aufstallungsgebote. Seit Anfang November 2016 sind in Deutschland nach dem Informationsstand des Deutschen Tierschutzbundes bereits über eine Millionen Vögel gekeult worden.

Vogelgrippe: VIER PFOTEN fordert die Impfungen zu legalisieren

agrartotal (VP/Berlin) - Eine Anfrage der Grünen an die Bundesregierung legt offen: Seitdem am 8. November 2016 der erste Fall von Geflügelpest mit dem hochpathogenen Erreger H5N8 in Deutschland gemeldet worden ist, wurden 545.000 Vögel gekeult, davon 154.000 Tiere rein vorsorglich (1). VIER PFOTEN kritisiert die grausame und ineffektive Tierseuchenbekämpfungspolitik der EU. In der EU sind verschiedene Impfstoffe zugelassen, die einen zuverlässigen klinischen Schutz erzeugen. Impfungen sind jedoch nur im Ausnahmefall erlaubt. VIER PFOTEN fordert, das Impfverbot in der EU aufzuheben. Um den Infektionsdruck bei Geflügelkrankheiten nachhaltig abzuschwächen, müsse zudem die maximale Anzahl der Tiere pro Betrieb reduziert werden.

Fünf weitere Vogelgrippefälle in Hessen

agrartotal (min/Wiesbaden) - Bei fünf weiteren Wildvögeln wurde in Hessen der Verdacht auf Vogelgrippe H5N8 bestätigt. Es handelt sich um eine Möwe, zwei Graugänse und zwei Höckerschwäne. Das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Vorbefund des Hessischen Landeslabors (LHL) bestätigt. Insgesamt hat das LHL in Gießen seit Anfang November mehr als 2.900 Proben von Vögeln auf das Virus H5N8 untersucht. Somit gibt es in Hessen 35 bestätigte Fälle des aktuellen Vogelgrippe-Erregers, darunter 34 Wildvögel und ein Rosapelikan aus dem Opel-Zoo

ISN-Mitgliederversammlung 2017

agrartotal (isn/Damme) - Zum zweiten Mal findet nun die ISN-Mitgliederversammlung nach dem Motto Märkte, Preise, Prognosen in Münster statt. Am 28. Februar 2017 um 14 Uhr ladet die ISN in die Halle Münsterland ein. 

Zu Beginn der ISN-Mitgliederversammlung stehen die satzungsgemäßen Regularien mit den Berichten des Vorsitzenden und der Geschäftsführer sowie den turnusmäßigen Wahlen zum Vorstand und Beirat auf dem Programm. Im Anschluss folgt die Podiumsdiskussion. Das zentrale Thema lautet Zwischen Asien-Boom und Tierwohllabel - was geht am Schweinemarkt?. Am Ende wird sicherlich die Gretchenfrage stehen, wie der Stall der Zukunft in Deutschland aussehen könnte. 

Geschafft: Mehr Tierwohl (sagt das BMEL)

Wenn sie zu der BMEL-Webseite gelangen wollen, klicken sie auf die Grafik

agrartotal (fr) - Auf einer Webseite des BMEL verkündet dieses, dass es geschafft wurde - Mehr Tierwohl! Eine recht beeindruckende Liste von abgearbeiteten Punkten kann man dort finden. So unter anderem zum Thema: 

Staatliches Tierwohl-Label

Kein Schnabelkürzen mehr bei Legehennen

Wir gehen neue Wege für mehr Tierwohl in der Praxis

Wenn man zu den "Karnevalmuffeln" gehört, ist jetzt die richtige Gelegenheit, einmal diese BMEL-Webseite aufzurufen, um sich an den Leistungen des Ministeriums zu erfreuen.

Karte zur Afrikanischen Schweinepest

Karte: ASF in Lettland, Litauen, Polen und Estland, Stand 21.02.2017, 10:30 Uhr

agrartotal (fli/Riems) - Die Karte wird vom FLI in wöchentlichen Abständen aktualisiert und stellt somit nicht die tagesaktuelle Situation dar.  Karte: ASF in Lettland, Litauen, Polen und Estland, Stand 21.02.2017, 10:30 Uhr

NABU: Länder-Vorstoß zur Umschichtung der EU-Agrargelder zu zaghaft

agrartotal (NABU/Berlin/Luxemburg) – Der NABU fordert nach der Veröffentlichung eines Berichtes des Europäischen Rechnungshofes (European Court of Auditors, ECA) eine massive Aufstockung der Mittel für den Naturschutz in der sogenannten zweiten Säule der EU-Agrarförderung.

Digitalisierung gelingt nur mit Datensicherheit

agrartotal (dihk/Berlin) - Der Schutz wichtiger Daten und Informationen entscheidet mit darüber, in welchem Umfang Unternehmen die Potenziale von Digitalisierung und Vernetzung erschließen können. Ziel muss es sein, Sicherheit entlang der Wertschöpfungskette nachhaltig zu gewährleisten.

Bio-Milch aus Niedersachsen

agrartotal (min/Hannover) - Zahl der Bio-Milchviehbetriebe in Niedersachsen um mehr als die Hälfte gestiegen – Erste größere Bio-Molkerei in Niedersachsen startet im Herbst mit der Produktion

Exporte aus der EU

agrartotal (eu/Brüssel) - Die Exporte landwirtschaftlicher Produkte aus der Europäischen Union sind im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch gestiegen. Sie hatten einen Gesamtwert von 130,7 Mrd. Euro, 1,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Ausfuhren stiegen insbesondere in die USA (+ 1,26 Mrd. Euro) und China (+ 1,06 Mrd. Euro). Das zeigen Zahlen, die die Europäische Kommission veröffentlicht hat.

Zu gut für die Tonne: Lebensmittel in Haushalt und Schule mehr wertschätzen

agrartotal (DBU/Osnabrück) - Rund 800 Millionen Menschen hungern weltweit. Aber in Deutschland landen jährlich Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Diese Verschwendung ist für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) „ethisch bedenklich, ökonomisch unsinnig und ökologisch unverantwortlich“, wie es DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpersformuliert. Dabei müssten in Deutschland viele Lebensmittel nicht im Müll landen, wenn Verfahrens- und Handlungsweisen sowie gesetzliche Vorgaben überdacht und optimiert würden. Antonia Blumenthal von der Verbraucherzentrale NRW beleuchtet in einem Vortrag am Donnerstag, 2. März, um 18.30 Uhr im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück die Ursachen für Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten und in der Schulverpflegung. Zudem zeigt sie Lösungsstrategien u nd Maßnahmen auf, wie Lebensmittelabfälle vermieden werden können. Der Vortrag findet im Rahmen der DBU-Ausstellung „ÜberLebensmittel“ statt. Der Eintritt ist frei.

 

BÖLW-Fachausschuss Wirtschaftspolitik gegründet

agrartotal (BÖLW/Berlin/Nürnberg) - Auf der BIOFACH gründete der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) den Fachausschuss Wirtschaftspolitik. „Der Umbau der Landwirtschaft kann nur gelingen, wenn sich auch Handel und Verarbeitung der Transformation stellen“, betonte BÖLW-Vorstand Paul Söbbeke den notwendigen Schritt im Bio-Spitzenverband und sagte: „Für den Umbau braucht es nicht nur unternehmerische Initiative sondern auch Rahmenbedingungen, die nachhaltiges Wirtschaften honorieren. Verdeckte Subventionen und Regelungen, die mehr Nachhaltigkeit verhindern, müssen abgeschafft werden.“ Es sei deshalb gut, dass die vorhandene wirtschaftspolitische Kompetenz und das Knowhow der BÖLW-Mitglieder nun noch besser im Dachverband eingebunden und gebündelt werden können.

Bell: Mehr Umsatz, mehr Gewinn

agrartotal (lid.ch) – Der Fleischverarbeiter Bell hat 2016 den Umsatz um 20,3 Prozent auf 3,39 Mia. Franken gesteigert. Der Gewinn wuchs um 6,1 Prozent auf 101 Mio. Franken. Der Umsatz der Bell-Gruppe stieg im letzten Jahr um 20,3 Prozent auf 3,390 Mia. Franken. Damit hat der Fleischverarbeiter erstmals die Umsatzschwelle von 3 Mia. Franken überschritten. Über die gesamte Gruppe erreichte das Absatzvolumen 414’260 Tonnen (+50,5 %, +138’952 t). Hauptgründe dafür sind vor allem die Integration der Akquisitionen sowie die ganzjährige Konsolidierung von Hilcona. Der Jahresgewinn liegt mit 101 Mio. Franken um 6,1 Prozent oder 5,8 Mio. Franken über dem Vorjahr, wie Bell mitteilt.

München: Mehr Kontrollen am Schlachthof?

agrartotal (fr/pm/München) - Der Schlachthof von München ist erneut in den Fokus des öffentlichen Interesses gerutscht. Nachdem der Schlachthof schon unlängst wegen des angeblichen Missachtens des Tierschutzgesetzes Ziel staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen geworden war (das Verfahren wurde eingestellt), werden nun neue Vorwürfe laut. Der Stadtrat von München hat nun schärfere Kontrollen verlangt.

Bundesinstitut für Risikobewertung - Fakten

BfR Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel

agrartotal (bfr/Berlin) - 15 Jahre nach seiner Gründung ist das Bundesinstitut für Risikobewertung im Bewusstsein der Fachwelt fest verankert. Und in der Bevölkerung werden das Institut und seine Arbeit ebenfalls immer bekannter. Das belegt die 2016 durchgeführte 4. Evaluation zum gesundheitlichen Verbraucherschutz in Deutschland. So kennt ein Drittel der Bevölkerung das BfR dem Namen nach, 87 Prozent der befragten Expertinnen und Experten aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Medien sowie den Wirtschafts- und Verbraucherverbänden ist der Name BfR vertraut. „Was uns aber besonders freut: Die meisten Fachleute und Bürger, die uns kennen, schätzen unser Haus“, kommentierte BfR Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel die Umfrageergebnisse.

DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT hat ihre Kommunikationsaufgabe erfüllt

Schrieb einen Abschiedsbrief, der Geschäftsführer "Die Lebensmittelwirtschaft" , Stephan Becker-Sonnenschein

agrartotal (fr/BS/Berlin) - "Vor knapp fünf Jahre sind wir angetreten, um der Lebensmittelwirtschaft eine Stimme und ein Gesicht zu geben, die Kommunikation über Lebensmittel und die Wertschätzung von Lebensmitteln positiv zu verändern. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, Wissenschaftlern, Förderern, Gästen, gesellschaftlichen und politischen Vertretern für die gute Zusammenarbeit, die aufschlussreichen Gespräche und das Engagement, um die Branche als Ganzes voranzubringen. Wir haben unsere Themen in den gesellschaftspolitischen Willensbildungsprozess eingebracht und die Wertschätzung für Lebensmittel gestärkt", schreibt der Geschäftsführer des Vereins "Die Lebensmittelwirtschaft" in seiner neusten Presseaussendung. Ein Abschiedsbrief?

Wir machen Landschaft

agrartotal (rlv/Bonn) - Die rheinischen Bauern werben mit neuem Motiv --- Landschaft und Landwirtschaft gehen Hand in Hand. Darauf möchte der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mit seinem neuen Plakatmotiv „Wir machen Landschaft“ hinweisen.

Weitere Infos zu den Rheinischen Bauern gibt es unter www.die-rheinischen-bauern.de.

Von einem Euro erhält der Landwirt heute nur noch 22,2 Cent

agrartotal (rlv/Bonn) - Der Anteil, den ein Landwirt für Lebensmittel bekommt, wird immer geringer. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, bekommt der Bauer von einem Euro Verbraucherausgaben für Nahrungsmittel heute nur noch 22,2 Cent.

Meyer: Zu viel Gülle und Gärreste auf den Feldern

Es gibt noch immer zuviel Gülle, auch Schweinemist, auf den Äckern, erklärte Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer

agrartotal (min/Hannover) - Licht und Schatten beim bereits zum vierten Mal von der Landwirtschaftskammer (LWK) im Auftrag des niedersächsischen Agrarministeriums vorgelegten Nährstoffbericht: Von Anfang Juli 2015 bis Ende Juni 2016 sind in Niedersachsen rund 58,7 Millionen Tonnen Wirtschaftsdünger, also Gülle, Mist und Gärreste, angefallen – eine Million Tonnen weniger als im Vorjahreszeitraum.

„Doch es bleibt dabei: Es sind zu viel Gülle und Gärreste auf unseren Feldern. Stickstoff und Phosphat belasten Böden, Wasser und Klima“, sagte Agrarminister Christian Meyer. Er präsentierte den Nährstoffbericht heute (Mittwoch) mit LWK-Präsident Gerhard Schwetje und Franz Jansen-Minßen, Leiter der vom Land neu geschaffenen und bei der LWK angesiedelten Düngebehörde.

Den aktuellen Nährstoffbericht sowie weitere Informationen finden Sie unter: http://www.ml.niedersachsen.de/themen/landwirtschaft/ue_pflanzen_und_duengemanagement/naehrstoffbericht/naehrstoffbericht-132269.html

Tierhalter vor hohen Hürden

„Unsere Landwirte arbeiten ständig daran, ihre Nährstoffüberschüsse so weit wie möglich zu verringern“. Landvolkpräsident Werner Hilse sieht mit Blick auf die heute vorgestellten Daten des Nährstoffberichtes einen immer deutlicheren Trend in diese Richtun

agrartotal (LPD/Hannover) - „Unsere Landwirte arbeiten ständig daran, ihre Nährstoffüberschüsse so weit wie möglich zu verringern“. Landvolkpräsident Werner Hilse sieht mit Blick auf die heute vorgestellten Daten des Nährstoffberichtes einen immer deutlicheren Trend in diese Richtung. „In Regionen, in denen unsere Familienbetriebe überwiegend von der Nutztierhaltung leben und gleichzeitig viele Biogasanlagen errichtet wurden, sind die Vorgaben der neuen Düngeverordnung dennoch eine sehr hohe Hürde“, verdeutlicht Hilse.

545.000 Tiere wegen Vogelgrippe gekeult

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - In Deutschland sind seit Anfang November 2016 bis Ende Januar 2017 rund 391.000 Tiere in Nutztierbeständen aufgrund nachgewiesener Geflügelpest getötet worden. Des Weiteren wurden im selben Zeitraum seit dem Auftreten der Vogelgrippe rund 154.000 Tiere vorsorglich gekeult. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/11153) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/10917) hervor. Die Angaben beruhen auf Erhebungen der Bundesländer. Der H5N8-Virus wurde erstmals im Jahr 2010 in Vögeln auf Geflügelmärkten in China nachgewiesen. Vermutlich stammt der Virus aus der dortigen Geflügelproduktion und ist aus dem seit 1996 bekannten H5N1-Virus hervorgegangen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Zugvögel den Virus eingeschleppt haben, allerdings sei ein entsprechender Nachweis bisher nicht erbracht worden.

Impfmöglichkeit gegen die Blauzungenkrankheit

agrartotal (min/Stuttgart) - Die Blauzungenkrankheit hat sich im letzten Jahr und zu Beginn dieses Jahres in Frankreich, Österreich und Italien weiter in Richtung Süddeutschland ausgebreitet. Das Friedrich-Loeffler-Institut, Nationales Referenzlabor auf der Insel Riems, und die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin rechnen mit einer baldigen Ausweitung des Seuchengeschehens auf Deutschland. Sie raten daher dringend zu einer erneuten vorbeugenden Schutzimpfung von Rindern, Schafen und Ziegen. „Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat bereits die Voraussetzungen geschaffen, damit die Impfung in diesem Jahr in Baden-Württemberg wieder möglich ist. Für uns ist der vorbeugende Schutz unserer Tiere sehr wichtig und deshalb werden wir hier aktiv“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Mittwoch (22. Februar) in Stuttgart.

Informationen zur Blauzungenkrankheit sind unter https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/tierschutztiergesundheit/gesunde-tiere/tierkrankheiten-tierseuchen-zoonosen/blauzungenkrankheit/  abrufbar. Informationen zur Tierseuchenkasse Baden-Württemberg finden Sie unter http://www.tsk-bw.de/ .

Biologische Vielfalt

agrartotal (br/Kabinett/Berlin) - Die Bundesregierung hat am Mittwoch neue Regeln zum Schutz der Artenvielfalt vor invasiven Arten auf den Weg gebracht. Das Kabinett beschloss ein entsprechendes Durchführungsgesetz zur EU-Verordnung über invasive gebietsfremde Arten.

DLG-Wintertagung: Den Modernisierungspfad der Landwirtschaft gestalten

agrartotal (dlg/Hannover) - DLG-Wintertagung zu Landwirtschaft 2030 – Große Resonanz mit rund 1.200 Teilnehmern

Bedeutung der 1. Säule

agrartotal (DBV/Gütersloh) - „Eine zusätzliche nationale Umverteilung von Mitteln aus der ersten in die zweite Säule der EU-Agrarpolitik ab 2018, wie sie der Bundesrat aktuell diskutiert, lehnt der Deutsche Bauernverband (DBV) entschieden ab. Kontinuität und Verlässlichkeit in der Gemeinsamen Agrarpolitik und ihrer Ausgestaltung sollten nicht in Frage gestellt werden.“ Dies erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, anlässlich des Kreisverbandstages des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes in Gütersloh am 22. Februar 2017.

Westfleisch: Steen Sönnichsen wird neues Vorstandsmitglied

Steen Sönnichsen (50) wird neues geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei der Westfleisch SCE

agrartotal (westfleisch/Münster) Nach den Gerüchten, nun die Bestätigung: Steen Sönnichsen (50) wird neues geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei der Westfleisch SCE. Mit dem dritten geschäftsführenden Vorstandsmitglied etabliert die Genossenschaft eine Führungsstruktur, die der Größe und Marktbedeutung der Unternehmensgruppe gerecht wird. 

SÜFFA startet samstags

agrartotal (SÜFFA/Stuutgart) - Das Fazit der vergangenen SÜFFA, der Fachmesse für die Fleischbranche in Stuttgart, fiel positiv aus: mehr Besucher, gleichbleibend hohes Entscheider-Niveau und eine Erweiterung des Einzugsgebiets innerhalb Deutschlands und aus dem Ausland. Kein Wunder, dass auch die Zufriedenheit unter Ausstellern und Besuchern hoch war. „Die SÜFFA 2015 hat ein positives Signal für die ganze Branche gesetzt“, erklärt Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. Angesichts der abnehmenden Zahl eigenständiger Meisterbetriebe im deutschen Fleischerhandwerk ist die Entwicklung der Branchenmesse für Ulrich Klostermann, Geschäftsführer des Landesinnungsverbands für das Fleischerhandwerk in Baden-Württemberg ein großer Erfolg: „Die zunehmende Besucherzahl belegt die wachsende Bedeutung als wichtige Plattform für den Austausch und Dialog.“

DRV-Präsident steht hinter der Viehwirtschaft

agrartotal (DRV/Berlin) - Forderungen aus Gesellschaft und Politik nach Veränderungen in der Nutztierhaltung, z. B. in Bezug auf Haltungs- und Managementsysteme, dürfen, so der DRV-Präsident, nur schrittweise und ohne Strukturbrüche weiterentwickelt werden. Nationale Alleingänge lehnt der DRV ab. Vielmehr sind EU-einheitliche Rahmenbedingungen zu schaffen und verbindlich umzusetzen. Tierschutz- und Markenprogramme sind so zu gestalten, dass der dadurch entstehende Mehraufwand auf allen Stufen der Wertschöpfungskette anerkannt und über den Markt refinanziert werden kann.

DRV: Nüssel stellt Positionen zur Bundestagswahl vor

DRV-Präsident Manfred Nüssel

agrartotal (pm/DRV/Berlin) - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) legte heute in Berlin seine Positionen zur Bundestagswahl 2017 vor. „Unsere 2.186 landwirtschaftlichen Genossenschaften fordern eine ganzheitliche, ressortübergreifende, innovationsfreundliche, wissenschaftsbasierte und wettbewerbsgerechte Agrar-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik, die zugleich die Attraktivität der ländlichen Räume fördert. Politik und Administration sind in der Pflicht, im bundesdeutschen Föderalismus verlässliche Rahmenbedingungen für unsere exportorientierten Unternehmen zu erarbeiten, sie bundesweit umzusetzen und in der Europäischen Union mit Nachdruck zu vertreten“, so fasst DRV-Präsident Manfred Nüssel für Erwartungen an die 19. Wahlperiode zusammen.

Genossenschaftliche Vieh- und Fleischwirtschaft: Starke Impulse im Export

agrartotal (DRV/Berlin) - 2016 verlief für die 85 Unternehmen der genossenschaftlichen Vieh- und Fleischwirtschaft in den einzelnen Geschäftsfeldern unterschiedlich. Insgesamt erzielte die Sparte ein Umsatzplus von 2,5 Prozent auf 6,35 Mrd. Euro. Nach dem sehr niedrigen Preisniveau in den ersten vier Monaten erholten sich die Notierungen für Schlachtschweine, nicht zuletzt gestützt durch Drittlandausfuhren.

Raiffeisen: Abhängigkeit von internationalen Einflüssen steigt

agrartotal (DRV/Berlin) - „Das Bilanzjahr war von einschneidenden Preisrückgängen bei pflanzlichen und tierischen Agrarrohstoffen, bei landwirtschaftlichen Betriebsmitteln sowie Mineralölprodukten gekennzeichnet. Die 2.186 genossenschaftlichen Mitgliedsunternehmen des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) melden in der Summe einen Umsatzrückgang um 4,8 Prozent auf 58,8 Mrd. Euro“, erläutert DRV-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers vor Journalisten. Gravierend waren die Veränderungen in der Warenwirtschaft (-6,4%), Milchwirtschaft (-4,8%) und bei den Agrargenossenschaften (-10%). Ein leichtes, exportbedingtes Plus um 2,5 Prozent meldet die genossenschaftliche Vieh- und Fleischwirtschaft.

Kritische Lage in der Landwirtschaft

Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, in Schwerin (Archivfoto)

agrartotal (MV/MIN/SCchwerin) - Heute übergab Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, in Schwerin der LMS Agrarberatung GmbH einen Zuwendungsbescheid für die sozioökonomische Beratung im Agrarbereich in Höhe von 595.500 € im Jahr 2017.

„Aufgrund der angespannten Lage landwirtschaftlicher Unternehmen und der Milchkrise haben wir den Zuschuss um 44.100 € im Vergleich zu 2016 erhöht“, betonte der Minister. Mit der erhöhten Zuwendung konnte die Kapazität um 2 Stellen auf 8 von insgesamt 117 Personalstellen in der LMS erweitert werden. Im Rahmen der sozioökonomischen Beratung werden landesweit Unternehmen der Landwirtschaft Entscheidungshilfen zur betrieblichen und beruflichen Neuorientierung gegeben. Das umfasst eine gezielte betriebswirtschaftliche Beratung, die unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Sicherung erfolgt.

Netzwerk Ökologischer Landbau geht an den Start

agrartotal (mv/Min/Schwerin) - Die Nachfrage nach Lebensmitteln aus dem ökologischen Landbau steigt immer mehr in unserer Bevölkerung. Um dieser hohen Nachfrage gerecht zu werden, wird der Bedarf zunehmend durch Rohstoffimporte aus anderen EU-Ländern bzw. Drittländern gedeckt. Viele konventionell wirtschaftende Betriebe sehen hierin ihre Chance und stellen ihre Wirtschaft auf ökologischen Landbau um.

Digitalisierung im Agrarhandel

Henning Ehlers, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV)

Ehlers, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), zur Digitalisierung im Agrarhandel: Verändert die Mitgliederbeziehungen und Geschäftsprozesse

Vogelgrippe in China

agrartotal (peking) -  Im Kampf gegen die sich weiter ausbreitende Vogelgrippe in China hat Peking den Verkauf von Geflügel stark eingeschränkt.

Milch: Marktvolatilität und Tierwohl im Fokus

agrartotal (DRV/Berlin) - Die Interessengemeinschaft Genossenschaftliche Milchwirtschaft hat ihre Arbeit aufgenommen. Gründungsmitglieder dieser Plattform ehrenamtlicher Vertreter sind die genossenschaftlichen Unternehmen ARLA, Bayerische Milchindustrie, DMK Deutsches Milchkontor, Hochwald Milch, Molkerei Ammerland und Royal FrieslandCampina.

Agrargenossenschaften in MV gut aufgestellt

agrartotal (mv/Min/Schwerin) - „Im Einzelfall vieler Betriebe hat sich das Jahr 2016 wesentlich komplizierter dargestellt, als die Fakten es im Durchschnitt belegen. Die finanzielle und wirtschaftliche Lage vieler Landwirte war nie so kritisch. Ungünstige Witterung, niedrige Preise und komplizierte geopolitische Rahmenbedingungen kulminierten. Betriebsaufgaben, Entlassungen und fehlender Nachwuchs im Agrarbereich sind das Ergebnis.“ – Dieses Fazit zog Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus auf dem Bezirkstag der Agrargenossenschaften in Schwerin.

 

Klimawandel

agrartotal (Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen /Frankfurt) - In Deutschland hat seit 1980 der Bestand von wärmeliebenden Arten zugenommen. Die bisher umfassendste Studie zu diesem Thema quer durch alle Ökosysteme belegt, dass dieser Trend besonders ausgeprägt bei wärmeliebenden Arten an Land ist. Am stärksten nahmenlaut der kürzlich im Fachjournal "Nature Ecology and Evolution" veröffentlichten Studie unter der Leitung von Senckenberg Wissenschaftlerinnen wärmeliebende Vögel, Schmetterlinge, Bodenorganismen und Flechten zu. Die klimawandelbedingte Temperaturerhöhung hat sich anscheinend in den letzten 30 Jahren großflächig auf die Entwicklung des Bestands von Arten ausgewirkt.

„Landwirtschaft ist Schlüssel für Friedenssicherung“

agrartotal (min/Berlin) - „Krisen verhindern, Fluchtursachen bekämpfen: Welche Rolle spielt Ernährungssicherung?“ Diese Frage hat Bundesminister Christian Schmidt im Rahmen einer vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veranstalteten Podiumsdiskussion mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft erörtert. Neben Bundesminister Schmidt nahmen Claus Kleber, Ertharin Cousin (WFP), Dominique Burgeon (FAO) und Louise Mushikiwabo (Außenministerin Ruandas) an der Diskussion im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz teil.

Backhaus: Europäische Agrarpolitik braucht klare Ziele und gute Finanzen

agrartotal (Min/Schwerin) - „Die Europäische Agrarpolitik steckt in einer Sackgasse. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die überbordende Bürokratie, die Verwaltungsmitarbeitern und Landwirten das Leben schwer macht. Hinter jedem Mitarbeiter in den Ämtern, die sich beispielsweise mit Agrarumweltmaßnahmen befassen, stehen mittlerweile bis zu neun Kontrolleure von europäischen und nationalen Behörden. Das eigentliche europäische Ziel, Gutes und Sinnvolles für Mensch und Natur mit den Steuermillionen zu erreichen, gerät dabei immer mehr in den Hintergrund.“

Mit diesen Worten sprach sich Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus am Rande der BioFach in Nürnberg für einen neuen Kurs bei der Ausgestaltung und Umsetzung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 aus.

Auslandsmesseprogramm

agrartotal (BVE/Berlin) - Für viele Unternehmen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft ist der Export zu einer tragenden Säule geworden. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft (BMEL) bietet kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, über das wichtige Marketinginstrument der Messe- und Ausstellungsbeteiligungen geschäftliche Auslandsbeziehungen aufzunehmen, auszuweiten und nachhaltig zu pflegen.

"Neue Bauernregeln"

agrartotal (Deutsches Tierschutzbüro/Berlin/Kleve) - Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. wird am kommenden Montag (20.02.2017) mit einem Plakatwagen in der Innenstadt von Kleve auf die Plakat-Kampagne „Neue Bauernregeln“ aufmerksam machen. Die Tierschutzorganisation möchte damit die Plakat-Kampagne „Neue Bauernregeln“ des BMUB fortführen und weiterhin in die Öffentlichkeit bringen. Mit den Sprüchen im Stil von traditionellen Bauernregeln sollte ursprünglich - aus Sicht des Deutschen Tierschutzbüros - auf die "tierquälerische Massentierhaltung und Folgen der industriellen Agrarwirtschaft" hingewiesen werden.

Nährstoffberichtes 2015/2016

Landwirtschaftsminister Christian Meyer

agrartotal (min/Hannover) - Nach wie vor sind für das Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium die Überdüngung und die Nährstoffüberschüsse eine große Herausforderung in Niedersachsen – nicht zuletzt um das Trinkwasser vor überhöhten Nitrateinträgen zu schützen. Zwar geht aufgrund sinkender Tierzahlen und einer verbesserten Effizienz der Biogasanlagen die Menge an organischen Düngern zurück. Gleichwohl bestehen in diversen Landkreisen beträchtliche Überschüsse hinsichtlich der Stickstoff- und Phosphateinträge, erklärte das Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium.

Aus diesem Grund lädt das Ministerium am kommenden Mittwoch zur Vorstellung des Nährstoffberichts der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ein. Er gibt Aufschluss darüber, wie viel Gülle, Festmist und Gärreste in den einzelnen Landesteilen anfallen oder verbracht wurden. Es ist geplant, dass Landwirtschaftsminister Christian Meyer gemeinsam mit Gerhard Schwetje, dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, den aktuellen Bericht vorstellt und erläutert, welche Maßnahmen in Niedersachsen zur Schließung des Nährstoffkreislaufes ergriffen wurden und welche noch geplant sind.

Hessische Agrarpolitik ist Erfolgsmodell

14. - 17. Februar 2018 // Nürnberg, Germany

agrartotal (BioFach/Nürnberg) - „Mehr regional vermarktete und ökologisch erzeugte Lebensmittel sind ein zentrales Anliegen der hessischen Agrarpolitik. Und wir haben damit Erfolg: Die ökologisch bewirtschaftete Fläche und die Zahl der Biobetriebe steigen kontinuierlich. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich zudem häufiger für ein ökologisch erzeugtes Produkt – auch aus gesundheitlichen Gründen“, sagte Dr. Beatrix Tappeser, Staatssekretärin im Hessischen Landwirtschaftsministerium anlässlich ihres Besuchs der diesjährigen BIOFACH 2017 in Nürnberg.

Verkehrsmittel kombinieren, Gütertransport optimieren

agrartotal (IML) - Wirtschaftliche Vorteile durch ökologischere Transportplanung – ein neues Mobilitätsprojekt im Güterverkehr soll Unternehmen bei der Umstellung auf den kombinierten Verkehr unterstützen. Dabei setzen die Experten des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) sowie der Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr (SGKV) auf die Praxisanalyse, Erfahrungsaustausch und Umsetzung der errechneten Potenziale. „ERFA-KV“ heißt das vom Bundesumweltministerium geförderte Verbundprojekt, das einen weiteren Baustein zur Senkung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor darstellt.

Gülle-Ausbringung

agrartotal (Min/MV/Schwerin) - Ende der Woche fand in Linstow der diesjährige Boden- und Düngungstag Mecklenburg-Vorpommern statt. Das Landwirtschaftsministerium nimmt dies zum Anlass, um noch einmal daraufhin zu weisen, dass das Ausbringen von Gülle oder Gärresten grundsätzlich zwar seit dem 1. Februar wieder erlaubt ist, jedoch nur unter der Maßgabe, dass die Boden- und Witterungsverhältnisse vor Ort dies zulassen.

Auch etwas was für junggebliebene Viehkaufleute

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agrartotal (Min/München)– Wie lässt sich das Thema „Wo kommt mein Essen her“ am besten fotografisch in Szene setzen? Das soll jetzt ein Wettbewerb zeigen, den Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gestartet hat. Gesucht werden kreative Schnappschüsse, einprägsame und ungewöhnliche Motive, aber auch visuelle Botschaften, die neue Blickwinkel und Perspektiven auf die Herkunft oder Herstellung von Lebensmitteln eröffnen.

Hoffnung für Vogler Fleisch

agrartotal (isn/Fleischwirtschaft) - Wie die ISN in ihrer "Wochenschau" richtig festellte, gibt es zur weiteren Entwicklung bei der Insolvenz des Schlachtunternehmens Vogler Fleisch derzeit unterschiedliche Meldungen. So berichtete laut ISN die Zeitschrift Fleischwirtschaft in der vergangenen Woche, dass die Geschäftstätigkeit des Unternehmens zum 15. Februar eingestellt werde, da bisher kein Investor für den Schlachtbetrieb im Wendland gefunden werden konnte. Aus Unternehmenskreisen hieß es gegenüber der ISN jedoch, dass es doch noch einen potentiellen ausländischen Investor für den Standort in Steine gebe. Die Gespräche dazu dauerten noch an und bisher seien keine Mitarbeiter gekündigt worden. Vogler Fleisch und MV Fleisch, die beim ISN-Schlachthofranking für das Jahr 2015 gemeinsam mit etwa 2,3 Mio. Schweineschlachtungen Platz 5 in Deutschland belegt hatten, haben im vergangenen November das Schutzschirmverfahren zur Sanierung der Unternehmensgruppe beantragt.

Mal wieder stirbt die Hoffnung zuletzt!

Kraft scharf auf Unilever

agrartotal (fr/pm) - Es gibt Gerüchte - vielleicht auch schon etwas mehr - nachdem der US-Lebensmittelkonzern Kraft Heinz (Heinz Ketchup) den Konsumgüterkonzern Unilever (Knorr) übernehmen will. Laut Presseberichten bestätigte Kraft, dem britisch-niederländischen Hersteller von Dove-Seife, Axe-Deo, Lipton-Tee und anderen Produkten eine Fusion angeboten zu haben. Kraft wäre nach der Übernahme von Unilever die Nummer 2 auf dem Weltmarkt - hinter Nestle'

Internetkarte zeigt Umweltqualität und -belastung vor der Haustür

agrartotal (umwelt.nrw/Düsseldorf) - NRW schafft Transparenz bei den Umweltbelastungen vor Ort. Am heutigen Donnerstag (8.12.) wurde der Relaunch der Internet-Plattform für Umweltdaten vor Ort (UvO) durch das Umweltministerium vorgestellt: „Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Umweltbelastungen vor ihrer Haustüre liegen. Unsere Internetseite macht transparent, wie die Feinstaubbelastung an einer Straße aussieht, wie die Wasserqualität eines Flusses oder eines Sees ist und was aus dem Schornstein eines Industrieunternehmens oder einer Müllverbrennungsanlage kommt. Dazu haben wir mehr als 100 neue Karten eingespielt und die Anwendung auch für mobile Endgeräte zugänglich gemacht“, sagte Umweltminister Johannes Remmel. „Erst durch diese Daten geben wir den Menschen die Grundlage für eigenverantwortliche Entscheidungen darüber, wo sie wohnen wollen oder ihre Freizeit genießen.“ Mehr als 140 verschiedene Themenkarten können jetzt auf der Internet-Plattform angezeigt werden. Unter anderem sind dies Informationen zu: Industrieemissionen, Luftqualitätswerten, Trinkwasserschutzgebieten, Wasserqualität, Pegelständen, Badegewässern, Niederschlagsdaten, Überschwemmungsbieten, Lärmdaten, Naturschutzgebieten, National- und Naturparken.

"NRW ist das nachhaltigste Bundesland"

Umweltminister Remmel

agrartotal (min/Nrw/Düsseldorf) - Die Position des Landes Nordrhein-Westfalen im internationalen Nachhaltigkeits-Rating hat sich in 2016 im Vergleich zu 2015 weiter verbessert. Die Agenturen Vigeo (Paris) und oekom research (München) haben Nordrhein-Westfalen für 2016 erstmalig die Bestnote „advanced“ erteilt. „Damit ist NRW weiterhin mit Abstand Nummer eins unter den deutschen Ländern, darüber freue ich mich sehr. Die Umsetzung des Leitprinzips der nachhaltigen Entwicklung zeigt in NRW offensichtlich Wirkung. Nachhaltigkeits-, Umwelt- und Klimaschutzpolitik der NRW-Regierung haben nachprüfbare Fortschritte gebracht“, sagte Umweltminister Remmel.

„Ernährungsbildung fördert ausgewogenes Essverhalten unserer Kinder“

agrartotal (min/Stuttgart) - „Eine ausgewogene Verpflegung der Schülerinnen und Schüler ist dem Land ein wichtiges Anliegen. Unser Ziel ist dabei, nicht nur ein hochwertiges Essensangebot in den Schulmensen zu fördern, sondern auch eine gezielte Ernährungsbildung im Unterricht. Ausgewogenes Essen und Trinken und ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln werden so selbstverständlich für Kinder und Jugendliche“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Samstag (18. Februar) anlässlich einer Podiumsdiskussion auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart.

BIOFACH und VIVANESS 2017 knacken 50.000 Besucher-Marke

agrartotal (BoFach/Nürnberg) - Das Messe-Duo BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, und VIVANESS, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, verzeichnet 2017 einen neuen Rekord und knackt die 50.000 Besucher-Marke. Die Fachbesucher reisten dieses Mal aus 134 Ländern zum Branchentreff nach Nürnberg. Sie begeisterten sich für das Angebot der 2.785 Aussteller (259 davon auf der VIVANESS) aus 88 Ländern und ließen sich vom Land des Jahres Deutschland inspirieren. Eine positive Bilanz zog auch die Branche: 2016 gaben die deutschen Haushalte rund 9,9 % mehr Geld für Bio-Lebensmittel und -Getränke aus als im Vorjahr. Der Umsatz betrug 9,48 Mrd. EUR, so der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Immer mehr Kunden greifen außerdem zu Naturkosmetik. Der deutsche Naturkosmetik-markt ist mit einem Marktanteil von 8,5 % und einem Volumen von 1,15 Mrd. EUR der stärkste Markt in Europa, so die gemeinsame Erhebung von naturkosmetik konzepte, GfK, IRI, IMShealth und BioVista.

Mangelnde Wertschöpfung trifft auch Biobauern

Landvolkpräsident Werner Hilse

agrartotal (lpd/Hannover) - Eine höhere Wertschätzung und mehr Wertschöpfung für ihre Erzeugnisse und Produkte wünschen sich Niedersachsens Landwirte, und zwar konventionell wie ökologisch wirtschaftende gleichermaßen. Beide Gruppen verbinden viele gemeinsame Standpunkte. Dies wurde bei einem Austausch zwischen Landvolkpräsident Werner Hilse und den Mitgliedern des Ökoausschusses im Landvolk Niedersachsen deutlich.

Landwirte auf schwierigem Weg in die Zukunft

agrartotal (lpd/Hannover) - Als am 18. Februar 1947 in der noch vom Krieg ramponierten Stadthalle Hannover das Landvolk Niedersachsen gegründet wurde, mussten die Gründerväter sich gegen den kalten Wind von außen wappnen. Heute dagegen bläst deutschen wie niedersächsischen Bäuerinnen und Bauern eher verbal ein harter Wind entgegen.

Düngerecht muss Schutz von Umwelt und Gewässern sicherstellen

agrartotal (NABU/Berlin) - Am späten Donnerstagnachmittag wird der Bundestag über eine Neufassung der Düngegesetzgebung abstimmen. Bereits zuvor hat sich der Landwirtschaftsausschuss mit den Stimmen der Großen Koalition für die Annahme des Beschlusses ausgesprochen. Damit gilt eine Zustimmung des Bundestags als sicher. Mehrere Umwelt- und Naturschutzverbände begrüßten den lange diskutierten und mehrfach verschobenen Gesetzentwurf als einen Schritt in die richtige Richtung. Er beinhalte eine Festschreibung zusätzlicher Beschränkungen in nitratsensiblen Gebieten, eine Reduzierung der Obergrenze für Stickstoff-Bilanzüberschüsse und verbesserte Kontrollmöglichkeiten für die Behörden.

Mit drei Klicks zu weniger Lebensmittelabfall

agrartotal (dbu/Münster/Osnabrück. „Etwa 40 Prozent aller Treibhausgase werden durch die weltweite Lebensmittelproduktion, deren Verarbeitung und Transport verursacht“, sagte Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) bei einem Treffen von Wissenschaftlern, Förderern und Praxispartnern aus der Lebensmittelbranche in Osnabrück. Restaurants, Kantinen, Bäckereien und Fleischereien – dies sind nur einige Orte, an denen besonders viele Lebensmittelabfälle anfallen.

Agrarminister Meyer: Bund muss sich für Stopp der EU-Öko-Reform einsetzen

agrartotal (min/BioFach/Hannover/Nürnberg) - Der diesjährige Vorsitzende der Agrarministerkonferenz (AMK) aus Bund und Ländern, Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer, verlangt vom Bund, „endlich Farbe zu bekennen“ und sich auf EU-Ebene für den sofortigen Stopp der seitens der EU-Kommission geplanten Reform der Ökoverordnung einzusetzen...

Linke will Ende der Russland-Sanktionen

agrartotal (hib/AHE/Berlin) Die Fraktion Die Linke macht sich für eine "neue Ostpolitik Deutschlands" stark. In den deutsch-russischen Beziehungen herrsche Eiszeit, heißt es in ihrem Antrag (18/11167), der heute erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht. Die Politik der Sanktionen und der Gesprächseinschränkungen sei gescheitert, eine Neuausrichtung der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland und zwischen der EU und Russland unverzichtbar, schreiben die Abgeordneten.

Bayerisches Bio-Siegel wird immer beliebter

agrartotal (min/Nürnberg) – Das erst vor 15 Monaten eingeführte bayerische Bio-Siegel erfreut sich bereits großer Beliebtheit. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf der BIOFACH in Nürnberg mitteilte, nutzen inzwischen schon 80 Unternehmen im Freistaat das weißblaue Siegel – sie signalisieren damit den Verbrauchern auf rund 820 Produkten die garantierte Herkunft der Waren aus Bayern.

Öko-Anbaufläche in MV gewachsen

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus

agrartotal (mv/Nürnberg) - Mecklenburg-Vorpommern bestimmt mit einem Anteil von etwa 9,5 Prozent an der landwirtschaftlichen Fläche quantitativ das Schrittmaß im ökologischen Landbau in Deutschland. Am morgigen Freitag stellt Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus die Öko-Strategie des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf der BioFach 2017 in Nürnburg vor.

Kulturtourismus im ländlichen Raum

agrartotal (hib/WID/Berlin) - Wie können Kulturangebote auch ländliche Räume für Touristen attraktiver machen? Unter dem Projekttitel "Die Destination als Bühne" lässt das Bundeswirtschaftsministerium diese Frage derzeit am Beispiel von bisher drei Modellregionen untersuchen. Eine Zwischenbilanz legten Vertreter der beiden begleitenden PR-Agenturen sowie der beteiligten Regionen am vergangenen Mittwoch dem Tourismusausschuss vor. Ihr Befund lautete: Fremdenverkehrsgebiete, deren Bekannntheit sich vor allem ihren landschaftlichen Reizen verdankt, können durch Kulturangebote zusätzliche Alleinstellungsmerkmale gewinnen. Dafür müssten aber Kulturschaffende und Touristiker besser kooperieren und Angebote stärker auf die Bedürfnisse der Besucher abstimmen.

Vorgaben zur landwirtschaftlichen Düngung

agrartotal (bt/Berlin) - Der Deutsche Bundestag wird am heutigen Donnerstag über eine Änderung des Düngegesetzes abschließend beraten. Dazu erklären der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, und der zuständige Berichterstatter Waldemar Westermayer, dass für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sauberes Grund- und Oberflächenwasser ein hohes und schützenswertes Gut sei. Es ist daher völlig unbestritten, dass insbesondere in Gebieten, in denen das Wasser belastet ist, Handlungsbedarf besteht. Die verschärften Anforderungen an die landwirtschaftliche Düngung sollen deshalb dazu beitragen, mögliche Einträge aus der Landwirtschaft und damit verbundene negative Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.

Geflügelpest in Groß Siemen

agrartotal (min/Schwerin) - Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat gestern Abend den Ausbruch der Geflügelpest in einer privaten Kleinsthaltung mit 46 Stück Geflügel (30 Hühner, 11 Enten und 5 Gänsen) in Groß Siemen zwischen Satow und Kröpelin bestätigt.

Tierschutz bei Matratzen Concord

agrartotal (VP/Köln/Hamburg) – Das Unternehmen Matratzen Concord hat sich gegenüber VIER PFOTEN schriftlich dazu verpflichtet, die Einhaltung der unternehmenseigenen Tierschutzrichtlinien sicherzustellen. Tierleid in der Daunenproduktion seitens der Marken und Lieferanten soll durch strengst mögliche Standards und Kontrollen ausgeschlossen werden. Zudem hat das Unternehmen bereits seit Jahren weitreichende Alternativen zu Daunen in seinem Sortiment.

Brandenburg: Leitfaden für Tierhaltungsanlagen

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agrartotal (Min/Potsdam) – Mit einem Leitfaden für die Genehmigung von Tierhaltungsanlagen hat das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium ein Informationsangebot bau- und umweltrechtlich relevanter Planungsgrundlagen im Zusammenhang mit Stallbauten vorgelegt.

Lieferbeziehungen im Milchsektor

agrartotal (DBV/Berlin) - „Die Gestaltung der Lieferbeziehungen im Milchsektor kann durch staatliche oder allgemeinverbindliche Vorgaben nicht zu befriedigenden Ergebnissen führen.“ Dieses Ergebnis hielt DBV-Milchbauernpräsident Karsten Schmal heute in Berlin nach einem Parlamentarischen Milchfrühstück mit Bundestagsabgeordneten und Vertretern aus Bundes- und Landesagrarministerien, zu dem der Deutsche Bauernverband (DBV), der Deutsche Raiffeisenverband sowie der Genossenschaftsverband eingeladen hatten, fest. „Es muss vielmehr im ureigenen Interesse des deutschen Milchsektors sein, selber marktgerechte Vereinbarungen zwischen Landwirten und Molkereien zu treffen, die dem heterogenen Meinungsbild unter den Landwirten aber auch den Molkereien gerecht wird,“ ergänzte Schmal.

 

Höfken zur EU-Entscheidung über CETA

agrartotal (min/Mainz) - „Die heutige Entscheidung des EU-Parlaments zu CETA bedroht trotz Zusatzvereinbarungen die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards“, kommentierte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken die Abstimmung über das Freihandelsabkommen CETA in Straßburg.

Höfken unterstützt 20-Prozent-Ziel für Ökolandbau

Umweltministerin Ulrike Höfken

agrartotal (min/Mainz) - Bundesagrarminister Christian Schmidt hat heute auf der Biofach in Nürnberg die Zukunftsstrategie für den ökologischen Landbau vorgestellt und das 20-Prozent-Ziel für den Ökolandbau bekräftigt. „Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt diese Zielsetzung ausdrücklich, so ist es auch im Koalitionsvertrag enthalten“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken.

Tierschützer wollen für größere Käfige klagen

agrartotal (pm) - Tierschützer wollen für Zuchtsauen größere Käfige einklagen. Die Veterinärbehörde des Kreises Kleve toleriere nach Auffassung von Tierschützern seit Jahren zu schmale Käfige in Schweinezuchtbetrieben, kritisierte die Tierschutzorganisation Animal Rights Watch am Mittwoch. Deshalb sei Klage gegen den Kreis Kleve eingereicht worden.

Eine bessere Landwirtschaft ist möglich - Diskussion in Berlin

agrartotal (ödp/Berlin) - Am Freitag, 17. Februar 2017 um 19 Uhr findet im Abgeordnetenbüro Dr. Klaus Buchner / Salon Seraphin eine Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft statt.

- Massentierhaltung, Monokulturen, Gentechnik –
Die moderne Landwirtschaft bereitet immer mehr Menschen Unbehagen. Deshalb stellen wir uns die Frage: Wie kann eine bessere Landwirtschaft für Landwirte und Verbraucher aussehen?

Referentinnen und Referenten:
Prof. Dr. Klaus Buchner, Mitglied des Europäischen Parlaments (ÖDP), Thema: „Klaus graust’s vor Massentierhaltung und multiresistenten Keimen“.
Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende Slow Food Deutschland, Thema: „Das böse V-Wort: Verzicht und Bereicherung auf dem Teller und im Suppentopf“.
Matthias Runkel, wissenschaftlicher Referent Agrar- und Verkehrspolitik beim FÖS (Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft), Thema: „Wahre Preise in Ernährung und Landwirtschaft“.

BLL zweifelt an rechtskonformer Umsetzung der "Hygiene-Ampel" in NRW

agrartotal (BLL/Berlin) - Der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft, Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL), bedauert die Verabschiedung des Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetzes (KTG), das heute im Landtag von Nordrhein-Westfalen (NRW) beschlossen wurde. (Sieheh Bericht direkt unten). Insbesondere die fehlende Aktualität durch den Personalmangel in der amtlichen Lebensmittelüberwachung und die entstehenden Wettbewerbsnachteile für Unternehmen in NRW sind für den BLL Gründe, an der rechtskonformen Umsetzung der sogenannten "Hygiene-Ampel" zu zweifeln.

Qualitätssiegel für Lebensmittel-Betriebe in NRW

agrartotal (umwelt.nrw/Min/Düsseldorf) - Verbraucherschutzminister Johannes Remmel hat die Verabschiedung des neuen Qualitätssiegels für Lebensmittel-Betriebe in NRW begrüßt. "Unser Ziel ist es, die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrollen für Verbraucherinnen und Verbraucher transparent zu machen und vorbildlich arbeitende Betriebe positiv hervorzuheben. Mit dem heute verabschiedeten Gesetz haben wir die notwendige Grundlage für das neue Qualitätssiegel geschaffen", sagte Minister Remmel nach der Plenardebatte im Landtag NRW.

Öko-Beauftragter des DBV begrüßt die Zukunftsstrategie Ökolandbau

Der Deutsche Bauernverband begrüßt die Strategie des BMEL

agrartotal (DBV/Berlin) - Zur Eröffnung der Biofach 2017 in Nürnberg begrüßte der Öko-Beauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Heinrich Graf von Bassewitz, die heute veröffentlichte Zukunftsstrategie ökologischer Landbau des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Bassewitz äußerte seine Anerkennung für das Gesamtkonzept auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Vorstandsvorsitzenden des Bundes Ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Prinz zu Löwenstein, in Gegenwart von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Die Zukunftsstrategie ist auf fünf Handlungsfelder fokussiert, an deren Erarbeitung sich Vertreter aus der gesamten Bio-Branche in einem Arbeitsprozess von anderthalb Jahren beteiligt haben.

Geht die BÖLW auf "Schmusekurs"?

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) - Foto: Messe Nürnberg

agrartotal (BÖLW/Nürnberg) - „Mit der Zukunftsstrategie Ökolandbau beschreibt die Bundesregierung erstmals, wie sie ihr Nachhaltigkeits-Ziel 20 % Ökolandbau erreichen will“, so Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) anlässlich der Branchen-Pressekonferenz auf der Weltleitmesse für Bio-Produkte, BIOFACH, bei der der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, die „Zukunftsstrategie ökologischer Landbau“ (ZöL) seines Hauses vorstellte. „Bundesminister Christian Schmidts unterstützt mit der Zukunftsstrategie Ökolandbau Bio-Bauern, -Händler und -Verarbeiter in ihrem Anliegen, Umwelt und Klima zu schützen, gesundes Essen herzustellen, Nutztiere artgemäß zu halten und besonders im ländlichen Raum für Perspektive und Beschäftigung zu sorgen. Wichtig ist, dass die ZöL mit den Bio-Aktionsplänen der Bundesländer verschränkt und als ressortübergreifende Aufgabe der ganzen Bundesregierung begriffen wird.“

„Ein sehr wichtiges Signal an alle Landwirte ist das Versprechen, dass ausreichend Mittel bereit gestellt werden sollen, damit auch in den nächsten Jahren konventionelle Landwirte auf Bio umstellen können“, sagte der BÖLW-Vorsitzende und ergänzte: „Die Maßnahmen der ZöL adressieren die gesamte Wertschöpfungskette vom Acker bis zum Verbraucher. Das ist unabdingbar für eine ausgewogene Entwicklung des Öko-Sektors vom Ausbau der heimischen Erzeugung bis zur Steigerung der Nachfrage nach heimischen Bio-Lebensmitteln – und damit für das Erreichen der Nachhaltigkeits- und Klimaziele Deutschlands.“

"Globale Dickmacher": "planet e." über Armut und Übergewicht

agrartotal (zdf/Mainz) - Die Menschheit wird immer dicker. Fast ein Zehntel der Weltbevölkerung gilt heute als übergewichtig. Der Hauptgrund: Industriell gefertigte Lebensmittel erobern die Welt. Die ZDF-Umweltreihe "planet e." beleuchtet am Sonntag, 19. Februar 2017, 16.30 Uhr, die "globalen Dickmacher – Wie die Lebensmittelindustrie die Armen verführt". Am Beispiel von Brasilien und Kenia wirft "planet e." einen Blick auf die Ernährungssituation von Millionen Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Europaparlament stimmt für CETA

agrartotal (fr/div) - In einer ersten Stellungnahme erklärte Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das er enttäuscht über die Entscheidung des EU-Parlaments, dem CETA-Abkommen mit Kanada zuzustimmen, sei. „Die Chance, die EU und Kanada auf einen fairen und ökologisch ausgerichteten Handel zu verpflichten, wurde vertan. Dieses Freihandelsabkommen verhindert bessere Umwelt- und Sozialstandards“, sagte Weiger. „Nach dieser Entscheidung können nur noch die nationalen Parlamente der EU-Staaten CETA stoppen. Wir fordern den Bundestag und den Bundesrat auf, dieses unfaire Abkommen abzulehnen, die EU-Handelspolitik braucht endlich einen Neustart“, so der BUND-Vorsitzende.

Tierschutzbund: CETA-Entscheidung im Europaparlament

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes (Archivbild)

agrartotal (pm/dtb/Berlin) - Das Europaparlament wird heute (15. Februar) abschließend über das Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA zwischen Kanada und der EU beraten. Stimmt das Parlament dem Abkommen zu, können zunächst Teile, die in die Zuständigkeit der EU fallen, in Kraft treten. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert, dass der Tierschutz bei den Beratungen kaum Berücksichtigung fand. 

„CETA enthält so gut wie keine Tierschutzregelungen. Im Europaparlament war weder der Wille, noch die dafür notwendige Zeit vorhanden, um die mit CETA verbundenen Folgen für den Tierschutz zu überdenken“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. In einem persönlichen Schreiben hat der Deutsche Tierschutzbund die deutschen Europaabgeordneten deshalb aufgefordert, die Entscheidung über CETA zumindest auszusetzen und für die Wahrung des Tierschutzes in Europa zu sorgen. „Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen dem Tierschutz bei ihrer Politik in vollem Umfang Rechnung tragen – wie es der Vertrag von Lissabon vorsieht“, so Schröder. 

 

Zukunftsstrategie Ökolandbau auf der Biofach vorgestellt

agrartotal (bio/Thünen/Nürnberg/Braunschweig) - Auf der Biofach in Nürnberg, der weltweit größten Messe für ökologische Konsumgüter, hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt am 15. Februar 2017 mit Vertretern der Bio-Branche die Zukunftsstrategie ökologischer Landbauvorgestellt. (Siehe hierzu auch Bericht unten). „Mit unserer Zukunftsstrategie wollen wir die Umstellung landwirtschaftlicher Betriebe auf den ökologischen Landbau in Deutschland erleichtern und das Ziel, 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland ökologisch zu bewirtschaften, schneller erreichen“, so der Minister. 2015 hatte Bundesminister Schmidt die Erarbeitung einer nationalen Förderstrategie angestoßen und das Thünen-Institut beauftragt, den Strategieprozess zu koordinieren.

Schmidt: „Umstellung auf ökologischen Landbau erleichtern“

agrartotal (min/Berlin/Nürnberg) - Wie lässt sich das in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung verankerte Ziel, 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland ökologisch zu bewirtschaften, schneller erreichen? Dieser Frage sind rund 200 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik unter der Leitung des Thünen-Instituts, einer wissenschaftlichen Ressorteinrichtung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, nachgegangen. Das Ergebnis dieses zweijährigen partizipativen Prozesses ist die „Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau“ (ZöL), die Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidtheute bei der Eröffnung der Fachmesse BIOFACH in Nürnberg vorgestellt hat.

Holzenkamp: Ermittlungen eingestellt

Leidenschaftlicher Redner: der Bundestagsabgeordneten Franz-Josef Holzenkamp

agrartotal (pm/Holz/fr/Berlin) - Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg bereits vor einigen Tagen die Ermittlungen gegen den Bundestagsabgeordneten Franz-Josef Holzenkamp eingestellt. Der Abgeordnete aus Landkreis Cloppenburg war von der Tierrechtsorganisation Peta angezeigt worden, nachdem ein Video ein totes Tier in einem Holzenkamp zugeordneten Stall gezeigt hatte. Es hätten sich keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Holzenkamp in die Tierhaltung eingebunden war. Die Ermittlungen gegen zwei Verwandte laufen aber weiter, schrieb die NWZ.

Niedersachsen: Viele Sauenhalter denken über Ausstieg nach

agrartotal (LPD/Hannover) - „Von schönen Worten können unsere Sauenhalter nicht überleben, unsere Betriebsleiter benötigen die Rückendeckung der Politik und der Verbraucherinnen und Verbraucher gleichermaßen. Zunehmend dagegen fühlen sie sich verunsichert“. Dieses Fazit lässt sich nach Meinung von Lars Prigge aus aktuellen Statistiken zur Tierhaltung ablesen. Der Vorsitzende im Arbeitskreis Sauenhaltung des Landvolkes Niedersachsen hält auf seinem Hof in Brest im Landkreis Stade selbst Sauen. Er kennt daher die vielen Vorschriften genau, die seine Kollegen immer wieder verunsichern: Der Umstellung auf die Gruppenhaltung folgt nun die Diskussion um den Kastenstand, zusätzlich werden das Kupieren des Ringelschwanzes und die betäubungslose Ferkelkastration in Frage gestellt, zählt Prigge vor Journalisten in Bensersiel auf. „Für uns Sauenhalter bleibt quasi kein Stein mehr auf dem anderen“, verdeutlicht er. In den Unterhaltungen mit Kollegen werde daher immer öfter sehr unverhohlen der Gedanke an den Ausstieg durchgespielt – und schließlich umgesetzt.

Bell schraubt Umsatz auf über 3 Milliarden

agrartotal (lid.ch) – Die Bell-Gruppe konnte 2016 ihren Umsatz um 20,3 Prozent auf 3,39 Milliarden Franken steigern. Der Absatz der Coop-Tochter stieg um 50,5 Prozent auf 414'260 Tonnen, wie das Unternehmen heute mitteilte. Bell wird das vollständige Unternehmensergebnis am 23. Februar bekannt geben. Bell hatte letztes Jahr diverse Unternehmen übernommen, unter anderem den Gastrozulieferer Geiser AG, den österreichischen Geflügelproduzenten Huber und den Salatspezialisten Eisberg.

Zahl der Schafe in NRW auf 133 500 gesunken

Wie die Statistiker weiter mitteilen, hatten weibliche Schafe zur Zucht in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2016 mit 96 200 Tieren (72,1 Prozent) den größten Anteil am Gesamtbestand der Schafe.

agrartotal (IT.NRW/Düsseldorf) - Am 3. November 2016 gab es in den 1 120 nordrhein- westfälischen Betrieben mit Schafhaltung rund 133 500 Schafe. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand von Ergebnissen der repräsentativen Viehbestanderhebung mitteilt, waren das 2,1 Prozent weniger Tiere als im November 2015. Die Zahl der Betriebe in Nordrhein-Westfalen war um 1,8 Prozent geringer als im Vorjahr (November 2015: 1 140 Betriebe). Wie die Statistiker weiter mitteilen, hatten weibliche Schafe zur Zucht in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2016 mit 96 200 Tieren (72,1 Prozent) den größten Anteil am Gesamtbestand der Schafe. Unterschieden wird hier zwischen Milchschafen (1 200) und anderen Mutterschafen (94 900). Mit einem Anteil von 0,9 Prozent am Gesamtschafbestand ist die Milchschafhaltung von vergleichsweise geringer Bedeutung. Mit 33 100 Tieren entfiel nahezu ein Viertel (24,8 Prozent) des Schafbestandes auf Lämmer und Jungschafe unter einem Jahr. Die Zahl der Schafböcke lag bei 2 800 Tieren. Befragt werden in der Viehbestanderhebung Schafhalter mit einem Mindestbestand von 20 Schafen. (IT.NRW)

Gesetzentwurf zur Ernährungssicherheit

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Der Bundesrat erhebt keine Einwände gegen den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Neuregelung des Rechts zur Sicherstellung der Ernährung in einer Versorgungskrise (18/10943). Das geht aus einer Unterrichtung (18/11141) über einen Beschluss der Länderkammer vom 10. Februar 2017 hervor. Der Bundesrat ist nach Artikel 76 Absatz 2 des Grundgesetzes berechtigt, zu Vorlagen der Bundesregierung Stellung zu nehmen. Mit der Gesetzesnovellierung zur Grundversorgung der Bevölkerung im Falle einer Krise nimmt die Bundesregierung die Kritik des Bundesrechnungshofes auf, der in seinem Bericht vom 15. September 2011 (Gz. VI 5-2011-0651) an das Bundesministerium für Ernährung (BMEL) in den Regelungen des Ernährungssicherstellungsgesetzes (ESG) und des Ernährungsvorsorgegesetzes (EVG) "grundlegende Schwachstellen" festgestellt hatte. Danach sollen die derzeit gültigen Konzepte überdacht und an zeitgemäße Krisenszenarien angepasst werden. In diesem Zuge sollen das ESG sowie das EVG zum Ernährungssicherstellungsgesetz und Ernährungssicherstellungsvorsorgegesetz (ESVG neu) zusammengefasst werden.

Vogelgrippe: Backhaus fordert zentralen Krisenstab

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus

agrartotal (min/Schwerin) - Mit großer Sorge hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus den bundesweit unterschiedlichen Umgang mit der Stallpflicht zur Kenntnis genommen und deshalb das Bundeslandwirtschaftsministerium um die Einberufung des zentralen Krisenstabes gebeten.

Fleischer Vogler vor dem Aus? Ist heute Schluss?

agrartotal (pm/EJZ/NDR/Steine) - Nach Informationen aus den verschiedensten Quellen steht das insolvente Fleischunternehmen Vogler aus Steine (Landkreis Lüchow-Dannenberg) vor dem endgültigen Aus. Wie der Insolvenzverwalter der "Elbe-Jeetzel-Zeitung" mitteilte, seien die letzten Interessenten abgesprungen. Damit wird voraussichtlich heute zum letzten Mal in dem Unternehmen geschlachtet.Vogler beschäftigt derzeit noch 300 Mitarbeiter, davon sind 100 fest angestellt.

Heute berät das Kabinett: Novellierung des Düngerechts

agrartotal (nie/Min/Hannover) - Seit Jahren verstößt Deutschland gegen die Nitratrichtlinie der Europäischen Union. Insbesondere die zu hohe Nährstoffbelastung der Gewässer aus der Landbewirtschaftung stellt ein gravierendes Problem dar. Aus diesem Grund hat die EU-Kommission im Oktober vergangenen Jahres gegen Deutschland wegen Verletzung der Nitratrichtlinie vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt. Auch unter dem maßgeblichen Einfluss Niedersachsens zeichnet sich nun allerdings zwischen Bund und Ländern eine Einigung beim Düngerecht ab. Insbesondere geht es um eine Novellierung von Düngegesetz sowie eine darauf basierende neue Düngeverordnung.

Heute berät das Bundeskabinett über die Düngeverordnung, am Donnerstag wird das Düngegesetz im Bundestag debattiert.

Aus diesem aktuellen Anlass hat Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer, der dieses Jahr turnusgemäß den Vorsitz der Agrarministerkonferenz innehat, zu einer Pressekonferenz geladen, Er erwarte, dass ein im Januar dieses Jahres gefundener Kompromiss „zum Schutz unseres Grundwassers“ umgesetzt werde, sagte Meyer. Der Minister will erläutern, was sich im neuen Düngerecht verändern wird und was Niedersachsen in den Verhandlungen erreicht hat.

Pferdehaltung

agrartotal (bwv/Koblenz) - Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau bietet allen Pferde haltenden Betrieben am 07. März 2017 von 10:00 bis 16:00 Uhr ein weiteres umfangreiches Seminar rund um die Pferdehaltung mit dem Thema „Praxis und Regelungen rund um die Pferdehaltung“ mit vielen sehr interessanten und wichtigen Inhalten an.

BioFach 2017

agrartotal (Biofach/Nürnberg) - Ab heute (15. bis 18. Februar 2017) dreht sich im Nürnberger Messezentrum wieder alles um Bio. Auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, BIOFACH, zeigt sich die internationale Branche in ihrer Gesamtheit. Das starke Bio von heute finden Fachbesucher bei über 2.300 Ausstellern. 2017 präsentiert sich erstmalig Deutschland als „Land des Jahres“ auf der BIOFACH. Vom gestandenen Unternehmen bis zum jungen Start-up – die deutsche Öko-Branche produziert hochwertige Qualitätsprodukte und engagiert sich für die Bio-Zukunft. Besucher und Aussteller sind eingeladen, Deutschlands Bio-Welt, ihre Innovationsfreude und das Verantwortungsbewusstsein der Branche kennenzulernen. 

 

Entschädigungen beim Netzausbau endlich neu justieren

agrartotal (DBV/Berlin) - „Damit die Stromtrassen für die Energiewende endlich beschleunigt ausgebaut werden können, sind die Entschädigungen für die Grundeigentümer erheblich zu verbessern. Ohne entscheidende Veränderungen der Entschädigungsgrundsätze wird es weiterhin keine Akzeptanz und Unterstützung des Baus neuer Stromtrassen auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen geben.“ Dies betonte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, anlässlich der DBV-Stellungnahme zum Positionspapier für Unterlagen zur Bundesfachplanung für Gleichstrom-Vorhaben mit gesetzlichem Erdverkabelvorrang der Bundesnetzagentur. Darin bekräftigte der DBV erneut seine Forderung, dass die Grundeigentümer sowie Land-und Forstwirte für das Zurverfügungstellen ihrer Flächen zusätzlich wiederkehrende Zahlungen zur bisherigen lediglich einmaligen Dienstbarkeitsentschädigung erhalten müssen.

Kennzeichnung von Freilandeiern bei Geflügelpest

Agrarminister Meyer warnt vor Wettbewerbsverzerrung wegen Kennzeichnung von Freilandeiern bei Geflügelpest

Hannover (min/Hannover) -  Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer begrüßt die jüngste Klarstellung der EU-Kommission zur Kennzeichnung von Freilandeiern während eines Geflügelpest-Geschehens. „Es darf keine Wettbewerbsverzerrungen geben – weder in der EU, noch in Deutschland. Daher erwarte ich, dass Baden-Württemberg jetzt seine Trickserei mit der eintägigen Aufhebung der Stallpflicht trotz unveränderter Risikolage beendet“, so Meyer. Niedersachsen geht mit der teilweisen Aufhebung der Stallpflicht den auch für die Tiere sinnvolleren Weg. „Zugleich bedaure ich aber, dass die EU sich nicht zu einem flexibleren Umgang mit der Zwölf-Wochen-Frist durchringen kann. Das würde unseren Freilandhaltern enorm helfen.“

Deutlich mehr Bio-Betriebe in Bayern

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

agrartotal (min/München/Nürnberg) – Die Zahl der Biobauern im Freistaat hat im vergangenen Jahr erneut deutlich zugenommen. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Vorfeld der BIOFACH 2017 in Nürnberg mitteilte, haben rund 1 000 Höfe mit über 35 000 Hektar Fläche ihren Betrieb vom konventionellen auf den ökologischen Landbau umgestellt. Die Zahl der Bio-Betriebe in Bayern ist damit um 14 Prozent auf 8 400 gewachsen. Landesweit werden jetzt 270 000 Hektar nach den Vorgaben des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Der Freistaat hat so seinen Vorsprung als bundesweit bedeutendstes Bioland weiter ausgebaut: Mehr als ein Drittel aller deutschen Bio-Betriebe wirtschaften in Bayern, über die Hälfte der in Deutschland produzierten Öko-Milch kommt aus dem Freistaat. Und auch die Zahl der Verarbeitungsbetriebe von Öko-Lebensmitteln wächst beständig: Inzwischen sind es bayernweit rund 3 150 Unternehmen.

Geschlechtsbestimmung im Ei

Dr. Tackmann: "Wir als LINKE bleiben ganz klar bei unserer Präferenz für Zweinutzungsrassen und Bruderhahninitiativen zur Aufzucht der männlichen Eintagsküken."

agrartotal (Die Linke/Berlin) - In ihrer Antwort auf eine erneute parlamentarische Anfrage zu den Kosten der In-Ovo-Geschlechtsbestimmung, rechnet die Bundesregierung mit marginal höheren Erzeugungskosten. Im Vorjahr tat sich die Bundesregierung mit einer Antwort noch schwer. Nun ist nach Auffassung der Bundesregierung mit Mehrkosten von unter einem Cent pro Ei und unter 2 Cent für jedes weibliche Küken zu rechnen – und die seien grundsätzlich vom Unternehmer zu tragen. 

 Dr. Kirsten Tackmann dazu:

„Es wird sich zeigen, ob der Optimismus der Bundesregierung den Faktencheck besteht oder ob   geflügelhaltenden Betrieben und der Bevölkerung damit ein Kuckucksei ins Nest gesetzt wird. Die Beispielrechnung geht von einer Brüterei mit jährlich 10 Millionen weiblichen Küken aus. Inwiefern, die zugegebenermaßen wenigen, kleineren Betrieben für das neue Verfahren finanziell höher belastet sind, ist unklar. 
Wir als LINKE bleiben ganz klar bei unserer Präferenz für Zweinutzungsrassen und Bruderhahninitiativen zur Aufzucht der männlichen Eintagsküken. 
So braucht es keine neuen technologischen Investitionen, um das Töten männlicher Küken zu verhindern, sondern den politischen Willen. Wir werden kritisch beobachten, ob wenigstens die Rechnung der Bundesregierung für die Mehrkosten pro Ei aufgeht und weiter für die Alternativen kämpfen.“

Regionale Lebensmittel: Können sich Großstädte selbst versorgen?

agrartotal (Martin-Luther-Uni Halle) - Lebensmittel aus regionalem Anbau haben in weiten Teilen der Bevölkerung einen hohen Stellenwert. Zudem wohnen immer mehr Menschen in Ballungsräumen. Aber: Lassen sich Großstädte überhaupt überwiegend regional versorgen? Prinzipiell ja, sagen Ernährungs- und Agrarwissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die am Beispiel Berlins Angebot und Nachfrage von Lebensmitteln verglichen haben. Produzenten müssten ihr Angebot stärker an die Bevölkerung anpassen, letztere selbst mehr regionale Produkte einkaufen. Auch eine deutliche Reduktion von Lebensmittelabfällen könnte dabei helfen, schreiben die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Ernährungsumschau".

Deutsches Tierschutzbüro führt Plakat-Kampagne "Neue Bauernregeln" weiter

agrartotal(ots/Berlin) - Tierschutzaktivisten des Deutschen Tierschutzbüros e.V. werden am kommenden Mittwoch (15.02.2017) mit einem Plakatwagen vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium demonstrieren und die Kampagne "Neue Bauernregeln" des BMUB fortführen. Mit den Sprüchen im Stil von traditionellen Bauernregeln sollte auf die tierquälerische Massentierhaltung und Folgen der industriellen Agrarwirtschaft hingewiesen werden. Lesen sie weiter ...

Hier wäre jetzt eigentlich ein Kommentar: Herr, die Not ist groß!
                                                                  Die ich rief, die Geister
                                                                  werd ich nun nicht los.

frei nach der Ballade von Johann Wolfgang von Goethe unter der neuen Inzinierung des Bundesumweltministeriums "Der Zauberlehrling" angebracht. Geschenkt! 

 

Kassandra: Verpackungsgesetz lässt Verbraucherpreise steigen

agrartotal (miv/Berlin) - Der Milchindustrie-Verband (MIV) kritisiert den Vorschlag, die Pfandpflicht auf Milchverpackungen sowie Weinflaschen oder Saft auszudehnen. Die bestehende Verpackungsordnung („Grüner Punkt“) hat sich aus Sicht des MIV sehr bewährt, so dass kein hinreichender Grund besteht, dieses etablierte System zu zerschlagen. Das bisherige System hat nach Überzeugung des MIV gut funktioniert. Gerade junge Familien mit kleinen Kindern sind Großverbraucher an Milch. Und diese würden morgen mit zusätzlicher Arbeit belastet. Der Verband fordert daher eine Überarbeitung der Bundesratsstellungnahme. „Das Gesetz gehört in die Mülltonne“, so Heuser.

Anmerkung: Seit wann kümmert sich der Milchindustrie-Verband (MIV) um die morgendliche Arbeitsbelastung junger Familien? Schutzbehauptung? 

Schweiz: Bauernverband fordert höheren Milchpreis

agrartotal (lid.ch) – Der Schweizer Bauernverband (SBV) fordert, dass der Marktpreis der Milch auf das Niveau des Richtpreises angehoben wird. Mit der Reaktivierung der Arbeitsgruppe Milch soll die Wirkung der Verbandsaktivitäten erhöht werden. Die Preise für Molkereimilch seien seit Jahren nicht mehr kostendeckend, schreibt der SBV in einer Medienmitteilung. Die Verteilung der Wertschöpfung innerhalb der Kette sei einseitig und die Bereitschaft, die Preise aufgrund der Marktentwicklung nach oben anzupassen kaum vorhanden.

Pestizide: Es geht um Milliarden

agrartotal (fr/pm/Brüssel) - Bayer und BASF, sowie die Firma Syngenta, haben vor dem Europäischen Gerichtshof eine Milliardenklage eingereicht. Die Frage ist, ob die EU-Kommission im Jahre 2013 Pestizide und deren teilweisen Einsatz verbieten durfte, weil diese Bienen schädigen sollen? Die drei Firmen haben jetzt Schadenersatzforderungen gestellt.

USA exportieren Rekord-Mengen an Schweinefleisch

Mit 730'300 Tonnen ging fast ein Drittel des US-Fleisches nach Mexiko

agrartotal (lid.ch) – Die USA haben letztes Jahr 2,31 Millionen Tonnen Schweinefleisch ausgeführt. Damit wurde der bisherige Rekord aus dem Jahr 2012 übertroffen. 

Im Vergleich zu 2015 stiegen die Exporte um 179'000 Tonnen oder 8,4 Prozent, wie Agra-Europe berichtet. Das Rekordjahr 2012 wurde um 2,2 Prozent übertrumpft. Der Exportumsatz mit Schweinefleisch betrug laut der Exportorganisation für Fleisch (USMEF) 5,94 Milliarden US-Dollar (+6,6%).

Mit 730'300 Tonnen ging fast ein Drittel des Fleisches nach Mexiko. Im südlichen Nachbarstaat wurde damit zum 5. Mal in Folge ein Absatzrekord erzielt.

Bundesregierung übernimmt Exportkreditgarantien von über 20 Mrd. Euro

agrartotal (Bmwe) - Die Bundesregierung unterstützt auf vielfältige Weise deutsche Unternehmen und Banken bei ihren Auslandsaktivitäten. Damit trägt sie zur wirtschaftlichen und politischen Stabilisierung in den Zielländern bei. Gleichzeitig wird die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gestärkt. Zu den zentralen Förderinstrumenten gehören die Exportkredit- und Investitionsgarantien. Exportkreditgarantien schützen deutsche Exporteure und Banken vor wirtschaftlich und politisch bedingten Zahlungsausausfällen oder Vermögensverlusten. Investitionsgarantien schützen Investoren vor politischen Risiken. Zu den Exportkreditgarantien (sogenannte Hermesdeckungen): 2016 hat die Bundesregierung Lieferungen und Leistungen deutscher Exporteure im Wert von 20,6 Mrd. Euro abgesichert. Mehrheitlich beantragen kleine und mittelständische Unternehmen Exportkreditgarantien des Bundes. Über 80 Prozent der neu in Deckung genommenen Geschäfte betrafen Lieferungen und Leistungen in Schwellen- und Entwicklungsländer. Im Ländervergleich der vergebenen Hermesdeckungen steht Russland mit 3,8 Mrd. Euro an der Spitze, gefolgt von Ägypten mit 3,3 Mrd.

Wirtschaftsdünger muss gemeldet werden

agrartotal (LKN/Oldenburg/Lüneburg) – Wer Wirtschaftsdünger, also zum Beispiel Gülle oder Gärreste aus Biogasanlagen, aufnimmt oder abgibt, muss das melden. Das wurde jetzt höchstrichterlich entschieden. Hintergrund ist eine seit vier Jahren verhandelte Verwaltungsrechtssache gegen einen Südoldenburger Unternehmer, in der der Landwirtschaftskammer Niedersachsen jetzt in allen Punkten Recht gegeben wurde. Ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Oldenburg, das vom Oberverwaltungsgericht in Lüneburg bestätigt wurde, ist damit rechtskräftig.

Investitionen und Lohnsteigerungen statt Exportwahn

agrartotal (Die Linke /Berlin) - Die deutsche Wirtschaft hat 2016 einen Exportüberschuss in Rekordhöhe von 252,9 Milliarden Euro erzielt. Die Exporte stiegen auf gut 1,2 Billionen Euro. Für das laufende Jahr wird ein weiterer Anstieg erwartet. Die EU ist der größte Handelspartner Deutschlands, die USA sind mit knapp zehn Prozent der wichtigste Einzelstaat. Dazu erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, dass man auf einem Bein nicht stehen kann. Diese simple Weisheit muss sich die neue Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries zu eigen machen und das einseitig auf Export fixierte Wirtschaftsmodell vor dem drohenden Absturz retten. Ein Zehntel der deutschen Exporte gehen in die USA - dort sitzt eine handelspolitische Zeitbombe. Wer Exportüberschüsse nicht abbaut, der riskiert, dass es ein US-amerikanischer Präsident eines Tages mit Gewalt macht. Das ist ein fahrlässiger Umgang mit dem Wohl der Beschäftigten in Deutschland. 

Hinter dem "Exportwunder" steht ein völlig verfehltes neoliberales Wirtschaftsmodell, das mit der einseitigen Ausrichtung auf den Export zu einem Verfall der öffentlichen Infrastruktur und zu wachsender Ungleichheit führt: sozial, regional und international. Außerdem wird die deutsche Wirtschaft damit von der internationalen Nachfrage abhängig und verwundbar im Fall von Handelskriegen, erklärte Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE weiter.

DLG gibt Buch “Landwirtschaft 2030” zur Wintertagung heraus

agrartotal (DLG/Hannover) - Unternehmerisch handeln heißt für die Landwirte auch, sich mit ihrer Expertise in die aktuellen Debatten einzubringen und Lösungsansätze für die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft zu entwickeln. Gefordert ist eine Strategie „Landwirtschaft 2030“ für eine nachhaltige Landwirtschaft, die gesellschaftliche Anforderungen und ökonomische Notwendigkeiten gleichermaßen berücksichtigt. Mit ihrer Zukunftsstrategie „Landwirtschaft 2030“ gibt die DLG Antworten auf die großen Herausforderungen der Branche. Die Grundlagen dafür sind von der DLG im Herbst 2016 im Rahmen einer Expertenklausur erarbeitet worden. Ergebnisse sind die Strategie „Landwirtschaft 2030“ und das in „10 Thesen“ zusammengefasste Zukunftskonzept.

Landwirtschaft sucht Dialog mit Lehrern

agrartotal (ima/Berlin) - Bauern-Bashing und anhaltende Kritik an der Arbeit der Landwirte dominieren zur Zeit das Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit. Auch Lehrkräfte können sich dem kaum entziehen. Vor diesem Hintergrund erhält die Bildungsmesse didacta in Stuttgart (14. bis 18. Februar 2017) eine besondere Bedeutung für die Vermittlung objektiven Wissens zur Landwirtschaft und Ernährungsbildung. Hierbei will die vom i.m.a e.V. organisierte Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ Orientierung und Hilfestellung bieten.

Mehr als 70.000 Lehrkräfte nutzen bereits bundesweit die kostenlosen Lehr- und Lernmaterialien des gemeinnützigen Vereins. Die Unterrichtsposter, Leitfäden und weiteren Angebote sind hochgeschätzt. Denn sie informieren sachlich und neutral über alle landwirtschaftlichen Themen. Das Spektrum reicht von der Nutztierhaltung über den Ackerbau bis zu Themen, die in der Gesellschaft kontrovers diskutiert werden, wie z.B. dem Einsatz von Antibiotika oder die Preisgestaltung von Lebensmitteln.

CETA schadet Zukunftsfähigkeit der EU

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

agrartotal (BUND/Berlin) - Der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, fordert die Abgeordneten des EU-Parlaments auf, das CETA-Handelsabkommen der Europäischen Union mit Kanada am kommenden Mittwoch abzulehnen. „CETA ist kein Vertrag für fairen Handel, sondern beschneidet soziale und ökologische Standards“, sagte Weiger. Unglaubwürdig sei, dass Regierungsparteien in Deutschland und Europa versuchten, CETA als ein positives Abkommen darzustellen. „Es ist fadenscheinig, CETA als eine faire Antwort auf Trumps Protektionismus zu verkaufen“, sagte der BUND-Vorsitzende.

Prämie für die Erlegung von zusätzlichen Wildschweinen

Für jedes Stück Schwarzwild, das über die Meldung des Referenzjahres 2015/2016 hinaus im jeweiligen Jagdbezirk erlegt wird, können die Jagdpächter eine Erlegungsprämie in Höhe von 20 Euro beantragen.

agrartotal (min/Potsdam) – Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat der neu gewählte Oder-Spree-Landrat Rolf Lindemann am Freitag (10. Februar) mit Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger eine Vereinbarung über die Gewährung einer Erlegungsprämie für zusätzlich erlegtes Schwarzwild unterschrieben.

Landwirtschaft: Besserung in Sicht

Für die Veredelungsbetriebe (Mastschweine und Ferkel) werden knapp 67.000 Euro vorausgesagt. Das entspräche einem Plus von 30 Prozent gegenüber dem Fünf-Jahres-Durchschnitt.

agrartotal (LKN) - Oldenburg – Die Landwirte in Niedersachsen sehen nach zwei wirtschaftlich schwierigen Jahren endlich wieder Licht am Ende des Tunnels. In einer Prognose für das laufende Wirtschaftsjahr 2016/2017 errechnete die Landwirtschaftskammer Niedersachsen für landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe ein Einkommen, das leicht über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt liegt. Sollte sich die Prognose bewahrheiten, werden die Landwirte im Durchschnitt 67.500 Euro erwirtschaften, das sind etwa zehn Prozent mehr als im Mittel der Wirtschaftsjahre 2011/2012 bis 2015/2016.

 

Bauernregeln und der NABU: Der lange Arm der Agrarlobby

Die NABU meint zu dieser Bauernregel: Fakt ist: Diese Regel stimmt!

agrartotal (NABU/Berlin) - Der NABU bedauert das abrupte Ende der viel beachteten Informationskampagne „Neue Bauernregeln“ des Bundesumweltministeriums. Die Bauernregeln von Ministerin Hendricks waren auf massive Proteste gestoßen, vor allem aus Reihen des Bauernverbandes. Auch Agrarminister Schmidt hatte einen Stopp der Kampagne gefordert.

Fahrverbot als Sanktion bei allen Straftaten

agrartotal (pm/Bundesrat/Berlin) - Der Bundesrat hat keine grundlegenden Bedenken gegen die Pläne der Bundesregierung, künftig ein Fahrverbot als Nebenstrafe auch bei solchen Taten zuzulassen, die keinerlei Bezug zum Straßenverkehr haben. Die Öffnung des Fahrverbots als allgemeine Nebenstrafe soll es den Strafgerichten ermöglichen, zielgenau, spürbar und schuldangemessen auf den Täter einzuwirken.

Danish Crown: Leiharbeiter proben den Aufstand

agrartotal (ndr/pm/Essen) - Der Schlachthof Böseler Goldschmaus im Landkreis Cloppenburg hat es im Dezember vorgemacht: Bis Ende des Jahres sollen alle Werkvertragsarbeiter fest angestellt werden. Es waren zähe Verhandlungen. In der Branche hat sich das herum gesprochen. Auch an anderen Schlachthöfen sind die prekär Beschäftigten unzufrieden. In Essen im Landkreis Cloppenburg drängen die Mitarbeiter der Firma Danish Crown nun auch auf eine Festanstellung und proben den Aufstand. berichtet der NDR. Bis zu 300 Euro Miete für einen Schlafplatz, Transportkosten von bis zu 100 Euro im Monat, Unregelmäßigkeiten bei Urlaubs- und Krankengeld. Das sind die Klagen, die die Mitarbeiter dem NDR berichteten. 

Eine Frage der Haltung: Ehrlich bis auf's Ei?

agrartotal (pm/Erfurt) - Agrarministerin Birgit Keller (Linke) hat eine vorübergehende Lockerung der Vermarktungsregeln für Freilandeier gefordert. Eier von Hennen, die länger als zwölf Wochen im Stall gehalten werden, dürfen bislang nicht mehr als Freilandeier verkauft werden, sondern nur als Eier aus Bodenhaltung - mit Einbußen für die Bauern. Keller fordert deswegen in einem Brief an das Bundeslandwirtschaftsministerium eine Verlängerung dieser Zwölf-Wochen-Frist: «So können wir die wirtschaftlichen Auswirkungen der Stallpflicht auf die Geflügelhalter begrenzen.»

Anmerkung der Redaktion: Wie will man dies aber dem kritischen Verbraucher vermitteln? Sobald es Probleme in der Landwirtschaft gibt, sich der erwartete Gewinn nicht einstellt, werden die Vorschriften geändert? So tragisch die Vogelgrippe und deren Auswirkungen für die Geflügelhalter auch sein mag, jetzt einfach die Vorschriften anpassen - egal ob das Ei aus dem Stall kommt, es ist ein "Freilandei" - kann wohl nicht der richtige Weg sein? De facto sind dann ab sofort alle Stalleier Freilandeier und müssen auf Grund ihrer Haltung teurer bezahlt werden, obwohl dies dann alles nicht der Tatsache entspricht? Das geht irgendwie nicht gut weiter, zumindest was das Informationsbedürfnis der Verbraucher betrifft und nicht zuletzt auch was die Forderung nach Klarheit und Wahrheit in der Lebensmittelkennzeichnung angeht!

„zecken-im-fell.de

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agrartotal (Vet-Magazin-online) - /Die Bedeutung von Tierhalter-Information im Netz wächst. Viele Halter befragen bei gesundheitlichen Problemen ihrer Tiere zunächst Dr. Google, bevor sie ihren Tierarzt aufsuchen. Dass die Beratungsbedürftigen auf korrekte Auskünfte stoßen, steht ganz im Interesse einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung – und unterstützt nicht zuletzt Tierärzte bei der Aufklärung und Beratung der Tierhalter. Aus diesem Grund hat MERIAL - wie das VET-Magazin.de jetzt berichtet - die Webseite „zecken-im-fell.de“ ins Leben gerufen, auf der interessierte Tierbesitzer über die Gefahren durch Zecken bei Hund, Katze und Pferd aufgeklärt werden.

Schlachthof Mannheim macht Minus

agrartotal (pm/fr/Mannheim) - Dem Mannheimer Schlachthof droht mal wieder das Aus! Eine derzeit im Mannheimer Rathaus vagabundierende Prognose besagt, dass die Stadt Mannheim Beteiligungsgesellschaft (SMB), in der fünf Tochterunternehmen zusammengefasst sind, das Jahr 2016 mit einem ähnlichen Minus wie 2015 abschließen dürfte. Damals betrug das Defizit rund 1,2 Millionen Euro. Damals eiligst beschlossene Sparmaßnahmen haben zwar teilweise gegriffen, allem Anschein nach aber nicht im Schlachthofbereich! Das Fleischversorgungszentrum rutschte nach vorliegenden Informationen nochmal um rund eine Viertelmillion Euro tiefer ins Minus. Die Stadt erwartet jetzt ein Defizit von 950 000 Euro. Dem Schlachthof droht - wie Eingangs bereits erwähnt - nun langsam tatsächlich das Aus.

 

Zahl der Schweine in NRW auf 7,23 Millionen gestiegen

Am 3. November 2016 gab es in den 7 380 nordrhein-westfälischen Betrieben mit Schweinehaltung 7,23 Millionen Schweine.

agrartotal (IT.NRW/Düsseldorf) - Am 3. November 2016 gab es in den 7 380 nordrhein-westfälischen Betrieben mit Schweinehaltung 7,23 Millionen Schweine. Wie  Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand von Ergebnissen der repräsentativen Viehbestanderhebung mitteilt, waren das 0,9 Prozent mehr Tiere als im Mai 2016. Die Zahl der Betriebe in Nordrhein-Westfalen war im November 2016 um 80 (-1,1 Prozent) niedriger als im Mai 2016. 

 Wie die Statistiker weiter mitteilen, konnte bei den Mastschweinen eine Bestandszunahme gegenüber Mai 2016 um 6,9 Prozent auf 3,56 Millionen Tiere festgestellt werden. Die Zahl der Zuchtsauen erhöhte sich auf rund 420 800 (+0,2 Prozent). Rückgänge gab es bei der Zahl der Jungschweine (1,31 Millionen; -9,4 Prozent) und bei den Ferkeln (1,93 Millionen; -1,5 Prozent). 

Befragt werden in der Viehbestandserhebung Schweinehalter mit einem Mindestbestand von 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen. (IT.NRW) 

DLG-Wintertagung nächste Woche in Hannover

agrartotal (dlg/Hannover) - Zukunftsforum für die Landwirtschaft am 21. und 22. Februar – Leitthema: „Landwirtschaft 2030: Signale erkennen. Weichen stellen. Vertrauen gewinnen“ – DLG erwartet rund 1.000 Landwirte und Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Beratung sowie von Organisationen und Verbänden

 

Bundesfernstraßenmautgesetzes

agrartotal (dBV/Bundesrat/Berlin) - Praktikable Regelungen für die Land- und Forstwirtschaft gefunden

Backhaus lädt Hendricks zu Dialog mit Bauern ein

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus

agrartotal (min/Schwerin) - Mit großer Erleichterung hat Mecklenburg-Vorpommern Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus zur Kenntnis genommen, dass Bundesumweltministerin Dr. Babara Hendricks ihre Bauernregeln zurücknimmt und mit den Landwirten in einen Dialog treten möchte.

 

Vier Pfoten: Tierschutz braucht Taten statt nur Worte

agrartotal (vp/Berlin) - Die Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN begrüßt die Forderung der Bundesländer nach einer nationalen Tierschutzstrategie für Nutztiere. Der im Bundesrat gefasste Beschluss fordert die Bundesregierung auf, die Vorschläge des "Kompetenzkreises Tierwohl" sowie des Gutachtens des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik "Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung" zeitnah rechtsverbindlich umzusetzen. Dies würde die Grundlage für die Entwicklung einer einheitlichen und wissenschaftlich basierten nationalen Nutztierstrategie bilden. VIER PFOTEN sieht nun die Bundesregierung in der Pflicht, den Beschluss der Länder umgehend umsetzen. Eingebracht worden ist der Antrag im Bundesrat von Niedersachsen und Bremen.

Rabobank-Prognose: Schweinemarkt läuft auch im 1. Halbjahr 2017 rund

agrartotal (isn/Robo/Dammer) - Die niederländische Rabobank erwartet in ihrem aktuellen Quartalsbericht für den niederländischen Schweinesektor einen positiven Marktverlauf in der ersten Jahreshälfte.

Biofach: Messebesucher können Teil der Forschung werden

agrartotal (thuenen/Braunschweig) - Die Umsätze des Handels mit biologischen Erzeugnissen sind in den letzten Jahren dynamisch gewachsen, und auch das Jahr 2016 hat neue Umsatzrekorde gebracht. Die ökologisch bewirtschaftete Agrarfläche in Deutschland ist allerdings nicht in dem Maße gewachsen. Was bedeutet diese Entwicklung für den Ökolandbau in Deutschland, und wie soll er sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Auf der Biofach in Nürnberg, der weltweit größten Messe für ökologische Konsumgüter, ist zu dieser Frage die Vision der Messebesucher gefragt. Vom 15. bis 18. Februar können sie sich an einer computergestützten Befragung des Thünen-Instituts für Marktanalyse beteiligen – und sich so aktiv in die Diskussion zu den künftigen Herausforderungen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft einbringen.

Elektroaltgeräte / Entsorgung

agrartotal (pm/BMUB) - Ab dem 1. Juni 2017 muss der Handel bei einem Verstoß gegen seine Rücknahmepflichten für Elektro- und Elektronikaltgeräte mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 € rechnen. Der Bundesrat hat einer entsprechenden Änderung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes heute zugestimmt. Damit werden die Grundlagen für einen effektiveren Vollzug durch die Länder geschaffen.

ZDF-Magazin "WISO"

agrartotal (zdf/Mainz) - Babytees sind mit krebserregenden Pflanzengiften belastet. Dies ist das Ergebnis einer Stichprobe des ZDF-Verbrauchermagazins "WISO". In fünf von insgesamt 17 Kräuter-Babytees konnten so genannte Pyrrolizidinalkaloide (PA) nachgewiesen werden. Laut Bundesamt für Risikobewertung (BfR) kann dieses pflanzliche Gift den Organismus schädigen und bei langer und hoher Dosierung Lebertumore verursachen. Die ausführlichen Ergebnisse präsentiert "WISO" am Montag, 13. Februar 2017, 19.25 Uhr im ZDF (Moderation: Marcus Niehaves).

 

 

BW: Erzeugnisse sind gentechnikfrei

Verbraucherminister Peter Hauk

agrartotal (min/Stuttgart) - Das Ergebnis der Stichprobenuntersuchungen 2016 von Ernteprodukten aus Baden-Württemberg liegt vor: Es zeigt, dass baden-württembergische Äcker und hier angebaute Pflanzen gentechnikfrei sind. „Wir wollen, dass der Pflanzenbau in Baden-Württemberg weiterhin gentechnikfrei bleibt. In der kleinräumigen Agrarstruktur unseres Landes ist kein Platz für gentechnisch veränderte Pflanzen. Für die Verbraucher ist es eine gute Nachricht, dass auch 2016 keinerlei gentechnisch veränderte Organismen in unseren heimischen Ernteprodukten nachgewiesen werden konnten. Dieses Ergebnis zeigt, dass unsere Maßnahmen erfolgreich sind“, sagte der baden-württembergische Verbraucherminister, Peter Hauk MdL, am Sonntag (12. Februar) in Stuttgart.

Tiertransporte: Bewertung der Transport- und Schlachtfähigkeit von Schweinen

Klicken sie auf das Foto um zu den Kriterien für die Bewertung der Transportfähigkeit und der Schlachttauglichkeit von Mastschweinen zu gelangen

agrartotal (LWKN/LC/Hannover) - Die Entwicklung der niedersächsischen Tierschutzparameter und ihre Nutzung als Tierschutzindikatoren bietet die Möglichkeit, einheitliche Kriterien für die Bewertung der Transportfähigkeit und der Schlachttauglichkeit von Mastschweinen aufzustellen und so zu einer Harmonisierung der tierschutzrechtlichen Bewertung auf jeder Stufe der Lebensmittelkette beizutragen.

Für die Schlachthöfe geht es um die Sicherstellung der Fleischhygiene und Lebensmittelsicherheit, für die Transporteure steht die Einhaltung der Anforderungen der VO (EG) 1/2005 im Fokus. Für die schweinehaltenden Betriebe ist das Ziel, die Anlieferung kranker und verletzter Tiere am Schlachthof zu vermeiden und die Bewertung der am Schlachthof erhobenen tierbezogenen Merkmale in Bezug auf §11 Abs. 8 Tierschutzgesetz (Eigendokumentation) zu nutzen. (Einhaltung des Tierschutzgesetztes und der TierSchNutztV).

Der vorliegende Leitfaden (Siehe unten) soll eine Hilfe für das amtliche Personal in der Fleischuntersuchung, für Schweinehalter, für Transporteure und Händler sein, um Fehler zu vermeiden.

Der Leitfaden kann heruntergeladen werden. Klicken sie dazu oben auf das Bild!

Bundesumweltministerin Hendricks lenkt ein! Bauernfrieden bei den Bauernregeln?

Gibt es eine Art von "Bauernfrieden"? Foto Archiv - aus alten, nicht unbedingt besseren - Tagen!

agrartotal (fr) - Allem Anschein nach ist der Streit um die sogenannten "Neuen Bauernregeln", "Steht das Schwein auf einem Bein....", die die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hinricks in die Welt gesetzt hatte, beigelegt. Pressemeldungen ist zu entnehmen, dass ein Sprecher des Ministeriums erklärt haben soll, dass es mit den "spielerisch-humorvollen Bauernregeln" gelungen sei, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung zu erlangen. Jetzt will die Ministerin und SPD-Politiker, so war zu hören, mit den Bauern und Verbraucher in einen Dialog über die Missstände im Agrarsektor eintreten.

ASP: Karten zur Afrikanischen Schweinepest (7.2.2016)

agrartotal ()FLI/Rienms) - Karte: ASF in Lettland, Litauen, Polen und Estland, Stand 07.02.2017, 12:55 Uhr 

PKW-Maut

agrartotal (fdp/Mainz) - Statement von Verkehrsminister Dr. Volker Wissing zu den anstehenden Beratungen im Bundesrat:

Die Pkw-Maut schadet Rheinland-Pfalz, sie schadet unserer Wirtschaft, unseren Unternehmen, unserem Einzelhandel. Gerade in den grenznahen Regionen  sind die Besucher aus den Nachbarländern ein wichtiger Umsatzbringer. Anstatt sie willkommen zu heißen, fordern wir auch noch Eintrittsgeld. 

Allein der Einzelhandel in der Region Trier erwirtschaftet 10 bis 15 Prozent seines Umsatzes mit Gästen aus Luxemburg. Im Jahr 2011 waren das 165 Millionen Euro. 

Ich werde im Bundesratsausschuss für Verkehr am 22. Februar beantragen, zumindest die sensiblen Grenzregionen auszunehmen. Von vorneherein müssen alle Landkreise an den Staatsgrenzen, einschließlich der darin eingeschlossenen kreisfreien Städte von der Mauterhebung ausgenommen werden. Hilfsweise muss es die Möglichkeit geben, einzelne grenznahe Autobahnabschnitte jederzeit aus der Mautpflicht herauszunehmen, wenn infolge der Maut regional nachteilige Auswirkungen auf die Wirtschaft eintreten.

Ich fordere den Bundestag erneut dazu auf, die mit heißer Nadel umgestrickte Pkw-Maut in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu verabschieden und dies dem neu zusammengesetzten Bundestag zu überlassen.

Wirtschaftspolitik mit der Brechstange

agrartotal (Uni Hagen) - „Wird Donald Trump Handelsbarrieren mit 35 Prozent Einfuhrzoll errichten, die unter anderem auch die deutsche Automobilindustrie schädigen könnten? Kann er das überhaupt?“ Noch vor kurzem hätte Prof. Dr. Hans-Jörg Schmerer dies noch mit einem klaren „Nein, das ist völlig utopisch, weil ein rational denkender Mensch so etwas nie tun würde“ beantwortet. Inzwischen ist er sich nicht mehr sicher. Prof. Schmerer: „Trumps Verhalten halte ich für sehr gefährlich, weil er anscheinend von Volkswirtschaft nicht viel Ahnung hat.“ Die Gefahr eines Handelskriegs sei vorhanden, aber nicht sehr groß. Letztendlich könnte China der große Gewinner von Trumps Aktionen sein.

Kulinarisches Niedersachsen 2017

agrartotal (pm/Hannover) - Die Ausschreibung zum achten Wettbewerb „Kulinarisches Niedersachsen“ ist gestartet. Ab sofort können sich niedersächsische Lebensmittelhersteller, vom Direktvermarkter bis zum Markenartikler, mit ihren besten Produkten um die begehrte Auszeichnung „Kulinarischer Botschafter Niedersachsen 2017“ bewerben.

Winterdienstes auf öffentlichen Straßen

agrartotal (VdVKA/Kiel) - Allein die Meldung von Glatteisbildung verpflichtet eine Kommune nicht zum Winterdienst auf Straßen mit geringer Verkehrsbedeutung.

Gemeinsam auf Bio umstellen

agrartotal (Biofach/Nürnberg/Berlin) - „2016 stellten etwa fünf Bauern pro Tag auf Bio um, fast jeder zehnte Landwirtschaftsbetrieb in Deutschland wirtschaftet ökologisch“, kommentierte Peter Röhrig, Geschäftsführer des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), anlässlich der Auftaktpressekonferenz der BIOFACH das zunehmende Interesse der deutschen Landwirte am Ökolandbau. „Das stärkere Engagement für den Ökolandbau in vielen Bundesländern und stabile Bio-Erzeugerpreise in Krisenzeiten sorgten dafür, dass sehr viele Landwirte die Chance Ökolandbau nutzten.“ Nach Schätzung des BÖLW wuchs die deutsche Öko-Fläche 2016 um 96.633 ha auf 1.185.471 ha. Das entspricht einem Plus von 8,9 %. Die Zahl der Bio-Betriebe stieg im selben Zeitraum auf 26.855 Öko-Höfe an, was ein Plus von 2.119 Betrieben oder 8,6 % bedeutet.

BIOFACH und VIVANESS 2017

Auf der BioFach gibt es viel zu entdecken

agrartotal (Biofach/Nürnberg) - Vom 15. bis 18. Februar 2017 versammeln sich zu BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, und VIVANESS, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, vom 15. bis 18. Februar 2017 insgesamt 2.749 Aussteller aus 87 Ländern. Der internationale Anteil beträgt 70 Prozent. 255 der Unternehmen kommen aus dem Naturkosmetik-Sektor und präsentieren sich auf der VIVANESS. 
In acht Hallen und auf einer Fläche von 47.428 qm netto finden die erwarteten über 48.000 Besucher von BIOFACH und VIVANESS ein umfassendes Angebot aus allen Sortimentsbereichen. Kongress-schwerpunkt sind die Themen Vielfalt und Verantwortung. Deutschland stellt sich der Branche anlässlich der 28. Ausgabe als Land des Jahres unter dem Motto „Bio schafft Zukunft – Building an Organic Future“ vor. Messetrends BIOFACH: Convenience, „Fein(e)-Kost“, Exotische Geschmacksrichtung Kokos, Superfood, Frei von-Produkte und Regionalität. Ebenfalls angesagt: Algen. Zu den Trends der VIVANESS zählen unter anderem Multifunktionalität und vegane Kosmetik.

Nutztierhaltung: Bundesratsinitiative

agrartotal (dtb/Bonn) - Der Bundesrat stimmt am Freitag, 10. Februar final über den Antrag der Länder Niedersachsen und Bremen zur Umsetzung der Konzepte für eine zukunftsfähige Nutztierhaltung ab. Der Deutsche Tierschutzbund geht von einer Zustimmung aus und sieht das als Startpunkt, bisherige föderale Insellösungen in eine nationale Nutztierstrategie umzusetzen.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt: 40 Jahre in der CSU

agrartotal (fr) - Auf dem Neujahrsempfang der CSU im Autohaus Graf in Fürth, konnte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, im Beisein des Bundestagsfraktionschefs der Union, Volker Kauder, vor wenigen Tagen eine Ehrung seiner Parteifreunde für 40 Jahre Mitgliedschaft in der CSU entgegen nehmen.

Kauder ging in seiner Ansprache auch auf den Streit des Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt mit Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ein. Kauder schimpfte über Hendricks „Bauernregeln“. „Dass man für so einen Quatsch Steuergelder ausgibt, ist schon ein dicker Hund.“

Schlachthöfe in der Schweiz

agrartotal (pm/di/Bern) - In der Schweiz müssen Schlachthöfe, in denen pro Jahr mehr als 1.000 Rinder oder über 150.000 Hühner oder Kaninchen geschlachtet werden, einen Tierschutz-Delegierten haben. In der Schweizer Bauernschaft rumort es. Neue Regelungen beim Töten von Rindern und auch bei Tier-Austellungen, werden abgelehnt. Ziel der vom Scchweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) vorgeschlagenen Änderungen sind ein besserer Schutz und weniger Leiden für die Tiere. Unter anderem geht es um das Schlachten. Tiere dürfen nur in bewilligten Schlachtanlagen getötet werden, ausser in Ausnahmefällen. Unklar ist somit, ob das in der Schweiz von einigen Bio-Landwirten angewandte "Weideschlachten", also das nicht notfallmässige Schlachten von Rindern auf Weiden, künftig noch möglich ist.

Hofreiter passt die Richtung nicht:

Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender

„Ein trauriger Rekord – auf Kosten unterbezahlter Arbeiterinnen und Arbeiter und auf Kosten anständiger Tierhaltung in Deutschland. Ausbeuterisches Massenschlachten muss ein Ende haben. Doch Minister Schmidt plant der exportorientierten Tierquälerei mit seinem Alibi-Label einen weiteren Freibrief zu erteilen. Ich ermutige Barbara Hendricks, sich gegen ihren Koalitionspartner durchzusetzen – schlaue Sprüche und witzige Reime reichen dafür aber nicht aus. Und sie können auch nicht über die bisherige Untätigkeit der Großen Koalition hinwegtäuschen.“

erklärte (erwartungsgemäß) Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender, zu den Rekordzahlen des Statistischen Bundesamtes über Schlachtungen in Deutschland

Das muss jetzt nichts zu sagen haben, aber am 26.01.2017 stellte das Meinungsforschungsinstitut Allensdach fest, dass, wenn am Sonntag (29.1.) Bundestagswahlen wären, die Grünen auf 9% der Stimmen kämen. Am 6. 2. 2017 stellte die INSA fest, wenn am nächsten Sonntag (12.2.) Bundestagswahlen wären, kämen die Grünen auf 7% der Stimmen. Die Talfahrt bei den Grünen, die schon Schleswigs-Holsteins Landwirtschaftsminister, Robert Habeck, im Wahlkampf um die Grüne Spitzenfunktion "befürchtete", scheint tatsächlich weiter zu gehen. Da wundert es nicht, dass der "Grüne" Landwirtschaftsminister Christian Meyer - siehe auch oben - sich in Bezug auf die Plakataktion der SPD-Umweltministerin eindeutig auf die Seite der Landwirte stellt. Anscheinend haben selbst die traditionellen Grünen-Wähler langsam die Nase von den ständigen Kasandrarufen der Parteioberen aus Berlin voll!

Destatis: Fleischerzeugung erreicht im Jahr 2016 erneut Höchstwert

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Im Jahr 2016 erzielten die deutschen gewerblichen Schlachtunternehmen einen neuen Höchstwert bei der Erzeugung von Fleisch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Fleischproduktion gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 % (4 500 Tonnen) auf insgesamt 8,25 Millionen Tonnen. Damit wurde das bisher höchste Produktionsergebnis der gewerblich erzeugten Gesamtschlachtmenge aus dem Vorjahr (8,24 Millionen Tonnen Fleisch) übertroffen. 

DBV fordert sofortigen Stopp der Reim-Kampagne

Eine äußerst fragwürdige und sehr umstrittene Aktion des Bundesumweltministeriums

agrartotal (DBV/Berlin) - „Die vom Bundesumweltministerium (BMUB) gestartete Werbekampagne zu den neuen Bauernregeln muss umgehend gestoppt werden. Es ist inakzeptabel, wenn Bundesministerien ganze Berufsgruppen pauschal diffamieren oder ausgrenzen.“ Mit dieser klaren Forderung bezieht der erweiterte Verbandsrat des Deutschen Bauernverbandes (DBV) unter dem Vorsitz von DBV-Präsident Joachim Rukwied Stellung zu der Reimkampagne des SPD-geführten Ministeriums, auf die Landwirte im gesamten Bundesgebiet mit Bestürzung und großer Verärgerung reagiert hatten.

Der Anspruch auf seriöse Regierungsarbeit gebietet das sofortige Aussetzen der Kampagne. Dem DBV-Verbandsrat geht es bei dieser Grundsatzkritik auch um die leichtfertige Verschwendung von öffentlichen Mitteln, aber vor allem um das in der Kampagne zum Ausdruck kommende Rollenverständnis des Bundesumweltministeriums in der politischen Auseinandersetzung. „Ministerien müssen in ihrer Kommunikation anderen Ansprüchen genügen als Aktivisten oder Nichtregierungsorganisationen“, betont DBV-Präsident Rukwied. 

Seit vergangener Woche verbreitet das Bundesumweltministerium über die Sozialen Netzwerke und Plakate in mehr als 70 Städten elf „Neue Bauernregeln“. 1,6 Millionen Euro will das Ministerium dafür aufbringen. Im erweiterten Verbandsrat des DBV sind die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der 18 Landesbauernverbände vertreten.

Alles Banane? Supermärkte müssen gefährliche Pestizide stoppen

agrartotal (Oxfam/Berlin) - Aktuelle Untersuchungen belegen erschreckend deutlich ein massiv erhöhtes Krebsrisiko von Arbeitern auf konventionellen Bananenplantagen. Anlässlich der Fruit Logistica Messe für Obst und Gemüse fordert Oxfam ein Umdenken der Branche: Als krebserregend eingestufte Pestizide sollten nicht mehr eingesetzt werden. Dazu müssen Supermärkte auch ihre Lieferanten verpflichten.

Glyphosat erneut in der Diskussion

agrartotal (EBI/Berlin) - Umwelt- und Bewegungsorganisationen aus 13 EU-Ländern starten heute eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) zum Verbot des Pestizids Glyphosat. Bis Ende Juni wollen sie mehr als eine Million Unterschriften sammeln. Danach entscheiden EU-Kommission und Mitgliedstaaten über die erneute Zulassung des Pestizids. In Deutschland wird die Initiative vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Bürgerbewegung Campact, dem Pestizid-Aktions-Netzwerk (PAN Germany), dem Umweltinstitut München und WeMove.EU getragen. Parallel laufen Proteste gegen Glyphosat in Rom, Paris, Barcelona, Madrid und Wien.

Agritechnica 2017

agrartotal (DLG/Hannover) - Für die im November stattfindende, weltweit größte Fachausstellung für Landtechnik, die Agritechnica 2017,zeichnet sich eine sehr gute Beteiligung von Landmaschinenherstellern aus dem In- und Ausland ab. Dies lässt sich aus dem bisherigen Anmeldeergebnis ablesen. Es liegt zum vergleichbaren Zeitpunkt höher als bei der vergangenen Veranstaltung in 2015. Daher rechnet der Veranstalter DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) in diesem Jahr mit mehr als 2.900 Ausstellern aus dem In- und Ausland.

Neue Märkte erschließen: Markteintritt Iran

agrartotal (DLG/Frankfurt) - Der Iran hat durch das westliche Embargo in den vergangenen Jahrzehnten einen beträchtlichen Nachholbedarf bei ausländischen Investitionen und der Einfuhr moderner Technik und Technologien. Seit der erfolgten Einigung im Atomstreit Anfang 2016 ist ein rascher Anstieg des Außenhandels zu verzeichnen. Das iranische Ministerium für Landwirtschaft hat Subventionen für den Kauf von innovativer Technik und Technologie sowie Investitionen im Bereich Bewässerungsanlagen signalisiert. Welche Möglichkeiten des Markteintritts bestehen und was bei geschäftlichen Beziehungen zu iranischen Unternehmen im Agrar- und Lebensmittelbereich zu beachten ist, darüber informierenfachkundige Iranexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und von Banken im Rahmen des internationalen DLG-Workshops „Neue Märkte erschließen: Markteintritt Iran“ am 22. März 2017 in Frankfurt am Main.

Tierärzte und Landwirte ziehen an einem Strang

agrartotal (AVA/Göttingen) - „Weiter- und Fortbildungen der Tierärzte ist ein entscheidender Faktor, um Risiken für Lebensmittelssicherheit und Tiergesundheit vorzubeugen“, so Prof. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) kürzlich in Berlin. Auch die Bundestierärztekammer (BTK) sieht dringenden Handlungsbedarf, und hat z.B. die BTK-Leitlinien zum sorgfältigen Umgang mit antimikrobiellen Tierarzneimitteln veröffentlicht. Prof. Dr. Stefan Schwarz, Mikrobiologe der FU Berlin, fordert den Erhalt wirksamer Antibiotika durch verbesserte Diagnostik und die Fortbildung und stetige Auffrischung der tierärztlichen Kenntnisse als einen wichtigen Beitrag. Universitäten, Institutionen, Institute, ebenso die politischen Parteien fordern den moderaten Umgang mit Antibiotika u.a. durch Verbesserung der landwirtschaftlichen Betriebs-Biosecurity, des Tierwohls, der Haltungsbedingungen und der Tiergesundheit. 

Wir schaffen Zukunft in Deutschland!

agrartotal (Biokreis/Passau) - Der ökologische Anbauverband Biokreis wird in diesem Jahr auf der Biofach, die vom 15. bis 18. Februar in Nürnberg stattfindet, gemeinsam mit anderen Ausstellern das Motto „Deutschland – Land des Jahres“ repräsentieren. „Deutschland – Bio schafft Zukunft“ – in diesem Sinne vertreten 75 Teilnehmer dezentral die deutsche Bio-Branche, die sich besonders durch Innovation und Verantwortung auszeichnet. Wie der Biokreis hier mitmischt, können Interessierte am Stand 7-151 erfahren und erleben. Natürlich lädt der Bio-Verband außerdem wieder in seinen schon Tradition gewordenen bayerischen Biergarten ein.

Das Thema „Bio und vegan“ spielt auf der Biofach wiederholt eine wichtige Rolle. In der „Erlebniswelt Vegan“ werden neue Produkte präsentiert, Vorträge und Podiumsdiskussionen veranstaltet und Initiativen vorgestellt. Passend dazu wird in der aktuellen Ausgabe der bioNachrichten die Frage „Bio und vegan?“ gestellt. Dabei geht es um biozyklische Landwirtschaft, Ersatzprodukte, Gesundheit und Zukunftsperspektiven.

Bulgarien ist Partnerland der Grünen Woche 2018

agrartotal (igw/Berlin) - Bulgarien ist Partnerland der Internationalen Grünen Woche Berlin 2018. Den betreffenden Vertrag unterzeichneten die ehemalige Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung Bulgariens, Desislava Taneva, und Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH. Bei der Zeremonie im Rahmen der diesjährigen Grünen Woche waren ebenfalls die beiden ehemaligen Vizeminister im bulgarischen Landwirtschaftsministerium anwesend, Vasil Groudev und Dr. Georgi Kostov. Bulgarien übernimmt im ersten Halbjahr 2018 die EU-Ratspräsidentschaft. Das Land an der Schwarzmeerküste nimmt seit 1988 mit einem Gemeinschaftsstand an der Grünen Woche teil und wird sich im kommenden Jahr mit Nahrungs- und Genussmitteln aus allen Landesteilen präsentieren. Die Grüne Woche findet 2018 vom 19. bis 28. Januar statt.

Ökolandbau fördern, regionale Vermarktung stärken

agrartotal (Min/Wiesbaden) - „Die Stärkung des Ökolandbaus ist eines der wichtigsten Anliegen der hessischen Agrarpolitik. Dabei sind die Branchenverbände und gerade Bioland ein wichtiger Ansprechpartner“, sagte Staatssekretärin Dr. Tappeser bei ihrem Besuch der Wintertagung von Bioland im Schloss Rauischholzhausen im Ebsdorfergrund. „In den vergangenen drei Jahren haben wir in Hessen einen beachtlichen Zuwachs an Biobetrieben und ökologisch bewirtschafteter Fläche erlebt. Dies ist auch auf unseren Ökoaktionsplan sowie die verbesserte finanzielle Förderung zurückzuführen“, betonte Dr. Tappeser. „Wir haben unsere führende Position in Deutschland und Europa gefestigt. Das ist ein großer Erfolg.“

Demo gegen Bauernregeln

agrartotal (rlv/Bonn) - „Will ein Politiker in die erste Riege, machen Fakten eine Biege“ lautet die Antwort des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) auf die Plakatkampagne „Bauernregeln“ von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Die Landwirte sind sehr verärgert über die Kampagne. Ihre Kritik äußern sie am Donnerstag um 11.00 Uhr vor der SPD-Geschäftsstelle in Kleve (Wiesenstraße 31, 47533 Kleve).

Topigs-SNW und die Viehvermarktung Nord VVN

agrartotal (pm/Münster) - Topigs-Norsvin-Genetik wird es künftig auch über die Tochterorganisation der ZNVG eG und der Heidesand Raiffeisen Warengenossenschaft eG geben. Zum Auftakt der Agrarunternehmertage gaben Topigs-SNW und die Tochterorganisation der ZNVG eG und der Heidesand Raiffeisen Warengenossenschaft eG, die VVN, ihre Kooperation bekannt. Die Partner bündeln ihre Kompetenzen und sind ab sofort mit stärkerer Marktpräsenz und noch breiter gefächertem Serviceangebot in der Lage, ihre Kunden gemeinsam noch umfassender zu betreuen. Sie verbessern durch ihre Kooperation ihre Marktpositionen und nutzen Synergieeffekte in den Bereichen der Jungsauen-, Ferkel- und Schlachtschweinevermarktung. Ein weiteres Plus der Zusammenarbeit ist der Erhalt der Regionalität. Ein Aspekt, der in der Vermarktung zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Sachsen-Anhalt: Vermeidung der Schlachtung hochträchtiger Rinder

agrartotal (min/Magdeburg) - Sachsen-anhaltische Verbände unterstützen grundsätzlich die Idee einer Landesregelung zur Vermeidung der Schlachtung hochträchtiger Rinder. Das ist das Ergebnis eines Treffens zu dem der Ansprechpartner für Tierschutzfragen des Landes, Dr. Marco König am Donnerstag, 02. Februar 2017, Vertreter der Bauernverbände, der Organisationen der Tierärzteschaft sowie der kommunalen Spitzenverbände Sachsen-Anhalts eingeladen hatte.

Bundestagswahl 2017: Wahlberechtigte nach Ländern

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 leben nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes die meisten Wahlberechtigten in Nordrhein-Westfalen (13,1 Millionen), Bayern (9,5 Millionen) und Baden-Württemberg (7,8 Millionen). Wie der Bundeswahlleiter weiter mitteilt, sind die Länder mit der kleinsten Zahl an Wahlberechtigten Bremen (0,5 Millionen) und das Saarland (0,8 Millionen). Insgesamt sind – wie bereits mitgeteilt – 61,5 Millionen Deutsche wahlberechtigt.

Nüssel: Geschäftsmodell neu definieren

Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV)

agrartotal (DRV/Beilngries/Berlin) - „Die Möglichkeiten für Zusammenschlüsse und Fusionen in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft werden geringer. Unsere Genossenschaften müssen daher ihr Geschäftsmodell neu definieren“, erklärte Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), bei einer Tagung des Genossenschaftsverbandes Bayern für Geschäftsführer von Raiffeisen-Warengenossenschaften.

Schlechte Reime statt konstruktiver Politik

agrartotal (dlv/Berlin) - Mit schlecht gedichteten Bauernregeln weist das Bundesumweltministerium in seiner aktuellen Kampagne „Neue Bauernregeln“ auf angebliche Missstände in der deutschen Landwirtschaft hin. Anlässlich dieser Stimmungsmache des Ministeriums stellt sich die Frage, welche Absicht Frau Hendricks mit den „neu formulierten Bauernregeln“ verfolgt. Ist es Zufall, dass die Europäische Kommission gleichzeitig eine öffentliche Umfrage zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik gestartet hat? In den nächsten12 Wochen können Landwirte, Bürger, Organisationen und alle anderen Interessierten ihre Meinung zur Landwirtschaft durch Teilnahme äußern.

24. Vieh- und Pflanzenbautag Rheinland-Pfalz

24. Vieh- und Pflanzenbautag Rheinland-Pfalz, Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Hofgut Neumühle bei 67728 Münchweiler an der Alsenz

agrartotal (BVR/RR/Kaiserslautern) - Der Vieh- und Pflanzenbautag Rheinland-Pfalz zählt zu den wichtigsten Informationsveranstaltungen im Bereich der modernen Tierhaltung und zieht inzwischen jährlich Hunderte von Teilnehmern aus dem ganzen Land an, die sich über die neuesten Entwicklungen in der Landwirtschaft, insbesondere bei der Produktion und Vermarktung von Vieh und Fleisch, informieren und austauschen wollen.

JAGD & HUND und FISCH & ANGEL konstant erfolgreich

Beliebter Programmpunkt: die Jagdhornbläser auf der Messe.

agrartotal (AWe/Dortmund) – Die Messen JAGD & HUND sowie FISCH & ANGEL in Dortmund zeigen sich konstant erfolgreich. Erneut kamen in diesem Jahr rund 80.000 Besucher in die Messe Westfalenhallen Dortmund. Rund 800 Aussteller aus 38 Nationen präsentierten sich vom 31. Januar bis zum 5. Februar. Somit waren noch einmal Aussteller aus zwei Ländern mehr vertreten als im Vorjahr. Der Auslandsanteil liegt bei einem Drittel. Bei den Besuchern stieg der Auslandsanteil von 13 auf 14,2 Prozent. „Die JAGD & HUND ist ihrer Position als Europas größte Jagdmesse mehr als gerecht geworden“, freut sich Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH. „Wir werden weiter am Ausbau ihrer internationalen Bedeutung arbeiten.“

Ferien auf dem Bauernhof

agrartotal (LKN/Oldenburg) – Urlaub auf dem Bauernhof noch bekannter und für die Höfe wirtschaftlich noch erfolgreicher zu machen, ist Ziel eines neuen Abkommens zwischen der Landwirtschaftskammer Niedersachen und der Arbeitsgemeinschaft Urlaub & Freizeit auf dem Lande. Am Montag (06.02.2017) unterzeichneten Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, und Ute Mushardt, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, eine Kooperationsvereinbarung. Damit soll die bestehende Zusammenarbeit bei der Förderung des beliebten und weiter zunehmenden Agrotourismus vertieft werden.

„Urlaub auf dem Bauernhof kann als ergänzendes Standbein das landwirtschaftliche Unternehmen in seiner Gesamtheit stärken“, sagte Kammerpräsident Gerhard Schwetje anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Zudem leistet dieser Betriebszweig einen positiven Beitrag zur Attraktivität der ländlichen Räume in Niedersachsen. Die Landwirtschaftskammer unterstützt interessierte Betriebe auch hier durch ihre vielfältige Fachkompetenz als Beratungs- und Bildungsträger.“ Durch die Kooperation zwischen der AG Urlaub & Freizeit auf dem Lande e.V. und der Landwirtschaftskammer werde dieses Angebot durch die fachtouristische Kompetenz und Marketingerfahrung der Arbeitsgemeinschaft zum Wohle der Betriebe ergänzt.

„Landwirtschaft 2030“

Auf der diesjährigen DLG-Mitgliederversammlung ist der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt Gastredner

agrartotal (dlg/Bonn/Frankfurt) - „Landwirtschaft 2030“ im Fokus der DLG-Mitgliederversammlung - Präsident Carl-Albrecht Bartmer nimmt zum vielbeachteten DLG-Thesenpapier zur Zukunftsausrichtung der Landwirtschaft Stellung - Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt Gastredner

Hauk : „Wo regional drauf steht – ist regional drin“

agrartotal (min/Stuttgart) - Mit einem interdisziplinären und überregional aktiven Kontrollteam unterstützt das Land Baden-Württemberg die amtliche Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung. Das dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) zugeordnete ‚Landeskontrollteam Lebensmittelsicherheit (LKL BW)‘ hatte im Oktober 2015 seine Arbeit aufgenommen und präsentiert nun eine erste Bilanz.

Bayern Ei-Skandal

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion

agrartotal (fw/München) - „Der Großteil der Salmonellen-Erkrankten in Deutschland stammt aus Bayern, Öffentlichkeit und Landtag wurden über viele unappetitliche Vorgänge nicht informiert – nun stehen sogar Falschaussagen des Verbraucherschutzministeriums im Raum. Der Verdacht liegt nahe, dass im Hause Scharf systematisch vertuscht wurde. Auch die Rolle ihres Amtsvorgängers Marcel Huber muss geklärt werden. Vor diesem Hintergrund werden wir FREIEN WÄHLER die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zum ‚Bayern-Ei‘-Skandal unterstützen.“

erklärte Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion

Wolfgang Apel ist verstorben

Nach langer schwerer Krankheit ist der Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, am vergangenen Samstag in seiner Heimatstadt Bremen verstorben.

agrartotal (dtb/Bonn) - Nach langer schwerer Krankheit ist der Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, am vergangenen Samstag in seiner Heimatstadt Bremen verstorben. Der Tierschutz hat eine herausragende Persönlichkeit verloren. Das Präsidium, die Landesverbände, die Mitgliedsvereine und die Mitarbeiter des Deutschen Tierschutzbundes sind tief betroffen und trauern mit den Angehörigen.

Wolfgang Apel (65) hat in den Jahrzehnten seines Engagements den Tierschutz in Deutschland maßgeblich geprägt und den Deutschen Tierschutzbund zu Europas größtem und einflussreichstem Tier- und Naturschutzdachverband gemacht. Seine Aktivitäten bleiben unvergessen.

Franz-Josef Holzenkamp (CDU) sagte:

Franz-Josef Holzenkamp,agrarpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (Archiv)

"Die Bauernregeln von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sind eine geschmacklose Diffamierungskampagne, die sich ausschließlich gegen einen einzelnen Berufsstand richtet, nämlich die Landwirte. Hier werden Vorurteile auf Kosten des Steuerzahlers verbreitet. Dies belegt einmal mehr die fachliche Inkompetenz der Bundesumweltministerin. Ganz offensichtlich hat man sich nun endgültig entschlossen, das Ministerium in die Geschäftsstelle bestimmter NGOs umzuwandeln. Ich fordere Frau Hendricks auf, die Kampagne unverzüglich einzustellen. Unsere Gesellschaft kann nur mit der Landwirtschaft bestehen, nicht gegen sie."

Franz-Josef Holzenkamp,agrarpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zu der von der Bundesumweltministerium ins Leben gerufenen Kampagne «Neue Bauernregeln»

ISN wird aktiv: Anteile für Plakataktion zeichnen!

agrartotal (isn/fr/Damme) - Der zuständige Bundeslandwirtschaftsminister, Christian Schmidt, schweigt zu den Aktivitäten der Bundesumweltministerin! Die ISN (Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.) denkt nicht daran und geht zum "Gegenangriff" über.

Es kann nicht angehen, so die ISN, dass Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mit dieser platten Pauschalkritik durchkommt. Nach dem Motto Bauernfakten statt Hendricks-Plattitüden werden wir zum Wahlauftakt die wahren Fakten aufs Plakat bringen. Um möglichst viele Plakate aufstellen zu können, braucht die ISN auch Ihre Unterstützung!

Mit ein paar Euros können sie sich an dieser Aktion beteiligen. Wenn sie weitere Informationen brauchen, klicken sie auf den ISN-Button! Sie werden dann weitergeleitet, oder geben sie einfach ISN in ihren Browser ein!

Raus aus dem Sofa: Landwirte sind ihre Kunden - viele der Leser von agrartotal haben nichts anderes! 

Heidl: „Hendricks muss jetzt ihren Hut nehmen“

Fordert den Rücktritt - Rauswurf - von Bundesumweltministerin Hendricks: Bayerns Bauernpräsident Walter Heidl

agrartotal (bbv/München) - Lichtmess am 2. Februar ist seit jeher ein wichtiger Tag im Bauernjahr. Just an diesem Tag hat das Bundesumweltministerium nun eine neue bundesweite Kampagne zur Landwirtschaft gestartet. Auf Plakaten in über 70 deutschen Städten und im Internet werden „Neue Bauernregeln“ (Siehe Bericht oben: Wo ist Schmidt?) verbreitet. „Diese einfachen Sprüche und Pseudo-Wahrheiten sind ein Schlag in das Gesicht von Tausenden verantwortungsvoll arbeitenden Bäuerinnen und Bauern.

"Staatliches Mobbing"

Gegen Umweltministerin Hendricks baut sich ein "Gegendruck" auf - so nicht!

agrartotal (zds/Bonn) - Eine neue Kampagne des SPD geführten Bundesumweltministerium schlägt derzeit hohe Wellen - bei Landwirten, Berufsverbänden und Fachjournalisten. Mit Bauernregeln zu verschiedenen Themen, die auf Plakaten in über 70 Städten in Deutschland, mit Ansichtskarten, über Social Media und über eine Kampagnen-Website verbreitet werden, wirbt das Ministerium für eine naturverträgliche Landwirtschaft und eine Reform der europäischen Agrarförderung. Auf den Plakaten taucht auch der Begriff Agrarwende auf. Ein Kampfbegriff im aktuellen Wahlkampf. (Agrartotal berichtet aktuell schon seit dem Start dieser Kampagne darüber / Siehe auch Bericht oben: Wo ist Schmidt)

Viele Landwirte wollen dies nicht so auf sich sitzen lassen! 

Tierschutz ist in der Gesellschaft angekommen

agrartotal (min/BW/Stuttgart) - „Auch im zurückliegenden Jahr gab es wenig Verschnaufpausen für unser Team“, fasste die Landesbeauftragte für Tierschutz, Dr. Cornelie Jäger, zusammen, was sie in ihrem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016 ausführlicher schildert. Der Bericht steht seit Freitag (03. Februar) für die Öffentlichkeit zur Verfügung.

DRV: Zufriedene Mienen danken es ihnen

DRV-Präsident Manfred Nüssel

„Verbraucher, die mit Raiffeisen-Genossenschaften vertraut sind, bringen den Unternehmen und ihren Mitarbeitern hohe Wertschätzung entgegen“,

DRV-Präsident Manfred Nüssel zum Ergebniss der bundesweiten Befragung im Auftrag des DRV

Bevölkerung bewertet Raiffeisen-Genossenschaften positiv!

agrartotal (drv/Berlin) - Wer Raiffeisen-Genossenschaften und ihre Geschäftsfelder kennt, hat von ihnen ein positives Bild. Das belegt eine bundesweite Bevölkerungsbefragung, die das Marktforschungsinstitut Produkt + Markt im Auftrag des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) im Januar 2017 durchgeführt hat.

Unternehmersein in ländlichen Räumen

Landwirtschaft und Handwerk sind im ländlichen Raum tief verwurzelt, sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit Nahrungsmitteln aus der Region.

agrartotal (DBV/Berlin) - Landwirtschaft und Handwerk sind im ländlichen Raum tief verwurzelt, sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit Nahrungsmitteln aus der Region. Sie stehen für transparentes Handeln und Tun sowie für Heimat und Genuss ihrer erzeugten hochwertigen Lebensmittel. Unternehmer aber, die die Wirtschaftskraft und Vitalität ländlicher Räume stärken helfen, brauchen unternehmerische Freiräume.

Nutztierstrategie

agrartotal (isn/age/Bonn/Damme/Berlin) - Der Bundesrat wird aller Voraussicht nach die Bundesregierung zu einer aktiveren Tierschutzpolitik auffordern. Mit großer Mehrheit bei lediglich zwei Gegenstimmen sprach sich der Agrarausschuss der Länderkammer vor kurzem dafür aus, die von Niedersachsen und Bremen eingebrachte Entschließung für eine zügige Umsetzung von Konzepten für eine zukunftsfähige Nutztierhaltung zu fassen. Nach derzeitigem Stand wird die Entschließung auf die Tagesordnung der Bundesratssitzung am 10. Februar kommen, berichtet Agra Europe und auch agrartotal hatte bereits darauf hingewiesen! Informieren sie sich hier auch in ihrer Fachzeitung.

Wem gehören die Schweine?

agrartotal (isn/Damme/Dänemark) - Tönnies macht Danish Crown die Schweine streitig

AGRAR-Unternehmertage vom 7.-10.2.2017

agrartotal (AgrarU/Münster) - Noch einmal: Alle zwei Jahre zeigt Münster die neuesten Agrartrends insbesondere für Veredlung und Erneuerbare Energie sowie IT in der Landwirtschaft, denn vom 7. bis 10. Februar finden wieder die AGRAR-Unternehmertage im Messe- und CongressCentrum (MCC) Halle Münsterland statt. Die Messe hat sich in 20 Jahren Bestehen ein ausgezeichnetes Renommee erworben und zu einer der führenden regionalen Landwirtschaftsmesse in Deutschland entwickelt.

EU: Ihre Meinung ist gefragt!

Ihre Meinung zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik ist gefragt

agrartotal (eu/Brüssel) - Die Europäische Kommission hat heute (Donnerstag) den Startschuss für eine weitere  Modernisierung und Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) gegeben und eine öffentliche Konsultation eingeleitet. In den kommenden drei Monaten bis zum 2. Mai sind Landwirte, Bürger, Organisationen und alle anderen Interessierten aufgerufen, ihre Meinung zur Zukunft der europäischen Landwirtschaftspolitik zu äußern. Die Ergebnisse werden in eine Mitteilung der Kommission einfließen, in der sie bis Ende dieses Jahres mögliche politische Optionen für die Zukunft der Agrarpolitik in der nächsten Finanzperiode ab 2020 aufzeigen wird.

Erste Kommentare: RLV kritisiert unsachliche Plakataktion der Bundesumweltministerin

agrartotal (rlv/Bonn) - „Steht der Traktor, die Ernte vergeht, hat der politische Naturschutz den Bauern lahm gelegt“, lautet die Antwort des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) auf die heute gestartete Kampagne des Bundesumweltministeriums. Mit verschiedenen Bauernregel-Sprüchen wendet sich das von der SPD geführte Ministerium gegen die Landwirtschaft. „Das ist unsachlich und auch unverantwortlich. Gerade ein Bundesministerium steht in der Pflicht, sich um konstruktiven Dialog zu bemühen, statt im Trump-Stil polemisch und herabsetzend Bauern zu verunglimpfen!“, kritisiert der RLV.

„Fairer Ausgleich für Bauern und Grundeigentümer“

agrartotal (pm(bbv/Würzburg) - Bauernpräsident Heidl fordert beim Netzausbau wiederkehrende Zahlungen

Hendricks verkündet neue „Bauernregeln“ für eine Landwirtschaft mit Zukunft

Neue Bauernregeln von Bundesumweltministerin Hendricks: „Gibt`s nur Mais auf weiter Flur, fehlt vom Hamster jede Spur“.

agrartotal (pm/BMUB/Berlin) - Anlässlich der öffentlichen Konsultation der EU zur Zukunft der europäischen Agrarpolitik startet das Bundesumweltministerium heute die Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“ Im Stile alter Bauerregeln wirbt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dabei für eine naturverträgliche Landwirtschaft und eine Reform der europäischen Agrarförderung.

Anmerkung der Redaktion: Alte Regel:

"Wenn es dem Esel zu gut geht, dann geht er aufs Eis"

Die Bauernregeln der Umweltministerin erinnern sehr stark an den ehemaligen Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke, ebenfalls - damals zumindest noch - bei der SPD, der, kaum war er aus der Provinz Hannover in die Bundespolitik gewechselt, einen „Gedichtband“ im Eigenverlag veröffentlichte, oder war es doch schon viel früher und noch in Hannover? Egal! Ein Zitat: "Was haben eigentlich Kartoffeln und Frauen gemeinsam? Beide Spezies sind ziemlich teuer im Unterhalt, verfügen über frühreife Exemplare und eine ansprechende Formgebung."

Es gab auch Gedichte und Aussprüche von Funke, die sich auf Butter und Mutter reimten - aber lassen wir das lieber!

Ein Klassiker, geboren in den Niederungen der Politik. Die Branche lachte sich intern scheckig, der Minister stolperte dann zwar nicht - was vielleicht zu erwarten gewesen wäre - über seine literarischen Ergüsse und Genüsse, sondern über die BSE-Krise! Funkes politische Karriere war damit weitgehend beendet, eine literarische begann - was wiederum auf der sprichwörtlichen Hand lag - aber auch nicht! Ein Renner wurde der Gedichtband von Funke wahrlich nicht, mehr so eine Art Geheimtipp.

Funkes schönsten Gedichte und Aussprüche sind in dem Band "Wehe wem der Funke blüht" gesammelt - einem Frühwerk des ehemaligen Ministers! Im Buchhandel ist das Werk wahrscheinlich nicht mehr - wenn überhaupt jemals - erhältlich. In einigen wenigen Regalen, außerhalb Ostfrieslands, wird man es vielleicht noch finden. Ob es die Ostfriesen, der Heimatregion des Ministers, archiviert haben, entzieht sich der Kenntnis des Autors dieses kleinen Rückblickes. Funkes gesammelten Werke sind und bleiben somit eben eine echte Rarität - wahrscheinlich die Sprüche von Hendricks demnächst ebenso! (fr)

Naturschutz konsequent verankern

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus

agrartotal (Min/MV) - Für eine konsequente Verankerung von Naturschutzzielen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft spricht sich Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus anlässlich der Vorstandssitzung der EUROPARC Federation aus. Der Dachverband der europäischen Großschutzgebiete tagt heute Abend (19 Uhr) in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz.

 

EU-Projekt „PROVIDE“ trifft sich am ZALF

agrartotal (ZALF/Berlin) - Durch die Land- und Forstwirtschaft werden neben Nahrungsmitteln und Energie diverse sogenannte „öffentliche Güter“ bereitgestellt, die für das menschliche Wohl und die Natur von großer Bedeutung sind. Hierzu gehören zum Beispiel Nahrungsmittel oder auch sauberes Trinkwasser. Wie diese Güter effizienter durch politische Maßnahmen, wie der europäischen Agrarförderung, bereitgestellt werden können, diskutierten vom 30. Januar bis zum 1. Februar 30 internationale Forscherinnen und Forscher am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. in Müncheberg, Brandenburg. Bericht im Anhang.

Ein Unpolitiker an den Hebeln der Macht

agrartotal (UniHagen) - Wir verlassen hier einmal etwas den Pfad von agrartotal und veröffentlichern im Anhang eine Arbeit der FernUniHagen zum Thema USA. Wir halten die Ausführungen für relativ neutral, soweit man dieses bei dem Thema überhaupt sein kann: Steht die Welt am Ende ihrer bisherigen Ordnung durch die Wahl von Donald John Trump zum 45. Präsidenten der USA? Oder wird es sich „nur“ um eine scharfe Zäsur handeln?

Agrarbranche trifft sich in Münster

agrartotal (agrar/Münster) - Alle zwei Jahre zeigt Münster die neuesten Agrartrends insbesondere für Veredlung und erneuerbare Energie sowie IT in der Landwirtschaft, denn vom 7. bis 10. Februar finden wieder die AGRAR-Unternehmertage im Messe- und CongressCentrum (MCC) Halle Münsterland statt. Die Landwirtschaftsmesse zieht jedes Mal mehr als 30.000 Fachbesucher aus Westfalen und den angrenzenden Regionen an.

KfW stockt Einbruchschutz-Förderung auf

agrartotal (Ver/Berlin) - Der wirksamste Schutz vor Einbrechern ist die richtige Sicherungstechnik. Denn rund 40 Prozent der Einbruchsversuche werden abgebrochen, wenn die Täter nicht schnell genug hineinkommen. Wer Einbrechern das Leben schwer machen möchte, bekommt dafür einen Zuschuss vom Staat.

 

Preisgeld auf 7.500 Euro erhöht

agrartotal (bw/Min/Stuttgart) - „In Baden-Württemberg gibt es zahlreiche engagierte Menschen und Organisationen, die sich für das Wohl der Tiere einsetzen. Sie sind für uns alle ein Vorbild und wir wollen daher besonders herausragende und nachhaltige Leistungen auf diesem Gebiet auszeichnen. Um die Bedeutung des Tierschutzes in Baden-Württemberg zu unterstreichen, hat das Land das Preisgeld für den Tierschutzpreis in diesem Jahr auf 7.500 Euro erhöht. Ich freue mich auf viele tolle Vorschläge und Bewerbungen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (2. Februar) in Stuttgart. Bewerbungen könnten bis zum 15. Mai 2017 beim Ministerium eingereicht werden.

„Fairer Ausgleich für Bauern und Grundeigentümer“

Bayerische Bauernpräsident, Walter Heidl

agrartotal (pm/bbv/Würzburg) - Der Bayerische Bauernpräsident, Walter Heidl, wird sich, soweit war im Vorfeld zweier Informationsveranstaltungen, die das Bayerische Wirtschaftsministeriums am Donnerstag (heute) in Würzburg und Regensburg veranstaltet, klar zu den Fragen des Netzausbaues positionieren. Um Bayern mit Strom zu versorgen, soll Energie künftig auch durch riesige Erdkabel in Richtung Süden fließen. Beim Netzausbau werden viele Felder und Wiesen mit breiten Gräben durchzogen. Die betroffenen Eigentümer und Bewirtschafter erwarten deshalb, dass ihre Anliegen ernst genommen und ihre Forderungen umgesetzt werden.

Es wird erwartet, dass der Bayerische Bauernpräsident, Walter Heidl, auf den heutigen Veranstaltungen erneut neben einer Entschädigung auch eine wiederkehrende Vergütung für die Nutzung der Flächen, einfordern wird. Ausführliche Informationen später.

Schmerzhafte Ferkelkastration

agrartotal (Uni Hohenheim) - Uni Hohenheim koordiniert neues Netzwerk aus Forschung, Industrie und NGOs zum Austausch rund um Ebermast und Immunkastration

Schlachthof Waldkraiburg

agrartotal (pm/Waldkraiburg) - Laut Pressemeldungen hat am Mittwoch, gegen 13 Uhr, ein 43-jähriger Mitarbeiter im Schlachhof Waldkraiburg mit einer Säge Fleisch zerlegt. Während des Arbeitsvorganges verfing sich die Säge in einer Rippe des Fleisches und schleuderte zurück. Hierbei verletzte sich der Arbeiter schwer im Gesicht. 

Schweiz: Gütesiegel für Regionalprodukte

(lid.ch) – Der Verein Schweizer Regionalprodukte lanciert das Label "regio.garantie" zur Auszeichnung von kontrollierten und zertifizierten Regionalprodukten. 

Der Verein Schweizer Regionalprodukte, dem die vier Absatzförderorganisationen Alpinavera, Culinarium, "Das Beste der Region" und «Pays romand - Pays gourmand» angehören, lanciert ein nationales Gütesiegel: "regio.garantie".

Das Gütesigel stehe für garantierte Regionalität, heisst es in einer Mitteilung. Das Logo sei schlicht und konkurrenziere die einzelnen Regionalmarken nicht. Stattdessen liesse sich das Gütesiegel ideal mit den bestehenden Labels kombinieren. Mit dem neuen Siegel dürfen nur Produkte ausgelobt werden, die nach den national geltenden Richtlinien für Regionalmarken zertifiziert sind.

'Ohne Gentechnik'

agrartotal (edeka/Hamburg) - Der EDEKA-Verbund baut sein Angebot an Lebensmitteln mit Milch aus gentechnikfreier Fütterung weiter aus. Die Frischmilch und H-Milch der Eigenmarke GUT&GÜNSTIG sind bereits in vielen Regionen mit dem grünen "Ohne Gentechnik"-Siegel erhältlich. Zahlreiche weitere Milchprodukte aus dem Eigenmarkensortiment werden aktuell auf eine zertifiziert gentechnikfreie Produktion umgestellt. Darüber hinaus berücksichtigt EDEKA beim Einsatz von Futtermitteln auch die Schonung von Umwelt und Ressourcen. Dafür steht das neue Label "Gutes Futter", das bei Joghurt und Milchmischgetränken zum Einsatz kommt.

Ende der Roaming-Gebühren ab Mitte Juni

agrartotal (eu/Brüssel) - Die letzte Hürde zur Abschaffung der Roaming-Aufschläge bei Reisen in der EU ist genommen: in der vergangenen Nacht haben Vertreter des Europäische Parlaments, des Rates der EU-Staaten und der Kommission eine Einigung über die Preise erzielt, die sich die Betreiber gegenseitig in Rechnung stellen können, wenn ihre Kunden beim Roaming andere Netze in der EU benutzen. Damit kann das Roaming zu Inlandspreisen ab dem 15. Juni 2017 Wirklichkeit werden.

Tiertransporte: Initiative für eine Straßenallianz

agrartotal (BGL/Frankfurt) - Der BGL unterstützt den von den Verkehrsministern aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Italien, Schweden, Dänemark, Österreich und Norwegen verabschiedeten Aktionsplan zur Stärkung des fairen Wettbewerbs und der sozialen Rechte der Arbeitnehmer im europäischen Straßengüterverkehr.

Tresorverkauf boomt: Sicherheit so gefragt wie nie

agrartotal (pr/Paderborn) - Der Tresor, eine Anschaffung nur für Besserbetuchte? Dieses Vorurteil gilt schon längst nicht mehr. Immer mehr Bundesbürger interessieren sich dafür, Wertgegenstände und wichtige Unterlagen in einem privaten Safe vor Einbrechern, Wohnungsbränden und anderen Gefahren zu schützen. Die Hersteller verzeichnen eine stark wachsende Nachfrage: Die Hartmann Tresore AG (Paderborn) hat ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um rund 17 Prozent gegenüber 2015 gesteigert: Ein Großteil des Wachstums geht auf die Nachfrage von Privatkunden zurück.

Deutsche Verbraucher kaufen weiter günstig ein

agrartotal (LPD/Hannover) – Deutsche Verbraucher kaufen weiter preiswert ein, das gilt zumindest für Lebensmittel. Gerade noch jeder zehnte Euro des verfügbaren Haushaltseinkommens wird nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes für Nahrungsmittel ausgegeben. Der Anteil der Nahrungsmittelausgaben an den gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte ist damit seit einigen Jahren recht konstant, im Langzeitvergleich sogar deutlich gesunken. So mussten die Deutschen im Jahr 1970 noch fast ein Fünftel ihres verfügbaren Einkommens für Nahrungsmittel aufwenden, vor 100 Jahren erreichte der Anteil sogar stattliche 50 Prozent!

Landvolk meldet: Fast alle Betriebszweige weisen einen Verlust auf

agrartotal (LPD/Hannover) – Nach dem drastischen Einbruch der Unternehmensergebnisse der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland zwischen den Wirtschaftsjahren 2013/14 und 2014/15 um 34 Prozent sind die Gewinneinbußen aktuell geringer ausgefallen. Die Unternehmensergebnisse über alle Betriebszweige hinweg sind nach einer Auswertung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) zwischen dem Wirtschaftsjahr 2014/15 und 2015/16 um 8,4 Prozent zurückgegangen.

Soziale Netzwerke

agrartotal (BVE/Berlin) - Mehr Informationen, mehr Transparenz und mehr Internet – die Ernährungsindustrie erwartet auch in Zukunft mehr direkte Kundenkontakte, wobei Onlinekanäle wie E-Mail, Websites und die Sozialen Medien eine immer größere Rolle spielen. „Die Verbraucher sind die wichtigsten Kunden der Lebensmittelhersteller. Durch ihren Einkauf entscheiden vor allem sie über den Erfolg eines Produktes. Die Hersteller kennen ihre Produkte und Prozesse am besten und sollten daher Hauptansprechpartner bei Fragen sein. Der Dialog mit dem Verbraucher fällt  dabei nicht nur in den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, sondern dient darüber hinaus der Qualitätssicherung“, kommentiert BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. v. (BVE) und der AFC Risk & Crisis Consult GmbH.

BIOFACH

Clemens Neumann, Ministerialrat Abteilung 5, Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernaehrung bei der Eroeffnungspressekonferenz 2016 der Bio-Branche

agrartotal (Biofach/Nürnberg) - Auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, BIOFACH, trifft sich alljährlich die internationale Bio-Branche. Das umfassende Angebot zertifizierter Bio-Produkte zeigt die Vielfalt der Branche – von Frischeprodukten wie Molkereierzeugnisse und Käse, über Obst, Gemüse, Trockenprodukte wie Getreide- und Hülsenfrüchte, Nüsse und Süßwaren bis hin zu Getränken. Aussteller sind Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen – zum Beispiel Zertifizierung. Fachbesucher kommen aus Produktion und Herstellung, vertreten den Groß- und Einzelhandel, Import/Export-Unternehmen, Medien und Dienstleister, sowie Verbände und Institutionen. Internationaler Schirmherr der BIOFACH ist IFOAM – Organics International, ideeller nationaler Träger der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Fester Bestandteil der Weltleitmesse ist der BIOFACH Kongress als weltweit einzigartige Wissensplattform.

Agritechnica 2017

agrartotal (DLG/Hannover) - Für die im November stattfindende, weltweit größte Fachausstellung für Landtechnik, die Agritechnica 2017,zeichnet sich eine sehr gute Beteiligung von Landmaschinenherstellern aus dem In- und Ausland ab. Dies lässt sich aus dem bisherigen Anmeldeergebnis ablesen. Es liegt zum vergleichbaren Zeitpunkt höher als bei der vergangenen Veranstaltung in 2015. Daher rechnet der Veranstalter DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) in diesem Jahr mit mehr als 2.900 Ausstellern aus dem In- und Ausland.

Schildkrötenschwein

agrartotal (Leib nitz-Institut) - Ein Forscherteam vom Museum für Naturkunde Berlin, dem Museum of South Africa und der University of the Witwatersrand in Johannesburg hat fossile Schädel mit gewaltigen Hauern beschrieben, die zu Vertretern einer ausgestorbenen Art von Pflanzenfressern gehören. Die neu entdeckte Art, Bulbasaurus phylloxyron, füllt eine entscheidende Lücke im Fossilbericht der frühen Verwandten der Säugetiere. Ein Foto lag der Redaktion leider nicht vor!

Pflanzen riechen anders, wenn sie gefressen werden

Raupen des Großen Kohlweißlings (Pieris brassicae) waren eine der Pflanzenfresser-Arten, die in der Studie verwendet wurden (Foto: Nicole Van Dam)

agrartotal (Halle-Jena-Leipzig) - Wenn sie von Insekten befallen sind, verströmen viele Pflanzen Gerüche um die Feinde der Pflanzenfresser anzulocken. Eine neue Studie, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift New Phytologist veröffentlicht wurde, enthüllt, dass sich die Zusammensetzung dieser Gerüche je nach Art des Pflanzenfressers ändert. Zur Überraschung der beteiligten Forscher können einheimische Pflanzen sogar erkennen, wenn nicht-einheimische Insekten sich an ihnen gütlich tun. In diesem Fall sondern sie eine ganz spezifische Duftnote ab.

Voller Text unter: Klicken sie auf die Raupen (oben)

„Die alltägliche Papier-Verschwendung“

agrartotal (zdf/Mainz) - Verpackungen, Taschentücher, Pappbecher: Die Papierflut nimmt weiter zu. 2015 wurden in Deutschland nach Angaben des Umweltbundesamtes rechnerisch pro Einwohner über 250 Kilogramm verbraucht. Doch Papier zu sparen, wird im Alltag oft schwer gemacht: Die Bürger bekommen viele unerwünschte Wurfsendungen in die Briefkästen. Am Sonntag, 5. Februar 2017, 16.30 Uhr, blickt „planet e.“ im ZDF auf „Die alltägliche Papier-Verschwendung“.

Tierwohl: Ferkelkastration

Unter anderem wird Dr. Albert Hortmann Scholten über den derzeitigen Stand und die im Moment zur Verfügung stehenden Alternativen referieren.

agrartotal (RGB/Poing-Grub) - die Ringgemeinschaft Bayern und die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) veranstalten eine Tagung, die die Wege zum Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration diskutiert.

Gülle-Sperrfrist beendet - Einschränkungen wegen Bodenfrost

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus

agrartotal (MV/MIN) - Am 31. Januar endete die durch die geltende Düngeverordnung festgelegte Sperrfrist für die Ausbringung von Düngemitteln mit wesentlichen Nährstoffgehalten an Stickstoff und Phophat. Betroffen von der Sperrfrist sind neben der Gülle u.a. auch Jauche, Gärreste aus Biogasanlagen, Geflügelkot und Mineraldünger. Diese Dünger dürfen auf Ackerland vom 1. November bis 31. Januar und auf Grünland vom 15. November bis 31. Januar nicht ausgebracht werden. Vielerorts sind aufgrund der kalten Jahreszeit jedoch weiterhin Einschränkungen zu beachten.

„Auch wenn die Ausbringung von Dünger rein rechtlich ab dem 1. Februar wieder möglich ist, so lässt der aktuelle Bodenzustand dieses derzeit noch nicht zu. Der Boden ist hierzulande noch flächendeckend gefroren mit einer Frosttiefe zwischen 5 und 20 cm, in erheblichen Teilen des Landes auch schneebedeckt und damit nicht aufnahmefähig. Die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes deuten zwar darauf hin, dass die Böden in den kommenden Tagen weiter auftauen, allerdings werden sie dann größtenteils wassergesättigt sein, was die Aufnahmefähigkeit des Bodens ebenfalls beeinträchtigt. Auf diesen Flächen dürfen daher auch nach Ende der Sperrfrist vorerst keine Düngemittel ausgebracht werden“, betonte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus.

„Bayern Ei“-Skandal und kein Ende

agrartotal (fw/München) - Die Fakten müssen endlich auf den Tisch! Mit einem Dringlichkeitsantrag fordert die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion die Bayerische Staatsregierung und insbesondere Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf auf, sich umfänglich zum „Bayern Ei“-Skandal zu äußern. In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt- und Verbraucherschutz am 16. Februar sei eine Reihe von immer noch ungeklärten Fragen zu beantworten.

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