Glyphosat-Debatte im Bundestag

Berlin (agrartotal/pm/fr) - Der Bundestag hat am vergangenen Freitag über ein Verbot des Ackergiftes Glyphosat diskutiert. Viele Abgeordneten sprachen sich für eine schärfere Regulierung von Glyphosat aus, warnten jedoch vor einer Panikmache. Einen entsprechenden Antrag hatte die Grüne Bundestagsfraktion anlässlich der Einstufung des Totalherbizids als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ durch die WHO-Krebsexperten eingebracht.

„Wir treten für ein fakten- und wissenschaftsbasiertes Verfahren zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln ein. So gehen wir auch bei Glyphosat vor. Im Jahr 2014 haben alle zuständigen deutschen Bewertungsbehörden in einem Fachgespräch des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft die Unbedenklichkeit von Glyphosat bestätigt. Sollten nun neue Informationen dazu vorliegen, werden wir diese sachgerecht prüfen. Ein Verbot eines seit Jahrzehnten bewährten und für die Landwirtschaft dringend notwendigen Wirkstoffes ohne wissenschaftliche Grundlage entspricht nicht unserem rechtsstaatlichen Verständnis von Verhältnismäßigkeit," erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp.

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