Mai 2015

Unternehmen der Ernährungswirtschaft

Schleswig-Holstein: Land will kleine und mittlere Unternehmen der Ernährungswirtschaft stärken: Ab Anfang Juni können Anträge gestellt werden

Klimaziele

In Bonn und Elmau Klimaziele nachbessern. Kanzlerin Merkel muss Klimabeitrag deutscher Kohlekraftwerke unterstützen

Neues bei Seebestattungen: Haustierseebestattung (Katze, Hund und Vogel)

Seebeisetzung in der Ostsee ab Travemünde mit der Farewell II, Seebestattungs-Reederei-Hamburg GmbH, jetzt auch Haustierseebeisetzungen - "obs/Seebestattungs-Reederei-Hamburg GmbH/Klaus Abraham, Travemünde"

Hamburg (agrartotal/ots) - Bereits vor ca. 10 Jahren stellten wir die Überlegung an, Haustiere gemeinsam mit ihren Haltern beisetzen zu können. Die Resonanz auf diese Idee war groß, was Testgespräche mit z.B. dem Verband der Tierkrematorien und diversen Tierfutterläden zeigten.

Europa: Terminvorschau

Montag, 1. Juni

Berlin: Kommissionspräsident Juncker trifft mit Kanzlerin Merkel und Präsident Hollande "European Round Table of Industrialists"

Riga: Informeller Rat für Landwirtschaft und Fischerei (bis 2.Juni)

Beim informellen Treffen der EU-Landwirtschaftsminister steht die ökologische Landwirtschaft im Mittelpunkt der Diskussionen. Die EU-Staaten sind gefragt, welche Instrumente zur Stärkung des Sektors in der Vergangenheit erfolgreich waren und welche künftig genutzt werden sollen. Seit Juni vergangenen Jahres läuft in der EU eine Diskussion zur Überarbeitung der EU-Vorgaben für die Biolandwirtschaft.

Montag, 8. Juni

Straßburg: Plenarwoche des Europäischen Parlaments (bis 11.)  Heute geht es um die Anpassung von Direktzahlungsprämien in der Agrarwirtschaft und um die EU-Strategie zur Gleichstellung von Mann und Frau nach dem Jahr 2015.

Mittwoch, 10. Juni

Straßburg: Plenarwoche des Europäischen Parlaments (bis 11.) Heute Vormittag sind die TTIP-Verhandlung Thema im Parlament. Am Nachmittag geht es unter anderem um die Beziehungen der EU zu Russland.

 

Gilt auch für Jäger: Hunde sind regelmäßig anzuleinen!

Bonn (agrartotal/pm/rlv) - Nachdem im Rheinland endlich die ersten lang ersehnten warmen und sonnigen Tage des Jahres angebrochen sind, zieht es wieder viele Erholungssuchende in die freie Natur. Für viele Spaziergänger und Hundehalter sind freilaufende oder nicht angeleinte Hunde ein beachtliches Ärgernis, nicht selten sogar eine höchst unangenehme Belästigung.

Gen-Reis „made in China“: Ertrag drastisch verbessert

Forscher der Chinesischen Akademie für Wissenschaften (CAS) haben ein neues Gen in einer Reispflanze entdeckt, das den Ertrag der bisher produktivsten Reiskreuzung um zwanzig Prozent steigern könnte.

„Wir müssen der Natur in Rheinland-Pfalz mehr Raum geben“

Umweltministerin Höfken: „Wir müssen der Natur in Rheinland-Pfalz mehr Raum geben“

Mainz (agrartotal/pm/min) - Die Bedeutung der Artenvielfalt als Grundlage des Lebens hat Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken am Donnerstag im Plenum des Landtags hervorgehoben. „Die Vielfalt der Tiere und Pflanzen ist unsere Lebensversicherung, weil sie reine Luft, sauberes  Wasser und fruchtbare Böden garantiert“, sagte Höfken. Alarmierend sei deshalb der vom Bundesamt für Naturschutz vorgelegte Artenschutz-Report, wonach ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten in Deutschland gefährdet ist. „Diese Besorgnis erregende Entwicklung bestätigen die aktuellen Roten Listen in Rheinland-Pfalz, wo 20 Prozent der Brutvogelarten und 24 Prozent der Großschmetterlinge vom Aussterben bedroht sind“, so Höfken: „Das heißt, wir müssen mehr tun für den Artenschutz und der Natur in Rheinland-Pfalz mehr Raum geben.“

Kongo will aktiv von "Agrarintensivregion Süd-Oldenburg" lernen

Auf Empfehlung von Bundespräsident a.D. Christian Wulff besuchte S. E. Jacques Yvon Ndolou, Botschafter des Kongo (Zentralafrika), am vergangenen Mittwoch (28.05.15) die Vechtaer Justus-von-Liebig-Schule. Fotograf Detlef Breuer

Vechta (agrartotal/db) -Botschafter Ndolou strebt Ausbildungskooperation mit Justus-von-Liebig-Schule an – Bundespräsident a.D. Wulff empfiehlt "besondere Schule" – Veredlungsregion Süd-Oldenburg wird in Zentralafrika hoch geschätzt – Berufsfachschüler beeindrucken mit großer Fachkompetenz – Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Bäckerei und Heilerziehungspflege im Fokus – Diplomatenbesuch Auszeichnung für Berufsbildende Schule Vechta

Tag der Milch

Minister Schmidt ist auf alle Fälle bekennender Milchtrinker!

Bonn/Berlin (agrartotal/fr) - Der diesjährige internationale Tag der Milch hat wieder einmal für ein großes Presseecho gesorgt. Neben dem Dank der Politik an die milcherzeugenden Landwirte, wurde in diesem Jahr besonders in einigen Veröffentlichungen besonders stark auf die Lebensqualität der Milchkuh eingegangen. Einige Stellungnahmen hat agrartotal im unteren Teil veröffentlicht. Es handelt sich dabei immer um die Meinung der verschiedenen Organisationen - spiegelt aber - und dies ist interessant - die allgemeine Stimmung der Öffentlichkeit, der entsprechenden Verbände, in Bezug auf die Landwirtschaft wieder.

Mindestlohn

Kündigung des Arbeitsverhältnisses nach Geltendmachung des Mindestlohnes unwirksam - Ein Bericht von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Michael Henn, Stuttgart

Zum Tag der Milch braucht‘s weniger Milch

Preisverfall zulasten der Milchbauern erfordert innovative Maßnahmen. AbL kritisiert den Bauernverband für sein Jammern und sein Rufen nach dem Staat

Weltmilchtag - Grund für Kritik?

VIER PFOTEN kritisiert Hochleistungszucht von Milchkühen

Tag der Milch - Nicht alles in Butter?

Während am kommenden Montag (1. Juni 2015), am „Internationale Tag der Milch“ die Milchbauern auf ihre Höfe und in die Kuhställe einladen und zeigen wollen, wie sie ihre Kühe halten, füttern und melken, sieht das der Deutsche Tierschutzbund - mit dem Tag der Milch - in seiner Pressemeldung völlig anders, nämlich: Internationaler Tag der Milch – Kälbermord und Turbokühe!

Danish Crown mit positiven Unternehmenszahlen

 

Bonn/Damme (agrartotal/isn) - Der dänische Schlachtkonzern Danish Crown erzielte in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2014/15 einen Umsatz in Höhe von 29,2 Mrd. DKK (ca. 3,9 Mrd. €).

 

„Bäuerliche Tierhaltung stärken“

Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied

Bauernpräsident Rukwied auf dem Kreisbauerntag im fränkischen Ansbach

Röring weiterhin unbestritten WLV-Präsident

Nach vorliegenden Pressemeldungen bleibt Johannes Röring Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV).

Münster/Bonn (agrartotal/pm/fr) - Nach vorliegenden Pressemeldungen bleibt Johannes Röring aus Vreden (Kreis Borken) Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV). Der zuständige Landesverbandsausschuss des WLV hat am Donnerstag, 28.5.2015, den 56-jährigen Landwirt und CDU-MdB für eine weitere Amtszeit von drei Jahren erwartungsgemäß in das höchste Ehrenamt des WLV gewählt. 2012 hatte Johannes Röring, der noch viele weitere Ehrenämter innerhalb der Landwirtschaft bekleidet, zum ersten Mal in das Präsidentenamt übernommen. Röring gilt darüber hinaus als der "Vater" der DBV-Tierwohlinitiative, die mit Sicherheit ohne den "Kämpfer" Röring nicht zustande gekommen wäre.

Bauern rechnen beim AFP sehr genau

Niedersachsens Landwirte bleiben investitionsbereit. Sie wägen aber offensichtlich sehr genau zwischen zusätzlichen Auflagen und dem zu erwarteten Nutzen ab, ehe sie dafür öffentliche Fördermittel beantragen.

Glückstädter Matjes muss aus Glückstadt kommen

Glückstädter Matjes darf sich jetzt mit dem EU-Gütesiegel "geschützte geografische Angabe" (g.g A.) schmücken.

Ministerin Höfken gründet ernährungspolitischen Beirat

Ernährungsministerin Ulrike Höfken

Mainz (agrartotal/min) - Ernährungsministerin Ulrike Höfken gründet einen ernährungspolitischen Beirat. Das Gremium soll das Ministerium bei der Ernährungspolitik beraten und die Vernetzung der mit Ernährungsthemen befassten Einrichtungen im Land stärken. Dem Beirat werden 25 rheinland-pfälzische Institutionen angehören, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Ernährungsbildung und -beratung, der Landwirtschaft, der Lebensmittelwirtschaft, der Krankenkassen, von Verbrauchereinrichtungen, des Landeselternbeirats sowie der Landfrauen. Die konstituierende Sitzung findet statt am Mittwoch, 3. Juni 2015, 9 Uhr im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, statt.

Investitionen in mehr Tier- und Umweltschutz

Landwirtschaftsminister Christian Meyer

Neue Agrarinvestitionsförderung wird gut angenommen - Niedersachsen fördert Investitionen in mehr Tier- und Umweltschutz

Hannover (agrartotal/min) - Auch 2015 sind in Niedersachsen nach der Neuausrichtung des Agrarinvestitionsförderungsprogramms (AFP) 70 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 8,5 Millionen Euro bei der Landwirtschaftskammer eingegangen, im ersten Jahr nach der Umstellung des AFP waren es 69. „Ich freue mich über diese positive Resonanz“, sagte Landwirtschaftsminister Christian Meyer.

Bleser: Steigerung der Exportchancen für Agrarprodukte

Peter Bleser

Deutschland und China: Starke Partner im Agrarbereich - Staatssekretär Bleser: Steigerung der Exportchancen für Agrarprodukte

Dialog über Grundrechts- und Verbraucherschutz

Renate Künast

IV. Internationale Konferenz der parlamentarischen Rechtsausschüsse - intensiver Dialog über Grundrechts- und Verbraucherschutz

Montag, 01. Juni 2015, 9:00 bis 16:15 Uhr - Dienstag, 02. Juni 2015, 9:00 bis 13:30 Uhr
Paul-Löbe-Haus, Europasaal

Der Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz und die Deutsche Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit e.V. (IRZ) veranstalten am 1. und 2. Juni 2015 die IV. Internationale Konferenz der parlamentarischen Rechtsausschüsse. Die Vorsitzende Renate Künast sowie weitere Mitglieder des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz werden mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern aus mehr als 15 Partnerstaaten der IRZ über Grundrechte- und Verbraucherschutz in der digitalen Gesellschaft diskutieren.

Wanted – mehr Geld für mehr Tierwohl

Beirat und Vorstand der ISN: Daumen hoch für den Start der Plakataktion

Startschuss für Plakatkampagne

Die Grünen: Die EU-Kommission will der Natur an den Kragen

Berlin (agrartotal/pm/b-dg) - Die EU will ihre Naturschutzrichtlinien modernisieren. Dies geschieht im Rahmen des sogenannten REFIT-(„Effizienz und Leistungsfähigkeit der Rechtsetzung“)-Prozesses und der Name lässt nach Auffassung von Bündnis 90/Die Grünen schon erahnen, was mit Modernisierung gemeint ist: Der Naturschutz soll geschliffen werden. 20 Jahre erfolgreiche Naturschutzpolitik wird nach Auffassung der Partei damit ins Wanken gebracht. Es besteht die Gefahr, das weltweit größte Netzwerk an Schutzgebieten (Natura 2000) und alle Errungenschaften im Arten- und Naturschutz aufs Spiel zu setzen.

Internationaler Tag der Milch am 1. Juni 2015

In Deutschland sichern ca. 75.000 Milchbauern und rund 150 Molkereien die Versorgung der Bevölkerung mit Milch und Milchprodukten.

Milchbauern erleben erneut Preisdruck für ihr hochwertiges Produkt

Ammoniakemissionen

Bernhard Krüsken

Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken: EU-Kommission muss ihren Vorschlag grundsätzlich überarbeiten

Interessengemeinschaft für Bio-Lebensmittelmarkt gegründet

Bern (agrartotal/lid) – In Muri bei Bern ist die Interessengemeinschaft Bio Schweiz (IG Bio) gegründet worden. Sie soll als Ansprechpartner und Austauschplattform für verschiedene Akteure der Wertschöpfungskette dienen und die Rahmenbedingungen verbessern.

GVB-Präsident Götzl lässt Amt ruhen

Nürnberg (agrartotal/pm) - Nach Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue lässt der Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), Stephan Götzl, sein Amt ruhen. Wie aus verschiedenen Presseberichten zu entnehmen war, hatte die Staatsanwaltschaft München Ermittlungen gegen den obersten Genossen im Freistaat bestätigt.

Backhaus weist Vorwurf der Vetternwirtschaft entschieden zurück

Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

Schwerin (agrartotal/min) - Aktuell wird in den Medien der Vorwurf der Vetternwirtschaft im Zusammenhang mit einem Stellenbesetzungsverfahren in der Landesforschungsanstalt (LFA), die zum nachgeordneten Bereich des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz gehört, diskutiert.

Internet auf dem Land

Erlöse aus Versteigerung der Funkfrequenzen für schnelleres Internet auf dem Land nutzen

„Ein giftiger Verdacht“

ZDF-Umweltreihe „planet e.“ deckt auf, wie das gefährliche Pestizid Ethoxyquin in unser Essen kommt

"Die Förderung setzt auf mehr Tierwohl und mehr Umweltleistungen."

Landwirtschaftsminister Robert Habeck

Brüssel/Kiel (agrartotal/min) - EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat das schleswig-holsteinische Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum genehmigt. "Wir freuen uns, dass wir nach intensiven Abstimmungsrunden mit der EU-Kommission nun die Genehmigung für unser Programm erreicht haben. Damit erhalten wir Planungssicherheit für die Förderung der ländlichen Räume bis 2020", sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck.

Höfken: Brüssel genehmigt „EULLE“

Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken

Mainz (agrartotal/min) - Die EU-Kommission hat das rheinland-pfälzische Förderprogramm für die Landwirtschaft und den Ländlichen Raum genehmigt (Siehe auch zusammenfassenden Text weiter unten).

Im Rahmen des so genannten EULLE-Programms werden in der Förderperiode 2014 bis 2020 rund 300 Millionen Euro aus Brüssel nach Rheinland-Pfalz fließen. „Im Vergleich zur zurück liegenden Förderperiode sind das 25 Millionen Euro mehr für Landwirte und Initiativen, die sich für die Umwelt, den Erhalt der Kulturlandschaften und die Entwicklung des Ländlichen Raums in Rheinland-Pfalz engagieren“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken am Mittwoch. Das Plus habe die Landesregierung bei den harten Verhandlungen um die Verteilung der EU-Mittel in Deutschland erreicht. Einschließlich der Mittel von Land und Bund umfasse „EULLE“ über 650 Millionen Euro. Die Abkürzung steht für „Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“.

Leicoma Schwein: Züchter, Halter, Verarbeiter und Vermarkter gesucht

Eine Interessensgemeinschaft versucht, die am meisten gefährdete deutsche Schweinerasse zu erhalten. Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt in der BLE sucht Unterstützer für die Initiative. Das Leicoma Schwein zeichnet sich durch hohe Fleischqualität sowie Robustheit aus. Einige Bundesländer bieten bereits Förderung für die vom Aussterben bedrohte Schweinerasse an.

Will Brüssel unsere Kühe abschaffen?

Die EU sieht eine Richtlinie zur Verringerung bestimmter Luftschadstoffe vor.

München (agrartotal/bbv) – Am Donnerstag tagt der Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments in Brüssel. Auf der Tagesordnung steht auch eine Richtlinie zur Verringerung bestimmter Luftschadstoffe (NEC-Richtlinie). Durch die „NEC-Richtlinie“ soll unter anderem eine weitere Verringerung der Methan- und Ammoniakemissionen erzwungen werden.

Rechtmäßigkeit der Kirchensteuer

Berlin: (agrartotal/hib/HLE) Die Bundesregierung hat keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Kirchensteuererhebung auf die pauschalierte Lohnsteuer bei geringfügiger Beschäftigung. Die in diesem Verfahren erhobene Kirchensteuer betrage höchstens 45 Cent im Monat, erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/4876) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/4757). Die Bundesregierung verweist darauf, dass dem Bund weder die Gesetzgebungs- noch die Verwaltungshoheit bei der Kirchensteuer habe. Das sei Angelegenheit der Länder.

Entlastung von Bürokratie

Berlin: (agrartotal/hib/HLE) Die Bundesregierung will die Wirtschaft kurzfristig von Bürokratie entlasten und hat daher den Entwurf eines Gesetzes zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie (18/4948) eingebracht. Damit sollen spürbare Entlastungen der Betriebe vorgenommen werden und einzelne Maßnahmen der vom Bundeskabinett beschlossenen Eckpunkte kurzfristig umgesetzt werden.

Frankreich bekämpft Food Waste

Paris (agrartotzal/age/lid/pm) – In Frankreich dürfen Supermärkte Lebensmittel künftig nicht mehr einfach wegwerfen. Die Abgeordneten von Frankreichs Nationalversammlung haben eine Regelung gutgeheissen, die es Detaillisten verbietet, Restposten ungeniessbar zu machen und anschliessend wegzuwerfen, berichtet Agra-Europe. Abgelaufene Lebensmittel sollen stattdessen für Futtermittelzwecke verwendet werden oder der Energiegewinnung in Biogasanlagen dienen.

Supermärkte mit einer Verkaufsfläche von über 400 Quadratmetern müssen künftig zudem mit karikativen Institutionen Vereinbarungen abschliessen, um Lebensmittelspenden zu vereinfachen.

Freispruch im Prozess um Leiharbeiter-Erpressung

Cloppenburg (agrartotal/pm/ndr) -  Die zwei angeklagten Vorgesetzten von Werkvertragsarbeitern des Schlachthofs Essen im Landkreis Oldenburg sind - wie der NDR berichtet - freigesprochen. Der Vorwurf der Erpressung habe sich nicht bestätigt, urteilte das Amtsgericht Cloppenburg. Die Angeklagten standen im Verdacht, für falsche Schnitte beim Fleischzerlegen oder unkorrekte Arbeitskleidung zum Teil hohe Geldstrafen von den Mitarbeitern verlangt zu haben.

Legehennen

Ein Bericht der Verbraucherorganisation foodwatch über „eklatante Missstände in der Legehennenhaltung“ ist beim Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) auf scharfe Kritik gestoßen.

EU-Fleischexporte

Der Verkauf von Schweinefleisch in Staaten außerhalb der EU legte gegenüber den ersten drei Monaten 2014 um 8,9 % auf 733 200 t zu. Dabei orderten vor allem die Kunden in China und Südkorea mehr Ware in der Gemeinschaft.

Brüssel (agrartotal/pm/age/info) - Die Fleischexporteure in der Europäischen Union stellen sich offenbar immer besser auf den Verlust des russischen Marktes ein. Sie finden neue Abnehmer am Weltmarkt und nutzen den niedrigen Eurokurs als Wettbewerbsvorteil. Nach einer Stagnation der Ausfuhren im Vorjahr ist der Fleischverkauf einschließlich Lebendvieh an Drittlandskunden im ersten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum laut Daten der EU-Kommission um gut 84 200 t oder 7,4 % auf 1,22 Mio t gestiegen. Das spülte den Anbietern insgesamt rund 2,29 Mrd Euro in die Kassen und bedeutet ein Plus bei den Exporterlösen von 224,4 Mio Euro oder 10,9 %.

Grünes Licht für alle deutschen Programme zur Förderung des ländlichen Raums

Die Entwicklung des ländlichen Raums ist die zweite Säule der EU-Agrarpolitik. Für Deutschland stehen bis 2020 insgesamt 9,45 Mrd. Euro EU-Mittel zur Verfügung, die mit Mitteln aus Deutschland ergänzt und in den Bundesländern verwaltet werden.

Die Europäische Kommission hat heute (Dienstag) weitere sieben deutsche Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums angenommen

Enthornung von Kälbern

Landwirtschaftsminister Habeck

Mehr Tierschutz in der Landwirtschaft – Landwirtschaftsminister Habeck macht neue Vorgaben zur Enthornung von Kälbern und zur Verbesserung der Tiergesundheit bei Masthühnern

Wahl der Generaldirektor der Weltorganisation für Tiergesundheit Director (OIE)

 

Dr. Monique Eloit übernimmt als Generaldirektor der OIE ab 1. Januar 2016 für eine fünfjährige Amtszeit den Posten. Präsident der Weltdelegiertenversammlung ist Dr. Karin Schwabenbauer aus dem BMEL.

 

 

Hohe Anwaltskosten nach unerlaubtem Filesharing

Hohe Anwaltskosten nach unerlaubtem Filesharing im Internet: "ZDFzoom" über das Geschäftsmodell Abmahnung

Zukunftsstrategie will Wachstum ankurbeln

Bundesminister Schmidt

Konzeption mit einzelnen Handlungsschritten soll Ende 2016 vorliegen / Kick-off-Veranstaltung mit Bundesminister Schmidt

Jürgen Lückhoff neuer Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände

Berlin (agrartotal/pm) - Am 19. Mai 2015 wählte die Mitgliederversammlung der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Jürgen Lückhoff, einstimmig zum neuen VDL-Vorsitzenden. Dies teilte der Deutsche Bauernverband (DBV) mit. Der im vergangenen Jahr zum Vorsitzenden gewählte Peter Reuter hatte sein Amt Anfang April dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Alfons Gimber wurde zum neuen Stellvertreter und Ortrun Humpert zum weiteren Vorstandsmitglied gewählt.

Seminar: Fleischrechtliche Beanstandungen vermeiden

Hamburg (agrartotal/sgs) - Fehler in der Deklaration, irreführende Produktaussagen oder die Verwendung falscher Bezeichnungen – immer wieder beanstandet die amtliche Lebensmittelüberwachung aus diesen Gründen Fleisch und Wurstwaren.

Riesige Nachfrage nach Schweine Mobil und Kuh Mobil

Mobile Dialoginstrumente des Forum Moderne Landwirtschaft deutschlandweit im Einsatz

SÜFFA-Wettbewerbe: Auf die Würste fertig los

Startschuss für die traditionellen Qualitätswurstwettbewerbe / Anmeldeunterlagen ab sofort online verfügbar

Konjunkturbericht der Ernährungsindustrie

Weniger Mengennachfrage im Inland, steigende Verbraucheransprüche, ein schwaches Exportgeschäft, sinkende Verkaufspreise und ein zunehmender Wettbewerbs- und Konsolidierungsdruck ließen die Umsätze sinken.

Berlin (agrartotal/BVE) - Die Ernährungsindustrie konnte im vierten Quartal 2014 und ersten Quartal 2015 nicht weiter wachsen. Weniger Mengennachfrage im Inland, steigende Verbraucheransprüche, ein schwaches Exportgeschäft, sinkende Verkaufspreise und ein zunehmender Wettbewerbs- und Konsolidierungsdruck ließen die Umsätze sinken.

„Nachhaltige Forstwirtschaft erhält die biologische Vielfalt“

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zum internationalen Tag der biologischen Vielfalt

Berlin (agrartotal/pm/min) - „Die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt ist mein Ziel. Dazu wurden bereits zahlreiche konkrete Maßnahmen, zum Beispiel im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik, umgesetzt“, so Schmidt. Der Minister rückte den Wald als wichtigen Lebensraum für unzählige Arten besonders in den Fokus: „Die biologische Vielfalt wird mithilfe einer naturnahen Waldbewirtschaftung weiter erhalten.“

Abluftreinigungsanlagen: Es geht auch günstiger

Auf dem DLG-Forum  „Abluftreinigung“ diskutierten Fachleute unter anderem über die  Möglichkeiten, beim Bau und dem Betrieb von Abluftreinigungsanlagen Kosten zu sparen.

Afrikanischen Schweinepest

Aufklärungskampagne zur Afrikanischen Schweinepest – Druckfähige Plakate und Handzettel

Lebensmittelsicherheit

Brüssel (agrartotal/pm) - Im Verwaltungsrat der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit sind sieben von 14 Sitzen neu zu besetzen.

Bundesjagdgesetz

Berlin (agrartotal/pm) - Überraschend ist die für heute im Bundestag vorgesehene zweite und  dritte Lesung der Novelle des Bundesjagdgesetzes abgesetzt worden.

2014: Über 52 Millionen Tonnen Getreide geerntet

Gesamtanbaufläche rückläufig, Hartweizen legte um 30 Prozent zu

Bonn (agrartotal/BLE) - Damit lag die endgültige Getreideerntemenge um fast neun Prozent über der des Vorjahres. Das geht aus der "Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung 2014" hervor, die das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit redaktioneller Unterstützung der BLE veröffentlicht hat.

Agrarminister Meyer: Wir brauchen eine Tierhaltungswende

Niedersachsens Verbraucherschutzminister Christian Meyer

Hannobver (agrartotal/pm/min) - Der diesjährige Vorsitzende der Verbraucher- schutzminister- konferenz (VSMK), Niedersachsens Verbraucherschutzminister Christian Meyer, begrüßt die heute (Donnerstag) von der Verbraucherorganisation Foodwatch verkündete Forderung nach einer Tierhaltungswende und einer besseren Kennzeichnung von Lebensmitteln.

Kooperation, Eigenverantwortung und Eigentum

BBV macht landwirtschaftliche Anliegen bei Umweltministerkonferenz deutlich

Deutscher Bauerntag 2015 in Erfurt

Der diesjährige Deutsche Bauerntag wird am 24. und 25. Juni 2015 in Erfurt stattfinden. Über 600 Delegierte der 18 Landesbauernverbände und zahlreiche Gäste aus Politik, Agrarwirtschaft, Forschung und gesellschaftlichen Gruppen werden in der Thüringer Landeshauptstadt erwartet

Färber kaufte Schlachthof

Bad Neustadt (agrartotal/fr) - Am Bad Neustädter Schlachthof prangt ein neues Schild. Färber steht darauf. Färber ist der neue Besitzer, der den Schlachtbetrieb in Bad Neustadt allerdings schon  zum 1. 2.2015 übernommen hatte.

Aufatmen für Bahnkunden

Bonn/Berlin (agrartotal/pm) - Aufatmen für Millionen von Bahnkunden: Die Streiks der GDL werden unverzüglich beendet. Die notwendigen Maßnahmen sind um 7 Uhr angelaufen. DB und GDL haben sich außerdem in der vergangenen Nacht auf ein Schlichtungsverfahren verständigt. Das ist das Ergebnis der zweitägigen Gespräche, die am Dienstag auf Vorschlag der DB mit einem Rechtsgespräch unter Moderation von Prof. Klaus Bepler begonnen hatten.
Die DB arbeitet nun mit Hochdruck daran, zum normalen Fahrplan zurückzukehren. In einer gesonderten Presseinformation wird die DB bis heute Mittag informieren, wann eine Wiederaufnahme des Regelverkehrs möglich sein wird.

Export nach Russland im Jahr 2014 um 18 % zurückgegangen

Im Jahr 2014 gingen die deutschen Exporte in die Russische Föderation um 18 % auf 29 Milliarden Euro zurück.

Forschungsaufruf: Entwicklung geeigneter Tierwohl-Indikatoren wird gefördert

Um Indikatoren für die objektive Bewertung des Tierwohls in der Praxis zu entwickeln, unterstützt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) über den Projektträger BLE (ptble) neue Forschungsvorhaben.

Internationaler Tag der biologischen Vielfalt 2015

Minister Bonde: „Mit dem Biotopverbund, den Landschaftserhaltungsverbänden und mehr Geld für den Naturschutz wollen wir die biologische Vielfalt für zukünftige Generationen sichern“ - Biotopverbund leistet wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Naturschutzstrategie / Land fördert 4 Modell-Gemeinden

„Wildschwein-Problem gemeinsam lösen“

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

Brunner will mit Maßnahmenpaket neue Impulse setzen

Steigende Schlachtzahlen

Im ersten Quartal 2015 wurden in  Brandenburg  267 800 Schweine  gewerblich geschlachtet.

Schmidt: Agrarexporte sind erneut gewachsen - Debatte und Fragestunde im Plenum

Berlin (agrartotal/Bundestg/sas/(20.05.2015) - Trotz der Russland-Importbeschränkungen ist der Export landwirtschaftlicher Produkte erneut gewachsen. Zu diesem Fazit kommt der agrarpolitische Bericht 2015, den die Bundesregierung im Kabinett verabschiedet hat. „Jeden vierten Euro verdient die deutsche Landwirtschaft im Export; die Ernährungsbranche sogar jeden dritten Euro“, sagte Christian Schmidt (CSU), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, der den Bericht in der Regierungsbefragung des Bundestages am Mittwoch, 20. Mai 2015, vorstellte. Damit haben sich laut Bericht die Ausfuhren seit der Wiedervereinigung nahezu vervierfacht. Nach den USA und den Niederlanden ist Deutschland weltweit drittgrößter Agrarexporteur.

(Siehe agrartotal-TV oben)

Zusätzliche Herkunftsangaben für bestimmte Lebensmittel wären unverhältnismäßig

Brüssel (agrartotal/pm) - Die Europäische Kommission hat heute (Mittwoch) zwei Berichte zu zusätzlichen Herkunftsangaben für bestimmte Lebensmittel veröffentlicht.        

Coburger Schlachthof

Coburg (agrartotal/pm) - Das Landgericht Coburg hat im Prozess um Missstände am Coburger Schlachthof den Leiter und einen Großschlachter zu Bewährungsstrafen verurteilt

Agrarbericht: Grundsätze der Agrarpolitik der Bundesregierung

Was will der Verbraucher, was will die Agrarpolitik...?

...Die deutsche Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft braucht angesichts der zukünftigen Herausforderungen und der steigenden gesellschaftlichen Anforderungen verlässliche Rahmenbedingungen....

Agrarbericht: Agrarpolitische Ziele der Bundesregierung

... Die Bundesregierung strebt eine umwelt- und ressourcenschonende, dem Tierwohl verpflichtete Wirtschaftsweise an. ...

Agrarpolitischer Bericht der Bundesregierung

Der neue Agrarpolitische Bericht der Bundesregierung 2015 wurde vom Bundeskabinett am 20. Mai 2015 verabschiedet: Die Bundesregierung legt gemäß § 4 des Landwirtschaftsgesetzes alle vier Jahre einen "Bericht über die Lage der Landwirtschaft" vor und berichtet u.a. zur Einkommensentwicklung der vergangenen vier Wirtschaftsjahre (2011-2014). Zugleich dient er als Standortbestimmung der Agrarpolitik der Bundesregierung und präsentiert die agrarpolitischen Weichenstellungen, Ziele und Vorhaben.

Wirtschaftsjahr 2013/14 mit Einkommenszuwachs

Für die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland hat sich im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2013/14 im Durchschnitt aller Rechts- und Bewirtschaftungsformen die Einkommenslage weiter verbessert.

Eine Zukunftsstrategie für den ökologischen Landbau

Bei der Kick-Off-Veranstaltung im BMEL in Berlin hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt am 19. Mai 2015 den offiziellen Startschuss für die Entwicklung der "Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau" gegeben.

Standort Deutschland

DBV zum Agrarbericht der Bundesregierung

Bundeskartellamt / Landwirtschaft

Agravis AG und Danish Agro dürfen weite Teile der Getreide AG übernehmen

Doppelt gut: Bio schafft Vielfalt und sichert Ernährung weltweit

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).

Berlin (agrartotal/bölw) -  „Der Ökolandbau erhält und fördert die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft, schützt das Klima und sichert die weltweite Ernährung auf ressourcenschonende Weise“, so Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). „Wer zentrale Herausforderungen unserer Zeit wie Klimawandel und Hungerbekämpfung zugleich angehen will, braucht den Ökolandbau. Denn die konventionelle Bewirtschaftung, die auf chemisch-synthetische Pestizide, Kunstdünger sowie wenige Tierrassen und Pflanzensorten setzt, gilt als eine Hauptursache des dramatischen Artenschwunds und bringt hohe Klimabelastungen mit sich.“ Welche dramatischen Auswirkungen Pestizide, Monokulturen und fehlende Rückzugsräume auf die Artenvielfalt haben, zeigen die Ergebnisse des Artenschutz-Reports 2015*: Seit 1990 ging etwa der Bestand von Rebhühnern in der Agrarlandschaft um 90 % zurück; weitere prominente Opfer der Intensivlandwirtschaft sind Bienen und Feldhamster.

SR Genetics und Topigs Norsvin

Bonn (agrartotal/pm) - JSR Genetics und Topigs Norsvin haben eine züchterische Partnerschaft für Großbritannien vereinbart. Gegenstand der Vereinbarung ist zudem die Zusammenführung der Vertriebsaktivitäten in Großbritannien. JSR Genetics wird der exklusive Distributor der Topigs Norsvin Genetik in Großbritannien. Zugleich werden die KB-Aktivitäten von AIM UK in Großbritannien in das JSR KB-Netzwerk integriert. AIM UK ist Teil des Topigs Norsvin KB-Netzwerkes. Darüber hinaus werden JSR Genetics und Topigs Norsvin ihre Forschungs- und Entwicklungsprogramme aufeinander abstimmen. Die internationalen Aktivitäten von JSR sind nicht in die Partnerschaft einbezogen.

Bayern und Österreich gegen Brüsseler Öko-Pläne

Foto StMELF mit Rupprechter (l.) und Brunner

Wien (agrartotal/min) - Wenn es um eine möglichst praxisgerechte Reform der EU-Ökoverordnung geht, hat der Freistaat mit Österreich einen wichtigen Mitstreiter. Bei einem Treffen in Wien forderten Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und der österreichische Bundesagrarminister Andrä Rupprechter weitere substanzielle Nachbesserungen Brüssels.

Endlich: Neue Bierkönigin in Bayern gekürt!

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner war in der Wahlnacht einer der ersten Gratulanten. Er wünschte der 25-jährigen Starnbergerin Marlene Speck eine spannende und erlebnisreiche Amtszeit

München (agrartotal/min) - Endlich: Die neue Bayerische Bierkönigin ist gekürt und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (Foto links) war in der Wahlnacht einer der ersten Gratulanten. Er wünschte der 25-jährigen Starnbergerin Marlene Speck eine spannende und erlebnisreiche Amtszeit. Sie habe jetzt die anspruchsvolle Aufgabe, bei einer Vielzahl von Terminen im In- und Ausland erfolgreich die Werbetrommel für Bayerisches Bier und für die Brauwirtschaft im Freistaat zu rühren. Bierkönigin und Minister waren sich einig: "Bayerisches Bier steht wie kaum ein anderes Produkt für das Spezialitätenland Bayern und genießt dank seiner außerordentlichen Vielfalt und Spitzenqualität weltweit einen hervorragenden Ruf." Die mehr als 600 Braustätten im Freistaat produzieren rund 40 verschiedene Biersorten und 4 000 oft regionaltypische Markenspezialitäten.  (Foto:"Brauerbund")

Krebs durch Glyphosat?

Harald Ebner

Berlin (agrartotal/pm/gr) - Die Experten vom International Agency for Research on Cancer (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben Glyphosat kürzlich als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel.

Wie kam die IARC zu seiner Bewertung? Warum wird diese alarmierende Einstufung der WHO-Fachleute von deutschen Behörden und der Bundesregierung weitgehend ignoriert und verharmlost? Welche Auswirkungen hat der massive Glyphosat-Einsatz in den südamerikanischen Gensoja-Anbaugebieten?

Darüber wollen will die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen am Montag, 8. Juni mit einem Vertreter des IARC und weiteren ExpertInnen diskutieren. Aus der Fraktion werden Harald Ebner, Uwe Kekeritz und Kordula Schulz-Asche dabei sein.

Anbindehaltung ist nicht mehr zeitgemäß!

Bundestierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltung von Rindern

Nebenerwerbslandwirtschaft

Berlin (agrartotal/DBV) „Nebenerwerbslandwirte sind aktive Unternehmer, die die Wirtschaftskraft und Vitalität ländlicher Räume stärken helfen“, erklärte der Vorsitzende des DBV-Fachausschusses „Nebenerwerbslandwirtschaft und Erwerbskombinationen“ und Präsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes, Werner Räpple.

Rechtsetzung

Berlin/Brüssel (agrartotal/bll) - Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) befürwortet die Agenda für eine bessere Rechtsetzung der Europäischen Kommission als Basis für ein starkes und zukunftsfähiges Europa. "Das Lebensmittelrecht ist nahezu vollständig europäisch harmonisiert.

Deutsche Exporte im März 2015: + 12,4% zum März 2014

Wiesbaden (agrartotal/ Destatis ) - Im März 2015 wurden von Deutschland Waren im Wert von 107,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 84,5 Milliarden Euro importiert. Sowohl für die Ausfuhren als auch für die Einfuhren ist das der jeweils höchste gemessene Monatswert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im März 2015 um 12,4 % und die Importe um 7,1 % höher als im März 2014.

Die Nachfrage nach veganer Kleidung steigt

Hamburg (agrartotal/Beil) - Nein zu Leder, Daunen und Co: 75 Prozent aller Befragten geben an keine Kleidung mehr tragen zu wollen, für die Tiere sterben mussten. Das ist das Ergebnis einer TNS Emnid-Studie, die im Auftrag von „das veganmagazin“ durchgeführt wurde. Die hohe Bereitschaft auf tierische Materialien in der Kleidung zu verzichten zeigt, dass „vegan“ nicht mehr nur Trend ist, sondern zu einer ganzheitlichen Lebensweise wird. Pflanzliche Stoffalternativen sind neben reiner Baumwolle, Bananenfaser oder Alcantara. „Vegane Kleidung bedeutet nicht wie oft vermutet einen Qualitätsverlust, sondern vielmehr eine qualitative Steigerung, da an den Fasern des T-Shirts oder der Bluse kein Blut klebt“, sagt Christian Vagedes, Herausgeber von „das veganmagazin“ und Initiator der Studie. „Die Quälerei und das Töten von Tieren sind nicht mit einer veganen Einstellung zum Leben vereinbar.“ Im Jahr 2010 gründete Vagedes die vegane Gesellschaft Deutschland e.v. und gibt seit vergangenem Jahr „das veganmagazin“ heraus.

Na dann: 94 % der Privathaushalte besitzen ein Handy

Wiesbaden (agrartotal/DESTATIS | Statistisches Bundesamt) – Knapp 94 % der privaten Haushalte in Deutschland besaßen Anfang 2014 mindestens ein Mobiltelefon. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Welt-Telekommunikationstages am 17. Mai mitteilt, stieg der Ausstattungsgrad bei Handys damit von 72 % im Jahr 2004 um 22 Prozentpunkte. Ein Festnetztelefon besaßen 92 % der privaten Haushalte. Damit gab es 2014 mehr Haushalte mit Handys als mit Festnetztelefon.

Wer lebt vegan?

Gründe für eine Lebensweise ohne Tiere

Veggie im Trend

Fleischersatzprodukte vor allem bei Jüngeren gefragt

Strengere Regeln für Werkverträge - 21. Mai

Berlin (agrartotal/hib/CHE) - Werkverträge und Leiharbeit sollen nach dem Willen der Fraktion Die Linke eingegrenzt und umfassend reguliert werden. Das fordert sie in einem Antrag (18/4839), der am 21. Mai im Bundestag in erster Lesung beraten wird.

Pferde wiehern zweistimmig und können so Emotionen mitteilen

Zürich (agrartotal/lid) – Forscher der ETH Zürich haben herausgefunden, dass Pferde mit zwei unterschiedlichen Grundfrequenzen wiehern und damit ihre Emotionen äussern. Pferde können durch Wiehern komplexe Informationen vermitteln, wie die ETHZ schreibt. Jedes Wiehern setzt sich aus zwei voneinander unabhängigen Grundfrequenzen zusammen. Die eine Frequenz gibt an, ob es sich um positive oder negative Emotionen handelt, die andere Frequenz zeigt die Stärke der Emotion an.

40.000 Menschen besuchen Landwirtschaftsausstellung

Paaren/Glien (agrartotal/rbb) - Für die Veranstalter ist es ein erneuter Erfolg - auch im 25. Jahr ihres Bestehens - so meldet es der rbb - hat die Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung nichts an ihrer Anziehungskraft verloren. 40.000 Besucher verzeichnete die Schau in den vergangenen vier Tagen in Paaren/Glien.

Petersberger Klimadialog

Am Mittwoch redet die Kanzlerin auf dem Petersberger Klimadialog

Bonn/Berlin/Königswinter (agrartotal/re/pm) - Am Mittag redet die Kanzlerin auf dem Petersberger Klimadialog. Der Petersberger Klimadialog ist eine informelle Konferenz und breitet die jeweils im Dezember stattfindende UN-Klimakonferenz vor. Das Format wurde von Angela Merkel nach der Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen initiiert und findet bereits zum sechsten Mal statt. Erwartet werden etwa 35 Vertreter der für die Klimaverhandlungen wesentlichen Staaten. Gemeinsam wird auf ein umfassendes und ambitioniertes Klimaabkommen bei der UN-Konferenz Ende dieses Jahres in Paris hingearbeitet.

Die Kanzlerin setzt sich im Rahmen der G7 Präsidentschaft dafür ein. Gastgeber des Klimadialogs ist Deutschland und jeweils das Land, in dem die nächste UN-Klimakonferenz stattfindet, in diesem Jahr Frankreich. Der französische Präsident François Hollande wird ebenfalls eine Rede halten.

 

Decksaison

Hannover (agrartotal/Landvolk) - Die Pferdehaltung ist für die Landwirtschaft und den ländliche Raum nach wie vor ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Die Pferdezucht befindet sich jedoch seit Jahren im Abwärtstrend. Bundesweit ist die Anzahl der Bedeckungen 2014 erstmals seit sieben Jahren um 0,9 Prozent wieder leicht gestiegen.

Coburger Schlachthof-Prozess: Urteil bereits am Mittwoch erwartet

Coburg (agrartotal/pm/fr) - Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor dem Landgericht in Coburg Betrug vor. Der Angeklagte soll in den Jahren 2008 bis zur Zwangsschließung des Schlachthofes Mitte Juni 2013 ca. 200 t K3-Fleisch in Verkehr gebracht und somit Geschäftspartner wie Landwirte, Metzger und Gastronomen betrogen haben. In Roland 17.000 Betrugsfälle solcher Schaden alleine für die Landwirte auf 860.000 € belaufen. Auf der Anklagebank sitzen neben dem ehemaligen Schlachthofleiter und dessen Ehefrau eine angestellte Tierärztin. Der angeklagte Schlachthofleiter und seine Ehefrau sollen den Hauptangeklagten bei seinen Machenschaften unterstützt haben, indem sie die Betrügereien erkannt und unterstützt haben. Der 62-Jährige soll auch die Mitarbeiter regelmäßig vor den anrückenden Lebensmittelkontrolleuren gewarnt haben.

Die Pressestelle für das Landgericht Coburg und das Amtsgericht Coburg hat aktuell  mitgeteilt, dass am vierten Verhandlungstag, am Mittwoch, 20. Mai, zunächst noch ein Sachverständiger vernommen wird. "Nach dem jetzigen Verfahrensstand", wie es heißt, sind an diesem Tag außerdem noch die Plädoyers und die Verkündung des Urteils vorgesehen.

Niedriglohnsektor Leiharbeit

Berlin (agrartotal/hib/CHE) - Überdurchschnittlich viele Leiharbeitnehmer arbeiten im Niedriglohnbereich. Das führt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/4786) auf eine Kleine Anfrage (18/4619) der Fraktion Die Linke aus. Darin heißt es, dass im Dezember 2013 rund 65 Prozent (400.000) der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten aus Betrieben mit wirtschaftlichem Schwerpunkt in der Arbeitnehmerüberlassung im „unteren Entgeltbereich“ arbeiten würden. Der bundeseinheitliche Schwellenwert dafür lag im Dezember 2013 bei 1973 Euro.

Heimtierpopulation 2014 unverändert auf hohem Niveau

Berlin (agrartotal/vet-magazin) - Im vergangenen Jahr lebten in Deutschland 28,5 Millionen Hunden, Katzen und Co.. Hinzu kommen zahlreiche Zierfische und Terrarientiere. Insgesamt wurden im Jahr 2014 in 38 Prozent der Haushalte Heimtiere gehalten.

Mehr als die Hälfte aller Familien mit Kindern (57 Prozent) haben ein Heimtier und 19 Prozent aller Haushalte mit Tieren besitzen mindestens zwei Heimtiere.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Erhebung, die IVH und ZZF bei dem Markt- forschungsinstitut Skopos in Auftrag gegeben hatten.

Initiative Tierwohl

Brüssel/Bonn (agrartotal/pm/isn) - Die Beschwerde des niederländischen Schweinehalterverbandes NVV sowie der dänischen Interessenvertretung Danske Svineproducenter bei der EU-Kommission bleibt wie erwartet ohne Erfolg: Die Initiative Tierwohl verstößt laut Kommission nicht gegen EU-Recht.

Gestaltung von Futterrationen: Rewe will mitmischen

Burg Wyarberg (agrartotal/isn/agrarzeitung) - Der Lebensmittelhändler REWE strebt mehr Einfluss bei der Gestaltung von Futterrationen an. Es sei für die tierischen Produkte der Eigenmarken ganz klar das Ziel der REWE, gentechnisch veränderte Rohstoffe im Futter zu ersetzen, erklärte Dr. Ludger Breloh laut Agrarzeitung auf dem Futtermittelhandelstag in Burg Warberg.

Wichert: „Wir Schweinehalter setzen auf Dialog“

Schwäbisch Gmünd  (agrartotal/pm) - Verbraucher haben immer mehr Fragen zur Erzeugung und Herkunft von Lebensmitteln. Dabei steht vor allem die Nutztierhaltung im Zentrum der gesellschaftlichen Diskussion, die häufig von Vorurteilen geprägt ist. „Die tiergerechte Haltung von Schweinen ist unseren Bauernfamilien ein großes Anliegen. Um den Verbrauchern dies zu zeigen, ist erstmals das Schweinemobil mit sechs Ferkeln auf dem Marktplatz in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis). Dort informieren engagierte Nutztierhalter aus der Region über die moderne Tierhaltung und klären Fragen rund um die Schweinehaltung“, erklärt der Vizepräsident des Landesbauernverbandes (LBV), Hans-Benno Wichert, am Samstag, den 16. Mai 2015 in Schwäbisch Gmünd.

7.000 Ökobauern in Baden-Württemberg

Verbraucherminister Alexander Bonde

Verbraucherminister Alexander Bonde: „Steigende Nachfrage nach Bioprodukten im Land sollte auch mit Produkten aus der Region bedient werden“

Dr. Schweer/Vion: (Fleisch)Tierschutz bei Sonderangeboten wirtschaftlich kaum möglich

Kulmbach (agrartotal/pm) - Mit einem aktuellen Einblick in die angenommenen Verbraucherwünsche beziehungsweise in die Wahrnehmung der Verbraucher und die Entwicklung der Fleischproduktions-Branche endete die Kulmbacher Woche 2015. Dr. Heinz Schweer vom Unternehmen Vion in Bad Bramstedt führte die Zuhörer rückblickend durch die „Schweinemäster-Moden“, die, vom Verbraucherwunsch getrieben, früher das fette, heute das magere Schwein zum Ziel hatten, mit allen bekannten Begleiterscheinungen wie mangelnde Fleischqualität oder Tierschutz-Problemen.

DBV-Präsidium schlägt Walter Heidl für die Wahl zum Vizepräsidenten vor

Der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Walter Heidl

Wahl des Nachfolgers von Norbert Schindler steht beim Bauerntag an.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt diskutiert mit DBV-Präsidium

Foto Quelle: DBV

Berlin (agrartotal/pm/dbv) - Die kritische öffentliche Wahrnehmung von Landwirtschaft und Agrarpolitik, der weitere Weg der Initiative Tierwohl und die Novelle der Düngeverordnung standen im Mittelpunkt einer Aussprache, die das DBV-Präsidium am 12. Mai 2015 mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt geführt hat.

50. Kulmbacher Woche - Gesellschaftliche Forderungen im Blick

Kulmbach (agrartotal/ Max Rubner-Institut) - Das „Mekka der Fleischforschung“, so ein Referent auf der Kulmbacher Woche, liegt in Franken, genau genommen in Kulmbach. Ganz bewusst wurde anlässlich des 50. Jubiläums die Sicht von außen auf die Forschung in den Vordergrund gestellt. Zudem waren die Referenten gebeten worden, neben ihren wissenschaftlichen Ausführungen auch kurz ihren Bezug zu Kulmbach darzustellen. Das Ergebnis war beeindruckend: Kaum ein Referent, der nicht irgendwann in irgendeiner Form, ob als befristet beschäftigter Mitarbeiter, Praktikant oder Doktorand, eine Zeit am Max Rubner-Institut bzw. der Vorläufereinrichtung verbracht hatte. Trotz dieses Rückblicks waren die Vorträge dann aber nach vorn gerichtet.

Ukraine Afrikanische Schweinepest: BMEL bittet um Wachsamkeit und Vorbeugung

Die Karte stellt die Orte dar, an denen Afrikanische Schweinepest in Hausschweine-Betrieben oder bei Wildschweinen festgestellt wurde. Karte zur Afrikanischen Schweinepest in Estland, Lettland, Litauen und Polen

Berlin (agrartotal/min) - Neue Fälle der ASP in der Ukraine: Seit 2012 bis heute hat sich die ASP mit Einträgen in die Ukraine (Haus- und Wildschweine), nach Weissrussland (Hausschweine in Kleinsthaltungen, Lage bei Wildschweinen unbekannt) und in die EU-Mitgliedstaaten Polen, Litauen und Lettland ausgebreitet. Ein Eintrag des ASP-Virus nach Sardinien im Jahre 1978 hat bis heute zu immer wiederkehrenden häufigen Ausbrüchen bei Haus- und Wildschweinen geführt.

Arbeitsbedingungen in der Schlachtbranche

Berlin (agrartotal/pm/bg) - In der Fleischindustrie arbeiten viele Beschäftigte nach Auffassung von Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion unter menschenunwürdigen Bedingungen. Sie werden häufig schlecht bezahlt, einigen von ihnen wird sogar der zustehende Lohn vorenthalten. Um Licht in das Dunkel zu bringen, veranstaltet Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion bun ein Fachgespräch zum Therma: Arbeitsbedingungen in der Schlachtbranche
Zeit: Freitag, 12.06.2015 / 14:00 - 17:00 Uhr
Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Saal E600

Christian Meyer: Hengstparaden finden weiter statt

Landwirtschaftsminister Christian Meyer

Weisung an das Landgestüt Celle – „Von Einstellung kann keine Rede sein“

Tönnies: Nähert sich der Familienstreit dem Ende?

Clemens Tönnies

Osnabrück/Berlin/Bonn (agrartotal/Neue OZ/Tagesspiegel/fr) - In wenigen Stunden werden es wahrscheinlich die sprichwörtlichen Spatzen von den Dächern pfeifen: Nach ersten Meldungen  der Neuen OZ und des in Berlin erscheinenden Tagesspiegels sieht es ganz danach aus, als ob der seit Jahren schwelende Familienstreit zwischen Clemens Tönnies und seinem Neffen Robert – es geht um nichts geringeres als um die Vorherrschaft in dem milliardenschweren ehemaligen Schlachtbetrieb, mittlerweile gleichnamigen Lebensmittelkonzern - sich nun doch einem friedlichen Ende nähert.

VFZ berichtet: Neues Rinder-Virus entdeckt

Wissenschaftler des Instituts für Virologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) identifizierten gemeinsam mit Kollegen des Heinrich-Pette-Instituts, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie in Hamburg (HPI) und des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ein bislang unbekanntes Virus in Rindern. Das Virus ist mit dem für Menschen pathogenen Hepatitis C-Virus (HCV) verwandt. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Journal of Virology“.

Max Schönleutner Medaille an Ministerpräsident Seehofer

München (agrartotal/pm) - Die Max Schönleutner Gesellschaft Weihenstephan fördert den Ergebnis-, Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen den Lehr- und Forschungseinrichtungen für Landwirtschaft und Gartenbau sowie der landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Praxis. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung findet ein Symposium zu Ehren von Ministerpräsident Horst Seehofer statt, bei dem der Ministerpräsident die Max Schönleutner Medaille erhält.

Tiertransporte

Neumühle (agrartotal/pm) - Für Tiertransporteure bietet das Hofgut Neumühle in Münchweiler an der Alsenz vom 24. bis 27. Juni einen Vorbereitungslehrgang mit abschließender fachtheoretischer und fachpraktischer Prüfung für den Transport von landwirtschaftlichen Nutztieren an. Während von Mittwoch bis Freitag Theorie und Praxis des Tiertransports vermittelt werden, findet samstags dann die fachtheoretische und -praktische Prüfung statt.

„Mit den Worten abrüsten“

Tierhalter stehen seit einiger Zeit im Fadenkreuz von Medien und NGOs. Wie kann hier ein Dialog Bewegung in die verhärteten Fronten bringen? Zum Thema „Tatort Landwirtschaft - Moderne Tierhaltung im Fokus“ hatte das Team Triesdorf der Jungen DLG am 5. Mai 2015 in die fränkische Bildungsstätte eingeladen. Die rund 600 jungen Teilnehmer erlebten eine spannende Diskussion.

"Initiative für mehr Tierwohl – Große Bereitschaft der Landwirte".

Bonn (agrartotal/zds) - Während bislang große Unsicherheit darüber bestand, in welchem Maße sich die Schweinehalter für die Tierwohl-Initiative des LEH interessieren, gibt es seit Ablauf der Anmeldefrist Ende April Klarheit: Die Anmeldungen übertreffen um etwa das Doppelte die mögliche Anzahl teilnehmender Tiere.

Speisereste aus dem Gastgewerbe

ASP: Es muss nicht immer ein Wildschwein sein....

Koblenz (agrartotal/pm) - Der Erreger der Klassischen sowie der Afrikanischen Schweinepest kann bekanntlich bereits durch ein Stück Wurst, das beispielsweise von einem infizierten Schwein stammt und gedankenlos weggeworfen wurde, übertragen werden.

Parlamentarier für Enquete-Kommission über Landwirtschaft

Berlin (agrartotal/age/pm) - Der Vorschlag des Wissenschaftlichen Beirats Agrarpolitik, im Bundestag eine Enquete-Kommission zur Zukunft der Nutztierhaltung einzurichten, wird im parlamentarischen Raum überwiegend positiv aufgenommen. Am deutlichsten äußerte sich die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Kirsten Tackmann, die sich vergangene Woche für eine solche Kommission aussprach. Dieses Gremium wäre der Abgeordneten zufolge ein „würdiges Instrument“, um sich in den kommenden Jahren auf Maßnahmen zur Verbesserung der Tierhaltung zu einigen, mehr gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen und einen politisch verlässlichen Konsens zu erzielen.

Ferkelschutzkorb: Holland will durchdachte Lösung statt schnelle Abschaffung

Amsterdam (agrartotal/pm/isn) - Ein Verbot der Kastenstände ohne adäquate neue Lösung fördert die Bewegungsfreiheit der Sauen, hilft aber nicht den toten Ferkeln. Das sieht auch Hollands Staatssekretärin und Landwirtschaftsministerin Sharon Dijksma so.

ISN startet Kampagne „Wanted“ zur Initiative Tierwohl

Bonn/Damme (agrartotal/isn) - ITW Plakat Ikea8Die ISN startet die Kampagne Wanted - mehr Geld für mehr Tierwohl, um die bislang nicht in den Topf der Initiative Tierwohl einzahlenden Unternehmen aus Einzelhandel, Fleischerhandwerk und Gastronomie ins Boot zu holen. Wegducken gilt nicht, die Schweinehalter haben geliefert und viel investiert – jetzt müssen sie dafür auch den verdienten Ausgleich bekommen! Der zweite Vorsitzende der ISN, Philipp Schulze Esking, ist Projektpate der Kampagne.

"DHV-Genetik"

Oldenburg (agrartotal/pm) - Für die Freunde der besonderen Genetik sei darauf hingewiesen, dass die OHG bei der Versteigerung "DHV-Genetik 2015" am 10. Juni in Oldenburg anlässlich der Deutschen Holstein-Schau mit 6 von insgesamt 30 Tieren ein hochkarätiges und zudem großes Kontingent stellt.

Edeka-Tengelmann: Krieg im Lebensmitteleinzelhandel

riedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik von Bündnis 90/Die Grünen

Berlin (agrartotal/pm/ost) - Zum beantragten Ministerentscheid über die Übernahme von Kaisers-Tengelmann durch EDEKA erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik, dass, nachdem das Kartellamt die Übernahme von Kaisers-Tengelmann durch Edeka untersagt hat, die Unternehmen den Antrag auf Ministererlaubnis bei Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gestellt haben. Der Kampf um die Spitze im Lebensmitteleinzelhandel ist hart. Wer frisst Wen? Das ist die große Frage. Nun soll Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel entscheiden.

QS-Report Fleisch und Fleischwaren

Bonn (agrartotal/pm/qs) - Heute erschien die Erstausgabe des QS-Report Fleisch und Fleischwaren. Dieser bietet nunmehr zweimal jährlich im Frühsommer und Herbst eine kompakte Übersicht aktueller Themen der Qualitätssicherung bei Fleisch und Fleischwaren im QS-System. Die aktuelle Ausgabe enthält zudem einen Überblick über die Leistungen des QS-Systems und seiner Partner in 2014 in Zahlen. Der nächste Report folgt im Herbst pünktlich zur ANUGA.

Kicken sie bitte auf das QS-Loga und sie können die aktuelle Ausgabe des QS-Report Fleisch und Fleischwaren natürlich kostenlos lesen und/oder herunterladen.

Herzstück des Ökolandbaus muss bleiben

Wilhelm Priesmeier

Bonn/Brüssel (agrartotal/pm/spd) - Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt  die Verhandlungen der Bundesregierung  zur EU-Öko-Verordnung, die am Montag im Agrarrat in Brüssel verhandelt wird. Trotz eines Fortschritts bei den Verhandlungen bleiben zwei wichtige Fragen zu Kontrollen und Rückständen nicht zugelassener Stoffe offen, für die sich Landwirtschaftsminister Schmidt nun einsetzen muss.

„Bio-Lebensmittel genießen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern ein hohes Vertrauen.
Regelmäßige und strenge Vor-Ort-Kontrollen garantieren heute, dass die Bio-Lebensmittel auf allen Ebenen der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung überwacht werden.
Bei den anstehenden Verhandlungen muss der Bundeslandwirtschaftsminister dafür sorgen, dass das auch künftig so bleibt,“

erklärte der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Wilhelm Priesmeier, zu den Verhandlungen zur EU-Öko-Verordnung.

Schmidt beim G20-Agrarministerkonferenz in Istanbul

Istanbul (agrartotal/pm) - Nachhaltige Ernährungssysteme schaffen und Lebensmittelverluste eindämmen, das ist das Ziel der G20- Agrarministerkonferenz, die am 8. Mai 2015 in Istanbul tagt.

Angesichts der bis 2050 auf über 9 Mrd. Menschen wachsenden Weltbevölkerung kann nur der nachhaltige Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen die Ernährung heutiger und kommender Generationen sichern", so Bundesernährungsminister Christian Schmidt. Dazu gehöre, "Verluste und Verschwendung von Lebensmitteln zu minimieren, weil so nennenswerte Mengen insbesondere an Wasser, Energie und Treibhausgasen eingespart werden können" betonte Schmidt.

„Gentechnik-Freiheit in Europa verteidigen“

sagte Verbraucherminister Alexander Bonde am Freitag (8. Mai) anlässlich der Konferenz der Gentechnikfreien Regionen Europas „GMO Free Europe 2015“ in Berlin. „Baden-Württemberg ist seit 2012 Mitglied im Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen.

Berlin (agrartotal/pm) - „Für ein gentechnikfreies Europa braucht es den aktiven Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern, der Politik sowie von Verbänden und der Wissenschaft. Mit den jüngsten Zulassungen gentechnisch veränderter Futter- und Lebensmittel zum Import in die EU und mit der drohenden Zulassung von gentechnisch veränderter Sorten zum Anbau in Europa wachsen die Herausforderungen für eine gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft. Wir müssen die Gentechnik-Freiheit in Europa verteidigen“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde.

Rukwied: Erfolg der Initiative Tierwohl sichern und ausbauen!

Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied

 Berlin (agrartotal/dbv) - „Die deutsche Landwirtschaft hat eindrucksvoll gezeigt, dass sie die Weiterentwicklung ihrer Nutztierhaltung offensiv angeht und entschlossen realisiert. Über 4.000 Schweinehalter haben sich für die Teilnahme bei der Initiative Tierwohl registriert und viele Kritiker eines Besseren belehrt.“ Dies betonte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, in Berlin.

Staatssekretär Bleser würdigt deutsche Fleischwirtschaft

Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, Archivfoto

Bonn (agrartotal/pm) - Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, hat anlässlich seines Besuchs der Jahrestagung des Verbandes der Fleischwirtschaft e.V. (VDF) und des Bundesverbandes der Deutschen Fleischwarenindustrie e.V. (BVDF) die der deutsche Fleischwirtschaft gelobt. „Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die deutschen Produzenten über alle Stufen der Erzeugung auf dem EU-Binnenmarkt und global sehr gut aufgestellt sind“, sagte Bleser in Berlin.

ISN: Initiative Tierwohl: Geteiltes Echo – wie geht es weiter mit der Warteliste?

Bonn/Damme (agrartotal/isn) - Freude und Enttäuschung liegen bei der Initiative Tierwohl in diesen Tagen sehr nah zusammen. Zunächst einmal sind die hohen Anmeldezahlen als ein positives Zeichen der Landwirtschaft zur Bereitschaft für ein Engagement beim Tierwohl positiv zu bewerten. Während allerdings eine große Zahl von Schweine haltenden Betrieben Ende letzter Woche von der Trägergesellschaft der Initiative Tierwohl für die Auditierung zugelassen worden ist, konnte eine ebenso große Zahl von Betrieben bisher jedoch noch nicht berücksichtigt werden und wurde zunächst auf eine Warteliste gesetzt.

VDF: Produktion von Fleisch und Fleischwaren im Plus

Ungeachtet der anhaltenden unsachlichen Darstellungen von Fleischerzeugung und -verbrauch in den Medien und trotz anhaltender Schwierigkeiten im Export konnten die deutsche Fleischwirtschaft und Fleischwarenindustrie im Jahr 2014 einen Produktionszuwachs erzielen.

Investitionsbereitschaft der europäischen Landwirte gesunken, aber immer noch auf hohem Niveau

Polen: ASP und Importembargo Russlands drücken Stimmung

Deutschland: Überwiegend stabile Geschäftsentwicklung erwartet – Frankreich: Situation der Marktfruchterzeuger verbessert – Großbritannien: Deutliche Zunahme bei Investitionen in Tierhaltung – Polen: ASP und Importembargo Russlands drücken Stimmung – Ergebnisse des DLG-Trendmonitors Europa vom Frühjahr 2015

Enquete-Kommission zur Tierhaltung

Dr. Kirsten Tackmann (arardigital-archivfoto

Berlin (agrartotal/pm/l) - "Die heutige Ausschussdebatte zum Nutztiergutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik beim Bundesagrarministerium hat gezeigt, dass wir angesichts des großen Handlungsbedarfs einen vertieften, parlamentarischen Austausch benötigen. Daher sollten die Fraktionen des Bundestages der Empfehlung des Gutachtens folgen und eine Enquete-Kommission zur Tierhaltung einrichten", kommentiert Dr. Kirsten Tackmann die heutige Ausschuss-Debatte zum Gutachten "Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung".

Nutztierhaltung: Tierwohl kontinuierlich verbessern

CDU-MdB Dieter Stier

Berlin (agrartotal/pm) - Der Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft hat in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch ein Gutachten über „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ diskutiert. Dazu erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Franz-Josef Holzenkamp, und der zuständige Berichterstatter Dieter Stier: "Wenn wir die gesellschaftliche Akzeptanz für die Nutztierhaltung in Deutschland erhalten wollen, müssen wir das  Tierwohl kontinuierlich verbessern. Neben den ethischen dürfen wir aber auch die wirtschaftlichen Aspekte nicht vergessen, die für unsere Landwirte entscheidend sind."

Aldi macht Druck

Essen (agrartotal/pm) - Eine Verschärfung der Lieferbedingungen gegenüber ihren Frischfleischlieferanten hat Aldi Süd in einem Brief an seine Zulieferer angekündigt. Wie zu erfahren war, will Aldi Süd ab 1. Januar 2017 kein Fleisch mehr von kastrierten Schweinen akzeptieren - also anscheinend auch von keinen Tieren, die schmerzfrei kastriert wurden. Bereits in den nächsten Tagen sollen die Fleischlieferanten der Geschäftsleitung von Aldi Süd mitteilen, wie sie diese Tierwohlanforderungen umzusetzen gedenken. 

Zukunftsweisende Betriebskonzepte im Ökolandbau

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt gibt Startschuss für den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2016

Minister Meyer: Lebensmittelverschwendung reduzieren

Verbraucherschutzminister Christian Meyer

Verbraucherschutz- ministerkonferenz in Osnabrück – „Mehr Klarheit und Wahrheit“

Der Vorsitz 2015 liegt turnusgemäß bei Niedersachsen und Verbraucherschutzminister Christian Meyer. „Die Konferenz in Osnabrück steht unter dem wichtigen Leitthema ,Mehr Klarheit und Wahrheit für Verbraucherinnen und Verbraucher‘“, sagte Meyer vor Journalisten in Hannover.

Mindestlohn

Kündigung des Arbeitsverhältnisses nach Geltendmachung des Mindestlohnes unwirksam

Raiffeisenverband: Verbraucher müssen jetzt das Angebot wahrnehmen!

Dr. Henning Ehlers, Generalsekretär des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV)

Berlin (agrartotal/pm) - Mit Ende der ersten Anmelderunde für Schweine haltende Betriebe bei der Initiative Tierwohl steht fest: Die Stufe Landwirtschaft kann den deutschen Markt mit mehr als dem Doppelten der kalkulierten Fleischmenge bedienen. „Die Wertschöpfungskette Lebensmittel unterstreicht damit eindrucksvoll, dass sie für Innovationen steht. In weniger als zwei Jahren ist es durch enge und intensive Zusammenarbeit gelungen, ein einzigartiges System für noch mehr Tierwohl zu entwickeln. Jetzt liegt es an den Verbrauchern, beim Kauf von Wurst- und Fleischwaren ein positives Signal an die Schweine haltenden Betriebe zurückzugeben“, so Dr. Henning Ehlers, Generalsekretär des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV).

„Zukunftsdialog Agrar und Ernährung“

Berlin (agrartotal/pm/age) - Wie der Pressedienst Agra-Europe mitteilte, hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt für mehr Dialog zwischen der Gesellschaft und der Agrarbranche ausgesprochen. Beim „Zukunftsdialog Agrar und Ernährung“ der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ und der agrarzeitung heute in Berlin erklärte der Minister, bei den Verbrauchern gebe es eine „dramatische Tendenz zur Individualisierung“; gleichzeitig würden die Rufe nach einer stärkeren Regulierung laut. Es sei nicht mehr „en vogue“, von einem mündigen Verbraucher zu sprechen, betonte Schmidt, der diese Entwicklung kritisch sieht.

Rund ums Grünland

Hofgut Neumühle

Spezialkurs für Schaf- und Damtierhalter im Hofgut Neumühle

VSMK 2015

Christian Meyer

Bonn/Hannover (agrartotal/pm) - Die 11. Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) trifft sich unter dem Vorsitz des Niedersächsischen Ministers für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Christian Meyer, von Mittwoch, 6. Mai, bis Freitag, 8. Mai 2015 in Osnabrück.

Deutscher Tierschutzbund: Kommentar zur Initiative Tierwohl

„Wir waren immer überzeugt, dass es viele Landwirte gibt, die im Stall Veränderungen für mehr Tierschutz umsetzen, wenn sie wirtschaftlich dazu in der Lage sind. Das zeigt sich jetzt. Das ändert aber nichts an unserer Grundkritik an der Methodik, besonders im Schweinebereich. Die Freiwilligkeit ohne klare Zielsetzungen im Sinne des Tierschutzes, keine zusätzliche auf Tierschutz fokussierte Beratung, die fehlende Transparenz für den Verbraucher: Das sind alles Gründe, warum wir die derzeitige Methodik nicht für zielführend halten. Hinzu kommt die massive Billigpreispolitik für tierische Produkte, welche die Geiz-Ist-Geil-Mentalität antreibt und zu Lasten der Tiere und der Landwirte geht. Dass nun eventuell auch noch das Losglück über mehr Tierwohl entscheiden soll, ist nur ein weiteres Zeichen dafür, dass die Branchenlösung ihrem Anspruch in der Breite, nachhaltige Verbesserungen im Sinne des Tierschutzes erreichen zu wollen, noch nicht gerecht wird. Die Branche wäre gut beraten, nun Geld nachzulegen, statt es der Lostrommel zu überlassen, wo und wie vielen Tieren es wie besser ergehen soll. Wir sind als Deutscher Tierschutzbund gerne bereit, konstruktiv mit unserer Expertise und den Erfahrungen aus dem Tierschutzlabelprozess mitzuarbeiten, wenn die Branche sich dazu bekennt, die bisherige Methodik zu modifizieren.“

Initiative Tierwohl: Große Resonanz bei schweinehaltenden Landwirten

Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl.

Bonn (agrartotal/pm) – Seit dem 28. April 2015 ist die erste Registrierungsphase der Initiative Tierwohl für schweinehaltende Landwirte abgeschlossen. Nun stehen die Teilnehmerzahlen fest: Zunächst werden 2.142 schweinehaltende Betriebe zur Auditierung für die Initiative Tierwohl zugelassen, sodass insgesamt 12.030.514 Tiere von den Tierwohl-Maßnahmen profitieren können. „Wir können nun für eine Vielzahl an Tieren eine tiergerechtere Haltung ermöglichen. Das ist ein absolut erfolgreicher Start der Initiative Tierwohl“, so Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl.

DBV-Vizepräsident Schwarz lädt ZEIT-Redakteur auf seinen Hof zur Mitarbeit ein

Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, Werner Schwarz

„Unsere Landwirtschaft ist transparent und unsere Bauernfamilien sind über verschiedene Formate bereit für den Dialog mit der Gesellschaft.“ Dies hob der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, Werner Schwarz, beim „Zukunftsdialog Agrar & Ernährung“ in Berlin hervor.

Aus Weser-Ems und Hannover wurde "VFHV-Niedersachsen"

Wildeshausen (agrartotal/fr) - In Wildeshausen schlossen sich am 30.4.2015 die beiden Vieh- und Fleischhandelsverbände Weser-Ems und Hannover zum "Vieh- und Fleischhandelsverband Niedersachsen e.V." zusammen. Zum neuen Vorsitzenden des Verbandes wurde der bisherige Vorsitzende des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Hannover, Hermann Kruse, gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählten die anwesenden Mitglieder - die in sehr großer Zahl an der Gründungsversammlung teilnehmen - den bisherigen 1. Vorsitzenden aus Weser-Ems und Präsidenten des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e.V., Heinz Osterloh. Unser agrardigital-Foto zeigt den neuen Vorstand des VFHV-Niedersachsen e.V.

100 Mio. € für Vion Food

Boxtel (agrartotal/vion)  – Vion Food konnte eine neue Finanzierung in Höhe von insgesamt 100 Mio. € vereinbaren. Das Geldgeber-Konsortium besteht aus der ABN AMRO und der NIBC. Die beiden Banken stellen jeweils 50 Mio. € zur Verfügung. Damit hat Vion Food - nach Aussage der Vion - sich für die kommenden Jahre eine solide Finanzierung gesichert, die gleichzeitig ein tragfähiges Fundament für eine gesunde Zukunft darstellt.

„Die Chancen einer nachhaltigen Wirtschaft nutzen“

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

 

München (agrartotal/pm) - Werden wir künftig auf Autoreifen aus Löwenzahn fahren? Wie können wir biologische Ressourcen nachhaltig nutzen und wie eine gesunde Ernährung der Gesellschaft sicherstellen? Mit zukunftsträchtigen Fragen wie diesen beschäftigt sich die Bioökonomie. Um die Entwicklung zu einer biobasierten, nachhaltigen Wirtschaft zu begleiten und die Chancen für die Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft zu nutzen, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Initiative „Bioökonomie für Bayern!“ gestartet und dazu jetzt einen eigenen Sachverständigenrat berufen. „Angesichts der großen Bedeutung der Bioökonomie für die Zukunft Bayerns wollen wir die Landwirte, Waldbauern und den ganzen ländlichen Raum an dieser Entwicklung aktiv teilhaben lassen“, sagte Brunner in München. Der neue Sachverständigenrat soll dabei für wichtige Impulse sorgen und die Grundlage für eine neue Politikstrategie schaffen.

 

Neuausrichtung des Zukunftspakts „Hessische Landwirtschaft“

Grundlage hessischer Agrarpolitik der Zukunft für und mit der Landwirtschaft - „Die Landwirtschaft ist im Wandel und ändert sich in ihrer Struktur. Der ‘Zukunftspakt Hessische Landwirtschaft‘ greift diese Änderungen auf und bildet eine wichtige Grundlage zur Neuausrichtung der zukünftigen hessischen Agrarpolitik für und mit unseren Bäuerinnen und Bauern“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier in Wiesbaden.

Steuererhöhung für Lebensmitteln

Berlin (agrartotal/BVE) - Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) spricht sich klar gegen den Vorschlag aus Teilen der SPD, bestimmte Lebensmittel wie Süßwaren künftig mit 19 Prozent statt wie bisher mit 7 Prozent besteuern zu wollen, aus. 

„Offenbar haben manche in der SPD aus dem politischen ‚Rohrkrepierer‘ Veggi-Day nichts gelernt. Die Verbraucher wollen keine Bevormundung und sind sehr wohl in der Lage, selbst zu entscheiden, was sie essen wollen“, kommentiert Christoph Minhoff, BVE-Hauptgeschäftsführer. 

„Die Große Koalition hat den Bürgern zudem versprochen, dass es in dieser Legislaturperiode keine Steuererhöhungen geben werde. Unter dem Vorwand der vermeintlichen Gesundheitsvorsorge würden so Steuererhöhungen durch die Hintertür eingeführt. Eine Erhöhung der Lebensmittelpreise durch Zusatzsteuern trifft in aller Regel besonders sozial schwache Familien“, so Minhoff weiter.
Dass solche „Strafsteuern“ nicht die erhoffte Wirkung erzielen, zeigt zudem das Beispiel Dänemark, wo die vor einigen Jahren eingeführte „Fettsteuer“ nach kurzer Zeit wieder abgeschafft wurde.

Konjunkturreport Ernährungsindustrie

Die Ernährungsindustrie erwirtschaftete im Februar 2015 12,7 Milliarden Euro. Die Branche musste aufgrund erneut sinkender Verkaufspreise sowie einem stagnierenden Absatz im In- und Ausland einen Umsatzrückgang von -5,8 Prozent wertmäßig und -3,4 Prozent mengenmäßig im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen.

Antibiotika-Monitoring

„Bund und Länder müssen beim Antibiotika-Monitoring nacharbeiten“

Bürokratieabbau – “Much in, nothing out”

Die Bürokratielasten steigen weiter – das ist das Fazit des Jahresberichts der Bundesregierung zum Bürokratieabbau.

Die Bürokratielasten steigen weiter – das ist das Fazit des Jahresberichts der Bundesregierung zum Bürokratieabbau. Fast 2.000 neue Vorgaben wurden 2014 erlassen, davon richten sich mehr als die Hälfte an die Wirtschaft. Auf diese Erkenntnis müssen endlich konkrete Taten beim Bürokratieabbau folgen.

Verbraucherschutzministerkonferenz

Vorsitzenden der Konferenz, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Christian Meyer

Hannover (agrartotal/pm) - Niedersachsen hat in diesem Jahr den Vorsitz der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) inne. Auf der Tagesordnung der VSMK vom 6. – 8. Mai in Osnabrück steht eine Vielzahl wichtiger Themen, darunter Ernährung sowie gesundheitlicher und wirtschaftlicher Verbraucherschutz. Für den Vorsitzenden der Konferenz, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Christian Meyer, sind aus der Sicht Niedersachsens folgende Themen von besonderer relavanz: Mehr Klarheit und Wahrheit für Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln, mehr Schutz vor Abzocke und Verbraucherbetrug und die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA.

Zukunft der Pflanzenzüchtung am Scheideweg

Köln (agrartotal/pm) – Die Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP), Stephanie Franck, warnte auf der 70. Mitgliederversammlung des Verbandes vor den Konsequenzen eines unausgewogenen Schutzes des geistigen Eigentums in der Pflanzenzüchtung. „Die jüngste Entscheidung des Europäischen Patentamtes sowie die das Nagoya-Protokoll umsetzende EU-Verordnung gefährden den Zugriff der Pflanzenzüchter auf ihr wichtigstes Ausgangsmaterial, die genetische Diversität. Damit wird de facto der Sortenschutz als das extra auf die Pflanzenzüchtung zugeschnittene Schutzrecht und damit der große Züchtungsfortschritt in Deutschland geschwächt“, betonte Franck. Dies könne nicht im Interesse der Gesellschaft sein.

„Kein Spielraum für Preissenkungen bei Milch“

Berlin (agrartotal/DBV) Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat mit Erstaunen auf Berichte reagiert, dass sich die Molkereien und der Lebensmitteleinzelhandel in ihren derzeit noch laufenden Verhandlungen auf niedrigere Preise für Trinkmilch geeinigt hätten. „Eine Preissenkung ist angesichts des geringeren Angebots als im Vorjahr nicht nachzuvollziehen. Gänzlich unverständlich werden Preissenkungen jedoch, wenn man die derzeitigen Forderungen des Lebensmitteleinzelhandels nach höheren Tierschutzstandards berücksichtigt. Investitionen der Milchviehhalter in diesem Bereich verlangen auch Berücksichtigung bei den Verbraucherpreisen“, erklärte Udo Folgart, Milchbauernpräsident und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV).

Expo in Mailand

Mailand (agrartotal/pm) - Am 1. Mai wurde die die Expo in Mailand eröffnet. Sie steht unter dem Motto Ernährung.

Ziele der Tönnies Livestock GmbH? - ISN fordert Tönnies auf, endlich Farbe zu bekennen!

Siehe auch Bericht weiter unten: Clemens Tönnies

Damme (agrartotal/isn) - Das Thema erhitzt die Gemüter: Mit der Gründung der eigenen Viehhandelsgesellschaft, der Tönnies Livestock GmbH, mischt das Unternehmen aus Rheda-Wiedenbrück den Viehhandel auf. Zahlreiche große Sauenhalter, insbesondere im Osten Deutschlands berichten, bereits konkrete Anfragen und Angebote von Tönnies für Lieferverträge für Ferkel erhalten zu haben.

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