August 2016

DLG-Unternehmertage in Oldenburg

Eröffnet wird die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 1. September 2016 um 9.00 Uhr von DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer und dem niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer - Foto.

agrartotal (dlg/Oldenburg) - In dem lang anhaltenden Preistief auf den Märkten für Getreide, Fleisch und Milch hat die Sicherung der Liquidität oberste Priorität für die Landwirte. Ziel muss es sein, die Handlungsfähigkeit zu sichern. Betriebliche Reserven zu finden und zu mobilisieren sowie zusätzlichen Finanzbedarf ohne übermäßigen Anstieg des Kapitaldienstes zu decken, stehen dabei im besonderen Fokus. Darüber hinaus müssen die Produktionskosten in Ackerbau, Milchvieh- und Schweinehaltung auf den Prüfstand. Welche Möglichkeiten sich auftun, darüber informieren Landwirte und erfahrene Berater auf den DLG-Unternehmertagen am 31. August und 1. September 2916 in Oldenburg (Niedersachsen).

Eröffnet wird die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 1. September 2016 um 9.00 Uhr von DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer und dem niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Veranstaltungsort ist die Kongresshalle der Weser-Ems-Hallen, Europaplatz 12.

Fokus Schwein!

Für die deutschen Schweinehalter geht es "ums Ganze". Der „Fokus Schwein" steht im Jubiläumsjahr deshalb - im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltungen - ganz bewusst im "Zeichen der Praktiker".

agrartotal (fs/Löningen) - Termin des am 22. September 2016 stattfindenden kostenlosen Vortragsreihe "Fokus Schwein" nicht verpassen. Möglichst gleich anmelden: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Zwecks Raumplanung und Bewirtung wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 15. September 2016 per Fax 0 44 43 97 01 17 oder per Telefon 0 44 43 97 00 gebeten.

„Die EU verträgt keinen Hegemon“

agrartotal (das Parlament/Berlin) - Der Politikwissenschaftler Josef Janning hat der Bundesregierung eine Mitschuld an der Vertrauenskrise in der Europäischen Union gegeben. Sie sei in der Flüchtlingskrise, in der Staatsschuldenkrise und beim Streit um das Dublin-System mit Positionen hervorgetreten, die stärker und dominanter wahrgenommen worden seien als je zuvor. „Kooperative Systeme funktionieren jedoch nicht gut mit einem Hegemon, selbst wenn dieser noch so wohlwollend ist“, warnte Janning im Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament“ (Erscheinungstag der Themenausgabe „Vertrauen“: 29. August). 

"Strafen" für Zucker - Foodwatch präsentiert Scheinlösung

agrartotal (bll/Berlin) - Aus Sicht des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) präsentiert Foodwatch mit der Untersuchung zum Zuckergehalt von Erfrischungsgetränken und den daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen wie einer Zuckerabgabe erneut Scheinlösungen, die rein willkürlich sind und nicht zu einer Prävention von Übergewicht beitragen. BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff erklärt: "Auch wenn Foodwatch hier offensichtlich ein Spiel mit Worten betreibt, ist auch eine Zuckerabgabe nichts anderes als eine Strafsteuer für Zucker, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt und die sozial Schwächere in unserer Gesellschaft im Endeffekt am meisten treffen wird. Zudem ist es für uns unerklärlich, wie man auf der einen Seite bei einem freiwilligen Engagement der Lebensmittelunternehmen im Bereich der Bewegungsmotivation und Sportförderung dieses verurteilt und als Feigenblatt diffamiert und auf der anderen Seite genau diese Unterstützung als Strafmaßnahme fordert."

Zu gut für die Tonne!

Steht für jede gute Sache zur Verfügung, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.

agrartotal (pm/bmel//Berlin) - In Restaurants, Großküchen und dem Eventcatering werden pro Gast und Jahr rund 23,6 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Das will das BMEL ändern. Die Initiative Zu gut für die Tonne! und Greentable, das Infoportal für nachhaltige Gastronomieangebote, haben deshalb die nachhaltige „Beste-Reste-Box“ entwickelt. 

Angeblich mit Erfolg: Ab sofort können Gastronomen die Boxen auch bei METRO Cash & Carry Deutschland (?!) erwerben. Kostenlos dazu gibt es Speisekarteneinleger und Türaufkleber, um auf die Aktion aufmerksam zu machen. 

Die Aktion "Zu gut für die Tonne" lädt jetzt im beisein von Bundesernährungsminister Christian Schmidt, Fernseh-Koch Christian Rach und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von METRO Cash & Carry Deutschland Thomas Storck nach Berlin ein, damit sich die Journalisten selbst von den Beste-Reste-Boxen überzeugen können.

Frauen in der Landwirtschaft in NRW

agrartotal (rlv/Bonn) - Landwirtschaft ist reine Männersache? Von wegen! Landwirtinnen haben oft mit mangelnder Anerkennung ihrer Arbeit zu kämpfen und das, obwohl sie essentiell für die Koordination zwischen dem landwirtschaftlichen Betrieb, dem Familienleben und dem sozialen Umfeld sind.

Bundeskartellamt gibt Fusion Nagel / MUK Transthermos frei

agrartotal (BKA/Bonn) - Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der MUK Beteiligung GmbH, München, durch Gesellschafter der Nagel Group, Versmold, freigegeben. MUK betreibt über ihre Tochtergesellschaften Transthermos GmbH und Transthermos Kontraktlogistik GmbH Tiefkühlhäuser in ganz Deutschland und bietet auch den Transport von tiefgefrorenen Lebensmitteln an. Die Nagel Group ist unter der Bezeichnung Kraftverkehr Nagel bekannt und bietet insbesondere Logistikleistungen für Frische-Produkte, aber auch für Tiefkühlprodukte an.

Britta Haßelmann fordert klare Verhaltensregeln für Abgeordnete

Britta Haßelmann fordert klare Verhaltensregeln für Abgeordnete Interview mit der Zeitung „Das Parlament“

agrartotal (Das Parlament/Berlin) - Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Britta Haßelmann, hat sich vor dem Hintergrund persönlicher Verfehlungen von Bundestagsabgeordneten für strengere Verhaltensregeln und mehr Transparenz ausgesprochen. Haßelmann erneuerte die Forderung ihrer Fraktion nach einem Gesetz zur Karenzzeit für Politiker, die in die Privatwirtschaft wechseln. „Wir wollen nicht, dass das nicht möglich ist, denn jeder Politiker braucht auch eine berufliche Perspektive nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag. Ein Mandat wird schließlich nur auf Zeit erteilt. Aber dafür muss es klare Regeln geben“, sagte sie im Interview mit „Das Parlament“ (Erscheinungstag: 29. August 2016). Zudem forderte sie, dass der Verdienst aus Nebentätigkeiten von Abgeordneten „auf Euro und Cent veröffentlicht wird. Ich glaube, dass wir dadurch Misstrauen entgegen wirken können.“

NRW: Natur- und Tierschutzmaßnahmen

Landwirtschaftsminister Remmel

agrartotal (min/Düsseldorf) - Das Förderangebot der Landesregierung für den Öko-Landbau, für Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen und zur Verbesserung des Tierwohls in der Nutztierhaltung trifft auch im zweiten Antragsjahr des neuen Programms auf großen Zuspruch. Das zeigt die hohe Zahl eingereichter Neuanträge für eine Teilnahme ab 2017.

Vor allem über das große Interesse an der Umstellung auf den ökologischen Landbau freute sich NRW-Landwirtschaftsminister Remmel: „Die Nachfrage von Betrieben in Nordrhein-Westfalen nach Umstellungsförderung ist deutlich höher als in den Vorjahren. Uns liegen 220 Anträge mit rund 10.000 Hektar vor. Für ein Land, das von intensiver Landwirtschaft und Tierhaltung geprägt ist, ist das ein großer Erfolg. Nordrhein-Westfalen isst regional. Verbraucherinnen und Verbraucher interessieren sich zunehmend dafür, was sie kaufen, woher die Produkte kommen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden“, sagte Minister Johannes Remmel. „Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Ökolandwirtschaft in Nordrhein-Westfalen ambitioniert auszubauen und die stetig wachsende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln möglichst mit heimischer Ware zu decken. Eine ökologische Landbewirtschaftung entspricht in besonderer Weise den Prinzipien einer nachhaltigen und verbrauchernahen Landwirtschaft.“

Nachhaltigkeitspreis Landwirtschaft für „Bauer Stolze“ aus Uetze

agrartotal (min/Hannover) - Der diesjährige Niedersächsische Nachhaltigkeitspreis Landwirtschaft geht an Inken und Hendrik Stolze aus Schwüblingsen (Gemeinde Uetze). Landwirtschaftsminister Christian Meyer verlieh den mit 3000 Euro dotierten Preis und ein gläsernes Hofschild am (heutigen) Sonntag im Rahmen eines Hoffestes vor Ort in Schwüblingsen. Schwerpunkt der diesjährigen Ausschreibung war ein innovativer Tierschutz. „Der Betrieb Stolze ist nicht nur in dieser Hinsicht ein Vorbild. Seit vielen Jahren dient er als echter Vorzeigebetrieb im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft“, sagte Minister Meyer. Dies betreffe gleichermaßen die ökologische, ökonomische wie soziale Nachhaltigkeit. „Ich freue mich daher besonders, Familie Stolze diesen Preis überreichen zu können“, so der Minister.

 

Die Linken wollen in der Region bleiben

dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion

agrartotal (fr/age/vfz) - Eine Schlüsselrolle misst die Linke den Agrargenossenschaften im Strukturwandel in der Landwirtschaft  bei. Ihre Partei wolle Landwirtschaftsbetriebe, „die in der Region verankert sind, und von Ortsansässigen bewirtschaftet werden“, betont die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Dr. Kirsten Tackmann, im Interview, welches die vfz-Handelszeitung in der kommenden Woche (Freitag, 2. September 2016) veröffentlicht. 

DLG-Unternehmertage nächste Woche in Oldenburg

agrartotal (dlg/Oldenburg) - Am 31. August und 1. September – Landwirtschaft: „Handlungsfähig in der Krise – Unternehmen stabilisieren, Zukunft sichern“ – DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer und Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer Redner

Vollzug muss Altgeräterückgabe beim Handel konsequent durchsetzen

agrartotal (bvse/Bonn) - Der Handel muss ausgediente Elektro- und Elektronikgeräte seit dem 25. Juli 2016 zurücknehmen. Diese Rücknahmepflicht gilt sowohl für den stationären Einzelhandel als auch für den Online-Handel. Nach Ansicht des bvse-Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling gibt es durchaus Anlaufschwierigkeiten. Hier sei der Handel gefordert. 

Der bvse-Vizepräsident und Fachverbandsvorsitzender Klaus Müller stellt hierzu fest: "Der Motor stottert noch, aber die Richtung stimmt. Es gibt nach unserem Eindruck noch Händler, die es versäumt haben, sich bei der Stiftung Elektro-Altgeräte-Register registrieren zu lassen oder ihre Kunden deutlich darauf hinzuweisen, dass sie ihre Altgeräte kostenlos abgeben dürfen. Gerade der Online-Handel hat wohl noch Umstellungsschwierigkeiten. Der Vollzug ist hier gefordert, in der gegenwärtigen Anfangsphase konsequent vorzugehen."

Keine Aussage kann Müller darüber treffen, ob durch die neue Regelung ein höheres Aufkommen von Altgeräten bei den Mitgliedsunternehmen zu verzeichnen ist. Klaus Müller: "Der Zeitraum seit dem 25. Juli ist hierfür zu knapp bemessen. Für eine Zwischenbilanz ist es daher zu früh. Entscheidend ist, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher es mit der neuen Rücknahmepflicht erheblich leichter haben, ihre Altgeräte zurückzugeben."

Lebensmittelexporte

agrartotal (BVE/Berlin) - Das Exportgeschäft, der Konjunkturmotor der Branche, konnte im letzten Halbjahr weiter wachsen. Die Lebensmittelausfuhren stiegen im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um +2,6 Prozent auf 26,7 Mrd. Euro. Die im Ausland abgesetzte Menge lag aufgrund der Preissenkungen um +5,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Sowohl in den EU-Märkten, als auch außerhalb des Binnenmarktes entwickelte sich das Exportgeschäft der Branche dabei besser als im Vorjahr. Die Exportquote lag zwischen Januar und Juni bei durchschnittlich 32 Prozent.

Ernährungsindustrie 2016

agrartotal (bve/Berlin) - Die Halbjahresbilanz der Ernährungsindustrie fällt nach zwei Jahren Stagnation erstmals positiv aus. Die Branche steigerte zwischen Januar und Juni 2016 nach vorläufigen Ergebnissen ihren Umsatz um +0,8 Prozent auf 82,5 Mrd. Euro im Vorjahresvergleich. Mengenmäßig konnte sogar ein Zuwachs von +2,2 Prozent erzielt werden, da die Verkaufspreise im Inland um -0,7 Prozent und im Ausland um -2,7 Prozent sanken.

"Versorgungssicherheit ist gewährleistet"

Hamsterkäufe blieben bislang aus - Gibt es genügend Lebensmittel?

agrartotal (bve/Berlin) - Am Mittwoch, 24. August 2016, hat die Bundesregierung eine Notfallstrategie für Katastrophen und Terroranschläge – das sogenannte Konzept Zivile Verteidigung (KZV) – verabschiedet. Das Konzept sieht u.a. vor, sich einen Lebensmittelvorrat für einen Zeitraum von zehn Tagen vorzuhalten.

"Milchgeld"

agrartotal (Min/Stuttgart) - Start des Antragsverfahrens für die EU-Beihilfen im September 2016 zum Ausgleich von freiwilliger Milchmengenreduzierung (Milchmengenreduktionsprogramm) Die wichtigesten Infos!

Erntebericht 2016

Agrartotal (bmel/Berlin) - Die deutsche Getreide- und Rapsernte fällt in diesem Jahr unterdurchschnittlich aus. Das zeigt die aktuelle Erntebilanz des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Hinter den Durchschnittswerten steht eine große Spannweite von Ernteergebnissen, die je nach Standort sehr unterschiedlich ausfallen. Die internationalen Getreidemärkte sind wegen reichlicher Ernten in vielen Regionen der Erde sehr gut versorgt. Die heimischen Erzeugerpreise liegen niedriger als vor Jahresfrist.

Zehn Jahre „Fokus Schwein“ – "Alle Wege führen nach ... Löningen"

Für die deutschen Schweinehalter geht es "ums Ganze". Der „Fokus Schwein" steht im Jubiläumsjahr deshalb - im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltungen - ganz bewusst im "Zeichen der Praktiker".

agrartotal (FS/Löningen) - Neue Wege in der Mastschweinevermarktung? Ein Mäster berichtet! – Betriebsentwicklung: Erfahrungsbericht eines Ferkelerzeugers, dem die "Schweinesonne" lacht! – Innovative Finanzierungskonzepte für Schweinehalter –  Aktuelle Rechtsprechung zum Arzneimitteleinsatz – Schweinehaltung hat noch Zukunft?! – Spannende Jubiläumsveranstaltung mit "saugeilen", handfesten Tipps von Praktikern für Praktiker – Donnerstag, 22. September 2016, 10.00 - 15.30 Uhr, Löningen/Niedersachsen 

Keine Essensvorschriften, keine Strafsteuern

Gitta Connemann, stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag

agrartotal (min/CDU/Berlin) - Am Mittwoch hat das Bundeskabinett den “Verbraucherpolitischen Bericht der Bundesregierung 2016“ beschlossenen. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann, dass der Bericht zeige, dass der Verbraucherpolitik wird bei der CDU groß geschrieben werde. Der gesundheitliche Verbraucherschutz sowie eine gesunde und sichere Ernährung seien Kernelemente der CDU/CSU Verbraucherpolitik. Die CDU/CSU setzen auf Verbraucherbildung und klare und verständliche Informationen. Dies wird auch in Zukunft so bleiben. Dafür wird sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion bei den anstehenden Haushaltsberatungen erneut stark machen.

Landwirtschaft: Auf der Suche nach dem Weg aus der Krise

agrartotal (LWH/Rastede) - Agrarmärkte bergen unkalkulierbare Risiken, wie das lange währende Preistief bei Milch und Schweinen zeigt. „Viele landwirtschaftliche Betriebe sind hart getroffen, Existenzen gefährdet“, sagte Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, bei einer landwirtschaftlichen Fachtagung, die im Akademiehotel Rastede stattfand. Zu der angespannten wirtschaftlichen Situation gesellten sich steigende Auflagen für die landwirtschaftliche Produktion und eine sinkende Akzeptanz in Teilen der Bevölkerung. „Der ökonomische und psychische Druck ist enorm“, so Schwetje, „viele Betriebe suchen nach einem Ausweg.“

Kein Stallneubauverhinderungsgesetz

Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE

agrartotal (DL/Berlin) - „Wir brauchen einen gesetzlichen Rahmen für eine gesellschaftlich akzeptierte Nutztierhaltung. Darin muss die Sicherung der Versorgung und insbesondere der wachsenden Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln verankert werden. Aber auch die Interessen der Regionen, die Einkommenssicherung, das Tierwohl, die Arbeitsbedingungen und der Schutz der Natur müssen besser berücksichtigt werden. Stallneubauten müssen möglich bleiben, sollten aber stärker als bisher Gemeinwohlinteressen folgen. Ein Stallneubauverhinderungsgesetz wäre der falsche Weg“, erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Absicht von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, die „Massentierhaltung“ über das kommunale Planungsrecht einzuschränken.

DLG-Seminar "Eberfleisch

agrartotal (dlg/Frankfurt) - Spätestens 2019 wird die gesetzliche Novellierung in Bezug auf die bisher praktizierte betäubungslose Ferkelkastration umzusetzen sein. Die Ebermast gilt als geeignete und wirtschaftliche Alternative. Mit der Kastration wurde bislang die Beeinträchtigung der Fleischqualität durch den sogenannten Ebergeruch verhindert. Für die Branche stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, wie die Fleischqualität und auch die Akzeptanz durch den Konsumenten zukünftig sichergestellt werden können.

In dem DLG-Praxisseminar
Eberfleisch – Grundlagen zur Erkennung von Ebergeruchsstoffen
am 21. September 2016 in Frankfurt am Main

erlernen Sie die sensorischen Grundlagen zur Erkennung und Differenzierung von Ebergeruchstoffen in der Praxis. Im Zuge des Seminars wird Ihnen bei Bestehen der entsprechenden Prüfung das Wahrnehmungsvermögen der Schlüsselsubstanzen Androstenon und Skatol bescheinigt.
Für Fragen stehen wir Ihnen telefonisch unter +49 69 24788-304 gerne zur Verfügung.

DBV-Veredlungstag am 19. September 2016 in Nordrhein-Westfalen

DBV-Präsident Joachim Rukwied wird die Tagung in Senden eröffnen.

agrartotal (dbv/Senden) - Der diesjährige Veredlungstag des Deutschen Bauernverbandes (DBV) mit dem Thema „Tierhaltung verändern – Wo sind die verlässlichen Strategien?“ findet am 19. September 2016 in der Steverhalle in Senden in Nordrhein-Westfalen statt. Jetzt Anmelden

Die Zukunft des Ökolandbaus

agrartotal (biofach/Nürnberg) - Vom 15.- 18. Februar 2017, dreht sich auf dem Messegelände in Nürnberg wieder alles um das Thema Bio. Dann findet mit der BIOFACH der jährliche globale Bio-Branchentreff statt. An zwei Tagen und parallel zur Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, lädt die NürnbergMesse am 16. und 17. Februar 2017 bereits zum dritten Mal Vertreter der Kommunen zum Kongress STADTLANDBIO ein. Neben einem hochkarätigen Vortragsprogramm dürfen die erwarteten rund 200 Teilnehmer auf Workshops, Networking und geführte Messe-Rundgänge gespannt sein, bei denen sie die inspirierende Vielfalt der BIOFACH kennenlernen und eingeladen sind, sich mit internationalen Bio-Akteuren zu vernetzen und auszutauschen.

Kraftstoffe - Großhandelspreise tendieren fest

agrartoptal (ufop/Berlin) - Die Großhandelspreise für Agrardiesel, Biodiesel und Rapsöl sind im August kräftig gestiegen. Rapsölkraftstoff und Biodiesel erreichten Höchststände. Agrardiesel ist trotz Preisanstieg weiterhin die preisgünstigste Alternative.

Die Preise für Agrardiesel und Biodiesel wurden Mitte August 2016, bei steigenden Rohstoffkosten der Hersteller, kräftig angehoben. So legten die WTI-Rohölnotierungen innerhalb einer Woche um rund 9 % zu. Auch Pflanzenöle, die für die Herstellung von Biodiesel genutzt werden, zogen kräftig infolge der Ernteergebnisse im Preis an. Rapsöl zur vorderen Lieferung kostete zuletzt knapp 69 Ct/l und damit so viel wie seit Mitte Dezember 2015 nicht mehr. Der Preis für Standardware Biodiesel, mit einem Treibhausgas-Einsparpotenzial gegenüber fossilem Kraftstoff von rund 60 %, stieg im Zuge dessen auf 75 Cent/l. Das entspricht nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) nicht nur einem 8-Monatshoch, sondern vergrößert den Preisabstand gegenüber Agrardiesel auf fast 13 Cent/l.

Tag der offenen Tür bei Minister Schmidt: Wie sich Krankheiten an klappernden Hufen erkennen lassen

agrartotal (bmel/Berlin) - Der Tag der Offenen Tür im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft steht im Zeichen innovativer Tierhaltung und Agrartechnik.

ZLF: Jetzt den Messebesuch vorbereiten

agrartotal (zlf/MÜnchen) - Das Ausstellerverzeichnis unter www.zlf.de ist online. Dort gibt es drei Möglichkeiten der Suche: durch direkte Eingabe des Ausstellernamens, nach alphabetischer Sortierung der Aussteller oder nach Branchen.

 

Land erleben und genießen

agrartotal (bbv/München) - Auch in diesem Jahr lädt die Münchner City um den Odeonsplatz und die Ludwigstraße – diesmal schon am 4. September 2016 im Vorfeld des Oktoberfestes – zum Flanieren und Genießen auf die Bauernmarktmeile ein. 

Initiative Tierwohl weist Betrugsvorwürfe zurück

agrartotal (dt/Tierw/Bonn) - Die Initiative Tierwohl hat Kritik des Deutschen Tierschutzbundes zurückgewiesen, sie habe das Tierwohl nicht ausreichend im Blick. Die Initiative sei so konzipiert, dass sie mehr Tierwohl in möglichst vielen Höfen ermöglichen wolle, betonte die Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung in Bonn. 

Tierwohl: Probleme mit der Glaubwürdigkeit?

Verbandspräsident Thomas Schröder: "Wir sind mit der Entwicklung der Initiative unzufrieden."

agrartotal (ots/Osnabrück) - Tierschutzbund droht mit Ausstieg bei "Initiative Tierwohl" - Verbandspräsident Schröder warnt vor Verbraucherbetrug - Kritik an Tierschutzkriterien

Baugesetzbuch nicht für Wahlkampf missbrauchen

agrartotal (dbv/Berlin) - „Die Möglichkeit für Landwirte, im Außenbereich zu bauen, ist eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass Nutztierhaltung in Deutschland stattfinden kann.“

vfz wie immer am Ball: Intensivtierhaltungsanlagen und die SPD

Dr. Wilhelm Priesmeier, agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

agrartotal (fr) - Das die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Naturschutzstiftung EuroNatur, der Deutsche Tierschutzbund und der Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung NEULAND Hendricks Initiative als einen guter Schritt in die richtige Richtung bezeichnen, ist verständlich. Die Verbände sprechen sich für Änderungen im Tierschutzgesetz sowie im Planungs- und Baurecht aus, um Zulassungsverfahren für Massentierhaltungsanlagen zu erschweren und Mitbestimmungsmöglichkeiten von Kommunen zu erleichtern.

In der vfz-Ausgabe vom kommenden Freitag veröffentlicht die vfz-Handelszeitung ein ausführliches Interview mit dem agrarpolitischen Sprecher der SPD, Dr. Wilhelm Priesmeier. Leider konnte darin nicht mehr auf den aktuellen Vorstoß von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eingegangen werden, Dr. Priesmeier nimmt jedoch Stellung zu den sonstigen, in der Vergangenheit bekanntgewordenen, Äußerungen der Bundesumweltministerin. 

 

Widerstand gegen Intensivtierhaltungsanlagen für die SPD zu nutzen

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen

agrartotal (pm/bg/Berlin) - Zur Pressekonferenz der Bau- und Umweltministerin Barbara Hendricks gegen Intensivtierhaltungsanlagen erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik, dass er von den Forderungen, die Bundesbau- und Umweltministerin Barbara Hendricks heute vorgestellt hat, überrascht sei. Erstaunlich, dass von seiten der SPD-Ministerin der Zubau der Intensivtierhaltungsanlagen deutlich erschwert werden soll, denn, so Ostendorff, die SPD hat bisher die Intensivtierhaltungsanlagen begrüßt.

Verbände fordern mehr Tierschutz in Ställen

Eine Reihe von Verbänden begrüßt den Vorstoß von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

agrartotal (pmfr/Berlin) - Anlässlich einer Initiative von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zur stärkeren Regulierung der Massentierhaltung fordert eine Allianz von Umwelt- und Tierschutzorganisationen mehr Tierschutz in Ställen und eine Erschwerung von Massentierhaltungsanlagen. Bund und Länder müssten den längst überfälligen gesetzlichen Rahmen schaffen, um Qualzucht und zu enge Haltung, das Kupieren von Schwänzen bei Ferkeln, das Kürzen von Schnäbeln bei Hühnern und Puten sowie ähnliche Eingriffe am Tier zu verbieten.

§§ Rücktritt vom BMW-Kauf, weil Freisprecheinrichtung fehlt

agrartoztal (vdvka/Kiel) Fehlt einem BMW das in der - auf www.mobile.de veröffentlichten - Fahrzeugbeschreibung genannte Ausstattungsmerkmal "Freisprecheinrichtung mit USB-Schnittstelle", kann der Fahrzeugkäufer zum Rücktritt vom Kaufvertrag berechtigt sein.

Fakt ist da

BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff

agrartotal (bve/Berlin) - „Deutsche Lebensmittel waren noch nie so hochwertig und sicher wie heute. Noch nie wurden höhere Anstrengungen in die Qualitätssicherung auf allen Stufen der Erzeugung und Vermarktung unternommen. Als wirtschaftspolitischer Spitzenverband der Ernährungsindustrie ist es unsere Aufgabe, aktiv in den Dialog zu treten und Vorurteile auszuräumen“

erklärt BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hat die vierte Ausgabe ihrer Info-Reihe „FAKT: ist“ zum Thema Lebensmittelqualität veröffentlicht. Die Ansprüche an Lebensmittelqualität sind im Laufe der Zeit immer weiter gestiegen. Je nach Blickwinkel – sei es aus politischer, Wirtschafts- oder Verbrauchersicht – werden unterschiedliche Anforderungen an Lebensmittel und den Qualitätsbegriff gestellt. Entscheidend aber ist letztendlich das Urteil des Verbrauchers, denn seine Vorstellungen von Qualität bestimmen den Markt. Ausschlaggebend für den Kauf eines Produktes ist für den Verbraucher in erster Linie der Geschmack.

Almauftrieb im Schäfereifeld

agrartotal (landesforsten/Celle) - Schottische Highlands helfen Biotop zu erhalten

Tiertransporte im Fadenkreuz - Transporteure schaden sich selber?

agrartotal (fr/ots/Lüneburg) - Das waren anscheinend keine guten Tage für Norddeutschlands Tiertransporteure. Am 17. und 18. August 2016 hatten fünf Beamte der Polizeiinspektion zusammen mit Mitarbeitern des Veterinäramtes des Landkreises Lüneburg insgesamt 8 Tiertransporter kontrolliert, die im Landkreis Lüneburg unterwegs waren. Bei allen kontrollierten Transporten wurden, so die Polizeiinspektion Lüneburg, Mängel festgestellt, die man wohl im Großen und Ganzen als Verstöße gegen den Tierschutz werten muss. Bei einem Transporter wurde zwar "nur" ein derart gravierender Reifenschaden festgestellt, dass der Fahrer den Reifen wechseln musste, bevor er seine Fahrt fortsetzen durfte, was letztendlich aber auch als Verstoß gegen den Tierschutz gewertet werden könne. Sollte es auf Grund der mangelhaften Reifen zu einem Unfall kommen, wären auch die geladenen Tiere zu Schaden gekommen, was man zumindest als Fahrlässigkeit gegen die geltenden Tierschutzgesetzte bezeichnen könne.

„Getreide- und Rapsernte enttäuscht auf ganzer Linie“

Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied _ DBV-Vizepräsident Wolfgang Vogel (Foto rechts) Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes, Erntepressekonferenz DBV

agrartotal (DBV/Berlin) - Die Getreide- und Rapsernte fällt für die deutschen Bauern in diesem Jahr enttäuschend aus und bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Auch wenn die Getreideernte aufgrund der wiederholten Regenschauer noch nicht abgeschlossen werden konnte, zeichnet sich für Deutschland eine Erntemenge von 43,5 Millionen Tonnen ab. Damit wird das Vorjahresergebnis um 5,3 Millionen Tonnen bzw. 11 Prozent verfehlt. Auch die Rapsernte fällt mit 4,5 Millionen Tonnen deutlich niedriger als im vergangenen Jahr aus. Dies geht aus dem dritten und letzten Erntebericht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor, der auf den Meldungen der Landesbauernverbände über die bisher geernteten Flächen und Mengen beruht.

Wetterextreme beeinflussen Ernte von Kartoffeln, Obst und Gemüse

agrartotal (dbv/Berlin) - Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, hat auf der Erntepressekonferenz des DBV unterstrichen, dass die bisherige Erntebilanz 2016 bei den meisten Kulturen von einem hohen Krankheits- und Schädlingsdruck infolge der feucht-schwülen Witterung bestimmt ist. (Einzelheiten im Anhang)

Aktuell: Auch Minister Hauk warnt vor Einschleppung

Minister Peter Hauk MdL

agrartotal (Min/Stuttgart) - Afrikanische Schweinepest weiter auf dem Vormarsch - Minister Peter Hauk MdL: „Zur Verhinderung der Einschleppung der gefährlichen Tierseuche nach Baden-Württemberg sind insbesondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich“

 

Afrikanische Schweinepest

Letzte Aktualisierung: 16. August 2016

Empfehlungen für Tierhalter, Jäger und Tierärzte

agrartotal (FLI/Greifswald) - Angesichts des aktuellen ASP-Seuchenverlaufes in Europa ist insbesondere die Jägerschaft aufgefordert, ein vermehrtes Auftreten von Fallwild (Schwarzwild) der zuständigen Behörde zu melden und geeignete Proben (v. a. Blut, Lymphknoten, Milz, Lunge) amtlich abklären zu lassen. Ein vereinfachtes Probennahmeverfahren wird im Merkblatt "Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen : Vereinfachtes Probennahmeverfahren für die passive Surveillance der ASP" beschrieben.

Zwei Prozent weniger Schweine in NRW

Wie die Statistiker weiter mitteilen, konnte lediglich bei den Ferkelzüchtern eine Bestandszunahme gegenüber November 2015 konstatiert werden

agrartotal (IT.NRW/Düsseldorf) - Am 3. Mai 2016 gab es in den nordrhein-westfälischen Betrieben mit Schweinehaltung 7,16 Millionen Schweine. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen der repräsentativen Schweinezählung mitteilt, verringerte sich die Zahl der Schweine im Vergleich zur entsprechenden Erhebung von November 2015 um zwei Prozent (damals: 7,31 Millionen Schweine).

Neue entwicklungspolitische Konzepte mit Erfolgsaussichten

Werner Hilse, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV)

agrartotal (DBV/Berlin) - „Das veränderte Konzept der deutschen Entwicklungspolitik ist der richtige Ansatz zur Stärkung der Landwirtschaft vor Ort und damit im Kampf gegen Hunger und Armut auf dem Land.“ Dies erklärte der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Werner Hilse, anlässlich der Afrika-Reise von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller.

Greening: Auflagen zu kompliziert, Sanktionsrisiken zu hoch

agrartotal (DBV/Berlin) - Die Umsetzung des Greenings in Deutschland ist unter dem Strich in diesem Jahr erfolgreich verlaufen, stellte der Deutsche Bauernverband (DBV) fest. Die angebotenen Alternativen zur Umsetzung der Ökologischen Vorrangflächen wurden in der Tendenz ähnlich stark bzw. noch stärker als im Vorjahr in Anspruch genommen. Ausnahme sind die Puffer-, Rand- und Blühstreifen, die wegen ihrer Komplexität und hoher Sanktionsrisiken von weniger Betrieben angelegt worden sind. Der DBV zieht aus diesen Ergebnissen die Schlussfolgerung, dass das Greening weiter stark vereinfacht werden muss. Die jüngsten Vereinfachungsvorschläge der EU-Kommission zum Greening führten hingegen zu weiteren Einschränkungen des Greenings, kritisierte der Bauernverband.

Deutsch-kasachische Zusammenarbeit im Agrarbereich stärken

Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser

agrartotal (min/Berlin) - Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, reist vom 16. bis 19. August 2016 nach Kasachstan, um dort politische Gespräche mit dem kasachischen Landwirtschaftsministerium zu führen. Ausführlicher Bericht in der vfz-Handelszeitung vom 19.8.2016

Bäuerliche Strukturen erhalten

Ungewöhnliche Koalition: Bayerns Agrarminister Helmut Brunner und sein Amtskollege aus Schleswig-Holstein, Robert Habeck (Foto), setzen sich für eine nachhaltige und ressourcenschonende Landbewirtschaftung ein.

agrartotal (min/München/Kiel) - Bayerns  Agrarminister Helmut Brunner und sein Amtskollege aus Schleswig-Holstein, Robert Habeck, setzen sich für eine nachhaltige und ressourcenschonende Landbewirtschaftung ein.

US-Sojaerzeugung auf Rekordkurs

agrartotal (UFOP/Berlin) - Die Vegetationsbedingungen für Sojabohnen sind in den USA weiterhin optimal, Befürchtungen um trockenheitsbedingte Einbußen sind Geschichte. Auf der Rekordanbaufläche könnte so viel gedroschen werden wie noch nie zuvor.

Russlands Märkte ohne die EU

agrartotal (Herd-und-Hof//vfz/Berlin) - Der Krimkonflikt hat sich in der vergangenen Woche erneut verschärft. Keine Hoffnung auf den russischen Markt. Der entfernt sich immer weiter von der EU. Schlagzeilen der beiden letzten Wochen: Zwischen Russland und der Türkei hat es Entspannung gegeben. Das wird sich in einer Wiederaufnahme türkischer Importe widerspiegeln. Bis zum 06. August inspizierten russische Experten türkische Exporteure, um eine Verbesserung des phytosanitären Status zu bescheinigen. Vor allem ging es nach Aussage der russischen Lebensmittelbehörde Rosselkhoznadzor um die Einhaltung von Quarantäne-Maßnahmen gegen eine Einschleppung von Pflanzenkrankheiten nach Russland. Phytosanitäre Gründe wurden als Embargo-Grund gegen türkische Exporte angegeben, nachdem die türkische Luftwaffe einen russischen Militärflieger im türkisch-syrischen Grenzgebiet abgeschossen hatte. 

Die Verbesserung der türkischen Beziehungen sind aber nicht die einzigen Aktivitäten Russlands in den beiden letzten Wochen gewesen. In einer Telefonkonferenz vereinbarte Russland eine Inspektionsreise nach Marokko. Bis zum 12. August sollten die Inspekteure Fischerzeuger, Fischverarbeiter und Exportlabore überprüfen. Marokko sieht daher gute Möglichkeiten, Fisch nach Russland zu exportieren.

Ist der russische Markt für Europ verloren? Den vollständogen Text lesen sie in der neuen vfz-Handeszeitung vom 19.8.2016 oder unter: http://www.herd-und-hof.de/index/cmd/catalogue_details/modul/portal/kernwert/handel/block/catalogue_1/field/4001/

In den reichsten Ländern der Welt wächst die soziale Ungleichheit

agrartotal (DL/Berlin) - In den Industriestaaten nimmt die soziale Ungleichheit zu, das geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung über die Zukunftsfähigkeit der 41 Industrieländer in der OECD und der Europäischen Union hervor. Die Studie belegt die dramatische Entwicklung der sozialen Ungleichheit in den reichsten Ländern der Welt und stellt dabei auch der von der EU aufgezwungen Kürzungspolitik in den südlichen Staaten der Euro-Zone ein Armutszeugnis aus. Deren Folgen und die der Wirtschafts- und Finanzkrise seien dort "noch immer immens": Kinderarmut und Langzeitarbeitslosigkeit rangieren im zweistelligen Bereich. In Spanien und Griechenland liegt die Jugenderwerbslosigkeit bei fast 50 Prozent", erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei Die Linke.

Förderung des Ökolandbau

agrartotal (bme/Berlin) - Zur aktuellen Berichterstattung über die Förderung des Ökolandbaus hat der Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums Jens Urban eine Erklärung abgegeben.

Öko: Je mehr, desto besser

Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik

agrartotal (b90/g/Berlin) - „Minister Schmidt muss Ernst machen mit dem 20 Prozent-Ziel und das Bundesprogramm Ökologischer Landbau auf 60 Millionen Euro aufstocken. Eine deutliche Stärkung des Öko-Sektors als Querschnittsaufgabe in der Forschung ist überfällig; vor allem beim nicht-chemischen Pflanzenschutz, ökologischen Züchtungsprogramme und bei der Lebensmittelherstellung.“

sagte Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik zur Veröffentlichung des Forderungs-Papiers zum Ökologischen Landbau „Öko: Je mehr, desto besser“

Besuchen sie ihren Minister!

Bundesminister Christan Schmidt (Archivfoto)

 

agrartotal (bmel/Berlin) - Am Tag der offenen Tür der Bundesregierung im BMEL wird auch der Bundesminister anwesend  sein.  Christian Schmidt wird gegen 14.00 Uhr am 28. August seine Gäste begrüßen und zu einer anschließenden Diskussionsrunde „Unsere Landwirtschaft heute – morgen – übermorgen“, einladen. Wie zu erfahren war, wird der Minister auch den inzwischen traditionellen  Rundgang im Innenhof des Bundesministeriums veranstalten. 

 

Holzenkamp: Mehr Berlin und weniger Brüssel?

Franz-Josef Holzenkamp, Archivfoto

agrartotal (vfz/fr/age) - Eine größere Zurückhaltung gegenüber der nationalen Gesetzgebung fordert der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, in einem Interview von der Europäischen Kommission, welches die vfz-Handeszeitung in ihrer neuen Ausgabe (vfz Nummer 33 vom 19.8.2016) veröffentlicht. Die Kommission sollte sich künftig stärker als bisher auf die Rahmensetzung und Zielvorgaben konzentrieren, die Umsetzung aber den Mitgliedstaaten überlassen, so der CDU-Politiker in einem Interview. Tierwohl und Herkunftszeichen sind weitere Interviewthemen.      

Tierschutzlabel-Produkte

Wenn sie auf das Foto (Thomas Schröder) klicken gelangen sie zum Film - sie müssen diesen dann nur noch selber starten

agrartotal (fr/Berlin) - Die Diskussion um ein Tierschutzlabel -  sei es nun staatlich oder halbstaatlich oder privatwirtschaftlich -   beherrscht derzeit die Berliner Tierschutz-Bühne. Nicht nur im Bundeslandwirtschaftsministerium, dort aber ganz intensiv, wird über ein derartiges Zeichen, deren Ausgestaltung und letztendlich auch der Kompetenz, die ein solches Zeichen dann auszustrahlen soll, nachgedacht. Natürlich versuchen eine ganze Reihe von Verbänden, große wie auch kleine, sich nicht nur in die derzeitige Diskussion mit einzubringen, sondern auch direkt zu punkten. Größtenteils sind die Weichen, wohin der Zug tatsächlich fahren soll, schon gestellt. Detailfragen werden aber immer noch erörtert. Der Deutsche Tierschutzbund,  was natürlich nahe liegt, versucht möglichst viele Kriterien seines, bereits vor Jahren eingeführten, Tierschutzlabels  in der aktuellen Diskussion um dieses, mit "unterzubringen". Sehen sie sich den Film an ( klicken Sie auf das Foto)  um zu wissen, um was es  dem Deutschen Tierschutzbund bei seinem Label geht.

Tierschutzlabel-Produkte

Schon der damaligen Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (rechts) stellte Thomas Schröder vom Deutschen Tierschutzbund sein Tierschutzlabel vor

agrartotal (fr/dtb/Bonn) - Ein Großteil der Verbraucher, die Fleisch essen, wünscht sich - so der Deutscher Tierschutzbund e.V. in einer Presseerklärung - mehr Tierschutz und zugleich eine transparente Tierschutzkennzeichnung von Produkten. Mit dem zweistufigen Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ hat der Deutsche Tierschutzbund für diese Verbraucher ein Angebot geschaffen.

Roboter in der Lebensmittelherstellung

11

agrartotal (DLG/Frankfurt) - Fast Picker, Sechsachser oder Scaras… der Robotermarkt ist weiter auf Expansionskurs. Auch die technologische Entwicklung in der Robotik schreitet rasant voran. Ein wichtiger Wachstumsmarkt ist die Lebensmittel- und Verpackungsindustrie.

Thema: EU-Stakeholder - gute Idee, aber verbesserungswürdig

agrartotal (diht/eu/Brüssel/Berlin) - Per Online-Fragebogen holt die Europäische Kommission die Meinung der breiten Öffentlichkeit ein, bevor sie politische Strategien und Gesetzesvorschläge entwickelt. „Stakeholder-Konsultation“ nennt sich dieses Verfahren, bei dem Unternehmen, Verbände, Behörden, Nichtregierungsorganisation und Privatleute zwölf Wochen Zeit haben, ihre Meinung zu europapolitischen Themen abzugeben. Für den DIHK sind die Konsultationen ein wichtiges Instrument zur Wahrnehmung der Interessen der IHK-Mitgliedsunternehmen auf EU-Ebene. Doch in der Umsetzung gibt es Verbesserungsdarf.

Afrikanischen Schweinepest

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft informiert über Vorsichtsmaßnahmen, um die Verschleppung der Seuche zu verhindern

agrartotal (bmel/Berlin) - Schutz vor Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest - Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft informiert über Vorsichtsmaßnahmen, um die Verschleppung der Seuche zu verhindern.

(Siehe auch unter "insider-wissen" die aktuelle Karte)

Im Preistief handlungsfähig bleiben

agrartotal (DLG/Oldenburg) - Betriebliche Reserven aufdecken und mobilisieren – Liquidität sichern – DLG-Unternehmertage am 31. August und 1. September 2016 in Oldenburg

MdB Ostendorff: Milchkrise: Aufstockung nicht mehr als ein Sterbegeld

MdB Ostendorff

agrartotal (grüne/Berlin) - Zur Ankündigung der Bundesregierung, die bereitgestellten EU-Liquiditätshilfen von 58 auf 116 Millionen Euro aufzustocken, erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik, dass die angekündigte Aufstockung der Liquiditätshilfen nicht mehr als ein Sterbegeld sei.

Wörtlich erklärte der Agrarpolitiker der Grünen: "Agrarminister Schmidt verteilt hier Geld mit der Wahlkampf-Gießkanne und versucht sich aus den Problemen herauszukaufen. Damit werden wir die Krise nicht überwinden. Die Mittel müssen vor allem effektiv eingesetzt werden – sonst ist das Geld schnell weg, aber die Krise immer noch da. Die Hilfen müssen an eine wirksame Mengenreduzierung gekoppelt werden. Die Auszahlung der Mittel sollte auf Bundesebene durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) und die Rentenbank umgesetzt werden, wie in der Vergangenheit. Hier sind die Erfahrungen vorhanden. Schmidt versucht jedoch den hohen bürokratischen Aufwand auf die Länder abzuschieben."

Respektieren, was auf den Teller kommt

agrartotal (i.m.a./Berlin) - Woher unser Essen kommt, wissen immer weniger Konsumenten. Sie greifen beim Einkauf zu Lebensmitteln, die ihnen schmecken. Bei vielen ist deren Ursprung ohnehin nur noch selten erkennbar. Denn wer denkt auch schon beim Verzehr von „Chicken Nuggets“ oder einem „Hamburger“ daran, dass diese Produkte ohne die moderne Haltung von Hähnchen und Rindern nicht möglich wären?! Die neue Ausgabe vom i.m.a-„lebens.mittel.punkt“ widmet sich dieser Frage am Beispiel der Geflügelhaltung und will damit neben der Wissensvermittlung auch zum respektvollen Umgang mit Lebensmitteln beitragen.

Edeka-Katalog überfordert Bauern

Edeka hat Mindestanforderungen zur Haltung von Milchkühen“ einfordert

agrartotal (LPD/Hannover) -  „Wer die Musik bestellt, der bezahlt!“ Mit diesem altbekannten Grundsatz reagiert Landvolk-Präsident Werner Hilse auf einen Brief der Edeka-Zentrale in Hamburg, worin diese bei den deutschen Milchbauern „Mindestanforderungen zur Haltung von Milchkühen“ einfordert. „Edeka geht mit einem sechsseitigen Forderungskatalog weit über die gesetzlichen Bestimmungen und auch die ohnehin schon höheren Anforderungen im Qualitätsmanagement Milch hinaus.

Minister Hauk zieht positive 100-Tage-Bilanz

Minister Peter Hauk

agrartotal (pm/Stuttgart) - Peter Hauk MdL: „Wir sind die starke Stimme für den Ländlichen Raum, für unsere Land- und Forstwirte sowie einen wirksamen Verbraucherschutz

„ÜberLebensmittel“: neue DBU-Ausstellung eröffnet

agrartotal (Osnabrück. Der Verbraucher habe es in der Hand, mit seiner Kauf-entscheidung von Lebensmitteln landwirtschaftliche Produktionstechniken zu beeinflussen. Wenn die Landwirtschaft ihre Produktionsmethoden offen darstelle, könne der Konsument besser entscheiden, dem Transparenz wichtig sei, wenn er Geld ausgebe. Dann seien auch höhere Preise für mit höheren Nachhaltigkeitsstandards produzierte landwirtschaftliche Produkte erzielbar. – Dieses Fazit zog Prof. Dr. Werner Wahmhoff, stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), am Donnerstagabend am Ende einer Podiumsdiskussion zum Thema „Was ist uns gutes Essen wert?“. Anlass war die Eröffnung der neuen Wanderausstellung der DBU „ÜberLebensmittel“. Sie präsentiert Hintergründe, Einblicke und Lösungsvorschläge, wie sich eine stetig wachsende Weltbevölkerung trotz begrenzter natürlicher Lebensgrundlagen und veränderter Ernährungsgewohnheiten auch in Zukunft gesichert und ausgewogen ernähren kann.

"Veganismus" wider die Natur?

agrartotal (zds/Bonn) - Was kaum jemand weiß: streng genommen gibt es keine "veganen" Lebensmittel, es sei denn, die Zutaten stammen ausschließlich aus dem Labor. Fragt man Verbraucher, die sich rein vegan zu ernähren glauben nach dem Ursprung ihrer Ernährungszutaten, erntet man allenfalls Kopfschütteln, im schlimmsten Fall persönliche Anfeindungen. So erging es dem Internetportal "urgeschmack", das bereits vor einiger Zeit einen fachlichen Exkurs zu dem Thema wagte und dabei unterstellte, dass Vegetarier womöglich mehr Blut vergießen als Normalköstler.
Immer mal wieder gibt es Autoren, die Anhänger einer rein veganen Ernährungsform als Wirklichkeitsflüchtlinge kritisieren. Jetzt kommt die Kritik sogar aus den eigenen Reihen. Marei Bestek, selber Veganer, geht in einem Gastbeitrag im Internetportal "Achgut" mit seinesgleichen hart ins Gericht.
Unser Nachbarland Italien indes hebt das Thema auf eine ganz andere Ebene: dort sieht ein Gesetzentwurf Haftstrafen für Eltern vor, die ihre Kinder unter 16 Jahren zu einer veganen Diät zwingen.

Gegen Biozertifikate?

Klicken sie auf das Foto um zur NDR-Seite zu gelangen

agrartotal (NDR/Hamburg) - Das Tierwohl liegt ihnen sehr am Herzen und Pestizide kommen ihnen nicht aufs Feld. Trotzdem verzichten viele Landwirte im Norden auf Bio-Prüfsiegel oder den Massenvertrieb ihrer ökologischen Lebensmittel im Supermarkt. In den ländlichen Regionen des Nordens setzen sie dagegen eher auf direkten Kontakt zu ihren Kunden. Schweinezüchter Gero Krumme im Vorharz hat gerade einen neuen Stall gebaut. Er verzichtet auf Medikamente bei der Haltung der Tiere auf Stroh. An den aus seiner Sicht starren Richtlinien der Biozertifikate und der damit verbundenen Bürokratie übt er aber scharfe Kritik. Obwohl er sein Fleisch mit Biozertifikat teurer verkaufen könnte, verzichtet er darauf und verkauft an Landschlachter, die er persönlich kennt und die seinen konventionellen Betrieb schätzen. Dazu gehört zum Beispiel Claus Brennecke, der in der Nähe wohnt. Auch der Landschlachter will auf stressige Tiertransporte verzichten und beweist, dass nicht allein ein Siegel das Wohl des Tieres garantiert.

(Der Film dazu wurde am Freitag, 20. Mai 2016, 20:15 bis 21:15 Uhr gesendet, wenn sie sich die "nordstory" noch einmal ansehen möchten, klicken sie einfach auf das Foto)

Goldschmaus macht Marketing

agrartotal (Goldschmaus/zds/Bonn) - Die Initiative Transparente Landwirtschaft der Goldschmaus Gruppe ermöglicht der Gesellschaft einen umfangreichen Einblick in die heutige Landwirtschaft. Wir möchten diese Möglichkeit schaffen, weil nur noch wenige Bürger im direkten Kontakt zu den Menschen stehen, die für unsere Nahrung sorgen. Mit eigenen Sinnen erfahren ist der Schlüssel, um ein mediengeprägtes Bild der Landwirtschaft zu öffnen und das Vertrauen gegenüber der Landwirtschaft wieder zu stärken. Mehr Infos unter: http://www.transparente-landwirtschaft.de

Es geht weiter: Schweinepestfälle in Polen

Aktuelle Zahlen zur ASP Stand vom 9. August 2016 unter "Insider-wissen" oder klicken sie auf das Schwein

agrartotal (rc/age/pm/ Berlin) - In Polen greift aktuell die Afrikanische Schweinepest (ASP) um sich. Medienberichten zufolge sind seit Jahresbeginn bis Mitte dieser Woche bereits sechs Fälle nachgewiesen worden. (Mehr Informationen unter intern)

Minister Meyer: Schwarzen Schafen auf die Spur kommen

Verbraucherschutzminister Christian Meyer

agrartotal (Min/Meyer/Hannover) - Neben Bohnenkaffee bleibt Bier eines der beliebtesten Getränke in Deutschland – mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von immerhin rund 107 Litern. Doch trotz jahrhundertealten Reinheitsgebots ist nicht alles Gold, was glänzt: Jedes zehnte gezapfte Bier in Niedersachsen und Bremen weist unerwünschte Keime auf. Das ist eines von vielen Ergebnissen des Verbraucherschutzberichts 2015, der heute (Freitag) von Verbraucherschutzminister Christian Meyer zusammen mit dem Präsidenten des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Eberhard Haunhorst, sowie dem Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages (NLT), Hubert Meyer, vorgestellt worden ist.

500 Mio. Euro

agrartotal (pm/Berlin) - 500 Mio. Euro mehr EU-Agrargelder jetzt in Umwelt-, Klima- und Tierschutz investieren - Verbände fordern von der Bundesregierung Umschichtung von Geldern der 1. in die 2. Säule der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik

Nebenerwerbslandwirtschaft als wichtiges Bindeglied zur Gesellschaft

agrartotal (DBV/Berlin) - Nebenerwerbslandwirte sind aktive Unternehmer, die die Wirtschaftskraft und Vitalität ländlicher Räume stärken helfen. Sie brauchen wie andere Unternehmer auch unternehmerische Freiräume.

Ganzjährige Ausbringung von Festmist und Kompost weiterhin ermöglichen

BÖLW-Vorstand Jan Plagge

agrartotal (dbv/BÖLW/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) sehen weitreichende Auswirkungen der Novelle der Düngeverordnung auf die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland zukommen. An einem Spitzengespräch der beiden Verbände auf dem Biohof Braun im oberbayrischen Freising nahmen DBV-Präsident Joachim Rukwied, der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Walter Heidl, BÖLW-Vorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein und BÖLW-Vorstand Jan Plagge teil.

Schweinehaltung lernen am Hofgut Neumühle

agrartotal (Neumühle) - Für alle Hobbyschweinehalter, Nebenerwerbslandwirte, Personen, die Schweine in geringem Umfang halten wollen oder solche, die es noch vorhaben, hat das Hofgut Neumühle in Münchweiler an der Alsenz einen neuen Kurs im Angebot: Von Donnerstag, 08. September, bis Samstag, 10. September, kann man an der Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung am Grundlagenseminar Schweinehaltung teilnehmen.

Die kleine Landfibel

agrartotal (rlv/Bonn) - Bei einem Tag des offenen Hofes oder dem Besuch einer Schulklasse ist es immer hilfreich, passende Materialien zur Hand zu haben, um gerade Kindern möglichst viel Wissen über die Landwirtschaft mitzugeben.

Ein Brot je Quadratmeter Getreideanbau

agrartotal (rlv/Bonn) - Bei gutem Wetter rollen jetzt die Mähdrescher über die wogenden Getreidefelder und die Bauern ernten, was sie ausgesät haben und über zehn Monate gehegt und gepflegt haben.

Milch: DMK zahlt am schlechtesten

„Mit 20 Cent je Liter Grundpreis ist das DMK nicht nur in Deutschland Schlusslicht. Auch unter Europas größten Molkereien zahlt das DMK den Bauern den schlechtesten Milchpreis“

agrartotal (abl/Hamm) - Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) wirft der größten deutschen Genossenschaftsmolkerei „Deutsches Milchkontor“ (DMK) vor, den Milchbauern mit aktuell 20 Cent je Liter Milch Grundpreis deutlich weniger auszuzahlen, als bei einem verantwortungsvollen Vorgehen möglich wäre. Auch für August ist wohl noch kein Preisanstieg vorgesehen.

 

Rentenbank senkt Zinsen

agrartotal (rb/Frankfurt) - Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsent- wicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozent- punkte (nominal) gesenkt. In der günstigsten Preisklasse (A) liegen sowohl der Top- als auch der Basis-Zins jetzt für Lauf- zeiten bis 30 Jahre mit einer Zinsbindung bis 10 Jahre bei ef- fektiv 1,00 Prozent. 

DLG-Unternehmertage

agrartotal (pm/dlg/Oldenburg) - Die Preissituation auf den Märkten für Getreide, Fleisch und Milch stellt Landwirte vor große Herausforderungen in der Betriebsführung. ln dem lang anhaltenden Preistief ist die oberste Priorität, die Zahlungsfähigkeit zu sichern und handlungsfähig zu bleiben. Landwirten stellt sich die Frage, wie sie Liquidität ohne übermäßigen Anstieg des Kapitaldienstes, etwa durch die Nutzung von Darlehen zur Liquiditätssicherung, sichern können.

Auch die Produktionskosten in Ackerbau, Milchvieh- und Schweinehaltung müssen auf den Prüfstand: Optimierungspotenziale in der Produktion aufzudecken und zu nutzen, stehen ebenfalls im Fokus der Betriebsleiter. Denn niedrige Kosten und hohe Leistungen sind die Basis für betriebliche Perspektiven. Neben den wirtschaftlichen Herausforderungen führt bei der Schweinehaltung eine zunehmende lntegration in der Wertschöpfungskette zur Notwendigkeit, die eigene Betriebsstrategie in dem sich wandelnden Umfeld zu überprüfen. 

Diese Aspekte stehen im Mittelpunkt der DLG-Unternehmertage, die am 31. August und 1. September 2016 in Oldenburg (Niedersachsen) stattfinden. Betriebsleiter geben bei der öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 1. September unter dem Generalthena „Handlungsfähig in der Krise: Unternehmen stabilisieren, Zukunft sichern“ anhand eigener Konzepte Denkanstöße, Reserven bei der Finanzierung aufzudecken und Möglichkeiten der Optimierung zu finden. Berater zeigen auf, wie Landwirte ihre Betriebe in der aktuell herausfordernden Preissituation stabil finanzieren können und wie Kostenreduktionen gelingen. Eröffnet wird die Veranstaltung um 9.00 Uhr von DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer und dem niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Veranstaltungsort ist die Kongresshalle der Weser-Ems-Hallen, Europaplatz 12.

Informationen unter: http://www.dlg.org/unternehmertage.html

 

BMEL derzeit ohne beamteten "Hauschef"

Dr. Hermann Onko Aeikens immer noch - bis auf weiteres - als ehrenamtlicher Berater im Ministerium unterwegs

agrartotal (fr/Berlin) - Die - für viele Beteiligte - doch recht unerwartete Entlassung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Robert Kloos, durch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, nimmt jetzt etwas skurrile  Züge an. Bundesminister Christian Schmidt hatte den Bundespräsidenten gebeten, den beamteten Staatssekretär Dr. Kloos mit Wirkung zum 8. August 2016 in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen, bislang steht aber noch nicht einmal fest, wann der designierte neue Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Hermann Onko Aeikens (Foto), seine Amtsgeschäfte aufnehmen wird. Dies werde möglicherweise nicht vor September der Fall sein, hieß es im Ministerium. Vorher muss das Bundeskabinett der Personalie zustimmen. Zwar gilt dies als Formsache, allerdings tagt das Kabinett in der Ferienzeit nicht jede Woche und zudem nicht in voller Besetzung. Aeikens bleibt damit bis auf weiteres als ehrenamtlicher Berater im Ministerium tätig. Der bisherige Staatssekretär, Dr. Robert Kloos, hat in dieser Woche seine Tätigkeit im Bundeslandwirtschaftsministerium beenden. Inzwischen wird im politischen Berlin über die Frage laut nachgedacht, warum der Minister es plötzlich so eilig mit der Entlassung hatte und sich nicht für einen “nahtlosen” Übergang entscheiden konnte?

Diskussion über Tiertransporte

Heinz Osterloh, Präsident des DVFB und Vizepräsident der europäischen UECBV

agrartotal (fr/Bonn/Berlin) - In seinen Funktionen als Präsident des DVFB und Vizepräsident der europäischen UECBV, nimmt Heinz Osterloh in einem offenen Brief - an alle Leser der vfz-Handelszeitung - in der nächsten Ausgabe der Zeitung vom 12. August 2016 - Stellung zu der plötzlich neu aufgeflammten Tiertransport-Diskussion, die in den vergangenen Wochen an Unsachlichkeit nicht mehr zu überbieten war. Ihr kostenloser Internet-Informationsdienst, www.agrartotal.eu, hatte darüber schon vorab aktuell und laufend informiert. Präsident Osterloh geht in seinem “Leserbrief” auch auf die neuen - und nach den Ausführungen von Heinz Osterloh sich in der Startphase befindlichen - Aktivitäten des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e.V. (DVFB) in Puncto Tiertransporte ein. Hierzu gab es auf der BVVF-Bundestagung in Speyer - die vfz berichtete bereits kurz darüber - einen klaren Beschluss, dass diese Maßnahmen für Tiertransporte und besonders auch für die Tiertransporteure und Viehkaufleute, jetzt gestartet werden sollen. Mehr in der nächsten vfz am kommenden Freitag.

Runden Tisch Tierwohl

Wir wollen tiergerechte Bedingungen in allen Bereichen der landwirtschaftlichen Tierhaltung etablieren, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz

agrartotal (pm/Hessen/Wiesbaden) - „Hessen fördert artgerechte Tierhaltung in der Landwirtschaft“ - Ministerin Priska Hinz zieht positive Zwischenbilanz zum Runden Tisch Tierwohl

 

Klimaschutz in der Landwirtschaft

agrartotal (pm/Wiesbaden) - „Die Landwirtschaft kann einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaschutzziele leisten. Moderne Technik bei landwirtschaftlichen Geräten ermöglicht einen effektiveren Einsatz und eine effizientere Ausbringung zum Beispiel von Dünger. Um den Betrieben die Umstellung auf solche Maschinen zu erleichtern, hat das Land dies in den Förderkatalog aufgenommen“, erklärte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz in Wiesbaden. Seit dem 1. Juli 2016 können landwirtschaftliche Betriebe in Hessen eine Förderung für die Anschaffung von neuen Maschinen und Geräten erhalten, wenn diese zu einer deutlichen Minderung von Emissionen oder Umweltbelastungen beitragen.

Erdüberlastungstag: Fleischproduktion

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen

agrartotal (pm/grüne/Berlin) - Erdüberlastungstag: Fleischproduktion auf Kosten zukünftiger Generationen. Zum Erdüberlastungstag hat sich auch Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen, zu Wort gemeldet.

 

Wie Tierhalter die Krise meistern

agrartotal (DLG/Oldenburg) - Optimierungspotenziale in der Milcherzeugung finden und heben - Integrierte Produktion: Zukunftspfad oder Sackgasse für Schweinehalter? - DLG-Unternehmertage am 31. August und 1. September 2016 in Oldenburg

Rauchen kann durch Betriebsvereinbarung verboten werden

agrartotal (vdaa/Stuttgart) Haben die Betriebsparteien das Rauchen am Arbeitsplatz wirksam untersagt, stellt das Verbot, die Arbeitszeit zusätzlich zu den regelmäßigen Pausen zum Zwecke des Rauchens in den eingerichteten Raucherzonen zu unterbrechen, keinen Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit der Arbeitnehmer dar.

Lumpy Skin Disease rückt näher

agrartotal (FLI/Greifswald - Insel Riems) - Erste Fälle müssen unbedingt so früh wie möglich erkannt werden.

Regional

agrartotal (fr/Berlin) - In einer derzeit groß angelegten Plakataktion hebt der Lebensmittelhändler REWE in Berlin sein Angebot in regionalen Produkten hervor. Von Bio ist her schon längst nicht mehr die Rede

Japan als Partner für Deutschland

agrartotzal (bfr/Berlin) - Deutschland und Japan wollen im Bereich der Risikobewertung von Lebensmitteln künftig verstärkt zusammenarbeiten. Das legt eine zwischen der Food Safety Commission of Japan (FSCJ) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) unterschriebene Kooperationsvereinbarung fest. Ein Schwerpunkt des wissenschaftlichen Austausches soll unter anderem in der Entwicklung von neuen analytischen Verfahren zur Rückverfolgbarkeit von Warenströmen liegen. „Im zunehmend globalisierten Handel von Lebensmitteln ist es unerlässlich, international anerkannte Standards im Bereich der Produktidentität von Lebensmitteln zu etablieren“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsa bkommens in Tokyo. „Gemeinsam mit Japan wollen wir uns über Möglichkeiten austauschen, den gesundheitlichen Verbraucherschutz im Lebensmittelhandel weltweit zu stärken.“

Schweizer sind vorne: Neue Broschüre zum Fleischmarkt

Die Broschüre ist bei SBV und Proviande für 19 Franken auf Französisch oder Deutsch erhältlich.

agrartotal (lid.ch/Zürich) – Der Schweizer Bauernverband (SBV) und Proviande haben eine neue Broschüre mit dem Namen "Basiswissen zum Schlachtvieh- und Fleischmarkt 2015/16" erstellt. Sie soll vor allem Landwirten, Metzgern und anderen in der Branche tätigen Personen wichtige Grundlagen vermitteln.

Die Broschüre von SBV und Proviande, der Branchenorganisation für Schweizer Fleisch, soll Grundlagen einfach übermitteln. Sie eigne sich deshalb zur Vorbereitung von Abschlussprüfungen, als Nachschlagewerk für den Unterricht und zu Weiterbildungszwecken, schreiben der SBV und Proviande in einer Medienmitteilung. Auf 35 Seiten werden vielfältige Themen rund um den Fleischmarkt und Schlachttiere behandelt.

Tönnies setzt auch auf Hundenahrung

Frank Duffe, einer der drei Geschäftsführer auf Gruppenebene, ist mit der Sondierung des neuen Geschäftsfeldes betraut worden

agrartotal (ots/Frankfurt/Main) - Clemens Tönnies denkt über neue Geschäftsfelder nach: Der Unternehmer hat ein Pilotprojekt für die Herstellung von Hundenahrung aufgesetzt. Dies berichtet die Lebensmittel Zeitung (dfv Mediengruppe) exklusiv in ihrer aktuellen Ausgabe.

Die Schlacht der Schlachter - oder Clemens gegen Robert!

Clemens Tönnies

agrartotal (ots/noz) - Osnabrück. Das doppelte Stimmrecht von Clemens Tönnies im Tönnies-Fleischimperium ist endgültig Geschichte. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nach Informationen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" schon vor einer Woche eine entsprechende Nicht-Zulassungsbeschwerde des Unternehmers zurückgewiesen. Er hat nun keine Rechtsmittel in dieser Sache mehr. Das doppelte Stimmrecht sicherte Clemens Tönnies trotz einer Patt-Situation unter den zerstrittenen Gesellschaftern des Konzerns großen Einfluss. In vielen Fragen konnte er so seinen Willen durchsetzen. Bereits in erster Instanz hatte das Landgericht Bielefeld diese Regelung für rechtswidrig erklärt und damit die Machtverhältnisse innerhalb des Fleischimperiums ins Wanken gebracht. Das Oberlandesgericht Hamm schloss sich den Bielefelder Richtern an und nun auch der BGH in Karlsruhe.

"Fehler im System" - Schlachthöfe in Bayern!

agrartotal (br/München) - BR Recherche und die Süddeutsche Zeitung wollen es aufgedeckt haben: An Bayerns Schlachthöfen ist massiv gegen den Tierschutz verstoßen worden: Schlachtvieh ohne Wasser, Schweine, die falsch oder nicht ausreichend betäubt geschlachtet werden. Da es sowieso gerade Sommer ist und es somit an vernünftigen Themen fehlt, greift die Bayern-SPD das Thema nun auch noch auf. Sie stellt eine schriftliche Anfrage. Für die SPD belegen die Recherchen, dass das staatliche Überwachungssystem an Bayerns Schlachthöfen versagt hat. Ihr tierschutzrechtlicher Sprecher Herbert Woerlein ist über das Ausmaß geschockt. Er sieht Fehler im System.

Ulmer Schlachthof wurde angezeigt

Schweineschlachtung

agrartotal (fr/pm/Ulm) - Mal wieder steht die Betäubung der Tiere mit Kohlendioxid vor der Schlachtung . wie auch in Ulm angewandt - in der Diskussion. Die Organisation Peta wirft dem Schlachthof Ulm unnötige Tierquälerei vor und hat ihn angezeoigt. Angeblich hat die Tierrechtsorganisation Peta immerhin Strafanzeige gegen 25 Schlachthöfe gestellt. Die CO2-Betäubung steht schon länger in der Kritik der Tierschützer, da die Betäubung bei diesem angewandten Verfahren nicht sofort eintritt und die Tiere angeblich Symptome von Atfemlosogkeit und ein Abwehrverhalten zeigten. Wine praxistaugliche Alternative steht derzeit jedoch nicht zur Verfügung.

Berlin: Kopf‑an‑Kopf‑Rennen

agrartotal (zdf/Main/Berlin) - Ferienzeit – das heißt in der Hauptstadt Wahlkampfzeit. In Berlin hängen die Wahlplakate, auch wenn viele Berliner eher am Ostseestrand abhängen. Die Wahlkämpfer haben Mühe, für ihre Botschaften zu mobilisieren. Bürgermeister Müller (SPD) hat nach Umfragen gute Chancen, weiter zu regieren. Allerdings liegen mehrere Parteien fast gleichauf. Es dürfte spannend werden am 18. Se‍ptember. Mehr im ZDF am 6. August um 7.05 Uhr im Länderspiegel

Übernahe: Boehringer Ingelheim durch Sanofi

agrartotal (eu/Brüssel) - Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme des Selbstmedikationsgeschäfts von Boehringer Ingelheim (Deutschland) durch Sanofi (Frankreich) nach der EU-Fusionskontrollverordnung unter Bedingungen freigegeben.

Am Samstag ist wieder Pferdemarkt in Ingolstadt

Am Samstag ist wieder Pferdemarkt in Ingolstadt

agrartotal (fr/Ingolstadt/Berlin)- Am kommenden Samstag (6.8.2016) findet wieder der bekannte Pferdemarkt in Ingolstadt statt. (Klicken sie auf den Button rechts für noch mehr Informationen.) Wie Rechtsanwalt Philipp Reiners, Syndikus des Bayerischen Vieh- und Fleischhandelsverbandes e.V. und des Marktveranstalters, der Einkaufs- und Liefergenossenschaft der Viehkaufleute Bayerns e.G., mitteilte, wird derzeit - hängt aber von vielen Faktoren ab - mit gut 100 Pferden und vielleicht noch mehr und einer großen Anzahl von Zulieferen, gerechnet. Der Markt entwickelt sich, seitdem er Anfang 2016 von Miesbach nach Ingolstadt umgezogen ist, sehr gut. In der letzten Zeit erfreut sich der Pferdemarkt über den Markt hinaus auch größter Beliebtheit als Treffpunkt vieler Viehkaufleute. Immer wieder nutzten auch viele Verbandsvertreter den Markt, um mit den Verbandsmitgliedern in Kontakt zu kommen. Auch am Samstag kann wieder damit gerechnet werden.

Heute: Internationaler Tag des Bieres 2016

Bayerische Bierkönigin bei Minister Brunner (Archivfoto)

agrartotal (fr/Berlin) - Der Internationale Tag des Bieres wird am 5. August 2016 veranstaltet. Nicht zu verwechseln mit dem Deutschen Tag des Bieres, der im April - Reinheitsgebot - veranstaltet wird. Egal - auf alle Fälle wäre heute Nachmittag ein guter Grund, ein Bierchen zu tinken.

Kennen sie den schon:

Fragt ein Mann seine Frau: "Olga, hast Du mein Bier gesehen?"

Olga antwortet: "Hallo, hast Du mal auf die Uhr geschaut"?

Er antwortet: "Habe ich gerade eben, aber da stand es auch nicht!" 

(Aua, A.d.R.)

Zwei Jahre Importstopp nach Russland

Dr. Henning Ehlers, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV)

agrartotal (drv/Berlin) - Die Russische Föderation verhängte am 7. August 2014 gegenüber der EU, den USA und anderen Ländern einen Importstopp für zahlreiche Agrarprodukte wie Fleisch, Milcherzeugnisse, Obst und Gemüse. „Nach wie vor haben die genossenschaftlichen Unternehmen der verschiedenen Sparten mit den negativen Folgen der Sanktionen zu kämpfen. Die zahlreichen Konsultationen zur Aufhebung des Importverbots, zuletzt im Juli von Bundesminister Christian Schmidt in Moskau, sind wichtig und richtig, aber leider bislang erfolglos verlaufen“, erklärte Dr. Henning Ehlers, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV).

Aquakultur auf der EuroTier 2016

agrartotal (DLG/Hannover) - Nahrungsmittel und Biomasse „aus dem Wasser statt von der Fläche“ sind Themen im Aquakulturbereich in Halle 24 auf der EuroTier 2016, die vom 15. bis zum 18. November auf dem Messegelände in Hannover stattfindet. Sie ist eine der wenigen internationalen Ausstellungen im Agrarbereich, die Tierhaltungsprofis über diesen innovativen Sektor informiert und die Fischzüchter zum Branchentreff einlädt.

Mehr Geld für die Berglandwirtschaft

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (Archivfoto)

agrartotal (min/Frasdorf) - Der Freistaat stellt in den kommenden beiden Jahren deutlich mehr Geld für die Förderung der Berglandwirtschaft bereit. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner bei der Hauptalmbegehung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern mitteilte, hat die Staatsregierung im Doppelhaushalt 2017/18 allein im Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) fast 69 Millionen Euro zusätzliche Mittel eingeplant. Davon profitieren laut Brunner vor allem auch die Bauern in den Berggebieten, denn: „Für die extensive Bewirtschaftung und Beweidung der Almen und für das Heumilch-Programm steht deutlich mehr Geld zur Verfügung“. Damit wolle man den hohen Aufwand und die zusätzlichen Leistungen der Berglandwirtschaft für die Gesellschaft gebührend honorieren: „Unsere Bergbauern schaffen und pflegen mit ihrer oft schweren Arbeit nicht nur wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen, sondern legen auch die Basis für den Tourismus im Alpenraum. Es brauche viel Engagement und vor allem viel Idealismus, um die ökologische Vielfalt dieser Kulturlandschaft zu erhalten, so der Minister.

Ernte 2016: Enttäuschende Erträge, rückläufige Preise

Die bisherigen Ergebnisse der Getreide- und Winterrapsernte fallen im Vergleich zum Vorjahr enttäuschend aus.

agrartotal (DBV/Berlin) - Die deutschen Bauern sind über den geringen Erntefortschritt in den vergangenen Tagen und Wochen sehr besorgt. Häufige Niederschläge verhindern eine kontinuierliche Fortsetzung der Ernte des reifen Getreides deutschlandweit. Zwar konnte die Ernte der Wintergerste bis auf einige Restflächen beendet werden und auch der Winterraps ist zu drei Viertel der Anbaufläche geerntet. Die Ernte von Winterweizen und Roggen gestaltet sich wegen der unbeständigen Witterungsbedingungen in diesem Jahr jedoch schwierig. Um das Getreide möglichst trocken und ohne weitere Ertrags- und Qualitätsverluste einbringen zu können, warten die Landwirte dringend auf längere sonnige Abschnitte. Dies geht aus dem zweiten Erntebericht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor, der sich auf Meldungen aus den 18 Landesbauernverbänden über die tatsächlich geernteten Flächen und Mengen stützt.

MdB Ostendorff zum Thema Reserveantibiotika

Friedrich Ostendorff, Sprecher für grüne Agrarpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen

agrartotal (fr/Berlin) - Zur Veröffentlichung der Abgabemengendaten für Antibiotika 2015 durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat sich auch Friedrich Ostendorff, Sprecher für Grüne Agrarpolitik im Bundestag, zu Wort gemeldet.Nach Ostendorffs Auffassung geben die aktuellen Zahlen geben keine Entwarnung. Auch wenn die absolut abgegebene Menge abgenommen hat, wurden Antibiotika mit besonderer Bedeutung für die Therapie bei Menschen jedoch noch intensiver in der Tierhaltung eingesetzt. 

„ÜberLebensmittel“

agrartotal (dbv/Osnabrück) - Einen Blick über den Tellerrand zu werfen, das ermöglicht die neue, interaktive Ausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit dem Titel „ÜberLebensmittel“. In acht Themenbereichen und an 16 Stationen, die zum Mitmachen animieren, präsentiert sie Hintergründe, Einblicke, aber vor allem Lösungsvorschläge, wie sich eine stetig wachsende Weltbevölkerung trotz begrenzter natürlicher Lebensgrundlagen und veränderter Ernährungsgewohnheiten auch in Zukunft gesichert und ausgewogen ernähren kann. Diese zehnte Wanderausstellung der DBU wird am Donnerstag, 11. August, um 18.30 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Was ist uns gutes Essen wert?“ im DBU Zen-trum für Umweltkommunikation in Osnabrück eröffnet.

Rapsschrot ist begehrt

agrartotal (ufop/Berlin) - Kräftige Preisschwankungen und ein insgesamt höheres Niveau dämpfen derzeit die Nachfrage nach Sojaschrot. Rapsschrot wandert aufgrund des niedrigeren Proteinpreises und vergleichsweise stabilen Forderungen derweil öfter in Futtermischungen. Insbesondere in der Wiederkäuerfütterung ist Rapsschrot geeignet, Sojaschrot - ohne Leistungsverlust - vollständig zu ersetzen.

Einsatz von besonders wirksamen Antibiotika muss reduziert werden

Dr. Wilhelm Priesmeier, der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

agrartotal (pm/Berlin) - Nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutzes und Lebensmittelsicherheit hat sich die Abgabemenge von Antibiotika in der Tierhaltung zwischen 2011 und 2015von 1.706 auf 837 Tonnen halbiert, jedoch stieg gleichzeitig die verabreichte Menge von Reserveantibiotika drastisch an. So wurden zum Beispiel letztes Jahr 82 Prozent mehr Fluorchinolone verordnet als noch in 2011 und der Einsatz von Cephalosporinen ist alleine von 2014 auf 2015 um 52 Prozent gestiegen. „Die Zahlen verdeutlichen, dass wir bei der Antibiotikareduktion in der Tiermedizin auf dem richtigen Weg sind", sagte der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Wilhelm Priesmeier.

EuroTier 2016: Günstige Eintrittskarten

Klicken sie auf das Foto um zum Shop zu gelangen

agrartotal (dlg/Hannover) - Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) bietet für die vom 15. bis 18. November 2016 auf dem Messegelände in Hannover stattfindende weltweite Leitmesse für Tierhaltungs-Profis, die EuroTier, Tickets zu Sonderkonditionen in ihrem Online-Shop an:

  • Tageskarte (15. bis 18. November) nur 21,- EUR anstatt 25 EUR an der Tageskasse
  • Dauerkarte (15. bis 18. November) nur 45,- EUR anstatt 50,- EUR an der Tageskasse

Gleichzeitig können die Inhaber von e-Tickets, wie auch alle anderen Besucher mit Vorregistrierung, einen zeitlich begrenzten, kostenfreien WLAN-Zugriff in den Messehallen nutzen.

Zudem bietet die DLG Provisionen bei Vorverkaufskarten an. Wer gemeinsam mit seinen Kollegen im Vorverkauf Tageskarten erwirbt, zahlt statt 25,00 EUR pro Karte an der Tageskasse nur 21,60 EUR bei Mindestabnahme und -abrechnung von 20 Stück. Informationen hierzu wie auch zu weiteren Vorverkaufsangeboten sind unter 

http://www.eurotier.com/fileadmin/downloads/2016/Visitors/ET16_Bestellformular.pdf

aufgeführt. Der Vorverkauf läuft bis zum 31. Oktober 2016.

Katzen: Auch ein Geschäft!

agrartotal (IT.NRW/Düsseldorf) - Im Jahr 2015 wurden in Nordrhein-Westfalen rund 56 500 Tonnen Katzenfutter industriell hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des internationalen Tages der Katze (8. August 2016) mitteilt, waren das 5 800 Tonnen oder 11,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Absatzwert der Jahresproduktion war mit 82,9 Millionen Euro um 5,6 Millionen Euro oder 7,2 Prozent höher als im Jahr 2014. Der durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm war im vergangenen Jahr mit 1,47 Euro um fünf Cent niedriger als 2014. 2015 wurden bundesweit 556 000 Tonnen Katzenfutter im Wert von 871 Millionen Euro produziert

BMEL: „Strategie und Politische Konzeptionen“

agrartotal (pm/age/fr/Berlin) - Ein neues Referat „Strategie und Politische Konzeptionen“ ist im Bundeslandwirtschaftsministerium eingerichtet worden. Geleitet wird das Referat von Dr. Martin Müller. Der Agrarökonom, der seit 2002 im Ministerium tätig ist, war zuletzt Persönlicher Referent des Parlamentarischen Staatssekretärs Peter Bleser.

Lammfest auf Hofgut Neumühle

agrartotal (pm/Hofmühle) - Unter dem Motto „Qualität aus der Region – Genuss für die Region“ bietens sechs Restaurants im Donnersbergkreis vom 16. September bis 2. Oktober leckere Variationen vom Donnersberger Lamm auf ihrer Speisekarte an.

Kulinarisches Highlight der Lammwochen ist das Donnersberger Lammfest am Sonntag, 18. September, von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr auf dem Gelände des Hofguts Neumühle in Münchweiler  an der Alsenz (Eintritt frei). Herzstück der Veranstaltung ist eine Schlemmermeile mit verschiedenen Köstlichkeiten vom Lamm, die von den Spitzenköchen der teilnehmenden Gastronomiebetriebe zubereitet werden. Ein attraktives Rahmenprogramm sorgt für Information und Unterhaltung rund ums Schaf für große und kleine Besucher. So gibt es eine Filzwerkstatt für Kinder, Marktstände mit Produkten rund ums Schaf, einen Schätzwettbewerb und einiges mehr.

 

Direktvermarktung von tierischen Produkten

„Die Entwicklung eines regionalen oder gar überregionalen Labels ist wichtig, sagte Meyer

agrartotal (pm/Min/Hannover) - Niedersachsen fördert Direktvermarktung von tierischen Produkten aus gentechnikfreier Fütterung - Agrarminister Christian Meyer: Verbraucher wollen gentechnikfreie Lebensmittel – Lob für „vorbildliche“ Handelsunternehmen.

Bundesverkehrswegeplan 2030

Bauernverband mit dem verabschiedeten Bundesverkehrswegeplan 2030 nicht zufrieden

agrartotal (DBV/Berlin) - Der vom Bundeskabinett verabschiedete Bundesverkehrswegeplan 2030 berücksichtigt aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) die Belange der Land- und Forstwirtschaft zu wenig.

Bayern: Freie Wähler gegen Brunner Agrarpolitik

agrartotal (pm/fw/München) -  „Die Ankündigung von Landwirtschaftsminister Brunner, den heimischen Bauern eine ordentliche Finanzspritze zukommen zu lassen, ist schön und gut – sie darf aber nicht aus reinen wahltaktischen Gründen erfolgen“, so Dr. Leopold Herz, agrarpolitischer Sprecher der Freie Wähler Landtagsfraktion. Herz weist zudem darauf hin, dass zusätzliche Ausgleichszahlungen durch den Freistaat alleine nicht ausreichen würden.

Wettbewerbsrecht

Informationen aus dem Bundeskabinett

agrartotal (pm/dbv/Berlin) - Wettbewerbsrecht: Verschärfung der Missbrauchsregelungen erforderlich - DBV zur Verschiebung der Wettbewerbsnovelle im Bundeskabinett

Bayerns Bauern zittern um Ernte

Die Ernte von Winterweizen und Roggen gestaltet sich wegen der unbeständigen Witterungsbedingungen in diesem Jahr schwierig.

agrartotal (pm/bbv/München) - Das unbeständige Wetter macht den bayerischen Ackerbauern, egal ob konventionell oder biologisch wirtschaftend, zu schaffen. Der ständige Wechsel von Sonne und Regen führt zunehmend zu Problemen auf den Feldern – erste Ergebnisse lassen eine unterdurchschnittliche Ernte befürchten.

China braucht Schweinefleisch

Besonders dynamisch entwickelte sich in der ersten Jahreshälfte 2016 die chinesische Einfuhr von frischem und gefrorenem Schweinefleisch

agrartotal (pm/Berlin) - Die chinesischen Importeure von Schweinefleisch und Schlachtnebenerzeugnissen haben im ersten Halbjahr 2016 doppelt so viel Ware am Weltmarkt gekauft wie im Vorjahreszeitraum. 

Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes wurden in der Volksrepublik im ersten Halbjahr 2016 mit 319,6 Millionen Schweinen 4,4 % weniger Tiere als im Vorjahreszeitraum geschlachtet; die Schweinefleischerzeugung war um 3,9 % auf 24,7 Mio t rückläufig. Besonders dynamisch entwickelte sich in der ersten Jahreshälfte 2016 die chinesische Einfuhr von frischem und gefrorenem Schweinefleisch, die gegenüber der Vorjahresperiode um 138 % auf 762 300 t zulegte. Dabei konnte Deutschland seine Position als führender Lieferant behaupten und seine Verkäufe um 84 % auf 153 600 t ausweiten.

(Siehe hierzu auch Bericht in der VFZ-Handelszeitung Nr. 30 vom vergangenen Wochenende von Dr. Hortmann-Scholten, der sich sehr ausführlich mit dem Them befasst hat)

Minister Brunner zeigt "Bayerischen Weg" auf

Minister Brunner stellte die Eckpunkte seiner Agrarpolitik vor

agrartotal (pm/Min/München/St. Quirin) - Bei der CSU-Klausur in St. Quirin hat das bayerische Kabinett nicht nur den Umfang des Agrarhaushalts (Siehe Meldung weiter unten) für den nächsten Doppelhaushalt beschlossen, Landwirtschaftsminister Brunner hat auch sein Konzept für die Agrarpolitik bis 2030 skizziert. Unter dem Motto "Der bayerische Weg" stellt die Eckpunkte der Brunner'schen Agrarpolitik dar. Siehe Anhang

Tönnies: Ein Herz für Hunde

Clemens Tönnies

agrartotal (pm/fr/Rheda-Wiedenbrück) - Internen Meldungen nach soll Clemens Tönnies die Herstellung von Hundenahrung ausprobieren. Bereits jetzt verkauft Tönnies Schlachtnebenprodukte an Hersteller von Tiernahrung, so dass das gar nicht so undenkbar wäre, eine eigene Produktion zu starten. Ob Clemens einen eigenen Hund hält, der als "Versuchs-Test-Gourmet-Hund" herhalten muss, ist nicht bekannt.

Mehr Ackerflächen für Maisanbau

Immer mehr landwirtschaftliche Ackerflächen werden für den Anbau von Mais genutzt, der in Biogasanlagen für die Erzeugung von erneuerbarem Strom verwendet wird.

agrartotal (hib/HLE/Berlin) - Immer mehr landwirtschaftliche Ackerflächen werden für den Anbau von Mais genutzt, der in Biogasanlagen für die Erzeugung von erneuerbarem Strom verwendet wird. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/9203) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/8995) mitteilt, habe der Flächenbedarf für den Anbau von Biomasse zur Stromerzeugung 2006 circa 450.000 Hektar betragen. Bis 2014 sei der Flächenbedarf auf 1,4 Millionen Hektar gestiegen. Seit 2015 stagniere er auf diesem Niveau. Prozentual gesehen seien 2006 rund vier Prozent der gesamten deutschen Ackerfläche für den Anbau von Biomasse zur Stromerzeugung verwendet worden. 2015 seien es 11,8 Prozent gewesen. Unter Berufung einer vom deutschen Biomasseforschungszentrum durchgeführten Befragung gibt die Regierung den energiebezogenen Anteil von Maissilage an den in Biogasanlagen eingesetzten nachwachsenden Rohstoffen mit 72 Prozent an. 

Die installierte elektrische Leistung der Biogasanlagen hat sich seit 2006 mehr als verdoppelt. Waren es 2006 noch 2.010 Megawatt gewesen, so wird der Wert für 2015 mit 7.0676 Megawatt angegeben. Die Zahl der Anlagen stieg von 5.192 auf 13.720, die Bruttostromerzeugung von 14.793 Gigawattstunden auf 44.225 Gigawattstunden. Damit seien im Jahr 2015 rund 66 Million Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente vermieden worden

Mit 2.970 stehen die meisten Biogasanlagen in Bayern. In Niedersachsen sind es 2.580. Es folgt Nordrhein-Westfalen mit 1.280 Anlagen.

Grüne hinterfragen KTG Agrar

agrartotal (hib/PK/Berlin) - Mit den möglichen Folgen der finanziellen Schieflage des insolventen Landwirtschaftskonzerns KTG Agrar befasst sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (18/9215). Der Konzern bewirtschafte rund 45.000 Hektar Land in Ostdeutschland, Bayern, Litauen und Rumänien und zähle zu den größten Agrarunternehmen in Europa. Die börsennotierte Firma habe in erheblichem Maß von Flächensubventionen und Bodenpreissteigerungen profitiert. Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung nun unter anderem wissen, wie sie die deutsche Landwirtschaft vor den Auswirkungen von spekulativen Bodenkäufen und Betriebskonzentrationen schützen will.

Eigene KTG-Angaben:

Die KTG Gruppe ist seit ca. 20 Jahren einer der größten Rohstofferzeuger von Agrarprodukten in Westeuropa. Eine Kernkompetenz ist der ökologische und konventionelle Anbau von Marktfrüchten wie Getreide, Leguminosen, Kartoffeln und Raps. Speziell im Ökobereich ist die KTG Gruppe als Pionier gestartet und hatte damals schon die Vision »Bio für alle« anzubieten. Heute ist dies Realität und die KTG Gruppe leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.

Heute bewirtschaften die KTG rund 46.000 Hektar Ackerland in Deutschland und Litauen.

Die KTG Gruppe deckt viele Stufen der Nahrungswertschöpfungskette ab: Von der Urproduktion ökologischer und konventioneller Agrarrohstoffe über den Direktvertrieb an namhafte Verarbeitungsbetriebe der Lebensmittel- und Futtermittelindustrie bis hin zur eigenen Veredelung zu Tiefkühlprodukten und Convenience Food.

Mehr Freiheit für Bürger und Verbraucher

agrartotal (bmjv/Berlin) - Ende des Routerzwangs und freies WLAN in Deutschland

Gabriel: Befangenheitsvorwurf gegen Minister

Der Druck auf Minister Gabriel wird immer größer

agrartotal (hib/HLE) - Um das Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf zur geplanten Übernahme des Lebensmittelhändlers Kaiser's Tengelmann durch Edeka geht es in einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/9279). So soll die Bundesregierung angeben, ob es neben den von Bundesminister Gabriel in einer Pressekonferenz erwähnten Gesprächstermine mit Vorständen der beiden Unternehmen weitere Termine gegeben habe. Darüber hinaus geht es um weitere Treffen etwa mit Vertretern von Gewerkschaften sowie um Kontakte von Ministerialbeamten mit den Lebensmittelunternehmen. In der Vorbemerkung zur Kleinen Anfrage verweisen die Abgeordneten auf Angaben des Gerichts zum Verhalten des Ministers, das die Besorgnis seiner Befangenheit begründet hätte.

Ob die Bundesregierung andere Übernahmeszenarien kennt als die geplante Übernahme des Lebensmittelhändlers Kaiser's Tengelmann durch Edeka, will die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen außerdem nich in einer extra Kleinen Anfrage (18/9278) erfahren. Gefragt wird auch nach der Ausnutzung von Synergieeffekten und nach Doppelstandorten beider Lebensmittelhandelsketten.

Zahl der Bäckereien seit 1998 fast halbiert

agrartotal (hib/HLE/Berlin) - Die Zahl der Bäckerhandwerksbetriebe hat sich seit 1998 fast halbiert. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/9271) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/9140) mitteilt, gab es im Jahr 1998 noch 21.406 Bäckereibetriebe in Deutschland. Deren Zahl sank bis zum Jahr 2015 auf 12.155. Die meisten Bäckereien gibt es mit 2.608 in Bayern. Es folgen die Länder Baden-Württemberg (1.864) und Nordrhein-Westfalen (1.826). 

Fleischerhandwerk

Im Fleischerhandwerk ist die Entwicklung ähnlich. Dort sank die Zahl der Betriebe von 1998 (25.492) auf 14.448 im Jahr 2015. Bei der Länderbetrachtung führt Bayern mit weitem Abstand mit 3.989 Fleischereibetrieben von Baden-Württemberg (2.426) und Nordrhein-Westfalen (1.871).

Neugründungen von Betrieben erfolgen in beiden Handwerksbereichen nach Angaben der Regierung nur noch selten. Grund im Bäckereihandwerk seien die "immer komplexer werdenden Rahmenbedingungen für einen Unternehmer im Lebensmittelhandwerk" und der harte Wettbewerb auf dem Backwarenmarkt. Auch im Fleischerhandwerk seien Neugründungen "eher die Ausnahme".

Nutzung von Verbraucherportalen

agrartotal (hib/PST/Berlin) - Die Bundesregierung hat in Beantwortung (18/9216) einer Kleinen Anfrage der Grünen (18/9005) Zahlen zur Nutzung der von ihr finanzierten Online-Portale für Verbraucher zur Förderung nachhaltigen Konsums bekanntgegeben. Danach kommt das Portal "Siegelklarheit" auf rund 27.000 Besucher in einem Jahr, das Portal "Lebensmittelklarheit" auf knapp 900.000 Besucher, das Portal "nachhaltiger Warenkorb" auf rund 30.000, das Portal "Label-online" auf rund 84.000 und das Portal "PKW-Label" auf gut 300.000 Besucher innerhalb eines Jahres. Zum Portal "Umweltbewusst leben" konnte die Bundesregierung keine Besucherzahlen melden, da es zur Domain "Umweltbundesamt.de" gehört, aber die Zahl von 216.039 Seitenaufrufen. Die Antwort enthält auch Angaben zu den Kosten für die Einrichtung und Pflege der Portale, wobei die Bundesregierung darauf hinweist, dass diese nicht vollständig erhoben werden könnten, da die Pflege oft durch Mitarbeiter erfolge, die auch andere Aufgaben erledigten.

Tiertransporte: Diskussion geht weiter

Nach wie vor "geistern" Negativschlagzeilen über Tiertransporte durch die Medien

agrartotal (fr/Berlin) - Nach wie vor "geistert" die Meldung von dem "sagenhaften" Anstieg der Verstöße bei deutschen Tiertransporten (ein plus bei Schweinetransporten von 230 Prozent, bei Rindern um 312 Prozent und bei Pferden um 128 Prozent) durch die Medienlandschaft. Interessant ist in diesem Zusammenhang - was aber auch nicht ungewöhnlich in solchen Fällen ist - dass schon längst nicht mehr die Urquelle, RP-Online, genannt, sondern der Deutsche Tierschutzbund zitiert wird, der die RP-Online-Meldung auch nur aufgegriffen hatte und aus seiner Sicht mit weiteren Details "aufgefrischt" hat, um diese Bericht dann wieder zurück in den Medienkanal zu schicken. 

Afrikanische Schweinepest

Karte: ASF in Lettland, Litauen, Polen und Estland, Stand 26.07.2016, 12:15 Uhr

agrartotal (FLI/Braunschweig) - Karten zur Afrikanischen Schweinepest in Lettland, Litauen, Polen und Estland ab 2014 - Letzte Aktualisierung: 26. Juli 2016

Die Karte wird vom FLI in wöchentlichen Abständen aktualisiert und stellt somit nicht die tagesaktuelle Situation dar. Die Karte zeigt 

  1. die Lokalisation der seit 01.01.2016 an das ADNS gemeldeten Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Osteuropa in Hausschweinebetrieben (rote Punkte) und Wildschweinen (blaue Punkte) 
    (Quelle: Animal Disease Notification System der Europäischen Kommission);
  2. die eingerichteten Restriktionsgebiete gemäß den veröffentlichten Durchführungsbeschlüssen der EU-Kommission.

Die farblich dargestellten Restriktionsgebiete richten sich nach den Anlagen des Durchführungsbeschlusses der Kommission 2014/709/EU (in der geltenden Fassung). Demnach sind die „Gebiete nach ihrem Risikoniveau in Bezug auf die Seuchenlage für Afrikanische Schweinepest sowie nach der Frage einzustufen, ob sowohl Schweinebetriebe als auch die Wildschweinpopulation (Teil­­ III) oder lediglich die Wildschweinpopulation (Teil II) betroffen ist, oder sich das Risiko aus einer gewissen Nähe zur infizierten Wildschweinpopulation ergibt (Teil I)“. 

Das FLI übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Karte. Die aktuellen Restriktionszonen finden Sie auf der Internetseite der EU-Kommission.

Im Anhang hat agrartotal.eu einmal drei FLI-Karten der ASP-Ausbruche untereinandergestellt. Die aktuelle Karte, eine Karte von 2015 und eine von 2014. Die Gefahr der ASP ist nicht gebannt, sondern scheint - ohne Panikmache - immer aktueller zu werden. 

BTK-Forderung: Ganzjährige Anbindehaltung muss verboten werden!

agrartotal (BTK/Berlin) -  Die Bundesregierung veröffentlichte ihre Stellungnahme zur ganzjährigen Anbindehaltung von Rindern. Tenor des Papiers, mit dem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf eine Entschließung des Bundesrates zum Verbot dieses „nicht tiergerechten Haltungssystems“ reagiert: Die Bundesregierung lehnt ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung ab mit der Begründung, dass die Folgen für die betroffenen Wirtschaftsverbände noch nicht in genügendem Maße abgeschätzt werden konnten.

KTG Agrar SE

agrartotal (ktg/Hamburg) - KTG Agrar SE veröffentlicht Informationen für Gläubiger 

Rauchen kann durch Betriebsvereinbarung verboten werden

agrartotal (Stuttgart/VdAA) - Haben die Betriebsparteien das Rauchen am Arbeitsplatz wirksam untersagt, stellt das Verbot, die Arbeitszeit zusätzlich zu den regelmäßigen Pausen zum Zwecke des Rauchens in den eingerichteten Raucherzonen zu unterbrechen, keinen Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit der Arbeitnehmer dar.

Facebook-Seite für das ZLF ist online

agrartotal (bvv/München) – Das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest ist ab sofort auch auf Facebook zu finden: Besucher und Fans erhalten hier Neuigkeiten und Hintergründe, Fotos und Videos, Programmhinweise und Tipps sowie einen ersten Blick auf die mehr als 650 Aussteller.

ZLF: Der Countdown läuft

agrartotal (bvv/München) – Nach turnusmäßigen vier Jahren Pause ist es wieder soweit: Vom 17. bis 25. September findet das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest neben dem Oktoberfest in München statt. Ab sofort sind Tickets im Vorverkauf online erhältlich.

135 Millionen mehr für das Agrarressort

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (Archivfoto)

agrartotal (pm/München) - Landwirtschaftsminister Helmut Brunner sieht den Beschluss des Bayerischen Kabinetts zum Doppelhaushalt 2017/2018 als „starkes Signal für die Landwirtschaft“. Im Vergleich zum letzten Doppelhaushalt kann Brunner mit zusätzlichen 135 Millionen Euro rechnen, das entspricht einer Steigerung um rund fünf Prozent. Jeweils etwa 1,4 Milliarden Euro stehen dem Agrarressort damit in den kommenden beiden Jahren zur Verfügung. „Mit diesem Kraftakt setzen wir ein deutliches Zeichen, dass wir auch in Krisenzeiten unseren Bäuerinnen und Bauern zur Seite stehen und Perspektiven eröffnen“, sagte der Minister in München. Ein Großteil der Mittel soll nach seinen Worten dazu beitragen, die Einkommen der rund 110 000 Familienbetriebe zu stabilisieren und die bayerischen Agrarstrukturen zu festigen. Zudem bietet der Haushalt laut Brunner ausreichend Spielraum, um Zukunftsaufgaben verstärkt anzupacken und neue Impulse zu setzen.

Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie weiter auf dieser Website navigieren, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Internet Browsers zu ändern, stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.