Wer und was? Aschheim soll XXXL-Schlachthof bekommen

agrartotal (fr/München/Bonn) - Die Gerüchteküche kochte schon in den letzten Tagen über: Ein Investor will allem Anschein nach in Aschheim ein elf Hektar großes Fleischhandelszentrum bauen. Betriebe vom Münchner Schlachthof sollen bisher angeblich jedoch kein Interesse bekundet haben. Wer allerdings als Investor auftritt, darüber schweben derzeit noch Nebelschwaden, wobei einiges bereits bekannt wurde.

An der A 99 in Aschheim - so meldete es nicht nur die Süddeutsche Zeitung, sondern auch die internen Branchen-Buschtrommeln - soll allem Anschein nach ein neuer Großschlachthof entstehen. Gegenüber dem Möbelhaus XXXLutz plant ein Investor - wie man hört aus aus Nordrhein-Westfalen -  auf einer Fläche von etwa elf Hektar das "Fleischhandelszentrum München/Aschheim" mit eigener Produktion anzusiedeln. Angeblich sollen dort 20 bis 25 Betriebe auf dem Gelände unterkommen, erklärt laut Süddeutscher Zeitung der Aschheimer Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU). Das Gerücht, dass auch Betriebe aus dem Münchner Schlachthof ins Umland abwandern wollten, will der Kommunalpolitiker nicht bestätigen.

Anscheinend weis keiner - der am Münchener Schlachthof tätigen Firmen - etwas  vom Umzug auf das Land, was aber auch nichts heißen muss. Die Frage, ob ein Schlachtbetrieb mitten in München heute noch zeitgemäß - tragbar - ist, tauchte in der Vergangenheit schon des Öfteren auf. Bei einigen Firmen aus der Zenettistraße kann man auch hören, dass der Mietvertrag noch 10 Jahre laufe.

Interessant dürfte auch das Gerücht sein, dass die Tönnies-Gruppe hinter dem Investment steckt. Gerüchte in dieser Richtung gibt und gab es auch schon seit längerer Zeit - schließlich könnte Tönnies von diesem Standort aus anbeglich seinem Fleischmitbewerber Vion gut in die Zange nehmen. Nichts genaues weis man allerdings nicht - alles nur Gerüchte! Sicher - soweit man dieses in den heutigen Zeiten sagen kann - scheint jedenfalls die Entscheidung von Clemens Tönnies zu sein, in Norddeutschland (Nähe Rheda-Wiedenbrück?) einen nagelneuen Rinderschlachthof auf die Wiese zu stellen. An den Finanzen dürfte es nicht scheitern, Insider sehen die Investitionskasse von Tönnies trotz seiner letzten Zukäufe, gut gefüllt. Irgendwie würde das süddeutsche Investment von Tönnies jetzt auch in den allgemeinen "Geschäftsablauf" von Tönnies passen, meinen Kenner der Schlachtbranche.

 

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