Alltagswissen

Berlin (agrartotal/pm) – Am vergangenen Sonntag forderte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, ein Schulfach, das die Schülerinnen und Schüler besser auf die Herausforderungen des Alltags vorbereitet. Dinge, die für das praktische Leben wichtig sind, sollen dort vermittelt werden, wie handwerkliche Fähigkeiten, Grundkenntnisse in richtiger Ernährung und Kochen, aber auch, wo zum Beispiel die Fallen in Handyverträgen lauern.

„Wir freuen uns sehr, dass sich nun auch unsere Bildungsministerin öffentlich für ein Schulfach Alltagswissen ausspricht. Wir LandFrauen fordern bereits seit Jahren ein Schulfach, das die Alltagskompetenzen über alle Klassenstufen und Schulformen hinweg vermittelt“, betont dlv-Präsidentin Brigitte Scherb. 2013 konnte der dlv rund 155.000 Unterschriften für ein Schulfach „Alltags- und Lebensökonomie“ an die Kultusministerkonferenz übergeben. „Wir werden dieser Forderung solange Nachdruck verleihen, bis ein solches Schulfach an den Schulen eingeführt wird“, kündigt Brigitte Scherb an. Um diese Forderungen praktisch zu untermauern, sind die LandFrauen im ganzen Bundesgebiet bei verschiedenen Kindergarten- und Schulprojekten in der Ernährungs- und Verbraucherbildung aktiv. Dazu gehören auch der aid-Ernährungsführerschein, die SchmExperten und die GartenKinder.

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