HeimatLandwirte wird zu HeimatLandwirte e.V.

agrartotal (Anna Katharina Wittke/München) - Die HeimatLandwirte, eine Initiative aus niederbayerischen Landwirten, die sich für eine bessere Wertschätzung der regionalen Landwirtschaft einsetzen, haben einen Verein gegründet. Seit mehr als einem Jahr sind die HeimatLandwirte rund um Georg Siegl für die Landwirtschaft in der Region aktiv. Sie haben bereits einiges auf den Weg gebracht, um das Bild der Landwirtschaft in der Gesellschaft zu verbessern: von verschiedenen Plakataktionen über Radiospots bis hin zu einem Hofinformationstag. Jetzt wollen die HeimatLandwirte ihre Aktivitäten noch besser organisieren: Am 16. Januar haben sie deshalb den Verein HeimatLandwirte e.V. gegründet. Den Vorsitz übernimmt Thomas Weigl, Ackerbauer und Schweinehalter aus Pfeffenhausen . Als stellvertretender Vorsitzender wurde Florian Mehler aus Essenbach gewählt. Er ist ebenfalls Ackerbauer mit angegliederter Schweinemast.

Kreisobmann Thomas Obster vom Bayerischen Bauernverband lobte die Initiative am Abend der Vereinsgründung. „Die Vereinsgründung ist ein ganz wichtiges Zeichen“, sagte Obster. Außerdem stellte er fest: „Wir Bauern können produzieren, da sind wir fit. Was wir nicht können, das ist uns selbst verkaufen.“ Da sei die Initiative der HeimatLandwirte ein Schritt in die richtige Richtung. Der Kreisobmann sicherte auch für die Zukunft Unterstützung zu. „Der Bauernverband ist offen für eine zukünftige Zusammenarbeit“, sagte Thomas Obster.

Anna Katharina Wittke von der Ringgemeinschaft Bayern e.V. lobte die Initiative ebenfalls. Sie dankte den HeimatLandwirten: „Ich persönlich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Initiative. Denn die ist genau das, was wir brauchen.“ Dass die Landwirte nun aktiv an den Diskussionen um die Landwirtschaft teilnehmen, sieht die Kommunikationsfrau positiv. „Seit Jahren sind wir Thema der Diskussionen. Aber wir sind nicht Teilnehmer der Gespräche“, sagte Wittke. Stellvertretend für die Ringgemeinschaft Bayern e.V. versprach Wittke: „Wir wollen die HeimatLandwirte auch in Zukunft unterstützen.“

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