EFSA legt Gutachten zur Schlachtung tragender Nutztiere vor

agrartotal (Vetion/Berlin) - Sachverständige der EFSA haben Fragen rund um die Schlachtung von trächtigen Nutztieren in Europa untersucht. Demnach werden in der EU im Schnitt 3% der Milchkühe, 1,5% der Fleischrinder, 0,5% der Schweine, 0,8% der Schafe und 0,2% der Ziegen während des letzten Drittels der Tragezeit geschlachtet. Die Gründe dafür seien unterschiedlich, heißt es in dem Gutachten der EFSA-Experten. Außerdem untersuchte und legte das Gremium der EFSA für Tiergesundheit und Tierschutz dar, ob und wann Föten verschiedener Nutztierarten Schmerzen empfinden. Die Wissenschaftler waren sich einig, dass dies in den ersten zwei Dritteln der Tragezeit nicht der Fall ist, da sich die entsprechenden physischen und neurologischen Strukturen erst im späteren Verlauf der Trächtigkeit entwickeln. Im letzten Drittel der Tragezeit sei es hingegen aufgrund einer Reihe von Schmerz hemmenden Mechanismen im Körper des Fötus wahrscheinlich, dass auch Föten Schmerz empfinden. In dem Gutachten werden außerdem praktische Maßnahmen vorgeschlagen, um die Schlachtzahlen tragender Tiere zu verringern.

 

Zurück

Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie weiter auf dieser Website navigieren, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Internet Browsers zu ändern, stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.