Februar 2016

Französische Bauern beschimpfen Hollande

agrartotal (pm/Paris) - Französische Landwirte haben auf der Landwirtschaftsmesse Salon de l’Agriculture den französische Präsident Francois Hollande nicht nur ausgebuht, sondern auch aufs übelste beleidigt. Als einen „Nichtsnutz“, einen „Mistkerl“ und „Vollidiot“, betitelten die Landwirte ihren Staatschef und demolierten am Ende noch den Ausstellungsstand des Ministeriums.

Rund 5000 Landwirte geben jährlich in Frankreich gezwungener Maßen ihren betrieb auf. Die Erzeugerpreise für Milch, Rind- und Schweinefleisch sind auch in Frankreich am boden und wegen der Sanktionsbeschlüssen gegen Russland sein die Exporteinnahmen weggefallen und auch die Nachfrage aus China, so die französischen Bauern und ihre Interessenvertreter, sei eingebrochen. (Siehe hierzu auch den Bericht oben: Exporte und Schweinepreise)

NL: Hilckmann gibt auf

agrartotal (pm/age/fr) - Insider konnten es schon auf der Homepage des holländischen privaten Fleischhandelsunternehmen Hilckmann und der angeschlossene Schlachterei Nijmegen lesen, nämlich dass das Unternehmen in weninigen tagen ihre Tore schließt. Damit dürfte sich der Preisdruck auf die Erzeuger und auch die Viehhändler weiter erhöhen.

Das Unternehmen hatb eiune Reihe von Gründen für die Schieflage/Schließung des Untermehmens angegeben. Als Begründung für die rasche Schließung führte Hilckmann an, dass man einen Konkurs vermeiden wolle. So sei es nicht gelungen, von den chinesischen Behörden eine Exportgenehmigung für das „Reich der Mitte“ zu erhalten. In der Vergangenheit sei ein solches Zertifikat nicht erforderlich gewesen, weil über Hongkong nach China habe exportiert werden können. 

Letztendlich scheint es so zu sein, dasscdie Banken nicht mehr mitziehen wollten. Die Exporterlaubnis soll unteranderem eine Vorraussetzung für einen 42 Mio. Euro Kredit gewesen sein.  Dass das Unternehmen in der letzten zeit runde 8,- Euro pro geschlachtetem Schwein verloren hätte, sind Spekulationen.  Nach Berichten der Presse verfügt Hilckmann über eine wöchentliche Schlachtkapazität von 25 000 Schweinen und 1 200 Rindern. Tatsächlich geschlachtet wurden dort allerdings nach Schätzungen von Marktinsidern zuletzt lediglich rund 20 000 Schweine und höchstens 400 Rinder pro Woche. Das entspricht Marktanteilen in den Niederlanden von 7 % beziehungsweise 3 %. 

Serbien: Tönnies treibt Engagement voran

agrartotal (isn/Damme) - Tönnies will in Serbien Schweinebetriebe und Schlachthöfe investieren.

Ingolstädter Pferdemarkt

Guter Handelsverlauf auf dem 1. Ingolstädter Pferdemarkt

Nächster Ingolstädter Pferdemarkt: 5. März 2016

Nach dem erfolgreichen Auftakt des Pferdemarktes in Ingolstadt geht der Veranstalter, die Einkaufs- und Liefergenossenschaft Bayerns e.G., von weiterhin hohen Auftriebszahlen aus. Im Vergleich zu den Gebühren in Miesbach konnten die Auftriebsgebühren beim Umzug in die Donauhalle ermäßigt werden. Der Erfolg dieser Maßnahme zeigte sich schon beim ersten Ingolstädter Pferdemarkt am 6.2.2016, bei dem 110 Pferde aufgetrieben wurden

Bayern fordert Umdenken in der EU-Milchpolitik

Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

agrartotal (min/München/Brüssel) - Angesichts der anhaltenden Milchkrise hat Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner EU-Agrarkommissar Phil Hogan zu einem Umdenken in der Milchpolitik aufgefordert. „Brüssel muss sich endlich zu kurzfristig wirksamen Maßnahmen durchringen, sonst droht ein Höfe-Sterben mit unabsehbaren Folgen für die ländlichen Räume in Bayern und Europa“, sagte Brunner in der Bayerischen Vertretung bei einem „Milchgipfel“ vor EU-Parlamentariern, Vertretern der EU-Kommission und der Milchwirtschaft.

Edeka/Kaiser‘s Tengelmann

agrartotal (DBV/Berlin) - Nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) wäre eine Ministererlaubnis für die Übernahme von Kaiser‘s Tengelmann durch Edeka auch mit verschärften Auflagen problematisch.

Bäuerliches Brauchtum erleben

Wie lassen sich Brauchtum und Traditionen für unvergessliche Erlebnis-Angebote auf den Bauernhöfen nutzen? Das soll am 18. und 19. April eine von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner initiierte Fachtagung in Bad Aibling (Lkr. Rosenheim) zeigen.

agrartotal (min/München) – Wie lassen sich Brauchtum und Traditionen für unvergessliche Erlebnis-Angebote auf den Bauernhöfen nutzen? Das soll am 18. und 19. April eine von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner initiierte Fachtagung in Bad Aibling (Lkr. Rosenheim) zeigen. Sie steht unter dem Motto „Zukunft braucht Wurzeln – Bräuche und Traditionen leben und erleben“ und richtet sich vor allem an Erlebnisbäuerinnen, aber auch an Anbieter von Bauernhof-Urlaub, Gartenbäuerinnen, Kräuterpädagoginnen und Veranstalter von Landerlebnisreisen, „Die Tagung soll wertvolle Praxistipps und Impulse für eine attraktive Erweiterung des Angebotsspektrums unserer Betriebe liefern“, sagte der Minister in München. Gerade bäuerliche Traditionen seien wie geschaffen für unvergessliche Bauernhof-Erlebnisse. Am ersten Tag stehen Expertenbeiträge und Vorträge aus der Praxis auf dem Programm. Am zweiten Tag können die Teilnehmer in Workshops zu verschiedensten Erlebnis-Angeboten selbst aktiv und kreativ werden und sich Ideen für den eigenen Betrieb erarbeiten.

Interessierte Betriebe können sich für die Tagung bis 14. März 2016 beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Holzkirchen anmelden. Die Tagungsgebühr beträgt 120 Euro. Programm und Detailinformationen gibt es bei den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten oder unter www.stmelf.bayern.de (Landwirtschaft, Erwerbskombinationen).

Wo sind die feschen Bayern-Girls vom Land?

agrartotal (bbv/München) - Models für den Jungbauernkalender 2017 gesucht

Debatte zu Glyphosatrückständen im Bier sachlich führen

agrartotal (DBV/Berlin) - Im Zusammenhang mit den Medienberichten über Rückstände von Glyphosat im Bier weist der Deutsche Bauernverband (DBV) darauf hin, dass die Anwendung von Glyphosat zur Vorerntebehandlung bei Braugerste in Deutschland nicht zugelassen ist. Auch bei Hopfen, der ebenfalls zur Bierherstellung benötigt wird, findet in Deutschland keine Anwendung mit Glyphosat statt. Zudem stammt etwa die Hälfte der in Deutschland verarbeiteten Braugerste aus Importländern, in denen weniger strenge Anwendungsbestimmungen für diesen Wirkstoff gelten.

Wechsel im Vorstand der Rinder-Union West eG

agrartotal ( RUW/Münster) - Helmut Jäger wurde am 24. Februar 2016 zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Rinder-Union West eG gewählt. 

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie

agrartotal (bve/Berlin) - Die Ernährungsindustrie konnte im Dezember 2015 nicht weiter wachsen, der Branchenumsatz ging im Vorjahresvergleich minimal um -0,7% auf 14,5 Mrd. Euro zurück. Die Verkaufspreise im In-und Ausland entwickelten sich relativ stabil, wodurch die Absatzmenge bei -0,2% stagnierte. Dass der Umsatzrückgang nicht größer ausfiel, ist vor allem den Zuwächsen im Exportgeschäft zu verdanken. Im Dezember wurden Lebensmittel im Wert von 4,4 Mrd. Euro exportiert, das sind 1,2% mehr als noch im Vorjahresmonat. Ausreichend positive Signale für die Lebensmittelproduktion gibt diese Entwicklung jedoch noch nicht, so sank der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex im Dezember um -3%.

Milchkrise: Mittelfristige Konzepte werden viele Betriebe nicht mehr erleben

agrartotal (Freie Wähler/München) - Wegen des dramatischen Preisverfalls bei Milch und Milchprodukten geraten immer mehr Betriebe in Existenznot. Dr. Leopold Herz, agrarpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, fordert deshalb von Landwirtschaftsminister Brunner wirksame Sofortmaßnahmen statt nur mittelfristiger Konzepte. „Nachdem die Preise erneut gefallen sind, wäre es jetzt an der Zeit endlich ein entsprechendes Milchmarktkonzept umzusetzen. Dieses sollte unter anderem eine kurzfristige Produktionseinschränkung gegen Entschädigung beinhalten“, so Herz.

 

Treibhausgasminderungspflicht mindert Biodieselabsatz

Berlin (UFOP/Berlin) - Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) sieht ihre Erwartungen zu der am 1. Januar 2015 in Deutschland eingeführten Treibhausgas-Minderungspflicht durch die Absatzentwicklung bei Biodiesel bestätigt. Trotz eines Rekordverbrauches von etwa 37 Mio. Tonnen Dieselkraftstoff im Jahr 2015 ging der Biodieselabsatz gegenüber 2014 um 0,165 Mio. Tonnen zurück. Der Beimischungsanteil von Biodiesel sank nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) von 6,5 Prozent im Jahr 2014 auf 5,8 Prozent.

Dispozins

Niedersachsens Verbraucherschutzminister Christian Meyer

agrartotal (min/Hannover/Berlin) - Mit großem Bedauern hat heute (Freitag) Niedersachsens Verbraucherschutzminister Christian Meyer auf die Weigerung der Bundesregierung reagiert, Dispozinsen auf acht Prozent über dem Basiszins zu beschränken. Dispozinsen werden fällig, wenn ein Konto überzogen wird. „Nur um den Frieden in der Großen Koalition zu wahren, hat die Bundesregierung auf einen solchen längst überfälligen Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher verzichtet“, sagte Meyer. „Wir hätten dringend einen Bremsklotz gegen die Abzocke von Geldinstituten benötigt. Der Bund hat fahrlässig eine Chance verspielt.“ Der Bundesrat hatte zuvor mehrheitlich eine Begrenzung des Dispozinssatzes gefordert.

Milchtagung von AbL und KLJB am 7. März

agrartotal (AbL/Warburg) - Am Montag, 7. März 2016, findet die gemeinsame Milchtagung von AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) und KLJB (Katholische Landjugendbewegung) von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr in der Katholischen Landvolkshochschule Warburg-Hardehausen statt.

BLÖW: Keine Gentechnik durch die Hintertür!

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

Berlin (bölw/Berlin) -  Noch im März will die EU-Kommission eine sogenannte „Legal Notice“ zu neuen Züchtungstechniken veröffentlichen. Das ist eine rechtlich nicht verbindliche Einschätzung des EU-Gesetzgebers, ob bestimmte Züchtungsverfahren, die künstlich die DNS der Pflanzen manipulieren, juristisch als Gentechnik eingeordnet werden oder nicht. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) kommentierte dies mit den Worten: "Was Gentechnik ist, muss entsprechend geprüft, zugelassen und gekennzeichnet werden. Aber obwohl sich neuartige Verfahren wie CRISPR-Cas oder Genome Editing deutlich von herkömmlicher Züchtung unterscheiden, weil sie direkt das Erbgut manipulieren, findet nach derzeitiger Rechtslage keinerlei Regulierung statt. Das Gentechnikrecht wird nicht angewendet. Keine Regulation ist jedoch eine Entscheidung gegen das Vorsorgeprinzip. Denn ohne Regulierung müssen derart manipulierte Pflanzen oder Tiere weder die Gentechnik-Risikobewertung bestehen noch gekennzeichnet werden. Züchter, Landwirte und Verbrauchern hätten keine Wahlfreiheit mehr. Denn wenn Biotech-Produkte nicht gekennzeichnet werden, weiß niemand mehr, was er anbaut, mit welchen Lebensmitteln er handelt und was im Einkaufskorb liegt".

Fit am Morgen: So frühstücken auch die Jüngsten gern

Neuer Leitfaden für Erzieherinnen rund um einen gesunden Start in den Tag

agrartotal (i.m.a./Berlin) - Immer mehr Kinder nehmen ihre Mahlzeiten in  der Kindertagesstätte ein. Waren es vor fünf Jahren erst eine Million  Jungen und Mädchen, so sind es heute mehr als doppelt so viele.

Vom mündigen Verbraucher: Erst das Bier und dann das Rauchen ...

agrartotal (fr/Berlin) - Selbst als Nichtraucher und Antialkoholiker (Abstinenzler) muss es einem langsam komisch vorkommen: Erst kommt die Katastrophenmeldung, von wem letztendlich auch immer in die Welt gesetzt, dass sich alle Biertrinker in höchster Lebensgefahr (Glyphosat) befinden und man deshalb das besagte Pflanzenschutzmittel verbieten, oder eben nicht neu zulassen sollte - dazu gab es heute (siehe Meldung unten) im Bundestag sogar eine von den Grünen beantragte namentliche Abstimmung ohne Aussprache (?) - wie immer man das deuten soll oder auch kann - und dann kommt auch noch Bundeslandwirtschaftsminister Christan Schmidt und erklärt: „Ich will die Verbraucher bestmöglich vor dem größten vermeidbaren Gesundheitsrisiko schützen: dem Rauchen”!

„Mit der Umsetzung der europäischen Tabakproduktrichtlinie in deutsches Recht stärken wir den gesundheitlichen Verbraucherschutz. Für mich steht vor allem der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren des Rauchens im Vordergrund. Deshalb will ich noch mehr für die Prävention tun: ich habe ein Abgabeverbot von E-Shishas und E-Zigaretten an Kinder und Jugendliche initiiert. Außerdem wird es ein Außenwerbeverbot für Tabak geben und die Kinowerbung für Tabakprodukte wird weiter eingeschränkt", erklärte der Minister.

Das mag ja alles richtig sein, aber als Verbraucher und selbstständig einkaufender und entscheidender Bundesbürger frage ich mich langsam, ob ich eine derartige "Bemutterung" - sorry, die ist schon anderweitig besetzt - also, ob ich eine derartige Bevormundung und Panikmache (manche nennen das sogar Politik) überhaupt will?

Da wird immer vom mündigen Verbraucher gesprochen, er wird geradezu gefordert - zumindest wenn es um die ganzen, kaum zu lesenden, kleingedruckten Nummern und Bezeichnungen auf unseren Lebensmittel geht - wenn ich mich aber für ein Bier und eine Zigarette entscheiden will, dann kommt die Politik und "haut mir auf die Finger", oder macht mit meinen Genussdrang Innenpolitik!

Irgendwie passt dass doch alles nicht mehr zusammen. Braucht man den ganzen Gesetzes- und Bürokartenkram überhaupt(?), reicht nicht der gesunde Menschenverstand aus, um zu wissen, was wir essen und trinken können? Früher hat man das, was wissenschaftlich bewiesen nicht OK. war – also unerwünscht – einfach aus dem Verkehr gezogen, heute macht man damit Politik, die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind dabei anscheinend nur noch Zierwerk!

Heutzutage ist nur noch das gut und angesagt, was die vorherrschende Meinung uns sagt, wobei das nichts mit einer "Mehrheit der Meinung" zu tun hat, sondern etwas mit der „Meinung der Herrschenden“! Da taucht dann aber unweigerlich die Frage auf, wer die Herrschenden sind: die Politik, eine gut positionierte Minderheit, oder einfach nur wirtschaftliche und politische Interessen? Mit einem mündigen und gleichberechtigten Verbraucher, hat das zumindest alles nichts mehr gemein! (Hagen Fricke)

Neuzulassung von Glyphosat?

Der Bundestag (Archivfoto)

agrartotal (bt/Berlin) - Mit 446 Nein-Stimmen bei 117 Ja-Stimmen und drei Enthaltungen hat der Bundestag am 25. Februar einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen (18/7675) abgelehnt, die „voreilige Neuzulassung von Glyphosat“ zu stoppen.

Der Antrag bezog sich auf den EU-Vorschlag für eine Durchführungsverordnung der Kommission zur Erneuerung der Zulassung von Glyphosat. Die Grünen wollten die Bundesregierung auffordern, aus Gründen des vorsorgenden Gesundheits- und Umweltschutzes einer Zulassungserneuerung von Glyphosat für 15 Jahre zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuzustimmen und eine Vertagung der Abstimmung zu beantragen, um Politik und Öffentlichkeit ausreichend Zeit zu geben, zu dem endgültigen Entscheidungsvorschlag der Europäischen Kommission Stellung zu nehmen. Glyphosat sei mengenmäßig das mit Abstand am meisten eingesetzte Pflanzenschutzmittel, finde sich in Boden, Wasser und Luft und gefährde die biologische Vielfalt in Deutschland, heißt es im Antrag der Grünen.

Bürokratie: DBV lehnt zusätzliche Nachweis- und Dokumentationspflichten ab

Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) (Archivfoto)

agrartotal (DBV/Berlin) - Der Bundesrat wird auf seiner kommenden Sitzung (26. Februar 2016) die Verordnung mit einigen verwaltungstechnischen Änderungen zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (InVeKoS-Verordnung) erörtern und voraussichtlich beschließen. Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, hat sich deshalb im Vorfeld dieser Bundesratssitzung an die Amtschefs der Agrarministerien von Bund und Ländern gewandt und einige notwendige Änderungen an dem vorliegenden Verordnungsentwurf empfohlen.

Reine Panikmache bei Glyphosat

agrartotal (cdu/fr/Berlin) - Am heutigen Donnerstag hat der Deutsche Bundestag über einen Antrag der Grünen-Bundestagsfraktion abgestimmt, der einen Stopp des Zulassungsverfahrens für Glyphosat forderte. Dazu erklären die Obfrau der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katharina Landgraf, und der zuständige Berichterstatter Hermann Färber, dass für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Forderungen nach einem Stopp des Zulassungsverfahrens für Glyphosat wissenschaftlich völlig unbegründet und reine Panikmache sind. Keine deutsche Bewertungsbehörde hat sich für ein Verbot von Glyphosat ausgesprochen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das Julius-Kühn-Institut, das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) und auch das Umweltbundesamt haben die Zulassungsverlängerung für Glyphosat als vertretbar bewertet. Dem ist auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gefolgt, ebenso wie die Bewertungsbehörden der übrigen 28 Mitgliedstaaten.

 

Glyphosat in Bier

agrartotal (fr/BfR/Berlin) - Wie bereits vorhergesagt, scheinen die Glyphosatrückstände im Bier, die laut einem Münchener Institut gefunden wurden, die Medienhoheit zu gewinnen. In fden Netztwerklen brummt es nur so. 

Wie das BfR - Bundesinstitut für Risikobewertung - mitteilt, wurden zwar laut Medienberichten in einer Studie Bierproben auf Glyphosatrückstände untersucht, dem BfR liegen weder die Originalstudie noch ausreichende methodische Informationen zu den Analysenmethoden und der Probennahme vor.

Glyphosatrückstände in Bier sind aus wissenschaftlicher Sicht plausibel und grundsätzlich erwartbar, da Glyphosat ein zugelassener Pflanzenschutzmittelwirkstoff in Getreide ist, wobei Rückstände in Bier maximal in Höhe der für Getreide unter Berücksichtigung eines Verarbeitungsfaktors festgesetzten Rückstandshöchstgehalte in Bier vorkommen dürfen. In Deutschland gilt allerdings für die zu Rückständen führenden zugelassenen Spätanwendungen von Glyphosat in Getreide, dass Braugetreide in der Regel von der Anwendung ausgenommen ist.

Unabhängig davon wären selbst die höchsten aus den Medien bekannten Gehalte (30 Mikrogramm pro Liter) so niedrig, dass die hieraus rechnerisch resultierende Aufnahmemenge bei einem Erwachsenen (60 kg Körpergewicht) mehr als 1000-fach niedriger liegen würde als die derzeit als unbedenklich geltende lebenslänglich duldbare (ADI) oder einmalig duldbare (ARfD) tägliche Aufnahmemenge.

Um gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen, müsste ein Erwachsener an einem Tag rund 1000 Liter Bier trinken. Glyphosatgehalte von 30 Mikrogramm pro Liter Bier stellen nach dem derzeitigen Stand des Wissens kein gesundheitliches Risiko dar. 

Bier: Der 1. Quotenknüller der Skandalsaison?

Prosit: Wohl dem - Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt - der Milch trinkt, oder ist die mal wieder als nächstes dran.

agrartotal (fr/München) - Nach einer ersten eigenen Veröffentlichung des Umweltistitutes München e.V., hat das Institut Glyphosat, das am häufigsten eingesetzte Ackergift in Deutschland, in allen - von dem Institut getesteten - Bieren nachgewiesen. Die gefundenen Werte lagen nach Angaben zwischen 0,46 Mikrogramm pro Liter (µg/l) und 29,74 µg/l, im Extremfall also fast 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser von 0,1 µg/l.

Es passt genau, nämlich in dieses Jahr feiert das Reinheitsgebot sein 500-jähriges Jubiläum. Das Münchener Institut stellte sich wohl daraufhin die 500 Jahre alte Frage: Wie rein ist das deutsche Bier wirklich? Um dem nachzugehen, hat man die 14 meistgetrunkenen Biere der beliebtesten Biermarken Deutschlands von einem Labor auf Rückstände des Unkrautvernichters Glyphosat testen lassen. Das Ergebniss wird zumindest vorerst einmal den Namen des Institutes voraussichtlich ganz nach oben in die Charts der Skandalnachrichten katapultierten.

Den Deutschen ist das Bier heilig und so dürfte das Glyphosat-Thema heute Abend beim Stammtisch und Feierabendbier für genügend Gesprächsstoff sorgen.

In absoluten Zahlen sind die gemessenen Glyphosat-Mengen klein. Dennoch - so schreibt das Münchener Institut in ihrer Verlautbarung - sind die Testergebnisse besorgniserregend: Glyphosat wird von der Weltgesundheitsorganisation als erbgutschädigend und "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Der Stoff steht zudem unter Verdacht, hormonell wirksam zu sein. Bei krebserregenden und hormonwirksamen Stoffen gibt es keine Untergrenze, unter der sie sicher sind. Sie können selbst in kleinsten Mengen eine gesundheitsschädigende Wirkung entfalten.

Vor panikartigen Vernichtungsaktionen des heimischen Flaschenbierlagers muss jedoch - trotz der gemeldeten Ergebnisse - gewarnt werden. Zu oft haben sich in der Vergangenheit als sicher bezeichnete "furchterregende Forschungsergebnisse" auf grund später Nachprüfung sehr stark relativiert.

Minister Schmidt will nach Russland reisen!

Die Schweinefleischproduzenten stören unter den schlechten Erzeugerpreisen - kann die Moskaureise von Schmidt daran etwas ändern?

agrartotal (lid/Berlin) – Der deutsche Agrarminister Christian Schmidt will in Kürze nach Moskau reisen, um über ein Ende des Embargos für Lebensmittel zu verhandeln.

Bringt die Moskaureise des Ministers etwas?

Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft Vion

agrartotal (vfz/Bonn) - Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft Vion, nimmt in der vfz-Handelszeitung Stellung zu der vfz-Frage, ob die  Reise von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt nach Moskau etwas bringt und welche Erwartungen - und ob überhaupt - die deutsche Fleischwirtschaft an diese Reise knüpfen kann.

Stephan Weil fordert freien Handel ohne Exportbeschränkungen

agrartotal (ndr/fr/Osnabrück) - Wohl sehr zur Freude der anwesenden Schweinmäster hat sich der Niedersächsische Ministerpräsident, Stephan Weil, auf der gestrigen Mitgliederversammlung der ISN, der Interessengemeinschaft der Schweinehalter, in Osnabrück für einen Wegfall von Exportbeschränkungen für die Landwirtschaft ausgesprochen. Der Ministerpräsident verwies darauf, dass die Exportorierung von niedersächsischen Agrarprodukten eine der Stärken Niedersachsens sei. Ein "zurückschrauben" der niedersächsischen Agrarproduktion auf einen kleineren Umfang, so der Ministerpräsident, sei unrealistisch. Ministerpräsident Weil bescheinigte den Bauern in seiner Rede ein großes Interesse an der von Landwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel auf den Weg gebrachten Initiative Tierwohl. Allerdings, so Weil, müssen die Landwirte auch in einigen Bereichen "nachrüsten". Dies betreffe unter anderem die Grundwässerbelastung durch Gülle.

Der ISN-Vorsitzende Heinrich Dierckes wird, dies war auf der Mitgliederversammlung seines Verbandes in Osnabrück herauszuhören, von bösen Vorahnungen, was sie Zukunftsperspektiven der deutschen Schweinehalter betrifft, getrieben. Dierkes befürchtet ferner, das durch den Niedergang der Schweineproduktion im Raum Weser-Ems, auch andere Wirtschaftszweige in eine Schieflage geraten könnten. Besonders treffen würde dieses die Futtermittelhersteller, aber auch die mittelständische Wirtschaft, aber besonders die Handwerksbetriebe.

Der ISN-Vorsitzende nutzte aber auch die Gunst der Stunde und verwies darauf, dass die Schweinemäster immer noch über unverändert hohe Anforderungen in punkto Tierwohl und Ökologie zu leiden hätten. Als besonders problematisch würden sich dabei die verschiedensten Behörden verhalten, so Dierckes, die sinnvolle und nötige Maßnahmen innerhalb der Landwirtschaft regelrecht ausbremsten. Darüber hinaus würde der Anteil der Büroarbeit, den ein Landwirt zu leisten habe, schon lange nicht mehr im Verhältnis zu seiner übrigen, eigentlichen, Tätigkeit stehen.

Die Preise für Schlachtschweine und Ferkel sind schon seit längerer Zeit auf einem Tiefstand und die Erlöse decken nicht mehr die Produktionskosten. Nach ISN-Angaben macht ein Landwirt pro Mastschwein derzeit 31 Euro Verlust.

Marktakteure in der Verantwortung

agrartotal (dbv/Berlin) - DBV bezieht Stellung zu Vorschlägen von Landespolitikern der CDU und der Grünen

Düngerecht zügig zu Ende bringen

agrartotal (DBV/Berlin) - DBV-Umweltbeauftragter zum offenen Brief der wissenschaftlichen Beiräte zum Düngerecht - Der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Eberhard Hartelt, teilt nicht die Einschätzung der wissenschaftlichen Beiräte beim Bundeslandwirtschaftsministerium zur Novelle der Düngeverordnung. Er widersprach ihren kritischen Äußerungen, die sie in einem offenen Brief an der Novelle veröffentlicht haben.

Bayern: Marktkrise und Politikversagen

Es geht um die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Zukunft der bayerischen Milchbauern.

agrartotal (bbv/München) – Die Milchbauern in Bayern und ganz Europa leiden derzeit unter viel zu niedrigen Erzeugerpreisen. In dieser Situation findet am Mittwoch (heute) in Brüssel der traditionelle Milchgipfel des bayerischen Landwirtschaftsministers Helmut Brunner statt. Auch der bayerische Milchpräsident Günther Felßner wird dabei sein. „Die desaströse Situation liegt nicht nur in globalen Problemen wie dem Russland-Embargo und der schwächelnde Weltwirtschaft begründet. Auch falsche Weichenstellungen bei der Wettbewerbsfähigkeit und immer weiter steigende Auflagen für die Milchbauern sind verantwortlich für diese Ausnahmesituation“, sagte Milchpräsident Felßner am Dienstag im Vorfeld des Milchgipfels.

SPD fordert Glyphosat-Verbot

Elvira Drobinski-Weiß (SPD), stellvertretende Sprecherin

agrartotal (spd/Berlin) - Wie Elvira Drobinski-Weiß (SPD), stellvertretende Sprecherin und die zuständige Berichterstatterin, Rita Hagl-Kehl, mitteilen, hat die SPD-Bundestagsfraktion ein Positionspapier zu Glyphosat verabschiedet. Darin fordert sie, das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel in Haus- und Kleingärten sowie im kommunalen Bereich zu verbieten. Zudem sollen Alternativen und ein Ausstiegsplan für die Anwendung in der  Landwirtschaft entwickelt werden. „Die Einstufung von Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ durch die WHO hat zu einer großen Besorgnis in der Gesellschaft geführt. So lange unklar ist, ob dieses Unkrautvernichtungsmittel für die menschliche Gesundheit schädlich ist, müssen wir dafür sorgen, dass unsere Kinder so wenig wie möglich damit in Berührung kommen.

Die Entscheidung über die Wiederzulassung von Glyphosat auf EU-Ebene steht in Kürze bevor. Am 7. oder 8. März werden die EU-Mitgliedstaaten im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel darüber entscheiden.

EuroTier 2016

„Euter – Gesund durchs Jahr“

agrartotal (Dlg/Frankfurt/Hannover) - Euter – Gesund durchs Jahr - DLG richtet gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Beratung auf der EuroTier 2016 ein Special ein

"Bauernhof-Idylle"

Bauernhof-Idylle von damals ist kein Modell für die Zukunft

agrartotal (rlv/Bonn) - Jan Grossarth im LZ-Interview über sein Buch „Vom Land in den Mund“ --- „Die Bauernhof-Idylle von damals ist kein Modell für die Zukunft“, schreibt Jan Grossarth, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), in seinem soeben erschienenen Buch „Vom Land in den Mund – Warum sich die Nahrungsindustrie neu erfinden muss“.

Nachhaltiger Konsum

agrartotal (bmel/Berlin) - Bundesregierung wirbt für nachhaltigen Konsum - Ökologische und sozial verträgliche Produkte und Dienstleistungen stärker berücksichtigen

Wechsel bei der Agravis

Franz-Josef Holzenkamp als Vorsitzender des Aufsichtsrates

agrartotal (agravis/Münster) - Andreas Rickmers wird ab 1. Januar 2017 neuer Vorstandschef der AGRAVIS Raiffeisen AG mit Sitz in Münster und Hannover. Der 51-jährige Manager wurde aktuell vom Aufsichtsrat des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens bestellt und wird ab 1. September 2016 als Vorstandsmitglied in die AGRAVIS eintreten. Andreas Rickmers ist derzeit noch verantwortlicher Leiter der europäischen Agraraktivitäten von Cargill mit Sitz in Genf/Schweiz.

„Wir haben damit in unserem landwirtschaftlich geprägten Geschäft die wichtige Frage der Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden frühzeitig, richtungsweisend und klar umgesetzt – so wie es bei AGRAVIS üblich ist“, erklärt Franz-Josef Holzenkamp als Vorsitzender des Aufsichtsrates und ergänzt: „Mit Andreas Rickmers haben wir einen international erfahrenen Manager gewinnen können, der die bisherige Unternehmensphilosophie der AGRAVIS und die solide und profitable Wachstumsstrategie weiterführen wird und unserer Meinung nach voll und ganz dem AGRAVIS-Anforderungsprofil an einen Vorstandsvorsitzenden entspricht.“

Staat erzielt Überschuss von 19 Milliarden Euro

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Der Finanzierungsüberschuss des Staates betrug im Jahr 2015 nachaktualisierten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 19,4 Milliarden Euro. Das ist absolut gesehen der höchste Überschuss, den der Staatseit der deutschen Wiedervereinigung erzielte. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (3 025,9 Milliarden Euro) ergibt sich daraus für den Staat eine Maastrichtquote von + 0,6 %. Bei diesen Ergebnissen handelt es sich um Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010, die die Grundlage für die Überwachung der Haushaltslage in den EU-Mitgliedstaaten bilden.

Praxistipps für Lebensmittelhersteller zum Umgang mit Produktuntersuchungen der Stiftung Warentest

agrartotal (bve/Berlin) - Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie hat konkrete Hilfestellungen für Unternehmen, Verbände und wissenschaftliche Experten aus der Branche zum Umgang mit Testvorhaben und Beratungsgremien der Stiftung Warentest, der Werbung mit Testurteilen sowie deren Kommunikation in der Publikation „BVE-Praxistipps – Vertretung der Ernährungsindustrie in der Stiftung Warentest“ zusammengefasst.

„Grünland und Tiergesundheit Eifel“

agrartotal (pm/Mainz) - Die Milchwirtschaft in der Grünlandregion Eifel soll wirtschaftlicher, tiergerechter und umweltverträglicher werden. Das ist Ziel eines Projekts, das im Rahmen des neuen Förderansatzes „Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ des Landes mit voraussichtlich 360.000 Euro unterstützt werden soll. Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken nimmt an der ersten Mitgliederversammlung der Operationellen Gruppe „Grünland und Tiergesundheit Eifel“ teil, mit der die Umsetzung des Projekts gestartet wird.

Grüne fordern Sofortprogramm Milch vom Bund

agrartotal (pm/mainz) - Ministerin Ulrike Höfken: „Vier Cent mehr pro Liter Milch bei gleichbleibender Menge würden vielen Bauern eine Perspektive geben“ - Minister Alexander Bonde: „Bund muss Milchbranche stärker in Verantwortung nehmen und Anreize für Mengenregulierung setzen“

Vegan-Boom?

agrartotal (ifh/Köln) - Der Markt für vegetarische und vegane Lebensmittel steigert den Umsatz kontinuierlich. Prognosen gehen von weiterem Wachstum aus. In Kernwarengruppen werden 2015 454 Millionen Euro umgesetzt. Vegetarische und vegane Produkte für eine Vielzahl an Zielgruppen interessant. Der Lebensmitteleinzelhandel profitiert vom Boom des Marktes.

Tierschutzforschungspreis

Umweltministerin Priska Hinz

agrartotal (Min/Wiesbaden) - Umweltministerin schreibt Hessischen Tierschutzforschungspreis aus - Ministerin Priska Hinz: „Die Landesregierung will Tierversuche langfristig durch alternative Verfahren ersetzen.“

Tierschutzpreis 2016

Umweltministerin Ulrike Höfken

agrartotal (min/Mainz) - Das rheinland-pfälzische Umweltministerium schreibt auch für 2016 den Tierschutzpreis des Landes aus. „Der Tierschutz lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Der Preis soll Anreiz sein für weiteren Einsatz und Vorbild für andere“, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken, die den Preis verleihen wird, am Montag.  Die mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung wird in vier Kategorien vergeben.Ausgezeichnet werden

·         der besondere ehrenamtliche Einsatz für den Tierschutz

·         ein vorbildlicher Einzelbeitrag für den Tierschutz

·         der vorbildliche berufliche Umgang mit Tieren

·         Projekte im Jugendtierschutz.

Vorschläge, die Personen oder Institutionen in Rheinland-Pfalz betreffen, werden vorrangig berücksichtigt.

Ist Bio wirklich Bio?

agrartotal (bmel/Berlin) - Ist der Bio-Apfel wirklich Bio? Ist „Regionales“ auch tatsächlich von „hier“ -  Bundesernährungsministerium fördert Herkunftsnachweise für Lebensmittel

Rheinische Bauern: "Wir machen Mief"

agrartotal (rlv/Bonn) - Landwirte werben für Verständnis, wenn es stinkt und informieren, warum Gülle wichtig ist --- Gülle, gerne auch als Wirtschaftsdünger bezeichnet, ist in der Landwirtschaft für das Wachstum von Pflanzen unverzichtbar

Türkei kauft immer mehr EU-Rindern

Tiertransporte

agrartotal (Berlin/pm/vfz) - Wie die vfz-Handelszeitung in ihrer neuesten Auagabe vom 26. Februar berichtet, ist die Türkei im vergangenen Jahr wieder zum wichtigsten Kunden für die Exporteure von Lebendrindern aus der Europäischen Union geworden. Diese Position hatte das Land bereits 2012 inne; in den beiden Folgejahren wurde der Absatz dorthin jedoch durch veterinärrechtliche Einfuhrbeschränkungen erheblich gestört. Nach vorläufigen Zahlen der EU-Kommission wurden im Jahr 2015 rund 270 000 Tiere mit einem Wert von gut 300 Mio Euro aus den Mitgliedstaaten in die Türkei verkauft. 

In der vfz-Ausgabe befasst sich die Redaktion auch kritisch mit einem am Wochenende in der Süddeutschen Zeitung erschienen Bericht über die Tiertransporte in die Türkei, der unter der Überschrift "Die Tortur" erschien.

Ein Ende von Schengen könnte Deutschland erhebliche Wachstumsverluste bescheren

Während Europas Bürger bislang lediglich über neue Unannehmlichkeiten beim grenzüberschreitenden Grenzverkehr durch neue Grenzkontrollieren diskutieren, warnen Ökonomen vor weit größeren Folgen. 

Wachstum und Wohlstand wären in Gefahr – in bislang ungeahnten Dimensionen.

Ein Bericht der Bertelsmann Stiftung

Agrarministerkonferenz im April

Vor allem die Milchpreise befinden sich im freien Fall. Die grünen Amtschefs forderten von der Bundesregierung endlich wirksame Krisenhilfen für die Milchbauern.

agrartotal (pm/Mainz) - Agrarstaatssekretär Thomas Griese (Rheinland-Pfalz) und seine Amtskolleginnen und -kollegen aus Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Hessen, Niedersachsen Nordrhein-Westfalen und Bremen haben heute in Mainz ihre Schwerpunktthemen für die Agrarministerkonferenz im April festgelegt. „Die Landwirtschaft hat mit noch nicht dagewesenen Niedrigpreisen zu kämpfen“, sagte Griese.

Liquiditätshilfeprogramm: Zweite Runde ab 22. Februar

agrartotal (min/Berlin) - 7.830 Anträge der ersten Antragsphase wurden zwischenzeitlich vollständig erfasst und weitgehend bearbeitet. Danach steht fest, dass noch rund 13 Millionen Euro für die Zahlung von Beihilfen an in Not geratene Milch- und Fleischerzeuger zur Verfügung stehen. Neue Anträge können deshalb in einer zweiten Antragsphase bis zum 22. März 2016 gestellt werden.

Brunner weitet Programm für gesündere Rinder aus

agrartotal (min/Fahrenzhausen, Lkr. Freising) – Bayerns Landwirte können ein immer umfangreicheres Monitoring-Programm nutzen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Rinder zu verbessern. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat dazu das 2012 gemeinsam mit der Landestierärztekammer gestartete Projekt „Pro Gesund“ verlängert und weiter ausgebaut.

Perspektiven der Zukunftsbranche Landwirtschaft

agrartotal (DBV/Berlin) - Angesichts niedriger Erzeugerpreise auf wichtigen Agrarmärkten stehen viele Landwirte momentan vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Besonders Milchvieh und Schweine haltende Betriebe klagen über eine angespannte Liquiditätssituation.

„100 Millionen Euro für den Müll“

agrartotal (pm/München) - Bayerns Landwirtschaftsminister Brunner präsentiert Studie zur Lebensmittelverschwendung

Schweinefleisch: Korea ist interessant

Korea wird als Absatzmarkt für Fleisch immer wichtiger

agrartotal (dvfb/Bonn) - Der Deutsche Vieh- und Fleischhandelsbund (DVFB) in Bonn hat eine Information zur Ausfuhr von Schweinefleisch aus der Bundesrepublik Deutschland in die Republik Korea veröffentlicht. Der Export von Schweinefleisch und Schweinefleischerzeugnissen aus Deutschland in die Republik Korea wird für die Fleischwirtschaft in Deutschland immer bedeutender. Um Ihren Ansprüchen an eine effektive Antragsbearbeitung und den Anforderungen der Republik Korea hinsichtlich der Qualität der Antragsunterlagen gerecht werden zu können, wurden dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) Informationen zusammengestellt. Interessenten können sich direkt an ihre Landesverbände oder den Deutscher Vieh- und Fleischhandelsbund e. V. ()DVFB) in Bonn wenden.

Kommt eine EU-Tierschutzplattform?

Will eine europäische Tierschutzplattform auf den Weg bringen, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt

agrartotal (age/vfz/Brüssel) - EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis hat sich für die von Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Schweden angeregte Idee einer EU-Tierschutzplattform aufgeschlossen gezeigt. Auf dem letzten Agrarrat in Brüssel bekräftigte Andriukaitis das Interesse der Kommission an hohen EU-Tierschutzstandards, betonte jedoch gleichzeitig, eine solche Plattform könne nur dann erfolgreich sein, wenn sich die EU-Mitgliedstaaten aktiv daran beteiligten. Ein ausführlicher Bericht über diese neue Tierschutzplattform, die vom deutschen Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt angestoßen wurde, kann man in der vfz-Handelszeitung am 26. 2. 2016 nachlesen.

Tönnies: Familienstreit eskaliert

Gegenüber 'Capital' kündigte Clemens Tönnies an, jegliche Pläne zu blockiren, die auf einen Verkauf des westfälischen Familienunternehmens hinauslaufen.

agrartotal (ots/Berlin) - Familienstreit bei Tönnies eskaliert: Firmenchef Clemens Tönnies wirft Neffen Verkaufspläne für Fleischkonzern vor: Gerichtsunterlagen belegen Gespräche mit acht potenziellen Investoren

Bargeldbegrenzung nutzlos

Der Professor, der selbst Studien zur Schattenwirtschaft und organisierten Kriminalität erarbeitet hat, sieht in einer Diskussion um eine Bargeldbeschränkung keine Ursachenbekämpfung bei Schwarzarbeit und organisierter Kriminalität

agrartotal (ots/Berlin) - Der Ökonom Friedrich Schneider glaubt nicht daran, dass eine Begrenzung der Barzahlung ein wirksames Mittel ist, um Schattenwirtschaft, organisierte Kriminalität oder Terrorismus einzudämmen.

Deutschland braucht neue Fairness!

BVMW Jahresempfang 2016: Grünen-Chef Cem Özdemir, Mario Ohoven, Estlands Ministerpräsident Taavi Roivas (v.li.) ("obs/BVMW/Christian Kruppa")

agrartotal (ots/Berlin) - "Deutschland braucht eine neue Fairness! Der unternehmerische Mittelstand sichert Millionen Arbeitsplätze und trägt die Hauptlast der Ausbildung. Dafür erwarten wir von der Bundesregierung eine Senkung der Steuer- und Abgabenlast, weniger Regulierung und mehr unternehmerische Freiheit." Das erklärte Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und des europäischen Dachverbandes European Entrepreneurs, auf dem Jahresempfang des BVMW in Berlin.

Warnung: K-Classic Gourmet Salami

agrartotal (pm/Lebensmittelwarnung/Berlin/Bonn) - Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück: K-Classic Gourmet Salami 125g. 

Bei internen Qualitätskontrollen wurden in einzelnen Packungen Salmonellen nachgewiesen. Diese können Durchfall und Erbrechen verursachen. Vom Verzehr des Produktes mit den genannten Mindesthaltbarkeitsdaten wird abgeraten. Kaufland hat die betroffene Ware umgehend aus dem Verkauf genommen. Verbraucher können das Produkt in jedem Kaufland gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben, selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Für Verbraucheranfragen steht unter der Nummer 0800 1528352 eine kostenlose Hotline zur Verfügung.

Offenburg schließt 2019 den Schlachthof

 

agrartotal (pm/Offenburg) - Es gibt kaum noch eine Chance für den Schlachthof in Offenburg: Wenn alles wie geplant läuft, wird 2019 der Schlachthof schließen. Diskutiert wurde schon lange, aber bisher ist noch völlig unklar, welche Konsequenzen die Schließung des Schlachthofes nach sich ziehen wird. Völlig offen ist die Frage, ob und in welchem Umfang ein Schlachthof in der Ortenau benötigt wird.

 

Trotz Krisenstimmung neuer Rekord für chinesische Investitionen

agrartotal (MERICS/Berlin/Peking) - Chinesische Direktinvestitionen in Europa wachsen weiter rasant. Zu Jahresbeginn schwappte eine neue Welle chinesischen Kapitals nach Europa: Allein in den vergangenen Wochen wurde eine Reihe chinesischer Übernahmen bekannt, die vom Aufkauf des schweizerischen Agrarkonzerns Syngenta bis zum Erwerb des niedersächsischen Müllverbrennungsspezialisten Energy from Waste reichen. Bei der Übernahme Syngentas durch das chinesische Staatsunternehmen ChemChina handelt es sich um die bislang größte Auslandsinvestition eines chinesischen Unternehmens, die mit 43 Milliarden USD zu Buche schlagen wird.

Starten Pflanzenzüchter Großaktion gegen Bauern?

agrartotal (Abl/Hamm) - Laut einer Veröffentlichung der AbL – Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft - sollen in diesen Wochen ca. 85.000 Landwirte Post von der Saatgut-Treuhandverwaltung GmbH (STV) im Auftrag des Bund der Deutschen Pflanzenzüchter (BDP) einen Brief erhalten. Die STV unterbreitet darin - laut AbL – ein „Angebot“: Wer bis zum 25. März 2016 die Aussaat von hofeigenem Saatgut aus den vergangenen 4 Jahren nachmeldet und bezahlt, wird nicht weiter von der STV behelligt. Wer dies nicht tut, dem droht die STV mit zivilrechtlichen hohen Schadensersatzansprüchen und mit strafrechtlichen Konsequenzen.

Zu hohe Fleischbeschaugebühren verschärfen den Strukturwandel

Die Höhe der Gebühren, verbunden mit den aktuell niedrigen Erzeugerpreisen, führt dazu, dass die Schlachtung und damit die Tierhaltung insgesamt unwirtschaftlich wird.

agrartotal (pm/Koblenz/Mainz) - Michael Horper, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau und Eberhard Hartelt, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd, fordern eine deutliche Absenkung der Fleischbeschaugebühren in Rheinland-Pfalz. Die Gebühren seien im Vergleich zu anderen Bundesländern wesentlich höher und könnten von den Schlachtunternehmen und den Landwirten nicht mehr akzeptiert werden.

Jagdliche Aus- und Fortbildung

Foto StMELF

agrartotal (Min/München) - Für den laufenden Betrieb der Landesjagdschulen in Bayern hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner jetzt 284 000 Euro aus der Jagdabgabe bereitgestellt. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte der Minister am Montag dem Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands, Prof. Jürgen Vocke, bei einem Treffen in München.

„Ernährungsbildung gehört in die Schulen“

Bundesernährungsminister Christian Schmidt (Archivfoto)

agrartotal (BMEL/Berlin) - Bundesernährungsminister setzt auf Extraportion Wissen im Unterricht

Afrikanische Schweinepest

agrartotal (bmel/Berlin) - Das Friedrich-Loeffler-Institut hat Anfang Februar 2016 eine neue Karte zur Afrikanischen Schweinepest in Estland, Lettland, Litauen und Polen herausgegeben.

Hepatitis E- Virus durch Wild- und Hausschweine

Hepatitis E ist eine akute Leberentzündung, die durch Infektion mit dem Hepatitis E Virus (HEV) hervorgerufen wird.

agrartotal (bfr/Berlin) - Neuere Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und anderer Forschungseinrichtungen zeigen, dass zwischen 40 % und 50 % der Hausschweine in deutschen Beständen und zwischen 2 % und 68 % der erlegten deutschen Wildschweine mit dem Hepatitis E-Virus (HEV) entweder infiziert waren oder noch Träger des Virus sind.

Rinder-Tuberkulose

agrartotal (lid/Bern) - Im österreichischen Bundesland Vorarlberg sind derzeit sechs Bauernbetriebe wegen Verdachts auf Rinder-Tuberkulose gesperrt.  Das bedeutet, dass die betroffenen Höfe weder Rinder kaufen noch verkaufen dürfen. Zwei Sperren konnten nach Vorliegen des Laborbefundes wieder aufgehoben werden. Nun sind zwei weitere Betriebe vorläufig gesperrt worden, teilt das Vorarlberger Landesveterinäramt mit.

Hormonfleisch

agrartotal (lid/Bern) – Laut dem Schweizer Tierschutz (STS) ist der Import von Hormonfleisch in den letzten Jahren gestiegen. Hauptabnehmer des umstrittenen Fleischs ist die Gastronomie. 1'413 Tonnen Hormon-Rindfleisch seien 2015 in die Schweiz eingeführt worden, schreibt der Schweizer Tierschutz in einer Medienmitteilung. Das ist laut STS ein Anstieg um 30 Prozent innert 3 Jahren.

KTG Agrar SE profitiert weiter vom Bio-Boom

agrartotal (ktg/Hamburg) - Am Wochenende ist die Weltleitmesse der Bio-Branche, die BIOFACH, in Nürnberg erfolgreich beendet worden. Das Fazit: Der Megatrend Bio setzt sich fort. So stieg der Absatz von Bio-Lebensmitteln- und Getränken gemäß dem Branchenverband BÖLW im Jahr 2015 um 11 % auf 8,62 Mrd. Euro. Dies ist das größte Wachstum seit dem Jahr 2008. Auch die BIOFACH selbst verzeichnete mit 48.000 Besuchern einen neuen Rekord. "Trotz Jahren des Wachstums der Öko-Branche aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft ist immer noch kein Ende des Booms in Sicht. Der Trend zu gesunder Ernährung im In- und Ausland wird unsere Branche auch in den kommenden Jahren treiben. Davon profitiert KTG als führender Landwirt und Nahrungsmittelproduzent", sagt Siegfried Hofreiter, Vorstandsvorsitzender der KTG Agrar SE.

Wahlkampf in Rheinland-Pfalz: Verbandsklagegesetz

Ulrike Höfken

Höfken: Drei Tierschutzvereine in Rheinland-Pfalz erhalten Anerkennung nach dem Verbandsklagegesetz

Schafe in NRW um 2,3 Prozent gestiegen

agrartotal (IT.NRW/Düsseldorf) - Am 3. November 2015 gab es in den nordrhein-westfälischen Betrieben mit Schafhaltung 136 329 Schafe. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand  repräsentativer Ergebnisse der Viehbestanderhebung mitteilt, waren das 2,3 Prozent oder 3 129 Tiere mehr als im November 2014. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe (mit mindestens 20 Schafen) war mit 1 144 um 4,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor (damals: 1 099 Betriebe). Weibliche Schafe zur Zucht machten in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2015 mit 95 914 Tieren (70,4 Prozent) den größten Anteil am gesamten Schafbestand aus. Unterschieden wird hier zwischen Milchschafen (1 149) und anderen Mutterschafen (94 765). Mit einem Anteil von 0,8 Prozent am Gesamtbestand ist die Milchschafhaltung von vergleichsweiser geringer Bedeutung: Mit 35 338 Tieren entfiel etwa ein Viertel (25,9 Prozent) des Schafbestandes auf Lämmer und Jungschafe unter einem Jahr. Die Zahl der Schafböcke lag bei 2 748 Tieren. (IT.NRW) 

TOPThema - Backhaus: Tierschutz ist Daueraufgabe

agrartotal (MC/Schwerin) - Auf der in Güstrow erstmals stattgefundenen Tierwohltagung MV erörterte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus vor rund 350 Besucher die Frage, wie politisch Tierwohl ist. Veranstaltet wurde die Tagung von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV, dem Landeskontrollverband für Leistungs- und Qualitätsprüfung MV und der RinderAllianz.

Nutzungsdauer von Produkten

Elvira Drobinski-Weiß, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD

agrartotal (SPD/Berlin) - Die jetzt veröffentlichte Studie des Umweltbundesamtes zur Nutzungsdauer von Produkten zeigt dringenden Handlungsbedarf: Gegen frühzeitige Materialermüdung, aber auch gegen den Trend in der Gesellschaft, Produkte vorzeitig auszusortieren, müssen wirksame Maßnahmen ergriffen werden, sagte Elvira Drobinski-Weiß, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.

Tötungspraxis bei männlichen Eintagsküken beenden

Christina Jantz, SPD-Tierschutzbeauftragte (Agrardigital/Archivfoto)

agrartotal (SPD/Berlin) - Wie die Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Christina Jantz, in ihrer Pressemeldung miteilte, hat die Staatsanwaltschaft Münster jetzt Anklage gegen eine Brüterei wegen der massenhaften Vernichtung männlicher Eintagsküken erhoben. Dies bestärkte, so Christina Jantz, die SPD-Bundestagsfraktion in ihrer Forderung, die Praxis des routinemäßigen Tötens von männlichen Eintagsküken abzustellen.

Erlöse in der Landwirtschaft: Was bekommt der Landwirt?

agrartotal (LPD/Hannover) - Nur ein Viertel von jedem Euro, den Verbraucherinnen und Verbraucher für Lebensmittel ausgeben, bekommt der Landwirt. Am geringsten fällt der Anteil nach Mitteilung des Landvolk Pressedienstes bei Brot, Brötchen und Getreideerzeugnissen aus. Lediglich 4,8 Prozent der Ausgaben für Backwaren und ähnliches kann der Landwirt in seiner Betriebskasse verbuchen, bei einem Brötchen für 50 Cent sind es also weniger als 2,5 Cent.

Tierhalter vor großen Herausforderungen

Der Marktexperte der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Dr. Albert Hortmann-Scholten, sieht völlig unterschiedliche Standards auf dem hiesigen Markt sowie wichtigen Exportmärkten.

agrartotal (LPD/Berlin/Hannover) - Die deutschen Tierhalter stehen vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen. Das schildert ein Beitrag in der Verbandszeitschrift Deutsche Bauern Korrespondenz des Deutschen Bauernverbandes.

Transportlogistikunternehmen

Durch Grenzkontrollen kommt es immer wieder zu unplanbaren, oft stundenlangen Verzögerungen bei Lkw-Transporten.

agrartotal (bgl/Frankfurt) - Die Wiedereinführung von Grenzkontrollen an Binnengrenzen der EU stellt das deutsche Transportlogistikgewerbe ebenso wie deren Kunden vor große Probleme. Vor allem an Grenzübergängen von und nach Österreich und Frankreich stehen Lkw vermehrt in Grenzstaus und müssen oft stundenlange Umlaufverzögerungen in Kauf nehmen. Gleiches gilt nach wie vor im Lkw-Verkehr über oder unter dem Ärmelkanal nach Großbritannien, in Südosteuropa und neuerdings in Skandinavien. Ein Dominoeffekt über alle EU-Grenzen hinweg könnte die mit der Abschaffung der Zollgrenzen innerhalb der EU erreichten Standortvorteile eines „Gemeinsamen Binnenmarktes“ schnell wieder auslöschen.

Fachsymposium MuD Tierschutz

agrartotal (BMEL/Bonn) - Am 21. April 2016 findet in Bonn das Fachsymposium zur Ergebnispräsentation der Beratungsinitiativen der Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz statt. Projekteilnehmer und Fachpublikum diskutieren die vorgestellten Ergebnisse in zwei Workshops mit den Schwerpunktthemen Schwein und Geflügel. (Weitere Informationen: Siehe Termine auf dieser Seite) 

Regierung informiert über TTIP

agrartotal (hib/HLE/Berlin) - Die Bundesregierung hat versichert, den Deutschen Bundestag nach den gesetzlichen Vorgaben "umfassend, zeitnah und fortlaufend" über den Fortgang der Verhandlungen zu einem transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) und die EU-internen Beratungen zu informieren. Auch alle von der EU erhaltenen Dokumente würden an den Deutschen Bundestag weitergeleitet, heißt es in der Antwort (18/7299) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/7106).

Bosnien und Herzegowina beantragt EU-Mitgliedschaft

agrartotal (eu/Brüssel) - Der Westbalkanstaat Bosnien und Herzegowina hat heute (Montag) seinen Antrag auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union eingereicht. Der Entscheidung waren monatelange Gespräche zwischen den politischen Akteuren des Landes vorausgegangen. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und Ihr Kollege Johannes Hahn, Kommissar für Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsfragen, begrüßten den Schritt, der den Wünschen der Bevölkerung Bosniens und Herzegowinas entspräche.

Browserverlauf auswerten

agrartotal (vdaa/Stuttgart) - Arbeitgeber darf zum Nachweis der privaten Nutzung des Internets Browserverlauf auswerten

Wölfe stellen Tierhalter vor erhebliche Probleme

agrartotal (LPD/Hannover)  – Die Ausbreitung der Wölfe stellt Niedersachsens Tierhalter vor erhebliche Probleme. Das sagt der Rotenburger Landvolkvorsitzende Jörn Ehlers bei einer Anhörung im Agrarausschuss des niedersächsischen Landtages in Hannover. „Politiker, die unter dem Motto ‚Willkommen Wolf‘ den Beutegreifer hierzulande wieder heimisch machen wollen, sollten die zunehmenden Ängste und Sorgen der betroffenen Menschen nicht übersehen“, sagt der Landwirt.

Fleischverzicht zur Fastenzeit rettet nicht das Klima

agrartotal (dbv/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) hält nichts davon, die Fastenzeit politisch zu instrumentalisieren und warnt vor einer Neuauflage der unseriösen Veggie-Day-Debatte. Umweltverbände und Politiker der Grünen sollten den Verbrauchern nicht vorgaukeln, mit dem Fasten und dem Verzicht auf Fleisch könne das Klima gerettet werden.

Mehr Bio von hier

agrartotal (bbv/Nürnberg) – Noch bis zum Samstag findet in Nürnberg die Biofach, die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, statt. Bayern ist das bedeutendste Öko-Land in Deutschland. Die Zahl der bayerischen Bio-Bauern ist im vergangenen Jahr um etwa zehn Prozent auf 7350 gestiegen. Im Vergleich zu 2014 entspricht das einem Plus von rund zehn Prozent. Gründe für diese Entwicklung sind die steigende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln und die guten Absatzbedingungen.

Absatzförderung: Aufruf zur Einreichung von Programmvorschlägen gestartet

agrartotal (BLE/Bonn) - Anfang Februar 2016 veröffentlichte die EU-Kommission die erste Aufforderung, Programmvorschläge für die Absatzförderung von Agrarerzeugnissen einzureichen. Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 111 Millionen Euro zur Verfügung. Die Antragsfrist endet am 28. April 2016.

Die Anträge sind unter http://ec.europa.eu/agriculture/promotion/index_de.htm über ein Teilnehmerportal einzureichen. Die EU-Kommission wird nach Bewertung der Anträge voraussichtlich im Herbst über deren Annahme entscheiden. Die Anträge sind bis zum 28. April 2016 direkt an die Kommission zu richten (und nicht – wie in der Vergangenheit – an die Behörden der Mitgliedstaaten).

 

Brunner bei Altdorfer Biofleisch auf der BIOFACH

Unser StMELF-Bild zeigt den Minister (M.) mit Firmenchef Manfred Kottmayr (2.v.r.), seiner Tochter Katharina Kottmayr (r.), Qualitätsmanagement-Beauftragte Gabriele Maier und Naturland-Landesvorsitzender Hubert Heigl (l.).

agrartotal (min/Nürnberg) - Auf seinem Messerundgang über die BIOFACH in Nürnberg schaute Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auch am Stand der Altdorfer Biofleisch GmbH aus dem Landkreis Landshut vorbei.

Russen lernen Bio in Bayern

agrartotal (min/Nürnberg) – Bei einem Treffen auf der BIOFACH in Nürnberg hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die russische Vize-Agrarministerin Elena Astrachanzewa über die hohen Standards für Bio-Lebensmittel und die Entwicklung des ökologischen Landbaus im Freistaat informiert. Die Vize-Ministerin bereist Bayern mit einer Delegation des russischen Parlaments, der Duma, weil in Russland zurzeit ein Gesetz zum ökologischen Landbau vorbereitet wird. Grundlage für das neue Gesetz in Russland sollen die hohen Ökostandards in Bayern und Deutschland werden. Brunner erläuterte der russischen Seite auch sein Landesprogramm, mit dem der Ökolandbau bis 2020 verdoppelt werden soll. Bayern ist mit 230 000 Hektar ökologisch bewirtschafteter Fläche und 7 350 Betrieben größtes deutsches Bio-Erzeugerland. Der bayerische Minister unterstrich bei dem Treffen das Interesse Bayerns, die gegenseitigen Kontakte trotz des gegenwärtigen Embargos aufrecht zu halten.

 

BIOFACH jetzt mit App!

agrartotal (BiofachNürnberg) - Zur Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel und der Internationalen Fachmesse für Naturkosmetik gibt es jetzt auch die passenden Apps. Die BIOFACH und VIVANESS Apps können in den App Stores (iOS und Android) heruntergeladen werden. Zu den praktischen Features gehören zum Beispiel: Eine persönliche Merkliste für Aussteller, Produkte und Events, ein dynamischer Hallenplan für mühelose Orientierung auf dem Messegelände und der integrierte Carfinder auf GPS-Basis. 
Alle Infos zu den BIOFACH und VIVANESS Apps unter www.biofach.de/app sowie unter www.vivaness.de/app.

BIOFACH 2016 mit Besucherrekord

agrartotal (Biofach/Nürnberg) - Rund 48.000* Besucher (2015: 44.624) aus 132 Ländern ließen es sich nicht nehmen, vom 10. bis 13. Februar zu BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, und VIVANESS, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, nach Nürnberg zu reisen. 2.544 Aussteller – 245 davon auf der VIVANESS – präsentierten sich den Einkäufern aus dem Lebensmittel- und Kosmetiksektor. Hocherfreulich war auch die Jahresbilanz der Branche: 2015 gaben die deutschen Haushalte rund 11 % mehr Geld für Bio-Lebensmittel und -Getränke aus als im Vorjahr. Der Umsatz betrug über 8 Mrd. EUR, so der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Immer mehr Kunden greifen auch zu Naturkosmetik. Der grüne Beautymarkt verzeichnete 2015 ein Plus von 10 % und mehr als 1 Mrd. EUR, so die gemeinsame Erhebung von naturkosmetik konzepte, GfK, IRI, IMS Health und BioVista.

Bioland Teil 2

agrartotal (taz/Berlin) - Die taz berichtet: Nach einem kritischen taz-Artikel will Deutschlands größter Ökobauernverband Bioland seine Richtlinien zum Verbot bestimmter Antibiotika und anderer Medikamenten ändern. Bioland-Sprecher Gerald Wehde kündigte am Freitag im Gespräch mit der Zeitung an, „dass wir die Richtlinien anpassen werden – also transparent machen, dass wir Ausnahmegenehmigungen erteilen und unter welchen Bedingungen.“

Siehe hierzu auch untenstehenden Bericht

Bioland: Ausnahmegenehmigungen beim Medikamenteneinsatz

agrartotal (Bioland/Mainz) - Die Tageszeitung (taz) wirft dem Bioland-Verband in ihrer Ausgabe vom 9. Februar 2016 vor, seine eigenen Medikamentenvorgaben zu unterlaufen.

LBV-Unternehmertag

agrartotal (lbv/Stuttgart) - Unter dem Motto „Landwirtschaft 2016 – Zwischen freien Märkten und Handelsembargo” findet der Unternehmertag des Landesbauernverbandes (LBV) zum fünften Mal in Stuttgart statt. Der erfolgreiche Branchentreff greift aktuelle Themen der Agrarbranche wie das russische Handelsembargo, das Ende der Milchquote oder die Lage in der Fleischbranche auf. 

Agrarministerium soll Bilanz ziehen

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - "Ankündigungen und Maßnahmen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft" sind Gegenstand einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/7430). Die Abgeordneten fordern darin unter anderem Auskunft über die durch das Agrarministerium unternommene Schritte gegen das Töten männlicher Küken. Die Fraktion interessiert insbesondere, ab wann die Infrarot-Spektoskopie bei bebrüteten Eiern zur Geschlechtserkennung flächendeckend angewendet werden kann. Des Weiteren werden Informationen zu einem möglichen Verbot des Kupierens von Schweineschwänzen und zu einem Verbot giftiger Tätowiermittel sowie zu Maßnahmen gegen den Welpenhandel verlangt. Darüber hinaus interessiert die Fragesteller die Position der Bundesregierung zur konventionellen Kaninchenmast in Käfigen sowie zur Überarbeitung des Gentechnikgesetzes.

Antibiotika: Resistenzen

agrartotal (ORF/Wien) - Die Resistenzraten von Bakterien gegen Antibiotika nehmen - wie das ORF.at-Network berichtet - in der EU zu. Das ergab ein neuer Bericht des Europäischen Zentrums für Krankheitskontrolle (ECDC) und der Europäischen Behörde für Ernährungssicherheit (EFSA), der am Donnerstag veröffentlicht wurde. "Jedes Jahr sterben in der EU rund 25.000 Menschen durch bakterielle Infektionen, die durch resistente Keime hervorgerufen worden sind. Diese Gefahr ist aber nicht auf Europa beschränkt, sondern ein globales Problem, das globale Lösungen verlangt", so EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis in einer Aussendung.

Verbraucherpreise Januar 2016

agrartotal (Destatis/Wiesbaden) - Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Januar 2016 um 0,5 % höher als im Januar 2015. Die Inflationsrate − gemessen am Verbraucherpreisindex – hat sich damit zum Jahresbeginn leicht erhöht. Im Dezember 2015 hatte sie bei + 0,3 % gelegen. Im Vergleich zum Dezember 2015 sank der Verbraucherpreisindex im Januar 2016 deutlich um 0,8 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt damit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 29. Januar 2016.

Verbraucher kaufen bewusst aber lieber regional als nachhaltig

Für 28% der Verbraucher müssen Lebensmittel aus der Region kommen, für 25% der Verbraucher ist beides wichtig Nachhaltigkeit und Regionalität.

agrartotal (bve/Berlin) - Bei den deutschen Verbrauchern steigt das Bewusstsein bei Lebensmitteleinkauf, Qualität ist zunehmend wichtiger als der Preis. Wie groß die Bereitschaft ist für mehr Qualität auch mehr Geld auszugeben unterscheidet sich dabei von Bundesland zu Bundesland.

Raiffeisen-Stiftung

agrartotal (drv/Berlin) - Die Homepage der Raiffeisen-Stiftung präsentiert sich unter der bekannten Adresse www.raiffeisen-stiftung.de im neuen Gewand. Der Auftritt räumt Reportagen über einzelne Förderprojekte mehr Platz ein.

430.000 Euro Starthilfe

agrartotal (nabu/Berlin) - Gesucht und gefunden: 15 Landwirte dürfen sich über insgesamt 430.000 Euro Starthilfe für die Umstellung von konventioneller auf biologische Landwirtschaft freuen. Der NABU und Alnatura haben erstmalig den ABBI-Förderpreis verliehen.

EU-Schweinepreise: Märkte weiterhin ausgeglichen

agrartotal (isn/Damme) - Der europäische Schlachtschweinemarkt präsentiert sich weiterhin ausgeglichen.

Tönnies mit neuer Ebermaske

agrartotal (isn/Rheda) - In einem Schreiben an die Lieferanten hat das Unternehmen Tönnies angekündigt, die unkastrierten männlichen Mastschweine ab dem 18.02.2016 nach einer neuen Ebermaske abzurechnen.

Teil 2: Tönnies mit neuer Ebermaske

agrartotal (isn/Rheda) - Hauptunterschied der neuen Maske ist die schlechtere Bewertung von Tieren mit einem Bauch-MFA von weniger als 57 % sowie eine geringere Bewertung für den Lachs. Schweine mit hohen Bauchfleischanteilen werden nach der neuen Maske dagegen leicht besser bewertet als bislang. Zudem ist die Abstufung beim Schinken geändert worden.

Orginaldaten im Anhang:

Antibiotikaminimierung im Stall

agrartotal (vet/Bonn) - VetMAB Modul für Schweinetierärzte startet Mitte Februar 2016: VetMAB ist ein Online-Projekt zur Antibiotikaminimierung im Stall für Tierärzte, das sich in verschiedenen eLearning-Modulen mit den Möglichkeiten der Reduktion der eingesetzten Antibiotika in der Nutztiermedizin sowie mit einem verantwortungsbewussteren Umgang mit den Wirkstoffen sowie der Entstehung von Resistenzen befasst. Am 15. Februar 2016 startet nach dem Grundlagen- und dem Mastitis-Modul nun ein weiteres Modul, dieses Mal für "Schweinetierärzte".

Niemand gibt mehr für Bio aus als die Schweizer

agrartotal (lid/Schweiz) - Bei den Pro-Kopf-Ausgaben für Bio-Produkte ist die Schweiz mit Abstand die Nummer 1. Danach folgen Luxemburg und Dänemark. Pro Kopf und Jahr geben Schweizerinnen und Schweizer 221 Euro (umgerechnet rund 243 Franken) für Bio-Produkte aus.

Glyphosat: Keine Neuzulassung im Hauruck-Verfahren

Harald Ebner MdB

agrartotal (gb/Berlin) - Harald Ebner, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen erklärte zum immer noch aktuellen Fall Glyphosat:

"EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis will die Neuzulassung des umstrittenen Glyphosats offenbar möglichst schnell und noch dazu unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchsetzen. Dabei ist das Allround-Pflanzengift umstritten wie nie zuvor. Schon die grundsätzliche Entscheidung der Kommission zugunsten des Giftes, das unter Umständen krebserregend wirken kann, ist völlig unverständlich. Geradezu unverantwortlich aber ist es, dass die EU-Kommission die Anwendung des Herbizids ohne Auflagen genehmigen will. So soll sogar der in der Bundesrepublik untersagte Einsatz als Reifebeschleuniger von Getreide (Sikkation) erlaubt sein. Auch soll es keine Mengenbeschränkung geben. Zudem will die Kommission den Verkauf an Laien für den Gebrauch im Garten und auf Gehwegen ebenfalls weiter zulassen. Mit diesem Kurs, der weit hinter die Appelle selbst konservativer Branchenexperten zurückfällt, offenbart die Kommission einen blinden Gehorsam gegenüber agroindustriellen Interessen".

Sie sagte ...

Ernährungsministern Ulrike Höfken

agrartotal (min/Bitburg) - Ulrike Höfken, Ernährungsministern in Rheinland-Pfalz,  in ihrer rede auf dem Vieh- und Fleischtag in Bitburg:

„Angesichts der aktuell existenzbedrohenden Erzeugerpreise für Milch, Fleisch und Getreide brauchen wir mehr Anerkennung für Lebensmittel und damit auch mehr Wertschöpfung für unsere ländlichen Räume.“

Vieh- und Fleischtag in Bitburg

Ernährungsministern Ulrike Höfken

agrartotal (min/Bitburg) - Ernährungsministern Ulrike Höfken hat beim Vieh- und Fleischtag in Bitburg für mehr Wertschätzung für Lebensmittel geworben. „Landwirtschaft und gutes Essen muss uns etwas wert sein. Die Ernährung ist nicht nur wichtig für Fitness und Gesundheit, sondern auch für unsre Umwelt, das Klima und den Tierschutz. Wir unterstützen unsere heimische Landwirtschaft, wenn wir ihre wertvollen Produkte zu angemessenen Preisen kaufen“, sagte Höfken am Donnerstag im Hinblick auf die Debatte über den Fleischkonsum in Deutschland zum Beginn der Fastenzeit. Höfken: „Angesichts der aktuell existenzbedrohenden Erzeugerpreise für Milch, Fleisch und Getreide brauchen wir mehr Anerkennung für Lebensmittel und damit auch mehr Wertschöpfung für unsere ländlichen Räume.“

Bildungsmesse didacta beim i.m.a e.V.

agrartotal (pm/Köln)  Lernen, wie vielfältig die Landwirtschaft ist – das steht im Mittelpunkt der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung erleben lernen“. Sie wird von einem Dutzend Verbänden und Institutionen aus dem Agrar- und Ernährungsbereich auf der Bildungsmesse didacta vom 16. bis 20. Februar 2016 in Köln präsentiert.

TOP-Thema: Stimmungsmache zur Fastenzeit

agrartotal (bvv/München) – Zur Fastenzeit haben sich Grüne, SPD und Umweltorganisationen mit einem Appell zu Wort gemeldet. Sie rufen Verbraucher dazu auf, ihren Fleischverzehr um die Hälfte zu reduzieren und kritisieren die Tierhaltung massiv.

Landjugendforum am 1. März 2016

agrartotal (bvv/München) - Das diesjährige Motto des Landjugendforums am 1. März 2016 im Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching spannt einen breiten Bogen: „Landwirtschaft gestaltet Zukunft – persönlich, betrieblich und als Teil der Gesellschaft!“.

Bitburg: Vieh- und Fleischtag 2016

agrartotal (bwv/Koblenz/Bitburg) - Präsident Michael Horper fordert auf dem 23. Vieh- und Fleischtag in Bitburg nachhaltige Kostensenkung für die landwirtschaftlichen Betriebe

Alles Öko: Priorität für heimische Produkte

Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, auf dem Perspektivforum des DBV auf der Biofach in Nürnberg

agrartotal (DBV/Nürnberg) - „Der Ökomarkt bietet gute Perspektiven und Marktchancen. Damit die deutschen Landwirte dieses Potenzial ausschöpfen können, ist neben praktikablen gesetzlichen Rahmenbedingungen eine stärkere Bevorzugung von Öko-Rohstoffen aus heimischer Herkunft erforderlich. Andernfalls werden die Öko-Bauern nicht adäquat am weiter wachsenden deutschen Markt teilnehmen können“. Dies konstatierte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, auf dem Perspektivforum des DBV auf der Biofach in Nürnberg.

Bio-Aufschwung für mehr grünes Wachstum nutzen

Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von B'/Grüne

agrartotal (Grüne/Berlin) - "Für einen abgesicherten, stetigen Öko-Aufschwung ist Landwirtschaftsminister Schmidt leider ein Totalausfall. Die Bundesregierung ist meilenweit davon entfernt ihr Ziel, 20 Prozent Öko-Landbau bis 2020, zu erreichen. Der Anteil der Ökolandwirtschaft ist mit gerade einmal sechs Prozent noch immer viel zu gering. Die konventionelle Landwirtschaft befindet sich in einer strukturellen Krise, auf die die Bundesregierung mit Tatenlosigkeit antwortet. Damit die Landwirtschaft in Deutschland zukunftsfähig ist, muss mehr Betrieben der Umstieg auf Bio erleichtert werden", 

erklären Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender, und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik

Bio: Nicht nur nach Fördergeldern schielen

agrartotal (RLV/Bonn) -  Bei Umstellung auf Ökolandbau gut beraten vorgehen ---Bio, oder besser Öko, ist aktuell in (fast) aller Munde – und das im wörtlichen wie auch im übertragenen Sinn.

Bio-Umsatz wächst zweistellig, mehr Bio-Betriebe und -Flächen

agrartotal (BÖLW/Nürnberg) - „Immer mehr Menschen entscheiden sich an der Ladenkasse für Bio-Lebensmittel und unterstützen den Umbau der Landwirtschaft“, kommentiert Peter Röhrig, Geschäftsführer des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), anlässlich der Eröffnung der BIOFACH das zweistellige Umsatzwachstum des deutschen Bio-Marktes. Nach der Berechnung des „Arbeitskreises Biomarkt“ wurde 2015 mit Bio-Lebensmitteln und -Getränken ein Umsatzplus von 11,1 % und ein Marktvolumen von insgesamt 8,62 Mrd. € (2014: 7,76 Mrd. €) erreicht.

Niedersachsen soll Spitzenreiter in der Bioförderung werden

Landwirtschaftsminister Christian Meyer

agrartotal (Min/Nürnberg) - Die Ökobauern in Niedersachsen dürfen mit Optimismus in die Zukunft schauen. Landwirtschaftsminister Christian Meyer kündigte an, er werde sich dafür einsetzen, „dass die Förderprämien im Ökolandbau noch einmal erhöht werden und Niedersachsen unter Rot-Grün nach Jahren der Durststrecke seine bundesweite Spitzenposition festigt“. Zum Start der als weltgrößte Messe für Bio-Lebensmittel geltenden Biofach in Nürnberg forderte Meyer auch den Bundesagrarminister Christian Schmidt auf, „den warmen Worten für den Ökolandbau auch einmal konkrete Taten folgen zu lassen“.

Konsultation zum Greening

EU-Agrarkommissar Phil Hogan

agrartotal (DBV/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat die Landwirte dazu aufgerufen, sich an der öffentlichen Konsultation der EU-Kommission über ihre Erfahrungen mit dem Greening im ersten Jahr der Umsetzung der EU-Agrarreform zu beteiligen. Bis zum 8. März 2016 sollten möglichst viele Praktiker den Fragebogen auf der Homepage der EU-Kommission beantworten. Die Brüsseler Behörde will nach eigenen Angaben auf dieser Grundlage im ersten Halbjahr 2016 erste Ansätze zur Vereinfachung und Entbürokratisierung des Greening vorstellen. Der DBV hatte sich in den letzten Monaten bereits mehrfach mit wichtigen Entbürokratisierungsvorschlägen an EU-Agrarkommissar Phil Hogan gewandt und bekräftigt, dass die Vereinfachungen auch tatsächlich bei den Landwirten ankommen müssen.

Weihnachts-Leberwurst

agrartotal (EU/Bonn/Brüssel) - Am Aschermittwoch konnten sich die Aachener schon auf das nächste Weihnachtsfest freuen: Ihre Weihnachts-Leberwurst - "Aachener Weihnachtsleberwurst" oder, in der Variante ihres rheinischen Dialekts, "Oecher Weihnachtsleberwurst", bekommt von der Europäischen Kommission das Gütezeichen "geografisch geschützte Angabe" verliehen.

Wolfsberatungszentrum

Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken

agrartotal (dbv/Berlin) - „Der Aufbau eines Dokumentations- und Beratungszentrums des Bundes, das die Bundesländer beim Umgang mit dem Wolf beraten und Maßnahmen koordinieren soll, ist ein erster wichtiger Schritt. Hiermit muss es gelingen, eine Angleichung der bisher sehr unterschiedlichen Handhabung in Sachen Prävention und Kompensation in den Ländern zu erreichen. Davon hängt auch entscheidend die Zukunft der Weidetierhaltung in Deutschland ab.“ Dies stellte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, angesichts der Gründung des Beratungszentrums durch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in Berlin fest.

Sensation? Erstes Landwirtschaftsamt mit freiem Internet

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

agrartotal (min/München) - Als bayernweit erstes Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bietet Nabburg jetzt freien Internet-Zugang. Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitgeteilt. Kunden, Schüler und Gäste können den neuen WLAN-Hotspot laut Brunner ab sofort unkompliziert und passwortfrei nutzen – lediglich die Nutzungsbedingungen des staatlichen Zugangs mit dem Namen „@bayernWLAN“ müssen akzeptiert werden. Dem Minister zufolge sollen schrittweise auch die übrigen 46 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayern mit freiem Internet ausgestattet werden.

Reserveantibiotika

Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth

agrartotal (bmel/Berlin/Amsterdam) - In Amsterdam findet derzeit eine EU-Ministerkonferenz zu Antibiotika-Resistenzen statt. Die Niederlande haben das Thema zu einem Schwerpunkt ihrer Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2016 gemacht. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wird bei der Konferenz durch die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth vertreten. Sie erklärt: „Antibiotikaresistenzen sind ein grenzüberschreitendes Problem und sie stellen ein Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier dar. Um die Entwicklung von Antibiotika-Resistenzen zu vermeiden, müssen wir den Einsatz von Antibiotika auf das therapeutisch notwendige Maß begrenzen. Das wird aber nur gelingen, wenn Veterinär- und Humanmedizin eng zusammen arbeiten. Wichtig ist auch, den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten weiter zu intensivieren.“

Erfolg für Tönnies

Clemens Tönnies

agrartotal (fr/Vaduz) - Im Familienstreit um die Macht im Fleischkonzern Tönnies hat Firmenchef Clemens Tönnies laut dem Wirtschaftsmagazins «Capital» einen Etappensieg erreicht. Nach knapp drei Jahre andauernden Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft in Liechtenstein ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit liechtensteinischen Stiftungen gegen Tönnies eingestellt.

Brandkatastrophe in der Westfleisch!

agrartotal (fr/Paderborn) - Wie bereits berichtet, ist es auf dem Gelände der Westfleisch in Paderborn zu einem schweren Brand gekommen. Dieser konnte in den frühen Morgenstunden des heutigen dienstags gelöscht werden. Bislang gibt es auf der Homepage der Westfleisch dazu aber keine Zeile zu lesen. Inwieweit der Betrieb dort weitergeht, oder ähnliches, können sich die Redaktionen somit nur aus den verschiedensten Quellen - alle aber keine Originalquellen - saugen. 

 

Tierschutzgesetz

agrartotal (fr/München) - Nch einer Strafanzeige von PeTA kommt jetzt das Münchner Schlachthaus ins Gerede. Die Tierschutzorganisation PeTA behauptet, dass bei der Schlachtung der Rinder Tierschutzgesetze gebrochen wurden. Die tierschutzorganisation behauptet, dass im Schlachthof Fehlbetäubungen durchgeführt wurden. So berichtet es zumindest die Münchener "Abendzeitung" online. 

Bundestag: Bilanz der Politik für ländliche Räume

agrartotal (hib/EIS/Berlin) - Die auf Bundesebene geplanten Maßnahmen zur Förderung des ländlichen Raumes in Deutschland stehen im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage (18/7435) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Fraktion fordert die Bundesregierung unter anderem dazu auf, eine Bilanz zum Zeitplan für die im Koalitionsvertrag angekündigte Weiterentwicklung der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) zu einer "Gemeinschaftsaufgabe Ländliche Entwicklung" zu ziehen. Des Weiteren wollen die Grünen wissen, ob die Bundesministerien ihre Politik für ländliche Räume untereinander koordinieren.

Aus für Bio-Burger

agrartotal (lid/Berlin) - In Deutschland hatte McDonald's im vergangenen Oktober und November Burger mit Bio-Fleisch getestet. Weil die Burger aber nicht die breite Masse ansprachen, verzichtet McDonald's nun auf eine definitive Einführung.

Chancen für die Landwirtschaft nutzen: Bio stärken?

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bio-Dachverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

agrartotal (BÖLW/Nürnberg) - Am 10. Februar öffnet die Weltleitmesse für Bio-Produkte, BIOFACH, ihre Tore. Anlässlich der heutigen Auftaktpressekonferenz wurden in Nürnberg die neuesten Zahlen und Fakten zur Entwicklung des Naturkosthandels sowie eine Aussteller-Befragung vorgestellt. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bio-Dachverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), kommentierte: „Ein jährliches, durchschnittliches Umsatz-Plus von 10 % über die letzten 10 Jahre im deutschen Naturkostgroßhandel zeigt das anhaltend wachsende Interesse an Bio. Das ist ein gutes Zeichen für die deutsche Landwirtschaft. Denn mit Bio steigt die Nachfrage in einem Bereich, der auch zahlreichen konventionellen Bauernhöfen eine Zukunft bieten kann."

BIOFACH und VIVANESS 2016: Vom 10. bis 13. Februar 2016

Fleischprodukte gibt es auf der BioFach auch

agrartotal (BioFach/Nürnberg) - Vom 10. bis 13. Februar 2016 versammelt sich in Nürnberg der internationale Bio-Sektor zur jährlichen globalen Gesamtschau. Auf BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, und VIVANESS, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, präsentieren sich dann mit insgesamt 2.544 Ausstellern aus 77 Ländern 8 % mehr Unternehmen als im Vorjahr. Zu den Highlights zählen die Erlebniswelten der BIOFACH und der konzeptionell erweiterte Treff für Profiköche, cook + talk, ebenso wie der größte internationale Bio-Kongress. In dessen Fokus steht unter der Überschrift Organic 3.0 das weltweite „Handeln für mehr Bio“. VIVANESS-Jubiläums-highlights: 245 Aussteller, das Bühnenprogramm VIVANESS on Stage, internationale Start-ups und Nischenmarken auf der Sonderfläche Breeze sowie die Premiere des Gemeinschaftsstandes für Naturkosmetik made in Germany mit deutschen Newcomern. Die Messetrends BIOFACH: authentische Produkte mit Gesicht und Geschichte, Convenience „ready to eat", exotische Getreide und getreideähnliche Rohstoffe sowie Regionalität. Must-haves im Bereich Naturkosmetik: natürliche Rohstoffe, neu definiert, regional-typische Wirkstoffe und Naturparfums.

BIOFACH

BoFach 2015

agrartotal (biofach/Nürnberg) - Auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, BIOFACH, trifft sich alljährlich die internationale Bio-Branche. Das umfassende Angebot zertifizierter Bio-Produkte zeigt die Vielfalt der Branche – von Frischeprodukten wie Molkereierzeugnisse und Käse, über Obst, Gemüse, Trockenprodukte wie Getreide- und Hülsenfrüchte, Nüsse und Süßwaren bis hin zu Getränken. Aussteller sind Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen – zum Beispiel Zertifizierung. Fachbesucher kommen aus Produktion und Herstellung, vertreten den Groß- und Einzelhandel, Import/Export-Unternehmen, Medien und Dienstleister, sowie Verbände und Institutionen. Internationaler Schirmherr der BIOFACH ist IFOAM – Organics International, ideeller nationaler Träger der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Fester Bestandteil der Weltleitmesse ist der BIOFACH Kongress als weltweit einzigartige Wissensplattform.

Kostenpflicht für Kunststofftüten ist richtiger Ansatz

agrartoztal (cdu/Berin) - Am heutigen Dienstag hat der Handel angekündigt, künftig Tüten aus Kunststoff nicht mehr kostenlos abzugeben. Auf diese Weise soll der Verbrauch von Kunststofftüten verringert werden.

ISN lädt zur Mitgliederversammlung

agrartotal (isn/Damme) - ISN lädt zur Mitgliederversammlung am 23. Februar nach Osnabrück - Gastredner Ministerpräsident Weil thematisiert Perspektiven der Agrarwirtschaft

Antibiotikaresistenzen

Eine Patentlösung, die mit einem Schlag alle Resistenzprobleme löst, gibt es ebenso wenig wie nur einen Schuldigen.

agrartotal (DLG/Frankfurt) - Antibiotikaresistenzen – Fakten für eine sachliche Auseinandersetzung. So lautet der Titel des neuen Expertenwissens der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft). Es beleuchtet die zunehmende Unwirksamkeit von Antibiotika bei Menschen und Tieren durch widerstandsfähige Bakterien. Die Publikation vermittelt einen kompakten Überblick über das komplexe Resistenzgeschehen und bietet Fakten und Argumente für eine sachliche Auseinandersetzung mit den vielfältigen Ursachen. Eine kritische Selbstanalyse der Landwirtschaft bzw. Nutztiermedizin findet ebenso statt wie der Blick über den eigenen Tellerrand. Die neue Ausgabe des DLG-Expertenwissens steht als kostenfreier Download zur Verfügung unter: www.DLG.org/publikationen.html

 

706.000 Betriebe

agrartotal (LPD/Hannover) - Mehr als 706.000 Betriebe mit knapp fünf Millionen Arbeitskräften stehen in Deutschland für die Lebensmittelkette vom Feld oder Stall bis zum Teller.

Ministererlaubnis

agrartotal (hib/MIK(Berlin) - Die Hintergründe zur Erteilung der Ministererlaubnis für die Fusion von Edeka und Kaiser's Tengelmann durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sind Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/7411). Dabei geht es den Abgeordneten unter anderem um die Gemeinwohlgründe, die Auswirkungen einer Fusion auf Arbeitsplätze, die Auswirkungen einer weiteren Marktkonzentration auf Verbraucher, Zulieferer und Wettbewerber und die Auflagen der Ministererlaubnis und das weitere Verfahren.

 

Deutsche Exporte im Jahr 2015: + 6,4 % zum Jahr 2014

agrartotal (destatis/Wiesbaden) - Im Jahr 2015 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1 195,8 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 948,0 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Jahr 2015 um 6,4 % und die Importe um 4,2 % höher als im Jahr 2014. Die Exporte und Importe übertrafen im Jahr 2015 die bisherigen Höchstwerte aus dem Jahr 2014. Damals sind Waren im Wert von 1 123,7 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 910,1 Milliarden Euro importiert worden.

Steuerhinterziehung

agrartotal (DSV/Worms) Der Bundesgerichtshof hat in einer soeben veröffentlichten Entscheidung in den Fällen der Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall (§ 370 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 AO) eine weitere Verschärfung seiner Rechtsprechung vorgenommen, soweit es um die Bestimmung des sogenannten großen Ausmaßes geht.

EuroTier 2016 wieder mit „World Poultry Show“

agrartotal (DLG/Hannover) - DLG erwartet rund 2.500 Aussteller aus aller Welt – EnergyDecentral mit BIOGAS Convention – Vom 15. bis 18. November 2016 in Hannover

EU-Agrarförderung

agrartotal (DBV/Berlin) - Landwirte und Behörden stehen vor einer Umstellung der Systeme für die flächenbezogenen EU-Agrarfördermittel. Nach EU-Recht müssen die Mitgliedstaaten aus Transparenz- und Kontrollgründen Systeme zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen einrichten, die auf IT-gestützten geografischen Informationssystemen basieren.

Innovative Landwirtschaft

Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken

agrartotal (Min/mainz) - Tier- und verbrauchergerechte Eiererzeugung, heimische Eiweißfuttermittel und umweltfreundliche Energiepflanzen: Das Land fördert zehn Projekte zur Innovation in der Land- und Forstwirtschaft in Rheinland-Pfalz mit insgesamt rund 2,9 Millionen Euro.

Fleischerzeugung im Jahr 2015 mit neuem Rekordwert

agrartotal (de/isn/Wiesbaden) - Im Jahr 2015 wurde in deutschen gewerblichen Schlachtunternehmen ein neuer Höchstwert bei der Erzeugung von Fleisch erzielt.

Tönnies ändert FOM-Klassifizierung

agrartotal (ISN) - In einem Schreiben - welches agrartotal.eu vorliegt - an die Lieferanten hat der Branchenprimus Tönnies angekündigt, ab dem 18.02.2016 die angelieferten Schlachtschweine ausschließlich mit dem AutoFOM -Gerät zu klassifizieren. Die Abrechnung nach einer FOM-Maske soll aber auf Wunsch auch weiterhin möglich sein, die Muskelfleischanteile (MFA) werden dann jedoch mit dem Auto-FOM III-Gerät geschätzt. Im Klartext: Klassifizierer, die am Band stehen und die Schweine mit der Nadel stechen, wird es bei Tönnies im Normalbetrieb in Zukunft nicht mehr geben.

IFFA 2016: das Top-Ereignis der Fleischwirtschaft

agrartotal (IFFA/Frankfurt) - Auf der IFFA, der Nr. 1 der Fleischwirtschaft, trifft sich vom 7. bis zum 12. Mai in Frankfurt am Main die gesamte Branche der Fleischwirtschaft. Die Messe Frankfurt rechnet mit rund 960 Ausstellern aus etwa 50 Ländern, darunter alle Marktführer, die ihre Top-Innovationen präsentieren werden. In den komplett ausgebuchten Messehallen zeigen sie auf einer Ausstellungsfläche von etwa 110.000 Quadratmetern neue Produkte, Technologien und Lösungen für alle Prozessstufen der Fleischverarbeitung. Etwa 60.000 Fachbesucher aus über 140 Ländern werden erwartet.

Westfleisch: Neue Infos zum Feuer in der Betriebsstätte in Paderborn

agrartotal Update 8.00 Uhr (Paderborn) - Am Montagnachmittag brannte es aus bisher unbekannten Ursachen im Westfleischproduktionsstandort Paderborn. Das Feuer konnte erst in den frühen Morgenstunden des dienstags gelöscht werden. Die Halle brannte auf einer Lände von fast 100 Meretn lichterloh. Nach neueren Nachrichten sind zwei Personen leicht verletzt worden. Alle Tiere - rund 1000 Schweine -  konnten nach ersten Meldungen vor dem Feuer noch in Sicherheit gebracht werden. Am Standort werden 600 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Polizei konnte die Höhe des Schaden noch nicht genau beziffern. Es sei aber von einem Schaden in Millionenhöhe auszugehen. Wie der Brand in der in einem Gewerbegebiet liegenden Anlage entstehen konnte, ist bisher noch unklar. Das Feuer hat rund 12.000 Quadratmeter des Betriebsgeländes zersört und brach gegen 16.40 Uhr aus, als eine Gewitterfront über Paderborn hinweg zog.

Tierseuchen: Kommt die "Blauzunge" zurück?

agrartotal (min/Stuttgart) - Tiergesundheitsexpertinnen und -experten von Bund und Ländern rechnen mit einer erneuten Einschleppung der Blauzungenkrankheit nach Süddeutschland. Sie raten daher zu einer freiwilligen vorbeugenden Schutzimpfung von Rindern, Schafen und Ziegen gegen die Blauzungenkrankheit. Durch eine vorbeugende Schutzimpfung könne der Blauzungenerkrankungen in Baden-Württemberg erfolgreich vorgebeugt werden.

BÖLW: Chancen für die Landwirtschaft nutzen

agrartotal (BÖLW/Nürnberg) - Am 10. Februar öffnet die Weltleitmesse für Bio-Produkte, BIOFACH, ihre Tore.

Ideenschmiede für die Schweinehaltung

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

agrartotal (Min/Bay/München) - Anhaltender Preisdruck und wachsende gesellschaftliche Anforderungen: Die Perspektiven für die bayerischen und deutschen Schweinehalter sind derzeit alles andere als rosig. Um Wege in die Zukunft aufzuzeigen, will Landwirtschaftsminister Helmut Brunner das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum (LVFZ) für Schweinehaltung im unterfränkischen Schwarzenau – schon heute eine der bundesweit führenden Einrichtungen dieser Art – noch stärker als Ideenschmiede für zukunfts- und wettbewerbsfähige Haltungsformen etablieren. „Wir brauchen Lösungen, die das Wohlbefinden der Tiere weiter verbessern, aber unseren Schweinehaltern auch dauerhaft eine wirtschaftliche Grundlage bieten“, sagte der Minister am Donnerstag bei einem Informationsbesuch.

Erst mit Glasfaser gibt es eine Internetzukunft in ländlichen Räumen

agrartotal (dbv/Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat sich zusammen mit dem Deutschen Landkreistag (DLT), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Deutschen Städtetag, dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) sowie dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) an den Beirat der Bundesnetzagentur mit der Forderung gewandt, dem Antrag der Deutschen Telekom auf das exklusive Recht zum Einsatz der Vectoring-Technologie nicht stattzugeben. Eine Entscheidung zugunsten der Telekom würde den erfolgreichen Breitbandausbau und insbesondere die dringend erforderliche Errichtung eines flächendeckenden Glasfasernetzes nachhaltig beeinträchtigen.

Der Sommer 2015 war fair – zumindest aus Sicht Deutscher Kühlhäuser

agrartotal (VDKL/Bonn) - Deutschlands Kühlhäuser haben nach wie vor gut zu tun. Mit einer durchschnittlichen Gesamtauslastung von 76,4% hielten die VDKL-Kühlhäuser das hohe Niveau der vergangenen Jahre. 

7. Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft

agrartotal (bve/Berlin) - Am Donnerstag, den 16. Juni 2016, findet der Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft - die Plattform für international tätige Unternehmen – zum siebten Mal im Auswärtigen Amt in Berlin statt.

Ernährungsphysiologie

agrartoztal (dlg/Hannover) - 70. Jahrestagung der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie - Neue Forschungsergebnisse aus der Ernährungsphysiologie, Tierernährung und Futtermittelkunde – Zusätzlicher Fokus: Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Futterwert von Getreide vom 8. bis 10. März 2016 in Hannover

Hubert Weiger neuer NEULAND-Vorsitzender

agrartotal (Neu/Berlin) - Auf der gestrigen NEULAND-Mitgliederversammlung wurde nach dem satzungsmäßigen Rotati- onsprinzip der Bundesvorsitzenden des BUND, Prof. Dr. Hubert Weiger zum Vorsitzenden des NEULAND e.V. gewählt. 

Micarna übernimmt Gabriel Fleury

agrartotal (lid/Schweiz) – Die Micarna-Gruppe übernimmt den Walliser Trockenfleischspezialisten Gabriel Fleury SA. Das Unternehmen wird in die Micarna-Gruppe integriert.

Jeder zehnte Erwerbstätige arbeitet für die Ernährungswirtschaft

agrartotal (bll/Berlin) Die deutsche Ernährungswirtschaft sichert Wohlstand, Wachstum und Beschäftigung. Aktuellen Zahlen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) und weiteren Branchenverbänden zufolge beschäftigt die Lebensmittelbranche in den Bereichen Landwirtschaft, Agrargroßhandel, Ernährungsindustrie, Lebensmittelgroß- und Lebensmitteleinzelhandel, Lebensmittelhandwerk sowie dem Gastgewerbe in knapp 707.000 Betrieben fast fünf Millionen Menschen. Damit hat sich die Zahl der Beschäftigten innerhalb von vier Jahren um gut eine Million erhöht.

„Frühzeitig die Eckpunkte für die EU-Agrarpolitik nach 2020 abstecken“

Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied (Archivfoto)

agrartotal (DBV/Alzey)-  „Die Landwirtschaft ist gegenüber Veränderungen aufgeschlossen, wenn diese praxistauglich sind, Nutzen für Verbraucher, Landwirtschaft und Ressourceneffizienz bringen und unsere Wettbewerbsstärke nicht in Frage stellen. Dies gilt nicht nur für unsere Produktionsmethoden, sondern auch für die Agrarpolitik.“ Dies stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf der Vertreterversammlung des Kreisbauernverbandes Alzey-Worms klar. Daher müsse die Reform der EU-Agrarpolitik für die Zeit nach 2020 die unternehmerischen Freiheitsgrade stärken.

„Wettbewerbsfähiger Obst- und Gemüsebau“

agrartotal (bmel/Berlin) - Fruit Logistica in Berlin eröffnet - Ägypten als Partnerland

Vieh- und Fleischtag in Bitburg

Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken

agrartotal (min/Mainz) - Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken nimmt am 23. Vieh- und Fleischtag Rheinland-Pfalz teil. Die Veranstaltung in Bitburg wird organisiert vom Bezirksverband Pfalz, den Bauern- und Winzerverbänden Rheinland-Pfalz, der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, den Dienstleistungszentren Ländlicher Raum sowie dem Landwirtschaftsministerium. Ministerin Höfken spricht bei der Eröffnung ein Grußwort: Donnerstag, 11. Februar 2016, 9.30 Uhr / Hotel Eifelstern, Charles-Lindbergh-Allee 6, 54634 Bitburg,

Landwirtschaft: Bauern brauchen Geld!

agrartotal (dbv/Berlin) - Rukwied: „Kurzfristig brauchen Landwirte weitere finanzielle Entlastungen“ - Dramatisch schlechte wirtschaftliche Lage der Landwirtschaft hält an

 

Politik: Julia Klöckner stellt Kompetenzteam vor

Julia Klöckner (Archivfoto)

agrartotal (fr/Mainz) - Die CDU-Spitzenkandidatin Klöckner hat heute ihr potentielles Regierungsteam im Falle eines Wahlsieges vorgestellt. Neben zwei Professoren sind bekannte Politiker und der Waldbesitzer-Präsident Philipp Freiherr zu Guttenberg (Umwelt und Forsten), Bruder des früheren Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg, im Team. Die Landtagsabgeordneten Christine Schneider ist für das Ressort Landwirtschaft und Weinbau zuständig. "Alle würden im Fall der Fälle für ein Ministeramt auch zur Verfügung stehen", sagte Klöckner. Die Vorschläge für die einzelnen Ministerien stünden aber noch nicht fest.

Kompetenzteam in Mainz: Christine Schneider

Christine Schneider, MdL, Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion

agrartotal (fr/Mainz) - Die Landtagsabgeordnete Christine Schneider ist im Kompetenzteam von Julia Klöckner zur bevorstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz für das Ressort Landwirtschaft und Weinbau zuständig. Der Webseite von Christine Schneider kann man folgendes entnehmen:

Ausbildung und Werdegang

geboren am 05.06.1972 in Landau

Beruf: Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtages

Zuvor ausgeübter Beruf: Tischlerin

Ausbildung:

  • Abitur am Max-Slevogt-Gymnasium Landau
  • Ausbildung zur Tischlerin bei der Schreinerei Blumeyer in Maikammer
  • Studium an der Berufsakademie Mosbach, Fachrichtung Holztechnik

Politischer Werdegang:

  • 1989 Mitglied JU Südliche Weinstraße
  • seit 1990 Mitglied in der CDU Südliche Weinstraße
  • seit 1994 im Stadtrat Edenkoben
  • seit 1996 Mitglied im rheinland-pfälzischen Landtag
  • seit 1999 Mitglied im Kreistag Südliche Weinstraße
  • von 2000 bis 2010  und seit 2014 stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Südliche Weinstraße
  • von 2001 bis 2006 agrarpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion
  • von 2006 bis 2011 Vorsitzende des Ausschusses für Landwirtschaft und Weinbau
  • seit 01. Juni 2011 Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten
  • seit 2014 Mitglied im Bezirkstag der Pfalz
  • seit  2014 Mitglied im Bundesfachausschuss Landwirtschaft und ländlicher Raum der CDU Deutschland

Nur ein Viertel wird exportiert

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV) (Archivfoto agrardigital)

agrartotal (red/age/Bonn/Berlin) - Gegen Kritik, die hiesige Agrarwirtschaft setze zu sehr auf internationale Märkte, hat sich der Deutsche Bauernverband (DBV) auf der Grünen Woche gewehrt. „Der Vorwurf, wir seien rein exportorientiert, ist falsch“, sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied vor Journalisten in Berlin. Er belegte dies mit Zahlen: Drei Viertel der deutschen Agrarerzeugnisse werden demnach im Inland abgesetzt. Ein Fünftel geht in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Lediglich fünf Prozent der deutschen Agrarexporte entfallen auf Drittlandstaaten, also Nicht-EU-Mitglieder. „Der deutsche Markt ist und bleibt unser Kernmarkt“, stellte der DBV-Präsident fest.  

Rukwied hob zugleich die Bedeutung des Exports für die Einkommensentwicklung hervor. Es sei daher dringend notwendig, die Absatzmöglichkeiten auf wachsenden Märkten in Drittländern zu nutzen und neue Märkte zu erschließen. Der Präsident begrüßte in diesem Zusammenhang die sich anbahnende Normalisierung der Handelsbeziehungen mit dem Iran. Wachstumschancen sieht er zudem in Südkorea, Japan und den USA.

Debatte über Verwaltungsaufwand durch EU-Regeln gestartet

agrartotal (eu/Brüssel) - 48 Teilnehmer unterschiedlichster Interessengruppen, des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, des Ausschusses der Regionen und der Mitgliedstaaten kommen zusammen, um die EU-Rechtsvorschriften und deren Umsetzung in den Mitgliedstaaten auf Wirksamkeit und Effizienz zu überprüfen. Durch die Zusammenführung einer heterogenen Gruppe von Experten für die konkreten Auswirkungen der EU-Vorschriften vor Ort schafft diese Initiative die Grundlage für umfassende Beratungen über das gemeinsame Ziel einer besseren Rechtsetzung, mit der bessere Ergebnisse erzielt werden sollen.

Mindestlohn und Export entscheiden über Zukunft

agrartotal (kab/Köln) - Der gesetzlicher Mindestlohn muss jetzt deutlich steigen! - KAB-Bundesvorsitzender mahnt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zur Eile

„Regionaler Biomarkt NRW“

agrartotal (min/Düsseldorf) - Die vierte, vollständig überarbeitete Auflage der Broschüre „Regionaler Biomarkt NRW“ gibt einen umfassenden Gesamtüberblick über den überaus vielschichtigen Biomarkt in Nordrhein-Westfalen. Auf rund 180 Seiten werden Zahlen, Fakten und Trends des Marktes für Ökolebensmittel anschaulich dargestellt. Zahlreiche Fallbeispiele zeigen, mit welchen Konzepten und Ideen sich Anbieter in dem beachtlich wachsenden Markt positioniert haben. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette, von der Erzeugung, über die Verarbeitung, die Großverbraucher, den Handel und die Direktvermarktung beleuchtet. Aktuelle Marktanalysen verdeutlichen die Entwicklung des Absatzes von Getreide, Kartoffeln und Gemüse, Obst sowie von Milch, Fleisch und Eiern.

Kfz-Käufer, der sofort klagt, trägt das Kostenrisiko

agrartotal (Kiel/VdVKA) - Der Käufer eines Fahrzeugs trägt das Kostenrisiko gerichtlicher Verfahren zur Klärung von Mängeln am Fahrzeug, wenn er dem zur Nachbesserung bereiten Verkäufer vor der Inanspruchnahme der Gerichte keine Gelegenheit gibt, die Sache auf die gerügten Mängel hin zu untersuchen und etwaige Mängel selbst zu beseitigen.

IOFACH: Bayerns Bauern führend bei regionalen Bio-Produkten

agrartotal (bbv/München) – Vom 10. bis 13. Februar 2016 findet in Nürnberg wieder die BIOFACH, die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, statt. In der bayerischen Landwirtschaft spielt der ökologische Landbau eine wichtige Rolle.

Mindestlohn und Export entscheiden über Zukunft

agrartotal (DBV/Berlin) - „Qualitätsfragen aus Verbrauchersicht, Mindestlohn aus Erzeugersicht und der Export in Drittländer werden für den Bundesausschuss Obst und Gemüse auf der vom 3. bis 5. Februar 2016 stattfindenden Fruit Logistica in Berlin die beherrschenden Themen sein.“ Dies erklärte der Vorsitzende des Bundesausschusses Obst und Gemüse, Jens Stechmann, im Vorfeld der weltgrößten internationalen Messe für Obst und Gemüse.

Biodiversitätsstrategie

agrartotal (Min/Wiesbaden) - „Biologische Vielfalt ist unsere Lebensgrundlage. Doch auch vor Hessen macht das Artensterben nicht Halt. Umso wichtiger ist ein gemeinsames Bekenntnis zur Hessischen Biodiversitätsstrategie, die wir weiterentwickelt und konkretisiert haben“, begrüßte Umweltministerin Priska Hinz heute den Kabinettsbeschluss der hessischen Landesregierung. Sie verstärkt nicht nur ihre Anstrengungen beim Schutz der Artenvielfalt, sondern verpflichtet sich auch, bis 2020 die Maßnahmen der weiterentwickelten Hessischen Biodiversitätsstrategie (HBS) umzusetzen.

Lea Fließ wird neue Geschäftsführerin des Forum

agrartotal (Berlin/Forum - Der Aufsichtsrat des Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM) hat zum 1. Februar 2016 Lea Fließ als Geschäftsführerin (operative Leitung) des FORUM bestellt. Sie wird künftig die Geschäfte des Vereins gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Vorstand Dr. Christoph Amberger führen, der dabei weiterhin vor allem für die strategische Ausrichtung des FORUM zuständig sein wird.

Verband der Deutschen Milchwirtschaft stellt sich neu auf

agrartotal (DBV/Berlin) - Der Verband der Deutschen Milchwirtschaft (VDM) hat seinen Umstrukturierungsprozess erfolgreich abgeschlossen und bleibt auch zukünftig die bundesweite Verbandsplattform für die deutsche Milchwirtschaft. Dies ist das Ergebnis der VDM-Mitgliederversammlung, die am 28. Januar 2016 in Berlin stattgefunden hat. Die Geschäftsführung des Verbandes der Deutschen Milchwirtschaft liegt bei Ludwig Börger, der gleichzeitig Leiter des Milchreferates im Deutschen Bauernverband (DBV) ist.

Ausbildungsverträge 2015 stabil

agrartotal (DIHT/Berlin) - "Die Unternehmen in Deutschland zeigen eine hohe Ausbildungsbereitschaft. Sie stemmen sich gegen den demografischen Trend und geben auch Leistungsschwächeren in den Betrieben Chancen auf Ausbildung. Das zeigt die aktuelle Entwicklung: Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist mit rund 522.000 im Vergleich zu 2014 stabil geblieben. Angesichts des ungebrochenen Trends zum Studium und eines Rückgangs der bei der BA gemeldeten Ausbildungsbewerber um knapp 2 Prozent im Vorjahresvergleich ist das ein gutes Ergebnis. Die Wirtschaft wird zusätzlich ihr Werben um die jungen Menschen intensivieren. Erneut konnten bis Ende September 41.000 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldete Ausbildungsstellen nicht besetzt werden. Erfolgreich waren in den letzten Monaten die Nachvermittlungsaktionen der Kammern und der Arbeitsagenturen, um suchende Bewerber und anbietende Unternehmen last-minute zusammen zu führen. Insgesamt konnten rund tausend Ausbildungsverträge zusätzlich geschlossen werden."

Pelztierzüchtung

agrartotal (spd/Berlin) - „Die SPD-Bundestagsfraktion nimmt die unionsinternen Querelen rund um das geplante Verbot der Pelztierfarmen mit Irritation zur Kenntnis."

Tierwohlförderung

Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde

agrartotal (min/Stttgart/Hohenlohe) - Minister Alexander Bonde: „Regionalität statt Weltmarkt, Bio-Klasse statt Export-Masse – Baden-Württemberg geht eigenen Weg“

ALDI Nord veröffentlicht Tierwohl-Einkaufspolitik

Für die Internationale Tierwohl-Einkaufspolitik wurden fünf Schwerpunkte identifiziert: tierwohlorientierte Sortimentsgestaltung, Transparenz und Rückverfolgbarkeit, Kontrollen und Audits, Tierwohl Beitrag und proaktiver Dialog.

agrartotal (ots/Essen) - Mit der Veröffentlichung der Tierwohl-Einkaufspolitik setzt sich ALDI Nord für die Weiterentwicklung von Tierwohl-Standards ein. Nachdem bereits Einkaufspolitiken für Fisch, Kakao und Palmöl entwickelt wurden, baut das Unternehmen sein Engagement für die nachhaltige Herstellung von Produktressourcen konsequent weiter aus.

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