Lettland: Letzte Chance

fr - In Lettland haben die Bienen jetzt die einmalige Chance in den letzten Tagen des Spätsommers 2017, ihre Nahrungsreserven - für einen vermutlich langen Winter - nochmals aufzufüllen.

Lettlandinfo und agrartotal.eu

geben gemeinsamen einen Newsletter heraus

Ab sofort können sie agrartotal.eu - einen "neuen" Newsletter für deutschsprechende Letten und Deutsche, die Lettland lieben und mögen - auch abonnieren. Lettlandinfo, bislang nur auf Twitter unterwegs, und der frühere Agrar-Newsletter "agrartotal", geben nun auch einen - erst einmal - unregelmäßigen Newsletter unter dem alten Namen agrartotal.eu heraus.

Klicken sie oben auf den Button Newsletter und tragen sie ihre E-Mail-Adresse ein. Bestätigung - die kommt automatisch an die von ihnen angegebene E-Mail-Adresse - absenden und sich auf Lettlandinfos freuen und lesen und schauen.

Lettlands Einzelhandel und der "Lidl-Pfad"

Braucht Lettland die - oder auch mehrere - Discounter?

Lettland /fr - Angesichts der Lebensmittelpreise in den Supermärkten Lettlands, nicht nur der in Riga, sondern auch auf dem platten Land, stellt sich eigentlich gar nicht die Frage, ob Lettland Discounter nach dem deutschen Muster braucht, sondern eigentlich nur die Frage, wann sie denn endlich kommen?

Allerdings, und dieses wird auch dabei allzu oft übersehen, birgt die Discounter Kultur, so wie man sie in Deutschland kennt, und so wie sie in Lettland vielleicht eines Tages kommen wird, große Gefahren. Nicht nur für die Verbraucher, sondern auch für die Arbeitnehmer und letztendlich für die lettische Landwirtschaft. Gedanken zum "Lidl-Pfad" und den daraus letztendlich resultierenden Forderungen nach einem flächendeckenden Discounternetz in Latvia, finden Sie etwas weiter unten.

Karstadt Warenhaus GmbH erhält den Anti-Tierschutz-Preis „Die blutige Feder 2017“

agrartotal (VP/Hamburg / Essen) - Die Karstadt Warenhaus GmbH mit Sitz in Essen hat den Anti-Tierschutz-Preis "Die blutige Feder 2017" der Stiftung für Tierschutz Vier Pfoten erhalten.

Die mit Kunstblut besprenkelte Feder aus weißem Porzellan erinnert symbolisch an das Leid der Gänse und Enten für Bettwaren ohne Tierschutzstandards. Der Empfänger der "Blutigen Feder 2017" wurde per Online-Voting von Bürgern bestimmt. In einer einzigen Daunendecke stecken Daunen und Federn von 40 Tieren, die zuvor lebendig gerupft oder zwangsgemästet worden sein können. Im Rahmen der internationalen Kampagne www.40lives.org hat Vier Pfoten mit allen großen Bettwarenproduzenten und -händlern in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Großbrittannien verhandelt. Fast alle Unternehmen haben sich gegenüber Vier Pfoten schriftlich verpflichtet, in Zukunft strengere Standards bei der Produktion von Daune zu implementieren. Grausame Praktiken wie Lebendrupf und Stopfmast sollen aus den Lieferketten ausgeschlossen werden. Vorreiter sind das Dänische Bettenlager, Matratzen Concord, Poco Domäne und Roller, so die Pressemitteilung von Vier Pfoten

Kastrationsverzicht: Die Diskussionen um den vierten Weg

agrartotal (isn/Damme) - Während Bundes­landwirtschafts­minister Christian Schmidt sich kürzlich für einen vierten Weg (also die Lokalanästhesie) beim Verzicht auf die betäubungslose Ferkelkastration ausgesprochen hat, lehnt der Deutsche Tierschutzbund eine solche Alternative kategorisch ab. ISN: Offen denken und die Bemühungen um eine weitere Alternative intensivieren! Jede weitere Möglichkeit mildert den drohenden Strukturbruch in der Ferkelerzeugung etwas ab.

Viele wollen zurück aufs Land

Spitzenreiter bei der Rückwanderung von Erwerbspersonen im Zeitraum 2001 bis 2014 waren mit 32 Prozent der westthüringische Landkreis Eichsfeld, die bayerischen Landkreise Passau und Straubing-Bogen sowie der Landkreis Saarlouis.

agrartotal (PW/Leibnitz-Institut) - Seit der Jahrtausendwende ist bundesweit jeder fünfte Abgewanderte in seinen Heimatkreis zurückgekehrt. Die höchsten Rückkehrquoten entfallen auf ländliche Regionen in Thüringen, Bayern und im Saarland.

Nachweise für Milchsonderbeihilfe noch bis zum 14. Juni einreichen

agrartotal (BLE/Bonn) - Milcherzeuger, die den Nachweis über die Nichtsteigerung ihrer Kuhmilchmenge in den Monaten Februar bis April noch nicht bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht haben, müssen dies bis zum 14. Juni 2017 schriftlich tun.

Hendricks: Der Klimaschutz wird sich von Trumps Entscheidung nicht aufhalten lassen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

agrartotal (BMUB/Berlin) -  „Ich bedauere diese Entscheidung. Größer als der Schaden für den internationalen Klimaschutz ist jedoch der Schaden für den Multilateralismus. Denn das Besondere an Paris ist ja, dass die Staatengemeinschaft beschlossen hat, eines der größten Weltprobleme dieses Jahrhunderts gemeinsam anzugehen. Aus diesem gemeinsamen Projekt hat sich die Trump-Regierung nun verabschiedet. Die US-Regierung vertut mit dem Ausstieg auch eine wertvolle Chance für eine zukunftsgerichtete Entwicklung der USA. Die USA schaden mit dieser Entscheidung vor allem sich selbst. 

Der internationale Klimaschutz wird weitergehen und sich von dieser Entscheidung nicht aufhalten lassen. Große Teile der Wirtschaft in den USA haben sich bereits eingestellt auf die treibhausgasneutrale Zukunft. Sie erkennen die immensen wirtschaftlichen Chancen, die in dieser Zukunft liegen. Sie werden sich durch die Entscheidung ihres Präsidenten nicht von ihrem Weg abbringen lassen. Was die Umsetzung des Paris-Abkommens angeht, bin ich weiter optimistisch.

Denn: Der Rest der Welt steht hinter dem Pariser Klimaschutzabkommen. In den vergangenen Wochen haben wir viele ermutigende Signale aus Europa, China, Russland, Indien, Kanada und vielen anderen Ländern bekommen. Der Rest der Welt ist noch enger zusammengerückt, das Bekenntnis zum Klimaschutz ist noch größer geworden. Trump hat sich für die Vergangenheit entschieden, der Rest der Welt für die Zukunft.

Auf internationaler Ebene hinterlassen die USA allerdings ein Führungs-Vakuum. In den vergangenen Jahren waren sie ein wertvoller Verbündeter im internationalen Klimaschutz. Der historische Durchbruch von Paris wäre ohne die USA nicht zustande gekommen. Aber das Paris-Abkommen wird Bestand haben – auch ohne die USA. Andere werden die Führungsrolle übernehmen. Wir Europäer werden ganz sicher dazugehören.“

erklärt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zur Entscheidung von US-Präsident Trump, das Paris-Abkommen aufzukündigen

Milliardenstrafe für J&F

agrartotal (pm/Brasilien) - Der brasilianische Konzern J&F hat mit der Justiz die Zahlung einer Rekordgeldbusse vereinbart, um eine Strafmilderung in einem Korruptionsverfahren zu erreichen. Der weltweit grösste Fleischproduzent soll 10,3 Milliarden Reais (2,8 Milliarden Euro) im Laufe der kommenden 25 Jahren abzahlen, wie die Staatsanwaltschaft bekanntgab.

JBS (Abkürzung für José Batista Sobrinho Sociedade Anónima) ist eine brasilianische Aktiengesellschaft. Sie ist der größte Fleischproduzent der Welt und das größte Fleischverarbeitungsunternehmenin Südamerika. Die heutige JBS entstand 2007 aus einer Übernahme des US-amerikanischen Fleischkonzerns Swift & Company durch die brasilianische JBS S.A.. Sitz der Gruppe ist São Paulo(Brasilien) und Dallas (Texas, USA). CEO des Mutterkonzerns JBS S.A. ist Joesley Mendonça Batista, sein Sohn Wesley Mendonça Batista ist CEO von JBS USA Inc.. JBS ist an der brasilianischen Börse Bovespa notiert. Mehrheitsaktionär der JBS S.A. ist J&F Participações (J&F).

 

„B&B Agrar“ zeigt neue Regeln für die Düngepraxis

agrartotal (BLE/Bonn) - Die neue Düngeverordnung (DüV) bringt für die landwirtschaftliche Praxis eine Reihe von Veränderungen. Die neuen und zum Teil strengeren Regeln betreffen vor allem den Gewässerschutz und die Luftreinhaltung. In der aktuellen Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift „B&B Agrar“ des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) sind alle praxisrelevanten Änderungen in einer Übersicht aufgeführt.

 

25 Jahre käfigfrei

Das Tierwohl der Hennen wird in der Schweiz hoch bewertet

agrartotal (Schweizer Bauer/Bern) - «Schweizer Eier werden von Hennen gelegt, die Käfige längst nicht mehr aus eigener Erfahrung kennen», lautet die Botschaft in einem Communiqué, das GalloSuisse, die Vereinigung der Schweizer Legehennenhalter, am Donnerstag publizierte. Die Schweiz hat 1992 als erstes Land der Welt die Batteriehaltung verboten.

„Knöllchen-Horst"

agrartotal (DN/Hannover) - Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Barbara Thiel, hat dem speziellen Hobby des in der Öffentlichkeit als „Knöllchen-Horst" bekannt gewordenen Mann aus dem Harz mit einer datenschutzrechtlichen Anordnung ein Ende gesetzt.

Agritechnica im November 2017

agrartotal (DLG/Frankfurt/Hannover) - Zu der vom 12. bis 18. November 2017 (Exklusivtage am 12. und 13. November) in Hannover stattfindenden internationalen Landtechnik-Messe Agritechnica haben sich nach Angaben des Veranstalters DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) bereits mehr als 2.400 Aussteller aus 53 Ländern angemeldet. Wie die Agritechnica-Projektleiterin Marie Servais erklärt, sind alle weltweit führenden Unternehmen der Branche auf der Agritechnica 2017 vertreten und werden dort ihre Neuheiten und aktuellen Weiterentwicklungen präsentieren. „Das bisherige Anmeldeergebnis liegt in etwa auf gleicher Höhe wie vor zwei Jahren. Insbesondere die frühzeitigen Anfragen von Ausstellern, aber auch von Besuchern, belegen das große Interesse an der Weltleitmesse Agritechnica“, sagt Marie Servais. Für den professionellen Pflanzenbau werden „unter dem Leitthema ‚Green Future – Smart Technology‘ im kommenden Herbst wiederum zahlreiche richtungsweisende Innovationen erwartet“, so die Projektleiterin. Als entscheidende Neuheiten-Plattform vermittle die Agritechnica 2017 mittel- und langfristig neue positive Impulse für den internationalen Landtechnikmarkt.

Steuerbegünstigung für Biokraftstoffe

agrartotal (UFOP/Berlin) - Mit großer Erleichterung reagiert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) auf den Beschluss des Deutschen Bundestages, die bestehende Regelung zur Steuerbegünstigung von Biokraftstoffen in der Land- und Forstwirtschaft beizubehalten. Damit wird sichergestellt, dass treibhausgasoptimierte Biokraftstoffe als nachhaltige Kraftstoffalternative weiter in diesem Bereich eingesetzt werden können.

Gute Arbeit – Gutes Fleisch

agrartotal (spd/pm/Berlin) - Der Deutsche Bundestag hat  das „Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft“ verabschiedet. Die Änderungen nehmen die Fleischbranche samt der gesamten Subunternehmerkette unter anderem bei Sozialversicherungsbeiträgen und Gehaltsabzügen für Unterbringung in die Pflicht.

NGG hofft auf "gesittete Verhältnisse"

Das Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft“ nehme einige seit langer Zeit von der Gewerkschaft NGG erhobenen Forderungen auf

agrartotal (NGG/Hamburg) - Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begrüßt ausdrücklich, dass der Deutsche Bundestag heute – auf Initiative der CDU/CSU-Fraktion – das „Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft“ verabschiedet hat. „Dieses Gesetz war überfällig, denn in der deutschen Fleischwirtschaft gibt es eine größere Anzahl schwarzer Schafe, die es mit großer Phantasie verstehen, den seit Juli 2014 geltenden Branchenmindestlohn, Arbeitnehmerschutzrechte und sozialrechtliche Abgabepflichten zu unterlaufen“, so Claus-Harald Güster, stellvertretender NGG-Vorsitzender.

Neues Denken und Handeln im Milchmarkt

agrartotal (DBV/Berlin) - „Nach der Krise ist vor der Krise. Deshalb müssen wir jetzt die erkannten strukturellen Defizite angehen. Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hat in den vergangenen Strukturgesprächen und auch beim heutigen Milchgipfel mit den Vertretern des deutschen Milchsektors eine korrekte Beschreibung der Herausforderungen vorgenommen. Nun gilt es, diese auch anzugehen.“ Dies mahnte der Milchbauernpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Karsten Schmal, auf dem heutigen Milchgipfel (1.6.2017) im Bundeslandwirtschaftsministerium an. Aktuell sei die Marktlage für die Milchbauern erheblich besser als in den vergangenen beiden Jahren. Derzeit liegen die Auszahlungspreise für die Milchbauern bei 33 Cent je Kilogramm Milch, im Juni 2016 waren es noch 23 Cent.

Überfahrener Wolf

agrartotal (NLWKN/Norden) - Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) informiert über das Ergebnis der genetischen Analyse des Wolfes, der am 11. April bei Visbek im Landkreis Vechta angefahren wurde und kurze Zeit später verendete. Der Wolf stammt aus der Mitteleuropäischen Flachlandpopulation. In der Öffentlichkeit geäußerten Vermutungen, es könne sich um einen Wolf-Hund-Hybrid handeln, können nicht bestätigt werden Dies berichten sowohl das mit der Sektion des Tiers beauftragte Leibniz-Institut für Wildtierforschung in Berlin (IZW) als auch das Labor für Wildtiergenetik des Senckenberg-Instituts, das die genetische Analyse durchführte. Der Wolf stammt möglicherweise aus dem Rudel Eschede, in dessen Territorium er zuvor im Oktober 2016 anhand einer Losungsprobe identifiziert werden konnte. Es handelt sich nicht um den bekannten Partner der Barnstorfer Fähe; dies kann anhand der Ergebnisse der Untersuchungen ausgeschlossen werden.

Kartellamt bringt Bewegung in die Diskussion

agrartotal (AbL/Hamm) - Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) dankt dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Christian Schmidt dafür, dass er zu seinem Milchgipfel heute in Berlin auch den Präsidenten des Bundeskartellamts Andreas Mundt eingeladen hat.

Bauernverband fordert palmölfreies Viehfutter

agrartotal (lid.ch) – Gemäss Recherchen des Schweizer Fernsehens verfüttern schweizer Bauern rund 5'000 Tonnen Palmöl an ihre Tiere. Der Bauernverband will das umstrittene Öl durch Rapsöl ersetzen. Das würde eine Ausdehnung des Schweizer Rapsanbaus erfordern und zu Mehrkosten führen.

Umfrage: Bevölkerung will weniger Pestizide

agrartotal (lid.ch) – Zwei Drittel der Bevölkerung erwarten vom Bund (Schweiz), dass er für eine Reduktion des Pestizid-Einsatzes in der Schweizer Landwirtschaft sorgt. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag mehrerer Umweltorganisationen.

BMEL Milchbericht 2017: Genossenschaftliche Selbstbestimmung nicht in Frage stellen

agrartotal (DRV/Berlin) -  Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) begrüßt die umfangreiche Analyse des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) zur Entwicklung des Milchmarktes. Den Milchbericht 2017 hat Bundesminister Christian Schmidt heute bei einem weiteren Milchstrukturgespräch vorgestellt. Mit Blick auf die aufgezeigten Handlungsfelder für die Wirtschaft und Milchpolitik sieht der DRV jedoch noch Diskussionsbedarf. 

Nachhaltigkeit

agrartotal (DBU/Berlin) - „Nachhaltigkeit als Leitbild einer modernen Landwirtschaft bedarf praktikabler Anwendung“, sagte Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) anlässlich eines Kongresses der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Berlin. Wenn bestimmte ökologische, soziale und ökonomische Parameter wie etwa Energieverbrauch, geregelte Arbeitszeiten und finanzieller Gewinn nach einem festgelegten Bewertungssystem dargestellt werden, dann ließe sich nachhaltiges Wirtschaften im Betrieb durch Zahlen sichtbar machen. 

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