März 2015

20 Jahre BLE und Vorgängerinstitutionen

Bonn (agrartotal/pm) - Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) lädt zu einem Rückblick auf die Historie ein: Wie haben sich die EU-Agrarpolitik, Anforderungen an die Landwirtschaft, aber auch das Verbraucherbewusstsein entwickelt? Wo stehen wir heute und was sind die Herausforderungen der Zukunft?

Wer Lebensmittel wegwirft, vergeudet wertvolle Ressourcen

Ein neues Video der Initiative Zu gut für die Tonne! veranschaulicht, wie viele Ressourcen in unseren Lebensmitteln stecken

Antibiotika-Therapiehäufigkeit bei Masttieren

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt

Statement von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt  zur erstmaligen Veröffentlichung der bundesweiten Kennzahlen  zur betrieblichen halbjährlichen Antibiotika-Therapiehäufigkeit bei Masttieren

Die Ära der Milchquote ist beendet

Milchbauern müssen neue Wege auch in der Risikovorsorge gehen

Marlene Mortler: Die Milchquote darf fallen

Die Milchquote passt nicht mehr ins System: Sie ist zu einer einseitigen Belastung der europäischen Milchbauern geworden. Es ist richtig, dieses Instrument jetzt auslaufen zu lassen,"

erklärt die agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Marlene Mortler

Bedeutung des ländlichen Raumes

Berlin (agrartotal/pm/cdu) - Der Bundesfachausschuss Landwirtschaft und ländlicher Raum der CDU Deutschlands hat mit dem Beschluss „Unsere Politik für ein lebendiges Land“ ein Programm für eine zukunftsfähige Entwicklung ländlicher Regionen vorgelegt. Dazu erklärte die Vorsitzende des Ausschusses, Christina Schulze Föcking: „Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in den Städten und Dörfern des ländlichen Raums. Ihre Zukunft und ihre Lebensqualität sind unser Ansporn.“

Zeitlos schön: Neue Broschüre zum Bauen mit Holz

München (agrartotal/pm) - Der Freistaat will das Bauen mit Holz weiter voranbringen. Mit der neuen digitalen Publikation „Holz – zeitlos schön“ führen die Oberste Baubehörde und das Forstministerium Bauherren die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Holz vor Augen. „Holz ist ein Baustoff mit langer Tradition und zugleich hochmodern. In der Broschüre stellen wir herausragende staatliche Holzbau-Projekte in Bayern vor“, informierte Bauminister Joachim Herrmann.

Die neue digitale Broschüre mit vielen interessanten Holz-Bauprojekten ist im Internet unter www.holz-zeitlos-schoen.bayern.dezu finden.

Kritik der EU-Kommission hat formale Gründe

Klarstellung zum Vertragsverletzungsverfahren zur FFH-Richtlinie

Was ist bei Mindestlohn und Arbeitskräfteanstellung zu beachten?

Koblenz (abrartotal/pm) - Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau führt am 16. April  im Hotel Leinenhof in Schweich und am 20. April 2015 im Bürgerhaus in Waldböckelheim jeweils von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr das Seminar „Mindestlohn und Arbeitskräfteanstellung - Neue Regelungen! Was ist zu beachten?“ durch.

Praxisleitfaden

Berlin (agrartotal/fml) - Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn stellt die Initiative „Innovation & Naturhaushalt“ des Forum Moderne Landwirtschaft e.V. den Praxisleitfaden für die Anlage und Pflege von kommunalen Eh da-Flächen in der Agrarlandschaft vor. Die Broschüre bietet praktische Tipps und Handlungsvorschläge, mit denen Bürgermeister und engagierte Bürger in ihren Gemeinden die biologische Vielfalt schützen und entwickeln können.

Die Broschüre "Eh da-Flächen nutzen – Artenvielfalt fördern. Praxisleitfaden für Anlage und Pflege“  kann bezogen werden bei: Forum Moderne Landwirtschaft e.V. / Kerstin Krohn / Leiterin Innovation & Naturhaushalt / Wilhelmsaue 37 / 10713 Berlin

Erste bundesweite Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit bei Masttieren veröffentlicht

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat heute (31.03.2015) erstmals im Bundesanzeiger diese bundesweiten Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit für Rinder, Schweine, Hühner und Puten veröffentlichen.

Berlin (agrartotal/BVL) - Landwirtschaftliche Betriebe, die Masttiere halten, müssen ihre individuellen Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit mit Antibiotika mit den bundesweiten Therapiehäufigkeitszahlen vergleichen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat heute (31.03.2015) erstmals im Bundesanzeiger diese bundesweiten Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit für Rinder, Schweine, Hühner und Puten veröffentlichen. Betriebe, deren betriebsindividuelle Kennzahl einen Wert überschreitet, unter dem 75 Prozent aller erfassten halbjährlichen betrieblichen Therapiehäufigkeiten liegen, müssen Maßnahmen zur Reduzierung ihres Antibiotikaeinsatzes ergreifen.

Wege des Fleisches

Bonn (agrartotal/fr) - Wenn sie heute Abend noch nichts besseres vor haben, sollten sie mal wieder "arte" im TV einschalten:

Dienstag, 31. März um 20:15 Uhr (60 Min.)

 Wiederholung am Mittwoch, 01.04. um 8:55 Uhr

 Wiederholung am Freitag, 10.04. um 8:55 Uhr

Woher kommt unser täglich Fleisch? ARTE zeigt eine Recherchereise rund um eines unserer wichtigsten Lebensmittel. Die Untersuchung beginnt dort, wo der Verbraucher jeden Tag entscheidet, was er kaufen will: im Supermarkt.

Wer mehr wissen will, sollte sich - bei dem Wetter kein Problem - vor den Fernseher setzen.

Im Anschluss geht es dann weiter:

TOTE TIERE - KRANKE MENSCHEN

Dienstag, 31. März um 21:15 Uhr (45 Min.)

 Wiederholung am Mittwoch, 01.04. um 10:00 Uhr

 Wiederholung am Freitag, 10.04. um 10:00 Uhr

Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. In den Ställen verenden Tausende Rinder. Die Landwirte kämpfen in ihren Beständen mit Fruchtbarkeitsproblemen, Fehlgeburten, missgebildeten Kälbern. Und: Sie erkranken selbst. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Totalherbizids Glyphosat, des weltweit am häufigsten eingesetzten Pestizids, findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft werden jährlich Millionen Liter glyphosathaltiger Pestizide eingesetzt, schreibt "Arte".

Goldene Staatsmedaille für scheidenden Amtschef Neumeyer

München (agrartotal/pm) - Mit der Staatsmedaille in Gold hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner bei einem Festakt in München den Amtschef des Landwirtschaftsministeriums, Ministerialdirektor Martin Neumeyer, verabschiedet. Brunner würdigte damit die herausragenden Verdienste des Spitzenbeamten um die Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Raum in Bayern. „Mit innovativen Ideen, außergewöhnlicher Schaffenskraft und untrüglichem Gespür für notwendige Weichenstellungen haben Sie die moderne bayerische Agrarpolitik entscheidend mitgeprägt“, sagte der Minister in seiner Laudatio vor mehr als 200 Vertretern aus Politik und Verbänden.

Umweltschutz

Berlin (agrartotal/age/pm) - . Das Thema Umwelt nimmt bei den Deutschen nach wie vor einen hohen Stellenwert ein. Das belegt die neue Umweltbewusstseinsstudie, die heute von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks in Berlin vorgestellt  wurde.

Milchviehbetriebe

Minister Alexander Bonde

Minister Alexander Bonde: „Wir benötigen dringend ein effizientes EU-weites Sicherheitsnetz zur Absicherung der Milchviehbetriebe“

 

Bayerische Schmankerl für Indien

Unser Bild zeigt den Minister mit Suresh K. Asrani, einem führenden indischen Importeur und Inhaber der Handelskette „Good Food Stores", beim Bayernempfang auf der Festwiese des Hotels ITC Maurya in Neu Delhi (StMELF)

Neu Dehli (agrartotal/pm/min) - Gelungener Auftakt der Indienreise von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner: Indische Importeure und Handelsvertreter haben bei einem „Bayernempfang“ in Neu Delhi großes Interesse an Lebensmittel-Spezialitäten aus dem Freistaat signalisiert.

Naturkatastrophen, Ernährung und die Universität Hohenheim

16. April, 18:00 – 21:00 Uhr, Vortrag in der Reihe zum 200. Jahrestag des Vulkanausbruchs Tambora und seinen Folgen, Universität Hohenheim, Schloss

Ausstieg aus der Kükentötung

Bundesernährungs- und Agrarminister Christian Schmidt
Erfolgreiche Forschung zum Ausstieg aus der Kükentötung –
Prototyp zur Geschlechtsbestimmung im Ei bis Ende 2016
Minister Schmidt besucht Labor der Uni Leipzig: „Die Theorie funktioniert. Jetzt geht es darum, mit aller Kraft die Praxisreife voranzutreiben"

Agrarminister Meyer: Töten männlicher Eintagsküken schneller beenden

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer

Tiere sind keine Wegwerfware“ – Bund muss verbindliches Enddatum für Verbot festlegen

Hannover (agrartotal/pm) - Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer hält das heute (Montag) von Bundesagrarminister Christian Schmidt angekündigte Forschungsprogramm gegen das massenhafte Töten männlicher Eintagsküken zwar für einen Schritt in die richtige Richtung. „Aber mit Ankündigungen und reinen Forschungsaufträgen ist es bei diesem Thema nicht getan“, so Meyer.

Moderne Landwirte

Berlin (agrartotal/fml) - Mit einem zweiminütigen Simpleshow-Video illustriert das Forum Moderne Landwirtschaft nun auf seinem Youtube-Kanal „ErlebnisBauernhof-TV“ die nachhaltige Bodenbewirtschaftung der Landwirtschaft. Gesunde und ertragreiche Böden sind die Voraussetzung für gute Ernten von Getreide, Kartoffeln sowie alle anderen Feldfrüchte.

Unser Umgang mit dem Tier: Anspruch und Wirklichkeit

Berlin (agrartotal/pm) - Tiere werden seit Menschengedenken genutzt – als Arbeitsmittel, zur Lebensmittelerzeugung und zur Unterhaltung. Doch insbesondere im Lebensmittelbereich ist der Grad der Industrialisierung inzwischen enorm. Die Mechanisierung ist soweit fortgeschritten, wie es vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar war. Beim Schlachten von Geflügel beispielsweise sind oftmals nur noch wenige menschliche Handgriffe notwendig.

Fachgespräch:

Freitag, 24.04.2015
13:00 - 15:45 Uhr
Ort:
Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Saal E200
Konrad-Adenauer-Straße 1
10557 Berlin

Spezialität aus Hohenlohe

Schwäbisch Hall (agrartotal/pm) - Ganz im Zeichen des gemeinsamen Genießens steht auch in diesem Jahr der „Markt des guten Geschmacks“ in Stuttgart (9. bis 12. April). Zu den besonderen regionalen Spezialitäten, die auf der Slow Food Messe vertreten sind, zählt das Schwäbisch-Hällische Schwein – Passagier der Arche des Geschmacks der Slow Food Stiftung für Biodiversität und Träger des Gütezeichens g.g.A. (geschützte geografische Angabe) der Europäischen Union.

AnugaTec erfolgreich

Köln (agrartotal/pm) - Die Anuga FoodTec, Internationale Zuliefermesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, setzt ihren Erfolgskurs fort. „Die Messe kann einen neuen Aussteller- und Besucherrekord verzeichnen“, so Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse GmbH. Über 45.000 Experten aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie informierten sich vier Tage lang über Innovationen und Weiterentwicklungen der Zulieferbranche. Dies bedeutet ein Plus von sechs Prozent. Der Anteil internationaler Besucher lag erneut bei über 50 Prozent. „Das prozess-übergreifende und rohstoffunabhängige Konzept trifft bei Ausstellern und Besuchern auf hohe Akzeptanz.

Steigende Zahlen im Ökolandbau

Hessische Förderprogramme überzeugt Landwirte und setzen richtige Anreize

Sauenfleisch Westfleisch/Danish Crown

Kiel (agrrartotal/pm/isn) - Am deutschen und europäischen Schlachtsauenmarkt werden sich in den nächsten Monaten erhebliche Veränderungen ergeben. Die Westfleisch und Danish Crown haben angekündigt, ihre Kräfte im Bereich der Sauenzerlegung und –vermarktung zu bündeln.

Meyer und Höfken: Käfighaltung bundesweit beenden

Berlin (agrartotal/pm/min) - Niedersachsen hat sich heute (Freitag) zusammen mit Rheinland-Pfalz in einem gemeinsamen Bundesratsantrag für ein festes Ende der Käfighaltung von Legehennen eingesetzt. „Wir brauchen den schnellen Ausstieg aus einer solchen nicht tiergerechten Haltungsform“, sagte Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer. „Denn die Kleingruppen-Käfighaltung ist nicht tierschutzgerecht und bleibt verfassungswidrig. Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher will keine Käfigeier.“

Schmidt: Ende der Milchquote ist eine Chance für die Milchwirtschaft

Christian Schmidt, Archivfoto

Berlin (agrartotal/pm/min) - Mit dem Auslaufen der EU-Milchquotenregelung zum 31. März 2015 erhalten die  Milcherzeuger nach 31 Jahren Mengenregulierung die Entscheidungsfreiheit über die Entwicklung ihrer Produktionsmenge ohne staatliche Einflussnahme zurück. Für Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ist das Quotenende Teil der Weiterentwicklung der gemeinsamen Agrarpolitik hin zu einer verstärkten Marktorientierung.

1.4.2015: Start des Registrierungsverfahrens für schweinehaltende Landwirte

• Registrierung für schweinehaltende Betriebe startet ab 1. April 2015
• Schrittweiser Registrierungsprozess: Zusammenarbeit mit Bündlern und unabhängigen   Zertifizierungsstellen
• Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlkriterien für schweinehaltende Betriebe

Antibiotikaeinsatz richtig einordnen mit dem QS-Therapieindex

Viermal im Jahr berechnet die QS-Antibiotikadatenbank den Therapieindex (Stichtage: 1. Februar, 1. Mai, 1. August, 1. November).

Entziehung einer tschechischen EU-Fahrerlaubnis rechtmäßig

Kiel (agrartotal/Klaus Schmidt-Strunk) - Das Verwaltungsgericht Neustadt hat entschieden, dass eine EU-Fahrerlaubnis in Deutschland entzogen werden darf, wenn sich nach deren Erteilung aufgrund neuer Tatsachen berechtigte Zweifel an der Fahreignung ergeben, die nicht ausgeräumt werden.

Vom Agrarstaat zum Industrie- und Dienstleistungsland

Bonn (agrartotal/rlv) - Die Landwirtschaft in Deutschland hat in den vergangenen 100 Jahren einen rasanten Strukturwandel hinter sich. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, habe zu Beginn des vorigen Jahrhunderts der Anteil der in der Landwirtschaft Erwerbstätigen bei 38 % gelegen. Mit zunehmender Industrialisierung und mit der Entwicklung des Dienstleistungssektors sei der landwirtschaftliche Erwerbstätigenanteil kontinuierlich gesunken und habe Anfang der 50er Jahre 24 % und Anfang des 21. Jahrhunderts nur noch knapp 2 % betragen.

Bayern: Pauschale Diffamierung statt realistischer Weiterentwicklungsimpulse

Bauernpräsident Walter Heidl

München (bbv) – Gestern hat der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik dem Bundeslandwirtschaftsministerium ein Gutachten zur Zukunft der Nutztierhaltung in Deutschland übergeben. Der Bayerische Bauernverband kritisierte vehement die Einschätzung des Beirats, der die heutigen modernen Haltungsbedingungen pauschal als nicht zukunftsfähig bezeichnet und fordert, dass Tierhalter sich besser qualifizieren und intensiver kontrolliert werden müssten. „Das ist ein Schlag ins Gesicht unserer gut ausgebildeten und verantwortungsbewussten Tierhalter“, sagte Bauernpräsident Walter Heidl.

Investitionen und Finanzierung

Berlin (agrartotal/pm) - Landwirtschaft ist sehr kapitalintensiv. Der Kapitaleinsatz je Arbeitsplatz liegt mit 465.000 Euro fast doppelt so hoch wie im produzierenden Gewerbe und um den Faktor 10 höher als im Baugewerbe. Der Fremd-Kapitaleinsatz erreichte Ende  2014 einen Gesamtbetrag von 48 Milliarden Euro. Gleichzeitig hatten sich die wirtschaftliche Stimmung und das Investitionsklima in der deutschen Landwirtschaft eingetrübt. Welche Perspektiven bestehen aktuell für Investitionen und deren Finanzierung? Diese Frage stellt sich die diesjährige gemeinsame Agrarfinanztagung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und der Landwirtschaftlichen Rentenbank, die am 22. April 2015 in Berlin stattfindet. 

Verbesserung der Tiergesundheit

Berlin (agrartotal/pm) - In einer feierlichen Eröffnungskonferenz in Beit Dagan, einem Vorort von Tel Aviv, hat die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth, am heutigen Donnerstag gemeinsam mit dem israelischen Landwirtschaftsminister, Yair Shamir, und dem Leiter der EU-Delegation in Israel, Lars Faaborg-Andersen, das neue Twinning-Projekt „Stärkung der israelischen Kapazitäten im Bereich Veterinärdiagnostik“ eröffnet.

Einsatz von Reserveantibiotika

Grundsätzliches Verbot für die Tierhaltung droht zu Lasten des Tierschutzes zu gehen

Verbandes der Fleischwirtschaft lehnt Gutachten ab

Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der Fleischwirtschaft (VdF), Dr. Heike Harstick

Bonn (agrartotal/pm) - Die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der Fleischwirtschaft (VdF), Dr. Heike Harstick, soll dem Beirat vorgehalten haben, er habe keine neutrale wissenschaftliche Analyse vorgelegt, sondern sich von Werturteilen leiten lassen. Harstick vermisst - laut Pressemeldungen die agrartotal.eu nicht vorliegen - insbesondere ein geeignetes Referenzsystem, das den Vorwurf der erheblichen Defizite in der hiesigen Nutztierhaltung rechtfertigen würde. Die VDF-Geschäftsführerin bezweifelt die Wissenschaftlichkeit des vom Beirat als eine Begründung für eine Neuausrichtung angeführten Fehlens der gesellschaftlichen Akzeptanz für die heutige Nutztierhaltung.

Wirtschaft kritisiert Gutachten

Bernhard Krüsken

Berlin (agrartotal/pm) - Das Beiratsgutachten „Wege zu einer akzeptieren Nutztierhaltung” stößt in der Wirtschaft auf Kritik. Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, bescheinigte dem Gutachten heute erhebliche Schwächen in der Analyse der derzeitigen Situation, den methodischen Grundlagen und den Bewertungen.

Umweltleistungen der Landwirte

Berlin (agrartotal/DBV) Der Deutsche Bauernverband (DBV) ist um die Zukunft von Agrarumweltprogrammen, Wasserkooperationen, Vertragsnaturschutz, Umwelt- und Naturschutzprogrammen besorgt. Flächen, auf denen Landwirte solche Programme freiwillig durchführen, müssen nach den Vorstellungen der EU-Kommission als Dauergrünland eingestuft werden und verlieren damit ihren Status als Ackerland. „Bei den Landwirten führt dies zu einem fundamentalen Vertrauensverlust in den kooperativen und freiwilligen Umwelt-, Natur- und Gewässerschutz“, schrieb DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken den Agrarministerien der Bundesländer sowie dem Bundesumwelt- und Bundeslandwirtschaftsministerium. Dies wäre ein enormer Rückschlag für den Umwelt- und Naturschutz in Deutschland.

Der Nebel senkt sich: Nutztierhaltung

Bekam Minister Schmidt kalte Füße und Weisung aus München?

Berlin (agrartotal/fr/wb) - Nachdem der er Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik (WBA) beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sein Gutachten „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung" an Bundesminister Christian Schmidt (BMEL) übergeben hat - was so auch nicht stimmt - senkt sich der Nebel. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hatte im letzten Augenblick wegen einer Terminüberschneidung seinen Übergabetermin an seinen Parlamentarischen Staatssekretär Peter Bleser delegiert, was wiederum zu Spekulationen in Berlin führte.

Die Veröffentlichung des Gutachtens „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ des wissenschaftlichen Beirates und dem plötzlichen Fernbleiben des Ministers kommentierte Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion Bündnis90/Grüne, mit den Worten, „Das Ministerium ist ein reines Lobbyministerium, wenn der Minister vom Bauernverband über Horst Seehofer zurückgepfiffen wird“.

Nach wie vor schlagen die politischen Wellen in Berlin hoch.  Im Anhang veröffentlichen wir die  Erklärung des Wissenschaftlichen Beirats.

 

Bundeskartellamt / Nahrungsmittelproduktion

Bonn (agrartotal/pm) -  Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben der GoodMills Deutschland GmbH, Hamburg, den Geschäftsbereich Hartweizen der Pfalzmühle Mannheim von der PMG Premium Mühlen Gruppe GmbH & Co. KG, Neuss, zu erwerben, freigegeben.

Gutachten zum Thema Nutztierhaltung: Verschiedene Interpretationen

Berlin (agrartotal/pm) - Das Gutachten zum Thema Nutztierhaltung hat in Berlin zu einer Lawine von Pressemeldungen geführt - die für reichliche Verwirrung geführt habe.

Gutachten zum Thema Nutztierhaltung überreicht

Berlin (agrartotal/pm) - Nach dreijähriger Arbeit hat der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter dem Titel "Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung" ein Beiratsgutachten vorgestellt.

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Betrachtungen steht die Frage, wie die Nutztierhaltung in Deutschland weiterentwickelt werden kann.

Der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser, der das Gutachten entgegennahm, dankte dem Beirat für seine Arbeit und kündigte an, dass das Gutachten ausgewertet und in die Arbeit des Kompetenzkreises Tierwohl einbezogen wird. "Unser Ziel ist, gemeinsam mit allen Beteiligten dafür zu sorgen, dass es den Tieren, vor allem den Nutztieren, besser geht", sagte Bleser. Tiergerechte Lösungen müssten aber zugleich auch praxistauglich und auch ökonomisch tragfähig sein. "Ich bin deshalb davon überzeugt, dass ein Dialog mit allen Beteiligen der richtige Weg ist, um dieses Ziel zu erreichen."

Neues Viehhandelsunternehmen in Rheda-Wiedenbrück gegründet

Clemens Tönnies hat in der Vergangenheit die freien Viehhandelskaufleute hoch gelobt und ihrer Bedeutung gewürdigt, was allerdings auch nicht als dauerhafte Bestandssicherung von Seiten des Schlachtunternehmens angesehen werden kann. (Archivfoto)

Rheda-Wiedenbrück (agrartotal/fr) – Unter der Handelsregisternummer HRB 10020 wird seit dem 12. März 2015 die „Tönnies Livestock GmbH“, Rheda-Wiedenbrück, Holunderstraße 31 a, 33378 Rheda-Wiedenbrück im Handelsregister beim Amtsgericht Gütersloh geführt.

Anuga FoodTec

Köln (agrartotal/pm) - Die Anuga FoodTec, Internationale Zuliefermesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, geht am 24. März mit einem ausgezeichneten Ausstellerergebnis an den Start. 14 Prozent mehr Aussteller als zur letzten Veranstaltung 2012, also etwas über 1.500 Unternehmen, stellen vier Tage lang in Köln neueste Technologien, Maschinen und Equipment für die Herstellung, Verarbeitung und Verpackung von Lebensmitteln und Getränken vor. Auch der Auslandsanteil ist gestiegen. Rund 56 Prozent (51 Prozent 2012) der Anbieter kommen aus dem Ausland. Damit bestätigt die alle drei Jahre in Köln stattfindende Fachmesse schon vor Messebeginn deutlich ihre international führende Rolle als Informations- und Sourcing-Plattform.

Tierwohl: Was den Schweinen gut tut

Infoveranstaltung beleuchtet die Bedeutung des Menschen, der Fütterung und Technik

Erleichterungen für Schaf- und Ziegenhalter

Berlin (agrartotal/pm) - Mit der Ersten Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Durchführungs­verordnung, die in der vergangenen Woche dem Bundesrat zugeleitet wurde, bringt die Bundesregierung Erleichterungen für schaf- und ziegenhaltende Betriebe auf den Weg.

„Unternehmerische Freiheiten und Marktrisiken nehmen gleichermaßen zu“

Das Ende der Milchquote - und was kommt jetzt?

Folgart auf der Anhörung des Bundestages zum Ende der Milchquote

Schmidt ist zu politischen Gesprächen in Peking

Handel ist keine Einbahnstraße- Bundesminister Schmidt und Importminister Zhi Shuping unterzeichnen Handelsabkommen in Peking

Berlin/Peking (agrartotal/pm) - Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt reiste vergangenen Samstag zu politischen Gesprächen und zur Eröffnung des Deutsch-Chinesischen Agrarzentrums nach Peking. Bei einem Treffen mit dem chinesischen Vizepremierminister Wang Yang sprach Schmidt über Lebensmittelsicherheit und Agrarexport sowie die politischen Ziele Chinas bei der Gestaltung der Landwirtschaftspolitik.

Einsatz von Reserveantibiotika

Berlin (agrartotal/pm) - Die SPD sieht die Zunahme der Antibiotikaresistenzen in der Humanmedizin mit großer Sorge. Auch die Agrarministerkonferenz hat jetzt einen Beschluss zu den Reserveantibiotika gefasst, wonach diese nur sehr eingeschränkt  eingesetzt werden dürfen.

„Unser Ziel ist es, den Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung auf das medizinisch unbedingt notwendige Mindestmaß zu verringern. Die Verwendung von Reserveantibiotika muss strikt beschränkt werden. Vor diesem Hintergrund  muss der Beschluss der Agrarministerkonferenz zum Einsatz von Reserve-Antibiotika nun zügig umgesetzt werden".

 Wilhelm Priesmeier, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Bundest5agsfraktion

Reallöhne in NRW im Jahr 2014 um 1,1 Prozent gestiegen

Düsseldorf (agrartotal/IT.NRW). Die effektiven Bruttomonatsverdienste der vollzeitbeschäftigten  Arbeitnehmer/-innen im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich in  Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2014 preisbereinigt um 1,1 Prozent höher als ein  Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches  Landesamt anhand von Ergebnissen der vierteljährlichen Verdiensterhebung mitteilt,  waren die Nominallöhne 2014 um 2,3 Prozent höher als 2013. Der Anstieg der  Verbraucherpreise verlor dagegen mit 1,1 Prozent weiter an Tempo.

Tierschutz bei Katzen

Wiesbaden (agrartotal/pm) - Das Kabinett hat am Montag beschlossen, dass Städte und Gemeinden in Hessen die Rechtsgrundlage im Bundestierschutzgesetz nutzen können, um Maßnahmen zum Schutz freilebender Katzen zu ergreifen. „Damit wird den Gemeinden eine große Chance geboten, viele Katzen vor Verwahrlosung, Hunger und Krankheiten zu schützen“, sagte die für Tierschutz zuständige Ministerin Priska Hinz in Wiesbaden, „In Orten wo Katzen verpflichtend kastriert werden, gibt es sehr schnell einen spürbaren Rückgang an streunenden Katzen. Damit werden die Tierheime aber auch die Kassen der Kommunen spürbar entlastet“. Als eines der ersten Bundesländer gibt Hessen den Städten und Gemeinden die vom Bund neu geschaffene rechtliche Möglichkeit weiter, um das Leid vieler Katzen einzugrenzen.

Schmidt startet Agrardialog mit China

Landwirtschaft im Mittelpunkt der deutsch-chinesischen Regierungszusammenarbeit

bvse sieht bedrohliche Warnsignale

Bonn (agrartotal/pm/bvse) - Das Jahr 2014 hat sich besser entwickelt, als erwartet. Insgesamt hat die Recycling-, Sekundärrohstoff- und Entsorgungsbranche von der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im letzten Jahr profitieren können. „Mehr als ein Zwischenhoch war 2014 jedoch offenbar nicht, denn die positive Entwicklung setzt sich nach Einschätzung der rund 800 bvse-Mitgliedsunternehmen 2015 leider nicht fort“, berichtete Bernhard Reiling, Präsident des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. anlässlich des Jahrespressegesprächs seines Verbandes vor Journalisten.

Bleser: Wertschätzung unserer Lebensmittel

Berlin (agrartotal/pm) - Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, hat bei der Veranstaltung „EINEWELT ohne Hunger“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Verantwortung des Agrarsektors für globale Ernährungsfragen betont.

Karten zur Afrikanischen Schweinepest

Lettland, Litauen, Polen und Estland in 2014/15

Nummer drei im weltweiten Agrarhandel

Berlin (agrartotal/hib/EIS) Deutschland gehört nach den USA und den Niederlanden zu den weltweit größten Exporteuren und hinter den USA und China zu den größten Importeuren von Agrarprodukten.

Reform der Auskunft über Agrarförderung

Berlin (agrartotal/hib/EIS) Die Veröffentlichung von Informationen über Empfänger von EU-Agrarzahlungen soll im Zuge der Reform der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt werden.

Aschaffenburg

Augsburg (agrartotal/fr) - Der Schlachthof Augsburg ist wegen des Tierschutzes ins Gerede gekommen. Seit in der ARD-Sendung „Fakt“ am vergangenen Dienstag heimlich gedrehtes Bildmaterial des Vereins „Soko Tierschutz“ aus dem Aschaffenburger Schlachthof gezeigt wurde, ist die Aufregung groß. Wir beobachten das weiter.

Stärkung des Lebensmittelhandwerks

Berlin (agrartotal/hib/HLE) - Um die Stärkung des regionalen Lebensmittelhandwerks geht es in einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/4260). Die Bundesregierung soll unter anderem angeben, wie sie Handwerksbetriebe und Unternehmen mit industrieller Produktion definiert und wie sich die Umsatz- und Beschäftigungszahlen im Lebensmittelhandwerk in den letzten 20 Jahren entwickelt haben. Gefragt wird auch nach Stundenlöhnen, Arbeitszeiten und spezifischen gesundheitlichen Belastungen der Beschäftigten.

Überdurchschnittliche Getreideernte erwartet

Kann gut werden, die Getreideernte 2015

Berlin (agrartotal/DRV) -  In seiner ersten Schätzung des Jahres geht der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) für dieses Jahr von einer überdurchschnittlichen Getreideernte in Höhe von knapp 49,6 Mio. t aus. Damit würde das Rekordergebnis des Vorjahres zwar um 4,6 % verfehlt, der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre von 46,2 Mio. t allerdings deutlich übertroffen (+ 7,4 %).

Agrarhandel mit der Ukraine

Berlin (agrartotal/hib/EIS) - Der Umfang der Im- und Exporte von Agrarprodukten zwischen der Bundesrepublik und der Ukraine während der vergangenen zehn Jahre interessiert die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (18/4292).

Zehn Punkte für die digitale Zukunft

Kanzlerin Merkel

Hannover (agrartotal/pm) - Die Digitalisierung von Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung ist ein zentrales Anliegen der Bundesregierung. Zur Eröffnung der CeBIT beschrieb Kanzlerin Merkel die zehn Handlungsschwerpunkte der Digitalen Agenda. Gegenüber dem Vorjahr "gibt es auch im Regierungshandeln deutliche Fortschritte", so Merkel.

Coburger Schlachthof-Skandal

Coburg (agrartotal/pm) -Ab dem 4. Mai 2015 wird sich das Landgericht Coburg mit den Betrügereien mit Ekelfleisch am ehemaligen Coburger Schlachthof beschäftigen. Die Anklage der Staatsanwaltschaft wurde vor einigen Tagen zugelassen. Angeklagt wegen Betrugs und Beihilfe zum Betrug sind der Großschlachter, der Schlachthofleiter und seine Ehefrau; letztere war als Tierärztin tätig.

Exportgeschäfte

Wiesbaden (agrartotal/Destatis) - Im Jahr 2014 war bei deutschen Exporten in Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) der Euro das am häufigsten verwendete Zahlungsmittel. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden die deutschen Exportgeschäfte in diese Drittländer wertmäßig zu 62 % in Euro abgewickelt. In US-Dollar wurden 26 % der Exportgeschäfte abgerechnet. Nur 12 % der Exporte wurden in anderen Währungen bezahlt.

Zusammenarbeit: Käfighaltung

Christian Meyer

Bad Homburg (agrartotal/pm) - „Die tierquälerische Käfighaltung von Legehennen muss ein Ende haben“, forderten heute Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken und ihr niedersächsischer Kollege Christian Meyer. Sie kündigten einen erneuten Anlauf zum Ausstieg aus der Gruppenkäfighaltung für den nächsten Bundesrat am 27. März an. „Die Kleingruppen-Käfige sind kaum besser als die früheren konventionellen Käfige: Jede Henne hat gerade mal den Platz von etwas mehr als einem DIN A4-Blatt. Bewegungen wie Auffliegen, ungestörte Eierablage, Ruhen oder Staubbaden sind nicht möglich“, so Höfken. Verhaltensstörungen wie Federpicken und Kannibalismus seien oft die Folge.

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vereinbaren enge Zusammenarbeit

Ulrike Höfken, rheinland-pfälzische Staatsministerin

Bad Homburg (agrartotal/pm) - Am Rande der Agrarministerkonferenz in Bad Homburg unterzeichneten die Minister aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eine Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit der landwirtschaftlichen Behörden und Einrichtungen beider Länder. „Mit der Vereinbarung bringen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in der Landwirtschaft weiter voran. Die Vereinbarung bildet gleichzeitig den Rahmen für weitere bilaterale Kooperationen zwischen den Einrichtungen unserer beiden Länder“, sagte der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde. „Mit unserer Zusammenarbeit bauen wir die Basis der angewandten Forschung im Agrar- und Ernährungsbereich aus und wir verbessern das Angebot für die Wirtschaft“, sagte die rheinland-pfälzische Staatsministerin Ulrike Höfken.

Tönnies übernimmt Thomsen Schlacht- und Zerlegebetriebe aus Schleswig-Holstein

Rheda-Wiedenbrück (agrartotal/pm/bz) – Die Unternehmensgruppe Tönnies übernimmt die Rüdiger
Thomsen Schlacht- und Zerlegebetriebe aus Schleswig-Holstein.

Kleine Wiederkäuer: Direktvermarktung einziger Weg

In Niedersachsen nimmt keine Molkerei Schaf- oder Ziegenmilch auf – Halter extrem gefordert

45 Millionen männlicher Küken getötet

Christina Jantz, Tierschutzbeauftragte (Archivfoto)

Berlin (agrartotal/pm/cj) - Jährlich werden in Deutschland mehr als 45 Millionen männlicher Küken getötet. Sie sind der Überschuss einer im industriellen Maßstab produzierenden Branche. Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert das massenhafte Töten von männlichen Küken. Technisch ist es heute möglich, das Geschlecht der Küken bereits im Ei zu erkennen. Wir wollen die Markteinführung dieser Technologie schnell ermöglichen, erklärte Christina Jantz, Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion.

„Das Töten männlicher Küken wollen wir schnellstmöglich beenden. Erste Forschungsergebnisse zur Geschlechtserkennung im Ei liegen jetzt vor. Sobald die technischen Verfahren praxisreif sind, müssen sie obligatorisch eingeführt werden".

231 Eier isst jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr

Kurz vor dem Osterfest informiert die BLE über die jährliche Produktion und den Verbrauch von Eiern. Die Selbstversorgung sinkt, zugekauft wird hauptsächlich aus den Niederlanden.

Deutsche Produkte auf Asien-Tour

Berlin (agrartotal/pm/gefa) - Vom 18. bis 19.03.2015 führte die GEFA ihre ersten Listungsgespräche dieses Jahres mit zwei führenden Handelspartnern aus Asien durch. Die GEFA-Mitglieder konnten innerhalb von zwei Stunden in Frankfurt am Main Listungsgespräche führen. „Diese Chance zur Teilnahme an einer so konzentrierten Listungsveranstaltung nehmen wir sehr gern wahr, weil sie wertvolle Zeit und ansonsten sehr hohe Kosten spart“, ist sich Willi Meier, stellvertretender Sprecher der GEFA, sicher. An den zweitägigen Gesprächen nahmen insgesamt 35 Exporteure der GEFA teil. Und es waren praktisch alle wichtigen Food-Sektoren vertreten: Wurstwaren, Molkereiprodukte, Backwaren, Süßwaren, Bier, Obst und Gemüse, Getränke und weitere Lebensmittel.

70.000ste Produkt mit staatlichem Bio-Siegel ausgezeichnet

Die Informationsstelle Bio-Siegel der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) erfasst alle mit dem Bio-Siegel gekennzeichneten Produkte. Jetzt konnte das 70.000ste Produkt registriert werden.

 

Fleischkennzeichnung

Wie hieß das Rind, wo lebte es und vor allen Dingen, wie wurde es gehalten?

Bad Homburg (agrartotal/pm) - Unter dem Vorsitz Baden-Württembergs diskutiert zur Zeit eine Arbeitsgruppe über die Optionen und Ausgestaltung einer transparenten Tierhaltungskennzeichen bei Frischfleisch. Gemeinsames Ziel ist es, Verbesserungen für die Tiere zu erreichen und gleichzeitig Landwirtschaft, Handel und Konsumenten von einem Kennzeichnungssystem profitieren zu lassen. „Ein Kennzeichnungssystem für die Haltungsform der Tiere auf der Fleischverpackung muss verbindlich sein, wenn es Verbraucherinnen und Verbrauchern die Möglichkeit geben soll, sich beim Einkauf bewusst für eine Haltungsform entscheiden zu können. Bemühungen auf freiwilliger Basis, die Prozessqualität bei der Erzeugung tierischer Produkte erkennbar zu machen, reichen einfach nicht aus – und die Initiative Tierwohl, die das Fleisch explizit nicht kennzeichnet, bringt auch keine Transparenz in den Markt“, sagte Bonde. „Wir wollen im nächsten Schritt das Konzept weiter konkretisieren und die rechtlichen Möglichkeiten für eine verpflichtende Umsetzung der Kennzeichnung der Tierhaltungsform bei Frischfleisch prüfen lassen“, so der Minister.

Gentechnik-Anbauverbot

Bad Homburg (agrartotal/pm/min/fr) -„Die Bundesländer sind sich einig, dass das Anbauverbot für Genpflanzen auf Bundesebene kommen muss. Bundesagrarminister Schmidt ist jetzt gefordert, damit Gentechnik in Deutschland nicht auf die Äcker kommt. Der Bund hat es in der Hand, ob wir in Deutschland einen Flickenteppich aus Anbauverboten bekommen oder eine einheitliche bundesweite Lösung. Mit jeder angebauten Gentechnik-Pflanze wird es schwieriger, den Wunsch der Verbraucherinnen und Verbraucher zu erfüllen, die keine Gentechnik auf dem Teller haben wollen“, sagte der baden-württembergische Verbraucherminister Alexander Bonde zum Abschluss der Agrarministerkonferenz am Freitag (20. März) in Bad Homburg. Bonde bekräftigte erneut: „Wir wollen in Baden-Württemberg alle Möglichkeiten nutzen, unsere Äcker und Lebensmittel vor Gentechnik zu schützen.“

Unternehmensbefragung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Berlin (agrartotal/pm/bve) - Im Rahmen des COMPETE-Projektes findet in diesem Jahr eine europaweite Unternehmensbefragung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft statt. Gefragt wird nach den unterschiedlichen Auswirkungen politischer Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Interessierte Unternehmen können unter: http://goo.gl/forms/6GAcmibrxs bis zum 27. März 2015 an der 5-minütigen Befragung teilnehmen. Durchgeführt wird die Befragung von dem Projekt-Partner der Universität Belgrad. Wir würden uns freuen, wenn Sie das Projekt durch Ihre Teilnahme unterstützen.

Ausführliche Informationen und aktuelle Publikationen zum COMPETE-Projekt erhalten Sie online unter www.bve-online.de/themen/nachhaltigkeit/compete oder www.compete-project.eu.

Schmidt: Vorrang für aktive Landwirte auf dem Bodenmarkt

Agrarministerkonferenz diskutiert den Abschlussbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Bodenmarktpolitik:

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt bewertete den nun vorgelegten Abschlussbericht als gute Grundlage für die weitere Diskussion: „Der Boden ist das wirtschaftliche Fundament, auf dem unsere Bäuerinnen und Bauern arbeiten. Wir nehmen die Entwicklungen auf dem landwirtschaftlichen Bodenmarkt ernst und müssen unsere Politik darauf ausrichten, dass aktive Landwirte im Wettbewerb um landwirtschaftliche Nutzfläche auch künftig gute Chancen haben.“

Tiermedikamente: Ökolandbau ist Gewässerschutz

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

Berlin (agrartotal/pm/BLÖW) -  „Wasserschutz ist Daseinsfürsorge – und Ökolandbau ist ein wichtiger Beitrag zum Wasserschutz“, beschreibt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die Bedeutung des Ökolandbaus für einen bewussten Umgang mit der lebenswichtigen Ressource. Der Eintrag von stickstoff- und phosphorhaltigen Düngemitteln, chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Tiermedikamenten gefährdet Grund- und Oberflächengewässer. Ökolandbau reduziert den Eintrag schädlicher Stoffe und verbessert die Aufnahme von Niederschlagswasser, indem er für mehr Bodenleben sorgt.

Agrarministerkonferenz: Offizieller Abschlussbericht

Zu Tierwohl, GVO und EU-Ökoverordnung wurden Beschlüsse gefasst

Bürokratie bei Mindestlohn vermeiden!

Schmidt fordert Änderungen bei Aufzeichnungspflicht

Agrarministerkonferenz in Bad Homburg beendet

Bad Homburg (agrartotal/fr/pm) - Die Frühjahrs-Agrarministerkonferenz (AMK) in Bad Homburg ist erfolgreich zu Ende gegangen.

Verbot von Reserveantibiotika in der Nutztierhaltung soll kommen

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer

Hannover (agrartotal/pm/min) - Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer ist hoch erfreut über den heute (Freitag) getroffenen einstimmigen Beschluss der Agrarministerkonferenz (AMK) in Bad Homburg zum Verbot von Reserveantibiotika in der Tierhaltung. „Jetzt ist klar: Bestimmte Stoffgruppen sollten der Humanmedizin vorbehalten bleiben. Es darf nicht sein, dass hochgefährliche resistente Keime im Tierstall entstehen und deshalb Menschen gesundheitlich gefährdet werden", sagte Meyer.

ISN-Schlachthofranking 2014

Spieglein, Spiegleich an der Wand, wer ist der Größte im ganzen Land...

Wie Deutschlands Top 4-Schweineschlachter auf die Herausforderungen der Schlachtbranche reagieren

 

Informationen für Viehhändler: Verbringen von Rindern

Schau mir in die Augen Elsa: BHV1-frei oder nicht?

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg - Vorpommern sind frei von der anzeige- und bekämpfungspflichtigen Tierseuche „BHV1-Infektion des Rindes“. AGRARTOTAL.EU hat bereits darüber ausführlich berichtet. Das  Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern hat nunmehr nochmals eine zusammenfassende Information zu diesem Thema herausgegeben.

Projekt optiKuh gestartet

Peter Bleser, Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEl) (Archivfoto)

Heute startet mit der offiziellen Übergabe durch den parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Peter Bleser das bundesweite Projekt optiKuh. Auch Mecklenburg-Vorpommern ist mit mehreren Partnern beteiligt.

Agrarministerkonferenz: Rückhalt für bayerische Anliegen

Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat eine insgesamt positive Bilanz der Agrarministerkonferenz (AMK) in Bad Homburg gezogen.

Nutztierhaltung

„Nutztierhaltung lässt sich nicht mit Ordnungsrecht weiterentwickeln“´- DBV-Präsident Rukwied auf dem Kreisbauerntag Havelland

Rukwied hält an Biokraftstoffen fest

DBV-Präsident Joachim Rukwied (Archivfoto)

Berlin (agrartotal/DBV) „Der Deutsche Bauernverband (DBV) hält Biokraftstoffe auf Basis landwirtschaftlicher Rohstoffe nach wie vor für einen guten und verantwortungsvollen Weg, die Klimaschutzbeiträge im Verkehrssektor zu erfüllen. Über die Kopplung von Futtermittel- und Biokraftstoffproduktion ist die Ernährungssicherung gewährleistet. Gemeinsam mit dem französischen Bauernverband FNSEA hofft der DBV, dass die Regierungen Deutschlands und Frankreichs für eine Zukunft der landwirtschaftlichen Biokraftstoffe eintreten werden.“ Diese Erwartung äußerte DBV-Präsident Joachim Rukwied im Vorfeld der abschließenden Trilogverhandlungen von Rat, EU-Parlament und Kommission über die beiden EU-Richtlinien zur Förderung von Energie aus erneuerbaren Quellen.

Augenmaß und Verlässlichkeit gefordert

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV)

Berlin (agrartotal/pm) - Mit einem Katalog von Forderungen des Berufsstandes hat sich der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, an die Agrarminister von Bund und Ländern gewandt, die sich zur Agrarministerkonferenz im hessischen Bad Homburg trafen. „Die deutsche Landwirtschaft als Schlüsselbranche im ländlichen Raum benötigt eine verlässliche Agrarpolitik mit Augenmaß, die die Realität der Märkte nicht aus dem Blick verliert“, erklärt Rukwied. Dafür brauche es weniger Bürokratie für die landwirtschaftlichen Betriebe, Vereinfachungen in der gemeinsamen Agrarpolitik, eine praxisgerechte Regelung zum Mindestlohn sowie eine flexible und praxisbezogene Ausgestaltung bei der Düngeverordnung. Zudem seien nach wie vor ein wirksamer Schutz landwirtschaftlicher Flächen und eine Begrenzung des Flächenverbrauches notwendig.

Chefsache? – Bauern haken bei Seehofer nach

Bamberg (agrartotal/bbv) – Am Samstag kommt die Spitze der CSU zu einem kleinen Parteitag in Bamberg  zusammen. In den kommenden Monaten stehen in Bayern und auf Bundesebene grundlegende politische Entscheidungen an, die enorme Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft sowie die bayerischen Familienbetriebe haben. Die Themenpalette reicht dabei von der Erbschaftsteuer über die Veröffentlichung der Empfänger von EU-Agrargeldern, die neuen Regeln für die Düngung und Güllelagerung, die Diskussion zur Tierhaltung bis zur Energiewende. Bei dem Treffen in der Bamberger Kongresshalle will die CSU nun über die Ausrichtung ihrer Politik zu diesen und vielen weiteren Themen diskutieren.

Ersatz für Sojaimporte

Mehr Vielfalt auf dem Acker: Land fördert Anbau von Eiweißpflanzen als Ersatz für Sojaimporte

 
Durch die Blütenvielfalt der Leguminosen wird das Nahrungsangebot für Bienen größer", sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Robert Habeck heute (17. März 2015).

"Report Mainz", 17. März 2015, um 21.45 Uhr im Ersten: Tierschutzleitlinien für Milchkühe

Christian Meyer

Mainz (agrartotal/ots) - Grüne Landwirtschaftsminister sehen dringenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der Haltung von Milchkühen in Deutschland. Christian Meyer (Niedersachsen) erklärt gegenüber "Report Mainz": "Anzustreben ist, dass EU- und bundesweit einheitliche Tierschutzanforderungen an die Haltung von Milchkühen rechtlich etabliert werden", da es diese bisher nicht gebe. Außerdem wird Niedersachsen, gemeinsam mit Schleswig-Holstein und Hessen, auf der Agrarministerkonferenz vom 18. bis 20. März in Bad Homburg beantragen, den § 11 TierSchG im Bereich der Nutztiere zu konkretisieren. Christian Meyer erklärt: "Niedersachsen will endlich auch eine Definition von Qualzucht in der Nutztierhaltung, zum Beispiel von Kühen."

Kennzeichnung von Fleisch

In einem gemeinsamen Antrag mit Baden-Württemberg fordert Minister Remmel zudem ein Verfahren zur Kennzeichnung von Fleisch zu entwickeln

Düsseldorf (agrartotal/pm) - In einem gemeinsamen Antrag mit Baden-Württemberg fordert Minister Remmel auf der Agrarministerkonferenz ein Verfahren zur Kennzeichnung von Fleisch zu entwickeln, mit dem die Haltungsverfahren der Tiere erkennbar werden. Remmel: „Die Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen es und haben ein Recht darauf zu erfahren, aus welcher Haltungsart Fleisch stammt. Deshalb ist unsere Forderung, Fleisch zu kennzeichnen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher auf einen Blick erkennen können, wie artgerecht oder intensiv und ausschließlich leistungsorientiert Tiere gehalten wurden. Nur wenn auch ausreichend informiert wird, erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher eine echte Wahlmöglichkeit und können aktiv selber entscheiden, zu welchem Produkt sie greifen möchten.“ Remmel erläuterte, dass Verbraucherinnen und Verbraucher eine solche Wahlmöglichkeit wünschen würden, zeige das Beispiel der Kennzeichnung bei Eiern. „Die nicht artgerechte Käfighaltung bei Legehennen wurde schlussendlich nicht mehr vom Verbraucher akzeptiert und ist mittlerweile verboten.“

Schmerzensgeldanspruch wegen heimlicher Videoüberwachung

Stuttgart (agrartotal/pm) Ein Arbeitgeber, der wegen des Verdachts einer vorgetäuschten Arbeitsunfähigkeit einem Detektiv die Überwachung eines Arbeitnehmers überträgt, handelt rechtswidrig, wenn sein Verdacht nicht auf konkreten Tatsachen beruht.

Herstellerdirektvertrieb – die Rising Stars des Online-Handels?

Neue Kurzstudie des ECC Köln und der 004 GmbH zeigt, in welchen Branchen das größte Online-Potenzial für Hersteller liegt, und wie wichtig eine friedliche Koexistenz mit den Handelspartnern ist. Reifegrad im FMCG-Bereich gering – Online-Potenzial hingegen hoch.

„Unser Boden trägt dich – gestern, heute, morgen!“

München (agrartotal/bbv) – Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum Internationalen Jahr der Böden erklärt. Eine kluge Wahl, denn: fruchtbare Böden sind die Lebensgrundlage von uns allen. Unter dem Motto „Unser Boden trägt dich – gestern, heute, morgen!“ haben am Dienstag die 68 landwirtschaftlichen Nachwuchskräfte des Herrschinger Grundkurses darauf aufmerksam gemacht. Mit einer Aktion auf dem Münchner Karlsplatz haben sie gezeigt, wie wichtig einerseits der Boden für die Arbeit in der Landwirtschaft ist und welch entscheidende Rolle die moderne Landwirtschaft andererseits beim Flächenschutz und beim Erhalt von fruchtbaren Böden spielt.

Kürzung der Mittel für ländliche Räume

Im Vorfeld der Agrarministerkonferenz kritisiert der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum, Alexander Bonde, die Bundesregierung wegen geplanter Einsparungen bei Fördermitteln für den Ländlichen Raum.

Bonde: „Versprochen – gebrochen: CDU/CSU setzt Axt am Ländlichen Raum an“

Neues von Meyer: Gülle- und Gärresteproblem

„Das ist alarmierend und macht mir große Sorgen“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer

Hannover (agrartotal/pm) -  In Niedersachsen ist der Nährstoffanfall aus Dung und Gärresten im Zeitraum 2013 bis 2014 im Vergleich zum Zeitraum 2012 bis 2013 um 2,6 Millionen Tonnen auf insgesamt 59,2 Millionen Tonnen angestiegen. Dieser Anstieg entspricht etwa 100.000 voll beladenen LKW – aneinandergereiht ergäbe dies eine Strecke von Hannover bis Rom. Zu diesem Ergebnis kommt der nun zum zweiten Mal vorgelegte Nährstoffbericht, der von der Landwirtschaftskammer (LWK) im Auftrag des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums erstellt worden ist.

Gentechnik in Lebensmitteln

Das Nebeneinander ist machbar - EU-Projekt zur Koexistenz von gen- und nicht-genveränderten Kulturpflanzen

Private Lagerhaltung

Brüssel (agrartotal/pm) - Die seit Anfang vergangener Woche verfügbare Beihilfe für die private Lagerhaltung von Schweinefleisch ist in den ersten Tagen auf nur gemäßigtes Interesse gestoßen. Bislang lagern knapp 21 000 Tonnen Schweinefleisch in der privaten Lagerhaltung

 

Ferkelschwänze erfordern viel Forschung

Hannover (agrartotal/pm/lpd) - Ein vorschneller Ausstieg aus der Möglichkeit, in der Schweinehaltung Ferkelschwänze zu kupieren, führt nach Einschätzung des Landvolkes Niedersachsen nicht zu mehr, sondern weniger Tierschutz.

Zuchtrinder aus Niedersachsen weltweit gefragt

Hannover (agrartotal) - LPD – Nach dem Wegfall der Milchquote zum 1. April wollen Niedersachsens Milchviehhalter ihre Mengen wieder frei planen. Dazu zählt nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes auch der Zukauf von Tieren. Die Nachfrage nach hochtragenden und abgekalbten Färsen ist bei den Tierzuchtorganisationen gestiegen und hat die Preise nach oben gezogen. „In der vergangenen Woche wurde auf der Auktion in Verden ein Durchschnittspreis von 1.950 Euro erzielt“, sagt Hartmut Zingel von der Vermarktungsorganisation Masterrind. Zum Vormonat sei dies ein Plus von rund 400 Euro.

Demonstration bei Agrarministerkonferenz in Bad Homburg

Bad Homburg (agrartotal/pm) - Die Landwirtschaftsminister von Bund und Ländern treffen sich vom 18. bis 20. März 2015 im Rahmen der Agrarministerkonferenz im hessischen Bad Homburg. Zu diesem Anlass wird es am Donnerstag, den 19. März 2015 eine Demonstration mit Kundgebung, Schleppersternfahrt und Mahnwache von Landwirten vor dem Kurhaus in Bad Homburg geben. Die Teilnehmer wollen auf die Bedeutung der Landwirtschaft und ihrer Bauernfamilien hinweisen und auf aktuelle Probleme aufmerksam machen. Die ausufernde Bürokratie, der Mindestlohn, die Novellierung der Dünge-Verordnung und der anhaltende Flächenverbrauch belasten die Branche immens.

Treffen der EU-Agrarminister: Biolandbau, Milchmarkt und Vereinfachung der GAP

Die Landwirtschaftsminister der 28 EU-Staaten beraten bei ihrem Ratstreffen heute (Montag) in Brüssel über die Reform der EU-Bioverordnung und darüber, wie die reformierte Gemeinsame Agrarpolitik der EU umgesetzt und vereinfacht werden kann.

Bonde: Transparente Kennzeichnung schafft Vertrauen

Minister Bonde (Archivfoto)

Karlsruhe (agrartotal/pm) - „Regionale Lebensmittel stehen für kurze Transportwege, Verzicht auf Gentechnik, Frische, Geschmack und Authentizität. Wer auf einheimische Produkte setzt, trägt auch zum Erhalt von Arbeitsplätzen, zur Stärkung von regionalen Wertschöpfungsketten gerade im Ländlichen Raum sowie zum Erhalt einer intakten und vielfältigen Natur- und Kulturlandschaft bei. Regionalität kann außerdem dazu beitragen, den Spagat zwischen Nachhaltigkeit, umweltfreundlichen Produktions- und fairen Arbeitsbedingungen bei der Lebensmittelproduktion sowie dem Wunsch nach bezahlbaren und gesunden Lebensmitteln zu schaffen“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde am Samstag (14. März) in Karlsruhe beim Besuch der EDEKA-Hausmesse auf dem Karlsruher Messegelände.

„Lebensrettende Reserveantibiotika müssen in der Tierhaltung verboten werden“

NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel

NRW-Initiative: Ministerinnen und Minister fordern auf Agrarministerkonferenz gesetzliche Regelungen für Reserveantibiotika

Neues von Meyer: Versöhnung

„Die nun nach einem zweijährigen, intensiven und konstruktiven Dialogverfahren zwischen Umweltverbänden, Landwirtschaft und Politik gefundene Lösung hat zwei Gewinner“, so Meyer.

Hannover (agrartotal/pm) - Eine „beispielhafte Versöhnung von Umweltschutz und Landwirtschaft“ nennt Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer die neue Sondergebiets-Verordnung für den Obstbau im Alten Land. Auf Antrag Niedersachsens und Hamburgs hat der Bund die Sonderregelung heute (Montag) erlassen. Sie ist unbefristet, verpflichtet zu umfangreichen ökologischen Verbesserungen und bietet den Obstbauern Planungssicherheit.

Gentechnik und Lebensmittel

Alexander Bonde, baden-württembergische Verbraucherminister

Stuttgart (agrartotal/pm) - Die Ergebnisse der regelmäßigen Stichprobenuntersuchung der amtlichen Lebensmittelüberwachung zeigen, dass hier erhältliche Lebensmittel nur selten mit gentechnisch veränderten Organismen verunreinigt sind. Das belegen neueste amtliche Untersuchungen. „Trotz des weltweit steigenden Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen sind Lebensmittel in Baden-Württemberg nahezu frei von Verunreinigungen mit Gentechnik. Wo unsere Speziallabors etwas nachweisen können, liegen die Gehalte überwiegend im rechtlich zulässigen Spurenbereich. Um dieses hohe Verbraucherschutzniveau halten zu können, setzt sich Baden-Württemberg vehement dafür ein, Acker und Teller frei von Gentechnik zu halten – sowohl in Brüssel und Berlin als auch durch umfangreiche eigene Maßnahmen“, sagte der baden-württembergische Verbraucherminister Alexander Bonde am Montag (16. März) in Stuttgart im Vorfeld der Agrarministerkonferenz in dieser Woche in Bad Homburg.

Hintergrundinformationen:

Gentechnisch veränderte Organismen dürfen nur dann in Lebensmitteln enthalten sein, wenn sie ein Zulassungsverfahren mit Sicherheitsbewertung durchlaufen haben. Liegt der Anteil zugelassener gentechnisch veränderter Organismen in einer Zutat über 0,9 Prozent, muss eine Kennzeichnung erfolgen. In Baden-Württemberg findet kein Anbau gentechnisch veränderter Organismen statt.

Niedersachsen: Wichtiger Termin

5. Niedersächsischer Schaf- und Ziegentag in der Niedersachsenhalle in Verden

Verden (agrartotal/pm) - Am 20. März dreht sich in der Niedersachsenhalle alles um Schafe und Ziegen: Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen veranstaltet gemeinsam mit der Land & Forst sowie den niedersächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverbänden den 5. Niedersächsischen Schaf- und Ziegentag.

Drei Themen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung: Die Ausbreitung des Wolfes und der Schutz der Nutztierbestände, die Resistenzen einiger Magen-Darm-Würmer sowie die Maßnahmen aus dem Niedersächsischen Agrar- und Umweltprogramm, die für Schaf- und Ziegenhalter interessant sind. Im Eingangsbereich der Niedersachsenhalle präsentieren sich einige Firmen. Zudem stehen die zuständigen

Lebensmittelbuch-Kommission

BLL- Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff

Berlin (agrartotal/pm/bll) - Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) begrüßt den Evaluierungsbericht zum Deutschen Lebensmittelbuch und der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission (DLMBK), den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vorgelegt hat als gute Grundlage für die notwendigen Reformmaßnahmen. "Der Bericht zeigt deutlich, dass sich die Kommission bewährt hat und die Leitsätze eine hohe Relevanz für die Praxis besitzen", erklärt BLL- Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff. "Wir brauchen das Gremium, um auch zukünftig Verkehrsauffassungen zu beschreiben, die sich an objektiven Kriterien orientieren und mit der Kompetenz aller Beteiligten erarbeitet werden."

Hintergrund:
Die Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission (DLMBK) ist ein unabhängiges, paritätisch zusammengesetztes Gremium mit einem klaren gesetzlichen Auftrag und einer Geschäftsordnung, die zum Konsens verpflichtet. Aufgabe der DLMBK ist es, Merkmale von Lebensmitteln zu beschreiben, die nach Auffassung aller maßgeblich am Lebensmittelverkehr Beteiligten - Verbraucher, Wissenschaft, Überwachung und Wirtschaft - objektiv am Markt üblich sind. Die DLMBK trifft keine rechtsverbindlichen Festlegungen von Rezepturen oder Kennzeichnung.

Zukunftsbilder für die Agrar- und Ernährungswirtschaft

Junge Führungskräfte aus Wirtschaft und Wissenschaft skizzieren Wertschöpfungskette von morgen

Vion punktet beim Tierwohl/Tierschutz

Buchloe (agrartotal/pm/vi) - Die großen Anstrengungen von Vion Food bei der schonenden und tiergerechten Erzeugung von Fleisch werden von unabhängigen Gutachtern als sehr gut bewertet. Eine Untersuchung der renommierten internationalen Tierschutzorganisation Compassion in World Farming (CIWF) stellt besonders die klare ethische Ausrichtung des niederländisch-deutschen Lebensmittelkonzerns heraus.

Muttergebundenen Kälberaufzucht

Berlin (agrartotal/ble) - Auf der im deutschsprachigen Raum größten Tagung zur Forschung im Ökologischen Landbau geht es vom 17. bis 20. März in Eberswalde um das Thema Tierhaltung. Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) zeigt anhand eines Beispielprojekts Möglichkeiten, die muttergebundene Kälberaufzucht in der Praxis zu etablieren. Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten im BÖLN liefert eine neue Forschungsbroschüre.

Verbandstag des Bauernverbands Südbrandenburg

Luckau (agrartotal/pm) – Auf Einladung des Bauernverbands Südbrandenburg sind Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger am heutigen Donnerstag (12. März) Gäste des 21. Verbandstags in Luckau.

Wolfsangriffen

Beeskow (agrartotal/mlul)  – Innerhalb nur weniger Tage mussten Landwirte in Pfaffendorf und im Gut Hirschaue in Birkholz (Oder-Spree) drei Wolfsangriffe auf Nutztierbestände erleben. In allen Fällen richtete mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens ein Wolf erheblichen Schaden in landwirtschaftlichen Wildtierhaltungen an – Damwild wurde entweder sofort getötet oder musste aufgrund schwerer Verletzungen getötet werden. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat deshalb betroffene Landwirte, Bürger aus den beiden Gemeinden, Vertreter des Landkreises Oder-Spree sowie Wolfschutzexperten des Landesamts für Umwelt zu einer Abstimmungsrunde zu diesem Thema nach Potsdam eingeladen.

Neuer Amtschef in Regensburg

München (agrartotal/pm/min) - Neuer Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg wird der Leitende Landwirtschaftsdirektor Johannes Hebauer. Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München entschieden. Der 55-jährige Hebauer tritt am 24. März die Nachfolge von Ingeborg Bauer an, die seit Dezember vergangenen Jahres  Präsidentin der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Landshut ist. Hebauer übernimmt zugleich die Leitung des Bereichs Landwirtschaft. Stellvertretender Behördenchef und Leiter des Forstbereichs bleibt Forstdirektor Erwin Engeßer.

Tierhaltung in Deutschland gefährdet?

Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) sieht die Tierhaltung in Deutschland gefährdet, wenn der Vorschlag der EU-Kommission für die europäische Richtlinie über die Verringerung der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe („NEC-Richtlinie“) umgesetzt wird.

Der Strukturwandel geht weiter

Zahl der flächengrößeren landwirtschaftlichen Betriebe in NRW seit 1991 vervierfacht

Urlaubsbauernhöfe für die Zukunft rüsten

München (agrartotal/pm) - Mit einer zweitägigen Fachtagung will Landwirtschaftsminister Helmut Brunner dafür sorgen, dass Urlaub auf dem Bauernhof in Bayern auch künftig eine Erfolgsgeschichte bleibt. Am 27. und 28. April können sich im oberfränkischen Kloster Banz (Lkr. Lichtenfels) Anbieter und Experten über aktuelle Trends und Gästeerwartungen austauschen.

Land engagiert sich für Erhalt der heimischen Landwirtschaft

Eichelhardt (agrartotal/pm/min) - „Die bäuerlichen Betriebe sind der Garant für die Produktion guter Lebensmittel und den Erhalt der schönen Landschaft in den Mittelgebirgen unseres Landes“, sagte Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken bei der Jahreshauptversammlung des Kreisbauernverbands Altenkirchen am Mittwochabend in Eichelhardt. Die Ministerin machte deutlich, dass die Landesregierung Zukunftsperspektiven für die von Grünland und Tierhaltung geprägte Landwirtschaft in der Region Altenkirchen sehe: „Die Verbraucherinnen und Verbraucher wollen die heimische Landwirtschaft erhalten“, so Höfken.

Niederlande bleiben wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Düsseldorf (agrartotal/IT.NRW). Im Jahr 2014 exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft  Waren im Wert von 19,4 Milliarden Euro in die Niederlande (gegenüber 2013: +1,2  Prozent). Damit bleiben die Niederlande weiterhin das wichtigste Abnehmerland  NRWs; Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (4,0 Milliarden Euro). Wie  Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt,  folgten Frankreich (16,0 Mrd. Euro; -1,0 Prozent) und das Vereinigte Königreich (12,2  Mrd. Euro; +6,4 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder zusammen  nahmen Waren im Wert von 116,6 Milliarden Euro ab; das waren nahezu zwei Drittel  der gesamten NRW-Exporte.

Milchwirtschaft nicht ausbremsen

6. Berliner Milchforum: Anforderungen an Milcherzeugung nehmen zu

Ein Dieb pro Monat

Berlin/Peking (agrartotal/MERICS China Update) - Auch hierzulande ist es kein Geheimnis, dass die Arbeitsbedingungen in so manchem Supermarkt zu wünschen übrig lassen. Nun wurde bekannt, dass in chinesischen Diskountern ganz neue Aufgaben auf die Mitarbeiter zukommen: In der Stadt Nanjing beispielsweise sollen Verkäufer einer Supermarktkette zur Bekämpfung der zahlreichen Ladendiebstähle beitragen: „Ein Dieb pro Monat!“ lautet die strenge Vorgabe, die sie erfüllen müssen. Schnappen sie keinen Dieb, muss der Ladenbetreiber 100 CNY pro Mitarbeiter Strafe an die Supermarktkette bezahlen. Wird ein Dieb gefasst, so muss dieser das Zehnfache als Strafe zahlen.

Weltverbrauchertag

Berlin (agrartotal/pm/dlv) - Am 15. März ist Weltverbrauchertag und die Verbraucherzentralen stellen das Thema Energie in den Mittelpunkt. Doch was, wenn jungen Menschen heute schon die grundlegenden Kenntnisse fehlen?

Das Kochkommando

Steinzeit-Dinner: Essen wie die Vorfahren

Ist der Urgeschmack gesund? Was ist dran am Paleo-Trend, dem Hype um die Steinzeit-Ernährung? "Das Kochkommando" untersucht das Essen wie die Vorfahren. Die als Kitchen Guerilla bekannt gewordenen autodidaktischen Köche Olaf Deharde und Koral Elci erkunden und servieren in ZDFinfo das "Steinzeit-Dinner".

Samstag, 14. März 2015, 8.30 Uhr in ZDFinfo

 

Gentechnik-Verfahren

Berlin (agrartotal/pm) - Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat in einem Bescheid vom 5. Februar 2015 einen mit Hilfe von kurzen Abschnitten synthetischen Erbguts (Oligonukleotiden) entwickelten sogenannten RTDS-Raps der Firma Cibus als „nicht als Gentechnik im Sinne des Gentechnikgesetzes“ eingestuft. Dadurch könnten jetzt entsprechende herbizidresistente Pflanzen ohne Sicherheitsprüfung und Kennzeichnung angebaut werden. Gegen diesen Bescheid legen zahlreiche Organisationen und Unternehmen Widerspruch beim BVL ein. Zudem veröffentlichen sie ein gemeinsames Forderungspapier und appellieren an Landwirtschaftsminister Schmidt, die Freisetzung zu stoppen. Sie befürchten eine unkontrollierte Ausbreitung der Pflanzen in der Umwelt und warnen vor einer Aushöhlung des EU Gentechnikrechtes.

Herausforderungen für Jäger steigen

Dr. Maria Flachsbarth (Archivfoto)

Celle (agrartotal/pm/min) - Anlässlich der Mitgliederhauptversammlung der Jägerschaft des Landkreises Celle würdigte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung  und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth, die Leistungen und die ehrenamtlichen Aktivitäten der niedersächsischen Jägerschaft.

Nach der Grünen Woche ist vor der Grünen Woche

Marokko wird erstes außereuropäisches Partnerland  Das Königreich beteiligt sich seit 1960 an der Grünen Woche

 

Hohe DLG-Ehrung für Johannes Thomsen (Futterkamp)

Frankfurt (agrartotal/dlg) - Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat den Leiter des Referats Rinderproduktion bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein in Futterkamp und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Rinderspezialberatungsringe in Schleswig-Holstein, Johannes Thomsen, mit der Max-Eyth-Denkmünze in Silber ausgezeichnet. Damit würdigt die DLG, wie der stellvertretende DLG-Hauptgeschäftsführer Rudolf Hepp in seiner Laudatio hervorhob, dessen große Verdienste um die Milchviehhaltung und um die DLG. Hepp überreichte die Medaille im Rahmen der DLG-Konferenz „Spitzenbetriebe Milcherzeugung“ am 6. März 2015 im osthessischen Hohenroda.

Noch ein Tisch: Ziel ist eine Tierwohloffensive

Runder Tisch Tierwohl tagt zum ersten Mal - Landwirtschaftsministerin Priska Hinz begrüßt Teilnehmer aus verschiedenen Institutionen und Verbänden - Ziel ist eine Tierwohloffensive

Broschüre zur Reform

Berlin (agrartotal/pm) - Damit sich die Bauern in Deutschland einen umfassenden und aktuellen Überblick über die nationale Umsetzung der reformierten Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und die nun geltenden Regelungen schaffen können, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium eine kostenlose Broschüre erstellt. Darauf hat das rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerium am Donnerstag hingewiesen. In Rheinland-Pfalz bekommen  die Landwirte die Broschüre in den kommenden Wochen im Zusammenhang mit dem diesjährigen Antragsverfahren für die flächenbezogenen Zahlungen zugeschickt. Anträge können dann bis zum 15. Mai bei den Kreisverwaltungen gestellt werden. Die Broschüre steht auch online zur Verfügung unter: www.bmel.de/direktzahlungen oder http://mulewf.rlp.de/landwirtschaft/politik/.

Nachbesserung für Schaf- und Ziegenhalter

Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) angestrebten Änderungen der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung sehen eine bessere Berücksichtigung der Situation von schaf- und ziegenhaltenden Betrieben vor und gehen in die richtige Richtung. Nach dem vom Ministerium vorgelegten Verordnungsentwurf wird beispielsweise die Beweidung von brachliegenden Flächen, die als Ökologische Vorrangflächen ausgewiesen werden, durch Schafe und Ziegen zugelassen.

Mehr Geld für deutsche Haushalte

Berlin (agrartotal/pm/bve) - Laut GfK-Prognose werden die Ausgaben der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2015 real um 1,5 Prozent steigen. In Deutschland würde der private Konsum damit genauso stark wachsen wie das Bruttoinlandsprodukt.

Gute Ernährung und gute Arbeitsbedingungen gehören zusammen

Die Produktion von Billig-Fleisch geht allzu häufig auf Kosten von Arbeitnehmern, Umwelt und Tieren – darin waren sich alle Diskussionsteilnehmer einig. Anton Hofreiter: Die systematische Ausbeutung von Menschen in Schlachtfabriken muss beendet werden.

Berlin (agrartotal/pm) - Die Bundestagsfraktion hat sich am Freitag in Berlin mit Gewerkschaftsvertreterinnen und –vertretern getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die  Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft und der Ernährungsindustrie. Für die Gewerkschaften nahmen Annelie Buntenbach (DGB), Michaela Rosenberger (NGG), Harald Schaum (IGBAU) und Arnd Spahn (EFFAT) teil - Anton Hofreiter, Beate Müller-Gemmeke, Friedrich Ostendorff, Nicole Maisch und Harald Ebner für die Bundestagsfraktion.

BSE-Testpflicht für Rinder entfällt

BSE-Testpflicht für Rinder entfällt

Berlin (agrartotal/pm) - Die Testpflicht für gesund geschlachtete Rinder auf die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) entfällt künftig vollends. Der entsprechenden Verordnung des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat die Länderkammer am vergangenen Freitag (6.3.) unter der Maßgabe von Anpassungen zugestimmt.

Die Länderkammer wies auch darauf hin, dass die übrigen Bekämpfungsmaßnahmen wie die Entfernung und unschädliche Beseitigung der spezifizierten Risikomaterialien, die Einhaltung der Verfütterungsverbote, die BSE-Untersuchung von verendeten sowie aus besonderem Anlass geschlachteten Rindern über 48 Monate und die Untersuchung von BSE-Verdachtsfällen beibehalten würden. Von den Untersuchungen wären in Deutschland jährlich 46 000 Rinder betroffen gewesen. Die daraus resultierenden jährlichen Kosten von etwa 680 000 Euro wären laut Bundesrat nicht wie bisher von der Wirtschaft zu tragen gewesen, sondern von den Ländern. Ihre Zustimmung an die Verordnung knüpfte die Länderkammer auch an die Bestimmung, dass auch weiterhin Rinder, die nicht in einem Land geboren wurden, der in der Anlage der Verordnung zur Überwachung Transmissibler Spongiformer Enzephalopathien (TSE) aufgeführt ist, auf BSE zu testen sind.

Französische Rinderproduktion

Paris (agrartotal/pm) - Der bedeutendste Rindfleischerzeuger in der EU, Frankreich, hat im vergangenen Jahr ein recht stabiles Produktionsergebnis erzielt. Wie aus den Daten des Statistischen Dienstes des Pariser Landwirtschaftsministeriums (Agreste) hervorgeht, nahm die Zahl der kontrollierten Rinderschlachtungen gegenüber 2013 um rund 21 100 Stück oder 0,5 % auf 4,64 Millionen Tiere ab. Zwar wurden 2,2 % mehr Kühe als im Vorjahr ins Schlachthaus geliefert, doch glich dies das 2,5 % kleinere Angebot an Bullen und die 1,9 % weniger verarbeiteten Kälber nicht aus. Weil die Tiere jedoch mit höheren Schlachtgewichten an den Haken kamen, nahm die französische Rindfleischerzeugung im Vergleich zu 2013 dennoch zu, und zwar um 0,6 % auf 1,42 Mio t.

Schlacht- und Zerlegungsbetriebe: Es könnte eng werden!

Hannover (agrartotal/pm/fr) - Die niedersächsische Landesregierung will mit größerem Nachdruck gegen den Missbrauch von Werkverträgen vorgehen und dazu auch den Bund stärker in die Pflicht nehmen. Konkrete Maßnahmen dazu werden in einem Entschließungstrag für die nächste Bundesratssitzung genannt, den das Landeskabinett heute in Hannover beschlossen hat.

10,4 Millionen Menschen in NRW surfen täglich im Internet

Düsseldorf (agrartotal/IT.NRW). 66 Prozent aller Einwohner Nordrhein-Westfalens (ab zehn Jahren) nutzten im vergangenen Jahr nahezu täglich das Internet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen der im Jahr 2014 europaweit durchgeführten Befragung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien mitteilt, surften weitere neun Prozent mindestens einmal pro Woche im World Wide Web.

Grüne: Maßnahmen sollen Richtungswechsel einleiten

Im Hohen Hause in Berlin, dem Reichstag, wird es Morgen wohl hoch hergehen.

Berlin (agrartotal/pm/fr) - Was will Bündnis 90/Die Grünen in der Debatte im Bundestag am Freitag erreichen? Parlamentarisch haben sie in Berlin überhaupt keine Chance, politisch, auch agrarpolitisch, etwas durchzusetzen. In den Bundesländern sieht dies natürlich schon ganz anders aus. Hier stellen die "Grünen Landwirtschaftsministerinnen und -minister" einen gewichtigen Machtblock dar. Unter diesem Aspekt muss man auch die Agrarministerkonferenz in diesem Monat in Hessen beurteilen: Das Ganze sind einzelne Bausteine, die nicht nur die Bevölkerung auf eine grüne "Agrarwende" und eine spätere diesbezügliche Wahlentscheidung einstimmen sollen, sondern auch der Bundes-SPD signalisieren soll, sich mit ihrer Agrarpolitik auf die grüne Seite zu "schlagen"! Da - abgesehen von Einzelpersonen - die SPD gar keine klare Agrarpolitik verfolgt, wird sie dem Ruf der Grünen und den damit verbundenen Wählerstimmen, wohl folgen. Erste Anzeichen dafür gibt es bereits.

Konkret: Die Grünen schlagen acht Maßnahmen zur Änderung der agrarpolitischen Rahmenbedingungen vor. Das betrifft unter anderem die Forderung, die Direktzahlungen der Europäischen Union an die Landwirte neu umzuverteilen. Danach sollen die Förderzahlungen auf 150.000 Euro pro Betrieb gedeckelt werden. Das Geld, das dadurch zur Verfügung steht, soll zugunsten kleiner Betriebe sowie von Agrarumwelt- und Tierschutzprogrammen umgeschichtet werden.

Die Grünen wollen einen Wechsel: Sofortmaßnahmen für die Agrarwende

Für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft und gutes Essen - Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Agrarministerkonferenz in Bad Homburg

Die Nutztierhaltung wird bei der nächsten AMK im Vordergrund stehen

Berlin (agrartotal/fr/pm) - Die diesjährige Frühjahrs-Agrarministerkonferenz (AMK) tagt vom 18. bis 20. März 2015 in Bad Homburg. Hessen hat 2015 den Vorsitz der AMK. Am 18. und 19. März findet die Amtschefkonferenz der Staatssekretärinnen und Staatssekretäre statt und am 19. und 20. März treffen sich die Agrarministerinnen und Agrarminister zu ihrer Konferenz. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Milchmarkt, die EU-Ökoverordnung und die nationale Umsetzung des Genpflanzen-Verbots. Ein thematischer Schwerpunkt der Agrarministerkonferenz wird auf dem Tierschutz in der Nutztierhaltung liegen.

"Agrarwende am Freitag im Bundestag"

MdB-Grüner Ostendorff will nicht nur im Plenum die Agrarwende diskutieren, sondern auch vor und nach der Sitzung.

Berlin (agrartotal/pm/fr) - Bei der am Freitag stattfindenden Bundestagsdebatte zur Forderung von Bündnis 90/Die Grünen legen sich selbige stark ins Zeug. Unmittelbar vor der Debatte im Bundestag stellen Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender, und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik, die grüne Agrarwende in einer Bildaktion vor. Wir zeigen: Ohne die Wende bleibt es bei den unverantwortlichen Folgen von Massentierhaltung, Gentechnik, Antibiotika-Missbrauch, erklärten die Grünen im Vorfeld.

Zu den Arbeitsbedingungen in der Agrarindustrie findet dann morgen – im Anschluss an die Plenardebatte – ein Treffen der Bundestagsfraktion mit Vertreterinnen und Vertretern zuständiger Gewerkschaften statt.

Stiftung Kulturlandschaft und des Kreises Nordfriesland

Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dr. Helmut Born

Berlin (agrartotal/pm) - Die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft zeichnet im Jahr 2015 den Landkreis Nordfriesland mit ihrem Stiftungspreis „Landschafft“ aus. „Mit dem Preis würdigen wir das eigenverantwortliche Engagement des Landkreises sowie seiner Gemeinden und Bürger bei der Bewältigung des demographischen Wandels“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dr. Helmut Born, bei einer Pressekonferenz am 5. März 2015 in der schleswig-holsteinischen Landesvertretung in Berlin. Vorangegangen war ein zweistufiges Auswahlverfahren, an dem sich auch der Deutsche Landkreistag beteiligte.

Verstöße im QS-System konsequent geahndet

Im Jahr 2014 verhängte der Sanktionsbeirat des QS-Systems in 288 Fällen Vertragsstrafen in einer Gesamthöhe von 142.150 €.

Zuchtrinderexporte 2014 mit deutlichem Anstieg

Aktuelle Nachfrage sehr gut, aber weitere Exportentwicklung schwer abschätzbar

Kulinarische Botschafter aus Niedersachsen gesucht

Hannover (agrartotal/pm) - Wer stellt die besten Lebensmittel in Niedersachsen her? Noch bis Freitag, 6. März, können sich niedersächsische Lebensmittelhersteller um die Auszeichnung „Kulinarischer Botschafter Niedersachsen 2015“ bewerben, die für herausragenden Produkte vergeben wird. Zum sechsten Mal hat die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft 2015 den Wettbewerb ausgeschrieben, in dem es um Kulinarik und meisterliches Lebensmittelhandwerk geht. Schirmherr ist Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Geprüft wird von einer unabhängigen Jury, bewerben können sich Unternehmen jeder Größe mit Sitz in Niedersachsen.

Europäische Investitionsoffensive

Berlin (agrartotal/pm/eu) - Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat heute (Montag) gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Präsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB), Werner Hoyer, für mehr Investitionen in Europa geworben. Bei der EIB-Konferenz "Impulse für Europa" betonten Juncker und Merkel, dass mehr Wachstum nicht durch schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme, sondern durch private Investitionen und Strukturreformen geschaffen werden müsse. Juncker bedankte sich für Deutschlands Beitrag von 8 Mrd. Euro zur EU-Investitionsoffensive über die Förderbank KfW. Auch in Deutschland seien die Investitionen unter dem historischen Durchschnitt. "Wer nicht investiert, der kappt die Zukunftsstränge", sagte Juncker.

Bornavirus

Stockholm (agrartotal/ab) - Der Tod von drei Tierzüchtern aus Sachsen-Anhalt wirft weiterhin Fragen auf. Die Halter von Bunthörnchen waren zwischen 2011 und 2013 an einer Enzephalitis gestorben. Später waren die Gene einer bisher unbekannten Spezies eines Bornavirus im Gehirn der Patienten und den Bunthörnchen eines Halters nachgewiesen worden. Das European Centre for Disease Prevention and Control hält in einer Risikobewertung einen Zusammenhang für möglich. Halter werden vorsichtshalber vor einem Kontakt mit lebenden oder toten Exemplaren von Sciurus variegatoides gewarnt.

Milchmarkt tendiert wieder zur Erholung

Hannover (agrartotal/lpd) - In der letzten Phase eines streng regulierten Milchmarktes bekommen die deutschen und damit auch niedersächsischen Milchviehhalter die Schwankungen besonders deutlich zu spüren – und zwar nach unten wie nach oben. Aktuell stehen die Zeichen wieder auf Markterholung, damit zeigen nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes die gedrosselten Anlieferungsbemühungen erste Erfolge. Für Entlastung sorgen zugleich die weiterhin soliden Ausfuhrerfolge der Molkereien. Bei Käse gab es keine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte mit steigenden Exportzahlen, allerdings blieben die Ausfuhren mit fast 1,16 Mio. t stabil.

Agrarwende

Berlin (agrartotal/pm) - Der Bundestag debattiert am Freitag dieser Woche über die Agrarpolitik. Den Anlass für die Debatte bietet ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema „Sofortmaßnahmen für die Agrarwende - Für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft und gutes Essen”.

Mecklenburg-Vorpommern ist offiziell BHV1-frei

Nach Bayern und Thüringen wurden nun Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin von der Europäischen Kommission als „BHV1-freie Regionen“ anerkannt.

Schwerin (agrartotal/min/pm/fr) - Bekämpfung des Rinderherpes-Virus BHV1 in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich abgeschlossen – Vorteile für den Handel mit Rindern und Verbesserung der Tiergesundheit

Antibiotika schützen und bewahren!

Die Bundestierärztekammer hat ihre „Leitlinien für den sorgfältigen Umgang mit antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln“ aktualisiert

Vogelgrippe

Hannover (agrartotal/pm/min) - Milde Form der Vogelgrippe bei einem Putenbetrieb im Landkreis Cuxhaven festgestellt - Maßnahmen zur Bekämpfung der Tierseuche wurden durch den Landkreis Cuxhaven eingeleitet

Anuga FoodTec

Anuga FoodTec: Starker Auftritt der Zulieferindustrie für die Lebensmittel- und Getränkeproduktion - Messtechnik in der Fleischbranche - Automatisierung beginnt bei der Auswahl der Sensoren

Pferdeherpes im Rheinland

Wermelskirchen (agrartotal/pm) - Im Rheinland fürchten Pferdehalter derzeit eine Herpes-Virus-Erkrankung ihrer Pferde. Auf einem Reitbetrieb in Wermelskirchen im Bergischen Land mussten drei Tiere eingeschläfert werden, wobei laut Pferdesportverband nur bei einem Pferd das Herpes-Virus sicher nachgewiesen werden konnte.

Entlassungen bei Schulte und Nölke

Clemens Tönnies organisiert neu

Versmold (agrartotal/pm) - Das Unternehmen Nölke entlässt mehr Mitarbeiter als bisher bekannt. Das Werk verliert insgesamt 200 Nölke-Mitarbeiter, darüber hinaus soll das Vermolder Menzefricke-Werk geschlossen werden, wie der Nölke-Standort im brandenburgischen Wusterhausen. Nölke gehört seit neuestem zur Zurmühlen-Gruppe von Clemens Tönnies.

Acker und Stall für deutsche Bauern gleich bedeutend

Hannover (agrartotal/lpd) - Für Deutschlands Landwirte haben die Erlöse vom Ertrag der Feldfrüchte eine fast gleich hohe Bedeutung wie durch den Verkauf tierischer Produkte. Die gesamte wirtschaftliche Erzeugung der deutschen Landwirte erreichte nach noch vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr 51 Mrd. Euro, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

«Initiative Tierwohl»

Osnabrück (agrartotal/oz) - Die Europäische Kommission prüft, ob die deutsche «Initiative Tierwohl» von Landwirtschaft und Handel gegen EU-Recht verstößt. Eine Kommissionssprecherin bestätigte der «Neuen Osnabrücker Zeitung» den Eingang eines Beschwerdeschreibens von Schweinehaltern aus Dänemark und den Niederlanden. Darin beklagen die beiden Spitzenverbände eine Diskriminierung, weil sie in der Anfangsphase nicht an der deutschen Initiative teilnehmen dürften. Bei der Initiative sollen Geflügel- und Schweinehalter einen finanziellen Ausgleich für bessere Haltungsbedingungen bekommen.

BHV1

Die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind amtlich frei von BHV1

Bonn(agrartotal/dvfb) - Wie der DVFB in Bonn mitteilte, sind die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern frei von BHV1.

Das BMEL hat im Bundesanzeiger (BAnz AT 27.02.2015 B2) den Durchführungsbeschluss (EU) 2015/250 der Kommission  vom 13. Februar 2015 zur Änderung der Anhänge I und II der Entscheidung 2004/558/EG in Bezug auf den Status der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern als frei von der infektiösen bovinen Rhinotracheitis (Amtsblatt L 41 der EU vom 17.2.2015) veröffentlicht.

Fleisch bleibt angesagt

Vion Consumer Monitor: Hohe Wertschätzung für Fleisch aus der Region

Vion: Joost Sliepenbeek wird neuer CFO von Vion Food

Boxtel (agrartotal/pm) - Joost Sliepenbeek (51) wird am 1. Mai neuer CFO (Finanzvorstand) von Vion Food. Er tritt die Nachfolge von Jacques Straathof an, der sich in Zukunft auf strategische Geschäftsverbesserungsprojekte konzentriert und  eine reibungslose Übergabe an seinen Nachfolger gewährleisten wird. Der neue CFO kommt von der Van Gansewinkel Groep.

Die Position des CEO von Vion Food ist derzeit noch immer offen, soll aber im Sommer 2015 - laut Vion - wieder besetzt werden.

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