Dezember 2016

FLI-Karten zur Afrikanischen Schweinepest

agrartotal (fli/Greifswald) - Die Karte wird vom FLI in wöchentlichen Abständen aktualisiert und stellt somit nicht die tagesaktuelle Situation dar. Die Karte zeigt 

  1. die Lokalisation der seit 01.01.2016 an das ADNS gemeldeten Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Osteuropa in Hausschweinebetrieben (rote Punkte) und Wildschweinen (blaue Punkte) 
    (Quelle: Animal Disease Notification System der Europäischen Kommission);
  2. die eingerichteten Restriktionsgebiete gemäß den veröffentlichten Durchführungsbeschlüssen der EU-Kommission.

Rissvorfälle in der Ueckermünder Heide

agrartotal (Min/MV/Schwerin) - In der Nacht zum 25.12.2016 kam es im Bereich der Ueckermünder Heide zu einem Rissvorfall in einem Damwildgatter. Dabei wurden 10 Tiere getötet, ein weiteres Tier wird vermisst. In der darauffolgenden Nacht zum 26.12.2016 wurde im Zuge eines weiteren Übergriffs in unmittelbarer Nähe zum ersten Vorfall ein Schaf gerissen. Ausgehend von den durch den eigesetzten Rissgutachter aufgenommenen Indizien sind Wölfe als Verursacher für beide Übergriffe wahrscheinlich.

„Die Schaf-, Ziegen- und Damwildhalter in der Region sollten die Meldungen zum Anlass nehmen, ihre Vorkehrungen zum Herdenschutz umfassend zu überprüfen. Die Zäune müssen allseitig geschlossen und funktionstüchtig sein. Für Schaf- und Ziegenhalter werden entweder mindestens 90 cm hohe stromführende Zäune mit einem Bodenabstand kleiner als 20 cm bzw. Maschendrahtzäune mit mindestens 120 cm Höhe und einem Untergrabeschutz empfohlen. Die Förderrichtlinie Wolf bietet im ausgewiesenen Wolfsgebiet des Landes MV die Möglichkeit, über die Anforderungen des Grundschutzes hinausgehende Vorkehrungen zum Herdenschutz finanziell mit bis zu 75% der Kosten zu fördern“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt MV.

Ferkel-Kastration

Bitte auf das Foto klicken um zum NDR zu gelangen

agrartotal (fr/Berlin) - Aldi verbannt Fleisch kastrierter Schweine! Der NDR hat dazu eine gute Zusammenfassung veröffentlicht. Klicke auf das "Schweinefoto" um zum NDR zu gelangen.

Damit das Schnitzel nicht nach Eber riecht

agrartotal (fr/Berlin) - Aldi und Rewe verkaufen kein Fleisch mehr von männlichen Ferkeln, die ohne Betäubung kastriert wurden / Landwirte und Schlachthöfe geraten unter Zugzwang. Interessanter Bericht in der "Badischen Zeitung. Die Zeitung berichtet unter anderem: "Blaha und die deutsche Tierärzteschaft sehen die Immunokastration als besten Weg. Es sei das Verfahren, das das Tier am wenigsten verletze und auch den geringsten Gefahren aussetze, sagt der Wissenschaftler und verweist auf Erfahrungen in Australien oder Belgien. Das Problem ist nur: Die Branche sieht die Immunokastration kritisch...."

Ferkel-Kastration

agrartotal (ots/Regensburg) - Die Debatte um Alternativen zur Kastration ohne Betäubung von männlichen Ferkeln läuft seit Jahren. Die neue Gesetzgebung ist sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Das darf aber nicht heißen, dass diese halbherzig umgesetzt wird. Wenn die Betäubung vorgeschrieben ist, muss dies durch die Behörden genau kontrolliert werden. Bei der Diskussion um den Ebergeruch sind viele Parteien beteiligt. Alle vertreten zu Recht eigene Interessen. Es ist nachvollziehbar, wenn Tierschützer fordern, dass unnötige Schmerzen vermieden werden müssen. Wenn eine Betäubung aber wirklich nur einen begrenzten Effekt hat und die Tiere später dennoch Schmerzen spüren, ist der Unmut der Bauern verständlich. Diese müssten dann schließlich für viel Geld eine Maßnahme durchführen, die wenig bringt. Nun ist das Gesetz aber bereits beschlossen. Keiner weiß, ob es jemals geändert wird. Deswegen darf es bis auf Weiteres keine Grauzonen geben. Die Verbraucher werden nur Vertrauen in die Fleischindustrie haben, wenn sich diese strikt an die Regeln hält.

Aus der "Mittelbayerische Zeitung": Kommentar zu Ferkel-Kastration: Keine halben Sachen von Jürgen Scharf

Wieviel ist mein Geld im Ausland wert?

agrartotal (Hans-Böckler-Stiftung/Berlin) - Mit welchen Preisen muss ich auf Reisen rechnen? In welchem Land kann ich preiswert Urlaub machen? Diese Fragen stellen sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Kein Wunder, denn Online-Handel und Billigflüge schaffen ganz neue Möglichkeiten. Zudem sind Auslandsreisen im Vergleich zu Inlandsreisen in den letzten Jahren günstiger geworden.

Milchsonderbeihilfe: Anträge bis 16. Januar 2017 stellen

agrartotal (ble/Bonn) - Milcherzeuger können ab dem 30. Dezember 2016 bis zum 16. Januar 2017 eine Sonderbeihilfe bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen. Anträge sind zunächst elektronisch über HI-Tier sowie anschließend schriftlich bei der BLE einzureichen.  

Ab Freitag, 30. Dezember 2016, können Milcherzeuger bis zum 16. Januar 2017 die Sonderbeihilfe von mindestens 0,36 Cent pro Kilogramm für Milch beantragen, die sie im Zeitraum 01. Dezember 2015 bis 30. November 2016 angeliefert haben. Bedingung dafür ist, dass sie im Beibehaltungszeitraum Februar, März, April 2017 insgesamt nicht mehr Milch anliefern, als im Bezugszeitraum Februar, März, April 2016

Zweistufiges Antragsverfahren: erst online, dann schriftlich

Anträge können mit einem Online-Formular gestellt werden, das ab dem 30. Dezember 2016 auf der Internetseite des Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere www.hi-tier.de zur Verfügung steht. Das Formular ist vollständig ausgefüllt zunächst elektronisch an die BLE zu übermitteln, in ausgedruckter Form zu unterschreiben und mit den Anlagen per Post an die BLE zu übersenden.

1. Januar 2017

8,50 Euro war gestern!

agrartotal (DBV/Berlin) - Zum 1. Januar 2017 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 8,84 Euro/Stunde (brutto), wie von der Mindestlohnkommission vorgeschlagen und von der Bundesregierung per Verordnung beschlossen wurde. In der Land- und Forstwirtschaft und im Gartenbau steigt das tarifliche Mindestentgelt ebenfalls. Es beträgt ab Januar 2017 bundeseinheitlich 8,60 Euro/Stunde (brutto), wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilte. Zum 1. November 2017 erhöht sich das tarifliche Mindestentgelt nochmals auf dann 9,10 Euro/Stunde (brutto).

Im Jahr 2017 werden ebenfalls die Sachbezugswerte für die Verpflegung steigen. Der Gesamtsachbezugswert für Verpflegung wird von bisher 236 Euro auf 241 Euro im Monat erhöht. Er setzt sich zusammen aus 51 Euro für Frühstück sowie jeweils 95 Euro für Mittagessen und Abendbrot. Die Werte für eine Unterkunft bleiben gegenüber 2016 unverändert.

Renten- und Pflegeversicherung

Zum 1. Januar 2017 steigen die Beiträge zur Alterssicherung der Landwirte

agrartotal (DBV/Berlin) - Zum 1. Januar 2017 steigen die Beiträge zur Alterssicherung der Landwirte, teilt der Deutsche Bauernverband (DBV) mit. Die Beiträge betragen dann in den alten Bundesländern 241 Euro/Monat (Vorjahr: 236 Euro) und in den neuen Bundesländern bei 216 Euro/Monat (Vorjahr: 206 Euro). Sie steigen somit um 2,1 Prozent (West) bzw. 4,9 Prozent (Ost).

Kalender

agrartotal - Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2015 stellten 18 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen Kalender (aller Art; bedruckt, einschl. Abreißkalendern) im Wert von 24,6 Millionen Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 13,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Ab 2. Januar Zahlungsanträge stellen

Milchgeld

agrartotal (min/München) - Milchbauern, die an der ersten Antragsrunde des EU-Programms zur Verringerung der Milchmenge teilgenommen haben, können ab Montag (2. Januar) ihre Zahlungsanträge stellen. Darauf hat das Landwirtschaftsministerium in München hingewiesen. Anspruch auf Zahlung der Beihilfe haben nur Landwirte, die einen Förderantrag gestellt und diesen vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bewilligt bekommen haben. Die Antragsfrist endet am Dienstag, 14. Februar. Ausgezahlt wird die Beihilfe voraussichtlich im März. Wie bereits bei den Förderanträgen müssen die Antragsteller auch beim Zahlungsantrag ihre Daten online in der HIT-Datenbank (www.hi-tier.de) erfassen und die Unterlagen dem zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vorlegen. Für Antragsteller ohne entsprechende EDV-Ausstattung stehen bei den Ämtern Eingabestationen mit Druckern zur Verfügung. Bei Bedarf werden sie dort auch von Mitarbeitern bei der Eingabe ihrer Daten unterstützt.

Die erste Antragsrunde umfasst den Reduzierungszeitraum 1. Oktober bis 31. Dezember 2016. Für jedes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringerte Kilo angelieferter Milch, jedoch höchstens für 50 Prozent der Menge des Bezugszeitraums, erhalten die Bauern 14 Cent. Detailinformationen zum Programm und den Auszahlungsmodalitäten sowie wichtige Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.landwirtschaft.bayern.de/mrp

Klimawandel gefährdet Auerwild

Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL

agrartotal (min/Stuttgart) - „Der Klimawandel macht dem heimischen Auerwild schwer zu schaffen. Durch die verstärkte Anlage von Freiflächen im Wald schaffen wir die Grundlage für die Sicherung dieser für den Schwarzwald so typischen Waldvogelart“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, in Stuttgart. Das Auerwild lege sich im Winter zum Schutz vor Fressfeinden Schneehöhlen an. Der Klimawandel sorge immer öfter dafür, dass entsprechende Schneemengen ausblieben. Viele Tiere würden so leichte Beute für Fuchs oder Habicht. Damit sei das Auerwild die erste Wildtierart in Baden-Württemberg, für die dokumentiert wäre, dass sie durch den Klimawandel massiv unter Druck gerate.

Seuchenbekämpfung

agrartotal (min/Hannover/Oldenburg) - Trotz der gestiegenen Zahl an Vogelgrippefällen in Niedersachsen sind die Landes- und Landkreisbehörden nach Aussage von Landwirtschaftsminister Christian Meyer sehr gut aufgestellt, um zeitnah die Proben zu untersuchen und alle erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Geflügelpest zu ergreifen. Bei seinem Besuch beim Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Oldenburg dankte der Minister den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich für ihren Einsatz – auch während der Feiertage.

Frauen im ländlichen Raum in Hessen stärken

agrartotal ( Min/Wiesbaden) - „Vom Strukturwandel im ländlichen Raum sind viele Bürgerinnen und Bürger in Hessen betroffen. Es ist der Hessischen Landesregierung daher ein großes Anliegen, die wirtschaftliche und soziale Infrastruktur langfristig zu erhalten und zu stärken – immerhin wohnen hier drei Millionen Menschen, also fast die Hälfte der Hessinnen und Hessen“, sagte Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser. „Für Frauen, die im ländlichen Raum leben, haben wir nun die vielfältigen Angebote des Landes Hessen übersichtlich auf unseren Internetseiten zusammengefasst. Das ist wichtig, denn Frauen sind heute stark gefordert, um den Ansprüchen von Beruf, Familie und Ehrenamt gerecht zu werden – gerade dort, wo es nur begrenzte Angebote der Betreuung, der Bildung oder der Mobilität gibt“, so die Staatssekretärin. Unterstützt wurde das Umweltministerium  bei der Zusammenstellung der Informationen von den Netzwerkpartnerinnen des Arbeitskreises „Frauen im ländlichen Raum“ in Hessen.

Neue Stromzähler werden ab 2017 schrittweise Pflicht

agrartotal (vzbv/Berlin) - Ab dem 1. Januar 2017 werden Smart Meter schrittweise eingeführt. Für Verbraucherinnen und Verbraucher kommt die Nachricht überraschend: Nur 8 Prozent der Verbraucher wissen genau, was ein Smart Meter ist. 68 Prozent haben bislang noch nie von Smart Metern gehört, wie eine repräsentative Umfrage von GfK im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigt.

"Dinosaurier des Jahres 2016"

agrartotal (nabu/Berlin) – Deutschlands peinlichster Umweltpreis, der „Dinosaurier des Jahres 2016“ geht in diesem Jahr an den Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Werner Baumann. Die von Bayer-Chef Baumann eingefädelte und 66 Milliarden Dollar teure Rekordübernahme des US-Saatgutriesen Monsanto steht im Gegensatz zu den Forderungen von Umweltschützern und Verbrauchern auf der ganzen Welt, die sich eine umweltverträglichere, gift- und gentechnikfreie Landwirtschaft wünschen.

Der NABU setzt nun alle Hoffnungen auf die zuständigen Kartellbehörden, die die Übernahme noch ausbremsen könnten. „Wir appellieren an EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, die Übernahme genau zu prüfen und im Sinne der biologischen Vielfalt, der Bäuerinnen und Bauern sowie der Verbraucherinnen und Verbrauchern in Europa die Fusion zu verhindern“, so Tschimpke. 

Naturgefahrenbilanz 2016

agrartotal (GDV/Berlin) - Stürme, Hagel und Starkregen haben im Jahr 2016 versicherte Sachschäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben in Höhe von 2 Milliarden Euro verursacht. Die Hälfte der Schäden verursachten die beiden Frühjahrsunwetter Elvira und Friederike. Das geht aus den vorläufigen Zahlen hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jetzt veröffentlicht hat. Nicht enthalten in der Bilanz sind die Schäden an Kraftfahrzeugen, da diese Zahlen noch nicht vorliegen. 

„Top-Standorte verdienen eine Top-Wertschätzung“

Auf dem Podium kommen namhafte Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu Wort. Es diskutieren die niedersächsischen Minister Olaf Lies (Wirtschaft) und Christian Meyer (Landwirtschaft), der Landesbischof der evangelischen Landeskirche usw.

agrartotal (min/Hannover) - Die traditionelle Tagung „Zukunftswerkstatt der Land- und Ernährungswirtschaft“ behandelt 2017 die Themen Nachhaltigkeit und Werteorientierung als entscheidende Faktoren für wirtschaftlichen Erfolg. Die Minister Olaf Lies und Christian Meyer diskutieren mit Wirtschaftsvertretern und Landesbischof Ralf Meister.  Um Nachhaltigkeit und Werteorientierung wirtschaftlicher Aktivitäten geht es auf der Tagung „Zukunftswerkstatt der Land- und Ernährungswirtschaft 2017“, am Mittwoch, dem 25. Januar 2017, ab 17.30 Uhr in Berlin. Unter der Überschrift „Top-Standorte verdienen eine Top-Wertschätzung“ diskutieren und referieren diesmal unter anderem zwei amtierende Landesminister, ein evangelischer Landesbischof und vier Manager aus der Lebensmittelwirtschaft auf der traditionellen Tagung über die gesellschaftliche Lizenz wirtschaftlichen Handelns, speziell bei der Herstellung von Lebensmitteln.

Zukunftswerkstatt Land- und Ernährungswirtschaft 2017

Mittwoch, 25. Januar 2017, 17.30 Uhr

Internationale Grüne Woche 2017,Saal Berlin, Messehalle 7.3, Messegelände Berlin

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist nur mit gültiger Eintrittskarte zur Grünen Woche möglich. Medienvertreter werden gebeten, sich unter u.a. Kontaktdaten bei der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft anzumelden.

Programm und alle Informationen auf www.niedersachseninberlin.de

Auf dem Podium kommen namhafte Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu Wort. Es diskutieren die niedersächsischen Minister Olaf Lies (Wirtschaft) und Christian Meyer (Landwirtschaft), der Landesbischof der evangelischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, mit den Unternehmensvertretern Felix Ahlers (CEO FRoSTA AG), Phillipp Wachholz (Kommunikationschef Mc Donald’s Deutschland LLC), Christian Kionka (Kommunikationschef Nordzucker AG) und Jörg Große-Lochtmann (Geschäftsführer Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG). Auf dem Podium außerdem: Sophie von Gagern vom Deutschen Global Compact Netzwerk der Vereinten Nationen. Auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat seine Teilnahme an der „Zukunftswerkstatt“ angekündigt. Er wird in einem „Ausblick“ am Ende der Veranstaltung über „Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor für den Standort Niedersachsen“ sprechen.

Lidl importiert nur noch Poulet nach Schweizer Tierschutznormen

agrartotal (lid.CH) - Lidl importiert nur noch frisches Poulet-Fleisch, wenn die Tierhaltung den Vorschriften der Schweizer Tierschutzverordnung entspricht. Lidl Schweiz verlangt ab sofort auch von seinen ausländischen Lieferanten die Einhaltung der Schweizer Tierschutzstandards, heisst es in einer Medienmitteilung des Discounters. Vorab hatten Vertreter des Schweizer Tierschutzes die Ställe sowie die Transport- und Schlachtbedingungen der Lieferanten begutachtet.

 

Öffentliche Schulden

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden/ Gemeindeverbände und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 3. Vierteljahres 2016 mit 2 031,4 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg damit der Schuldenstand gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 0,4 % beziehungsweise 8,9 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorquartal sank der Schuldenstand um 0,3 % beziehungsweise 6,2 Milliarden Euro.

Die Agrarmärkte zum Jahreswechsel 2016/2017

(DBV) Nach den sehr schwierigen Jahren 2015 und 2016 blicken die deutschen Landwirte etwas hoffnungsvoller auf das Jahr 2017. Die aktuellen Marktentwicklungen in wichtigen landwirtschaftlichen Erzeugungsbereichen lassen erkennen, dass die wirtschaftliche

agrartotal (DBV/Berlin) - Nach den sehr schwierigen Jahren 2015 und 2016 blicken die deutschen Landwirte etwas hoffnungsvoller auf das Jahr 2017. Die aktuellen Marktentwicklungen in wichtigen landwirtschaftlichen Erzeugungsbereichen lassen erkennen, dass die wirtschaftliche Talsohle durchschritten sein könnte, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilte. Diese Entwicklung dürfte in den Milchvieh- und Veredlungsbetrieben etwas stärker ausfallen als in den Ackerbaubetrieben. Die Hoffnungen liegen auf wieder stabileren internationalen Agrarmärkten in der ersten Jahreshälfte 2017.

CDU-Agrarpolitiker befassen sich mit der Tierhaltung

agrartotal (cdu/Berlin) - Der Bundesfachausschuss Landwirtschaft und ländlicher Raum der CDU Deutschlands hat im Beisein von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka fünf Thesen zur Verbesserung der Ernährungsbildung beschlossen. 

Mit seinem zweiten Beschluss zeigt der Bundesfachausschuss Wege für eine gesellschaftlich akzeptierte Entwicklung der Tierhaltung auf. „Es ging uns darum, Veränderungsbedarf zu identifizieren und Landwirtschaft und Gesellschaft wieder einander näherzubringen“, sagte Schulze Föcking. Die Landwirte seien zu mehr Tierschutz bereit, allerdings müsste dieser auch bezahlt werden. Deshalb unterstützt der Bundesfachausschuss ein Tierwohllabel: „Die Verbraucher sollen Tierwohl made in Germany erkennen können“, betonte die Ausschussvorsitzende. Das Tierschutzlabel soll deshalb mit einer Herkunftskennzeichnung verbunden werden können. Tierschutz setze effektive Kontrollen voraus, aber auch Wissen. „Grundsätzlich sollen alle diejenigen, die in der Landwirtschaft mit Tieren umgehen, aber keine entsprechende Aus- oder Fortbildung haben, ihre Sachkunde nachweisen müssen.“ Damit auch bäuerliche Betriebe Tier- und Umweltstandards erfüllen können, müssten sie die erforderlichen Umbauten vornehmen können.

Damit wandte sich der Bundesfachausschuss klar gegen die Bestrebungen von SPD-Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, landwirtschaftliche Stallbauten im Außenbereich einzuschränken und immer höhere Auflagen für das Bauen zu machen. Für die 2020 anstehende Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik kündigte Schulze Föcking die Wahrnehmung der Interessen der bäuerlichen Tierhalter an.

Bio-Vielfalt aus aller Welt entdecken und erleben

"Alles in Bio" scheint auch Renate Künast auf der letztjährigen BioFach in Nürnberg "zu tanzen"

agrartotal (Biofach/Nürnberg) - Hier entlang bitte zu Bio-Genuss, Vielfalt und Know-how heißt es das nächste Mal vom 15. – 18. Februar 2017 auf dem Messegelände in Nürnberg. Dann nämlich lädt die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel zu ihrer nächsten Ausgabe. Über 48.000 Facheinkäufer erleben und entdecken an vier Messetagen, was der internationale Bio-Markt zu bieten hat. Erwartet werden über 2.500 Aussteller – mehr als 200 davon auf der VIVANESS, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, die alljährlich parallel zur BIOFACH stattfindet. Jede Menge Inspiration für Handel, Außer-Haus-Verpflegung und Gastronomie liefern die Erlebniswelten OLIVENÖL, VEGAN und WEIN. Sie zählen zum Themencluster Erleben & Entdecken. 2017 reiht sich cook+talk in das Konzept ein und wird zur Erlebniswelt GASTRONOMIE. Das gesamte Programm können Interessierte online im Eventplaner unter www.biofach.de/programm abrufen.

Erhalt des Glanrinds

agrartotal (Min/Mainz) - Das Glanrind ist eine alte, in Rheinland-Pfalz beheimatete Rinderrasse. Gab es um das Jahr 1930 noch 400.000 Tiere, sind es jetzt noch 540. Das Land fördert die Zucht und Haltung der Glanrinder.

Neues Bürgschaftsprogramm

agrartotal (dbv/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) weist darauf hin, dass die Landwirtschaftliche Rentenbank ab 2. Januar 2017 Bundesbürgschaften für Liquiditätssicherungsdarlehen an Milchviehbetriebe vergibt. Dies können die Hausbanken der Milchviehbetriebe bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank beantragen. Der Darlehenshöchstbetrag beträgt 300.000 Euro je Endkreditnehmer. Die Bürgschaftsquote beträgt 50 Prozent. Die Laufzeit der Bürgschaft entspricht der Laufzeit des verbürgten Liquiditätssicherungsdarlehens (max. 10 Jahre). Der Bund stellt hierfür eine Bürgschaft von 150 Millionen Euro bereit. Das Angebot ist bis Ende 2018 befristet.

„Silvestermüll hat in der freien Landschaft nichts verloren“

agrartotal (hauk/Stuttgart) - „Für viele Menschen gehören Böller und Raketen selbstverständlich zu Silvester, und niemand soll darauf verzichten, den Jahreswechsel ausgiebig zu feiern. Zu einem verantwortungsvollen Miteinander gehört es jedoch, seinen Müll aus der Silvesternacht ordnungsgemäß zu beseitigen und nicht auf Wegen, Wiesen und Feldern liegen zu lassen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, in Stuttgart.

Wolfsregulierung: Ministerpräsident Weil will sich kümmern!

Ministerpräsident Weil

agrartotal (min/Hannover) - Ministerpräsident Weil will einer aktuellen Ankündigung zufolge, eine Regulierung des Wolfsbestandes möglich zu machen. Die Äußerungen Weils in Uelzen, die „sehr ausgefeilten wenn nicht sogar überkandidelten“ Artenschutzbestimmungen der EU auf mehr Handlungsspielraum hin auszuloten, seien ein erstes Signal dafür, dass die Landesregierung die begründeten Sorgen der Weidetierhalter ernst nehme und nicht mehr nur auf unrealistische und ineffektive Zaunbau-Maßnahmen verweise, erklärte der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).

Verlässt die ISN den ZDS - Planen Schweinehalter einen Alleingang?

agrartotal (fr/Bonn) - Als jetzt Ende November in Alsfeld auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des ZDS (Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V.) die Verschmelzung mit den Verbänden ADR, BDF und DHV zum neuen „Bundesverband Rind und Schwein“ beschlossen wurde, schien oberflächig alles in "trockenen Tüchern". Immerhin haben Heinrich Dierkes und Dr. Torsten Staack (Vorsitzender und Geschäftsführer der ISN) an dieser "Vereinigungs-Versammlung" teilgenommen und - so der Informationsstand - der Verschmelzung zugestimmt.

Unter der Oberfläche scheint es jedoch schon seit längerem beim ZDS zu gären. Nach anscheinend langen intensiven Beratungen im ISN-Vorstand und Beirat, die schon seit Jahren anhalten, hatte die ISN (Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.) ihre Mitgliedschaft im ZDS bereits im Sommer dieses Jahres aufgekündigt, nachdem die zahlreichen Gespräche der ISN mit dem ZDS auf den verschiedenen Ebenen in den vergangenen Jahren nicht erfolgreich waren. Wie aus Informationen, die agrartotal vorliegen, hervorgeht, hat der ZDS der ISN die satzungsgemäße Kündigung mit Wirkung zum 31.12.2017 bestätigt. Worum es bei dem Zerwürfnis der beiden Verbände genau geht, kann man nur "erahnen".

Nach internen Informationen wollen nicht alle Mitglieder des ZDS dem neuen "Bundesverband Rind und Schwein" - quasi unmittelbar über den ZDS - beitreten. Der ZDS hat somit - soweit der Informationsstand - seinen nicht beitrittswilligen Mitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zum 31.12.2016 - also bis Ende dieser Woche - eingeräumt. Dies würde somit auch für die ISN gälten, die allem Anschein auch davon Gebrauch machen will.

Der Austritt der ISN aus dem ZDS - der ja wohl allem Anschein sowieso beabsichtigt war - wird aber zu keiner Schwächung des "alten" ZDS im neuen Bundesverband führen, da sich der ZDS ohnehin in seiner jetzigen Form auflöst. Ob die ISN ab 2017 einen "Alleingang" innerhalb der bundesdeutschen Agrarverbände starten wird, ist derzeit noch nicht klar. Sicher scheint allerdings, so Insider, dass die ISN so aufgestellt ist, dass sie zumindest im Augenblick nicht auf "Brautschau" gehen muss. Wie die ISN in Zukunft ihr Verhältnis zum neuen Bundesverband gestalten wird, ist nicht bekannt.  

Hintergrund zum "Bundesverband Rind und Schwein": Gründungsmitglieder sind ca. 45 Unternehmen der Rinder- und Schweineproduktion, also Zucht- und Besamungsorganisationen, Zuchtverbände, Zuchtunternehmen, Besamungsstationen, Landeskontrollverbände, Erzeugerringe, Erzeugergemeinschaften, Rechenzentren. Für den Bundesverband ist das entscheidend, weil sich somit die vier Verbände ADR, ZDS, DHV und BDF im nächsten Jahr auflösen und dadurch dann die Zwischenstrukturen wegfallen. Die Geschäftsführung des neuen Bundesverbandes erhofft sich dadurch eine stärkere Einbindung der Unternehmen durch die direkte Mitgliedschaft.

Bestehen bleiben die Verbände ASR (Süddeutschland) und DLQ (Landeskontrollverbände), die die Koordinierung spezifischer Aufgaben für ihre Mitglieder übernehmen.

ASP- Stand 20.12.2016, 10:30 Uhr

agrartotal (fli/Greifswald) - Die Karte wird vom FLI in wöchentlichen Abständen aktualisiert und stellt somit nicht die tagesaktuelle Situation dar.

Vogelgrippevirus H5N8 auch im Landkreis Cloppenburg bestätigt

agrartotal (FLI/Min/Hannover( - Der Verdacht auf einen weiteren Vogelgrippefall im Landkreis Cloppenburg hat sich bestätigt. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) stellte die hochpathogene Form H5N8 fest. Die Tötungen der im Ausbruchsbetrieb sowie in einem Kontaktbetrieb gehaltenen Puten sollen noch heute abgeschlossen werden. Es handelt sich um 14.000 und 7.200 Putenhähne.

Siehe auch: „Wir wissen noch viel zu wenig über die Vogelgrippe“

Gesichter einer Branche

Klicken sie auf das Foto, um zum Film zu gelangen: Wer stellt eigentlich das Futter für unsere Tiere her?

agrartotal (DVT/Bonn) - Wer stellt eigentlich das Futter für unsere Tiere her? Was haben diese Menschen für einen beruflichen Hintergrund und welche Aufgaben haben sie in ihren Firmen? Die Kampagne „Gesichter der Branche“ des Deutschen Verbands Tiernahrung e. V. (DVT) gibt Einblicke in die Welt der Tiernahrung und stellt unterschiedliche Mitarbeiter aus seinen Mitgliedsfirmen vor – heute mit einem Best-of-Video.

„Einer alleine wird es nicht lösen können – ganz wichtig: Ohne Teamwork haben wir keine Chance! Und das geht von ganz oben nach ganz unten.“

Im aktuellen Video werden anhand ausgewählter Gesichter weitere O-Töne aus der Tiernahrungsbranche gezeigt. Ergänzend dazu schildert DVT-Pressereferentin Britta Noras, wie sie persönlich die Branchen-Gesichter bei ihren Besuchen vor Ort erlebt hat. DVT-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Baaken betont die Bedeutung der Futtermittelbranche im Rahmen der Wertschöpfungskette bei der Produktion von tierischen Lebensmitteln.

Digitalisierung findet jetzt statt!

agrartotal (hochschule Landshut/Landshut) - Landshut Leadership Night beschäftigt sich mit Führung im Zeitalter digitaler Transformation. Für Jens Monsees (BMW Group) müssen Unternehmen Geschäftsmodell überdenken.

„Wir wissen noch viel zu wenig über die Vogelgrippe“

Wolfgang Fiedler bei der Feldarbeit Max-Planck-Institut für Ornithologie

agrartotal (Barbara Abrell/Max-Planck-Institut) - Die Vogelgrippe breitet sich in Deutschland weiter aus: Mittlerweile sind 13 Bundesländer betroffen. Der Erreger H5N8 befällt vor allem Wildvögel und Nutztierbestände. Allein in den vergangenen vier Wochen registrierten die Behörden bundesweit 16 Ausbrüche in Geflügelhaltungen, vier davon in Zoos. In Europa ist der Erreger inzwischen in zwölf Staaten nachgewiesen worden. Darüber hinaus meldeten Indien, Iran, Israel, Tunesien und Ägypten H5N8-Fälle. Epidemiologen sprechen deshalb bereits von einer Pandemie unter Wildvögeln.

Übergewicht schlägt sich auch auf dem Erbgut nieder

agrartotal (Helmholtz Zentrum München) - Die Festtags-Pfunde lagern sich nicht nur auf den Hüften, sondern auch auf der DNA ab. Das ist das Ergebnis einer großen internationalen Studie unter Federführung des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, die nun in ‚Nature‘ veröffentlicht wurde. Sie zeigt, dass ein erhöhter BMI zu epigenetischen Veränderungen an fast 200 Stellen des Erbguts führt - mit Auswirkungen auf die Gene.

Während sich unsere Gene im Laufe des Lebens kaum verändern, kann unser Lebensstil direkten Einfluss auf deren Umgebung ausüben. Wissenschaftler sprechen hier vom Epigenom (griechisch epi: auf, an, bei), also alles, was auf und um die Gene geschieht. Bisher kaum untersucht wurde, wie sich das Epigenom durch Übergewicht verändert. „Dabei ist die Frage bei schätzungsweise eineinhalb Milliarden übergewichtigen Menschen weltweit durchaus relevant“, so die Erstautorin der Studie Dr. Simone Wahl von der Abteilung Molekulare Epidemiologie (AME) am Helmholtz Zentrum München. „Vor allem wenn man weiß, dass Übergewicht zu Folgeerscheinungen wie Diabetes, Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen führen kann.“

Aus dem Park auf den Esstisch

agrartotal (TUB/Berlin) - Medizinische Tees, Kräuter für den Salat oder Haustierfutter - im Rahmen einer Masterarbeit an der TU Berlin untersuchte Julia Palliwoda wozu die Berliner Bürger die Pflanzen in zwei öffentlichen Parks nutzen.

Die BLE auf der IGW 2017

agrartotal (ble/Bonn) - Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zeigt auf der Internationalen Grünen Woche 2017 in der BMEL-Sonderschauhalle 23a die Vielfalt an Tieren und Pflanzen in Deutschland. Sie stellt dar, wie Erbsen, Lupinen und Soja als Tierfutter und Lebensmittel genutzt werden und mit „Beste-Reste-Boxen“ Lebensmittelverschwendung verhindert wird. Besucherinnen und Besucher können zudem testen, was das Dorf lebenswert macht und sich über das nationale Bio-Siegel informieren.

„Wir haben es satt!“

agrartotal (Rollmann/Berlin) - „Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!“ – unter diesem Motto werden am 21. Januar 2017 wieder Zehntausende in Berlin bei der 7. „Wir haben es satt!“-Demonstration für die Agrar- und Ernährungswende auf die Straße gehen. Bestimmendes Thema ist erneut das Höfesterben, das unverändert dramatische Dimensionen hat. In den letzten zehn Jahren mussten mehr als 40.000 Milchviehbetrieb und 64.000 Schweine haltende Höfe aufgeben – eine Trendumkehr ist nicht abzusehen. Im Fokus der Proteste steht auch die geplante Fusion von Bayer und Monsanto. Schon jetzt halten die beiden Konzerne eine Vielzahl von Patenten auf Leben, Saatgut und Pflanzen. Bei einer erfolgreichen Fusion würde der künftige Megakonzern auf einen Schlag zum globalen Marktführer im Bereich Pestizide und Saatgut. Die Demonstranten befürchten, dass der Konzern durch seine Monopolstellung noch mehr Macht über die Ernährungsgrundlagen der Welt erhalten würde. Sie kritisieren insbesondere, dass Bayer-Monsanto mit Saatgut, das nur gegen seine eigenen Pflanzenschutzmittel wie das giftige Glyphosat resistent ist, alternativlos für Bauern werden will. 

 

IGW-Termin: Bio-Empfang

agrartotal (BÖLW/IGW/Berlin) - Bio szeht nach wie vor im Rampenlicht der Politik! Auf der größten Ernährungsmesse der Welt laden die Bio-Bauern, Öko-Verarbeiter und -Händler jetzt schon zum 3. Mal ein, um mit den Interessiertren über die Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung ins Gespräch zu kommen und Bio-Köstlichkeiten zu genießen. Der Empfang des deutschen Bio-Spitzenverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) bietet für beides den perfekten Rahmen. Die Veranstalter erwarten etwa 500 Gäste, darunter - wie in den beiden vergangenen Jahren - hochkarätige Persönlichkeiten aus Politik, Verbänden, Ministerien und Behörden, Wirtschaft sowie Wissenschaftler und Medienvertreter aus dem In- und Ausland.

Mehr Schutz für Tiere - Ministerin Höfken legte Tierschutzbericht vor

Umweltministerin Ulrike Höfken

agrartotal (Min/rp/Mainz) - „In Rheinland-Pfalz ist der Tierschutz eine vielfältige Aufgabe: Mit dem Klagerecht für Tierschutzverbände haben wir Tieren eine Stimme gegeben. Auf Bundesebene konnten wir durchsetzen, dass endlich Schluss ist mit der tierquälerischen Käfighaltung von Legehennen", erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken bei der Vorlage des Tierschutzberichtes für 2014 und 2015 im Ministerrat.

Tierfreundliches Festessen zu Weihnachten und Silvester

agrartotal (dtb/Bonn) - An den Feiertagen greifen viele Verbraucher gerne zu Fleisch: Rinder- oder Schweinebraten oder eine Gans gehören zu den beliebten Gerichten. Doch die Zucht, Haltung und Schlachtung von landwirtschaftlich genutzten Tieren ist meist mit gravierenden Tierschutzproblemen verbunden. Immer mehr Verbraucher achten daher immer mehr darauf, welches Fleisch sie kaufen oder greifen direkt zu vegetarischen oder veganen Alternativen. Der Deutsche Tierschutzbund gibt Tipps für alle, die Weihnachten tierfreundlicher gestalten möchten.

Weihnachten: Keine frohen Mäster

agrartotal (fr/isn/Bonn/Berlin/Damme) - Schweinemäster können in diesem Jahr - was aber auch nichts besonderes ist - keine fröhlichen Weihnachten feiern. Der europäische Schlachtschweinemarkt ist aktuell geprägt von einem  massiven Preisdruck, der von Deutschland ausgeht. Kurz vor Weihnachten war die Gelegenheit offenbar günstig, den Notierungsanstieg mit Hilfe der entstandenen Verunsicherung aller Marktteilnehmer auf ein für die rote Seite anscheinend erträglicheres Niveau zu senken. Siehe hierzu auch Marktbutton auf dieser Seite rechts.

Wie die ISN in Damme meldet, waren die in Deutschland Anfang der letzten Woche angekündigte Forderung nach einem deutlichen Preisrückgang durch einige Schlachtunternehmen auch in anderen Ländern zu spüren gewesen.

In der Folge gab zunächst die deutsche Leitnotierung mit einem Minus von 6 Cent spürbar nach. Österreich und die Niederlande folgten sogar mit Preisrückgängen von gut Cent. Aber auch die Notierungen in Dänemark und Belgien rutschten ordentlich abwärts. Dass das Notierungsniveau in Deutschland nicht von allen Unternehmen akzeptiert wird und zum Teil Hauspreise gezahlt werden, verunsichert den aus dem Gleichgewicht geratenen Markt zusätzlich.

Stabile Notierungen werden unterdessen aus Spanien, Frankreich und Irland gemeldet.

Fleischerzeugung: Rückgang im dritten Quartal 2016

agrartotal (Destatis/Wiesbaden) - Im dritten Quartal 2016 belief sich die Produktions­menge aus deutschen gewerblichen Schlacht­betrieben auf 2,0 Millionen Tonnen Fleisch. Im Vergleich mit dem dritten Quartal 2015 ist dies eine um 19 600 Tonnen nied­rigere Schlacht­menge (- 1,0 %) .Für den Produktions­rückgang waren sinkende Schweine­schlachtungen und ein deutlicher Rückgang bei den Rinder­schlachtungen verantwortlich. Die Geflügel­fleisch­erzeugung stieg um 0,4 % gegen­über dem vergleich­baren Vorjahres­zeitraum.

Tiergesundheitsjahresbericht 2015 liegt vor

agrartotal (FLI/Greifswald) - Der Tiergesundheitsjahresbericht für das Jahr 2015 ist erschienen. Auf 167 Seiten liefert er einen Überblick über den aktuellen Stand des öffentlichen Veterinärwesens in der Bundesrepublik, die finanzielle Beteiligung der EU und die Viehbestandsentwicklung bei landwirtschaftlichen Nutztieren. Im Hauptteil fasst er die Ergebnisse von epidemiologischen und labordiagnostischen Untersuchungen, von Bekämpfungsmaßnahmen sowie der Einschätzung zur Gefährdung von Tieren und Menschen für ausgewählte Tierseuchen und Tierkrankheiten im Jahr 2015 zusammen.

Freiherr Heereman feierte 85. Geburtstag

agrartotal (dbv/Surenburg) - Der Ehrenpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Constantin Frhr. Heereman, hat auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb Haus Surenburg im westfälischen Riesenbeck im Beisein zahlreicher Ehrengäste, darunter DBV-Präsident Joachim Rukwied, seinen 85. Geburtstag gefeiert. Frhr. Heereman war 28 Jahre lang Präsident des Bauernverbandes. 

Blauzungenimpfung

agrartotal (age/mu/Berlin) - Der Bundesverband der Berufsschäfer (BVBS) hat sich enttäuscht über die Stellungnahme der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) zur aktuellen Situation beim Blauzungenvirus (BTV) gezeigt und Entscheidungshilfen hinsichtlich einer möglichen Impfung der Tiere gefordert. BVBS-Vorsitzender Günter Czerkus bezeichnete die StIKo Vet-Stellungnahme am vergangenen Donnerstag (22.12.) gegenüber AGRA-EUROPE als „nicht sehr erhellend“. 

Ferkelkastration

agrartotal (bmel/fr/Berlin) - Aufgrund einer Reihe von bei der Redaktion von agrartotal eingegangenen Fragen möchten wir in puncto "

Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration"

nochmals feststellen: Ab Januar 2019 ist die betäubungslose Kastration von Ferkeln verboten. Die Bundesregierung hat in dieser Woche den Deutschen Bundestag über den Stand der Entwicklung alternativer Verfahren und Methoden informiert.

Brandenburg: Erarbeitung des Tierschutzplans

agrartotal (Min/Groß Kreutz) – Mit einer Auftaktveranstaltung ist in Groß Kreutz in Brandenburg der Startschuss für die Erarbeitung des Tierschutzplans Brandenburg gegeben worden. Rund 150 Vertreter des Bündnisses Agrarwende, von landwirtschaftlichen Berufsverbänden, dem Verbraucher- und dem Tierschutz sowie aus Verwaltungen und Wissenschaft nahmen teil. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger eröffnete die vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) Potsdam Bornim und der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung e.V. (LVAT) Ruhlsdorf/Groß Kreutz e.V. ausgerichtete Informations-Tagung.

Ernte 2017: Anbau von Winter­getreide bleibt konstant

agrartotal (DESTATIS/Wiesbaden) -  – Im Herbst 2016 haben die Landwirte in Deutschland für die kommende Ernte 2017 auf 5,34 Millionen Hektar Ackerland Wintergetreide ausgesät. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bleibt damit die Aussaatfläche für Wintergetreide zur Ernte 2017 gegenüber den Anbauflächen 2016 nahezu unverändert (– 0,8 %). Zum Wintergetreide zählen Winterweizen, Wintergerste, Roggen und Wintermenggetreide sowie Triticale. Auch der Winterraps bleibt mit einer Aussaatfläche von 1,34 Millionen Hektar gegenüber 2016 fast konstant (+ 0,8 %). 

Schweinebestand saisonal in Deutschland leicht gestiegen

agrartital (Destatis/Wiesbaden) - Zum Stichtag 3. November 2016 wurden laut Statistischem Bundesamt (Destatis) in Deutschland rund 27,3 Millionen Schweine gehalten. Nach vorläufigen Ergebnissen der halbjährlich durchgeführten Viehbestandserhebung ist der Bestand gegenüber Mai 2016 leicht um 0,5 % oder rund 125 500 Tiere gestiegen. Damit ist der seit November 2014 andauernde Rückgang der Schweinebestände vorerst gestoppt.

Illegale Wolfstötung ist eine Straftat

agrartotal (nabu/Berlin) – Der NABU hat im Fall des getöteten und mit einem Peilsender ausgestatteten Wolfes aus der Lübtheener Heide ein konsequentes Vorgehen der Ermittlungsbehörden gefordert. Nach den Untersuchungen im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin ist das Tier mit einem gezielten Blattschuss getötet wurden. Das IZW ist Bestandteil der  Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW).

Milchpreise?

agrartotal (Elite/DGfz/Münster) - Die Situation auf dem Weltmilchmarkt hat sich deutlich entspannt, deshalb werden die Milchpreise auch im Jahr 2017 weltweit weiter ansteigen. Zu dieser, für Milcherzeuger erfreulichen Analyse kommt der Milch Analyst der der University of Wisconsin (USA) Mark Stephenson in einem Interview mit BrownfieldNews. Stephenson will nicht einmal ausschließen, dass der Anstieg der Milchpreise noch bis ins Jahr 2018 anhält. Der Analyst setzt auf steigende Nachfrage vor allem in China, Asien und Mexiko und eine – wenn überhaupt – nur langsam wachsende Rohstoffmenge. Zunahmen auf der Angebotsseite von 1% bis 2% hätten demnach keinen großen Einfluss auf die Erzeugerpreise. Allerdings warnt der Analyst vor allzuviel Euphorie. Gemäß dem "Drei-Jahres-Zyklus" ist die Gefahr groß, dass nach 2018 die Milchpreise wieder fallen werden.

Tierschutz-Indikatoren statt Zollstock

agrartotal (KTBL/DGfZ/Bonn) - Mit der Vorstellung eines KTBL-Leitfadens für die Erfassung von Tierschutz-Indikatoren  -  jeweils für Schweine, Rinder und Geflügel  -  wird nach Aussage des Abteilungsleiters im BMEL Bernhard Kühnle eine Abkehr vom sogenannten Zollstock-Tierschutz eingeleitet.

Kein Weihnachtsgeld

agrartotal (Düsseldorf/IT.NRW) - Mehr als ein Drittel der 7,5 Millionen Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen bekamen im Jahr 2014 keinerlei Sonderzahlungen oder sonstige Bezüge wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Prämien o. Ä. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand von Ergebnissen der Verdienststrukturerhebung 2014 mitteilt, erhielten die anderen zwei Drittel Jahressonderzahlungen in Höhe von durchschnittlich 4 001 Euro.

Brunner verstärkt Kampf gegen Bürokratie

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

agrartotal (min/München) - Um die bayerischen Landwirte vor überzogenen Vorschriften zu bewahren, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner jetzt einen Beirat zum Bürokratieabbau ins Leben gerufen. Er ist wichtiger Teil seiner Strategie zur wirksamen Entlastung der Bäuerinnen und Bauern im Freistaat. „Unsere bäuerlichen Familienbetriebe sind zum Teil völlig übertriebenen Auflagen und Dokumentationspflichten ausgesetzt, die in keinerlei Verhältnis mehr zum Aufwand stehen“, so der Minister.

Michaela Dämmrich fordert Bundesbeauftragten für Tierschutz in Deutschland

Tierschutzbeauftragten Michaela Dämmrich

agrartotal (min/Hannover) - Die Erfahrung der Tierschutzbeauftragten und Tierschutzbeiräte der Länder zeigt, so die niedersächsische Tierschutzbeauftragten Michaela Dämmrich, dass die Position eines Bundesbeauftragten für Tierschutz in Deutschland dringend notwendig sei. Die Aufgaben sind vielschichtig und der Handlungsbedarf ist enorm. Dies betrifft in erster Linie Maßnahmen des Vollzugs bestehender Tierschutzvorschriften, jedoch auch den aktiven Einsatz zur Verbesserung von Regelungen. Die Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit hat auch Präventivfunktion.

Die Einrichtung eines/einer koordinierenden Bundesbeauftragten für Tierschutz wäre wünschenswert, so Michaela Dämmrich. Diese/r sollte nicht nur die Tierschutzbeauftragten und -beiräte der Bundesländer koordinieren, sondern aktiv die Bundesregierung und den Bundestag beraten, sowie die Länderaspekte mit der Tierschutzkommission und mit dem Staatssekretärsausschuss nach § 16a TSchG (Tierschutzgesetz) koordinieren.

Bis zu einer solchen Lösung könnte vorübergehend jeweils für ein Jahr im Sinne des Rotationsprinzips ein Land den Sprecher der Tierschutzbeauftragten stellen, die Versammlung einberufen und die Beschlüsse und Empfehlungen kommunizieren, erklärte Michaela Dämmrich.

Vorsitz der Agrarministerkonferenz

Landwirtschaftsminister Christian Meyer will während seiner Amtszeit Zeichen setzten

agrartotal (min/Hannover) - Das Land Niedersachsen übernimmt mit Beginn des Jahres 2017 den Vorsitz der Agrarministerkonferenz (AMK) von Bund und Ländern. In diesem Jahr werden – auch in Hinblick auf die kommende Bundestags- und Landtagswahl – wichtige agrarpolitische Weichen gestellt. Landwirtschaftsminister Christian Meyer bezeichnet eine nationale Tierhaltungsstrategie, das Beenden des Tötens männlicher Eintagsküken, das Schaffen effektiver Kriseninstrumente angesichts der Milchkrise, die Weiterentwicklung der Förderpolitik der EU sowie die Reform der EU-Ökoverordnung, als Schwerpunkte seiner Amtszeit.

Tierärzte in Verantwortung für die Gesundheit von Mensch und Tier

agrartotal (BTK/Berlin) - Vogelgrippe, Tuberkulose, BSE, Milzbrand, Toxoplasmose… Die Liste gefährlicher, vom Tier auf den Menschen übertragbarer, Krankheiten ließe sich noch lange fortsetzen. Neben der direkten Übertragung vom Tier auf den Menschen spielt die Übertragung von Infektionen wie beispielsweise Salmonellose oder Listeriose über Lebensmittel eine große Rolle. Die Gesundheit von Mensch und Tier ist daher untrennbar miteinander verbunden.

Verbraucher profitieren von Leistungen der heimischen Landwirtschaft

agrartotal (DBV/Berlin) - Angesichts gut gefüllter Regale und einer kaum zu überblickenden Vielfalt an Lebensmitteln, gerät in Vergessenheit, dass Deutschland sich nicht vollständig mit Nahrungsmitteln versorgen kann. Wie aus dem Situationsbericht 2016/17 des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervorgeht, wird die Schwelle zur Selbstversorgung nach den neuesten Berechnungen knapp verfehlt.

Auf den letzten Drücker?

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt will 2016 noch sein „Grünbuch“ präsentieren

agrartotal (min/Berlin) - Am 30. Dezember - kurz vor Jahresschluss - wird Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt  das „Grünbuch Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume“ und daraus ausgewählte Themenschwerpunkte präsentieren.

Dünge-Überwachung

„Die Überdüngung der landwirtschaftlichen Flächen führt zu einer erheblichen Belastung von Grund- und Oberflächengewässern“, sagte Agrarminister Christian Meyer. (Archivfoto)

agrartotal (min/Hannover) - Um dem anhaltenden Problem der Nährstoffüberschüsse zu begegnen, weitet das Landwirtschaftsministerium die düngerechtliche Überwachung erheblich aus. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen richtet dazu ab Januar 2017 eine neue eigenständige Düngebehörde unter Aufsicht des Ministeriums ein. Das Land stellt hierfür im Haushaltsjahr 2017 zusätzliche Mittel in Höhe von 2,34 Millionen Euro zur Verfügung. Für die Kontrollen im Rahmen des geltenden Düngerechts und im Hinblick auf das geplante betriebliche Düngekataster werden in einer ersten Ausbaustufe 16 neue Stellen eingerichtet. Hierbei wird auch die im neuen Landwirtschaftskammergesetz geforderte strikte Trennung der Bereiche Kontrolle einerseits sowie Beratung und Dienstleistung andererseits umgesetzt.

„Die Überdüngung der landwirtschaftlichen Flächen führt zu einer erheblichen Belastung von Grund- und Oberflächengewässern“, sagte Agrarminister Christian Meyer. „Niedersachsen geht jetzt voran und baut erstmalig die Kontrollen massiv aus. Wir müssen endlich der komplexen und unübersichtlichen Nährstoffströme Herr werden und Verstöße konsequent ahnden. Hier gibt es jahrzehntelange Versäumnisse.“ Es werde künftig nicht nur mehr, sondern vor allem auch risikoorientierter kontrolliert, so der Minister.

Nitratbericht versachlicht Diskussion

agrartotal (DBV/Berlin) - Der Nitratbericht 2016 zeigt, so der Deutsche Bauernverband, dass es in Deutschland keinen generellen Trend einer Verschlechterung der Gewässerqualität gibt. Rund 82 Prozent der Grundwassermessstellen im Messnetz der europäischen Umweltagentur halten demnach den Nitrat-Schwellenwert von 50 mg/l ein. Gleichzeitig nahmen an einem Drittel der Messstellen des Nitratbelastungsmessnetzes die Nitratkonzentrationen im Grundwasser ab, während die Anzahl an Messstellen mit zunehmenden Trends deutlich geringer ausfällt. Dies erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) zur Vorlage des Nitratberichts 2016 der Bundesregierung. Der jetzt vorgelegte Nitratbericht enthält erstmals Daten aus dem neu aufgestellten repräsentativen Messnetz. Im neuen Nitratbelastungsmessnetz werden im Gegensatz zum alten Belastungsmessnetz nicht mehr an rund 50 Prozent der Messstellen die Schwellenwerte überschritten, sondern nur noch an gut einem Viertel. Dies trägt dazu bei, die Diskussion um die Gewässerqualität zu versachlichen und den Gewässerzustand nicht schlechter darzustellen als er ist.

Schlug Metzger Tierschützer zusammen?

 

agrartotal (pm/fr/Vorarlberg/Österreich) - In Österreich herrschen allem Anschein nach harte Unarten! So soll in Vorarlberg/Österreich ein Mitarbeiter des Vereins gegen Tierfabriken (VGT), bekannt durch seine „Aufdeckarbeit“ im Zusammenhang mit dem letzten Fleischskandal, von einem Tiertransporteur und einem Metzger brutal zusammengeschlagen worden sein. Ob der Vorwurf stimmt, wird geprüft - auf alle Fälle scheinen die Fronten in Vorarlberg ziemlich verhärtet zu sein.

 

VEGAN

agrartotal (pm/Nürnberg) - Vom 15. bis 18. Februar 2017 präsentiert der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) in Zusammenarbeit mit der NürnbergMesse GmbH die 'Erlebniswelt VEGAN' auf der 28. BIOFACH in Nürnberg. Zahlreiche Aussteller, Vorträge und Kochshows bieten einen Einblick in die Vielfalt der veganen Lebensweise. 

2 954 Tonnen Gänsefleisch aus deutschen Schlachtungen

agrartotal (pm/destatis/Wiesbaden) – Traditionell gehört der Gänsebraten deutschlandweit in der Weihnachtszeit auf die Speisekarte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen im Jahr 2015 rund 2 954 Tonnen Gänsefleisch aus deutschen Schlachtungen auf den Markt. Mehr als drei Viertel der Gänse (2 313 Tonnen) wurden im vierten Quartal geschlachtet. Im Dezember ist die Nachfrage am größten: In diesem Monat gab es die meisten Schlachtungen (1 213 Tonnen).

Schlachthof stellt Werkarbeiter fest an

agrartotal (pm/Cloppenburg) - Wie der Unternehmenssprecher Gerald Otto von Böseler Goldschmaus aus Garrel bei Cloppenburg mitteilte, will das Unternehmen als erstes Schlachtunternehmen in Deutschland in den kommenden zwölf Monaten osteuropäische Werkarbeiter als Festangestellte übernehmen. 

Peter Bleser wieder CDU-Direktkandidat

Peter Bleser in Bonn neben dem Konrad-Adenauer-Denkmal, eine im Jahre 1981 geschaffene bronzene Kopfplastik des Künstlers Hubertus von Pilgrim zum Andenken an Konrad Adenauer auf dem Bundeskanzlerplatz.

agrartotal (fr/Bonn) - Zum achten Mal wird der CDU-Politiker und derzeitige Staatssekretär im BMEL, Peter Bleser, als  Direktkandidat  für die Bundestagswahl im Jahr 2017 für den Wahlkreis, der aus den Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach und Thalfang, der Einheitsgemeinde Morbach sowie den Kreisen Cochem-Zell und Rhein-Hunsrück besteht,  antreten. Der 64-Jährige Landwirtschaftsmeister aus der Eifel bekam jetzt bei der Kandidatenkür, bei zwei Enthaltungen, 92 von 98 Stimmen (knapp 94 Prozent). Zum Vergleich: 2012 erhielt der Landwirtschaftsmeister aus Brachtendorf (Eifel) zwar nur drei Gegenstimmen bei sogar mehr Delegierten, 2008 kam er allerdings nur auf 86,79 Prozent.

Vielfalt als Chance individuell nutzen

agrartotal (dlv/Berlin) - Der Deutscher LandFrauenverband (dlv) nimmt die Zukunft landwirtschaftlicher Betriebe in den Blick. In seinem Positionspapier weist er darauf hin, dass landwirtschaftliche Betriebe die Möglichkeit haben, sich mit innovativen Konzepten neu aufzustellen. Die Landwirtsfamilie selber muss über einen Einstieg in Diversifizierungs-maßnahmen entscheiden.

NRW: 9,3 Prozent weniger Betriebe mit Milchkühen im November 2016

agrartotal (IT.NRW/Düsseldorf) - Im November 2016 gab es in den 6 179 nordrhein- westfälischen Betrieben mit Milchviehhaltung 417 214 Milchkühe, das waren 1,4  Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, verringerte sich die  Zahl der Milchkuhhalter im gleichen Zeitraum um 633 bzw. 9,3 Prozent. Rein  rechnerisch kommen damit durchschnittlich 68 Kühe auf jeden Milchviehbetrieb;  ein Jahr zuvor hatte dieser Wert bei 62 gelegen.

Das kleine „1x1“ kommt wieder groß raus

agrartotal (ima/Berlin) - Noch vor dem Jahreswechsel hat der i.m.a e.V. sein seit mehr als fünfzig Jahren erfolgreiches „1x1 der Landwirtschaft“ vorgelegt. Es ist eine der traditionellsten landwirtschaftlichen Publikationen, die jedes Jahr erneut mit aktuellen Zahlen, Daten und Fakten aufwartet und diese Informationen schneller als digitale Medien analog bereithält: Aufblättern, lesen, Bescheid wissen. Titelthema 2017 ist „Transparenz in der Tierhaltung“.

Neue Regelungen ab Januar 2017

agrartotal (Min/Berlin) - Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand wird flexibler geregelt. Der Beitragssatz in der Rentenversicherung bleibt 2017 mit 18,7 Prozent stabil. Kindergeld, Kinderzuschlag und Steuerfreibeträge steigen, ebenso der Mindestlohn. Diese und weitere Neuregelungen treten zum Jahresanfang 2017 in Kraft.

Erlass zur schmerz- und stressfreien Enthornung von Kälbern

agrartotal (Min/Wiesbaden) - Staatssekretärin Dr. Tappeser: „Nach zwei Jahren der Freiwilligkeit kommt jetzt die Pflicht: Bei der Kälberenthornung müssen  von 1. Januar an Beruhigungs- und Schmerzmittel eingesetzt werden.“

Weihnachtsgeschenke für Tiere sollten tiergerecht sein

agrartotal (dtb/Bonn) - Leckereien, Spielzeug oder Zubehör sind beliebte Weihnachtsgeschenke für Heimtiere. Obwohl sich Hund, Katze und Co. eigentlich nichts aus festlichen Anlässen machen, möchten viele Halter auch ihren Tieren damit zu Weihnachten eine Freude machen. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt, auf zuckerfreie Leckerlis zurückzugreifen und bei Spielzeug und Zubehör auf tierfreundliche Produkte zu achten, die das Tier nicht gefährden.

10 Prozent der Deutschen sind „Foodies“*

agrartotal (seidl/Essen) - Sind Sie auch ein „Foodie“? Dann gehören Sie zu einer wachsenden Gruppe, denn laut einer Studie der Universität Göttingen zählen mittlerweile rund 10 Prozent der Deutschen dazu.* Wenn Ihnen der Begriff neu ist, klären wir Sie gern auf. „Foodies“ sind – kurz gesagt – Menschen, die sich durch eine immense Leidenschaft für Ernährungsthemen auszeichnen und diese aktiv nach außen kommunizieren. Für die Lebensmittelbranche ist dieser Verbrauchertyp damit eine interessante Zielgruppe, denn er liebt es, Innovationen zu testen und empfiehlt diese im besten Fall weiter.

Nach turbulentem Jahr gab Backhaus Ausblick auf das Jahr 2017

Auf der heutigen turnusmäßigen Jahresendpressekonferenz zog Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Bilanz über das Jahr 2016 und gab einen Ausblick auf das bevorstehende Jahr 2017.

agrartotal (Min/Schwerin) - Auf der turnusmäßigen Jahresendpressekonferenz zog Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Bilanz über das Jahr 2016 und gab einen Ausblick auf das bevorstehende Jahr 2017.

Wolf „Arno“ wurde erschossen

"Stahlwolf" vor dem Bundeskanzleramt in Berlin

agrartotal (Min/Schwerin) - Zu dem am vergangenen Wochenende im Umfeld der Lübtheener Heide tot aufgefundenen Wolf liegen weitere Erkenntnisse vor. Die Untersuchungen im Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierkunde Berlin (IZW) haben bestätigt, dass es sich bei dem nahe Woosmer gefundenen Wolf um „Arno“ handelt. Das Tier wurde durch einen gezielten Blattschuss getötet, der Halsbandsender wurde entfernt und vermutlich zerstört, denn er liefert keine Peildaten mehr.

„Der Täter ist offenbar mit großer krimineller Energie vorgegangen: Wölfe sind bekanntermaßen streng geschützt und nicht jagdbar. Alle Fakten und Befunde werden jetzt den Ermittlungsbehörden übergeben. Wir werden alles daransetzen, diese Straftat aufzuklären“, sagte Umweltminister Dr. Till Backhaus.

Klarheit und Wahrheit für Verbraucher

agrartotal (bbv/(München) – Derzeit fehlt es an einer rechtsverbindlichen europaweit einheitlichen Definition für die Begriffe „vegan“ und „vegetarisch“. Einige als „vegan“ bezeichnete Produkte enthalten Zusatzstoffe, Vitamine oder Aromen tierischen Ursprungs, die nicht ausgewiesen werden müssen. Die Fraktionen von Union und SPD im Bundestag haben nun in einem Antrag mehr Klarheit bei der Kennzeichnung von veganen und vegetarischen Lebensmitteln gefordert.

„Traditionsreich, Vielfältig, Natürlich: Ungarn“

agrartotal (igw/Berlin) - Das Partnerland lädt alle Besucher ein, Ungarn und seine Produkte in der Ungarnhalle 10.2 zu entdecken und zu probieren

Pig Report 2016: Einblicke in die Struktur der Schweineproduktion

agrartotal (Thünen-Institut/Braunschweig) - Mit kritischem Blick schauen Verbraucher und verantwortliche Politiker heute auf die Tierproduktion im Inland wie im Ausland. Gerade deshalb sind verlässliche und unabhängige Informationen zu Produktionssystemen der Schweinehaltung wichtiger denn je. In der ersten Ausgabe des englischsprachigen Pig Report 2016, den das Expertennetzwerk agri benchmark Pig – ein Projekt aus dem Thünen-Institut für Betriebswirtschaft – vorgelegt hat, werden Zahlen und Fakten zur weltweiten Schweinefleischproduktion vorgelegt.

Dramatischer Verlust an Tierhaltern

agrartotal (abl/Hamm) - Die schwere und über zweijährige Krise der Milch- und Schweinemärkte von 2014 bis 2016 hat zu einem außergewöhnlich großen Verlust an landwirtschaftlichen Betrieben geführt. Nach den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes über die so genannte Viehbestandserhebung zum 03. November 2016 haben in Deutschland innerhalb von zwei Jahren knapp 10 Prozent der Milchviehhalter (- 7.300) und 9 Prozent der Schweinehalter (- 2.400) aufgegeben.

Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen

agrartotal (Min/Stuttgart) - Minister Peter Hauk MdL: „Tierschutzorganisationen leisten einen wichtigen Beitrag für das Tierwohl / Mit dem neuen Gesetz haben wir ein wichtiges Signal für den Tierschutz gesetzt und eine Rechtslücke geschlossen" 

 

Bundeskartellamt / Entsorgungswirtschaft

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes

agrartotal (Bundeskartellamt/Bonn) - Das Bundeskartellamt hat mit den Ermittlungen im Rahmen der Sektoruntersuchung Haushaltsabfälle begonnen. Gegenstand der Untersuchung sind die Wettbewerbsverhältnisse auf den regionalen Märkten für die Sammlung und den Transport von Haushaltsabfällen.
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: »Wir beobachten seit einiger Zeit eine wachsende Konzentration auf den Entsorgungsmärkten und in vielen Regionen eine rückläufige Beteiligung an den Ausschrei-bungen für Entsorgungsaufträge. Gerade mittelständische Betriebe scheinen hier immer zurückhaltender zu sein. Mit der Sektoruntersuchung werden wir insbesondere den Wettbewerb bei Ausschreibungen der dualen Systeme und der Kommunen untersuchen und Anhaltspunkten für mögliche Wettbewerbsbeschränkungen nachgehen.«
Die Untersuchungsergebnisse werden nach Abschluss in einem Bericht veröffentlicht.
Das Bundeskartellamt kann eine Sektoruntersuchung durchführen, wenn besondere Umstände vermuten lassen, dass der Wettbewerb möglicherweise eingeschränkt oder verfälscht ist. Es handelt sich dabei um eine Branchenuntersuchung, ausdrücklich aber nicht um ein Verfahren gegen bestimmte Unternehmen.

Fast eine Milliarde Euro für Bayerns Bauern

agrartotal (Min/München) – Als eines der beiden ersten Bundesländer zahlt der Freistaat noch in dieser Woche die Direktzahlungen an Bayerns Bauern in voller Höhe aus. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München sagte, erhalten damit mehr als 105 000 bayerische Landwirte noch vor Weihnachten insgesamt rund 990 Millionen Euro.

„Bundesregierung sorgt für Nebel, statt für Klarheit

agrartotal (Ostendorff/Berlin) - Zur Antwort auf die Kleine Anfrage „Immissionsschutz und Baurecht für die Nutztierhaltung“, erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag: Die Antwort auf unsere Kleine Anfrage „Immissionsschutz und Baurecht für die Nutztierhaltung“ ist das Papier nicht wert. An den Stellen, wo die Antworten konkret werden, ist festzustellen, das bis heute wenig passiert ist: So gibt die Bunderegierung z.B. an, dass Sie im Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 Maßnahamen vorgesehen hat, die das Ziel verfolgen, den Stickstoffüberschuss bis 2010 auf 80 kg/ha begrenzen zu wollen. Dieser Zielwert stammt aus der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Jahr 2002 und wurde 2009 noch um 16 kg/ha überschritten. Durch zu vielen Tieren auf zu wenig Fläche wird bis heute aus sinnvoller Kreislaufwirtschaft eine Gülle-Entsorgung.

„Fair leben, fair einkaufen, fair produzieren“

Bundesminister Dr. Gerd Müller am 20. Januar 2017 um 10 Uhr den Auftritt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf der Internationalen Grünen Woche Berlin eröffnen

agrartotal (igw/Berlin) - Unter dem Motto „fair leben, fair einkaufen, fair produzieren“ eröffnet Bundesminister Dr. Gerd Müller am 20. Januar 2017 um 10 Uhr den Auftritt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf der Internationalen Grünen Woche Berlin. Nach der erfolgreichen Premiere 2016 zeigt das Ministerium vom 20. bis 29. Januar  auf größerer Ausstellungsfläche gemeinsam mit Partnern aus der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft, den Kirchen und den entwicklungspolitischen Durchführungsorganisationen, dass eine Welt ohne Hunger durch fairen Einkauf und Innovationen möglich ist.

Fast jeder zehnte Milchbetrieb gab auf

immer mehr Milchviehbetriebe gehen in die Knie

agrartotal (Ostendorff/Berlin) - Zur Veröffentlichung der Zahl der Milchbetriebe durch das Landesamt für Statistik in Nordrhein-Westfalen, erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag: "Es ist eine Katastrophe. Wir stehen vor einem Scherbenhaufen. Das ist die Quittung der desaströsen Agrarpolitik von Union und Bauernverband. Davor haben wir Grüne gewarnt, gewarnt und nochmal gewarnt. Wir haben handfeste Vorschläge erarbeitet und eingebracht, die sämtlich am Nichtstun von Bundesagrarminister Schmidt gescheitert sind."

ANTRAGSFRIST FÜR HILFSPROGRAMME VERLÄNGERT

agrartotal (WIMI/München) - „Wer bislang noch keinen Antrag auf staatliche Hochwasserhilfen für die Überschwemmungen 2016 gestellt hat, muss sein Weihnachtsfest nun nicht mehr mit diesem bürokratischen Akt belasten“, betonten Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder, Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner heute in München. „Wir geben den Unwettergeschädigten in Bayern mehr Zeit und verlängern die Antragsfrist für unsere Hilfsprogramme bis zum 30. Juni 2017“.

DBV: Stabile Ausbildungszahlen in den „Grünen Berufen“

agrartotal (DBV/Berlin) - Die Ausbildungszahlen der „Grüne Berufe“ entwickeln sich im laufenden Ausbildungsjahr 2015/2016 mit insgesamt 13.615 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen (+ 0,5% im Vorjahresvergleich) bundesweit stabil. In West-Deutschland registrierten die zuständigen Stellen 10.932 Neuverträge (+1,2 Prozent), in Ost-Deutschland waren es 2.683 Neuverträge (-2,5%). Entgegen der bundesweiten Gesamtentwicklung in allen dualen Ausbildungsberufen mit insgesamt 520.332 Neuverträgen (-0,4 Prozent) entwickelt sich die Ausbildung in den „Grünen Berufen“ trotz der weiter rückläufigen demographischen Entwicklung positiv.

Politik für Milchbauern – Praxisnah oder realitätsfern?

agrartotal (dbv/Berlin) - DBV-Fachforum Milch am 23. Januar auf der Grünen Woche

Agrarminister Meyer zum Jahr der Ringelschwanzprämie

Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer hat heute (Montag) nach einem Jahr Ringelschwanzprämie eine erste positive Bilanz gezogen.

agrartotal (Min/Hannover) - Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer hat heute (Montag) nach einem Jahr Ringelschwanzprämie eine erste positive Bilanz gezogen. Die Vor-Ort-Kontrollen ergaben, dass bei den erfolgreich teilnehmenden Betrieben im Schnitt rund 93 Prozent der Ringelschwänze intakt waren. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis im Sinne des Tierwohls, auf das die teilnehmenden Landwirte stolz sein können und das über den Erwartungen liegt“, sagte Minister Meyer. „Diese Erfolgsquote belegt allen Unkenrufen zum Trotz, dass es nicht nur ökologischen, sondern insbesondere auch konventionellen Betrieben gelingen kann, durch mehr Tierwohl im Schweinestall Schwanzbeißen zu vermeiden – wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind und diese finanziell honoriert werden.“

Projekt Ringelschwanz zeigt noch keine Lösungen auf

agrartotal (LPD/Hannover)  - „Wir haben großen Respekt vor allen Betriebsleitern, die sich an dem Projekt Ringelschwanzprämie beteiligt haben. Die Ergebnisse können wir aber noch nicht als Erfolgsgarant für unsere 6.000 Schweine haltende Betriebe sehen.“ Hermann Wester, Vorsitzender im Landvolk-Veredelungsausschuss, warnt vor zu hohen Erwartungen an das Pilotprojekt.

Karl Meise verstorben

agrartotal (LWK/Bonn) - Der ehemalige Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Karl Meise aus Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh, ist am 16. Dezember im Alter von 77 Jahren verstorben. Karl Meise wurde im Januar 2004 zum ersten Präsidenten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen gewählt. Von 1990 bis 2003 war er Präsident der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe. Er war seit 1987 Kammermitglied und seitdem - bis zu seinem Aus­scheiden aus den ehrenamtlichen Diensten der Landwirtschaftskammer im Jahr 2005 - Kreislandwirt im Kreis Gütersloh. Er bekleidete mehr als 30 Jahre zahlreiche Spitzenämter in landwirtschaftlichen Berufsorganisationen sowie in verschiedenen politischen Bereichen, in denen er sich große Verdienste erworben sowie für die Landwirtschaft und den Berufsstand eingesetzt hat.

Hessen: Landwirte erhalten Geld noch vor Weihnachten

Landwirtschaftsministerin Priska Hinz

agrartotal (Min/Wiesbaden) - „Ich freue mich, den hessischen Landwirtinnen und Landwirten zum Abschluss eines schwierigen Jahres noch eine gute Nachricht überbringen zu können. Wir haben es geschafft, dass rund 20.500 Betrieben noch vor Weihnachten landwirtschaftliche Direktzahlungen von über 210 Millionen Euro überwiesen werden“, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden.

Gesprächsrunde mit Alois Rainer

agrartotal (Frankfurt am Main) - DFV-Präsident Dohrmann und Hauptgeschäftsführer Martin Fuchs sind zu einem sehr ausführlichen Austausch mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Alois Rainer zusammengetroffen. Als Mitglied im Haushaltsausschuss und im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Bundestags bearbeitet er die für das Fleischerhandwerk wichtigen Themen. Rainer ist zudem selbständiger Fleischermeister, der sein Unternehmen in Straubing gemeinsam mit seinem Sohn führt.

Etikettenschwindel bei „veggie“ und „vegan“ stoppen

agrartotal (Mort/Berlin) - Der Deutsche Bundestag hat sich mit dem ernährungspolitischen Bericht „Gesunde Ernährung, sichere Produkte“ der Bundesregierung befasst. Zudem wurde der Antrag der Regierungskoalition über verlässliche Rahmenbedingungen für vegane und vegetarische Lebensmittelangebote beraten.

Kein Anfangsverdacht für eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz in einem Schweinemastbetrieb in Vreden

Verfahren gegen Röring wurde eingestellt

agrartotal (Statsanwaltschaft Münster) - Die Tierschutzorganisationen PETA und Animal public sowie einzelne Privatpersonen haben bei der Staatsanwaltschaft Münster Strafanzeige gegen die Verantwortlichen eines Schweinemastbetriebs in Vreden wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz erstattet. Hintergrund bzw. Anlass für diese Strafanzeigen war ein Fernsehbeitrag der ARD-Magazinsendung "Panorama", in dem Aufnahmen aus diesem Betrieb gezeigt worden waren. Nach der Ausstrahlung dieses Beitrags hatte bereits die Staatsanwaltschaft Münster ein Verfahren eingeleitet. Die Tierschutzorganisation PETA hat der Strafanzeige einen Datenträger beigefügt, der mehrere Videos aus dem Jahr 2016 enthält, die in dem betroffenen Stall aufgenommen worden sein sollen. Nach Ansicht der Tierschutzorganisation sollen diese Aufnahmen rechtswidrige Zustände in der Anlage dokumentieren.

Die Staatsanwaltschaft Münster ermittelt nicht mehr gegen den Präsidenten des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV), Johannes Röring aus Vreden. Man hatte dem Präsidenten und CDU-MdB von dritter Seite Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen.


Lies: „Auch in der Schlacht- und Zerlegebranche ist ,Gute Arbeit‘ möglich“

agrartotal (MinWirt/Hannover) - Als „gutes Beispiel und wichtiges Signal für die Schlacht- und Zerlegebranche" hat Niedersachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Olaf Lies das Garreler Unternehmen Böseler Goldschmaus gelobt. Der Betrieb beabsichtigt, zum Jahreswechsel 400 bisherige Werkvertragsbeschäftigte fest anzustellen.

Meyer folgt Backhaus

Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Foto) folgt Dr. Backhaus

agrartotal (min/Hananover) - Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer übernimmt 2017 den Vorsitz der Agrarministerkonferenz. 

Wirtschaft: Bundesrat

agrartotal (Bundesrat/Berlin) - Bürgerinnen und Bürger werden in den nächsten beiden Jahren um insgesamt fast 25 Milliarden Euro entlastet. Der Bundesrat hat dem entsprechenden Maßnahmenpaket des Bundestages am 16. Dezember 2016 zugestimmt.

Verstärkte Maßnahmen gegen Steuerbetrug an Ladenkassen

agrartotal (BR/Berlin) - Steuerbetrug an manipulierten Kassen soll zukünftig wirksamer bekämpft werden: Der Bundesrat stimmte dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen am 16. Dezember 2016 zu.

Insekten-Produkte in der Schweiz

agrartotal (lid.ch/Bern) – Wie dem schweizer landwirtschaftlichen Informationsdienst zu entnehmen ist, tritt in der Schweiz im nächsten Jahr das neue Lebensmittelrecht in Kraft. Ab dann sind einige Insekten als Lebensmittel zugelassen. Coop-Schweiz hat nun angekündigt im Frühling Insekten-Burger und Insekten-Hackbällchen anzubieten.

Bundesweites Anbauverbot für genetisch veränderte Pflanzen gefordert

agrartotal (Bundesrat/Berlin) - Der Bundesrat hat sich am 16. Dezember 2016 kritisch mit den Regierungsplänen zum so genannten Opt-Out für grüne Gentechnik auseinandergesetzt. Die Länder verlangen insbesondere die Möglichkeit, ein bundesweites Anbauverbot für bestimmte genetisch veränderte Pflanzen zu verhängen.

IGW: Halle 12 lädt zu Streetfood

agrartotal (igw/Berlin) - Stöbern, entdecken, kosten: Das können alle probierfreudigen Besucher auf der Internationalen Grünen Woche Berlin 2017 jetzt auch in der neu konzipierten Halle 12. Hier konzentriert sich ein besonderes Nahrungs- und Genussmittelangebot, wie es heute in angesagten Markthallen zu finden ist. Vom 20. bis 29. Januar bieten die unterschiedlichsten Aussteller in der Atmosphäre einer geschäftigen Markthalle vom Street-Food bis zum Craftbeer sowie den Eigen-Kreationen kleiner Manufakturen ausgefallene Leckerbissen an.

ForFarmers bietet neuen Newsletter

agrartotal (FF/Vechta) - Ab sofort bietet ForFarmers einen neuen digitalen und kostenlosen Infodienst für Schweinehalter, die Rationen selbst mischen und sich für die Futterfermentation interessieren. Mit Home-MiXX liefert das Unternehmen praxisnahe Tipps für das Futtermanagement und die Rationsgestaltung. Darüber hinaus informieren die ForFarmers Spezialisten über interessante Nebenprodukte und Rohwaren. Informationen zu Veranstaltungen und Aktionen runden den neuen digitalen Home-MiXX Service ab.

Gelbe Felder statt brennende Wälder

agrartotal (UFOP/Berlin) - Es muss Schluss sein mit der Quotenanrechnung von Biokraftstoffen aus Palmöl in der EU! Dies fordert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) zu Beginn der Diskussion über die Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Biokraftstoffpolitik. Diese wurden als Bestandteil des sogenannten „Winterpaketes“ in der vergangenen Woche vorgestellt. Mit der Reform der Erneuerbare Energien-Richtlinie muss die Definition für die erste Generation der Biokraftstoffe geändert bzw. geschärft werden: Ab 2021 sollten nur noch Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse in der EU angerechnet werden, wenn bei deren Herstellung auch hochwertige Eiweißfuttermittel anfallen, begründet die UFOP ihre Forderung.

Mit smarten Kantinen zur gesünderen Essenswahl

Foto Baumgart/StMELF

agrartotal (Min/München) - Bayerische Betriebskantinen sollen ihren Gästen künftig noch mehr Lust machen, zu einem gesunden und ausgewogenen Essen zu greifen. Ernährungsminister Helmut Brunner (l.) und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm, stellten am Freitag die neue Broschüre „Smarter Lunchrooms – Impulse für die Essenswahl“ vor.

Mächtig gut? Essen braucht Vielfalt statt Konzernmacht

Dr. Heike Harstick, Verband der Fleischwirtschaft e. V., stellt sich der Diskussion

agrartotal (B90/Grüne/Berlin) - Konferenz von Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion, Arbeitskreis Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verkehr, am 21. Januar 2017, 15 – 18 Uhr  im Deutschen Bundestag in Berlin u. a. mit: Dr. Anton Hofreiter MdB, Fraktionsvorsitzender, Dr. Heike Harstick, Verband der Fleischwirtschaft e. V., Roman Herre, FIAN, Silvia Liebrich, Süddeutsche Zeitung und Mariam Mayet, African Centre for Biodiversity

Die Agrochemie bekommt einen neuen Megakonzern: „Baysanto“, entstanden im Fusionswettlauf der Saatgut- und Pestizidkonzerne. Damit hat die Konzentration in diesem Bereich einen weiteren Höhepunkt erreicht. Bald kontrollieren nur noch drei Konzerne 70 Prozent des Saatguts.  

Aber nicht nur bei Saatgut und Pestiziden bestimmen immer weniger Akteure den Markt. Das Prinzip „Wachsen oder weichen“ schlägt bei der Schweineschlachtung und im Bäckerhandwerk genauso zu wie im Lebensmitteleinzelhandel oder in der Verarbeitung.

Die Konzentration im Bereich der Land- und Lebensmittelwirtschaft sorgt auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern für Bauchschmerzen. Zu stark ist die Gefahr, dass Konzerne mit ihrer wirtschaftlichen Macht auch ihren politischen Einfluss steigern und die Zukunft unseres Essens – was wir auf den Tisch bekommen und wie es produziert wird – bestimmen. Umwelt-, Natur- und VerbraucherInnenschutz geraten unter Druck. 

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2017 lädt die grüne Bundestagsfraktion Fachleute sowie Verbraucherinnen und Verbraucher in den Bundestag ein. Gemeinsam mit Ihnen und Euch möchten wir diskutieren, welche Folgen die Marktkonzentration für unser Essen hat und wie wir uns eine alternative grüne Land- und Lebensmittelwirtschaft vorstellen.

Die Online-Anmeldung ist bis zum 17. Januar 2017 möglich.

ISN: Keine Pflicht zur Nachrüstung von Güllebehältern

agrartotal (isn/Damme) - Weihnachten erreicht die Schweinehalter in Nordrhein-Westfalen noch eine gute Nachricht: Betreiber von tierhaltenden Betrieben sind aktuell nicht dazu verpflichtet, ihre Güllebehälter mit einer Abdeckung nachzurüsten, um Ammoniak- und Geruchsemissionen zu mindern.

Ungleichbehandlung für viele ostdeutsche Agrarbetriebe

agrartotal (Min/Berlin) - Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hatte (16. Dezember 2016) im Bundesrat einen Antrag eingebracht, in dem die Bundesregierung um Prüfung gebeten wurde, inwieweit steuerliche Erleichterungen auch für landwirtschaftliche Genossenschaften und Betriebe in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft eröffnet werden können. Dieser Antrag fand allerdings keine Mehrheit.

JAGD & HUND 2017

agrartotal (AWe / idea/Dortmund) – „Waidmannsheil!“ – Die JAGD & HUND 2017 begrüßt vom 31. Januar bis 5. Februar zum 36. Mal Jäger, Hunde- und Naturfreunde aus ganz Europa. Die Messe Westfalenhallen Dortmund erwartet etwa 80.000 Besucher und rund 800 internationale Aussteller zur größten Jagdmesse Europas und der parallel stattfindenden FISCH & ANGEL. Das Ticket für die JAGD & HUND gilt für beide Messen. Neun Messehallen sind dann belegt. Das Angebot der JAGD & HUND umfasst natürlich jede Menge klassische Programmpunkte rund um die Ausübung der Jagd, geht aber auch noch darüber hinaus.

Bundesbeauftragten für Tierschutz gefordert

Foto: (v.l.n.r.) Dagmar Wöhrl (CDU/CSU), Birgit Menz (Die Linke), Nicole Maisch (Bündnis 90/ Die Grünen), Madeleine Martin (Landestierschutzbeauftragte Hessen), Renate Seidel (Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes), Christina Jantz-Herrmann (SPD)

agrartotal (dtb/Berlin/Bonn) - Bei der dritten Sitzung des Parlamentskreises Tierschutz im Deutschen Bundestag stand die mögliche Ausgestaltung einer/s Bundesbeauftragten für Tierschutz auf der Agenda. Unter der Schirmherrschaft von Christina Jantz-Herrmann (SPD), Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen), Birgit Menz (Die Linke) und Dagmar G. Wöhrl (CDU/CSU) diskutierten Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen gemeinsam über Möglichkeiten, wie solch ein Amt den Tierschutz in Deutschland weiter stärken und voranbringen kann.

Regierung schönt Armuts- und Reichtumsbericht

agrartotal (DL/Berlin) - Der Süddeutschen Zeitung zufolge hat die Bundesregierung aus einem ersten Entwurf des Armuts- und Reichtumsbericht des Bundesarbeitsministeriums Textstellen zur politischen Einflussnahmen von Reichen gestrichen.

Interessant wäre in diesem Zusammenhang die Frage, ob »die« Bundesregierung auch andere Berichte aus den verschiedensten Ministerien - so z. B., auch aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium - nach politischem Gutdünken, schönt?

Welche Perspektiven haben Agrarexporte?

agrartotal (DLG/Hannover) - Welche Perspektiven haben Agrarexporte?

Verbesserungen im EEG für Anlagenbetreiber erreicht

agrartotal (BEE/Berlin) - Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 sind kurz vor seinem Inkrafttreten zum Jahreswechsel noch wichtige Verbesserungen für die Betreiber von Bioenergieanlagen erreicht worden. Laut dem gestern vom Bundestag verabschiedeten Änderungsgesetz zum EEG und Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) konnten Benachteiligungen des ursprünglich im Sommer beschlossenen Gesetzes verhindert bzw. gemildert werden.

Exportklima im Plus

agrartotal (BVE/Berlin) - Das Exportklima der Ernährungsindustrie ist im Dezember 2016 im Vergleich zur Sommerbefragung gestiegen. Der Saldo aus Geschäftslage und -erwartungen nahm mit 41 Punkten um +5 Punkte zu. Dabei wird die aktuelle Geschäftslage noch besser eingeschätzt als die Geschäftserwartungen. Im Vorjahresvergleich zeigt die Stimmungslage insgesamt Kontinuität und ist mit einem Minus von 1 Punkt nur leicht gedämpft. Die Ergebnisse des Exportklimas für die Teilbranchen schwanken deutlich. Besser als im Vorjahr sind vor allem die Exporteure von Fleisch, Fleischwaren und Bier eingestellt.

Außenwirtschaftsseminar der Agrar- und Ernährungswirtschaft

agrartotal (BVE/Berlin) - Am 8. Juni 2017 findet zum zweiten Mal das Außenwirtschaftsseminar der Agrar- und Ernährungswirtschaft als Fach- und Expertenforum für international tätige Unternehmen in Berlin statt.

Spitzenköche in der BVE/BLL Showküche

agrartotal (BVE/Berlin) - Auch in 2017 erwartet die Messebesucher der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin ein Team aus Spitzenköchen in der Showküche des gemeinsamen Messestandes von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittekunde (BLL).

Guter Tag für den Wald in Baden-Württemberg

Die Forstämter in Baden-Württemberg dürfen auch in Zukunft Forstdienstleistungen für private Waldbesitzer und Kommunen er- bringen. Der Bundestag machte dafür den Weg frei und beschloss am späten Donnerstagabend eine entsprechende Änderung des Bundeswaldg

agrartotal (Gerig/Berlin) - Die Forstämter in Baden-Württemberg dürfen auch in Zukunft Forstdienstleistungen für private Waldbesitzer und Kommunen erbringen. Der Bundestag machte dafür den Weg frei und beschloss am späten Donnerstagabend eine entsprechende Änderung des Bundeswaldgesetzes.

Alois Gerig, forstpolitischer Sprecher der CDU/CSU, begrüßt, dass das schwierige Gesetzgebungsverfahren endlich mit einem guten Ergebnis für Baden-Württemberg abgeschlossen wurde: „Forstämter leisten einen wichtigen Beitrag, unsere Wälder nachhaltig zu bewirtschaften und zu pflegen – für die 240.000 baden- württembergischen Waldbesitzer ist es gut, dass das Dienstleistungsangebot der Forstämter erhalten bleibt.“ 

Alle wichtigen Besucher-Infos zur Grünen Woche 2017

Schüler- und Studententicket kostet an Sonntagen nur fünf Euro – Langer Freitag am 27. Januar von 10 bis 20 Uhr – Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt

agrartotal (igw/Berlin)– Erst kommt Weihnachten, dann die Grüne Woche. Mit einem vollen Veranstaltungsprogramm öffnet die Messe Berlin vom 20. bis 29. Januar ihre Tore für die weltweit bedeutendste Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. Eintrittskarten können bereits jetzt schon online im Ticket-Shop unter www.grünewoche.de bestellt, zu Hause ausgedruckt und vielleicht auch als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum platziert werden. Mit dem Ticket-Shop können sich Besucher das Ticket auch auf das eigene mobile Endgerät laden.

Sächsischer Schweinetag

agrartotal (Groitzsch/Dresden) - Wie die Herausforderungen der Zukunft bewältigt werden können, diskutierten 200 Schweinehalter und Vertreter der vor- und nachgelagerten Bereiche anlässlich des Sächsischen Schweinetages in Groitzsch. Konventionell wirtschaftende Betriebe mit Schweinehaltung stehen zunehmend in der Kritik.

BW: Bauerneinkommen bleiben niedrig

agrartotal (pm/LBV-Stuttgart) - Unternehmensergebnisse in der Schweinehaltung gehen weiter zurück

Alarmierender Klimabericht

agrartotal (NABU/Berlin) – Was Experten schon lange vermuten, wurde von der unabhängigen Kommission zum Stand der Energiewende bestätigt: Deutschland wird höchstwahrscheinlich seine Klimaschutzziele bis 2020 verfehlen. Das ist das Ergebnis des jetzt von der Bundesregierung vorlegten fünften Monitoring-Berichts zur Energiewende. NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, so wie es das Pariser Klimaschutzabkommen formuliert, können wir vergessen, wenn wir es nicht mal hierzulande schaffen, unsere Klimaschutzziele einzuhalten. Die halbherzigen Klimaschutzbemühungen der Bundesregierung setzen die Energiewende aufs Spiel. Es ist seit Jahren bekannt, dass weder im Gebäude- noch im Verkehrsbereich ausreichend Klimaschutz stattfindet. Wirksame Maßnahmen hat die Bundesregierung in diesen Bereichen bislang nicht eingeleitet.“  Statt dessen begrenze das neue Erneuerbare Energien Gesetz den Ausbau der erneuerbaren Energien  –  bisher der einzige Bereich, der seine Klimaschutzziele übererfüllt habe. Außerdem müssten Klimaschutz- und Energieeffizienzziele endlich an die Pariser Ziele angepasst werden.

Goldene Ehrennadel für Korte und Dwehus

Landvolk-Präsident Werner Hilse

agrartotal (LWK/Hannover) - „Wir verlieren hervorragende Mitstreiter“, bedauerte Landvolk-Präsident Werner Hilse und lobte sowohl den scheidenden Vizepräsidenten Heinz Korte als auch Hauptgeschäftsführer Jörn Dwehus, der den Verband zum Jahresende in Richtung Uelzena-Gruppe verlässt: „Beide haben den Weg für ihre Nachfolger vorbildlich geebnet.“

BGL begrüßt ARD-Bericht über Sozialdumping im Transportgewerbe

ARD-Magazin Plusminus macht Defizite in der EU-Sozialpolitik und deren Auswirkungen für osteuropäische Fernfahrer sichtbar

agrartotal (BGL/Frankfurt am Main) - Gestern Abend sendete die ARD im Rahmen des Magazins Plusminus einen Beitrag, der die teilweise menschenunwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Fernfahrern osteuropäischer Transportunternehmen auf deutschen Parkplätzen zum Thema hatte.

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat in der Vergangenheit – als Vertreter des mittelständischen deutschen Transportlogistikgewerbes –wiederholt auf die Folgen des immer weiter um sich greifenden Sozialdumpings hingewiesen. Der BGL begrüßt, dass diese Auswirkungen einer unzureichenden EU-Sozialgesetzgebung bzw. ihrer mangelhaften Umsetzung einer breiten Öffentlichkeit vor Augen geführt wurden.

Ebenso wurden in dem Plusminus-Beitrag die „Profiteure“ dieser beklagenswerten Zustände genannt: In- und ausländische Großspeditionen, deutsche Industrie- und Handelsunternehmen – und nicht zuletzt der ebenfalls an niedrigen Transportkosten und stets pünktlicher Belieferung interessierte deutsche Verbraucher.

Nutztiere stärker vor Wolfsübergriffen schützen

agrartotal (holz/Berlin) - Der Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft hat am Mittwoch über den Bericht der Bundesregierung zum Herdenschutz in Bezug auf zunehmende Wolfsübergriffe auf Weidetiere beraten. 

Thema: Unternehmensnachfolge

agrartotal (GIHK/Berlin) - Bei der Unternehmensnachfolge im Mittelstand sehen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Lichtblicke. Im Jahr 2015 haben sich erstmals seit 2009 deutlich mehr Personen zur Übernahme eines Unternehmens beraten lassen. Doch die Demografie wirkt sich zugleich immer stärker aus. Immer mehr Alt-Inhaber gehen in den Ruhestand und suchen Betriebsnachfolger. Die Politik ist gefragt, Unternehmensübernahmen zu erleichtern und bessere Konditionen für unternehmerische Selbstständigkeit zu schaffen.

Klimawandel ist in unseren Wäldern angekommen

agrartotal (Min/Stuttgart) - „Eine Vielzahl unterschiedlicher Umwelteinflüsse wirkt sich auf die Vitalität unserer Wälder aus. Während es vor Jahren noch der ‚Saure Regen‘ war, tritt immer stärker der Klimawandel in den Vordergrund. Mit dem Konzept einer naturnahen Waldwirtschaft, das in erster Linie auf Mischwälder setzt, stärken wir die Stabilität unserer Waldbestände nachhaltig“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (15. Dezember) in Stuttgart. Ansteigende Temperaturen, Witterungsextreme, langanhaltende Trockenperioden und milde Winter mit ausbleibendem Frost würden den Wäldern vermehrt zusetzen. Insgesamt betrachtet hätte sich der Waldzustand im Vergleich zum Vorjahr praktisch nicht verändert. Sorgenkinder des diesjährigen Waldzustandsberichts seien die Baumarten Esche und die Buche. Die Fichte dagegen hätte etwas profitieren können. Die Forstverwaltung setze alles daran, die Leistungsfähigkeit der Wälder zu sichern.

Vertikale Preisbindung im Lebensmittelhandel

agrartotal (Kartell/Bonn) - Das Bundeskartellamt hat die letzten drei offenen Verfahren wegen vertikaler Preisbindung im Lebensmittelhandel abgeschlossen. Gegen die EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH, Neumünster und die EDEKA Handelsgesellschaft Hessenring mbH, Melsungen wurden Bußgelder in einer Gesamthöhe von 18,3 Mio. Euro verhängt. Das Bundeskartellamt hat festgestellt, dass die beiden regionalen Handelsunternehmen an Absprachen über die Ladenpreisgestaltung bei Bierprodukten in den Jahren 2006 bis 2009 beteiligt waren. Gegen die Bescheide kann noch Einspruch eingelegt werden, über den dann das Oberlandesgericht Düsseldorf entscheiden würde.

Afrikanische Schweinepest

Die Antwort der Bundesregierung auf die schriftliche Frage, welche konkreten Maßnahmen die Bundesregierung für geeignet hält das Übertragungsrisiko zu senken, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, MdB

agrartotal (Drtackmann/Berlin) - Die Antwort der Bundesregierung auf die schriftliche Frage, welche konkreten Maßnahmen die Bundesregierung für geeignet hält das Übertragungsrisiko (ASP) zu senken, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, MdB wie folgt:

"Die aus verschiedenen Gründen historisch hohen Schwarzwildbestände in vielen Regionen Deutschlands sind besonders riskant angesichts der Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest in Osteuropa. Die Jägerschaft hat deshalb eine besondere Verantwortung, dieses Risiko durch eine tierschutz- und waidgerechte Reduzierung der Schwarzwildbestände zu senken. Dafür sollte ihr meist ehrenamtliches Engagement unterstützt werden. Wenn nun auch die Bundesregierung auf meine parlamentarische Anfrage bestätigt, dass ein Aussetzen oder zumindest Reduzieren der Gebühren für die Trichinenschau die selektive Jagd auf schwache Tiere unterstützt, deren Wildbreterlös oft unter den Untersuchungskosten liegt, sollte das in den Landkreisen als Hilfe bei der Prävention einer auch für Hausschweinebestände sehr gefährlichen Tierseuche sehr ernsthaft geprüft werden."

Karten zur Afrikanischen Schweinepest

agrartotal (FLI/Riem) - Die Karte wird vom FLI in wöchentlichen Abständen aktualisiert und stellt somit nicht die tagesaktuelle Situation dar. Die Karte zeigt 

  1. die Lokalisation der seit 01.01.2016 an das ADNS gemeldeten Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Osteuropa in Hausschweinebetrieben (rote Punkte) und Wildschweinen (blaue Punkte) 
    (Quelle: Animal Disease Notification System der Europäischen Kommission);
  2. die eingerichteten Restriktionsgebiete gemäß den veröffentlichten Durchführungsbeschlüssen der EU-Kommission.
  3. Die farblich dargestellten Restriktionsgebiete richten sich nach den Anlagen des Durchführungsbeschlusses der Kommission 2014/709/EU (in der geltenden Fassung). Demnach sind die „Gebiete nach ihrem Risikoniveau in Bezug auf die Seuchenlage für Afrikanische Schweinepest sowie nach der Frage einzustufen, ob sowohl Schweinebetriebe als auch die Wildschweinpopulation (Teil­­ III) oder lediglich die Wildschweinpopulation (Teil II) betroffen ist, oder sich das Risiko aus einer gewissen Nähe zur infizierten Wildschweinpopulation ergibt (Teil I)“. 
  4. Das FLI übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Karte. Die aktuellen Restriktionszonen finden Sie auf der Internetseite der EU-Kommission.
     

Situation in der Landwirtschaft ist agrarpolitisches Armutszeugnis

Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE

agrartotal (dt/Berlin) - „Auch beim Deutschen Bauernverband ist nun endlich angekommen, worauf DIE LINKE schon seit Jahren hinweist – die einseitige Verteilung der Handelsmacht und das Preisdiktat des Lebensmitteleinzelhandels, speziell der Discounter, lassen vielen Erzeugerinnen und Erzeugern kaum Luft. Landwirtschaftsfremdes Kapital ist zusätzlich eine Bedrohung für Ihre Produktionsgrundlage Boden.

Wenn ausgerechnet diejenigen, die unsere Versorgung mit Lebensmitteln sichern, selbst oft nicht von ihrer Arbeit leben können, bleibt das für DIE LINKE völlig inakzeptabel. Es besteht akuter Handlungsbedarf, zum Beispiel für mehr regionale Wertschöpfung, eine faire Gewinnbeteiligung in der Wertschöpfungskette und den Schutz vor spekulativen Bodenkäufen.

Mehr Export und die gläubige Orientierung auf den Weltmarkt, wie sie vom Landwirtschaftsminister und vom Bauernverband gepredigt werden, sind keine Lösung. DIE LINKE sieht die Alternative in einer nachhaltigen Landwirtschaft, die auf regionale Versorgung ausgerichtet ist und gute Lebens- und Arbeitsbedingungen von Mensch und Tier sowie Respekt für die Natur sichert. Es geht um eine generelle Umorientierung in der Landwirtschaft – hier ist die Politik gefordert,“

erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Vorstellung des Situationsberichtes 2015/16 durch den Deutschen Bauernverband.

Ostendorff: Verlust von Betrieben und Einkommen nicht mehr akzeptabel

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag

agrartotal (Osten/Berlin) - Der weitere Verlust von Betrieben und Einkommen in der Landwirtschaft ist nicht mehr akzeptabel. Besonders hart trifft es nach Auffassung des Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag, Friedrich Ostendorff, die Milchbetriebe. Das ist, so ostendorff, das Ergebnis des langen Zögerns von Christian Schmidt angesichts der Milchkrise. Wir müssen aus diesen Erfahrungen lernen und endlich bessere und vorsorgende Rahmenbedingungen schaffen. Die Konsequenz muss ein Krisenmanagement für den europäischen Milchmarkt sein, erklärte der Grünen-Politiker in seiner jüngesten Pressemeldung.

Der Verlust von knapp fünf Prozent der Milchbetriebe und über sechs Prozent bei den Sauenhaltern in nur einem Jahr und dramatische Einkommensverluste im zweiten Jahr in Folge ist ein überdeutliches Zeichen an welchem Punkt wir stehen. Nur die Entwicklung bei den ökologischen Betrieben ist der einzige Lichtblick und zeigt, dass Öko mehr kann. 25 Prozent mehr Einkommen gegen den Trend. Das ist ein deutlicher Erfolg für mehr Ökologie und mehr für die Betriebe und zeigt in Welche Richtung wir weiter gehen müssen, sagte Ostendorff.

 

Landwirtschaft benötigt stabile Rahmenbedingungen

agrartotal (DBV/Berlin) - „Die Preiskrise in 2016 hat mehr als deutlich gezeigt, dass die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland in Zeiten volatiler Märkte auf verlässliche agrarpolitische Rahmenbedingungen angewiesen sind.“ Diese Feststellung traf der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, anlässlich der Vorstellung des DBV-Situationsberichtes 2016/17.

Landwirtschaft: Starke Einbußen und Einkommensrückgang im zweiten Jahr in Folge

DBV-Präsident Rukwied stellt Situationsbericht zur wirtschaftlichen Entwicklung vor (Archivfoto)

agrartotal (DBV/Berlin) - „Die deutschen Bauern blicken erneut auf ein sehr schwieriges Wirtschaftsjahr zurück. Milchbauern, Schweinehalter, Ferkelerzeuger sowie Ackerbauern haben stark unter den niedrigen Erzeugerpreisen gelitten. Die meisten landwirtschaftlichen Betriebe verzeichneten im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2015/16 - und damit im zweiten Jahr in Folge - erhebliche Gewinneinbußen und Einkommensrückgänge.“ Diese Bilanz zog der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, bei der Vorstellung des aktuellen DBV-Situationsberichtes. Im Durchschnitt seien die Unternehmensergebnisse der landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebe um 8 Prozent auf 39.700 Euro je Betrieb gesunken, nach einem Minus von 34 Prozent im Vorjahr. 

 

Heidl: „Sehr harte Zeiten für Bauern“

Bauernpräsident Walter Heidl

agrartotal (bbv/Berlin) – Die wirtschaftliche Situation der 108.000 landwirtschaftlichen Familienbetriebe in Bayern ist seit mehr als zwei Jahren von erheblichen Verlusten geprägt.  „In den vergangenen 24 Monaten haben die Bauern in Bayern durchschnittlich 30 Prozent ihres Einkommens verloren“, sagte der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl anlässlich der Präsentation des Situationsberichts des Deutschen Bauernverbandes (DBV) in Berlin.

EU-Audit: Eklatante Schwächen bei Pflanzenschutz-Zulassung in Deutschland

agrartotal (iva/Frankfurt a. M./Brüssel) – Die für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln zuständigen Behörden in Deutschland arbeiten nicht effizient, sie verstoßen durchgängig gegen die Fristen der EU-Pflanzenschutzverordnung 1107/2009 und enthalten Landwirten wichtige Mittel für einen modernen Pflanzenschutz vor. Zu dieser Einschätzung kommen die Autoren eines jetzt veröffentlichten Audit-Berichts im Auftrag der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (DG SANTE) der Europäischen Union.

Mehr Transparenz für Verbraucher

Bundesernährungsminister Christian Schmidt

agrartotal (BMEL/Berlin) - Die Zeiten, in denen Fett oder Zucker nur im Zutatenverzeichnis zu finden waren, sind vorbei. Ab sofort müssen vorverpackte Lebensmittel eine Nährwertkennzeichnung tragen. So ist es in der europäischen Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) geregelt. 

Bundesernährungsminister Christian Schmidt: „Damit gewinnt der Verbraucher noch mehr Transparenz. Im übersichtlichen Format erfährt man nun auf einen Blick, wieviel Zucker oder Fett Lebensmittel enthalten. Alle Angaben der Nährwerttabelle mit den Informationen zum Energiegehalt und den Gehalten an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz müssen pro 100 g bzw. 100 ml angegeben werden. Zusätzlich können auch Portionsangaben gemacht werden. So sorgt die LMIV der Europäischen Union für eine umfassende Verbraucherinformation. Denn eine transparente und verständliche Verbraucherinformation schafft Vertrauen und fördert eine bewusste Kaufentscheidung.“

Hintergrund: 

Die LMIV gilt bereits seit dem Jahr 2014 europaweit. Für die Nährwertkennzeichnung wurde den Unternehmen eine längere Übergangszeit eingeräumt. Vor dem heutigen Tag können bereits vorrätige Lebensmittel in den Geschäften noch verkauft werden, aber die meisten vorverpackten Lebensmittel müssen ab heute eine Nährwertkennzeichnung tragen.

Harms für sechs weitere Jahre bestätigt

Hans-Joachim Harms, Direktor der Landwirtschaftskammer Niedersachsen Foto: Thorsten Ritzmann

agrartotal (LWK/Oldenburg) – Der Direktor der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Hans-Joachim Harms, wird auch über den 31. März 2018 hinaus dieses Amt bekleiden. Der Vorstand der Kammer verlängerte auf seiner letzten Sitzung die Amtszeit des 62-jährigen Juristen um weitere sechs Jahre.

4. Holzhäuser Bratwurstweihnacht

agrartotal (Bratwurstm/Holzhausen) - Am Sonntag, dem 18. Dezember 2016 wird nach Holzhausen wieder zu einem ganz besonderen Ereignis eingeladen. Auf dem Gelände des 1. Deutschen Bratwurstmuseums findet die 4. Holzhäuser  Bratwurstweihnacht statt. Die Eröffnung mit dem Thüringer Bratwurstkönig und dem Weihnachtsmann erfolgt um  11.00 Uhr im Bratwursttheater. Gleich danach wird der Schulchor der Grundschule Holzhausen unter der bewährten Leitung von Kerstin Struck  die Besucher mit einem stimmungsvollen vorweihnachtlichen Programm auf das nahende Weihnachtsfest und den 4. Advent einstimmen. Ab 13.00 Uhr spielen dann auf die Percussiongruppe „Ratamahata“ der Musikschule Arnstadt- Ilmenau, das Saxophonensemble Geschwister Taktlos, Conny Steger mit der Tanzgruppe "Wirbelzauber" und der Trommelgruppe "Djembalo" mit einer „Weihnachtlichen Weltreise“ und das Frauenterzett Gotha.

Fangquoten für 2017

agrartotal (BMEL/Berlin) - „Die umfassende Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik zeigt Wirkung: 2017 steigen die Fangmengen der deutschen und europäischen Fischer erneut bei wichtigen Fischbeständen der Nordsee, bei Kabeljau um 17%, bei Seelachs sogar um 55%. Der eingeschlagene Kurs der nachhaltigen Bewirtschaftung unserer lebenden Meeresschätze zahlt sich damit schon nach wenigen Jahren aus", erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt.

Vogelgrippe in einem Putenbetrieb im Landkreis Vechta?

agrartotal (min/Hannover) - In Niedersachsen gibt es einen zweiten amtlichen Verdachtsfall auf Geflügelpest in einem Nutztierbestand. Betroffen ist ein Betrieb mit Mastputen in Damme, Landkreis Vechta. Nachdem ein Privatlabor am Dienstag bei erkrankten Puten das Aviäre Influenzavirus H5 gemeldet hatte, wurde der Bestand wie vorgeschrieben durch das Veterinäramt des Landkreises amtlich beprobt. Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat den Verdacht auf Ausbruch der Geflügelpest nun bestätigt. Insgesamt befinden sich 8.400 Putenhähne in dem Bestand, sie werden nun getötet. 

Weitere Proben wurden zur Bestätigung und weiteren Differenzierung an das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) geschickt. Das FLI untersucht, ob es sich um die niedrig- oder hochpathogene Form der Vogelgrippe handelt, also etwa H5N8. Beim ersten Fall von Geflügelpest mit H5N8 im November wurden im Landkreis Cloppenburg insgesamt rund 108.000 Tiere getötet. Betroffen war hier ebenfalls ein geschlossener konventioneller Putenmastbetrieb in einem Gebiet mit flächendeckender Aufstallung. 

Besser Kantinenessen?

Ernährungsminister Helmut Brunner

agrartotal (Min/München) – Für Kantinenchefs, die ihre Küchen mit der Unterstützung von externen Ernährungsexperten stärker auf gesundes, regionales und saisonales Essen ausrichten wollen, gibt es auch im kommenden Jahr ein bayernweites Coaching-Angebot. Wie Ernährungsminister Helmut Brunner in München mitteilte, können sich interessierte Betriebsgastronomen ab sofort um die Teilnahme bewerben. „Der große Erfolg der ersten Coaching-Runde im vergangenen Jahr zeigt uns, dass viele Betriebe und Küchenchefs das Angebot ihrer Kantinen verbessern wollen und dazu gerne die Tipps von Experten annehmen“, sagte Brunner. Das sei nicht nur im Interesse der Betriebe, sondern auch der Gesellschaft. Denn den Kantinen komme eine immer wichtigere Rolle bei der gesunden und ausgewogenen Ernährung zu. Mittlerweile ernähren sich täglich rund 1,2 Millionen Bayern mittags am Arbeitsplatz.

Milchkühe neu im Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“

agrartotal (dtb/Berlin/Bonn) - Der Deutsche Tierschutzbund weitet sein Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ auf Milchkühe aus und hat die entsprechende Richtlinie veröffentlicht. Mit der Aufnahme der Milchkühe ins Programm des Tierschutzlabels geht der Deutsche Tierschutzbund den Weg, mit einem Label jetzt und sofort Tieren Verbesserungen zukommen zu lassen, weiter. Die Milchkühe werden auf Basis der Richtlinie von verbesserten Haltungsbedingungen profitieren.

Peta muss Auskunft über Schlachthof erhalten

Schweiz: Regional-Labels sollen unter die Lupe genommen werden

agrartotal (lid.ch/Bern) - Die schweizer Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (SKS, ACSI, FRC) hat ihre Schwerpunkte fürs nächste Jahr präsentiert. Darunter sind die Labels für regionale Produkte. Label für Regional-Produkte seien beliebt und weit verbreitet, heisst es in der Konsumenten-Agenda 2017 der Allianz. Es sei jedoch kaum transparent, welcher Mehrwert und welche Auflagen dahinter steckten. Deshalb will die Allianz nächstes Jahr in der Schweiz diese Label unter die Lupe nehmen. So sollen die einzelnen Labels einander gegenübergestellt werden.

 

Fleisch-Skandal in Vorarlberg (Österreich)

agrartotal (vol.at/Vorarlberg) - Am Sonntag berichteten in Österreich erstmals WANN & WO und VOL.AT über einen Schweinefleisch-Skandal in Vorarlberg. Mittlerweile zieht die Affäre allem Anschein nach österreichweit und auch international ihre Kreise. Zahlreiche Medien berichten jetzt auch über die nächtlichen Tiertransporte.

Monsanto-Übernahme durch Bayer - und was dann?

agrartotal (BUND/Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat vor der Übernahme des US-Gentechnikkonzerns Monsanto durch die deutsche Bayer-AG gewarnt. Stimmten die Monsanto-Aktionäre der Übernahme zu und widersprächen die Kartellbehörden nicht, bedeute dies erhebliche Risiken für die bäuerliche Landwirtschaft sowie den Umwelt- und Verbraucherschutz, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

Verbraucherpreise November 2016: + 0,8 %

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im November 2016 um 0,8 % höher als im November 2015. Die Teuerung verweilt somit wie im Vormonat auf einem Zwei-Jahres-Hoch. Im Vergleich zum Oktober 2016 stieg der Verbraucherpreisindex im November 2016 um 0,1 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt damit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 29. November 2016.

Die Preise für Nahrungsmittel lagen im November 2016 um 1,2 % höher als im November 2015. Der Preisanstieg fiel damit deutlich stärker aus als im Oktober 2016 (0,0 % gegenüber Oktober 2015). Teurer als ein Jahr zuvor waren im November 2016 vor allem Speisefette und Speiseöle (+ 13,3 %, darunter Butter: + 26,0 % und Margarine: + 2,3 %). Unter anderem verteuerten sich auch Süßwaren (+ 1,4 %, darunter Schokoladentafeln: + 6,0 %), Molkereiprodukte und Eier (+ 1,5 %, darunter Hartkäse: + 3,1 % und Eier: + 9,0 %) sowie Fisch und Fischwaren (+ 2,8 %). Dagegen mussten die Verbraucher zum Beispiel für Gemüse (- 0,4 %) etwas weniger bezahlen.

Radio Vatikan: Landwirtschaft kann ermüdend sein, aber ...

agrartotal (Radio vatikan/Rom) - Landwirtschaft kann ermüdend sein, steht aber im Dienst der Anderen. Das sagte der Papst während seiner Audienz am Samstagvormittag mit internationale Vereinigung katholischer Landwirte, die sich in Rom getroffen haben, um über die Problem des Landwirtschaftslebens zu debattieren.

64 % des Klärschlamms wurden 2015 verbrannt

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Im Jahr 2015 wurde deutschlandweit mit mehr als 1,1 Millionen Tonnen Klärschlamm (Trockenmasse) der überwiegende Teil des Klärschlamms von öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen verbrannt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entspricht dies einer Steigerung um 6 % im Vergleich zum Vorjahr.

Milchbranche bleibt in Bewegung

agrartotal (lpd/Hannover) - Niedersachsens Milchwirtschaft ist in Bewegung – und zwar schon seit Beginn der amtlichen Statistik. Den stärksten Rückgang der Betriebszahlen gab es nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes bis 1980. Mit knapp 238.000 Milchviehhaltern startete die Statistik im Jahr 1950, damals wurde zumindest eine Kuh noch auf nahezu jeden Hof gehalten.

Feuer im Schlachthof Bamberg

agrartotal (fr/pm/Bamberg) - Kurz nach 23 Uhr ist am Sonntagabend im Schlachthof in Bamberg ein Feuer ausgebrochen.  Es brannte in einem Gebäude am Städtischen Schlachthof. Das Feuer hat einen hohen Sachschaden angerichtet und soll nach ersten Erkenntnissen wohl auf eine Brandstiftung zurückzuführen sein. Ausgebrochen ist das Feuer nach ersten Meldungen im Verwaltungsgebäude des Veterinäramts. 

Genuss von Geflügel steht nichts im Weg

agrartotal (Min/Stuttgart) - „Regionale Agrarerzeugnisse genießen bei den Menschen in Baden-Württemberg ein hohes Vertrauen. Mit Blick auf das aktuelle Vogelgrippegeschehen muss niemand auf den in der Vorweihnachtszeit oder zu Heilig Abend so beliebten Gänse- oder Entenbraten verzichten. Die Vogelgrippe stellt keine Gefahr für die Verbraucher dar“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Sonntag.

Schutz vor Naturgefahren

agrartotal (GDV/Berlin) - Die Schäden durch extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen oder Starkregen nehmen in Deutschland zu. Laut einer aktuellen Umfrage unterschätzen aber die meisten Menschen das Risiko, selbst Opfer solcher Wetterlagen zu werden. Die von den Tiefdruckgebieten „Elvira“ und „Friederike“ in diesem Jahr ausgelösten Millionen-Schäden trafen auch Teile von Nordrhein-Westfalen. Schon im Jahr 2014 sorgten „Quintia“, „Renate“ und „Susanne“ mit sintflutartigen Regenfällen für insgesamt rund 32.000 Schäden und verursachten Kosten in Höhe von rund 240 Millionen Euro. Vor allem betroffen war Münster. Dort fielen damals in 7 Stunden 292 Liter Regen pro Quadratmeter.

Glatteis auf Kreisstraßen

agrartotal (VDVKA/Bad Nauheim) - Oberlandesgericht Hamm: Glatteis auf Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften muss grundsätzlich hingenommen werden- Auf öffentlichen Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften muss der Verkehrssicherungspflichtige nur an besonders gefährlichen Stellen streuen, um der Gefahr einer Glatteisbildung vorzubeugen.

 

Landwirtschaft 2030

agrartotal (dlg/Hannover) - DLG-Wintertagung mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen zu Modernisierungspfaden für den Ackerbau, die Milchvieh- und Schweinehaltung sowie für Betriebsführung und Forstwirtschaft − Am 21. und 22. Februar 2017 in Hannover! Weiter ...

 

Digitale Bildung – vergesst das Ehrenamt nicht!

agrartotal (DLV/Berlin) - An diesem Mittwoch findet im Deutschen Bundestag eine öffentliche Anhörung zum Thema „Bildung, Qualifizierung und Wissenschaft in einer digitalisierten Welt“ statt. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) nimmt dies zum Anlass, seine Stellungnahme zur digitalen Zukunft des Ehrenamts und der Vereine zu veröffentlichen. Darin macht der Verband deutlich, wie wichtig Bildungsangebote auch für ehrenamtlich Engagierte sind. Der digitale Transformationsprozess wird für Vereine und Verbände „nicht nur zu einer Herausforderung bei der Gestaltung von Arbeitsprozessen, sondern auch bei der Organisations- und Personalentwicklung und damit zu einem Thema der Weiterbildung“, heißt es in dem Papier.

BIOFACH 2017: Bio schafft Zukunft

agrartotal (Bio/Nürnberg) - Wenn sich 2017 die internationale Bio-Bewegung in Nürnberg auf BIOFACH und VIVANESS versammelt, erwartet sie ein besonderes Highlight: Vom 15. bis 18.02.2017 werden sich Deutschland und der heimische Bio-Sektor auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel als Land des Jahres präsentieren. Gäste aus aller Welt sind eingeladen, die Vielfalt der deutschen Bio-Branche kennenzulernen. Unternehmen – darunter viele Bio-Pioniere – Verbände und Institutionen auch von Bund und Ländern werden sich Ausstellern und Besuchern als professionelle Partner in Sachen Innovation und Verantwortung zeigen. Innovation und Verantwortung sind zentrale Triebkräfte, mit denen Bio-Unternehmer in der Bundesrepublik eine nachhaltigere Zukunft gestalten. Und so versteht der Öko-Sektor auch sein Motto: „Bio schafft Zukunft – Building an Organic Future“.

Druckfrisch: Futtermittel-Tabellarium 2016

agrartotal (DVT/Bonn) - Die neue Ausgabe des Futtermittel-Tabellariums liegt vor. Die Publikation des Deutschen Verbands Tiernahrung e. V. (DVT) umfasst in 32 Tabellen mit Kurzkommentaren sowie einem angefügten und erweitertem Chartbereich die wichtigsten Kennzahlen und Entwicklungen zur heimischen Futtermittelwirtschaft und dem nachgelagerten Bereich. Im Mittelpunkt steht die deutsche und europäische Mischfutterproduktion. Das Futtermittel-Tabellarium dient seit 1970 Interessierten aus Wirtschaft, Forschung, Lehre und Verwaltung als kompaktes Nachschlagewerk. 

GAK-Erweiterung erfordert höheren Mitteleinsatz

agrartotal (DBV/Berlin) - Die von den Agrarministern von Bund und Ländern beschlossene Erweiterung der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ um weitere Maßnahmen im Rahmen der PLANAK-Sitzung am 8. Dezember bewertet der Deutsche Bauernverband (DBV) positiv.

Nährwertkennzeichnung

agrartotal (BLL/Berlin) - Ab dem 13. Dezember 2016 gilt die Pflicht zur Nährwertkennzeichnung bei Lebensmitteln. Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) begrüßt die neue Informationspflicht: "Die Nährwertkennzeichnung ist eine wichtige Grundlage für eine bewusste Kaufentscheidungen der Konsumenten. Aus diesem Grund haben viele Unternehmen in Deutschland die Nährwertkennzeichnung schon freiwillig umgesetzt", betont Peter Loosen, Leiter des Brüsseler Büros und Geschäftsführer des BLL. "Sie gewährleistet Transparenz und Vergleichbarkeit aller Lebensmittel hinsichtlich ihrer Nährstoffzusammensetzung."

Gerücht: Will VanDrie bei Vion einsteigen?

Gerüchte von einer Übernahme von Vion durch Van Drie "wehen" durch die Lande

agrartotal (fr/Berlin/Hamburg) - Die Gerüchte um den niederländischen Schlachtkonzern Vion schießen derzeit wild ins Kraut. Die in Frankfurt erscheinende Fachzeitung "agrarzeitung" meldet heute, dass es Gerüchte von einer Übernahme von Vion gäbe. Laut "agrarzeitung" soll der Kalbfleisch-Spezialist Van Drie an einer größeren Beteiligung an der Vion Food Group interessiert sein. Auch eine komplette Übernahme, so die wohl gut informierte "agrarzeitung", erscheint möglich. Nach wie vor ist aber nichts bestätigt - aber die Meldung der agrarzeitung auch noch nicht dementiert worden - trotzdem ist alles bislang nur ein Gerücht.

Firmengeschichte Van Drie Group

Die niederländische VanDrie Group ist Weltmarktführer bei Kalbfleischprodukten, aber nach wie vor auch ein Unternehmen, das auf den besten Familientraditionen beruht. Anfang der 60er Jahre kaufte Jan van Drie sein erstes Milchkalb zum Zwecke der Verwertung. Heutzutage bildet die aus mehr als 25 Firmen bestehende Gruppe die größte integrierte Kalbfleischkette der Welt und ist somit Weltmarktführer für Kalbfleisch und größter Kälbermilchhersteller. 

Unter Anwendung von Safety Guard, einem einzigartigen System der integralen Ketten- verwaltung, werden jährlich ca. 1,25 Millionen Kälber geschlachtet, die zu über 95% in alle Teile der Welt exportiert werden. Damit deckt die VanDrie Group etwa 28% des europäischen Bedarfs an Kalbfleisch ab.

Kälberschlachtbetriebe

Innerhalb der VanDrie Group wird - nach eigenen Angaben - bedarfsgerecht produziert. Das beginnt schon im Mastbetrieb, wo die Kälber nach gewünschter Rasse und Herkunft ausgewählt werden. Alle gelieferten Kalbfleischprodukte entsprechen genau den Wünschen des Kunden, beispielsweise in Bezug auf Form, Gewicht und Farbe des Fleisches. Bei der Bearbeitung des Fleisches ist jede Schnittführung möglich. Auch die Verpackung richtet sich nach den Vorgaben des Kunden: Kartons, Folien und Produktaufkleber werden auf der Grundlage von Kundenvereinbarungen verwendet. 

Auf diese Weise liefert die VanDrie Group Tag für Tag und weltweit kundenspezifische Konzepte. Der niederländischen Schlachtbetriebe der VanDrie Group, T. Boer & zn in Nieuwerkerk a/d IJssel, Ekro und ESA in Apeldoorn, sind zugleich die größten Kälberschlachtbetriebe der Welt. Ein einzigartiges Merkmal der Schlachtbetriebe der VanDrie Group ist, dass jedes einzelne Fleischteil eines Tieres mit der einzigartigen Identifikationsnummer dieses Tieres versehen wird, sodass sich alle Daten jederzeit zurückverfolgen lassen.

Vion

Vion ist ein internationaler Fleischproduzent mit 25 Produktionsstandorten in den Niederlanden und in Deutschland und Vertriebsstellen weltweit in 16 Ländern. 2015 hat Vion einen Umsatz von 4,6 Mrd. € erzielt.

Landatlas: Ländliche Räume online

agrartotal (Thünen/Braunschweig) - Interaktives Kartenwerk erlaubt Informationen zur Lebenssituation in ländlichen Regionen auf einen Blick

Deutsche Exporte im Oktober 2016: - 4,1 % zum Oktober 2015

agrartotal (Destatis/Wiesbaden) - Im Oktober 2016 wurden von Deutschland Waren im Wert von 101,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 82,2 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Oktober 2016 um 4,1 % niedriger als im Oktober 2015, die Importe sanken um 2,2 %.

Weidetierhalter an der Grenze der Belastbarkeit

Die Halter von Weidetieren wie Schafen, Rindern oder Damwild sehen sich an der Grenze der Belastbarkeit.

agrartotal (lpd/Hannover) - Die Halter von Weidetieren wie Schafen, Rindern oder Damwild sehen sich an der Grenze der Belastbarkeit. Trotz immenser Anstrengungen können sie weitere Übergriffe durch den Wolf nicht verhindern.

Schweizer wollen Insekten als Viehfutter prüfen

Appetit auf leckere Heuschrecken ...?

agrartotal (LID/CH) - Der schweizer Bundesrat will prüfen, ob Insekten künftig als Viehfutter für gewisse Tiere eingesetzt werden dürfen. Die Umsetzung müsse allerdings mit der EU koordiniert werden, heisst es in der Antwort auf eine entsprechende Anfrage.

BVA fordert klares BMEL-Bekenntnis zur innovativen Landwirtschaft

Sprach mit Vertretern des BVA, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Dr. Hermann Onko Aeikens

agrartotal (BVA/Bonn) - Freier Markt – das Bekenntnis zur innovativen Landwirtschaft – ein starkes Landwirtschaftsministerium. Das waren die Kernbotschaften des Bundesverbands der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), im Rahmen eines Meinungsaustausches zwischen dem Verbandspräsidenten, Rainer Schuler, und dem Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Dr. Hermann Onko Aeikens, am Dienstag in Berlin.

QS-Leitfäden: Das ist neu ab 1.1.2017!

agrartotal (isn/Damme) - Die ISN in Damme macht darauf aufmerksam, dass sie QS – Qualität und Sicherheit GmbH, wie in jedem Jahr ihre Leitfäden angepasst hat. Die aktualisierten QS-Leitfäden sind nun veröffentlicht. Damit ergeben sich ab dem 1. Januar 2017 neben einigen Erleichterungen in der Dokumentation auch verpflichtende Änderungen bzw. Präzisierungen für Schweinehalter.

Artur Auernhammer wird Nachfolger von Josef Göppel

Artur Auernhammer in seinem Stall mit schwarzer Katze - die in Oberhochstatt allem Anschein nach Glück bringen ...?

agrartotal (pm/Berlin) -  Artur Auernhammer "erobert" das Direktkandidat von Josef Göppel der CSU bei der nächsten Bundestagswahl. Der Landwirt aus Oberhochstatt setzte sich am Donnerstagabend in einer sensationellen Kampfabstimmung mit 85 zu 73 Stimmen gegen Manfred Scholl aus Dinkelsbühl durch. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass der Kreisverband, dem Auernhammer angehört, über nicht sehr viele Stimmen verfügt. Dass die Wahl dann doch auf Auernhammer fiel, liegt wohl daran, dass der CSU-MdB durch seine bisherige gute Arbeit im Bund und im Wahlkreis überzeugen konnte.

Trendwende: Markt für vegane Leberwurst und Co. auf Schrumpfkurs

agrartotal (ISN/LZ/Damme) - Die Nachricht überrascht: Der Boom bei Fleischersatzprodukten verliert an Schwung. Statt zweistellige Wachstumsraten zu erzielen, ist der Markt für Fleischersatz seit Sommer auf Schrumpfkurs. Wir sehen Anzeichen einer Trendwende, kommentierte Helmut Hübsch, Director GfK Panel Services Deutschland, die aktuellen Zahlen auf dem Deutschen Fleischkongress der Lebensmittelzeitung (LZ).

Rentenbank hebt Zinsen an

agrartotal (Rentenbank/Frankfurt) - Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsent- wicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozent- punkte (nominal) angehoben. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins jetzt für Laufzeiten von 30 Jahren mit einer Zinsbindung bis 10 Jahre bei effektiv 1,36 Prozent. 

Bioenergie derzeit erneuerbare Energie Nummer 1

Umweltministerin Ulrike Höfken

agrartotal (min/Mainz) - „Bioenergie ist derzeit die erneuerbare Energie Nummer Eins. Über 60 Prozent der erneuerbaren Energie in Deutschland wird durch Bioenergie bereitgestellt. Biomasse ist kostengünstig und stellt eine tragende Säule der Energiewende dar“, erklärte heute auf der Jahrestagung der „Bioenergie-Initiative 2.0 in der Region Trier“. Biomasse ist ein wichtiger Energiespeicher. Sie liefert Strom unabhängig vom Wetter. Beim Ausgleich von Wind- und Sonnenenergie spiele Bioenergie daher eine zunehmend wichtige Rolle, so Höfken. „Biomasse kann und muss umwelt- und naturschutzgerecht angebaut und eingesetzt werden. Hierzu gibt es inzwischen viele Erkenntnisse und Konzepte. Die Bioenergie-Initiative 2.0 wurde 2013 vom Umweltministerium ins Leben gerufen. Seit dem unterstütze die Diskussions- und Projektplattform unbürokratisch Projekte vor Ort und vernetze Akteure im Bereich Bioenergie. „Damit ist die Bioenergie-Initiative eine wichtige Basis für Akteure, die in der Region die Energiewende und den Klimaschutz voranbringen" so Höfken.

Hilfsprogramms für Milchbauern

agrartotal (DBV/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat auf seinen Internetseiten umfangreiche Informationen für Milchbauern zur Verfügung gestellt, mit denen die derzeit erkennbaren Details für die nationale Milchsonderbeihilfe beschrieben werden.

Schokoladen-Weihnachtsmänner

BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff

agrartotal (BLL/Berlin) - Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) nimmt das Thema Mineralölrückstände sehr ernst - und äußert sich deshalb erneut zu Testergebnissen der Kampagnenorganisation Foodwatch, dieses Mal zu Schokoladen-Weihnachtsmännern und Lebkuchen. "Foodwatch sollte sich endlich an Fakten orientieren anstatt den Fokus auf das Spendensammeln zur Weihnachtszeit zu legen", erklärt BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff: "Erstens arbeiten die Hersteller seit sechs Jahren erfolgreich an Minimierungsstrategien von Mineralölrückständen und zwar freiwillig und nicht auf öffentlichen Druck. Zweitens sind diese Minimierungsmaßnahmen überaus erfolgreich, wie zuletzt auch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Sachen Adventskalender festgestellt hat. Und drittens können Mineralölrückstände nicht ausnahmslos vermieden werden, da Mineralölprodukte in unserer Umwelt überall präsent sind und deshalb in Spuren auf verschiedenen Eintragswegen in ein Lebensmittel gelangen, ohne dass die Hersteller Einfluss darauf haben. Wir reden hier aber von solch minimalen Spuren, dass sie unterhalb der Nachweisgrenze von 0,0005 g/kg Lebensmittel liegen und damit in keiner Weise eine gesundheitliche Gefährdung darstellen."
Diese Fakten bestätigen auch Wissenschaftler wie der Lebensmittelchemiker Professor Ulrich Nöhle in seinem neuen Video der Reihe "Eat it": http://www.filetspitzen.de/alle-jahre-wieder-foodwatch-betreibt-erneut-massive-verbraucherverunsicherung/

9. Global Forum for Food and Agriculture

agrartotal (igw/Berlin) - Internationale Konferenz zum Thema „Landwirtschaft und Wasser – Schlüssel zur Welternährung“ vom 19. bis 21. Januar 2017 in Berlin

BIOFACH 2017

agrartotal (Biofach/Nürnberg) - Alljährlich ist die Bio-Welt zu Gast in Deutschland und versammelt sich auf der BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, und VIVANESS, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, in Nürnberg. Das nächste Mal, vom 15. bis 18. Februar 2017, liegt unter der Überschrift „Building an Organic Future – Bio schafft Zukunft“ besonderes Augenmerk auf der deutschen Bio-Branche. Denn Deutschland wird Land des Jahres der BIOFACH 2017. Im Rahmen dieser Präsentation legen Branche und NürnbergMesse besondere Akzente auf Innovationen, internationale Beziehungen und Verantwortung als grundlegende Aspekte eines zukunftsweisenden Marktes.

Gabriel: Ministererlaubnis gilt

Bundeswirtschaftsminister Gabriel: "Die Ministererlaubnis gilt."

agrartotal (MIN/Berlin) - Nachdem Rewe die Klagen gegen die Ministererlaubnis Edeka/Kaiser's Tengelmann beim OLG Düsseldorf zurückgenommen hat, die Verträge notariell bekundet wurden und das Bundeskartellamt dies bestätigt hat, ist jetzt die Ministererlaubnis bestandskräftig und der Zusammenschluss von EDEKA und Kaiser's Tengelmann kann vollzogen werden.

Bundeswirtschaftsminister Gabriel: "Die Ministererlaubnis gilt. Die mehr als 15.000 Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kaiser's Tengelmann sowie die Arbeitnehmerrechte sind damit gesichert. Das ist eine sehr gute Nachricht, auf die die Verkäuferinnen, Fleischer, Lagerarbeiter und Logistiker über zwei Jahre warten mussten. Ich freue mich sehr, dass wir ihnen diese Sorge nehmen und heute bestätigen können, dass ihre Arbeitsplätze nun gesichert sind.

Mit dieser Gewissheit lassen sich die wohlverdienten Feiertage hoffentlich ruhiger begehen. Ich möchte allen Beteiligten danken, die an der Einigung mitgewirkt haben, den Gewerkschaften ver.di und NGG, den Unternehmen Kaiser's Tengelmann, Edeka und Rewe und nicht zuletzt dem Schlichter Gerhard Schröder."

Bundeskartellamt / Lebensmitteleinzelhandel

agrartotal (BK/Bonn) Das Bundeskartellamt hat heute die Weiterveräußerung von 63 Lebensmitteleinzelhandels-Standorten in Berlin sowie jeweils zwei Filialen in Nordrhein-Westfalen und im Großraum München von EDEKA an REWE freigegeben.

Wie geht es weiter mit der EU-Agrarpolitik?

agrartotal (lpd/Hannover) - Die Agrarpolitik gilt als Wegbereiter der Europäischen Union und ist einer deren ältesten Politikbereiche, sie wurde bereits 1962 für die Gemeinschaft geregelt und seitdem stetig reformiert, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. Für 2017 sind eine Überprüfung der Greening-Vorgaben sowie ein Weißbuch zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)  nach 2020 vorgesehen. Es geht zum einen um Korrekturen der laufenden Ausgestaltung der noch bis 2020 laufenden GAP-Periode, zum anderen um Überlegungen, wie die Agrarpolitik nach 2020 weiterentwickelt werden kann.

Knöllchen ohne Grenzen

agrartotal (EU/Brüssel) - Verkehrssünder, die in einem anderen EU-Land auffällig werden, kommen inzwischen nicht mehr ganz so einfach davon. Das zeigt ein heute von der EU-Kommission veröffentlichter Bericht zur grenzüberschreitenden Verfolgung von Verkehrsdelikten. Dank neuer Regeln und eines europäischen Austauschsystems ist die Zahl der grenzüberschreitend verfolgten Verkehrsdelikte  zwischen 2013 und 2015 um das Vierfache gestiegen. Dazu gehören Verstöße wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, das Überfahren einer roten Ampel und Fahren ohne Sicherheitsgurt. Allerdings wird etwa die Hälfte der im EU-Ausland aufgedeckten Verkehrsdelikte noch nicht grenzüberschreitend verfolgt.

Jörn Ehlers folgt als Vizepräsident auf Heinz Korte

agrartotal (LPD/Hannover) - Mit einem neuen Vizepräsidenten und einer neuen Geschäftsführung geht das Landvolk Niedersachsen in das Jahr 2017. Der Verdener Jörn Ehlers wurde zum Nachfolger von Vizepräsident Heinz Korte gewählt. Korte hatte mit Blick auf sein Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender bei dem genossenschaftlichen Molkereiunternehmen DMK sein Amt im Landvolkpräsidium zur Verfügung gestellt. Seit 2007 arbeitete er im Vorstand des Landesverbandes mit, seit 2009 als Vizepräsident.

Kurs halten in schwierigen Zeiten

Landvolkpräsident Werner Hilse

agrartotal (LPD/Hannover) - „Unsere Betriebsleiter müssen jeden Tag immense Herausforderungen gleichzeitig bewältigen: Auf der einen Seite stehen sie vor existenziellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, auf der anderen werden sie mit ständig steigenden Anforderungen konfrontiert“. Landvolkpräsident Werner Hilse sprach auf der Mitgliederversammlung des Landvolkes Niedersachsen den riesigen Spagat an, den die 37.000 Betriebsleiter mit ihren Familien und Mitarbeitern bewältigen müssen.

Artur Auernhammer?

Wir er neuer Direktkandidat: Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer aus dem Weißenburger

agrartotal (fr/Ansbach) - Die CSU im Bundeswahlkreis Ansbach entscheidet heute, wer als Direkt-Kandidat die Nachfolge des aus Altersgründen nicht mehr antretenden Bundestagsabgeordneten und Umweltpolitikers Josef Göppel antreten könnte. Zur Wahl steht der Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer aus dem Weißenburger . Artur Auernhammer ist 53 Jahre alt und Landwirtschaftsmeister. Außerdem tritt die 49 Jahre alte Landwirtin und Bezirksbäuerin Christine Reitelshöfer an. Reitelshöfer ist bisher als CSU-Gemeinde-, Kreis-, und Bezirksrätin politisch tätig. Als weiterer Bewerber geht Manfred Scholl aus Dinkelsbühl ins Rennen. Der 47-jährige ist Berufsoffizier und Betriebswirt.

 

 

Wissing: Setze mich für Landwirtschaft ein

Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat auf der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer den Unternehmen der Branche seine Unterstützung zugesagt.

agrartotal (Min/Wiss/Bad Kreuznach) - „Wir brauchen auch in Zukunft eine leistungsfähige Landwirtschaft“, sagte Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing auf der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer in Bad Kreuznach. „Ich möchte eine höhere Wertschöpfung im ländlichen Raum ermöglichen sowie dazu beitragen, Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.“

Wissing kündigte an, sich weiterhin für die Belange der rheinland-pfälzischen Betriebe auf EU- und Bundes-Ebene einzusetzen. Er wolle dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für die Betriebe zu verbessern, etwa im Steuerrecht oder durch den Abbau von Bürokratie. Zunehmend volatile Agrarmärkte gelte es bereits auf der betrieblichen Ebene durch effektives Risikomanagement zu bekämpfen.

Revisionsverfahren der EU-Ökoverordnung einstellen

agrartotal (DBV/Berlin) - Der Öko-Beauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Heinrich Graf von Bassewitz, begrüßte, dass der Berichterstatter des Europa-Parlaments heute die Revision der EU-Ökoverordnung für vorerst gescheitert erklärt hat. Angesichts der festgefahrenen Trilog-Situation zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und Agrarrat fordert Bassewitz die endgültige Rücknahme der Revision der EU-Ökoverordnung. In drei Jahren Debatte sei es nicht gelungen, einen Kompromiss zu finden, der geeignet sei, die Ökolandbaupraxis zu verbessern. Im Gegenteil, die Pläne zu Sondergrenzwerten der EU-Kommission und der slowakischen Ratspräsidentschaft hätten die Koexistenz zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft in Frage gestellt, unterstrich Bassewitz. Die Sondergrenzwerte würden den Ökolandbau in weiten Teilen Europas unmöglich machen.

EU-Naturschutz muss Belange der Landwirte mehr berücksichtigen

agrartotal (DBV/Berlin) - Die EU-Kommission sieht Verbesserungsbedarf bei der Umsetzung der Naturschutzrichtlinien NATURA 2000, will die beiden europäischen Naturschutz-Richtlinien aber nicht zusammenlegen. Auch aus Sicht der Landwirtschaft ist die Umsetzung dringend verbesserungsbedürftig, bekräftigte der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des Fitness-Checks zu den NATURA 2000-Richtlinien durch die EU-Kommission. Vor allem im Sinne einer Kooperation mit der Landwirtschaft, bei der Einbindung von Bürgern in die Planungen und der Verbesserung der Rechtssicherheit für die Landnutzer sieht der Bauernverband Handlungsbedarf.

Boehringer: Neue Auflage von Typisch Schwein

 Pünktlich zu den Agrarunternehmertagen in Münster veröffentlicht die Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH eine neue Ausgabe der Broschüre „Typisch Schwein - Daten, Zahlen, Fakten“. Sie können das Heft auch unentgeltlich bestellen, oder in Münster abholen!

Bio-Recht: BÖLW begrüßt Stopp der Verhandlungen

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

agrartotal (BÖLW/Berlin) - Gestern wurde beim 14. Trilog zur Neufassung der Öko-Verordnung deutlich, dass die Beratungen in der Sackgasse stecken. Der Verhandlungsführer des EU-Parlaments, Martin Häusling, erklärte die Trilog-Verhandlungen als vorläufig gescheitert*. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), kommentiert: „Wir begrüßen, dass der Berichterstatter des EU-Parlaments, Martin Häusling, die Verhandlungen für ein neues Bio-Recht gestoppt hat. Ein ‚Weiter-so‘ würde Bio massiven Schaden zufügen.

Reform der EU-Ökoverordnung

Niedersachsens grüner Agrarminister Christian Meyer

agrartotal (min/Hannover) - Angesichts des Scheiterns der sogenannten „Trilog-Gespräche“ zur Reform der EU-Ökoverordnung in Brüssel fordert Niedersachsens grüner Agrarminister Christian Meyer Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf, „das Trauerspiel um die Revision der EU-Ökoverordnung sofort zu beenden und sich dafür bei der EU-Kommission einzusetzen. Die Ökobetriebe in der Europäischen Union brauchen Planungssicherheit und keine Totalrevision der EU-Ökoverordnung. Das ist die einstimmige Position der Bundesländer und jetzt auch des Agrarausschusses des europäischen Parlaments.“

Minister Meyer, der in 2017 den Vorsitz der Agrarministerkonferenz (AMK) inne hat, erinnert in diesem Zusammenhang an den letzten einstimmigen Beschluss der AMK, nur noch bis zum Ende der slowakischen EU-Ratspräsidentschaft zu verhandeln. „Die mehrjährigen Verhandlungen zur Revision sind gescheitert. EU-Kommissar Hogan muss sein Prestigeprojekt jetzt aufgeben und dieReißleine zugunsten des Ökolandbaus ziehen“, so Meyer. „Ich unterstütze hierbei die gemeinsame ablehnende Haltung der europäischen Bioanbauverbände gegen die geplante Reform. Notwendige Anpassungen und Klarstellungen sollten in die bestehende Verordnung integriert werden, aber der Angriff der EU-Kommission auf die bewährte und erfolgreiche EU-Ökoverordnung muss nach dem gestrigen Scheitern endlich beendet werden.“

Ostendorff: Neustrukturierung im BMEL: vordergründiger Aktionismus!

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag

agrartotal (B90/DG/Berlin) - Zweieinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt legt Christian Schmidt Neustrukturierungsvorschläge für das BMEL auf den Tisch. Diese Vorschläge kommen zu spät. Für eine substantielle Politik hätte Schmidt seine Amtsperiode früher nutzen müssen. Die Umstrukturierungen so kurz vor der Wahl sind dagegen reine Wahlkampfmanöver und purer Aktionismus. Darunter leiden vor allem die Bäuerinnen und Bauern in Deutschland, die vergeblich auf eine konsistente Politik und wirkliche Verbesserungen warten, erklärte  Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag, zur Umstrukturierung im BMEL. 

Die stärkere Betonung des Tierschutzes und des Umbaus der Tierhaltung wären sinnvoll, wenn hinter den Neuordnungen politische Konzepte stehen würden. Das aber scheint fragwürdig. Schmidt reagiert auf die anhaltende Kritik aus der Gesellschaft mit dem Bau von potemkinschen Dörfern. Wir brauchen aber keine hübschen Fassaden und Worte sondern ein tatkräftiges politisches Handeln, so Ostendorff.

Grundversorgung auf dem Land

Der Bund stellt im kommenden Jahr 765 Millionen Euro für die GAK bereit.

agrartotal (bmel/Berlin) - Anlässlich der heutigen Sitzung des Planungsausschusses (PLANAK) der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) erklärt dessen Vorsitzender, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: 

„Mein Ziel ist der Erhalt vitaler und attraktiver ländlicher Regionen. Auf dem Weg zu einer umfassenden Förderung der ländlichen Räume sind wir heute ein weiteres Stück vorangekommen. Über die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz können wir jetzt auch Kleinstunternehmen der Grundversorgung, Einrichtungen für lokale Basisdienstleitungen, die Umnutzung dörflicher Bausubstanz, Mehrfunktionshäuser sowie Investitionen in den Naturschutz fördern. Damit sind bereits kurz nach Inkrafttreten des GAK-Änderungsgesetzes die erweiterten Fördermöglichkeiten für die Grundversorgung in ländlichen Regionen auf Bundesebene umgesetzt. Jetzt sind die Länder gefragt, die Grundversorgung und die Daseinsvorsorge für die Menschen in den ländlichen Regionen mit den neuen Maßnahmen zügig und wirksam zu verbessern. Dabei können auch EU-Mittel in die Finanzierung einbezogen werden.“

 

Tönnies: Schlachthof in Bayern?

Plant für die Zukunft, Firmenchef Clemens Tönnies

agrartotal (in/fr/Bad Gögging) - Nach zaghaften Presseberichten will das Schlachtunternehmen Tönnies seine Präsenz in Bayern weiter ausbauen und zumindest langfristig in diesem Bundesland einen neuen Schlachthof bauen. Das soll Clemens Tönnies anlässlich der 70-Jahr-Feier des Bayerischen Vieh- und Fleischhandelsverbandes erklärt haben.

Tönnies hatte bei seiner letzten Pressekonferenz Anfang des Jahres in Rheda-Wiedenbrück erklärt, dass das Unternehmen noch in diesem Jahr einen neuen Schlachthofstandort für einen neuen Rinderschlachthof - in der Nähe von Rheda-Wiedenbrück - bekannt geben wolle. Bislang ist noch nichts diesbezügliches nach außen gedrungen. Sollte das in diesem Jahr noch etwas werden, mit der Bekanntgabe des neuen Schlachthofes, wird es langsam Zeit, wenn es nicht eine Weihnachtsüberraschung werden soll.

Erzeugerringe erweitern Schnittstelle für Initiative Tierwohl-Betriebe

agrartotal (zds/Bonn) - Die Beratungs- und Erzeugerringe in Deutschland werten nach einem einheitlichen Standard erhobene Daten gemeinsam in der Erzeugerringdatenbank überregional aus. Mit der regionalen Auswertungen für das Wirtschaftsjahr 2015/2016 fließen erstmals auch Daten von Betrieben ein, die an der Initiative Tierwohl teilnehmen. Um diese Betriebe in der Datenbank gesondert auswerten zu können, müssen die Schnittstellen in den Erfassungsprogrammen (z.B. db-Plus, SuperSau, Mastplaner usw.) zum Auslesen der Daten für die Erzeugerringdatenbank angepasst werden. Die weiterte Schnittstelle finden Sie in der Anlage als CSV-Datei für die Ferkelerzeugung und Schweinemast sowie als Exceldatei, um die zusätzlichen Merkmale und Spalten blau markieren zu können.
Die Schnittstelle zum Hochladen der Daten in die Erzeugerringdatenbank wurde bereits angepasst.

 

Scharf: Schlachthöfe beim Tierschutz in der Pflicht

agrartotal (MIn/München) - Die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf fordert von den Schlachthofbetreibern in Bayern, die gesetzlichen Vorgaben beim Tierschutz konsequent einzuhalten. Die Ministerin hatte die Regierungen beauftragt, diejenigen Betriebe nachzukontrollieren, in denen bei vergangenen Kontrollen gravierende Mängel im Bereich Tierschutz festgestellt wurden. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse zeigen nach einer Bewertung durch die zuständigen Behörden vor Ort im Ergebnis geringgradige bis mittelgradige Gesamtmängel und damit insgesamt eine Verbesserung der Tierschutzsituation. 

„Thüringer Schweinehalter trafen sich mit MuD-Betrieben“

agrartotal (IGS/TH/Walterhausen) - Bereits knapp ein Jahr setzen sich 18 Thüringer Schweinehalter sehr intensiv damit auseinander, wie sie zukünftig schrittweise auf das Kupieren der Schwänze bei Ferkeln verzichten können. Dafür wurden vom Thüringer Landwirtschaftsministerium Fördermittel für ein Pilotprojekt bewilligt, das beginnend ab Januar 2016 bis Dezember 2018 gemeinsam mit der Wissenschaft bearbeitet wird. Bisher ist das Kupieren der Ferkelschwänze - mit Ausnahmegenehmigung - noch notwendig, um das Risiko tierschutzrelevanter Verletzungen zu minimieren, die durch das gegenseitige Schwanz- beißen verursacht werden. 

Alois Gerig: Medizinische Versorgung sichern

Der Wahlkreisabgeordnete Alois Gerig begrüßt den Parteitagsbeschluss

agrartotal (CDU/Gerig/Berlin/Essen) - Die CDU hat sich auf ihrem Bundesparteitag in Essen dafür ausgesprochen, im Medizinstudium eine Landarztquote einzuführen. Durch die Landarztquote soll eine bestimmte Anzahl von Bewerbern für den Studiengang Medizin bevorzugt einen Studienplatz erhalten – Voraussetzung ist, dass sich diese Bewerber verpflichten, nach ihrer Ausbildung im ländlichen Raum zu praktizieren.

Schmidt: BMEL auf die Zukunft ausrichten

Ab Januar 2017 soll eine neue Stabstelle „Nutztierhaltungsstrategie“ zu den Fragen von Zucht, Haltung und Tierschutz - direkt der Leitung zugeordnet - eingeführt werden.

agrartotal (min/fr/Bonn) - Bundesminister Christian Schmidt hat heute vor Mitarbeitern in Bonn seine Zukunftsstrategie für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgestellt. Diese Strategie umfasst die organisatorische und inhaltliche Schwerpunktsetzung im Bereich der Zukunftsaufgaben des Geschäftsbereiches. Dazu gehören ab Januar 2017:

  • Die ländliche Entwicklung wird zukünftig in einer neuen, eigenständigen Abteilung positioniert

  • eine neue Stabstelle „Nutztierhaltungsstrategie“ zu den Fragen von Zucht, Haltung und Tierschutz - direkt der Leitung zugeordnet

  • eine neue Stabstelle „Tierwohllabel“ zur Umsetzung eines staatlichen Tierwohllabels, dessen Eckpunkte im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2017 vorgestellt werden

  • ein Digitalisierungsbeauftragter für die Landwirtschaft 4.0

  • die Stärkung der Bereiche Klimafolgen, Bodenmarkt, Ernährungskompetenz

  • Praxisnahe Rechtssetzung und die Perspektiven der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU und die Anpassungsaufgaben durch den Brexit werden in die Aufgabenstruktur nämlich einbezogen

Einigkeit beim Wolf

agrartotal (Min/Schwerin) - Minister Dr. Till Backhaus erhielt auf der Umweltministerkonferenz (UMK) in Berlin am Ende einer intensiven Debatte Unterstützung für seinen Antrag „Definition des Erhaltungszustandes des Wolfes“. Damit ist der Bund nun aufgefordert, populationsbezogene Betrachtungen zum Erhaltungszustand der Art Wolf vorzunehmen und klar zu definieren, ab wann ein „günstiger Erhaltungszustand“ dieser streng geschützten Art vorliegt.

Ohne-Gentechnik-Siegel

agrartotal (Min/Düsseldorf) - Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fordert, eine Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel europaweit einzuführen. Das "Ohne-Gentechnik"-Siegel für Lebensmittel gibt es bereits in einer Reihe europäischer Länder. Über Möglichkeiten, eine solche Kennzeichnung für ganz Europa zu schaffen, wurde im Rahmen eines Workshops mit über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Brüssel diskutiert.

Umwelttipp im Dezember: Online-Shopping – Was hat das Klima davon?

agrartotal (MIN/Mainz) - Online-Shopping bedeutet für viele Menschen ein Komfort- und Zeitgewinn – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Über 50 Millionen Internet-Nutzer in Deutschland kaufen mittlerweile online ein. Das ist nicht verwunderlich – Online-Shopping funktioniert schnell und einfach: Ein paar Klicks im Internet und schon ist die Ware bestellt.

Der Weg zum perfekten Weihnachtsbaum

agrartotal (Niedersächsische Landesforsten/Btraunschweig) - Alle Jahre wieder gehört er genauso zu Weihnachten wie Lebkuchen, Weihnachtsgans und Kerzenschein: der Weihnachtsbaum. Um den richtigen Familienweihnachtsbaum zu finden, geben die Niedersächsischen Landesforsten Tipps und Pflegehinweise, damit die ganze Familie lange Freude an dem grünen Liebling hat.  War früher die normale Fichte des Deutschen liebster Weihnachtsbaum, steht die Nordmanntanne ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Ihre weichen wachsartigen Nadeln pieksen nicht, nadeln wenig und können deshalb bis weit über den Jahreswechsel hinaus im Wohnzimmer stehen bleiben. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, deshalb finden auch Blaufichten, Edeltannen oder Kiefern den Weg in niedersächsische Wohnzimmer. 

 

Rinderfachtagung der Ringgemeinschaft Bayern e.V.

agrartotal (Ring/Weichering) - Wie moderne Rinderhaltung in der heutigen Zeit aussieht und welche Neuheiten es für Ställe gibt, das beleuchtet die diesjährige Rinderfachtagung der Ringgemeinschaft Bayern e.V. am 7. Dezember. Wie schaffe ich es auf meinem Betrieb den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren? Und: Wie verbessere ich das Klima in meinem Stall? Das sind nur einige Fragen, auf die die diesjährige Rinderfachtagung Antworten gibt. Experten aus verschiedenen Bereichen stellen neue Forschungsergebnisse vor und geben einen Ausblick, wie es in Zukunft weitergehen kann. Diese und noch weitere Themen werden auf der Veranstaltung am 7. Dezember ab 10.00 Uhr im Landgasthof Vogelsang, Bahnhofstr. 24, 86706 Weichering, angesprochen.

Phil Hogan unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen der Ernährungswirtschaft

EU-Agrarkommissar Phil Hogan

agrartotal (BVE/TA/Berlin) - Am 24.11.2016 fand im Rahmen der European SME Week (SME= small and medium sized enterprises) die von FoodDrinkEurope organisierte Veranstaltung „Small Scale, Big Impact“ statt. EU-Agrarkommissar Phil Hogan betonte bei seiner Ansprache die Bedeutung kleiner und mittelständischer Unternehmen für die europäische Wirtschaft.

32 Millionen für umweltschonende Landwirtschaft

agrartotal (pm/Mainz) - Landwirte und Winzer in Rheinland-Pfalz haben rund 32 Millionen Euro Fördermittel der EU, des Bundes und des Landes für ihre Teilnahme an Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen erhalten. Dies teilten Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Umweltministerin Ulrike Höfken in Mainz mit.

Besucherschar genießt adventliche Stimmung im Schafstall

Begrüßen die Gäste (von links): Gernot Will vom Schaf- und Tierzuchtverein, Dr. Friedericke Weber vom Biosphärenreservat und Bürgermeister Christof Müller

agrartotal (R.Reiser/Neumühle) - Die Schafe ließen sich von der Gästeschar in ihrem Schafstall in Busenberg am Wochenende nicht stören. Besonderen Spaß machten die vielen, erst kürzlich geborenen Junglämmer nicht nur den kleinen Besuchern. Auch ein Esel und drei Ziegen mischten sich unter die große Schafherde. 

Situationsbericht 2016/17 der deutschen Landwirtschaft

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV)

agrartotal (dbv/Berlin) - Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, wird den Situationsbericht 2016/17 der deutschen Landwirtschaft am Dienstag, 13. Dezember 2016 in Berlin der Öffentlichkeit vorstellen. Der jährlich erscheinende Situationsbericht des DBV enthält die neuesten Daten zur Lage der Landwirtschaft und der Branche sowie die bundesweite Auswertung der Einkommensentwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe im Wirtschaftsjahr 2015/16 und gilt als Gradmesser der Situation in der deutschen Landwirtschaft. 

 

 

Die deutsche Landwirtschaft ist Nummer eins in Sachen Nachhaltigkeit

agrartotal (rlv/Bonn) - Die deutsche Landwirtschaft ist in Sachen Nachhaltigkeit Vorreiter – zu diesem Ergebnis kommt laut Informationen des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) der Food Sustainability Index 2016 (FSI).  Die deutsche Landwirtschaft ist in Sachen Nachhaltigkeit Vorreiter – zu diesem Ergebnis kommt laut Informationen des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) der Food Sustainability Index 2016 (FSI).

Schafhaltung in Deutschland

Die Forderung der UMK zielt darauf ab, die Förderung der Schafhaltung über verschiedene Instrumentarien zu verbessern

agrartotal (pm/Berlin) - Die Umweltminister von Bund und Ländern haben sich für eine stärkere Unterstützung der Schafhaltung ausgesprochen. Wie das thüringische Umweltministerium berichtete, wurde die Bundesregierung einstimmig dazu aufgefordert, alle Möglichkeiten zur verstärkten Förderung der Schafhaltung in Deutschland auszuloten. „Ziel muss es sein, ab 2017 die EU-seitig vorhandenen Spielräume der Förderung der Schafhaltung auch in Deutschland endlich zu nutzen“, unterstrich Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmundheute in Berlin zum Abschluss der Umweltministerkonferenz (UMK).

Kommt Ostendorff wieder in den Bundestag?

Kann sich nicht ausruhen, hat aber gute Chancen seinen Platz im Plenum auch 2017 zu "erobern": Grünen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff

agrartotal (pm/Ost/Berlin) - Der Grünen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff hat gute Chancen auf einen Wiedereinzug in den nächsten Bundestag. Auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen Grünen zur Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl im nächsten Jahr in Oberhausen errang Ostendorff den als aussichtsreich geltenden Listenplatz 12. In einer Stichwahl setzte er sich dabei klar gegen den profilierten Innenpolitiker seiner Fraktion, Volker Beck, durch. Beck dürfte damit ein "Wackelkandidat" sein. 

Fristlose Kündigung eines Ausbildungsverhältnisses

agrartotal (VDAA/Stuttgart) Der Schutz der Auszubildenden wird großgeschrieben. So sieht das Berufsbildungsgesetz erhöhte Anforderungen für die Kündigung eines Ausbildungsverhältnisses vor. Nach Ablauf der Probezeit kann dieses vom Arbeitgeber nur noch gekündigt werden, wenn ein wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung vorliegt. Der Arbeitgeber muss diese Kündigung auch begründen. Dabei stellt die Rechtsprechung umso höhere Anforderungen an den Kündigungsgrund, je länger das Ausbildungsverhältnis bereits bestanden hat.

Rekordzuwachs bei Ökolandbau in Hessen

Landwirtschaftsministerin Priska Hinz

agrartotal (pmMin/Wiesbaden) - „In diesem Jahr haben wir einen Flächenzuwachs im Ökolandbau von 10.000 Hektar. Das ist ein hervorragendes Ergebnis, das selbst die optimistischsten Prognosen übertrifft. Hessen hat seine Spitzenposition beim Ökolandbau damit weiter ausgebaut“, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden bei einer Pressekonferenz zur Entwicklung des Ökolandbaus in Hessen. „Vor meinem Amtsantritt lag das Jahresmittel beim Zuwachs an ökologisch bewirtschafteter Fläche bei ungefähr 2.500 Hektar. Wir haben im Jahr 2016 also eine Vervierfachung erreicht. Das ist ein großer Erfolg unserer Agrarpolitik, bei der finanzielle Unterstützung, Beratungsleistungen und der Aufbau von Vermarktungsstrukturen aufeinander abgestimmt sind“, sagte Hinz.

Herz: Bürokratie der EU-Kommission findet kein Ende

agrartotal (freiewähler/München. Die Umwandlung von Dauergrünland: Darunter versteht die EU-Kommission nicht nur eine Umwandlung von Ackerland oder Dauerkulturen, sondern künftig auch die Umwidmung von Grundstücken in eine nichtlandwirtschaftliche Fläche – etwa bei Bebauung oder Aufforstung.

Rasanter Anstieg beim Öko-Landbau in Sachsen

agrartotal (smul/Dresden) - In Sachsen hat der Öko-Landbau in diesem Jahr einen deutlichen Schub bekommen. Landwirte haben für 2016 entsprechende Prämien für eine Fläche von rund etwa 40 800 Hektar beantragt. Das entspricht einer Steigerung um fast 6 600 Hektar gegenüber 2015, also etwa um 20 Prozent. Seit dem Jahr 1990 ist die Ökofläche in Sachsen kontinuierlich gewachsen. In den letzten fünf Jahren (2010 bis 2015) nahm die beantragte Öko-Fläche um etwa 3 000 Hektar zu. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Zunahme von 600 ha bzw. zwei Prozent. Mit dem Förderflächenanstieg in 2016 hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren der Zuwachs verzehnfacht.

Bundesrat soll HBCD-Problematik endlich lösen

agrartotal (bvse/Bonn)Die letzte Woche tagende Umweltministerkonferenz der Bundesländer konnte die HBCD-Problematik nicht entschärfen. Die nächste und für dieses Jahr letzte Gelegenheit bietet sich jedoch am 16. Dezember, wenn der Bundesrat sich zu seiner nächsten Sitzung trifft. bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock rief in einem Schreiben an die Wirtschafts- und Umweltminister der Bundesländer dazu auf, einen Antrag von Sachsen und dem Saarland, der auf der Umweltministerkonferenz diskutiert wurde, zu beschließen. Die beiden Bundesländer stellten dort den Antrag, die derzeit geltende Entsorgungsregelung für HBCD-haltige Dämmstoffe in der seit dem 30. September 2016 gültigen Abfallverzeichnisverordnung wieder zu kippen.

Aeikens: Staatliches Tierwohllabel kommt 2019

Aeikens sieht in dem staatlichen Tierschutzlabel nicht zuletzt die Chance, „die viel kritisierte Nutztierhaltung ein Stück weit aus der öffentlichen Schusslinie zu holen“. (Archivfoto)

agrartotal (vfz/age/Berlin) - Das Bundeslandwirtschaftsministerium strebt nach Angaben seines Staatssekretärs Dr. Hermann Onko Aeikens bis 2019 die Einführung eines staatlichen Tierwohllabels in den Markt an. Beim Forum Tierische Veredlung des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) in Berlin kündigte Aeikens ein dreistufiges Zeichen an. Die Anforderungen für die Eingangsstufe würden oberhalb der gesetzlichen Standards liegen. Details stünden noch nicht fest. Benötigt werde eine gesetzliche Grundlage für das Zeichen, dessen Nutzung freiwillig sein werde. Der Staatssekretär stellte eine finanzielle Begleitung der Markteinführung durch das Bundeslandwirtschaftsministerium in Aussicht. Vorgesehen sei das Label zunächst für den Schweinebereich. Aeikens verwies zugleich auf spürbares Interesse aus der Geflügelwirtschaft. Dieser Bereich könne in einem zweiten Schritt einbezogen werden, bevor schließlich über eine Ausweitung auf Milchprodukte nachzudenken sei. Der Staatssekretär nannte die bisherigen Gespräche mit der Wirtschaft - von der Landwirtschaft bis zum Lebensmitteleinzelhandel - über die Kriterien für das Label vielversprechend. Er bekräftigte, dass Ressortchef Christian Schmidt bei der kommenden Internationalen Grünen Woche Grundzüge des Tierwohllabels vorstellen werde. Unterdessen rief DRV-Vizepräsident Dirk Niederstucke anlässlich der zunehmend kritischen Diskussion über moderne Nutztierhaltung zu einer engen Zusammenarbeit innerhalb der Wertschöpfungskette auf.

- Wie agrartotal inzwischen erfahren konnte, legt sich allerdings der Bundesfinanzminister zumindest "noch" quer, wenn es darum geht, Geld für die Labelaktion des Bundeslandwirtschaftsministeriums locker zu machen!

Einen ausführichen Bericht lesen sie am kommenden Freitag in der neuesten Ausgabe der vfz-Handelszeitung 

Schlachtschweinevermarktung: Ab 1.12.16 neue Lieferscheine

agrartotal (fr/vfz/Bonn) - Die Vorschriften für den Inhalt der sogenannten Standarderklärung (Lieferschein) haben sich seit dem 09.03.2016 geändert. Der Bundesmarktverband hat sich für eine Umstellung bis zum Jahresende ausgesprochen, weil ansonsten beim Export in Drittländer Schwierigkeiten drohen. 

 

 

Der DVH-Fachverlag, Klaus Puschmann (Foto), liefert schon seit Monaten nur die “neue” Fassung der Standarderklärung aus. Wenn sie also in den letzten Monaten beim DVH-Fachver- lag bestellt haben soll- ten, sind sie auf der sicheren Seite. Sollten sie ältere Standarder- klärung im Gebrauch haben, kontrollieren sie diese bitte und wenden sie sich gege- benenfalls direkt an Herrn Klaus Pusch- mann, Telefon: 0228 / 28 07 93 

 

Bundesfernstraßenmautgesetzes

agrartotal (DBV/Berlin) - Praktikable Regelungen für die Land- und Forstwirtschaft gefunden

Paul Brand Vorsitzender

agrartotal (vdf/Bonn) - Paul Brand ist zum neuen Vorsitzenden der Gruppe für den Bürgerdialog im Bereich tierische Produkte (Civil Dialogue Group Animal Products, CDG) bei der Europäischen Kommission gewählt worden.

BSE-Fälle in ganz Europa

agrartotal (age/Parma) - Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat im Jahr 2015 eine geringe Zahl an Neuerkrankungen von Transmissiblen Spongiformen Enzephalopathien (TSE) bei Wiederkäuern, insbesondere bei Rindern, festgestellt. 

Digitalisierung

agrartotal (Bitkom/Berlin) - Die großen Industrienationen der Welt müssen die Chancen der Digitalisierung noch stärker als bisher nutzen und die digitale Transformation zum Wohle ihrer Bürger gestalten. Darauf hat der Digitalverband Bitkom anlässlich der Übernahme der G20-Präsidentschaft durch Deutschland am heutigen 1. Dezember hingewiesen und aus diesem Anlass eine „Internationale Agenda für das digitale Zeitalter“ veröffentlicht. Die Agenda benennt sechs zentrale Themenfelder der Digitalisierung, in denen die G20 im kommenden Jahr konkrete Maßnahmen beschließen sollten. „Digitale Technologien sind entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand der Nationen. Genauso entscheidend ist es aber, für die digitale Teilhabe aller Bürger zu sorgen, damit Rechtspopulismus und Nationalismus in Europa und weltweit nicht weiter um sich greifen.“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Dr. Joachim Bühler.

Nüssel: Rückenwind für kooperatives Wirtschaften

agrartotal (DRV/Berlin) - Die Genossenschaftsidee gehört ab sofort zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit. Dies hat das Internationale Komitee für die Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO am 30. November in Addis Abeba bekanntgegeben.

Julia Nissen neue Projektleiterin Netzwerk im Forum

agrartotal (FML/Berlin) - Neues, bekanntes Gesicht im Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM): Julia Nissen (29) übernimmt ab heute die vakante Stelle der Projektleitung Netzwerk. Ihre zentrale Aufgabe ist es, das bestehende Agrar-Netzwerk des FORUM zu betreuen, weitere Landwirte für den Dialog mit der Öffentlichkeit zu gewinnen und gemeinsam mit ihnen Projekte zu entwickeln und durchzuführen. Sie zeichnet dabei künftig für das AgrarScouts-Projekt verantwortlich und wird FORUMseitig das von der Jungen DLG neu gegründete Young Farmers Forum betreuen.

 

Julia Klöckner kandidiert erneut als stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende

Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner MdL

agrartotal (CDU/Berlin) - Vom 5.12. bis 7.12. kommen in Essen Christdemokraten aus ganz Deutschland zum 29. CDU-Bundesparteitag zusammen. Auf dem Programm steht die Neuwahl des CDU-Bundesvorstandes. Die Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner MdL, wird erneut als stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende kandidieren. Mechthild Heil (Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Ahrweiler) und Christian Baldauf (Landtagsabgeordneter aus Frankenthal und stellvertretender CDU-Landesvorsitzender) bewerben sich um einem Platz im CDU-Bundesvorstand.

Gentechnik

agrartotal (abl/Bonn) - Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat heute die Fraktionsvorstände der SPD, CDU und CSU aufgefordert, den Gentechnikgesetz-Entwurf, der morgen im Bundestag in erster Lesung behandelt wird, in wichtigen Punkten zu ändern. „Die Gentechnikfreiheit der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft, Lebensmittelerzeugung, Saatguterzeugung und Imkerei ist im derzeitigen Entwurf nicht gesichert. Auch dieser Entwurf wird dem ausgesprochenen Ziel, vom Bund erteilte bundes­ein­heitliche Anbauverbote zu erreichen, nicht gerecht“, warnt Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der AbL.

B.I.O. 4.0

agrartotal (GC/Berlin) - Zum Thema „Welternährung und internationaler Agrarhandel“ fand die Auftaktveranstaltung der Dialogreihe B.I.O. 4.0 – Besser.Innovativ.Optimistisch statt. Der Grain Club, die Verbändeallianz des Agribusiness, hatte Verantwortliche aus Politik, Medien, Administration und Gesellschaft in den Berlin Capital Club geladen. Mit Moderator Georg Meck, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, diskutierten die Teilnehmer wie innovative Agrarwirtschaft einen wirksamen Beitrag zur Bekämpfung von Hunger und Armut in der Welt leisten kann.

Milchstrukturgespräch

agrartotal (DRV/Berlin) - Auf Einladung von Bundesminister Christian Schmidt fand in Berlin ein weiteres Milchstrukturgespräch statt. „Der internationale Milchmarkt hat sich, über die letzten Wochen betrachtet, gefestigt. Erste Molkereien zahlen bereits ein Milchgeld von über 30 Cent/kg aus. Dennoch stellt der Markt die genossenschaftlichen Molkereien weiterhin vor Herausforderungen, für sich unsere Unternehmen besser wappnen werden“, so Dr. Thomas Memmert, Geschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV). Die Preismisere der letzten zwei Jahre hatte mehrere Gründe. Dazu zählen das russische Handelsembargo, die Nachfragerückgänge in China und den erdölexportierenden Ländern, aber auch eine zu große Milcherzeugung, ausgelöst durch die weltweite Hochpreisphase in den Jahren 2013 und 2014. „In einem globalisierten Markt wird es immer wieder zu Preisschwankungen kommen, denen sich die nationalen Märkte nicht entziehen können. Vor allem die Folgen dieser Volatilität, die auch in den Zeiten der Milchquote nicht verhindert werden konnten, gilt es, mit modernen Mitteln abzufedern“, unterstrich Dr. Memmert im Ministergespräch.

Global Forum for Food and Agriculture 2017

agrartotal (BVE/Berlin) - Vom 19. bis 21. Januar 2017 findet im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin das Global Forum for Food and Agriculture 2017 (GFFA) statt. Das GFFA dient hochrangigen Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft als Diskussionsplattform für die globalen Zukunftsfragen der Ernährungssicherung und steht in engem Zusammenhang mit dem Internationalen Agrarministergipfel und dem Internationalen Wirtschaftspodium. Zentrales Thema des GFFA 2017 ist „Landwirtschaft und Wasser – Schlüssel zur Welternährung“.

Ab sofort ist die Anmeldung für das GFFA 2017 geöffnet, Veranstalter ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Kooperation mit dem GFFA Berlin e.V., dem Senat von Berlin und der Messe Berlin GmbH. Das GFFA 2017 findet im Rahmen der Internationalen Grünen Woche im CityCube Berlin statt.

Die Möglichkeit zur Onlineregistrierung erhalten Sie ab sofort auf der Webseite: www.gffa-berlin.de

Mehr Geld für gesündere Rezepturen

Elvira Drobinski-Weiß, verbraucherpolitische Sprecherin

agrartotal (Elvira Drobinski-Weiß, verbraucherpolitische Sprecherin/Berlin) - Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich in den Haushaltsverhandlungen im Bundestag erfolgreich dafür eingesetzt, die Forschung auf dem Gebiet der Kinderernährung zu stärken. Das neu gegründete Institut für Kinderernährung am Max-Rubner-Institut soll Grundlagen für Ernährungsempfehlungen erarbeiten und erforschen, welche ernährungspolitischen Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährung von Kindern wirksam sind. Gleichzeitig werden weitere drei Millionen Euro im Haushalt für die Nationale Strategie zur Reduktion von Zucker, Salz und Fett eingestellt.

Noch einmal zum Thema: Schweinen in Kastenständen

agrartotal (Bundesverwaltungsgericht) - Die Klägerin, ein Schweinezuchtunternehmen, und der beklagte Landkreis streiten über eine tierschutzrechtliche Anordnung zur Haltung von Schweinen in so genannten Kastenständen, in denen die Tiere zu Zuchtzwecken einzeln untergebracht sind, ohne sich frei bewegen zu können. Der Landkreis hat bei einer Vor-Ort-Kontrolle einen Teil der Kastenstände als zu schmal für die in ihnen gehaltenen Schweine beanstandet und dem Unternehmen aufgegeben, die Kastenstände entsprechend den Vorgaben von § 24 Abs. 4 Nr. 2 der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) so zu gestalten, dass sich jedes Schwein ungehindert hinlegen und in Seitenlage die Gliedmaßen ausstrecken kann. Das Unternehmen hält die Anordnung für rechtswidrig, weil der Vorschrift genügt werde, wenn ein Schwein seine Gliedmaßen in einen benachbarten Kastenstand strecken könne, auch wenn dort ebenfalls ein Schwein gehalten werde.

Ernährung und Landwirtschaft brauchen einen Neustart

Ute Vogt MdB, ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Bundestagsfraktion für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Ernährung und Landwirtschaft und Mitglied im Präsidium und Vorstand der SPD

agrartotal (FES/Berlin) - Eine neue Puplikation ist auf den Markt gekommen:  "Neustart für Ernährung und Landwirtschaft" , WISO direkt, Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn,

Der soziale und ökologische Wandel betrifft auch die Landwirtschaft. Massentierhaltung und hohe CO2-Emissionen, Antibiotika- und Pestizideinsatz sowie Überdüngung, großflächige Monokulturen und schlechte Arbeitsbedingungen gehören zu den schädlichen Begleiterscheinungen der modernen Agrarindustrie.  Nach Ansicht der Autorin, Ute Vogt, stv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt, muss stattdessen das Ziel sein, eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft zu etablieren, die Gute Lebensmittel mit Guter Arbeit produziert und damit Akzente für eine lokale und regionale wirtschaftliche und soziale Entwicklung setzt. 

Deshalb schlägt die Autorin u.a. vor, die Landwirtschaftsförderung zu Gunsten kleinerer Betriebe und Flächen zu verändern. Zudem sollte die Entwicklung lokaler und regionaler Wertschöpfungsketten im Vordergrund stehen und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land gefördert werden.

Zur Autorin

Ute Vogt MdB, ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Bundestagsfraktion für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Ernährung  und Landwirtschaft und Mitglied im Präsidium und Vorstand der SPD. 

Anmerkung der Redaktion: Nachdem man die Meinung von Ute Vogt MdB, ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Bundestagsfraktion für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Ernährung  und Landwirtschaft und Mitglied im Präsidium und Vorstand der SPD, kennt, kann man sich vorstellen, in welche Richtung der SPD-Termin "Agrar" am 12.12.2016 in Berlin läuft. 

SPD: Wunsch und Wirklichkeit – Landwirtschaft im Wandel

agrartotal (SPD/Berlin) - Der Wind der Veränderung bläst der deutschen Landwirtschaft ins Gesicht. Trotz guter Qualität der Erzeugnisse und hoher Produktivität gerät sie mehr und mehr in die Defensive. Der Verlust an Biodiversität, der Klimawandel und die Tierwohldiskussion stellen sie vor neue Herausforderungen. Wie kann die Landwirtschaft umweltgerechter produzieren? Und wer trägt die Kosten dafür? 

Der Konkurrenzdruck auf Produzenten und Handel ist enorm hoch. Leidet darunter die Produktqualität oder gar die Lebensmittelhygiene? Sind die Arbeitsbedingungen in der Lebensmittelüberwachung noch geeignet, den Verbraucherschutz zu gewährleisten?

Welchen Veränderungen müssen sich Landwirte und Beschäftigte entlang der Lebensmittelkette stellen? Kann die Digitalisierung der Land- und Ernährungswirtschaft bei diesen Herausforderungen unterstützen?

Die SPD-Bundestagsfraktion will mit Ihnen und den geladenen Referentinnen und Referenten darüber diskutieren, was die Landwirtschaft leisten muss, um sowohl im Wettbewerb zu bestehen als auch den gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden, und welche Rolle dabei Verbraucherinnen und Verbraucher, Handel und die Politik spielen: Am Montag, den 12.12.2016, um 13.00 Uhr 

Tierhalter brauchen intensiveren Verbraucher-Dialog

agrartotal (ima/Berlin) - Für den i.m.a e.V. war die Beteiligung an der „EuroTier“ 2016 erneut ein kommunikativer Erfolg. Sowohl hunderte Schüler als auch der Berufsstand nutzten von der Wissens-Rallye auf dem Messegelände bis zur Fachtagung des Projekts „EinSichten in die Tierhaltung“ die vielfältigen Angebote des gemeinnützigen Vereins, die er mit Unterstützung vom Landvolk Niedersachsen und der Niedersächsischen Landjugend realisiert hatte.

Beibehaltung der 7%-Kappungsgrenze?

agrartotal (UFOP/Berlin) - „Die erst 2015 festgelegte Kappungsgrenze für Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse in Höhe von 7 % muss über das Jahr 2020 hinaus beibehalten werden“. Mit dieser Positionierung lehnt die Union zur Förderung von Öl und Proteinpflanzen (UFOP) den vorgelegten Vorschlag der EU-Kommission zur Reform der Biokraftstoffpolitik für den Zeitraum 2020 bis 2030 ab. Gleichzeitig fordert der Verband, diese Kappungsgrenze auf Biokraftstoff-Rohstoffe zu beschränken, die zugleich einen spürbaren Beitrag zur Verringerung der Importe von in der Regel gentechnisch veränderten Eiweißfuttermitteln beitragen.

Biokraftstoffe

agrartotal (DBV/Berlin) - Aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) beschreitet die EU-Kommission mit ihrem heute vorgelegten Energiepaket im Bereich der Biokraftstoffe einen irrationalen Weg. Der Vorschlag, konventionelle Biokraftstoffe ab 2021 stufenweise von 7 Prozent auf 3,8 Prozent bis 2030 zurückzufahren, wird vom DBV entschieden abgelehnt. Für den DBV ist es im Hinblick auf den Klimaschutz völlig unverständlich, heute vorhandene Kapazitäten zur Minderung der Treibhausgase aufzugeben. Der DBV fordert, das bestehende Ziel von 7 Prozent konventioneller Kraftstoffe bis 2030 fortzuschreiben und darüber hinaus sogenannte fortschrittliche Biokraftstoffe auszubauen. Alles andere wäre ein Rückschritt auf dem Weg der Dekarbonisierung.

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