Geräumter Zuchtviehmarkt in Lingen

agrartotal (MR/Lingen) -  Eine kleine Belebung am Zuchtviehmarkt war am vergangenen Mittwoch zu spüren, als die 825. Zuchtviehauktion in den Lingener Emslandhallen über die Bühne ging. Im Vergleich zum Vormonat zogen die Preise für frische Färsen deutlich an dank einer guten Nachfrage aus Italien, Holland und Süddeutschland. Dort zahlen die Molkereien jetzt besser. Insbesondere bei den ersten hundert Katalognummern der Auktion fielen die Gebote zügig und es entwickelte sich eine flotte Versteigerung. Am Ende des Tages pendelte sich der Durchschnittspreis bei 1.330 € ein, das sind zur Vorauktion 120 € mehr. Den Tageshöchstpreis von 1.950 € erzielte der Zuchtbetrieb Gröttrup aus Wengsel für die schicke Shandro-Tochter „Grandprix“ gefolgt von der harmonischen Force-Tochter „Joki“ aus dem Hause Pieper in Waldseite. Während die Spitzentiere flott nach Italien und Holland abgesetzt wurden, konnten mittlere Qualitäten nur mit Preiszugeständnissen an den Mann gebracht werden. Daraus resultiert eine beachtenswerte Preisspanne von 700-1.950 €. Bis auf zwei Katalognummern konnte aber für jedes Tier ein neuer Besitzer gefunden werden. Dies ist die frohe Botschaft einer Auktion, die in einem wirtschaftlich äußerst schwierigen Umfeld stattfinden musste, bemerkt der veranstaltende Zuchtverband, die MASTERRIND.

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