Januar 2017

Linke will Gesetz zur Pkw-Maut aufheben

agrartotal (hib/HAU/Berlin) - Das seit dem 12. Juni 2015 geltende, derzeit aber ausgesetzte Infrastrukturabgabengesetz soll aufgehoben werden. Das ist die Zielrichtung eines von der Fraktion Die Linke vorgelegten Gesetzentwurfes (Infrastrukturabgabenaufhebungsgesetz) (18/11012).

Nahrungsmittelspekulation

agrartotal (oxfam/Berlin/Brüssel) - Der Vorschlag der EU-Kommission zur weiteren Eindämmung der Nahrungsmittelspekulation verfehlt in der jetzigen Form seinen Zweck, kritisiert die Entwicklungsorganisation Oxfam. Unwirksame Grenzwerte ermöglichen mehr Spekulation und die Kontrolle von Rohstoffmärkten durch nur wenige Händler. Oxfams Agrarexpertin Marita Wiggerthale fordert: „Nun müssen die Europaabgeordneten den Vorschlag der EU-Kommission ablehnen und auf schärfere Regeln drängen.“

Steigende Bierexporte

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Im Jahr 2016 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager insgesamt rund 95,8 Millionen Hektoliter Bier ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg damit der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr nur leicht (+ 0,1 %). Während der Inlandsabsatz zurückging und die Exporte in Länder der Europäischen Union stagnierten, ist der Bierexport in Drittländer gegenüber 2015 deutlich gestiegen.

Göttinger Agrarstudenten kritisieren ihren "Prof"

agrartotal (LPD/Göttingen) - Knackevoll war der Hörsaal, in dem sich am Montagnachmittag die Fachschaft der Göttinger Agrarstudenten mit Prof. Dr. Achim Spiller traf. Anlass war ein Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 13. Januar. Darin hatten Spiller und eine Mitarbeiterin festgestellt, dass zwar die Tierschutzvorschriften strenger geworden seien, ihre Einhaltung aber ungenügend überwacht würde. Als Lösung schlugen sie vor, Tierhalter häufiger und gegebenenfalls auch verdeckt zu kontrollieren, um Verstößen gegen geltendes Recht auf die Spur zu kommen.

Verbraucherpreise im Januar 2017 voraussichtlich um 1,9 % höher

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Die Inflationsrate in Deutschland - gemessen am Verbraucherpreisindex - wird im Januar 2017 voraussichtlich 1,9 % betragen. Eine ähnlich hohe Inflationsrate wurde zuletzt im Juli 2013 mit ebenfalls 1,9% gemessen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, sinken die Verbraucherpreise gegenüber Dezember 2016 voraussichtlich um 0,6 %.

Nahrungsergänzungsmittel - ein Trend ohne Risiko?

BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel

agrartotal (bfr/Berlin) - Calcium-Brausetabletten zum Frühstück, Vitamin D-Kapseln zum Mittag und abends Folsäure und Isoflavone - welche Nahrungsergänzungsmittel sind für wen und wann gesundheitlich sinnvoll? Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf dem BfR-Forum „Nahrungsergänzungsmittel - Ein Trend ohne Risiko?“ über Nutzen und mögliche Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln sowie zum Konsumverhalten verschiedener Verbrauchergruppen informiert. „Das Wissen ist für die Risikokommunikation wichtig, denn eine zu hohe Dosis an Vitaminen und Mineralstoffen kann in einigen Fällen der Gesundheit schaden“, sagte BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.

GEPA-Schokoladentafeln

agrartotal (ISM/Köln) - Während die Süßwarenindustrie eher stagniert, konnte die GEPA auch 2016 trotz gestiegener Rohwarenpreise weiter mit ihren Schokoprodukten punkten. So verkaufte das Fair-Handelsunternehmen im letzten Jahr 8,25 Millionen Schokoladentafeln, rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Die „Edelbitter 85%“ steht dabei seit vielen Jahren unangefochten an der Spitze im GEPA-Schokoladen-Ranking, aber auch die „São Tomé 95%“ schaffte es zwei Jahre nach Einführung als weitere Bittervariante unter die Top Ten. Steigerungen im zweistelligen Bereich erreichten Spezialitäten wie „Fleur de Sel“ und „Bio Cardamom“ (auf Platz drei und vier der beliebtesten GEPA-Schokoladentafeln). Alle Top-Seller sind zugleich auch Naturland-zertifiziert, stammen also aus ökologischem Anbau. Insgesamt sind rund 88 Prozent der GEPA-Schokoladentafeln bio-zertifiziert. Allgemein sind Süßwaren der GEPA, neben Tafeln auch Riegel, Confiserie, Hohlkörper wie Schokobischöfe, Gebäck, nach Kaffee die zweitwichtigste Produktgruppe der GEPA.

Als Fair Trade-Pionier steht die GEPA seit über 40 Jahren für Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Wir handeln als größte europäische Fair Handelsorganisation mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partner mehr Planungssicherheit. Hinter der GEPA stehen MISEREOR, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Für ihre Verdienste um den Fairen Handel und die Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden, u. a. beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 als „Deutschlands nachhaltigste Marke“; gleichzeitig wurde sie dabei unter die Top 3 der nachhaltigsten Kleinunternehmen (bis 499 Mitarbeiter) gewählt. Außerdem hat sich die GEPA nach dem neuen Garantiesystem der WFTO prüfen lassen.

Mehr Natur in den deutschen Wald!

Um die biologische Vielfalt zu erhalten, wird beides benötigt: Naturnahe Forstwirtschaft auf einem Großteil der deutschen Waldfläche, aber auch wilde Waldflächen, auf denen Natur dauerhaft Natur sein darf.

agrartotal (BMUB/Berlin) - Das Bundesumweltministerium will den Dialog zwischen Waldbesitzern, Forstwirtschaft und Naturschutz stärken. Das ist das Anliegen des 8. Nationalen Forums zur biologischen Vielfalt, das heute unter dem Motto „Achtung: Wald“ in Berlin stattfindet. Ziel ist es, gemeinsam zu erarbeiten, wie die Bedingungen für Tiere und Pflanzen im Wald weiter verbessert werden können.

Schutz vor dem Wolf

agrartotal (Freie Wähler/München) - In ganz Europa wachsen die Wolfspopulationen – mit Auswirkungen bis nach Bayern, wie die Beobachtung eines Wolfs vergangene Woche im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zeigt. Das ruft die FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag auf den Plan. In der Plenarsitzung fordern sie die Staatsregierung mit einem Dringlichkeitsantrag auf, rechtzeitig notwendige Maßnahmen zum Schutz vor dem Wolf zu ergreifen und zeitnah die Stufe 3 des Managementplanes „Wölfe in Bayern“ zu erstellen.

Landwirtschaft 0.4: Mini-Drohnen als Pflanzen-Kontrolleure

agrartotal (dlg/Hannover) - Kamerasysteme als Kontrollinstrument für Mähdrescher, Mini-Drohnen als Qualitäts-Inspekteure eines Pflanzenbestands, Software für Saatgut-Zählmaschinen: Das Versuchswesen in der Pflanzenproduktion ist Thema der 48. Technikertagung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, zu der sich am Dienstag (31.01.2017) mehr als 800 Vertreter aus Forschung, Bildung, Industrie, Landwirtschaft und Behörden in Hannover versammelt haben. Bis Mittwochnachmittag diskutieren sie in der Eilenriedehalle über ihre Erfahrungen mit neuesten technischen Entwicklungen, die die Arbeit auf dem Acker wirtschaftlicher und sicherer machen sollen.

Unser Foto zeigt: Über neueste technische Lösungen für das Feldversuchswesen, ausgestellt auf der 48. DLG-Technikertagung in Hannover, informierten sich am Dienstag (31.01.2017) Gerhard Schwetje (Mitte), Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Tagungsorganisator Dr. Jürgen Kauke (links), bei der Landwirtschaftskammer Leiter des Fachbereichs Versuchswesen Pflanze und bei der DLG Vorsitzender des Ausschusses Versuchswesen in der Pflanzenproduktion, sowie Dr. Alexander von Chappuis, im Fachzentrum Landwirtschaft der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zuständig für das Fachgebiet Pflanzenproduktion. Foto: Landwirtschaftskammer Niedersachsen/Wolfgang Ehrecke

Landfrauen: Von Land zu Stadt, von Mensch zu Mensch

Halle in der IGW

agrartotal (dlv/Berlin) - „Was auf den Tisch kommt, bestimmen Sie!“ – Mit diesem Motto lockte in diesem Jahr der Deutsche LandFrauenverbands (dlv) auf der Internationalen Grünen Woche 2017 (IGW) an seinen Stand - und lud zum Nachdenken und Diskutieren ein. Sei es die Herkunft und Qualität unserer Lebensmittel, die Ernährungsbildung oder der Erzeuger-Verbraucher-Dialog – die Gesprächsthemen waren vielfältig. Die Besucherinnen und Besucher der IGW trafen am Stand auf LandFrauen aus ganz Deutschland. Stellvertretend für alle engagierten LandFrauen gaben sie Einblicke in ihre LandFrauenarbeit und beantworteten Fragen zu Landwirtschaft und Landleben.

Milchbranche im Wandel

agrartotal (DBV/Berlin) - (DBV) Die Agrarmärkte entwickelten sich nach Jahrzehnten staatlicher Regulierungen durch die Reformen der EU-Agrarpolitik seit den 1980er-Jahren zunehmend marktorientiert. Auch im Milchmarkt wurden staatlich regulierende Marktinstrumente aufgegeben und die Milchquote beendet. Dadurch entstanden neue Herausforderungen für Milchwirtschaft und Politik, auch angesichts der anhaltenden Preisvolatilitäten. Es gilt ein erfolgreiches Risikomanagement gegen sinkende Erzeugerpreise zu entwickeln sowie die wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, um die gesellschaftlichen Erwartungen an die Art und Weise der Milcherzeugung und -verarbeitung erfüllen zu können.

Das Programm der zweitägigen Tagung und die Anmeldung finden Sie unter 

www.internationales-milchforum.de. Der Frühbucherrabatt endet am 9. Februar 2017.

Vogelgrippe: Freilandhaltung sieht sie bedroht

agrartotal (AbL/Hamm) - „Die im Zusammenhang mit dem Auftreten der Vogelgrippe nun schon zum wiederholten Male fast flächendeckend angeordnete Aufstallungspflicht für Freilandgeflügel hat verheerende Auswirkungen auf die bäuerliche Nutzgeflügelhaltung“, betont Reiko Wöllert, der stellvertretende Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). „Trotz der Schärfe solcher Maßnahmen ist es in der Vergangenheit nicht gelungen, einen erneuten Ausbruch in Deutschland zu verhindern. Wir haben daher einige Zweifel an der Wirksamkeit der generellen Aufstallungspflicht“, so Wöllert.

Gülle/Jauche: AbL bittet Mitbürger um Verständnis

agrartotal (AbL/Bienenbüttel) - Artgerechtere und flächenverbundene Tierhaltung in bäuerlichen Strukturen reduziert Gülle-Tourismus und ersetzt Gülle durch Stallmist 

Ernährung: 13. Ernährungsbericht der DGE

Der DGE-Ernährungsbericht, der seit 1969 alle vier Jahre erstellt wird, ist eine wissenschaftlich fundierte Bestandsaufnahme und Bewertung der Ernährungssituation in Deutschland.

agrartotal (bmel/Berlin) - Die Evaluation der Qualitätsstandards für die Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen steht im Fokus des 13. Ernährungsberichts der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Diesen hat Frau Professor Ulrike Arens-Azevêdo, Präsidentin der DGE, an Bundesernährungsminister Christian Schmidt in Berlin überreicht.

Afrikanischen Schweinepest: Aktuelle Karte

agrartotal (FLI/Riems) Karte: ASF in Lettland, Litauen, Polen und Estland, Stand 24.01.2017, 10:15 Uhr

Kundendialog läuft zunehmend über Internet und Soziale Netzwerke

agrartotal (bve/Berlin) - Mehr Informationen, mehr Transparenz und mehr Internet – die Ernährungsindustrie erwartet auch in Zukunft mehr direkte Kundenkontakte, wobei Onlinekanäle wie E-Mail, Websites und die Sozialen Medien eine immer größere Rolle spielen.

„Landwirtschaft ist in Bewegung“

agrartotal (DBV/Berlin) - „Die Internationale Grüne Woche 2017 hat deutlich gemacht, dass sich die Landwirtschaft den aktuellen Herausforderungen stellt. Die Diskussionen über Veränderungen und über die Zukunft der Landwirtschaft haben sich versachlicht und sind lösungsorientierter geworden.“ Dieses Fazit zog der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, anlässlich der zu Ende gehenden Grüne Woche in Berlin.

Bundeskartellamt: Bußgelder gegen Süßwarenhersteller bestätigt

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes

agrartotal (bka/Info/Bonn) - Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Bußgelder des Bundeskartellamtes gegen vier Süßwarenhersteller und einen Unternehmensverband bestätigt und teilweise noch erhöht. Das Bundeskartellamt hatte Anfang 2013 bzw. Mitte 2014 Bußgelder verhängt, da die Beteiligten über mehrere Jahre Informationen über den Stand der Verhandlungen mit dem Lebensmitteleinzelhandel sowie teilweise auch über beabsichtigte Erhöhungen der Listenpreise ausgetauscht hatten bzw. diesen Austausch förderten.
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: »Das Oberlandesgericht hat noch einmal bestätigt, dass nicht nur klassische Absprachen zwischen Unternehmen kartellrechtlich verboten sind, sondern dass Unternehmen auch keine wettbewerblich sensiblen Informationen austauschen dürfen. Gerade wenn Unternehmen sich über den aktuellen Stand der Verhandlungen mit der Marktgegenseite oder über geplante Preiserhöhungen austauschen, beeinträchtigt dies den Wettbewerb zwischen den Unternehmen."

Digitalisierung der Landwirtschaft

agrartotal (DBV/Bitkom/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Digitalverband Bitkom sehen Aufholbedarf bei der digitalen Infrastruktur im ländlichen Raum. Mit der fortschreitenden Digitalisierung aller Wirtschafts- und Lebensbereiche steigen die Anforderungen an die Netze von Tag zu Tag. Die Lücken beim Breitbandausbau im ländlichen Raum müssen deshalb schnellstmöglich geschlossen werden.

Statistik: Agrarstrukturerhebung 2016 bestätigt Aufgabe vieler Tierhalter

agrartotal (isn/Damme) - Während die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland in den vergangenen Jahren weniger stark gesunken ist als zuvor, haben viele Tierhalter aufgegeben.

IGW: Brunner zieht positive Bilanz

Foto StMELF der Bayernhalle auf der Internationalen Grünen Woche 2017

agrartotal (min/München/Berlin) – Die Bayernhalle mit ihren vielen kulturellen und kulinarischen Attraktionen war auch heuer wieder ein absoluter Besuchermagnet auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Zum Abschluss der zehntägigen Messe zeigte sich Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mit dem Auftritt des Freistaats rundum zufrieden: „Wir haben den rund 400 000 Besuchern aus der ganzen Welt wieder eindrucksvoll vor Augen geführt, welch unvergleichliche Vielfalt, Kultur und Lebensart wir in Bayern zu bieten haben.“ 

Chimäre aus Mensch und Schwein

agrartotal (fr/zds/Berlin/Bonn) - Wie mehrere Presseagenturen und Zeitungen, wie jetzt auch der Fachdienst des Zentralverbandes der Deutschen Schweinehalter (ZDS) berichten, soll es erstmals amerikanischen Wissenschaftlern gelungen sein, menschliche Stammzellen in tierischen Embryonen heranreifen zu lassen. Die Untersuchung ist wichtig, weil es derzeit nicht genügende Organe für Menschen gibt, die dringend auf eine Transplantation warten, um ein unbeschwertes Leben führen zu können. Die Versuche sollen am Salk Institute for Biological Studies im kalifornischen La Jolla. Bereits heute dienen Schweine als Organspender, z.B. für Herzklappen.

Landwirtschaft/Tierhaltung: Kastenständen

agrartotal (pm/Wiesbaden) - „Ich bin froh, dass es dem Bund und den Ländern gelungen ist, sich über ein gemeinsames Vorgehen hin zu einer tierschutzgerechteren Sauenhaltung in Deutschland abzustimmen. Hessen hat hierfür den Weg vorgegeben“, hob Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser als ein wichtiges Ergebnis der Amtschefkonferenz (ACK) im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche in Berlin hervor. „Damit schaffen wir einerseits eine Planungssicherheit für die von dem Urteil des OVG Magdeburg betroffenen Sauenhalter. Andererseits muss allen unmissverständlich klar sein, dass konkrete Handlungsschritte für eine Verbesserung der Haltungsbedingungen erreicht werden müssen“, so die Staatssekretärin weiter. Die ACK hat eine Arbeitsgruppe der Länder eingesetzt, die sehr zeitnah Vorschläge zur Vorgehensweise bei Kastenständen liefern soll.

Landwirtschaft: Der Kampf um den Stall

agrartotal (zds/PM/Bonn) - Anlässlich der Grünen Woche in Berlin waren wieder viele Menschen mit Forderungen unterwegs, die bei Ökonomen für Unverständnis sorgen. Vordergründig geht es um eine Agrarwende. Tatsächlich geht es aber um viel mehr. Es geht um die Klärung, welche Rolle Deutschland für die Versorgung einer steigenden Weltnachfrage nach tierischen Lebensmitteln künftig spielen soll bzw. darf. Während Wissenschaftler u.a. aus Gründen des Klimaschutzes einen Ausbau des internationalen Handelns fordern, setzen die Unterstützer der "Agrarwende" auf Extensivierung. Unterschiedlicher können die Forderungen nicht sein.
Es lohnt daher, sich intensiv mit den Argumenten beider Seiten zu beschäftigen. Der Soziologe Klaus Alfs tut dies anhand einer Rezension des Buches von Anton Hofreiter Fleischfabrik Deutschland, Untertitel: Wie die Massentierhaltung unsere Lebensgrundlagen zerstört und was wir dagegen tun können.

IGW: Mehr Leitmesse denn je

Hoch zufrieden äußerte sich das diesjährige Partnerland Ungarn zum Messeverlauf, das sich mit Spezialitäten aus allen Landesregionen präsentierte.

agrartotal (igw/Berlin) - Die Internationale Grüne Woche Berlin 2017 hat einmal mehr ihre Funktion als Leitmesse des nationalen und internationalen Agribusiness‘ unterstrichen. Vom 20. bis 29. Januar zeigten 1.650 Aussteller aus 66 Ländern einen umfassenden Überblick über den Weltmarkt der Ernährungsindustrie sowie eine Leistungsschau der Landwirtschaft und des Gartenbaus. Die Diskussionen um „Tierwohl“, die Qualität und Sicherheit unserer Nahrungsmittel sowie die Sicherung der Welternährung bei einer stetig steigenden Weltbevölkerung prägten unter anderem den Verlauf der Messe. Hoch zufrieden äußerte sich das diesjährige Partnerland Ungarn zum Messeverlauf, das sich mit Spezialitäten aus allen Landesregionen präsentierte. Die Bundesregierung war mit dem Landwirtschafts-, Entwicklungs- und Umweltministerium auf der Messe vertreten und entsandte fünf Bundesminister zu Informationsbesuchen auf das Berliner Messegelände. 83 Ressortminister aus allen Kontinenten reisten nach Berlin – mehr als je zuvor. Höhepunkt des fachlichen Rahmenprogramms war das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) mit dem Leitthema „Landwirtschaft und Wasser – Schlüssel zur Welternährung“. An der dreitägigen Konferenz nahmen auch die Spitzenvertreter der internationalen Land- und Ernährungswirtschaft teil.

Zukunft auf dem Land

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU)

agrartotal (igw/Berlin) - Die ländliche Entwicklung zählt zu den Mega-Themen der Zukunft und ist deshalb auch zur Grünen Woche ein zentraler Bestandteil der Themen-Agenda. So diskutierten im Rahmen des Zukunftsforums „Ländliche Entwicklung“ am Mittwoch (25.01.) mehr als 1.000 Multiplikatoren aus Politik, Wissenschaft und der ländlichen Entwicklung das Thema „Ländliche Räume – Miteinander die Zukunft gestalten“. „Die ländlichen Räume sind das Rückgrat unserer Gesellschaft – und nicht zuletzt auch unserer Wirtschaft und unseres Wohlstandes“, betonte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in seiner Eröffnungsrede. „Auch in Zukunft werden wir die ländlichen Räume unterstützen und stetig weiterentwickeln.“

 

IGW: Zehn erfolgreiche Messetage für BVE und BLL

BVE- und BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff

agrartotal (igw/Berlin) - Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) blicken auf zehn erfolgreiche Messetage auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche (IGW) zurück. Zahlreiche Aktionen rund um das Motto „Dialog Lebensmittel“ verhalfen nicht nur zu einem konstruktiven Austausch mit der Politik, sondern auch mit dem Verbraucher. „Die IGW ist die größte Verbrauchermesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau weltweit. Für uns bietet das eine optimale Gelegenheit, direkt mit den Menschen in Kontakt zu treten und unsere Themen mit ihnen zu diskutieren. Dass die Konsumenten interessiert und diskussionsfreudig sind, zeigt der rege Ansturm auf unseren Stand sowie die aktive Teilnahme an unseren Kochangeboten. Die Politik sollte den Verbraucher in dieser Selbstbestimmtheit ernst nehmen und diese fördern“, appelliert BVE- und BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff.

Würstchen

agrartotal (igw/Berlin) - 7.000 Halberstädter Würstchen wurden im Verlauf der zehntägigen Grünen Woche in der Sachen-Anhalt-Halle 23b von den Messebesuchern verspeist.

CDU/CSU: Zeitumstellung abschaffen

agrartotal (cdu/CSU/Berlin) - Am Dienstag hat die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ein Positionspapier zur Neuregelung der Zeitumstellung beschlossen. Hierzu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und der für Technikfolgenabschätzung zuständige Berichterstatter, Philipp Lengsfeld: "Seit 2007 wurde keine offizielle Bewertung der Auswirkungen der Zeitumstellung durch die Europäische Kommission mehr vorgenommen. Der im Auftrag der Europäischen Kommission im September 2014 von der Beratungsfirma ICF International vorgelegte Bericht 'The application of summertime in Europe‘ kam aber zu dem Ergebnis, dass uneinheitliche Sommerzeitregelungen innerhalb der EU die vernetzten Wirtschaftssektoren mit grenzüberschreitenden Aktivitäten beeinträchtigen könnten."

Philipp Lengsfeld: "Die möglichen oder tatsächlichen Energieeinsparungen durch die geltende Zeitumstellung sind laut Studie 'Bilanz der Sommerzeit‘ des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) allenfalls minimal oder sogar ganz zu vernachlässigen. Auch ein gesamtwirtschaftlicher Nutzen durch die Zeitumstellung ist nicht nachzuweisen. Außerdem kann der Anpassungsprozess an die Zeitumstellung manchen Menschen gesundheitlich größere Mühe bereiten als angenommen. Die nun erfolgte Positionierung der Unionsfraktion ist deshalb ein wichtiger Schritt und liegt auf einer Linie mit Parteitagsbeschlüssen sowohl der CDU als auch der CSU. Damit senden wir ein klares Signal nach Brüssel, in dieser Frage tätig zu werden."

 

Schafhalter fordern Hilfe gegen den Wolf

agrartotal (vdl/Berlin) - Als wenig hilfreich bezeichnet der Vorsitzende der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL), Jürgen Lückhoff, das Verhalten der Bundesregierung beim Umgang mit der Rückkehr des Wolfes. Während der Bundeslandwirtschaftsminister die Verantwortung bei den Ländern sehe, beschränke sich die Bundesumweltministerin auf das Zählen der Wölfe. Die VDL, so Jürgen Lückhoff, als Dachverband der Landesschafzucht- und halterverbände beobachtet die aktuelle Entwicklung beim Herdenschutz mit großer Sorge und mahnt zum Handeln. 

Exporte: TTIP-Verhandlungen

agrartotal (vzbv/Berlin) - Unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump stehen die Freihandelsabkommen der USA auf dem Prüfstand. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und US-Handelsbeauftragter Michael Froman haben dennoch am 17. Januar 2017 einen gemeinsamen Bericht zum geplanten EU-US-Freihandelsabkommen (TTIP) veröffentlicht. Größere Differenzen gebe es noch bei der gegenseitigen Anerkennung von Standards und Zulassungsverfahren sowie beim Investorenschutz. Malmström und Froman sehen aber Chancen für eine Einigung.

Bündnis 90/D'Grüne: Künast will in den nächsten Bundestag

Auf der Suche nach einem sicheren Listenplatz für die kommende Bundestagswahl: Renate Künast

agrartotal (Bündnis 90/D'Grünen/Berlin) - Wie aus den Kreisen der Berliner Grünen zu hören ist, will Renate Künast bei der Bundestagswahl zu Gunsten von Bettina Jarasch auf die Spitzenkandidatur verzichten. Die langjährige Bundestagsabgeordnete  und erste weibliche und grüne Bundeslandwirtschaftsministerin (unter Kanzler Schröder) Renate Künast ist - wie man hört - bereit, mit Listenplatz 3 vorlieb zu nehmen, der es ihr voraussichtlich ermöglicht, im Bundestag zu bleiben.

Digitalisierung: Lebensmittel digital: Branche unter Zugzwang

agrartotal (vzbv/Berlin) - Die Digitalisierung hat den Lebensmittelsektor erreicht, doch viele Verbraucherinnen und Verbraucher bleiben skeptisch. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) glauben 70 Prozent der Verbraucher, dass sie ihre Lebensmittel in den nächsten fünf bis zehn Jahren weiterhin im örtlichen Supermarkt kaufen werden. Der vzbv fordert verbraucherfreundliche Standards für den Online-Handel mit Lebensmitteln und diskutiert dazu mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin.

„Damit die Digitalisierung im Lebensmittelsektor auch Verbrauchern nützt, müssen noch einige Weichen gestellt werden”, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Raiffeisen: Nach der Krise ist vor der Krise

vlnr.: Präsident Olaf Feuerborn, Landesbauernverband Sachsen-Anhalt, BMEL-Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens, DRV-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers, Sebastian Kraus, Bayerische Milchindustrie eG und Reinhold Hoh, Bayerische Milchindustrie eG

agrartotal (drv/Berlin) - Großen Anklang findet das Engagement der Molkereigenossenschaften und des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche 2017. Erstmals werden die komplexen Verarbeitungsschritte von der Erfassung der Rohmilch bis zum Spitzenprodukt im Lebensmittelhandel spielerisch und interaktiv aufgezeigt. Im Mittelpunkt stehen die Rolle der Erzeuger, Möglichkeiten der Preisabsicherung und die Bedeutung der Molkereigenossenschaften für die deutsche Milchwirtschaft. Verbraucher und zahlreiche Schülergruppen informieren sich an den 10 Messetagen über die Strukturen und die Produktvielfalt aus genossenschaftlicher Herstellung. Sie gewinnen Einblicke in das arbeitsteilige Netzwerk der Milchwirtschaft.

Ernährungswirtschaft wichtige Branche in Sachsen

agrartotal (igw/Berlin) - Die 364 Unternehmen der sächsischen Ernährungswirtschaft mit zusammen mehr als 20.000 Beschäftigten erwirtschafteten 2016 nach vorläufigen Daten einen Umsatz von 5,2 Milliarden Euro. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert vor allem aus den eingebrochenen Preisen für Milchprodukte. Dennoch gehört die Branche zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen im verarbeitenden Gewerbe in Sachsen. Hinzu kommen noch 1.700 Bäcker, Konditoren und Fleischer, deren Handwerksbetriebe mit weniger als 20 Beschäftigten in der Unternehmensstatistik nicht erfasst sind. Umsatzsteigerungen erreichten 2016 insbesondere die Back- und Teigwarenhersteller sowie Obst- und Gemüseverarbeiter.

Landwirtschaft: Digitalisierung nutzt auch Verbrauchern

Vize-Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Werner Schwarz

agrartotal (DBV/Berlin) - „Die Digitalisierung in der Land- und Ernährungswirtschaft verbessert auch die Lebensmittelsicherheit und bedeutet damit aktiver Verbraucherschutz.“ Dies erklärte der Vize-Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Werner Schwarz, auf der Konferenz Farm & Food auf der Internationalen Grünen Woche. Intelligente Roboter-, Sensor- und Satellitentechniken in der Landwirtschaft und bei den verschiedenen Verarbeitungsstufen in der Lebensmittelkette würden den Informations- und Wissenstand über die Lebensmittel sowie die Transparenz verbessern.

Landwirtschaft: Digitalisierung

agrartotal (Min/Mainz) - „Die Digitalisierung ist keine Modeerscheinung, sie ist schon jetzt Fakt“, sagte Andy Becht, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Das Ministerium wolle die Digitalisierung weiter vorantreiben und die Betriebe unterstützen.

Bundeskartellamt / Lebensmitteleinzelhandel

agrartotal (BKA/Bonn) - Das Bundeskartellamt hat den Entwurf eines Hinweispapiers zu Fragen des Preisbindungsverbots im Bereich des stationären Lebensmitteleinzelhandels veröffentlicht. Interessierte Kreise werden gebeten, nun im Rahmen einer öffentlichen Konsultation Stellungnahmen abzugeben.

Maut: Pkw-Maut ist und bleibt unsinnig

agrartotal (fdp/Berlin) - „Diese Maut ist und bleibt unsinnig. Sie wird voraussichtlich mehr Kosten als Einnahmen bringen und führt zu weiterem Bürokratie-Irrsinn und Nachteilen im EU-Grenzverkehr. Hier geht es schon lange nicht mehr um eine sinnvolle Maßnahme, sondern vor allem um die Gesichtswahrung der CSU und die Bestrafung ausländischer Autofahrer. Verkehrsminister Dobrindt hat sich völlig verrannt und präsentiert nun ein Maut-Modell, das nicht nur kompliziert ist, sondern den ursprünglichen Sinn der ganzen Maßnahme völlig ad absurdum führt. Dass am Ende der Steuerzahler und der grenznahe Einzelhandel diese Mautmädchenrechnung bezahlen, nimmt er billigend in Kauf.“

erklärt das FDP-Präsidiumsmitglied und Sprecher der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferenz Christian Dürr, zum Kabinettsbeschluss der geänderten Pkw-Maut

Artenerhalt: Allradautos und seltene Nutztiere

agrartotal (igw/Berlin) - Schon seit einigen Jahren kooperieren der japanische Autohersteller Suzuki und der Tierpark Arche Warder mit einem gemeinsamen Stand auf der Grünen Woche. „Wir sind mit Allradautos, Bootsmotoren und Motorrädern vertreten“, sagt Stand-Organisator Gordon Motz. Die Allradler sind bei Land- und Forstwirtschaft natürlich besonders beliebt, weil sie unwegsames Gelände unter die Räder nehmen und für Lasten aller Art, im Laderaum oder am Haken, gut geeignet sind. „In erster Linie Reklame“ sei der Zweck des Standes. „Aber wir verkaufen hier auch Fahrzeuge zu sehr guten Konditionen.“ Und bei der Arche Warder können Tierpatenschaften für Schwimmschweine übernommen werden.

Grüne Woche: 5.511 Tiere

agrartotal (igw/Berlin) - Die großen und die kleinen Tiere stehen wieder ganz oben in der Publikumsgunst - weil sie besonders groß oder winzig klein, niedlich oder beeindruckend anzuschauen, auffällig farbenprächtig oder unscheinbar und gut getarnt sind. Doch nicht nur die Äußerlichkeiten sind imposant, sondern vor allem auch die vielfältigen Arten und die Zahlen der tierischen Messeteilnehmer in den Hallen 3.2, 25 und 26. Als da sind: 268 Pferde, drei Esel, vier Alpaka, 51 Rinder, zwei Wasserbüffel, 19 Schweine, 53 Schafe, sieben Ziegen, 20 Hasen, 800 Hunde, 240 Katzen, 20 Farbratten, eine Bartagame, vier Kornnattern, sieben Spinnen, 3.000 Bienen, ein Tausendfüßer, fünf Gespenstschrecken, fünf Stabschrecken, ein Frosch und 1.000 Fische. Macht summa summarum 5.511 Tiere und Tierchen.

Grüne Woche: Möbelstand

agrartotal (igw/Berlin) - Das Publikum ist überrascht, wenn es auf der Grünen Woche zum ersten Mal den Stand eines Möbelherstellers sieht. Natürlich geht es um Küchenmöbel. „Von der Resonanz sind wir sehr positiv überrascht“, freut sich Klaus Supplieth, der Leiter der Küchenabteilung von Möbel-Kraft in Vogelsdorf. Während die Filiale im Südosten Berlins renoviert wird, nutzt der Konzern die Gelegenheit, sich den Besuchern aus aller Welt vorzustellen. Der Standort in der Halle 6.2, in der es auch Töpfe und Pfannen gibt, passe auch, sagt Supplieth. Es habe sogar schon Abschlüsse gegeben.

Ungarn: Schon einmal Salami vom Wollschwein probiert?

agrartotal (igw/Berlin) - Auf der Grünen Woche in Berlin finden Besucher in der Ungarnhalle, Messehalle 10.2, selbstverständlich auch eine reiche Vielfalt an Salami, für die Ungarn berühmt ist. Neben klassischen Sorten können hier auch ungewöhnliche Spezialitäten gekostet werden: Salami, die aus einheimischen Nutztieren wie dem Mangalica-Schwein, auch Wollschwein genannt, oder dem Ungarischen Steppenrind (Graurind) hergestellt werden. Das Wollschwein verdankt seinen Namen den charakteristischen Borsten, die lockig sind und an die Wolle von Schafen erinnern. Das macht die alte ungarische Schweinerasse so besonders.

Sonnleitner erhielt das Große Ehrenzeichen Österreichs

Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter ehrte Sonnleitner am Rande der Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin im Beisein des deutschen Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt und des Präsidenten des Bauernbundes Österreich, Jakob Auer.

agrartotal (DBV/Berlin) - Für sein europapolitisches Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Österreich in der EU-Agrarpolitik wurde der langjährige Präsident und heutige Ehrenpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, mit dem „Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet.

Fruit Logistica vom 8. bis 10. Februar 2017 in Berlin

agrartotal (FL/Berlin) - Im Jubiläumsjahr ist das Ausrichtungsland zum ersten Mal auch das Partnerland. Deutschland ist der größte europäische Verbrauchermarkt und in Europa der größte Absatzmarkt für frisches Obst und Gemüse. 

Die FRUIT LOGISTICA umfasst weltweit alle Geschäftsbereiche im Frischware-Geschäft und bietet den kompletten Überblick über sämtliche Innovationen, Produkte und Dienstleistungen in allen Handelsstufen. „Die Messe bietet uns exzellente Kontaktmöglichkeiten zu den wichtigsten Zielgruppen auf Entscheider-Ebene. Das ist genau das, was wir suchen“, sagt Johann Graf, Geschäftsführer der Bayerischen Kartoffel. „Hier wollen die bayerischen Kartoffelanbauer und -vermarkter Kontakte knüpfen, Vertrauen festigen und ihre Chancen ergreifen.“ 
 
Die Fruit Logistica als internationale Leitmesse für den Obst- und Gemüsehandel biete gute Gelegenheiten dafür: Über 70.000 Fachbesucher aus 130 Ländern waren auf der FRUIT LOGISTICA 2016 zu Gast, darunter Importeure und Exporteure sowie Groß- und Einzelhändler.

Statistik: Bayerns Landwirtschaft in Zahlen

agrartotal (bbv/München) - Wie hat sich die Zahl der Schweine und Tierhaltungen in Bayern verändert? Wieviel Raps wurde vor fünf Jahren geerntet, wieviel heute? Wie haben sich die Preise für Kälber entwickelt? Und wieviel Milch lieferten die Bauern an bayerische Molkereien? Antworten auf nahezu alle statistischen Fragen liefert der neue Jahresbericht "Agrarmärkte in Bayern".

Tierhaltung: Antibiotikaeinsatz

agrartotal (DBV/Berlin) - Die Nutztierhalter in Deutschland haben die Verwendung von Antibiotika weiter reduziert. Dies bestätigen die neuesten Auswertungen des Antibiotika-Monitorings der Qualität und Sicherheit QS GmbH.

Landwirtschaft: Landtourismus

agrartotal (DBV/Berlin) - „Das vergangene Jahr war für den Landtourismus sehr erfolgreich. Über die Hälfte der Höfe mit Urlaubsangeboten melden eine Belegung von mehr als 160 Tagen im Jahr. Jeder zehnte Ferienbetrieb ist sogar über 220 Tage ausgebucht. Dies geht aus der aktuellen Online-Befragung unserer Mitglieder hervor“, erklärte Ute Mushardt, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof, den Bundestagsabgeordneten des Tourismusausschusses auf der Grünen Woche. Der Ausschuss unter Führung der Vorsitzenden Heike Brehmer besuchte die Messe, um sich über die aktuellen Rahmenbedingungen des ländlichen Tourismus zu informieren.

 

Wirtschaft: Kein Pfand auf Weinflaschen!

agrartotal (pm/Mainz) - „Die Landesregierung wird unter keinen Umständen im Bundesrat der Einführung eines Flaschenpfands auf Weinflaschen zustimmen“, sagt Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. Er habe im Wirtschaftsausschuss des Bundesrates einen entsprechenden Antrag eingereicht, der mit der Mehrheit der Ländervertreter beschlossen wurde.

Fleischersatz aus Tschechien

agrartotal (igw/Berlin) - Bei Robi handelt es sich um eine Mischung aus pflanzlichen Proteinen, die hinsichtlich Proteingehalts, Konsistenz, Aussehen und Geschmack Fleisch sehr ähnlich ist und bestens als Fleischersatz genutzt werden kann. Robi lässt sich genauso wie tierisches Fleisch durch Schmoren, Kochen, Braten oder Grillen zubereiten und auch kalt verwenden, z.B. für Salate oder Aufstriche. Hersteller EUROBI, der seine Grüne Woche-Premiere am tschechischen Gemeinschaftsstand feiert, bietet verschiedene Schnellgerichte in Form von Scheiben, Nudeln, Hackfleisch und Puffer, die für vielfältige vegetarische Rezepte nutzbar sind.

Grüne Woche: „Geiz-Mentalität“

„Ich fühle mich hier wie zu Hause, es ist meine 12. Messe.“ Bevor er Entwicklungsminister wurde, war Gerd Müller schon als Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium auf der Grünen Woche.

agrartotal (igw/Berlin) - „Ich fühle mich hier wie zu Hause, es ist meine 12. Messe.“ Bevor er Entwicklungsminister wurde, war Gerd Müller schon als Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium auf der Grünen Woche. „Aber ich bin immer wieder überrascht, wie innovativ diese Messe ist. Das Entwicklungsministerium kann hier Themen setzen.“ Vor 400.000 Besuchern sei das besonders wirkungsvoll, sagt er beim Rundgang. „Unsere Botschaft lautet: Hinter jedem Produkt stehen Menschen. Das gilt für die Bauern hier, aber auch in Afrika. Ob das Gewürze sind oder Obst und Gemüse. Wir sagen: Du als Verbraucher hast es in der Hand zu entscheiden, dass diese Menschen genug zum Leben haben. ‚Geiz ist geil‘ ist verantwortungslos. Das gilt für alle Menschen, überall.“ Das Ministerium ist unter anderem Gastgeber einer Modenschau für Kleidung aus recyceltem Plastik und Reststoffen, die bei der Produktion von Textilien anfallen. Müller wünschte sich dazu einen neuen „Grünen Punkt“ - eine App, mit der der Nutzer nur sein Smartphone an ein Kleidungsstück im Laden hält und schon weiß, wo und wie es gefertigt wurde.

Grüne Woche: Wohnzimmer und Schlafzimmer

agrartotal (igw/Berlin) - Über 10.000 Meter lang sind die Holzplanken der Tierställe in Halle 25. Diese sind für über 400 Pferde, Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe und Alpakas Wohnzimmer und Schlafzimmer zugleich.

Mehr Raiffeisen wagen!

Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV)

agrartotal (drv/Berlin) - In einer gemeinsamen Erklärung haben sich führende Genossenschaftsverbände und Vertreter aus der Genossenschaftswelt auf gemeinsame Ziele für Wirtschaft und Gesellschaft verständigt. In der heute unterzeichneten „Westerwälder Erklärung“ bekennen sie sich zur Sozialen Marktwirtschaft und gesellschaftlichen Teilhabe aller. Sie wollen u. a. die mittelständische Wirtschaft stärken und die Mündigkeit sowie Eigenverantwortung aller Bürger fördern. „Wir wollen dazu beitragen, den sozialen Frieden und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken und die demokratische Kultur beleben. Dafür wollen wir noch mehr Menschen für die Idee des gemeinsamen Wirtschaftens gewinnen, “ so heißt es in der Westerwälder Erklärung.

Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV): „Gemeinsam können wir mehr erreichen. Das ist die überaus erfolgreiche Grundidee kooperativen Handelns von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. In diesem Sinne bündeln wir die Interessen unserer Mitglieder, beraten sie und vertreten ihre Interessen gegenüber Politik, Administration, Wirtschaftspartnern und Öffentlichkeit.“

EU-Agrarpolitik ist unverzichtbarer Stabilitätsfaktor

DBV-Fachforum zur Gemeinsamen EU-Agrarpolitik nach 2020

agrartotal (DBV/igw/Berlin) - „Für eine flächendeckende und erfolgreiche Landwirtschaft in Deutschland und Europa ist eine starke Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) unverzichtbar. Daher muss die GAP auch nach 2020 so ausgerichtet werden, dass sie eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Landwirtschaft ermöglicht.

Vion und Deutscher Tierschutzbund ziehen Bilanz

agrartotal (vion/DTB/Berlin/Bonn) - Das Fleischunternehmen Vion und der Deutsche Tierschutzbund sind mit der Entwicklung des Labels „Für mehr Tierschutz“ zufrieden. Vor fünf Jahren begann die Kooperation zwischen Fleischkonzern und Tierschutzorganisation. Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zogen sie jetzt Bilanz. 

Gülledüngung

agrartotal (lkn/Oldenburg) – Am 31. Januar endet die durch die Düngeverordnung festgelegte Sperrfrist für stickstoffhaltige Dünger. Damit können Landwirte ab Anfang Februar diese Düngemittel wieder auf Acker- und Grünlandflächen ausbringen. Der Gesetzgeber hat diese Pause verordnet, da die Vegetation in den Wintermonaten ruht und kaum Nährstoffe aufnimmt.

Gewichtiger Auftritt

agrartotal (igw/Berlin) - 14.100 Kilogramm reinste Natur gibt es in der Tierhalle der Grünen Woche zu bestaunen. Soviel wiegen gemeinsam Pferde, Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen, die während der Agrarmesse dort ein Zuhause gefunden haben.

73 Tonnen Tierfutter hat die Messe Berlin allein für die Tierhalle 25 bestellt. Pferde, Rinder und Ferkel bekommen unter anderem 13 Tonnen Mais- und 4 Tonnen Grassilage, 27 Tonnen Heu und 5,5 Tonnen Quetschhafer.

Ein völlig neuer Horizont

agrartotal (Farm&Fodd/Berlin) – Mit der Digitalisierung von Produktions- und Lebensprozessen werden in den nächsten Jahren neue Tore der Innovation aufgestoßen, ja neue Horizonte der menschlichen Entwicklung erreicht. Das ist eines der tragenden Ergebnisse des Kongresses „Farm & Food 4.0“, in dessen Rahmen über 500 Landwirte, Agrar- und Lebensmitteltechniker, Groß- und Einzelhändler, Produktentwickler und Qualitätssicherer im Berliner Congress Centrum (bcc) über Zukunftstrends der Agrarbranche diskutiert haben.

Abstimmung über Schlachthof

agrartotal (pm/fr/Atting) - Ohne Volksabstimmung scheint man in Deutschland keinen Schlachthof mehr bauen zu können. Nachdem in der Gemeinde Atting  der Neubau eines Regionalschlachthofs im Industriegebietes bekannt wurde, hat allem Anschein nach der Pächter eines Flughafenrestaurants, welches in der Nähe des neuen Standortes liegt, zu einem Bürgerentscheid aufgerufen. Nunmehr können am  19. Februar die Bürger der Gemeinde darüber befinden, ob in Ihrer Gemeinde ein Regionalschlachthof angesiedelt wird oder nicht.

Bleser hält sich im Hintergrund

Bundestagsabgeordnete Peter Bleser

agrartotal (pm/Tierischer Volksfreund/Brachtendorf) - Der wegen der Spendenaffäre um Ex-Geheimagent Werner Mauss in die Kritik geratene Cochemer Bundestagsabgeordnete Peter Bleser will nicht als Spitzenkandidat der CDU Rheinland-Pfalz antreten. Das teilte der 64-Jährige der Tageszeitung "Trierischer Volksfreund" (Freitagausgabe) mit. 

 

Geht es zu Ende? 9 000 landwirt­schaftliche Betriebe weniger als im Jahr 2013

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Der Strukturwandel in der Landwirtschaft setzt sich weiter fort, hat sich aber verlangsamt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich die Zahl  der landwirtschaftlichen Betriebe zwischen den Jahren 2013 und 2016 um rund 3 % (etwa 9 000 Betriebe) verringert. Zwischen der Agrarstrukturerhebung 2013 und der Landwirtschaftszählung 2010 hatte es noch einen deutlicheren Rückgang von knapp 5 % (– 14 000 Betriebe) gegeben

"Fleisch" übernimmt "Veggi"

agrartotal (pm/lid.ch) - Die zur Bell-Gruppe gehörende Hilcona übernimmt die Firma Frostag, die auf die Herstellung von Teigwaren und vegetarischen Produkten spezialisierte ist. Die Frostag mit Sitz im bündnerischen Landquart beschäftigt 118 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von über 10 Mio. Franken. Über die Kaufmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Fleisch-Skandal

agrartotal (Baden/Schweiz) - Abgelaufenes Fleisch neu etikettiert, konventionelles Fleisch als «Bio» deklariert – und das in fast 4000 Fällen. Die Vorwürfe der Aargauer (Schweiz) Kantonspolizei gegen fünf Mitarbeiter eines Aargauer Warenhauses in der Schweiz sind happig. Über mehrere Jahre hinweg sollen sie Fleisch mit abgelaufenen Verkaufs- und Verbrauchsdaten neu etikettiert und wieder zum Verkauf angeboten haben. Bei der Oberstaatsanwaltschaft hiess es daraufhin, betroffen sei eine einzelne Filiale einer Warenhauskette.

Dialog mit dem Verbraucher und Spenden an die Tafel

agrartotal (LPD/Hannover) - Unterstützend zur „Wir machen Euch satt“-Demo am letzten Samstag in Berlin fanden landesweit zu Beginn der Internationalen Grünen Woche am vergangenen Wochenende zahlreiche Aktionen niedersächsischer Landwirtinnen und Landwirte statt. Mit Infoständen auf Marktplätzen, Wochenmärkten,  Fußgängerzonen und vor Supermärkten suchten sie den direkten Dialog mit den Verbrauchern. Mit  Spenden an Tafeln in ganz Niedersachsen unterstützen sie gleichzeitig viele Bedürftige. Viele hundert Kilo an Kartoffeln, Fleisch- und Wurstwaren, Milch und Eier wurden im Rahmen der Aktion übergeben. Alles lebenswichtige Grundnahrungsmittel, die niedersächsische Landwirtinnen und Landwirte täglich produzieren und für die sie mehr Wertschätzung seitens der Gesellschaft einfordern.

Der Renner auf der IGW: Ein Tisch aus recyceltem Klopapier

agrartotal (pm/igw/Berlin) - Ungeahnte Rohstoffe stecken manchmal an ungeahnten Stellen. Die niederländische Firma Grondstoffen Fabriek (Rohstofffabrik) produziert unter anderem Grundstoffe für Möbel, darunter auch Tische, aus recyceltem Klopapier. Dazu wird Abwasser gefiltert, und die zurückgehaltenen Stoffe werden getrennt und wieder eingesetzt. Die Zellulosereste landen in einer formbaren weißen Masse. Ferner ist es möglich, das Mineral Struvit aus dem Abwasser zu gewinnen, das als Dünger zum Beispiel für Golfplätze eingesetzt werden kann. Andere Stoffe verhindern, dass der Teer sich aus dem Asphalt löst. Schließlich verbessert sich auch die Qualität des Abwassers selbst. 

Veggie-Fleischnamen: Verbrauchertäuschung endlich ein Ende setzen

agrartotal (isn/pm/Hannover) - Bei einer Anhörung im niedersächsischen Landtag wurde in der vergangenen Woche über die Bezeichnung vegetarischer Fleischersatzprodukte debattiert.

ISN: Kastenstände: Bundeseinheitliche Regelung angestrebt

agrartotal (isn/Damme) - Bund und Länder wollen bei der Umsetzung des Magdeburger Urteilszur Haltung von Sauen im Kastenstand einheitlich vorgehen. Darauf haben sich die Amtschefs der Agrarministerien der Länder und des Bundes gestern bei ihrer Konferenz in Berlin geeinigt. Eine Arbeitsgruppe der Länder soll zeitnah konkrete Vorschläge erarbeiten, meldet AgraEurope.

Nach Angaben ihres Schweriner Staatssekretärs aus dem Landwirtschaftsministerium Dr. Jürgen Buchwald haben sich die Amtschefs einvernehmlich für die unverzügliche Anpassung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung ausgesprochen, um bei Neu- und Umbauten die Sauenhaltung nur noch in Gruppen zuzulassen und dabei dem dänischen Modell folgend die Fixierung in Kastenständen auf wenige Tage um den Zeitpunkt der Rausche zu minimieren. Dazu würden in einer länderoffenen Arbeitsgruppe die notwendigen Anpassungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung beraten.

Lebensmittel aus dem Regioma

agrartotal (igw/Berlin) - Milch, Eier, Fisch und Fleisch, frisch aus der Region, kommen jetzt auch aus dem Automaten. Das Unternehmen Regiomat in Baden-Württemberg hat einen Verkaufsautomaten entwickelt, an dem sich Kunden rund um die Uhr bedienen können. Eine speziell entwickelte Technik ermöglicht eine produktschonende Kühlungstemperatur. Sollte diese überschritten werden, meldet sich der Automat via SMS und E-Mail auf dem Handy. außerdem zeichnet er sämtliche Verkaufsdaten auf und informiert den Landwirt, wann er den Automaten wieder mit neuen Frische-Produkten befüllen muss. „Mit dem Regiomat spart der Landwirt Kosten, die bei einem Hofladen anfallen würden“, sagt Thorsten Boas von Regiomat. Der Automat ist speziell für Metzgerei-Produkte und empfindliche Waren wie Gemüse, Eier und Obst geeignet.

„Landwirtschaft ist Teil der globalen Sicherheitspolitik“

agrartotal (min/igw/Berlin) - „Wir Agrarminister sind die ersten Minister, die sich im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft treffen und die internationale Konferenzreihe damit eröffnen. Ohne eine leistungsfähige, innovative, nachhaltige und regional verwurzelte Landwirtschaft werden die Aufgaben, die vor uns liegen, nicht zu bewältigen sein. Insbesondere die wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven, die die Landwirtschaft vor Ort bietet, sind Basis für Friedensarbeit und Stabilität. Die Landwirtschaft ist damit Teil der globalen Sicherheitspolitik.

Ländliche Räume – Miteinander die Zukunft gestalten

Bundesminister Christian Schmidt wird das 10. Zukunftsforum am Mittwoch, 25. Januar, um 11.00 Uhr eröffnen. Im Anschluss gibt Prof. Dr. Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Impulse für die weitere Diskussion.

agrartotal (min/Berlin)  - Bundesminister Christian Schmidt veranstaltet vom 25. bis 26. Januar das 10. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Die zweitägige Veranstaltung ist das größte nationale Fachforum der Internationalen Grünen Woche und befasst sich in diesem Jahr mit dem Thema „Ländliche Räume – Miteinander die Zukunft gestalten“. Beim Zukunftsforum Ländliche Entwicklung kommen rund 1.000 Akteure der Ländlichen Entwicklung sowie Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um gemeinsam über die Zukunft des Ländlichen Raums zu diskutieren. Das Zukunftsforum bietet eine Plattform für Diskussionen, Gedankenaustausch und Vernetzung. Es trägt damit dazu bei, die Zusammenarbeit der Menschen zu fördern, die im ländlichen Raum leben und arbeiten. 

 

Brunner trifft chinesischen Botschafter

Foto Hübl/StMELF

agrartotal (min/München/igw/Berlin) - Landwirtschaftsminister Helmut Brunner will den Absatz bayerischer Spezialitäten in China voranbringen. Bei einem Treffen mit dem chinesischen Botschafter Shi Mingde auf der Grünen Woche in Berlin vereinbarte der Minister die Eckpunkte einer im Herbst geplanten Delegationsreise nach Peking sowie in die südchinesische Provinz Guangdong, zu der der Freistaat seit 13 Jahren eine enge Partnerschaft pflegt. „Mit dem Besuch wollen wir die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und Bayern weiter ausbauen und neue Türen öffnen“, sagte Brunner. Guandong sei als bevölkerungsreichste Provinz Chinas mit einem ausgesprochen dynamisch wachsenden Verbrauchermarkt für die bayerische Ernährungsbranche äußerst interessant. Der Lebensstandard in dortigen Ballungszentren habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen – und damit auch die Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln. Die Metropole Shenzen beispielsweise sei die Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen Chinas „Hier stecken noch große Chancen für unsere bayerische Ernährungswirtschaft“, so der Minister. Denn gerade bayerische Spezialitäten seien wegen ihrer großen Vielfalt und hohen Qualität weltweit geschätzt. Der Ausfuhrwert bayerischer Agrar- und Ernährungsgüter nach China ist in den vergangenen fünf Jahren von 81 auf 140 Millionen Euro gestiegen. Shi Mingde bot an, die für einen Ausbau der Handelsbeziehungen nötigen politischen Kontakte herzustellen.

Milchbauern in der Wertschöpfungskette stärken

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV)

agrartotal (DBV/igw/Berlin) - „Die Position der Milchbauern in der Vermarktungskette und ihre Wettbewerbsfähigkeit müssen im offenen Milchmarkt weiter gestärkt werden. Das hat die Milchpreiskrise im Jahr 2016 nochmals schmerzlich verdeutlicht.“ Diesen Appell richtete der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, beim DBV-Fachforum Milch am 23. Januar 2017 anlässlich der Grünen Woche an Politik, an Molkereien und Milchbauern.

Vegane Currywurst hatte Premiere

agrartotal (igw/Berlin) - Leha präsentiert zusammen mit Peta Zwei, der Jugendkampagne von Peta Deutschland, die vegane Currywurst in Sauce auf der Grünen Woche. Nun können Veganer in den Genuss einer Bratwurst in Currysauce kommen, die dem Original sehr nah kommen soll. Ebenfalls neu im Sortiment ist Lupinenkaffee, der säurefrei, eiweißhaltig, glutenfrei, vegan und koffeinfrei ist. Erzeugt wird er aus gerösteten deutschen Weißlupinen und ist sogar für Menschen, die an Getreideeiweiß-unverträglichkeit leiden, bekömmlich. Seit Oktober 2016 ist auch das Kochbuch „Vegan durch den Tag“ erhältlich – darin 80 Rezepte von bekannten Köchen, die mit Leha-Produkten kochen. Das Unternehmen erzeugt seit 2002 rein pflanzliche Produkte.  

Österreich und Deutschland wichtige Handelspartner

agrartotal (igw/Berlin) - Rund ein Drittel der weltweiten Agrarexporte Österreichs geht nach Deutschland. Damit ist und bleibt die Bundesrepublik nach den Worten von AMA-Marketing-Geschäftsführer Michael Blass wichtigster Handelspartner für österreichische Lebensmittelproduzenten. Die gesamten Agrarausfuhren des Alpenlandes nach Deutschland stiegen 2016 um drei Prozent und erreichten einen Wert von 3,6 Milliarden Euro. Die exportierte Menge blieb konstant bei 2,9 Millionen Tonnen. Der Import blieb auch wertmäßig gegenüber dem Vorjahr unverändert. Damit verbessere sich die Außenhandelsbilanz mit Deutschland weiter und sei für die heimischen Produzenten so günstig wie nie zuvor, so Blass.

Brandenburger Minister kritisiert Milchpreise

Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger

agrartotal (ogw/Berlin) - Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger hat die niedrigen Milchpreise des Jahres 2016 „einfach unanständig“ genannt. Er hoffe in diesem Jahr auf Besserung, sagte er bei der Eröffnung des Brandenburg-Tags auf der Grünen Woche. Ministerpräsident Dietmar Woidke schloss sich der Kritik an der schwierigen wirtschaftlichen Situation an und wies dem „Verbraucher eine ganz entscheidende Rolle“ für das Wohlergehen der Landwirtschaft zu. Wer regional kaufe, helfe schon viel. Woidke lobte die Brandenburg-Halle mit ihren 76 Marktständen als „Schaufenster von Natur und Lebenslust.“

Ungarn setzt auf Qualität

agrartotal (pm/IGW/Berlin) - In der Ungarnhalle 10.2 präsentiert das Ungarische Nationale Handelshaus seine erste Lebensmittelmarke für Premiumprodukte: „Áldomás“. Unter der einheitlichen Dachmarke Áldomás werden nur hochwertige Lebensmittel aus Ungarn vermarktet, die einem strengen Qualitätssystem entsprechen und aus natürlichen Zutaten bestehen. Künstliche Farbstoffe und Geschmacksverstärker sind bei der Produktion ebenso wenig erlaubt wie der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Messebesucher sind eingeladen, die Premiumprodukte vor Ort zu kosten und sich über die Produktvielfalt und die Lebensmittelmarke zu informieren.

Teures Steak

agrartotal (IGW/Berlin) - Bis zu 120 Euro kostet ein Kilo Steak vom Wagyū-Rind. Wagyū-Rinder sind die exklusivste Rinderrasse der Welt. Ihr Fleisch ist gleichmäßig marmoriert und hat einen bis zu 50 Prozent höheren Anteil an gesättigten Fettsäuren.

Nutztiersektor will mehr Nachhaltigkeit

agrartotal (pm/Berlin) - Der Deutsche Raiffeisenverband e.V. (DRV), der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS), die Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ) sowie das Tiergesundheits-Unternehmen Elanco Deutschland GmbH haben auf der Internationalen Grünen Woche den Bericht „Ein nachhaltiger Nutztiersektor in Europa: Eine Frage von Ernährungssicherheit, Klima und Innovation“ vorgestellt.

Neunter Vogelgrippefall in Hessen

agrartotal (pm/Wiesbaden) - Bei einer am 17. Januar in der Lahn in Wetzlar tot aufgefundenen Graugans wurde die Influenza vom Typ H5N8 nachgewiesen. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat als nationales Referenzlabor den Vorbefund des Hessischen Landeslabors (LHL) bestätigt. Insgesamt hat das LHL in Gießen seit Anfang November mehr als 2.200 Proben von Vögeln auf das Virus H5N8 untersucht. Die Graugans ist der neunte bestätigte Fall des aktuellen Vogelgrippeerregers in Hessen. Dabei handelte es sich um acht Wildvögel und einen Rosapelikan aus dem Opel-Zoo.

Statements von Rednerinnen und Rednern der Demonstration

agrartotal ( Abl/Hamm/Berlin) - Was sagten die Rednerinnen und Redner auf der Demo? Zitate und Auszüge von:

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) / Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes / Christoph Bautz, Geschäftsführer von Campact  Miriam Mayet, African Center for Biodiversity, Südafrika und Partnerin von Brot für die Welt  Hans Bartelme, Bauer aus Baden-Württemberg und Naturland-Vertreter  Georg Janssen, Bundesgeschäftsführer Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)  Anke Kähler, „Die Freien Bäcker“, Initiatorin des Aufrufs von LebensmittelhandwerkerInnen  Guido Grüner, Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg, seit 2011 Träger der Demonstration  Karen Hansen-Kuhn, Institute for Agriculture and Trade Policy, USA  Matthias Brümmer, Gewerkschaft Nahrung – Genussmittel – Gaststätten (NGG)

„Wir haben Agrarindustrie satt!“

agrartotal (AbL/Berlin) - 18.000 Bauern und Bürger forderten Wende in der Agrar- und Ernährungspolitik!

Parallel zur Grünen Woche zogen gestern (Samstag) bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration 18.000 Menschen für Bauernhöfe und den tier- und umweltgerechten Umbau der Landwirtschaft durch das Berliner Regierungsviertel. Angeführt von rund 130 Traktoren drückten die Demonstranten unter dem Motto „Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen!“ lautstark ihren Protest gegen die Industrialisie­rung der Landwirtschaft aus. Bereits am Morgen hatten konventionell und ökologisch wirtschaftende Bauern am Bundeslandwirtschaftsministerium neun Forderungen zur Bundestagswahl überreicht. Der Tenor des 9-Punkte-Plans: Die gravierenden Krisen in der Landwirtschaft erfordern nicht folgenloses Reden, sondern entschlossenes Handeln.

Zahl des Tages

agrartotal (igw/Berlin) - 73 Tonnen Tierfutter hat die Messe Berlin allein für die Tierhalle 25 bestellt. Pferde, Rinder und Ferkel bekommen unter anderem 13 Tonnen Mais- und 4 Tonnen Grassilage, 27 Tonnen Heu und 5,5 Tonnen Quetschhafer.

Stellungnahme: Vier Pfoten zum staatlichen Tierwohllabel

agrartotal (VP/Hamburg) - Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat gestern auf der „Grünen Woche“ in Berlin die 11 Eckpunkte des neuen staatlichen Tierwohllabels für Fleischprodukte vorgestellt. Die Stiftung VIER PFOTEN begrüsst, dass die Eckpunkte nun öffentlich bekannt gegeben wurden. Es bleibt jedoch spannend, was sich konkret hinter den einzelnen Punkten verbirgt.

Grüne Woche: Politik sieht Bio als Vorreiter der Nachhaltigkeit

Sprach auf dem BÖLW-Empfang: „Die deutsche Bio-Branche zeichnet sich durch ihren Unternehmergeist, ihre große Innovationskraft und die Verantwortung aus, die sie weltweit wahrnimmt", sagte Schmidt

agrartotal (BÖLW/Berlin) - Der Bio-Empfang des Dachverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zog als ein Highlight der weltgrößten Ernährungsmesse über 600 Gäste auf die Grüne Woche. Zahlreiche Minister aus dem In- und Ausland, Abgeordnete des Bundestags, der Landtage und des EU-Parlaments, Vertreter zivilgesellschaftlicher Gruppen, der Forschung und Presse, Bauern, Händler und Lebensmittelhersteller nutzten die Gelegenheit und kamen im Wahljahr über die Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung ins Gespräch.

Oberbayerische Pferde siegen auf der Grünen Woche

agrartotal (min/Bayern/Berlin) - Bei der bundesweiten Prämierung der besten Pferde auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin gehen in der Kategorie „Süddeutsches Kaltblut“ beide erste Preise nach Oberbayern. Bundessieger bei den Hengsten wurde der siebenjährige „Salieri S“ von Florian Schelle aus Deisenhofen im Landkreis München. Bei den Stuten setzte sich die zehnjährige „Fürstin“ von Sebastian und Sabine Grandauer aus Nussdorf im Landkreis Rosenheim durch. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner freute sich über das Ergebnis und zollte den Züchtern höchste Anerkennung: „Ohne ihr außerordentliches Engagement und ihre große Fachkunde wären solche Ergebnisse nicht möglich“, sagte der Minister.

Wissing: Moderne Landwirtschaft hat Zukunft

Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing

agrartotal (pm/Min/Mainz/Berlin)  - Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat anlässlich der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche in Berlin die Bedeutung einer innovativen, technologieorientierten Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz hervorgehoben. „Moderne Landwirtschaft hat Zukunft“, sagte Wissing.

Gelungene Veranstaltung: Brunner eröffnete Bayerntag

Das Bild zeigt den Minister (l.) mit dem Geschäftsleiter der ARBERLAND REGio GmbH, Herbert Unnasch und den Bayerwald-Botschafterinnen Susanne Wagner (l.) und Veronika Neumaier. (Schmalz/StMELF)

agrartotal (igw/min/München/Berlin) - Das Urlaubsland Bayern grüßt Berlin. Zur Eröffnung des traditionellen Bayerntags auf der Internationalen Grünen Woche rührte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am Freitag kräftig die Werbetrommel für die landschaftlichen Schönheiten und kulinarischen Genüsse im Freistaat. Beeindruckende Kulisse für das Auftaktfoto war dabei ein Riesen-Panorama des Bayerwalds, das auf der weltgrößten Ernährungsmesse heuer zu den absoluten Hinguckern in der Bayernhalle zählt. 

Die Linke zu Agrar

agrartotal (DL/Berlin) - "Eine regionale, umweltverträgliche und soziale Land- und Ernährungswirtschaft muss her!", fordert Dr. Johanna Scheringer-Wright, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE und Mitglied des Thüringer Landtages.

Sauerbraten-Salami aus Eberswalde

agrartotal (igw/Berlin) - Eine Salami mit Sauerbratengeschmack? Die gibt es auf der Grünen Woche in der Brandenburg-Halle 21 am Eberswalder Wurst-Stand. Dort tischen die Wurstexperten aus Britz einige Messe-Spezialitäten auf: Neben der Weltpremiere der Sauerbraten-Salami gibt es auch Trüffel-Salami sowie ein Sortiment von Obst- und Bier-Knackern. „Liebe geht durch den Magen und dieses Jahr lassen wir es richtig knacken“, verspricht Stand-Teamleiter Kai Lingstädt. „Von der langen Messe-Wiener bis zur neuen Knacker-XXL-Variante kann alles frisch am Stand aus unserem Sortiment probiert werden.“

Weniger Milch hilft Bauern aus der Krise

agrartotal (IGW/Berlin) - Europas Milchbauern kämpfen um ihre Existenz. Sinkende Milchpreise am Markt - weit unter dem Niveau der Produktionskosten – können Milchbauern nicht kompensieren. Das Europäische Milchboard (EMB) fordert daher Konsequenzen, um die Milchproduktion zu drosseln. Dafür sei eine Deckelung der Produktion erforderlich. „Während Milchbauern freiwillig auf Milchlieferungen verzichten muss in Krisenzeiten gleichzeitig eine Deckelung der restlichen Produktion erfolgen. Ohne Deckelung ist die Gefahr sehr groß, dass erreichte Produktionssenkungen neutralisiert werden, weil andere Milchbauern wieder anfangen, mehr zu produzieren“, sagte John Comer, irischer Michbauer und Vorstandsmitglied des EMB anlässlich einer Pressekonferenz auf der Internationalen Grünen Woche.

Russland-Embargo kostete 5,2 Mrd. EUR

EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan

agrartotal (IGW/EU/Berlin) - Der Brexit und das russische Embargo gegen europäische Agrarprodukte machen den Landwirten zu schaffen. Auf 5,2 Milliarden Euro bezifferte EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan auf Nachfrage bei einer Pressekonferenz der Grünen Woche die Summe der bisherigen Einbußen durch Exportausfälle nach Russland. So gut es ging habe man versucht, die Verluste durch Unterstützungsleistungen und eine Aufstockung der Ressourcen für Absatzförderungsprogramm auszugleichen, ein Teil habe durch zusätzliche Exporte nach Fernost ausgeglichen werden können. Dass die verfügbaren Fördermittel geringer ausfallen könnten, wenn nach dem Brexit die britischen EU-Beiträge wegfallen, wollte Hogan nicht ausschließen. Denn 38 Prozent des EU-Haushaltes seien für die Landwirtschaft vorgesehen, so der Kommissar. Für die britischen Landwirte werde es ab 2020 keine Direktzahlungen mehr geben.

Freihandel mit Neuseeland drängt noch mehr Milchbauern ins Aus

agrartotal (AbL/Berlin/Brüssel) - Am kommenden Montag, 23.01.2017, berät der EU-Agrarministerrat in Brüssel über eine ganze Reihe von geplanten und bestehenden Freihandelsabkommen der EU mit anderen Staaten und Staatengemeinschaften. Dazu gehört auch ein Freihandelsvertrag mit Neuseeland, den die EU-Kommission seit Oktober 2015 vorantreibt. Die EU-Staaten streben dazu eine gemeinsame Verhandlungsposition noch für dieses Jahr an. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) warnt davor, dass ein zollfreier Marktzugang der Milchindustrie Neuseelands auf den europäischen Binnenmarkt erhebliche negative Folgen besonders für die Milchviehbetriebe in Europa und Deutschland haben würde. Die EU-Kommission komme in einer Studie vom November 2016 selbst zu dem Ergebnis, dass sich die negative Handelsbilanz der EU mit Neuseeland bei Molkereiprodukten verdoppeln bis verdreifachen würde. Andere bezifferten die Marktauswirkungen auf 3 bis 5 Prozent der hiesigen Milchmenge, so die AbL.

Käse aus Bayern: Mozzarella boomt

agrartotal (igw/Min/Berlin) – Der Trend zur leichten Küche macht auch vor dem Käseregal nicht halt. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin mitteilte, ist in Bayern die Produktion von Mozzarella in den vergangenen fünf Jahren von 150 000 auf 190 000 Tonnen deutlich gestiegen.

„Ohne Wasser keine Ernährungssicherung“

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU)

agrartotal (Min/Berlin) - Mit der Verabschiedung des Kommuniqués der 9. Berliner Agrarministerkonferenz verpflichten sich die teilnehmenden Ministerinnen und Minister aus 83 Staaten, Vertreter der EU-Kommission und internationaler Organisationen wie die FAO, für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser einzutreten.

Dazu erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: „Der nachhaltige Umgang mit Wasser ist eine der zentralen Herausforderungen unseres Jahrhunderts. Für die Landwirtschaft ist Wasser neben Boden die wichtigste Produktionsressource. Die Landwirtschaft nutzt schon heute global etwa 70 Prozent des Süßwassers und trägt damit eine besondere Verantwortung. Gleichzeitig muss sie aber auch zukünftig ihrer Rolle als Nahrungslieferant gerecht werden. Dazu benötigt sie einen ausreichenden Zugang zu Wasser. Ohne Wasser kann es keine Ernährungssicherung geben."

Bayerisch schlemmen und reisen

agrartotal (Min/München) - Genussfreunde kommen in der Bayernhalle voll auf ihre Kosten: Zwischen urwüchsigen Bier- und Käsespezialitäten können sich Bayernbegeisterte Inspirationen holen, wohin ihre nächste Urlaubsreise gehen könnte. 17 regionale Tourismusverbände und Anbietergemeinschaften von „Urlaub auf dem Bauernhof“ machen den Messebesuchern Lust auf Ferien in deutschen Landen. Zudem präsentieren mehr als 20 Spezialitäten-Hersteller aus allen Regionen des Freistaates ihre Produkte. Höhepunkt ist die Bayerwald-Schmankerl-Tour durch das Naturschutzgebiet „Großer Pfahl“, das Besucher bei lukullischen Genüssen durchwandern können. Im klassisch bayerisch eingerichteten Biergarten treten 50 Musik- und Trachtengruppen mit mehr als 1000  Mitwirkenden auf.

Lettland: Rote Beete-Pulver bis Mehlbeerenwein

Den Geschmack von Lettland kann man jetzt auch in den beiden Kirsons-Restaurants in Berlin schmecken.

agrartotal (lv/IGW/Berlin) - Insgesamt 16 Kleinbetriebe sind am lettischen Gemeinschaftsstand mit ihren Spezialitäten vertreten. Dazu zählen unter anderem Preiselbeeren-, Rote Beete- und Rote-Zwiebel-Pulver als gesunde Müsli-Zugabe, Chili-, Ingwer- und Rhabarber-Sirup ohne Zuckerzusatz, hausgemachte Obstweine aus Wilden Himbeeren, Mehl- und Preiselbeeren, getrocknete Blütenpollen zum Süßen von Tee, Wildfleisch vom Elch, Wildschein und Hirsch getrocknet und als Konserve. In den Bio-Kräutertees stecken 150 verschiedene Pflanzen, wie Weidenröschen und Rotklee. Die hausgemachte Eiscreme enthält weder Farb- noch Konservierungsstoffe. Den Geschmack von Lettland kann man jetzt auch in den beiden Kirsons-Restaurants in Berlin schmecken.

DDR-Softeises

agrartotal (igw/Berlin) - In der ehemaligen DDR wurde Softeis in einer Waffelmuschel serviert, zu der es ein winziges Plastelöffelchen gab. Bei einem Besuch in den neuen Bundesländern entdeckte Karolina Stich eine der letzten Eisdielen, die dieses cremige DDR-Softeis noch anbietet. Die Berlinerin erinnerte sich daran, wie sie vor dem BWL-Studium als Schülerin selbst ihr Taschengeld als Hilfskraft in einem Eiscafé aufgebessert hatte und die Geschäftsidee war geboren. Sie erwarb Original-DDR-Eismaschinen aus den frühen 80-er Jahren und konnte sowohl den Hersteller der Eismischung als auch der Löffel ausfindig machen. Inzwischen ist sie mit drei Verkaufsanhängern auf Großveranstaltungen vertreten, hat im Sommer einen festen Stand an der East-Side-Galerie und präsentiert das DDR-Softeis jetzt erstmals auf der Grünen Woche. Ab dem Frühjahr kommt es auch verpackt, allerdings ohne Waffel, in die Supermärkte.

Mecklenburg-Vorpommern und Estland

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus

agrartotal (igw/Berlin) - Mecklenburg-Vorpommern und Estland wollen die langjährige Zusammenarbeit im Bereich Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, insbesondere im ökologischen Landbau, weiter fortzusetzen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben der Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus und der Staatssekretär im Ministerium für ländlichen Raum der Republik Estland, Illar Lemetti, am Freitag auf der Grünen Woche unterzeichnet. Weitere Themenfelder des Abkommens sind die Aus- und Weiterbildung, der Praktikantenaustausch, der Wissenstransfer im Pflanzenschutz sowie gemeinsame Forschungsvorhaben zum Thema Sanddornanbau.

Immer mehr Frauen drängt es zur Jagd

agrartotal (igw/Jagdverband/Berlin) - Die Jagd wird in Deutschland zunehmend populärer. Immer häufiger entdecken auch Frauen ihre jagdliche Passion und lassen sich zu Jägerinnen ausbilden. „Inzwischen sind über sieben Prozent der annähernd 380.000 Jagdscheininhaber in Deutschland Frauen, Anfang der 90er Jahre waren es zwei Prozent, in den 80er Jahre waren es nur ein Prozent“, erklärt Thorsten Reinwald, Pressesprecher des Deutschen Jagdverbandes.

Höfken: Hogan ist unsachlich

Ulrike Höfken, rheinland-pfälzische Umweltministerin

agrartotal (Min/Mainz/Berlin) - Mit Unverständnis reagierte heute die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken auf Presse-Aussagen des EU-Kommissars für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Phil Hogan, am Rande der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. „EU-Kommissar Hogans Angriff auf den ökologischen Landbau ist völlig unsachlich und entbehrt jeder Grundlage“, sagte Höfken auf der IGW.

ASP: Afrikanische Schweinepest

Übereinstimmend äußerten sich die Teilnehmer, dass die derzeit im Baltikum und im Osten Polens herrschende Afrikanische Schweinepest vor allem bei Wildschweinen effektiv bekämpft werde.

agrartotal (DBV/Berlin) - „Deutsche und europäische Schweinefleischexporte erfüllen höchste sanitäre Anforderungen. Diese Sicherheit ist auch wichtig für Länder, in die exportiert wird.“ Diese Botschaft sandte der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Werner Schwarz, an die weltweiten Handelspartner auf der Konferenz zur Afrikanischen Schweinepest auf der Internationalen Grünen Woche am 20. Januar in Berlin.

Das neue staatliche Tierwohllabel ist (nicht) da

IGW 2017 - Vorstellung des "Tierwohl"-Logos - Joachim Rukwied, Präsident des DBV; Klaus Müller, Vorstand vzbv; Christian Schmidt, Bundesminister BMEL und Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes (v.l.n.r.)

agrartotal (fr) – Als glatte Enttäuschung kann man die "Vorstellung" des neuen staatlichen Tierwohllabels von Bundesminister Christian Schmidt, gestern auf der IGW, bezeichnen. Außer einem "Pappschild" und einigen ministeriellen Anmerkungen dazu, kam nichts greifbares "rüber"! Es war noch dünner als - fast schon - erwartet: Man kann sich mit dem "Nichts" nicht auseinandersetzten, besonders dann nicht, wenn selbst das "Nichts" nicht da ist!

 

Agrarwirtschaft stärken – Klima schützen

agrartotal (drv/Berlin) - Die Welternährung und der Klimawandel gehören zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Wie werden wir zum Ende dieses Jahrhunderts zehn Milliarden Menschen ernähren sowie weitgehend emissionsfrei wirtschaften und leben können? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Pressekonferenz des Grain Clubs zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche.

Meyer: Scheitern des Wischi-Waschi-Tierwohl-Labels ohne Pflichtkennzeichnung ist wahrscheinlich

„Zu vage, zu beliebig und ohne Substanz“, so der AMK-Vorsitzende Christian Meyer

agrartotal (min/Hannover/Berlin) - AMK-Vorsitzender für Systemwechsel bei EU-Agrarbeihilfen zum Umbau der Tierhaltung und Agrarwende – Messerundgang auf der Grünen Woche -  Zum Start der Internationalen Grünen Woche in Berlin hat der diesjährige Vorsitzende der Agrarministerkonferenz (AMK) aus Bund und Ländern, Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer, einen Systemwechsel bei den milliardenschweren EU-Agrarbeihilfen verlangt. Das Ziel: Weg vom Geld für Fläche „und hin zur Honorierung für Tier-, Umwelt- und Naturschutz“, so Meyer.

Tierschutzlabel für Milchkühe

„Die Haltungsbedingungen und der Umgang mit den Milchkühen müssen dringend verbessert werden“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

agrartotal (dtb/Berlin) - Gemeinsam mit den ersten Partnern des Lebensmitteleinzelhandels hat der Deutsche Tierschutzbund heute auf der Grünen Woche in Berlin sein Tierschutzlabel für Milchkühe vorgestellt. Lidl, ALDI Süd und ALDI Nord werden zukünftig Milchprodukte mit dem Label „Für Mehr Tierschutz“ in der Einstiegs- und / oder Premiumstufe in ihren Sortimenten führen. Die zuliefernden Molkereien sind die Markenlizenznehmer des Tierschutzlabels, die Molkereien Bechtel und Gropper.

Kritischer Agrarbericht: „Mit bäuerlicher Landwirtschaft Ressourcen schonen“

agrartotal (pm/Berlin) - Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentierte das AgrarBündnis den Kritischen Agrarbericht 2017. Schwerpunkt des 320 Seiten starken Jahrbuches ist diesmal das Thema „Wasser“.

Steuer auf Pflanzenschutzmittel: kostet viel - nutzt wenig

Eine Sondersteuer auf Pflanzenschutzmittel könnte Ackerbaubetriebe in einigen Regionen an den Rand des Ruins treiben

agrartotal (pm/Berlin) - Eine Sondersteuer auf Pflanzenschutzmittel könnte Ackerbaubetriebe in einigen Regionen an den Rand des Ruins treiben und damit das Höfesterben in Deutschland beschleunigen; ein veränderter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln dagegen wäre von der Steuer kaum zu erwarten. Sie würde lediglich die Agrarproduktion in Deutschland verteuern, aber kaum ökonomische Anreize setzen, um die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln einzuschränken.

NRW-Remmel: Kehrtwende in der Agrarpolitik

„Ich kann Minister Schmidt nur auffordern, endlich eine Kehrtwende zu vollziehen und die Verbraucherinnen und Verbraucher auf der einen sowie die bäuerlichen Betriebe auf der anderen Seite wieder in den Mittelpunkt seiner Politik zu stellen“, so Remmel

agrartotal (min/NRW/Berlin) - Minister Remmel: „Wir brauchen eine Kehrtwende in der Agrarpolitik und beim gesundheitlichen Verbraucherschutz“ - NRW ist mit 20 Ausstellerinnen und Ausstellern auf der Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin vertreten

Ceva Tiergesundheit übernimmt Merial Produkte

agrartotal (CEVA/Düsseldorf) - Die Ceva Tiergesundheit vertreibt ab sofort wichtige Tierarzneimittel für Schweine, Rinder und Pferde aus der Übernahme von Merial und Boehringer Ingelheim. Langfristig wird auch die Herstellung und Weiterentwicklung der Produkte in Ceva Hand liegen.

Supermarkt ist Hauptbezugsquelle für Bio-Lebensmittel

agrartotal (bve/Berlin) - Für den Einkauf der Bio-Produkte zieht es die Mehrheit der Verbraucher in die Supermärkte: 74 Prozent der Bio-Käufer beziehen dort ihre Bio-Lebensmittel. Aber auch Discounter sind für Bio-Käufer attraktiv, 52 Prozent kaufen hier ihre Bio-Waren ein. Nur 27 beziehungsweise 21 Prozent dieser Konsumenten gehen auf den Wochenmarkt oder in den Hoflanden eines Bauernhofs, um ihren Bedarf an Bio-Lebensmitteln zu decken. 

Zu diesen Ergebnissen kommt die Bevölkerungsbefragung „Bio vs. konventionell – Was kaufen Konsumenten zu welchem Preis?“, für die 1.000 Teilnehmer im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche 2017 befragt wurden.

Jeder Siebte kauft überwiegend Bio

agrartotal (bve/Berlin) - Bei der Hälfte der Deutschen landet überwiegend herkömmlich erzeugte Ware im Einkaufskorb. Immerhin jeder Siebte kauft aber mehr Bio- als konventionelle Produkte. Gleichzeitig entscheidet sich jeder fünfte Verbraucher nie für Bio-Produkte. Alter und Geschlecht haben großen Einfluss darauf, welche Lebensmittel eingekauft werden: Besonders Frauen der Altersgruppen 18 bis 24 und 35 bis 44 bevorzugen Bio-Lebensmittel. Bei den über 65-Jährigen sind Bio-Lebensmittel weniger gefragt.

Zu diesen Ergebnissen kommt die Bevölkerungsbefragung „Bio vs. konventionell – Was kaufen Konsumenten zu welchem Preis?“, für die 1.000 Teilnehmer im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche 2017 befragt wurden.

Bio-Fleisch

agrartotal (bve/Berlin) - Die Bereitschaft, für Bio mehr zu zahlen, hängt stark vom Produkt und dem Preisunterschied ab: Bei Bio-Milch ist die Zahlbereitschaft der Deutschen hoch. Im Schnitt sind die Befragten bereit, 1,40 Euro für einen Liter Bio-Milch zu zahlen – 56 Prozent mehr als für das konventionelle Produkt. Zum derzeitigen Ladenpreis von etwa 1,20 Euro je Liter Bio-Milch würden zwei Drittel der Befragten das Bio-Produkt der konventionellen Milch für 90 Cent vorziehen. Anders sieht es beim Fleisch aus, hier wiegen die Preisunterschiede schwerer: Für ein 250 Gramm-Hähnchenbrustfilet in Bio-Qualität würden die Deutschen im Schnitt 3 Euro zahlen und damit zwar 52 Prozent mehr als für das konventionelle Produkt – den tatsächlichen Preis (8 Euro für ein 250 Gramm-Bio-Hähnchenbrustfilet) akzeptiert aber nur jeder Fünfte. Mit höherem Einkommen steigt die Bereitschaft, die teils erheblich teureren Bio-Produkte zu erwerben.

Zu diesen Ergebnissen kommt die Bevölkerungsbefragung „Bio vs. konventionell – Was kaufen Konsumenten zu welchem Preis?“, für die 1.000 Teilnehmer im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche 2017 befragt wurden.

Bio-Lebensmittel auf Erfolgskurs

agrartotal (BVE/Berlin) - Bio-Lebensmittel entwickeln sich in vielen Produktkategorien vom einstigen Nischenprodukt zum Mainstream: Bei Obst und Gemüse greifen die Deutschen nach eigenen Angaben mehrheitlich zu Bio. Bei Molkereiprodukten, Fleisch- und Wurstwaren bevorzugt immerhin gut jeder dritte Verbraucher Bio-Produkte. Bei allen anderen Produktkategorien spielt Bio indes eine untergeordnete Rolle. Der typische Einkäufer von Bio-Lebensmitteln ist weiblich, jünger als 45 Jahre und verfügt über ein höheres Einkommen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Bevölkerungsbefragung „Bio vs. konventionell – Was kaufen Konsumenten zu welchem Preis?“, für die 1.000 Teilnehmer im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche 2017 befragt wurden.

Keine Ernährungssicherheit ohne Ernährungsindustrie

"Wenn beispielsweise ein Grünbuch die Leitlinien für die zukünftige Ernährungspolitik vorgibt, die Ernährungsindustrie darin aber nicht vorkommt, dann ist das enttäuschend“, kommentiert BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff.

agrartotal (BVE/Berlin) - „Die Ernährungsindustrie ist ein wesentlicher Stabilitätsfaktor der ländlichen Räume. Sie ermöglicht außerdem der städtischen Bevölkerung eine unbegrenzte Anzahl von persönlichen Lebensstilen. Die Ernährungsindustrie ist damit einer der wichtigsten Säulen einer modernen, offenen Gesellschaft. Mit Sorge betrachten wir die politischen und gesellschaftlichen Debatten, in denen dieser Fakt nicht angemessen berücksichtigt wird. Wenn beispielsweise ein Grünbuch die Leitlinien für die zukünftige Ernährungspolitik vorgibt, die Ernährungsindustrie darin aber nicht vorkommt, dann ist das enttäuschend“, kommentiert BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff.

Premiumstrategie für Lebensmittel

agrartotal (igw/Min/Berlin) – Mit einer Premiumstrategie für Lebensmittel will Landwirtschaftsminister Helmut Brunner den Absatz hochwertiger Spezialitäten aus dem Freistaat voranbringen. Die Eckpunkte seines dreistufigen Konzepts unter dem Motto „Bestes aus Bayern“ stellte der Minister am Freitag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vor.

Präsentation des staatlichen Tierwohllabels

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes (Archivbild)

agrartotal (pm/dtb/Berlin) - „Wir haben Bundesminister Christian Schmidt unsere grundsätzliche Unterstützung bei der Ausgestaltung des geplanten staatlichen Tierwohllabels zugesagt. Wir sind froh, dass der Bundesminister sich nun auf die Zweistufigkeit konzentriert. Das ist ein konsequente Entscheidung, weil das die gute Chance bietet, ein glaubwürdiges Label mit dem notwendigen Abstand zum Gesetz zu gestalten", kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die Vorstellung von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt bezüglich des staatlichen Tierschutz-Siegels.

 

Tierschutz: vzbv für verpflichtendes Tierwohllabel

agrartotal (vzbv/Berlin) - Bundesernährungsminister Christian Schmidt hat heute auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) einen Vorschlag für ein staatliches Tierwohllabel für Schweine- und Geflügelfleisch vorgestellt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) beklagt seit Langem Defizite beim Tierschutz in der Nutztierhaltung sowie beim Handel mit Fleisch aus Haltungsbedingungen oberhalb des gesetzlichen Mindeststandards.

Staatliches Tierwohllabel

Ute Vogt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende (Archivfoto)

agrartotal (fr) - Alle wissen noch nichts genaues über das neue staatliche Tierwohl-Siegel, nur Andeutungen und ähnliches. Nach Auffassung der SPD fehlen bisher klare Kriterien für die Nutzung des Labels. Auch dürfe die Existenz eines freiwilligen Tierschutzlabels kein Alibi für zu niedrige gesetzliche Tierschutzstandards sein, erklärten Ute Vogt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Christina Jantz-Herrmann, Tierschutzbeauftragte, der SPD. Darüber hinaus muss das routinemäßige Töten von männlichen Küken sofort verboten werden, erklärten die beiden MdBs.

„Für Mehr Tierschutz“ für Milchkühe

agrartotal (pm/DTB/Berlin) - Der Deutsche Tierschutzbund hat sein Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ auf Milchkühe erweitert. Die Milchkühe werden auf Basis der Richtlinie von verbesserten Haltungsbedingungen profitieren. Erste Markenlizenznehmer sind die Molkereien Bechtel und Gropper; die Produkte sollen über Lidl (Premiumstufe), ALDI Nord und ALDI SÜD (Einstiegs- und Premiumstufe) ins Sortiment. Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin stellt der Verband das Label für Milchkühe sowie die Zusammenarbeit mit den Partnern motrgen Mittag vor.

 

Aktuelle Karte zur Afrikanischen Schweinepest

agrartotal (FLI/Riems) - Karte: ASF in Lettland, Litauen, Polen und Estland, Stand 17.01.2017

Heftiger Ausbruch der ASP in Lettland

Lettlands Landwirtschaftsminister, Janis Duklavs nannte es eine Tragödie

agrartotal (pm/Riga) - Auf einem Hof nahe Riga/Lettland ist auf einem Hof mit 5000 Schweinen der Erreger der Afrikanischen Schweinepest festgestellt worden. Die Veterinärverwaltung hat sofort in drei Bezirken einen dreimonatigen Ausnahmezustand ausgerufen. Aus Angst vor der weiteren Verbreitung des Virus sollen alle Tiere gekeult und dann verbrannt werden, was allerdings bei der Menge auf logistische Probleme stößt. Im Zusammenhang mit dem Ausbruch sprach der lettische Landwirtschaftsminister, Janis Duklavs, von einer Tragödie für den Hof und den ganzen Sektor.

Rukwied zum Brexit

agrartotal (DBV/Berlin) - „Das Vereinigte Königreich ist für die deutsche Landwirtschaft ein wichtiger Markt. 2015 wurden aus Deutschland für 4,8 Milliarden Euro Agrargüter und Lebensmittel auf die britische Insel geliefert. Der Agrar-Exportüberschuss Deutschlands mit dem Vereinigten Königreich liegt mit 3,4 Milliarden Euro fast doppelt so hoch wie insgesamt in die USA exportiert wird. Ein offener Markt mit dem Vereinigten Königreich hat bei den Brexit-Verhandlungen für uns hohe Priorität.“ Dies stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf der VDAJ-Fragestunde fest. Auch die Folgen für die Gemeinsame Agrarpolitik seien gravierend. So zähle das Vereinigte Königreich trotz des „Briten-Rabatts“ zu den Nettozahlern. Die Einzahlungen übertreffen die Rückzahlungen um 7 Milliarden Euro. „Im Agrarhaushalt würden also nach einem Brexit bei proportionalen Kürzungen in allen Haushalten über 3 Milliarden Euro fehlen“, erklärte Rukwied.

USA hat neuen Landwirtschaftsminister

agrartotal (pm) - Wie die ersten Presseagenturen melden, soll der ehemalige Gouverneur von Georgia, Perdue, neuer Landwirtschaftsminister der USA werden. Damit ist die Kabinettsliste des künftigen US-Präsidenten Trump komplett. Einen Landwirtschaftsminister hatte Trump bislang - zur allgemeinen Verwunderung der US-Landwirte - noch nicht nominiert.

Initiative Tierwohl 2018 bis 2020: Verschärfte Kontrollen

agrartotal (ITW/Bonn/Berlin) - Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin hat die Initiative Tierwohl Details zum Programm für die Jahre 2018 bis 2020 bekanntgegeben. Dieses wurde kürzlich von den Beteiligten vereinbart. Mit der Unterzeichnung des Programms haben sich die Partner aus der Branche klar hinter die Initiative gestellt und ihre Zukunft gesichert. Ab 2018 werden sie sich mit einem erhöhten Budget von jährlich rund 130 Millionen Euro noch stärker engagieren, sodass deutlich mehr Tiere von den Maßnahmen profitieren können. Zudem wurden mit dem Programm umfassende inhaltliche Änderungen sowie die Verschärfung der Kontrollen beschlossen.

Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration für mehr Tierwohl

agrartotal (zoetis/Berlin) - Mehrere große Lebensmitteleinzelhändler haben sich verpflichtet, ab 2017 kein Frischfleisch von betäubungslos kastrierten Ferkeln mehr zu vermarkten. Damit agieren die Händler deutlich vor der gesetzlichen Regelung, die eine betäubungslose Ferkelkastration ab dem 1. Januar 2019 untersagt. Derzeit arbeiten Landwirtschaft und Fleischbranche intensiv an der Umsetzung von Alternativen. 

BMEL: Staatliches Tierwohl-Label

Heute will Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt sein Tierwohl-Label (Siegel) vorstellen

agrartotal (fr) - Heute will Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die "Katze aus dem Sack" lassen und sein inzwischen schon sehr konträr diskutiertes staatliche Tierwohl-Label (Siegel) der Öffentlichkeit vorstellen. 

Biokreis expandiert

agrartotal (bio/Passau) - Der ökologische Anbauverband Biokreis mit Hauptsitz in Passau hat das bisher erfolgreichste Jahr seiner Geschichte hinter sich.

IGW: Tradition trifft Innovation

agrartotal (ots/Berlin) - Leistungsschau der Land- und Ernährungswirtschaft mit 1.650 Ausstellern aus 66 Ländern - Partnerland Ungarn präsentiert sich in Halle 10.2 "traditionsreich, vielfältig und natürlich" - Neue Markthalle 12 mit Streetfood und speziellen Manufakturen.

Stärkere politische Flankierung des Exportgeschäfts notwendig

agrartotal ((gefa/Berlin) - Die Ausfuhren deutscher Agrarprodukte und Lebensmittel erwartet die GEFA für 2016 mit +1,4% leicht über Vorjahresniveau. Inklusive Landtechnik erreichen diese Exporte nach aktueller Hochrechnung von GEFA und VDMA im Jahr 2016 voraussichtlich 74,6 Mrd. Euro. Danach konnten die Exporte trotz des schwierigen Wettbewerbsumfelds erneut gesteigert werden.

Fair leben, fair einkaufen, fair produzieren

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller eröffnet die Sonderschau am 20. Januar

agrartotal (ots/Eschborn/Berlin) - "fair leben, fair einkaufen, fair produzieren" - unter diesem Motto steht die Sonderschau des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin. Mit dabei: die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und zahlreiche Partner des BMZ. Die gemeinsame Ausstellung in Halle 5.2 erläutert, wie eine Welt ohne Hunger durch fairen Einkauf und Innovationen möglich ist. 

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller eröffnet die Sonderschau am 20. Januar: "Zusammen mit unseren Entwicklungsexperten auf der ganzen Welt arbeiten wir dafür, dass Lebensmittel oder Kleidung unter fairen sozialen und ökologischen Bedingungen hergestellt werden. Damit erreichen wir Entwicklungssprünge in unseren Partnerländern, sichern die Zukunft der Menschen am Anfang der Produktionskette und leisten wesentliche Beiträge zum Umwelt- und Klimaschutz. Die Fortschritte, die wir hier erreichen, sind beeindruckend. Von unseren grünen Innovationszentren bis hin zum Textilbündnis erbringen wir den Beweis: mit fair geht mehr und jeder von uns kann dazu seinen Beitrag leisten."

Holzenkamp/Mortler: Es darf keinen Gegensatz zwischen Stadt und Land geben

Agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe, Marlene Mortler

agrartotal (ots/Berlin) - Ländliche Regionen in Deutschland stärken - Der Deutsche Bundestag hat heute über den Zweiten Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume beraten. Dazu erklären der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, und die zuständige Berichterstatterin sowie agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe, Marlene Mortler: "Über die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt auf dem Land. Die ländlichen Räume machen rund 90 Prozent der Fläche Deutschlands aus. Für die Unionsfraktion gilt dabei, dass es den einen ländlichen Raum nicht gibt: Jede Region ist unterschiedlich. Regionen in der Nähe von Ballungszentren profitieren von ihrer Lage und blühen regelrecht auf. Andere ländliche Gebiete kämpfen hingegen mit Wegzug, Überalterung und einer schlechter werdenden Daseinsvorsorge."

SPD-Kritik am Gentechnikgesetz-Entwurf

Elvira Drobinski-Weiß, zuständige Berichterstatterin

agrartotal (spd/E.D.W/Berlin) - In einer Anhörung des Ernährungsausschusses haben viele Experten den aktuellen Gentechnikgesetz-Entwurf als unnötig kompliziert kritisiert. Sogar Zweifel an der Verfassungskonformität wurden geäußert. Für eine einfache und rechtssichere Regelung von bundesweiten Gentechnikanbauverboten ist der Entwurf nicht geeignet.

Wir machen Futter

agrartotal (DVT/Berlin/Bonn) - Freier Zugang zu Futter und Wasser und ein individueller Speiseplan, durch den es an nichts mangelt, der aber auch kein Übergewicht zulässt – was sich für uns Menschen fast wie eine Traumwelt anhört, ist bei unseren Nutztieren wie Kuh, Schwein oder Huhn gängige Praxis – nicht nur zum Frühstück. Sie bekommen typ- und passgenau ihr „Menü“ bereitet und werden so den ganzen Tag rundum bestens versorgt. Und so mancher Ernährungstrend auf unseren Tischen ist schon lange im vielfältigen Angebot der Tiernahrungspalette enthalten. Wie das geht und was sich eigentlich im Futter an Rohwaren befindet, zeigt der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche vom 20. bis 29. Januar 2017 in Berlin in der Halle 3.2.

Neue Konzepte für die Landwirtschaft

agrartotal  (hib/EIS/Berlin) - Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will "überholten Konzepten" in der Landwirtschaftspolitik ein Ende bereiten. In einem Antrag mit dem Titel "Landwirtschaft braucht Zukunft" (18/10872) fordern die Abgeordneten, den maximalen Satz von 15 Prozent von EU-Geldern für eine tiergerechte Haltung, mehr Ökolandbau, Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie regionale Vermarktung umzuschichten. Des Weiteren fordern die Abgeordneten unter anderem die Einführung einer Tierhaltungskennzeichnung entsprechend der "erfolgreichen Eierkennzeichnung". Auf Fleisch und Milch soll erkennbar werden, unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten wurden. "Verbrauchertäuschende Werbung und Produktaufmachung, die Bauernhof-Idylle vorgaukelt, wo industrielle Massentierhaltung drinsteckt, muss wirkungsvoll unterbunden werden."

Linke will Nährwert-Ampel

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die Fraktion Die Linke will die "Täuschung der Verbraucherinnen und Verbraucher" beenden und klare und verständliche Lebensmittelinformationen auf Verpackungen einführen. Die Abgeordneten fordern in einem Antrag (18/10861) die Bundesregierung dazu auf, sich für eine verpflichtende "Nährwert-Ampel" für alle Fertiglebensmittel in der EU-Lebensmittelinformationsverordnung (EU) 1169/2011 einzusetzen, um verbraucherfreundliche und vergleichbare Lebensmittelinformationen für eine gesundheitsorientierte Ernährung zu ermöglichen. Besonderes Augenmerk soll der Absenkung von gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand geschenkt werden. Darüber hinaus verlangt die Linksfraktion, dass bundesweit alle Kinder und Jugendlichen in Kindertagesstätten und Schulen mit Ganztagsangebot eine beitragsfreie Essensversorgung erhalten. Die Aufhebung des Kooperationsverbots im Bildungsbereich soll dafür angestrebt werden.

Öko-Institut: Fleischverzehr reduzieren!

agrartotal (Öko-Institut/Berlin) - Das Öko-Institut geht davon aus, dass eine deutliche Reduktion des Fleischkonsums in den Industrienationen aus Umwelt- und Klimaschutzsicht zwingend erforderlich ist. Dabei sollte der Fleischkonsum halbiert werden – sowohl aus gesundheitlichen Gründen als auch für den Klimaschutz. Doch wie kann man einen gesellschaftlichen Wandel in die gewünschte Richtung unterstützen und beschleunigen?

Im Rahmen des Projektes Trafo 3.0, das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird, haben sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Öko-Institutes mit Praxispartnern aus dem Bereich der Gemeinschaftsverpflegung zusammengesetzt. Die wichtigste Herausforderung: schmackhafte und vollwertige vegetarische Mahlzeiten anzubieten. Dabei darf das Fleisch nicht einfach nur weggelassen werden, vielmehr müssten neue Gerichte her, die von den Gästen akzeptiert werden.Ausführlichen Bericht siehe Meldung unten: Grüne Woche: Mehr Nachhaltigkeit in Kantinen & Co.)

Grüne Woche: Mehr Nachhaltigkeit in Kantinen & Co.

agrartotal (Öko-Institut/Berlin) - Immer mehr Menschen essen in Kantinen. So werden etwa in den Betriebskantinen täglich 4,3 Millionen und in den Mensen der Studentenwerke jährlich über 80 Millionen Essen ausgegeben. Aber auch in Schulen, Seniorenheime und Krankenhäuser gibt es die sogenannte Gemeinschaftsverpflegung. Wie die Menüs in Kantinen nachhaltiger gestaltet werden können, untersucht das Öko-Institut im Rahmen mehrerer Projekte.

Fleischesser, Flexitarier oder Vegetarier

agrartotal (rlv/Bonn) - Um die verschiedenen Ernährungsformen ranken sich viele Gerüchte, Meinungen und Diskussionen. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) berichtet, gibt es jetzt neue Studienergebnisse, die mit dem einen oder anderen Vorurteil aufräumen könnten.

Klappe auf – Rampe rauf – Meinung bilden!

agrartotal (drv/Berlin) - Die Initiative „Wir transportieren Tierschutz“ des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) und seiner Mitgliedsunternehmen aus der Vieh- und Fleischwirtschaft ist zum fünften Mal in Folge auf dem ErlebnisBauernhof bei der Internationalen Grünen Woche 2017 aktiv. Der begehbare Tiertransporter, bereitgestellt von der Raiffeisen Viehvermarktung GmbH (RVG) aus Enniger-Ennigerloh, öffnet auch in diesem Jahr seine Ladeklappe.

Cows and more - Was die Kühe uns sagen

Wann geht es der Kuh gut?

agrartotal (lw/NRW) - Wann geht es der Kuh gut? Das wollten die Experten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen genau wissen. Und Sie haben die Kühe befragt. Was die Kühe uns sagen, ist in die digitale Schwachstellenanalyse "CowsAndMore" als Ergebnis einer jahrelangen Entwicklung eingeflossen. Als Spezialist für ausgefeilte Agrar-Software hat die Firma proPlant Agrar- und Umweltinformatik zusammen mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen die neue Software für die objektive Bewertung und Dokumentation der Haltungsbedingungen von Milchviehbetrieben jetzt in den Markt eingeführt.

Bauern sind guter Stimmung

agrartotal (DBV/Berlin) - Die Stimmung der deutschen Landwirte über ihre wirtschaftliche Lage hat sich weiter verbessert, aber nicht durchgreifend erholt. Dies zeigt das neueste Konjunkturbarometer Agrar des Deutschen Bauernverbandes (DBV), dessen Daten im Dezember 2016 erhoben wurden. Die Investitionsbereitschaft bleibt trotz leichter Belebung auf niedrigem Niveau.

Gesunde Wurst ?

agrartotal (Sachsen/Anja Falgowski) - An der Hochschule Anhalt wurde ein Fleischprodukt entwickelt, das mit Heilkräutern gewürzt, fett- und salzreduziert und lecker ist

“Superfoods“ für den Weltmarkt

agrartotal (Uwe Seidenfaden/Sachsen) - In einem aus fünfhundert Kilometern Glasröhren bestehenden Photobioreaktorsystem produziert ein Unternehmen in Sachsen-Anhalt Mikroalgen für den Lebensmittelmarkt, für die Futtermittel- und die kosmetische Industrie.

Bauern verlassen DMK

agrartotal (Abl/Hamm) - Bei der größten deutschen Molkerei, dem Deutschen Milchkontor (DMK) mit Sitz in Bremen, haben so viele Milchbauern ihre zweijährige Lieferverpflichtung gekündigt, dass das DMK bis Ende 2018 insgesamt ein Viertel seiner eigenen Milchanlieferung verliert. Das hat der frisch gewählte Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Korte gegenüber dem Magazin „top agrar“ bestätigt.

Trump noch ohne Landwirtschaftsminister

agrartotal (pm) - Unmittelbar vor der Amtsübernahme - Freiitag 20.1.2017 - der US-Präsidentschaft hat Donald Trump immer noch keinen Agrarminister benannt – als letzten vakanten Posten in seinem Kabinett.

Weitere Kritik am Tierwohl-Label

agrartotal (wwf/Berlin) - Die Naturschutzorganisation WWF kritisiert die derzeit diskutierten Vorgaben für ein staatliches Tierwohllabel als einseitig und unökologisch. „Von einem unökologischen Tierwohllabel haben Ameisenbär und Jaguar, die in Südamerika ihr Zuhause verlieren, weil dort Soja-Monokulturen  für unsere heimischen Schweine und Hühner entstehen, erst einmal gar nichts“, kritisiert Martina Fleckenstein, Leiterin Agrarpolitik beim WWF Deutschland. „Eine gesellschaftlich akzeptierte  Fleischproduktion muss mehr im Blick haben als die Haltungsbedingungen unserer Nutztiere – dazu gehören auch die ökologischen Auswirkungen.“ 

Laut WWF verfehlen über 90 Prozent der in Deutschland angebotenen Fleisch- und Wurstwaren die Mindestanforderungen an ökologische Nachhaltigkeit. Daran dürfte auch das neue Tierwohl-Label nichts ändern. Als insgesamt empfehlenswert werden vom WWF Bio- oder Neuland-Produkte, Weide- und Wildfleisch eingestuft. Zusammen erreichen sie jedoch nicht einmal zehn Prozent Marktanteil. Stattdessen dominiert konventionell produziertes Fleisch, mit enormen, negativen ökologischen Auswirkungen: Rinder, Schweine und Geflügel werden meist mit nicht nachhaltigem, gentechnisch-verändertem Soja aus Monokulturen gefüttert. Gülle belastet in Regionen mit intensiver Nutztierhaltung das Grundwasser.

Einen schnellen Überblick im Label-Dschungel bietet der WWF-Ratgeber. Zur einfachen Orientierung an der Fleischtheke rastert der WWF nach einem Ampel-System: http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Einkaufsratgeber_Fleisch_und_Wurst.pdf

Ist das "Tierwohl"-Siegel der falsche Ansatz!?

Stellvertretender foodwatch-Geschäftsführer und Veterinärmediziner Matthias Wolfschmidt (Archivfoto)

agrartotal (foodwatch/Berlin) - Die Verbraucherorganisation foodwatch und die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) haben Bundesagrarminister Christian Schmidt aufgefordert, seine Pläne für ein freiwilliges "Tierwohl"-Siegel aufzugeben. Es sei "nicht geeignet", um mehr Tierschutz durchzusetzen, "weil davon immer nur ein mehr oder weniger kleiner Teil der Tiere profitieren kann und die problemverursachenden Marktmechanismen weiterhin für die große Mehrzahl der Tiere ungebremst wirksam bleiben", heißt es in einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten gemeinsamen Stellungnahme des TVT-Vorsitzenden Prof. Dr. Thomas Blaha und des stellvertretenden foodwatch-Geschäftsführers und Veterinärmediziners Matthias Wolfschmidt.

Landwirte stellen Lösungen für mehr Tierwohl vor

Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied (Archivfoto)

agrartotal (DBV/Berlin) - „Unter dem Motto ‚Veränderung gestalten‘ sind unsere Landwirte für eine sinnvolle Weiterentwicklung der Tierhaltung offen. Zugleich klaffen die wachsenden Anforderungen von Politik und Gesellschaft und die Realität der Märkte noch weit auseinander. Doch gerade die wirtschaftlichen Perspektiven, die für die Bauernfamilien unverzichtbar sind, entscheiden darüber, ob sich Veränderungen erfolgreich umsetzen lassen. Das erfolgreichste Beispiel für solche Verbesserungen in Nutztierställen ist unsere Initiative Tierwohl.“ Das betonte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, anlässlich des DBV-Tierhaltungsforums „Tierwohl in der Theke – Lösungen und Perspektiven“ im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Guten Morgen, Berlin!

agrartotal (fml/Berlin) - In zwei Tagen startet die Internationale Grüne Woche. Im Zentrum: der ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 der Messe Berlin (und digital auf moderne-landwirtschaft.de). Die interaktive Schau mit Live-Bühnenprogramm präsentiert den Besuchern vom 20. bis 29. Januar 2017 moderne Landwirtschaft zum Anfassen und Entdecken. Sie ist vor allem ein Angebot an Städter, authentische Einblicke in die praktische Arbeit von Landwirten zu nehmen. 

"Klarheit Nahrungsergänzungsmittel"

Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des BLL.

agrartotal (bll/Berlin) - Anlässlich der Vorstellung des neuen Internetportals "Klarheit Nahrungsergänzungsmittel" der Verbraucherzentrale Bundesverband erklärt der BLL: "Wir begrüßen jede qualifizierte Aufklärung der Verbraucher und erwarten mit Spannung das neue Internetangebot der Verbraucherzentralen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Wir fordern zugleich, um Verbraucherverunsicherung zu vermeiden, dass das neue Internetangebot wissenschaftsbasiert und ideologiefrei informiert. Dazu gehört auch, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht pauschal verunglimpft werden, sondern als das präsentiert werden, was sie sind: Lebensmittel mit dem Ziel der sinnvollen und individuellen Ernährung für jedermann", so Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des BLL.

„Transparenz schaffen“ auf der Grünen Woche

agrartotal (niedersachsen/Berlin) - Start der Internationalen Grünen Woche (IGW): Ministerium präsentiert breite Themenpalette vom Tierwohl über Dorfentwicklung bis hin zum Eiweißfutter

Auftrag für die Branche, Signal in die Gesellschaft

agrartotal (DLG/Frankfurt) - Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat mit Blick auf die Weiterentwicklung der Landwirtschaft bis zum Jahr 2030 zehn Thesen veröffentlicht. „Die Landwirtschaft hat immer wieder bewiesen, dass sie in der Lage ist, sich den großen Herausforderungen der Branche erfolgreich zu stellen. Das wird auch in Zukunft so sein. Eine Branche, die sich nicht mehr selbst kritisieren kann, ist nicht zukunftsfähig. Deshalb muss die Landwirtschaft nach einer ehrlichen Bestandsaufnahme neue Wege beschreiten.“ Dies erklärte der Präsident der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) Carl-Albrecht Bartmer zur Veröffentlichung der zehn Thesen.

Amtschefkonferenz zur Internationalen Grünen Woche in Berlin

agrartotal (Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz,Landwirtschaft und Verbraucherschutz/Berlin) - Der Ökolandbau steht nicht nur für eine nachhaltige Landwirtschaft im Sinne des Umwelt, Natur- und Tierschutzes, sondern auch für stabilere Preise. Daher fordern wir den Bund auf, über seine angekündigte Zukunftsstrategie für den Ökologischen Landbau auf der Amtschefkonferenz zu berichten“, kommentierte die Hessische Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser zum Auftakt der Amtschefkonferenz (ACK) in Berlin. Im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche treffen sich traditionell die Staatssekretärinnen und Staatssekretäre der Agrarressorts der Länder, um über aktuelle landwirtschaftliche Themen zu beraten. Hessen reist mit zwei eigenen Beschlussvorschlägen zu der ACK.

Grüne Woche 2017: Tradition trifft Innovation

agrartotal (igw/Berlin) - Leistungsschau der Land- und Ernährungswirtschaft mit 1.650 Ausstellern aus 66 Ländern - Partnerland Ungarn präsentiert sich in Halle 10.2 „traditionsreich, vielfältig und natürlich“ – Neue Markthalle 12 mit Streetfood und speziellen Manufakturen - GFFA weltweit die bedeutendste agrarpolitische Konferenz – Drei Bundesministerien mit eigenen Ausstellungsbereichen

Grüne Urwahl: Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir sind die Spitzenkandidaten - Robert Habeck scheiterte denkbar knapp

Robert Habeck, Minister im Schleswig-Holstein, scheiterte denkbar knapp

agrartotal (fr) – Zumindest in den Berliner Kreisen galt der Bundesvorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, bei der Urabstimmung für den grünen Spitzenkandidaten für die bevorstehende Bundestagswahl, als heimlicher Favoriten. Am Ende hat Cem Özdemir die Wahl dann zwar auch gewonnen, aber für einen Favoriten äußerst knapp.

Immerhin fehlten dem schleswig-holsteinischen Umweltminister, Robert Habeck, mal gerade 75 Stimmen zum Sieg...

Hendricks will grundlegenden Umbau der Agrarsubventionen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Studie unterstützt unsere Forderung nach einem grundlegenden Umbau der Agrarsubventionen."

agrartotal (Min/BMUB/Berlin) - Wie können die EU-Agrarsubventionen so ausgerichtet werden, dass sie dem Gemeinwohl dienen und helfen, die Akzeptanz- und Umweltkrise der Landwirtschaft zu lösen? Antworten auf diese Frage liefert eine Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums, die heute vorgestellt wurde. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Peter Feindt wurde ein Vorschlag erarbeitet, wie gezielt die Leistungen der Landwirtschaft für den Schutz von Natur, Boden, Wasser oder Klima gefördert werden können, die der Markt nicht honoriert. Bislang richtet sich die Förderung vor allem nach der bewirtschafteten Fläche.

Schröder zog Bilanz

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes (Archivbild)

agrartotal (dtb/Berlin) - Der Deutsche Tierschutzbund zog anlässlich der Internationalen Grünen Woche (IGW) bei seinem eigenen Label „Für Mehr Tierschutz“ ein positives Fazit: Sowohl die Anzahl der Markenlizenznehmer als auch der teilnehmenden Betriebe und der Handelsunternehmen steigt stetig an. Nach Mastschweinen und –hühnern, wurden 2016 die Legehennen und zuletzt die Milchkühe ins Programm aufgenommen. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt grundsätzlich auch die Pläne des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt, ein staatliches Tierwohllabel einzuführen. Der Deutsche Tierschutzbund stellt aber klar, dass es trotz der Aussicht auf ein staatliches Label dringend nötig ist, die gesetzlichen Vorgaben anzuheben.

Holzenkamps MdB-Platz ist begehrt

Der Stuhl des Bundestagsabgeordneten Franz-Josef Holzenkamp in Berlin ist begehrt

agrartotal (NWZ/Cloppenburg) - Wenn am Freitag, 3. Februar, der CDU-Kandidat für den Bundestagswahlkreis 32 Cloppenburg/Vechta gewählt wird, könnte es - so berichtet es die NWZ-online - eng werden. Nachdem der derzeitige Wahlkreisabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp (56) aus Garthe im Herbst seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt hatte, haben sich inzwischen vier Bewerber gemeldet, die den Posten von Holzenkamp gerne übernehmen würden.

Glaser: „Rinderhalter leisten wertvollen Beitrag für die Gesellschaft“

Der Großteil der Rinder lebt schon in hellen offenen Laufställen mit optimalem Kuh-Klima, Kuh-Komfort und Massagebürsten.

agrartotal (LBV/Stuttgart) - „Mit jedem Liter Milch, der getrunken wird, pflegen die Landwirte in Baden-Württemberg einen Quadratmeter Kulturlandschaft“, erklärt der Vizepräsident des Landesbauernverbandes (LBV), Gerhard Glaser, anlässlich des Pressestallgespräches am 17. Januar 2017 auf dem Haldenhof der Familie Schnerring in Beuren-Balzholz (Kreis Esslingen). „Wir machen Gras zu Milch oder zu Fleisch –  genau genommen ist das Rind immer noch die beste ‘Landschaftspflegemaschineʼ.“ Im Land bewirtschaften die Bauern auf 39 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche Wiesen sowie Weiden und leisten neben der Lebensmittelerzeugung einen weiteren wichtigen Beitrag für die Gesellschaft – den Erhalt und die Pflege der heimischen Kulturlandschaft.

„Zahl der Woche“… Ernährungsgüter

agrartotal (Destatis/Wiesbaden) - Im Zeitraum Januar bis Oktober 2016 wurden Güter der Ernährungswirtschaft im Wert von 66,1 Milliarden Euro nach Deutschland importiert und im Wert von 57,6 Milliarden Euro exportiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der "Internationalen Grünen Woche" vom 20. bis 29. Januar in Berlin weiter mitteilt, stiegen damit die Einfuhren gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,3 %. Die Exporte nahmen um 1,0 % zu.

„Wir machen euch satt“

agrartotal (lz/RLV/Bonn) - Mit dem Schlepper von Krefeld nach Berlin: Die Strecke von knapp 600 km legt Landwirt Ralf Pauelsen mit seinem Trecker zurück. Der 49-Jährige bricht am Mittwoch (18.01.2017) gegen 12.00 Uhr gemeinsam mit seinem 20-jährigen Sohn Sam zuerst nach Geeste und dann mit weiteren Landwirten gemeinsam nach Berlin zur Hauptstadtdemonstration „Wir machen Euch satt! Redet mit uns, statt über uns!“ auf. „Wir wollen mit unserer Fahrt ein Zeichen setzen“, betont Rolf Pauelsen, der in Krefeld einen 40 ha großen Betrieb mit Grünland und Pensionspferden bewirtschaftet. Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) unterstützt die Aktion. Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) stellt die Schlepper für die Fahrt zur Verfügung.

Weidehaltung und Digitalisierung

„Wir wollen die Weidehaltungsprogramme der Landesregierung stärken und so die für Niedersachsen prägende Grünlandwirtschaft nicht nur erhalten, sondern auch aufwerten. Das belebt zugleich den ländlichen Raum“, sagte Landwirtschaftsminister Christian Meyer

agrartotal (Min/Hannover) - Zusammen mit Schleswig-Holstein bringt Niedersachsen in den Bundesrat eine gesetzliche Initiative für eine höhere Förderung der tierschutzgerechten Haltung von Milchkühen, Schweinen und Schafen ein. „Wir wollen die Weidehaltungsprogramme der Landesregierung stärken und so die für Niedersachsen prägende Grünlandwirtschaft nicht nur erhalten, sondern auch aufwerten. Das belebt zugleich den ländlichen Raum“, sagte Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Pro Jahr könnten in Niedersachsen 80 Millionen Euro aus EU-Mitteln zusätzlich zur Verfügung stehen. Und: Möglich wäre das sogar noch in der laufenden EU-Förderperiode.

Schmidt: Neue Impulse für Leben und Arbeiten auf dem Land

Zur Mitte des Förderzeitraums des Modellvorhabens Land(auf)Schwung zieht Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt eine positive Bilanz

agrartotal (bmel/min/Berlin) - Zur Mitte des Förderzeitraums des Modellvorhabens Land(auf)Schwung zieht Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt eine positive Bilanz. Nach eineinhalb Jahren werden in den Förderregionen Elbe-Elster, Greiz, Hochsauerlandkreis, Höxter, Kronach, Mittelsachsen, Neunkirchen, Sigmaringen, Stendal, St. Wendel, Vorpommern-Rügen, Werra-Meißner-Kreis und Wittmund bereits 130 Projekte der ländlichen Entwicklung realisiert.

Freiwillige Anlage von Schon-, Blüh- und Bejagungsstreifen fördern

agrartotal (BAGJE, DBV, DJV/Berlin) - Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE), der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßen die vorgeschlagenen Ansätze der Bundesregierung, wonach die freiwillige Anlage von Schon- und Blühstreifen sowie Bejagungsschneisen und ähnlichen, dem Erhalt der biologischen Vielfalt dienenden Flächen auch außerhalb von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen in einzelnen Vorgaben erleichtert werden soll.

„Wir haben es satt!"

agrartotal (CR/Berlin) - Wenige Tage vor der „Wir haben Agrarindustrie satt!“-Demonstration, zu der auch im siebten Jahr viele tausende Teilnehmer erwartet werden, ziehen die Veranstalter eine ver­heerende Bilanz der Amtszeit von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Der Zusammen­schluss aus Bauern, handwerklichen Lebensmittelherstellern und zivilgesellschaftlichen Organisatio­nen wirft dem Minister Konzeptlosigkeit auf ganzer Linie vor.

Wir machen euch satt - Dialog statt Protest

agrartotal (LPD/Hannover/Berlin)  – „Dialog statt Protest“ lautet das diesjährige Motto des landes- und bundesweiten Aktionstags des „Wir machen euch satt“-Bündnisses am 21. Januar 2017.

Tötung von 1 Mio. Putenküken

agrartotal (vier Pfoten/Hamburg) – In Niedersachsen sollen eine Million gesunde Putenküken getötet werden. Grund ist der aufgrund der Geflügelpest existierende Exportstopp und unzureichender Platz in hiesigen Ställen. VIER PFOTEN spricht sich vehement gegen die geplanten Tötungen aus. Stattdessen müsse das EU-weit geltende Verbot der prophylaktischen Impfung gegen die Geflügelpest aufgehoben werden. VIER PFOTEN fordert Behörden, Politiker und Branchenvertreter auf, sich auf EU-Ebene für die Aufhebung des Verbots stark zu machen.

Berlin: Zustimmung zur Düngerechtsreform

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Ein überwiegend wohlwollendes Urteil haben mehrere Sachverständige über die geplante Änderung des Düngerechts (18/7557) am Montag in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft gefällt. Während insbesondere die eingeladenen Wissenschaftler einen Paradigmenwechsel in dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf aufgrund der Gleichstellung von Umweltzielen mit denen der Lebensmittelproduktion erkannten, äußerten Vertreter der Landwirtschaft die Befürchtung, dass die Düngung der Pflanzen ausschließlich dem Wasserrecht untergeordnet werden könnte.

Der Wolf ist zurück – Leibniz-IZW und Tierärztekammer Berlin informieren

Wolf (Canis lupus) in der Lausitz zwischen Brandenburg und Sachsen. Foto: Heiko Anders

agrartotal (Forschungsverbundes Berlin e.V.) - Im Rahmen der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin informiert das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) am Stand der Tierärztekammer Berlin über den Wolf (Canis lupus) und seine Rückkehr nach Deutschland. Am Freitag, 20. Januar 2017 können sich interessierte BesucherInnen mit WissenschafterInnen und Fachleuten zum Thema Wolf austauschen.

Schwarzbunt-Tage - große Bühne für Top-Kühe

agrartotal (lpd/Osnabrück) - Bei den Osnabrücker Schwarzbunt-Tagen am 28. Januar wird gezeigt, wie die Zukunft in den niedersächsischen Kuhställen aussehen wird. Die Veranstaltung in der Halle Gartlage findet bereits zum 41. Mal statt und hat eine große Strahlkraft, berichtet der Landvolk-Pressedienst. Vor allem die Holstein Schau ab 9.30 ist seit jeher ein Publikumsmagnet. Die 80 besten Schaukühe des Osnabrücker Zuchtgebietes treten in drei Richtklassen gegeneinander an. Ab 13.30 werden in der Nachzuchtpräsentation vier interessante Nachzuchten gezeigt. Die große Anzahl der Kühe verspricht ein umfassendes Bild der Bullen, von denen sie abstammen. Ab 14.15 Uhr beginnt die Top-Genetik-Auktion mit 34 Katalognummern. Die Osnabrücker Züchter haben in diesem Jahr wieder viele hochkarätige Tiere angemeldet und auch von auswertigen Züchtern werden interessante Tiere im Angebot sein. Begleitet werden die Schwarzbunt-Tage von einer Ausstellung verschiedener Unternehmen rund um die Milchviehhaltung. Der Eintritt ist frei

Deutsche Bundesbraunviehschau

agrartotal (pm/Buchloe) - Am Samstag, den 25. März 2017 findet in Buchloe die Deutsche Bundesbraunviehschau statt. Die Veranstaltung wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutsches Braunvieh in Zusammenarbeit mit den deutschen Zuchtverbänden und Besamungsstationen der Rasse Braunvieh durchgeführt. Erstmals findet sie eintägig statt. Für Jungzüchter bis 14 Jahre wird ein Kindervorführwettbewerb organisiert. Die Jugendlichen von 14 bis 30 Jahre veranstalten einen Vorführ- und Typtierwettbewerb für Jungrinder bis zu einem Alter von 26 Monaten. Der Anmeldeschluss für alle Tiere ist der 1. Februar 2017. Für Rückfragen stehen Alfred Heinzler Tel.: 0172 / 712 28 35, Ulrich Kaiser Tel.: 0831/ 52244-66 und Helmut Goßner Tel.: 0881 / 9 89 98 0 zur Verfügung. Das Anmeldeformular finden Sie auf der ARGE Homepage unter: www.deutsches-braunvieh.de

Film des Biosphärenreservats über das Glanrind

Sind als Landschaftspfleger einsetzbar: pfälzische Glanrinder (E-Reiser)

agrartotal (bv-pfalz/R-Reiser) - „Das Glanrind – ein echter Ur-Pfälzer“ ist der Titel eines sechsminütigen Films, den das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen mit finanzieller Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz produziert hat.

„Tricks der Lebensmittelindustrie“ zweimal dienstags im ZDF

agrartotal (zdf/Mainz) - Mit welchen Tricks schaffen es die Lebensmittelhersteller, ihre Produkte schnell und kostengünstig auf den Markt zu bringen und dabei auch gesundheitsbewusste Kunden anzusprechen? Antworten darauf bieten zwei neue „ZDFzeit“-Dokus über „Die Tricks der Lebensmittelindustrie" am 17. und 24. Januar 2017, jeweils dienstags, 20.15 Uhr, Mit unterhaltsamen Experimenten und verblüffenden Tests informiert Lebensmitteltechniker Sebastian Lege über „Turbo-Salami, Tütensuppe & Co." sowie über „Light-Produkte, Veggie, Wurst & Co".

Bayerns Agrarexporte auf Rekordhoch

agrartotal (min/München/Berlin) – Der Export bayerischer Agrar- und Ernährungsgüter hat im vergangenen Jahr erneut eine Rekordmarke erreicht - zum siebten Mal in Folge.

"Wir haben es statt"

agrartotal (wir haben es satt) - Motto der Großdemonstration am 21.01.17 in Berlin: „Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!“ / Zentrale Themen: ungebremstes Höfesterben, Monsanto-Übernahme durch Bayer und Patente auf Lebensmittel und Saatgut. Ab 12 Uhr! Beginn: Potsdamer Platz, Abschluss: Brandenburger Tor.

Außerdem am Mittwoch, 18. Januar 2017, 9:30 Uhr
Ort:        Vor dem Bayer-Hauptgebäude, Müllerstraße 178, 13353 Berlin-Mitte

Im Vorfeld der „Wir haben es satt!“-Demonstration bietet sich ein eindrucksvolles Bild am Berliner Sitz der Bayer AG: Bauern und Imker in ihrer Arbeitskleidung protestieren mit Traktoren, Saatgutsäcken und Bienenkästen gegen Megafusionen im Agrarsektor. Das aktuelle Beispiel Bayer-Monsanto zeigt: Nach der Elefantenhochzeit würde der Megakonzern über rund 30 Prozent Marktanteile des weltweiten Saatgut- und Agrochemiemarktes verfügen. Diese kritische Marktkonzentration gefährdet die freie Saatgutwahl von Millionen Bauern und die Bedrohungen für Mensch, Umwelt, Biene und Co. durch die Agrarindustrie würden weltweit steigen. Mit riesigen Spruchbändern fordern die Demonstranten – Bauern, Imker im Zusammenschluss mit kritischen Bürgern – deshalb: „Bayer und Monsanto, bleibt uns von Acker!“ und rufen zur Teilnahme an der Demonstration für die Agrar- und Ernährungswende am 21. Januar 2017 auf.

Backhaus: Stärkung der ländlichen Räume bedeutet Mut zur Analyse

Dr. Till Backhaus

agrartotal (MV/Stettin) - Auf der 14. Agrarpoltischen Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Güstrow bekannte sich Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt M-V klar zu den ländlichen Räumen: „2017 wird in Deutschland das Jahr der vielen Wahlen. Auch wenn die rein landwirtschaftlichen Themen sicher nicht im Fokus der politischen Debatten stehen werden, die Herausforderungen in den ländlichen Räumen sind es allemal.“

Kein neuer Schlachthof in Offenburg

agrartotal (pm/Offenburg) - Das Neubau-Projekt für einen Schlachthof in Offenburg ist vorerst gescheitert.  Die Stadt Offenburg, Eigentümerin des bisherigen Schlachthofgrundstücks, hat den Pachtvertrag per Ende 2019 gekündigt.   Zum Ausgleich will die Stadt den Schlachthofnutzern ein Grundstück am Südrand Offenburgs kostenlos zur Verfügung stellen, um  den Anstoß für einen Neubau zu geben. Laut Presseinformationen gibt es jetzt eine Finanzierungslücke von knapp drei Millionen Euro. Der Schlachthof hätte fünf bis sechs Millionen Euro gekostet (ohne Zerlegebetrieb). Neben einem Landeszuschuss von 1,5 Millionen Euro und einem gemeinsamen Anteil von Landwirten von rund 0,5 Millionen Euro war vom Landkreis ein Zuschuss von zwei bis drei Millionen Euro erwartet worden,  den es nun anscheinend nicht gibt.

Tierwohl-Label kommt bis 2018

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU)

agrartotal (pm/pass/Passau) - Die Passauer Neue Presse berichtet, dass Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sein geplantes staatliches Tierwohl-Label zuerst auf Schweine und Mastgeflügel konzentrieren will. Sein Ziel sei es das man bis spätestens 2018 mit dem Label an den Start gehen könne, erklärte Schmidt laut Passauer Neue Presse. Das Label soll auch für Fertiggerichte und Wurst nutzbar sein. Auf der Grünen Woche in Berlin, in die Ende der Woche eröffnet wird, will Schmidt weitere Einzelheiten zu den Anforderungen und den Inhalten seines neuen unverbindlichen staatlichen Zielschutz Labels der Öffentlichkeit vorstellen. Wie der Minister ferner erklärte, solle sein staatliches Label kein "Premium-Luxus-Label" werden, aber um die Anforderungen, wie etwa beim Platz im Stall, über die gesetzlichen Standards hinausgehen. Darüber hinaus erklärte Schmidt, dass sein Label die "gute Substanz" der bestehenden Brancheninitiative Tierwohl erhalten und nutzen solle.

Interessanteren dieser Zusammenhang ist jedoch die Tatsache, dass nach einer Presseinformation der Brancheninitiative Tierwohl zwischen der privatwirtschaftlichen Branchenorganisation und der Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums, keinerlei tiefergehenden Kontakte bestehen. www.agratotal.eu berichtete bereits darüber.

Tönnies und kein Ende

agrartotal (fr/Bielefeld) - Nur der Chronik halber ist anzumerken, dass Robert Tönnies  und sein Onkel Clemens Tönnies am kommenden Montag ihren Kampf um die Vorherrschaft im familieneigenen Fleischimperium vor dem Landgericht in Bielefeld weiter fortführen. Soweit zu erfahren war, soll vor Gericht geklärt werden, ob Clemens Tönnies  mit seinem Erwerb der Zur-Mühlen-Gruppe  gegen das Wettbewerbsverbot verstoßen hat.  Der Spruch: „Fortsetzung folgt"  gewinnt hier erst seine richtige Bedeutung.

Schmidt will massenhafte Kükentötung beenden - 70 Millionen Euro für die Fleischkennzeichnung

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt: 70 Millionen Euro für Tierwohl "Kennzeichnung von Fleisch aus guter Haltung spätestens 2018" - CSU-Politiker betont "massives Interesse" an bäuerlichen Familienbetreiben

agrartotal (ots/Osnabrück) - Agrarminister Schmidt will auf Grüner Woche Lösung zur Beendigung massenhafter Kükentötung präsentieren 

"2017 schaffen wir Einstieg in den Ausstieg" - Bislang 50 Millionen tote Tiere pro Jahr 

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) will mithilfe "technologischer Spitzenforschung" noch in diesem Jahr das Ende massenhafter Kükentötung einleiten. Auf der "Grünen Woche" werde er ein Demonstrationsgerät vorstellen, sagte Schmidt im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"(Samstag). Dieses könne das Geschlecht eines Tieres schon weit vor dem Schlüpfen bestimmen, sodass Eier mit männlichen Embryos der Futterverwertung zugeführt werden können. Eier, in denen sich weibliche Küken entwickeln, würden weiter bebrütet. Bislang werden in Deutschland jedes Jahr fast 50 Millionen männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen aus wirtschaftlichen Gründen vergast oder geschreddert, weil sie weder Eier legen noch schnell Fleisch ansetzen. "Ich werde mit aller Kraft weiter daran arbeiten, das Kükenschreddern schnellstmöglich zu beenden", sagte der Minister. "Wir schaffen 2017 den Einstieg in den Ausstieg", hob er hervor.

Keine Ammoniak- und Keim-Rabatte bei „Tierwohl“-Umbauten in Agrarfabriken!

agrartotal (abl/Bienenbüttel) - Der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) lehnt Bestrebungen der Agrarindustrie-Lobby ab, die darauf zielen, den berechtigten Schutz von Anwohnern und Natur vor den Immissionen aus Agrarfabriken mit dem Hinweis auf sogenannte „Tierwohl-Verbesserungen“ zu unterlaufen. Die Lobby wolle durchsetzen, dass alte Groß-Tierhaltungsanlagen, die vor Jahren noch nach altem Recht (mit damals geringeren Immissionsschutz- Anforderungen) genehmigt worden seien, ihren Bestandsschutz trotz überhöhter Immissionen behalten könnten - wenn sie einen Teil ihrer Ställe auf mehr Tierwohl (mehr Platz, Außenklima) umbauen würden. Die AbL sieht darin einen Versuch von Agrarindustriellen, noch rechtzeitig vor Inkrafttreten der strengeren Umwelt-Neuregelungen der TA Luft den alten Genehmigungsstatus ihrer umwelt- und anwohner-schädlichen Agrarfabriken noch viele Jahre lang fortzuschreiben. 

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2016 mit „Schlagseite“

agrartotal (DBV/Berin) - „Eine wirklich nachhaltige Nachhaltigkeitsstrategie für die deutsche Landwirtschaft darf sich nicht nur auf ökologische Kriterien beziehen und die soziale und ökonomische Seite ausblenden. Ein detailverliebtes Aneinanderreihen von Umwelt- und Nährstoffindikatoren ist im Sinne der Nachhaltigkeit zu kurz gegriffen und vernachlässigt den gesamtheitlichen Ansatz der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN. Bei wachsender Weltbevölkerung muss die Effizienz des Ressourceneinsatzes im Vordergrund stehen und damit „Höhere Erträge mit weniger“ erzeugt werden“, erklärte Eberhard Hartelt, Umweltbeauftragter des Deutschen Bauernverbands (DBV), zur in dieser Woche vom Bundeskabinett verabschiedeten Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016.

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KTG Agrar verkauft an Münchner Rück

Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion Bündnis 90/die Grünen im Bundestag

agrartotal (pm/fr) - Laut Pressemeldungen soll der weltgrößte Rückversicherungskonzern, die Münchener Rück, in Brandenburg eine Firma in der KTG-Agrar mit rund 2800 ha Land erworben haben. Angeblich soll dabei das gesetzliche Vorkaufsrecht der ortsansässigen Landwirte vorher ausgehebelt worden sein, wie die in  Berlin erscheinende taz.  zu berichten weiß. Der Kaufpreis soll bei etwa 28 Millionen € gelegen haben.

Der Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen,  Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion Bündnis 90/die Grünen im Bundestag,  erklärte, dass der Verkauf von 2263 ha  der KTG Agrar  an die Münchener Rück verdeutlichte, wie dringend eine rechtliche Änderung zur Einschränkung von Kapitalinvestitionen in der Landwirtschaft gebraucht werde. Anstatt zu handeln, so Ostendorff, werde die Verantwortlichkeit jedoch nur hin und her geschoben. Das sei Politikversagen pur – zum Nachteil der Landwirtschaft, so Ostendorff.

FNSEA und DBV für starke EU-Agrarpolitik

agrartotal (DBV/FNSEA/Berlin) - Im Vorfeld der Wahlen in Frankreich und im Hinblick auf den anstehenden Wahlkampf in Deutschland haben sich die Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und des französischen Bauernverbandes Fédération Nationale des Syndicats d’Exploitants Agricoles (FNSEA), Joachim Rukwied und Xavier Beulin, zu einem Gedankenaustausch über die Zukunft der Agrarwirtschaft getroffen. Dabei waren sie sich einig, dass Landwirtschaft und die gemeinsame Agrarpolitik das Herzstück des gemeinsamen europäischen Projektes bleiben muss.

GFFA 2017 – die Berliner Welternährungskonferenz und G20- Agrarministertreffen

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ist Gastgeber des G20-Agrarministertreffens, dem ersten Ministertreffen unter der diesjährigen deutschen G20-Präsidentschaft

agrartotal (pm/Berlin) - Zum Startschuss der Internationalen Grünen Woche 2017 finden an ihrem Eröffnungswochenende gleich zwei der Höhepunkte im Messegeschehen statt. Anlässlich des „Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) – die Berliner Welternährungskonferenz“ werden am Samstag, den 21. Januar 2017, über 60 Landwirtschafts- und Ernährungsminister auf der 9. Berliner Agrarministerkonferenz zu zentralen Zukunftsfragen der globalen Land- und Ernährungswirtschaft tagen. Mit dem diesjährigen Leitthema „Landwirtschaft und Wasser – Schlüssel zur Welternährung“ werden die Herausforderungen und Probleme, denen die Landwirtschaft im Rahmen des Umgangs mit der Ressource Wasser ausgesetzt ist, auf die internationale Agenda gesetzt. Anschließend findet am Sonntag, den 22. Januar 2017, das G20-Agrarministertreffen, das erste Ministertreffen unter der diesjährigen deutschen G20-Präsidentschaft, statt. Das Motto der deutschen G-20-Präsidentschaft „Stabilität – Verantwortung – Zukunftsfähigkeit“ trifft auch auf die Rolle der Landwirtschaft zu. Neben der Thematisierung von Digitalisierung in der Landwirtschaft wird auch hier der Umgang der Landwirtschaft mit Wasser in den Fokus gerückt.

Tierwohl

agrartotal (pm/Berlin) - Bundesratsinitiative der Länder Niedersachsen und Bremen zum Tierwohl - zügige Umsetzung von Konzepten für eine zukunftsfähige Nutztierhaltung.

Der Bundesrat möge beschließen: Der Bundesrat sieht die Notwendigkeit, die Nutztierhaltung in Deutschland in Verantwortung gegenüber den Tieren und unter den veränderten gesellschaftlichen Erwartungen an Tierschutz und Tierhaltung zukunftsfähig zu gestalten....

 

900 Mio. Euro Verlust durch Neonikotinoid-Verbot im Raps?

agrartotal (ufop/Berlin) - Den europäischen Rapsproduzenten und -verarbeitern entstehen durch das geltende Anwendungsverbot für drei Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide jährlich Verluste in Höhe von fast 900 Mio. Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Bayer* und Syngenta** in Auftrag gegebene und von der Forschungsgesellschaft HFFA Research GmbH durchgeführte Studie, die im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin vorgestellt wurde. Olaf Feuerborn, der Präsident des Bauernverbands Sachsen-Anhalt, sieht die Folgen des Verbots auch aus Sicht der deutschen Landwirte überaus kritisch. „Der Wegfall der neonikotinoiden Beizung bereitet den Ackerbauern gerade in Jahren mit hohem Schädlingsdruck, wie dies in 2016 der Fall war, Schwierigkeiten. So beobachteten wir im vergangenen Jahr einen verstärkten Läusebefall, der durch eine sachgerechte Beizung so sicherlich nicht aufgetreten wäre. Läuse übertragen pflanzenschädigende Viren. Folge einer eingeschränkten Palette an Pflanzenschutzmitteln ist die Zunahme problematischer Resistenzen“, so Feuerborn.

*Die Bayer Aktiengesellschaft (kurz Bayer AG) ist ein divisional gegliedertes Unternehmen, das aus 307 Gesellschaften mit insgesamt 116.800 Mitarbeitern besteht. Schwerpunkt des Konzerns ist die chemische und pharmazeutische Industrie.

**Syngenta ist weltweit einer der grössten Konzerne im Agrargeschäft

Eine Wurst bringt dem Erzeuger 12 Cent

agrartotal ((ZDS/Bonn) - Ein seit Jahren anhaltender ruinöser Preisdruck am Schweinemarkt macht vielen Schweinehaltern schwer zu schaffen und raubt den Betrieben die Perspektiven. Rechnet man den Preis, den ein Tierhalter für ein Mastschwein erhält, auf eine Bratwurst mit 100 Gramm um, so entspricht das einem Preis von 12 Cent je Wurst, erklärte Hans-Benno Wichert, Vizepräsident des Landesbauernverbandes (LBV). Daran hat sich leider kaum etwas geändert. 

Landwirte setzen Greening weiter erfolgreich um

agrartotal (DBV/Berlin) - Die deutschen Landwirte haben auch 2016 die Greeningvorgaben der EU zur Bereitstellung von Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF), zur Fruchtartenvielfalt und zum Erhalt des Dauergrünlands erfolgreich umgesetzt.

Ferkelkastration: Bauern wollen örtliche Betäubung statt Vollnarkose

agrartotal (fw/München) - „Es gilt eine praktikable Lösung zu finden, die sowohl dem Tierschutz als auch den Landwirten gerecht wird. Schmerzstillende Maßnahmen wie die lokale Betäubung entsprechen den Maßgaben des Tierschutzes. Weitergehende Forderungen könnten gerade die in Bayern vorherrschenden kleineren und mittleren bäuerlichen Betriebe überfordern. Die Zahl der Ferkelerzeuger ging zuletzt im Schnitt jährlich um rund sieben Prozent zurück. Das hat auch Folgen für kleinere Metzgerbetriebe, die oft direkt von bäuerlichen Familienbetrieben beliefert werden. Der Selbstversorgungsgrad bei Ferkeln ist in Bayern auf 65 Prozent zurückgegangen, während die Importe von Ferkeln aus Dänemark und den Niederlanden nach Deutschland massiv ansteigen – 2016 bereits auf 1,5 Millionen Tiere. In diesen Ländern bleibt sogar eine betäubungslose Kastration über 2019 hinaus erlaubt,“

erklärte Johann Häusler, Landwirt und Abgeordneter der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, zur Meldung „Ferkelkastration: Bauern wollen örtliche Betäubung statt Vollnarkose“

Initiative Tierwohl und / oder staatliches Tierwohllabel?

agrartotal (DBV/Berlin) Die Initiative Tierwohl ist die erfolgreichste Veränderung der Nutztierhaltung. Die tiergerechtere Haltung kommt 12,9 Mio. Schweinen und 236,9 Mio. Hähnchen und Puten zugute. Dass sich Tierwohl in der Breite der Tierhaltung in kurzer Zeit umgesetzt werden kann, ist bisher noch keiner Organisation und keinem Label gelungen.

Transparenz-Initiative von Vion erntet viel Lob

agrartotal (Herd-und-Hof/Berlin) - Wie die bekannte Internetplattform "Herd-und-Hof.de" in seiner neuesten Asgabe berichtet, werden rund eine Million Schweine pro Woche in Deutschland geschlachtet. Die meisten Menschen wollen davon nichts wissen, greifen aber gerne auf das Schnitzel zurück. Das Schlachten ist ein tabuisierter Schritt zwischen Stall und Teller, den Vion jetzt öffentlich macht. Mit der Transparenz-Initiative stellt das Schlachtunternehmen nicht nur Videos über das Schlachten von Schweinen und Rindern ins Netz, sondern lässt überhaupt Einblicke in die meist verschlossene Schlachtbranche zu.

Weitere Informationen? Klicken sie oben auf den Vion-Button, um zum Orgonalbericht zu gelangen.

100 Jahre Schweinezucht: Neues Forschungsprojekt startet an der Uni Halle

"Senta", ein veredeltes Landschwein, das 1930 geboren wurde - Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der MLU

agrartotal (Martin-Luther-Universität/Halle) - Die Entwicklung des Hausschweins in den letzten 100 Jahren steht im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts, das am Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen (ZNS) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) koordiniert wird. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern wollen die Wissenschaftler erforschen, wie sich das Hausschwein in dieser Zeit genetisch und körperlich verändert hat. Auch die Kulturgeschichte des Schweins und ethische Aspekte werden in dem Projekt beleuchtet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt in den nächsten drei Jahren mit rund 490.000 Euro.

Der Labelwettlauf hat begonnen

Prof. Dr. Thomas Blaha

agrartotal (fr) - Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat das schönste Label im Land?

Neue Alternative für die Ferkelkastration

Walter Heidl, bayerischer Bauernpräsident

agrartotal (bbv/München) – In weniger als 48 Monaten läuft in Deutschland die ausdrückliche Zulässigkeit der Kastration von unter acht Tage alten Ferkeln ohne Betäubung aus. Gerade für kleinere und mittlere Betriebe fehlen jedoch nach wie vor Alternativen. Ein vom Bayerischen Bauernverband gemeinsam mit zahlreichen Organisationen aus Landwirtschaft, Schlachtwirtschaft, Vermarktung und Handel in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten zeigt nun einen möglichen Ausweg. „Gesetzlich ist nicht unbedingt eine Vollnarkose gefordert. Auch eine örtliche Schmerzausschaltung  ist ausreichend. Dafür ist die Zulassung moderner Lokalanästhetika nötig. Unter diesen Voraussetzungen ist eine örtliche Schmerzausschaltung durch den Landwirt möglich“, sagte Dr. Wolfgang Hansen, Rechtsanwalt und Experte für Veterinärrecht bei der Präsentation seines Gutachtens am Freitag in München. „Damit wird neben den drei vom Bundeslandwirtschaftsministerium favorisierten, aber für süddeutsche Verhältnisse völlig unpassenden Methoden ein tierschutzkonformer, praktikabler und wirtschaftlich tragfähiger Weg der Ferkelkastration eröffnet“, sagte der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl.

Freitag der 13.: Nachricht vom Finanzamt

agrartotal (pm/fr) - Wie jetzt bekannt wurde, haben unter anderem die Finanzämter im Kampf gegen Steuerbetrug erneut mehr Konten von Privatpersonen geprüft. Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der erledigten Anfragen auf 358 228 erhöht - nach 302 150 im Jahr 2015.

AKTUELL: Nationale Nutztiertrategie eingefordert

agrartotal (pm/Berlin) - Agrarminister Meyer fordert mit Ex-Ministern Lindemann und Bartels sowie dem Tierschutzbund ein Umdenken bei der Tierhaltung

Foodwatch stellt neues Label für Tierprodukte vor

agrartotal (fr/foodwatch/Berlin) Foodwatch stellt neues Label für Tierprodukte vor - Gegenentwurf zum geplanten "Tierwohl"-Siegel von Agrarminister Christian Schmidt - Verbraucherorganisation präsentiert gemeinsame Stellungnahme mit dem Vorsitzenden der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT), Prof. Dr. Thomas Blaha

Es werden wieder mehr Schweine gemästet

Es wurden im vergangenen Jahr wieder etwas mehr Schweine gemästet als in 2015, rund 7.100 mehr Mastschweine zwischen 80 und 110 Kilogramm Lebendgewicht und rund 21.000 mehr Mastschweine über 110 Kilogramm Lebendgewicht.

agrartotal (LPD/Hannover) - Das jahrelange Preistief bei Schlachtschweinen scheint vorerst beendet, die seit November 2014 konsequent abgestockten Bestände sorgen für ein verknapptes Angebot und schließlich zu einer Preissteigerung Anfang Januar von 5 Cent je Kilogramm, berichtet der Landvolk-Pressedienst.

Reaktionen auf den Konzernatlas

BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff

agrartotal (bve/Berlin) - „Der sogenannte Konzernatlas dokumentiert ein absurdes Sammelsurium verkürzter Behauptungen oder falscher Unterstellungen gegen die Lebensmittelbranche und einzelne Unternehmen. Eine tatsächliche Übersicht über den globalen Lebensmittelmarkt gibt der Bericht nicht", kommentiert BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff den aktuellen Konzernatlas - laut BVE-Pressedienst - "namhafter Links-Lobbyisten".

4.0-Konferenz

agrartotal (BVE/Berlin) - Wie wird die Digitalisierung die Lebensmittelwirtschaft beeinflussen? Dies ist Leitthema der 2. Farm & Food 4.0-Konferenz am 23. Januar 2017 im Kongresszentrum am Alexanderplatz in Berlin. Ganz konkret wird es dieses Mal um neuartige Geschäftspraktiken im Zuge der Digitalisierung gehen. 

Neben Gastreden von hochkarätigen Referenten, Podiumsdiskussionen und dem neuartigen Format des sogenannten World-Cafés, bietet die Konferenz darüber hinaus einen erweiterten Ausstellungsbereich inklusive eines Start-up-Forums. Als ideeller Träger des Kongresses wird sich hier auch die BVE mit einem Stand präsentieren und Fragen zu branchenrelevanten Themen – auch über das Thema Digitalisierung hinaus – beantworten.

Ausgerichtet wird die Farm & Food 4.0 vom Deutschen Bauernverlag (dbv). Infos, Programm und Anmeldung unter: www.farm-and-food.com

BVE und BLL im Endspurt zur Grünen Woche 2017

agrartotal (bll/bve/Berlin) - Bereits zum zehnten Mal präsentieren sich die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) vom 20. bis 29. Januar 2017 mit einem gemeinsamen Auftritt auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin.

Umbau der Tierhaltung

Vorsitzende der AbL, Martin Schulz

agrartotal (AbL/Berlin/Hamm) - Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ruft Bund, Länder und die verschiedenen Akteure der Wirtschaft auf, sich auf ein gemeinsames strategisches Vorgehen zum Umbau in großen Teilen der Tierhaltung einzulassen. Es sei nicht mehr strittig, dass die Tierhaltung in einigen wichtigen Bereichen wie der heute vorherrschenden Schweinehaltung auf Vollspaltenböden ohne Außenklimabereiche überwunden werden müsse, erklärte der  im Vorfeld der Grünen Woche, die nächste Woche in Berlin eröffnet wird. Jetzt müsse es an die Umsetzung gehen.

"Wir transportieren Tierschutz“

Ziel der Initiative „Wir transportieren Tierschutz“ ist es, das schwierige, aber wichtige Thema Transport von Nutz- und Schlachttieren vorurteilsfrei zu kommunizieren, um so einen Perspektivwechsel zu ermöglichen.

agrartotal (drv/igw/Berlin) - Bereits zum fünften Mal ist die Initiative „Wir transportieren Tierschutz“ des DRV und seiner Mitgliedsunternehmen aus der Vieh- und Fleischwirtschaft auf dem ErlebnisBauernhof aktiv.

Wirtschaftliche Lage

agrartotal (DIHK/Berlin) - "Das Wachstum fällt 2016 mit 1,9 Prozent erfreulich aus. Konsum und Bau haben uns - gedopt durch die Niedrigzinsen - gut durch das Jahr getragen. Auch von den öffentlichen Ausgaben für die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen sind noch mal Impulse ausgegangen. Selbsttragendes Wachstum braucht jedoch vor allem wieder höhere Investitionen und Exporte. Die deutschen Exporteure haben sich in einem schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeld wacker geschlagen – nicht zuletzt wegen des günstigen Wechselkurses. Für eine Exportnation mit alternder Bevölkerung wie Deutschland fällt das Plus mit 2,5 Prozent jedoch zu klein aus. Wir sind darauf angewiesen, dass wir unsere Stärken im Austausch mit anderen Ländern zum Tragen bringen können. Schwach haben sich auch die Unternehmensinvestitionen entwickelt. Der geringe Anstieg der Ausgaben für neue Maschinen, Anlagen oder Fahrzeuge ist angesichts der niedrigen Zinsen ernüchternd. Die Politik muss dringend die Investitionsbedingungen verbessern, z. B. durch eine Vereinfachung des komplexen Steuersystems und attraktivere Abschreibungsregelungen."

erklärt[e DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben

Besseres Miteinander von Erzeuger und Verbraucher

agrartotal (min/Stuttgart) - „Unsere Gesellschaft ist auf eine funktionierende Landwirtschaft angewiesen. Die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern ist die Grundlage für eine ausgewogene Ernährung der Menschen. Bäuerliche Familienbetriebe pflegen unsere Landschaft und sorgen für Wertschöpfung vor allem in den ländlichen Regionen unseres Landes“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (12. Januar) in Hohenheim (Stuttgart). Vielen Menschen, vor allem in den großen Städten, seien Sinn und Ziel der Landwirtschaft nicht immer klar. Häufig werde die Arbeit der Landwirte, vor allem die der Nutztierhalter, kritisch gesehen. „Der in Hohenheim angestoßene Landwirtschaftsdialog trägt dazu bei, die Arbeit und die Leistungen der heimischen Landwirtschaft thematisch wieder stärker in die Mitte der Gesellschaft zu tragen und die Diskussionen zu versachlichen“, betonte der Minister.

Tierschutzbund: Bewertung und Bilanz alter und neuer Label

Die Pressekonferenz des Deutschen Tierschutzbundes: Das Staatliche Tierwohllabel und das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes - Bewertung und Bilanz, könnte/dürfte zur "Nagelprobe" für Minister Schmidt werden

agrartotal (Tierschutzbund/fr/Berlin) - Seit der Einführung des Tierschutzlabels des Deutschen Tierschutzbundes hat die Debatte um Kennzeichnung und gesetzliche Haltungsvorschriften katapultartig zugenommen – bis hin zur Erarbeitung eines Tierwohllabels durch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Das Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“, zunächst mit Mastschweinen und –hühnern gestartet, konnte 2016 auf Legehennen und zuletzt auf Milchkühe ausgeweitet werden. Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, will im Rahmen einer Pressekonferenz im Vorfeld zur Grünen Woche Bilanz ziehen und einen Ausblick auf die weitere Entwicklung des Labels - auch im Hinblick auf und anhand einer Bewertung des staatlichen Labels, geben.

Wer den Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, kennt, kann sich darauf verlassen, dass der Präsident Klartext in Bezug auf das staatliche Tierschutzlabel reden dürfte.

Wenn der Finger des Tierschutzbundes in Bezug auf die "Tierschutzglaubwürdigkeit" des unverbindlichen staatlichen Tierschutzlabels nach unten zeigt, dürfte das ministerielle Label nur eine sehr kurze Halbwertzeit haben, bevor es für alle Zeiten unter der Fleischertheke verschwindet. Allerdings wäre dann auch eine riesige Chance - zumindest bis zur nächsten Bundestagswahl - für den gesamten Tierschutz vertan. Die Pressekonferenz des Dceutschen Tierschutzbundes wird auf alle Fälle für die Tierschutzbemühungen und das staatliche Label des Ministers zur "Nagelprobe"!

Bauernverbände kritisieren Vorgehen der Länderagrarminister aus NRW und Niedersachsen

agrartotal (rlv/Bonn) - Mit Verstimmung haben der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV), der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) und das Landvolk Niedersachsen auf den geplanten Ablauf des Verbändegesprächs „Zukunftsfähige Schweinehaltung – tiergerecht und nachhaltig“ reagiert, zu dem die für Landwirtschaft zuständigen Minister Johannes Remmel (NRW) und Christian Meyer (Niedersachsen) heute nach Münster eingeladen haben. Verwunderlich sei vor allem, dass man zuerst die Presse informiere und erst im Anschluss das Fachgespräch führe.

Johannes Remmel und Christian Meyer unterzeichnen gemeinsame Erklärung

Landwirtschaftsminister Christian Meyer und Johannes Remmel.

agrartotal (min/Münster) - Münsteraner Erklärung" ist Diskussionsgrundlage für Verbändegespräch mit der Landwirtschaft - Landwirtschaftsminister Johannes Remmel und Christian Meyer unterzeichnen gemeinsame Erklärung zur nachhaltigen Entwicklung der Tierhaltung

Neue Software für Milchviehhalter

agrartotal (BLE/Bonn) - Auf Haus Düsse haben die Landwirtschaftskammer NRW und die proPlant GmbH ein neues Instrument zur Bewertung von Haltung und Management in Liegeboxenlaufställen vorgestellt. Damit wird eine Software für mehr Tierwohl marktreif, die eine einfache, objektive und systematische Handhabung erlaubt.

Eröffnungsfeier der IGW 2017

agrartotal (fr/Berlin) – Die Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) 2017 (20.-29.1.) wird auch in diesem Jahr mit einer Eröffnungsveranstaltung feierlich begangen: Die Eröffnungsfeier findet am 19. Januar im CityCube Berlin statt (Beginn: 18.00 Uhr) und das Partnerland Ungarn gestaltet ein buntes kulturelles Rahmenprogramm sowie den anschließenden Empfang für die über 3.600 geladenen Ehrengäste.

DLG-Geflügeltagung in Celle

agrartotal (dlg/Celle) - Aktuelle Fragen der Haltung, Umwelt, Zucht und des Tierwohls im Fokus – Am 23. Februar 2017 in Celle

Tierschutzorganisationen kritisieren Grünbuch

agrartotal (pm/Hamburg/Berlin) - Die Tierschutzorganisationen Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bundesverband Tierschutz, Bund gegen Missbrauch der Tiere, Provieh, VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz und die Welttierschutzgesellschaft kritisieren das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgestellte „Grünbuch - Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume“. Wo gesetzliche Regelungen notwendig sind und verbindliche Leitlinien geschaffen werden müssen, setzt das Ministerium weiterhin auf Freiwilligkeit und verzichtet damit auf konkrete Verbesserungen zum Wohle der Tiere in der Landwirtschaft.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland

agrartotal (BMWI/Berlin) - Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2016 um preisbereinigt 1,9 % in einem unruhigen außenwirtschaftlichen Umfeld solide gewachsen, nach einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,7 % im vorangegangenen Jahr. Das Wachstum fiel damit sogar geringfügig stärker aus, als in der Herbstprojektion der Bundesregierung vorhergesagt. Die Entwicklung wurde rechnerisch von der Binnennachfrage getragen. Vor allem die staatlichen und privaten Konsumausgaben, aber auch die Bauinvestitionen legten kräftig zu. Die Investitionen in Ausrüstungen erhöhten sich ebenfalls, aber verhaltener. Mit der starken Binnennachfrage nahmen die Importe stärker zu als die Exporte, so dass der Wachstumsbeitrag des Außenhandels leicht negativ ausfiel.

Wettbewerbsfaktor „Tierwohl“ in der Schweinehaltung

agrartotal (DLG/Hannover) - Zu einem öffentlichen Impulsforum im Rahmen der DLG-Wintertagung am 22. Februar 2017 laden der DLG-Fachausschuss für Tiergerechtheit und der DLG-Ausschuss für Schweineproduktion nach Hannover ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Thema Tierwohl und seine mögliche Bedeutung als Wettbewerbsfaktor in der Schweinehaltung.

 

Tönnies: Bundeskartellamt genehmigt Verkauf von Döllinghareico, aber ...?

agrartotal (Hamburg) - Das Bundeskartellamt hatte bereits kurz vor Weihnachten den Kauf des Elmshorner Wurstherstellers Döllinghareico durch die Zur-Mühlen-Gruppe, einen schleswig-holsteinischen Fleischkonzern mit Sitz in Böklund, freigegeben, wem das Unternehmen letztendlich aber gehört, ist jedoch immer noch nicht geklärt. Einerseits wird die Meldung verbreitet, dass die Familien Claus Dölling, dessen Familie die Anteile an Döllinghareico gehören, die Firma an den Unternehmer Maximilian Tönnies verkauft habe. Andererseits wird die Meldung kolportiert, dass der derzeitige Döllinghareico-Geschäftsführer Andreas Subai darauf hingewiesen habe, dass die Eigentümerfamilie - warum auch immer - nicht frei über die Firmenanteil verfügen könnten.

Der Familie Tönnies gehören der größte deutsche Schlachthhauskonzern, sowie die Zur-Mühlen-Gruppe und Wurst-Unternehmen mit Marken wie Nölke, Tillmanns oder Toasty. Meldungen ist zu entnehmen, dass Maximilian Tönnies (25) - Sohn von Clemens Tönnies - die Firma Döllinghareico als Privatperson übernehmen werde.

Danish Crown will Teterower Rinderschlachtbetrieb übernehmen

agrartotal (pm/fr) - Soweit Pressemeldungen zu entnehmen ist, beabsichtigt der dänische Fleischkonzern, Danish Crown, den Schlachtbetrieb Teterower Fleisch zu übernehmen. Die Übernahme des in Mecklenburg-Vorpommern ansässigen Betriebes sei, so teilten das dänische Schlachtunternehmen mit, bereits beim Kartellamt angemeldet.

Die Teterower Fleisch GmbH, so die firmeneigene Webseite, kann auf mehr als 100-jährige Tradition gewerblicher Schlachtung verweisen. Als einer der größten Kompaktschlachthöfe Norddeutschlands mit integrierter Zerlegung verarbeiten man pro Jahr 500.000 Schweine, 100.000 Rinder, 25.000 Lämmer sowie 8.000 t Produkte der Zerlegung. Dabei kommen sowohl konventionelle Technologien als auch Verfahren nach der Ökoverordnung zum Einsatz. Langjährige Erfahrung gibt es in der Zusammenarbeit mit türkischen und arabischen Kunden.

Die Teterower Fleisch GmbH ist nach dem Internationen Food Standard, dem Statut der QS GmbH, dem McDonald`s-Standard sowie der Ökoverordnung zertifiziert. Die Qualität und Sicherheit aller Produkte sowie die Herstellungsprozesse werden permanent von unabhängigen, privaten Kontrollstellen überprüft. Als Partner des ökologischen Landbaus und seiner leistungsfähigen Erzeugergemeinschaften wird ein Standard garantiert, der über das Niveau der aktuellen EU-VO hinausgeht.

Wie weiter zu erfahren war, soll der in Husum befindliche Schlachthof von Danich Crown Beef, nach der zu erwartenden Freigabe durch das Kartellamt, mit der Firma Teterower Fleisch in einer Betriebseinheit geführt werden.

Mit der Übernahme des mecklenburgischen Betriebes wird Danish Crown nicht nur der fünftgrößte Rinderschlachthof Deutschlands, sondern etabliert sich auch im norddeutschen Biofleischmarkt.

Abgesehen von den nationalen Interessen, die die Dänen vielleicht zur Übernahme der Teterower Fleisch GmbH bewogen haben, erwirtschaftete und erzielte der Schlachthof Teterower Fleisch bis zur Hälfte seiner Umsätze außerhalb Deutschlands. Hier ist wohl auch der Grund für das Engagement der Dänen zu suchen. Mit der Übernahme haben sie einen Zugang zu weiteren, im speziellen Fall südeuropäischen, Absatzmärkten geöffnet.

Anmerkung: Initiative Tierwohl begrüßt Schritt zu mehr Tierwohl

agrartotal (fr) - Die Pressemeldung der Initiative Tierwohl, die heute veröffentlicht wurde, ist von der Sache her zu begrüßen. Es ist natürlich klug, wenn man sich als privatwirtschaftliche "Initiative Tierwohl" für mehr - auch staatliches - Tierwohl ausspricht.

Die Pressemeldung verdeutlicht aber auch ein anscheinend vorhandenes Dilemma, nämlich, das wenige Tage vor der Eröffnung der IGW - der Internationalen Grünen Woche - in Berlin, auf der Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt das - sein - unverbindliches staatliches Tierwohllabel präsentieren will, allem Anschein nach noch immer kein belastungsfähiger Kontakt zwischen der Geschäftsführung der Initiative und den "Machern" des staatlichen Labels, besteht!

Die Initiative Tierwohl - so hat es zumindest den Eindruck - ist in jeder Beziehung beim staatlichen Tierwohllabel raus, oder treffender gesagt: Die Initiative Tierwohl war nie in die Überlegungen des staatlichen Tierwohllabels eingebunden. Das lässt natürlich jetzt Raum für Interpretationen.

Die heute veröffentlichen Vorschläge der Initiative, und wenn sie noch so gut und zutreffend sind, verpuffen natürlich - wenige Tage vor der Veröffentlichung des staatlichen Labels und seiner Ausgestaltung - im Wind! Es ist ein Klassiker, ein Schluss in den berühmten Ofen!

Natürlich erhält die Presseveröffentlichung der Initiative unter diesem Vorzeichen eine völlig andere Bedeutung. Sie ist wohl eher als das Pfeifen im dunklen Walde, so nach dem Motto zu deuten: "Hallo, ihr habt uns zwar nicht zur Kenntnis genommen, aber wir sind auch noch da!"

Zugegeben, diese Selbsterkenntnis ist bitter, aber verdeutlicht doch zugleich die Bedeutung, die das BMEL und seine "Staatlichen Tierwohllabel-Macher" der Initiative Tierwohl beimessen und (leider) ist davon auch der Beweis abzuleiten, dass diejenigen, die von Anfang an nicht an ein friedliches mit- und nebeneinander der Initiative und der BMEL-Aktivitäten glaubten, trotz aller Anfeindungen und Dementis, Recht behalten haben.

Ob das jetzt ein weiterer Nagel für die Initiative ist, oder gar der Letzte, bleibt abzuwarten.

Initiative Tierwohl: Staatliches Tierwohllabel praxisfest machen

agrartotal (itw/Bonn) - Die wirtschaftsgetragene Initiative Tierwohl begrüßt jeden Schritt für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung. Deswegen steht sie der Ankündigung des Bundesministeriums, ein staatliches Tierwohllabel einführen zu wollen, offen gegenüber. 

Ferkelkastration

agrartotal (bbv/München) - Dem Tierschutzgesetz zufolge läuft die ausdrückliche Zulässigkeit der Kastration von Ferkeln unter acht Tagen ohne Betäubung zum 31. Dezember 2018 aus. Das Bundeslandwirtschaftsministerium nennt bislang lediglich drei Alternativen: den Eingriff unter Narkose, die Behandlung der Tiere mit in den Hormonhaushalt eingreifenden Substanzen und die Ebermast. 

Eine aktuelle Studie der Landwirtschaftsministerien von Bayern und Baden-Württemberg zeigt jedoch, so der Bayerischen Bauernverband, dass diese drei Methoden mit großen Problemen verbunden sind und damit gravierende Auswirkungen auf die vergleichsweise kleinen Strukturen in Süddeutschland verbunden wären. Ohne eine Alternative wird die regionale Ferkelerzeugung wegbrechen – und damit auch die Grundlage für regional erzeugtes Schweinefleisch. Das ist ein Problem auch für viele Metzgereien. 

Wie der Bayerische Bauernverband nunmehr mitteilt, zeigt ein Rechtsgutachten, dass auf der Basis der jetzigen Rechtslage, auch eine andere Methode möglich wäre – mit Vorteilen beim Tierschutz, machbar für kleinere Betriebe und damit weniger problematisch für regionale Strukturen. Der Bayerische Bauernverband will das Gutachten am kommenden Freitag der Öffentlichkeit präsentieren.

Durchbruch beim Düngerecht

Dr. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister

agrartotal (Min/Schwerin) - Heute fanden die abschließenden Verhandlungen zum Düngegesetz und zur Düngeverordnung in Berlin statt. Für die SPD haben Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus und der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Wilhelm Priesmeier über 15 Punkte zwischen Bundestag, Bundes- und Landesregierungen verhandelt.

Equal Pay: Über Geld spricht man jetzt

agrartotal (dlv/Berlin) – Das Kabinett hat heute den Gesetzentwurf zu Lohngerechtigkeit freigegeben. Ziel des Gesetzentwurfs ist es, mehr Transparenz beim Entgelt zu schaffen.

Fälscherwerkstatt bietet Einblick in die Welt der Lebensmittelbetrüger

agrartotal (BVL/Berlin) - Grün gefärbtes Salatöl statt Olivenöl, vermeintliche Bio-Produkte aus konventionellem Anbau oder Reisimitat aus Kunststoff. Die Beispiele für Lebensmittelfälschungen und –betrug fallen in die Kategorien betrügerisch bis gefährlich. Ihnen allen ist gemein, dass Fälscher Verbraucher täuschen, um dadurch finanzielle oder wirtschaftliche Vorteile zu erlangen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zeigt an seinem Stand auf der Internationalen Grünen Woche vom 20. bis 29. Januar 2017, wie Lebensmittel gefälscht werden und wie die Behörden den Lebensmittelfälschern auf der Spur sind.

IGW Niedersachsen

agrartotal (mg-niedersachsen) - Niedersachsen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin – das ist landschaftliche und kulturelle Vielfalt auf einem bunten Sinnes- und Geschmacksparcour, präsentiert von mehr als 80 niedersächsischen Ausstellern auf rund 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Das Landwirtschafts- und das Umweltministerium suchen mit eigenen Ständen das Gespräch mit den Besuchern über Tier- und Umweltschutz. Die weltweit größte Verbraucher- und Gartenmesse beginnt am Freitag, dem 20. Januar, und dauert bis Sonntag, 29. Januar 2017.

Sozial-ökologischen Wende

„Die Bundesregierung verschleppt die notwendige sozialökologische Wende“, sagte Weiger

agrartotal (BUND/Berlin) - Die heute vom Bundeskabinett verabschiedete Nachhaltigkeitsstrategie ist nach Ansicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nicht ehrgeizig genug. Für den sozialverträglichen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohle gebe es keinen Fahrplan, kritisierte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

Nachhaltigkeitspolitik

Wir leben in Einer Welt und jeder vonDr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: uns trägt dafür Verantwortung.

agrartotal (bmz/Berlin) - „EineWelt – unsere Verantwortung“- mit einem starken Signal für eine neue globale Verantwortung geht Deutschland in die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen, die sich die Weltgemeinschaft 2015 gesetzt hat.

Nach der Verabschiedung der Nachhaltigkeitsstrategie im Bundeskabinett sagte Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Die neue Strategie ist eine Trendwende für die deutsche Nachhaltigkeitspolitik und damit für uns alle. Eine Welt ohne Hunger und der Schutz unserer Lebensgrundlagen sind dabei unser Ziel. Unser Handeln in Deutschland hat globale Auswirkungen. Mit der Nachhaltigkeitsstrategie übernimmt die Bundesregierung Verantwortung. Denn Nachhaltigkeit muss Lebenseinstellung werden. Jeder von uns kann ganz konkret dazu beitragen, die Globalisierung gerecht zu gestalten: beim Essen, bei der Kleidung und der Art und Weise zu konsumieren. Längst ist klar: Wir leben in Einer Welt und jeder von uns trägt dafür Verantwortung. Diesem Leitprinzip folgt auch die deutsche Entwicklungspolitik.“ 

Bayerwald-Schmankerl für Berlin

Unser Bild zeigt den Minister zusammen mit v. l. Veronika Neumeier und Miriam Lange. Foto: Weigel/dpa

agrartotal (Min/Zwiesel, Lkr. Regen) – Gselchtes, Geräuchertes, Bauernbrot, Waldhonig, Bayerwaldpralinen, Dampfbier und auch ein Bärwurz: Mit einem großen Schmankerlkorb aus seiner Heimat und einer Kutsche mit zwei stattlichen Kaltblut-Rössern schickte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in winterlicher Landschaft zwei Bayerwald-Botschafterinnen symbolisch auf die Reise nach Berlin.

Grüne Woche öffnet zum 82. Mal ihre Tore

agrartotal (RLV/Bonn) - Als die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) Ende des 19. Jahrhunderts ihre Wintertagungen in Berlin abhielt, bestimmten in auffälliger Weise eine Woche lang die grünen Lodenmäntel das Bild der Stadt. So entstand der Name „Die Grüne Woche“, wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt.

Ein Landwirt ernährt heute 155 Mitbürger

Trotz dieser starken Produktivitätssteigerung blieb Deutschland stets ein Nettoimportland an Agrar- und Ernährungsgütern.

agrartotal (rlv/Bonn) - Immer mehr Menschen werden von 1 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche ernährt. Ein Landwirt erzeugte im Jahr 1900 so viele Nahrungsmittel, dass er etwa vier Personen ernähren konnte. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, kann ein Landwirt heute sogar 155 Personen ernähren.

Bürgerinitiative zum Verbot von Glyphosat kann registriert werden

agrartotal (eu/Brüssel) - Eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) zum Verbot von Glyphosat kann registriert werden. Dies hat die EU-Kommission heute (Dienstag) beschlossen. Die Bürgerinitiative hat die Kommission gebeten, „den Mitgliedstaaten ein Verbot für Glyphosat vorzuschlagen, das Zulassungsverfahren für Pestizide zu überarbeiten und EU-weit verbindliche niedrigere Ziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen“.

Deutsche Agrarwirtschaft auf globalen Märkten: Exportfähig und gesellschaftlich akzeptiert

Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV): Archivfoto

agrartotal (drv/Hohebuch/Berlin) - Beim Hohebucher Agrargespräch des Evangelischen Bauernwerks bezeichnete Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), die Globalisierung der Agrarmärkte als unumkehrbares Faktum und zugleich große Chance für den Agrarhandel und die gesamte Wertschöpfungskette. „Das bestimmt unser Engagement und darauf richten unsere Mitgliedsunternehmen ihre Strategien aus. Während hierzulande und in der Europäischen Union die Nachfrage stagniert, verdoppelte sich der Agrarhandel weltweit von 2006 bis 2014 auf inzwischen 1.575 Mrd. US-Dollar. Der Handel wächst schneller als die Produktion. Diese Verantwortung und Chance muss das deutsche Agribusiness konsequent nutzen“, betonte Nüssel bei der heutigen Tagung zum Thema „Ackern für welche Märkte – regional, national, global?“.

Konzernatlas 2017 zeigt beispiellose Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie

Die Produktion von Lebensmitteln hat nur in seltenen Fällen etwas mit bäuerlicher Landwirtschaft, mit traditionellem Handwerk und einer intakten Natur zu tun. Sie ist heute weltweit vor allem ein einträgliches Geschäft von wenigen großen Konzernen

agrartotal (Heinrich Böll Stiftung/Berlin) - Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung und Ernährung - zum Nachteil von Kleinbäuerinnen und -bauern, Landarbeiterinnen und -arbeitern sowie der regionalen Lebensmittelversorgung. Das zeigt der heute vorgestellte „Konzernatlas 2017“, eine Zusammenstellung von Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie. Die Herausgeber - Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique - warnen davor, dass die laufenden Konzentrationsprozesse im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährden und fordern stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungsbereich. 

HER MIT DEM GUTEN LEBEN!

agrartotal (Greenpeace) - Schweine, die im Matsch wühlen, Obst ohne Pestizide, Blumen am Ackerrand. Kurzum: eine bessere Landwirtschaft. Das geht nicht? Nach Auffassung der Umweltschutzorganisation Greenpeace geht es doch! Greenpeace veröffentlichte nun eine Anleitung dafür  – nach Auffassung der Organisation für ganz Deutschland. Siehe Anhang:

Linsen: Veganer Rezept-Vorschlag

agrartotal (web) - Folgender Ernährungsvorschlag geistert derzeit auf den veganen Seiten durch das "Netz":

Linsen: Wenn Sie täglich ca. 2,5 Liter Linsensuppe essen, dann decken Sie damit Ihren benötigten täglichen Eiweißbedarf! Hierzu benötigen Sie ca. 800 Gramm Linsen, frisches Gemüse, Salz und Wasser.

Anmerkung der Redaktion: 2,5 Liter Linsensuppe am Tag, die isst man doch glatt vor dem Frühstück

Koch-Achelpöhler verlässt Industrieverband Agrar

agrartotal (iva/Frankfurt) - Volker Koch-Achelpöhler (52), Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), verlässt den Wirtschaftsverband zum Monatsende und leitet ab dem 1. Februar 2017 das EU-Verbindungsbüro der Bayer AG in Brüssel. Koch-Achelpöhler trat im März 2006 in die Geschäftsführung des IVA ein.

"Massenehe" in Östereich

agrartotal (ntö/Österreich) - Die Dachverbände Zentrale Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Rinderzüchter (ZAR), Verband Österreichischer Schweinebauern (VÖS), Österreichischer Bundesverband für Schafe und Ziegen (ÖBSZ) und Zentrale Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Geflügelwirtschaft (ZAG) sowie die Arbeitsgemeinschaft Rind (ARGE Rind) und Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Pferdezüchter (ZAP) haben gemeinsamen den Dachverein „Nachhaltige Tierhaltung Österreich“ gegründet. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, Aus- und Weiterbildungsprojekte der Tiersparten über eine zentrale Plattform abwickeln und dem einzelnen Landwirt anbieten zu können.
Außerdem soll die öffentliche Kommunikation zu übergreifenden Fachfragen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden. Damit sollen gemeinsam die Interessen der Tierhalter aller Sparten in der Öffentlichkeit vertreten und agrarpolitische Themen gemeinsam koordiniert behandelt werden. 

Schlachthof Offenburg

agrartotal (Mittelbadische Presse) - Die Pläne für einen neuen Schlachthof an der A5 in Offenburg sind gescheitert. Bis zum Jahresende sollte das 5-Millionen-Euro-Projekt stehen, die Finanzierung ist aber nicht gesichert, schrieb die Mittelbadische Presse.

"Wölfe abschießen?"

Kunst-Wolf vor dem Berliner Bundeskanzleramt

agrartotal (NABU/Berlin) – Der NABU hält die in den vergangenen Wochen von Politikern der CDU/CSU und verschiedenen Interessenverbänden der Nutztierhalter und Jäger geführte öffentliche Debatte zur Aufweichung des Schutzstatus' von Wölfen für unnötig und fordert von der Politik ein klares Bekenntnis zum Schutz des Wolfes. Dazu NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Der Wolf ist nach nationalem und internationalem Recht streng geschützt. In Deutschland kann es für ihn derzeit überhaupt keine Abschussquote geben, das weiß auch Minister Schmidt. Aber glücklicherweise ist er auch gar nicht zuständig für den Wolf.“

Deutsche Exporte

agrartotal (Sestatis/Wiesbaden) - Im November 2016 wurden von Deutschland Waren im Wert von 108,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 85,8 Milliarden Euro importiert. Das ist in beiden Verkehrsrichtungen der jeweils höchste bisher gemessene Monatswert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im November 2016 um 5,6 % und die Importe um 4,5 % höher als im November 2015. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat Oktober 2016 um 3,9 % zu, die Importe stiegen um 3,5 %.

Studie: Grillfleisch und Barbecue könnten Sterblichkeit nach Brustkrebs erhöhen

agrartotal (aerzteblatt.de) - Nach einer  Veröffentlichung des Onlinedienstes "aerzteblatt.de"  sind Frauen,  die  einen Brustkrebs  überlebt haben, laut einer Studie im Journal of the National Cancer Institute (2017; doi: 10.1093/jnci/djw299),  gut beraten, sich beim Verzehr von gegrillten und geräucherten roten Fleischwaren zurückzuhalten. Wie der Onlinedienst weiter berichtet. "Ein häufiger Verzehr war mit einer erhöhten Sterberate nach einer Brustkrebs-Behandlung assoziiert. Geflügel oder Fisch könnten dagegen eine protektive Wirkung haben."

Hauk bei den Schweineerzeugern

Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL: „Wir müssen uns durch Qualität und Regionalität von der breiten Masse absetzen“

agrartotal (Min/Ilshofen) - „Baden-Württemberg setzt auf bäuerliche Familienbetriebe und damit auf Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Ländlichen Raum. Für einen wirtschaftlichen Erfolg ist die heimische Landwirtschaft auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Montag (9. Januar) in Ilshofen-Oberaspach (Landkreis Schwäbisch Hall).

TTIP, Ceta und TiSA

agrartotal (Freie Wähler/München) - „Durch die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten ist das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen Europa und den USA totgesagt. Für uns FREIE WÄHLER ist das ein gutes Zeichen, da wir gerade für die bäuerliche Landwirtschaft in Bayern große Gefahren durch TTIP, Ceta und TiSA befürchten. So ist das Risiko groß, dass Hormonfleisch aus den USA auf den bayerischen Markt kommen wird. Dass ausgerechnet der bayerische Bauernpräsident nun weitere Gespräche für ein Handelsabkommen fordert, halte ich daher für gefährlich. Denn dadurch gerät unnötigerweise auch das Thema Gentechnik wieder auf die Tagesordnung. Ein gutes Abkommen kann es nur unter gleichberechtigten Partnern geben – davon sind wir meilenweit entfernt!“

Dr. Leopold Herz, agrarpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, München

Ministerin Priska Hinz zur Kastenhaltung

Ministerin Priska Hinz

agrartotal (Ministerium Wiesbaden) - Auch das Urteil zu Kastenständen in der Sauenhaltung wird uns in den nächsten Monaten beschäftigen. Mir ist es hierbei wichtig, dass wir praxisgerechte Lösungen finden“, so Ministerin Priska Hinz auf der 69. Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen in Baunatal

Leichter Optimismus für das landwirtschaftliche Jahr 2017

Ministerin Priska Hinz

agrartotal (Ministerium Wiesbaden) - „Für die Landwirte und Landwirtinnen waren die letzten beiden Jahre nicht leicht, da sie von schlechten Marktbedingungen für landwirtschaftliche Produkte geprägt waren. Als Landesregierung haben wir die Landwirtschaft unterstützt und unseren Teil dazu beigesteuert diese Krise zu überdauern. In das Jahr 2017 blicken wir etwas optimistischer, da eine Besserung der Ausgangsituation für die Milchvieh- und Veredlungsbetriebe prognostiziert wurde“, so Ministerin Priska Hinz auf der 69. Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen in Baunatal.

Schweinehaltung

agrartotal (fr) - Am Donnerstag, den 12. Januar, dürfte es für die Landwirte und Nutztierhalter in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen interessant werden. Der niedersächsische und der nordrhein-westfälische Landwirtschaftsminister, Christian Meyer und Johannes Remmel, wollen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Nutztierhaltung der beiden Bundesländern an diesem Tag in einem internen Verbandsgespräch diskutieren, wie die zukünftige Schweinehaltung weiter gestaltet werden kann. Die Haltung von Nutztieren ist für die Landwirtschaft, so stellen die beiden Ministerien fest, für die Landwirtschaft von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Vor allem die Schweinehaltung steht derzeit vor Herausforderung: Wie kann der Tierschutz in den Stellen verbessert werden? Wie begegnet man Anforderung des Umweltschutzes zum Beispiel in der Luftreinhaltung? Wie wirkt sich das für die Bäuerinnen und Bauern ökonomisch aus? Über die Fragen will man mit den Vertretern der wichtigen, systemrelevanten, Verbandsvertretern diskutieren. Darüber hinaus geht man davon aus, dass auch über das Magdeburger Urteil bezüglich der Kastenhaltung gesprochen wird.

Sperrmüllaufkommen

agrartotal (IT.NRW/Düsseldorf) - Im Jahr 2015 wurden von den Entsorgungsbetrieben  Nordrhein-Westfalens 8,33 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle eingesammelt,  das waren 1,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2014: 8,45 Millionen Tonnen).  Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle  des Landes mitteilt, ergibt sich für das Jahr 2015 damit ein Pro-Kopf-Abfallaufkommen von 466,2 Kilogramm je Einwohner (2014: 479,4 Kilogramm). 
Bei nahezu der Hälfte der Siedlungsabfälle handelte es sich um Haus- und Sperrmüll (3,78 Millionen Tonnen). Auf jeden Einwohner entfielen damit 211,4 Kilogramm, das waren 4,6 Kilogramm weniger als 2014; damals wurden 3,81 Millionen Tonnen Haus- und Sperrmüll eingesammelt. 

Die Menge der organischen Abfälle (Abfälle aus der Biotonne und biologisch abbaubare Abfälle aus Garten- oder Parkabfällen) verringerte sich 2015 um 7,6 Kilogramm auf 112,7 Kilogramm je Einwohner. Die Menge der sonstigen Abfälle  stieg in Nordrhein-Westfalen um 0,2 Kilogramm auf 1,4 Kilogramm je Einwohner.

Redaktion: Interessant in diesem Zusammenhang ist in der doch bemerkenswerte Rückgang bei den organischen Abfällen um immerhin 7,6 kg. Dies lässt darauf schließen, dass die Bürger von NRW unter anderem auch weniger Lebensmittel in die Tonne geklopft haben.

Ist die Exportorientierung der falsche Weg?

agrartotal (b90/dG/Berlin) - "Die alleinige Orientierung auf den Export und die Weltmärkte hat in der Vergangenheit nur zu steigenden Angebotsmengen und sinkenden Preisen geführt. Das bedeutet für zahlreiche bäuerliche Betriebe das aus und ist keine Perspektive für die Zukunft. Wir brauchen mehr Qualität, kostendeckende Preise und regionale Vielfalt und Wertschöpfung. Eine langfristige und nachhaltige Lösung muss auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen", steht so in dem gemeinsamen Positions- und Forderungspapier der Grünen AgrarsprecherInnen aus Bund und Ländern.

Grüne wollen bäuerliche Landwirtschaft erhalten

agrartotal (B90/DG/Berlin) - Grüne AgrarsprecherInnen aus Bund und Ländern legten ein gemeinsames Positions- und Forderungspapier vor und verlangen die Neugestaltung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft in ihrer großen und regionalen Vielfalt und als Rückgrat des ländlichen Raums.

DLG: Scheitern oder strukturierter Ausstieg?

agrartotal (dlg/Hannover/Frankfurt) - Unternehmerisch handeln in schwieriger Situation - Öffentliches Impulsforum im Rahmen der DLG-Wintertagung am 22. Februar 2017 in Hannover

Milchbauern weiterhin unter Druck

agrartotal (AbL/Bienenbüttel) - AbL: Kostendeckende Milch-Erzeugerpreise noch lange nicht erreicht - Milchbauern entrüstet über milchindustrie-geneigte Behauptungen über angebliches Ende der Milchkrise

"Dialog Lebensmittel"

agrartotal (BVE/Berlin) - Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittekunde (BLL) laden Sie herzlich ein zum Besuch in Halle 22a auf der Internationalen Grünen Woche 2017. Vom 20.-29. Januar erwartet Sie unter dem Motto "Dialog Lebensmittel" ein buntes Programm aus Information, Talks auf der Showbühne, Quizrunden und Showkochen. 

Food Safety, 21.-22.2.2107

agrartotal (BVE/Berlin) - Der 9. Food Safety Kongress unter dem Motto „ehrlich • transparent • wertig“ wird vom Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt am 21. und 22. Februar 2017 in Kooperation mit BVE, BLL, BVLH, HDE u.a. im nhow Hotel Berlin, Stralauer Allee 3, 10245 Berlin veranstaltet.

Wie Produktsicherheit in Zeiten globalen Warenverkehrs und digitaler Medien verbessert werden kann, ist eines der Top-Themen. Weitere Schwerpunkte sind Trendthemen wie regionale Angebote und das wachsende Interesse an veganen Lebensmitteln. Abgerundet wird das Fachprogramm durch Beiträge zu modernen Verpackungssystemen und Allergenmanagement.

Deutscher Tierschutzbund: Mehrwertsteuererhöhung für Fleisch

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes

agratotal (DTB/Bonn) - Aus Klimaschutzgründen fordert das Umweltbundesamt eine Mehrwertsteuererhöhung für Fleisch und tierische Produkte und bezieht sich dabei auf die BMU-Studie „Umweltschädliche Subventionen in Deutschland 2016“. (Siehe Bericht und Stzellungnahmen dazu weiter unten) Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, kommentiert:

„Die intensive Tierhaltung hat unbestreitbar Anteil daran, dass die Umwelt geschädigt wird. Dafür muss es einen Ausgleich geben. Damit einhergehen müssen dringend notwendige Verbesserungen in der Tierhaltung, die auch gesellschaftlich gefordert werden.

Stattdessen werden Fleisch und tierische Produkte aber immer günstiger produziert und gehandelt – zu Lasten der Tiere. Die verantwortlichen Agrarindustriellen fahren Gewinne ein, während die Kosten für entstehende Umweltschäden den Steuerzahlern aufgebürdet werden, auch den Vegetariern und Veganern.

Mit einer Steuer wären aber nicht automatisch Verbesserungen in der Tierhaltung verbunden; die Gelder könnten ebenso gut in den Rüstungsetats oder andere Ressorts fließen. Daher sollten die Fördermöglichkeiten stattdessen ausschließlich auf Verbesserungen im Tierschutz ausgerichtet und entsprechend aufgestockt werden.

Eine Steuer, die undifferenziert und prozentual anteilig auf alle Produkte erhoben wird, würde zudem zur Benachteiligung von tiergerechteren Produktionsformen führen: Entsprechende Produkte würden dann noch teurer. Um mehr Tierschutz und damit mehr Umweltschutz zu erreichen, halten wir daher eine Fleischabgabe für den besseren Weg. Denn anders als eine Steuer kann eine Abgabe fiskal zweckgebunden gesammelt und das Geld für mehr Tierschutz im Stall eingesetzt werden. Das ist dann die richtige und klare Linie nach dem „Verursacherprinzip“.“

Neuer Blick ins "Auge der Pflanze"

agrartotal (UniLeipzig) - Da könnten Vegetarier - die nichts essen, was Augen hat - in Schwierigkeiten kommen. Ein Chemiker der Universität Leipzig hat mit Hilfe der Kern-Magnet-Resonanz-Spektroskopie (NMR) neue Erkenntnisse über die Vorgänge im "Auge" von Pflanzen - den sogenannten Phytochrom-Fotorezeptoren - gewonnen. Mit diesen Proteinen, die Licht detektieren, können Pflanzen zwischen Helligkeit und Dunkelheit unterscheiden. Dr. Chen Song vom Institut für Analytische Chemie fand bei seinen Experimenten heraus, dass beim Prozess der Licht-Absorption in den Phytochrom-Fotorezeptoren eine komplexe zelluläre Signalkette in Gang gesetzt wird. Diese führt letztlich zu einer Verschiebung der positiven und negativen elektrischen Ladungen.

Wäre interessant zu wissen, was die "Veggis" jetzt dazu sagen: Guten Appetit?

IGW: NEULAND-Empfang

agrartotal (fr) - Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2017 findet in Januar ab 20 Uhr im Vorführring der Halle 25 wieder der NEULAND-Empfang statt.

Grain Club

agrartotal (fr/pm) - Zu den großen Herausforderungen unserer Zeit gehören die Welternährung und der Klimawandel. Werden wir zum Ende dieses Jahrhunderts zehn Milliarden Menschen ernähren und weitgehend emissionsfrei wirtschaften und leben können? Eine aktuelle Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung bescheinigt der Agrarwirtschaft eine entscheidende Rolle: Internationaler Agrarhandel und eine zweite Grüne Revolution helfen, Klimaschäden zu begrenzen und die Nahrungsmittelversorgung zu sichern. Der Grain Club wird im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin darüber berichten und beraten.

Über den Grain Club

Der Grain Club ist eine Allianz von Verbänden der Lebens- und Futtermittelwirtschaft. Zum Grain Club gehören: Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V., Deutscher Raiffeisenverband e. V., Deutscher Verband des Großhandels mit Ölen, Fetten und Ölrohstoffen e. V., Deutscher Verband Tiernahrung e. V., OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e. V. sowie der Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse e. V.

BFH zur Rückwirkung der Rechnungsberichtigung

agrartotal (DVU/Kiel) - Berichtigt der Unternehmer eine Rechnung für eine von ihm erbrachte Leistung, wirkt dies auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Rechnungsausstellung zurück, wie der Bundesfinanzhof (BFH) soeben entgegen der bisherigen Verwaltungspraxis und unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden hat.

Freie Wähler zur Anbindehaltung

agrartotal (fw/München) - Zur Meldung „Bauernpräsident fordert mehr Zeit für Bau tiergerechterer Kuhställe“ erklärte  Dr. Leopold Herz, agrarpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, in eiunem Statement: „Die Aussagen der Lebensmitteleinzelhändler, dass Milch von Kühen aus der Anbindehaltung getrennt erfasst werden soll, lehnen wir FREIEN WÄHLER ab. Denn diese Extrakosten werden Eins-zu-Eins auf die Landwirte umgelegt, die wegen der Milchpreiskrise ohnehin finanziell stark belastet sind. Der Ausstieg aus der Anbindehaltung muss von langer Hand geplant werden und bedarf einer Übergangszeit von mindestens 15 Jahren. Auch müssen Betriebe gefördert werden, die ihre Anbindehaltung aufgeben und in einen tiergerechten neuen Laufstall investieren. Nur so kann verhindert werden, dass kleine landwirtschaftliche Betriebe vorzeitig aufgeben und der Strukturwandel unnötig beschleunigt wird.“

Schmidt antwortet dem Bundesumweltamt!

agrartotal (min/Dresden) - Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft hat mit Unverständnis auf die Forderung des Umweltbundesamtes (UBA) nach einer Erhöhung der Mehrwertsteuer für Milch- und Fleischprodukte reagiert. „Die Diskussion wird noch mehr dazu beitragen, dass sich Bürger kopfschüttelnd von der Politik und staatlichen Institutionen abwenden. Jeder, der Fleisch isst und Milch trinkt, wird durch solche Beiträge als Klimaschädling gebrandmarkt. Ich bin Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt dankbar, dass sie sich deutlich gegen diese Vorschläge gestellt haben“.

Ferkelerzeugern fehlt die Perspektive - Landwirte schreiben an Minister Remmel

agrartotal (RLV/Bonn) - „Ferkelerzeuger in Not“ – mit diesem Betreff haben Sauenhalter aus dem Kreis Wesel vor Weihnachten einen Brief an NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel geschrieben. Von den desaströsen Ferkelpreisen über einen ungewöhnlich langen Zeitraum noch nicht wieder erholt, machen sie sich große Sorgen um ihre Familienbetriebe und die Zukunft der Ferkelerzeugung in Deutschland.

ZDS: "Vegane" Jägerschnitzel

agrartotal (ZDS/Bonn) - Wer sich für Verbraucherschutz und -aufklärung einsetzt, dafür aber vegane Nachbauprodukte wählt, kann sich Spott und Häme im Netz sicher sein. Das ist Minister Schmidt gerade passiert. Völlig zu Unrecht, findet die Ernährungswissenschaftlerin Johanna Bayer. In ihrem Blog Quark und So klärt sie die Kritiker des lobenswerten Vorstoßes aus dem Verbraucherschutzministerium über Verkehrsbezeichnungen und Rechtsgrundlagen der Lebensmittelkennzeichnung auf. 
Anstatt im Internet zu googeln oder im Duden zu suchen, gilt es, das Lebensmittelbuch der Deutschen Lebensmittelkommission, Gesetzestexte und diverse Loseblattsammlungen mit vielen EU-Verordnungen und Richtlinien zu sichten. Kritikern ist das zu aufwändig. Das hat die Ökotrophologin für alle Kritiker jetzt nachgeholt. Sie kommt daher zu dem Ergebniss, dass Korrektheit im Lebensmittelbereich vornehme Pflicht ist, festgelegt in Paragrafen zur Lauterkeit der Informationspraxis, die von Verbraucherzentralen gerne zu Recht zitiert wird,wenn auf künstlich aromatisierten Früchtetees Obst prangt, denn Informationen über Lebensmittel dürfen nicht irreführend sein. Alle Imitate von Wurst und Fleisch, die in Gestalt, Aufmachung und Geschmack Wurst und Fleisch offensiv nachempfunden sind, sollten Wurstersatz oder Wurstimitat, Fleischersatz oder Fleischimitat heißen. Soviel zum Gesetz. Dass sich Anbieter von Nachbauprodukten darum nicht scheren, bedarf dringend einer Klärung.

AbL: Schluss mit der Beschönigung der Rolle der „Grünen Woche“ im Dritten Reich!

Das Wahrzeichen der IGW in Berlin, der "alte" Funkturm

agrartotal (AbL/Hamm) - Scharfe Kritik an der „schönfärberisch-banalisierenden Beschreibung“ der Rolle der "Grünen Woche" im Dritten Reich übt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Der niedersächsische Landesverbands-Pressesprecher Eckehard Niemann forderte die ideellen Träger der Messe, den Deutschen Bauernverband und die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie, auf, endlich die schon im Vorjahr angekündigte Aufarbeitung der Geschichte der "Grünen Woche" anzugehen.

Messe Berlin durchbricht erstmals Schallmauer von 300 Millionen Euro Umsatz

agrartotal (messeBerlin) - Die Messe Berlin blickt auf das wirtschaftlich stärkste Jahr ihrer Geschichte zurück. Mit einem prognostizierten Umsatz von rund 308 Millionen Euro überspringt Berlins Messegesellschaft erstmals die 300 Millionen Euro-Marke. Im Vergleichsjahr 2014 erzielte die Messe Berlin einen Umsatz von rund 270 Millionen Euro. Damit wächst die Messe Berlin zum zehnten Mal in Folge und hat ihren Umsatz innerhalb einer Dekade nahezu verdoppelt (2006: 168 Mio. €). Von den Ausgaben der auswärtigen Messe- und Kongressbesucher sowie der Aussteller profitierte die Wirtschaft der Hauptstadtregion 2016 mit einem zusätzlichen Kaufkraftzufluss von rund 1,7 Milliarden Euro. Die direkten öffentlichen Einnahmen des Landes Berlins aufgrund der Wertschöpfungseffekte belaufen sich auf 74 Millionen Euro.

Minister Wissing: Lebenshaltungskosten nicht mutwillig verteuern

„Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz soll verhindern, dass sich die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten der Bürgerinnen und Bürger unnötig verteuern, sagte Minister Wissing (FDP)

agrartotal (Dr. Wiss/FDP/Mainz) - Zur Forderung des Umweltbundesamtes nach einem höheren Mehrwertsteuersatz für Fleisch- und Milchprodukte erklärt das FDP-Präsidiumsmitglied und Landeswirtschaftsminister Dr. Volker Wissing:

„Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz soll verhindern, dass sich die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten der Bürgerinnen und Bürger unnötig verteuern. Die Forderung des Umweltbundesamtes nach einem höheren Umsatzsteuersatz auf Fleisch- und Milchprodukte hätte aber genau das zur Folge: Höhere Kosten, die insbesondere Haushalte mit geringem Einkommen belasten.

Das Umweltbundesamt begreift sich offensichtlich als Volkserziehungsbehörde, die nur zu gerne in die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger eindringen und diesen eine bestimmte Ernährungsweise aufzwingen möchte. Statt auf den mündigen Bürger setzt das Umweltbundesamt auf den bevormundeten und gibt damit ein weiteres schlechtes Beispiel für veraltetes obrigkeitsstaatliches Denken.

Die FDP lehnt die Forderung des Umweltbundesamtes ab. Es gibt keine Gründe die finanzielle Situation für Haushalte mit niedrigem Einkommen mutwillig zu verschlechtern. Die große Nachfrage nach vegetarischen Produkten und die steigende Zahl von Menschen, die sich vegetarisch oder sogar vegan ernähren zeigt, dass die Kraft der Argumente sowie der Überzeugung wirkt und es deshalb keine Notwendigkeit gibt, auf die Mittel des Steuerrechtes zurückzugreifen. Wenn das Umweltbundesamt eine andere Ernährungsweise fördern will, möge es doch in der eigenen Kantine auf Fleisch- und Milchprodukte verzichten. Eine Behörde, die mit gutem Beispiel vorangeht und die Bürgerinnen und Bürger durch ihr eigenes Verhalten überzeugt, das wäre eine weitaus innovativere Strategie, statt die platte Forderung nach mehr staatlicher Gängelung.“

Milch und Fleisch als Luxusgut?

agrartotal (rlv/Bonn) - Das Umweltbundesamt fordert höhere Steuern von 19 % auf tierische Lebensmittel.   Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) sieht darin eine Bevormundung der Bürger, die fatale Auswirkungen haben könnte. Denn schließlich seien Fleisch, Milch und Eier nicht nur Lieferanten lebensnotwendiger Nährstoffe und Mikronährstoffe, sondern in ihrer optimalen Zusammensetzung kaum austauschbar.

Strafsteuer auf Fleisch nützt dem Klima nicht

Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied

agrartotal (DBV/Berlin) - „Mit irreführenden Zahlen und einem Tunnelblick auf die Landwirtschaft leistet man keinen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz.“ So kommentiert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, den jüngsten Vorstoß des Umweltbundesamtes (UBA), das eine höhere Mehrwertsteuer für Milch und Fleisch gefordert hatte.

Höhere Mehrwertsteuer für Fleisch?

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes / Quelle: PhotostudioD29

agrartotal (Umweltbundesamt/Dessau-Roßlau) - Die umweltschädlichen Subventionen in Deutschland sind weiterhin viel zu hoch und liegen 2012 bei nunmehr 57 Milliarden Euro. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA). Über 90 Prozent dieser Subventionen belasten das Klima – und konterkarieren so die deutsche Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Allein drei Milliarden Euro kostet es die Bürgerinnen und Bürger, weil der Staat das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft bei der Strom- und Energiesteuer entlastet.

In diesem Gesamtzusammenhang hat das Umweltbundesamt den Vorschlag unterbreitet, tierische Nahrungsmittel künftig mit den regulären 19 Prozent zu besteuern. Im Gegenzug könnte der Staat die entstehenden Steuereinnahmen in Milliardenhöhe verwenden, um den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von derzeit sieben Prozent noch weiter zu senken. So könnte man zum Beispiel Obst und Gemüse oder öffentliche Verkehrsmittel billiger machen. Beides schont das Klima und kommt den Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar zugute“, erklärte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.

Die Gesamtstudie finden sie im Anhang

Zukunft der Initiative Tierwohl bis 2020 gesichert

Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl

agrartotal (itw/Bonn) – Der Programmentwurf für die Jahre 2018 bis 2020 ist unterzeichnet. Damit steht die Initiative Tierwohl bis 2020 auf einer sicheren vertraglichen Grundlage und wird sich auch über das Ende der ersten Vertragsperiode 2017 hinaus für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung einsetzen.„Unsere Partner aus Lebensmittelhandel, Landwirtschaft und Fleischwirtschaft haben sich mit dieser Unterzeichnung klar zur Fortführung der Initiative Tierwohl entschieden. Das freut uns natürlich sehr“, so Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl. 

Wieviel Vegetarier gibt es in Deutschland

agrartotal (lid/ch) - In Deutschland ernähren sich 4,3 Prozent der Bevölkerung (6,1 % der Frauen, 2,5 % der Männer) im Alter von 18 bis 79 Jahren üblicherweise vegetarisch. Ihr Anteil ist unter den 18- bis 29-Jährigen (Frauen 9,2 %, Männer 5,0 %) und bei Frauen im Alter von 60 bis 69 Jahren (7,3 %) am höchsten. Das zeigt eine Studie des Robert Koch-Instituts. Eine vegetarische Ernährungsweise findet sich signifikant häufiger bei Frauen, bei jungen Erwachsenen, bei Personen mit höherer Bildung, bei Personen, die in Grossstädten leben, und bei Personen, die mehr als vier Stunden Sport pro Woche treiben, heisst es in der Studie.

 

Neuer Chef soll Nestlé auf Kurs bringen

agrartotal (lid.ch) - Ulf Mark Schneider wird ab Januar 2017 den Nahrungsmittelkonzern Nestlé führen. Dass Ulf Mark Schneider seit knapp hundert Jahren einer der ersten Firmenchefs sei, der von ausssen komme, würden viele als Eingeständnis sehen, schreibt die Nachrichtenagentur SDA. Nestlé habe sich in eine Sackgasse manövriert, aus der Schneider nun rausführen soll. Nestlé sei der Inbegriff von Fertigware. Doch Konsumenten in aller Welt würden zunehmend auf frische Nahrungsmittel setzen.

Verkehrswende 2030 – Ohne Biokraftstoffe und Landwirtschaft?

agrartotal (UFOP/Berlin) - Ende November 2016 hat die EU-Kommission mit großem Aufsehen ihr energiepolitisches Winterpaket vorgelegt. Darin enthalten sind Pläne zur Reform der Erneuerbare-Energien-Richtlinie mit drastischen Folgen für die Biokraftstoffbranche: Geht es nach dem Willen der EU-Kommission, tragen Biodiesel und Bioethanol aus Anbaubiomasse zukünftig immer weniger zum Klimaschutz im Straßenverkehr bei. In Deutschland steigt dagegen zum 1. Januar 2017 die Treibhausgasminderungspflicht für die Mineralölindustrie von 3,5 auf 4 Prozent und verbleibt ab 2020 bei 6 Prozent. Klar ist: Biokraftstoffe schützen das Klima. Allein 2015 ersparten Biodiesel und Bioethanol der Atmosphäre 6,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Jedoch bleibt offen, ob die Rahmenbedingungen für die Erneuerbaren Energien auf der Straße zukunftsfähig gesetzt sind.

Welche Rolle spielen konventionelle Biokraftstoffe ab 2020 in Europa? Was für Folgen für Landwirtschaft, Import und Wertschöpfungskette hätte eine Abkehr von Biodiesel und Bioethanol? Müsste die Vorreiterrolle der Biokraftstoffe im Rahmen der Dekarbonisierung des Verkehrs nicht verstärkt statt reduziert werden?

Diese Fragen möchten OVID, VDB und UFOP diskutieren und lädt hierzu die Hauptstadtpresse in Berlin ein, um die Ergebnisse einer neuen Studie vorstellen, die die Bedeutung von Biokraftstoffen für Klimaschutz, Landwirtschaft und Tierhaltung beleuchtet.

Nitratbericht 2016: Keine Entwarnung bei Gewässerbelastung

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (Copyright: agrardigital)

agrartotal (BMUB/Berlin) - Hendricks: "Düngemittel umweltschonender einsetzen" Düngemittel in der Landwirtschaft beeinträchtigen nach wie vor die Gewäs-serqualität in Deutschland. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Nitratberichts, der vorwiegend Messdaten aus landwirtschaftlich genutzten Flächen erfasst. Hauptproblem bleibt der übermäßige Einsatz von Stickstoffdüngern. Nitrat belastet vor allem das Grundwasser. Die Bundesregierung legt den Bericht alle vier Jahre der Europäischen Kommission vor.

Kükentöten: Bundesverwaltungsgericht lässt Berufung zu

agrartotal (VP/Hamburg / Leipzig) – Nachdem das Oberverwaltungsgericht in Münster das 2015 in NRW beschlossene Verbot des Kükenschredderns im Mai 2016 gekippt hatte, wird nun neu darüber verhandelt. Zwei Landkreise aus Nordrhein-Westfalen hatten Berufung gegen das Urteil eingelegt. VIER PFOTEN begrüßt, dass das Bundesverwaltungsgericht nun endlich eine Grundsatzklärung der Frage erreichen will, ob das massenhafte Töten von Eintagsküken aus wirtschaftlichen Gründen mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist. Kornel Cimer, Nutztierexperte bei VIER PFOTEN: „Tiere sind kein Wegwerfprodukt. Das massenhaften Töten in den Brütereien muss gestoppt werden.“

Jahresbilanz 2016 der Umweltpolitik zeigt Licht und Schatten

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

agrartotal (ots/Berlin) - Nach Auffassung von Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), war die Umweltpolitik im Jahr 2016 durch Fortschritte beim Natur- und Klimaschutz, beim Kampf gegen die Luftverschmutzung und durch einen wachsenden Widerstand gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und Ceta geprägt. Besonders hob Weiger die mit über 300000 Teilnehmern durchgeführten Demonstrationen in sieben deutschen Großstädten gegen Ceta und TTIP hervor. Weitere Erfolge im zurückliegenden Jahr seien die von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks blockierte Wiederzulassung des krebsverdächtigen Pestizids Glyphosat, die Beibehaltung der europäischen Naturschutzrichtlinien und die Beschlüsse des Weltklimagipfels in Marrakesch zum Ausstieg aus fossilen Energien.

Klimaschutz und Nutztierhaltung

agrartotal (hib/SCR/Berlin) - Die Bundesregierung sieht "keine genehmigungsrechtliche Schieflage zulasten von Außenklimaställen" gegenüber einer Haltung ohne Auslauf. Dies geht aus einer Antwort (18/10702) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/10429) hervor. Grundsätzlich sei diese Art der Haltung aus tierschutzfachlicher Sicht "erstrebenswert". In welcher Höhe im Kontext der Auslaufhaltung mittelfristig die Nutztierbestände reduziert werden müssen, um Klima- und Luftreinhalteziele zu erreichen, lässt die Bundesregierung offen. Dies sei weder im Aktionsprogramm Klimaschutz noch im Klimaschutzplan 2050 "explizit mit Maßnahmen zur Zielerreichung" adressiert worden, heißt es in der Antwort.

Wer hat die Macht: Konzernatlas 2017

agrartotal (Heinrich-Böll-Stiftung/Berlin) - Nach Auffassung der Heinrich-Böll-Stiftung bestimmen immer weniger Großkonzerne über einen immer größeren Anteil der weltweiten Ernährung. Der nun neue "Konzernatlas 2017" bringt Licht ins Dunkel des Big Business mit Agrarprodukten und Nahrung. Wer sind die Unternehmen und Konzerne, die Produktion und Verkauf unserer Lebensmittel kontrollieren? Um wieviel Geld geht es? Wieviel Wettbewerb existiert in der globalen Agrar- und Food-Industrie tatsächlich? Kurz: Wer hat die Macht über unser Essen? In einer Pressekonferenz am Dienstag, 10. Januar 2017 will die Heinrich-Böll-Stiftung mit Daten, Grafiken und Fakten über die Konzentration von Markt- und Lobbymacht, wie auch globaler Lieferketten von Agrar- und Lebensmittelkonzernen, informieren.

Insektenburger statt Rinderhack?

Bei dem Vortrag über "Insekten auf der Speisekarte" wird der Lebensmittelexperte Prof. Dr. Guido Ritter auch eine Verkostung anbieten. Foto: FH Münster

agrartotal ( Fachhochschule Münster/Osnabrück) - Insektenburger statt Rinderhack? Zukunftsfragen der Ernährung Thema - Prof. Dr. Guido Ritter, Fachhochschule Münster, am 12. Januar um 18.30 Uhr in der DBU – Eintritt frei

Fragen zum Tierschutz im Pferdesport

agrartotal (hib/EIS/Berlin) -  Die Rahmenbedingungen auf Pferderennbahnen und Parcours stehen im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke zum Tierschutz im Pferdesport (18/10767). Die Bundesregierung soll unter anderem darüber Auskunft geben, wie viele Pferde bei Pferdesportveranstaltungen in Deutschland in den letzten fünf Jahren gestorben sind. Des Weiteren interessiert die Fraktion, welche Schlussfolgerungen die Regierung aus dem Einsatz von Peitschen, Zungenbändern sowie "scharfer" Gebisse zieht, obwohl es laut dem Tierschutzgesetz verboten ist, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden und Schäden zuzufügen.

Fläche von Dauergrünland nimmt zu

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Aus den Daten der Bodennutzungshaupterhebung ergibt sich, dass sich der Trend der Dauergrünlandabnahme seit dem Jahr 2014 nicht mehr fortsetzt. Im Jahr 2016 habe der erfasste Umfang des Dauergrünlands um 70.600 Hektar über dem Flächenumfang von 2013 gelegen, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (18/10746) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zu den Erfahrungen mit dem "Greening" (18/10569). In der Antwort wird weiter ausgeführt, dass die positive Entwicklung auch auf die seit 2015 geltenden Regelungen zum Erhalt des Dauergrünlands zurückzuführen sei.

„Geplantes Tierwohllabel ist Greenwashing“

agrartotal (VP/Hamburg) - „Das von Landwirtschaftsminister Schmidt geplante Tierwohllabel ist Greenwashing: Es hilft dem Image der Fleischindustrie, aber nicht dem Wohl der Tiere. Verbraucher, die vom Etikett zu Recht eine höhere Lebensqualität der Tiere erwarten, werden getäuscht, weil die Einstiegsstufe des Labels nur den ohnehin beschämend niedrigen gesetzlichen Mindeststandard zertifiziert. Deshalb unterstützt VIER PFOTEN das Label in dieser Form nicht. Die Einstiegsstufe des staatlichen Labels muss deutlich angehoben werden und sollte weit über den gesetzlichen Mindeststandards liegen.“

kommentierte Rüdiger Jürgensen, Country Director VIER PFOTEN Deutschland, das vonMinister Schmidt geplante Siegel

Neuer Staatssekretär

agrartotal (Min/MV) - Zum 30. Dezember 2016 wechselte der Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt. Seither steht Dr. Jürgen Buchwald als neuer Staatssekretär an der Seite von Minister Dr. Till Backhaus. Am 14. Dezember wurde Buchwald durch Ministerpräsident Erwin Sellering als Nachfolger von Dr. Peter Sanftleben ernannt, der als Leiter an die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern zurückgekehrt ist.

Kastenstandurteil

agrartotal (topagrar/Münster) - Nach einer online-Veröffentlichung von topagrar soll das das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) den ersten Erlass zum Kastenstandurteil in Deutschland herausgegeben haben, wonach Hessen ein Umbaukonzept innerhalb von 6 Monaten verlangt.

Düngeverordnung zügig verabschieden

agrartotal (DBV/Berlin) - Der Nitratbericht 2016 zeigt, dass es in Deutschland keinen generellen Trend einer Verschlechterung der Gewässerqualität gibt. Das betont der Deutsche Bauernverband (DBV). Vielmehr zeige der Bericht, dass rund 82 Prozent der Grundwassermessstellen im Messnetz der europäischen Umweltagentur den Nitrat-Schwellenwert von 50 mg/l einhalten. Gleichzeitig nahmen an einem Drittel der Messstellen des Nitratbelastungsmessnetzes die Nitratkonzentrationen im Grundwasser ab, während die Anzahl an Messstellen mit zunehmenden Trends deutlich geringer ausfällt, erklärt der DBV weiter.

Mindestlohn

agrartotal (pm/dl/Berlin) - Laut der Süddeutschen Zeitung geht aus einem gemeinsamen Papier des Bundesarbeits-, Bundesfinanz- und Bundesbildungsministeriums hervor, dass die Bundesregierung Ausnahmen vom Mindestlohn für Flüchtlinge und Einwanderer erwägt, die sich für die Anerkennung ihres ausländischen Berufsabschlusses nachqualifizieren müssen.

Verbraucherpreise

Verbraucherpreise im Dezember 2016 voraussichtlich um 1,7 % höher als im Dezember 2015

agrartoptal (Destatis/Wiesbaden) - Die Inflationsrate in Deutschland - gemessen am Verbraucherpreisindex - wird im Dezember 2016 voraussichtlich 1,7 % betragen. Gegenüber November 2016 steigen die Verbraucherpreise voraussichtlich um 0,7 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2016 voraussichtlich bei 0,5 % liegen.

Kein Wahlkampf auf dem Rücken der Landwirte

Landvolkpräsident Werner Hilse

agrartotal (LPD/Hannover) – Das wichtigste, was die niedersächsischen Ackerbauern und Tierhalter derzeit brauchen, sei Planungssicherheit, fordert Landvolkpräsident Werner Hilse angesichts der Themen, die sich Landwirtschaftsminister Christian Meyer zum Auftakt seines Vorsitzes in der Agrarministerkonferenz vorgenommen hat.

Landwirtschaftsminister Meyer „2017 wird ein entscheidendes Jahr für die Landwirtschaft”

agrartotal (Min/Hannover) - Landwirtschaftsminister Meyer: Aus Krisen lernen und mit einer bundesweiten Agrarwende positive Impulse für Tierwohl, Ökolandbau und Ressourcenschutz setzen - „2017 wird ein entscheidendes Jahr für die Landwirtschaft” – Niedersachsen übernimmt Vorsitz der Agrarministerkonferenz

Nur noch ein Schlachttag in Singen

agrartotal (pm/Konstanz) - Die Bauern haben ihre Beteiligungsgemeinschaft am Schlachthof Singen aufgelöst und die restliche Anteile an den Großschlächter Färber verkauft. Die Mitgliederversammlung der Erzeugergemeinschaft Schwarzwald-Bodensee, Beteiligungsgemeinschaft Schlachthof Singen habe beschlossen, ihre Anteile an die Firma Emil Färber GmbH & Co. KG zu veräußern und sich anschließend aufgelöst, teilen die Vorsitzenden laut der in der region erscheinenfen Tageszeitung "Südkurier" mit. Nunmehr soll, so war zu erfahren, nur noch ein Schlachttag im Schlachthof Singen durchgeführt werden. Für einen Rundum-Betrieb des Schlachthofes reichen die Auftriebszahlen längst nicht mehr aus.

Dr. Philippi für Dr. Priesmeier

Wird dem nächsten Bundestag nicht mehr angehören - er wird fehlen, Dr. Priesmeier

agrartotal (pm/Berlin) - Der Herzberger Chirurg Dr. Andreas Philippi will für den Deutschen Bundestag kandidieren und somit den langjährigen SPD-Bundestagsabgeordneten, Dr. Wilhelm Priesmeier, beerben, der im Herbst nicht mehr zur Walh antritt.

IGW: Wo bleibt Russland?

Dem Generalsekretär des Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, fehlt Russland auf der IGW

agrartotal (Tagesspiegel/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband beklagt das erneute Fehlen Russlands auf der diesjährigen Grünen Woche in Berlin. „Dass Russland der Grünen Woche erneut fern bleibt, ist bedauerlich“, sagte der Generalsekretär des Bauernverbands, Bernhard Krüsken, dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel.

Tierwohl-Label ist willkommen

agrartotal (fr/Berlin) - Wie die in Berlin erscheinende Tageszeitung "Der Tagesspiegel" zu berichten weis, begrüßen die Verbraucherzentralen das neue Tierwohl-Label und erhoffen sich neben besseren Haltungsbedinnungen höhere Preise für die Landwirte. Wie die Verbraucherzentralen dies jedoch ihren gläubigen Mitgliedern - den Verbrauchern - erklären wollen, die höheren Preise - die ohne Frage gerechtfertig sind, wird nicht erklärt. 

Feuerwehreinsatz im Vion-Schlachthof

agrartotal (fr/Emstek) - Eine brennende Mülltonne hat im Schlachthof in Emstek, Vion, am Montag zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Nachdem dicker Qualm und Rauch aufgestiegen war, befürchtete man schon das schlimmste. Der Großbrand bei Wiesenhof im vergangenen Jahr ist vielen in der Region noch sehr präsent, so dass auch gleich die Feuerwehr anrückte, die dann aber nur noch eine mit Plastikteilen gefüllte Abfalltonne "nachkontrollieren" musste.

 

43,8 Millionen Erwerbstätige im November 2016

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Im November 2016 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 43,8 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber November 2015 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 305 000 Personen oder 0,7 % zu. Die Erwerbstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr zwar weiter gestiegen, der Zuwachs hat sich aber im zweiten Halbjahr deutlich abgeschwächt. Betrug die Vorjahresveränderung im Juni 2016 noch 1,1 %, so fiel diese Rate auf 0,9 % im Juli beziehungsweise 0,8 % in den Monaten August bis Oktober auf nunmehr 0,7 %. Erwerbslos waren im November 2016 rund 1,7 Millionen Personen, 234 000 weniger als ein Jahr zuvor.

BHV1-Schleswig-Holstein: Sanierung der Rinderbestände

Sanierung der Rinderbestände vom Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1) erfolgreich abgeschlossen – Landwirtschaftsminister Robert Habeck: "Das bringt Vorteile für den Rinderhandel und verbessert die Gesundheit der Tiere."

agrartotal (LWM/Kiel) - Die Sanierung der Rinderbestände vom Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1) in Schleswig-Holstein ist erfolgreich abgeschlossen. Die letzten mit dem BHV1 infizierten Rinder (Reagenten) wurden aus den Beständen in Schleswig-Holstein entfernt. Dies teilte das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume heute (30. Dezember 2016) mit.

Luftreinhaltung darf Tierwohl nicht ausbremsen

agrartotal (DBV/Berlin) Mit sogenannten Außenklimaställen oder mehr Platzangebot wollen Landwirte die Haltungsbedingungen  -für Kühe und Schweine verbessern. Licht und Luft zeichnen die neuen Stallbauten aus. Doch kann die Entwicklung zu mehr Tierwohl durch eine zu stringente Gesetzgebung blockiert werden.

Verbesserung der Schweinehaltung

Bund bewilligt rund 1,4 Millionen Euro für Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Schweinehaltung

agrartotal (min/Stuttgart) - „Die Gesellschaft fordert bei der Haltung von Tieren hohe Standards ein, und die Verbraucherinnen und Verbraucher haben einen berechtigten Anspruch auf hochwertige Lebensmittel aus gesunden und tiergerecht gehaltenen Nutztierbeständen. Unser Ziel ist es, die heimische Landwirtschaft bei der Erfüllung dieser Anforderungen bestmöglich zu unterstützen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL in Stuttgart. Mit dem Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg verfüge Baden-Württemberg über eine hervorragende Einrichtung, die auf dem Gebiet der Entwicklung von zukunftsfähigen und praxisgerechten Haltungsbedingungen von Schweinen über die Landesgrenzen hinweg Maßstäbe setze. Die Bewilligung der Mittel durch den Bund unterstreiche dies.

Ab 2017 bleibt in Niedersachsen der Schnabel dran

Landwirtschaftsminister Christian Meyer hatte bereits 2013 gemäß des niedersächsischen Tierschutzplans die erteilten Ausnahmegenehmigungen für das Kürzen der Schnäbel bis 2016 befristet

agrartotal (min/Hannover) - Das Schnabelkürzen bei Legehennen ist in Niedersachsen ab dem 1. Januar 2017 verboten. Damit bleibt bei Millionen von Küken künftig der Schnabel dran. Landwirtschaftsminister Christian Meyer hatte bereits 2013 gemäß des niedersächsischen Tierschutzplans die erteilten Ausnahmegenehmigungen für das Kürzen der Schnäbel bis 2016 befristet. „Das Ende des Amputierens eines Teils des Schnabels ist ein wichtiger Meilenstein für den Tierschutz in der Nutztierhaltung, den viele nicht für möglich gehalten hatten“, sagte der Minister. Die Bundesregierung hatte trotz Drängen der Länder auf eine einheitliche rechtliche Regelung im Tierschutzgesetz verzichtet. In Niedersachsen werden derzeit rund 18 Millionen Legehennen gehalten.

Direktzahlungen in M-V pünktlich ausgezahlt

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus

agrartotal (MV/MIN/Stettin) - Trotz erschwerter Rahmenbedingungen durch veränderte Antragsverfahren ist es dem Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern gelungen, zum Jahresende 99,6 % aller Direktzahlungen auszuzahlen. Rund 4728 landwirtschaftliche Betriebe haben Anträge zu den Direktzahlungen gestellt und rund 354,2 Mio. Euro werden zum Jahreswechsel ausgezahlt.

„Wir alle wissen, dass die Bauern mit dem Geld rechnen – im doppelten Sinne. Die finanzielle Situation in den landwirtschaftlichen Betrieben ist nach wie vor angespannt, jeder eingehende Cent schon jetzt verplant. Angesichts dessen hat mein Haus der Prämienauszahlung noch in diesem Jahr höchste Priorität eingeräumt“, kommentierte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.

Grünbuch gefällt dem DBV

agrartotal (DBV/Berlin) - Eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft ist Voraussetzung für gute Ernährung und Garant für lebendige ländliche Räume und vielfältige Kulturlandschaften. Das von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt vorgelegte Grünbuch wird daher vom Deutschen Bauernverband (DBV) begrüßt.

Zwei weitere Fälle von Geflügelpest bei Puten in Niedersachsen

agrartotal (min/Hannover) - In Niedersachsen gibt es zwei weitere Fälle von Vogelgrippe. Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hatte zunächst in Putenmastbeständen in den Landkreisen Oldenburg und Cloppenburg das Virus H5 nachgewiesen. Mittlerweile hat das Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) in beiden Fällen bestätigt, dass es sich um die für Geflügel hochansteckende Variante H5N8 handelt. 

Die Tiere in den Betrieben werden getötet. In beiden Fällen waren erhöhte Tierverluste aufgetreten. Insgesamt gibt es in Niedersachsen damit acht Fälle der Vogelgrippe H5N8 in kommerziellen Nutztierbeständen. Betroffen sind jeweils konventionelle Putenmastbetriebe in der Weser-Ems-Region, in der bereits seit Mitte November ein Aufstallgebot gilt.

Im Landkreis Oldenburg handelt es sich um einen Betrieb mit 18.800 Putenhähnen im Alter von 14 Wochen. Der Bestand liegt in Wardenburg und somit im Beobachtungsgebiet des Falles in Dötlingen. Ein neues Sperrgebiet im Umkreis von drei Kilometern um den Betrieb wird eingerichtet. 

Im Landkreis Cloppenburg ist ein Bestand mit 8.200 Putenhähnen im Alter von 19 Wochen betroffen. Der Betrieb in Garrel liegt im Sperrbezirk des ersten dortigen Falles vom 25. Dezember. Der Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet werden entsprechend erweitert. In den jeweiligen Sperrbezirken gilt ein Verbringungsverbot für Geflügel und Geflügelprodukte.

Brandenburg übernimmt Vorsitz der Umweltministerkonferenz

Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger hat mit Beginn des neuen Jahres den Vorsitz der Umweltministerkonferenz (UMK) übernommen.

agrartotal (Min/Potsdam) – Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger hat mit Beginn des neuen Jahres den Vorsitz der Umweltministerkonferenz (UMK) übernommen.

Besserer Schutz von Mensch und Umwelt

Dr. Robert Habeck

agrartotal (LWM/Kiel) - Das Land Schleswig-Holstein übernimmt von den Kommunen zum Jahresstart wesentliche Bereiche der Maktüberwachung.

Eine spezialisierte Behörde kann die Aufgaben wesentlich effizienter wahrnehmen.

Dr. Robert Habeck

 

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