März 2016

Bundesminister Christian Schmidt: Der Mann mit dem Koffer!

Der Minister fährt nicht im Bus, er fliegt durch die Welt

agrartotal (min/Berlin) - Nach dem Bundesminister Christian Schmidt ab dem 1. April nach Australien und Indonesien reist, wird er am 5. April mit dem US-Agrarminister Thomas J. Vilsack in Berlin zusammentreffen. Am 9. April wird der Minister im Iran zu politischen Gesprächen erwartet und  spätestens am 10. April im Flugzeug zurück sitzen.

AGBs im (Viehhandels)Geschäft

agrartotal (Bremer Inkasso GmbH/Bremen) - Allgemeine Geschäftsbedingungen, kurz AGB -- drei Buchstaben, die es in sich haben und einen Unternehmer vor dem Totalverlust eigener Forderungen bewahren können. „Kommt es mit einem Kunden zu einem Vertragsabschluss, freut man sich als Unternehmer über den neuen Auftrag und denkt bestimmt nicht als erstes daran, dass dabei eventuell etwas schief gehen könnte“, sagt Bernd Drumann, Geschäftsführer der Bremer Inkasso GmbH. „Dennoch“, so sein Rat, „sollte man als Unternehmer versuchen, sich bestmöglich abzusichern, indem man Allgemeine Geschäftsbedingungen zur Grundlage aller Vertragsabschlüsse macht. Es gibt immer noch Unternehmen“, so seine Erfahrung, „die keine eigenen Geschäftsbedingungen haben und so, im Falle einer Kundeninsolvenz, nicht selten leer ausgehen, was völlig unnötig wäre.“

Neues Tiergesundheitsgesetz angenommen

agrartotal (eu/Brüssel) - Das Europäische Parlament und der Rat der EU-Staaten haben sich auf ein neues EU-Tiergesundheitsgesetz geeinigt, das die Europäische Kommission im Mai 2013 vorgeschlagen hatte. Über zwei weitere Vorschläge der Europäischen Kommission zu Tierarzneien und Arzneifuttermitteln beraten die beiden europäischen Gesetzgeber derzeit noch. Ziel aller dieser Rechtsakte ist es, die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere zu verbessern und die Antibiotikaresistenz in der EU zu bekämpfen.

Heumilch Schweiz

Heumilch zeichnet sich insbesondere durch den Verzicht auf Futter aus Silage aus.

agrartotal (lid.ch/Bern) – Das Projekt Heumilch Schweiz kommt voran. In den nächsten Monaten soll der Verein Heumilch Schweiz gegründet werden. In Österreich, wo Heumilch ein Verkaufsschlager ist, werden die Verantwortlichen im April über eine Zusammenarbeit mit der Schweiz entscheiden. Heumilch zeichnet sich insbesondere durch den Verzicht auf Futter aus Silage aus. Weiter muss unter anderem der Raufutteranteil mindestens 75 Prozent betragen. In der Schweiz wird bereits ca. ein Drittel der Milch silofrei produziert. In der EU sind es hingegen nur rund 3 Prozent.

BLL begrüßt erfolgreiche Arbeit von Interpol

agrartotal (BLE/Bonn) - Laut eines Berichts von Europol am gestrigen Mittwoch wurden in einer gemeinsamen Aktion mit INTERPOL in 57 Ländern 10.000 Tonnen und eine Million Liter gefälschte Lebensmittel und Getränke beschlagnahmt (www.europol.europa.eu). Hinweise auf eine Betroffenheit des deutschen Marktes gibt es derzeit jedoch nicht. Der BLL sieht daher keine grundsätzliche Infragestellung des bestehenden engmaschigen und gut funktionierenden Kontrollsystems in Deutschland.

Siehe auch untenstehende Berichte

DBV fordert Trendwende bei den Milchpreisen

agrartotal (DBBerlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat in der entscheidenden Verhandlungsphase über die Preise von Käse, Trinkmilch und einigen weiteren Molkereiprodukten an den Lebensmitteleinzelhandel appelliert, seine Verantwortung für eine nachhaltige Landwirtschaft in Deutschland wahrzunehmen. Der DBV forderte die Unternehmen auf, in den aktuellen Verhandlungen mit den Molkereien eine Trendwende für Milch und Milchprodukte einzuleiten.

Antibiotika-Minimierung in der Tierhaltung

agrartotal (min/Berlin) - Bestimmte landwirtschaftliche Betriebe sind seit 2014 dazu verpflichtet, halbjährlich Informationen über gehaltene und behandelte Tiere, die eingesetzten Antibiotika sowie über die Anzahl der Behandlungstage in den Beständen an die zuständigen Überwachungsbehörden zu melden. Nunmehr wurden die aktuellen betrieblichen Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit veröffentlicht. 

Gefälschte Lebensmittel

Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und gesundheitlichen Verbraucherschutz

agrartotal (min/Berlin) - Zur Berichterstattung über die von Europol und Interpol koordinierte „Operation Opson V“, bei der mehr als 10 000 Tonnen und eine Millionen Liter gefälschter Lebensmittel sichergestellt wurden, erklärt Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und gesundheitlichen Verbraucherschutz, dass er als für den gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständiger Bundesminister es als seine Aufgabe ansehe, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor Betrug, Täuschung und – am vordringlichsten – vor gesundheitlichen Gefahren durch Lebensmittel zu schützen.

Die gesamte Stellungnahme im Anhang unter "Weiterlesen"

Cloppenburg: Schlechte Milchpreise drücken Käuferstimmung

agrartotal (pm/Cloppenburg) - Die aktuell sehr schwierige Lage am Milchmarkt drückte die Stimmung auf der Cloppenburger Zuchtviehauktion spürbar. Preisnachlässe von bis zu 10% gegenüber der Vorauktion sorgten für lange Gesichter bei den zahlreichen Beschickern. Der Veranstalter MASTERRIND hatte bereits im Vorfeld mit zähen Verkaufsbedingungen gerechnet, und so täuschten die zunächst zahlreichen Zuschauer auf den Rängen auch nur kurz über die allgemeine Marktsituation hinweg. Rund 10% der Tiere fand leider keinen Käufer. Rund 180 der insgesamt 300 aufgetriebenen Rinder wurden nach Italien verkauft, weitere Großabnehmer kamen aus Bayern und den Niederlanden, während die hiesigen Käufer sich eher bedeckt hielten.

Neue Nahrungsmittel braucht die (meckernde) Gesellschaft

Grillen - OK! Keine Frage, fragt sich nur, was man grillt?

agrartotal (dlg/München) - Immer wieder werden die Herstellungsmethoden von unseren Lebensmitteln kritisiert und bekommen so ein schlechtes Image. Das kann man ändern, dann nämlich, wenn wir unsere Nahrung umstellen: Die Revolution auf dem Teller.

Die Wahrheit über Wurst & Co.

Nicht nur das Mindesthaltbarkeitsdatum ist interessant, sondern auch die Frage: Was in in der Wurst drin?

agrartotal (dlg/Frankfurt ) - Verbraucher fühlten sich bislang oft getäuscht, wenn in einer Geflügelsalami mehr Schwein als Geflügel enthalten war und dies nicht schon im Produktnamen erkennbar war. Das soll sich jetzt mit den neuen Leitsätzen für Fleisch und Fleischerzeugnisse ändern. Sie beschreiben detailliert die Herstellung und Beschaffenheit der Produkte. Die Änderungen sollen Informationen der Zutatenliste ergänzen und mehr Klarheit bei der Produktbezeichnung bringen – für Verbraucher und Hersteller.

Tierheimen helfen! Auch Viehkaufleute können helfen

agrartotal (dtb/Bonn) - Mit einer neuen Kampagne verstärken der Deutsche Tierschutzbund und seine angeschlossenen Vereine die bisherige Kampagnenarbeit für Tierheime. Die neue Kampagne "Tierheime helfen. Helft Tierheimen!" startet mit drei emotionalen Motiven, welche die vielseitigen Aufgabenfelder und Herausforderungen der Tierheime deutlich machen. Damit soll der Druck im Besonderen auf Kommunen erhöht werden, endlich kostendeckende Erstattungen für die Leistungen der Tierschutzeinrichtungen zu zahlen, wenn diese kommunale Pflichtaufgaben wahrnehmen.

Tierwohl: Endlich mehr Präsenz im Lebensmitteleinzelhandel

agrartotal (it/Bonn) - Nach dem Startjahr 2015 tritt die Initiative Tierwohl nun für Verbraucher noch stärker in Erscheinung: Ab April 2016 können teilnehmende Lebensmittel- einzelhändler auf Verpackungen, an der Bedientheke sowie im direkten Produktumfeld auf die Initiative aufmerksam machen. Möglich sind unter anderem Hinweise auf Produktverpackungen, an Bedientheken sowie im unmittelbaren Produktumfeld – beispielsweise auf Deckenhängern, an Einkaufswagen oder an SB-Regalen.

Steueransprüche verjähren nicht am Wochenende

agrartotal (pm/München) - Fällt das Jahresende auf einen Sonntag, einen gesetzlichen Feiertag oder einen Samstag, endet die Festsetzungsfrist für Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis erst mit Ablauf des nächstfolgenden Werktags, wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 20. Januar 2016 VI R 14/15 entschieden hat.

"Dialog Milch"

agrartotal (LPD/Hannover) - Drei Viertel aller Deutschen hält Landwirtschaft für wichtiger oder sogar für sehr viel wichtiger als jede andere Wirtschaftsbranche. Von der Milchwirtschaft sagen das sogar 86 Prozent aller Befragten. Eine Bedeutung, die sich auch in dem Stellenwert zeigt, den Milchprodukte auf dem täglichen Speisezettel einnehmen.

Rapschrotpreise erreichen 5-Monatshoch

agrartotal (UFOP/Berlin) - Das zeitweise sehr rege Kaufinteresse auf den vorderen Lieferterminen und feste Rohstoffkurse in Paris haben Ende März 2016 den Preisen für Rapsschrot kräftigen Auftrieb gegeben. Derweil tendieren die Preise für Sojaschrot anhaltend schwach.

Beim Bürokratieabbau ist noch viel Luft nach oben

In der Bürokratie fühlt sich der Einzelne oft alleine gelassen!

agrartotal (diht/Berlin) - Rund 60 bürokratische Hindernisse für Unternehmen identifiziert der DIHK in seinem aktuellen „Bürokratie-Radar“, in dem er auch entsprechende Verbesserungsvorschläge für die nationale und europäische Gesetzgebung macht. Die Palette der Kritikpunkte reicht von Schwellenwerten im Steuerrecht über aufwendige Informationspflichten bis hin zu unnötig komplexen Umwelt- schutzverordnungen. 

Dialogreihe mit Agrarminister Meyer

Dialogreihe mit Agrarminister Meyer

agrartotal (min/Leer) - Unter dem Titel „Politik für Land und Leute: Agrarminister Christian Meyer im Gespräch vor Ort“ setzt der Landwirtschaftsminister seine Dialogreihe mit den Bürgerinnen und Bürgern am kommenden Montag fort. In Hesel im Landkreis Leer geht  es um das Schwerpunktthema „Milchkrise: Wie kommen wir zu fairen Preisen?“ Mit dabei sind Ottmar Ilchmann vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), der zugleich Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ist, und Justus Ackermann, Kreislandwirt des Landkreises Leer und Aufsichtsratsvorsitzender der Molkerei Ammerland.

Bundestag: Betäubungslose Ferkelkastration

Fakten aus dem Bundestag

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Wie bereits ansatzweise berichtet, geht die Bundesregierung davon aus, dass der überwiegende Teil der männlichen Schweine in Deutschland betäubungslos kastriert wird. Eine bundesweite statistische Erhebung gebe es dazu allerdings nicht. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/7891) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Beendigung der Ferkelkastration ab dem Jahr 2019 (18/7760) hervor. Geschätzt werde auf der Grundlage von Angaben aus der Fachpresse, dass in den Jahren 2012 bis 2015 jeweils zwei bis drei Millionen Jungeber geschlachtet wurden. Welches Verfahren zur betäubungslosen Kastration in Zukunft bevorzugt werden soll, will die Bundesregierung nicht festlegen. Jeder Erzeuger müsse das für seinen Betrieb geeignete Verfahren wählen können. Wichtig sei, dass die Einhaltung der Tier- und Verbraucherschutzvorschriften sichergestellt ist.

TV-Tipp: Transparenz und Tierschutz?

Schaubild

agrartotal (mdr/Bonn) - Was sich in den Ställen des Straathof-Imperiums getan hat  -  Mittwoch, 20:15 Uhr, im MDR-Nachrichtenmagazin Exakt.

Tönnies lädt ein

 

agrartotal (fr/Rheda-Wiedenbrück) - Nachdem die Westfleisch vor wenigen Tagen ihre (roten) Zahlen für 2015 veröffentlicht hat, wartet die Branche gespannt auf die Zahlen des Branchenprimus Tönnies. Für den 4. April hat Tönnies nach Rheda-Wiedenbrück zum Jahrespressegespräch eingeladen. Dort will man, so die Einladung, Einblicke in die aktuelle Situation, in die künftige Entwicklung und in geplante Aktivitäten geben.

Milch für 350.000 Kinder in Syrien

agrartotal (eu/Brüssel) - Die Europäische Kommission stellt 30 Mio. Euro bereit, um 350.000 Kinder in Syrien mit Milch zu versorgen. Damit ergänzt sie die bereits umfangreiche EU-Hilfe für die Opfer des Syrienkrieges. Das Geld stammt aus dem 500 Mio. Euro umfassenden EU-Paket zur Unterstützung der europäischen Landwirte, die angekaufte Milch sollte aus der EU stammen. Das heute (Mittwoch) beschlossene Hilfsprogramm leistet somit einen wichtigen Beitrag für die Versorgung der syrischen Bevölkerung und unterstützt zudem die europäischen Bauern. Die Milch soll im Rahmen eines bereits laufenden EU-finanzierten Schulspeisungsprogramms an Kinder in Syrien verteilt werden.

 

Ferkelkastration

Die Regierungsseite will weitere Hilfestellung leisten, sollten im Umstellungsprozess neue Fragen auftreten.

agrartotal (gr/Berlin) - Nach Auffassung der Bundesregierung sieht diese erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung alternativer Verfahren zur betäubungslosen Ferkelkastration. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion, heißt es in ihrer Antwort, dass der grundlegende Forschungsbedarf bearbeitet sei. Allem Anschein nach bezieht sich die Regierung dabei auf die von der Regierung geförderten Projekte zur Ebermast. Für die Bundesregierung, so war zu erfahren, ist jetzt die Wirtschaft gefordert, „den Umstellungsprozess zu vollenden“.

Westfleisch schreibt "rot"

agrartotal (wf/fr/Münster) - Wie bereits berichtet, schreibt die Westfleisch erstmals seit Jahren  Verluste im Konzern- und im Einzelabschluss.

Wie die Westfleisch an ihre Lieferanten, die Bauern, in ihrem Rundschreiben mitteilt: Bemerkenswert ist, dass der Fleischab-satz der Westfleisch-Gruppe trotz des schwierigen Umfeldes auch 2015 weiter gesteigert werden konnte (+3,0 %) und mit 980.300 t ein Allzeithoch erreichte. Dabei schlägt die durchweg positive Ergebnisentwicklung im Bereich der Veredlung zu Buche: Hier konnten neue Absatzrekorde bei SB und Convenience (+5,4 %) und Wurstwaren (+11,2 %) erzielt wer- den. Hinzu kommt eine verbesserte Durchdringung der Exportmärkte in Europa und insbesondere in China, wo die Absatztonnage um über 80 % auf rund 70.000t stieg. Auch in Sachen Schlachtmenge lief es gut: Westfleisch konnte bei den Schlachtzahlen überproportional – und gegen den Bundestrend – zulegen. So stieg die Zahl der geschlachteten Schweine auf 7,69 Mio. Stück (+2,3 %) und bei Großvieh auf 357.800 Stück (+7,0 %). Das Plus bei Kälber-Schlachtungen beträgt 9,8%.

Dennoch steht unterm Strich erstmals seit vielen Jahren ein Verlust im Konzern- und im Einzelabschluss. Nach +12,1 Mio. Euro im Vorjahr folgt ein Minus von 4,1 Mio. Euro. Das bleibt auch für Anteilseigner nicht ohne Folgen: Dividende auf die Geschäftsguthaben und Sonderboni entfallen, schreibt Westfleisch weiter.

Auszeichnungen für Tierschützer

agrartotal (Min/Hannover) - Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat heute (Mittwoch) zwei verdiente Tierschützer für ihr langjähriges Engagement geehrt. Im Namen des Bundespräsidenten zeichnete er Dr. Johan Altmann mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus, und im Namen des Ministerpräsidenten verlieh der Minister Dr. Hermann Focke das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens.

Aktueller Ratgeber Förderung erschienen

agrartotal (rlv/Bonn) - Der Ratgeber Förderung 2016 ist vergangene Woche als Beilage zu der in Bonn herausgegebenen Landwirtschaftlichen Zeitschrift (LZ) Rheinland erschienen. Auf 76 Seiten beantworten Förderungsexperten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen alle Fragen, die sich für die Landwirte aus den komplizierten Förderungsbestimmungen der EU-Agrarpolitik ergeben.

Altes Brot als Schweinefutter?

Soll man wieder Schlachtnebenprodukten an Nichtwiederkäuer verfüttern?

agrartotal (dbv/Berlin) - Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes hat sich im Sinne der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung auch für eine Überprüfung der gesetzlichen Vorgaben bei der Trennung von Nebenprodukten und Abfällen ausgesprochen. Dies betreffe insbesondere das vor einigen Jahren EU-weit eingeführte Verfütterungsverbot von tierischem Eiweiß aus Schlachtnebenprodukten an Nichtwiederkäuer wie Schweine und Geflügel. Außerdem sei es sinnvoll, Rückläufe und Nebenprodukte aus der Lebensmittelherstellung wie Brot aus Bäckereien, Reste aus der Teigwarenindustrie oder aus Molkereien unter Einhaltung der Hygieneanforderungen als Futtermittel zu nutzen.

DBV will Mindesthaltbarkeitsdatum ändern

Was wird aus dem Mindesthaltbarkeitsdatum bei Fleisch und Wurst?

agrartotal (dbv/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) spricht sich für Veränderungen beim Mindesthaltbarkeitsdatum auf Verpackungen aus. „Bei Lebensmitteln, die durch den Ablauf des Datums nicht schnell zu verderben drohen, wie beispielsweise Mehl, Reis, Nudeln oder Mineralwasser kann die Angabe des Herstellungsjahres statt des Mindesthaltbarkeitsdatums einer vorschnellen Entsorgung vorbeugen“, fordert der DBV in einer Erklärung des Präsidiums gegen die Lebensmittelverschwendung, die in der Märzsitzung verabschiedet wurde.

METRO Group will sich aufteilen

agrartotal (mt/fr/Bonn) - Der Vorstand der METRO AG bereitet die Bildung zweier unabhängiger und auf ihr jeweiliges Marktsegment spezialisierter Unternehmen durch die Aufteilung des Konzerns vor: einen Großhandels- und Lebensmittel-Spezialisten und ein auf Unterhaltungselektronik-Produkte und -Dienstleistungen fokussiertes Unternehmen.

News für Bayern ...

... wenn sie auf den "insider-wissen" Balken klicken, erfahren sie erste ausführliche Informatonen über das Treffen der 

Jungen Viehkaufleute im VF-Bayern e.V.

und natürlich auch weitere Infomationen über andere Landesverbände.

Wiesenhof-Schlachtung in Lohne unterbrochen

agrartotal (pm/Lohne) - Nach dem Brand bei der Oldenburger Geflügelspezialitäten GmbH in Lohne rechnet die PHW-Gruppe mit einem mittelfristigen Produktionsstopp an dem Standort. Wie das Unternehmen, zu dem auch die Marke Wiesenhof gehört, mitteilte, ist nach dem jetzigen Kenntnisstand davon auszugehen, „dass die Schlachtung in den nächsten Wochen nicht wieder aufgenommen werden kann“. 

Westfleisch sieht "rot"!

agrartotal (pm/Münster) - Nach vorliegenden Meldungen hat die Westfleisch im abgelaufenen Geschäftsjahr im Konzern- und Einzelabschluss unter dem Strich ein Verlust von 4,1 Mio. Euro "eingefahren".

Schweiz: Lidl startet mit "klein aber fein"

agrartotal (lid.ch/Bern) – Ab dem 31. März bietet Lidl Produkte von Schweizer Kleinbetrieben an. Dies im Rahmen des Spezialitäten-Konzepts "klein aber fein". Mit der Unterstützung des Schweizer Bauernverbandes habe eine Vielzahl von aussergewöhnlichen Produkten von kleinen lokalen Herstellern entdeckt werden können, teilt Lidl mit. Auf seinen Aufruf hin erhielt der Discounter über 600 Bewerbungen. Ausgewählt wurden über 100 Produkte, die nun schweizweit während 2 Wochen angeboten werden. Gemäss Lidl ist denkbar, dass sich aus der Aktionsaktivität eine langfristige Zusammenarbeit entwickelt.

Fusion der DZ BANK mit der WGZ BANK

Der Zusammenschluss war bereits im Jahr 2009 vom Bundeskartellamt geprüft und freigegeben worden

agrartotal (BK/Bonn) - Das Bundeskartellamt hat die Fusion der DZ BANK AG, Frankfurt, mit der WGZ BANK AG, Düsseldorf, freigegeben. Die beiden Banken sind die Zentralinstitute der genossenschaftlichen Kreditinstitute in Deutschland. Diese sind ihrerseits Gesellschafter des Zentralinstituts, dem sie sich angeschlossen haben.

Hessischer Tierschutzpreis zum 20. Mal ausgeschrieben

Umweltministerin Priska Hinz

agrartotal (Min/Wiesbaden) - „Tierschutz ist ein gesellschaftliches Anliegen, das in seiner Vielfalt vor allem durch das Ehrenamt getragen wird. Besonders stolz sind wir darauf, dass Hessen 1997 das erste Bundesland war, welches ehrenamtliche Tierschützer für ihr uneigennütziges Engagement mit einem eigenen Preis auszeichnet. Diese Tradition hat bis heute Bestand“, sagte Umweltministerin Priska Hinz anlässlich der 20. Ausschreibung des Hessischen Tierschutzpreises in Wiesbaden.

Mitgliederversammlungen: Baden-Württemberg erwartungsgemäß am 30. April

Ehrung verdienter Mitglieder

agrartotal (bw/fr/Überlingen) - Erwartungsgemäß findet die Mitgliederversammlung des "neuen" Vieh- und Fleischhandelsverband Baden - Württemberg e.V. - dieser entstand 2015 aus der Fusion der beiden Viehhandelsverbände Baden und Hohenzollern - in Überlingen, im Parkhotel St. Leonhard, statt. Wie agrartotal ferner erfahren konnte, wird aller Vorraussicht nach DVFB-Syndikus, Patrick Steinke, ein Referat über die Lage und Situation des deutschen Vieh- und Fleischhandels, halten. Mehr Infos unter "intern"

Mindesthaltbarkeitsdatum - Will Minister Schmidt es kippen?

Will Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt das Mindesthaltbarkeitsdatum abschaffen?

agrartotal (pm/fr/Berlin) - Nach ersten Pressemeldungen, die kurz vor Ostern die Runde machten, will Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt wohl in seiner Funktion als "Ernährungsminister" das Mindesthaltbarkeitsdatum kippen. In diesem Falle hat es der Minister wohl eilig, schon in wenigen Monaten soll, so war zu erfahren, ein Entwurf für eine EU-Richtlinie vorliegen. Der Minister untermauert sein Vorgehen anscheinend mit der Feststellung, dass jährlich bis zu elf Millionen Tonnen Lebensmittel - 6,7 Millionen Tonnen davon sollen den privaten Haushalten entstammen - weggeworfen werden. Darüber hinaus seien die Lebensmittel wesentlich länger haltbar, als auf den Verpackungen stehe, erklärte der Minister.

Ob das alles so verbraucherfreundlich ist, darf bezweifelt werden, zumal viele Verbraucher gar nicht abschätzen können, ob das verpackte Lebensmittel noch gefahrlos genießbar ist, oder nicht? Außerdem ist damals das Mindesthaltbarkeitsdatum aus gutem Grund eingeführt worden. Warum es nicht mit einer neuen Relativierung des Mindesthaltbarkeitsdatum geht, sondern dieses doch recht wichtige Verbraucherorientierung gleich ganz abgeschafft werden soll, dürfte Stoff der noch folgenden Diskussionen sein. Nützen, so zumindest der erste Eindruck, würde eine teilweise Abschaffung des Mindesthaltbarkeitsdatum vorerst einmal ausschließlich der Lebensmittelindustrie.

Die Frage ist und bleibt auch noch offen, was heute überhaupt für ein "Sicherheits"Mindesthaltbarkeitsdatum auf einige Produkte gedruckt werden, wenn der Minister allem Anschein nach z.B. für Milch und Schinken ein "echtes" Mindesthaltbarkeitsdatum fordert, dass dann den Tag anzeigen soll, an dem die Produkte tatsächlich nicht mehr essbar sind. Ob sie dann schon gesundheitsgefährdend - zum Beispiel durch versteckte Pilze, sind - bleibt vorerst offen.

"Fitness Check" für EU-Agrarpolitik

agrartotal (nabu/Brüssel/Berlin) – Der NABU und sein Dachverband BirdLife International fordern gemeinsam mit einem breiten Bündnis von über 80 europäischen Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen, Umwelt, Gesundheit und Ernährung EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU einem „Fitness Check“ zu unterziehen.

Das auch noch! NABU: Achtung, die Osterkröten kommen

agrartotal (nabu/Berlin) – Der NABU macht zu Ostern darauf aufmerksam, dass jetzt die Krötenwanderung beginnt. Wo Straßen die Wanderwege von Fröschen und Kröten kreuzen, haben Naturschützer schon vor Wochen Zäune gespannt und Sammeleimer im Boden versenkt. 

Neue Vermittlungs-Plattform für Rindvieh

Bern (lid.ch) – Die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaues (AGFF) betreibt neu eine Plattform zur Vermittlung von Rindvieh für die Aufzucht und Sömmerung.

Der Fleisch-Konsum in der Schweiz sinkt leicht

Bern (lid.ch) – Die Schweizerinnen und Schweizer haben 2015 statistisch gesehen rund 2 Prozent weniger Fleisch konsumiert als im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Konsum lag bei 51,35 Kilo. Allerdings wird im Ausland gekauftes Fleisch nicht mit einberechnet, weshalb der Effekt auf den Einkaufstourismus zurückzuführen sein könnte.

Slow Food 2016 in Stuttgart

agrartotal (bw/Stuttgart) - Slow Food Deutschland lädt vom 31. März bis 3. April 2016 in Stuttgart wieder zum Markt des guten Geschmacks ein. Für den Messesonntag hat sich der Berliner Food-Aktivist und Wurstelier Hendrik Haase angekündigt. Seit Jahren kämpft er als Blogger, Buchautor und Metzgereiinhaber für den Erhalt des Lebensmittelhandwerks. Hendrik Haase weiß Bescheid und kann einiges berichten: über glückliche Tiere, über das Metzgereihandwerk und über Qualität bei der Fleischverarbeitung. Auf der Slowfood öffnet Hendrik Haase am Sonntag seine Bratwurstwerkstatt. Hier ist kulinarische Action angesagt und alle Messebesucher können sich mit einer historischen Pumpe als Wurstmacher versuchen.

An allen vier Messetagen können die Besucher saisonale und lokale Erzeugnisse von Demeter-Betrieben aus Baden-Württemberg genießen: Feinste Bio-Weine, duftende Kräuter, Rosenlikör, Eis, aromatische Pestos und vieles mehr stehen zur Verkostung und zum Kauf bereit.

foodwatch: Schoko-Osterhasen enthalten krebsverdächtige Mineralöle

agrartotal (foodwatch/Berlin) - Es ist Ostern und so verwundert es nicht, dass ein foodwatch-Test ergab, dass viele Schoko-Osterhasen esundheitsgefährdende Mineralöle enthalten sollen. Das ergab zumindest eine Laboranalyse der Verbraucherorganisation foodwatch. 8 der 20 getesteten Schokohasen waren mit sogenannten aromatischen Mineralölen (MOAH) belastet - diese stehen im Verdacht, krebserregend und erbgutschädigend zu sein. MOAH-Verunreinigungen fand das Labor bei preisgünstigen Osterhasen von Lidl, Penny und Aldi Nord, aber auch in teuren Markenprodukten, etwa von Lindt, Feodora und Niederegger. Alle Schokohasen waren zudem mehr oder weniger stark mit gesättigten Mineralölen (MOSH) belastet. Gesättigte Mineralöle reichern sich im Körper an und können Organe schädigen. Extrem hohe MOSH-Werte hat das Labor in Hasen der Eigenmarken "Favorina" von Lidl und "Douceur" von Penny gemessen.

Die Meldung wurde inzwischen von der Lebensmittelwirtschaft relativiert und außerdem drang die Medlung auch nicht so richtig durch, zumindest gab es keinen - von foodwarch erwarteten - brüllenden Aufschrei der Medien und somit auch nicht der Verbraucher. Vorerst wurde der "Skandal" vertragt - bis nach Ostern. 

Tiertransporte: VIER PFOTEN

agrartotal (vp/Hamburg) - Tiertransporte: VIER PFOTEN unterstützt neue Kampagne #stopthetrucks - Auf Langstrecken künftig Fleisch statt lebender Tiere transportieren

Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern kommt voran

agrartotal (WM/Ministerium/Schwerin ) - Wirtschaftsminister Harry Glawe sieht die Ernährungswirtschaft trotz eines hart umkämpften Wettbewerbes weiter im Aufwind. „Mecklenburg-Vorpommern hat eine leistungsfähige Ernährungswirtschaft. Sie entwickelt sich positiv. Der Anteil der Ernährungsindustrie am Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes beträgt beachtliche 33 Prozent. Besonders der Auslandsumsatz der Branche ist in den vergangenen fünf Jahren um rund 57 Prozent gestiegen. Wir sind vorangekommen, aber noch nicht am Ziel. Das Exportgeschäft muss weiter ausgebaut werden“, forderte der Minister für Wirtschaft Bau und Tourismus Harry Glawe im Vorfeld des Branchentages Ernährungswirtschaft. Der Branchentag findet am 30. März 2016 in Ahrenshoop statt. Der Auslandsumsatz lag nach Angaben des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern 2015 bei 648 Millionen Euro. 2011 betrug der Umsatz noch rund 413 Millionen Euro (Angaben ohne Getränkeherstellung).

Fleckviehzüchter Stammtisch

Fleckviehzüchter Stammtisch

am: Dienstag, den 19. April 2016 um 20.00 Uhr im: Gasthof Post in Peißenberg

Vortrag Frau Simone Seng, PRENA GmbH „.....der neue Weg zur Fruchtbarkeit!
Ohne Hormone – ohne Wartezeit – ganz natürlich ....“

*******

Neuerungen des Zuchtwertschätzverfahrens

Aktuelles aus der Zuchtwertschätzung April 2016

Aktuelles aus dem Verbandsgeschehen

*******

Weilheimer Zuchtverbände e.V. Tel.0881/989980 Fax.9899830 E-mail:zuchtverband.weilheim@aelf-wm.bayern.de Internet:www.zv-weilheim.de 

Verbraucher zahlen für Qualität

agrartotal (bve/Berlin) - Die Deutschen gaben 2015 preisbereinigt +2,3 Prozent mehr Geld für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke aus als noch im Vorjahr. Angesichts stagnierender Verkaufsmengen ein Zeichen für eine zunehmende Zahlungsbereitschaft für höherwertige Lebensmittel.

ISN gibt Infos zu den EU-Schweinepreisen

agrartotal (isn/Damme) - Der europäische Schlachtschweinemarkt konnte seine freundliche Tendenz zuletzt fortsetzen und die meisten Notierungen stiegen aufgrund einer guten Nachfragesituation vor Ostern nochmals an. Die Marschrichtung gab wieder einmal Deutschland mit einem Plus von 4 Cent vor.

ISN: Ratgeber wg. Schwanzbeißen beachten

Klicken sie auf das Foto

agrartotal (isn/Damme) - Ein Patentrezept gegen Schwanzbeißen gibt es nicht, das räumen auch die Mitglieder der Facharbeitsgruppe Schwein des Tierschutzplans Niedersachsen ein, die jetzt einen Ratgeber zur Reduzierung des Risikos für Schwanzbeißen bei Schweinen herausgegeben haben. Als Mitglied der Facharbeitsgruppe hat auch die ISN bei der Erstellung der Broschüre mitgewirkt.

Klicken Sie auf das Foto und sie gelangen zum Download

Neu im QS-Blog

Tierschutz und Tiergesundheit im QS-System

agrartotal (qs/Bonn) - Fast die Hälfte aller QS-Anforderungen an die Landwirtschaft betrifft den Tierschutz oder die Tiergesundheit. Ihre Einhaltung ist für alle Tierhalter im QS-System Grundvoraussetzung. Im Falle eines Verstoßes gegen die Anforderungen, fällt er beim Audit durch und darf seine Tiere nicht mehr im QS-System vermarkten.

Klicken sie auf das QS-Logo und sie erhalten mehr Informationen zum Thema: Tierschutz und Tiergesundheit im QS-System

 

Was ist Massentierhaltung?

Was ist Massentierhaltung?

agrartotal (zds/Bonn) - Der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) veröffentlicht dazu folgendes: Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) versteht man unter Massentierhaltung jene Tierhaltungssysteme, in denen weniger als 10 % der Futtertrockenmasse dem eigenen Betrieb entstammt und in denen die Besatzdichte 10 Großvieheinheiten pro Hektar betrieblicher landwirtschaftlicher Nutzfläche übersteigt. Danach gibt es in der europäischen Union keine Massentierhaltung. In Deutschland liegt der Mittlere Viehbesatz bei rd. 0,7 Großvieheinheiten.

BSE-Verdachtsfall in Frankreich

agrartotal (pm/Paris) - Nach ersten Informationen gibt es in Frankreich offenbar einen neuen Fall von Boviner Spongiformer Enzephalopathie (BSE). Wie das französische Landwirtschaftsministerium mitteilte, wurde ein Tier der Rasse Salers positiv getestet, das auf einem Hof im nordostfranzösischen Département Ardenne gehalten wurde.

DBV fordert von Bundesregierung Zeichen der Unterstützung

agrartotal (DBV/Berlin) - Im Hinblick auf den heutigen „Eckwertebeschluss“ des Bundeskabinetts zum Bundeshaushalt 2017 erwartet der Deutsche Bauernverband (DBV) von der Bundesregierung, dass sie der schwierigen wirtschaftlichen Lage weiter Teile der deutschen Landwirtschaft angemessen Rechnung trägt. Der Bauernverband fordert auch auf nationaler Ebene klare Zeichen, die der bäuerlichen Landwirtschaft in Deutschland wieder Mut machen. Dazu gehören eine Anhebung der Bundeszuschüsse für die Landwirtschaftliche Unfallversicherung in den Jahren 2017 und 2018 sowie ein zweites Liquiditätshilfeprogramm noch in diesem Jahr mit deutlich vereinfachten Bedingungen (ohne Preisschwellen) wie eine unmittelbare Bindung an die Höhe des Liquiditätskredites, eine deutliche Anhebung der Förderobergrenze je Betrieb und der Einschluss einer dringend notwendigen Bürgschaftsvariante.

Bessere Preise für die Landwirte

agrartotal (DBV/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) organisierte mit seinen 18 Landesverbänden am heutigen Mittwoch - 23. März 2016 - einen bundesweiten Aktionstag der deutschen Bauern für bessere Preise für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse („Wir machen dein Frühstück. Aber dein Geld kommt nicht bei uns an“), denn von den Verbraucherpreisen für Fleisch und Wurstwaren, Milch und Molkereiprodukten, Obst und Gemüse etc. kommt immer weniger bei den Bauernfamilien an. DBV-Präsident Joachim Rukwied hat heute Vormittag  in Berlin vor dem Brandenburger Tor den Aktionstag starten. Berichte aus den verschiedenen Ländern - eine kleine Auswahl - finden sie in den unteren Meldungen.

Schmidt: Milchkrise muss im Markt gelöst werden

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (Archivfoto)

agrartotal (min/Berlin) - „Politik und Wirtschaft sehen für die schwierige Situation am Milchmarkt keine einfachen und schnellen Lösungen. Die Lösung der Milchkrise kann nur im Markt selbst und durch die Beteiligten gefunden werden. Weder die EU noch ein einzelner Mitgliedstaat können einen globalen Markt durch europäische oder nationale Eingriffe lenken. Wer dies verspricht, ist unredlich gegenüber den Betroffenen und der Öffentlichkeit.

Die Wirtschaftsbeteiligten sind auf allen Stufen in der Verantwortung, ein besseres Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu finden. Ein ruinöser Mengenwettbewerb drückt immer mehr die Preise. 

Die Politik wird diesen Prozess im Rahmen ihrer Möglichkeiten begleiten. Erste Ergebnisse haben wir dazu auf dem EU-Agrarrat am Montag in Brüssel besprochen. Wir wollen beispielsweise den Erzeugern und Molkereien befristet die Möglichkeit geben, Vereinbarungen zur Angebotsmenge und deren Reduzierung zu treffen. Die einzelnen Molkereien müssen sich der Herausforderung stellen und gemeinsame Lösungen über die gesamte Branche finden. Dafür werden wir die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen. Darüber hinaus fordere ich zur Unterstützung der Betriebe weitere EU-Liquiditätshilfen. Ich möchte gerade mit der Milchproduktion eine flächendeckende Landbewirtschaftung unterstützen. Dabei sind aber auch die Bundesländer gefordert, die über die Gemeinschaftsaufgabe und die Förderungen in der 2. Säule, z.B. über die Ausgleichszulage, hier ihren Beitrag leisten müssen."

erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt anlässlich des Milchstrukturgespräches mit wichtigen Repräsentanten der Wertschöpfungskette in der vergangenen Woche im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Gockelprojekt

agrartotal (Min/Stuttgart) - „Mit dem Gockelprojekt probiert die Erzeugergemeinschaft 08 eine neue Vermarktungsstrategie aus. Als Alternative zur Tötung männlicher Küken werden beim Gockel-Projekt in Baden-Württemberg derzeit versuchsweise 3.000 männliche Tiere neben den 3.000 Legehennen aufgezogen. Um diesen Mehraufwand zu finanzieren, bezahlen die Verbraucherinnen und Verbraucher ein paar Cent mehr pro Ei“, sagte die Landesbeauftragte für Tierschutz, Dr. Cornelie Jäger, am Mittwoch (23. März) nach ihrem Besuch eines Hühner-Aufzuchtbetriebes auf der Schwäbischen Alb. Die Linie „Sandy“ wurde für dieses Projekt ausgewählt, da deren Eier cremefarben sind und sich dadurch farblich von den Eiern der braunen und weißen Legehennenzüchtungen unterscheiden. „Der Clou ist, dass Verbraucherinnen und Verbraucher sofort an der Eierfarbe erkennen können, ob neben den Hennen auch die Hähne aufgezogen wurden“, sagte Jäger. Die Eier sollen demnächst versuchsweise im Einzelhandel erhältlich sein.

Bundesweite Aktion: „Bessere Preise für Bauern!“

agrartotal (bvv/München) – Seit Monaten liegen die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse am Boden. Ein Grund für den massiven Preisverfall: Von dem Geld, das Verbraucher für Lebensmittel ausgeben, erhalten Landwirte immer weniger. Am Mittwoch finden deswegen in Bayern und ganz Deutschland rund hundert Aktionen und Veranstaltungen unter dem Motto „Bessere Preise für Bauern!“ statt. Dabei informieren Bauernfamilien zusammen mit dem Bauernverband darüber, dass Schleuderpreise für Lebensmittel die nachhaltige Landwirtschaft auf bayerischen Bauernhöfen und die Lebensmittelversorgung mit regionalen Produkten gefährden.

 

Gegenstimme

agrartotal  (BUND/Berlin) - „Die seit Monaten niedrigen Preise für Milch, Schweinefleisch und andere Lebensmittel sind für viele Bäuerinnen und Bauern existenzbedrohend und zahlreichen Betrieben droht das Aus. Der Unmut der Protestierenden sollte aber nicht nur Supermärkten und Discountern gelten, sondern auch der Bundesregierung, der Europäischen Union und dem Bauernverband. Deren auf Wachstum und Export orientierte Agrarpolitik und ihr ständiges Drängen auf mehr Marktliberalisierung haben neben der Marktmacht des Handels die Preiskrise verursacht. Bäuerinnen und Bauern sind dringend angewiesen auf eine Steuerung am Milchmarkt, die sich am realen, regionalen Bedarf und nicht an Exportprofiten ausrichten sollte.“

sagte Christian Rehmer, Leiter Agrarpolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

#BesserePreisefürBauern

agrartotal (bvv/München) – Seit Monaten liegen die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse am Boden. Ein Grund für den massiven Preisverfall: Von dem Geld, das Verbraucher für Lebensmittel ausgeben, erhalten Landwirte immer weniger. Aufgrund dieser Situation hat am Mittwoch, 23. März 2016, ein bundesweiter Aktionstag mit rund hundert Aktionen und Veranstaltungen in ganz Deutschland stattgefunden.

Tipps von den Landfrauen

Raffinierte Resteverwertung - Tipps von den Landfrauen!

DelikatEssen: Raffinierte Resteverwertung – Wenn nach Ostern gekochte Eier übrig bleiben!

agrartotal (bvv/München) – Wir lieben nicht nur Schokoladen-, Schaum- und Zuckereier an Ostern, sehr beliebt bei Alt und Jung bleiben hartgekochte Eier. Sie leuchten bunt gefärbt, bemalt oder verziert aus den Osternestern. Wie sich die bunten Prachtstücke länger halten und was Sie mit übrig gebliebenen Ostereiern machen können, verraten die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband.

„Qualität gibt's nicht zum Schleuderpreis“

Jost: „Qualität gibt’s nun mal nicht zum Schleuderpreis. Gute Ernährung darf ein bisschen Geld kosten, das sollte es einem auch wert sein.“

agrartotal (Min/Saarbrücken)Minister Reinhold Jost begrüßt den von den Landwirten bundesweit ausgerufenen Aktionstag gegen Schleuderpreise bei Lebensmitteln am heutigen Mittwoch. „Es ist gut und wichtig, dass die Landwirte auf die schwierige Preissituation bei landwirtschaftlichen Produkten aufmerksam machen.  Unsere Bauern stehen sozusagen am Ende der Nahrungskette. Die Lebensmittelriesen locken mit Schnäppchen und drücken die Preise so, dass nur ein Bruchteil dessen, was der Verbraucher an der Ladenkasse zahlt, beim Landwirt ankommt“, sagt der für Landwirtschaft und Verbraucherschutz zuständige Minister. Diesen Preisdruck könne man gut an der Entwicklung der Milchpreise beobachten. Jost: „Das, was hier passiert, ist für viele Landwirte existenzgefährdend.“

Mineralölrückstände in Lebensmitteln

agrartotal (BLE/Berlin) - Zu den heutigen Veröffentlichungen der Kampagnenorganisation Foodwatch in Sachen Mineralölrückstände in Schokoladen-Osterhasen weist der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) erneut darauf hin, dass sogenannte Mineralöl-Stoffgemische heute in unserer Umwelt ubiquitär, also überall vorhanden sind und aufgrund der komplexen Eintragspfade in die Lebensmittelverarbeitungskette nicht hundertprozentig zu vermeiden sind. Als einer der bedeutendsten Eintragungswege wurde dabei die von Zeitungen und Zeitschriften benutzte mineralölhaltige Druckfarbe identifiziert. Über den Recyclingprozess der Transport-Kartons oder Verpackungsmaterialien konnten so Rückstände in Lebensmittel migrieren.

Ostendorff begrüßt Rewe Beschwerde gegen Ministererlaubnis

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen

agrartotal (gr/o/Berlin) - Die angekündigten Rewe Beschwerde gegen die Ministererlaubnis für die Edeka Tengelmann Fusion hat der Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen:, Friedrich Ostendorff, begrüßt. Ostendorff erklärte, dass er die Beschwerde für richtig halte. Die Ministererlaubnis sei ein schädliches Signal für die vielen Bäuerinnen und Bauern, die momentan kurz vor der Betriebsaufgabe stehen und auf Unterstützung von Seiten der Politik hofften. Die Erzeugerpreise sein im tiefsten Keller und der Druck von Seiten des Lebensmittelhandels zermürbt vor allem Milch- und Schweinebetriebe. In dieser Situation den Branchengiganten noch mehr zu stärken, sei, so Friedrich Ostendorff, zynisch. Der LEH habe in den Verhandlungen um den Fortbestand der Initiative Tierwohl zuletzt gezeigt, dass er kein Verbündeter der Bäuerinnen und Bauern sei. Nur knapp konnte ein Scheitern der Initiative verhindert werden.

 

Deutschland isst mehr Eier – 233 Stück pro Person

agrartotal (ble/Bonn) - Rund 45 Millionen Legehennen standen 2015 in deutschen Ställen, das sind rund 600.000 Legehennen mehr als im Vorjahr. Mit durchschnittlich 288 gelegten Eiern pro Henne sowie der inländischen Bruteiererzeugung ergibt sich für das Jahr 2015 nach vorläufigen Berechnungen eine verwendbare Erzeugung von rund 14 Milliarden Eiern (+1,8 Prozent). Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums die vorläufigen Zahlen zur Versorgungsbilanz mit Eiern für das Jahr 2015 veröffentlicht.

Der vorläufig berechnete Nahrungsverbrauch stieg 2015 um ein Prozent auf rund 19 Milliarden Eier. Nach dem neuen Zensus entspricht das einem  Pro-Kopf-Verbrauch von 233 Eiern je Person – ein Ei mehr als 2014.

Jörn Dwehus wechselt zu Uelzena

agrartotal (pm/Hannover) - Jetzt scheint es amtlich zu sein, nämlich dass der Hauptgeschäftsführer des Landvolks Niedersachsen, Jörn Dwehus, zur Uelzena Gruppe wechselt. Der Bauernverband soll dieses bereits bestätigt haben.

Landleben: Osterfeuer birgt tödliche Gefahr für Tiere

agrartotal (dtb/Bonn) - Während der Ostertage werden die traditionellen Osterfeuer wieder vielen heimischen Wildtieren zum Verhängnis. Insbesondere Kleintiere, die das aufgeschichtete Reisig als Unterschlupf nutzen, fallen den Flammen zum Opfer, wenn die Feuer zur Begrüßung des Frühlings entzündet werden. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt daher, auf die Tradition zu verzichten oder entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.

69 Prozent der Deutschen bewerten Biokraftstoffe positiv

agrartotal (pm/Berlin) - 69 Prozent der Deutschen bewerten Biokraftstoffe grundsätzlich positiv. Dies hat eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest ergeben. „Über zwei Drittel der Deutschen befürworten Biokraftstoffe. Die Politik kann auf diese klare Unterstützung der Bevölkerung bauen und Biokraftstoffe im Straßenverkehr für die Erreichung der Ziele des Pariser Klimagipfels nutzen“, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB).

39 Prozent begründen ihre positive Einstellung zu Biokraftstoffen damit, dass Biodiesel und Bioethanol umweltschonender sind als fossile Kraftstoffe. „Biokraftstoffe verringern den Ausstoß von Treibhausgasen erheblich. Je nach Rohstoff sparen sie zwischen 60 und 90 Prozent Treibhausgas-Emissionen ein im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen“, so Stephan Arens, Geschäftsführer der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP). Um möglichst hohe Reduktionswerte zu erreichen, wird auf jeder Stufe der Produktionskette von Biokraftstoffen daran gearbeitet, die Prozesse weiter zu optimieren. „Die Biokraftstoffbranche ist Vorreiter in der Entwicklung von nachhaltigen Produktionsprozessen – auch in der Landwirtschaft. Biokraftstoffe sind damit ein Baustein für die saubere Mobilität von Morgen“, sagte Arens.

Rekord zu Ostern

agrartotzal (pm/Hannover) - Fast jedes zweite Bioei stammt aus Niedersachsen: 250.000 Bio-Legehennen mehr in einem Jahr – Minister Meyer fordert im Bundesrat Ausweitung der Kennzeichnungspflicht für Eier

Mehr Tierwohl

agrartotal (ble/Bonn) - Ein Mehr an Tierwohl ist derzeit in aller Munde. Ob im Bezug auf Platz, Stallklima oder Beschäftigung: Viele Betriebe stehen vor Entscheidungen, die den gesellschaftlichen Anforderungen Rechnung tragen, gleichzeitig aber Wettbewerbsfähigkeit erlauben müssen. Die neue Ausgabe von „LandInForm“ erklärt, welche Unterstützung es gibt und zeigt Beispiele von Betrieben, die sich schon entschieden haben.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen

agrarotal (pm/ndr/Emsland) - Wie der NDR berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Oldenburg gegen einen Schlachthof in Lengerich (Landkreis Emsland). Der Sauenschlachter soll nach einem Bericht des NDR gegen den Tierschutz verstoßen haben. Das hat die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Ute Siebert, dem NDR bestätigt. Das Unternehmen wird verdächtigt, die Schweine nicht ausreichend betäubt zu haben. Weitere Einzelheiten zu dem Fall will die Behörde mit Verweis auf das laufende Ermittlungsverfahren nicht mitteilen. Ein tierschutzrechtliches Gutachten soll klären, ob die Vorwürfe berechtigt sind. Das Unternehmen wollte sich gegenüber NDR.de nicht dazu äußern.

In einer ersten Stellungnahem zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Oldenburg gegen einen der größten Sauen-Schlachthöfe Deutschlands erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik: „Wir fordern eine umfassende und vollständige Aufklärung des Sachverhalts,  die Ermittlungen weisen auf einen neuen Fall systematischen Tierschutzverstoßes hin. Es wäre einmal mehr das Versagen der industriellen Massenproduktion auf Kosten der Tiere, denen dadurch unnötig viel Leid und Schmerz zugefügt wird.  Dass die Schlachtung von ausrangierten Muttersauen besondere Anforderungen an die Schlachtung stellt, ist bekannt. Die Zangenbetäubung ist meiner Meinung nach hier keine adäquate Betäubungsmethode und führt häufig zu einer nicht ausreichend tiefen und andauernden Betäubung. Falls sich der Verdacht erhärtet, müssen auch gesetzgeberische Konsequenzen gezogen werden. Eine von Fachpersonal durchgeführte Kontrolle der Betäubungstiefe wäre eine verantwortliche Maßnahme, um unnötige Schmerzen zu vermeiden.“

Service: Dafür ist man nie zu jung!

agrartotal (test/Bonn) - Vererben ist kein Kinderspiel. Die heutigen Konstellationen vieler Familien erfordern ganz individuelle Lösungen. Wer sich frühzeitig damit befasst und Fehler vermeidet, sorgt für Gerechtigkeit, beugt Streitereien vor – und erspart den Erben Steuern. Im neuen Finanztest Spezial Nachlass-Set, das am 19.3.2016 erscheint, wird erklärt, wie man seinen Nachlass optimal regelt. Außerdem bietet der Ratgeber ausführliche Mustertexte und Vorsorge-Formulare.

KTG Agrar SE erschließt neues attraktives Segment im Food-Markt

agrartotal (ktg/Hamburg) - Die KTG Agrar SE erschließt ein attraktives Segment im Food-Markt: Lebensmittel für Gastronomie, Catering und Großküchen. Dieser Außer-Haus-Markt erlebt derzeit einen Wandel. Immer mehr gefragt sind Qualität, Bio und Regionalität. Das Segment verzeichnet seit Jahren stabile Wachstumsraten. Allein in Deutschland lag der Umsatz im Außer-Haus-Markt im Jahr 2014 bei gut 74 Milliarden Euro. Zum Vergleich: In 2010 waren es 64 Milliarden Euro (Quelle Statista).

Haltungsform auf Fleisch angeben -II. Teil

Hermann Kruse, 1. Vorsitzender des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Niedersachsen e.V. berichtet über das vergangene Verbandsjahr

agrartotal (ei/Hannover) - In Bezug auf die zu erwartende Diskussion über die Notwendigkeit einer Kennzeichnung der Tierhaltungsform bei Fleisch (siehe Beitrag unten), kommt dem Vortrag von Dipl.-Ing. agr. Norbert Lennartz zum Thema: „Biozertifizierung von Viehhandelsbetrieben“, auf der Mitgliederversammlung des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Niedersachsen e.V. am 

Freitag, 01. April 2016, um 18.00 Uhr,

im Haags Hotel „Niedersachsenhof“,
Lindhooper Straße 97, in 27283 Verden

eine besondere Bedeutung zu. Nur die Viehhandelsunternehmen, die entsprechend zertifiziert sind, werden dann auch die entsprechenden Tiere transportieren und handeln können. 

Es ist zu erwarten, dass Hermann Kruse, 1. Vorsitzender des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Niedersachsen e.V., der Diskussion über dieses Thema - wenn das von den dann anwesenden Mitgliedern gewünscht wird - einen großen Raum zubilligt.

Haltungsform auf Fleisch

Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

 

agrartotal (pm/fr/Berlin) - Vieles deutet darauf hin, dass es in den nächsten Wochen - bundesweit - zu einer groß angelegten Diskussion zur Bedeutung  und Notwendigkeit einer Kennzeichnung der Tierhaltungsform bei Fleisch für eine transparente und wissensbasierte Kaufentscheidung der Verbraucher kommen wird. Dafür gibt es sehr viele Anzeichen. So hat zum Beispiel die CDU und SPD Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern einen diesbezüglichen Antrag eingebracht:

  1. Die Landesregierung wird aufgefordert,

    1. sich auf Bundesebene und bei der EU dafür einzusetzen, dass die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher in die Lage versetzt werden, beim Kauf von Frischfleisch die Haltungsbedingungen des Tieres zu erkennen. Ziel ist die Kenntlichmachung der Haltungsbedingungen im Rahmen einer für die Verbraucherinnen und Verbraucher einfach zu erkennenden Kennzeichnungs- regelung, die sich an der Haltungsform der Tiere wie bei der Eierkennzeichnung orientiert. 

Das schaffe, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz,  Klarheit bei den Verbrauchern und honoriert höhere Standards bei den Erzeugern“.

Verbraucherinnen und Verbraucher besser stellen

Nordrhein-Westfalens Verbraucherschutzminister Johannes Remmel

agrartotal (min/Düsseldorf) - Nordrhein-Westfalens Verbraucherschutzminister Johannes Remmel fordert eine stärkere Finanzierung der Verbraucherarbeit durch Abschöpfung von Unrechtsgewinnen und Kartellbußen. "Leidtragende von unlauteren Wettbewerbs-Praktiken sind Verbraucherinnen und Verbraucher, die mittels wettbewerbswidriger Marketing-Maßnahmen oder irreführender Werbung zum Kauf animiert werden", sagte Minister Remmel.

Brunner besucht heute Ferkelerzeuger bei Reisbach

agrartotal (min/München) - In der Agrarpolitik beschreitet der Freistaat Bayern seit jeher einen eigenständigen „Bayerischen Weg“, unterstützt durch zahlreiche Programme und Angebote. Leitziel ist der Erhalt einer flächendeckenden Landbewirtschaftung durch möglichst viele und vielgestaltige bäuerliche Familienbetriebe. Bei einer Reihe von Betriebsbesichtigungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten will sich Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Lauf des Jahres ein Bild davon machen, wie die bayerische Politik in der Praxis umgesetzt wird. Heute besichtigt der Minister eine tiergerechte Ferkelerzeugung Neumeier in Obermünchsdorf.

Backhaus wendet sich an Bund

Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz MV (Archivfoto agrardigital)

agrartotal (min/MV) - Als Vorsitzender der Agrarministerkonferenz 2016 und im Ergebnis vielfältiger Gespräche mit Produzenten, Verarbeitern, landwirtschaftlichen Beratungsunternehmen, Verbänden, Banken und dem Handel hat sich Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz MV, vor wenigen Tagen schriftlich an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt gewandt.

SH: Debatte über Neuausrichtung der EU-Agrarförderung?

Schleswig-Holsteins Landwirtschafts- und Umweltminister Robert Habeck

agrartotal (Min/Kiel/Berlin) - Schleswig-Holsteins Landwirtschafts- und Umweltminister Robert Habeck hält eine Debatte über eine Neuausrichtung der EU-Agrarförderung schon jetzt für erforderlich. "“Bis zum Jahr 2020 stehen neue wichtige Entscheidungen zur Ausgestaltung der europäischen Agrarpolitik an. Wir müssen aber jetzt schon Vorschläge unterbreiten, wie ein Fördersystem der Zukunft sinnvoll aussehen kann”", sagte Habeck anlässlich einer Veranstaltung des Ministeriums unter dem Titel "Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen. Weichenstellung für die zukünftige europäische Agrarpolitik" in Berlin.

SH: Koordinierungsstelle für den Export

Hintergrund der Neuerung ist, dass der Export dieser Produkte einen wachsenden Stellenwert einnehmen. Sowohl die beteiligten Unternehmen als auch die Verwaltung müssen sich auf die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Drittländer einstellen.

agrartotal (min/Kiel) - Das Landwirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein hat eine Koordinierungsstelle für den Export von lebenden Tieren, tierischen Erzeugnissen und Produkten, Futtermitteln sowie Lebensmitteln eingerichtet.

Schmidt zum Thema EDEKA:

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (Archivfoto)

agrartotal (min/Berlin) - „Ich sehe die Übernahme von Kaiser´s Tengelmann durch EDEKA mit großer Skepsis. Die ohnehin schon sehr große Konzentration im Lebensmittel-Einzelhandel nimmt durch diese Entscheidung weiter zu. In der Konsequenz drohen dauerhafte Nachteile für die Verbraucher und die Landwirtschaft. Langfristig werden die marktmächtigen Unternehmen die Preise diktieren, sowohl bei den Zulieferern, als auch an den Regalen. Der Wettbewerb wird zukünftig noch mehr über den Preis stattfinden, statt über die Qualität. Bereits heute stehen viele kleine und mittlere Erzeuger wenigen marktbeherrschenden Einkäufern gegenüber, mit dem Ergebnis sinkender Preise und Einkommen für die Landwirtschaft.“

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zur Ministererlaubnis für die Übernahmen von Kaiser´s Tengelmann durch EDEKA

Europaabgeordnete sehen Notwendigkeit, Milchbauern zu unterstützen

agrartotal (DBV/Brüssel) - Die deutschsprachigen Abgeordneten aus dem Landwirtschaftsausschuss im Europaparlament sehen die Notwendigkeit, die Milchbauern in ihrer jetzigen Marktlage mit zusätzlichen Maßnahmen zu unterstützen. Dies wurde bei einem Gespräch im Europarlament mit dem Präsidenten des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, sowie dem Vizepräsidenten des Bayerischen Bauernverbandes, Günther Felßner, deutlich. Schmal und Felßner sind selbst Milchbauern.

Wer wird der beste Nachwuchskuhfriseur Deutschlands?

Am 1. April werden sich mehr als 130 junge Rinderzüchter im Alter von 16-25 Jahren in den Deutschen Meisterschaften der Tierbeurteilung und dem Kuhstyling messen, bevor es Samstag mit dem Bundes-Vorführwettbewerb sowie dem Typtierwettbewerb weitergeht.

agrartotal (VOST/Leer) - Vom 1. bis 2. April 2016 findet in der Ostfrieslandhalle in Leer das 12. Bundesjungzüchtertreffen statt. Der Verband deutscher Jungzüchter sowie die Jungzüchter Ostfriesland und der VOST laden dazu hierzu herzlich ein.

Grüne: Klares Nein zu einem exportorientierten Agrarsektor

agrartotal (grüne/age/Berlin/Brüssel) - Die Fraktion Die Grünen/EFA im Europaparlament hat ihre Forderung nach Abkehr von einer exportorientierten Land- und Ernährungswirtschaft jetzt nochmals bekräftigt. In einem aktuellen Positionspapier verlangt der agrarpolitische Fraktionssprecher Martin Häusling zudem einmal mehr das Auslaufen der Direktbeihilfen.

Gabriel erteilt Ministererlaubnis im Verfahren EDEKA/Kaiser's Tengelmann

Fast schon etwas Nostalgie - Erinnerung an "Kindheitstage"

agrartotal (min/Berlin) - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat heute eine Ministererlaubnis für die geplante Übernahme von Kaiser's Tengelmann durch EDEKA erteilt. Die Erlaubnis ist mit aufschiebenden und auflösenden Bedingungen zum Erhalt der Arbeitsplätze und der Arbeitnehmerrechte der Beschäftigten von Kaiser's Tengelmann verbunden.

Aktionstag: „Wir machen Ihr Frühstück. Aber NICHT zu solchen Preisen!“

agrartotal (lbv/Stuttgart) - Die Erzeugerpreise sind in vielen Bereichen der Landwirtschaft gefallen. Von einem Liter Milch erhält der Tierhalter im Schnitt 25 Cent, pro Kilogramm Schweinefleisch sind es nur 1,29 Euro. Auch bei Getreide, Gemüse und Obst sind meist die Produktionskosten nicht gedeckt. Viele Betriebe im Land stehen mit dem Rücken zur Wand.

Um die Öffentlichkeit über die aktuelle Lage der heimischen Betriebe  zu informieren und mit geladenen Verbrauchern, Politikern sowie Bauern über die aktuelle Preismisere ins Gespräch zu kommen, laden Landesbauernverband (LBV) und Bauernverband Biberach-Sigmaringen zu einem Aktions-Frühstück unter dem Motto „Wir machen Ihr Frühstück. Aber NICHT zu solchen Preisen!“ im Rahmen des bundesweiten Aktionstages ein: am Mittwoch, dem 23. März 2016, um 10.00 Uhr in die Lichtstube, Geschäftsstelle des Bauernverbandes Biberach-Sigmaringen, Winterlinger Str. 7, 72488 Sigmaringen-Laiz

Sommerzeit bringt Deutschland wenig

agrartotal (hib/ROL/Berlin) - Ob die Sommerzeit für Deutschland einen Nutzen hat, dahinter kann man nach dem Endbericht des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) ein Fragezeichen setzen. Einer der Vertreter des TAB sagte vor dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwochvormittag in Berlin " Die Sommerzeit ist relativ überflüssig."

Erneute Zahlungsverzögerung empört Bauern

agrartotal (lpd/Hannover) Auf Niedersachsen Höfen geht die Existenzangst um, und das Landwirtschaftsministerium verzögert mehrfach die Auszahlung der EU-Prämien. „Nach unseren Informationen warten noch mehr als 3.500 Landwirte auf die Greening-Prämien.

Grüne fordern Ende der Kükentötung

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert ein Ende des Tötens männlicher Küken in der Legehennenproduktion. Die männlichen Eintagsküken finden in der Geflügelwirtschaft keine Verwendung, weil sie als Masthähnchen zu wenig Fleischmasse ansetzen. Die Grünen legen nun einen Antrag (18/7878) vor, der die Bundesregierung dazu auffordert, einen Gesetzentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes sowie der Tierschutzschlachtverordnung vorzulegen. Ziel sei es, dass das Töten männlicher Küken spezialisierter Legerassen aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht mehr als vernünftiger Grund entsprechend des Tierschutzgesetzes ausgelegt werden darf. Dadurch könnte in Zukunft die derzeit geltende Praxis untersagt werden. Als Alternative soll seitens des Staates die Entwicklung und Einführung praxistauglicher Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei gefördert werden.

NDR: Fleischkontrolleure beklagen Machtlosigkeit

Klicken sie auf das Bild und sie gelangen zur Mediathek und zu dem entsprechenden Bericht

agrartotal (NRD/Panorama) - Im Juni 2014 änderte sich EU-weit das Verfahren der Fleischbeschau. Wurden die Schweinehälften und Organe bis dahin durch anfassen und anschneiden kontrolliert, soll nun allein das geschulte Auge genügen. "Visuelle Fleischbeschau" nennt sich das. Sie soll eine Verbesserung sein, denn das Anschneiden könne mitunter unhygienisch sein. 

Jetzt hat sich die Sendung Panorama im NDR der Sache angenommen und am Dienstag (15.3.) einen Bericht gesendet. Fleischbeschauer beklagen, so die Redaktion von Panorama, dass die Fleischkontrolle teilweise nicht mehr gewährleistet sei. Dadurch gelange auch Fleisch in die Verarbeitung, das aussortiert gehöre. Aufmerksam geworden ist Panorama durch einen Brandbrief aus dem Landkreis Cloppenburg. Dort schlugen kürzlich rund 50 Fleischkontrolleure bei ihrem Veterinäramt Alarm. In dem Schreiben ist von Überlastung durch Personalabbau die Rede. Und dass dadurch die einwandfreie Qualität des Fleisches nicht mehr gegeben sei. Etliche Abszesse würden deshalb in die Zerlegung gelangen.

Droht hier ein neuer - hausgemachter - Fleischskandal?

Klicken sie auf das Bild und sie gelangen zur Mediathek und somit zu dem NDR-Panoramabeitrag, der sich durch einen weiteren Klick auf das dortige Foto starten lässt.

Aus dem Bundestag: Besatzdichte bei Bio-Legehennen

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Im Laufe der Beratungen zur Revision der EU-Öko-Basis-Verordnung soll zukünftig eine klare Regelung hinsichtlich des Tierbesatzes in Stallungen verankert werden. 

Vom Agrarstaat zum Industrie- und Dienstleistungsland

agrartotal (RLV/Bonn) - RLV: Rasanter Wandel in der Landwirtschaft --- Die Landwirtschaft in Deutschland hat in den vergangenen 100 Jahren einen rasanten Strukturwandel hinter sich. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, habe zu Beginn des vorigen Jahrhunderts der Anteil der in der Landwirtschaft Erwerbstätigen bei rund 38 % gelegen.

Bauern fordern bessere Erzeugerpreise

Auch der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) wird sich daran beteiligen und gegen die Verrammschung von Lebensmitteln angehen.

agrartotal (RLV/Bonn) - Deutsche Landwirte werben bei den Verbrauchern --- Die deutschen Bäuerinnen und Bauern werden in der Osterwoche, am Mittwoch den 23. März 2016, einen bundesweiten Aktionstag gegen Schleuderpreise für Lebensmittel veranstalten, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilt. Auch der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) wird sich daran beteiligen und gegen die Verrammschung von Lebensmitteln angehen.

DBV fordert: „EU-Agrarministerrat darf nicht auf Zeit spielen“

Die Milchbauern und Schweinehalter werden die Preiskrise nicht ohne eine ambitionierte Unterstützung überstehen können, betonte der DBV.

agrartotal (DBV/Berlin/Brüssel) - Die Ergebnisse des EU-Agrarministerrates vom 14. März 2016 zu den Agrarpreisen und -märkten gehen nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) in die richtige Richtung, greifen aber zu kurz.

Bauernverband begrüßt Digitalisierungsstrategie

agrartotal (DBV/Berlin/Hannover) Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßt die von Bundesminister Sigmar Gabriel angekündigte „Digitale Strategie 2025“ ausdrücklich. Der vorgesehene milliardenschwere Zukunftsinvestitionsfonds für den ländlichen Raum kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, eine High-Tech-Landwirtschaft für wirtschaftliche, ökologische und dem Tierwohl dienende Zwecke erschließen zu helfen.

Tierschutz in der Tierhaltung

agrartotal (DNR/DTB/Berlin) - In immer mehr Umfragen bestätigen Verbraucher den Wunsch nach einer klaren Kennzeichnung der Haltungsbedingungen, unter denen tierische Produkte erzeugt werden. Damit einher geht die Bereitschaft, für ein Mehr an Tierschutz auch mehr Geld zu zahlen. Vor diesem Hintergrund fordern der Deutsche Naturschutzring (DNR) und der Deutsche Tierschutzbund anlässlich des Weltverbrauchertags am 15. März Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf, dieser Entwicklung endlich Rechnung zu tragen.

Experten befürworten Düngerechtsnovelle

Ausschussvorsitzender Alois Gerig (CDU) führte aus, dass Handlungsbedarf bestehe, weil seit dem Jahr 2013 ein Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Deutschland wegen Nichteinhaltung der EG-Nitratrichtlinie 91/676/EWG laufe.

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die von der Bundesregierung angestrebte Änderung des Düngerechts stößt unter Experten auf Zustimmung. Das wurde am Montagnachmittag bei einer öffentlichen Sachverständigenanhörung im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages deutlich.

Erste DRV-Ernteschätzung 2016: Leicht überdurchschnittliche Getreideernte erwartet

In seiner ersten Schätzung 2016 geht der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) von einer Getreideernte in Höhe von 48,3 Mio. t aus.

agrartotal (DRV/Berlin) - In seiner ersten Schätzung 2016 geht der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) von einer Getreideernte in Höhe von 48,3 Mio. t aus. Damit wird ein Ergebnis auf Vorjahresniveau (48,9 Mio. t) prognostiziert. Der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre von 47,2 Mio. t wird leicht übertroffen (+2,3 %). Grundlage dieser Schätzung sind die Angaben des Statistischen Bundesamtes zu den Herbstaussaatflächen 2015 sowie DRV-Erhebungen zu den Frühjahrsaussaatflächen und Hektarerträgen.

 

Agrarkommissar Hogan kündigt weitere Hilfen für Landwirte an

EU-Kommissar Phil Hogan, zuständig für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

agrartotal (EU/Brüssel) - Mit Blick auf die derzeit schwierige Marktlage auf den landwirtschaftlichen Märkten in der EU unterstützt die Europäische Kommission die europäischen Bauern mit weiteren umfassenden Hilfsmaßnahmen.Das gab EU-Kommissar Phil Hogan, zuständig für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, am Dienstagnachmittag beim Treffen der EU-Landwirtschaftsminister bekannt. Im Mittelpunkt stehen Stützungsmaßnahmen für die Märkte für Milch, Schweinefleisch sowie Obst und Gemüse, auf denen die Situation besonders kritisch ist.

Gute Idee: Zecken-App neu für Android

agrartotal (lid.ch/Wädenswil-Schweiz) – Die ZHAW hat vergangenes Jahr eine Zecken-App fürs iPhone lanciert. Neu ist die kostenlose App auch für Android erhältlich. Gestochene können mithilfe eines Tagebuchs die Stiche überwachen. (ZHAW: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften // Fachhochschule in Winterthur, Schweiz)

Drosselung der Milchmenge

Rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministern Ulrike Höfken

agrartotal (min/Mainz) - Die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministern Ulrike Höfken hat die Ankündigung von EU-Agrarkommissar Hogan begrüßt, wonach Brüssel eine vorübergehende Drosselung der Milchmenge dulden wolle. „Seit Monaten fordern wir angesichts der anhaltend niedrigen Milchpreise und der existenzbedrohenden Lage unserer Milchbauern von Bund und EU eine Reduktion des Überangebots auf dem Milchmarkt.

Aktionstag in der Osterwoche: Bauern fordern bessere Erzeugerpreise

Vom Lebensmittelpreis an der Ladentheke erhalten die Landwirte zunehmend weniger.

agrartotal (DBV/Berlin) - Die deutschen Bäuerinnen und Bauern werden in der Osterwoche, am Mittwoch den 23. März 2016, einen bundesweiten Aktionstag gegen Schleuderpreise für Lebensmittel veranstalten, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilt.

Blauzunge: Land Baden Württemberg zahlt

agrartotal (Min/Stuttgart) - Land wappnet sich gegen Blauzungenkrankheit und unterstützt Schutzimpfungen von Rindern, Schafen und Ziegen // Bonde: „Land und Tierseuchenkasse stellen gemeinsam über 1 Million Euro im Kampf gegen die Blauzungenkrankheit zur Verfügung“ // Impfungen können voraussichtlich ab Mitte April beginnen

Von welchem Huhn kommt dein Frühstücksei?

Besucherinnen und Besucher erfahren in München, woher ihr Frühstücksei kommt.

agrartotal (bvv/München) – Den heutigen Weltverbrauchertag nimmt der Herrschinger Grundkurs zum Anlass für seine schon traditionelle „Aktion am Münchner Stachus“. 70 junge Landwirtinnen und Landwirte informieren über Lebensmittel und die heimische Landwirtschaft. Sie zeigen, wie der Verbraucher den Weg der Lebensmittel punktgenau bis zum Hof des Erzeugers zurückverfolgen kann.

 

Landwirtschaft mit breitem Leistungsangebot für die Verbraucher

DBV-Präsident Joachim Rukwied zum Weltverbrauchertag (Archivfoto)

agrartotal (DBV/Berlin) - „Die deutschen Landwirtinnen und Landwirte stellen für die Verbraucher 365 Tage im Jahr ein vielfältiges Angebot hochwertiger und sicherer Lebensmittel bereit. Sie sorgen für erneuerbare Energien, verleihen der deutschen Kulturlandschaft ihr Gesicht und sind als wichtiger Arbeitgeber Rückgrat der ländlichen Räume.“ Auf diese Vielzahl von Leistungen der deutschen Landwirtschaft für Verbraucher und Gesellschaft verweist Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) anlässlich des Weltverbrauchertages.

Der Krise trotzen – als Unternehmer agieren!

agrartotal (dlg/Frankfurt) - 280 führende Milcherzeuger und Berater aus ganz Deutschland diskutierten anlässlich der 13. Konferenz des DLG-Forums Spitzenbetriebe Milcherzeugung über Wege aus der Krise und über die richtigen Weichenstellungen.

Brandenburger Tor in Dunkelheit

Am Samstag, den 19. März gehen um 20:30 Uhr, geht hier das Licht aus.

agrartotal (WWF/Berlin) - Am Samstag, den 19. März gehen um 20:30 Uhr rund um den Globus für eine Stunde die Lichter aus. Während der WWF Earth Hour legen Millionen Privatpersonen symbolisch den Schalter um und setzen ein Zeichen für den Klima- und Umweltschutz. Gleichzeitig hüllen viele Tausend Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit, darunter zum Beispiel das New Yorker Empire State Building oder das Taj Mahal in Indien. In Deutschland haben bereits 211 Städte ihre Teilnahme zugesagt.

Kastration ohne Schmerzausschaltung?

agrartotal (zds/Bonn) - Ein gesunder Tierbestand ist das Ziel eines jeden Landwirts, und zwar nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch aus seinem ethischen Selbstverständnis als verantwortungsbewusster Tierhalter. Weitere Aspekte der Tiergesundheit ergeben sich aus aktuellen politischen Vorgaben, wie u.a. der Reduktion des Antibiotikaeinsatzes, dem Verzicht auf das Kupieren der Ferkelschwänze und dem Verbot der Kastration ohne Schmerzausschaltung. Auch für die Verbesserung des Tierwohls besteht ein enger Bezug zur Tiergesundheit mit Inidikatoren wie z.B. den Schlachtbefunden.

NRW-Verbraucherpreise: Nahrungsmittel

agrartotal (IT.NRW/Düsseldorf) - Hauptpreistreiber in NRW waren in den vergangenen sechs Jahren neben Tabakwaren (+20,2 Prozent; darunter Feinschnitt: +41,5 Prozent) insbesondere Nahrungsmittel (+15,3 Prozent; darunter Obst: +34,3  Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches  Landesamt anlässlich des Weltverbrauchertags (15. März 2016) mitteilt, befinden sich unter den Top-Ten der zehn Waren und Dienstleistungen mit den höchsten Preissteigerungen nicht nur Lebensmittel: Auch für Schmuck aus Edelmetall (+40,9 Prozent) sowie für Museums- oder Zoobesuche (+29,6 Prozent) mussten die Verbraucher im Februar 2016 tiefer in die Geldbörse greifen als im Februar 2010.

Risiko-Bewertung von Glyphosat: "Dreistes Fälschungsverfahren"

agrartotal (Greenhouse Infopool/Berllin) - Da kann man nur sagen: dumm gelaufen!  Ausgerechnet in einem längeren Bericht über die Risikobewertung von Glyphosat, unter  der Überschrift: "Dreistes Fälschungsverfahren", unterläuft  dem Verfasser "Greenhouse Infopool"  ein Fehler, den er folgendermaßen berichtigen muss: 

Berichtigung: Nicht das Bundesamt für Naturschutz (BfN), sondern das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) steht bei Wissenschaftlern wegen seiner Glyphosat-Bewertung in der Kritik.

 Es gibt Fehler, die können zwar passieren, sollten es aber nicht!

Initiative Tierwohl öffnet "Schleuse"

agrartotal (it/Bonn) - Erste schweinehaltende Betriebe rücken von der Warteliste nach // Rund 300 Betriebe von der Warteliste rücken im April nach // Schweinehalter sollen Teilnahme und Umsetzungszeitpunkt prüfen

Tönnies und Tican

agrartotal (tönnies/Kopenhagen) - Tönnies und Tican unterzeichnen Übernahme-Vertrag in Kopenhagen + + + Tönnies setzt mit Übernahme seine Internationalisierungsstrategie fort und verstärkt Position in Zielmärkten in Europa und Asien + + + Investitionen geplant, um Wachstum von Tican anzukurbeln und Marktposition auszubauen.

Eigentlich war schon längst alles klar, aber anscheinend der guten Ordnung halber hat am Vormittag (11. März)  Clemens Tönnies, Tönnies-Geschäftsführer Frank Duffe sowie der Tican-Vorsitzende Jens Jørgen Henriksen alle relevanten Unterlagen für die Übernahme der Tican A/S durch die Unternehmensgruppe Tönnies unterzeichneten. Deutschlands größtes Schlachtunternehmen mit Hauptsitz in Rheda-Wiedenbrück übernimmt Tican rückwirkend zum 1. Oktober 2015. Am 26. Februar hatte die Europäische Kartellbehörde dem Kauf zugestimmt. Zuvor hatten bereits im Dezember 2015 die genossenschaftlichen Eigentümer von Tican im Rahmen einer außerordentlichen Versammlung der Übernahme zugestimmt.

Dengler - Am zwölften Tag - Minister Meyers „Fernsehfilm der Woche“

agrartotal (Fricke/Berlin) – Am Montag, 14. März 2016, sollten sie sich um 20.15 Uhr ein bisschen Zeit nehmen. Dann läuft zur besten Sendezeit der Fernsehfilm der  Woche: „Dengler - Am zwölften Tag“. An sich ist das eigentlich noch kein Grund, sich vor die „Glotze“ zu hängen, aber hinter dem bedeutungsschwangeren Titel verbirgt sich viel mehr, als man denkt, zumindest wenn man aus der Vieh- und Fleischbranche kommt.

Bevor wir zur „Nebenrolle“ von Niedersachsens Landwirtschaftsminister, Cristian Meyer, kommen, erst einmal zum Inhalt des Thriller:

MdB Ostendorff sieht Initiative Tierwohl in höchster Gefahr

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen

agrartotal (mdb/Berlin) - Zu den Gesprächen über die Weiterentwicklung der Initiative Tierwohl erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, dass, wenn sich der Branchenprimus jetzt nicht endlich entschließt, mehr Geld in die Hand zu nehmen, die Initiative Tierwohl zum PR-Gag verkomme. Bündnis 90/Die grünen freuten uns über jeden Stall, in dem die Haltungsbedingungen Schritt für Schritt verbessert werden. Leider scheint dies bei den Initiatoren des Bündnisses nicht der Fall zu sein. Sie geben sich von ihrem eigenen Erfolg überrascht.

Termin: "Facetten der Tiergesundheit"

agrartotal (zds/Bonn) - Ein gesunder Tierbestand ist das Ziel eines jeden Landwirts, und zwar nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch aus seinem ethischen Selbstverständnis als verantwortungsbewusster Tierhalter.

Niederlande: Hilckmann-Schließung

agrartotal (isn/at/Nijmegen) - Das holländische private Fleischhandelsunternehmen Hilckmann und die angeschlossene Schlachterei Nijmegen haben in der vergangenen Woche ihre Türen geschlossen. Nun geht es in den Niederlanden um die Verteilung der wöchentlich dort angedienten Schweine. Das seien nach jüngsten Erkenntnissen etwa 20.000 die Woche, berichtet das niederländische Fachmagazin Boerderij.

PLH-Schweinefleisch

agrartotal (min/isn/Berlin/Damme) - Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und sein Amtskollege aus Frankreich haben sich am vergangenen Dienstag auf Maßnahmen zur Lösung der anhaltend schwierigen Marktsituation auf wichtigen landwirtschaftlichen Märkten verständigt - mit dabei schon wieder die staatlich geförderte Private Lagerhaltung (PLH).

Das ist keine Lösung sondern eine Verschärfung des Problems auf Kosten der Bauern und Steuerverschwendung, kritisiert die ISN bereits erwartungsgemäß den Vorschlag.

 

Schweinepreise: Märkte stabilisieren sich – Niederlande mit leichtem Plus

agrartotal (isn/Damme) - Der europäische Schlachtschweinemarkt fängt sich wieder. Zur Stabilisierung der Marktsituation hat vor allem die Seitwärtsbewegung der deutschen Leitnotierung Ausschlag gegeben.

Westfleisch Paderborn wird geschlossen

agrartotal (isn/Paderborn) - Nach Einschätzung der Westfleisch zeichne sich ab, dass auf Basis aller derzeit verfügbaren Informationen und der extremen Schadenslage eine Wiederaufnahme der Produktion am Standort Paderborn binnen der nächsten drei Jahre unwahrscheinlich scheine. Somit sei, mit Ausnahme der Viehsammelstelle, eine Betriebsstillegung unumgänglich und die Aufrechterhaltung der Beschäftigungsverhältnisse nicht möglich berichtet unter anderem jetzt auch die isn. Die Entscheidung sei, so die Westfleisch, nicht gleichzusetzen mit einer vorweggenommenen Entscheidung über die Zukunft des Standortes generell.

Die Milch steht einigen bis zum Hals ...

Milchbauernpräsident Udo Folgart

agrartotal (DBV/Berlin) - “Das Berliner Milchforum 2016 stand ganz unter dem Eindruck der dramatischen wirtschaftlichen Situation unserer Milchbauern und erarbeitete mögliche Lösungswege, die zur Überwindung der anhaltenden Agrarkrise beitragen können. Vor uns liegt aber noch ein langer, teils schmerzlicher Weg“, hob der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Milchbauernpräsident Udo Folgart vor Journalisten auf einer Pressekonferenz am Ende des Forums hervor.

Brunner sucht wieder „Bäuerin des Jahres“

Brunner hat wieder den Wettbewerb „Bäuerin als Unternehmerin des Jahres“ gestartet.

agrartotal (min/München) - Innovative Geschäftsideen, Kreativität und Unternehmergeist gesucht: Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat wieder den Wettbewerb „Bäuerin als Unternehmerin des Jahres“ gestartet.

Landwirten droht die Pleite

Für die Milchbauern geht es in den kommenden Monaten ausschließlich darum, den Fortbestand ihrer Betriebe zu sichern.

agrartotal (DBV/Berlin) - „Für die Milchbauern geht es in den kommenden Monaten ausschließlich darum, den Fortbestand ihrer Betriebe zu sichern. Daher ist es eine längst überfällige und existenzielle Frage, wie wir den weiteren Absturz der Preise und der Einkommen verhindern.“ Dies erklärte Udo Folgart, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) bei der Eröffnung des 7. Berliner Milchforums „Europa ein Jahr nach Quotenende – Erfahrungen und Erwartungen“ in Berlin.

Wirtschaftskrise auf dem Land abwenden!

Bauernpräsident Walter Heidl

agrartotal (bbv/München) – Die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse sind so niedrig wie seit 2009 nicht mehr und positive Signale fehlen nach wie vor. Letzte Woche haben die Discounter den Butterpreis sogar erneut gesenkt. Unter diesen Vorzeichen kommen am Montag die europäischen Landwirtschaftsminister zum EU-Agrarrat in Brüssel zusammen. „Der Markt wird durch das Russland-Embargo, den niedrigen Ölpreis und die stotternde Weltwirtschaft völlig destabilisiert. sagt Bauernpräsident Walter Heidl. „Durch die skandalös-niedrigen Preise in den Supermärkten wird den Bauern auch noch die letzte Luft zum Atmen genommen.“

Eiermarkt: Verbraucherpreise für Eier zu Ostern stabil

agrartotal (MEG/Bonn) - Seit Anfang des Jahres 2016 müssen die Verbraucher etwas mehr für Eier bezahlen als zuvor. 10 Bodenhaltungseier kosteten im Mittel der Monate Januar und Februar 1,26 Euro, das waren 0,17 Euro mehr als zwölf Monate zuvor. Im Jahr 2015 waren knapp 61 % der von Haushalten gekauften Eier Bodenhaltungseier. Der Anteil der gekauften Bioeier stieg 2015 auf den Höchstwert von knapp 12 %. Daher war das Angebot an Bioeiern trotz tendenziell steigender Produktion eher knapp. Auch Bioeier verteuerten sich seit 2016 auf Ladenstufe. 10 Bioeier kosteten in den ersten beiden Monaten dieses Jahres 3,00 Euro und damit 0,16 Euro mehr als im Vorjahr. 

Fröhliches Eierfärben!

Neuerscheinung: Statistisches Jahrbuch

agrartotal (BLE/Bonn) Ob Zahlen zur Betriebsstruktur, zum Nahrungsmittelverbrauch oder Außenhandel: Das Statistische Jahrbuch enthält umfangreiche Daten zu allen Bereichen der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in Deutschland sowie der EU. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bereitet die Statistiken für das Bundeslandwirtschaftsministerium auf.

Das Statistische Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 2015 ist für 79,95 Euro (ISBN 978-3-7843-5437-8), im Buchhandel oder direkt beim Landwirtschaftsverlag Münster-Hiltrup erhältlich

Meyer erntet im Landtag herbe Kritik

Minister Meyer: Die heute (Donnerstag) von den Oppositionsfraktionen CDU und FDP in der Landtagsdebatte geäußerte Kritik wegen angeblicher Unzulänglichkeiten bei der sogenannten Greeningprämie weist das niedersächsische Landwirtschaftsministerium zurück.

agrartotal (min/Landtag/Hannover) - Agrarministerium weist Vorwürfe der Opposition wegen Betriebsprämien zurück - Meyer: Wir wollen den Bauern helfen – 765 Millionen Euro Prämien ausgezahlt

Kennt Schmidt eine europäische Lösung für die Marktprobleme?

Stéphane Le Foll

agrartotal (min/BMEL/Berlin) - Bei einem gemeinsamen Gespräch in Berlin haben sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und sein französischer Amtskollege Stéphane Le Foll auf gemeinsame Elemente einer EU-Lösung für die anhaltend schwierige Marktsituation auf wichtigen landwirtschaftlichen Märkten verständigt.

Ingolstädter Pferdemarkt

Pferdemarkt in Ingolstadt

agrartotal (Ingeolstadt) - Der Pferdemarkt findet seit 2016 regelmäßig in Ingolstadt, am ersten Samstag im Monat, statt. Nächster Termin ist der 2. April 2016. Auftrieb: 7:00 Uhr bis 09:30 Uhr Marktbeginn: 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Tönnies in Dänemark: SB Pork in Brørup steigert 2015 Schlachtzahlen

agrartotal (Tönnies/Brørup) – Im Jahr 2015 konnte SB Pork die Schlachtkapazitäten entgegen dem aktuellen Markttrend um 9 Prozent auf insgesamt 1,8 Mio. geschlachtete Schweine und Sauen (Vorjahr: 1,6 Mio.) steigern. Der dänische Schweinefleischproduzent mit Hauptsitz in Brørup konnte damit seine Produktion ausbauen, obwohl das Produktionsniveau in Dänemark insgesamt nahezu gleich blieb.

Tierwohl-Preis: Bis Ende April bewerben

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (Archivfoto)

agrartotal (min/München) - Findige und praktische Ideen für mehr Wohlbefinden der Nutztiere in Bayerns Ställen werden auch heuer wieder besonders gewürdigt. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat dazu den mit insgesamt 10 000 Euro dotierten „Tierwohl-Preis“ auch in diesem Jahr ausgelobt.

IFFA 2016: Aktuelles über Ingredienzien und Zusatzstoffe

agrartotal (iffa/Frankfurt) - Die IFFA, die Nr. 1 der Fleischwirtschaft, hat sich zum Impulsgeber für die gesamte Fleischbranche entwickelt. Auch im Produktsegment Gewürze, Ingredienzien und Därme ist die IFFA ein Trendbarometer und deshalb ein Pflichttermin. Namhafte Hersteller, die mit Geschmack, funktionellen Zutaten und Hüllen zu tun haben, werden vom 7. bis 12. Mai 2016 in Frankfurt am Main dabei sein.

Ferkelerzeuger und Mäster – gemeinsam statt einsam!

agrartotal (dlg/Göttingen) - 15. Konferenz zum DLG-Forum Spitzenbetriebe Schwein 2016 in Göttingen wartete mit einer Rekordbeteiligung auf

Liquiditätshilfeprogramm: Erste Runde beendet

agrartotal (ble/Bonn) - Für alle bewilligten Anträge der ersten Antragsphase hat die BLE eine Beihilfesumme von rund 51 Millionen Euro ausgezahlt. 7.830 Anträge waren eingegangen, davon die meisten aus Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Neue Anträge können in der laufenden zweiten Antragsphase noch bis zum 22. März 2016 gestellt werden.

Rapsöl bleibt weiter vorn

agrartotal (ufop/Berlin) – Rapsöl vereint ein mustergültiges Fettsäurenmuster, vielseitige Einsatzmöglichkeiten und eine heimische Herkunft miteinander. Das kommt bei den Verbrauchern gut an: Das wertvolle Pflanzenöl aus Rapssaat war auch 2015 wieder das beliebteste Speiseöl in Deutschland.

Rapsöl ist und bleibt die Nummer 1 im Speiseölregal. Kein anderes Speiseöl fand im vergangenen Jahr häufiger seinen Weg in die Einkaufswagen der bundesdeutschen Verbraucher. Rapsöl hat zum zweiten Mal in Folge die Schwelle von 40 Prozent Marktanteil geknackt. Eine Einkaufsmenge von 78,5 Mio. Liter bedeutet ein Nachfrage-Plus von 2,4 Prozent und einen neuen Verkaufsrekord für Rapsöl. Das hat eine Analyse der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) ergeben.

Auf Platz 2 folgt Sonnenblumenöl mit einem Marktanteil von 27,2 Prozent oder umgerechnet 52,0 Mio. Litern. Mit 18,1 Prozent und einer Nachfragemenge von 34,7 Mio. Litern liegt Olivenöl an dritter Stelle des Beliebtheitsrankings.

Dr. Flachsbarth zu politischen Gesprächen in Tokio

Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Flachsbarth (Archivfoto)

agrartotal (bmel/NBerlin) - Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt hat in Tokio ihren Amtskollegen, den japanischen Vizeminister für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei, Hiromichi Matsushima, getroffen. „Japan ist für uns ein wichtiger strategischer Partner in der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit, gerade im Agrar- und Lebensmittelbereich“, erklärte die Staatssekretärin in Tokio.

Ein Landwirt ernährt heute 145 Mitbürger

agrartotal (rlv/Bonn) - Immer mehr Menschen werden von 1 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche ernährt. Ein Landwirt erzeugte im Jahr 1900 so viele Nahrungsmittel, dass er etwa vier Personen ernähren konnte. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, kann ein Landwirt heute sogar 145 Personen ernähren.

Ostereier natürlich färben mit Zwiebeln, Spinat und Roter Bete

agrartotal (rlv/Bonn) - Im Handel gibt es zwar eine Vielzahl industriell hergestellter Eierfarben, doch stehen einige davon im Verdacht, Allergien auszulösen. Mit ein wenig Vorbereitung kann man natürliche und umweltfreundliche Farben zu Hause auch selbst herstellen.

Nebenerwerbslandwirtschaft: Eine konstante Realität

agrartotal (rlv/Bonn) - Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu feststellt, könne der Nebenerwerb sowohl Übergangsstadium als auch stabile Form einzelbetrieblicher Entwicklungen sein. Für viele bedeute der Nebenerwerb keinesfalls der Einstieg in den Ausstieg aus der Landwirtschaft, sondern eine eigenständige Form der bäuerlichen Landwirtschaft, die zudem wichtige gesellschaftliche Aufgaben erfülle.

Bundestag: Fragen zum Ende der Ferkelkastration

agrartotal (bund/hib/EIS/Berlin) - Der Tierschutz in der Schweinemast ist Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/7760), weil ab dem Jahr 2019 auf Grundlage des Tierschutzgesetzes das Kastrieren von Ferkeln ohne Betäubung nicht mehr zulässig ist. Die Grünen fordern deshalb unter anderem darüber Auskunft, wie viele männliche Ferkel in den vergangenen zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung in Deutschland betäubungslos kastriert wurden. Des Weiteren soll über die geplanten Maßnahmen Auskunft erteilt werden, die zur Umstellung zu alternativen Verfahren zur betäubungslosen Kastration beitragen sollen.

Für Viehkaufleute: Tierseuchenrechtliche Vorschriften

agrartotal (bmel/Berlin) - Wie wir schon in einer untenstehenden Meldung berichteten, will das Bundeslandwirtschaftsministerium verschiedene tierseuchenrechtliche Vorschriften ändern. Es geht dabei um die Blauzungenkrankheit, auf dem Schlachthof geborene Kälber, ferner um die „Ansteckende Blutarmut“, die Bekämpfung der Bovinen Herpesvirusinfektion Typ 1 (BHV1) und die Viehverkehrsverordnung, die an das seit diesem Jahr geltende EU-Recht zur Kennzeichnung von Equiden sowie die Regelungen zur Reinigung und Desinfektion von Flugzeugen den „praktischen Gegebenheiten“ angepasst werden soll. Darüber hinaus sind auch die  Tests auf die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) betroffen, die in ganz bestimmten Fällen noch ab einem Alter von 24 Monaten durchgeführt werden müssen. Einen ausführlichen Bericht darüber finden sie imn der nächsten vfz-Handelszeitung vom 11. März 2016 auf Seite 7

Kritik am Schulfach für Ernährung

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Laut einer von der Bundesregierung geförderten und im September 2015 veröffentlichten Studie verursacht ungesunde Ernährung im deutschen Gesundheitssystem jährliche Kosten von fast 17 Milliarden Euro.

Telefonieren mit alten Mietgeräten

agrartotal (Verbraucherzentrale NRW/Düsseldorf) - Spätestens mit der Umstellung auf Internettelefonie ist der Betrieb der überkommenen Modelle sinnlos.

Strukturwandel auf dem Land

Der Strukturwandel im ländlichen Raum sowie die Förderpolitik während der vergangenen 25 Jahre stehen im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Der Strukturwandel im ländlichen Raum sowie die Förderpolitik während der vergangenen 25 Jahre stehen im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/7758) an die Bundesregierung. Die Grünen verlangen unter anderem eine Einschätzung über die Zahl der Erwerbstätigen und die Bruttowertschöpfung auf dem Land. Auch die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe im Haupt- und Nebenerwerb sowie die Entwicklung der durchschnittlichen Fläche pro Betrieb sollen aufgeschlüsselt werden. Darüber hinaus wollen die Fragesteller wissen, mit welchen Mitteln und Maßnahmen die Bundesregierung sich dafür eingesetzt hat, den Strukturwandel aufzuhalten.

Wenn Glyphosat verboten wäre...

Was sind die Alternativen? - Ein paar Informationen für "nichtinsider"

Schäfer erhalten Artenvielfalt

Die Produkte aus tiergerechter, naturnaher Haltung sind gefragt.

agrartotal (min/Mainz) - „Die Schäferei verbindet vorbildlich naturnahe Landnutzung, tiergerechte Haltung und regionale Vermarktung. Die Schäfer erhalten artenreiche Wiesen und damit unsere typische Landschaft. Ihre oft ökologisch erzeugten Produkte tragen außerdem zu einer gesunden Ernährung bei“, erklärte Landwirtschaftsministern Ulrike Höfken bei einer Tagung des Bundesverbandes der Berufsschäfer in Mainz.

BMEL will Tierseuchenvorschriften anpassen - BHV1 betroffen

agrartotal (bmel/Berlin) - Nach neuesten Meldungen plant das Bundeslandwirtschaftsministerium Änderungen verschiedener tierseuchenrechtlicher Vorschriften. Neu ist die Erweiterung der Möglichkeit, prophylaktisch gegen die Blauzungenkrankheit zu impfen. Zudem soll es zukünftig erlaubt sein, in einer Schlachtstätte geborene Kälber von dieser zu verbringen. Wichtig dürfte sein, dass im Hinblick auf die Bekämpfung der Bovinen Herpesvirusinfektion Typ 1 (BHV1) mit der geplanten Verordnungsänderung klargestellt wird, dass auch rinderhaltende Betriebe, die in einem BHV1-freien Gebiet liegen, Untersuchungen zur Aufrechterhaltung des BHV1-freien Status durchführen müssen.

Glyphosat und das BMEL

agrartotal (bmel/Berlin) - „Wir haben die Entscheidung der EU-Kommission zur Kenntnis genommen. Wir gehen davon aus, dass die EU-Kommission in Kürze einen neuen Abstimmungstermin benennt. Wir werden auf Basis der dann vorliegenden Informationen eine Ressortabstimmung im Rahmen der Bundesregierung durchführen,“

erklärt der Sprecher des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Jens Urban zur heutigen Entscheidung der EU-Kommission im Hinblick auf eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat.

 

CDU befasst sich mit der Landwirtschaft in Deutschland

agrartotal (CDU/Berlin) - Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird sich am 13. April 2016 in einen Kongress mit dem Thema „Landwirtschaft in Deutschland – Wege in die Zukunft“ befassen. Nach einer Einführung durch den Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder MdB wird Christian Schmidt MdB, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, zunächst einen Impulsvortrag halten. In zwei Podien soll dann mit prominenten Vertretern aus Praxis, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden über wirtschaftspolitische und gesellschaftspolitische Aspekte der Landwirtschaft diskutiert werden.

Freie Wähler Bayern: Politik muss Familienbetriebe besser unterstützen

agrartotal (fw/München) - Auf die schlechte Lage der bayerischen Landwirte aufmerksam machen – das wollen die FREIEN WÄHLER mit der Aktuellen Stunde „Agrarmarktkrise: Bauernhöfe retten!“ heute im Bayerischen Landtag. Kaum noch kostendeckende Preise für beinahe alle landwirtschaftlichen Produkte sorgen dafür, dass viele bayerische Landwirte in einer schweren Krise stecken. „Wir FREIEN WÄHLER haben massiv vor dem Zusammenschluss der Lebensmittelriesen Edeka und Kaiser’s Tengelmann gewarnt. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat diesen wirtschaftlich höchst bedenklichen Ministerentscheid dennoch mit Zustimmung der CSU durchgesetzt“, erklärt Dr. Leopold Herz, agrarpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion. Denn die Kampfpreise der deutschen Lebensmittelriesen liegen weit unter den Erzeugerkosten.

Brunner will Bioökonomie voranbringen

„Ob Energiebilanz, Klimaschutz, Produktionsbedingungen, Gesundheitsaspekte oder Entsorgungsmöglichkeiten – Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen haben unschlagbare Vorteile", erklärte Minister Brunner

agrartotal (Min/Straubing) – Ob Klebstoffe, Spielzeug oder Kosmetika: Immer mehr Branchen setzen bei der Wahl ihrer Grundprodukte gezielt auf Nachwachsende Rohstoffe. Die zunehmende Abkehr von fossilen Ausgangsmaterialien eröffnet nach  Überzeugung von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner große Chancen für die ländlichen Räume im Freistaat.

„Hier warten auf unsere Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft neue Absatzmärkte und Entwicklungsperspektiven“, sagte der Minister beim diesjährigen CARMEN-Forum in Straubing, das sich heuer mit dem Thema „Bioökonomie“ beschäftigte.

Die Bioökonomie sei angesichts der Endlichkeit fossiler Ressourcen weltweit der Schlüssel für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaftsweise. Von der wachsenden Nachfrage nach biogen erzeugten Materialien können laut Brunner Landwirte, Waldbauern und der ganze ländliche Raum im Freistaat profitieren. Deshalb will der Minister die Forschung und Produktentwicklung voranbringen und den Dialog mit den Verbrauchern weiter intensivieren. Erste Ansatzpunkte soll im Sommer der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern mit Mitgliedern aus Wirtschaft und Wissenschaft liefern, den Brunner vergangenes Jahr einberufen hatte.

Konsumenten erwarten differenziertes Handelsmarkensortiment

agrartotal (kpmg/Köln) - Das aktuelle Consumer Barometer von IFH Köln und KPMG zeigt: Konsumenten wählen Lebensmitteleinzelhändler und Drogeriemärkte auch nach ihrem Handelsmarkensortiment aus. Sie wissen den Mehrwert von FMCG-Handelsmarken zu schätzen, haben aber auch hohe Ansprüche.

Was für eine Aktion(!) für Obst und Gemüse?

Verbraucherschutzministerin Priska Hinz

agrartotal (Min/Wiesbaden) - Mehr Obst und Gemüse zu essen – dazu hat die hessische Verbraucherschutzministerin Priska Hinz aufgerufen. „Der regelmäßige Verzehr von Obst und Gemüse hat positive Auswirkungen auf den gesamten Organismus und das persönliche Wohlbefinden“, betonte die Ministerin am Tag der gesunden Ernährung in Wiesbaden, wo sie im Verbraucherschutzministerium an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses Kostproben Grüner Smoothies verteilte.

Hamm: Beeindruckende Fleischrindernacht 2016

Fleischrinder-Herdbuch Bonn e.V., Geschäftsführer: Dr. Josef Dissen

agrartotal (Dr. Josef Dissen, FHB/Hamm/Bonn) - In der Form einzigartig und mit starker Ausrichtung auf Zuchtschautradition war auch die diesjährige Fleischrindernacht des Fleischrinder-Herdbuch Bonn e. V. (FHB) in den Zentralhallen Hamm wieder ein riesiger Erfolg. Eine fantastische Kulisse, bestehend aus einem nationalen und internationalen Publikum, war hier natürlich eine wichtige Grundlage. Den Lohn für ihr Kommen erhielten die Zuschauer durch viele hervorragend besetzte Rasseblöcke. Hier machten die Richtwettbewerbe auch ihrem Namen alle Ehre. Den umsichtig agierenden Preisrichtern Claus Henningsen (Neumünster) und Karl Scholler (Schwandorf) bescherten sie einen intensiven Arbeitsabend. Dr. Klaus Hammen (Ladbergen) unterstützte als fachkundiger Arenasprecher die Arbeit der Preisrichter, indem er das Publikum laufend über die in zwei Ringen stattfindenden Richtwettbewerbe informierte.

Etappensieg bei Glyphosat

agrartotal (Grüne/Brüssel) - Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, die Zulassung des umstrittenen Pestizidwirkstoffs Glyphosat um weitere 15 Jahre zu verlängern, und zwar ohne Einschränkungen. Da die EU-Mitgliedstaaten darüber keine Einigkeit erzielen konnten, wurde die Abstimmung nun verschoben. Maria Heubuch, Bäuerin und Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, kommentierte dies als einen großer Erfolg, dass die EU-Kommission mit ihrem schwachen Vorschlag gescheitert ist.

Länder wie Schweden, Niederlande, Frankreich und Italien hatten angekündigt, gegen eine Zulassung bis zum Sankt-Nimmerleinstag zu stimmen. Dies sollten sich die anderen EU-Länder zum Vorbild nehmen. Denn die Gesetzgebung ist eindeutig: Chemikalien, die im begründeten Verdacht stehen, krebserregend und hormonell wirksam zu sein, müssen verboten werden, erklärte  Maria Heubuch in einer ersten Erklärung.

"Es ist ein Skandal, dass die EU-Kommission die begründeten wissenschaftlichen Hinweise zu den Risiken von Glyphosat einfach ignoriert hat. Die Bewertung des Krebsforschungsinstituts der Weltgesundheitsorganisation, wonach Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend“ beim Menschen ist, sollte zu einem weltweiten Moratorium führen. Wir haben hier einen klassischen Fall von zwei wissenschaftlichen Institutionen, IARC und EFSA, die unterschiedliche Auffassungen vertreten. Im Fall von wissenschaftlicher Unsicherheit sollte das Vorsorgeprinzip greifen. Solange die Hersteller keinen Beweis vorlegen, dass die Chemikalie unschädlich ist, darf sie innerhalb der EU nicht zugelassen werden", erklärte Maria Heubuch, Bäuerin und Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, in ihrer gerade veröffentlichten Presseerklärung.

Zulassung von Glyphosat vertagt

NRW-Umweltminister Johannes Remmel

agrartotal (Min/Düsseldorf) - Die EU hat die Entscheidung über eine erneute Zulassung von Glyphosat vertagt. Zu diesem Thema meldete sich NRW-Umweltminister Johannes Remmel als erster zu Wort:

"Es ist ein erstes Zeichen der Vernunft, dass die EU heute noch keine endgültige Entscheidung gefällt hat. Es wäre eine Entscheidung der Ungewissheit gewesen, die verhindert hätte, die drängendsten Fragen zu klären."

"Die Meldungen und Studien der letzten Tage und Wochen haben eines gemeinsam, sie weisen Glyphosat in der gesamten Nahrungskette und damit auch im Menschen nach. Alleine dieser Fakt ist Anlass genug, um die Wirkung von Glyphosat auf den menschlichen Organismus und die Auswirkungen auf die gesamte Umwelt weiteren Prüfungen zu unterziehen."

"Es gibt zwei angesehene Institute die zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Meiner Ansicht nach wäre es von Vorteil, wenn hier Wissen untereinander ausgetauscht und nicht das eine gegen das andere ausgespielt würde. Unabhängig davon, wer am Ende Recht haben könnte: dass Glyphosat in zu großen Mengen eingesetzt wird steht außer Zweifel."

"Wir sollten uns auch über Alternativen zur Anwendung unterhalten und nicht nur über die Wirkung von Glyphosat diskutieren. Eine erheblicher Teil der Glyphosatmenge könnte auch heute schon eingespart werden. Das betrifft die großflächige Anwendung auf Getreide- und Rapsstoppeln sowie vor allem die Methode, das fast erntereife Korn vorher noch einmal mit Glyphosat zu spritzen. Letzteres verursacht eine deutliche Belastung die dann in unseren Nahrungsmitteln nachzuweisen ist."

Glyphosat-Zulassung: Höfken begrüßt Vertagung der EU-Abstimmung

Umweltministerin Ulrike Höfken

agrartotal (Min/Mainz) - Umweltministerin Ulrike Höfken hat die Vertagung der Abstimmung der EU-Mitgliedstaaten über die weitere Zulassung des umstrittenen Herbizids Glyphosat begrüßt. „Endlich finden die massiven Proteste und die inzwischen zahlreichen kritischen Studien Gehör. Das ist ein erster Erfolg“. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass der in Pflanzenschutzmitteln enthaltene Wirkstoff wahrscheinlich krebserregend ist. Diese Bewertung müsse in die Entscheidung in Brüssel einfließen. „Wir fordern die Bundesregierung auf, sich gegen eine Verlängerung der Zulassung auszusprechen“, so Höfken.

Euler Hermes: Verlangsamtes Wachstum in China

China wichtiger Investor und Geldgeber – insbesondere von Staaten, die an den weltweiten Finanzmärkten kaum an Kredite kommen

agrartotal (Euler Hermes/Hamburg) - Verlangsamtes Wachstum in China wirkt sich auf asiatische Nachbarländer aus – aber auch auf fast alle lateinamerikanischen Staaten - In den letzten 15 Jahren hat sich der Handel zwischen lateinamerikanischen Staaten und China verzwanzigfacht - China wichtiger Investor und Geldgeber – insbesondere von Staaten, die an den weltweiten Finanzmärkten kaum an Kredite kommen

 

„Auf vielen Bauernhöfen geht’s ums Überleben!“

agrartotal (bvv/München) – Laut Vereinten Nationen sind die Preise für landwirtschaftliche Produkte zuletzt auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren gefallen. Wegen der besorgniserregenden Lage auf vielen bayerischen Bauernhöfen findet heute im bayerischen Landtag auf Vorschlag der Fraktion Freie Wähler eine aktuelle Stunde statt.

Krise bei Milch und Schweinefleisch: Hogan ratlos?

agrartotal (Grüne/Brüssel) - Zur gestrigen Anhörung mit dem EU-Kommissar für Landwirtschaft, Phil Hogan, über die angespannte Situation auf den Agrarmärkten, äußert sich Maria Heubuch, Milchbäuerin und Mitglied des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung im Europäischen Parlament wie folgt: „Die Preise für landwirtschaftliche Produkte wie Milch und Schweinefleisch sind seit Monaten im Keller. Die Folge ist, dass täglich allein in Deutschland mehr als 20 Höfe für immer ihre Tore schließen. Für junge Menschen wird es immer unattraktiver, die Landwirtschaft zu ihrem Beruf zu machen. Wenn wir in Europa qualitativ hochwertige Lebensmittel produzieren und die ländlichen Regionen am Leben erhalten wollen, brauchen wir eine andere Politik."

Freistaat Sachsen startet Bundesratsinitiative für Landwirtschaft

Laut Initiative des Freistaates möge der Bundesrat die Bundesregierung bitten, alle möglichen Optionen, die zur Entspannung der wirtschaftlichen Situation der Landwirte beitragen können, schnell zu prüfen.

agrartotal (Sachsen/Min) - Das Kabinett hat heute (8. März 2016) eine Bundesratsinitiative zur Unterstützung der Landwirtschaft beschlossen. „Die aktuelle Situation ist für die sächsischen aber auch die deutschen Milch- und Schweinefleischerzeuger existenzbedrohend“, sagt Landwirtschaftsminister  Thomas Schmidt.

Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaf

agrartotal (Bundestag/Berlin) - Am kommenden Montag findet in Berlin ein öffentliche Sitzung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft statt.Besprochen werden ein Antrag der Fraktion DIE LINKE: "Änderung des Düngerechts, auf Grundlage der Wasserqualität für die Zukunft sichern - Düngerecht novellieren". Als weiteres steht der Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit dem Thema: "Den Umgang mit Nährstoffen an die Umwelt anpassen" auf der Tagesordnung.

Schweinefleisch in Schleswig-Holstein

Curt William

agrartotal (fr/Berlin/Bonn) - Die Redaktion von agrartotal.eu hat sich lange überlegt - vielleicht sogar zurückgehalten - ob man etwas zum Thema Schweinefleisch in deutschen Kantinen usw., sagen sollte. Die Stellungnahmen zu diesem Thema waren und sind immer noch sehr unterschiedlich und eigentlich wollten wir die Diskussion abwarten, bis wir dazu Stellung beziehen,  ... was aber jetzt auch nicht mehr so richtig geht!

Am Samstag - morgen - sendet der Länderspiegel einen Beitrag im ZDF zu diesem Thema, so dass das Thema Schweinefleisch in deutschen Kantinen irdenwie einem medialen Höhepunkt entgegenstrebt. Genau heute hat die ISN in ihrem neuesten Rundscheiben einenText unter der Überschrift:

"Eine Debatte dreht sich: Von der #Schweinefleischpflicht, die keine ist"

veröffentlicht, den wir im Anhang abdrucken, da der Bericht eigentlich alles beinhaltet, was wohl zu der "Schweinefleischgeschichte" gesagt werden sollte!

Tag des Waldes am 21. März

agrartotal (pm/Köln) - Zum Tag des Waldes am 21. März, der in diesem Jahr unter dem Motto "Wälder und Wasser" steht, weist die Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG) auf die Problematik der Bodenversauerung in vielen Wäldern hin. Mindestens ein Drittel der Waldböden sind durch Säureeinträge und Kationenauswaschung derart übersäuert, dass sie ihre Filter- und Pufferfunktion verlieren. Bodenschutzkalkungen helfen, die natürliche Filter- und Pufferfunktion der Waldböden wiederherzustellen und somit unsere natürlichen Trinkwasserressourcen zu schützen.

EU-Schweinepreise: Notierungen geben nach

Die Preisrückgänge reichen von 1,9 Cent in den Niederlanden bis zu 7 Cent in der Spitze in Deutschland.

agrartotal (isn/Damme) - Passend zur Grippewelle zeigt sich der europäische Schlachtschweinemarkt aktuell äußerst verschnupft.

DBV: Keine neuen Erkenntnisse durch Glyphosat-Studie

Wenn man die Verbraucher mit dem Thema "Glyphosat" verunsichern wollte, dann scheint das Ziel fast erreicht - wobei der Verbraucher schon längst nicht mehr weis, wem er eigentlich glauben kann und sollte!

agrartotal (DBV/Berlin) - Die Böll-Stiftung hat mit ihrer neuesten Studie zu Rückständen von Glyphosat im Urin keine neuen Ergebnisse präsentiert. Demnach wurden keine bislang unbekannten gesundheitsbedenklichen Konzentrationen im Urin der Testpersonen gefunden. Das betont der Deutsche Bauernverband (DBV) in einer ersten Reaktion auf die heutige Pressekonferenz der Böll-Stiftung. Der DBV verweist vor diesem Hintergrund nochmals auf die Einschätzungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zum Wirkstoff Glyphosat und appelliert an die Politik, Bewertungen auf sachlicher und wissenschaftlicher Basis zu fällen. 

Laut DBV hat bereits 2013 eine Auswertung von 7 Untersuchungen aus den USA und Europa gezeigt, dass alle gemessenen Werte in einer Größenordnung lagen, die keine gesundheitliche Gefährdung bedeuteten.

Glyphosat: 75 Prozent der Deutschen deutlich belastet?

agrartotal (hbs/Berlin) - Eine heute in Berlin vorgestellte Datenerhebung zu Glyphosatrückständen im Urin weist eine deutliche Belastung von über dreiviertel der Bundesbevölkerung mit Glyphosat nach. Demnach liegt bei 75 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die Belastung mit mindestens 0,5 ng/ml um ein Fünffaches höher als der Grenzwert für Trinkwasser mit 0,1 ng/ml zulässt. Ein Drittel der Bevölkerung hat sogar eine 10-fache bis zu 42-fache Menge der für Trinkwasser zulässigen Grenzwerte im Urin. So zumindest die Ergebnisse, die heute von der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellt wurden.

"Schau ins Feld"!

Auch dieses Jahr werden Spaziergänger und Radfahrer wieder quer durch Deutschland auf die Aktion „Schau ins Feld!“ stoßen.

agrartotal (pm/Bonn) - Erneut große Resonanz auf Mitmach-Aktion der „Pflanzenschützer“ / Landwirte machen Nutzen des Pflanzenschutzes sichtbar / Feld-Schilder vergriffen

Berufsschäfer und Umweltschützer in Mainz

Schafe und Ziegen sind tierische Landschaftspfleger im artenreichen Grünland

agrartotal (min/Mainz) - Schafe und Ziegen sind tierische Landschaftspfleger im artenreichen Grünland. Leider gehen europaweit immer mehr Wiesen und Weiden verloren und die wirtschaftliche Situation der Schaf- und Ziegenhalter ist schwierig. Perspektiven der Schafbeweidung wollen der Bundesverband Berufsschäfer und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt deshalb bei einer Tagung in Mainz beleuchten. Umwelt- und Landwirtschaftsministern Ulrike Höfken wird bei der Veranstaltung einen Vortrag in Mainz zum Thema „Schutz durch Nutzung“ halten.

Niedersachsens Küstenfischer

Landwirtschaftsminister Meyer

agrartotal (min/Hannover/Neuharlinsiel)Die Fischer an Niedersachsens Nordseeküste profitieren in den kommenden Jahren von vielen neuen Förderprogrammen. In Kürze startet die Förderung aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF), die bis 2023 läuft. „Niedersachsen ist Fischereiland Nr. 1 in Deutschland, sowohl bei der Küstenfischerei als auch bei Aquakulturen“, sagte Landwirtschaftsminister Meyer (heute/Freitag) beim Fischereitag des Verbandes der Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei Weser-Ems in Neuharlingersiel. „Wir unterstützen diesen so wichtigen Wirtschaftszweig deshalb auf vielfältige Weise. Der Großteil des Geldes kommt dabei einer ökologisch nachhaltigen, ressourcenschonenden und wettbewerbsfähigen Fischerei zu Gute“, so der Minister.

DBV setzt auf Öffentlichkeitsarbeit als Produktionsfaktor

agrartotal (DBV/Oldenburg) - „Öffentlichkeitsarbeit ist heute in der Landwirtschaft ein wichtiger Produktionsfaktor. Das Produkt, das wir dadurch ernten, heißt Vertrauen. Dieses Vertrauen ist ebenso unverzichtbar wie unbezahlbar, zumal die Landwirtschaft heute mehr denn je im Fokus kritischer gesellschaftlicher und politischer Debatten steht.“ Das betonte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf dem Kreisbauerntag des Niedersächsischen Landvolks Kreisverband Oldenburg. „Sie haben mit ihrer offensiven Imagekampagne einen erfolgreichen und überzeugenden Weg eingeschlagen. Sie machen damit neugierig auf unsere moderne Landwirtschaft, zeigen Humor und legen die Fakten sympathisch dar“, lobte der Bauernpräsident die Initiative des Kreislandvolks.

„Die deutsche Landwirtschaft ist im Krisenmodus“

"Wir brauchen in dieser Marktkrise dringend ein breit angelegtes Entlastungsprogramm für die Landwirtschaft,", sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied

agrartotal (DBV/Berlin) - „Die landwirtschaftlichen Betriebe geraten immer stärker in eine existenzgefährdende Situation. Besonders bei den Milchbauern und den Schweinehaltern haben die Einkommens- und Liquiditätsprobleme dramatisch zugenommen. 

DBV-Präsident Rukwied zum Düngerecht

Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied (Archivfoto)

agrartotal (DBV/Soltau) - „Es ist höchste Zeit, dass die politischen Kontroversen um die Düngeverordnung und das Düngegesetz beendet werden. Das Bundesumweltministerium und die Bundesländer sind gefordert, nicht immer wieder mit neuen Verschärfungen und zusätzlichen Ergänzungen das Gesetzgebungsverfahren für das neue Düngerechts zu verzögern.“ Dies erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf dem 7. Bauerntag des niedersächsischen Kreisbauernverbandes Soltau (3. März 2016).

Tönnies: Machtkampf geht weiter

agrartotal (pm/Berlin) - Wie man hört, geht der Machtkampf um die Vorherrschaft im Tönnies unvermindert weiter! Jetzt stzeht ein neuer Vorwurf im Raum: Robert Tönnies heizt die Auseinandersetzung  mit dem Vorwurf an: Clemens Tönnies soll die Mutter von Robert und Ehefrau seines Bruders in den 1990ern in Millionenhöhe geschädigt haben. Ende des Streits nicht in Sicht!

USA sind Deutschlands wichtigster Handelspartner

agrartotzal (destatis/Wiesbaden) - Im Jahr 2015 wurden nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von173,2 Milliarden Euro zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten gehandelt (Exporte und Importe). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren damit die Vereinigten Staaten im Jahr 2015 Deutschlands wichtigster Handelspartner. Auf den Rängen zwei und drei folgten Frankreich mit einem Warenverkehr in Höhe von 170,1 Milliarden Euro und die Niederlande mit einem Außenhandelsumsatz von 167,6 Milliarden Euro.

 

Halten sich die Fast-Food-Ketten beim Antibiotikaeinsatz raus?

agrartotal (vzbv/Berlin) - Große, internationale Fast-Food-Ketten sind im Kampf gegen Antibiotika in der Tierhaltung zu zurückhaltend. Das ergab eine Briefaktion des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Keines der angeschriebenen Unternehmen legte konkrete Pläne zum Verzicht auf Antibiotika in der Tierhaltung vor. Der vzbv fordert mehr Engagement. Durch den routinemäßigen Einsatz in der Nutztierhaltung wirken lebensrettende Antibiotika beim Menschen zunehmend nicht mehr.

Niedersachsen: Tierhalter über Verbandsklagerecht verunsichert

Landvolkpräsident Werner Hilse

agrartotal (LPD/Hannover) - Das Landvolk Niedersachsen lehnt ein Verbandsklagerecht Tierschutz strikt ab. „Der Gesetzgeber hat zur landwirtschaftlichen Nutztierhaltung ein umfangreiches Regelwerk vom Stallbau über Tierhygiene und Fütterung bis hin zum Tierschutz etabliert“, verdeutlicht Landvolkpräsident Werner Hilse.

Brüssel verlängert Schonfrist

agrartotzal (LVN/age/Berlin) - Aufatmen in Berlin: Die EU-Kommission lässt den Streit mit der Bundesregierung um ein schärferes Düngerecht vorerst ruhen. Im Bundestag besteht die SPD weiter darauf, dass ab 2018 eine Hoftorbilanz gilt. Entgegen den bis vor Kurzem geäußerten Befürchtungen hat die Europäische Kommission bislang kein zweites Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen drohender Nichteinhaltung der Wasserrahmenrichtlinie eingeleitet, bestätigte ein Kommissionssprecher am Donnerstag voriger Woche.

Kritik am Milch-Vorstoß

Der Vorschlag der grünen Länderagrarminister für ein Sofortprogramm Milch ist in Politik und Verbänden auf weitgehende Ablehnung gestoßen. Demnach sollen Molkereiunternehmen für einen festgelegten Zeitraum Bonusprogramme zur Marktentlastung einführen. Milchviehbetrieben, die ihre Produktion auf den Stand von Januar 2015 begrenzen, sollen einen Zuschlag von 2 ct/kg erhalten. Zusätzlich soll die Bundesregierung Erzeugern, die sich an der Mengenregulierung beteiligen, ebenfalls einen Bonus von 2 ct/kg zahlen.

Der Bundestagsabgeordnete Kees de Vries verwies auf die anstehenden Landtagswahlen und sprach von „grünem Aktionismus“. Immer wieder weckten die Grünen falsche Hoffnungen, „jeden Milchproduzenten retten zu können“. Nach seiner Einschätzung würde die Mengenregulierung den Bund jährlich rund 620 Mio. Euro kosten. Ungeachtet der Frage, ob der Vorschlag in der Praxis umsetzbar wäre, fehle jeder Hinweis darauf, „wie die Finanzspritze des Bundes finanziert werden soll“, so der sachsen-anhaltische CDU-Abgeordnete.

Tierschutzstandards

agrartotal (age/Bonn) - Die Förderung industrieller Tierhaltung außerhalb der Europäischen Union und damit einhergehend eine „Institutionalisierung von Tierquälerei“ haben der Deutsche Naturschutzring (DNR) und verschiedene Tierschutzorganisationen international agierenden Finanzinstitutionen (IFIs) und Exportkreditagenturen vorgeworfen. In einem heute vom Naturschutzring und der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt (ASS) in Berlin vorgestellten Bericht kritisiert die Tierschutzorganisation Humane Society International (HSI) die Praxis der Kreditgeber, mit ihren Finanzmitteln den Bau industrieller Anlagen zur Schweine- und Hühnerhaltung zu ermöglichen, die weit unterhalb der in der EU vorgeschriebene Standards aufwiesen.

Hintergrund: Fragen und Antworten zu einer möglichen Neuzulassung von Glyphosat

agrartotal (EU/Brüssel) - In Kürze stimmen Experten der EU-Mitgliedstaaten über eine mögliche Neuzulassung des Herbizids Glyphosat ab. 

Sie finden hier Fragen und Antworten zur derzeitigen Diskussion um die Neuzulassung des Wirkstoffs in der EU.  (Bitte beachten Sie: dies ist keine offizielle Verlautbarung der Europäischen Kommission, sondern ein erläuternder Frage-Antwort-Katalog über Verfahren und Hintergründe)

 

Jäger: Trophäenjagd gefährdet bedrohte Tierarten

agrartotal (DTB/Bonn) - Anlässlich des heutigen Tags des Artenschutzes macht der Deutsche Tierschutzbund darauf aufmerksam, dass die Trophäenjagd das Überleben vieler Tierarten stark gefährdet. Selbst Tiere streng geschützter Arten fallen Trophäenjägern regelmäßig zum Opfer. In einem gemeinsamen Brief fordern der Deutsche Tierschutzbund und 25 andere internationale Tier- und Naturschutzorganisationen alle EU-Umweltminister auf, die Erteilung von Einfuhrgenehmigungen für Jagdtrophäen geschützter Tierarten auszusetzen und die bestehenden Vorschriften für den Import zu überprüfen. Auch deutsche Jäger sind bei der Einfuhr von Trophäen ganz vorne mit dabei.

Quo vadis Tierhaltung – Fachsymposium in Bonn soll Antworten geben

agrartotal (BLE/Bonn) - Beratung durch Experten, Stalleinrichtungs-Tipps, Erfahrungsaustausch bei Hofbesichtigungen: Innovative Betriebe stellen sich mit Ideenreichtum und Mut den Fragen, wie sich Schwanzbeißen und Federpicken in der Schweine- und Legehennenhaltung vermeiden lassen. Erste Ergebnisse dieser Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz des Bundeslandwirtschaftsministeriums sollen jetzt auf einem Fachsymposium der BLE in Bonn vorgestellt werden.

Niedersachsen gibt dem Tierschutz mehr Macht!

Christian Meyer, Landwirtschaftsminister von Niedersachsen (Archivfoto)

agrartotal (min/Hannover) - Die rot-grüne Landesregierung räumt den Tierschutzorganisationen stärkere Rechte ein: Das Kabinett hat heute (Mittwoch) der Einbringung eines Gesetzes über Mitwirkungs- und Klagerechte von Tierschutzorganisationen in den Landtag zugestimmt. Mit der Gesetzesinitiative soll anerkannten Tierschutzorganisationen erstmals ein Klagerecht bei Fragen des Tierschutzes eingeräumt werden. Die Landesregierung setzt damit erneut einen wichtigen Teil des Koalitionsvertrages um. „Wir geben den Tieren endlich eine Stimme, denn sie können wegen möglicher Missstände ja nicht selber klagen“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer.

Fertiglebensmitteln im Visier

Elvira Drobinski-Weiß, stellvertretende ernährungspolitische Sprecherin der SD Bundestagsfraktion

agrartotal (spd/dw/Berloin) - Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Forderung der Deutschen Ernährungsgesellschaft DGE an die Politik und die Lebensmittelwirtschaft, den hohen Salzgehalt in Fertiglebensmitteln zu reduzieren. Das bestätigt den Bedarf an gesünderen Lebensmittelrezepturen. Der Bundestag hat mit der bereits letztes Jahr beschlossenen Reduktionsstrategie ein Konzept für die Änderung der Rezepte von Lebensmitteln gefordert.

Der Auftrag an die Bundesregierung, eine Reduktionsstrategie sowohl für Zucker, Fette als auch für Salz in Fertiglebensmitteln zu entwickeln, liegt bereits seit Juni letzten Jahres auf dem Tisch von Bundesminister Christian Schmidt. Für 2016 stehen ihm im Haushalt zwei Millionen Euro zu Forschungszwecken zur Verfügung, erklärte Elvira Drobinski-Weiß, stellvertretende ernährungspolitische Sprecherin der SD Bundestagsfraktion.

Bio-Label schützt nicht vor Grausamkeit

agrartotal (pm/Bonn) - Die französische Tierschutzorganisation «L214» hat im Internet ein Video mit Szenen aus einem Schlachthaus im südfranzösischen Vigan veröffentlicht. In den heimlich gefilmten Vidiofilm soll angeblich erkennbar sein, dass die Regeln der vorgeschriebenen Betäubung der Tiere nicht eingehalten wurden, weil viele der Tiere beim Schlachten am Fliessband vor ihrem Tod entgegen der Vorschrift bei vollem Bewusstsein sind. Darüber hinaus sollen noch weitere Videosequenzen beweisen, dass die dort Beschäftigten sich alles andere als gesetzlich vorgeschrieben, verhalten. Beim dem Schlachtbetrieb soll es sich um einen  «Bio» zertifizierten Betrieb handeln.

Bell kann Geflügelproduzenten übernehmen

agrartotal (bell/Bonn) - Die EU-Kommission hat grünes Licht für die Übernahme des österreichischen Hühner- und Truthahnproduzenten Huber durch die Schweizer Bell erteilt. Bell ist Produzent und Verteiler von Fleisch (unter anderem Abraham Schinken) und Meerestieren und dabei in mehreren Ländern des europäischen Wirtschaftsraums aktiv. Die deutsche Division erzielt die Gruppe einen geschätzten Umsatz von über 400 Mio CHF.

Marlene Mortler übernimmt Schirmherrschaft des Deutschen Reha-Tags 2016

agrartotal (Reha/Berlin) - Am 24. September 2016 findet der 12. Deutsche Reha-Tag statt. Marlene Mortler, agrarpolitische Sprecherin der CSU und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, hat die Schirmherrschaft für den Deutschen Reha-Tag 2016 übernommen. Mit der Übernahme der Schirmherrschaft sei ihr besonders wichtig, die Bedeutung der Rehabilitation unterstützen zu können, so Mortler. In ihrem Grußwort hebt sie hervor, dass Rehabilitation ein wichtiger Teil des Gesundheits- und Sozialsystems sei und eine zentrale Bedeutung für die Behandlung und nachhaltige Wiedereingliederung von Suchtkranken habe.

„Rehabilitation gelingt dann, wenn die Akteure miteinander gut vernetzt arbeiten und den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Der intensive Austausch beim Deutschen Reha-Tag ermöglicht es, die Leistungen sowohl der medizinischen als auch der beruflichen Rehabilitation weiter zu entwickeln und kontinuierlich zu verbessern“, so Mortler.

Fleischatlas für Jugendliche?

agrartotal (HBS/Berlin)  Am 10. März  veröffentlicht die Heinrich-Böll-Stiftung das neue  Jugendbuch von Gesine Grotrian "Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich".

Schlechtes Image und Verbraucherskepsis

agrartotal (BfR/Berlin) - Werden bei der Herstellung von Lebensmitteln Pflanzenschutzmittel eingesetzt, haben diese Produkte bei Verbraucherinnen und Verbrauchern einen schlechten Ruf. Das bestätigt eine im Februar 2016 im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) durchgeführte, repräsentative Umfrage.

Nacht der Fleischrinder

agrartotal (rlv/Hamm) - Ein Höhepunkt besonderer Art ist die Fleischrindernacht des Fleischrinder-Herdbuches Bonn. Sie findet statt am Samstag, 5. März, in den Zentralhallen in Hamm. Insgesamt 15 verschiedene Rassen - etwa 200 Schautiere - werden im Demonstrations- und Richtwettbewerb den Zuschauern vorgestellt. In einem kurzweiligen Schauprogramm präsentieren die Züchter von 15.30 Uhr an Glanzlichter der deutschen Fleischrinderzucht. Jungzüchter zeigen ihr Können.

Noch ein Preis: Umweltpreis 2016

Ulrike Höfken

agrartotal (Min/Mainz) - Umweltministerin Ulrike Höfken hat am Mittwoch in Mainz die Ausschreibung des Umweltpreises Rheinland-Pfalz 2016 angekündigt. „Für den Umweltpreis suchen wir die besten Ideen im Land, die Nachhaltigkeit und Umweltschutz im privaten wie im öffentlichen Raum oder in der Wirtschaft konkret machen“, so Höfken. Sie rief engagierte Menschen in Rheinland-Pfalz auf, für den Umweltpreis Rheinland-Pfalz 2016 Projekte einzureichen: „Gefragt sind Know-how und innovative Techniken beim Umweltschutz, aber auch effiziente Verfahren und moderne Dienstleistungen zum Beispiel beim sparsamen Umgang mit Ressourcen.“ Preiswürdig seien auch Projekte zum nachhaltigen Konsum oder zur nachhaltigen Ernährung.

„Erzeuger im Land stärken“

Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Till Backhaus

agrartotal (mp/Schwerin) - Jüngst empfing Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Till Backhaus, in Schwerin den Präsidenten des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, um gemeinsam mit ihm über das aktuelle Ungleichgewicht zwischen Erzeugern, Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel zu beraten.

Importabhängig

agrartotal (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change/ Berlin) - Viele Entwicklungsländer riskieren Nahrungskrisen.

Persönliche Kompetenzen in der Nachfolge von Familienunternehmen

agrartotal (Uni Witten/Herdecke) - Die Zeiten, in denen ein Familienunternehmen mit einer hohen Selbstverständlichkeit an den erstgeborenen Sohn übergeben wurde und dieser Sohn ebenso selbstverständlich die Nachfolge antrat, sind vorbei.

Mindestlöhne in der EU

Der deutsche Mindestlohn liegt mit 8,50 Euro pro Stunde unter den Lohngrenzen in den übrigen westeuropäischen Staaten, die allesamt klar über 9 Euro Stundenlohn vorsehen, in Luxemburg sogar 11,12 Euro.

agrartotal (Hans-Böcklert-Stiftung/Berlin) - Mit Deutschland verfügen 22 von 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union über einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. 17 von ihnen haben ihre Lohnuntergrenze zum 1. Januar 2016 oder kurz davor angehoben. Die nominalen Erhöhungen fielen mit durchschnittlich 4,6 Prozent stärker aus als 2014 und waren deutlich kräftiger als in den krisengeprägten Jahren zuvor. Da gleichzeitig die Inflation sehr niedrig war, legten die Mindestlöhne in den meisten EU-Ländern auch real deutlich zu. Das zeigt der neue Mindestlohnbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

Lebensmittelchemie: Metabolomics-Technologie

agrartotal (iwd/Berlin) - Nur die Analytik bringt Aufschluss darüber, aus welchen Inhaltsstoffen ein Lebensmittel besteht. Jetzt revolutioniert ein neues Verfahren die Analyse der Inhaltsstoffe: die Metabolomics-Technologie. Auf der Arbeitstagung von Lebensmittelchemikern aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, die den Regionalverband Nordost der Lebensmittelchemischen Gesellschaft bilden und sich am 7. März in Berlin treffen, stellt der Chemiker Professor Dr. Lothar Willmitzer vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie, Potsdam, diese neue Technologie vor. Mit ihr ist es möglich, mehrere tausend Inhaltsstoffe zu detektieren.

Tag des Artenschutzes

agrartotal (vierp/Berlin) - Anlässlich des Artenschutztages am 3. März möchte VIER PFOTEN auf die drastische Situation dieser Menschenaffen aufmerksam machen.

Übernahme von Tican durch Tönnies genehmigt

agrartotal (pm/to/Rheda-Wiedenbrück) – Das Europäische Kartellamt hat die Übernahme des dänischen Schlacht- und Fleischverarbeitungsunternehmen Tican A/S durch die Tönnies Holding ohne Auflagen genehmigt. 

Modellregion beim Bundespräsidenten

agrartotal (lwk-Hannover/Berlin) -  Wenn Bundespräsident Joachim Gauck am 7. und 8. Juni zur Woche der Umwelt in den Garten von Schloss Bellevue in Berlin einlädt, wird erstmals auch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen vertreten sein. Mit dem Projekt „Land mit Energie“, das die Kammer zusammen mit dem Verbund Oldenburger Münsterland 2012 aus der Taufe gehoben hat, ist sie eine von 190 Ausstellern, die mit besonderen Nachhaltigkeits- und Umweltideen auf sich aufmerksam gemacht haben. Für die Ausstellung beworben hatten sich über 600 Kandidaten.

Klagerecht für Tierschutzorganisationen

Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Archivfoto)

agrartotal (Min/Hannover) - In Niedersachsen sollen anerkannte Tierschutzorganisationen künftig ein Mitwirkungs- und Klagerecht in Fragen des Tierschutzes erhalten. Das Kabinett in Hannover will morgen (Mittwoch) der Einbringung eines entsprechenden Gesetzes in den Landtag zustimmen. Die Landesregierung setzt damit erneut einen für sie wichtigen Teil des Koalitionsvertrages um.

Landwirtschaftsminister Christian Meyer wird in einer Pressekonferenz, die morgen stattfindet, erläutern, welche Chancen und Verbesserungen das neue Verbandsklagerecht für den Tierschutz bringen wird. 

BW will vernetzen

Amtschef im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Ministerialdirektor Wolfgang Reimer

agrartotal (min/Stuttgart) - Die Beratung für landwirtschaftliche Betriebe lebt von der Zusammenarbeit aller Partner. „Je besser die Zusammenarbeit der Beteiligten aus Beratungsorganisationen, Verwaltung und Forschung funktioniert, desto größer ist der Beratungsnutzen für unsere landwirtschaftlichen Betriebe. Mit einem gut funktionierenden Netzwerk aller Akteure bringen wir die neue Beratung in die Fläche. Eine innovative Beratung auf hohem Niveau hat die gesellschaftlichen und ökonomischen Anforderungen ebenso im Blick wie die Erfordernisse der Unternehmerfamilien“, sagte der Amtschef im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Ministerialdirektor Wolfgang Reimer, nach der Auftaktveranstaltung „Networking im neuen Beratungssystem“ in Stuttgart. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Beratungsorganisationen, Landwirtschaftsverwaltung und Hochschulen hatten sich zur landesweiten Auftaktveranstaltung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) getroffen. Das neue Beratungssystem vereint mehr Nachhaltigkeit, Tierschutz und Umweltschutz und stellt vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Betriebe in den Fokus.

Massentierhaltung

agrartotal (pm/Berlin) - Mehr als 100.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger haben dem Volksbegehren gegen Massentierhaltung ihre Stimmen gegeben. Aber was  wird dieses deutliche Zeichen an den Brandenburger Landtag und den Berufsstand bewirken?  Wie geht es nun weiter? Gibt es bei den relevanten Akteuren eine ernsthafte Bereitschaft zum Kompromiss und wie könnte dieser aussehen? Oder sind die Fronten verhärtet und der Weg zum ersten Brandenburger Volksentscheid bereits eingeschlagen? Diese und weitere Fragen sollen auf einem FÖL-Themenabend "Gewonnenes Volksbegehren gegen Massentierhaltung, wie geht's weiter" in der kommenden Woche in Berlin diskutiert werden. (Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V.)

Fundtierkosten

„Es kann nicht sein, dass die Gemeinden, die unsere Tierschutzvereine bei der Betreuung von Fundtieren sowieso schon am langen Arm verhungern lassen, dies auch noch mit richterlichem Segen tun“, sagte Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes

agrartotal (dtb/Bonn) - Der Deutsche Tierschutzbund und zwei seiner Mitgliedsvereine, der Tierschutzverein Rosenheim und der Tierschutzverein für den Landkreis Cham, legen Revision gegen drei Urteile des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes ein. Das Gericht ist der Auffassung, dass Finder ein aufgefundenes Tier bei der Gemeinde abliefern müssen. Die Abgabe im Tierheim und das Informieren der Gemeinde reichen laut Gericht nicht aus, um eine Kostenerstattungspflicht der Kommunen auszulösen. In der Praxis würde dies bedeuten, dass der Finder ein Fundtier direkt bei der Kommune oder der Polizei abzuliefern hat, sofern das Tier nicht sofort tierärztlich versorgt werden muss. Denkbar wäre nach dem Urteil auch, dass Finder auf eigene Kosten die Tiere betreuen müssten. Für die Tierheime könnte das Urteil bedeuten, dass die Gemeinden sich weigern, die Kosten für die Fundtierbetreuung zu übernehmen.

Raps und Erbsen statt Import-Soja - Brunner startet Fütterungsversuch

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

agrartotal (min/München / Kitzingen) – Landwirtschaftsminister Helmut Brunner will auch in der Geflügelhaltung den Einsatz heimischer Futtermittel voranbringen. Dazu hat Brunner jetzt am staatlichen Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Geflügelhaltung in Kitzingen einen Fütterungsversuch initiiert. Er soll klären, ob in der Hähnchenmast das als Eiweißlieferant üblicherweise eingesetzte Sojaschrot durch heimische Futtermittel wie Erbsen, Ackerbohnen oder Rapsschrot ersetzt werden kann.

Verband Deutscher Kühlhäuser

agrartotal (pm/Bonn) - Der Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen e.V. (VDKL) hat eine neue Adresse. Seit dem 1. März ist der Verband erreichbar in der Fränkischen Straße 1, 53229 Bonn. Telefonnummern oder Emailadressen ändern sich nicht.

Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie weiter auf dieser Website navigieren, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Internet Browsers zu ändern, stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.