Mai 2016

NORDDEUTSCHE: FMIG e. V. lädt zum Export-Forum nach Berlin ein

agrartotal (PW/Hannover) - Die Exportförderungsorganisation Food - Made in Germany e. V. lädt zum Export-Forum 2016 ein. Die Veranstaltung am Mittwoch, 15. Juni 2016, von 13.15 – 18 Uhr, richtet sich an Entscheider und Exportverantwortliche aus der Lebensmittelindustrie. Sie findet unmittelbar vor dem 7. Außenwirtschaftstag der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in 10117 Berlin-Mitte statt. In zwei Forumsveranstaltungen geht es auf dem Export-Forum der FMIG um die Marktbearbeitung am Beispiel China und ASEAN (Forum I) und um Strategien für den Aufbau einer schlagkräftigen Exportorganisation im Unternehmen (Forum II). Unter anderem berichtet FMIG-Geschäftsführer Ralf Pohle über seine Erfahrungen aus mehr als 50 Inhouse-Beratungen insbesondere in mittelständischen Unternehmen der Ernährungsindustrie in Deutschland.

Die Teilnahme am Export-Forum ist kostenfrei. Das vollständige Programm und die Anmeldung gibt es zum Download unter www.fmig-online.de .

Agrarminister Meyer: Pseudogipfel des Bundes hilft unseren Milchbauern nicht

Minister Meyer nachdenklich in Berlin

agrartotal (min/Berlin/Hannover) - Als „Pseudogipfel“ hat Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer den Milchgipfel heute (Montag) im Bundesagrarministerium bezeichnet. „Er trägt in keiner Weise zur Problemlösung bei und hilft den Bauern nicht. Es ist zu viel Milch am Markt, die Menge muss runter, damit die Preise steigen“, sagte Meyer. „Wir brauchen also Förderungen, die zur Mengenreduzierung führen. Aber Herr Schmidt verweigert sich und läuft stattdessen mit der Subventions-Gießkanne durch die Republik. Das ist nicht mehr als ein Strohfeuer.“

Rukwied (DBV) skeptisch

DBV Rukwied (links) und BMEL Schmidt (rechts): Glücklich sieht irgendwie anders aus

agrartotal (DBV/Berlin) - „Die Erwartungshaltung der Milchbauern ist angesichts der massiven Erlös- und Einkommensverluste enorm groß. Deshalb erwarten wir eine zügige Umsetzung des in Aussicht gestellten Krisenpaketes und vor allem der heute getroffenen Vereinbarungen. Von Ankündigungen können unsere Milchbauern nicht leben.“ Dies betonte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, vor Journalisten unmittelbar nach dem Milchgipfel in Berlin, zu dem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt heute eingeladen hatte.

Priesmeier (SPD) enttäuscht

Dr. Wilhelm Priesmeier, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

„Das Ergebnis des Milchgipfels ist enttäuschend. Offensichtlich ist es dem Minister nicht gelungen, ein tragfähiges Konzept mit dem Beteiligten abzustimmen und Vieles bleibt vage. 100 Millionen Euro, die noch nicht einmal vom Parlament und vom Bundesfinanzminister freigegeben sind, werden das Problem der Überproduktion nicht lösen. Hier ist vielmehr eine europäische Strategie gefragt. Doch die Beschlüsse von heute sind eher mager. Zum Beispiel sind Zuschüsse für die landwirtschaftliche Unfallversicherung in Höhe von 78 Millionen Euro vorgesehen. Dieses Instrument funktioniert nach dem Prinzip Gießkanne und kommt allen Landwirtschaftsbetrieben gleichermaßen und nicht nur den Milchviehhaltern zu Gute. Auch dass das Parlament, die Landesagrarminister und der Bundesverband Deutscher Milchviehalter, der immerhin über 20.000 Betriebe repräsentiert, erst im Nachhinein über die Beschlüsse informiert werden, ist ein sehr unglückliches strategisches Vorgehen."

erklärte Dr. Wilhelm Priesmeier, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Friedrich Ostendorff (grüner MdB) ist unzufrieden

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Deutschen Bundestag

"Und täglich grüßt das Murmeltier, Minister Schmidt bleibt den Milchbäuerinnen und –bauern auch nach seinem Milchgipfel erneut eine wirkliche Lösung der Milchkrise schuldig.

Es kam, was kommen musste. Die Maßnahmen, die Minister Schmidt aus seinem Hut hervorzaubert sind Taschenspielertricks aus Uropas Mottenkiste. 100 Mio. plus X werden nun mit der Gießkanne verschüttet, nur um die Lobbyinteressen des Deutschen Bauernverbandes zu bedienen, zum Nachteil der Milcherzeuger.

Diese Gelder hätten an eine Mengenreduzierung gebunden werden können, so wie es die Milchbauern immer wieder gefordert haben. Diese Möglichkeit hat Schmidt abermals ungenutzt verstreichen lassen. Schuld an der Krise ist die Überschussproduktion. Deshalb müssen wir jetzt mit der Menge runter.

Ich stehe voll und ganz hinter den Milchbauern, die heute am Brandenburger Tor gegen die Schmidt´sche Verelendungspolitik demonstriert haben. Wir haben im Anschluss die Gelegenheit genutzt und die Länder und Erzeuger zu einem Gespräch im Bundestag eingeladen. Das war sehr konstruktiv. Einhellige Meinung im Gespräch war es, dass kein Weg an der Mengenreduzierung vorbeiführt. Das muss allererstes und unmittelbares Ziel jeder möglichen Maßnahme sein. Wenn der Minister weder Erzeuger noch Länderminister einlädt und nichts tut, dann müssen wir den Druck noch weiter erhöhen, bis er nicht mehr kann",

schrieb Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Deutschen Bundestag zu den Ergebnissen des Milchgipfels im BMEL am 30. Mai 2016

Heidl zu Milchgipfel: „Preisschlacht endlich beenden!“

Bayerns Bauernpräsident Walter Heidl

agrartotal (bbv/München) - Soforthilfen erster richtiger Schritt – Branchendialog soll Lieferbeziehungen verbessern

60. Geburtstag: Tönnies feierte mit Helene Fischer

CT feierte am vergangenen Freitag seinen 60. Geburtstag

agrartotal (fr) - Nach ersten Presseberichten zu urteilen, war es eine rauschende Geburtstagsparty, die Clemens Tönnies, Schalke-Boss und Unternehmer in Sachen Lebensmittel, am vergangenen Freitag in Rheda-Wiedenbrück (agrartotal berichtete bereits im Vorfeld darüber Happy Birthday Clemens Tönnies ) feiern konnte. Zwischen 900 und 1000 Gästen, genaues weis man nicht, gratulierten „CT“, wie Clemens Tönnies von seinen Freunden genannt wird, persönlich. Unter den Gästen waren viele prominente Freunde wie Uli Hoeneß und Franz Beckenbauer, Reiner Calmund, Huub Stevens und Gerald Asamoah sowie zahlreiche Weggefährten. Auch der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef-Holzenkamp wurde mit Frau gesichtet. In einem Privatkonzert sorgte dann die bekannte Schlagersängerin, Helene Fischer, für musikalische Highlights.

Connemann (MdB) und die Milchsteuer

Gitta Connemann, stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag

agrartotal (fr) - Allem Anschein nach hat der Discounter Lidl kurz vor dem am Montag in Berlin stattfindenden Milchgipfel, die Idee einer "Milchsteuer" -  die von allen Verbrauchern zu zahlen sei - in die Diskussion eingebracht. Der Discounter Lidl hatte, so war das in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) nachzulesen, die Sondersteuer aufgrund der dramatischen Preiskrise ins Gespräch gebracht. Die FAZ schreibt, dass der Lidl-Chef gesagt habe: Wenn der Staat etwas regeln will, dann soll der Staat es regeln: durch eine Sondersteuer, die alle gleichermaßen trifft. Ohnehin sei der genaue Milchpreis nicht so wichtig. Unseren Einkäufern ist es im Prinzip egal, wie hoch der Milchpreis ist. Wichtig ist, dass der Einkaufspreis so hoch oder so niedrig ist wie für andere Händler auch.

Die stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Gitta Connemann, soll den Vorschlag einer allgemeinen Milchsteuer umgehend mit der Begründung zurückgewiesen haben, das sich damit der Handel aus seiner Verantwortung für den ruinösen Preiskrieg mit Lebensmitteln stehlen wolle.

Smarte Regionen brauchen digitale Infrastruktur

Moderne Breitbandnetze müssen effektiv und effizient geplant und weiterentwickelt werden. Bislang fehlen aber weitgehend Konzepte, insbesondere für die Regionen, in denen der Markt allein nicht für den Aufbau zukunftsfähiger Infrastrukturen sorgt.

agrartotal (diht/Berlin) - Regionale Wertschöpfung steigern, dem Fachkräftemangel entgegenwirken, Regionen attraktiver machen: Digitalisierung macht’s möglich. Auch der stationäre Einzelhandel kann vom Onlinehandel profitieren. So erwirtschaftet inzwischen ein Drittel der Anbieter zusätzliche Umsätze über das Internet. Gleiches gilt für 60 Prozent der Kraftfahrzeughändler, und sogar 90 Prozent der Buchhändler generieren zusätzliche Umsätze online. Familie und Beruf lassen sich durch Home Office leichter miteinander verbinden. Ältere und Patienten können dank virtueller Arztbesuche oder Fernmonitoring länger selbstständig wohnen. Trotzdem sind die Vorteile der künftigen Anwendungen häufig noch nicht erkannt. Aber dort, wo sie bereits genutzt werden, ist eines klar: Ohne leistungsfähige digitale Infrastrukturen werden sich kaum innovative Dienste entwickeln.

Aus Respekt vor der Kuh ist ein fairer Milchpreis ein Muss!

agrartotal (BTK/ Berlin) - So wie unser täglich Brot, so selbstverständlich ist für die meisten Menschen auch ein Glas frische Milch, eine Tasse Kakao, der Joghurt am Morgen oder ein leckerer Käse zum Wein. Über die Herkunft des Lebensmittels Milch wissen viele – vor allem Großstädter – allerdings erstaunlich wenig; so löst selbst die Tatsache, dass eine Kuh erst mal ein Kalb gebären muss, damit sie Milch gibt, oft schon Erstaunen aus …

Sieben Millionen Euro für Agrarwende-Innovationen

Minister Meyer

agrartotal (Min/Hannover) - Programm Europäische Innovationspartnerschaft beginnt mit 14 Projekten – Minister Meyer: Förderung der sanften Wende in der Landwirtschaft

Interessiert Vieh und Fleisch: Umkleidezeit ist Arbeitszeit

agrartotal (VDAA/Stuttgart) Die Umkleidezeit ist Arbeitszeit, wenn die Arbeitskleidung stark verschmutzt wird und auffällig ist. Danach kann der Mitarbeiter eines Müllheizkraftwerks verlangen, dass ihm die Zeiten als Arbeitszeit vergütet werden, die für das An- und Ausziehen der Arbeitskleidung auf dem Werksgelände und den Weg zwischen Umkleidestelle und Arbeitsplatz anfallen.

EU-Schweinepreise: Notierungen teils unverändert, teils steigend – Aussichten positiv

agrartotal (isn/Damme) - Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt sich in der laufenden Schlachtwoche uneinheitlich. Während einige Länder den Preisanstieg fortsetzen konnten, legen andere eine Verschnaufpause ein.

Schweinehochhaus: Keine Tierquälerei

agrartotal (isn/Damme) - Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau hat das Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber des sogenannten Schweinehochhauses in Maasdorf eingestellt. Grund für das Verfahren waren illegale Aufnahmen des Vereins Deutsches Tierschutzbüro, die Tierquälerei belegen sollten. Die Staatsanwaltschaft sieht den Tatbestand der Tierquälerei nicht erfüllt.

 

Ökotest – Miese Noten für vegane und vegetarische Fleischersatzprodukte

agrartotal (isn/Damme) - Die jüngsten Ergebnisse der Zeitschrift Ökotest sprechen eine deutliche SpracheDiese hat in ihrer aktuellen Juni-Ausgabe vegetarische und vegane Fleischersatzprodukte auf Schadstoffe, Fett, Salz und den Geschmack geprüft. Die Ergebnisse lassen aufhorchen: Die Qualität sei dürftig! Letztlich könne nur ein einziges Produkt mit der Bewertung gut empfohlen werden.

Tag der Milch

agrartotal (DBV/Berlin) - Milch ist ein vielseitiges und gesundes Lebensmittel. In diesem Jahr steht der Internationale Tag der Milch aber auch im Zeichen der Krise auf dem Milchmarkt. Das wird auch bei den zahlreichen Aktionen deutlich, zu denen Milchbauern, Landesbauernverbände und Landesvereinigungen Milch zum Tag der Milch auf ihre Höfe und in ihre Kuhställe einladen. In Deutschland sichern heute rund 70.000 Milchbauern die Versorgung mit Milch und Milchprodukten. Verlässlichkeit bei der Versorgung mit Milch und stetig verbesserte Standards in der Tierhaltung und der Produktqualität müssen sich in den Preisen, die jeder Erzeuger erhält, widerspiegeln, so der Deutsche Bauernverband (DBV).

Der Bauernverband ruft alle Interessierten auf, den „Internationalen Tag der Milch“ zu nutzen, um sich über die Leistungen der Milchbauern, die Perspektiven und Probleme sowie über das Produkt Milch aus erster Hand zu informieren. Eine Liste der Veranstaltungen und Aktionen ist unter www.tag-der-milch.de im Internet abrufbar.

Schicksalstage: Milch macht müde Politiker munter...

agrartotal (fr) - In den letzten Tagen waren in Berlin - und in einer Reihe von Bundesländern - verstärkte Aktivitäten in Bezug auf die Milchkrise innerhalb der Landwirtschaft feststellbar. In Berlin erreichen heute die Vorbereitungen für den am Montag beim Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt stattfindenden Milchgipfel ....

Happy Birthday Clemens Tönnies

Feiert heute Abend mit 1000 Gästen (Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer, Reiner Calmund, Heribert Bruchhagen, Otto Rehhagel, Michael Stich, Jürgen Hingsen, Maria Höfl-Riesch und Mario Basler und weitere) seinen 60. Geburtstag

agrartotal (Rheda-Wiedenbrück/fr) - Heute - 27. Mai - vor 60 Jahren erblickte Clemens Tönnies in Rheda das Licht der Welt. Heute - 60 Jahre später - feiert der Sportfunktionär und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04  und Miteigentümer der Unternehmensgruppe Tönnies Lebensmittel, sowie Alleineigentümer der Zur-Mühlen-Gruppe, in Rheda-Wiedenbrück, im A2-Forum, seinen 60. Geburtstag. "CT" lässt "die Sau" raus, was er als Schlachter und Metzger und Besitzer des zumindest europaweit größten Schlacht- und Zerlegeunternehmens, ja auch kann und somit darf. 

Ab 18 Uhr geht es rund in der Arena. Wenn sie nicht zu den geladenen rund 1000 Gästen gehören, muss sie das nicht unbedingt kränken. Es ist immerhin, so war aus dem, Umfeld von Clemens Tönnies zu hören, ein rein privater Termin. Neben den 950 nicht so bekannten Freunden, kommen die Promis und Wegbegleiter der vergangenen Jahre, so Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer, Reiner Calmund, Heribert Bruchhagen, Otto Rehhagel, Michael Stich, Jürgen Hingsen, Maria Höfl-Riesch und Mario Basler. Natürlich kommen auch Showgrößen wie etwa Vicky Leandros oder DJ Ötzi. 

Im Umkreis von Rheda-Wiedenbrück dürften auf alle Fälle die Hotelzimmer restlos ausgebucht sein. Wer keines mehr bekommen hat, feiert - was auch nicht so ungewöhnlich wäre, in Rheda einfach durch.

Die "geheimen" Wünsche des DBV zum Milchgipfel

Udo Folgart, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Milchbauernpräsident

agrartotal (fr/Berlin) - Wie www.agrartotal.eu  in Berlin in Erfahrung bringen konnte, fand wohl gestern - mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen -  im Deutschen Bauernverband eine Sitzung statt, auf der die Forderungen des Verbandes in Bezug auf die Milchgipfel artikuliert wurden. Demnach erwartet man von dem Milchgipfel einen echten Beitrag zur Überwindung der Krise, der sich aber nicht dahingehend erschöpfen sollte, dass sinnlose Debatten über landwirtschaftliche Maßnahmen geführt würden. Wie Anwesende später berichteten, soll der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Milchbauernpräsident, Udo Folgart, in diesem Zusammenhang in Berlin erklärt haben, dass der Bauernverband konkrete Vorschläge zur Überwindung der anhaltenden Krise auf dem Milchmarkt vorgelegt habe. Die Molkereien, Lebensmitteleinzelhandel und Bundesregierung müssten jetzt zeigen, dass sie zur heimischen Landwirtschaft stehen und die Bekenntnisse zur Nachhaltigkeit ernst zu nehmen seien, wird Folgart zitiert. Um welche Vorschläge es sich beim DBV genau handele, wurde nicht offiziell mitgeteilt.

 

„Milch-Milliarde“

agrartotal (FW/München) - Die Freien Wähler in Bayern üben heftige Kritik an den Vorschlägen von Agrarminister Brunner zur Abwendung der Milchkrise. Dr. Leopold Herz, agrarpolitischer Sprecher der Freie Wähler Landtagsfraktion, sagte am Donnerstag, keines der von Brunner geforderten Instrumente werde sein Ziel erreichen: „Steuererleichterungen bringen überhaupt nichts, weil viele Milchbetriebe schon seit Jahren keinen Deckungsbeitrag mehr erwirtschaften und daher auch keine nennenswerten Gewinne machen. Wann sollen denn bitte die guten Jahre kommen, in denen sie Gewinne steuerfrei zurücklegen dürfen, wenn Bundes- und Staatsregierung bei der Agrarpolitik weiterhin keine Lösungen liefern?“
„Es ist ein schlechter Treppenwitz, wenn der Minister erst jetzt erkennt, dass Bayern vor einem ‚Strukturbruch‘ in der bäuerlichen Landwirtschaft steht“, sagte Herz weiter. Brunners ‚Milch-Milliarde‘ sei ein „Tropfen auf den heißen Stein“ und werde „verdampfen“.

„Preiskrise: Politik und Marktpartner müssen handeln“

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Archivfoto

agrartotal (DBV/Berlin) - „Die Landwirtschaft braucht sofort Unterstützung und Entlastung“, erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf dem Kreisbauerntag im bayerischen Altötting. „Wir haben mehr als genug debattiert, es muss gehandelt werden“, stellte Rukwied mit Blick auf die kritische Lage der Betriebe fest. „Nicht nur die Politik, sondern auch die Marktpartner sind in der Verantwortung. Wir erwarten von Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel konkrete Schritte, um die existenzvernichtende Preismisere auf dem Milchmarkt nachhaltig zu überwinden. Der Lebensmittelhandel ist gefordert, die erforderliche Wertschöpfung der heimischen Landwirtschaft nicht weiter durch Niedrigstpreise zu gefährden.“ Das könne aber nur nachhaltig gelingen, wenn sich die Molkereiwirtschaft strukturell besser aufstellt und marktorientierte Konzepte realisiert, mit denen die Preise für die Landwirtschaft  verbessert werden. „Dazu gehört auch, sich gemeinsam mit den Erzeugern über Mengen zu vereinbaren, die am Markt sinnvoll zu verwerten sind“, so der Bauernpräsident. „Eine zentrale Mengenregulierung ist im globalisierten Milchmarkt wirkungslos“, betonte Rukwied. Im Hinblick auf eine entsprechende Forderung der Agrarminister der Länder erklärte er, auch sie sollten die Marktgesetze kennen.

Dieselpreise ziehen kräftig an

agrartotal (ufop/Berlin) - Die Preise für den teilbesteuerten Agrardiesel tendieren fest und nähern sich denen für Biodiesel an. Die Rapsöllinie wird fast erreicht. Auftrieb geben kräftig steigende Rohölkurse. Der Fronttermin an der NYMEX notiert aktuell knapp unter der Marke von 50 USD je Barrel und damit auf einem 8-Monatshoch.

Bundesarbeitsgericht zur Erfüllung des gesetzlichen Mindestlohns

agrartotal (Jens Klarmann/Stuttgart) - Der Arbeitgeber schuldet den gesetzlichen Mindestlohn für jede tatsächlich geleistete Arbeitsstunde. Er erfüllt den Anspruch durch die im arbeitsvertraglichen Austauschverhältnis als Gegenleistung für Arbeit erbrachten Entgeltzahlungen, soweit diese dem Arbeitnehmer endgültig verbleiben.

Ringelschwanzprämie

Ringelschwänze: Niedersachsen fördert die Mehraufwendungen für das Tierwohl mit insgesamt 28 Millionen Euro

agrartotal (Min/Hannover) - Die unter Rot-Grün neu eingeführten Tierwohlprämien Niedersachsens sind ein voller Erfolg, denn immer mehr Betriebe wollen mitmachen. Honoriert wird damit das Engagement von Landwirten, die eine tiergerechtere Legehennenhaltung mit ungekürzten Schnäbeln und die verbesserte Haltung von Schweinen – inklusive eines intakten Ringelschwanzes – umsetzen.

Bauern informieren landesweit zum Tag der Milch

agrartotal (Landesbauernverband in Baden-Württemberg e.V./Stuttgart) - Internationaler Tag der Milch am 1. Juni 2016 mit Aktionen

EEG-Novellierung in Saerbeck

agrartotal(Vereins Nachhaltige Energien e.V./Saerbeck) - Heute fand in der nordrhein-westfälischen Gemeinde Saerbeck eine großangelegte Protestaktion statt, bei der hunderte schwarze Luftballons als ein Zeichen gegen die derzeit geplante EEG-Novellierung in Richtung Himmel geschickt wurden. Der Verein Nachhaltige Energien e.V. hatte im Rahmen der bundesweiten „Warnminute 5 vor 12“ zu der Aktion aufgerufen, die knapp 100 Bürger und zahlreiche Politiker aus der Region animiert hat, sich heute Mittag im Bioenergiepark der Gemeinde zu versammeln.

Die Ballons stehen symbolisch für die 8.700 MWh, die jährlich von der dortigen Biogasanlage produziert werden. Die Anlage versorgt damit rund 2.400 Haushalte mit sauberer Energie. Durch die aktuell diskutierte Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) steht nicht nur die Biogasanlage in Saerbeck, sondern Biogas allgemein, die Windenergie und auch Photovoltaik in ganz Deutschland auf dem Spiel – und damit auch das Gelingen der Energiewende in Deutschland insgesamt. Konkret bedeutet die Novellierung ein Ausstieg aus der Energiewende!

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 5-16

agrartotal (bve/Berlin) - Die Ernährungsindustrie erwirtschaftete im März 2016 einen Umsatz von 14,5 Mrd. Euro, das entspricht einem Rückgang von 3,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Dabei sanken die Verkaufspreise wieder stärker, minus 1 Prozent im Inland und minus 3,7 Prozent im Ausland.

Umweltklagen

agrartotal (pm/Berlin) - „Gegen Missbrauch von Umweltklagen konsequenter vorgehen“: Bauernverband zum Entwurf eines neuen Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes

Neue Qualität in der Zusammenarbeit von Landwirten und Vermarktern notwendig“

Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied (Archivfoto)

agrartotal (DBV/Berlin) „Die Krise der Landwirtschaft erzeugt derzeit eine beispiellose Vermögens- und Kapitalvernichtung“, stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf einem Treffen der Bauernverbände aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Lichtenstein fest. In Deutschland haben die Bauern im vergangenen und laufenden Wirtschaftsjahr mehr als 50 Prozent ihres Einkommens verloren.

Demo: Armer Minister?

Hat eine "Privatdemo" vor der Haustür - Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt

agrartotal (pm/Neustadt) - Gemeinsam mit Fraktionschef Freie Wähler im bayerischen landtag, wird Hubert Aiwanger und  Gabi Schmidt am morgigen Donnerstag die Demonstration des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) vor dem Wahlkreisbüro von Minister Christian Schmidt unterstützen. Die beiden Abgeordneten laden Sie zum Milchfrühstück ein und stehen Ihnen vor Ort für Statements (presswirksam A.d.R.) gerne zur Verfügung.

„Nun treibt die Untätigkeit des CSU-Ministers Schmidt die Milchbauern geradewegs in den Ruin“, so Hubert Aiwanger. Er wirft der CSU-geführten Agrarpolitik Totalversagen und Mitschuld am Ruin der Milchbauern vor. Noch vor wenigen Monaten habe Agrarminister Christian Schmidt gesagt, er sehe keine Krise in der Milchwirtschaft. Hubert Aiwanger und Gabi Schmidt, beide Abgeordnete der FREIEN WÄHLER und Landwirte: „Bundes- und Staatsregierung dürfen keine Zeit mehr verlieren: Sie müssen sich endlich dafür einsetzen, die produzierte Milchmenge zu verringern und den betroffenen Landwirten für zeitlich befristete Lieferverzichte gegen Entschädigung helfen."

 

7. Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft

agrartotal (pm/berlin) - Wer will, der sollte sich jetzt anmelden: 7. Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft am 16. Juni 2016, zu dem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und das Auswärtige Amt herzlich einladen. Neben der Teilnahme der Bundesminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und Christian Schmidt sowie des Key Note Vortrags von Prof. Gabriel Felbermayr, Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, erwarten die Gäste in diesem Jahr rund 30 weitere Referenten aus Industrie, Lebensmitteleinzelhandel, Importeure sowie Botschaftsvertreter aus dem Ausland zu einem praxisnahen Erfahrungsaustausch in sechs Themen- und Länderforen.

IFFA 2016 schließt mit Rekordwerten

agrartotal (iffa/Frankfurt) - Die IFFA, die Nr. 1 der Fleischwirtschaft, schließt nach sechs erfolgreichen Messetagen ihre Tore. Über 63.000 Besucher aus 143 Ländern besuchten vom 7. bis 12. Mai die Weltleitmesse ihrer Branche – rund fünf Prozent mehr als zur Vorveranstaltung in 2013 (60.509 Besucher aus 144 Ländern). Hervorzuheben ist der gestiegene Internationalitätsgrad, der mit rund 66 Prozent einen Höchstwert erreichte. Besonders viele Besucher kamen aus der Russischen Föderation, aus Spanien, Polen und Italien. Auch auf Seiten der Aussteller konnte die IFFA 2016 mit einer Anzahl von 1.027 Unternehmen eine Rekordbeteiligung verzeichnen (2013: 966). Die Firmen aus insgesamt 51 Ländern präsentierten Innovationen für die gesamte Prozesskette der Fleischverarbeitung. Auf einer Ausstellungsfläche von 110.000 Quadratmetern brutto, so wie zur Vorveranstaltung, stellten sie neue Produkte und Technologien für das Schlachten und Zerlegen, Verarbeiten, Verpacken und den Verkauf vor.

Hessischen Bauerntag 2016 in Bad Hersfeld

Schweinehalter sollten zum Bauerntag gehen

agrartotal (pm/Bad Hersfeld) - Am Mittwoch, dem 1. Juni 2016 findet in der Schilde-Halle in Bad Hersfeld der Hessische Bauerntag statt. Beginn 9.00 Uhr. Alle Bäuerinnen und Bauern sind zu diesem Hessischen Bauerntag in Bad Hersfeld herzlich eingeladen. Gerade in der aktuellen Situation, in der viele Milcherzeuger und Schweinehalter mit dem Rücken zur Wand stehen und um das Überleben ihrer Betriebe kämpfen ist es wichtig, dass die hessischen Bäuerinnen und Bauern gegenüber den politischen Vertretern am 1. Juni 2016 in Bad Hersfeld ein geschlossenes Bild abgeben.

(Weitere Informationen unter "Insider-wissen)

Landwirtschaft in die Schule bringen

agrartotal (lpd/Hannover) - Kinder und Jugendliche denken bei der Landwirtschaft nicht immer an das, was sie heute für die Verbraucher bedeutet. Denn immer mehr Kinder wissen immer weniger über moderne Tierhaltung und zeitgemäßen Ackerbau.

Milcherzeugung seit Quotenende um 3,8 Prozent höher

agrartotal (LPD/Hannover) -  Europas Bauern haben im abgelaufenen Milchwirtschaftsjahr (1. April bis 31. März) mehr Milch an die Molkereien geliefert als im Jahr zuvor. In der Gemeinschaft der EU-28 erhöhte sich die Erzeugung seit dem Ende der Quotenregelung nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes um 3,8 Prozent oder knapp 6,1 Mio. Tonnen (t) Milch. Diese Menge entspricht, wie die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen verdeutlicht, der gesamten Jahresanlieferung im Milchland Niedersachsen.

Bayer will Monsanto

agrartotal (pm/Leverkusen) - Bayer hat nach anhaltender Spekulation den Inhalt des Übernahmeangebotes veröffentlicht. Bayer will den US-Konzern Monsanto für 62 Milliarden US-Dollar kaufen. Mit der Übernahme will Bayer zu einem weltweit führenden Unternehmen für Saatgut, Pflanzeneigenschaften und Pflanzenschutz werden. Die Sparten Saatgut und Pflanzeneigenschaften von Monsanto würden das Pflanzenschutz-Geschäft von Bayer ideal ergänzen, heisst es in einer Mitteilung.

Aschheim will keinen Schlachthof

Die Bürger von Aschheim befürchten Lärm und Geruchsbelästigung

agrartotal (pm/sz/noz/fr/München) - Kaum wird ein neuer Schlachthof geplant, schon beginnt aiuch der Protest: Dem Groß-Schlachthof, der im Aschheimer Gewerbegebiet gegenüber dem Möbelhaus XXXLutz, gebaut werden soll - agrartotal berichtete darüber - geht es nicht anders, Protest wird laut. Wie eine Reihe von Presseveröffentlichungen zu entnehmen ist, wehren sich die ersten Bürger aus Aschheim und aus benachtbarten Gebieten, gegen das Projekt. Wie zu lesen war fürchten die Bedenkenträger Geruchsbelästigungen und weitere negative Auswirkungen, wenn das Fleischhandelszentrum mit eigener Schlachtung und Biogasanlage gebaut werden würde. Ende offen!

Holzenkamp will wieder nach Berlin

agrartotal (pm/Cloppenburg) - Der CDU-Bundestagsabgeordnete für Cloppenburg-Vechta steht für 2017 wieder zur Verfügung – Franz-Josef Holzenkamp will erneut in den Bundestag und kandidiert wieder!

Klimaschutz in der Landwirtschaft

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Der Beitrag der Landwirtschaft für den Klimaschutz steht im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/8485). Die Bundesregierung soll unter anderem eine Einschätzung darüber abgeben, ob die nationalen Klimaziele bis 2020 noch erreicht werden können und welche Maßnahmen dafür ergriffen werden. Zudem soll der konkrete Reduktionsbeitrag angegeben werden, den die Landwirtschaft erbringen muss.

Untersuchung von Glyphosat-Beistoffen

agrartotal (hib/EIS) Berlin -  Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gibt es neben den POE-Tallowaminen (polyethoxylierte Alkulamine) noch andere Beistoffe, die toxischer wirken als der Wirkstoff Glyphosat oder die Toxizität von Glyphosat erhöhen können. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/8408) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/8168) hervor.

TTIP: Weniger Weizen, mehr Ölsaaten

Mehr Mais und Weizen aus den Vereinigten Staaten?

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Der geplante Zollabbau für Agrarprodukte im Rahmen der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) dürfte zu zusätzlichen Importen vor allem von Mais und Weizen aus den Vereinigten Staaten in die EU führen. Davon geht die Bundesregierung in einer Antwort (18/8477) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/8135) aus. 

Regelung zu Umgang mit Dauergrünland

agrartotal (hib/EIS/NBerlin) - Die Vorschriften über die Ausweisung von Gebieten mit umweltsensiblem Dauergrünland und über die Genehmigung zur Umwandlung von Dauergrünland soll geändert werden. 

Image ist eh' kaputt: Kommission veröffentlicht weitere TTIP-Dokumente

agrartotal (eu/Brüssel) - Bei der 13. Verhandlungsrunde für das transatlantische Handelsabkommen TTIP Ende April in New York haben die Unterhändler der EU und USA gute Fortschritte erzielt. Es bleiben jedoch erhebliche Differenzen bei Dienstleistungen und im öffentlichen Beschaffungswesen. Das geht aus dem detaillierten Bericht zur 13. Verhandlungsrunde hervor, den die Europäische Kommission heute (Dienstag) veröffentlicht hat. Die Kommission veröffentlicht heute auch ihren Vorschlag für die regulatorische Zusammenarbeit im Pharmasektor, den sie in der 13. Runde vorgelegt hat. 

Baut Vion einen neuen Schlachthof?

agrartotal (fleischwirtschaft/fr/Bonn) - Wie die "fleischwirtschaft" erfahren haben will, plant Vion im Norden von Holland einen neuen Schlachthof zu bauen. Der Betrieb soll sich auf die Schlachtung und Zerlegung von Rindern - und hier speziell wohl dem wachsenden Segment der Bio-Rinder - widmen. 

Niedersächsischer Molkereigipfel

Aus Sicht des niedersächsischen Landwirtschaftsministers Christian Meyer sind alle zugesagten Hilfsgelder auf EU- und Bundesebene an das Ziel der freiwilligen Mengenreduzierung zu koppeln.

agrarttotal (min/Hannover) - Niedersächsischer Molkereigipfel am 20. Mai 2016 im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Bio, Arten, Vielfalt

agrartotal (BÖLW/Berlin) - Der 22. Mai ist der Internationale Tag der Biodiversität. 2016 steht das vorbildliche Engagement für intakte Natur- und Kulturlandschaften, einzelne Arten und Lebensräume im Mittelpunkt. 

Hintergrund

Beim Welt-Umweltgipfel in Rio de Janeiro 1992 hatten die Vereinten Nationen die internationale Konvention über die Biologische Vielfalt formuliert. Das ursprüngliche Ziel, den Verlust der Biodiversität bis 2010 weltweit zu stoppen, wurde klar verfehlt. Mit einer neuen UN-Biodiversitätsdekade soll dieses Ziel nun bis 2020 erreicht werden.

Fachgespräch: Tierwohl in der Schweinehaltung

agrartotal (zds/Bonn) - Im Rahmen des Fachgesprächs Tierwohl in der Schweinehaltung am 22. Juni 2016 in Soest werden Projektergebnisse des Modell- und Demonstrationsvorhabens Tierschutz (MuD) vorgestellt. Die MuD Tierschutz sind Bestandteil der Tierwohlinitiative Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl und werden durch das Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert. Durch effektiven Wissenstransfer soll die Lücke zwischen Forschung und Praxis geschlossen werden. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Ergebnisse zur Reduzierung des Medikamenteneinsatzes in der Ferkelerzeugung, Förderung des Tierwohls durch optimierte Lüftungseinstellungen, betriebliche Eigenkontrollen, Schwanzbeißen sowie zur allgemeinen Tiergesundheit, vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 09:30 Uhr und endet ca. 15:00 Uhr. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. e-Mail: info(at)zds-bonn.de

Milchkrise: Licht am Ende des Tunnels

Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz

agrartotal (min/Wiesbaden) - Grüne Landwirtschaftsministerinnen und -minister wenden sich an Angela Merkel - Priska Hinz: „Wir appellieren an die Bundesregierung, die Beschlüsse der Agrarministerkonferenz umzusetzen: Die Situation auf dem Milchmarkt können wir nur so langfristig in den Griff bekommen

NRW scheitert beim Küken-Schredder-Verbot

Minister Remmel ist mit dem Urteil nicht zufrieden und will in die Berufung gehen

agrartotal (pm/Münster) - Das Verwaltungsgericht Münster hat soeben das Verbot der Küken-Tötung in Nordrhein-Westfalen gekippt. Brütereien hatten erfolgreich dagegen geklagt. NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne) will allerdings in die Berufung gehen.

Schon seit längerer Zeit kämpfen Tierschützer - allem voran der Deutsche Tierschutzbund - für ein  Verbot des Kükenschredderns. Nach vorsichtigen Annahmen sollen bundesweit mehr als 50 Millionen männlichen Küken geschreddert werden.

Mit einer Aktion machte heute der Deutsche Tierschutzbund vor dem Oberverwaltungsgericht auf die tierschutzwidrige Praxis aufmerksam, die allein wirtschaftliche Gründe habe. Gegen ein vom nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerium 2013 ausgesprochenes Verbot der Tötung, hatten zwei Brütereien geklagt und in erster Instanz Recht erhalten. Die Tierschützer hatten nunmehr vergebens gehofft, dass die Richter im heutigen Berufungsverfahren im Sinne des Landwirtschaftsministeriums und des Tierschutzes entscheiden würden. Dies war nun nicht der Fall.

Den positiven Vorstoß NRWs, das Töten der Eintagsküken per Erlass der zuständigen Ordnungsbehörden zu verbieten, hatte das Verwaltungsgericht Münster nach einer Klage zweier Brütereien aus den Kreisen Paderborn und Gütersloh unterbunden. Laut Gericht hat der Bundesgesetzgeber im Tierschutzgesetz keine Ermächtigungsgrundlage für einen solchen Erlass geschaffen. Forderungen der Tierschützer das Tierschutzgesetz entsprechend zu ändern, kam Bundesminister Schmidt bisher nicht nach. Die betroffenen Landkreise legten Berufung gegen die Gerichtsentscheidung ein.

„Der millionenfache Kükenmord ist die brutale Folge einer auf Intensivierung ausgerichteten Tierzucht“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Dahinter steht dann auch die Systemfrage: Die Legehennenzucht ist aus dem Ruder gelaufen, nicht nur die Tiere, auch die Hühnerhalter sind diesem System ausgeliefert. Es braucht endlich eine politische Strategie und ein klares, gesetzliches Verbot der Tötung männlicher Eintagsküken.“

Schlachtsauenpreise: Markt auferstanden?

agrartotal (isn/Damme) - Nach monatelanger Unbeweglichkeit ziehen auch die Schlachtsauenpreise endlich etwas an. Der Sauenmarkt schien tot, nun ist er offensichtlich wiederauferstanden. Die Sauenschlachter zahlten seit – sage und schreibe – November konstant und einhellig lediglich 0,87 €/ kg SG aus. In der vergangenen Woche geschah dann das fast nicht mehr erwartete Wunder: Die Schlachter erhöhten ihre Auszahlungspreise. Bemerkenswert ist auch, dass die genannten Preise für Sauen erstmalig voneinander abwichen. Tönnies zahlte bis einschließlich dem 18. Mai 0,92 €/ kg SG, während Westfleisch und Uhlen Preise von 0,90 €/ kg nannten. In der aktuellen Schlachtwoche ist die Einigkeit wieder hergestellt und alle notieren 0,92 €/kg.

(Siehe hierzu auch aktuellen Button auf der rechten Seite)

EU-Schweinepreise: Notierungen setzen Preisanstieg fort – Jetzt eine Atempause?

agrartotal (osn/Damme) - In der laufenden Schlachtwoche konnten alle Notierungen, die im Rahmen des europäischen Schweinepreisvergleichs der ISN unter die Lupe genommen werden, spürbar anziehen. Die Preisanstiege reichen von korrigierten 2,9 Cent in den Niederlanden bis zu 6 Cent in Großbritannien. (Siehe auch aktuellen Button rechts)

Tierschutzverein hat kein Recht auf Einsicht in Akten des Veterinäramts

agrartotal (Az.: 1 K 2781/14  – nicht rechtskräftig/Münster) - Das Verwaltungsgericht Münster hat durch Urteil vom 19. April 2016 die Klage eines Tierschutzvereins mit Sitz in Geseke abgewiesen, der vom Kreis Steinfurt verlangt hatte, ihm die Einsichtnahme in Verfahrensakten des Veterinäramts zu gewähren. 

Vion Food: „De Keuringsdienst van Waarde“

agrartotal (vion/Bonn) - Im Mai 2016 zeigt das Programm „De Keuringsdienst van Waarde“ eine 4-teilige Reihe zum Thema „Die Zukunft unserer Nahrung“. Am Donnerstag wurde eine Episode dieser Reihe ausgestrahlt. In der Sendung ging es um (Schweine-) Fleisch oder genauer um die Zukunft der Schweinehaltung.

Vion Food war an dieser Ausstrahlung beteiligt. Das zentrale Thema der Sendung: Die Weltbevölkerung wird im Jahr 2050 von 7 Milliarden auf 9 Milliarden Menschen gestiegen sein. Infolgedessen wird mehr Nahrung auf intelligente und innovative Weise produziert werden müssen. Wie bereitet sich die Nahrungsmittelindustrie auf die Produktion von mehr Nahrung vor?  

Bei der Ausstrahlung von „De Keuringsdienst van Waarde“ stand ein örtlicher, kleiner Schweinehalter sowie ein großer Schweinemastbetrieb mit Intensivhaltung im Mittelpunkt. Dargelegt wurde auch, wie sich Landwirte und fleischverarbeitende Unternehmen auf die (sich verändernde) Nachfrage der Verbraucher einstellen.

Herausforderungen auf dem landwirtschaftlichen Arbeitsmarkt

agrartotal (iamo/Halle) - Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen vom 22. bis 24. Juni 2016 in Halle (Saale) zum IAMO Forum 2016 zusammen. Auf der Konferenz zum Thema "Rural Labor in Transition: Structural Change, Migration and Governance" wollen sie die Herausforderungen auf dem landwirtschaftlichen Arbeitsmarkt im Kontext der Mobilität europäischer, osteuropäischer und zentralasiatischer Arbeitskräfte diskutieren. Die Auswirkungen des Strukturwandels auf die Beschäftigungszahlen im Agrarsektor, die Rolle der Migration bei Arbeitsmarktanpassungen und der lokalen Entwicklung sowie die Organisation von Arbeitskräften in der Landwirtschaft werden im Fokus des IAMO Forum 2016 stehen.

DLG-Forum Innovation: Lebensmittelindustrie 4.0

agrartotal (bve/Dlg/Berlin) - Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (DLG) veranstaltet am 15. Juni 2016 in Frankfurt einen Workshop zum Thema Lebensmittelindustrie 4.0.

Ernährungsindustrie bleibt drittgrößter Industriezweig

agrartotal (bve/Berlin) - Mit rund 569.000 Beschäftigten in 5.850 Betrieben bleibt die Ernährungsindustrie 2015 drittgrößter Industriezweig Deutschlands. Zwar konnten die Umsätze 2015 nicht weiter wachsen, jüngste Quartalszahlen zeigen jedoch, dass sich die Situation in 2016 vorsichtig verbessert. Der Wettbewerb bleibt intensiv, hohe Marktansprüche der Konsumenten fordern zudem hohe Kosten. Das Lebensmittelexportgeschäft bleibt mit einem Rekord-Ausfuhrwert von 55,3 Milliarden Euro in 2015 eine wichtige Ertragsstütze für die Branche.

Bundesweites Angebot zum Dialog mit der Landwirtschaft

räsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied

agrartotal (DBV, dlv, BDL/Berlin) - „Der Tag des offenen Hofes ist auch im digitalen Zeitalter von großem Nutzen und ein Gewinn für jeden Besucher. Es ist ein maßgeschneidertes Angebot zum Dialog, um über landwirtschaftliches Handeln im Stall und auf den Feldern zu diskutieren. Im direkten Zusammentreffen unserer Bauernfamilien und der Bevölkerung lässt sich auf den Höfen am eindrucksvollsten und nachhaltigsten erfahren und erleben, was moderne Landwirtschaft heißt, wie verantwortungsbewusst Tiere gehalten und Felder bestellt werden.“ Dies erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf der bundeszentralen Veranstaltung zum Tag des offenen Hofes 2016, die am 20. Mai 2016 auf dem Hof der Familie Glaser im baden-württembergischen Schlat nahe Stuttgart stattfand.

Tibet: Klimaänderung setzt Weideland zu

agrartotal (PD Dr. Karsten Wesche/Marburg/Görlitz) -  Wissenschaftler der Universität Marburg und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung haben die Veränderung der Weideflächen auf dem Tibetischen Hochplateau untersucht. Sie kommen in ihrer kürzlich online im Fachjournal „Scientific Reports“ veröffentlichten Studie zu dem Schluss, dass der globale Klimawandel den Grasflächen insgesamt mehr Schaden zufügt als die zunehmende Landnutzung. Das tibetische Hochland ist eine klimatische Schlüsselregion – beinah 40 Prozent der Bevölkerung weltweit sind von den dort entspringenden Flüssen abhängig.

Auf dem Land fehlen junge Frauen

agrartotal (bbsr/Berlin) - Nach wie vor wandern mehr junge Frauen als Männer aus dünn besiedelten Räumen in die Großstädte und deren Umland. Da die Frauen nur selten zurückkehren, verschieben sich die Geschlechterverhältnisse innerhalb der Altersgruppe in den betroffenen Regionen immer mehr.

Brot- und Backwaren gehen (noch) am häufigsten im Bäckerhandwerk über die Theke

agrartotal (bbe/Köln) - Noch ist das Bäckerhandwerk der wichtigste Distributeur im Brot- und Backwarenmarkt. Gerade der Außer-Haus-Verzehr hat 2015 für Frequenz und Umsätze gesorgt. Seit Jahren gehen jedoch Anteile an den Lebensmitteleinzelhandel verloren.

Ruinöse Milchpreise: Marktakteure, Handel und Politik stehen in der Verantwortung

agrartotal (rlv/bonn) - Die Auszahlungspreise für die Milcherzeuger in NRW liegen derzeit nur noch zwischen 22 und 25,67 Cent/kg Milch netto ab Hof. „Die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe ist damit bis auf´s Äußerste angespannt. Die Gründe für den schwachen Milchmarkt sind vielfältig“, betont Wilhelm Neu, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Wesel und Vizepräsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV), bei einem Pressetermin auf dem Hof von Heinz-Gerd und Bernd Buchmann in Hamminkeln.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zu Glyphosat

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (Archivfoto)

agrartotal (bmel/Berin) - Anlässlich der aktuellen Berichterstattung über die Zulassungsverlängerung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat (siehe auch Berichterstattung auf den unteren Seiten) hat sich jetzt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt - nach seiner Rückkehr aus Brüssel - in Berlin zu dem Thema geäußert.

EU vertagt abermals Glyphosat-Entscheidung

agrartotal (age/pm/Brüssel) - Die Neuzulassung des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Glyphosat hängt weiter in der Luft. Im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tier, Nahrungs- und Futtermittel (PAFF) sei es auf der heutigen Sitzung erst gar nicht zu einer Abstimmung gekommen, weil zum „jetzigen Zeitpunkt“ keine sogenannte qualifizierte Mehrheit für den Kommissionvorschlag für die Verlängerung der Zulassung des Wirkstoffs „absehbar“ gewesen sei, hieß es in EU-Kreisen.

Glyphosatabstimmung in Brüssel gescheitert?

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt glaubte schon heute Morgen nicht mehr an eine heutige Einigung in Brüssel.

agrartotal (fr/pm/Brüssel) - Die Zulassung des Herbizids Glyphosat wird in wenigen Wochen erloschen sein - und was dann? Ob es eine weitere Zulassung für dieses Hebizid gegeben wird, ist nach den Aussagen von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, weiterhin völlig offen. Wie man aus Brüssel hörte, geht man davon aus, dass es heute zu keiner Entscheidung bezüglich einer weiteren Zulassung von Glyphosat mehr kommen wird. Neben Deutschland haben auch weitere Staaten der EU keine einheitliche Meinung zur weiteren Zulassung dieses Mittels, welches - umstritten - krebserregend sein soll. Da sich darüber hinaus innerhalb der Bundesregierung die SPD Minister mit dem CDU/CSU Minister nicht auf ein einheitliches Vorgehen einigen konnten, müsste sich Deutschland bei einer Abstimmung enthalten.

Aktuell: Beim heutigen Treffen des EU-Rates kam keine Mehrheit für oder gegen die Neuzulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat zusammen. Stellungnahme aus dem BMEL steht noch aus!

Ein Feiertag für die Milch: Almauftrieb auf dem Münchner Olympiaberg

C: Milchland Bayern

agrartotal (bbv/München) – Der 1. Juni steht weltweit im Zeichen der Milch. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft feiert den Tag am Wochenende drauf im Olympiapark München. „Stadt Land Kuh“ ist das Motto des großen Familienfestes am 5. Juni auf dem Coubertinplatz.

Wissensplattform Tierschutz

agrartotal (ble/Bonn) - Die BLE richtet für die Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz eine Wissensplattform Tierschutz ein, um Forschungsergebnisse zum Verzicht auf Schnabelkürzen und Schwänzekupieren zentral zu erfassen und für Interessenten bereit zu stellen.

„Bayern braucht Bauern!“

Bauernpräsident Walter Heidl

agrartotal (bbv/München) – Genuss und Lebensart sind in Bayern untrennbar mit der Arbeit der Bäuerinnen und Bauern verbunden. Wer zu den Produkten der bayerischen Familienbetriebe greift, bekommt beste Qualität. Bayerische Lebensmittel stehen für kurze Wege und nachhaltiges Wirtschaften. „Doch im Kampf um Marktanteile verschleudern die großen Handelskonzerne Aldi, Lidl, Edeka, Rewe und Co. hochwertige Lebensmittel immer öfter zu Ramschpreisen“, kritisiert Bauernpräsident Walter Heidl. „Die Preise für landwirtschaftliche Produkte liegen seit Wochen am Boden, Bauern bekommen viel zu wenig für ihre Erzeugnisse. Damit wird die bäuerliche Landwirtschaft in Bayern ruiniert. Qualität, Regionalität und Vielfalt drohen auf der Strecke zu bleiben.“

News aus China

agrartotal (fr) - Ein eigener Sache: Die Wirtschaft in China ist heute für die europäische Vieh- und Fleischwirtschaft  weit aus wichtiger, als der frühere legendäre Sack Reis, der hin und wieder umfiel. Speziell die Vieh- und Fleischwirtschaft in Deutschland ist heute mit der chinesischen Wirtschaft eng verbunden. Sämtliche  wirtschaftlichen  Strömungen in China, können einen unmittelbaren Einfluss auf die deutsche Vieh und Fleischwirtschaft haben. Dies trifft besonders dann zu, wenn zum Beispiel das Wirtschaftswachstum in China lahmt und somit der Verbrauch an Fleisch – an exportiertem Fleisch – ins Stocken gerät. Darum  bemüht sich die Redaktion von www.agrartotal.eu  um möglichst viele Informationen aus China. Unsere Informationen  stammen jedoch nicht vom weisen alten Mann - vielleicht einem Mandarin  - aus Xian, oder so, sondern von dem anerkannten Mercator Institute for China Studies  in Berlin. Man kann sich somit wohl auf die Authentizität  und Neutralität der Berichterstattung verlassen.

Abwärtsdruck auf Chinas Wirtschaft setzt sich im April fort

agrartotal (Quelle EN/Peging) - Die angeschlagene chinesische Wirtschaft hat weiter zu kämpfen: Auf die positive Wachstumsentwicklung wichtiger Wirtschaftsindikatoren im März folgte im April erneut Ernüchterung. Das Wachstum nahezu aller Kernindikatoren fiel auf ein niedrigeres Niveau ab: die Expansion von Anlageinvestitionen, Einzelhandel und Industrieproduktion verschlechterten sich allesamt. Nachdem die Kreditvergabe im ersten Quartal stark zugelegt hat, schrumpfte die Neu-Kreditvergabe im Vergleich zur Vorjahresperiode im April um 21,5 Prozent. Von einem Abklingen des Abwärtsdrucks auf die Wirtschaft kann damit keine Rede sein. Das BIP-Wachstum kommt dem von der Regierung für 2016 vorgegebenen Minimalziel von 6,5 Prozent allmählich sehr nahe. 

Doch selbst dieses Ziel kann China zurzeit nur durch staatliche Eingriffe erfüllen: Es zeichnet sich ab, dass das Wirtschaftswachstum 2016 im ersten Quartal vorwiegend durch massive staatliche Programme wie etwa dem Infrastrukturausbau gestützt wurde. 

Diese Strategie wird über kurz oder lang zu Problemen führen. Die aktuelle Debatte in der Führungsriege der Partei über die Ausrichtung der chinesischen Wirtschaftspolitik verdeutlicht, dass zugunsten einer kurzfristigen Stabilisierung die notwendigen langfristigen Strukturreformen vernachlässigt werden.

Gerät Regierungschef Li wegen Wirtschaftskurs unter Druck?

agrartotal (Quelle EN/peking) - Ein am 9. Mai in der parteistaatlichen Tageszeitung People’s Daily veröffentlichtes Interview hat für Spekulationen über mögliche innerparteiliche Kritik an Ministerpräsident Li Keqiang und dessen Wirtschaftskurs gesorgt. Der anonyme, als „vertrauenswürdige Quelle“ bezeichnete Interviewpartner kommentierte ungewohnt kritisch die Entwicklung der chinesischen Volkswirtschaft im ersten Quartal 2016, forderte eine Abkehr von der schuldenfinanzierten Konjunkturpolitik und einen konsequenten Abbau der Überkapazitäten. Abschließend zeichnete er ein nüchternes Szenario, wonach die zweitgrößte Volkswirtschaft noch Jahrelang mit schwachem Wachstum kämpfen werde.

600

agrartotal (EN/Peking) - Mehr als 600 Milliarden EUR will China in den nächsten drei Jahren in den Bau von Infrastruktur investieren. Das Geld fließe in 300 Projekte für Hochgeschwindigkeitszüge und Bahnstrecken, Straßen, Flüsse, Flughäfen und den Ausbau der Metronetze in den Städten, wie das Verkehrsministerium am 11. Mai mitteilte. Mancher dürfte sich an das Konjunkturpaket erinnert fühlen, mit dem die chinesische Führung 2009 die Wirtschaft angekurbelt hatte. Absolut betrachtet dürfte das aktuelle Stimuluspaket sogar größer ausfallen.

Hintergrund: Fragen und Antworten zu einer möglichen Erneuerung der Zulassung von Glyphosat

SONDERVERÖFFENTLICHUNG 

agrartotal (eu/Brüssel) - In Kürze stimmen Experten der EU-Mitgliedstaaten über eine mögliche Neuzulassung des Herbizids Glyphosat ab. Sie finden hier Fragen und Antworten zur derzeitigen Diskussion um die Neuzulassung des Wirkstoffs in der EU.

 

Bauernhof-Feeling in den Citys von Stuttgart und Nürnberg

agrartotal (Forum/Berlin) - Das Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM) und die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) unterstützen den diesjährigen bundesweiten „Tag des offenen Hofs“ mit einer eigenen City-Initiative. Am 21. Mai 2016 werden in Stuttgart und Nürnberg in jeweils exponierter Lage mobile Erlebnis-Infostände mit attraktivem Programm errichtet. 

 

Fatale Nebenwirkungen!

Bei der Schlachtung sind viele Milchkühe tragend, was - nach Ansicht der Deutschen Tierschutzbundes - aus wirtschaftlichen Gründen meist billigend in Kauf genommen wird.

agrartotal (dtb/Bonn) - Angesichts der aktuellen Diskussionen zum Milchpreisverfall, macht der Deutsche Tierschutzbund auf die Folgen des Preisverfalls für die Tiere aufmerksam. Die geringen Preise, die Landwirte derzeit für ihre Milch erhalten, reichen nicht aus, um in mehr Tierschutz zu investieren. Kranke Kühe, nicht tiergerechte Haltungsformen oder die Schlachtung trächtiger Rinder sind Folgen des ökonomischen Drucks und eines aus dem Ruder gelaufenen Systems. Der Verband fordert daher eine Milchmarktstrategie, die nicht nur kurzfristig lenkt, sondern langfristig einen Systemwandel begleitet.

Skandalös niedrige Erlöse für Milch und Fleisch gefährden das Tierwohl

20 Cent pro Liter Milch für die Bauern?

agrartotal (Min/Stuttgart) - „Zahlreiche Studien zeigen, dass viele Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf verantwortungsvoll entscheiden und mehr Geld für die Lebensmittel ausgeben wollen, die ihren Wertvorstellungen entsprechen“, kommentierte die Landesbeauftragte für Tierschutz, Dr. Cornelie Jäger, am Mittwoch (18. Mai) in Stuttgart die aktuelle Preissituation bei Milch und Fleisch. „Viele Verbraucher möchten mit Genuss und Vertrauen Fleisch und Milch konsumieren. Sie wollen, dass diese Lebensmittel fair gegenüber Tieren und Tierhaltern erzeugt wurden und aus der Region stammen.“

Raiffeisentag

agrartotal (DRV/Berlin) - Am 15. und 16. Juni findet der Deutsche Raiffeisentag in Berlin statt. Der DRV hat das Wirtschaftsforum unter das brisante Thema: „Europa und Märkte in Turbulenzen – Jetzt die richtigen Weichen stellen!“ gestellt. Genossenschaftliche Unternehmer diskutieren mit Wettbewerbern aus europäischen Nachbarländern. Im Brennpunkt stehen die Perspektiven und Vermarktungsstrategien im Agrarhandel, in der Milchwirtschaft und im Bereich Vieh- und Fleischwirtschaft.

145000 Unterschriften gegen Glyphosat

agrartotal (BUND/Berlin) -  Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich der heute (18.5.) beginnenden Sitzung des EU-Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel, bei der es auch um eine Wiederzulassung von Glyphosat gehen wird, dem Bundesagrarministerium in Berlin rund 145000 Unterschriften gegen das Pestizid übergeben. Die Entscheidung auf EU-Ebene wird für den 19. Mai erwartet.

Energieeffizienz in Schulküchen

Ein Ziel des Vorhabens ist die Analyse von Hemmnissen für eine klima- und ener-gieeffiziente Küche.
agrartotal (BMUB/Berlin) - Welchen Beitrag können Schulküchen zum Klimaschutz leisten? Das soll ein neues Projekt herausfinden, das das Bundesumweltministerium im Rahmen derNationalen Klimaschutzinitiative mit knapp 1,4 Mio. Euro fördert.

Ulrike Höfken ist alte und neue Umweltministerin in RP

Ulrike Höfken

agrartotal (fr/Mainz) - Die GRÜNE Landesdelegiertenversammlung (LDV) war bereits in Lahnstein dem Personalvorschlag des Landesvorstands gefolgt, nach dem Anne Spiegel (Familie und Verbraucherschutz usw.) und Ulrike Höfken (Umwelt) GRÜNE Ministerinnen in einer rot-gelb-grünen Landesregierung werden sollten. Die beiden wurden heute in ihre Ämter berufen.

Neue und alte Umweltministerin ist somit Ulrike Höfken (Grüne). Sie behält die Zuständigkeit für dieses Ressort, das um den Themenbereich Energie erweitert wird. Auch die Ökologische Landwirtschaft wurde hier angesiedelt. Im Gegenzug wandern die Themen (konventionelle) Landwirtschaft und Weinbau zum Wirtschaftsministerium.

Ulrike Höfken wird laut vorliegender Informationen erneut Dr. Thomas Griese als Staatssekretär in ihr Ministerium berufen. Dr. Thomas Griese bekleidete diesen Posten bereits im Umweltministerium.

Dr. Volker Wissing neuer Landwirtschaftsminister in Rheinland-Pfalz

Minister und stv. Ministerpräsidnet: Dr. Volker Wissing - Klicken sie auf das Foto und starten den Film!!

agrartotal (fr/Mainz) - Dr. Volker Wissing wurde soeben als Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz ernannt. Außer seinem Ministerposten ist Dr. Wissing stvMinisterpräsidnet von Rheinland-Pfalz. Das neue Super-Ministerium (Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau) wandert somit von den Grünen zur FDP. Nachfolger von Eveline Lemke ist jetzt Volker Wissing. Er bekommt den Bereich Verkehr aus dem Innenministerium und die Bereiche Weinbau, Landwirtschaft und Weinbau zugeschlagen - aber nur die konventionelle Landwirtschaft.

Interessiert an der  Vita des neuen Landwirtschaftsministers? Klicken sie auf das Foto und starten sie damit einen Film (ehemaliger Wahlkampffilm) über die Vita von Dr. Volker Wissing.

Volker Wissing (* 22. April 1970 in Landau in der Pfalz) ist Jurist und FDP-Politiker. Seit 2011 ist er Landesvorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz.

Am 23. Januar 2004 rückte er für die verstorbene Abgeordnete Marita Sehn in den Bundestag nach. Hier war er bis 2009 Obmann der FDP im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages und Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Weinbaupolitik. Am 12. November 2009 wurde Volker Wissing für die 17. Legislaturperiode zum Vorsitzenden des Finanzausschusses ernannt. Von März 2010 bis zum Ausscheiden der FDP aus dem Deutschen Bundestag war er auch finanzpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.

Volker Wissing ist stets über die Landesliste Rheinland-Pfalz in den Bundestag eingezogen.

Bei der Landtagswahl 2016 trat er als Spitzenkandidat der Freien Demokraten an und führte sie zurück in die parlamentarische Verantwortung. Er wurde über die Landesliste in den 17. Landtag von Rheinland-Pfalz gewählt. Am 14. März 2016 wurde er zum Vorsitzenden der FDP-Fraktion gewählt.

Neuigkeiten bei Tönnies: Wohin kommt der Rinderschlachthof?

agrartotal (pm/NOZ/fr/Sögel/Rheda-Wiedenbrück) - Auf dem Firmengelände von Tönnies in Sögel sind nach der neuesten Informationen der Neuen Osnabrücker Zeitung die Bagger am Arbeiten, und dies allem Anschein nach in größerem Ausmaß.  Auf der Pressekonferenz im April in Rheda-Wiedenbrück - www.agrartotal.eu berichtete damals ausführlich darüber - hatte Clemens Tönnies (CT) den Neubau eines Rinderschlachthofes in Norddeutschland, eventuell auch in den Nähe von Rheda-Wiedenbrück, angekündigt. Wie die NOZ jetzt berichtet, hat die Geschäftsführung des Schlachthofes Weidemark in Sögel erklärt, dass der neue Rinderschlachthof nicht in Sögel gebaut werde.

Neue Westfälische (Bielefeld): Robert Tönnies tauschte seine Anwälte aus

agrartotal (ots/Bielefeld) -  Im seit Jahren tobenden Machtkampf mit seinem Onkel Clemens Tönnies trennt sich Robert Tönnies, der 50 Prozent an dem Schlachtkonzern hält, überraschend von seinem Rechtsanwalt Mark Binz. Das berichtet die in Bielefeld erscheinende Neue Westfälische (Samstagsausgabe). Der Stuttgarter Binz hatte 2014 für den Sohn des Firmengründers Bernd Tönnies einen Sieg im Streit um das von Clemens Tönnies beanspruchte Doppelstimmrecht errungen. Später mussten Binz und seine Partner bei anderen Rechtsstreitigkeiten in dem Familienzwist Niederlagen einstecken. Auch im Kampf um den Widerruf der Schenkung eines Firmenanteils an seinen Onkel zeigte sich wenig Aussicht auf Erfolg. Für Einigungsgespräche unter Leitung eines Mediators hatte Robert Tönnies bereits die Kanzlei Taylor-Wessing (Düsseldorf) beauftragt. Für die prozessuale Vertretung setzt er nun auf die US-Kanzlei Latham & Watkins. In gesellschaftsrechtlichen Angelegenheiten lässt Robert Tönnies sich künftig von der Düsseldorfer Kanzlei Rellermeyer + Partner vertreten.

Dritte DRV-Ernteschätzung Mai 2016

agrartotal (Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) geht in seiner Ernteschätzung für den Monat Mai nur noch von einer durchschnittlichen Getreideernte von knapp 47,7 Mio. t aus. Das derzeit erwartete Ergebnis liegt leicht unter dem Wert des Vormonats (48,2 Mio. t). Grund für diese Anpassung sind die aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamts zu den Aussaatflächen. Danach fällt die Getreideanbaufläche in der Summe knapp 90.000 ha geringer aus als bisher prognostiziert.

Führerschein auf dem Land

agrartotal (hib/MIK/Bonn) - Die Bundesregierung gibt in ihrer Antwort (18/8302) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/8142) umfangreiche Informationen über Veränderungen beim Erwerb von Führerscheinen der Klasse B in ländlichen Räumen in den vergangenen zehn Jahren.

Glyphosat: Versprühen oder verbieten?

agrartotal (wdr/Köln) - Es ist im Getreide, aber auch in Bier und Wasser – Glyphosat. Kein Wunder, werden doch rund 40 Prozent der Ackerflächen mit dem Unkrautvernichtungsmittel besprüht. Ist es krebserregend? Soll es verboten werden? Zumindest die letzte Frage wird nun beantwortet.

markt - das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin
immer mittwochs um 20.15 Uhr im WDR-FERNSEHEN

Karl Eigen verstorben

Karl Eigen (rechts) im Gespräch

agrartotal (age/Berlin/Kiel) - Der langjährige Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, Karl Eigen, ist am vergangenen Freitag im Alter von 88 Jahren verstorben. Eigen war zehn Jahre lang Präsident und seit 1994 Ehrenpräsident des Verbandes. Seine beruflichen Interessen galten vor allem dem Gemüsebau und der Milchwirtschaft.

Intern: Dr. Hans-Christian Mennenga

agrartotal (pm/Berlin) -  Ein neues Gesicht im Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM): Seit 01. Mai 2016 verstärkt Dr. Hans-Christian Mennenga (38) das Team. Als Pressesprecher/Leiter Pressearbeit verantwortet er künftig die Medienaktivitäten des FORUM und steuert die interne Kommunikation.

Niedersachsen: Vorbereitungen zum Sommerfest auf Hochtouren

Sommerfest in Niedersachsen in Sicht: Niedersachsen Landwirtschaftsminister Meyer

agrartotal (pm/fr/Landesver.) - Das traditionelle Sommerfest der niedersächsischen Landesregierung ist einer der wirklich wenigen Höhepunkte in der Party-, Sommerfest- und Gesellschaftsereignis schlecthin und findet in diesem Jahr am 20.Juni statt. Erwartet werden wieder rund 2500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Darunter auch viele Niedersächsinnen und Niedersachsen, die sich ehrenamtlich engagieren und täglich für ihre Mitmenschen unterwegs sind. Der Besuch des Sommerfestes setzt eine persönliche Einladung voraus.

Minister Peter Hauk MdL: „Wir begrüßen den Wolf in Baden-Württemberg“

agrartotzal (pm/Stuttgart) - „Ich freue mich darüber, dass der Wolf bei uns wieder heimisch wird. Die Rückkehr eines Großraubtieres stößt bei Nutztierhaltern naturgemäß auch auf Skepsis. Wir haben daher die Anliegen der Tierhalter im Blick und fördern Herdenschutz-Projekte mit dem Ziel, eine Koexistenz von Wolf und Nutztieren zu ermöglichen“, sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL am Dienstag (17. Mai) in Stuttgart. In den vergangenen Tagen gingen bei den Experten des Wolfsmonitorings verschiedene Meldungen über Sichtungen eines wolfsähnlichen Tieres im Bereich der Baar ein. Das Landwirtschaftsministerium hat daraufhin bereits am Freitag die Verbände der Nutztierhalter informiert und diese gebeten, die Information an deren Mitglieder im Bereich der Baar weiterzugeben. Nach der Auswertung des vorhandenen Bildmaterials konnten die Experten heute sicher bestätigen, dass es sich um einen Wolf handelt.

Deutsch-ukrainische Zusammenarbeit im Agrarbereich stärken

„Die Agrarwirtschaft ist nach wie vor eine der wichtigsten Branchen in der ukrainischen Wirtschaft", sagte Peter Bleser

agrartotal (pm/Bmel/Berlin) - Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, wird am Rande von Gesprächen mit dem ukrainischen Landwirtschaftsminister Taras Kutowy am 17. und 18. Mai 2016 zwei neue deutsch-ukrainische Kooperationsprojekte in Kiew eröffnen. Das Projekt „AgriTrade“ wird ukrainische und deutsche Unternehmen zu Agrarhandelsfragen im Rahmen des EU-Ukraine-Freihandelsabkommen beraten. Praxisnahes Wissen und Fertigkeiten über die Verfahren moderner und nachhaltiger landwirtschaftlicher Produktion werden im „Deutsch-Ukrainischen Agrardemonstrations- und Fortbildungszentrum“ (ADFZ)  vermittelt. 

Lebensmittelexport „Made in Germany“ nach China boomt

agrartotal (GEFA/Berlin) - Der Run der chinesischen Kunden auf Spezialitäten aus Deutschland ist ungebrochen. So stiegen die wertmäßigen Exporte nach China nach den vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts in den ersten beiden Monaten des Jahres 2016 um 62,4% auf 254,1 Mio. Euro. Spitzenreiter dabei sind sowohl im Gesamtwert (169,5 Mio. Euro) als auch im wertmäßigen Zuwachs (+78,8%) die Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, allen voran Fleisch und Fleischwaren (+98,7% auf 110,4 Mio. Euro) und Molkereiprodukte (+52,5% auf 49,1 Mio. Euro).

Weltbauerntag

Bild: v.l.n.r: DBV-Vizepräsident Walter Heidl, Präsidentin des sambischen Bauernverbandes und der WFO Dr. Evelyn Nguleka, DBV-Präsident Joachim Rukwied und DBV-Vizepräsident Werner Hilse. Quelle: Pietro Lenci

agrartotal (pm/dbv/Berlin) - Weltbauerntag: Landwirtschaft Schlüsselbereich für Nachhaltigkeit und ökonomische Entwicklung - DBV-Delegation beim Weltbauerntag in Sambia

Glyphosat und kein Ende

agrartotal (pm/Bonn) - Ein Sondergremium der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Welternährungsorganisation FAO hat jetzt - nach neuesten oder auch älteren Kenntnissen - ein Krebsrisiko durch das umstritten Ackergift als unwahrscheinlich eingestuft. Kommt ein bisschen sehr passend - oder?

Milchsituation

Landwirtschaftsminister Peter Hauk

Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL: „Lösung der aktuellen Milchsituation bekommen wir nur gemeinsam in den Griff"

Peter Bleser: Personalnachricht des Tages!

agrartotal (pm/pb/age/Berin) - Peter Bleser will im kommenden Jahr erneut für den Bundestag kandidieren. Das hat der CDU-Politiker in Berlin bestätigt. Die CDU-Kreisvorstände Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell und Rhein-Hunsrück haben Bleser in dieser Woche für die noch folgenden Aufstellungsverfahren jeweils einstimmig ihre Unterstützung zugesagt.

Kiwi in Baden-Württemberg

agrartotal (bundesrat/Berlin) - Gut acht Wochen nach seiner Wahl bestätigte der Landtag in Baden-Württemberg am 12. Mai 2016 Winfried Kretschmann als Ministerpräsidenten. Damit regiert in dem Land künftig eine Kiwi-Koalition: Das bundesweit erste grün-schwarze Bündnis unter Führung der Grünen und damit auch im Bundesrat eine einmalige Konstellation.

Da im Bundesrat die Vertreter der Landesregierungen sitzen, kommt es auch dort zu einigen Veränderungen. Die bisherigen Ministerinnen und Minister der SPD in Baden-Württemberg scheiden aus der Länderkammer aus. An deren Stelle wird der Bundesrat voraussichtlich bereits in der Plenarsitzung am 13. Mai 2016 neue Mitglieder aus den Reihen der CDU begrüßen. Und auch die Grünen schicken teilweise neue Vertreter nach Berlin - ein Resultat der geänderten Ressortverteilung.

Baden-Württemberg zählte bereits unter der alten Landesregierung zum sogenannten "neutralen Block" im Bundesrat. Dieser umfasst alle Länder, an deren Regierung sich mindestens eine Partei beteiligt, die im Bundestag in der Opposition ist. Der Wechsel des Koalitionspartners der Grünen von SPD zu CDU ändert an dieser Einordnung nichts. Es bleibt dabei: Seit der Wahl in Sachsen-Anhalt vereinen die Länder der Großen Koalition nur noch 20 Stimmen auf sich. 

Schweinehalter fordern Planungssicherheit

agrartotal (zds/Bonn) - Anlässlich der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) in Wernigerode erinnerte der Vorsitzende, Paul Hegemann, an die Konflikte, denen die Schweinehalter aufgrund widersprüchlicher gesellschaftlicher Forderungen und behördlicher Vorgaben ausgesetzt sind.

Tierbeobachtung, Basis für Tiergesundheit

ZDS-Vorsitzende, Paul Hegemann, agrardigital Archivfoto

agrartotal (zds/Bonn) - In einer öffentlichen Fachtagung befasste sich der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) am 03. Mai 2016 in Wernigerode mit verschiedenen „Facetten der Tiergesundheit“. Zum Hintergrund des Tagungsthemas verwies der ZDS-Vorsitzende, Paul Hegemann, auf die wichtige Rolle der Tiergesundheit in Verbindung mit verschiedenen aktuellen Herausforderungen, wie dem Antibiotika-Monitoring, dem Schwanzbeißen, der Jungebermast, den Schlachtbefunden und nicht zuletzt dem Tierwohl. Es gelte, die Zusammenhänge zu erklären und für die Problemlösung zu nutzen, frei nach der alten Bauernweisheit „das Auge des Herrn mästet das Vieh“. In diesem Sinne wurden die einzelnen Themenkomplexe von den Referenten der Tagung näher beleuchtet.

EU Dienstag, 17. Mai: Brüssel: Rat Landwirtschaft und Fischerei

agrartotal (eu/Brüssel) - Der Rat wird über die Frage des Tierschutzes beraten und dabei die Ergebnisse der jüngsten Eurobarometer-Umfrage zum Tierschutz und die Einrichtung einer EU-Plattform für Tierschutz in den Mittelpunkt stellen. Die Minister werden sodann im Lichte der Ergebnisse der Klimaschutzkonferenz (COP 21) vom Dezember 2015 in Paris einen Gedankenaustausch über den Zusammenhang zwischen Landwirtschaft und Klima führen. Außerdem werden auf den neuesten Stand zu geplanten Marktstützungsmaßnahmen gebracht

Na, dann: Montag, 16. Mai

agrartotal (eu/Brüssel) - Im Rahmen der Filmfestspiele in Cannes lädt die Europäische Kommission zum alljährlichen „European Film Forum“ ein. Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, wird im Rahmen der Konferenz eine Keynote-Rede halten.

Kommission befragt Öffentlichkeit zu TTIP-Studie

agrartotal (EU/Brüssel) - Die Europäische Kommission hat heute (Freitag) eine öffentliche Konsultation gestartet, um Meinungen und Bewertungen von interessierten Bürgern und Interessenvertretern zu einer TTIP-Studie einzuholen. Ein vorläufiger Zwischenbericht eines unabhängigen Beratungsunternehmens hat die Auswirkungen und Chancen des geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP auf die Volkswirtschaften der einzelnen EU-Mitgliedstaaten untersucht. Die 400-seitige Studie zeigt die Chancen von TTIP für Wirtschaft und Menschen auf und nimmt dabei auch die sozialen und ökologischen Auswirkungen unter die Lupe.

Wissenschaft: Ernährung beeinflusst Stresshormonspiegel bei Kindern

agrartotal (Bonn) - Forscherteam der Universitäten Gießen und Bonn entdeckt hormonellen Mechanismus zum Zusammenhang von Ernährungsqualität und Gesundheit

KTG Energie AG setzt auf kontinuierliche Dividendenpolitik

agrartotal (KTG/Hamburg) Vorstand und Aufsichtsrat der KTG Energie AG haben beschlossen, der diesjährigen Hauptversammlung eine Dividende von 0,46 € pro Aktie vorzuschlagen (Vorjahr: 0,45 €). Auf Basis des aktuellen Aktienkurses (9,53 €) entspräche der Vorschlag einer Dividendenrendite von 4,8 %. Der Vorschlag spiegelt die positive Geschäftsentwicklung der Gesellschaft wider und führt die Dividendenpolitik verlässlich fort. Nach 0,40 € für das Rumpfgeschäftsjahr 2013 und 0,45 € für das Geschäftsjahr 2013/2014 will die Gesellschaft nun auch für das Geschäftsjahr 2014/2015 die Aktionäre am profitablen Wachstumskurs des Biogasspezialisten partizipieren lassen. Wie bereits im Vorjahr ist geplant, die Dividende wahlweise als Aktien- oder als Bardividende auszuschütten. Die Hauptversammlung wird am 22. Juni über den Vorschlag abstimmen. Die KTG Energie AG hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz um über 25 % auf 89 Mio. € (Vorjahr: 70,9 Mio. €) und das EBITDA auf 25,05 Mio. € (2013/2014: 21,9 Mio. €) gesteigert. Der Bilanzgewinn lag bei rund 4,479 Mio. €.  

Hepatitis E in Schweinefleisch?

Hepatitis E in Schweinefleisch?

agrartotal (foodwatch/Berlin) Ärzte melden in Deutschland immer mehr Fälle von Hepatitis E: Im Jahr 2015 waren es 1.267 infizierte Personen, knapp doppelt so viele wie im Vorjahr und dreimal so viele wie 2013.  Die Bundesregierung bleibt trotz der alarmierenden Zahlen tatenlos, kritisierte die Verbraucherorganisation foodwatch. Die Politik lässt demnach zu, dass infiziertes Schweinefleisch ungehindert verkauft wird, obwohl Hepatitis E-Erkrankungen beim Menschen schwere Verläufe nehmen können bis hin zu Todesfällen. Bei Schwangeren beträgt die Sterblichkeitsrate bis zu 25 Prozent.

Backhaus: „Aussitzen der Probleme ist keine Option!“

Mecklenburgs Landwirtschaftsminister und Vorsitzender der Agrarministerkonferenz 2016 Dr. Till Backhaus

agrartotal (Min/Stettin) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Landwirten angesichts niedriger Milch- und Fleischpreise Unterstützung zugesichert. Dazu stellt Mecklenburgs Landwirtschaftsminister und Vorsitzender der Agrarministerkonferenz 2016 Dr. Till Backhaus (SPD) fest:

„Mit Freude und Erleichterung nehme ich zur Kenntnis, dass man sich auf Bundesebene nun auch endlich dazu bekennt, dass wir es in der Landwirtschaft mit einer Krise zu tun haben, wie es sie seit 25 Jahren nicht mehr gegeben hat. Schade ist nur, dass es erst ein Machtwort der Kanzlerin braucht, bevor Minister Schmidt in dieser Angelegenheit ernsthaft tätig wird. Die Verschiebung des Milchgipfels ist für mich ein Indiz dafür, dass Schmidt nicht mehr länger um den heißen Brei herum reden will, sondern es um konkrete Maßnahmen gehen soll. Ich hoffe, dass das Bundesministerium und die europäischen Partnerministerien nun endlich in den Krisenmodus umschalten und erkennen, dass ein Aussitzen der Probleme keine Option ist! Die Agrarministerkonferenz liegt nun 4 Wochen zurück und man muss ganz klar feststellen, dass die Marktbeteiligten bisher nicht in der Lage waren, sich zur Lösung der Probleme eigenverantwortlich abzustimmen. Der Beschluss zur freiwilligen Mengenreduktion hat allen Beteiligten viel Kraft abverlangt, weswegen ich mich bereits vor einigen Tagen an Schmidt und die Verbände gewandt habe, um zu erfahren, welche Fortschritte gemacht wurden. Vom Milchgipfel erwarte ich daher ganz konkrete Ergebnisse. Ich kann nicht ertragen, dass wettbewerbsfähige Betriebe, die ihre Tiere artgerecht halten sukzessive kaputt gehen. Der Druck auf EU-Ebene muss sich erhöhen, um eine breite Mehrheit für mengenreduzierende Maßnahmen zu gewinnen, alle Mitgliedsstaaten müssen mitziehen. Andernfalls verlieren die Betriebe jede Hoffnung, dass mögliche Hilfen noch rechtzeitig kommen.“

Tierschutzorganisationen im Dialog mit der Politik

agrartotal (pm/Hamburg / Berlin) –  Mehrere Tierschutzorganisationen luden vergangenen Dienstag gemeinsam zum Parlamentarischen Abend, um auf Verbesserungen in der Haltung von Tieren in der Landwirtschaft hinzuwirken. Anlass war das vor einem Jahr vorgestellte Gutachten „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik (WBA) beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Minister Backhaus und Glyphosat

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus ist enttäuscht

agrartotal (Min/Stettin) - Die verkündete Entscheidung der SPD-Bundesministerien, einer Verlängerung der Zulassung von Glyphosat auf EU-Ebene nicht zuzustimmen, hat Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus mit Enttäuschung zur Kenntnis genommen.

"Holzauge" ist wachsam: Unerlaubte Grünlandumbruch?

agrartotal (Min/Stettin) - Ein im NDR-Nordmagazin (12.05) dargestellter Grünlandumbruch wird durch die zuständigen Stelle, das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg, derzeit untersucht. Nach ersten Auswertungen des Feldblockkatasters könnte sich es zumindest bei einer kleinen Teilfläche um einen nicht erlaubten Umbruch handeln. Sollte sich diese Vermutung bestätigen, wird das Unternehmen mit entsprechenden Sanktionen belangt.

Nutzungsausfallentschädigung

agrartotal (DVU/Kiel) - Die Nutzungsausfallentschädigung für ein Wirtschaftsgut des Betriebsvermögens ist selbst dann im vollen Umfang Betriebseinnahme, wenn das Wirtschaftsgut teilweise auch privat genutzt wird.

Milchpreisflaute bremst Zuchtviehpreise aus

agrartotal (pm/Masterrind/Cloppenburg) - Die schlechten Michpreise sorgen nicht nur für bedrückte Stimmung bei den Rinderhaltern, sie bringen auch niedrige Auktionserlöse für Zuchtvieh mit sich. 1.139 Euro war den Käufern ein gutes Rind im Schnitt auf der Auktion am 10. Mai in der Münsterlandhalle Cloppenburg nur noch wert. Das macht nochmal ein Minus von rund 100 Euro gegenüber der Vorauktion in Cloppenburg.

QS-Reports Fleisch und Fleischwaren

agrartotal (qs/Bonn) - Der "QS-Reports Fleisch und Fleischwaren" oist soeben neu erschienen. Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist der Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration bis Ende 2018. Außerdem ziehen wir nach drei Jahren QS-Antibiotikamonitoring erste Bilanzen. Weitere Themen sind: Datenschutz bei QS, Ad-hoc-Monitoringplan für Futtermittel und einiges mehr.  Außerdem bietet der Beileger dieser Frühjahrsausgabe einen Überblick über die Leistungen des QS-Systems und seiner Partner in 2015 in Zahlen.

Anfragen unter presse@q-s.de

Preise für Nahrungsmittel sinken und bringen damit viele Landwirte in Existenznot.

Bauernpräsident Joachim Rukwied

agrartotal (pm/ima/Berlin) Immer wieder wird in der Landwirtschaft über existenzbedrohende Einnahmeverluste geklagt. Besonders Milchbauern und Schweinehalter leiden aktuell unter einer „schweren Preiskrise“, sagt Bauernpräsident Joachim Rukwied.

Anton Hofreiter zur Landwirtschaft

Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag

agrartotal (pm/Die Grünen/Berlin) - „Die Union ist nach zehn Jahren miserabler Landwirtschaftspolitik für das Höfesterben verantwortlich – noch immer haben die  Abgeordneten nicht begriffen, dass ihre Logik von ‚Wachsen und Weichen‘ die Bäuerinnen und Bauern in den Ruin treibt. Hektische und kurzfristige Maßnahmen sind noch keine nachhaltige Lösung. Damit die Landwirtschaft Zukunft hat, brauchen wir einen Pakt für faire Tierhaltung. Nur eine grundlegende Agrarwende schafft Perspektiven für die Familienbetriebe. Und solange die Union TTIP vorantreibt, bleibt jede Maßnahme scheinheilig. TTIP wäre der Sargnagel für die bäuerliche Landwirtschaft in Deutschland und muss deshalb gestoppt werden.“

Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender, zu Vorschlägen von CDU/CSU für eine finanzielle Unterstützung von Landwirten

 

EU-Abgeordnete haben hohe Glyphosatrückstände im Urin

agrartotal (pm/grüne/Brüssel) - Auf Initiative der Grünen/EFA haben 49 Abgeordnete des Europäischen Parlaments ihren Urin auf Glyphosatrückstände untersuchen lassen. Die Ergebnisse sind - so die Grünen - erschreckend: In allen Proben fanden sich Rückstände, die oberhalb des Grenzwerts für Glyphosat in Trinkwasser (0,1 ng/ml) liegen. Die EU-Kommission hat "trotzdem" vorgeschlagen, den Pestizidwirkstoff für weitere neun Jahre zuzulassen.

Milchgipfel am 30. Mai im BMEL

agrartotal (bmel/Berlin) - Zu den Unklarheiten, oder der von Minister Schmidt einberufene Milchgipfel stattfindet, erklärte der Sprecher des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft Jens Urban erklärt:  „Der von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt initiierte Milchgipfel wird am 30. Mai 2016 im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden.“ 

Zu den Zielen des Milchgipfels hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt wie folgt geäußert: „Wir müssen zu einer gerechten Verteilung des Preisrisikos kommen. Die Marktbeteiligten, vom einzelnen Milchbauern über die Molkereien bis zum Einzelhandel, müssen sich ihrer Verantwortung stellen. Es ist Konsens in der Bundesregierung, dass wir die bäuerliche Landwirtschaft erhalten wollen. Sie kann nicht für alle Verwerfungen allein aufkommen.  Deshalb werden wir diesen schwierigen Anpassungsprozess mit geeigneten Maßnahmen unterstützen.

Mein Ziel ist die gerechte Verteilung des Preisrisikos. Im Moment zahlen unsere Bauern alleine die Zeche, Handel und Molkereien verdienen weiter. Auch wir Verbraucher können etwas tun, wenn wir nicht immer zur billigsten Milch greifen."

IFFA als Weltleitmesse ihrer Branche bestätigt

agrartotal (pm/Frankfurt) - Die IFFA, die Nr. 1 der Fleischwirtschaft, schließt nach sechs erfolgreichen Messetagen ihre Tore. Über 63.000 Besucher aus 143 Ländern besuchten vom 7. bis 12. Mai die Weltleitmesse ihrer Branche – rund fünf Prozent mehr als zur Vorveranstaltung in 2013 (60.509 Besucher aus 144 Ländern). Hervorzuheben ist der gestiegene Internationalitätsgrad, der mit rund 66 Prozent einen Höchstwert erreichte. Besonders viele Besucher kamen aus der Russischen Föderation, aus Spanien, Polen und Italien. Auch auf Seiten der Aussteller konnte die IFFA 2016 mit einer Anzahl von 1.027 Unternehmen eine Rekordbeteiligung verzeichnen (2013: 966). Die Firmen aus insgesamt 51 Ländern präsentierten Innovationen für die gesamte Prozesskette der Fleischverarbeitung. Auf einer Ausstellungsfläche von 110.000 Quadratmetern brutto, so wie zur Vorveranstaltung, stellten sie neue Produkte und Technologien für das Schlachten und Zerlegen, Verarbeiten, Verpacken und den Verkauf vor. 

 

Schlachtschweinepreis

agrartotal (pm/age/Bonn) - In der Woche vor Pfingsten bleiben Schlachtschweine in Deutschland gut gefragt und lassen sich erneut teurer verkaufen. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) hob deshalb heute ihre Leitnotierung um 4 Cent auf 1,42 Euro/kg Schlachtgewicht (SG) an. Binnen drei Wochen hat die Notierung damit um insgesamt 14 Cent/kg oder 11 % zugelegt und erreicht nun wieder das Vorjahresniveau. Laut Angaben der VEZG kann das derzeit nicht allzu große Angebot schlachtreifer Tiere zügig platziert werden, was den Notierungsanstieg rechtfertige.

(Siehe auch "Marktbutton" am Rand dieser Seite)

BayWa in rot

agrartotal (pm/age/München) - Der schwache Handel im Agrargeschäft hat bei der BayWa AG die üblichen Verluste im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016 merklich wachsen lassen. Wie das Unternehmen heute bekanntgab, konnte sich der Umsatz mit 3,468 Mrd Euro im Vorjahresvergleich zwar gut behaupten; beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ergab sich jedoch ein Fehlbetrag von 12,4 Mio Euro, der damit fast vier Mal so hoch ausfiel wie in der vergleichbaren Berichtsperiode von 2016. Allerdings hat dieser Zeitraum für das Gesamtgeschäftsjahr nach Konzernangaben nur eine geringe Aussagekraft.

Herkunftsangabe bei Fleisch

Die ÖVP-Europaabgeordnete Elisabeth Köstinger erklärte, es müsse Schluss sein mit „Vertuschungsetiketten“.

agrartotal (pm/age/Strassburg) - In Sachen Kennzeichnung von Lebensmitteln drängt das Europaparlament weiter auf schärfere Vorschriften. Die Abgeordneten billigten heute in Straßburg mit großer Mehrheit erneut eine Resolution, in der sie sich für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Milch und Fleisch sowie für „leicht verarbeitete“ Milch- und Fleischerzeugnisse aussprechen.

Glyphosat und das BMEL

agrartotal (pm/Berlin) - Der umstrittene Herbizidwirkstoff Glyphosat soll nach Willen der EU-Kommission für weitere neun Jahre und mit nur wenigen Auflagen zugelassen werden. Voraussichtlich am 19. Mai sollen die EU-Mitgliedsstaaten über eine Zulassungsverlängerung entscheiden. Die Stimme Deutschlands könnte in Brüssel von größter Bedeutung sein.

Dienstwagen von Landwirtschaftsminister Christian Meyer

agrartotal (min/Hannover) - Anlässlich der heutigen Berichterstattung über den Dienstwagen von Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat uns das Ministerium ein Foto (oben) übersendet. Das Hybridfahrzeug des Ministers, ein VW Passat GTE 1.4 TSI Plug-In Hybrid, erhielt von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) die „Grüne Karte“. Der Passat erreicht einen CO2-Ausstoß von lediglich 37 bis 39 Gramm pro Kilometer. Die „Grüne Karte“ der DUH bekamen nur Autos mit weniger als 124 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer. Insgesamt wurden in Deutschland nur acht dieser Karten verteilt.

Die Redaktion von agrartotal hat nicht die geringste Ahnung, auf welche Berichterstattung sich das Ministerium bezieht - muss aber wohl wichtig sein und wir wollen ihnen daher das Foto und den dazugehörigen Text nicht vorenthalten.  

Schmidt: "Die Landwirtschaft gehört in die Mitte der Gesellschaft"

Christian Schmidt beim Zukunftsdialog Foto: "obs/DIE ZEIT/Felix Hol

agrartotal (obs/DIE ZEIT/Berlin) - Beim Zukunftsdialog Agrar und Ernährung in Berlin hat Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, die Chancen der Digitalisierung für eine nachhaltige, moderne und gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft betont. Dabei „müssen wir uns nicht vom Bauernhof verabschieden, sondern ein Bild des Bauernhofs von heute zeichnen.“ Der Minister rief dazu auf, die Landwirtschaft als eine der wesentlichen Säulen unserer Existenz zu betrachten. Die Landwirtschaft gehöre „in die Mitte der Gesellschaft“.

Hinz zum angekündigten Maßnahmenpaket für Milchmarkt

agrartotal (Min/Wiesbaden) - „Ich begrüße ausdrücklich, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel der Krise in der Landwirtschaft annimmt. Damit reagiert die Bundesregierung endlich – und ich hoffe, nicht zu spät – auf die teilweise verzweifelte Lage in vielen Betrieben, vor allem der Milchviehbetriebe“, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz heute zur Ankündigung der Bundesregierung, die Landwirtinnen und Landwirte angesichts niedriger Milch- und Fleischpreise mit einem Maßnahmenpaket zu unterstützen.

 

Unterstützung für Landwirte in der Marktkrise gewähren

Udo Hemmerling, stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV)

agrartotal (DBV/Berlin) - „Ein Unterstützungsprogramm für die landwirtschaftlichen Betriebe in der Marktkrise ist dringend notwendig.“ Dies erklärte der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Udo Hemmerling, gegenüber Medien im Hinblick auf die aktuellen Diskussionen innerhalb der Regierungskoalition.

Hilfen für Landwirte

agrartotal (sachen) - Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt begrüßt Signale aus Berlin, wonach die Koalitionsparteien an einem Hilfspaket für die von den niedrigen Preisen für Milch und Schweinefleisch gebeutelten Landwirten arbeiten. „Damit werden unsere Forderungen nach Unterstützung für die Bauern in Sachsen und Deutschland erhört“, sagt der Minister.

Tiertransporte in Österreich kontrolliert

agrartotal (pm/Kronenei/Salözburg) - Wie die in Österreich erscheinende KonenZeitung zu berichten wußte, nahmen der Tiertransport-Inspektor Manfred Pledl und Polizei-Chef Helmut Naderer 33 Lastwagen ins Visier. Insgesamt waren darauf 250 Stiere, Kühe und Kälber verladen. Die Beamten überprüften die Einhaltung der Tiertransportbestimmungen, des Kraftfahrrechts sowie der Straßenverkehrsordnung. Die KronenZeitung berichtete von einem positivem Fazit: Inspektor Pledl musste lediglich zwei Verwarnungen aussprechen, die Polizei und drei Strafmandate stellen. 22 Alko-Tests verliefen außerdem negativ. Schöchl: "Wir sind mittlerweile auf einem hohen Niveau angekommen!" Ob von den bekanntgewordenen Verfehlungen die Tierschutuzbestimmungen verletzt wurden, ist nicht bekannt.

Tiertransporter kontrolliert

agrartotal (pol/Steinhausen) - Dienstag, 10. Mai 2016. In der Nacht zum Dienstag hat die Verkehrspolizei in Steinhausen Tiertransporte kontrolliert. Während rund zweieinhalb Stunden haben die Schwerverkehrsspezialisten insgesamt zehn Lastwagen, die Schweine transportierten, überprüft. Dabei stellte die Polizei den Chauffeuren in Sachen Tiertransport ein gutes Zeugnis aus. Die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes sowie der Tierschutzverordnung wurden eingehalten. Zwei LKW-Fahrer wurden allerdings wegen Widerhandlungen gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung (ARV) sowie ein Chauffeur wegen ungenügender Ladungssicherung zur Anzeige gebracht.

"Mercy for Animals"

Glückliche deutsche Rindviehcher

agrartotal (dr/Kanada) - Die Tierschutzorganisation "Mercy for Animals" stellte fest, dass die dass die Regelungen von Tiertransporten in Kanada über 40 Jahre alt sind. Sie erlauben es, Rinder über zwei Tage lang ohne Futter und Wasser zu befördern. 

 

ARD: "Antibiotika im Stall – Wie die Tiermast Menschenleben gefährdet"

agrartotal (plusminus/Bonn) - Die ARD-Sendung "plusminus" sendet heute Abend unteranderem einen Bericht zum Thema: 

Antibiotika im Stall  –  Wie die Tiermast Menschenleben gefährdet

Nach Meinung der Redaktion von Plusminus schlagen Experten Alarm: Immer häufiger werden in der Tierzucht sogenannte Reserve-Antibiotika verwendet, die für die Behandlung von Menschen überlebenswichtig sind. Diese Antibiotikapräparate sollen deshalb nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Die Gefahr: Durch den massiven Einsatz im Tierstall können sich auch gegen die Reserveantibiotika Resistenzen entwickeln – mit lebensgefährlichen Folgen für den Menschen.

Sendetermin: Mi, 11.05.16 | 21:45 Uhr / Das Erste

Es gilt das gleiche wie gestern Abend: Egal welchen Standpunkt sie einnehmen, man kann sich aufregen.

Kabinett beschließt Änderung des Bundesfernstraßenmaut­gesetzes

agrartotal (BMVI/Berlin) - Dobrindt: Lkw-Maut ab 2018 auf allen Bundesstraßen - Die Bundesregierung hat heute den von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindtvorgelegten Gesetzentwurf zur Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen beschlossen.

Bundeskabinett: LKW-Maut auf Bundesstraßen

agrartotal (DBV/Berlin) - Bei der heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Novelle des Bundesfernstraßenmautgesetzes will der Deutsche Bauernverband (DBV) sichergestellt wissen, dass die bestehenden Ausnahmetatbestände für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge uneingeschränkt bestehen bleiben.

frontal21: Gequält fürs Kotelett?

agrartotal (frontal/Mainz) - Heute, Dienstag, in Frontal21, ab 21 Uhr!

Falls sie noch Potential haben und sich heute abend aufregen wollen - egal von welchem Standpunkt aus - dann sollten sie sich um 21 Uhr heute  Frontal21 im ZDF anschauen.

Nach Auskunft des ZDF werden fast 60 Millionen Schweine in Deutschland jährlich geschlachtet. Um den ständigen Nachschub zu sichern, müssen Zuchtsauen in einem streng getakteten Produktionszyklus möglichst viele Ferkel werfen. Dafür setzen die Mäster sogenannte Kastenstände ein, in denen sich die Sauen kaum bewegen können. Fast die Hälfte des Jahres sind Zuchtsauen in sogenannten Kastenständen, engen Gitterboxen aus Stahl, fixiert. Das kritisiert die Tierschutzbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, Cornelie Jäger: „Mit dieser Haltungsform sind erhebliche Einschränkungen verbunden, die meiner Meinung nach auch dem Sinn des Tierschutzgesetzes so nicht entsprechen.“

... hier soll jetzt nicht noch mehr "verraten" werden. Sehen sie sich den Film an ....

Schlachthof in Chemnitz ist verkauft

agrartotal (pm/vo/Chemnitz) - Vor fünf Jahren schloss der niederländische Nahrungsmittelkonzern Vion Sachsens letzten Schlachthof in Chemnitz. Jetzt ist das 34.000 qm große Areal mit rund 12.000 qm Hallen- und Bürofläche an der Mauersberger Straße verkauft. Erwerber ist die Projektentwicklungsgesellschaft Fuchs & Söhne aus dem bayrischen Berching. Das Unternehmen plant in der rund 250.000 Einwohner zählenden Industriestadt im Osten des Freistaats die Errichtung eines Gewerbeparks. 

Milchpreise in Österreich

agrartotal (Wien/ch) - In Österreich haben mehrere Molkereien die Produzentenpreise für Milch weiter gesenkt. Berglandmilch, der grösste österreichische Milchverarbeiter, senkte die Produzentenpreise für GVO-freie Standardmilch um 0,9 Cent netto auf 27,3 Cent netto, wie aiz.info schreibt. Die Molkerei NÖM senkte den Preis auf Anfang Mai um 2 Cent netto auf 26 Cent netto. Bei der Gmundner Milch wurde der Basispreis um 1 Cent auf 26 Cent netto gekürzt. Gmundner Milch bezahlt seit 1. März einen Bonus auf Minderlieferungen.

Hepatitis-E-Funde in Rohwürsten?

Friedrich Ostendorff, Sprecher für grüne Agrarpolitik

agrartotal (grü/Berlin) - Zur Berichterstattung des SWR Wissenschaftsmagazin Odysso über Hepatitis-E-Funde in Rohwürsten erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik, dass in 20 Prozent der untersuchten Rohwürste das Bundesinstitut für Risikobewertung Hepatitis-E-Viren nachweisen konnte. Nun muss gut aufgeklärt werden, woher diese Erreger kommen und wie groß die Gefährdung der Verbraucherinnen und Verbraucher ist.

Vion und Tierschutz

agrartotal (pm/Bonn) - Vion ist Motor für mehr Tierwohl in Holland und Deutschland. Vor mehr als sechs Jahren startete unter wesentlicher Beteiligung von Vion in den Niederlanden das Beter-Leven-Programm für den Lebensmittelhandel. Ein gutes Jahr später begann Vion in Deutschland zusammen mit Wissenschaftlern namhafter Universitätsinstitute und Forschungsanstalten, dem Deutschen Tierschutzbund und Vertretern des Lebensmitteleinzelhandels, Kriterien zu entwickeln, nach denen mehr Tierwohl in die Ställe einzieht. Ergebnis dieser Arbeit war das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes.

Aktuelle Fragen zum Tierschutz gibt es bei Vion unter: http://www.vion-tierschutz.de

Kabinett in BW vorgestellt

Der Minister für das Ressort Landwirtschaft heißt in Zukunft Peter Hauk

agrartotal (pm/fr/Stuttgart) - Winfried Kretschmann (Grüne) hat soeben sein grün-schwarzes Kabinett vorgestellt. Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten werden vier Frauen und sechs Männer das Land in den kommenden fünf Jahren regieren. 

Das Ressort Landwirtschaft wird in Zukunft Peter Hauk führen.

Die CDU-Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch geht auf ihren alten Staatssekretärsposten im Ministerium für den Ländlichen Raum zurück.

Die größte Überraschung gibt es im Wirtschaftsressort. Dort soll Nicole Hoffmeister-Kraut die Geschäfte führen. Sie kommt aus Balingen und wurde jüngst als Abgeordnete neu gewählt. 

Bei den Grünen wird die bisherige Fraktionschefin Edith Sitzmann Finanzministerin, Manfred Lucha, Sozialminister. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Umweltminister Franz Untersteller und Verkehrsminister Winfried Hermann werden jeweils ihre Ressorts behalten.

Risiken des globalen Lebensmittelhandels

Aus dem Bundestag

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die Kontrolle importierter Lebensmittel steht im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke (18/8288). Die Bundesregierung soll unter anderem darüber Auskunft geben, wie Operationen der europäischen Polizeibehörde Europol vorbereitet und durchgeführt werden, um gegen die Einfuhr gefälschter Lebensmittel zu ermitteln. Auch soll erläutert werden, wie Deutschland in entsprechende Vorbereitungen eingebunden ist. Darüber hinaus interessiert die Linksfraktion, welche Mengen an gefälschten Lebensmitteln nach Kenntnis der Bundesregierung in Deutschland sichergestellt wurden.

Ländliche Entwicklung

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die geplante Weiterentwicklung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) zu einer Gemeinschaftsaufgabe Ländliche Entwicklung (GLE) wirft bei der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Fragen auf. In einer Kleinen Anfrage (18/8327) fordern die Abgeordneten von der Bundesregierung unter anderem darüber Auskunft, welche Ziele mit der Etablierung der erweiterten Gemeinschaftsaufgabe verfolgt werden und wie sich diese von den bisherigen unterscheiden sollen.

Regelung zu tierischen Nebenprodukten

Die Beseitigung tierischer Nebenprodukte sollen angepasst werden

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die Zuständigkeiten für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte sollen angepasst werden. Die Bundesregierung hat dazu einen Entwurf zur Änderung des Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes (18/8335) vorgelegt, das die Regelungen durch die Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3. Oktober 2002 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte (ABl. EG Nr. L 273 S. 1) durch die Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 ersetzt. Durch die Änderung sollen der Anwendungsbereich der Verordnung präzisiert, tierische Nebenprodukte in stärkerem Maße als bisher risikobasiert kategorisiert und Doppelzulassungen nach unterschiedlichen Rechtsgebieten vermieden werden. Einher geht mit der Gesetzesänderung eine Änderung des sogenannten BVL-Gesetzes (Artikel 2). Durch die Neuregelung soll die Tätigkeit des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) um die Mitwirkung bei Überwachungsprogrammen und -plänen bezüglich tierischer Nebenprodukte erweitert werden.

 

Umweltrat gibt Impulse für eine integrative Umweltpolitik

agrartotal (SRU/Berlin) - Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert in seinem am Dienstag an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergebenen Umweltgutachten 2016 eine anspruchsvolle und integrative Umweltpolitik. Der Handlungsdruck beispielsweise durch Klimawandel und Biodiversitätsverlust ist so groß, dass er mit herkömmlichen Ansätzen alleine nicht mehr bewältigt werden kann. Notwendig sind strukturelle Veränderungen in Bereichen wie Landwirtschaft, Energie und Wohnen.

Forum angewandte Forschung 2016

Rinderfütterung

agrartotal (VL/Berlin) - Neueste Versuchsergebnisse zur Rinder- und Schweinefütterung präsentiert

Umweltgutachten

agrartotal (dbv/Berlin) - Umweltgutachten: Zielkonflikte nicht einseitig zu Lasten der Landwirtschaft lösen - Erste Reaktion des DBV-Umweltbeauftragten Eberhard Hartelt

Andienungspflicht bei Milch

Dr. Wilhelm Priesmeier

agrartotal (Priesmeier/Berlin) Nnach Auffassung des agrarpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Wilhelm Priesmeier, muss die Andienungspflicht für Milch, fallen.  In einigen Regionen Deutschlands habe man bereits Mono- oder Oligopole, die über eine marktbeherrschende Stellung verfügen. Wie könne es denn sonst sein, dass im Norden und Osten der Republik, wo es wenige Molkereien gibt, die Preise niedriger sind als im Süden, fragte Priesmeier in seiner aktuellen Presseverlautbarung.

Priesmeier: Andienungspflicht für Milch fällt!

Dr. Wilhelm Priesmeier

agrartotal (spd/Berlin) - Die derzeitige Milchkrise hat den Preis für Milch auf unter 26 ct/kg im Bundesdurchschnitt gedrückt. „Das, was uns Brüssel an neuen Handlungsspielraum überlässt, reicht längst nicht aus, um der Krise Herr zu werden. Für uns als SPD ist unmissverständlich klar: Wir müssen die Position der Landwirte stärken, in dem wir den Wettbewerb zwischen den Molkereien erhöhen, erklärte der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion,  Dr. Wilhelm Priesmeier

Milchgipfel

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt

agrartotal (pm/Berlin) - Landwirtschaftsminister Schmidt sieht in den niedrigen Milchpreisen eine Gefahr für die Landwirtschaft in Deutschland. Der "Bild am Sonntag" sagte er, das da die Axt an die Existenzgrundlage der Bauern gelegt werde. Nach Aussagen des Ministers will er noch im Mai zu einem Treffen der Landwirtschaft, Molkereien und Handel einladen. Warum neuerdings die Agrarpolitiker ihre politischen Weissagungen über die Wochenendausgaben der Tageszeitungen kund tun, wurde der Minister nicht gefragt.

Energiewende mit Perspektive

agrartotal (lpd/Hannover) - Ministerpräsident Stephan Weil wird von einem verbändeübergreifenden Aktionsbündnis aufgefordert, auf Wirtschaftsminister Gabriel einzuwirken, um das Ausbremsen Erneuerbarer Energien zu stoppen. Gemeinsam mit dem Landvolk Niedersachsen übergeben Vertreter der Branche am 10. Mai um 11.00 Uhr Ministerpräsident Weil einen Aufruf für den Fortbestand der Erneuerbaren Energien. Zeitgleich werden auch in den anderen Bundesländern die Ministerpräsidenten aufgefordert, sich für ein zukunftsfähiges Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einzusetzen.

Milchviehhaltung aus drei Blickwinkeln betrachtet

agrartotal (lpd/Hannover) - In Deutschland wird Tierschutz gerade in Bezug auf die Nutztierhaltung sehr differenziert und komplex betrachtet und kann unter emotionalen, gesetzlichen und wissenschaftlichen Aspekten behandelt werden. Die meisten Menschen betrachten Tierschutz eher emotional. Dieses von Mitgefühl geprägte Empfinden ist nicht unbedingt rational, aber meist spontan und aufrichtig, beschreibt Dr. Nils Th. Grabowski vom Institut für Lebensmittelqualität bei der Stiftung der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

Frankreichs Landwirte sind pessimistisch

In Frankreich wollen die Landwirte derzeit kaum investieren. (Symbolbild/agrardigital)

agrartotal (lid.ch/Schweiz) – In der europäischen Landwirtschaft ist die Lage weiter angespannt. Die Landwirte schätzen die Situation aber je nach Land anders ein. Während die Deutschen immer noch investieren wollen, blicken die Franzosen deutlich pessimistischer in die Zukunft.

Vegane und vegetarische Lebensmittel

Schaubild

agrartotal (lid.ch/Schweiz) - Die Migros - riesige Supermarktkette in der Schweiz - baut ihr Sortiment an vegetarischen und veganen Lebensmitteln bis 2017 um 30 Prozent aus. Die Migros ist gemäss eigenen Angaben unter den Grossverteilern die grösste Anbieterin von vegan und vegetarisch zertifizierten Produkten. Das Sortiment umfasst derzeit 104 vegetarische und 272 vegan gekennzeichnete Produkte. Die Migros führt seit rund 30 Jahren vegetarische Produktelinien. Ende der 90er Jahre lancierte sie erste vegane Artikel aus Tofu.

Neuausrichtung der Tierhaltung

agrartotal (age/Paaren) - Seine Kritik am Kompromiss zum Volksbegehren „gegen Massentierhaltung“ hat der Präsident des Bauernverbandes Brandenburg, Henrik Wendorff, bekräftigt. Wendorff warf den Beteiligten heute auf der Landesbauernversammlung im Rahmen der Brandenburger Landwirtschaftsausstellung (Brala) in Paaren vor, den Berufsstand bei der Debatte um eine Neuausrichtung der märkischen Tierhaltung außen vor gelassen zu haben. Dabei seien die Bauern diejenigen, welche die neuen Rahmenbedingungen trotz der aktuellen wirtschaftlichen Probleme umsetzen müssten.

Agrarpolitik in Berlin hat Hochkonjunktur

Reichstag bei Nacht

agrartotal (age/Berlin) - Wichtige agrarpolitische Tagungen stehen in dieser Woche in Berlin auf dem Programm. Den Auftakt bildet die Ackerbautagung des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Neben den Aussichten auf den wichtigen Märkten im pflanzlichen Bereich bildet die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik und deren künftige Ausrichtung in diesem Jahr den Schwerpunkt der Veranstaltung.

„Inspirationsquelle Bauernhof“

agrartotal (bvv/München) – Im 14. Jahr in Folge erklären die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband Grundschülern, wie die Bäuerinnen und Bauern hochwertige Lebensmittel erzeugen und wie wichtig es ist, sich ausgewogen zu ernähren. Dazu finden Lerneinheiten im Schulunterricht und auf den Bauernhöfen statt, rund 60.000 Kinder haben diese Form des erlebnisorientierten Unterrichts bislang genossen. Heute gab die stellvertretende Landesbäuerin Anni Fries den Startschuss für das Schuljahr 2016.

Bußgeldverfahren in der Warengruppe Bier

agrartotal (Bundeskartellamt/Bonn) - Das Bundeskartellamt hat im sog. Vertikalfall im Lebensmittelhandel weitere Kartellverfahren abgeschlossen und erneut Bußgelder gegen Handelsunternehmen in einer Gesamthöhe von 90,5 Mio. € verhängt. Im Fokus der Ermittlungen standen in diesem Teil des Gesamtverfahrens Absprachen zwischen der Brauerei Anheuser Busch InBev Germany Holding GmbH, Bremen (AB InBev), und Händlern über die Ladenpreise von Bieren, insbesondere der Marken „Beck's“, „Franziskaner“ und „Hasseröder“.

EU-Vergleich der Arbeitskosten 2015

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft bezahlten im Jahr 2015 durchschnittlich 32,70 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit innerhalb der Europäischen Union (EU) auf Rang acht. Gemessen am EU-Durchschnitt zahlten Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft 26 % mehr für eine Stunde Arbeit. Im Vergleich beispielsweise zum Nachbarland Frankreich (35,70 Euro) waren es aber gut 8 % weniger. Dänemark hatte mit 42,70 Euro die höchsten Arbeitskosten je geleistete Stunde, Bulgarien mit 4,10 Euro die niedrigsten.

Bayern: Neuer Schlachthof in Aschheim

agrartotal (Merklur/Pm/fr/München/Aschheim) - So langsam kommt Klarheit in den Neubau eines Schlachthofes in Bayern. Nach vorliegenden Informationen soll der Kauf der Grundstücke, auf denen der Schlachthof in Aschheim gebaut werden soll, perfekt sein. Der inzwischen bekannte Grundstückskäufer und Bauinvestor, die Opus Munich GmbH, will 2017 mit rund einem Dutzend Betrieben aus der Fleischbranche auf das elf Hektar große Gelände hinter dem XXL-Lutz Möbelhaus ziehen. 

 

 

Bremen: Ammoniakaustritt

agrartotal (pm/Bremen) - Panne in einer Schlachterei in Bremen. Insgesamt sollen vierzehn Personen verletzt worden sein. Laut ersten Meldungen soll Ammoniak bei Wartungsarbeiten aus  einer Kühlanlage ausgetreten sein. 

Brunner will Asylbewerber für Grüne Berufe begeistern

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (Archivfoto)

agrartotal (Min/München) - Landwirtschaftsminister Helmut Brunner will Asylbewerbern mit Bleibeperspektive den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern – und hat dazu jetzt eine Infokampagne speziell für „Grüne Berufe“ wie Gärtner oder Landwirt gestartet.

NRW: Fleischerzeugnisse im Wert von 11,1 Milliarden Euro erzeugt

agrartotal (IT.NRW/Düsseldorf) - 222 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten im Jahr 2015 Fleisch und Fleischerzeugnisse (einschl. Geflügelfleisch) im Wert von rund 11,1 Milliarden Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich der internationalen Messe der Fleischwirtschaft IFFA (7. bis 12. Mai 2016 in Frankfurt) mitteilt, war der Absatzwert um 0,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber 2010 hat sich der Produktionswert aber nominal um 22,9 Prozent erhöht. 

Schweinemarkt: Strohfeuer oder ersehnter Stimmungsumschwung?

agrartotal (isn/Damme) - Es geht bergauf. Nach langer Durststrecke zeigt sich der Schlachtschweinemarkt endlich wieder optimistisch und die Schweinepreise zeigen wieder aufwärts.

Dürfen Moslems in Schweineställen arbeiten?

agrartotal (zds/Bonn) - Auf dem Land ist es schwer, Arbeitskräfte für die Landwirtschaft zu finden. Ein Schwienehalter hat jetzt nach Angaben des Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. erstmals Migranten aus Syrien eingestellt und ist froh über die Unterstützung. Die beiden Moslems haben keine Schwierigkeiten, aufgrund ihres Glaubens mit den Tieren zu arbeiten. Glaube ist Glaube und Arbeit ist Arbeit.

IFFA 2016 startet mit Ausstellerrekord: Meet the Best!

agrartotal (iffa/Frankfurt) - Zur IFFA, der Nr. 1 der Fleischwirtschaft, trifft sich vom 7. bis zum 12. Mai 2016 die gesamte Branche in Frankfurt am Main. Die Weltleitmesse geht mit einer Rekordbeteiligung von 1.027 Ausstellern an den Start – sechs Prozent mehr als zur Vorveranstaltung (2013: 966*). Die Unternehmen, darunter alle Marktführer, kommen aus rund 50 Ländern und präsentieren Innovationen für die gesamte Prozesskette: vom Schlachten und Verarbeiten über das Verpacken bis zum Verkaufen. Auf einer Ausstellungsfläche von 110.000 Quadratmetern brutto, verteilt auf sieben Hallenflächen, zeigen sie innovative und kreative Lösungen rund um das anspruchsvollste Lebensmittel – Fleisch.

Grenzkontrollen in Deutschland

agrartotal (eu/Brüssel) - Die Kontrollen an bestimmten Binnengrenzen in Deutschland, Österreich, Schweden, Dänemark und Norwegen sollten nach Auffassung der Kommission weiter aufrechterhalten werden. Mit dieser Schutzmaßnahme will die Kommission den Schengenraum insgesamt bewahren, der durch bestehende Mängel beim Grenzmanagement weiterhin gefährdet ist.

500-Euro-Schein verschwindet

agrartotzal (EZB/Frankfurt) Die Europäischen Zentralbank (EZB) hat heute (Mittwoch) entschieden, dass der 500-Euro-Schein abgeschafft wird! - Dürfte für Noprmalverdiener kein Problem darstellen -  

Höfken: „Billig-Milch wird teuer bezahlt“

Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken

agrartotal (min/Mainz) - „Für die immer billiger werdende Milch zahlen wir alle einen hohen Preis“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken heute zum erneuten dramatischen Preissturz bei der Milch. Seit dieser Woche kostet der Liter Milch in einigen Supermärkten weniger als 50 Cent.

Steuereinnahmen steigen erneut stärker als erwartet

agrartotal (DIHT/Berlin)  Das robuste Wachstum der deutschen Wirtschaft sorgt weiter für sprudelnde Steuereinnahmen: Der Arbeitskreis Steuerschätzungen beim Bundesfinanzministerium prognostiziert für dieses Jahr einen noch stärkeren Anstieg als bei der Schätzung im letzten November. Für Bund, Länder und Gemeinden werden insgesamt Steuereinnahmen von  Milliarden Euro erwartet. Aus Sicht der Wirtschaft sollten die Mehreinnahmen konsequent für zusätzliche staatliche Investitionen verwendet werden.

Chinas Nordosten leidet besonders unter Wirtschaftsschwäche

agrartotal (EN/CN/Berlin) - Der Abschwung des Wirtschaftswachstums verschärft das Entwicklungsgefälle zwischen Chinas Regionen. Besonders stark bekommt der Nordosten Chinas den wirtschaftlichen Gegenwind zu spüren. Die Provinzen Jilin, Heilongjiang und Liaoning sowie Shanxi vermeldeten im ersten Quartal 2016 die niedrigsten Wirtschaftswachstumszahlen aller chinesischen Provinzen. In Liaoning zeichnet sich eine handfeste Krise ab: die Wirtschaft schrumpfte um -1,3 Prozent und bildet damit das Schlusslicht. Erstmals seit sieben Jahren verzeichnet eine Provinz ein negatives Wachstum.

Die nordostchinesischen Provinzen sind geprägt von Staatsunternehmen in der Schwerindustrie sowie dem Bergbau. Von dem jüngst angekündigten Stellenabbau in der Stahl- und Kohleindustrie wären sie besonders stark betroffen. Ein am 26. April von der Zentralregierung veröffentlichter Entwicklungsplan zielt darauf ab, die strukturschwache Region zu stützen. Demnach sollen staatseigene Betriebe umstrukturiert und die herstellende Industrie modernisiert werden. Die Provinzen im Nordosten des Landes stehen auf diese Weise mit an vorderster Front bei dem notwendigen Strukturwandel.

Australien blockiert Land-Verkauf an China mit Verweis auf nationale Interessen

agrartotal ( EN/CN/Berlin) - Die australische Regierung hat am 29. April den Verkauf von S. Kidman & Co, einem der größten Rindfleischproduzenten Australiens, an ein chinesisches Konsortium gestoppt. Das Agrarunternehmen Hunan Dakang hatte zusammen mit einem australischen Agrarfonds ein 247 Millionen EUR schweres Übernahmeangebot gemacht. Dies wurde nun vorerst zurückgezogen.

Der australische Finanzminister erklärte, dass der Verkauf eines Unternehmens, das ein Prozent der gesamten Landmasse Australiens besitze, gegen das nationale Interesse verstoße. Erst Ende 2015 waren die  Kompetenzen des Foreign Investment Review Board, das für die Prüfung ausländischer Investitionsprojekte zuständig ist, erweiterte worden. Zudem führte die australische Regierung ein Register ein, das Landbesitz in ausländischer Hand erfasst.   

Chinesische Investitionen sind in Australien zunehmend umstritten. Bereits im November letzten Jahres hatte die australische Regierung den Verkauf von S. Kidman & Co. an die Shanghaier Pengxin Group blockiert, weil das australische Militär einen Teil des Landes der Firma für Waffentests nutzt. Aus dem aktuellen Deal waren diese Landstriche ausgeschlossen worden. KPMG und der Business School der Universität Sydney zufolge wuchsen chinesische Investitionen in Australien 2015 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 30 Prozent. 

Info: Prüfung von Holzimporten

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Im Jahr 2015 wurden von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) 154 Unternehmen geprüft, die Holz nach Deutschland importieren, und insgesamt 198 Prüfungen auf Grundlage der EU-Holzhandelsverordnung (EUTR) durchgeführt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/8203) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/7982) hervor, die die Bekämpfung des Handels von illegal geschlagenem Holz thematisiert.

Afrikanische Schweinepest - Derzeitiger Stand

ASP Stand 3. Mai 2016 um 12.55 Uhr

agrartotal (FLI/Bonn) - Angesichts des aktuellen ASP-Seuchenverlaufes in Europa ist insbesondere die Jägerschaft aufgefordert, ein vermehrtes Auftreten von Fallwild (Schwarzwild) der zuständigen Behörde zu melden und geeignete Proben (v. a. Blut, Lymphknoten, Milz, Lunge) amtlich abklären zu lassen.

ASP: Reisemitbringsel können Tierseuchen auslösen

Bei der ASP handelt es sich um eine hochansteckende Virusinfektion, die zwar für Menschen ungefährlich, für Haus- und Wildschweine jeglicher Altersklassen aber in der Regel tödlich ist.

agrartotal (LPD/Hannover) - Sommerzeit ist Reisezeit. Was für viele die schönste Zeit des Jahres ist, kann für den einzelnen Landwirt zum Alptraum werden, schreibt der Landvolk-Pressedienst. Er bezieht sich dabei auf den aktuellen Appell des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) an die Verbraucher zur Vorbeugung der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Deutschland.

Deutsch-iranisches Wirtschaftsforum

agrartotal (BMWE/Berlin) - Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, hat heute in Teheran, in Vertretung von Bundesminister Sigmar Gabriel, das Deutsch-iranische Wirtschaftsforum eröffnet. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter von über 100 deutschen Firmen.

Langsam reicht es: Pfälzer Leberwurst jetzt auch vegan

Kann Wurst vegan sein? Ist es nicht schon schlimm genug, dass die Vögel (nix mit Wurm) jetzt schon "zwangsweise" vegan ernährt werden - sie können sich nicht wehren!

agrartotal (aid/Bonn) – Warum ein Ersatzprodukt genauso aussehen und schmecken muss wie das Original, bleibt für den eingefleischten Liebhaber der tierischen Variante wohl stets ein Geheimnis. Sei’s drum, der Markt für vegane Fleischersatzprodukte boomt. Selbst traditionelle Fleisch-Unternehmen bedienen die neue Klientel.

Nun bringt auch der Spezialist für Pfälzer Leberwurst eine vegane Version auf den Markt. Das Familienunternehmen mit Sitz in Hockenheim hat hierbei den gleichen Qualitätsanspruch wie für seinen Top-Seller: keine Zusatzstoffe. Es werden ausschließlich Tofu, Kidneybohnen und traditionelle Leberwurstgewürze verarbeitet. Das wird viele gesundheitsbewusste Vegetarier und Veganer freuen, die Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Co. nicht auf ihrem Teller haben wollen. In der Regel kommen umso mehr Zusatzstoffe zum Einsatz, je höher der Verarbeitungsgrad eines Lebensmittels ist – was bei vielen Ersatzprodukten der Fall ist.

Wasser: Klage ist unbegründet

agrartotal (rlv/Bonn) - RLV: Datenbasis lässt kein repräsentatives Urteil zur Wasserqualität in Deutschland zu --- Die EU-Kommission hat gegen Deutschland wegen Nichteinhaltung der EU-Nitratrichtlinie Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingereicht.

Bauern warten auf Grillsaison

agrartotal (rlv/Bonn) - Die Situation der rheinischen Schweinehalter ist nach wie vor kritisch, das berichtet der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV). Die Erzeugerpreise liegen aktuell bei 1,28 €/kg. Ein Preis, bei dem sich die Arbeit fast nicht mehr lohnt.

2015: Rund 49 Millionen Tonnen Getreide geerntet

agrartotal (ble/Bonn) - 2015 wurden rund 49 Millionen Tonnen Getreide geerntet. Damit lag die endgültige Getreideerntemenge um sechs Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Das geht aus der „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung 2015“ hervor, die das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit redaktioneller Unterstützung der BLE veröffentlicht hat. Während die Erntemenge im Vergleich zum Vorjahr deutlich sank, so liegt sie doch um 4,4 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt (2009 bis 2014).

Wilhelm Priesmeier: Kein TTIP um jeden Preis

Wilhelm Priesmeier, Sprecher der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft

agrartotal (pr/Berlin) - Mit der SPD wird es nur ein TTIP-Abkommen geben, wenn es den Interessen der Bürgerinnen und Bürgern nützt. „Die Veröffentlichung einiger TTIP-Verhandlungstexte zeigt, dass der Druck der US-Regierung auf die EU stärker ist als angenommen. Die Sicherung und Einhaltung unserer Standards bei Hormonfleisch, genveränderten Lebensmittel, dem Einsatz von Antibiotika oder auch Pflanzenschutzmitteln haben für uns oberste Priorität", erklärte Wilhelm Priesmeier, Sprecher der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschafin in einer Stellungnahme.

BLL passt sich der Zeit an

BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff

agrartotal (bll/Berlin) - Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) hat seine umfangreichen internen Reformberatungen, die sogenannte Agenda 2020, erfolgreich abgeschlossen und geht gestärkt und mit uneingeschränktem Rückhalt der Mitglieder in die Zukunft. Als Grundsatz der BLL-Arbeit gilt weiterhin die Verantwortung für die gesamte Lebensmittelkette und damit die konsensorientierte Ausrichtung für eine breit aufgestellte, produkt- und stufenübergreifende Kommunikation. BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff betont: "Die Lebensmittelbranche steht geschlossen und mit großem Vertrauen hinter ihrem Spitzenverband. Dank der engagierten Beteiligung der Mitglieder im Rahmen der Agenda 2020 und der dort gefassten konstruktiven Beschlüsse sind wir optimal für zukünftige Herausforderungen gewappnet"

DBV-Rukwied soll weiter machen

Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hat der Mitgliederversammlung des DBV in geheimer Wahl vorgeschlagen, Joachim Rukwied als DBV-Präsidenten wiederzuwählen

agrartotal (dbv/Berlin) - Wahlvorschlag des DBV-Präsidiums für neuen DBV-Vorstand - DBV-Präsident Rukwied zur Wiederwahl in der Mitgliederversammlung vorgeschlagen

Sichere Bratwurst!

agrartotal (BfR/Berlin) - Drei Viertel der Bevölkerung halten Lebensmittel in Deutschland für sicher

 

EU:Frühjahrsprognose 2016

agrartotal (EU/Brüssel) - Trotz hoher Risiken weiter verhaltenes Wachstum

Aldi senkt Peise für Milchprodukte

Den Kühen kommen die Tränen!

agrartotal (pm/Bonn) - Der Discounter Aldi Süd hat jetzt ebenfalls erwartungsgemäß - Notrma war schon - die Preise diverser Milchprodukte gesenkt. Grund für die Preissenkung sei das aktuelle Überangebot auf dem internationalen Milchmarkt, teilt Aldi Süd mit. Die Molkereien hätten deshalb die Milch günstiger angeboten. Es gehöre zur Preispolitik, die tieferen Einkaufspreise an die Konsumenten weiter zu geben.

Aldi Süd betont, dass man die hohe Qualität deutscher Agrarprodukte schätze und es bedauere, dass „die Preisbildung des Marktes – vor allem aus Sicht der Erzeuger – diese Qualität aktuell nicht angemessen wiedergibt“.

Weiter hält Aldi Süd fest, dass der Detailhandel nicht für das Überangebot an Rohmilch verantwortlich sei. Ebenso sei Aldi nicht in der Position, als einzelner Akteur eine Besserung der Auszahlungspreise herbeizuführen.

Die Lage der Nutztierhalter

Wie sind die Aussichten?

agrartotal (DVT/Hamburg Bonn) - Futtermittelproduzenten im Nordosten blicken mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft - DVT-Regionalgruppe Nord-Ost diskutiert über die Lage der Nutztierhalter

TTIP bedroht die Ernährungssouveränität in Entwicklungsländern

agrartotal (Die Grünen/Brüssel) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat 248 Seiten geheimer TTIP-Dokumente veröffentlicht. Maria Heubuch, Bäuerin und entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, hat das geleakte Kapitel zu Landwirtschaft analysiert. Sie ist besorgt, dass sich TTIP negativ  auf die Ernährungssouveränität in Entwicklungsländern auswirken kann.  

 

Bayern: Mehrfachantrag rasch abgeben

agrartotal (Min/München) – Landwirte, die den Mehrfachantrag 2016 noch nicht gestellt haben, müssen sich beeilen: Die Abgabefrist endet am Dienstag, 17. Mai. Wie das Landwirtschaftsministerium in München mitteilte, nutzt bereits der Großteil der Landwirte für die Antragstellung das integrierte Bayerische Landwirtschaftliche Informationssystem (iBALIS). Denn dabei werden alle Kennzahlen online berechnet und umfassend geprüft, präzise Luftbilder helfen bei grafischen Nutzungsangaben. Die Anträge können aber auch wie bisher in Papierform direkt am örtlich zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eingereicht werden. Bei baldiger Antragstellung bieten die Ämter noch ausreichend Zeit für eine gemeinsame Antragsbesprechung.

Rukwied: „Europäische Standards bei TTIP durchsetzen“

agrartotal (DBV/Berlin) - „Unsere europäischen Standards zur Lebensmittelsicherheit, zu Tier- und Umweltschutz sowie zu den sozialen Standards dürfen durch TTIP nicht unterlaufen werden. Unsere über Jahre gewachsenen Regeln, die Akzeptanz in unserer Gesellschaft finden, müssen bei den Verhandlungen und anschließenden Verträgen zu TTIP uneingeschränkt akzeptiert werden. Dies haben Bundesregierung, EU-Kommission und EU-Parlament mehrfach auch öffentlich zugesagt.“ Diese Position vertrat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, gegenüber der Rheinischen Post nach der Veröffentlichung von amerikanischen und europäischen Positionspapieren über den Stand der TTIP-Verhandlungen.

„Das Pferd von innen heraus verstehen“

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus
agrartotal (Ministerium/Stettin) - Im neuen Rossarztmuseum auf dem Landgestüt Redefin können Besucher künftig konservierte Beine, Füße und Mägen von Pferden genauer begutachten. „Die Präparate sollen dem interessierten Publikum Fehler in der Haltung, Fütterung und im Umgang mit Pferden sichtbar machen“, erklärte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, der das Museum heute offiziell eröffnete.

Regulierung der Milchmenge

Als Reaktion auf die schlechten Erzeugerpreise in der Milchwirtschaft legen die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD dem Bundestag einen Gesetzentwurf zur Änderung des Agrarmarktstrukturgesetzes vor.

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Als Reaktion auf die schlechten Erzeugerpreise in der Milchwirtschaft legen die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD dem Bundestag einen Gesetzentwurf zur Änderung des Agrarmarktstrukturgesetzes  vor. Ziel der Änderung sei die Stützung des Marktes durch "außergewöhnliche Maßnahmen" auf Grundlage einer EU-Verordnung der Europäischen Kommission, die eine Anpassung der Vorschriften des Agrarmarktstrukturgesetzes erforderlich macht. Dadurch soll es ermöglicht werden, anerkannten Erzeugerorganisationen, deren Vereinigungen und Branchenverbänden, sowie Genossenschaften und anderen Formen von Erzeugerorganisationen die Rohmilchproduktion innerhalb der EU auf freiwilliger Basis für einen Zeitraum von sechs Monaten zu regulieren. Diese Maßnahme soll zur Wiederherstellung des erforderlichen Marktgleichgewichtes beitragen. In der Begründung heißt es dazu weiter, dass andernfalls keine Produktionsverringerungen bei der Milchproduktion für die nächsten Jahre zu erwarten seien.

Wunsch nach mehr Tierschutz

agrartotal (DTB/Bonn) - Die Ergebnisse der aktuell vom Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz vorgestellten „Naturbewusstseinsstudie“ bestätigen, dass der Mehrheit der Deutschen das Wohl der Tiere in der Nutztierhaltung wichtig ist.

Mehr Informationen zur Naturbewusstseinsstudie:

www.bmub.bund.de/service/publikationen/downloads/details/artikel/naturbewusstsein-2015

Wasserschutz vor Interessen der Fleischindustrie

agrartotal (gw/Bonn) - Bürger zahlen angeblich jedes Jahr über 8 Milliarden Euro für Schäden durch Überdüngung / Germanwatch fordert wirksame Düngeverordnung

Nach 25 Jahren EEG wird ein Dämpfer befürchtet

agrartotal (LPD/Hannover - 1990 verabschiedet und vor 25 Jahren in Kraft getreten: Das sogenannte Stromeinspeisungsgesetz ist seit dem Jahr 2000 unter dem Namen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) besser bekannt. Das Gesetz regelte die Abnahme und Vergütung von Strom aus Wasserkraft, Windkraft, Geothermie, Solar und Biogasanlagen. Seit 1991 steigt der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung kontinuierlich.

Greenpeace veröffentlicht geheime TTIP-Dokumente

agrartotal (lid.ch/Bern) - Greenpeace Niederlande hat Teile geheimer TTIP-Dokumente veröffentlicht. Laut der Umweltschutzorganisation zeigen diese, dass die USA Druck auf Europa ausüben und dass das Freihandelsabkommen zu einer Absenkung von Standards führt.

Wenn sie "weiterlesen" klicken, können sie die Unterlagen auch selber einsehen

TTIP: „Kein Kuhhandel zu Lasten von Bauern und Verbrauchern!“

TTIP: Merkel will hart bleiben

agrartotal (DWN/Berlin) - Laut einer Meldung der Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN) will Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass das TTIP-Abkommen zügig zu Ende verhandeln. Die jetzt öffentlich gewordenen harten Positionen der US-Seite, siehe hierzu auch Meldungen in agrartotal weiter unten,  sind laut DWN für die Bundeskanzlerin kein Grund, die Verhandlungen zu stoppen.

Der Preiskampf geht weiter

Marlene Mortler, agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe

agrartotal (csu/Berlin) - "Der Preiskampf unter den vier großen Lebensmittelkonzernen geht erbarmungs- und verantwortungslos weiter. Nun wird deutlich, wie wenig Verantwortung der Handel für eine hochwertige lokale Milchproduktion übernimmt. Eine Handvoll Händler bestimmt über das Wohl und Wehe der vielen Milchbauern, die ihre Betriebe mit solchen Preisen auf Dauer nicht halten können. Aber auch von den Molkereien bin ich enttäuscht. Sie haben nicht alle Möglichkeiten genutzt, um sich bei den Verhandlungen mit dem Lebensmitteleinzelhandel besser zu positionieren. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind jetzt gefragt. Jeden Tag haben sie die Chance, durch einen bewussten Einkauf die Preisspirale nach unten zu durchbrechen," erklärte Marlene Mortler, agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe, zur Senkung des Milchpreises auf 46 Cent durch den Discounter Norma.

Initiative Tierwohl gerät unter "Sperrfeuer"!

Der Ton wird rauher: Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied,

agrartotal (DBV/Berlin) - „Der Vorwurf des Vorstandsvorsitzenden von EDEKA, der Bauernverband trage Schuld an der unzureichenden Finanzausstattung der Initiative Tierwohl, ist absurd", erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied

Baut EDEKA bei Kaisers nun doch Stellen ab?

agrartotal (pm/fr/Bonn) - Die Landwirte laufen noch immer Sturm, gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erteilte Ministererlaubnis für die Übernahme der Kaiser's-Tengelmann-Filialen. Nach der Ministererlaubnis für Kaiser's Tengelmann hat Edeka es jetzt aber anscheinend sehr eilig. Zeitungsberichten und Agenturmeldungen zufolge, will Edeka in NRW - zumindest dort wohl zuerst - bei Kaiser's massiv Stellen abbauen. Man kann nicht mehr ausschließen, so die Grünen, dass der Wirtschaftsminister Gabriel jetzt vorgeführt wird.

Selbst der Bayerische Landwirtschaftsminister, Helmut Brunner, hatte - nicht erwartet und ungewöhnlich - auf dem Agrarhandelstag in Bad Birnbach, auf das Thema angesprochen, Verständnis für die Ministererlaubnis von Gabriel gezeigt, da es um viele Jobs ginge. Sollte dies nun aber nicht mehr der Fall sein, ständen eine ganze Reihe von Politikern als die Blamierten da. Den nachhaltigen Schaden dürfen aber die Verbraucher und die Landwirte durch diese wohl glatte Fehlentscheidung aus der Sicht sehr vieler haben.

Fachtagung zum Verzicht auf betäubungslose Ferkelkastration

Ferkelkastration

agrartotal (pm/Berlin) - Der Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration rückt immer näher. Die Entwicklung alternativer Verfahren zur betäubungslosen Ferkelkastration beschäftigen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bereits seit Jahren. In einer Fachtagung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zum Verzicht auf betäubungslose Ferkelkastration sollen Perspektiven und Erwartungen der gesamten Wertschöpfungskette ausführlich besprochen werden.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und QS Qualität und Sicherheit GmbH (QS) veranstalten gemeinsam eine Fachtagung zum Thema "Verzicht auf betäubungslose Ferkelkastration – Fahrplan bis 2019". Fachleute aus der Land- und Fleischwirtschaft, Fleischverarbeitung, dem Lebensmitteleinzelhandel sowie aus Politik, Wissenschaft und Tierschutz diskutieren über Erfahrungen, Erwartungen und offene Fragen, die bis 2019 aufgegriffen, bearbeitet und bewertet werden müssen.

7. Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft

agratotal (min/Berlin) - Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und das Auswärtige Amt laden zum 7. Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft am 16. Juni 2016 ins Auswärtige Amt nach Berlin ein.

 

Eckpunktepapier zum anstehenden Verzicht auf betäubungslose Ferkelkastration

agrartotal (qs/Bonn) - Vom 1. Januar 2019 an dürfen in Deutschland Ferkel nicht mehr ohne Betäubung kastriert werden. Die Teilnehmer der Koordinierungsplattform „Verzicht auf betäubungslose Ferkelkastration“ sprechen sich für ein gemeinsames und aktives Vorgehen aus, um rechtzeitig einen geordneten, aus Tierschutzsicht vertretbaren und für alle wirtschaftlich gangbaren Weg aus der chirurgischen Ferkelkastration ohne Betäubung zu erreichen. In der jüngsten Sitzung der Koordinierungsplattform am 18. April 2016 wurden entsprechende Eckpunkte erarbeitet.

Dämmrich: Ich will den Tieren eine Stimme geben

Landwirtschaftsminister Christian Meyer freut sich auf Zusammenarbeit

agrartotal (Min/Hannover)Tierschutzbeauftragte Michaela Dämmrich: Ich will den Tieren eine Stimme geben - Landwirtschaftsminister Christian Meyer freut sich auf Zusammenarbeit – „Niedersachsen bleibt beim Tierschutz bundesweit Vorreiter“

SPD: Wertekonferenz Gerechtigkeit

SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel führt in das Thema: Wie gerecht ist unsere soziale Marktwirtschaft?, ein

agrartotal (spd/Berlin) - Die SPD lädt am Montag, den 9. Mai, zur Wertekonferenz Gerechtigkeit – dem Startschuss zur Programmarbeit für die Bundestagswahl 2017 – ein.  Die wichtigste Aufgabe der deutschen und europäischen Sozialdemokratie ist es, fortschrittliche Antworten auf die sozialen Fragen unserer Zeit zu entwickeln. Deshalb habe man Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis eingeladen, um gemeinsam mit uns über neue und alte Fragen an die Sozialdemokratie zu diskutieren, heißt es in der Einladung. Zur Frage „Wie gerecht ist unsere soziale Marktwirtschaft?“ habe man unter anderem Prof. Fratzscher und Prof. Hüther, zu neuen und alten Gerechtigkeitsfragen an die SPD Prof. Bude und Prof. Leggewie eingeladen. 
In das Thema einführen wird der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel. Weitere Teilnehmerinnen sind die stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Hannelore Kraft und Manuela Schwesig, die SPD-Generalsekretärin Katarina Barley sowie die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz Malu Dreyer.

Ob da die Landwirtschaft und Tengelmann/Kaisers usw. zur Sprache kommt, konnte nicht festgestellt werden. 

Lebensmittel können nicht mit Autos verdealt werden

agrartotal (pm/spd/Berlin) - Statement des Ministers für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz MV, Dr. Till Backhaus, und des Obmanns der SPD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Wilhelm Priesmeier zu den aktuellen Entwicklungen rund um die TTIP-Verhandlungen

Bereitet man das Ende der Brancheninitiative Tierwohl vor?

Stellte das Überleben seiner "eigenen" Initiative Tierwohl in Frage: Initiative-Geschäftsführer Alexander Hinrichs

agrartotal (ots/grüne/Osnabrück) - Ein Auslaufen der sogenannten Initiative Tierwohl von Handel, Fleischindustrie und Landwirtschaft im kommenden Jahr ist nicht ausgeschlossen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montag) sagte Initiative-Geschäftsführer Alexander Hinrichs: "Einen Blankoscheck für die Fortsetzung, ohne dass der Rahmen abgesteckt ist, stellt niemand aus." 

Unter dem Titel "Initiative Tierwohl: Hoffnungen dürfen nicht enttäuscht werden" äußerte sich Friedrich Ostendorff, Sprecher für grüne Agrarpolitik, zum anscheinend bevorstehenden und zumindest drohenden Ende der Initiative Tierwohl.

BW: Landwirtschaftsminister Bonde scheint raus

Ex-Landwirtschaftsminister Alexander Bonde

agrartotal (pm/zdf/Stuttgart) - Der grün-schwarze Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg steht. Winfried Kretschmann (Grüne) und Thomas Strobl (CDU) haben den neuen Koalitionsvertrag am heutigen (2.Mai)  Mittag in Stuttgart vorgestellt. Wie bereits von agrartotal gemeldet, werden beide Parteien jeweils fünf Ministerien besetzen. Jetzt allerdings müssen die Parteitage der Koalitionsvereinbarung noch zustimmen. 

Wenn man auf die derzeitigen Gerüchte in Stuttgart hört, wird der bisherige baden-württembergische Minister für den Ländlichen Raum, Alexander Bonde, kein neues Ministeramt übernehmen. Als Grund gab der Grüne-Politiker die Gerüchte über eine außereheliche Affäre an. Es war zu erfahren, dass der Druck auf den Minister am Ende zu groß geworden wäre und er von sich aus auf ein weiteres Ministeramt verzichtet hätte.

Wie ebenfalls bereits gemeldet, wird das Ministerium für Ländlichen Raum in der nächsten Legislaturperiode von der CDU geführt. Der Landtag will Kretschmann am 12. Mai zum Regierungschef wählen und bis dahin müssen allerspätestens auch die Namen der Minister stehen, die angeblich derzeit noch sehr im Nebel liegen.

Milchpreis um 13 Cent gesunken

Noch tiefere Milchpreise halten die Milchproduzenten nicht mehr durch

agrartotal (pm/Bonn) - Wie in einzelnen Zeitungen und Pressediensten bereits gemeldet wurde, soll die Discount-Kette Norma ihre Preise für Milch, Quark und Butter stark reduziert haben. Angeblich soll der Liter Milch um 13 Cent auf 46 Cent gesenkt worden sein. Auch bei anderen Milchprodukten sind die Preise nach unten korrigiert worden. Der Preissturz dürfte nicht nur bei anderen Discountern aufmerksam beobachtet und nachvollzogen werden, sondern gleichzeitig werden viele bislang "wacklige" Bauernhöfe, die auf die Milch als Einnahmequelle gesetzt haben, schneller umkippen!

TTIP: „Kein Kuhhandel zu Lasten von Bauern und Verbrauchern!“

Bauernpräsident Walter Heidl

agrartotal (bvv/München) - Verhandlungspapiere veröffentlicht – Bauernpräsident warnt vor faulem Kompromiss!

Die Amerikaner versuchen Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz gegen die wirtschaftlichen Interessen unserer Automobilindustrie auszuspielen. Doch faule Kompromisse oder einen Kuhhandel zu Lasten von Bauern und Verbrauchern darf es keinesfalls geben,"  sagt der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl

BW: Grüne geben Landwirtschaftsministerium auf

agrartotal (fr/Stuttgart) - Der grün-schwarze Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg steht und soll heute (Montag) der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Am Wochenende ging es in der zukünftigen ersten grün-schwarzen Koalition auf Landesebene - unter einem grünen Ministerpräsidenten - noch einmal zur Sache, da bis zum letzten Augenblick um die Ressortverteilung gerungen wurde. Die Grünen verzichteten dabei überraschend und ganz und gar nicht erwartet auf das Ministerium für den ländlicher Raum (MLR) - das Agrarressort - zu Gunsten der CDU und tauschten es gegen das Finanzministerium. 

Die CDU verantwortet damit neben dem Agrarministerium künftig auch das Innen- und den Kultusminister und das  Justiz- und das Wirtschaftsressort. Damit ist die CDU, wie die Grünen, mit fünf Ministern in der Koalition vertreten. Über den genauen Zuschnitt der einzelnen Ressorts konnten sich die Verhandlungsführer am Wochenende jedoch abschließend nicht einigen.

Als bisher bestätigt gilt jedoch, dass das bisher üppig zugeschnittene Agrarministerium deutlich verkleinert werden soll. So wandert der gesamte Bereich des Naturschutzes ins Umweltministerium, das, wie schon bisher, von einem Grünen-Minister geführt wird. Der Verbraucherschutz wiederum soll dem – künftig von der CDU geführten – Justizministerium zugeschlagen werden. Ferner soll jede Seite vier Staatssekretäre erhalten.

Der rund 140-seitige Koalitionsvertrag wurde am heutigen Montag vorstellen.

Tierwohlsiegel

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen

agrartotal (Gr/Berlin) - Zu den Berichten, Landwirtschaftsminister Schmidt lasse die Einführung eines staatlichen Tierwohlsiegels prüfen, erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Grüne Agrarpolitik, dass es einen Systemwechsel bedürfe, um mehr Tierschutz, faire Preise für Erzeuger und hochwertige Produkte, in der Tierhaltung, durchzusetzen.

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