Juli 2016

2. Video: Tiernahrung einmal anders! Eine gute Idee auch für Viehkaufleute?

Klicken sie auf das Foto und es geht los!

agrartotal (DVT/Bonn) - Unter dem Titel „Gesichter der Branche: diese Menschen machen Futter“ zeigt der Deutsche Verband Tiernahrung Personen aus seinen Mitgliedsfirmen, was so alles hinter den Kulissen passiert und welche Menschen in der Branche arbeiten, damit alles "rund" läuft.

Seit April 2015 zeigen Menschen, die beruflich mit Futter zu tun haben, was sie in ihrem Alltag machen, welche Berufe es in der Tiernahrungsbranche gibt und was nötig ist, damit unsere Tiere jeden Tag ihr Futter erhalten. Verantwortungsbewusstsein, Leidenschaft und Spaß bei der Arbeit stehen dabei im Mittelpunkt ihres Tuns. Nachdem dies bislang über Fotos und Texte erfolgte – und so auch weiterläuft –, ergänzen der Deutsche Verband Tiernahrung die Reihe nun mit monatlichen Videos.

Sehr gute Idee - die zwar etwas kostet, aber sicherlich in der heutigen Zeit seine Wirkung nicht verfehlt!

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 7-16

agrartotal (bve/Berlin) - Die Ernährungsindustrie steigerte im Mai 2016 ihren Umsatz im Vorjahresvergleich um +5,1 Prozent auf 14 Mrd. Euro. Mengenmäßig konnte sogar ein Zuwachs von +6,7 Prozent erzielt werden, da die Verkaufspreise im Inland um -0,9 Prozent und im Ausland um -2,7 Prozent sanken.

MdB Ostendorff zum Thema Vion

Der MdB der Grünen, Friedrich Ostendorff, kennt sich nach eigenen Angaben im Fleischsektor aus

agrartotal (osten/pm/Berlin) - Zu den Berichten - agrartotal berichtete darüber - über massive Tierschutzverletzungen und untragbare Arbeitsbedingungen im Schlachthof Vion in Landshut hat sich jetzt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, zu Wort gemeldet.

Vion-Schlachthof in Landshut weiter im Fadenkreuz der Kritik!

Ihn verbindet man automatisch mit der Vion in Deutschland: Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft Vion Deutschland und Tierschutzbeauftragter des Unternehmens

agrartotal (fr/Landshut/Berlin) - Die Vorwürfe gegen den Vion-Schlachthof in Landshut wollen auch am Samstag nicht verstummen. Journalistische Recherchen wollen laut einer ganzen Reihe von Presseorganen am Landshuter Schlachthof Verstöße gegen den Tierschutz, die Hygiene und gegen Arbeitnehmerrechte festgestellt haben. Agrartotal.eu liegen Informationen von BR-Recherchen vor, nachdem nun auch noch eine im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums verfasste aktuelle Untersuchung aufgetaucht seien soll, in der ähnliche Verdachtsmomente - wie in Landshut - gegen weitere Schlachthöfe in Bayern „möglich erscheinen lassen“!.

Der SPD-Verbraucherschutzexperte Florian von Brunn forderte daher von der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf die umfassende Information der Öffentlichkeit. "Wenn Frau Scharf, wie schon bei früheren Skandalen, wieder nur ihre Salamitaktik anwendet und nur das zugibt, was eh schon jeder weiß, kann sie sich auf einen heißen Sommer einstellen", wird Florian von Brunn in diesem Zusammenhang zitiert.

www.agrartotal.eu veröffentlicht - siehe Meldungen unten - eine aktuelle Stellungnahme des Schlachthofbetreibes Vion zu den Vorwürfen in Landshut.

Vion erklärt: Landshut arbeitet einwandfrei

agrartotal (fr/vion/Landshut) - Der deutsch-niederländische Fleischkonzern Vion hat im vergangenen Jahr eine zweistellige Millionensumme in die Erneuerung seines Standortes Landshut investiert. Mit Inbetriebnahme des Neubaus zu Beginn dieses Jahres hat sich besonders der Tierschutz verbessert. Nach Bewertung von Experten verfügt Vion in Landshut über eine der tiergerechtesten Betäubungsanlagen für Schweine in Deutschland. Der gesamte Bereich des Zutriebs, der Betäubungsanlage und der Entblutung wurde neu aufgestellt. 

Vion sperrt Landjuwel Landwirt

Vion-Direktor Dr. Heinz Schweer nahm zu den "Tierschutzvorfällen" Stellung: „Jeder Landwirt ist allein verantwortlich für das Wohlergehen seines Tierbestandes"

agrartotal (pm/vion/Zeven) - Die Vion Zeven AG hat einen Landwirt als Lieferanten für das Markenfleischprogramm „Landjuwel“ gesperrt, der sich wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz Anfang August vor Gericht verantworten muss. Vion-Direktor Dr. Heinz Schweer erklärte am Montagabend im NDR-Fernsehen, der Fleischkonzern werde solche Vergehen seiner Lieferanten nicht dulden. „Das Unternehmen hat sofort gehandelt. Wir waren zuvor nicht von den Veterinärbehörden des Kreises Rotenburg informiert worden.“

Schlachthof Landshut im Visier!

agrartotal (fr/Landshut) Der von der Vion betriebene Schlachthof in Landhut ist ins öffentliche Interesse geraten. Nach Auskunft des Landkreises Landhut soll es „gravierende bauliche Mängel, wie aber auch Mängel in der Produktions- und Betriebshygiene“ gegeben haben. Wie jedoch zu erfahren war, habe es zum Zeitpunkt der Mängelfeststellung „keine Hinweise auf eine negative Beeinflussung von produzierten Lebensmitteln“ gegeben. In einem Zeitungsbericht wird ein Vion-Sprecher zitiert, der bestätigt habe, dass durch die Betriebserweiterung kleinere technische Probleme zu lösen gewesen seien. Vorfälle, die hätten gemeldet werden müssen, aber nicht gemeldet worden seien, habe es nicht gegeben.

Schweinegülle für den Straßenbau?

Lukrative Alternative in der Gülleverwertung

agrartotal (fr/drv/BFR) - Ein Forscherteam rund um die Professorin Elle Fini hat ein Verfahren entwickelt das erdölbasierte Bitumen in Asphaltmischungen durch ein reichhaltiges Öl zu ersetzen, dass aus Schweinegülle gewonnen wird. Bislang sorgen Rohstoffe wie Bitumen dafür die Gesteinsmischung im Asphalt zusammenzuhalten. Der Asphalt, der mit Hilfe des Wirtschaftsdüngers produziert wird, soll rund fünfmal günstiger sein als der auf Erdölbasis. Laut US-Verkehrsministerium kostet eine Tonne erdölbasierten Bitumens im Schnitt 750 US-Dollar. Die Forscher beziffern die Herstellkosten einer Tonne Schweine-Bitumen mit nur rund 150 US-Dollar.

Fleischversorgungszentrum Mannheim erhielt Strafanzeige

agrartotal (fr/Mannheim) - Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt im Fleischversorgungszentrum Mannheim. Die Tierschutzorganisation Peta hat Strafanzeige gegen Fleischversorgungszentrum Mannheim gestellt. Grund der Strafanzeige ist allem Anschein nach die betäubung und Schlachtung der Schweine, die nach Auffassung von Peta gestoppt werden müsse.

Lebensmittel unter der wissenschaftlichen Lupe

agrartotal (GDCh/Frankfurt) - Verbraucher erwarten Authentizität und verlässliche Kennzeichnung

Milzbrand, Hasenpest und Brucellose

agrartotal (bfr/Berlin) - Wie kann der Schutz der Bevölkerung vor hochpathogenen Erregern in Lebensmitteln verbessert werden?

„Millioneninvestitionen für den Verbraucherschutz in Niedersachsen“

Verbraucherschutzminister Christian Meyer

agrartotal (min/pm/Hannover) - Wenn wie derzeit der Sommer die Menschen ins Freie zum Baden, Sonnen oder Grillen lockt, hat eine deutschlandweit einmalige Einrichtung in Niedersachsen erheblichen Anteil daran, dass es danach kein böses Erwachen gibt: Das zum Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) gehörende Institut für Bedarfsgegenstände (IfB) in Lüneburg nimmt unter anderem neben Sonnencremes, Kinderspielzeug, Planschbecken und Kosmetika auch Grillbesteck für Burger, Steaks und Fisch unter die Lupe. Heute (Mittwoch) stattete Niedersachsens Agrar- und Verbraucherschutzminister Christian Meyer dem IfB auf seiner dreitägigen Sommerreise einen Besuch ab.

Grillmythen aufgedeckt

Fleisch oft wenden, damit es schneller gar wird? Nein, sagt der RLV. Man würde damit den Garvorgang unterbrechen und das sorgt eher dafür, dass man länger auf sein Steak warten muss

agrartotal (rlv/qs/Bonn) - Dank des schönen Wetters zieht es zurzeit viele Menschen raus in den Garten, auf die Terrasse und den Balkon und der Grill wird angeworfen. Verständlich, meint der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV).

Lebensmittel wertschätzen

agrartotal (dbu/Osnabrück) - DBU beklagt „Lebensmittelverschwendung gigantischen Ausmaßes“ – Neue Ausstellung zum Thema

Ausbildung in den „Grünen Berufen“

agrartotal (DBV/Berlin) - Wer einen abwechslungsreichen Ausbildungsplatz sucht, der interessante berufliche Perspektiven eröffnet, hat gute Chancen in der Landwirtschaft oder in einem der anderen 13 Grünen Berufe. Darauf weist der Deutsche Bauernverband (DBV) unmittelbar vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres zum 1. August 2016 hin. Bundesweit stehen derzeit weitere rund 3.000 freie Ausbildungsplätze in der Landwirtschaft zur Auswahl.

Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung

Verbraucherschutzminister Peter Hauk MdL

agrartotal (bw/Min/Stuttgart) - „Die Lebensmittelkontrollen in Baden-Württemberg haben auch im letzten Jahr gezeigt, dass unser Essen – mit Ausnahme weniger Einzelfälle – noch nie so sicher war wie heute. Die Verbraucherinnen und Verbraucher können sich darauf verlassen, dass die Kontrolle der Lebensmittel, des Trinkwassers und der Futtermittel im Land funktioniert. Mir ist eine positive Kommunikation über unsere Lebensmittel wichtig. Es kann nicht sein, dass wenige schwarze Schafe die ganze Branche in Verruf bringen. Auf unsere Lebensmittel ist Verlass – und wenn es schwarze Schafe gibt, finden wir sie“, sagte Verbraucherschutzminister Peter Hauk MdL in Stuttgart. Die amtlichen Kontrolleure haben 2015 fast 120.000 Betriebskontrollen durchgeführt und knapp 50.000 Proben untersucht. „Die Behörden wurden ähnlich wie in den Vorjahren bei jeder fünften Kontrolle und die Untersuchungsämter bei jeder sechsten Probe fündig. Da die Kontrolleure jedoch gezielt dort prüfen, wo sie Missstände erwarten, sind diese Zahlen nicht repräsentativ“, so Hauk.

Gute Verbandsarbeit: "Profis mit Rücksicht"

Klicken sie auf das Emblem: 10 Punkte für Image & Akzeptanz – eine Initiative vom BLU

agrartotal (fr/BLU/Berlin) - Und wieder hat ein Agrarverband die Zeichen der Zeit nicht nur erkannt, sondern auch gehandelt. Der Bundesverband Lohnunternehmen (BLU) hat seine branchenübergreifende Initiative „Profis mit Rücksicht: 10 Punkte für Image & Akzeptanz“ vorangebracht. Ein sehr gutes Beispiel für Agrarverbände, die etwas für das Image ihrer Mitglieder, wie auch für die Mitglieder selber, unternehmen wollen. Beim BLU handelt es sich streng genommen um einen "kleinen" Verband, wenn man die Mitgliedszahlen zu Grunde legt, an seiner Leistungskraft für seine Mitglieder gemessen, ist er einer der Großen. Bei vielen vergleichbaren und auch größeren Agrarverbänden reicht es teilweise noch nicht einmal zu einem "vernünftigen", ansprechenden und modernen Webauftritt, aber auch hier ist der BLU vorbildlich. Klicken sie auf das Emblem und sie "landen" auf der sehr gut gemachten Webseite der Lohnunternehmer. Es lohnt sich.

DRV Position zu den Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration

Aufs Schwein klicken und sie gelangen zur DRV Position Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration aktualisierte Fassung vom 19.7.2016

agrartotal (drv/Berlin) - In Deutschland wird nach derzeitigen Rahmenbedingungen die betäubungslose Ferkelkastration zum 1. Januar 2019 gesetzlich verboten.  Für diese Umsetzung werden intensiv drei unterschiedliche Vorgehensweisen diskutiert und versucht umzusetzen. Allerdings geht aus der DRV-Position (Deutscher Raiffeisenverband e.V.) zu möglichen Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration hervor, dass es zum einen nicht den einen Lösungsweg für die gesamte deutsche Schweinehaltung geben wird und zum anderen jeder der Lösungsansätze noch ungelöste Fragestellungen aufweist. Die bereits zum 5.6.2015 veröffentlichte DRV-Position wurde in den letzten Wochen überarbeitet und in Puncto “Folgen für die Wertschöpfungskette Schweinefleisch” ergänzt.

Warum wurde Dr. Kloos "gefeuert"?

Dr. Robert Kloos

agrartotal (fr/Berlin/lv) – Die vfz-Handelszeitung befasst sich in ihrer neusten Ausgabe (Frickes Wochenschau) am kommenden Freitag nochmals ausführlich mit dem Rauschschmiss des Beamteten Staatssekretärs, Dr. Robert Kloos, aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium. 

Es ist ja schon "verdächtig", dass der Rauswurf von Dr. Kloos weder die Opposition – abgesehen von einer kurzen Pressemeldung der Grünen - noch vom SPD-Koalitionspartner, medial - in einem größeren Umfang - zur Kenntnis genommen wurde. Wahrscheinlich war der Zeitpunkt für den Rauswurf sehr gut - Anfang der parlamentarischen Sommerpause an einem späteren Nachmittag - gewählt. Die Frage bleibt aber nach wie vor völlig offen und unbeantwortet, warum der erfahrene Staatssekretär - Dr. Robert Kloos - einem nicht wieder ins Amt gehobenen CDU-Landesminister - Dr. Hermann Onko Aeikens, ehemaliger Agrarminister Sachsen-Anhalts – weichen musste?

Wenn nicht in Zukunft der Verdacht der „Vetternwirtschaft“ oder der parteiinternen Freundschaftsdienste die Runde machen soll, dann wäre es an der Zeit, dass Minister Schmidt, der seinen beamteten Staatssekretär kurzfristig entlassen hat, zumindest glaubwürdige Gründe für den personellen Wechsel veröffentlichte. Ein genereller Politikwechsel scheint mit dem Personalwechsel wohl nicht eingeläutet zu werden, zumindest ist ein solcher derzeit nicht erkennbar.

Der Wechsel auf der Staatssekretärsebene erscheint somit eher im Licht eines Trainerwechsels im Fußball. Nach einer Reihe von verlorenen Spielen und einer völligen Perspektivlosigkeit der handelnden Mannschaft und der verantwortlichen Führungscrew (Fussball!), wird als „Bauernopfer“ der Trainer – diesmal nicht der Trainer, sondern der Staatssekretär – im wahrsten Sine des Wortes - den Bauern als Opfer geopfert. Ob das allerdings – außer Ruhestandsgehälter – etwas bringt, sei einmal dahingestellt. (vfz-Handelszeitung Seite 3 vom 29.7.2016, Frickes Wochenschau)

Sommerthema: Werte der Digitalisierung

agrartotal (ISM International School of Management GmbH/ Dortmund) - Die Digitalisierung nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert in der Gesellschaft ein. EinStaubsauger-Roboter hilft beim Saubermachen in der Wohnung. Automatisch wird der Rasen gemäht, wenn er eine bestimmte Länge erreicht hat. Daten werden gesammelt, an andere Haushaltsgeräte weitergegeben – der Alltag scheint immer einfacher zu werden, aber die Welt wird immer komplexer. Die vielen unterschiedlichen Facetten der Digitalisierung werden beim Campus Symposium beleuchtet, wenn Lars Lehne und ein Vertreter der 1&1 Versatel GmbH auf der Bühne stehen.

Wissenschaftler wollen das „Zweinutzungshuhn“ zukunftsfähig machen

agrartotal (FBN/Dummerstorf) - Geflügelfleisch erfreut sich weltweit steigender Beliebtheit. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland wächst stetig und beträgt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes inzwischen 19,6 Kilogramm (2015). Mit rund 6.500 Haltern in Deutschland spielt die Geflügelwirtschaft in der Landwirtschaft eine große Rolle.

Edelweissplakate: Neuer Sommerauftritt mit Schaf

agrartotal (schweizer landwirtschaft/Bern) - Ab heute (26.7.2016) sind schweizweit in Städten und Agglomerationen Plakate mit Hoftieren der Kampagne „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern“ zu sehen. Neu mit dabei sind ein Huhn und ein Schaf mit Sommerschlagzeilen.

Anthrax-Alarm (Milzbrand) in Schweden

agrartotal (pm/Jordbruks) - In Schweden haben mehrere Fälle von Milzbrand für Unruhe gesorgt. Wie die schwedische Landwirtschaftsbehörde Jordbruks verket mitteilte, wurden bereits Mitte Juli auf zwei Betrieben mit Rinderhaltung im südschwedischen Östergötland Infektionen mit dem Erreger bestätigt. Insgesamt sind vier Rinder nachweislich an Milzbrand verendet. Die jüngsten Fälle waren laut den Behördenangaben der erste bestätigte Milzbrandausbruch bei Tieren seit 2013. Ein Mensch hatte sich in Schweden zuletzt 1965 mit der Krankheit angesteckt.

Eine konkrete Ursache für den Ausbruch konnte nach Darstellung von Jordbruks verket noch nicht identifiziert werden. Die zuständigen Stellen arbeiteten jedoch mit Hochdruck an der Analyse. Dabei könne auch die Einschleppung durch ein erkranktes und verendetes Wildtier nicht ausgeschlossen werden, hieß es. Zur Sicherheit seien in den betroffenen Regionen die üblichen Seuchenschutzmaßnahmen eingeleitet worden. Zudem rate man Wanderern und Touristen vom Besuch der Gegend ab.

Milzbrand oder Anthrax ist eine Infektionskrankheit, die durch Bacillus anthracis verursacht wird und meist Paarhufer befällt. Auch Menschen können befallen werden, wenn sie hohen Dosen der Milzbrandsporen ausgesetzt sind. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gilt als sehr unwahrscheinlich; es wurde bislang kein solcher Fall dokumentiert.

Der Erreger des Milzbrands ist ein aerobes und sporenbildendes Stäbchenbakterium. Das vom Erreger produzierte Milzbrandtoxin ist hochgiftig. Die Sporen können unter Umständen Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte überleben.

Aufgrund der Eignung als Biowaffe und der Suche nach Abwehrmöglichkeiten sind die Wirkungsweise des Anthrax-Erregers und der Verlauf der Krankheit gut erforscht. Unter anderem wird daran geforscht, die Wirkung als Zellgift selektiv gegen Krebszellen einzusetzen.

 

Ostendorff: Schmidt rennt Traum vom Export hinterher

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen

agrartotal (pm/grüne/Berin) - Es war zu erwarten, dass die Reise von Bundesminister Schmidt nach Moskau zu Diskussionen führen würde.

Der Bundesminister ist nach Moskau gereist, um Gesprächen mit seinem russischen Amtskollegen, Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschow, zu führen. Der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik seiner Partei im Bundestag, nahm die Reise des Ministers zum Anlass, festzustellen, dass Schmidt seinen Einfluss viel zu hoch einschätze. Bundeskanzlerin Merkel, so Ostendorff, hatte im vergangenen Monat noch betont, dass kein Grund für ein Ende der Russland-Sanktionen vorlägen.

Somit ist wahrscheinlich, so der Grünen Politiker, dass die Regierung der Russischen Föderation die Sanktionen im Agrarbereich gegen die Europäische Union am 5. August 2016 verlängern wird. Schmidt signalisiere mit seiner Reise lediglich Aktionismus, um danach sagen zu können, er hätte es ja versucht, schreibt Ostendorff in einer Pressemitteilung. Aber Moskau ist nun mal nicht München. Schmidt wird, so Ostendorff, nicht müde, den vom Weltmarkt geplagten Bäuerinnen und Bauern weiterhin die Mär des Exportes zu predigen. Doch das ist - nach Auffassung der Grünen - der falsche Weg.

Tillmann bleibt bei Tönnies

Josef Tillmann

agrartotal (fr/pm/Hamm) - Der Versuch von Robert Tönnies (harter und gerichtsbekannter Widersacher von Clemens), Josef Tillmann aus dem Tönnies-Fleischkonzern abzuberufen, ist vor Gericht gescheitert. Josef Tillmann gilt als die rechts und linke Hand des Firmengründers Clemens Tönnies. Die Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft im Tönnieskonzern kann somit in die nächste Runde gehen. Wieviele Runden im dem unendlichen Streit angesetzt sind, ist nicht bekannt! 

Strafverfahren wegen Tierquälerei bei Markenfleisch

agrartotal (nrd/Hamburg/Hannover) - Ein Schweinemäster aus dem Landkreis Rotenburg muss sich Anfang August vor dem Amtsgericht Zeven verantworten. Nach Informationen des NDR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins Markt waren zahlreiche Schweine in seinem Mastbetrieb schwer verletzt und verstümmelt. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat deshalb gegen ihn Strafbefehl erlassen. Der Landwirt hat dagegen Einspruch eingelegt.

Geflügelfleisch

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Die Geflügelfleischproduktion in Deutschland stieg in den Monaten Januar bis Mai 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,1 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden in den ersten fünf Monaten 2016 insgesamt 631 700 Tonnen Geflügelfleisch erzeugt.

Christian Meyer will "unschuldig sein"!

Trägt Minister Meyer an den Existenznöten der Landwirte eine Mitschuld?

agrartotal (fr/Hannover) - Auf die Kritik des niedersächsischen Landvolkes, dass der Landwirtschaftsminister von Niedersachsen, der Grünen-Politiker Christian Meyer, an der Misere und den Existensnöten viele Schweinehalter eine Mitschuld trage, reagiert der Minister äußerst gelassen. "Natürlich machen auch mir die schwächelnden Preise der Sauenhalter Sorgen. Aber der Preisverfall bei Schweinefleisch ist nicht durch die Landespolitik ausgelöst worden", wird der Minister zitiert.

Siehe Bericht unter: Sauenhalter auf schwerem Weg in die Zukunft

Salami & Schinken als Urlaubsmitbringsel verboten!

agrartotal (BTK/Berlin) - Die Bundestierärztekammer warnt: Lebensmittel und Jagdtrophäen können Tierseuchen nach Deutschland einschleppen

Schmidt in Moskau: Dialog mit Russland intensivieren

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (Archivfoto agrardigital)

agrartotal (bmel/Berlin) - Bundeslandwirtschaftsminister reist zu Gesprächen nach Moskau und tritt auch  als Landwirtschaftsminister für eine Entspannung ein. Greifbare Handelsergebnisse werden jedoch nicht erwartet. Einfluss auf bestehende Sanktionspolitik ist durch die Reise unwahrscheinlich. 

Mit den Ziegen kommt die Hoffnung

agrartotal (dlv/Berlin) - „LandFrauen für Uganda – Mit Ziegen kommt die Hoffnung“ ist das Projekt der Welthungerhilfe, für das die LandFrauen beim Deutschen LandFrauentag in Erfurt Spenden sammelten. Das Ergebnis: Mit rund 13.500 Euro können 482 Ziegen mehr an die Frauen in der Provinz Karamoja verteilt werden oder es können 1.350 Frauen an einem zweitägigen Kurs in Ziegenzucht und Vermarktung teilnehmen oder es können Ställe für über 3.000 Ziegen gebaut werden. Tatsächlich passiert von allem etwas, denn die professionelle Aufzucht von Ziegen ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft. Besonders die Frauen in dieser Region sind von Armut betroffen. Für sie bedeutet das Projekt mehr Teilhabe, Gerechtigkeit und eine verbesserte Ernährungssituation. In den nächsten sechs Monaten können mehr als 200 Familien zusätzlich unterstützt werden, neben den 95 bereits geförderten.

Ebergeruchsstoffe

agrartotal (dlg/Frankfurt) - die gesetzliche Änderung in Bezug auf die Ferkelkastration wird 2019 Einzug halten. Im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit ist die Ebermast eine gute Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration. Eine zentrale Aufgabe der Fleischindustrie wird es weiterhin sein die Fleischqualität und Akzeptanz auf Seiten der Konsumenten auf hohem Niveau sicherzustellen. Dazu muss man jedoch wissen warum Geruchsstoffe wie Andostenon und Skatol entstehen und wie diese Fleisch- und Fleischprodukte geschmacklich und geruchlich beeinträchtigen.

In einem DLG-Praxisseminar "Eberfleisch – Grundlagen zur Erkennung von Ebergeruchsstoffen
am 21. September 2016 in Frankfurt am Main kann man die sensorischen Grundlagen zur Erkennung und Differenzierung von Ebergeruchsstoffen erlernen. Siehe auch Termine.

Bundeskartellamt - Lebensmitteleinzelhandel: Fusionsvorhaben Rewe/Coop

agrartotal (BKA/Bonn) - Das Bundeskartellamt bestätigt auf Nachfragen, dass es in dem Fusionskontrollverfahren Rewe/Coop am 25.07.2016 einen Entscheidungsentwurf an die Verfahrensbeteiligten übersandt hat. Neben den Fusionsbeteiligten Rewe und Coop sind dies die Edeka Zentrale, die Edeka Nord, Tengelmann und der Markenverband als Beigeladene.  Rewe plant, das Supermarktgeschäft des norddeutschen Regionalanbieters Coop zu übernehmen. Coop betreibt derzeit rund 200 Filialen unter der Marke Sky in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg.

Exporte: Der Schweinemarkt in China - geht das gut?

Albert Hortmann-Scholten von der LWK Niedersachsen

agrartotal (HS/Bonn) - China-Export stützt die Preise! Wie lange geht das noch gut?  -  Seit 2005 exportiert Deutschland mengenmäßig mehr Schweinefleisch als es importiert. Vor 10 Jahren wurde Dänemark als Exportweltmeister für Schweinefleisch von der Deutschland abgelöst. Das Russlandembargo, welche seitens Moskau bis Ende 2017 verlängert worden ist, hat Deutschland auf den Drittlandsmärkten zu-rückgeworfen. Kann der Chinaexport langfristig betrachtet zu einer besseren Erlössituation beitragen? Mehr dazu - was sagt der Marktexperte Dr. Albert Hortmann-Scholten von der LWK Niedersachsen dazu - lesen sie in der nächsten vf-Handelszeitung, die am 29. Juli 2016 erscheint!

Sauenhalter auf schwerem Weg in die Zukunft

agrartotal (LPD/Hannover) - Niedersachsens Sauenhalter sehen sich vor einer schwierigen Zukunft. Eine große Zahl dieses speziellen Zweiges der Tierhaltung hat bereits vor den Herausforderungen der Zukunft kapituliert. So gab nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes von 2010 bis 2015 fast jeder dritte Sauenhalter in Niedersachsen auf.

Aus dem Bundestag: Entwicklung des Nahrungsmittelhandwerks

agrartotal (hib/HLE/Berlin) - Die Entwicklung des Lebensmittelhandwerks macht die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema einer Kleinen Anfrage (18/9140). Die Bundesregierung soll angeben, wie sich die Zahl und die Beschäftigtenzahl der Bäckereien und Fleischereien in den letzten 20 Jahren entwickelt hat und zum Vergleich die Angaben der Lebensmittelindustrie für diesen Zeitraum nennen. Außerdem wird gefragt, ob die Bundesregierung Änderungen an der Besonderen Ausgleichsregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vornehmen will, um die Benachteiligung der Handwerksbetriebe gegenüber Großverbrauchern beim Strompreis zu verringern. Außerdem wird nach der Förderung der kleinen Betriebe und der Direktvermarktung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes gefragt.

Aus dem Bundestag: Steigende Ackerpreise

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die Anzahl der landwirtschaftlichen Unternehmen in Deutschland mit einer Betriebsgröße von mehr als fünf Hektar ist von insgesamt 302.236 Unternehmen im Jahr 2005 auf 260.400 im Jahr 2013 gesunken. Das geht aus Angaben der Agrarberichterstattung des Statistischen Bundesamtes in einer Antwort der Bundesregierung (18/9165) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Agrarstrukturwandel (18/8988) hervor. Darüber hinaus ergeben die Daten, dass sich der durchschnittliche Preis für landwirtschaftliche Grundstücke im nahezu selben Zeitraum deutschlandweit von durchschnittlich 8.692 Euro auf 18.214 Euro je Fläche im Jahr 2014 verteuert haben soll.

Aus dem Bundestag: Ernteausfälle durch Klimawandel

agrartotal (hib/JOH/Berlin) - Ernteausfälle und Hungersnöte als Folge des Klimawandels sind Thema einer Kleinen Anfrage (18/9174) der Fraktion Die Linke. Die Abgeordneten wollen unter anderem erfahren, welche Kenntnisse die Bundesregierung über Ernteausfälle aufgrund klimatischer Schwankungen in der Bundesrepublik Deutschland, den heutigen EU-Staaten und weltweit hat. Außerdem fragen sie nach dem Anteil der geplanten Mittel für Entwicklungszusammenarbeit für Maßnahmen gegen den Klimawandel.

 

Remmel zum Schnabelkürzen

Minister Remmel

agrartotal (Min/Düsseldorf) - Unter Federführung des NRW-Landwirtschaftsministeriums haben Vertreterinnen und Vertreter von Landwirtschaft, Geflügelwirtschaft, Tierschutzverbänden und Einzelhandel im Juli 2015 eine Vereinbarung geschlossen, auf das Kürzen des Schnabels bis spätestens Ende 2016 zu verzichten und die Tiere zugleich vitaler und langlebiger zu halten. In der konventionellen Legehennen-Haltung ist das Kürzen des Schnabels bisher weit verbreitet, weil dadurch Kannibalismus und Federpicken vorgebeugt werden soll, aus Tierschutzsicht jedoch problematisch. 

„Wir müssen den Blick wieder mehr auf das Tier richten und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen“, sagte  bei seinem heutigen Besuch des Geflügelbetriebs Vriesen in Goch. Der Legehennen-Halter verzichtet inzwischen vollständig auf das Schnabelkürzen und hat ein so genanntes Fitnesskonzept etabliert. Fachliche Grundlage hierfür ist ein von Minister Remmel initiiertes wissenschaftliches Großprojekt, in das die Tierärztliche Hochschule Hannover eng eingebunden ist und bei dem es darum geht, den Stall abwechslungsreicher und vor allem das Futter tiergerechter zu gestalten.

„Bundesweites Vorzeigeprojekt für Nachwachsende Rohstoffe“

Das Bild zeigt (v.I.) Hans Ritt und Josef Zellmeier, Landwirtschaftsminister Brunner, den Leiter des Technologie- und Förderzentrums, Dr. Widmann, Wirtschaftsministerin Aigner und Straubings Oberbürgermeister Pannermayr. Foto: TFZ

agrartotal (Min/München/Straubing) - Wer sich für den innovativen Einsatz Nachwachsender Rohstoffe und Erneuerbarer Energien interessiert, findet bald in Straubing eine bislang einzigartige Anlaufstelle. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner starteten am Montag mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten für das NAWAREUM – ein modernes Informations-, Lern- und Beratungszentrum, das bundesweit Akzente setzen soll.

Vion entscheidet sich für Neubau in Leeuwarden

agrartotal (vion/Boxtel) – Vion baut in Leeuwarden einen neuen Rinderschlachtbetrieb. Durch die zentrale Lage ist dieser Standort für die Viehbetriebe im Norden Hollands optimal erreichbar. Das bedeutet kurze Transportwege und damit einen noch stärkeren Fokus auf das Tiewohl. Vion investiert in den neuen Schlachtbetrieb rund 15 Millionen Euro. Es werden dort etwa hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

KTG-Insolvenz betrifft auch Tönnies

KTG-Insolvenz betrifft auch Clemens Tönnies

agrartotal (fr/Berlin/Bonn) - Wie agrartotal.eu in Erfahrung bringen konnte, hängt auch Clemens Tönnies, Fleischunternehmer und Fußball-Vereins-Boss, mit seinem landwirtschaftlichen Engagement in Rumänien, mit in der KTG-Insolvenz drin. Der Agrar-Betrieb in der rumänischen Stadt Lasi gehört angeblich zu 60 Prozent dem Chef des Tönnies-Konzerns, Clemens Tönnies, der Rest entfällt nach Informationen auf den Hamburger Agrarkonzern KTG Agrar, der bekanntlich Insolvenz angemeldet hat.

Der Betrieb, Agro Iulia, wird von Mitarbeitern der KTG geführt und bewirtschaftet  und baut auf mehreren tausend Hektar Soja, Gerste und Hafer an. Die Geschäfte mit Agro Iulia sollen schon im letzten Jahr in ein schiefes Licht geraten sein, da man Verluste geschrieben habe und der Betrieb mit einem negativen Eigenkapital in Höhe von umgerechnet 6,2 Millionen Euro überschuldet sei.

Die Schieflage des Unternehmens, so war weiter zu erfahren, sollen wegen undurchsichtigen Geschäften mit verschiedenen Geschäftspartnern entstanden sein. Firmenchef Tönnies hat - dem Vernehmen nach - vor wenigen Tagen eine Sonderprüfung für das Unternehmen in Auftrag gegeben.

Grüne Studie

agrartotal (pm/fr/Stettin) - Die vor wenigen Tagen auf der Landespressekonferenz von den Grünen und Herrn Prof. Klüter vom Fachbereich Regionale Geografie an der Universität Greifswald - in Stettin - vorgestellte Studie zur Situation der Landwirtschaft blendet nach Ansicht des Landwirtschaftsministers Dr. Backhaus die reale Situation der ländlichen Räume in M-V aus. Den Vorwurf, die Landwirtschaft verliere als führender Wirtschaftsfaktor durch fehlende Wettbewerbsfähigkeit im Land mehr und mehr an Bedeutung, wies Minister Backhaus entschieden zurück. Mit 45.660 € pro Arbeitskraft hat M-V nach Sachsen-Anhalt bundesweit die höchste Arbeitsproduktivität in der Landwirtschaft. 

Bierfestival in München vorzeitig beendet

agrartotal (pm/München ) - Mit tausenden Gästen und großartiger Stimmung feierten Bayerns Brauer am Freitag, dem 22.Juli 2016 auf zentralen Plätzen der Münchner Innenstadt den 500. Geburtstag Ihres Bayerischen Reinheitsgebotes. Leider ergab sich im Laufe des Abends durch traurige Vorfälle eine unklare Sicherheitslage, die die Veranstalter dazu veranlasste, das Festival abzubrechen. Aus Verantwortung gegenüber ihren Gästen und vor dem Hintergrund der zum Zeitpunkt der Entscheidung nicht abschließend geklärten Sicherheitslage, sahen sich die bayerischen Brauer gezwungen, die Veranstaltung für den 23. und 24. Juli abzusagen. das Fest war von Bayerns Landwirtschaftsminister Brunner eröffnet worden.

Konrad Ammon aus Fürth gewinnt Wahl

agrartotal (pm/Augsburg) - Mit 43 von 66 Stimmen wurde der bisherige Stellvertretende Landesinnungsmeister Konrad Ammon aus Fürth zum neuen Landesinnungsmeister gewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde Werner Braun aus Dachau, der bislang schon für den Bezirk Oberbayern im Vorstand des LIV mitarbeitete, gewählt. Die Neuwahl war nötig geworden,  nach dem Georg Schlagbauers überraschend von seinem Amt zurückgetreten war.

Vergangenheitsbewältigung

Bundesminister Christan Schmidt

agrartotal (bmel/Berlin) - Bundesminister Christan Schmidt hat gestern eine Kommission aus renommierten Historikern und Verwaltungsfachleuten eingesetzt, um die Vergangenheit des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufzuarbeiten. „Es ist mein ausdrücklicher Wunsch, insbesondere das Erbe der nationalsozialistischen Vergangenheit, den Neubeginn nach 1949 in Westdeutschland und die parallele Entwicklung in der DDR verstärkt in den Blick zu nehmen“ so Schmidt. „Die historische Verantwortung verblasst nicht. Ich fordere daher eine Aufarbeitung, die unbedingt und unbequem sein muss“. Die vom Historiker Professor Horst Möller geleitete Kommission soll ihren Bericht bis zum Frühsommer 2019 erstellen, Teilergebnisse sollen dabei in öffentlichen Workshops diskutiert werden.

Höfken: Rheinland-Pfalz ist frei vom Rinder-Herpesvirus

Umweltministerin Ulrike Höfken

agrartotal (pm/Main) - Nach fast 20 Jahren staatlicher Bekämpfung gilt Rheinland-Pfalz jetzt als frei von der Tierseuche „Rinder-Herpesvirus“ (Bovines Herpes Virus = BHV1). Die Europäische Union hat dies mit ihrem Durchführungsbeschluss (EU) 2016/1101 vom 5. Juli 2016 bestätigt. (agrartotal berichtete bereits darüber) Der Beschluss tritt nun für Deutschland in Kraft. „Ich danke allen Rinderhaltern, der Landwirtschafts- und Veterinärverwaltung, sowie der Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz für ihre aktive Mitarbeit und Unterstützung bei der erfolgreichen Bekämpfung der Tierseuche“,  sagte Umweltministerin Ulrike Höfken.

Sondereffekte führen zu besten Betriebsergebnissen seit 10 Jahren

Klar nachweisbar sind die niedrigen Rohstoffpreise des vergangenen Jahres. Diese entspannten das ständige, zähe Ringen um günstige Einkaufspreise und angemessenen Verkaufspreisen. Auch belegbar sind die seit dem Jahr 2013 gesunkenen Energiepreise.

agrartotal (DFV/Frankfurt) - Der Deutsche Fleischer-Verband hat die Betriebskostenstatistiken der letzten 10 Jahre analysiert und ist zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangt. Zudem bestätigen die Ergebnisse, dass 2015 für die Fleischer-Fachgeschäfte ein in vielerlei Hinsicht erfolgreiches Jahr war.

Fachbesucherangebote auf der Internationalen Grünen Woche 2017

agrartotal (bve/igw/Berlin) - Für die Internationale Grüne Woche (IGW) 2017 (20. – 29. Januar 2017) bietet die Messe Berlin interessierten Fachbesuchern zahlreiche neue Serviceangebote an.

Mittelstand digital - Das interessiert Viehkaufleute

agrartotal (bve/Berlin) - Als erste Bank in Deutschland startet die Deutsche Bank ein digitales Portal für den Mittelstand. Das „Deutsche Bank UnternehmerPortal“ bietet umfangreiche Leistungen über das normale Bankgeschäft hinaus. Firmen haben künftig die Möglichkeit, Businesspläne und Wettbewerbsanalysen zu erstellen sowie Bonitätseinschätzungen abzurufen.

§ Zuviel des „Guten“

agrartotal (vdaa/Stuttgart) - Anwaltliche Drohung mit der Einschaltung der Presse führt zum Arbeitsplatzverlust

Bayern lässt halbautomatische Waffen wieder zu

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (Archivfoto)

agrartotal (min/München) - Ab dem 30. Juli und damit rechtzeitig zu Beginn der Feldjagden auf Schwarzwild dürfen die bayerischen Jägerinnen und Jäger wieder ihre halbautomatischen Waffen für die Jagd verwenden. Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitgeteilt. Brunner hatte dafür eine landeseigene Regelung auf den Weg gebracht, um eine noch bis mindestens Herbst bestehende Regelungslücke im Bundesjagdgesetz zu überbrücken und Rechtssicherheit zu schaffen. „Unsere Jäger brauchen ihre Waffen dringend für effiziente Feldjagden auf Schwarzwild“, sagte der Minister. 

Zuchtrinder-Exporte im 1. Halbjahr 2016

Exporte Zuchtrinder Deutsche Holsteins 1. Halbjahr 2016, nach Regionen: sonstige Drittländer (Türkei, Libanon), Nordafrika (Marokko, Ägypten), EU-Ost (Polen), EU-Süd (Italien) und EU-Mitte (Niederlande, Belgien, Großbritannien)

agrartotal (DHV/Bonn) - Trotz der Milchmarktkrise wurden rund 40.000 Holstein-Zuchtrinder exportiert

Greening: Auflagen zu kompliziert, Sanktionsrisiken zu hoch

Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) (Archivfoto)

agrartotal (DBV/Berlin) - „Die Initiative der EU-Kommission zur Vereinfachung des Greening ist für die deutschen Landwirte enttäuschend. Statt echte Vereinfachungen zu liefern, sollen einige Vorgaben jetzt sogar verschärft werden“, erklärte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken. Die EU-Kommission hatte am 18. Juli 2016 dem EU-Agrarministerrat Vorschläge zur Vereinfachung des Greening vorgelegt.

Priesmeier: "Nur ein Tropfen auf den heißen Stein"

Dr. Wilhelm Priesmeier, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

agrartotal (spd/Prie/Berlin) - Als unzureichend bewertet der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Wilhelm Priesmeier die Signale aus Brüssel zur Lösung der Milchkrise:

„Hier wurde mit heißer Nadel ein Programm gestrickt, bei dem die konkrete Ausgestaltung völlig unklar ist. An den eigentlichen Problemen des Milchmarktes geht es jedenfalls vorbei und die tatsächlich notwendigen strukturellen Veränderungen werden dabei nicht angegangen. Geld alleine reicht nicht und ist nur Symbolpolitik. Der Bundeslandwirtschaftsminister sollte sich endlich dafür einzusetzen, dass der Artikel 148 der Gemeinsamen Marktordung geändert wird. Das haben wir als SPD und die Agrarministerkonferenz stets gefordert. Die Milchviehhalter brauchen auch bei genossenschaftlichen Molkereien klare Verträge über Menge, Preis und Laufzeit. Damit stärken wir die Position des Landwirts in der Wertschöpfungskette und bekommen endlich den dringend benötigten Wettbewerb um den Rohstoff Milch. 

Sinnvoller und nachhaltiger wäre das Geld für Förderung der Wertschöpfungstiefe oder zur Umstellung der Betriebsweise angelegt. Eine stärkere Förderung von Dauergrünland, eine Umstellung auf bio-, gentechnikfreie- oder Weidemilch sowie eine Prämie zur Aufgabe der Milchviehhaltung sind bessere Alternativen. Die jetzigen Maßnahmen werden so gut wie keinen Effekt haben und erst umgesetzt werden, wenn das Schlimmste bereits durchgestanden ist. Das ist keine nachhaltige Politik und wird auch in Zukunft keine Krise verhindern. Wir müssen bereits heute den richtigen Rahmen setzen, damit wir zukünftige Krisen verhindern können.

Bei dem jetzt zur Verfügung stehenden 58 Millionen fordere ich innerhalb der nächsten 6 Wochen ein passgenaues Programm. Eile ist geboten, damit die Hilfen bei den Betrieben auch noch rechtzeitig ankommen. Es darf am Ende jedoch nicht wieder so sein, dass analog zum letzten Liquiditätsprogramm die Gelder nicht voll ausgeschöpft werden. Außerdem sind auch neben dem Bund auch die Länder gefordert, ihren Anteil zur Kofinanzierung zu bringen. Darauf sollten sich auch die Länderagrarminister einstellen.“

DLG eröffnet Büro in Berlin

agrartotal (DLG/Berlin) - Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat am 1. Juli 2016 ein Büro in Berlin eröffnet. Damit intensiviert die DLG ihr Netzwerk zu Verbänden, Politik Administration und Medien in der Bundeshauptstadt. Der Leiter des DLG-Büros Berlin ist Stefan Zwoll, zu dessen Aufgaben auch die Gestaltung und Organisation von DLG-Veranstaltungen in Berlin gehören wird.

"Fokus Schwein"

agrartotal (BÖ/Syke) - Am 22. September 2016 findet wieder die kostenlose Vortragsreihe "Fokus Schwein" statt. Den Termin sollte man sich jetzt schon vormerken. Die Details zum inhaltlichen Programm folgen im August. Veranstalter sind wie jedes Jahr die BRÖRING Unternehmensgruppe sowie Boehringer Ingelheim Vetmedica und die Justus-von-Liebig-Schule Vechta.

NEULAND sucht Bauern und Fleischer

agrartotal (Neuland/Gifhorn) - Nachdem der NEULAND-Verein im Oktober letzten Jahres ein neues Kontrollkonzept vorgestellt hat und sich im Bereich der Vermarktung von NEULAND-Produkten im Süden und Norden zwei neue Vermarktungsgesellschaften etabliert haben, hat der Vorsitzende des NEULAND-Vereins, Prof. Dr. Hubert Weiger anlässlich einer Pressefahrt zu einem NEULAND-Betrieb bei Gifhorn und einem Schlachthof in Bad Bevensen eine positive Zwischenbilanz gezogen.

„Angesicht der gesellschaftlichen Erwartungen an eine zukunftsweisende Tierhaltung, hat das NEULAND-Qualitätsfleischprogramm aus besonders tiergerechter Haltung nach wie vor eine wichtige Vorreiterrolle. Darum bietet NEULAND für Bauern und Bäuerinnen, sowie für Fleischerfachgeschäfte eine echte Zukunftsperspektive an. Nach den Betrugsvorfällen im NEULAND-Programm im Jahr 2014 können wir heute mit einem neuen Kontroll- und Vermarkungskonzept neues Vertrauen schaffen. NEULAND bleibt Vorreiter für eine aktive Tierschutzkennzeichnung und der Umsetzung von fairen Preisen im Markt. In diesem Jahr werden wir noch weitere Schritte gehen, um die Zusammenarbeit mit dem Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbund und dem Fleischerhandwerk zu intensivieren.“

Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung

Verbraucherminister Peter Hauk MdL

agrartotal (min/Stuttgart) - In Baden-Württemberg wird der Verbraucherschutz bei Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten wie Kleidung, Kosmetik und Spielzeug großgeschrieben. Die  Lebensmittelüberwachungsbehörden überprüfen risikoorientiert die gesamte Lebensmittelkette vom Feld über den Stall bis auf den Teller. Sie überwachen dort gezielt, wo sie Schwachstellen vermuten und überprüfen die Wirksamkeit der betrieblichen Eigenkontrollen. Die Jahresbilanz bei der Überwachung von Lebensmitteln, Trinkwasser und Futtermitteln und Lebensmittelkontaktmaterialien ebenso wie von Bedarfsgegenständen, kosmetischen Mitteln und Tabakerzeugnissen zeigt nach Auffassung des zuständigen Verbraucherministers Peter Hauk eindrucksvoll die große Bandbreite an Aufgaben im Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. In der nächsten Woche will der Minister im Rahmen der‚ Vorstellung Jahresbericht Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung 2015‘ über die Aktivitäten des Ministeriums berichten.

 

"Bedroht, bedrohlich, lebenswichtig - Wasser für die Landwirtschaft"

agrartotal (pm/Berlin) - Wasser ist für die Landwirtschaft genauso wichtig wie der Boden. Wasser und Ernährung sind untrennbar miteinander verbunden. Dabei geht es um Quantitäten und Qualitäten: Knappheit, Verbrauch und Gefährdung des Wassers müssen technisch und politisch gemanagt werden. Der Klimawandel verstärkt diese Herausforderungen - in Deutschland und weltweit. Wie erhalten alle Menschen sauberes Trinkwasser? Wie kann der Zugang von Bäuerinnen und Bauern zu Wasser gesichert werden? Wie begegnen wir der zunehmenden Wasserverschmutzung?

Freitag, den 16. September bis Samstag, den 17. September 2016

Detaillierte Informationen zum Tagungsablauf sowie eine Möglichkeit zur
Online-Anmeldung finden Sie hier:

http://www.akademie-hofgeismar.de/programm/detailansicht.php?category=start&exnr=16125

Wintergerstenernte trotz Regenunterbrechungen weit vorangeschritten

agrartotal (dbv/Berlin) - 1. DBV-Erntebericht: Erträge der Wintergerste liegen unter den Erwartungen

Chinas unfaire Handelspraktiken?

agrartotal (eu/Brüssel) - Die EU-Kommission hat erneut darüber beraten, wie sie sich vor Chinas unfairen Handelspraktiken schützen will, falls  China nach dem 11. Dezember dieses Jahres der Marktwirtschaftsstatus nach den Regeln der Welthandelsorganisation WTO zuerkannt werden sollte. Nach intensiven Beratungen mit Interessenträgern aus Politik und Wirtschaft über die Auswirkungen auf Industrie und Arbeitsplätze einigte sich die Kommission heute auf einen Vorschlag für neue Handelsschutzinstrumente. Zentraler Ansatz ist dabei eine neue Berechnungsmethode, die die Aufrechterhaltung des starken Schutzsystems erlaubt, ohne WTO-Regeln zu verletzen.

Hin zu einer CO2-armen Wirtschaft

agrartotal (eu/Brüssel) - Die Europäische Kommission stellt die Weichen für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und den Übergang zu einer modernen, CO2-armen Wirtschaft in Europa.

Naturschutz/Schutz der Wälder

agrartotal (min/Bonn) - Auf Einladung von Bundesministerin Barbara Hendricks startete in Bonn eine hochrangige internationale Initiative zum Schutz der Wälder: der Weltbeirat zum Wiederaufbau von Wäldern (Global Restoration Council). Er versammelt Persönlichkeiten aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

Vegane Produkte

agrartotal (pm/Bonn) - In Deutschland wurden im letzten Jahr mehr vegane Produkte eingeführt als in jedem anderen EU-Land. Die Auslobung „vegan“ hat die Kennzeichnung „vegetarisch“ bei deutschen Lebensmittel- und Getränkeprodukten überholt. 10 Prozent der Lebensmittel und Getränke, die im letzten Jahr in Deutschland neu lanciert wurden, waren als "vegan" gekennzeichnet, während 6 Prozent als "vegetarisch" vermarktet wurden. Dies zeigt eine Analyse des Marktforschungsunternehmen Mintel. 2013 belief sich der Anteil vegetarischer und veganer Produkte an allen Neueinführungen auf lediglich 3 Prozent.

Schmidt feuert Kloos

Bundesminister Christian Schmidt entlässt seinen Staatssekretär Dr. Kloos (Foto)

agrartotal (min/Berlin) - Bundesminister Christian Schmidt hat den Bundespräsidenten gebeten, den beamteten Staatssekretär Dr. Robert Kloos mit Wirkung zum 8. August 2016 in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen. Bundesminister Schmidt dankt Herrn Staatssekretär Dr. Kloos für seine langjährige Tätigkeit im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und wünscht ihm persönlich alles Gute.

Als Nachfolger wird Bundesminister Schmidt dem Bundeskabinett Herrn Dr. Hermann Onko Aeikens vorschlagen. Der ehemalige Agrarminister Sachsen-Anhalts berät das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in agrarstrukturellen und marktpolitischen Angelegenheiten, bei der Ausrichtung der EU-Agrarpolitik sowie bei der Entwicklung perspektivischer Programme für die Landwirtschaft seit Mai 2016, erklärte das Ministerium in einer jetzt veröffentlichten Erklärung.

Westfalen ist offiziell frei vom Rinder-Herpesvirus - Rheinland muss noch warten

Klicken sie auf die Kuh um weitere Informationen zu erhalten

agrartotal (nur/Düsseldorf) - Am 19. Juli 2016 ist im Bundesanzeiger der Beschluss der EU zur Anerkennung der drei westfälischen Regierungsbezirke als vom Rinder-Herpesvirus-1 freie Regionen bekannt gemacht worden Nach Jahren intensiver Bekämpfung ist für den Landesteil Westfalen jetzt das Ziel erreicht, die Infektion durch das Virus, auch als BHV1 bekannt, offiziell zu tilgen.

Grünlandförderung sorgt für Krach in Hannover

Agrarminister Christian Meyer

agrartotal (pm/Hannover) - Mit deutlichen Worten weist Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer eine aktuelle Mitteilung des Landvolks Niedersachsen zurück. Darin werde „völlig zu Unrecht“ unterstellt, er habe bei der Ausgleichszulage (AGZ) zur Grünlandförderung seine Meinung geändert. Meyer: „Fakt bleibt vielmehr, dass Niedersachsen mit einer solchen Prämie für die Bewirtschaftung von Grünland in benachteiligten Gebieten vorbildlich ist. Das ist eine enorm wichtige Stütze.“

TiBu

agrartotal (dtb/Bonn) - Deutscher Tierschutzbund vergibt erstmals den TiBu - Auszeichnung für Beiträge zur Stärkung des gesellschaftlichen Wertewandels hin zu einem Mehr an Tierschutz

DLG und BFL intensivieren Zusammenarbeit

agrartotal (DLG / BFL/Frankfurt) - Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) und die Bauförderung Landwirtschaft (BFL) werden zukünftig enger zusammenarbeiten.

EU-Protokoll Milch

Phil Hogan

agrartotal (EU/Brüssel) - Phil Hogan stellt neue Hilfen für Milchbauern vor, darunter 58 Mio. Euro für deutsche Landwirte

Rukwied: Unterstützung für Milchbauern schnell und effizient umsetzen

Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied

agrartotal (DBV/Berlin/Brüssel) - „Es ist dringend notwendig, dass die EU-Kommission die aktiven europäischen Milchbauern angesichts der anhaltenden Krise mit 500 Mio. Euro unterstützt. Jetzt kommt es darauf an, dass diese Maßnahmen schnell und effizient umgesetzt werden und bei den Milchbauern zeitnah ankommen“, erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, zu den Beschlüssen des Agrarrates in Brüssel am 18. Juli 2016. Kritisch wertete der DBV-Präsident die Kopplung eines Teils der Mittel an eine geplante Mengenreduzierung. „Mit der Kopplung finanzieller Unterstützungsmaßnahmen soll in einzelbetriebliche Produktionsentscheidungen eingegriffen werden. Dies führt zu Mitnahmeeffekten und Marktverzerrungen sowie zu steigenden bürokratischen Kosten für Antragstellung und Mengennachweise“, so der Bauernpräsident.

Schweinepest ASP

FLI: Karte: ASF in Lettland, Litauen, Polen und Estland, Stand 12.07.2016, 10:00 Uhr

agrartotal (ch/fl/Bonn/Berlin) - In Russland grassiert die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter. Wie der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) in Moskau berichtete, wurden in diesem Jahr bis Mitte Juli insgesamt 25 Ausbrüche dieser Krankheit in Schweinebeständen registriert. Bei einem dieser Ausbrüche handelte es sich um den grössten Fall in der Tierseuchengeschichte Russlands. Dabei waren in der Region Sawolshskij 155'500 Schweine betroffen. Medienberichten zufolge erwägt die Regierung, die landesweit insgesamt rund 4,5 Millionen Schweine, die in kleineren Höfen gehalten werden, zu „beschlagnahmen“. In der Ukraine sind seit Anfang dieses Jahres laut Rosselkhoznadzor 13 Fälle von ASF in Betrieben mit Schweinehaltung verzeichnet worden.

In den osteuropäischen Staaten Polen, Litauen, Lettland und Estland wurden seit Anfang 2014 Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen festgestellt. Es kam auch zu Ausbrüchen bei Hausschweinen. Unter den betroffenen Hausschweinbeständen befanden sich neben Kleinsthaltungen auch große Betriebe, so ein Bestand in Litauen mit rund 20.000 Tieren. In den betroffenen Regionen (siehe Karte; wöchentlich aktualisiert) gelten Restriktionsmaßnahmen zur Bekämpfung gemäß der Rechtsetzung in der EU.

Die Karte wird vom FLI in wöchentlichen Abständen aktualisiert und stellt somit nicht die tagesaktuelle Situation dar. Die Karte zeigt 

  1. die Lokalisation der seit 01.01.2016 an das ADNS gemeldeten Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Osteuropa in Hausschweinebetrieben (rote Punkte) und Wildschweinen (blaue Punkte) 
    (Quelle: Animal Disease Notification System der Europäischen Kommission);
  2. die eingerichteten Restriktionsgebiete gemäß den veröffentlichten Durchführungsbeschlüssen der EU-Kommission.

Die farblich dargestellten Restriktionsgebiete richten sich nach den Anlagen des Durchführungsbeschlusses der Kommission 2014/709/EU (in der geltenden Fassung). Demnach sind die „Gebiete nach ihrem Risikoniveau in Bezug auf die Seuchenlage für Afrikanische Schweinepest sowie nach der Frage einzustufen, ob sowohl Schweinebetriebe als auch die Wildschweinpopulation (Teil­­ III) oder lediglich die Wildschweinpopulation (Teil II) betroffen ist, oder sich das Risiko aus einer gewissen Nähe zur infizierten Wildschweinpopulation ergibt (Teil I)“. 

Das FLI übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Karte.

TV heute: 'Markt' deckt auf: Landwirtschaft auf giftigen Bohrschlammgruben

agrartotal (ndr/Hamburg) - In Niedersachsen im Landkreis Wittmund gibt es auf belasteten Bohrschlammgruben Ackerbau und Weideflächen. Das haben Recherchen des Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins "Markt" im NDR Fernsehen ergeben. Trotz Hinweisen aus der Bevölkerung wurden mindestens zwei Flächen von der Aufsichtsbehörde nicht als Verdachtsflächen gekennzeichnet. Ob Schadstoffe in die Nahrungskette gelangten, ist nicht geklärt.

Aus dem Reichstag: Reiche sollen häufiger geprüft werden

agrartotal (hib/HLE/Berlin) - Steuerpflichtige mit besonderen Einkünften sollen häufiger geprüft werden. Dies fordert die Fraktion Die Linke in einem Gesetzentwurf (18/9125), mit dem die Abgabenordnung geändert werden soll. Begründet wird die Änderung mit der seit Jahren rückläufigen Zahl von Steuerprüfungen bei Steuerpflichtigen mit besonderen Einkommen. Die Zahl dieser Prüfungen sei von 1.838 im Jahr 2010 auf 1.391 Prüfungen im Jahr 2014 zurückgegangen. Entsprechend verringert hätten sich auch die zusätzlichen Steuereinnahmen durch diese Prüfungen - und zwar von 404 auf 313 Millionen Euro. Die Fraktion will daher erreichen, dass in der Abgabenordnung ein Mindestintervall einer Außenprüfung von drei Jahren festgeschrieben wird. Unter Berufung auf Medienberichte heißt es, bisher hätten diese Steuerpflichtigen nur alle sieben Jahre mit einer Prüfung zu rechnen. 

Zu den Kosten heißt es, es würden Mehrkosten durch die Schaffung neuer Planstellen für Steuerprüfer entstehen. Die Mehrausgaben könnten durch die zu erwartenden Mehreinnahmen kompensiert werden.

813,44 Euro

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen

agrartotal (grüne/Berlin) - 813,44 Euro pro Milchviehbetrieb: Gießkanne statt politische Steuerungsmaßnahmen

Die Chance der Sonder-AMK am vergangenen Freitag, eine verbindliche Mengenbegrenzung zu beschließen, ließen FDP und CDU verantwortungslos verstreichen. Nun soll ein erneutes Hilfspaket den Milchbetrieben helfen. Doch wie soll eine Einmalzahlung von umgerechnet 813 Euro pro Betrieb den Strukturbruch abmildern? Angesichts von so viel Inkompetenz und Fahrlässigkeit auf Seiten der Verantwortlichen bleibe ich ratlos und hoffnungslos zurück, erklärte Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen zum Treffen von EU-Agrarkommissar Phil Hogen und den EU-Landwirtschaftsministern

 

Mehr Biohennen in der EU

agrartotal (MEG/Bonn) - In der EU dominiert weiterhin die Haltung von Legehennen in ausgestalteten Käfigen. Im April 2015 waren 56,1 % der Haltungsplätze Käfigsysteme. Das waren sogar 0,4 Prozentpunkte mehr als zum Erhebungszeitpunkt 2014. Insgesamt wurde in der EU im April 2015 eine maximale Kapazität von 382,77 Mio. Legehennen gemeldet. Der Anteil der Hennen in Bodenhaltung sank um 0,5 Prozentpunkte auf 26,1 %. Auch die Haltung im Freiland war rückläufig, der Anteil sank um 0,3 Prozentpunkte auf 13,6 %. Zulegen konnte die Biohaltung in der EU. Insgesamt gab es in der EU 14,58 Mio. Biohaltungsplätze. Das waren 4,2 % des Gesamtbestands, im Jahr 2014 lag der Anteil erst bei 3,8 %. Nie wurden mehr Biohennen in der EU gehalten. 

Herpesvirus

agrartotal (min/Mainz) - Eine Pferdekrankheit auf einem Reiterhof in Hessen sorgt aktuell für Besorgnis unter Pferdehaltern. Dabei könnte es sich um eine Infektion mit Pferdeherpesviren handeln, den sogenannten Equinen Herpes Viren EHV.

Mehr Ertrag pro Tropfen Wasser

agrartotal (Technische Universität München (TUM)/München) - Die Menschheit muss ihre Nahrungsproduktion steigern bei begrenzter Wasserverfügbarkeit. Bereits heute ist die Wassernutzung nicht nachhaltig.

Parteitag der Bayern SPD lehnt CETA ab

agrartotal (spd/München) - Die BayernSPD lehnt das Freihandelsabkommen CETA mit Kanada ab. Die 300 Delegierten des außerordentlichen Parteitags in Amberg stimmten einem entsprechenden Initiativantrag gegen CETA mit überwältigender Mehrheit zu. Die Generalsekretärin der BayernSPD, Natascha Kohnen, dazu: "In der Debatte wurde deutlich, dass die Delegierten die von der SPD gezogenen roten Linien für überschritten halten. Es herrscht seit langem große Skepsis bei CETA in der SPD in Bayern aber auch in anderen Landesverbänden. Heute hat sich herausgestellt: Die Skepsis überwiegt bereits. Die Meinungsbildung ist abgeschlossen. Deshalb hat sich der Parteitag gegen CETA ausgesprochen."

Rechtsfolge verdeckter Arbeitnehmerüberlassung

agrartotal (vdaa/Stuttgart) - Besitzt ein Arbeitgeber die nach § 1 Abs. 1 Satz 1 AÜG erforderliche Erlaubnis, als Verleiher Dritten (Entleihern) Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer) im Rahmen seiner wirtschaftlichen Tätigkeit zu überlassen, kommt zwischen einem Leiharbeitnehmer und einem Entleiher nach geltendem Recht auch dann kein Arbeitsverhältnis zustande, wenn der Einsatz des Leiharbeitnehmers nicht als Arbeitnehmerüberlassung, sondern als Werkvertrag bezeichnet worden ist (verdeckte Arbeitnehmerüberlassung).

Lebensmittelbetrug

agrartotal (bmel/Berlin) - Neue EU-Verordnung für noch klarere und effizientere Vorschriften für amtliche Lebensmittelkontrollen in der EU

Vegetarische und vegane Produkte

agrartotal (hib/EIS/Bundestag/Berlin) - Ausführliche Informationen über vegetarische und vegane Produkte werden nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für die Verbraucher immer wichtiger. Die Abgeordneten fordern deshalb in einem Antrag (18/9057) die Bundesregierung dazu auf, in diesem Bereich für mehr Transparenz zu sorgen. In Zukunft solle etwa erkennbar sein, "wenn Zutaten oder Verarbeitungshilfsstoffe tierischen Ursprungs in Lebensmitteln enthalten sind oder bei deren Herstellung eingesetzt wurden". Außerdem sollen Werbung und Produktaufmachungen unterbunden werden, die kleinbäuerliche und artgerechte Tierhaltung vorgaukeln, aber aus der Massentierhaltung stammen. Darüber hinaus soll sich Deutschland auf EU-Ebene für mehr Klarheit und Verlässlichkeit bei der Kennzeichnung veganer und vegetarischer Produkte einsetzen und auf Basis der durch die Verbraucherminister beschlossenen Definitionen der Begriffe "vegan" und "vegetarisch" hinwirken.

Wechsel im Vorstand der KTG Agrar SE

agrartotal (KTG/Hamburg) - Der Aufsichtsrat der KTG Agrar SE (ISIN: DE000A0DN1J4) hat Herrn Rechtsanwalt Jan Ockelmann aus der Sozietät JOHLKE Rechtsanwälte in den Vorstand der Gesellschaft berufen. Er wird als Chief Restructuring Officer (CRO) gemeinsam mit dem gerichtlich bestellten vorläufigen Sachwalter Herrn Rechtsanwalt Stefan Denkhaus in den nächsten Monaten einen Restrukturierungsplan erarbeiten, um das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung umzusetzen. Jan Ockelmann verfügt über langjährige Kontakte zu landwirtschaftlichen Betrieben und Beratern. Er ist zudem selbst seit vielen Jahren als Insolvenzverwalter tätig und mit den Besonderheiten eines Eigenverwaltungsverfahrens vertraut.

attac: Kühe und Bauern nicht verpulvern

agrartotal (pm/attac/Brüssel) - Bundesagrarminister erhält vor heutigem Sonder-Agrarministerkonferenz Koffer voller Milchpulver

Tötung trächtiger Tiere verhindern – Union muss Blockade beenden

Christina Jantz-Herrmann, Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion

agrartotal (spd/cjh/Berlin) - In einer aktuellen Pressemitteilung von Christina Jantz-Herrmann, SPD-MdB, erkkärte diese zum Thema: "Tötung hochträchtiger Tiere": 

„Es ist grausame Praxis an deutschen Schlachthöfen – wenn trächtige Tiere geschlachtet werden, verendet dabei das ungeborene Tier aufgrund des Sauerstoffmangels im Mutterleib. Denn das ungeborene Tier ist bei der Schlachtung nicht betäubt, obwohl es sich bereits in einer Entwicklungsphase befinden kann, in der es Schmerzen empfindet. Zumindest ab dem letzten Drittel der Trächtigkeit können Feten bei der Schlachtung des Muttertieres bis zu ihrem Tod Schmerzen und Leiden empfinden. Bislang gibt es jedoch keine rechtsverbindlichen Vorgaben, die den qualvollen Tod des ungeborenen Tieres verhindern. Diese Praxis ist absolut unethisch und wird von der Gesellschaft nicht akzeptiert. Bereits im letzten Herbst hatten sich die Koalitionsfraktionen grundsätzlich darauf geeinigt, die Tötung hochträchtiger Tiere abstellen zu wollen – doch eine Umsetzung war bisher aufgrund unionsinterner Querelen nicht möglich. Ich fordere die CDU/CSU-Fraktion auf, sich zu ihrer Regierungsverantwortung zu bekennen und die SPD-Bundestagsfraktion bei der Beendigung der Schlachtung hochträchtiger Tiere zu unterstützen.“

Verkennen Grüne Minister die Notlage der Milchbauern?

agrartotal (lpd/Hannover) - Als puren Aktionismus zum falschen Zeitpunkt bezeichnet Landvolkvizepräsident Albert Schulte to Brinke die gebetsmühlenartig vorgetragene Forderung der grünen Länderagrarminister nach einer staatlichen Mengenbegrenzung der Milcherzeugung. „EU-Agrarkommissar Phil Hogan schließt zuletzt Ende Juni auf dem Bauerntag in Hannover eine Rückkehr zur Mengenregulierung weiter aus, aber eine Reihe deutscher Länderagrarminister hält weiter stur an der verbindlichen Mengenreduzierung fest“, bedauert der Landvolkvizepräsident.

Weniger Bürokratieaufwand der Wirtschaft

agrartotal Berlin (hib/HLE) - Der Erfüllungsaufwand für die deutsche Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr um 958 Millionen Euro verringert. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/9046) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/8718) mit. Insgesamt 26 Vorhaben hätten zu einem Anstieg des laufenden Erfüllungsaufwands der Unternehmen um 458 Millionen Euro geführt. Dem gegenüber würden 27 Vorhaben stehen, die zu einer Entlastung um 1,415 Milliarden Euro geführt hätten. Wie die Bundesregierung weiter ausführt, soll das kürzlich beschlossene Arbeitsprogramm "Bessere Rechtssetzung 2016" die bisherigen Erfolge verstärken. 

Außerdem soll es ein zweites Bürokratieentlastungsgesetz geben, mit dem sich Bundestag und Bundesrat noch in diesem Jahr befassen sollen. Unter anderem sind Vereinfachungen im Steuerrecht geplant. Dabei geht es um die Frage der Anhebung des Wertes für den Sofortabzug der Anschaffungs- und Herstellungskosten von geringwertigen Wirtschaftsgütern. Außerdem könnte es eine Modernisierung der Handwerksordnung, Vereinfachungen bei der Ermittlung der Sozialversicherungsbeiträge und eine Anhebung des Schwellenwertes für Rechnungen über Kleinbeträge geben.

Österreich: Bauern verdienen deutlich weniger

agrartotal (lid.ch) - Österreichische Bauern haben im letzten Jahr abermals weniger verdient. Es ist das vierte Einkommensminus in Folge. In Österreich sind die Einkünfte aus der Land- und Forstwirtschaft im letzten Jahr um 17 Prozent auf durchschnittlich 19’478 Euro je Betrieb gesunken. Es ist bereits das vierte Jahr in Folge mit sinkenden Einkommen, teilt das Landwirtschaftsministerium mit. Niedrige Erzeugerpreise, extreme Wetterereignisse und höhere Kosten seien die Gründe für den erneuten Einkommensrückgang. 

Bürger entscheiden über den Schlachthof

agrartotal (pm/fr/Aschheim) - Der Aschheimer Gemeinderat hat nach ersten Pressemeldungen das Bürgerbegehren gegen die Schlachthof-Pläne zugelassen und im Gegenzug ein Ratsbegehren entgegengestellt. Die Abstimmung findet voraussichtlich am 9. Oktober statt.

Fünfte DRV-Ernteschätzung Juli 2016

Die Ernte hat mittlerweile in weiten Teilen Deutschlands begonnen. Gerade in den Frühdruschgebieten ist die Gerste bereits zu einem hohen Prozentsatz eingebracht worden

agrartotal (drv/Berlin) - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) geht in seiner aktuellen Ernteschätzung für Juli nur noch von einer durchschnittlichen Getreideernte in Höhe von knapp 47,5 Mio. t aus. Das erwartete Ergebnis liegt leicht unter dem Wert des Vormonats (48,0 Mio. t). Grund für diese Anpassung sind vor allem die niedriger geschätzten Hektarerträge bei Winterweizen und Wintergerste. Das Vorjahresergebnis von 48,8 Mio. t wird nach dieser Schätzung um 2,7 Prozent unterschritten.

Kein Scherz - Lettischer Preiskampf

Angebot von "Maxima" vom 12. bis 18.7. 2016

agrartotal (fr/Riga/Lettland) - Eine der größten - wenn nicht sogar die größte - Supermarktkette in Lettland, Maxima, bietet derzeit „Karbonade“ ohne Knochen zum Kilopreis von 3,69 Euro an, was einer Preissenkung gegenüber der letzten Woche von 40% entspricht. Im Durchschnitt sind die Aktionspreise in dieser Woche bei Wurst und Fleisch um 25% bis 50% - je nach Produkt - gesenkt worden. Die lettische Landwirtschaft, die sich schon seit dem russischen Embargo mit einem massiven Preis- und somit bedrohlichen Überlebenskampf konfrontiert sieht, kann sich gegen derartige Dumpingpreise kaum noch zur Wehr setzen. Auch mit der Direktvermarktung in stadtnahen Gebieten, ist bei einem Kilopreis von 2,60 Euro bei der Abnahme eines halben Schweines, wohl kaum Geld zu verdienen.

Agrarminister treffen sich morgen in Brüssel

Priska Hinz, hessische Landwirtschaftsministerin

agrartotal (pm/Wiesbaden) - „Die vergangenen Wochen und Monate haben gezeigt, dass sich die Situation für unsere Milchbäuerinnen und Milchbauern nicht von allein verbessert. Wir sind uns einig, dass etwas getan werden muss – und zwar auf europäischer Ebene“, betonte die hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz in der Landtagsdebatte zur Milchmarktkrise und im Vorfeld der Sonder-Agrarministerkonferenz (AMK) am morgigen Freitag, 15. Juli, in Brüssel. „Eine freiwillige Regulierung der Milchmenge durch die Wirtschaftsbeteiligten ist im notwendigen Umfang bisher nicht erfolgt. Ernst zunehmende Signale sind bislang nicht erkennbar: Darum fordern wir die Bundesregierung auf, sich auf europäischer Ebene für eine zeitlich befristete Mengenbegrenzung einzusetzen“, sagte Hinz mit Blick auf die Sonder-AMK.

Starke Landwirtschaft - starker ländlicher Raum

agrartotal (dlv/Berlin) - Deutscher LandFrauenverband appelliert an Agrarministerkonferenz, die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern

Pfeiler im europäischen Einigungsprozess

agrartotal (dbv/Berlin) - Pfeiler im europäischen Einigungsprozess

Sonderregelung für halbautomatische Waffen

Forstminister Helmut Brunner

agrartotal (Min/München) - Mit einer landeseigenen Regelung will der Freistaat dafür sorgen, dass die bayerischen Jägerinnen und Jäger schon ab August wieder ihre halbautomatischen Waffen für die Jagd verwenden dürfen. Das hat Forstminister Helmut Brunner entschieden. 

Interessant: Pachtpreisbremse in der Landwirtschaft

„Bauernland muss in Bauernhand bleiben“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Meyer

agrartotal (min/Nieder/Hannover) - Das Land Niedersachsen will mit einer Reform des Grundstücksverkehrsrechts den enormen Preisanstieg bei landwirtschaftlichen Flächen abbremsen und ortsansässigen Bauern ein wirksames Vorkaufsrecht einräumen, wenn Flächen zum Verkauf anstehen. Agrarminister Christian Meyer stellte die Eckpunkte des „Gesetzes zur Sicherung der bäuerlichen Agrarstruktur in Niedersachsen“ vor. „Bauernland muss in Bauernhand bleiben“, sagte Meyer. „Mit dem Gesetz erhöhen wir die Transparenz bei Flächenverkäufen oder Neuverpachtungen. Und wir stärken die bäuerlichen Familienbetriebe, die oftmals die überhöhten Bodenpreise nicht mehr bezahlen können.“

 

Gabriels Ministererlaubnis ist rechtswidrig

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in Erklärungsnot

agrartotal (Netter/Koblenz) - Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, begrüßt die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf, das die Ministererlaubnis von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel aufhob. Horper: „Die Landwirtschaft kämpft um ihre Existenz, die Preise sind im Keller, weil u.a. die Marktmacht des Handels zu groß ist. Über die berechtigte Kritik der Kartellbehörden setzte sich Gabriel einfach hinweg. Das Oberlandesgericht hat der Selbstherrlichkeit eines Minister nun Grenzen gesetzt und die Übernahme von Kaiser’s Tengelmann durch Edeka zumindest vorläufig unterbunden.“

Ausbildungsmarkt

agrartotal (Düsseldorf/IT.NRW) - Ende 2015 befanden sich in Nordrhein-Westfalen mit 303 681 Personen zwei Prozent weniger junge Menschen in einer beruflichen Ausbildung im dualen System als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war - wie bereits in den Vorjahren - eine hohe Konzentration auf wenige Ausbildungsberufe festzustellen: 57,0 Prozent der weiblichen und 38,5 Prozent der männlichen Azubis verteilten sich jeweils auf die zehn am weitesten verbreiteten Ausbildungsberufe. Die meisten der 114 564 weiblichen Azubis absolvierten eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement (12 252), gefolgt von medizinischen (9 285) und zahnmedizinischen Fachangestellten (7 644). Bei den 189 117 männlichen Azubis dominierte nach wie vor die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker (12 150); gefolgt von Industriemechanikern (9 027) und Elektronikern (7 917).

Bauern sind sauer!

agrartotal (dbv/Berin) - DBV-Konjunkturbarometer: Stimmungslage in der Landwirtschaft weiter am Boden - Liquiditätslage der Betriebe extrem angespannt – stark rückläufige Investitionen

Der Fall Kaiser´s Tengelmann

agrartotal (dbv/Berin) - DBV sieht sich durch Beschluss im Fall Kaiser´s Tengelmann bestätigt - Düsseldorfer Gericht hält Ministererlaubnis für rechtswidrig

Hochzeit Edeka mit Kaiser's-Tengelmann geplatzt?

Werden die Karten jetzt schon wieder neu gemischt?

agrartotal (pm/ard/Hamburg) - Wie tagesschau.de meldet, ist die Erlaubnis des Bundesministers für Wirtschaft und Energie zur Übernahme von Kaiser´s Tengelmann durch Edeka nach einer vorläufigen Prüfung im Eilverfahren "rechtswidrig". Das hat der 1. Kartellsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf beschlossen. Nach Auffassung des Gerichtes ist sei die Ministererlaubnis unteranderem deshalb rechtswidrig, da der Minister bei seiner Entscheidung zu Unrecht den Erhalt der kollektiven Arbeitnehmerrechte (z. B.Tarifverträge u. ä.) bei Kaiser's Tengelmann als einen "Gemeinwohlbelang" berücksichtigt habe.

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grüne, bezeichnete den richtlerichen Stopp als einen herben Schlag für Wirtschaftsminister Gabriel. Er sei mit seiner gutsherrenhaften Art, sich über das Bundeskartellamt hinweg zu setzen, gescheitert. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat klargestellt, dass auf der Basis heimlicher Mauscheleien und geheimer Absprachen keine Politik betrieben werden darf. Diese Verquickung von Politik und Wirtschaft war einfach zu dreist, sagte Ostendorff.

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, meinte, dass „Eine Fusion von Kaiser`s Tengelmann und Edeka würde die Marktkonzentration der Supermarktketten weiter verschärfen und die soziale Marktwirtschaft noch mehr ruinieren. Die Auswirkungen von einseitiger Marktmacht sehen wir derzeit beispielhaft beim Milchpreisverfall. Solche Szenarien würden sich durch diese Fusion häufen. Seehofer, Aigner und Gabriel sind blamiert. Diese gefährliche Fusion muss jetzt gestoppt werden.“

Die vollständige Meldung im Anhang

WFP-Innovationszentrum eröffnet

Foto: Klapatauskaite/WFP

agrartotal (mün/Min/München) - Bayerns Ernährungsminister Helmut Brunner hat am gestrigen Montag gemeinsam mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (l.), Entwicklungsminister Gerd Müller (r.) und Ertharin Cousin, der Exekutiv-Direktorin des UN-Welternährungsprogramms WFP, das Münchner Innovationszentrum der WFP eröffnet. WFP ist die weltweit größte UN Organisation zur Bekämpfung von Hunger in allen seinen Formen. "Bayern ist stolz, den Aufbau eines WFP-Büros in München zu unterstützen. Durch enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Forschungsinstituten in Bayern können wir kluge und nachhaltige Lösungen für eine Welt ohne Hunger finden", sagte Brunner bei der Eröffnung. Der Freistaat unterstützt das neue Innovationszentrum mit jährlich einer Million Euro. Die Einrichtung soll Innovationen zur Beseitigung des Hungers in der Welt vorantreiben.

Bilanz des Deutschen LandFrauentages 2016

Mit ihrer Anwesenheit beim Deutschen LandFrauentag in Erfurt bekundete die Bundeskanzlerin ihre hohe Wertschätzung für den Deutschen LandFrauenverband

agrartotal (dlv/Erfurt) - Bundeskanzlerin Merkel zollte mit ihrer Rede 500.000 LandFrauen in Deutschland Respekt und Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement

Gezielte Hilfe ja - Gießkanne nein!

Agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Wilhelm Priesmeier

agrartotal (prie/Berlin) Erstaunt zeigt sich der Agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Wilhelm Priesmeier über die Äußerungen der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU Gitta Connemann über den sogenannten ‚Pakt zur Landwirtschaft‘ und ihren Angriff auf den Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. „Wer an konstruktiven Lösungen interessiert ist, sollte nicht auf Konfrontation setzen. Mit dem von der CDU/CSU geplanten ‚Subventionspakt‘ für die Landwirtschaft wird das Prinzip Gießkanne zur Maxime für die Bewältigung der Krise im Milchmarkt. Dabei verschließt sich die SPD im Grundsatz nicht gezielten, befristeten Hilfen für besonders betroffene Betriebe.

Vertrauen in die Wirtschaft: Lebensmittelbranche rückt auf den zweiten Platz

agrartotal (BVE/Berlin) - Die Lebensmittelbranche ist nach der Technologieindustrie der Wirtschaftsbereich mit dem zweithöchsten Vertrauen in Deutschland. Das geht aus einer Sonderauswertung der globalen Vertrauensstudie Edelman Trust Barometer 2016 mit Fokus auf die Lebensmittelwirtschaft hervor, die Edelman.ergo heute veröffentlicht hat. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) zieht positive Bilanz für das Vertrauen der Deutschen und sieht als einen Grund für den Anstieg die gewachsene öffentliche Präsenz der Branche in der gesellschaftlichen Diskussion.

Kinder statt Kälber zwischen Stall und Scheune

agrartotal (i.m.a/Berlin) Immer häufiger entdecken Bäuerinnen einen neuen  Nebenerwerb: Nicht durch die Aufzucht von Kälbern, sondern durch die Betreuung von Kindern versprechen sie sich neben einer zusätzlichen Einnahmequelle vor allem eine sinnvolle und erfüllende Tätigkeit und gründen deshalb Bauernhof-Kindergärten. Der Trend ist so beachtlich, dass er jetzt Inhalt einer vom Landwirtschaftsministerium geförderten Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof (BAGLoB) wird.

Vorbereitungen für Leitmesse des Agribusiness laufen auf Hochtouren

agrartotal (igw/Berlin) - Angebote im Professional Center werden weiter ausgebaut – Neue Markthalle mit Street-Food – 82. Auflage seit 1926

Schlachtviehmarkt

agrartotal (ami/Bonn) - Der Schlachtviehmarkt steht vor dem Umbruch. Kleinere Bestände, eine rückläufige Nachfrage und zu niedrige Preise belasten die gesamte Wertschöpfungskette. Doch wohin führt der Weg? Bietet der Export Alternativen? Und wie kann Ihr Unternehmen davon profitieren? Vielleicht - die Verfasser sind zumindest der Auffassung - hilft die AMI Markt Bilanz Vieh und Fleisch 2016.

Schlachtindustrie? Gegen Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen

„Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze“

agrartotal (Niedersachsen Bund/Berlin) - Mit dem „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze“ (AÜG) ging es im Bundesrat am 8. Juli 2016 um die Frage, wie der Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen bekämpft werden kann.

Erneuerbare-Energien-Gesetz 2016 auf den Weg gebracht

agrartotal (Niedersachsen Bund/Berlin) - Negative Konsequenzen für den Windenergieausbau in der Nordsee befürchtet

Ökolandbau wächst

agrartotal (pm/Berlin) - Die jetzt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichten Zahlen bestätigen, ist der ökologische Landbau in Deutschland 2015 weiter stabil gewachsen. Das geht aus den Jahresmeldungen der Länder hervor. Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden landwirtschaftlichen Betriebe betrug 24.736, das waren 5,7% mehr als im Vorjahr (2014: 23.398). Die ökologisch bewirtschaftete Fläche von 1.088.838 Hektar wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 3,9% (2014: 1.047.633 ha).

50. Jahrestags der Charta zu den Menschenrechten

agrartotal (BESH/Scchwäbisch Hall) - Am 12./13. Juli findet am Sitz der Vereinten Nationen (UN) in New York eine Vollversammlung anlässlich des 50. Jahrestag der Charta zu den Menschenrechten statt. Rudolf Bühler, Biobauer aus Wolpertshausen, Gründer der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall und der Stiftung Haus der Bauern, ist als Vertreter der Rechte für Kleinbauern  eingeladen um an der Vollversammlung und bei den Workshops als ein Vertreter der Civil Society teilzunehmen. Dies auch im Hinblick auf die bevorstehende Konferenz „Global Peasants Rights“ welche vom 8.-10. März 2017 in Schwäbisch Hall und auf Schloss Kirchberg unter UN-Beteiligung und vielzähligen Experten und Bauernführern stattfinden wird. 

Überfordert vom Brexit, rechten Parteien, Flüchtlingsansturm?

agrartotal (merices/Berlin/Peking) - Chinas parteistaatliche Medien sehen EU-Krisen als Zeichen für das Scheitern des „westlichen Systems“

Westfleisch kauft Schlachthof in Gelsenkirchen

Laut Christian Leding, der dem Westfleisch-Vorstand angehört, entstand bereits in den ersten Wochen der Kooperation „eine gemeinsame Idee für die Zukunft“.

HF traf Minister Dr. Gerd Müller

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller erhielt beim Deutschen LandFrauentag 2016 in Erfurt die Goldene Ehrennadel des Deutschen LandFrauenverbandes

agrartotal (fr/Berlin) - Vor dem Reichstag in Berlin traf ich Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und langjährigen Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium. Ganz stolz - und das berechtigt - zeigte er mir sein "Goldenes Abzeichen", welches ihm die Landfrauen in Erfurt verliehen hatten. Der Deutsche LandFrauenverband hat damit das langjährige Eintreten von Bundesminister Müller für die Belange des ländlichen Raumes und die Interessen von LandFrauen gewürdigt.

Staatsmedaille für Ex-Rinderzüchter-Vorsitzenden Schütz

Foto Baumgart/StMELF

agrartoal (Ministerium/München) - Mit der Staatsmedaille in Gold hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner den früheren Vorsitzenden des Landesverbands Bayerischer Rinderzüchter, Siegfried Schütz aus Altusried (Lkr. Oberallgäu), ausgezeichnet. Der Minister würdigte damit die besonderen Verdienste des 73-Jährigen um die Landwirtschaft in Bayern. „Mit Sachkompetenz, Weitblick und herausragendem persönlichen Engagement haben Sie die Rinderzucht im Freistaat lange Jahre maßgeblich mitgestaltet“, sagte der Minister in seiner Laudatio. Schütz habe entscheidenden Anteil daran, dass elf landesweit tätige Tierzuchtorganisationen im Kompetenzzentrum Tier in Grub bei München an einem Standort gebündelt werden konnten – laut Brunner ein wichtiger Meilenstein zur Sicherung  des Tierhaltungsstandorts Bayern. Schütz´ Überzeugungskraft und Verhandlungsgeschick sei es auch zu verdanken, dass die Verbandsabteilungen Kempten und Kaufbeuren im Jahr 2011 erfolgreich zusammengeführt werden konnten. Als Züchter mit „Leib und Seele“ könne Schütz zudem eine Vielzahl großer Zuchterfolge vorweisen.

Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz

Stellvertretende DBV-Generalsekretär, Udo Hemmerling

agrartotzal (DBV/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) unterstützt eine maßvolle Erweiterung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) um weitere Maßnahmen aus dem Förderspektrum der EU-Agrarförderung (ELER). „Unsere Maßgabe ist, dass für neue Fördermaßnahmen entsprechend zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt werden“, forderte der Stellvertretende DBV-Generalsekretär, Udo Hemmerling, in der Anhörung des Deutschen Bundestages. Die Förderung von Wirtschaft, Investitionen und Arbeitsplätzen im ländlichen Raum müsse dabei im Vordergrund stehen. 

GAP: Mehr Tierschutz ermöglichen

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, am Donnerstag im Plenum des Deutschen Bundestages

agrartotal (pm/Berlin) - Zum am Donnerstag im Plenum des Deutschen Bundestages eingebrachten Antrag „Durch die Gemeinsame Agrarpolitik mehr Tierschutz ermöglichen“ erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, dass die Industrialisierung der Tierhaltung viele Bäuerinnen und Bauern in eine Sackgasse geführt habe. Der Teufelskreis aus Effizienzsteigerung, Wachstum und Preisdruck kann nur durch einen Umbau der Tierhaltung durchbrochen werden. Deutschland, so Ostendorff weiter, braucht eine Umorientierung eine Landwirtschaft, die grüner statt größer wird.

Landwirtschaft in der Krise

DBV-Präsident Joachim Rukwied

agrartotal (DBV/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßt den Beschluss der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für einen „Pakt für die Landwirtschaft – Maßnahmen für die Höfe und den ländlichen Raum in der Krise“. Dazu erklärt Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes: „Das trägt der aktuell sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage der Landwirte Rechnung. Mit den von der Unionsfraktion geforderten Maßnahmen wie Liquiditätshilfen, Bürgschaften, Aufstockung des Bundeszuschusses für die Landwirtschaftliche Unfallversicherung, Schärfung des Wettbewerbsrechtes sowie steuerlichen Maßnahmen sollen die Landwirte unterstützt werden. Gleichzeitig nehmen sie die Branche selbst, die Verarbeiter und Vermarkter in der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit in die Verantwortung. Wichtig ist die Zurückhaltung des Staates bei immer neuen kostenintensiven Regulierungen und Auflagen. Die Bauernfamilien hoffen und erwarten, dass dieser Ansatz auch von den anderen Fraktionen im Bundestag unterstützt und in zielgerichtetes Regierungshandeln umgesetzt wird.“

CDU: Ländliche Räume stärken

agrartotal (pm/Berlin) - Gestern hat der Deutsche Bundestag die Änderung des GAK-Gesetzes beschlossen. Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, und der zuständige Berichterstatter Hans-Georg von der Marwitz, erklärte dazu, dass mit der Novellierung des GAK-Gesetzes die CDU/CSU-Bundestagsfraktion einen Paradigmenwechsel vornimmt. Erstmals umfasst die Förderung auch die Infrastruktur ländlicher Gebiete. Dies begrüßt die Unionsfraktion ausdrücklich, da so die ländlichen Räume in Deutschland noch besser unterstützt werden. Die Land- und Forstwirtschaft bleibt auch weiterhin zentraler Bestandteil der GAK. Gleichzeitig wird aber ein stärkerer Fokus auf die Entwicklung der ländlichen Räume in ihrer Gesamtheit gelegt.

BIOFACH 2017: Vielfalt und Verantwortung für die eine Welt

agrartotal (pm/biofach/Nürnberg) - Alljährlich ist die Bio-Welt mit ihren Akteuren zu Gast in Deutschland und versammelt sich auf der BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, in Nürnberg. Das nächste Mal findet diese vom 15. bis 18. Februar 2017 statt. Auf vielfältige Weise thematisieren die Akteure dann ökologische Zukunftslösungen aus globaler und lokaler Perspektive. 2017 präsentiert die Branche Bio als ganzheitlichen gesellschaftlichen Entwicklungsansatz und rückt Vielfalt sowie Verantwortung in den Fokus des Kongresses. Der internationale Schirmherr, IFOAM - Organics International, sowie der nationale ideelle Träger, BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) gestalten gemeinsam mit der Weltleitmesse diesen Schwerpunkt.

UN-Nachhaltigkeitsagenda: Deutschland ist noch lange nicht nachhaltig!

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen

agrartotal (pm/Berlin) - Anlässlich der Veröffentlichung des Berichtes "Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda – noch lange nicht nachhaltig" hat ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis wirksame Schritte von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur Umsetzung der 2030-Agenda in und durch Deutschland gefordert.

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, erklärte dazu, dass die deutsche Billigfleisch-Produktion für den Export nur Verlierer zurück lasse. Es gäbe zu viel Gülle auf den Feldern, zu viel Tierleid und zu viele bäuerliche Familien, die dem Druck des gnadenlosen Weltmarktes nicht mehr standhalten könnten.

"Wir brauchen eine zukunftsfähige Ausrichtung der Landwirtschaft die „grüner statt größer“ wird. Wir wollen die Tierhaltung umbauen und für faire Einkommen für die Bäuerinnen und Bauern sorgen" erklärte Ostendorff in einer Presseerklärung. 

Rentenbank senkt Zinsen

agrartotal (pm/rb/Frankfurt) - Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsent- wicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,20 Prozentpunkte (nominal) gesenkt. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins jetzt für Laufzeiten bis 30 Jahre mit einer Zinsbindung bis 10 Jahre bei effektiv 1,00 Prozent. Zum günstigen Top-Zins werden unter anderem nachhaltige Investitionen in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich erneuerbare Energien finanziert. 

Haushalt 2017: Gute Perspektive

Bundesminister Christian Schmidt

agrartotal (pm/Min/Berlin) - Das Bundeskabinett hat heute den Regierungsentwurf des Bundeshaushaltes 2017 beschlossen. Der Regierungsentwurf sieht für den Haushalt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (Einzelplan 10) Ausgaben in Höhe von rd. 5,9 Mrd. Euro vor. Gegenüber dem Haushalt 2016 ist im Einzelplan 10 ein Aufwuchs von rd. 300 Mio. Euro zu verzeichnen. Bundesminister Christian Schmidt sieht darin eine gute Perspektive für die Landwirtschafts- und Ernährungspolitik im nächsten Jahr.

KTG-Pleite: Äcker an bäuerliche Betriebe geben

Friedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag

agrartotal (pm/Grüne/Berlin) - Die KTG Agrar, mit mehr als 45.000 bewirtschafteten Hektar in Deutschland und Litauen eines der größten landwirtschaftlichen Unternehmen Europas, steht vor dem Aus. „Boden wird immer knapper. Die Spekulation mit Boden können wir uns als Gesellschaft nicht mehr leisten", sagte dazu Friedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag.

Bundeshaushalt 2017 stärkt heimische Landwirtschaft

Haushaltsgeld

agrartotal (cdu/Berlin) - Am Mittwoch (6.7.2016) hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble den Entwurf zum Bundeshaushalt 2017 im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages vorgestellt. Zum Einzelplan des Bundesministe- riums für Ernährung und Landwirtschaft nahm der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, und der zuständige Berichterstatter im Haushaltsausschuss, Cajus Caesar, Stellung. 

Wissing erteilt Ausnahmegenehmigung

Landwirtschaftsminister Wissing

agrartotal (min/Mainz) - Landwirtschaftsminister Wissing hat Landwirten genehmigt, brachliegende Ackerflächen zur Beweidung zu nutzen oder zu Futterzwecken zu mähen. Damit reagiert der Minister auf die starke Beeinträchtigung von Dauergrünlandflächen durch die starken Regenfälle.

Ökosteuer: Für den Fiskus oder für die Umwelt?

agrartotal (dihk/Berin) - Energiesteuerermäßigung von Erd- und Flüssiggaskraftstoffen verlängern, Vorgaben des europäischen Energiesteuerrechts umsetzen und doppelte Begünstigungen bei staatlicher Förderung vermeiden – diese sehr technisch daherkommenden Ziele formuliert das Bundesfinanzministerium in seinem Novellierungsvorschlag für das Energie- und das Stromsteuergesetz. Darin enthalten ist unter anderem der Vorschlag, die Steuerbefreiung für selbst erzeugten und verbrauchten Strom einzuschränken. Dieses Vorhaben stößt auf breite Kritik in der Wirtschaft.

Briefkastenfirmen in der Fleischbranche?

Achtung Grauzone!

agrartotal (EBG/Bonn/Berlin) - Die in Bonn wöchentlich erscheinende vfz-Handelszeitung berichtet in ihrer neuesten Ausgabe (Freitag, 8.7.2016) - unter Berufung auf Erkentnissen des Dachverbandes der europäischen Gewerkschaften (EGB) - über Briefkastenfirmen in der Fleischbranche, die angeblich dazu genutzt werden, Arbeitnehmerrechter zu umgehen und Sozialabgaben zu "vergessen".

KTG Agrar geht in die Insolvenz

agrartotal (KTG/Hamburg) - Vorstand und Aufsichtsrat der KTG Agrar SE haben einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Hamburg gestellt.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der KTG Agrar SE (ISIN: DE000A0DN1J4) haben nach eingehender und sorgsamer Prüfung die Entscheidung getroffen, die Restrukturierung und Sanierung der KTG Agrar SE im Rahmen der Möglichkeiten des ESUG (Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) durchzuführen.

Digitaler Wandel in der Logistik-Branche

agrartotal (Min/Mainz) - Der digitale Wandel birgt enorme Potenziale für die Lenkung von Verkehrsströmen und Serviceinformationen für Fahrer. Staatssekretär Andy Becht erläuterte beim Fachsymposion „Digitalisierung in der Transportbranche“, wie das Verkehrsministerium die neuen digitalen Möglichkeiten nutzt.

Landwirtschaftsfläche in NRW

Immer mehr Straßen

agrartotal Düsseldorf (IT.NRW). Die Landwirtschaftsfläche verringerte sich in Nordrhein-Westfalen von 2006 bis 2016 um 3,6 Prozent bzw. 608 Quadratkilometer (km²); diese Fläche ist etwa doppelt so groß wie die Gesamtfläche der Stadt Münster.

Mineralölrückstände in Lebensmitteln?

agrartotal (BLL/Berin) - In regelmäßigen Abständen veröffentlichen die "Campaigner" von Foodwatch eigene Testergebnisse zu Rückständen von Mineralöl-Stoffgemischen wie MOSH und MOAH in Lebensmitteln, verbunden mit einer - in keinem der Fälle - gerechtfertigten Forderung nach Rücknahme oder gar Rückruf. So auch aktuell zu Süßwaren. Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) hat deshalb mehrfach öffentlich zur Versachlichung der Debatte aufgerufen und den Sachverhalt wissenschaftlich gerade gerückt.

Trichinen bei Wildschweinen gefunden

agrartotal (dlg/Frankfurt) - Trichinen, auch Trichinellen genannt, sind kleine, zirka ein Millimeter lange Fadenwürmer. Sie leben als Parasiten in der Skelettmuskulatur ...

„Die ersten 1.000 Tage – Wie prägt die frühe Ernährung das Leben?“

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion veranstaltet heute ein Fachgespräch zum Thema: „Die ersten 1.000 Tage – Wie prägt die frühe Ernährung das Leben?“

agrartotal (CDU/CSU/Berlin) - Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes für seine spätere Gesundheit und Entwicklung ganz entscheidend sind. Denn während der Schwangerschaft und im Kleinkindalter findet eine Prägung des Kindes statt. Hier werden die Grundlagen für das Essverhalten des Kindes gelegt, Risiken für Allergien, Übergewicht und Diabetes vorbestimmt. Deshalb müssen die Weichen für eine gesunde Entwicklung früh gestellt werden: mit Information und Aufklärung der Eltern, mit der Schaffung einer gesundheitsfördernden Umgebung und mit Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kindergärten und Schulen.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will heute in einem Fachgespräch „Die ersten 1.000 Tage – Wie prägt die frühe Ernährung das Leben?“ klären, was die Politik tun kann, um Eltern und alle wichtigen Akteure in dieser Phase zu unterstützen? Wie können die Rahmenbedingungen für Prävention und Versorgung verbessert werden? Diese und andere Fragen wollen wir mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin diskutieren, um daraus Rückschlüsse für die parlamentarische Arbeit zu ziehen.

Preise: Für Obst und Gemüse ist es regional zu kühl und zu nass

agrartotal (DBV/Berlin) - Die Obst- und Gemüseernte verzögert sich in Deutschland derzeit witterungsbedingt um etwa zwei Wochen, so der erste Erntebericht des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Wetterextreme mit Starkregen, Sturmböen und Hagel haben regional begrenzt die Reife verzögert und die Ernte erschwert. Die feucht-schwüle Witterung führt in den betroffenen Regionen zusätzlich zu einem erhöhten Schädlingsdruck.

Bundeskartellamt - Kreditwirtschaft

agrartotal (bka/Bonn) - Das Bundeskartellamt hat bestimmte Regelungen der Online-Banking-Bedingungen der Deutschen Kreditwirtschaft für rechtswidrig erklärt. Die Behörde ist der Ansicht, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken den Wettbewerb der verschiedenen Anbieter von Bezahlverfahren im Internet beschränken und gegen deutsches und europäisches Kartellrecht verstoßen.

EuroTier 2016: 2.500 Aussteller aus aller Welt erwartet

agrartotal (DLG/Hannover) - Unverzichtbare Informationsplattform für die weltweiten Tierhaltungsprofis – Neuheitenschaufenster – Neue Specials für die Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung – Internationales Fachprogramm – EnergyDecentral und bpt-Kongress

DLG-Wintertagung ab 2017 im Februar

Neue Veranstaltungsstruktur – Nächster Termin: 21./22. Februar 2017 in Hannover

Kehrtwende bei CETA

agrartotal (pm/Berlin) - Die EU-Kommission hat formell beschlossen, dass das CETA-Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada als gemischtes Abkommen gelten soll. Demnach müssen neben EU-Rat und Europäischem Parlament auch 38 nationale und regionale Parlamente zustimmen, damit das Abkommen in Kraft tritt. Doch schon davor sollen die Teile des Abkommens, die unter EU-Kompetenz fallen, vorläufig angewendet werden. Zuvor hatte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker Schelte von den europäischen Regierungschefs geerntet, weil er die 38 Parlamente nicht formell in die Entscheidung mit einbeziehen wollte.

1. Juli: Tag gegen Tiertransporte

Am Tag gegen die Tiertransporte - der vom deutschen Tierschutzbund ausgerufen wurde - neigen die Tierschützer zur Verallgemeinerung. Fairer wäre es, wenn die Tierschützer gegen nicht tierschutzgerecht durchgeführte Tiertransporte demonstriert hätten.

agrartotal (dtb/Bonn) - Anlässlich des Tages gegen Tiertransporte am 1. Juli erinnerte der Deutsche Tierschutzbund an die - nach Auffassung des Deutschen Tierschutzbundes - Qualen, die Tiere noch immer tagtäglich auf Europas Straßen erleiden müssten.

Kundgebung mit 3.500 Teilnehmern

agrartotal (dbv/Hannover) - Für Milchbauer Hendrik Lübben aus Niedersachsen reichen die von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt angekündigten finanziellen Unterstützungen zur Bewältigung der Agrarkrise nicht aus. Er zeigte der Bundesregierung mit einigen Kundgebungsteilnehmern dafür die „rote Karte“. Die Schleswig-Holsteinerin Nele Lange forderte die Politik auf, endlich Entscheidungen zu treffen, die eine langfristige Krisenbewältigung ermöglichen.

Milchkrise: Brunner fordert vom Handel Neuverhandlungen

Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

agrartota (min/münchen) - Der Milchpreis beginnt wieder zu steigen, aber viele Bauern haben nichts davon. Sie können von der sich abzeichnenden Erholung auf dem Milchmarkt über Monate hinweg nicht profitieren, weil sie durch langfristige Verträge gebunden sind, die in der Tiefpreisphase ausgehandelt worden waren.

ISN: 1.400 Schweinehalter warfen in nur einem Jahr das Handtuch

Für viele Schweinehalter gab es im letzten Jahr keinen Rettungsring mehr. Sie gaben ihren Betrieb auf.

agrartotal (isn/Damme) - Die Zahl der Schweinehalter und auch der Schweine ist in Deutschland im vergangenen Jahr überdurchschnittlich stark gesunken.

ISN fragt: Welche Folgen hat der Brexit für die deutschen Schweinehalter?

agrartotal (isn/Damme) - Das war ein Paukenschlag: Großbritanniens Bevölkerung hat in einem Referendum für einen Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt. Was bedeutet das für die deutschen Schweinehalter? Angesichts der ungewissen weiteren Weges der Briten kaum zu beantworten.

Internet Schweinebörse: Mehr als 5.000 Partien in 5 Jahren

agrartotal (isn/Damme) - Die ISN-Internet Schweinebörse ist beliebter denn je: Seit dem vollständigen Relaunch des Börsensystems im Frühjahr 2011 wurde nun im Rahmen der Auktion der Internet Schweinebörse die 5.000ste Partie mit schlachtreifen Schweinen auf der renommierten Handelsplattform im Internet versteigert.

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