September 2015

Landwirtschaft 2030 - Wohin geht die Entwicklung?

Hannover/Göttingen  (agrartotal/lpd) - Wie sehen die zukünftigen Bauernhöfe in Niedersachsen aus? Diese Frage soll bei der Beraterhochschultagung am 8. Oktober ab 9 Uhr in Göttingen diskutiert werden. Unter dem Motto „Landwirtschaft 2030 – Erwartungen und Projektionen“ werden die Teilnehmer ihre Ansichten vorstellen. Veranstalter ist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen und die Fakultät für Agrarwissenschaften, sowie als einer der Mitveranstalter das Landvolk Niedersachsen.

Moderne Landwirtschaft kommunizieren

Auf Einladung des Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM)  haben sich aktuell Vertreter von landwirtschaftlichen Kommunikationsaktivitäten zu einem offenen Workshop getroffen. Mit diesem zukünftig regelmäßig organisierten Format möchte das FORUM die gemeinsamen Aktivitäten der Branche noch besser vernetzen und den Ideenaustausch untereinander fördern.

Erntedankaktionen

Landesweite Erntedankaktionen schaffen Bewusstsein für den Wert regionaler Lebensmittel und gemeinsamer Mahlzeiten - Verbraucherminister Bonde: „Stuttgarter Erntedanktafel verbindet Menschen und zeigt Wertschätzung für Lebensmittel“

 

Marlene Mortler: Erkenntnis vor Ideologie

Marlene Mortler MdB

„Wie Teile der Opposition in den letzten Tagen beim Thema Glyphosat mit unabhängigen Wissenschaftlern umgegangen sind, ist einfach unsäglich. Ich erwarte von den Grünen, dass sie die Aussage, das Bundesamt für Risikobewertung habe bei der Überprüfung des Pflanzenschutzmittels eine Gefährdung der Öffentlichkeit bewusst in Kauf genommen, zurücknehmen und sich entschuldigen",

erklärt die umwelt- und agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Marlene Mortler MdB

Jeder Deutsche isst im Jahr rund 60 kg Fleisch

Vegetarisches Essen boomt – der Fleischkonsum bleibt konstant. Das zeigen aktuelle Zahlen: 7,16 Millionen Tonnen Fleisch landeten im Jahr 2014 nach vorläufigen Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Deutschlands Küchen. Durchschnittlich verzehrte jeder Deutsche 60,3 Kilogramm Fleisch. 2011 erreichte der Fleischverzehr mit 62,8 Kilogramm pro Kopf einen Höhepunkt.

Tausende auf Deutschlands größtem Bauernmarkt

Foto Schmalz/StMELF mit Minister, Bauernpräsident und Landesbäuerin

München (agrartotal/min) - Der größte Bauernmarkt Deutschlands hat sich auch heuer als echter Publikumsmagnet erwiesen. Schon zur Mittagszeit tummelten sich am Sonntag tausende Besucher auf der inzwischen schon traditionellen „Bauernmarktmeile“ in der Münchner Innenstadt, um die kulinarischen Köstlichkeiten aus Bayerns Regionen zu probieren und mit nach Hause zu nehmen.

Riesiger Bauernmarkt zum Erntedank

München (agrartotal/bbv) – Bayerische Köstlichkeiten, musikalische Heimatklänge und dazu sonniges Herbstwetter –  der zweite Wiesnsonntag gehört in München mittlerweile traditionell der Landwirtschaft. Auch heuer durchzieht ein riesiger Bauernmarkt die Innenstadt vom Odeonsplatz über die Ludwigstraße bis in Teile der Galeriestraße. Rund 140 Direktvermarkter aus ganz Bayern sind dabei und bieten von 10 bis 17.30 Uhr ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse an.

Glyphosat

Berlin (agrartotal/pm) - Heute findet eine öffentliche Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft zum Thema: „Glyphosat: Auswirkungen auf die Gesundheit der Anwender und Verbraucher, auf die Tiergesundheit sowie mögliche Konsequenzen im Hinblick auf die Zulassung als Pestizid-Wirkstoff“ statt (Montag, 28. September, 15 Uhr im Anhörungssaal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus).

REGIO AGRAR Weser-Ems

Neue regionale Landwirtschaftsmesse in Oldenburg vom 24. bis 26. Februar 2016

Vion unterzeichnet Selbstverpflichtung

Unternehmen der Fleischwirtschaft wollen Stammbelegschaft erhöhen

Aktuell: Vereinbarung

Niedersächsische Vereinbarung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und der Niedersächsischen Landwirtschaftskammer, des Landvolks Niedersachen – Landesbauernverband e.V., der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V., des Landesvorstandes Niedersachsen des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter e.V. (BDM), der Landesvereinigung Ökologischer Landbau Niedersachsen e.V. (LÖN), des Vereins für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung e.V. (Neuland), des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL), des Bundesverbandes Vieh und Fleisch (BVVF), des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e.V. (DVFB), des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Niedersachsen e.V., des Fleischerverbandes Niedersachsen – Bremen (FNB), der Westfleisch SCE mbH, der Steinemann GmbH & Co. KG, des Schlachthofs Oldenburg (GmbH & Co KG) Betriebs KG, des Jade Schlachthofs Wilhelmshaven GmbH, des Niedersächsischen Landkreistages e.V. (NLT), des Niedersächsischen Städtetages e.V. (NST), der Tierärztekammer Niedersachsen, des bpt-Landesverbandes Niedersachsen und Bremen e.V. im Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V. (bpt), der Vereinigung der Tierärztinnen und Tierärzte im öffentlichen Dienst e.V. (VbT Niedersachsen), des Deutschen Tierschutzbundes e.V. (DTB), der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT), des Vereins gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V. (PROVIEH) zur Vermeidung der Schlachtung tragender Rinder.

Wichtig: Im Anhang die entscheidende Präambel

Tierschutz: Niedersächsische Vereinbarung setzt Zeichen

Bonn (agrartotal/Deutscher Tierschutzbund) - Der Deutsche Tierschutzbund und 22 weitere Institutionen und Interessensverbände haben heute die Niedersächsische Vereinbarung zur Vermeidung der Schlachtung tragender Rinder unterzeichnet. Initiiert hatte diese der niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Christian Meyer.

Hermann Kruse: Schlachten trächtiger Rinder ist nicht hinnehmbar!

Hannover (agrartotal/fr) - Dass man etwas gegen das Schlachten von trächtigen Rindern unternehmen muß, darüber bestand wohl jederzeit Einigkeit. Die Frage stellte sich wohl eher bei den Zuständig- und Verantwortlichkeiten.

Nach einer ganzen Reihe von Sitzungen konnte Niedersachsens Agrarminister, Christian Meyer, nunmehr jedoch ein positives Ergebnis in Form einer Vereinbarung gegen das Schlachten trächtiger Rinder, vorlegen.

Allem Anschein nach sind die Schlachtzahlen trächtiger Rinder in Deutschland rückläufig, aber dennoch sterben noch zu viele ungeborene Kälber einen Erstickungstod, weil das Schlachten tragender Rinder tierschutzrechtlich nicht verboten ist. Dieser Zustand ist für keinen Beteiligten innerhalb der Kette, so Hermann Kruse, 1. Vorsitzender des Vieh-und Fleischhandelsverbandes Niedersachsen, hinnehmbar.

Zum Bild: Der Geschäftsführer des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Niedersachsen, Dirk Meinardus (links), war zwar immer bei den recht anstrengenden Verhandlungsrunden bezüglich einer Vereinbarung gegen das Schlachten trächtiger Rinder dabei gewesen, die endgültige Fassung unterschrieb dann jedoch Hermann Kruse (Mitte) für den niedersächsischen Verband. Heinz Osterloh (rechts) adelte die niedersächsische Vereinbarung dann noch zusätzlich mit seiner Unterschrift als Präsident des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes (DVFB), wie auch für den Bundesverband Vieh und Fleisch (BVVF) und unterstrich somit die Bedeutung der Vereinbarung für die bundesdeutschen Viehkaufleute. 

 

Selbstzweifel in der "Agrarindustrie-Lobby?"

Bremen (agrartotal/abl) - Selbst in den Reihen von  agrarindustriell ausgerichteten Schweinehalter-Verbänden zeigen die ruinösen Schweinepreise und die gesellschaftlichen Forderungen nach einer Agrarwende erstaunliche Wirkungen. Darauf verweist der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) mit Blick auf aktuelle Äußerungen von Erik Thijssen, dem Präsidenten der European Pig Producers (EPP). Thijssen, der im sächsischen Schwepnitz etwa 2.000 Sauen, 500 Aufzuchtsauen, 1.900 Mastschweine und 4.500 Aufzuchtferkel hält, fordere angesichts der Überproduktion und  des lang anhaltenden Preistiefs ein „absolutes Umdenken“ der Schweinebranche und ein Nachdenken über „Weniger ist mehr“.

AKTUELL: Bauern brauchen jetzt wirksame und direkte Hilfen!

Bauernpräsident Walter Heidl will heute Ergebnisse sehen

München (agrartotal/bbv) – Am heutigen Montag kommen die Agrarminister der  Bundesländer in Berlin zusammen, um über die nationale Umsetzung des  EU-Hilfspakets zu beraten. Im Vorfeld des Treffens hat Bauernpräsident Walter Heidl Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner aufgefordert, Maßnahmen auf den  Weg zu bringen, die den bäuerlichen Familienbetrieben in Bayern direkt helfen.

Gruppenbildung von Sauen

DLG hat neues Merkblatt herausgegeben - Kostenfreier Download unter http://www.dlg.org/merkblaetter.html

Dr. Tackmann: Schlachtung trächtiger Rinder verhindern

Dr. Kirsten Tackmann (Archivfoto)

„Das Schlachten trächtiger Rinder muss unverzüglich beendet werden. Ich erwarte von Agrarminister Schmidt, dass er sich nicht hinter Brüssel versteckt, sondern auch auf der Bundesebene aktiv wird. DIE LINKE fordert eine verpflichtende Trächtigkeitsuntersuchung vor dem Abtransport von weiblichen Rindern zum Schlachthof und ein grundsätzliches Abgabeverbot trächtiger Rinder zur Schlachtung. Der qualvolle Tod der Feten auf dem Schlachthof muss endlich
beendet werden“
,

kommentiert Dr. Kirsten Tackmann die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Schlachtung trächtiger Rinder“

Problem: Schlachtung tragender Rinder

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer wird in zwei Pressekonferenzen über die Niedersächsische Vereinbarung zur Vermeidung der Schlachtung tragender Rinder informieren

Hannover (agrartotal/pm) - Am 23. September soll, laut einer Veröffentlichung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums, eine beispielhafte niedersächsische Vereinbarung unterzeichnet werden, um in Zukunft die Schlachtung tragender Rinder zu verhindern: Neben Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer sind daran nicht nur Vertreter von Kommunen und Landkreisen sowie Landwirtschaft, Tierärzteschaft, Tierschutzverbänden, Wissenschaft und Forschung beteiligt, sondern auch Repräsentanten von Viehtransportunternehmen, Viehvermarktung, Schlachthofunternehmen und Fleischwirtschaft.

Hintergrund: Die Schlachtung tragender Rinder ist tierschutzrechtlich bisher grundsätzlich nicht geregelt. Die Folge sind inakzeptable Leiden und Schmerzen ungeborener Kälber, die einen qualvollen Tod sterben müssen. Mit der Vereinbarung sollen künftig Wege gefunden werden, um das Schlachten gravider Rinder zu verhindern.

Markteingriffe

Johannes Röring, (Archivfoto)

Münster (agrartotal/pm) - Für den Präsidenten des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV), Johannes Röring, steht die Berechtigung von staatlicher Hilfe für die Landwirtschaft zur Bewältigung der Folgen, die sich der gegenwärtigen Marktkrise ergeben, ußer Frage. „Die Bauern zahlen die wirtschaftliche Zeche für politisch motivierte Eingriffe in den Markt“, sagte Röring auf der Erntepressekonferenz des WLV.

„Die Bauern gehören zu den Hauptleidtragenden in der aktuellen, auch handelspolitisch motivierten Auseinandersetzung u.a. mit Russland. Sie zahlen die wirtschaftliche Zeche für politisch motivierte Eingriffe in den Markt. Es ist daher nur folgerichtig, dass wir von der Politik in Brüssel und Berlin Hilfe erwarten, um diese Liquiditätsprobleme zu überwinden“, so WLV-Präsident Röring. Von den Institutionen der Europäischen Union und der Bundes-regierung erwarte man zudem Unterstützung für eine Export- und Marktoffensive und beim Aufbau neuer Instrumente der Risikovorsorge in der Landwirtschaft.

MdB Priesmeier: EU-Agrarpolitik zukunftsfähig machen

Wilhelm Priesmeier

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich gegenüber der EU-Kommission dafür eingesetzt, dass sich die Zahlungen für Landwirte künftig stärker an ökologischen und sozialen Belangen orientieren müssen.

Biogasanlagen fit machen für den Energiemarkt von morgen

Berlin (agrartotal/DBV) - Die Vorteile von Biogasanlagen gegenüber anderen Erneuerbaren Energien nutzen und Biogasanlagen fit machen für den künftigen Energiemarkt. Das ist das Thema von jeweils eintägigen Schulungen des Deutschen Bauernverbands (DBV), des Bundesverbands BioEnergie (BBE) und des Fachverbands Biogas (FvB), die am 4. November 2015 in Hannover oder am 19. November 2015 in Triesdorf stattfinden.

Ernährungsindustrie positioniert sich aktiv in der Handelspolitik

Berlin (agrartotal/BVE) - Zur Stärkung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt positioniert sich die Ernährungsindustrie aktiv in der Handelspolitik. Am 15. September 2015 tagte in Berlin der BVE-Arbeitskreis Außenwirtschaft. Im Mitgliederkreis diskutierten Fachexperten aus Unternehmen und Verbänden der Ernährungsindustrie aktuelle Themen der internationalen Handelspolitik sowie die Marktzugangsbedingen im globalen Lebensmittelhandel. An dem intensiven Dialog nahmen ebenfalls Vertreter der Bundesministerien teil. Der gegenseitige Informationsaustausch ermöglicht es die spezifischen Anliegen der Branche frühzeitig in die politischen Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen.

 

"Lebensmittelbetrug & Verbrauchertäuschung"

Mit dabei: Christoph Minhoff (Hauptgeschäftsführer BVE und BLL)

Podiumsdiskussion zum BVE-Krisenmanagement, 12.10.2015, Anuga, Köln - Die BVE lädt dazu ein, diese Thematik im Rahmen der Anuga, am 12.10.2015 in Köln, in einer Podiumsdiskussion "Lebensmittelbetrug & Verbrauchertäuschung" zu erörtern. Es diskutieren Dr. Robert Schaller (Regierungsdirektor BMEL), Klaus Müller (Vorstand vzbv), Laura Gross (Die Verbraucherinitiative), Prof. Gerd Weyland (KWG Rechtsanwälte) und Christoph Minhoff (Hauptgeschäftsführer BVE und BLL) über Lebensmittelbetrug und Verbrauchertäuschung. Ist eine transparente Produktionskette bei globalem Bezug überhaupt zu gewährleisten? Brauchen wir mehr Verbraucheraufklärung und wer soll diese leisten? Zu diesen und anderen aktuellen Branchenthemen nehmen die Talkgäste Stellung. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

1. Außenwirtschaftsseminar der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Berlin (agrartotal/pm) - Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) veranstaltete gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das erste Außenwirtschaftsseminar der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Das Treffen gab wichtige Impulse, um Märkte zu öffnen, Produkte erfolgreich international zu platzieren, von Handelspolitik zu profitieren, auf Marktveränderung besser zu reagieren und Erfahrungen auszutauschen.

Das Außenwirtschaftsseminar bot in den Foren „Regionale Lebensmittel global vermarkten“, „Krisenmanagement – Unvorhergesehene Marktveränderungen im Außenhandel“ und „Canada – what will CETA change?“ einen intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Unternehmen und Fachexperten. Das Fach- und Expertenforum für international tätige Unternehmen war bereits mehrere Wochen vor Veranstaltungsbeginn mit 120 interessierten Teilnehmern komplett ausgebucht. In Abwechslung mit dem Außenwirtschaftstag, der 2016 am 16. Juni in Berlin stattfinden wird, bot die Veranstaltung beste Möglichkeiten zur persönlichen Netzwerkpflege.

ANUGA 2015

Die BVE in den Startlöchern

ISN: Exporte in Drittländer

Spanien und Deutschland haben die Nase vorn

ISN: EU-Schweinepreise

Im Norden freundlich, im Süden schwächer

Bauern fordern Neuausrichtung der rot-grünen Agrarpolitik in Niedersachsen

Landvolkpräsident Werner Hilse

Die Agrarpolitik der rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen legt sich wie Mehltau auf Niedersachsens Höfe. Unsere Bauern und ihre Familien wollen nicht unter Vorschriften und Auflagen erstickt werden, sie brauchen endlich wieder eine Perspektive“.  Landvolkpräsident Werner Hilse kritisiert stellvertretend für Niedersachsens Bäuerinnen und Bauern den wirtschaftsfeindlichen Kurs der Landesregierung.

Gebührenordnung in Niedersachsen ist rechtswidrig

Minister Meyer erleidet Schlappe vor Gericht

Bonn (agrarttotal/DVT) - Das Verwaltungsgericht Oldenburg (VG) hat den Prozessbeteiligten die Urteile in drei Musterverfahren gegen die Gebührenordnung des Landes Niedersachsen zugestellt. Das Verwaltungsgericht kommt in allen drei Verfahren zu dem eindeutigen Schluss, dass die Gebührenfestsetzung rechtswidrig ist, weil sie gegen den grundgesetzlichen Gleichheitsgrundsatz verstößt.

TTIP und andere Handelsverträge

EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat in Brüssel Vorschläge für ein reformiertes und transparentes Verfahren zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten vorgelegt.

Landesnaturschutzgesetz im Landtag

Dr. Robert Habeck

Die Landesregierung will biologische Vielfalt fördern und die Natur als Reichtum des Landes schützen: Einen entsprechenden Entwurf zur Novellierung des Landesnaturschutzgesetzes hatte das Kabinett Anfang September beschlossen. Nun wird das Gesetz im Landtag behandelt. Neu aufgenommen wurden nach der Anhörung zwei Punkte: So soll das Anlocken und Füttern von Wölfen verboten werden. Mit einer Änderung des Landeswaldgesetzes soll zudem die Errichtung von Windenergieanlagen in Wäldern untersagt werden.

Bauernmarktmeile in München

Die Wiesn ist eine Zeit der Superlative! Und so gehört es mittlerweile zur Tradition, dass sich am zweiten Oktoberfestsonntag in der Münchner Innenstadt wieder Bude an Bude reiht: Bayerns Bauern haben die Tische gedeckt und laden zum Schmankerlspektakel ein.

Am 27. September ist wieder Bauernmarktmeile in München

ANUGA

Die Anuga ist von Samstag, 10. Oktober 2015, bis Mittwoch, 14. Oktober 2015, ausschließlich für Fachbesucher aus dem Handel und der Gastronomie geöffnet und zwar an allen Tagen von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Anuga Chilled & Fresh Food

Die Messe für den Frische-Trend in Handel und Außer-Haus-Markt

Gentechnik

Europaabgeordnete erhöhen Druck auf die EFSA

Lammfest im Hofgut Neumühle

Hofgut Neumühle in Münchweiler an der Alsenz

Donnersberger Lammwochen bieten bis Anfang Oktober Kulinarisches für Genießer

Nürnberg rettet Lebensmittel!

Bundesminister Christian Schmidt teilt Essen aus (agrardigital:Archivfoto)

Aktionstag gegen Lebensmittelverschwendung am 26. September 2015 auf dem Lorenzer Platz in Nürnberg / Erntetour in der Region am Vortag / Infos und Tipps zum Einkaufen, Lagern und Konservieren von Gemüse und Kartoffeln, Bundesminister Christian Schmidt teilt Essen aus

Forum startet Aktion zehn100tausend

Kooperationsprojekt von FORUM und Andreas-Hermes-Akademie vorgestellt

Wo geht die Reise hin?

Big Data, Landwirtschaft 4.0 & Precision Farming – Wo geht die Reise hin? - Gemeinsame Veranstaltung von Bauernverband und Partnerverbänden

Agrarministerkonferenz in Fulda

Als ein Schwerpunktthema steht der Tierschutz in der Nutztierhaltung auf der Tagesordnung.

Berlin/Fulda (agrartotal/pm) - Die Herbst-Agrarministerkonferenz (AMK) tagt vom 30. September bis 2. Oktober 2015 in Fulda. 2015 hat Hessen den Vorsitz der AMK. Am 30. September und am 1. Oktober findet die Amtschefkonferenz der Staatssekretärinnen und Staatssekretäre statt und am 1. und 2. Oktober treffen sich die Agrarministerinnen und Agrarminister zu ihrer Konferenz. Der thematische Schwerpunkt der Agrarministerkonferenz wird aus aktuellem Anlass auf dem Milchmarkt liegen. Als weiteres Schwerpunktthema steht der Tierschutz in der Nutztierhaltung auf der Tagesordnung.

10 JAHRE HUND & PFERD

Dortmund (agrartotal/pm) - Vom 16. bis 18. Oktober feiert die Messe Hund & Pferd ihr 10. Jubiläum in den Dortmunder Westfalenhallen. Die Besucher dürfen sich auf viele neue Highlights freuen. Und wer am letzen Herbstferien-Wochenende möglichst viel für wenig Geld erleben möchte, nutzt den Shopping Friday.  Über 10.000 Hunde aus 240 Rassen. Rund 370 Pferde. Es ist eine in dieser Form einzigartige Kombination, die sich seit 10 Jahren bewährt. Mehr als 70.000 Besucher jährlich sind die Bestätigung für ein Konzept, das dieses Jahr sein 10. Jubiläum gebührend feiert. 

DBV: EU-Hilfspaket ist ein Minimalkompromiss

EU-Kommission schlägt für Deutschland 70 Mio. Euro vor

Blauzunge

Bonn (agrartotal/pm) - Über den Ausbruch der Blauzungenkrankheit in Frankreich wurde bereits ausführlich berichtet. Weitere und vor allen Dingen ganz aktuelle Informationen gibt es über das Internet bei einigen Landesverbänden und beim Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbund in Bonn. Mitglieder können sich dort mit kostenlosen "frischen" Informationen - nicht nur, aber derzeit hoch aktuell - zum Thema Blauzunge versorgen!   

Ökolandbau: 242 Demonstrationsbetriebe ernannt

Unter dem Motto „Bio live erleben“ öffnen die Vorzeigehöfe in über 3.000 Veranstaltungen pro Jahr ihre Tore. Besucher dürfen gespannt sein auf zahlreiche praktische und authentische Informationen zur ökologischen, nachhaltigen Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung.

Bayern und Österreich Hand in Hand

Bäuerliche Familienbetriebe, attraktive Kulturlandschaften, hochwertige Produkte – und zwei Minister, die ähnliche Strategien verfolgen: Zwischen Bayern und Österreich gibt es im Agrarbereich viele Gemeinsamkeiten. Das wollen die beiden Länder noch stärker für gemeinsame Akzente und Initiativen nutzen. „Wir werden in wichtigen agrarpolitischen Fragen und bei der Weiterentwicklung der ländlichen Räume auch künftig Hand in Hand marschieren“, waren sich Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und sein österreichischer Kollege Andrä Rupprechter bei einer gemeinsamen Tagung im oberösterreichischen Geinberg einig.

QS-Monitoring-Report Futtermittel attestiert saubere Arbeit

Die Wirtschaftsbeteiligten im QS-System setzen die Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Futtermittelwirtschaft konsequent um. Dies zeigt die aktuelle Gesamtauswertung der Futtermittelproben und Einzelanalysen. Die zweite Ausgabe des Monitoring-Reports Futtermittel der QS Qualität und Sicherheit GmbH gibt einen detaillierten Einblick in das QS-Futtermittelmonitoring. Bei seiner Erstellung konnte auf mehr als 2 Mio. Analysedaten zurückgegriffen werden. 

DBV verstärkt Geschäftsführung

Erhält Unterstützung, DBV-General Bernhard Krüsken

Berlin (agrartotal/DBV) Zum 1. Oktober 2015 ist Gerald Dohme zum stellvertretenden Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands (DBV) bestellt worden. Dies gaben DBV-Präsident Joachim Rukwied und Generalsekretär Bernhard Krüsken heute bekannt.

Junglandwirte und Forum Moderne Landwirtschaft

Berlin (agrartotal/pm) - Zum intensiven Gedankenaustausch haben sich Vertreter des Projekts Junglandwirte und des Forums Moderne Landwirtschaft (FORUM) in Berlin getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Kooperationen zur Stärkung der landwirtschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit. Man war sich einig, dass man nur gemeinsam erfolgreich sein könne. Basis dafür sei ein Verbände und Aktiven übergreifendes Gemeinschaftsgefühl.

Sitzung des Deutsch-Ukrainischen Agrarausschusses in Kiew

Berlin (agrartotal/pm) - Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, kam gestern mit der ukrainischen Vizelandwirtschaftsministerin Vladyslava Rutytska in einer Sitzung des Deutsch-Ukrainischen Agrarausschusses in Kiew zusammen. „Das Bundeslandwirtschaftsministerium baut die bilaterale Zusammenarbeit mit der Ukraine erheblich aus, um das Land bei der Modernisierung des Agrarsektors zu unterstützen“, sagte Peter Bleser.

Statt Gülle Tierhaltung sinnvoll verteilen

Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE (Archivfoto)

„Minister Schmidt setzt weiter auf die Gülleentsorgung in tierhaltungsarmen Regionen, lange Gülletransporte inklusive. Er muss aber endlich das drängende Problem zu hoher regionaler Bestandsdichten anzugehen. Wir brauchen dringend Obergrenzen pro Standort und pro Region. Doch Minister Schmidt will davon nichts hören und macht insbesondere Ostdeutschland zum Gülleklo der westdeutschen Wertschöpfungsregionen. Nichts anderes steckt hinter dem verharmlosenden Begriff „überbetriebliche Verwertung der Gülle“, erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Anpassung des nationalen Düngerechts an den EU-Rechtsrahmen“ Linksfraktion„Minister Schmidt setzt weiter auf die Gülleentsorgung in tierhaltungsarmen Regionen, lange Gülletransporte inklusive. Er muss aber endlich das drängende Problem zu hoher regionaler Bestandsdichten anzugehen. Wir brauchen dringend Obergrenzen pro Standort und pro Region. Doch Minister Schmidt will davon nichts hören und macht insbesondere Ostdeutschland zum Gülleklo der westdeutschen Wertschöpfungsregionen. Nichts anderes steckt hinter dem verharmlosenden Begriff „überbetriebliche Verwertung der Gülle“, erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Anpassung des nationalen Düngerechts an den EU-Rechtsrahmen“ Linksfraktion

„Kein Stillstand auf dem Land!“

Der Entwurf für das Landesnaturschutzgesetz NRW findet in wesentlichen Teilen nicht die Zustimmung der siebzehn Partnerverbände im „Aktionsbündnis Ländlicher Raum“. Die Kernkritik richtet sich gegen nicht hinnehmbare Eingriffe in Eigentumsrechte und Einschränkungen für Landwirte, Waldbauern, Gärtner, Jäger und Fischer. 

Mischfutterindustrie hält ihren Absatz trotz schwierigen Umfelds

Bonn (agrartotal/pm) -  Die deutschen Mischfutterhersteller haben auch im Getreidewirtschaftsjahr 2014/2015 ein hohes Absatzergebnis erzielen können. Den Daten der amtlichen Statistik zufolge wurden insgesamt 24,18 Millionen Tonnen Mischfutter im Zeitraum von Juli 2014 bis Juni 2015 produziert. Das Rekordniveau aus dem Vorjahr (24,26 Millionen Tonnen) wurde nur knapp verfehlt. Angesichts der seit Monaten angespannten Marktsituation auf den tierischen Veredlungsmärkten können die Futtermittelunternehmen mit ihren Verkaufsmengen zwar weitgehend zufrieden sein, sehen aber mit Sorge die Entwicklungen auf den Absatzmärkten ihrer Kunden.

Kurswechsel statt blindem Exportwahn

Brüssel (agrartotal/pm) - Die EU-Agrarminister haben heute nochmals über Wege aus der Agrarkrise beraten. Die EU setzt weiterhin auf eine Soforthilfe von 500 Millionen Euro für die europäischen Bauern und eine Strategie für mehr Export in Drittländer. Der agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion, Martin Häusling, fordert einen Kurswechsel in der europäischen Agrarpolitik.

„Milchbauern brauchen wirksamere Hilfen“

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

München (agrartotal/pm) - Die Bayerische Staatsregierung fordert von Brüssel wirksamere Weichenstellungen zugunsten der Milcherzeuger. „Die bislang angekündigten Hilfen reichen nicht aus, um den Milchmarkt in Europa zu stabilisieren“, sagte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am Dienstag im Anschluss an die Kabinettsitzung in München. Allein mit Sofortgeldern könne man die europaweiten Probleme nicht lösen. Notwendig seien darüber hinaus gezielte Eingriffe zur Entlastung der Märkte, beispielswiese eine nicht angekündigte, zeitlich begrenzte Aufkaufaktion durch die EU-Kommission – etwa für Milchpulver. Brunner: „So kann der Markt rasch entlastet und der Abwärtstrend bei den Preisen durchbrochen werden.“ Zudem müsse Brüssel über weitere innovative und kreative Lösungen nachdenken und darüber hinaus auch prüfen, ob bereits bestehende Ansätze wie ein freiwilliger Produktionsverzicht gegen Entschädigungszahlungen umsetzbar und finanzierbar sind. Allerdings dürften solche Modelle nicht zum Wiedereinstieg in eine Milchquotenregelung führen. Laut Brunner bringt der anhaltende Milchpreisverfall inzwischen selbst leistungsfähigste Betriebe in Bedrängnis.

Initiative Tierwohl feiert ersten Jahrestag

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt

Initiative Tierwohl feiert ersten Jahrestag – Deutschland soll Trendsetter werden - Neues Tierwohlportal bietet Verbraucherinnen und Verbrauchern Orientierung: Vor einem Jahr, am 17. September, hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die Initiative „Eine Frage der Haltung – neue Wege für mehr Tierwohl“ gestartet.

Agrarforschung zukunftsfähig ausrichten

Berlin (agrartotal/pm) - Die Koalition hat den Haushalt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in den Bereichen Nachhaltigkeit, Forschung und Innovation im Vergleich zum letzten Jahr um ca. 57 Millionen Euro deutlich aufgestockt. Mit Gesamtausgaben von über einer halben Milliarde Euro ist das BMEL eines der forschungs- und innovationsintensivsten Ressorts.

Land stellt landwirtschaftliche Beratung neu auf

Landwirtschaftliche Betriebe müssen sich heute in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Markt behaupten. Zielgerichtete Beratung ist eine wichtige Grundlage, um den eigenen Betrieb weiterentwickeln und kluge unternehmerische Entscheidungen für eine gute Zukunft treffen zu können. Das Land Baden-Württemberg hat die landwirtschaftliche Beratung jetzt neu aufgestellt.

AbL fordert von LIDL echte Preiswende

Handelsketten sollten von Molkereien Anreiz zur Mengenreduzierung verlangen

EU-Schweinepreise

Steigende Notierungen in Mitteleuropa – Stimmung optimistisch

Tönnies investiert im Norden – Vion und Müller Fleisch im Süden

In den vergangenen Tagen haben die Zeitschriften Fleischwirtschaft und Lebensmittelzeitung die Investitionsvorhaben drei namhafter Schlachtunternehmen umrissen.

EU-Schweineproduktion wächst stärker als erwartet

Damme (agrartotal/isn) - In der Europäischen Union sind im ersten Halbjahr 2015 mehr Schweine geschlachtet worden als dies zuvor prognostiziert worden war.

1000 Kinderbücher für 1000 Klassen

Bonn/Damme (agrartotal/pm) - Die ISN startet die Aktion 1000 Kinderbücher für 1000 Klassen und will damit das neue Kinderbuch Wir Kinder vom Hof an Schulklassen, Kindergärten und Kinderärzte kostenlos verteilen. Das Buch ist in dieser Woche erschienen.

Wertschöpfung in der Region

Verbraucherminister Alexander Bonde

Verbraucherminister Alexander Bonde eröffnet Baden Messe 2015 - Bonde: „Heimische Produkte sichern Wertschöpfung in der Region“

 

 

Aufruf zur 10. Bratwurstiade

Das Beste der Bratwurstiaden – Mit Bratwurstkanone und Feuerwerk

Thomas Schröder als Tierschutzpräsident wiedergewählt

Thomas Schröder bleibt erwartungsgemäß Tierschutzpräsident

Stuttgart (agrartotal/pm) - Die Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes haben in Stuttgart das Präsidium ihres Dachverbandes gewählt. Thomas Schröder wurde als Präsident wiedergewählt. Auch die Vizepräsidentinnen Dr. Brigitte Rusche und Renate Seidel gehen in eine weitere vierjährige Amtszeit. Schatzmeister wurde erneut Jürgen Plinz. Im Rahmen der Mitgliederversammlung forderten der Deutsche Tierschutzbund und seine Mitgliedsvereine mit zwei Resolutionen außerdem die Umsetzung der im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgehaltenen Zusagen an den Tierschutz sowie stärkeres politisches Vorgehen gegen den illegalen Welpenhandel. Ebenfalls Bestandteil der Mitgliederversammlung war die Verleihung des Adolf-Hempel-Jugendtierschutzpreises an Jugendprojekte in Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

 

Niedersachsen wird ab 2016 Weinland

Wein-, und Landwirtschaftsminister Christian Meyer

Hannover (agrartotal/pm) - Wer bislang in Niedersachsen Wein erzeugen wollte, konnte dies nur als Hobbywinzer auf kleinen Flächen mit weniger als 100 Weinreben. Pflanzrechte für den erwerbsmäßigen Weinanbau hat Niedersachsen bisher nicht. Zum 1. Januar 2016 gilt nun in der EU ein neues Genehmigungssystem. „Niedersachsen hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass wir bei den Pflanzrechten nicht wie in der Vergangenheit leer ausgegangen sind“, so Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Jedes der deutschen Flächenländer bekommt zunächst fünf Hektar für Neuanpflanzungen zugeteilt. Für Minister Meyer ein Anfang: „Es kann mehr werden. Ich freue mich auf die Erweiterung des regionalen Pflanzenbaus und hoffe auf gute Qualitäten. Von lieblich bis trocken scheint vieles möglich.“ Als nicht „weinbergsmäßiger“ Anbau wachsen bisher schon Reben u.a. in den Landkreisen Wolfenbüttel und Friesland, im Raum Oldenburg, in Hildesheim und in Hitzacker.

Vorstand und Aufsichtsrat der DLG fördern FORUM

Landwirte unterstützen Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM) – Impuls aus der unternehmerischen Praxis

Deutscher Tierschutzbund ist mit Regierung Merkel unzufrieden!

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes (Archivfoto)

Deutscher Tierschutzbund zieht Halbzeitbilanz der Großen Koalition: Scheitert Bundesregierung beim Tierschutz?

„Wer Tierschutz nachhaltig absichern will, der muss den gesetzlichen Rahmen dafür schaffen. Dazu fordern wir die Bundesregierung auf. Worte reichen nicht mehr, es braucht Taten. Die Zeit für diese Koalition läuft ab, unsere Geduld auch“, erklärte Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, anlässlich der heutigen Pressekonferenz im Vorfeld der Mitgliederversammlung des Verbandes in Stuttgart.„Wer Tierschutz nachhaltig absichern will, der muss den gesetzlichen Rahmen dafür schaffen. Dazu fordern wir die Bundesregierung auf. Worte reichen nicht mehr, es braucht Taten. Die Zeit für diese Koalition läuft ab, unsere Geduld auch“, erklärte Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, anlässlich der Pressekonferenz im Vorfeld der Mitgliederversammlung des Verbandes in Stuttgart.

Zucker und Salz

Elvira Drobinksi-Weiß, stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft

In den laufenden Haushaltsverhandlungen drängt die SPD-Bundesfraktion auf eine solide Finanzierung der nationalen Strategie zur Reduktion von Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten.

Erbschaftsteuer

Steuerbefreiung für ein Familienheim trotz verzögerter Selbstnutzung?

60 Jahre Landwirtschaftsgesetz

Preismisere verdeutlicht Sinn und Notwendigkeit dieses Gesetzes

CDU: Agrarhaushalt setzt richtige Schwerpunkte

Am Donnerstag wurde in erster Lesung der Haushalt 2016 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft debattiert. 

Teure Krise: Chinas Devisenreserven verzeichnen Rekordrückgang

Berlin/Peking (agrartotal/EN,CN) - Chinas Devisenreserven haben sich im August so stark verringert wie noch nie innerhalb eines Monats: Sie sanken um knapp 94 Milliarden USD auf ca. 3,56 Billionen USD. Mitte 2014 hatten sie ein Rekordhoch von knapp vier Billionen USD erreicht und sind seitdem um etwa zehn Prozent gesunken.

 

Landwirtschaftsminister Habeck: Milch verramschen wird gefördert

Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Robert Habeck

Kiel (agrartotal/pm) - Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Robert Habeck hat das angekündigte Paket der EU zum Umgang mit der Milchkrise als unzureichend kritisiert. "Die EU setzt die falschen Zeichen. Sie will die Verstärkung des Exportes. Das heißt nur, dass die Milch dann auch auf dem Weltmarkt verramscht wird. Höhere Preise erzielen die Erzeuger damit nicht, stattdessen wird die Politik "wachse oder weiche" fortgesetzt", frei nach dem Motto "viel hilft viel", sagte Habeck.

Soforthilfe ist auf dem Weg

Während in den Straßen Brüssels tausende Bauern demonstrierten, schlug die EU-Kommission vor, eine halbe Milliarde Euro in ein Krisenhilfspaket zu stecken. Direktzahlungen sollen schon ab Oktober fließen können.

Vieh- und Fleischhandelsverbandes Hessen und Rheinland-Pfalz e. V.

Vorsitzender Thomas Sutor

Bonn/Mainz (agrartotal/pm) - Die Mitgliederversammlung des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Hessen und Rheinland-Pfalz e. V. findet am 30. Oktober 2015 bis 1. November 2015 im Hotel Deutschherrenhof GmbH, Deutschherrenstraße 23; 54492 Zeltingen-Rachtig, statt. Für Insider sei angemerkt, dass der Vorsitzende des Verbandes, Thomas Sutor, keine Kosten und Mühen - wie immer - scheute und auch auf einen reibungslosen Internetanschluss des Hotels mit dem Rest der Welt geachtet hat.

Tierwohlpreis

München (agrartotal/pm) - Drei landwirtschaftliche Betriebe haben den von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner heuer bereits zum zweiten Mal ausgelobten Nutztierwohlpreis erhalten: Frieder Meidert aus Soyen (Lkr. Rosenheim), Martina und Thomas Braun aus Reisbach (Lkr. Dingolfing-Landau) sowie Jörg Wendel aus Regnitzlosau (Lkr. Hof). Der Minister überreichte ihnen am Mittwoch bei einer Festveranstaltung in München die Preisgelder in Höhe von jeweils 3 000 Euro. „Der Wettbewerb und unsere Sieger zeigen, wie einfallsreich die bayerischen Tierhalter sind, wenn es darum geht, ihren Tieren mehr Bewegungsfreiheit und Lebensqualität zu verschaffen“, sagte Brunner. Eine Jury von Fachleuten und Praktikern hatte die drei Sieger ausgewählt. Frieder Meidert bekam den Preis für seine tierfreundlichen Außenklimaställe, Martina und Thomas Braun für den mit Nestbauhilfen ausgestalteten Stall, der ihren Zuchtsauen viel Bewegungsfreiheit ermöglicht. Jörg Wendel wurde für die mit Stroh eingestreuten Stallabteilungen ausgezeichnet, die für hochträchtige Kühe komfortable Haltungsbedingungen schaffen.

Wie schmeckt unsere Zukunft?

Berlin (agrartotal/pm/lw) - Der Verein DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT wird vom 10. bis 14. Oktober 2015 mit einem Stand im Retailforum des BVLH auf der Anuga in Köln vertreten sein, der weltweit größten Ernährungsmesse. Die Anuga hat diese Jahr das Motto: „Taste the Future“. Kerninhalt ist die Fraqe, wie Lebensmittelinnovation kommuniziert werden kann.

Gülle-Flut

RLV kritisiert Darstellung in „Frontal 21 - Bedrohung durch Gülle-Flut – Nitrat gefährdet Mensch und Natur“

LandFrauenverband diskutieren

Reutlingen (agrartotal/pm)  – Auf der diesjährigen Bundesvorstandsklausur des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) in Reutlingen diskutierten die Mitglieder zum Thema „Ländliche Räume gestalten: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ mit Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Wissenschaft und Politik.

„Diese Schweinepreise sind zum Davonlaufen“

Beim DBV-Veredlungstag in Essenbach steht die Sorge um die Zukunftsperspektive der Schweinehalter im Mittelpunkt

DBV-Veredlungstag in Niederbayern: Rukwied fordert mehr Verantwortungsbewusstsein

Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied (Archivfoto)

Essenbach (agrartotal/DBV) - „Die deutschen Landwirte sind beim Thema Tierwohl auf gutem Weg. Politik und Verbraucher erwarten Lösungen. An einer deutlichen Aufstockung des Tierwohlfonds geht daher kein Weg vorbei“, so die klare Forderung des Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, in seiner Eröffnungsrede zum diesjährigen Veredlungstag des DBV im bayrischen Essenbach.

Kälbermanagement

Vom Kalb zur Milchkuh – vom Kalb in die Mast Das Kälbermanagement ist für die Hochleistung der späteren Milchkuh ausschlaggebend. Kleine Fehler beim Kalb rächen sich später mit chronischen Krankheiten und kürzerer Lebensdauer! – vom Kalb zur Milchkuh – vom Kalb in die Mast- Ein Zweitagesseminar am 18. und 19. September 2ß15 in der AVA

REWE gegen EDEKA"

Wer bietet mehr Auswahl, wer ist günstiger, wer geht fairer mit Zulieferern und Mitarbeitern um? "ZDFzeit" will es wissen und vergleicht das Angebot der Supermarktketten REWE und EDEKA. Das unterhaltsame und informative Duell der Giganten ist am Dienstag, 8. September 2015, 20.15 Uhr, im ZDF zu sehen.

Minister Alexander Bonde: „Landesregierung schafft gute Perspektiven für Familienbetriebe mit Tierhaltung“

Neue Broschüre „Perspektiven für die Nutztierhaltung in Baden-Württemberg“ mit umfangreichem Maßnahmenbündel zur - Sicherung und Weiterentwicklung der Tierhaltung im Land

 

Agrar- und Ernährungspolitik aus erster Hand beim „BerlinSeminar“

Berlin (agrartotal/vdl) -  Wie funktioniert Lobbyarbeit in der Agrar- und Ernährungspolitik? Wie nehmen Verbände Einfluss auf die Politik? Welche agrarpolitischen Themen sind aktuell relevant? All diese Fragen beantwortet das diesjährige agrarpolitische „Berlin-Seminar“ des VDL Bundesverbandes, Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e. V., vom 12. bis 14. Oktober 2015 in Berlin.

Agrarrat stellt erste Weichen

Mit der vorgesehenen Export- und Marktoffensive wird eine wichtige Forderung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) umgesetzt., betonte DBV-Präsident Joachim Rukwied

Agrarrat stellt erste Weichen für europäische Export- und Marktoffensive - Bauernpräsident begrüßt Unterstützung für die Landwirtschaft

Steuerfreien Risikoausgleich

München (agrartotal/pm) -  Nach der wochenlangen Hitzewelle erwarten Bayerns Hopfenpflanzer in diesem Jahr eine historisch schlechte Ernte und finanzielle Einbußen in Millionenhöhe. Auch aus diesem Grund fordert die Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER steuerliche Erleichterungen für Landwirte. „Wetterextreme wie die zurückliegende Dürreperiode werden künftig zunehmen. Eine steuerfreie, betriebliche Risikoausgleichsrücklage wäre daher für unsere bäuerlichen Betriebe unbürokratische Hilfe zur Selbsthilfe und eine kalkulierbare Größe für den Staatshaushalt“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Hubert Aiwanger.

500 Millionen für alle Landwirte

Beihilfen für die Lagerung von Milch- und Schweineprodukten werden neu aufgelegt bzw. verlängert.

Die Europäische Kommission will den krisengeschüttelten Landwirten mit einem Hilfspaket von 500 Mio Euro unter die Arme greifen.

Schweinehalter unter starkem wirtschaftlichem Druck

Schweinemäster und noch mehr die Halter von Sauen schreiben zurzeit tiefrote Zahlen. „Aktuell sehen wir leichte Impulse für den Fleischmarkt, aber unsere Landwirte müssen bereits zu lange Zeit mit mehr als unbefriedigenden Preisen auskommen“, beschreibt Hermann Wester, Vorsitzender des Veredelungsausschusses im Landvolk Niedersachsen, die Situation. 

Noch Lehrstellen frei

14 Grüne Berufe bieten Abwechslung und gute Perspektiven

Tierschutzpreise im Pferdesport

Preise im Zeichen der Initiative "Eine Frage der Haltung“ für einen tiergerechteren Umgang mit Pferden in Freizeit und Sport

Mit Trillerpfeifen und Schweinen

Bonn (agrartotal/vfz) - Aus Deutschland sind heute tausende Bauern mit Treckern in Brüssel zur Demonstration vor dem Sondertreffen des EU-Agrarministerrates gefahren. Aus dem Rheinland sind in aller Früh über 130 Bauern mit mehreren Bussen nach Brüssel aufgebrochen. Auf ihren Schildern steht: „Von Russland gesperrt – von Brüssel verlassen“.

Die nachhaltige Weiterentwicklung im Blick

70 Jahre Bayerischer Bauernverband: Gestaltungskraft des Familienbetriebs stärken

Einfach gut. Für den Landwirt.

Neues Prüfzeichen des DLG-Testzentrums – bessere Prüfzeichenstruktur durch ein Prüfzeichen für Technik und Betriebsmittel – DLG-Anerkennung für ganze Maschine oder in einzelnen Kriterien möglich.

UECBV-Präsident

Düsseldorf (agrartotal/fr) - Philippe Borremans wurde auf der UECBV-Tagung im Rahmen des "Internationalen Kongresses der europäischen Vieh- und Fleischwirtschaft" in Düsseldorf von den anwesenden Delegierten in Düsseldorf in seinem Amt als Präsidenten der UECBV für eine weitere Amtszeit bestätigt. Borremans erklärte in diesem Zusammenhang, dass er nur noch diese  Amtszeit zur Verfügung stünde, da er es nicht als gut befände, wenn der UECBV-Präsidentenposten zu lange von ein und derselben Person gehalten werde. Neuerungen und Änderungen wären dann nicht möglich.

Heinz Osterloh

Düsseldorf (agrartotal/fr) - Der Präsident des Deutschen Vieh-und Fleischhandelsbundes e.V., Heinz Osterloh, wurde auf der UECBV-Tagung im Rahmen des "Internationalen Kongresses der europäischen Vieh- und Fleischwirtschaft" von den anwesenden Delegierten in Düsseldorf zum UECBV-Vizepräsidenten mit der Zuständigkeit für den Lebenviehhandel gewählt. Er tritt damit die Nachfolge des Niederländers Piet Thijsse an, der nicht mehr für das Amt kandidierte.

Rainer Wagner

Düsseldorf (agrartotal/fr) - Der bisherige Präsident des BFF, Rainer Wagner, wurde auf der Mitgliederversammlung des Verbandes im Rahmen des "Internationalen Kongresses der europäischen Vieh- und Fleischwirtschaft" in Düsseldorf von den anwesenden Delegierten in Düsseldorf in seinem Amt als Präsidenten des BFF für eine weitere Amtszeit bestätigt.

Mortler fordert schnelle Hilfen

Angesichts von Preiseinbrüchen, gravierenden Kostensteigerungen und dürrebedingten Ernteausfällen fordert CSU-Agrarexpertin Marlene Mortler schnelle unbürokratische Hilfen für Deutschlands Bäuerinnen und Bauern

Bauernpräsident Heidl fordert wirksame Maßnahmen

München (agrartotal/pm) - Die Agrarminister der 28 EU-Staaten kommen am heutigen Montag in Brüssel zu einem Sondertreffen zusammen. „Aufgrund der desaströsen Erzeugerpreise vor allem bei Milch und Fleisch müssen die EU-Agrarminister jetzt wirksame Hilfsmaßnahmen beschließen“, sagt Bauernpräsident Walter Heidl. Niedrige Erzeugerpreise, insbesondere für Milch- und Schweinehalter und die Folgen der extremen Trockenheit sorgen auf bayerischen Bauernhöfen für oft existenzgefährdende Probleme. Bereits letzten Montag hat Heidl in Berlin ein Gespräch mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und dem bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner geführt. „Unsere Landwirte brauchen angesichts der gravierenden Preismisere und der regional enormen Schäden durch die extreme Trockenheit und Hitze schnelle Hilfe von der Politik in Brüssel und in Berlin“, sagt Heidl.

Neues von Meyer

„Wir sind im vergangenen Jahr von größeren Skandalen verschont geblieben“, sagte Verbraucherschutzminister Christian Meyer.

Minister Christian Meyer: Niedersachsens Verbraucherschutz auf hohem Niveau - Verbraucherschutzbericht 2014 vorgestellt – Etwa 13 Prozent aller Proben wurden beanstandet ­– Häufig Hygienemängel in Gaststätten

DU UND DAS TIER geht online

Bonn (agrartotal/pm) - Mit dem Erscheinen der aktuellen Ausgabe 03/2015 bekommt das Mitgliedermagazin des Deutschen Tierschutzbundes unter www.duunddastier.de eine digitale Präsenz. Großformatige Bildergalerien und Videos bringen das moderne Design des Heftes somit auch ins Netz. Neben einer multimedialen Erweiterung lässt der Internetauftritt zudem mehr Raum für zusätzliche Inhalte. Interessierte Leser können sich über PC, Tablet oder Smartphone auch zwischen dem Erscheinen der Printausgaben über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen in Sachen Tierschutz auf dem Laufenden halten. Innerhalb eines Archivs erhalten die Leser zudem die Möglichkeit, die Ausgaben von DU UND DAS TIER aus den Jahren 2013 und 2014 digital zu lesen.

Zwei Demos, zwei Richtungen

Hamm (agrartotal/Abl) - Am heutigen Montag, 7. September, werden in Brüssel anlässlich einer Krisensitzung des EU-Agrarministerrates zwei verschiedene Demonstrationen mit gegensätzlichen agrarpolitischen Forderungen stattfinden. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hin. Die Milchbauern und Bäuerinnen, die wie die AbL-Mitglieder im European Milk Board (EMB) und in Via Campesina organisiert sind, wollen die derzeitigen Milchüberschüsse am Markt durch eine politisch koordinierte kurzfristige Drosselung der Milcherzeugung auf den Höfen abbauen. „Wir wollen runter vom Überschuss, damit wir aus dem existenzbedrohlichen Preistief herauskommen. Milcherzeugung zu diesen Tiefstpreisen zerstört wirtschaftliche Substanz auf den Betrieben und richtet sich gegen eine umwelt- und tiergerechte Landwirtschaft. Wir stehen für eine gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft. Das fordern wir auch von unseren Agrarministern. Dafür fahren wir nach Brüssel. Wer sich jetzt noch gegen eine europaweit koordinierte Mengenreduzierung ausspricht, der treibt Tausende Familienbetriebe in den Ruin“, erklärt Ottmar Ilchmann, stellvertretender Vorsitzender der AbL und Milchbauer aus Ostfriesland.

Im Unterschied dazu fordere die Vereinigung der Europäischen Bauernverbände und Genossenschaften COPA-COGECA, zu der auch der Deutsche Bauernverband gehöre, eine noch stärkere Ausrichtung der europäischen Land- und Ernährungswirtschaft auf Exporte in andere Kontinente. Von der EU und den Mitgliedstaaten forderten sie mehr Geld, Einsatz und den Abschluss von Freihandelsabkommen, damit hiesige Exportmolkereien noch mehr Milchpulver, Butter und Standardkäse in Drittländer exportieren können.

Verantwortung für die Milcherzeugung

Brüssel/Berlin (agrartotal/dbv) -  Europas Milcherzeuger und Landwirte erwarten von den Agrarministern, dass der Sondergipfel des Agrarministerrates am heutigen Montag in Brüssel konkrete Beschlüsse zur wirksamen Unterstützung in der aktuellen Preismisere fasst. Das betont der Deutsche Bauernverband (DBV) im Vorfeld des Agrarrates. Der DBV sieht jedoch nicht nur die Agrarpolitik, sondern auch die Vermarkter und insbesondere den Lebensmitteleinzelhandel in der Verantwortung für die heimische Milcherzeugung. Der Preiskampf im Lebensmittelhandel darf nicht auf dem Rücken der Landwirte ausgetragen werden.

ISN-EU-Schweinepreise: Markt kommt in Schwung – Zum Teil Preisanstiege

Bonn/Damme (agrartotal) Die ISN schreibt in ihrem wöchentlichen Rundschreiben: In den europäischen Schlachtschweinemarkt scheint trotz uneinheitlicher Preistendenzen allmählich wieder Schwung zu kommen. Das zeigt die Entwicklung in der laufenden Schlachtwoche.

 

 

 

ISN: Futtermittelmarkt: Potential für Preissenkungen!

Bonn/Damme (agrartotal) Die ISN schreibt in ihrem wöchentlichen Rundschreiben: Schweinehalter müssen angesichts schlechter Schweinepreise eine wirtschaftlich sehr angespannte Situation durchleben. Eine wesentliche Kostenposition in den Betrieben sind die Futterkosten. Hier scheint durchaus noch Potential für Preisrücknahmen des Handels vorhanden zu sein.

 

Tierschutz

Archivfoto

Hannover (agrartotal/pm) - Nach einer grundlegenden Modernisierung und der Weiterentwicklung von Tierställen und Internatsräumen ist das Landwirtschaftliche Bildungszentrum (LBZ) in Echem (nahe Lüneburg) neu eröffnet worden. (Siehe ausführlichen Bericht unten)  „Die Erweiterung des Bildungszentrums ist eine gute Investition, um die Zukunft Niedersachsens als Agrarstandort Nr. 1 zu sichern“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer heute bei der Eröffnungsfeier. „Nicht nur der technische Fortschritt erfordert eine hohe Qualität der Ausbildung, auch die veränderten gesellschaftlichen Ansprüche an eine gute und nachhaltige Landwirtschaft verlangen viel Know-How. Wir können in Echem allen angehenden Landwirten nun die erforderliche qualitativ hochwertige Ausbildung vermitteln.“

Bildungszentrum Echem

Eröffneten das neue Landwirtschaftliche Bildungszentrum (LBZ) in Echem (von links): Kammerdirektor Hans-Joachim Harms, Präsident Werner Hilse, Präsident Gerhard Schwetje, LBZ-Geschäftsführerin Martina Wojahn, Minister Meyer nd Landrat Manfred Nahrstedt

Ein großer Tag für die Landwirtschaftskammer Niedersachsen: Das Landwirtschaftliche Bildungszentrum (LBZ) der Kammer in Echem wurde am 5. September in Anwesenheit von 350 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft feierlich eröffnet. Damit endet eine fünfjährige Planungs- und Bauzeit, in der das LBZ modernisiert und erweitert wurde. Im Anschluss an die offizielle Feierfinden ein buntes Hoffest und eine Scheunenparty statt, zu denen viele Gäste aus ganz Niedersachsen erwartet werden.

Holzenkamp: Agrarpolitik statt Agrarwende

Berlin (abgrartotal/pm) - Zukunftsfähige Lebensmittelerzeugung in Deutschland! Der Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich heute auf seiner Klausurtagung in Berlin mit den Themen Ernährung und Landwirtschaft befasst. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, dass die „Erzeugung von Lebensmitteln  eine immer stärkere öffentliche Aufmerksamkeit erfahre. Die Menschen wollen immer genauer wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und was darin enthalten ist. Doch während ein Großteil der Verbraucher für mehr Tierwohl und höhere Standards eintritt und seine Wertschätzung für Nahrungsmittel bekundet, ist das Kaufverhalten von großem Preisbewusstsein geprägt."

CDU-Schleswig-Hostein zu Habecks Naturschutzgesetznovelle

Hunderte Landwirte, Jäger und Fischer demonstrieren gegen Habecks Naturschutzgesetznovelle

Schleswig-Holstein: Landesnaturschutzgesetz

Mit einer Novelle des Landesnaturschutzgesetzes will die Landesregierung Schleswig-Holsteins die biologische Vielfalt fördern und die Natur als Reichtum des Landes schützen. Einen entsprechenden Entwurf beschloss das Kabinett am 1. September 2015 nach zweiter Befassung. Nun wird das Landesnaturschutzgesetz dem Landtag zugeleitet.

Forum Moderne Landwirtschaft

Berlin (agrartotal/pm) - Die im Bereich Stalleinrichtungen und Fütterungsanlagen weltweit erfolgreich tätige Big Dutchman-Unternehmensgruppe mit Sitz in Vechta im Oldenburger Münsterland wird zum 1. September Mitglied beim Forum Moderne Landwirtschaft. Big Dutchman ist damit das erste neue Mitglied seitdem aus der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. das FORUM geworden ist. Beide Seiten zeigen sich sehr erfreut über die geschlossene Partnerschaft.

Hoch aktuell: Gesellschaftlicher Einfluss auf Unternehmerentscheidungen wird wachsen

Die Vermutung, dass die Förderungen der EU in der nächsten Periode noch weniger als heute einkommensstützenden Charakter haben und statt dessen mit regionalpolitischen und damit gesamtgesellschaftlichen Zielen begründet werden, sei naheliegend.

Die Land- und Ernährungswirtschaft möge mit Verstand und rationaler Bewertung mit der unweigerlich gegebenen und zukünftig noch zunehmenden Einmischung von Politik und Verwaltung umgehen. Hierzu rief Christian Stockinger, Vizepräsident der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, auf den DLG-Unternehmertagen am 1. September 2015 in Regensburg auf. Die Vermutung, dass die Förderungen der EU in der nächsten Periode noch weniger als heute einkommensstützenden Charakter haben und statt dessen mit regionalpolitischen und damit gesamtgesellschaftlichen Zielen begründet werden, sei naheliegend. „Je mehr die Flächenprämien der EU dem Charakter nach der 2. Säule zuzuordnen sind, umso mehr werden Gegenleistungen gefordert und deren Einhaltung überprüft“, ist sich Stockinger sicher.

Pferde verladen

Pferde verladen ohne Stress am 26. und 27. September 2015 - Seminar im Hofgut Neumühle

Tierwohl belohnen

Minister Meyer: „Ich freue mich auf zahlreiche Bewerbungen und rufe alle Betriebe und Beratungsorganisationen sowie Institutionen dazu auf, sich aktiv zu beteiligen.“

Meyer: Nachhaltigkeit und Engagement für mehr Tierwohl belohnen
 - Aufruf an landwirtschaftliche Betriebe zur Teilnahme am Nachhaltigkeitspreis 2016

Öko-Erlebnistage

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

15 Jahre Öko-Erlebnistage: Mit Bayerns Biobauern feiern- Brunner startet landesweite Veranstaltungsreihe

EU: Mehr als jede zweite Henne in Käfigen

Aus welcher Haltung stammen die Eier?

In den zurückliegenden Jahren wurden viele Käfiganlagen in der EU umgebaut. Seit dem 1.1.2012 galt in der EU das Verbot der konventionellen Käfighaltung. Nicht alle Länder setzten die EU-Verordnung fristgerecht um, mittlerweile erfüllen aber alle meldenden Mitgliedsländer die gesetzlichen Bestimmungen. Lediglich aus Malta und Griechenland lagen keine aktuellen Zahlen vor.

Flurbereinigungsverfahren in Niedersachsen

„Die Flurbereinigung in Niedersachsen läuft weiterhin auf einem hohen Niveau im Sinne von Landwirtschaft und Umwelt zur Stärkung der Arbeitsbedingungen und Lebensqualität im ländlichen Raum“, sagte Minister Meyer.

Minister Meyer gibt das Startsignal für agrar- und umweltorientierte - Flurbereinigungsverfahren in Niedersachsen - Deutlich mehr Flurbereinigungsverfahren als im vergangenen Jahr

 

Bauern protestieren in Brüssel

Am Montag um 7.30 Uhr überschreiten sie die belgische Grenze - Zu einer großen Bauerndemonstration in Brüssel fahren die rheinischen Bauern am Montag mit mehreren Bussen. Um 7.30 Uhr werden sie die belgische Grenze überschreiten (Rasthof Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch, A 4) und ein starkes Pressemotiv mit Schildern, Trillerpfeifen und lebensgroßen, gebastelten Schweinen bieten. Darauf weist der Rheinische Landwirrschafts-Verband (RLV) hin.

Aufgetischt

Aufgetischt! Und nicht nach Jedermanns Geschmack - Neue Kommentarreihe zum Thema „Lebensmittel“

Bleser auf Tour

Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser

„Gut leben auf dem Land – was uns wichtig ist“ - Staatssekretär Peter Bleser im Bürger-Dialog

Milch: Die anderen sind Schuld!

Zuwachs der Milcherzeugung findet aktuell vor allem außerhalb Europas statt - Deutscher Bauernverband fordert Absatzförderung durch neue Exportoffensive

Heidl: „Politik darf nicht länger zusehen!“

Bauernpräsident fordert bei Spitzengespräch in Berlin Hilfe von Schmidt und Brunner ein

Einblicke in den Boden

Parl. Staatssekretär Peter Bleser im Gespräch mit FORUM-Mitarbeiter Jan Menden Foto natürlich von agrardigital.de

An prominenter Stelle, im Eingangsberiech des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft platziert, nutzte das Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM) den „Tag der offenen Tür der Bundesministerien“ um über unseren Boden als Lebensgrundlage zu informieren.

Absage an neue Quoten

Kein Zurück in Interventionswirtschaft – Die Landwirtschaft muss sich die unternehmerische Gestaltungsfreiheit verdienen – DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer zum Auftakt der DLG-Unternehmertage in Regensburg

Neue Kriseninstrumente

Mainz (agrartotal/min) - „Die aktuelle Krise am Milchmarkt bestätigt auf dramatische Weise die jahrelangen Warnungen vor einer vollständigen Abschaffung der Milchmengenregulierung. Jetzt zeigt sich: Das bestehende Kriseninstrumentarium der EU für den Milchmarkt greift viel zu kurz“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken in Mainz. Höfken appelliert an die EU-Agrarminister, die sich am nächsten Montag zu einem Sonder-Agrarrat treffen: „Es müssen endlich wirksame Maßnahmen zur Mengenreduzierung entwickelt werden. Die aktuellen Milchpreise sind im freien Fall und liegen deutlich unter den Erzeugungskosten der Bauern. Unsere Milchbauern brauchen verlässliche Einkommensperspektiven und kostendeckende Preise. Die sind aber nur erreichbar, wenn es dauerhaft gelingt, die Milchmenge an die Nachfrage anzupassen.“ Höfken schlägt vor, die Einnahmen aus der Superabgabe, die von den Milchbauern gezahlt wird, zweckgebunden für diese neuen Kriseninstrumente zu nutzen

Säuerung von Most und Wein wird zugelassen

Mainz (agrartotal/pm) - Das rheinland-pfälzische Weinbauministerium wird für Most und Wein des Jahrgangs 2015 die Säuerung zulassen. Die Ausnahmeregelung in Form einer Allgemeinverfügung wurde bereits mit den Weinbauverbänden abgestimmt und werde zum 8. September in Kraft treten, teilte Weinbaustaatssekretär Thomas Griese mit. Die Säuerung von Weinbauerzeugnissen ist nach den Vorschriften der Europäischen Union in Deutschland grundsätzlich nicht erlaubt. Die Mitgliedstaaten dürfen jedoch in Jahren mit außergewöhnlichen Witterungsbedingungen die Säuerung ausnahmsweise zulassen. Die Ermächtigung hierfür ist den Ländern übertragen.

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