EU-Schlachtrinderpreise bröckeln weiter

agrartotal (age/Brüssel) - Die Preise für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 25. September überwiegend weiter nachgegeben. Nur der Durchschnittspreis für Jungbullen der Handelsklasse R3 konnte sich mit 363,31 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG) im Vorwochenvergleich behaupten. Dabei bewegten sich die Notierungen in den Haupterzeugerstaaten kaum vom Fleck. Die Niederlande und Frankreich meldeten jeweils ein Plus von 0,9 %. In Polen, Spanien und Italien zahlten die Schlachtbetriebe 0,3 % bis 0,5 % mehr Geld. Dagegen kam es bei den Erlösen für die Mäster in Belgien, Österreich und Portugal zu so gut wie keiner Veränderung. Zwischen 0,4 % und 0,7 % abwärts ging es derweil in Deutschland, Dänemark und Großbritannien. Die Notierungen für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 gaben in der Berichtswoche im gewogenen Mittel der EU-Mitgliedstaaten um 1,29 Euro oder 0,5 % auf 267,13 Euro/100 kg SG nach. Zu den Verlierern gehörte vor allem Deutschland, wo ein saisonaler Abschlag von 2,1 % verbucht wurde. Aber auch in Großbritannien wurden O3-Kühe spürbar günstiger gehandelt, und zwar um 1,6 %. Frankreich und Portugal kamen mit Abzügen von 0,3 % beziehungsweise 0,5 % vergleichsweise glimpflich davon. Dänemark meldete ein unverändertes Preisniveau. In Belgien kletterte die Notierung um 0,3 %. Deutlicher verbesserte sich die Marktlage für Händler in Polen und Österreich, wo sich die Zuschläge auf 1,1 % und 1,5 % beliefen. Noch kräftiger aufwärts ging es für die Vermarkter in Italien und Spanien mit einem Plus von 2,7 % sowie 3,4 %. Derweil sank der EU-Durchschnittspreis für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 um 1,31 Euro oder 0,3 % auf 375,67 Euro/100 kg SG. Abschläge zwischen 0,7 % und 1,5 % verbuchte die EU-Kommission dabei in Österreich, Großbritannien, Dänemark und Italien. In Deutschland beschränkte sich der Abschlag auf 0,5 %. Behaupten konnten sich dagegen die Notierungen für Schlachtfärsen in Belgien. Erlösverbesserungen von 0,9 % bis 1,1 % erzielten die Mäster in Portugal, Polen und Frankreich. 

 

Zurück

Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie weiter auf dieser Website navigieren, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Internet Browsers zu ändern, stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.